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"Die historische deutsch-jüdische Presse als Schnittstelle. Forum einer Minderheit, Sprachrohr nach außen, Gegenstand und Quellenfundus der aktuellen Forschung."

Die internationale Konferenz findet vom 24. - 27. November 2019 im Haus der Wissenschaft in Bremen statt.

 

Die historische deutsch-jüdische Presse als Schnittstelle. Forum einer Minderheit, Sprachrohr nach außen, Gegenstand und Quellenfundus der aktuellen Forschung

Vom 24. bis zum 27. November, Tagungsort ist das Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen

Die internationale Konferenz befasst sich in insgesamt 44 Vorträgen + Diskussionen mit der Vielfalt und zeitgenössischen Bedeutung der historischen deutsch-jüdischen Presse von der Aufklärung bis zum Nationalsozialismus und stellt Ansätze zu ihrer heutigen Erforschung vor.

Zur Sprache kommen kulturelle wie transkulturelle Aspekte von Periodika, ihre Anliegen, Erscheinungsbedingungen und möglichen Auswirkungen, Varianten ihrer Gestaltung sowie ihre Zielgruppen, Distribution und Rezeption. Der Status dieser Presse in der jüdischen und – was diese einschließt – allgemeinen Öffentlichkeit, mögliche Berührungspunkte mit nichtjüdischen Medien, die Frage nach zeitübergreifenden Kontinuitäten oder distinkten Phasen, die Diversität und Funktionalität ihrer Gattungen und ökonomische Aspekte werden ebenfalls thematisiert. Zum Vergleich werden jüdische Periodika außerhalb Deutschlands herangezogen. Die Tagung fragt außerdem nach den Protagonisten, seien es Einzelpersonen oder – als Träger und Herausgeber – jüdische Institutionen, Verbände und Vereine. Veranstaltet wird die Tagung vom Institut Deutsche Presseforschung, Bremen am Fachbereich Kulturwissenschaften zusammen mit dem Centrefor Europeanand International Studies Research der Universität Portsmouth; Mitveranstalter ist die Gesellschaft für Deutsche Presseforschung zu Bremen e.V.

Gefördert wird die Tagung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der FAZIT-Stiftung, der Stiftung Pressehaus NRZ, der Axel Springer-Stiftung, der Argosophia-Stiftung und anderen. Zum Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Moshe Zimmermann (Jerusalem) "Der historiographische Mehrwert der deutsch-jüdischen Presse" am 24.11. um 19.30 Uhr ist die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Für den Besuch weiterer Vorträge bittet der Veranstalter um vorherige Kontaktaufnahme, das Programm kann auf Anfrage zugesandt werden.

Kontakt: Professor Michael Nagel, E-Mail: nagel@uni-bremen.de

 

 

Nagel
Aktualisiert von: ZeMKI