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Fachübergreifende Qualitätssicherung im Lehramt

Rolle des ZfLB

Das ZfLB verantwortet die fach(bereichs)übergreifende Qualitätssicherung im Lehramt einschließlich der Schulpraktika:

  • Prüfung der Erreichung lehramtsspezifischer Qualitätssziele auf Basis von Befragungs- und anderen Daten
  • Entwicklung und Umsetzung von Veränderungsmaßnahmen gemeinsam mit den relevanten Lehramtsakteuren im Rahmen des Qualitätskreislaufes LehrerInnenbildung
  • Dokumentation der Zielerreichung und Maßnahmenumsetzung in regelmäßigen Qualitätsberichten.
QM Portal

Allgemeine Informationen zu den Prozessen, Akteuren und Instrumenten des Qualitätsmanagements an der Universität Bremen sowie zur Programmevaluation der Lehramtsstudiengänge finden Sie im QM Portal der Universität Bremen.

Kontakt

Dr. Andreas Henke

Gebäude Sportturm (SpT)
Raum C4050
+49  (0)421 218-61905
ahenke@uni-bremen.de


Daria Klaus

stud. Mitarbeiterin
Raum C4050
+49  (0)421 218-61904 (Di 12-14)
daklausprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Qualitätsziele der Lehrerbildung

Im Rahmen der fachübergreifenden Qualitätssicherung prüft das Zentrum für Lehrerinnen-/Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZfLB) regelmäßig und datenbasiert die Erreichung folgender Qualitätsziele der Lehrerbildung an der Universität Bremen:

Professionsorientierung

Das lehrerbildende Studium ermöglicht es – auf einem der ersten Ausbildungsphase angemessenen Niveau – Kompetenzen für den Lehrberuf aufzubauen:

  • Die ländergemeinsamen inhaltlichen Anforderungen für die Fachwissenschaften und Fachdidaktik sowie die Standards für die Lehrerbildung Bildungswissenschaften werden umgesetzt.
  • Im Studium wird „Reflexionsfähigkeit“ als zentrale Kompetenz für den Lehrberuf aufgebaut
  • Das lehrerbildende Studium ermöglicht es, die Fähigkeit zum „Forschenden Lernen“ aufzubauen. Methodenkenntnisse können innerhalb des Curriculums erworben werden.
  • Kompetenzen zum Lehren und Lernen in heterogenen Lerngruppen werden aufgebaut (z.B. Diagnostik, Differenzierung und individuelle Förderung, Kenntnisse über Heterogenitätsdimensionen) um die Teilhabe aller SuS an Schule und Unterricht zu ermöglichen.

Kohärenz

In den einzelnen Studienelementen der Lehrerbildung werden Kompetenzen erworben, die sowohl an die anderen Studienelemente anschlussfähig sind als auch an die weiteren Phasen der Lehrerbildung:

  • In fachwissenschaftlichen Modulen erlangtes Wissen kann von den Studierenden in den Kontext Schule transferiert werden. Die fachinhaltliche Ausgestaltung ermöglicht den Transfer.
  • Schulische Praxisphasen sind in ein kohärentes Curriculum integriert und haben eine hohe Betreuungsqualität.
  • Das lehrerbildende Studium ist anschlussfähig an den Vorbereitungsdienst.

Studierbarkeit

Das Studium kann in den überschneidungsfrei studierbarbaren Fächerkombinationen innerhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen werden:

  • Das Einhalten der Regelstudienzeit ist bei einer überschneidungsfreien Fächerkombination möglich. Es gibt keine strukturellen Hindernisse, die zur Verlängerung der RSZ führen.
  • Übergänge zwischen BA und M.Ed sowie zwischen M.Ed und Vorbereitungsdienst sind innerhalb der RSZ bei überschneidungsfrei studierbarer Fächerkombination möglich.

Qualitätskreislauf der Lehrerinnen-/Lehrerbildung

Der Qualitätskreislauf Lehrerbildung hat einen vernetzenden Charakter. Er verbindet die Qualitätssicherung der Lehramtsstudiengänge fachbereichsübergreifend und bindet sich in das Gesamtqualitätsmanagement der Universität Bremen ein. Das Zentrum für Lehrerbildung (ZfLB) verantwortet den Qualitätskreislauf Lehrerbildung und koordiniert ihn in Abstimmung mit den Fachbereichen.

  1. Die Geschäftsstelle des ZfLB erstellt lehramtsspzifische Auswertungen der zentralen Studierendenbefragung, des Studierendenmonitorings, der Evaluationen der Schulpraktika (insb. des Praxissemesters) sowie weiteren anlassbezogenen Befragungen und Erhebungen.
  2. Die Strukturkommissionen sichten die Auswertungen, wählen daraus relevante Themen aus, die im Zentrumsrat vorgestellt und dort diskutiert werden.
  3. Der Zentrumsrat identifiziert diejenigen Themen, bei denen der derzeit größte Handlungsbedarf besteht und formuliert daraus Prüf- bzw. Arbeitsaufträge für geeignete Akteure der Lehrerinnen-/Lehrerbildung.
  4. Die Geschäftsstelle des ZfLB koordiniert  und dokumentiert die Bearbeitung der Aufträge und erstellt einen entsprechenden Qualitätsbericht.
  5. Der Vorstand des ZfLB versendet den Bericht an die den Dekanate der lehrerbildenden Fachbereiche, die Hochschulleitung sowie an die Bildungsbehörde.
  6. Der Studiendekan bzw. die Studiendekanin jedes Fachbereichs gibt der Geschäftsstelle des ZfLB eine Rückmeldung dazu, wie mit den Ergebnissen des Qualitätsberichts umgegangen wurde und schlagen ggf. eigene Anliegen zur Bearbeitung in den Qualitätskreislauf Lehrerbildung vor.
  7. Die Fachbereiche integrieren Erkenntnisse aus dem Qualitätsbericht des ZfLB in ihren eigenen Qualitätsberichten ans Rektorat und dokumentieren Fortschritte bei den fachbereichsbezogenen Prüf- und Arbeitsaufträgen.
Aktualisiert von: ZfLB