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Beispielszenario A: Minimale Präsenz | Maximale Synchronität

Beschreibung

Die Teilnehmenden des Kurses werden in kleinere Lerngruppen eingeteilt (Gruppenverwaltung in Stud.IP), die einzelne Einheiten/Übungen in Präsenz unter Beachtung der Hygieneregeln absolvieren. Gleichzeitig wird die Veranstaltung live über eine Konferenzanwendung (Zoom, BBB) oder ein Streaming-Verfahren (z.B. https://www.conf.dfn.de, OBS-Studio) übertragen. Die online-Teilnehmenden können sich z.B. via Chat (Chat der  Konferenz- bzw. Streaminganwendung, Blubber in Stud.IP, RocketChat) einbringen, sich zusammen mit den Präsenzteilnehmenden an Interaktionsphasen z.B. über Audience Response Systeme (z.B. ARSnova) beteiligen oder am kollaborativ zu erstellendem Protokoll im StudIPad mitschreiben. Um alle Studierenden gleich zu behandeln,  können die Gruppen wechseln (Gruppe A in Woche 1, Gruppe B in Woche 2, …) oder zu den Präsenzterminen jeweils nur einzelne Grupensprecher*innen, z.B. zur Ergebnispräsentation, eingeladen werden. Personen aus Risikogruppen nehmen immer digital teil.

Veranstaltungsphasen könnten z.B. sein:

  1. Instruktion durch Lehrende (Live Stream, ggf. interaktive Elemente via ARSnova, parallel Sammlung der Fragen der online-Teilnehmenden über  frag.jetzt oder im Chat)
  2. Beantwortung der angesammelten Fragen durch die Lehrenden
  3. Gruppenarbeitsphase, z.B. Breakout-Räume in Zoom für online-Teilnehmende  + Vor-Ort Gruppen für Präsenz-Teilnehmende
  4. Vorstellen der Ergebnisse durch die Gruppensprecher*innen

Vor- und Nachteile

Vorteile: Präsenz- und online-Teilnehmende können sich gleichzeitig, gleichberechtigt und aktiv in die Veranstaltung einbringen.

Nachteile: Der technischer Aufwand und Risiken sind sehr hoch und erfordern in der Regel die Unterstützung durch Hilfskräfte und (außerhalb der wenigen dafür ausgestatteten Räume) den Einsatz eigener Technik (Notebook, Webcam, Headset, Raummikrofon).

Technisch/organisatorische Handlungsempfehlungen

  • Bei Sprachbeiträgen der Präsenzteilnehmenden ist ein Raummikrofon erforderlich (kann nicht von der Universität gestellt werden!)
  • Für Fragen aus der online-Gruppe im Chat empfiehlt es sich, Teamkollegen, Hilfskräfte oder einen der Präsenzteilnehmenden mit der Überwachung des Chats zu beauftragen, damit diese Fragen aus der online-Gruppe stellvertretend weitergeben können.
  • Das Szenario sollte im Vorfeld unter Beachtung der räumlichen Gegebenheiten (Verfügbarkeit von Ethernet-Anschlüssen bzw. WLAN-Qualität/Stabilität, …) geprobt werden.
  • Es sollte immer nur eine Person (z.B. Gruppensprecher*in) sprechen bzw. nur deren Audiosignal übertragen werden. Dabei ist auf eine gute Tonqualität zu achten.
  • Im Vorfeld oder zu Beginn der Veranstaltung sollten alle Spielregeln klar festgelegt und kommuniziert werden. Dazu gehören z.B.:
    • das eigene Mikrofon nur immer nur kurz für eigene Redebeiträge aktivieren
    • Präsenzteilnehmende sollen Ihr Mikrofon am Laptop oder Smartphone nie aktivieren, da sonst Rückkoppelungen entstehen können.
  • Um einen Ausfall der Internetverbindung oder andere technische Störungen kompensieren zu können, sollte stets auch eine Aufzeichnung erfolgen (z.B. via OpencastStudio oder direkt in ZOOM) und im Anschluss zeitnah über das Opencast-PlugIn in Stud.IP bereit gestellt werden. Bei einer Aufzeihnung sind zwingend eine Reihe rechtlicher Vorgaben zu beachten (Übersichtsseite dazu).