Zum Hauptinhalt springen

Detailansicht

Neues ZeMKI-Arbeitspapier: Beyond Participation

ZeMKI-Mitglieder Dr. Juliane Jarke, Irina Zakharova und Dr. Hendrik Heuer veröffentlichen mit Co-Autorinnen Gabriela Molina León und Ulrike Gerhard ein Review der Forschungsliteratur zur Co-Creation in der Informatik.

In der Informatik werden neue Methoden und Technologien für die Einbindung künftiger Nutzer und anderer Beteiligter in partizipative (Entwurfs-)Prozesse entwickelt und vorgeschlagen. In der Forschung wird zunehmend von Co-Creation gesprochen, um diese Ansätze zu erfassen. Die Art und Weise, wie Co-Creation in den verschiedenen Bereichen definiert und verstanden wird, ist jedoch sehr unterschiedlich. Um die Co-Creation in der Informatik besser zu verstehen, haben die Autor:innen eine Literaturrecherche aller Artikel in der ACM Digital Library durchgeführt, die Co-Creation oder Co-Create in ihren Zusammenfassungen enthalten. Nach einem ersten Screening haben sie 62 für die weitere Analyse ausgewählt. Sie führen einen Rahmen ein, um verschiedene Konzepte der Co-Creation zu analysieren, und unterscheiden dabei zwischen den Zielgruppen der Co-Creation, den Rollen der Co-Creators, der Rolle der Technologie (als Mittel oder Ziel) und den Ergebnissen der Co-Creation. Sie erörtern auch die Anwendung von Co-Creation in Bereichen wie Lernen, Wirtschaft, Kunst und Kultur, Gesundheit und dem öffentlichen Sektor. Dieses Arbeitspapier trägt zum Verständnis der verschiedenen Ansätze und Konzeptualisierungen von Co-Creation in der Informatik bei und stellt eine Agenda für die zukünftige Forschung auf.

 

Das vollständige Arbeitspapier ist hier abzurufen.

Weitere Informationen zur Arbeitspapierreihe des ZeMKI sind hier zu finden.

Aktualisiert von: ZeMKI