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Praxissemester 2020 - Sondermaßnahmen + FAQ

Durchführung der Schulpraxis

Die aktuelle Situation erfordert eine Flexibilisierung der Anforderungen seitens der Universität, angepasst an die konkreten schulorganisatorischen Möglichkeiten, die sich je nach Fach auch unterschiedlich darstellen können.
Beispiele für solche Szenarien sind u.a.:

  • Studierende entwickeln Aufgaben und Unterrichtsmaterial in Absprache mit der Lehrperson. Hierbei kann es sich um Aufgabenpakete, Wochenpläne etc. in analoger wie auch digitaler Form handeln. In einem zweiten Schritt erhalten die Studierenden (ggf. exemplarisch) Einblick in den Umgang von Schülerinnen und Schülern mit diesen Materialien und reflektieren die Ergebnisse mit der Lehrperson.

  • In Schulen bzw. bei Lehrpersonen, die mit ihren Klassen über It ́s learning arbeiten, erfolgt die Erarbeitung und Bereitstellung von Aufgaben und Unterrichtsmaterial über It ́s learning, ebenfalls mit Einblick in Schüler/-innenergebnisse sowie Vor- und Nachbesprechung. Idealerweise kommen dabei auch eLearning-Szenarien zur Anwendung, die It ́s learning bietet (Lernpfade, Tests, etc.).

  • Videokonferenzen (auch in Kleingruppenstärke) mit Schülerinnen und Schülern zu selbstgestalteten oder vorgegebenen Themen (falls möglich mit einer Aufzeichnung, die im Anschluss mit der Lehrperson reflektiert werden kann; falls nicht, dann mit einem anschließenden Reflexionsgespräch mit der Lehrperson). In ähnlicher Form ist auch eine Einzelfallunterstützung möglich.

Ergänzend, jedoch nicht als einzige Aktivität im Praxissemester, können offene Angebote, Maßnahmen für Schülerinnen und Schülern mit Unterstützungsbedarfen, Einzelgespräche und ähnliche Formen der Unterstützung und Förderung angeboten werden, sofern diese in einem fachlichen Zusammenhang mit Unterrichtsthemen stehen und durch eine Vor- und Nachbesprechung mit der jeweiligen Lehrperson flankiert werden.

Wünschenswert ist daneben aus unserer Sicht ferner der Einbezug in den Informationsaustausch von Schulleitung mit dem Kollegium; dem Kollegium (Fachgruppen) untereinander; ggf. Teilnahme an virtuellen Elternabenden/Konferenzen etc., sowie ein Einblick und ggf. Einbezug in die dezentrale Unterrichtsgestaltung anderer Lehrpersonen als dem/der Mentor/-in.

Darüber hinaus sind vielfältige weitere Praxisszenarien möglich. Entscheidend ist eine in sich geschlossene Praxisphase im Schulkontext, die pädagogisch begleitet wird. Abweichungen in Sonderfällen sind möglich, bedürfen aber vorab der individuellen Absprache mit allen Beteiligten inklusive ZfLB/Praxisbüro.

Begleitveranstaltungen

Die Begleitveranstaltungen finden weiterhin statt und sind angesichts der Flexibilisierung ein entscheidendes Element zur erfolgreichen Absolvierung des Praxissemesters. Bitte informieren Sie Ihre Begleitdozierenden, sobald klar ist, in welcher Form ein Einbezug in die Schulpraxis (angelehnt an die beispielhaft genannten Szenarien) erfolgen kann. Die Begleitdozierenden sind zudem die ersten Ansprechpersonen, falls lediglich ein eingeschränkter Zugang oder kein Zugang ermöglicht wird. In diesen Fällen werden geeignete Ersatzleistungen zur Kompensation vereinbart

In den kommenden Sitzungen der Begleitveranstaltungen wird sicherlich ausführlich über die konkretere Ausgestaltung der Schulpraxis, Kompensationsmöglichkeiten und individuelle Fragen gesprochen werden.

Gegebenenfalls verändern die Fächer und Erziehungswissenschaft, angepasst an die die neue Form der Durchführung des Praxissemesters, die Vorgaben für die Praktikumsberichte.

Nachweis und Abschluss

Die Studierenden dokumentieren die Tätigkeiten im Praxissemester wöchentlich. Das ZfLB-Praxisbüro entwickelt dazu in der kommenden Woche eine entsprechende Vorlage. Bis dahin sind die Tätigkeiten stichwortartig zu notieren, inklusive der zwei Wochen vor den Osterferien.

Die Fächer und Erziehungswissenschaft haben die Möglichkeit, ergänzend ein Lerntagebuch zu verlangen. Hierzu eignet sich auch die elektronische Portfoliovariante, die über die Plattform pi:er allen Studierenden der Universität Bremen zugänglich ist (https://eportfolio.uni-bremen.de/).

Das Praxisbüro verschickt demnächst eine neue Schulbescheinigung, auf der die Schule zum Abschluss des Praxissemesters im Juli bestätigt, welche Tätigkeiten von den Studierenden geleistet wurden bzw. durch die Schule ermöglicht werden konnten. Hierzu ist es ggf. erforderlich, dass die wöchentlichen Tätigkeitsdokumentationen der Schule bzw. der Ausbildungskoordination vorgelegt werden.

Die Tätigkeitsübersicht bzw. das Lerntagebuch und die Schulbescheinigung sowie gegebenenfalls vereinbarte Kompensationsaufgaben sind den Begleitdozierenden vorzulegen. Diese entscheiden über die Vergleichbarkeit der Tätigkeiten im Praxissemester und sind für das Ausstellen einer entsprechenden Bescheinigung verantwortlich. Dieser Nachweis ist im Praxisbüro vorzulegen. Wird die Vergleichbarkeit nicht festgestellt, findet ein Gespräch zwischen Begleitdozierenden und Praxisbüro statt, in dem über mögliche Zusatzleistungen oder die Wiederholung des Praxissemesters beraten wird.

Ausblick

Sollte bei einer schrittweisen Zunahme eines Präsenzunterrichts bis zu den Sommerferien ein Einbezug von Studierenden ermöglicht werden können, kehren die Studierenden mit einer weiterhin flexibilisierten Anforderungsgestaltung an die Schulen zurück.

Verändern sich die Gegebenheiten, werden sich die Vorgaben flexibel anpassen. Solche notwendigen Anpassungen werden sich nicht nachteilig auf das Bestehen des Praxissemesters auswirken.

Sicherlich werden sich im Laufe der Zeit neue Fragen und Optimierungen in den Abläufen ergeben. Das Praxisbüro wird fortlaufend dazu informieren.

Formulare für Tätigkeitsdokumentation

Liebe Studierende,

hier finden Sie nochmals die Formulare für Tätigkeitsdokumentation:

Öffnen Sie das Word-Dokument schreibgeschützt, danach können Sie Eintragungen in der Tabelle vornehmen und das Dokument zur späteren Bearbeitung abspeichern. Sie können die Dokumentation auch händisch ausfüllen, in diesem Fall vergrößern Sie die Tabellenzeilen vor dem Ausdruck nach Bedarf. In Kürze kommen noch weitere Formate hinzu.
 

FAQ Schule

Dieser Umstand ist sowohl dem Praxisbüro als auch den Begleitdozierenden bewusst. Selbstverständlich kann nur das durchgeführt werden, was aktuell angeboten wird. Entsprechend kann es sein, dass Sie in einem Fach am Halbgruppenunterricht vor Ort teilnehmen können, in einem anderen aber weiterhin an digitaler oder dezentraler Beschulung teilnehmen bzw. Kompensationsaufgaben seitens der Begleitdozierenden erhalten.

Bietet die Schule einen Einbezug in den Präsenzunterricht an und spricht nichts dagegen (mögliche Gründe siehe FAQ unter www.uni-bremen.de/zflb/lehramtsstudium/praxissemester-2020-sondermassnahmen-faq, weitere Fälle sind mit dem ZfLB-Praxisbüro zu klären), dann ist eine Präsenz an der Schule gemäß der dort gelten Schutz- und Hygienemaßnahmen wieder aufzunehmen.

Es ist Ihre eigene Verantwortung, sich bei der Schule aktiv zu melden, sofern diese nichts anderes mitgeteilt hat. Sollten Sie keine Rückmeldung erhalten, ist es außerdem Ihre eigene Verantwortung sich deswegen an das ZfLB-Praxisbüro und die Begleitdozierenden zu wenden.

Sollte eine Schule auch nach der Information der Bildungsbehörde zur Fortsetzung des Praxissemesters an dieser Aussage festhalten, melden Sie sich bitte im Praxisbüro (zflb.praxisbueroprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de).

Bitte sprechen Sie dies in Ihrer Schule noch einmal ab dem 4. Mai an. Sollte auch nach der Bekanntgabe der Vereinbarung zur Fortsetzung des Praxissemesters durch die Bildungsbehörde kein Zugang ermöglicht werden, dann melden Sie sich bitte im Praxisbüro (zflb.praxisbueroprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de).

Mit zunehmender Schulöffnung kann eine Präsenz im Praxissemester ebenfalls stückweise realisiert werden (je nach schulorganisorischen Möglichkeiten). Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

FAQ Begleitveranstaltungen

Dies kann im schlechtesten Fall dazu führen, dass Sie das Praxissemester nicht bestehen und wiederholen müssen. Eine zeitnahe Absprache mit allen Begleitdozierenden (Fächer und EW) ist erforderlich, um eine erfolgreiche Absolvierung des Praxissemesters zu gewährleisten.

Da sich die Situation an den Schulen und auch zwischen den Fächern stark unterscheidet, können aktuell keine allgemeinverbindlichen Vorgaben festgelegt werden. Sprechen Sie in jedem Fall zeitnah mit den Begleitdozierenden über die Situation an Ihrer Schule. Die Begleitdozierenden legen dann individuell die Tätigkeiten und Aufgaben, angepasst an die schulorganisatorischen Möglichkeiten, fest. Durch die sich verändernden Situationen an den Schulen sind die Vorgaben ggf. in Absprache fortlaufend anzupassen.

FAQ individuelle Sondersituationen

Studierenden, die aufgrund einer fehlenden Betreuung von Kindern bis ins Grundschulalter nur in geringerem Umfang mit Praxissemesteraufgaben beschäftigt sein können, wird, sofern möglich, eine flexible Bearbeitung ermöglicht. Die Entscheidung darüber und über die Ausgestaltung liegt bei den Begleitdozierenden. Sollte diese Situation seitens der Schule auf Schwierigkeiten stoßen, melden Sie sich bitte im Praxisbüro (zflb.praxisbueroprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de).

Von den Studierenden wird nicht erwartet, dass Sie die Notbetreuung in Kita und Grundschule in Anspruch nehmen. Ob in bestimmten Fällen auf Wunsch ein Anspruch auf eine Notbetreuung besteht, wird derzeit geklärt. Bitte geben Sie dem Praxisbüro einen Hinweis, sollte ein solcher Wunsch bestehen.

Sollte zu einem späteren Zeitpunkt ein teilweiser Einbezug von Studierenden in einen Präsenzunterricht wieder möglich sein, können Studierende aus Risikogruppen davon ausgenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihre Begleitdozierenden.

Studierende, bei denen eine gesundheitliche Gefährdung oder eine ähnliche Situation vorliegt, die nicht zu den vom Robert-Koch-Institut beschriebenen Risikogruppen zählen, besprechen zunächst mit den Begleitdozierenden, ob die Präsenz ausgesetzt werden kann.

In beiden Fällen hat der Einbezug in die schulische Praxis ohne Präsenz weiter zu erfolgen. Das ZfLB- Praxisbüro kann bei diesen Fällen zu Rate gezogen werden. Sollte eine Aussetzung der Präsenz zu Unklarheiten seitens der Schule führen, informieren Sie bitte das Praxisbüro (zflbprotect me ?!.praxisbueroprotect me ?!uni- bremen.de).

Sollte von Studierenden selbst ein potenzielles Risiko ausgehen (bspw. durch Kontakt mit Infizierten oder mit Verdachtsfällen) ist eine Tätigkeit im Präsenzunterricht ausgeschlossen bis eine entsprechende Quarantänezeit vorüber ist - hierzu gelten die Bestimmungen der Bildungsbehörde. In diesen Fällen hat der Einbezug in die schulische Praxis ohne Präsenz weiter zu erfolgen.

Unabhängig vom Krankheitsbild informieren Sie bitte die Schule gemäß der zu Praktikumsbeginn vereinbarten Modalitäten im Krankheitsfall (Meldung am Morgen des 1. Krankheitstags, Vorlage Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung). Sollte die Krankschreibung länger als 2 Wochen dauern, sind Zeiten in aller Regel nachzuholen. Nehmen Sie in diesem Fall Kontakt zum Praxisbüro auf (zflb.praxisbueroprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de).

Aktualisiert von: Kathe