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Forschungsverbünde

  • Forschungsverbünde

    ZeMKI-Mitglieder engagieren sich mit ihren fachwissenschaftlichen und interdisziplinären Forschungsperspektiven in unterschiedlichen Forschungsverbünden.

Am DFG-Sonderforschungsbereich 1342 "Globale Entwicklungsdynamiken von Sozialpolitik" sind die ZeMKI-Lab-Leiter Prof. Dr. Delia González de Reufels und Prof. Dr. Andreas Breiter mit folgenden Teilprojekten beteiligt:

„A01: Vermessung sozialpolitischer Entwicklungsdynamiken und zwischenstaatlicher Verflechtungen weltweit - Co-Creation des Global Welfare State Information Systems (WeSIS)“ (Leitung: Prof. Dr. Andreas Breiter, Prof. Dr. Ivo Mossig, Prof. Dr. Carina Schmitt)

„B01: Mechanismen der Verbreitung von Sozialpolitik“ (Leitung: Prof. Dr. Delia González de Reufels, Prof. Dr. Frank Nullmeier, Prof. Dr. Klaus Schlichte)

„B02: Herausbildung, Aus- und Umbau des Sozialstaats im Cono Sur im Austausch mit (Süd)-Europa, 1850-1990“ (Leitung: Prof. Dr. Delia González de Reufels)

Am DFG-Sonderforschungsbereich 1320 "EASE – Everyday Activity Science and Engineering" ist ZeMKI-Lab-Leiter Prof. Dr. Andreas Breiter mit dem folgenden Teilprojekt beteiligt:

„Informationsinfrastruktur“ (Leitung: Prof. Dr. Andreas Breiter, PD Dr. Hagen Langer)

Das ZeMKI ist fest im Wissenschaftsschwerpunkt „Minds, Media, Machines“ (3M) der Universität Bremen verankert und repräsentiert den Bereich „Media“.

Das Netzwerk „Kommunikative Figurationen“ ist eine gemeinsame Initiative der Universitäten Bremen und Hamburg. Jüngere Studien zu Medienwandel, kommunikativer Konstruktion und Mediatisierung haben deutlich gemacht: Für die angesprochenen Veränderungen sind nur ausnahmsweise einzelne Medien und ihre Inhalte entscheidend. Die Durchsetzung technischer Kommuni­ka­tions­medien hat vielmehr in ihrer Gesamtheit eine durch Medien geprägte Transformation zur Folge. Heute kann man den Stellenwert von Medien für die Trans­formation sozialer Wirklichkeiten also nur bestimmen, wenn man die kommunikativen Verflechtungen medienübergreifend erfasst: Mit „kom­munikativen Figurationen“ bezeichnen wir eben diese Verflechtungen. Das Ziel des Forschungsverbundes der Universitäten Bremen und Hamburg ist es, dies zu leisten.

Das DFG-Schwerpunktprogramm 1505 "Mediatisierte Welten" war ein von der DFG finanzierter Forschungszusammenhang, der auf der Basis eines Rahmenkonzepts verschiedene Forschungsprojekte vereinigt, die in Zusammenarbeit zu den damit angesprochenen Fragen forschen. 

Das ZeMKI war eines der tragenden Institute des Forschungsverbundes Welfare Societies. Westliche Wohlfahrtsstaaten sind mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert. Dem institutionellen Gefüge dieser Gesellschaften, die durch einen grundlegenden funktionalen Antagonismus von kapitalistischer Wirtschaft und Wohlfahrtsstaat geprägt ist, werden immer mehr es durchziehende Instabilitäten attestiert. Der Forschungsverbund strebt die Ausarbeitung einer neuen empirisch fundierten Theorie gegenwärtiger Wohlfahrtsgesellschaften an. Ein dreistufiger analytischer Ansatz formuliert drei leitende Fragestellungen und buchstabiert die zugeordneten theoretischen Konzepte aus:  1. Was ist die Beschaffenheit der institutionellen Instabilitäten? Hier entwickeln wir das Konzept des multiplen Drucks, der auf den Akteuren auf der Mikro-, Meso- und Makro-Ebene der Gesellschaft lastet. 2. Wie reagieren die Akteure auf diesen Druck? Hier nutzen wir ein soziologisches Coping-Konzept, um diese Reaktionen zu charakterisieren. 3. Welche Arten von Effekten hat das Coping auf die Institutionen der Wohlfahrtsgesellschaften? Hier arbeiten wir das Konzept von Drei-Ebenen-Konstellationen (Mikro, Meso, Makro) des Copings aus, deren Dynamiken die institutionellen Strukturen aufrechterhalten oder verändern. Zusammengenommen ergibt dieser Ansatz eine voll ausgebaute Theorie des sozialen und politischen Wandels von Wohlfahrtsgesellschaften. Von der ersten bis zur dritten Frage nehmen die theoretischen Herausforderungen zu; entsprechend wird der innovative Gehalt der Forschungsarbeit mit der sukzessiven Bewältigung der Herausforderungen steigen. 

Am DFG-Sonderforschungsbereich 597 "Staatlichkeit im Wandel" war ZeMKI-Mitglied Prof. Dr. Andreas Hepp mit einem Teilprojekt beteiligt:

„Die Transnationalisierung von Öffentlichkeit am Beispiel der EU“ (Leitung: Prof. Dr. Andreas Hepp)

Aktualisiert von: Maier