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Mitgliedsprofil

Dr. Miira Hill

: Dr. Miira Hill

Gebäude/Raum:  Linzer Straße 6 (LINZ6)
Telefon:  +49 (0) 421 218 676 36

E-Mail:  mhillprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Mitglied im ZeMKI-Lab: "Digitale Kommunikation und Informationsvielfalt"

Vita

Miira Hill ist Soziologin und Postdoktorandin am ZeMKI. Seit 2020 ist sie angegliedert an die Professur für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Digitale Kommunikation. Sie ist Mitglied des Labs "Digitale Kommunikation und Informationsvielfalt" und koordiniert das strukturierte Doktorandenprogramm des ZeMKI. Von 2018 bis 2020 koordiniert sie das interdisziplinäre Modul „Wissenschaft nutzt Methoden“ an der Leuphana Universität in Lüneburg. Sie studierte Soziologie, Technischen Umweltschutz und Psychologie in Stuttgart, Bielefeld, San Francisco und Berlin und promovierte über zeitgenössische Kommunikations- und Legitimationspraktiken der Wissenschaft in der transdisziplinären Wissenschaftskommunikation an der Technischen Universität Berlin im Fachbereich Allgemeine Soziologie (Titel: Slamming Science. The New Art Of Old Public Science Communication; Wissenschaftliche Aussprache im Jahr 2016; Gutachter:  Prof. Dr. Hubert Knoblauch und Prof. Dr. Martin Reinhart). Sie schloss in dieser Arbeit an wissenssoziologische Theorie, feministische Ansätze der Science and Technology Studies und an die Innovationsforschung an. Nach der Erlangung des Doktorgrades war sie Postdoktorandin im interdisziplinären Graduiertenkolleg „Innovationsgesellschaft heute“ an der TU Berlin.

Sie lehrt seit vielen Jahren im Themenfeld von Emotionssoziologie, Sozialkonstruktivismus, Religionssoziologie, qualitativen und visuellen Methoden, Wissenschaftsgeschichte, Geschichte der Sexualität und visueller Kommunikation. Derzeit beschäftigt sie sich mit dem Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit im Kontext der digitalen Gesellschaft und damit einhergehenden Entwicklungen an deutschen Hochschulen, insbesondere im Bereich Digital Humanities und digital vermittelten Methoden

 

Publikationen

  1. Hill, M und Katharina Kirn (2021): Die Nahbarkeit des Digitalen. Zur Verminderung von Technikangst durch (weibliche) Vergemeinschaftung. In: Buzzword Digitalisierung. Relevanz von Geschlecht und Vielfalt in digitalen Gesellschaften. Friederike Apelt, Jördis Grabow, Lisbeth (Hrsg.) Suhrcke
  2. Hill, M. (2020): Innovative Popular Science Communication? Materiality, Aesthetics and Gender in Science Slams. In: J. M. Morcillo und C. Y. Robertson-von Trotha (Hrsg.) Genealogy of Popular Science: From Ancient Ecphrasis to Virtual Reality. Bielefeld: transcript Verlag
  3. Hill, M (2020): Wissenschaft und Öffentlichkeit im Zeichen der Digitalisierung: Die Produktion und Kommunikation des Science Slams. In: P. Niemann,L. Bittner,C. Hauser, P. Schrögel (Hrsg.) Science-Slam:Multidisziplinäre Perspektiven auf eine populäre Form der Wissenschaftskommunikation. Springer Fachmedien Wiesbaden
  4. Wilke, R. & Hill, M.; (2019): Visual and aesthetic practices in science communication. In: Traue, B.; Blanc, M.; Cambre, M.-C. (Hrsg.): Visibilities. Multiple Orders and Practices through Visual Discourse Analysis and Beyond. Forum Qualitative Research, Special Issue.
  5. Hill, M. & Braunisch, L. (2019): Schaubilder: Zur kommunikativen Konstruktion des Knoblauch’schen Denkens. Oder: zur Frage, warum Huberts Schaubilder ohne ihn keinen Sinn ergeben. In: B. Schnettler, R. Tuma, D, vom Lehn, B. Traue, T. S. Eberle (Hrsg) Kleines Al(e)phabet des Kommunikativen Konstruktivismus: Fundus Omnium Communicativum - Hubert Knoblauch zum 60. Geburtstag. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden
  6. Weiser, A., Hill, M., Picht, L., Prien-Ribcke, S., Lübcke, E., & Heudorfer, A. (2019): Forschendes Lernen an der Leuphana Universität Lüneburg: Das Leuphana Semester. In: G. Reinmann, E. Lübcke, & A. Heudorfer (Hrsg.) Forschendes Lernen in der Studieneingangsphase. Springer Fachmedien Wiesbaden.
  7. Hill, M. (2017): Die Versinnbildlichung der Wissenschaft im Science Slam. Herausforderungen für Gesellschaftswissenschaften in gegenwärtigen kommunikativen Gattungen. In: S. Selke; A. Treibel (Hrsg.) Öffentliche Wissenschaft und gesellschaftlicher Wandel. Wiesbaden: Springer VS, 169-186.
  8. Hill, M. (2017): Science Slam und die (Re)Präsentation von Wissenschaft. Neue Einsichten des Kommunikativen Konstruktivismus über Wissenschaftskommunikation in der Popkultur. In: J. Reichertz; R. Tuma (Hrsg.) Der Kommunikative Konstruktivismus bei der Arbeit . Weinheim, München: Juventa Verlag, 187-217.
  9. Hill, M. (2015): Embodiment of Science in Science Slams. A Case of Informal Public Science Communication. In: E. Stengler (Hrsg.) Studying Science Communication. University of West England science communication Postgraduate Papers, 18-23.
  10. Hill, M. (2014): Science Slam und die Geschichte der Kommunikation von wissenschaftlichem Wissen an außeruniversitäre Öffentlichkeiten. In: J. Engelschalt; A. Maibaum, (Hrsg.) Auf der Suche nach den Tatsachen. Proceedings der 1. Tagung des Nachwuchsnetzwerks INSIST, Berlin, 127-141.