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Neues Projekt: "Was macht Social-Media-Inhalte schädlich? Ein nutzerzentrierter, vergleichender Ansatz"

ZeMKI-Mitglied Prof. Dr. Yannis Theocharis forscht gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der University of Liverpool, der George Washington University und der Loughborough University zur Schädlichkeit von Social-Media-Inhalten.

Das mit einer Laufzeit von einem Jahrt von Facebook finanzierte Projekt wird von Principal Investigator Patricia Rossini (Universität Liverpool, Großbritannien) geleitet, mit Yannis Theocharis vom ZeMKI, Rebekah Tromble (George Washington University, USA) und Cristian Vaccari (Loughborough University, Großbritannien) als Kooperationspartner. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, wie die Wahrnehmung intoleranten Verhaltens durch persönliche, kulturelle oder politische Merkmale sowie durch persönliche Erfahrungen mit Online-Toxizität und mögliche Abhilfemaßnahmen beeinflusst wird. In dem Projekt wird eine vergleichende Perspektive angewendet und die potenziellen Auswirkungen der Exposition gegenüber intoleranter Sprache in vier Ländern untersucht, in denen Online-Intoleranz weit verbreitet ist: Brasilien, Deutschland, Großbritannien und den USA. Die Forschung wird sich darauf konzentrieren, wie verschiedene Nutzergruppen in verschiedenen Ländern reagieren, wenn sie von intoleranter politischer Rede in sozialen Medien angesprochen werden oder miterleben, wie die Moderation von Plattforminhalten die daraus resultierenden Schäden durch intolerante Sprache minimieren kann.

Weitere Informationen zum ZeMKI Lab "Computerbasierte Kommunikation und Demokratie" von Yannis Theocharis sind hier abzurufen.

Theocharis
Aktualisiert von: ZeMKI