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Ziele

Gemäß dem Bremischem Hochschulgesetz (BremHG) und den Zielvereinbarungen des Wissenschaftsplans, obliegt es der Leitung der Universität Bremen in Kooperation mit den Dekaninnen und Dekanen der zwölf Fachbereiche sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter an der Universität Bremen einzusetzen. In der „Strategie 2018-2028“ hat die Leitung der Universität Bremen u.a. Geschlechtergerechtigkeit als Wert und Ziel des Handelns an der Universität Bremen beschrieben. Geschlechtergerechtigkeit soll als Querschnittsdimension auf konzeptioneller wie auf operativer Ebene verfolgt werden. Dazu wurde, im Jahr 1993, die Stabsstelle Referat 04 Chancengleichheit/Antidiskriminierung des Kanzlers eingerichtet.

Gleichzeitig verfolgen die Zentrale Kommission für Frauenfragen und die Zentrale Frauenbeauftragte der Universität Bremen seit Gründung der Universität Bremen im Jahr 1971 das Ziel der Geschlechtergerechtigkeit und agieren somit im gleichen Politikfeld, aus einer gesetzlichen Rolle/Funktion heraus.

Die Arbeit der Zentralen Frauenbeauftragten richtet sich nach dem GG, AGG, BremHG, Grundordnung der Universität Bremen wie auch den AS Richtlinien und orientiert sich an den Teilzielen der Organisationsentwicklung, Transparenz, Kommunikation und Autonomie/Selbstbestimmung, um Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern an der Universität Bremen zu identifizieren und aufzuheben und mehr Geschlechtergerechtigkeit im Wissenschaftssystem zu erreichen.

Über eine geschlechtergerechte Organisationsentwicklung, die Prozesse der (Neu/Um)Organisation und -Strukturierung begleitet und berät, zielt die Zentrale Frauenbeauftragte darauf bei allen Entscheidungen, Aufgaben, Maßnahmen, Programmen, Forschungsprojekten und Fördermaßnahmen und vieles mehr auf zentraler wie dezentraler Ebene Geschlechtergerechtigkeit als durchgängiges Leitprinzip zu verankern.

Über eineTransparenz, in den Entscheidungsprozessen für und Umsetzung von Aufgaben, Maßnahmen, Programmen, Forschungsprojekten, Fördermaßnahmen und vieles mehr, zielt die Zentrale Frauenbeauftragte auf eine Nachvollziehbarkeit und Dokumentation, um Prozesse der Benachteiligung von Frauen sichtbar zu machen.

Über eine frauenfokussierte Kommunikation, mit verschiedensten Akteuren auf allen Ebenen an der Universität Bremen, zielt die Zentrale Frauenbeauftragte auf ein stärkeres Problembewusstsein, also eine Veränderung der Wahrnehmung, eine Veränderung von Stereotypen, und letztendlich eine Veränderung der vorherrschenden männlich geprägten Wissenschaftskultur ab.

Über einen Fokus auf Autonomie/Selbstbestimmung, in den Maßnahmen zur Frauenförderung, zielt die Zentrale Frauenbeauftragte auf die Förderung von Ressourcen, Kompetenzen und Potenzialen von Studierenden und Wissenschaftlerinnen auf allen Karrierestufen.

Diese vier Teilziele finden sich in jedem, von der Zentrale Frauenbeauftragte identifizierten, Arbeitsschwerpunkt wieder. Zu den Schwerpunkten, die wünschenswerte und notwendige Veränderungen an der Universität Bremen unterstützen, gehören …