<h2 id="header73506" class="header  "><span><a href="/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen" title="mehr">Universität Bremen</a></span></h2><?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0"
         xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
         xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Dummy Title</title><link>http://example.com</link><description></description><language>en-gb</language><copyright>Universität Bremen</copyright><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 15:30:45 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 16 Jul 2026 15:30:45 +0200</lastBuildDate><category>News</category><atom:link href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/rss?type=9818" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>Universität Bremen</generator><item><guid isPermaLink="false">news-41087</guid><pubDate>Wed, 15 Jul 2026 12:01:00 +0200</pubDate><title>Hochschulallianz YUFE für zwei weitere Jahre gefördert</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/hochschulallianz-yufe-fuer-zwei-weitere-jahre-gefoerdert</link><description>Zehn europäische Hochschulen bilden die Allianz Young Universites for the Future of Europe (YUFE), darunter auch die Universität Bremen. Für die kommenden zwei Jahre wird YUFE weiter mit Mitteln aus dem Erasmus+-Programm der Europäischen Union gefördert.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Förderung knüpft an die beiden vorherigen Projektphasen (2019 bis 2022 und 2022 bis 2026) an. Mit der zweijährigen Brückenfinanzierung bis zur nächsten EU-Förderperiode ab 2028 kann YUFE die bisher aufgebauten Strukturen und Projekte weiterentwickeln und nachhaltig verankern – vom Studierendenaustausch bis zur Weiterbildung für Mitarbeitende.</p><p>YUFE vereint zehn junge, forschungsstarke Universitäten aus ganz Europa mit dem Ziel, eine&nbsp;offene und inklusive europäische Universität aufzubauen. Die Hochschulallianz bietet Studierenden, Forschenden und Mitarbeitenden neue Möglichkeiten für Zusammenarbeit, Mobilität und gemeinsames Lernen. Neben der Universität Bremen sind die Universität Maastricht (Niederlande), die Nicolaus Copernicus Universität Toruń (Polen), die Universität Carlos III de Madrid (Spanien), die Universität Antwerpen (Belgien), die Universität Zypern, die University of Eastern Finland, die Universität Essex (Großbritannien), die Universität Rijeka (Kroatien) und die Universität Sorbonne Nouvelle (Frankreich) an YUFE beteiligt. Die Universität Bremen ist seit Beginn Teil der YUFE-Allianz. Seit 2024 ist Rektorin Professorin Jutta Günther Vizepräsidentin von YUFE.</p><h3><span>Erfolgreiche Angebote weiterentwickeln&nbsp;</span></h3><p>In der neuen Förderphase unter dem Namen „YUFEPULSE“ möchte YUFE bewährte Ansätze aus den bisherigen Projektphasen weiter ausbauen. Dazu zählen unter anderem gemeinsame Lehrangebote und die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern,&nbsp;Städten und Unternehmen.</p><p>Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, sagt dazu: „Die verlängerte Förderung freut uns sehr und eröffnet uns weitere Möglichkeiten, unsere europäische Zusammenarbeit zu vertiefen. YUFE steht für Offenheit, Austausch und eine starke, partnerschaftliche Kooperation über Grenzen hinweg.“<br><br>&nbsp;</p><h4><span>Weitere Informationen:&nbsp;</span></h4><p><a href="https://www.yufe.eu/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.yufe.eu/</a><br><a href="https://www.uni-bremen.de/kooperationen/hochschulkooperationen/yufe" target="_blank" class="external-link">https://www.uni-bremen.de/kooperationen/hochschulkooperationen/yufe</a></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-41032</guid><pubDate>Fri, 10 Jul 2026 15:25:00 +0200</pubDate><title>Pflegewissenschaftlerin der Uni Bremen und ein Start-up auf Shortlist der Falling Walls Foundation</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/pflegewissenschaftlerin-der-uni-bremen-und-ein-start-up-auf-shortlist-der-falling-walls-foundation</link><description>Die Pflegewissenschaftlerin Karin Wolf-Ostermann steht mit ihren Forschungsarbeiten zu KI in der Pflege auf der Shortlist der „Science Breakthroughs of the Year“ der Falling Walls Foundation. Nominiert ist auch das Start-up „SEAL Robotics“ als „TOP 100 Science Startup“. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die <span lang="en" dir="ltr">Falling Walls Foundation</span> widmet sich dem Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – unter anderem mit Veranstaltungen wie dem <span lang="en" dir="ltr">Falling Walls Science Summit </span>und Initiativen wie dem <span lang="en" dir="ltr">Falling Walls Lab</span>. Zu den Partnern der Organisation gehören unter anderem das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, das Museum für Naturkunde Berlin, und der Berliner Senat. Mit den „<span lang="en" dir="ltr">Science Breakthroughs of the Year</span>“ zeichnet die Stiftung Forschungsergebnisse aus, die das Potenzial haben, ein Fachgebiet grundlegend zu verändern oder Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu liefern.<br>&nbsp;</p><h3>Forschung zu KI-Einsatz in der Pflege&nbsp;<br>&nbsp;</h3><p>Karin Wolf-Ostermann, Professorin für „Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung“ an der Universität Bremen wurde mit ihrem Projekt ProKIP in der Kategorie <span lang="en" dir="ltr">Social Sciences &amp; Humanities </span>nominiert. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ProKIP („Prozessentwicklung und -begleitung zum KI-Einsatz in der Pflege) erforschten, wie KI-Lösungen erfolgreich in die Pflegepraxis integriert werden können.<br>Das Fundament hierfür bildeten theoretische und empirische Erkenntnisse. Parallel dazu entwickelten die Forschenden ein KI-Pflege-Readiness-Assessment. Dabei handelt es sich um ein Bewertungsinstrument, mit dem geprüft wird, wie gut Forschungsprojekte auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Pflege vorbereitet sind. Dabei wurden beispielsweise der Nutzen von KI-Systemen, die Datenqualität sowie ethische Fragen untersucht. Auch partizipative Ansätze wurden geprüft, dabei wurde erforscht, wie Beteiligte, zum Beispiel Pflegekräfte, Patientinnen und Patienten oder Angehörige in die Entwicklung und Nutzung von KI einbezogen werden können.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h3>Automatisierte Sicherung von Containtern auf Frachtschiffen und Zügen&nbsp;<br>&nbsp;</h3><p>Das Start-up SEAL Robotics ist in der Kategorie der besten Wissenschafts-Start-ups („TOP 100 <span lang="en" dir="ltr">Science Startup</span>“) nominiert. Das Unternehmen entwickelt spezialisierte Robotiklösungen für die automatisierte Sicherung von Containern auf Frachtschiffen und Zügen. Die Systeme kommen direkt im Hafen zum Einsatz und unterstützen die Hafenarbeiter bei der Ver- und Entzurrung. Durch die Kombination von präziser Mechanik mit intelligenter Steuerung werden Sicherheitsrisiken reduziert und gleichzeitig die Produktivität gesteigert. Die Lösung lässt sich auch auf weitere Aufgaben ohne Wertschöpfung ausweiten und ermöglicht so eine umfassendere Automatisierung in der maritimen Logistik.<br>&nbsp;</p><p>Daniel Leidner, einer der Gründer von SEAL Robotics, war Leiter der Abteilung Autonomie und Teleoperation am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und hatte an der Universität Bremen eine Kooperationsprofessur für kognitive Robotik-Manipulation inne.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Unter den Nominierten werden in der nächsten Runde die Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt. Diese präsentieren beim <span lang="en" dir="ltr">Falling Walls Science Summit</span> vom 6. bis 9. November ihre Forschung dem Publikum.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-41028</guid><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 10:48:50 +0200</pubDate><title>SEASTRONG: Uni Bremen und das ZMT koordinieren internationales Forschungsprojekt in drei Weltmeeren</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/seastrong-uni-bremen-und-das-zmt-koordinieren-internationales-forschungsprojekt-in-drei-weltmeeren</link><description>Wie Mangrovenwälder, Seegraswiesen und Korallenriffe einander stärken und gemeinsam widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels werden können, untersucht das Forschungsprojekt SEASTRONG koordiniert von der Uni Bremen in Partnerschaft mit dem ZMT. Es wird mit sechs Millionen Euro gefördert.</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Mangrovenwälder, Seegraswiesen und Korallenriffe gehören zu den wertvollsten und zugleich am stärksten bedrohten Küstenökosystemen der Erde. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Arten, schützen Küsten vor Wellen und Erosion, speichern Kohlenstoff und tragen zur Lebensgrundlage vieler Menschen bei“, erläutert Meeresökologe Professor Christian Wild von der Uni Bremen. Wild zufolge werden diese Lebensräume bislang häufig getrennt erforscht, verwaltet und wiederhergestellt. In der Natur bildeten sie jedoch zusammenhängende Küstenökosysteme. Wasserbewegungen, Mikroorganismen, Fische, Seevögel und andere Lebewesen transportierten Nährstoffe, Kohlenstoff und Energie zwischen ihnen. Schäden an einem Ökosystem könnten daher auch die Funktionsfähigkeit und Widerstandskraft der anderen beeinträchtigen.</p><p>Wild koordiniert das Projekt SEASTRONG gemeinsam mit der Riffökologin Dr. Sonia Bejarano vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen. Nach Einschätzung von Wild stärke die gemeinsame Koordination auch die interdisziplinäre Meeresforschung am Standort Bremen. „Die Universität Bremen und das ZMT bündeln ihre Expertise innerhalb der U Bremen Research Alliance&nbsp;und übernehmen gemeinsam Verantwortung für ein internationales Konsortium&nbsp;am Standort Bremen“, sagt Christian Wild. An dem Projekt SEASTRONG, „Stronger Together: The Role of Connectivity in Safeguarding Functioning Coastal Ecosystems under Global Change“, sind insgesamt 15 Partnerorganisationen aus neun Ländern beteiligt.</p><h3>Forschung in drei Weltmeeren</h3><p>SEASTRONG forscht an Standorten, an denen Mangrovenwälder, Seegraswiesen und Korallenriffe gemeinsam vorkommen: in Belize in der Karibik, auf den Seychellen im Indischen Ozean und in Fidschi im Südpazifik. Das Projekt wurde von Beginn an gemeinsam mit sechs zentralen Partnern in diesen tropischen Ländern entwickelt. Sie übernehmen auch während der Laufzeit wichtige Aufgaben bei der Umsetzung.</p><p>Ein Schwerpunkt des Projekts ist die Wiederherstellung von Mangroven, Seegraswiesen und Korallenriffen. Bestehende Maßnahmen in den drei Untersuchungsregionen werden erfasst und bewertet. In Belize entstehen zudem gemeinsam mit lokalen Organisationen neue experimentelle Wiederherstellungsflächen.</p><p>Die Universität Bremen leitet Forschungsarbeiten dazu, welche Ansätze die Erholung der Ökosysteme besonders wirksam unterstützen. „Wir untersuchen Wachstum, strukturelle Entwicklung, ökologische Funktion und Temperaturtoleranz ausgewählter Mangroven, Seegräser und Korallen“, sagt Christian Wild. „Laborexperimente und Modelle sollen Hinweise darauf liefern, welche Ansätze auch bei häufigeren und intensiveren marinen Hitzewellen erfolgversprechend bleiben könnten.“</p><h3>Lokales Wissen einbeziehen</h3><p>SEASTRONG betrachtet Küstenökosysteme nicht getrennt von den Menschen, die mit ihnen leben und von ihnen abhängig sind. Sozialwissenschaftlich arbeitende Mitglieder des Konsortiums untersuchen, wie lokale Gemeinschaften Mangrovenwälder, Seegraswiesen und Korallenriffe nutzen, bewerten und verwalten.</p><p>Die Partner in den tropischen Untersuchungsregionen gestalten den Austausch mit Gemeinden, indigenen Bevölkerungsgruppen und lokalen Gemeinschaften, Umweltbehörden, Schutzgebietsverwaltungen, Fachleuten für Wiederherstellung und weiteren Beteiligten. Dabei werden lokale Prioritäten, traditionelles und lokales Wissen sowie Verwaltungsstrukturen einbezogen.</p><p>Sonia Bejarano vom ZMT zufolge will SEASTRONG ein Modell für faire internationale Zusammenarbeit sein. „Wir verbinden wissenschaftliches und traditionelles Wissen, um tropische Küstenökosysteme in Belize, Fidschi und auf den Seychellen besser zu schützen und wiederherzustellen“, sagt Sonia Bejarano.</p><h3>Ergebnisse für die Praxis</h3><p>Im Projekt sollen frei zugängliche Werkzeuge und Ressourcen entstehen. Dazu gehören nach Angaben des Konsortiums unter anderem interaktive Karten zu Biodiversität, Vernetzung, Ökosystemfunktionen und Klimaresilienz, außerdem offene ökologische und hydrodynamische Modelle, Leitlinien fürs Monitoring, experimentelle Wiederherstellungsflächen sowie regionale Empfehlungen für klimabewussten Naturschutz und geeignete Finanzierungswege.</p><p>„Diese Ergebnisse können Behörden, Gemeinden, Naturschutzorganisationen und Fachleute für Wiederherstellung dabei helfen, begrenzte Ressourcen möglichst wirksam einzusetzen“, sagt Sonia Bejarano. Das Projekt läuft viereinhalb Jahre. Die Europäische Union fördert SEASTRONG im Rahmen des Programms Horizon Europe mit sechs Millionen Euro.</p><h3>Über Horizon Europe</h3><p>Horizon Europe ist das zentrale Förderprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Es unterstützt internationale Zusammenarbeit und fördert Projekte, die wissenschaftliche Erkenntnisse für gesellschaftliche Herausforderungen nutzbar machen, etwa in den Bereichen Klimawandel und nachhaltige Entwicklung.</p><h4>Weitere Informationen</h4><p><a href="https://www.uni-bremen.de/marine-ecology" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/marine-ecology</a></p><p><a href="https://www.leibniz-zmt.de/de/tropenforschung/mitarbeiterinnen-mitarbeiter/sonia-bejarano.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.leibniz-zmt.de/de/tropenforschung/mitarbeiterinnen-mitarbeiter/sonia-bejarano.html</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/marine-ecology/seastrong" target="_blank">www.uni-bremen.de/marine-ecology/seastrong</a></p><h4>Fragen beantworten</h4><p>Prof. Dr. Christian Wild<br>Universität Bremen<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ejtkuvkcp0yknfBwpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2">christian.wild<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a><br>Tel.: +49 421 218 63367</p><p>Dr. Sonia Bejarano<br>Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)<br>Tel.: +49 (0)421 23800-51<br>E-Mail: sonia.bejarano@leibniz-zmt.de</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-41013</guid><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 13:38:00 +0200</pubDate><title>Uni-Ausgründung TOPAS Industriemathematik erhält Steinbeis Löhn-Preis für autonome Löschrobotik</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/uni-ausgruendung-topas-industriemathematik-erhaelt-steinbeis-loehn-preis-fuer-autonome-loeschrobotik</link><description>Die Bremer Uni-Ausgründung TOPAS Industriemathematik ist gemeinsam mit Alpha Robotics Germany mit dem Transferpreis der Steinbeis-Stiftung – Löhn-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Prämiert wurde ein Projekt zur Entwicklung autonomer Löschrobotik für Feuerwehreinsätze.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wie können Roboter Feuerwehrkräfte in gefährlichen und unübersichtlichen Einsatzlagen unterstützen? An dieser Frage arbeitet die Bremer Uni-Ausgründung TOPAS Industriemathematik gemeinsam mit Alpha Robotics Germany aus Vechta. Für ihr Projekt „Autonome Löschrobotik: Entwicklung einer Hard- und Softwareplattform für den Feuerwehreinsatz“ wurden die Partner nun mit dem Transferpreis der Steinbeis-Stiftung – Löhn-Preis 2026 ausgezeichnet.<br>&nbsp;</p><p>Der mit 10.000 Euro dotierte Preis würdigt herausragende Projekte, die wissenschaftliche Erkenntnisse erfolgreich in marktfähige Anwendungen überführen.&nbsp;<br>Im Mittelpunkt des prämierten Projekts steht die Weiterentwicklung bestehender Löschroboter zu intelligenten Assistenzsystemen für den Feuerwehreinsatz. Dafür werden unter anderem industriemathematische Verfahren der dynamischen 3D-Kartierung, KI-gestützten Objekterkennung, robusten Sensorfusion und teilautomatisierten Navigation eingesetzt. Ziel ist es, Einsatzkräfte besonders in Situationen mit starker Rauchentwicklung, instabilen Gebäuden oder unklarer Lage zu entlasten. Die Systeme sollen helfen, Einsatzorte schneller zu erfassen, Entscheidungen besser vorzubereiten und Risiken für Feuerwehrkräfte zu reduzieren.<br>&nbsp;</p><p>„Die größte Stärke autonomer Robotik besteht nicht darin, Brände zu löschen, sondern darin, Menschen nicht in Situationen schicken zu müssen, in denen Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Diese Auszeichnung bestätigt den erfolgreichen Transferansatz der Universität Bremen: mathematische Spitzenforschung in Technologien zu überführen, die dort wirken, wo sie den größten gesellschaftlichen Nutzen entfalten,“ sagt Professor Christof Büskens, Projektleiter von #MOIN. &nbsp;„Die autonome Löschrobotik zeigt beispielhaft, wie Technologien aus Bereichen wie dem autonomen Fahren in neue Anwendungskontexte übertragen werden können, hier mit direktem Nutzen für Einsatzkräfte und öffentliche Sicherheit“, sagt Dr.-Ing. Mitja Echim von TOPAS Industriemathematik.&nbsp;<br>TOPAS bringt in das Projekt seine Expertise in industriemathematischen Verfahren und autonomen Systemen ein. So entsteht ein leistungsfähiges Assistenzsystem für die Einsatzrobotik und perspektivisch das „TOPAS Autonomy Framework“ als Grundlage für weitere autonome Anwendungen.<br>&nbsp;</p><p>Alpha Robotics Germany ergänzt das Projekt mit einer etablierten Hardwareplattform und umfassender Erfahrung aus realen Feuerwehrszenarien. Durch die enge Zusammenarbeit der Partner können neue Technologien frühzeitig unter praxisnahen Bedingungen getestet und validiert werden.<br>&nbsp;</p><p>Das prämierte Vorhaben ist Teil der Initiative „#MOIN – Modellregion Industriemathematik“, die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen der Programmlinie „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“ gefördert wird. Ziel der Initiative ist es unter anderem, mathematische Expertise mit praxisorientierten Herausforderungen zu verbinden, um innovative und effiziente Lösungen zu entwickeln und den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft voranzutreiben.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Der Transferpreis der Steinbeis-Stiftung – Löhn-Preis wird in der Regel jährlich für herausragende Projekte im Wissens- und Technologietransfer vergeben. Er wurde 2004 zur Würdigung der Leistung von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Johann Löhn ins Leben gerufen.<br>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:<br>&nbsp;</h4><p><a href="https://topas.tech" target="_blank" rel="noreferrer">https://topas.tech</a></p><p><a href="https://www.loehn-preis.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.loehn-preis.de</a></p><p>Video zum Projekt: <a href="https://youtu.be/-5G065XlqHY" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/-5G065XlqHY</a></p><p>&nbsp;<br>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Prof. Dr. Christof Büskens<br>Zentrum für Industriemathematik<br>Universität Bremen<br>Telefon: +49 421 218-63861<br>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,dwgumgpuBwpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2">bueskens<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-41019</guid><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 11:41:17 +0200</pubDate><title>Tarifregelungen in der Langzeitpflege zeigen Wirkung </title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/tarifregelungen-in-der-langzeitpflege-zeigen-wirkung</link><description>Die Einführung der tarifgerechten Bezahlung in der Langzeitpflege hat die Löhne für Pflegekräfte steigen lassen. Das zeigt eine Studie, die vom Institut Arbeit und Technik an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen und dem SOCIUM der Universität Bremen erstellt wurde. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 08.06.2026 veröffentlichte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) den Abschlussbericht zur „Evaluation der Wirkungen der Regelungen zur Entlohnung nach Tarif in der Langzeitpflege“. Die Evaluation hatte das Ministerium unter Beteiligung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) bei dem SOCIUM der Universität Bremen und dem Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule in Auftrag gegeben.<br>&nbsp;</p><p>Im Jahr 2022 hat der Gesetzgeber Regelungen zur tarifgerechten Entlohnung in der Langzeitpflege eingeführt. Diese sehen vor, dass Pflegeeinrichtungen nur zur Versorgung zu Lasten der Pflegeversicherung zugelassen werden, wenn sie sich entweder an kollektivvertragliche Regelungen wie einen Tarifvertrag oder kirchliche Arbeitsrechtsregelungen binden, an diesen orientieren oder das regional übliche Entlohnungsniveau anwenden.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Die wissenschaftliche Evaluation zeigt: Die Regelungen haben ihr Ziel erreicht. Die Lohnsteigerungen, insbesondere in den unteren Einkommensgruppen, die zwischen 2022 und 2025 zu verzeichnen waren, sind demnach zu einem großen Teil auf diese Regelungen zurückzuführen. Die Lohnniveaus stiegen in dem Zeitraum in allen Bundesländern, wenn auch unterschiedlich stark: So stieg das regional übliche Entlohnungsniveau beim Hilfspersonal in Bremen zum Beispiel um rund 39 Prozent, in Schleswig-Holstein lediglich um ca. 15 Prozent.<br>Die Lohnsteigerungen wirkten sich auch auf die Preise in der Langzeitpflege aus: In den zwei Jahren nach Einführung der Regelungen zur tarifgerechten Entlohnung stiegen die Preise für ambulante und stationäre Pflegeleistungen deutlich stärker als in den drei Jahren zuvor. Insgesamt führten die Regelungen aber durch die bessere Bezahlung zu einer Aufwertung des Pflegeberufs und trugen somit zu der Erreichung von Zielen der „Konzertierten Aktion Pflege“ bei.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Der aktuelle Referentenentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) sieht ein Aussetzen der Regelungen zur tarifgerechten Entlohnung für zunächst vier Jahre vor. Prof. Dr. Heinz Rothgang (SOCIUM, Universität Bremen): „Diese Vorschläge gehen aus unserer Sicht in die falsche Richtung. Wir haben die Aussetzung der Regelungen als Szenario in unserer Evaluation betrachtet, diese Option aber verworfen. Die Regelungen erfüllen ihr Ziel und sollten grundsätzlich beibehalten, wenn auch im Detail angepasst werden.“<br>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40986</guid><pubDate>Mon, 06 Jul 2026 10:03:48 +0200</pubDate><title>Deutschlands Fußballer sind raus, Bremens Roboter sind Weltmeister</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/deutschlands-fussballer-sind-raus-bremens-roboter-sind-weltmeister</link><description>Das gemeinsame Team der Universität Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) gewinnt die Weltmeisterschaft im Roboterfußball im südkoreanischen Incheon. Mit einer neuen Roboterplattform setzt B-Human seine Erfolgsgeschichte fort.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der zwölffache Weltmeister B-Human hatte über Jahre hinweg das Feld in der RoboCup Standard Platform League geprägt. Diese Liga wurde nun gemeinsam mit der bisherigen Humanoid League zur neuen Humanoid Soccer League zusammengeführt. Erstmals trat B-Human dabei mit einer neuen Roboterplattform an, dem humanoiden Roboter Booster K1 von Booster Robotics.</p><p>Die neue Humanoid Soccer League ist in die drei Divisionen Small, Middle und Large gegliedert. Sie unterscheiden sich durch Größe und Gewicht der eingesetzten Roboter. B-Human trat gemeinsam mit 15 weiteren Teams in der Middle Division an. Diese kann als Nachfolgerin der bisherigen Standard Platform League betrachtet werden, da derzeit alle teilnehmenden Teams dieselbe Roboterplattform einsetzen.</p><h3>Deutlich größere und schnellere Roboter</h3><p>Der Booster K1 ist deutlich größer und schneller als der zuvor eingesetzte Roboter NAO. Dadurch werden die Spiele erheblich dynamischer. Alle Teams verwenden Bewegungsabläufe, die mithilfe von Deep Reinforcement Learning trainiert wurden. Während viele Teilnehmer auf Bewegungen zurückgriffen, die vom Hersteller der Roboter bereitgestellt werden, entwickelte B-Human eigene Lösungen für das Laufen, Schießen und Aufstehen. Dies verschaffte dem Team einen entscheidenden Vorteil. Die Arbeiten auf diesem Gebiet führten zudem zu einem wissenschaftlichen Beitrag, der beim abschließenden RoboCup Symposium vorgestellt wurde.</p><p>In der Middle Division setzte sich das Bremer Team in allen acht Spielen durch. Sowohl in der Vorrunde als auch im Halbfinale gewann B-Human mit deutlichem Vorsprung. Im Durchschnitt erzielte das Team 9,2 Tore pro Spiel und ließ lediglich 0,4 Gegentore zu.</p><p>Im Finale traf B-Human auf die HTWK Robots der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Das Leipziger Team hatte im vergangenen Jahr den Weltmeistertitel in der Kid Size Division der Humanoid League gewonnen. B-Human entschied das Finale mit 6:0 für sich.</p><p>Neben dem Weltmeistertitel wurde B-Human für seine langjährigen Beiträge zur Software Infrastruktur des Wettbewerbs mit dem Best Software Award ausgezeichnet.</p><h3>Weltpremiere: erstes elf gegen elf Fußballspiel</h3><p>Nach Abschluss des offiziellen Wettbewerbs war das Team zudem an einer Weltpremiere beteiligt. B-Human und die HTWK Robots trugen das erste elf gegen elf Fußballspiel zwischen humanoiden Robotern in der Geschichte des RoboCup aus. Gespielt wurde auf einem deutlich größeren Feld. Dort konnte das Bremer Team besonders von seinem ausgefeilten Passspiel profitieren, das bereits in den vergangenen Jahren ein wichtiger Baustein des Erfolgs war. Gespielt wurde eine Halbzeit, die B-Human mit 4:0 gewann.</p><h3>Über B-Human</h3><p>B-Human ist ein gemeinsames Projekt der Universität Bremen und des DFKI-Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Drechsler. Mit zahlreichen nationalen und internationalen Titeln zählt das Team zu den erfolgreichsten in der Geschichte des RoboCup.&nbsp;</p><p>Das Team in Incheon bestand aus zehn Studierenden der Universität Bremen und einem Doktoranden. Wissenschaftlich betreut wurde es dort von Dr. Thomas Röfer (DFKI-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems) und Dr. Tim Laue (Arbeitsgruppe Multisensorische Interaktive Systeme, Universität Bremen).</p><p>Hauptsponsor ist seit 2017 die Firma CONTACT Software, ein führender Anbieter von Lösungen für den Produktprozess und die digitale Transformation. Weitere Unterstützer sind cellumation, Ubica Robotics, JUST ADD AI, sowie Alumni der Universität Bremen e.V.</p><p>Weitere Informationen:</p><p><a href="https://2026.robocup.org/" target="_blank" rel="noreferrer">https://2026.robocup.org/</a></p><p><a href="https://www.b-human.de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.b-human.de/index.html</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de" target="_blank">https://www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>Fragen beantworten:</p><p>Dr. Thomas Röfer<br>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br>Forschungsbereich Cyber-Physical Systems<br>Tel.: +49 421 218 64200<br>E-Mail: Thomas.Roefer@dfki.de</p><p>Dr. Tim Laue<br>Universität Bremen<br>Fachbereich Mathematik und Informatik<br>Tel.: +49 421 218 64209<br>E-Mail: tlaue@uni-bremen.de</p><p>Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)<br>Communications &amp; Media Bremen<br>Tel.: +49 421 178 45 4111<br>E-Mail: communications-hb@dfki.de</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40985</guid><pubDate>Mon, 06 Jul 2026 10:00:44 +0200</pubDate><title>Wissenschaftsfreiheit im Widerspruch: Diskussion im Haus der Wissenschaft</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/wissenschaftsfreiheit-im-widerspruch-diskussion-im-haus-der-wissenschaft</link><description>Um die Freiheit der Wissenschaft geht es am Mittwoch, 08.07.2026 beim fünften „Book Talk“ der Forschungsplattform WOC (Worlds of Contradiction) der Universität Bremen. Im Haus der Wissenschaft diskutieren Mitglieder des Graduiertennetzwerls WOC GradNet. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Wie frei ist Wissenschaft? Steht sie unter Druck oder ist sie bedroht – und wenn ja, von wem und wodurch? Diese Fragen betreffen nicht allein Forschende, denn Wissenschaft prägt unser aller Alltag – von technischen Innovationen über Bildung bis hin zu politischen Entscheidungen. Die Frage nach den Bedingungen wissenschaftlicher Freiheit ist von allgemeinem öffentlichem Interesse.<br>&nbsp;</p><p>Im <abbr title="Worlds of Contradiction">WOC</abbr><span lang="en" dir="ltr">Book Talk</span> #5 zum gerade erschienenen Sammelband Wissenschaftsfreiheit im Widerspruch des <abbr title="Worlds of Contradiction">WOC</abbr> GradNet spricht Martin Herrnstadt mit Katharina Nowak, Jessica Nuske und Jonas Trochemowitz aus dem Autor*innenkollektiv von <abbr title="Worlds of Contradiction">WOC</abbr> über aktuelle Debatten und gesellschaftliche Herausforderungen rund um Wissenschaftsfreiheit.<br>&nbsp;</p><p>Im Anschluss ist das Publikum herzlich eingeladen, mitzudiskutieren, Fragen zu stellen und eigene Perspektiven einzubringen. Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p><strong>Termin:</strong> Mittwoch, 08.07.2026<br><strong>Zeit:</strong> 18:15 bis 19:45 Uhr&nbsp;<br><strong>Ort:</strong> Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen&nbsp;<br>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Lara Herford: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,jgthqtfBwpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2">herford<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;</h4><p><br><a href="https://www.woc.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.woc.uni-bremen.de/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40981</guid><pubDate>Fri, 03 Jul 2026 11:53:29 +0200</pubDate><title>SuUB Bremen und Heimatmuseum Scheeßel erhalten Förderung für die Erschließung des Nachlasses Ernst Müller-Scheeßels</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/suub-bremen-und-heimatmuseum-scheessel-erhalten-foerderung-fuer-die-erschliessung-des-nachlasses-ernst-mueller-scheessels</link><description>Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB) und das Heimatmuseum Scheeßel haben eine großzügige Förderzusage der VGH Stiftung für das Projekt „Aus der Schublade ins Licht. Der Künstler Ernst Müller-Scheeßel und sein Nachlass in der SuUB Bremen“ erhalten.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ernst Müller-Scheeßel (1863–1936) war ein bedeutender Künstler, Designer, Gründer des „Bremer Künstlerbundes“ und Professor an der Kunstgewerbeschule bzw. der Nordischen Kunsthochschule Bremen und eine zentrale Persönlichkeit im kulturpolitischen Netzwerk Nordwestdeutschlands. Bekannt wurde er auch als Maler und Formgeber des Roselius-Hauses in der Bremer Böttcherstraße. Sein Nachlass befindet sich in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen: Circa 5.500 Briefe sowie Fotos, Plakate und verschiedene Schriftstücke dokumentieren das umfangreiche Wirken Ernst Müller-Scheeßels.&nbsp;</p><p>Die Förderung der VGH-Stiftung ermöglicht die formale und inhaltliche Erschließung der Dokumente und die Verzeichnung in der zentralen Nachlassdatenbank&nbsp;<a href="https://kalliope-verbund.info/" target="_blank" rel="noreferrer">Kalliope</a>. Damit wird der Nachlass weltweit für Forschende und weitere Interessierte sichtbar und durchsuchbar. „Dass der Nachlass Ernst Müller-Scheeßel nun vollständig erschlossen wird, schafft neue Möglichkeiten für die regionale Kulturgeschichte und bringt auch unsere Arbeit im Geburtsort des Künstlers voran“, freut sich Dr. Matthias Loeber, Leiter des Heimatmuseums Scheeßel. „Mit der spartenübergreifenden Kooperation zwischen Bibliothek und Museum kann die Expertise gebündelt werden“, ergänzt Dr. Maria Hermes-Wladarsch, Leiterin der historischen Sammlungen der SuUB Bremen. Nach der Erschließung wird eine Ausstellung in der SuUB Bremen und im Heimatmuseum Scheeßel präsentiert.</p><h4><span>Weitere Informationen:</span></h4><p><a href="http://www.suub.uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.suub.uni-bremen.de</a></p><h4><span>Fragen beantwortet:&nbsp;</span></h4><p>Dr. Maria Hermes-Wladarsch<br>Leiterin der hist. Sammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen<br>Tel.: 0421/218-59571<br>E-Mail: hermes@suub.uni-bremen.de</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40956</guid><pubDate>Thu, 02 Jul 2026 13:33:00 +0200</pubDate><title>Sprachenlernen und internationaler Austausch: Sommerprogramm am Sprachenzentrum</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/sprachenlernen-und-internationaler-austausch-sommerprogramm-am-sprachenzentrum</link><description>Das Sprachenzentrum der Hochschulen im Land Bremen (SZHB) stellt sein Programm für den Sommer 2026 vor. Die Angebote richten sich an Studierende, Studienbewerber:innen, Berufstätige und internationale Gäste.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Von Niederländisch bis zu Deutscher Gebärdensprache, vom Bildungsurlaub bis zur Studienvorbereitung – das Programm des SZHB ist vielfältig. Kurspläne, Gebühren und Details zur Anmeldung finden sich unter www.uni-bremen.de/szhb. Folgende Formate werden angeboten:&nbsp;<br>&nbsp;</p><h3>Intensivsprachkurse im August und September<br>&nbsp;</h3><p>Allen, die ihre Sprachkenntnisse in der vorlesungsfreien Zeit schnell verbessern möchten, bieten kompakte Angebote die Möglichkeit, ganze Kursstufen innerhalb weniger Wochen zu absolvieren. Viele Kurse sind darüber hinaus als Bildungszeitmaßnahme in Bremen anerkannt.<br>Die Kurse starten im August und September. Das Angebot umfasst Niederländisch, Englisch, Französisch, Deutsche Gebärdensprache, Italienisch, Koreanisch, Polnisch, Russisch und Spanisch, vom Anfänger- bis zum akademischen Niveau.<br>&nbsp;</p><h3>UNIcert®-Zertifikate&nbsp;<br>&nbsp;</h3><p>UNIcert®-Zertifikate sind besonders wichtig für Studienbewerber:innen, die einen offiziellen Nachweis ihrer Sprachkenntnisse für die Hochschulzulassung vorlegen müssen: Das Sommerprogramm bietet die Möglichkeit, die gesamten erforderlichen Kursleistungen für UNIcert I (B1), UNIcert II (B2) und UNIcert III (C1) in Englisch zu absolvieren.<br>&nbsp;</p><h3>Digitale Angebote für die Hochschulallianz YUFE („<span lang="en" dir="ltr">Young Universities for the Future of Europe</span>“)<br>&nbsp;</h3><p>Gemeinsam mit neun anderen Hochschulen aus ganz Europa ist die Universität Teil der Allianz YUFE. In diesem Rahmen bietet das SZHB ab September digitale Sprachkurse und Sprachcafés in den Sprachen Englisch, Spanisch und Deutsch an. Die Angebote sind für Mitarbeitenden der Universität Bremen offen und kostenlos. Interessierte können sich unter <a href="https://virtualcampus.yufe.eu/p/courses/category/language-development" target="_blank" rel="noreferrer">https://virtualcampus.yufe.eu/p/courses/category/language-development</a> anmelden.<br>&nbsp;</p><h3>Peer-Sprachlernberatung<br>&nbsp;</h3><p>Ein neues Format unterstützt alle, die individuell zu selbstbestimmten Zeiten lernen möchten: In der Peer-Sprachlernberatung helfen geschulte studentische Berater:innen Lernenden unterem dabei, persönliche Lernziele zu setzen und Lernstrategien zu entwickeln.<br>&nbsp;</p><h3>Studierende aus aller Welt zu Besuch in Bremen<br>&nbsp;</h3><p>Vom 3. bis zum 28. August lernen über 90 Teilnehmende aus der ganzen Welt Deutsch beim Internationalen Sommerkurs. &nbsp;Neben den intensiven Deutschkursen erleben die Teilnehmenden gleichzeitig die regionale Kultur. Große Unterstützung erfährt die Universität dabei durch die Bremer Bevölkerung, die Unterkünfte für die internationalen Gäste anbietet.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/szhb" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/szhb</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Kontakt:&nbsp;</h4><p>szhb@uni-bremen.de</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40960</guid><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 16:00:13 +0200</pubDate><title>Bremer Uni-Professor Mädler zum Vizepräsidenten der DFG gewählt</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/bremer-uni-professor-maedler-zum-vizepraesidenten-der-dfg-gewaehlt</link><description>Verfahrenstechniker Professor Lutz Mädler von der Universität Bremen und Direktor und Leiter des Programmbereichs Verfahrenstechnik am Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT wurde als neuer Vizepräsident in das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewählt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mädler: „Vor uns liegen große technologische und wirtschaftliche Herausforderungen. Um diese zu meistern, brauchen wir exzellente Wissenschaft, aber auch den Mut zum Transfer und echten Austausch. Ich freue mich darauf, meine internationalen Perspektiven einzubringen, um gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen das Wissenschaftssystem aktiv und nahbar mitzugestalten.“</p><p>„Professor Lutz Mädler hat mit seiner Wahl große Anerkennung erfahren – dazu gratuliere ich ihm sehr herzlich“, sagt Professorin Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen. „Die DFG prägt die Forschungsförderung in Deutschland maßgeblich. Umso mehr freue ich mich, dass die Expertise aus Bremen dort sichtbar eingebracht wird.“</p><p>Von der Universität Bremen gehört seit 2019 außerdem die Informatikerin Kerstin Schill als Vizepräsidentin dem Gremium an. Von neun Vizepräsidenten kommen damit zwei von der Universität Bremen. Die Amtszeit einer Vizepräsidentschaft beträgt vier Jahre, eine einmalige Wiederwahl für weitere vier Jahre ist möglich.&nbsp;</p><p>Die DFG ist die größte Forschungsförderorganisation Deutschlands und vergibt jedes Jahr Fördersummen in Milliardenhöhe. Das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft stellt damit eines der wichtigsten Leitungsgremien der deutschen Wissenschaft dar.&nbsp;</p><p>In seiner Aufgabe im Präsidium wird Professor Mädler die strategische Ausrichtung der DFG mit weiterentwickeln, wissenschaftspolitische Themen bearbeiten und Beschlüsse vorbereiten. Das Amt sieht zudem die Vertretung der Wissenschaft gegenüber Politik, Hochschulen und nationalen wie internationalen Institutionen vor. Der Amtsbeginn ist am 1. Januar 2027.</p><p>Lutz Mädler ist Professor für Mechanische Verfahrenstechnik an der Universität Bremen sowie Direktor des Bereichs Verfahrenstechnik im Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT in Bremen. Seine Forschung umfasst die Herstellung, Handhabung und Formulierung von Partikeln sowie die Gestaltung und Untersuchung von Partikelgrenzflächen. Für diese wurde Mädler vielfach ausgezeichnet, zuvorderst 2017 mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG. Er war von 2016 bis 2021 Sprecher des Sonderforschungsbereichs „Farbige Zustände“ und ist seit 2020 Sprecher des DFG-Schwerpunktprogramms „HeteroAggregates“. Zudem gehört er seit 2026 dem Steering Board des Exzellenzclusters „The Martian Mindset: A Scarcity-Driven Engineering Paradigm“ der Universität Bremen an. Mädler engagiert sich bereits seit längerer Zeit in der wissenschaftlichen Selbstverwaltung: Seit 2020 ist er Mitglied und seit zwei Jahren Vorsitzender des DFG-Fachkollegiums „Verfahrenstechnik, Technische Chemie“, aus dem er nach seiner Wahl zum Vizepräsidenten zum Ablauf des Jahres ausscheidet.&nbsp;</p>]]></content:encoded></item></channel></rss>

    

    

