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ZeMKI Mediengespräche

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    ZeMKI-Mediengespräche

    Die ZeMKI-Mediengespräche versprechen tiefe Einblicke in aktuelle Entwicklungen des Mediengeschehens und fundierte wissenschaftliche Einordnung.

Ein- bis zweimal im Semester lädt das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen Persönlichkeiten aus der Medienpraxis ein, über gesellschaftliche Streitfragen rund um den Medienwandel gemeinsam mit einem ZeMKI-Mitglied zu diskutieren.


ZeMKI-Mediengespräche mit Ronja von Rönne 

Dienstag, 14. Mai 2019, 19 Uhr

Ronja von Rönne ist Bloggerin, Journalistin, Schriftstellerin und Moderatorin. Mit ihrem Blog "Sudelheft", ihren Kolumnen und Büchern gilt sie als Stimme ihrer Generation. Bei den ZeMKI-Mediengesprächen in Kooperation mit Bremen Zwei diskutiert sie mit Medienforscher Christian Pentzold und Moderatorin Tinia Würfel über ihre Arbeit und darüber, was uns der digitale Wandel von Medien und Kommunikation abverlangt.

Das Gespräch mit Ronja von Rönne und die anschließende Diskussion mit Dr. Christian Pentzold, moderiert von Tinia Würfel, findet im Café Karton, Am Deich 86, 28199 Bremen statt. Einlass ab 19 Uhr.

Flyer Mediengespräch mit Ronja von Rönne

"Die Zukunft des Infotainment" (Fynn Kliemann, YouTube-Star)

Donnerstag, 7. Juni 2018, 19 Uhr

Fynn Kliemann hat mit seinem Video-Kanal „Kliemannsland“ auf YouTube seit dem Start vor knapp zwei Jahren bereits fast 45 Millionen Aufrufe verzeichnet. Gemeinsam mit Professor Andreas Hepp (ZeMKI) und Moderatorin Tinia Würfel (Bremen Zwei) diskutiert Kliemann über die Zukunft des Infotainment. Mit seinem Videotagebuch erreicht der Niedersachse Fynn Kliemann regelmäßig hunderttausende vornehmlich junger Zuschauerinnen und Zuschauer. Als Teil des Content-Netzwerks von „Funk“ (ARD/ZDF) lässt sich der passionierte Heimwerker dabei filmen, wie er auf seinem Hof im niedersächsischen Elsdorf unterhaltsam bastelt und werkelt und dabei in engem Kontakt mit seinen Fans steht. Was hinter der „gigantischen Spielwiese für Anpackende, Kreative und Freigeister“ (Selbstbeschreibung) steckt und was der Erfolg von Fynn Kliemann über die unterhaltsame Vermittlung von Informationen und Fertigkeiten sagt, diskutiert der Protagonist gemeinsam mit Moderatorin Tinia Würfel und Kommunikations- und Medienforscher Andreas Hepp. Das Publikum wird dabei die Möglichkeit haben, selbst auf der Couch Platz zu nehmen und mitzudiskutieren.

Die Mediengespräche werden aufgezeichnet und am 19. Juni 2018 um 21:05 Uhr im Programm von Bremen Zwei ausgestrahlt.

Die Diskussion mit Fynn Kliemann und die anschließende Diskussion mit Prof. Dr. Andreas Hepp, moderiert von Tinia Würfel, findet im Café Karton, Am Deich 86, 28199 Bremen statt. Einlass ab 19 Uhr.

"The Quantified Self" (Gary Wolf, Journalist)

Dienstag, 14. November 2017, 19 Uhr

Ten years ago a small group of self-trackers began meeting in the San Francisco Bay Area to discuss what they were learning about themselves from their own data Since then, the Quantified Self has spread around the world. I'll discuss the rise of the Quantified Self movement and the emerging practice of "personal discovery with everyday science. 

Über den Referenten: Gary Wolf ist Journalist (u.a. "Wired"), Schriftsteller und Mitgründer der Quantified Self-Bewegung. Dabei steht die Anwendung von digitalen Hard- und Softwarelösungen im Fokus, mit deren Hilfe vor allem umwelt- und personenbezogene Daten aufgezeichnet, analysiert und ausgewertet werden, z.B. zur gesundheitlichen oder sportlichen Optimierung. 

Der Vortrag von Gary Wolf und die anschließende Diskussion, moderiert von Prof. Dr. Andreas Hepp, findet im Café Karton, Am Deich 86, 28199 Bremen statt. Einlass ab 19 Uhr.

"Das Dilemma der Überwachung" (Markus Beckedahl, netzpolitik.org)

Montag, 18. April 2016, 19 Uhr

Die zunehmende Digitalisierung kommt mit einem Nachteil: Wir hinterlassen überall Datenspuren. Staatliche und wirtschaftliche Akteure profitieren davon und überwachen alles, was geht. Die Frage ist nicht mehr, ob wir überwacht werden, sondern nur noch wie oft, wo überall und wird das für immer gespeichert? Und wir machen es ihnen leider auch zu einfach. Denn häufig haben wir durch diese Überwachung auch Vorteile. Markus Beckedahl wird über das Dilemma reden, dass wir einerseits die Vorteile nutzen, aber nicht die nachteile in Kauf nehmen wollen. Es liegt an uns, wie wir die digitale Gesellschaft gestalten wollen. 

Über den Referenten: Markus Beckedahl ist Gründer und Chefredakteur von netzpolitik.org. Er ist Partner bei newthinking communications GmbH, Gründer der re:publica, engagiert sich ehrenamtlich als Sprecher des Vereins Digitale Gesellschaft e.V.

Markus Beckedahl

"Die Sensorenresidenz" (Marco Maas, Open Data City)

Samstag, 11. Juni 2016, 11 Uhr

Der Datenjournalist Marco Maas (OpenDataCity) hat sich ein smartes Zuhause gebaut - in jedem Raum gibt es intelligente Lichter, CO2- und Bewegungssensoren, jede Aktion wird aufgezeichnet. Im Vortrag berichtet er vom Versuchsaufbau und präsentiert Untersuchungsergebnisse - wie fühlt es sich an mit dem Big Brother zu leben? Welche Dinge funktionieren, welche nicht? Was sagen die Daten über die Bewohner einer Wohnung?

Über den Referenten: Marco Maas ist geschäftsführender Gesellschafter von OpenDataCity, Datenjournalist, Medienberater und Trainer. Er arbeitet seit 1999 als Journalist in Hamburg. Maas war u.a. an der Entwicklung des mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichneten ZDF-Parlameters beteiligt. Für die G8-Berichterstattung auf gipfelblog.de erhielt er den CNN Journalist Award. Seit 2009 beschäftigt er sich mit dem Themenkomplex Open Data/Linked Data.

Marco Maas

"Glaubwürdiger Journalismus für digital natives" (Christian Tipke, Tipke digitales Video)

Samstag, 22. Oktober 2016, 11 Uhr

Der Filmproduzent Christian Tipke produziert mit seiner Firma sendefähig GmbH das WebDoku Format „Y-Kollektiv“ für funk, das neue junge Angebot von ARD und ZDF. Im Vortrag wird er folgenden Fragen auf den Grund gehen: Wie erreicht man junge Menschen mit guten journalistischen Inhalten bei Facebook und YouTube zwischen Katzenvideos und selfies? Wie entgegnet man dem Vorwurf „Lügenpresse“ und warum ist funk das richtige Netzwerk für ein solches Vorhaben?

Über den Referenten: Christian Tipke ist geschäftsführender Gesellschafter der sendefähig GmbH und Inhaber der Produktionsfirma Tipke digitales Video. Er arbeitet seit 2006 selbständig als Filmproduzent in Bremen. Tipke entwickelte mit Radio Bremen für funk die Formate „Was mit Fabian“, das erste veröffentliche funk- Format und mit seinem Kompagnon Dennis Leiffels das journalistische Format "Y- Kollektiv". Mit seiner Firma Tipke digitales Video produziert er Video Content für Kunden aus der Privatwirtschaft.

Christian Tipcke

"Seelsorge(r) im Internet am Beispiel von St. Bonifatius, einer virtuell existierenden Kirche in funcity.de" (Norbert Lübke, Katholische Akademie St. Jakobushaus, Goslar)

Samstag, 10. Dezember 2016, 11 Uhr

In seinem Vortrag "Seelsorge(r) im Internet am Beispiel von St. Bonifatius, einer virtuell existierenden Kirche in funcity.de" stellt Norbert Lübke, Diplom-Pädagoge und Referent an der Katholischen Akademie St. Jakobushaus in Goslar, seine Arbeit als Beauftragter für die Internetseelsorge des Bistums Hildesheim vor. Lübke ist zudem Sprecher des Seelsorgeteams der virtuellen Kirche St. Bonifatius. Der katholischen Kirche wird häufig eine gewisse Trägheit im Umgang mit dem Internet und neuen Medien nachgesagt. Die virtuelle Kirche St. Bonifatius in funcity besteht jedoch bereits seit 1998, also beinahe 20 Jahre. Norbert Lübke, der die Kirche von Seiten des Bistums Hildesheim begleitet, berichtet über seine Arbeit in diesem Spannungsfeld. Die wissenschaftliche Einordnung übernimmt Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler.

Norbert Lübke
Aktualisiert von: Maier