Zum Hauptinhalt springen

Detailansicht

Neuer Artikel von ZeMKI-Mitglied Kerstin Radde-Antweiler: "Religious Media Settlers in Times of Deep Mediatization"

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler veröffentlicht mit weiteren Mitgliedern des Projekts „Religious Minorities in Times of Deep Mediatization“ einen Artikel im Journal „Religion“.

Mit einem Akteur*innen-zentrierten Ansatz in der Forschung über tiefgreifende Meidatisierung und Religion, verfolgt der Artikel das Ziel, das Konzept der "Mediensiedler*innen" einzuführen, das sich darauf bezieht, wie Kirchen als korporative Akteure digitale Medien aktiv nutzen und auf die Trends und Folgen tiefgreifender Mediatisierung reagieren. Auf diese Weise ergreifen die Kirchen Maßnahmen, die als Strategien definiert werden, die darauf abzielen, die Gemeinschaft zu erweitern und aufrechtzuerhalten - und die eigene Autorität zu manifestieren.. Der Artikel stützt sich auf die Ergebnisse qualitativer Analysen der Medienensembles der Siebenten-Tags-Adventisten und der orthodoxen Kirchen in Polen und Großbritannien sowie auf Interviews mit Medienfachleuten aus diesen Kirchen. Die Schlussfolgerung ist, dass das Konzept der Mediensiedler*innen unser Verständnis der religiös-sozialen Gestaltung von Technologie [Campbell, Heidi A. 2010. When Religion Meets New Media. London: Routledge] erweitert und weiterentwickelt, indem es untersucht, wie religiöse Organisationen ihre Medien aktiv gestalten, um institutionelle Ziele zu erreichen, und infolgedessen ihre Medienensembles verändern.

Der Artikel ist öffentlich zugänglich unter: https://doi.org/10.1080/0048721X.2022.2083032 

Radde
Aktualisiert von: ZeMKI