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AG Forschungsdaten

Die AG Forschungsdaten

Die AG Forschungsdaten wird seit 2019 von Prof. Dr. Iris Pigeot (Direktorin des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, stv. Vorsitzende des U Bremen Research Alliance e.V.) und Prof. Dr. Frank Oliver Glöckner (Leiter des Datenzentrums des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Leiter von PANGAEA) geleitet. Über die AG Forschungsdaten werden Aktivitäten in den Bereichen Forschungsdatenmanagement und Data Science zusammengeführt. Folgende Ziele werden derzeit gemeinsam verfolgt:

  • Vernetzung der Bremer NFDI Vorhaben und Ausbau bundesweiter Netzwerke
  • Aufbau einer Doktorand*innenausbildung „Data Train“
  • Schaffung eines abgestimmten Raums für Forschungsdatenmanagement. Hierfür bietet es sich an, (föderal wettbewerbliche) Initiativen anzustoßen, die „Best Practices“ hervorbringen.

 

 

Vernetzung der NFDI Konsortien mit Bremer Beteiligung

Einrichtungen der Allianz beteiligen sich in zahlreichen Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). In der ersten Phase geförderte Vorhaben sind:

  • NFDI4BioDiversity (Sprecher: Prof. Dr. Frank Oliver Glöckner, UB MARUM / AWI)
  • NFDI4Health (Co-Sprecherin: Prof. Dr. Iris Pigeot, BIPS)
  • KonsortSWD (Co-Sprecherin: Prof. Dr. Betina Hollstein, UB Socium)
  • NFDI4Ing (Ansprechpartner: Dr. Florian Cordes, DFKI)

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Aufbau von Data Train

Die diziplinübergreifende Doktorand*innenausbildung soll Kompetenzen und Fähigkeiten in Data Literacy, Datenmanagement und Data Science in der Allianz stärken und dabei Promovierende aus verschiedenen Wissenschaftsfeldern vernetzen. Die AG Forschungsdaten begleitet die Entwicklung des Curriculums der Ausbildung. Im Wintersemester 2020/2021 fand ein Seminar "Forschungsdatenmanagement und Data Science" für Studierende statt. Die Pilot-Phase für Promovierende läuft seit März 2021.

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Leitung der AG Forschungsdaten

Prof. Dr. Iris Pigeot

Stv. Vorsitzende der U Bremen Research Alliance

Institutsdirektorin am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, Professorin für Statistik mit dem Schwerpunkt Biometrie und Methoden der Epidemiologie an der Universität Bremen

Kontakt: pigeotprotect me ?!leibniz-bipsprotect me ?!.de

Prof. Dr. Iris Pigeot ist seit März 2004 Direktorin des heutigen Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS und leitet seit 2001 die Abteilung Biometrie und EDV des Instituts. Darüber hinaus ist sie seit 2001 Professorin für Statistik mit dem Schwerpunkt Biometrie und Methoden der Epidemiologie an der Universität Bremen.

Seit 2019 ist Iris Pigeot zusammen mit Bernd Scholz-Reiter, Rektor der Universität Bremen, Vorsitzende der U Bremen Research Alliance und initiierte 2019 in dieser Funktion eine interdisziplinäre Graduiertenausbildung im Bereich „Forschungsdatenmanagement und Data Science“, um den zukünftigen Bedürfnissen und Nachfragen in diesem Bereich auf Ebene der Promovierenden frühzeitig zu begegnen. Die Graduiertenausbildung wird von Iris Pigeot zusammen mit Frank Oliver Glöckner vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, geleitet. Als Co-Sprecherin des Konsortiums zum Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur für personenbezogene Gesundheitsdaten (NFDI4Health) stellt sie einen direkten Link zu dieser Initiative von Bund und Ländern her und unterstützt damit die Umsetzung deutschlandweit einheitlicher Standards im Bereich personenbezogener Gesundheitsdaten.

Frank Oliver Glöckner

Prof. Dr. Frank Oliver Glöckner

Professor für Erdsystem Datenwissenschaften an der Universität Bremen

Kontakt: frank.oliver.gloecknerprotect me ?!awiprotect me ?!.de

 

 

Frank Oliver Glöckner ist Professor für Erdsystem Datenwissenschaften im Fachbereich Geowissenschaften der Universität Bremen. Er ist Leiter des Bereiches Daten am Rechen- und Datenzentrum des Alfred-Wegener-Institutes Bremerhaven und außerordentlicher Professor für Bioinformatik an der Jacobs Universität Bremen. Er ist der Gesamtleiter des Informationssystems PANGAEA für Erd- und Umweltwissenschaften am MARUM und Sprecher des NFDI4BioDiversity Konsortiums. Sein am MARUM und AWI beheimatetes, interdisziplinäres Team verbindet geologische, biologische, Ingenieur- und Softwareentwicklungsexpertisen und ist national und international im Forschungsdatenmanagement, der Datenlogistik sowie der Datenanalyse ausgewiesen. In der U Bremen Research Alliance möchte er durch die Kooperation aller Mitglieder das Thema Forschungsdatenmanagement und Datenwissenschaften voranbringen. Ziel ist es die bereits vorhandenen Kräfte zu bündeln um den Standort Bremen als eines der Exzellenzzentren im Forschungsdatenmanagement zu etablieren.

Mitglieder der AG Forschungsdaten

Noemi Betancort Cabrera

Systembibliothekarin in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (Digitale Dienste) und Metadatenmanagerin beim Forschungsdatenzentrum Qualiservice

Kontakt: noemi.betancortprotect me ?!suub.uni-bremenprotect me ?!.de

Noemi Betancort Cabrera ist Systembibliothekarin und Metadatenmanagerin in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen und im Forschungsdatenzentrum Qualiservice. Ihre Erfahrung mit Forschungsdaten hat sie im Rahmen ihrer Zusammenarbeit mit Qualiservice seit 2012 gewonnen, wobei sie u.a. kennengerlernt hat, mit welchen Problemen die Forscher bei der Verwaltung, Organisation und Veröffentlichung von Forschungsdaten konfrontiert sind. In dieser Hinsicht lernte sie, dass die Unterstützung von Forschern bei der Erstellung von FAIR-Daten nicht nur am Ende des Forschungsprojekts oder zum Zeitpunkt der Veröffentlichung erfolgen sollte, sondern während des gesamten Lebenszyklus der Daten. Zu diesem Zweck hilft und berät sie gerne als Ansprechpartnerin für Forschungsdatenmanagement in der SuUB.

In den letzten Jahren hat das Thema Data Science und Forschungsdatenmanagement in der Bibliothekswelt zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Bibliothek kann in der U Bremen Research Alliance eine wichtige Rolle spielen, da sie nicht nur eine wissenschaftliche Institution mit einem stark langfristigen Charakter ist, die Archivierungssicherheit und kontinuierliche Beratungshilfe bieten kann, sondern ist auch durch ihre Expertise in interdisziplinären Metadatenmanagement- und wissenschaftlichen Publikationsprozessen optimal aufgestellt. Bibliotheken sind optimale Vermittler zwischen den Anforderungen der Research-Community und den wissenschaftlichen Infrastrukturen, die Open Science vorantreiben.

Thorsten Dickhaus

Prof. Dr. Thorsten Dickhaus

Professor für Mathematische Statistik am Fachbereich 3 (Mathematik und Informatik) der Universität Bremen

Kontakt: dickhausprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

 

Thorsten Dickhaus studierte Mathematik in Aachen und Düsseldorf und wurde im Jahre 2008 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf promoviert. Danach arbeitete er bis 2015 in Berlin, zunächst als PostDoc an der Technischen Universität, dann als Juniorprofessor an der Humboldt-Universität und schließlich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik. Seit 2015 ist Thorsten Dickhaus W3-Professor für Mathematische Statistik am Fachbereich 3: Mathematik und Informatik der Universität Bremen und seit 2016 ist er dort auch als stellvertretender Studiendekan tätig.Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Entwicklung von statistischen Methoden und deren Anwendungen, insbesondere für hochdimensionale und komplex strukturierte Daten in den Lebens- und Wirtschaftswissenschaften. In der AG Forschungsdaten möchte ich mitwirken, da die Datenwissenschaften vom interdisziplinären Austausch von Ideen und Kompetenzen leben.

Martin Doerenkaemper

Dr. Martin Dörenkämper

Martin Dörenkämper ist Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Windenergiesystem IWES, Abteilung Aerodynamik, CFD und stochastische Dynamik, Oldenburg

Kontakt: martin.doerenkaemperprotect me ?!iwes.fraunhoferprotect me ?!.de

Martin Dörenkämper beschäftigt sich seit mehr als 10 Jahren mit der Auswertung von Wetter- und Windparkdaten. Nach seinem Studium der Meteorologie (BSc/MSc) an den Universitäten Hamburg und Oklahoma fokussierten die Forschungen seiner Doktorarbeit in der Energiemeteorologie. Seine aktuelle Forschung befasst sich mit der Verbesserung und Validierung von industrietauglichen Modellen für die Standortbestimmung von Windenergieanlagen sowie die Ertragsanalyse von Windparks. Dieses beinhaltet die Arbeit mit mehrdimensionalen sowie zeitreihenbasierten Daten unterschiedlicher Komplexität und auch Vertraulichkeitsstufen. Am Fraunhofer IWES koordiniert Martin Forschungsprojekte mit Industriepartnern und Forschungsinstitutionen sowie Universitäten.

Stephan Frickenhaus

Prof. Dr. Stephan Frickenhaus

Professor für Technische Mathematik in den Erdsystemwissenschaften an der Universität Bremen

Leiter des Rechen- und Datenzentrums am Alfred-Wegener-Institut Helmholtz Zentrum für Polar und Meeresforschung

Sprecher des Kompetenzzentrums für Hochleistungsrechnen Bremen, BremHLR

Kontakt: stephan.frickenhausprotect me ?!awiprotect me ?!.de

Stephan Frickenhaus ist Professor für Technische Mathematik in den Erdsystemwissenschaften an der Universität Bremen im Fachbereich Mathematik und Informatik der Universität Bremen. Er leitet das Rechenzentrum des Alfred Wegener Instituts in Bremerhaven, wie auch den Bereich Computing darunter. Er engagiert sich für das Hochleistungsrechnen (HPC) in der Kooperation BremHLR und er spricht für die Technische Kommission des HLRN, wo er auch Co-PI des erfolgreichen NHR-Antrags des HLRN ist. Als Co-Applicant im NFDI4Earth Konsortium trägt er zu den NFDI-Aktivitäten der Uni Bremen und des Forschungsbereichs Erde und Umwelt der Helmholtz Gemeinschaft bei. Seine HPC-orientierten Teams arbeiten an Themen der Datenassimilation und der Skalierbarkeit Erdsystem-Simulationsmodellen. Er wird weiterhin die Positionierung des Landes Bremen als Expertenzentrum für HPC unterstützen, mit Schnittstellen zu Management und Analysen von Daten der Erdsystemforschung.

Dr. Tanja Hörner

Koordinatorin AG Forschungsdaten

Koordinatorin, Data Train –­­­ Training in Research Data Management and Data Science

Kontakt: tanja.hoernerprotect me ?!vw.uni-bremenprotect me ?!.de

Tanja Hörner ist Koordinatorin der disziplinübergreifenden Ausbildung für Promovierende der U Bremen Research Alliance „Data Train – Training in Research Data Management and Data Science“. Data Train ist eine gemeinsame Initiative der U Bremen Research Alliance und des Landes Bremen. Mit dem Programm sollen Kompetenzen in Data Literacy, Forschungsdatenmanagement und Data Science gestärkt und damit die Datenqualität sowie Karrieremöglichkeiten für Promovierende verbessert werden. Tanja Hörner koordiniert zudem die AG Forschungsdaten und trägt zur Koordination der Austauschgruppen „Probenmanagement“ und „Data Stewardship“ der Allianz bei.

In der AG Forschungsdaten als auch für die Konzipierung von Data Train lässt sie ihre wissenschaftliche Perspektive – durch ihren Hintergrund in der polaren Meeresforschung (spezialisiert auf geochemische Analysen) – und ihre Erfahrungen als Daten- und Probenmanagerin für internationale wissenschaftliche Bohrprojekte einfließen. Beide Rollen sind für den gesamten Datenlebenszyklus essentiell und sollten Beachtung finden.

Prof. Dr. Nils Moosdorf

Professor für Hydrogeologie in Küstengebieten an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Arbeitsgruppenleiter “Submariner Grundwasserabfluss” Leibniz Centre for Tropical Marine Research (ZMT), Bremen

Kontakt: nils.moosdorfprotect me ?!leibniz-zmtprotect me ?!.de

Nils Moosdorf ist Professor für Hydrogeologie in Küstengebieten an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er leitet die Arbeitsgruppe “Submariner Grundwasserabfluss” am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen.

Nils ist Domänenwissenschaftler mit einem großen Interesse an Forschungsdatenmanagement. Er trägt bei dem digitalen Ausbau des ZMT (DigiZ) eine federführende Rolle. In der U Bremen Research Alliance ist er an der gemeinsamen Etablierung einer Open Data-Kultur interessiert, um die Verfügbarkeit und Nachnutzung wissenschaftlicher Daten zu verbessern. Er trägt dazu mit seiner starken Perspektive als Domänennutzer gepaart mit seiner Expertise in Bezug auf Datenpublikation bei und repräsentiert dabei das ZMT DigiZ in der AG Forschungsdaten.

Dr. Martin Scharpenberg

Akademischer Rat am Kompetenzzentrum für Klinische Studien Bremen KKSB (Universität Bremen)

Kontakt: mscharpenbergprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

 

Martin Scharpenberg promovierte an der Universität Bremen im Fach Mathematik und ist Akademischer Rat (unbefristet) am KKSB und verantwortet als solcher Teile der Lehrveranstaltungen im MSc. Medical Biometry/Biostatistcs. Ebenso übernimmt er im KKSB als Projektleiter Verantwortung für die Planung und Auswertung klinischer Studien und betreut das statistische Beratungsangebot des KKSB. Er ist stellvertretendes Mitglied der öffentlich-rechtlichen Ethikkommission des Landes Bremen.

Dr. Lena Steinmann

Koordinatorin, Data Science Center (Universität Bremen)

Kontakt: lena.steinmann@uni-bremen.de

 

Lena Steinmann ist die wissenschaftliche Koordinatorin des Data Science Center (DSC) an der Universität Bremen. Sie koordiniert die Aktivitäten des DSC einschließlich der interdisziplinären Kooperationen, Wissenschaftskommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Einwerbung von Drittmitteln. Ihr Ziel ist es, Data Science in allen Disziplinen voranzubringen und die Zusammenarbeit zwischen Methodenexpert*innen und anwendungsorientierten Forscher*innen zu fördern. Durch Ihre frühere wissenschaftliche Tätigkeit als Meeresgeophysikerin und Projektleiterin ist sie vertraut mit den Herausforderungen in der angewandten, datenintensiven Forschung. Daher bringt Sie sowohl eine übergeordnete Perspektive auf Data Science durch Ihre Rolle als DSC Koordinatorin als auch Ihre persönlichen Erfahrungen in datengetriebener Forschung in die AG Forschungsdaten ein. Als Teil der AG ist Sie am Austausch von Ideen zu Data Science und zum Forschungsdatenmanagement interessiert und möchte zur Etablierung einer offenen Datenkultur in der Allianz beitragen.

Florian Cordes

Dr.-Ing. Florian Cordes

Teamleitung – Terrestrische Robotik (Produktion-SAR-Elektromobilität-Medizinische Robotik) am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) – Robotics Innovation Center (RIC)

Projektleitung verschiedener Projekte im Bereich Weltraumrobotik am DFKI RIC

Kontakt: florian.cordesprotect me ?!dfkiprotect me ?!.de

Florian Cordes leitet das Team Terrestrische Robotik am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz – Robotics Innovation Center (DFKI RIC) in Bremen. Übergeordnetes Thema des Teams ist „Mobile Manipulation“. Dieses Thema schlägt sich vor allem in Projekten in den Bereichen industrielle Produktion und Logistik, Search and Rescue/Sicherheitsrobotik, alternative und elektrische Mobilität sowie Medizinische Robotik und Rehabilitationsrobotik nieder. Zudem leitete und leitet er Projekte im Bereich der Weltraumrobotik mit nationaler und europäischer Förderung. Persönliches Interesse besteht vor allem an Feldtests mit Robotern, um diese in realen Umgebungen (im Gegensatz zur Laborumgebung) testen zu können. Diese Feldversuche erzeugen typischerweise große Mengen an Daten, die es zu ordnen, einzusortieren und beherrschbar zu machen gilt. Die DFKI RIC Aktivitäten im Rahmen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) Initiative der DFG fallen in das Team von Florian. Um diese Aktivitäten mit denen weiterer Institute und Forschungsgruppen zu koordinieren ist er Teil der AG Forschungsdaten der U Bremen Research Alliance.

Prof. Dr. Hans-Günther Döbereiner

Professor für Biologische Physik an der Universität Bremen

Leiter der AG Membranphysik am Institut für Biophysik

Sprecher NFDI4Phys

Kontakt: hgdprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Hans-Günther Döbereiner diplomierte 1989 in theoretischer Kernphysik an der FAU Erlangen-Nürnberg und wurde 1995 an der Simon-Fraser University, Kanada, in biologischer Physik promoviert. Nach seiner Habilitation 1999 in Physik an der Universität Potsdam mit einer Arbeit am MPI für Kolloid und Grenzflächenforschung war er 2000 als Heisenbergstipendiat am Institut Curie, Paris, und an der DTU Copenhagen, sowie ab 2003 im Department of Biological Sciences, Columbia University in New York City tätig. Er lehrte dort 2005-2006 als Adjunct Assistant Professor im Physics Department biologische Physik. Seit 2006 ist HG Döbereiner Professor für Physik am Fachbereich 1 der Universität Bremen. Seine Arbeitsgruppe am Institut für Biophysik beschäftigt sich mit Grundlagen der Zellbewegung und mit der biologischen Physik von Physarum polycephalum. Dieser Schleimpilz hat sich in den letzten Jahren zu einem Modelsystem der (basalen) Kognition entwickelt. HG Döbereiner hat seit 2016 die Ringvorlesung Universelle Eigenschaften des Entscheidens organisiert, die alle klassischen Disziplinen verbindet von den Ingenieur- und Naturwissenschaften über die Lebenswissenschaften zu den Sozial- und Geisteswissenschaften. In 2020, wurde er Sprecher des Konsortiums Nationale Forschungsdateninfrastruktur für disziplinäre und transdisziplinäre Physik und ist Mitglied des DSC Bremen. In die U Bremen Research Alliance bringt er ein seine Vision universeller Eigenschaften in hierarchischen Datenstrukturen der Physik emergenter Systeme. Sein Ziel ist die kontextuelle Verknüpfung der Statik und Dynamik von Netzwerken mit semantischen Inhalten. Seine momentanen Projekte behandeln die Propagation von Phasengrenzen in aktiver Materie, die Regulation von Zellbewegung, die Rolle von synchronisierten Oszillationen von und in Netzwerken beim Lernen, binäre Entscheidungsphasendiagramme, sowie den Handel mit öffentlichen Gütern auf dynamischen Netzwerken.

Rolf Drechsler

Prof. Dr. Rolf Drechsler

Professor für Rechnerarchitektur, Universität Bremen, Dekan des Fachbereichs Mathematik und Informatik (FB03)

Direktor der Gruppe Cyber-Physical Systems am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)

Sprecher des Data Science Centers der Universität Bremen (DSC@UB)

Kontakt: drechslerprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Rolf Drechsler (http://www.rolfdrechsler.de/) erwarb sein Diplom im Jahr 1992 und den Doktortitel (Dr. phil. nat.) im Jahr 1995 in der Informatik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Er arbeitete am Institut für Informatik, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, von 1995 bis 2000. Von 2000 bis 2001 wurde Rolf Drechsler Mitarbeiter von Siemens (München) in der Zentralabteilung Technik, Fachzentrum Entwicklungsautomatisierung.

Seit Oktober 2001 ist Rolf Drechsler Professor und Leiter der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur am Fachbereich Mathematik/Informatik an der Universität Bremen. 2011 wurde er Direktor der Gruppe Cyber-Physical Systems am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen. Sein Forschungsinteresse gilt unter anderem der Entwicklung and Gestaltung von Datenstrukturen und Algorithmen mit einem Fokus auf Schaltkreis und Systemdesgin. Er ist IEEE Fellow.

Von 2008 bis 2013 war er Konrektor für "Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs" der Universität Bremen. Seit 2018 ist er Dekan des Fachbereichs Mathematik/Informatik. Er ist einer der Gründer und Sprecher des Data Science Centers der Universität Bremen (DSC@UB).

Prof. Dr. Jutta Günther

Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer

Professorin für Volkswirtschaftslehre, insbes. Innovations- und Strukturökonomik

Kontakt:  kon1protect me ?!vw.uni-bremenprotect me ?!.de

Jutta Günther hat von 1994 bis 1999 an den Universitäten in Oldenburg, Osnabrück und Albany/New York Wirtschafts- und Sozialwissenschaften studiert. Sie promovierte im Jahr 2002 an der Universität Osnabrück im Fachbereich Sozialwissenschaften am Lehrstuhl für Wirtschaftstheorie. Von 2002 bis 2014 war sie als Wissenschaftlerin am Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) tätig. Dort hatte sie verschiedene wissenschaftliche Leitungspositionen inne, u.a. als Abteilungsleiterin von 2008 bis 2013 und als Mitglied des Vorstands in den Jahren 2011 bis 2013. Im Jahr 2014 habilitierte sie sich an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Am 01. April 2014 übernahm Jutta Günther die Professur für VWL, insbes. Innovations- und Strukturökonomik, an der Universität Bremen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Innovationsprozesse, Strukturwandel und ökonomische Aspekte der Systemtransformation. Seit April 2020 ist sie zudem als Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer an der Universität Bremen tätig.

Forschung in seinen vielen Facetten - ob grundlagen- oder anwendungsorientiert, technisch-naturwissenschaftlich oder sozial-geisteswissenschaftlich – profitiert stets von der engen Verknüpfung und einem intensiven Austausch zwischen verschiedenen Perspektiven und Herangehensweisen. Nur so können Synergien erkannt und genutzt werden, um Spitzenforschung zu leisten und die Gesellschaft voranzubringen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen universitärer Forschung und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ermöglicht die U Bremen Research Alliance diese Potenziale optimal zu nutzen.

Prof. Dr. Betina Hollstein

Professorin für Mikrosoziologie u. Qualitative Methoden an der Universität Bremen.

Leiterin des Forschungsdatenzentrums QUALISERVICE

Leiterin der Abteilung Methodenforschung des SOCIUM – Forschungszentrum für Ungleichheit u. Sozialpolitik der Universität Bremen

Kontakt: betina.hollsteinprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Betina Hollstein ist Professorin für Mikrosoziologie und Qualitative Methoden an der Universität Bremen. Sie leitet das Forschungsdatenzentrum QUALISERVICE an der Universität Bremen, das einzige nationale Forschungsdatenzentrum für themenungebundene qualitative Daten der empirischen Sozialforschung. Qualiservice ist angesiedelt am SOCIUM, dem Forschungszentrum für Ungleichheit und Sozialpolitik an der Universität Bremen. Als Vertreterin der Datenproduktion ist Betina Hollstein Mitglied im Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD), der die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der Erweiterung und Verbesserung der Forschungsdateninfrastruktur für die empirischen Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften berät. Sie ist Co-Sprecherin im Konsortium für die Sozial-, Bildungs-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften (KonsortSWD). In U Bremen Research Alliance engagiert sie sich für eine starke, Methoden und Disziplinen übergreifende Zusammenarbeit im Forschungsdatenmanagement und den Data Sciences, mit besonderem Schwerpunkt auf sensiblen persönlichen Daten und Forschungsethik.

Norbert Riefler

Dr.-Ing. Norbert Riefler

Wissenschaftliches Rechnen und Forschungsdatenmanagement am Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien

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Norbert Riefler ist am Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien zuständig für die Soft- und Hardware im Rahmen des CAE zur Simulation ingenieurswissenschaftlicher Probleme sowie für Umsetzung und Weiterentwicklung des Forschungsdatenmanagements, verbunden mit der Qualifizierung der Wissenschaftler*innen. In der U Bremen Research Alliance steht der Erfahrungsaustausch zu FDM und die Vernetzung und Zusammenarbeit im Fokus.

Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka

Professor für Theoretische Philosophie an der Universität Bremen

Board Member von RETHINK (Rethinking Design with Artificial Intelligence) an der ETH Zürich

Direktoriumsmitglied des Turing Center Zurich

Kontakt: sierokaprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Norman Sieroka ist Professor für Theoretische Philosophie an der Universität Bremen. Er ist Mitglied des Direktoriums des Turing Centers Zürich und des Governance Board der ETH-Initiative "Rethink" (rethinking design with artificial intelligence). Er studierte Philosophie, Physik und Mathematik in Heidelberg und Cambridge. Ein besonderes Merkmal seiner Arbeitsgruppe ist, dass alle Mitglieder einen Hintergrund in mehr als einer akademischen Disziplin haben. Die Gruppe forscht zu der Frage, "wie Wissenschaften funktionieren" und welche Werte dabei verfolgt werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle von Daten und künstlicher Intelligenz in verschiedenen Disziplinen (wie der Physik und den pharmazeutischen Wissenschaften) und verschiedenen Forschungskontexten (wie der Theorieentwicklung, der Genese von Hypothesen und der Problemlösung). Norman Sieroka ist in der Nähe von Bremen geboren und aufgewachsen und freut sich sehr, an Bord der U Bremen Research Alliance zu sein "and to make the region a haven for deliberate data science".

Björn Tings

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Institut für Methodik der Fernerkundung, Team SAR-Ozeanographie, Bremen

Doktorand an der Helmut Schmidt University, Hamburg

Kontakt: bjoern.tingsprotect me ?!dlrprotect me ?!.de

 

Björn Tings absolvierte sein Bachelorstudium in Scientific Programming und seine gleichzeitige Ausbildung zum Mathematisch-technischen Softwareentwickler im Jahr 2010 an der RWTH Aachen. Im Jahr 2013 erhielt er seinen Master-Abschluss in Künstlicher Intelligenz an der Universität Maastricht.Seit 2013 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team Synthetic Aperture Radar (SAR) Ozeanographie am Institut für Methodik der Fernerkundung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen beschäftigt. Er ist verantwortlich für die Integration der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Teams in eine operationelle Prototyp-Software zur robusten und schnellen Verarbeitung von SAR Daten.

Seine Forschung umfasst die automatische Erkennung und Klassifizierung von Schiffssignaturen auf der Grundlage von SAR-Bildern. Als Doktorand an der Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg, beschäftigt er sich außerdem mit der automatischen Erkennung von Bug- und Heckwellensignaturen von fahrenden Schiffen.

Seine Erfahrung im Bereich der Künstlichen Intelligenz wird er der AG Forschungsdaten der U Bremen Research Alliance zur Verfügung stellen.