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European Media Salon: "Decolonizing knowledge production: Tensions in modern social theory and public sphere"

Am 7. Juni von 17:00 bis 18:30 Uhr, sprechen Prof. Dr. Gurminder Bhambra und Prof. Dr. Shakuntala Banaji über den Anspruch und die Herausforderungen der Sozialwissenschaft in der (Re-)Organisation der Disziplin hinsichtlich des fortgeführten Kolonialismus.

Die Konsolidierung der modernen Gesellschaftstheorie fiel mit der Blütezeit der europäischen Imperien und dem globalen Krieg zwischen ihnen zusammen. Zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts sahen sich viele europäische Länder mit antikolonialen Bewegungen und Herausforderungen für ihre globale Vorherrschaft konfrontiert. Diese Herausforderungen hatten jedoch kaum Auswirkungen auf die Organisation der Sozialwissenschaften. Im Mittelpunkt des Gesprächs im Rahmen des European Media Salons stehen die Spannungen und Fiktionen rund um das Konzept der "Dekolonisierung" in der zeitgenössischen Wissensproduktion und Öffentlichkeit. Was bedeutet es, ein sozialwissenschaftliches Curriculum zu "entkolonialisieren", in dem der Kolonialismus nicht anerkannt wird? Was bedeutet die Ausdehnung des Konzepts für diejenigen, die noch immer den Konsequenten des fortgeführten Kolonialismus unterworfen sind? Wie würde es aussehen, diese vielfältigen Ebenen des Kolonialismus nicht nur anzuerkennen, sondern ihnen auch zu widerstehen?

Das Gespräch findet mit Prof Dr Gurminder Bhambra und Prof Dr Shakuntala Banaji statt. 

Die Teilnahme erfolgt über folgenden Link: 

European Media Salon
https://uni-bremen.zoom.us/j/96212107399?pwd=K3hvTHljKzJwQndFeUlvajRhaGsvZz09

Meeting-ID: 962 1210 7399
code: 044216

Abbildung Prof. Dr. Gurminder Bhambra und Prof. Dr. Shakuntala Banaji
Aktualisiert von: ZeMKI