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Entscheidungshilfe zur Auswahl Digitaler Werkzeuge

Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert und mit Links auf Steckbriefe der genannten Werkzeuge ergänzt. Bitte setzen Sie in ihrem Browser ein Lesezeichen.

Die folgenden Fragen sollen Ihnen helfen, das für Ihre Veranstaltung passende Setting und die dafür passenden Werkzeuge auszuwählen. Beantworten Sie eine Frage mit Nein, gehen Sie zum nächsten Punkt weiter. Jedes Setting kann Elemente der vorherigen Schritte beinhalten (z.B. Screencasts + Dokumentbearbeitung + Übungsfragen).

Beachten Sie, dass mit jedem Schritt die technischen Anforderungen sowohl für Sie als auch für Ihre Studierenden in Hinsicht auf Hardwareausstattung und Internetverbindung (Datenvolumen, Verbindungsgeschwindigkeit) steigen.

Basiert Ihre Veranstaltung im Wesentlichen auf der Rezeption und Erstellung von Dokumenten und Dateien wie Skripte, Foliensätze, Literatur, studentische Texte und  Lernmodule sowie auf der Reflexion der Inhalte (z.B. über die Bearbeitung korrespondierender Übungsfragen)?

JA: In Stud.IP steht Ihnen eine Vielzahl von Werkzeugen zum Dokumentenaustausch (Dateibereich, auch für Gruppenarbeit) und zur Erstellung von Texten (StudIPads, Wiki) zur Verfügung. Ihre Veranstaltungen sind hier bereits angelegt und mit den wichtigsten Funktionen bestückt. Über den Reiter Mehr… in einer Veranstaltung können vielfältige weitere Funktionen hinzugefügt werden, z.B. regelmäßige Übungsaufgaben über DoIT! oder ILIAS-Tests. Über den EduWork-Builder können komplexe Lehrneinheiten mit einer Vielzahl an Medien (Text, Bilder, Video, Audio), Übungsaufgaben zur Selbstkontrolle mit direktem Feedback, Evaluations- bzw. Rückmeldungsmöglichkeiten modelliert werden (für Fortgeschrittene).

NEIN: In meiner Veranstaltung müssen zusätzlich Inhalte präsentiert und dabei erläutert werden ⇒ Punkt 2

 

JA: Sie haben bereits aus früheren Semestern Screencasts, Erklärvideos oder Vorlesungsaufzeichnungen zur Verfügung? Sie finden in den OER-Repositories oder auf MOOC-Plattformen wie OnCampus, Coursera und edX Kurse oder einzelne Elemente, die für Ihre Veranstaltung genutzt werden können? Super! Machen Sie sich das zunutze und verlinken eigene Aufzeichnungen (z.B. Mobile Lecture über die entsprechende Schnittstelle in Stud.IP) oder Materialien Dritter (über die Freie Informationsseite in Stud.IP) und nutzen die vielfältigen Stud.IP-Werkzeuge, um Aufgaben zur Reflexion und Vertiefung der Inhalte zu stellen (z.B. Übungsfragen in DoIT!, Rechercheaufträge, Webquests, gemeinsame Informationssammlung im Wiki, Aufbau einer FAQ-Sammlung im Forum …)

NEIN: Es müssen eigene Aufzeichnungen produziert werden.⇒ Punkt 3

JA: Für die Audioaufnahme zur Produktion von Podcasts gibt es eine Vielzahl von Werkzeugen sowohl für Mobilgeräte als auch für PCs. Wir empfehlen das freie Werkzeug Audacity, da dieses nach der Aufnahme umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten (Schnitt, Tonoptimierung) bietet. Of reicht aber auch der mit dem Betriebssystem mitgelieferte Sprachrekorder oder das Smartphone. Die Audioaufnahmen sollten in kurze thematische Einheiten (5-10 Minuten) aufgeteilt, mit einem sprechenden Namen versehen (z.B. 001-Genetik-Einführung#1.mp3) und (wichtig) als mp3-Datei gespeichert/exportiert werden. Achten Sie auf eine möglichst geringe Dateigröße bei noch zufriedenstellender Tonqualität. Die Aufnahme kann in Stud.IP im Dateibereich der Veranstaltung bereitgestellt werden (z.B. als Playlist in einem Themenordner) und dort von den Studieren direkt abgespielt werden! Viele Infos zur Produktion von Podcasts bietet die Universität Halle.

NEIN: Zusätzlich zum Audiokommentar sind auch visuelle Präsentationen (z.B. Folien) notwendig ⇒ Punkt 4

JA: Für die Aufnahme des Bildschirms und eines Audiokommentars, sogenannte Screencasts, gibt es eine Vielzahl von webbasierten Systemen und Softwarewerkzeugen. Einige dieser Werkzeuge erlauben zusätzlich auch die Integration des Webcam-Bildes Ihrer Person. Wir empfehlen die Nutzung von Opencast Studio ohne zusätzliche Webcam-Aufnahme, da dieses Websystem sehr einfach zu bedienen ist, keinerlei Softwareinstallation erfordert und keine Performanz-Probleme zu erwarten sind. Die damit produzierten Videos sollten in Stud.IP über das opencast-PlugIn als Streaming Video in der Veranstaltung bereitgestellt werden (Achtung: Der Dateibereich und der Videomanager sind für große Dateien ungeeignet!). Nicht komprimierte Videodateien sind oft sehr groß und können bei einfachen DSL-Anschlüssen zu extrem langen Uploadzeiten führen. Komprimieren Sie ihre Datei z.B. mit dem Werkzeug Handbrake. Allgemeine Tipps zur Produktion von Screencasts finden sich u.a. im Blog der Bundeszentrale für politische Bildung und bei Hochschuldidaktik online.

Alternative Produkte sind u.a. OBS-Studio, die Präsentationsaufzeichnung mittels Powerpoint  (Anleitungen: Universität Göttingen, VCRP), die Aufzeichnungsfunktion auf MAC-Computern (Apple-Support, Anleitung VCRP für Quicktime), freie Software wie Camstudio und kommerzielle Produkte wie Camtasia. Für Camtasia, das gleichzeitig auch ein sehr gutes Schnittprogramm ist und umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten bietet, liegen wenige Lizenzen im ZMML und in einigen Fachbereichen vor.

Für die Videobearbeitung gibt es eine Vielzahl an Produkten. Für den Computer sind dies z.B. Shotcut (Download) oder der alte, aber sehr einfach zu bedienende Windows Movie Maker (Download); für das Smartphone bzw. Tablet z.B. iMovie (für iOS) oder VLLO (für Android, für iOS).

NEIN: Für die Präsentation ist die Entwicklung eines Tafelbildes im Hörsaal unerlässlich ⇒ Punkt 5
Bedenken Sie, das Screencasts bei Verwendung von Touch-Displays mit Eingabestift auch die Aufzeichnung von Skizzen und Notizen erlauben.

NEIN: Für die Präsentation ist die gleichzeitige Kommunikation mit den Studierenden (Zwei-Wege-Kommunikation unerlässlich ⇒ Punkt 6

JA: Die von Ihnen produzierten Aufzeichnungen können Sie ihren Studierenden in Stud.IP über das opencast-PlugIn in der Veranstaltung bereitstellen. Denken Sie daran, ein kompatibles Dateiformat zu nutzen (wir empfehlen mp4) und die Dateigröße mit einem Konvertierungswerkzeug wie Handbrake wie in unserer Anleitung beschrieben zu reduzieren. Für die Videobearbeitung gibt es eine Vielzahl an Produkten. Für den Computer sind dies z.B. Shotcut (Download) oder der alte, aber sehr einfach zu bedienende Windows Movie Maker (Download); für das Smartphone bzw. Tablet z.B. iMovie (für iOS) oder VLLO (für Android, für iOS).

NEIN:

Update: Leider steht der unten beschriebene Service auf Grund des Notbetriebs der Universität bis zum 20.04.2020 nicht zur Verfügung.

Für die Aufzeichnung benötige ich die Hilfe des ZMML. --> Wenden Sie sich an infoprotect me ?!media.zmml.uni-bremenprotect me ?!.de und sprechen Sie die Termine und das konkrete Setting ab. Die Kapazitäten für diesen Service sind sehr begrenzt und die Nachfrage derzeit sehr hoch. Das Szenario sollte für Sie also alternativlos sein. In einigen wenigen Hörsälen gibt es bereits die Möglichkeit der automatisierten Aufzeichnung. Für andere Räume werden studentische Hilfskräfte eingesetzt, die vom ZMML eingewiesen und mit dem notwendigen Equipment versorgt werden. Das ZMML kümmert sich um die Aufbereitung und Veröffentlichung der Videos auf dem Mobile Lecture-Portal.

Mit Ressourcen sind hier neben der Software (siehe unten) ein PC mit stabiler schneller Internetverbindung, Headset oder gutes Mikrofon und Webcam gemeint.

JA: Das ZfN bietet aktuell das Videokonferenzsystem Jitsi Meet im Testbetrieb an. Jitsi Meet ist eine freie Software für webbasierte Videokonferenzen, die auch Präsentationen, Desktop-Freigabe und Screen-Sharing unterstützt (Achtung: Nutzen sie für Jitsi-Meetings den Browser Chrome). Eine Alternative ist die funktionsreiche Virtual Classroom Software Adobe Connect, die vom DFN angeboten wird. Webmeetings können über den Uni-Bremen-Account eingerichtet werden; Teilnehmende können einfach per Link eingeladen werden. Adobe Connect kann per Browser oder (besser, da stabiler) per App genutzt werden, vor der Nutzung sollte ein Verbindungstest durchgeführt werden. In Stud.IP ist Adobe Connect über das PlugIn Meetings erreichbar. Für Videokonferenzen und Life-Streams  kann das DFNconf-Portal genutzt werden.
Hinweis: Auf Grund der Covid-19-Krise greifen zurzeit viele Hochschulen auf die Dienste des Deutschen Forschungsnetzes zurück, was zu deren Überlastung führt und die Durchführung von Audio-/Videokonferenzen oft unmöglich macht. Das DFN arbeitet intensiv an dem Ausbau der Kapazitäten, rät aber derzeit von der Zwei-Wege-Kommunikation mit Audio und Video, vor allem zu den Stoßzeiten (10:00-11:00 Uhr und 13:00-15:00 Uhr) ab.
Eine weitere Ausweichmöglichkeit bietet ZOOM Cloud Meetings, ein websiertes Videokonferenzsystem mit der Möglichkeit des parallel Chats, des Teilens des Bildschirms und der Aufzeichnung. Die freie Nutzung ist auf 40 Minuten begrenzt.
Disclaimer: Mögliche Verstöße gegen die DSGVO können nicht ausgeschlossen werden.
Die Universität arbeitet mit Hochdruck an weiteren Alternativen, um die Last im kommenden Sommersemester bestmöglich zu verteilen.

NEIN: Ich brauche für die Durchführung einer Videokonferenz die Unterstützung der Medienstelle. ⇒ Punkt  7

UPDATE: Dieser Service kann auf Grund des Notbetriebs an der Universität bis zum 24.04.2020 nicht genutzt werden.

An der Universität Bremen können aktuell die Dienste DFNConf und StarLeaf (aktuell nur drei Sessions gleichzeitig lizensiert) für Videokonferenzen verwendet werden.

Bei Bedarf und Verfügbarkeit kann dafür der Raum GW2-B2860 gebucht werden, der mit einer Videokonferenzanlage ausgestattet ist. Hier ist der Teilnehmerkreis auf maximal 14 Personen begrenzt. Hinweise sowie einen Szenario-Finder für Videokonferenzen bietet die Medienstelle.