<h2 id="header83315" class="header  "><span><a href="/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news" title="mehr">Universität Bremen</a></span></h2><?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0"
         xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
         xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Dummy Title</title><link>http://example.com</link><description></description><language>en-gb</language><copyright>Universität Bremen</copyright><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 20:57:29 +0200</pubDate><lastBuildDate>Tue, 14 Jul 2026 20:57:29 +0200</lastBuildDate><category>News</category><atom:link href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/rss?type=9818" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>Universität Bremen</generator><item><guid isPermaLink="false">news-41032</guid><pubDate>Fri, 10 Jul 2026 15:25:00 +0200</pubDate><title>Pflegewissenschaftlerin der Uni Bremen und ein Start-up auf Shortlist der Falling Walls Foundation</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/pflegewissenschaftlerin-der-uni-bremen-und-ein-start-up-auf-shortlist-der-falling-walls-foundation</link><description>Die Pflegewissenschaftlerin Karin Wolf-Ostermann steht mit ihren Forschungsarbeiten zu KI in der Pflege auf der Shortlist der „Science Breakthroughs of the Year“ der Falling Walls Foundation. Nominiert ist auch das Start-up „SEAL Robotics“ als „TOP 100 Science Startup“. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die <span lang="en" dir="ltr">Falling Walls Foundation</span> widmet sich dem Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – unter anderem mit Veranstaltungen wie dem <span lang="en" dir="ltr">Falling Walls Science Summit </span>und Initiativen wie dem <span lang="en" dir="ltr">Falling Walls Lab</span>. Zu den Partnern der Organisation gehören unter anderem das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, das Museum für Naturkunde Berlin, und der Berliner Senat. Mit den „<span lang="en" dir="ltr">Science Breakthroughs of the Year</span>“ zeichnet die Stiftung Forschungsergebnisse aus, die das Potenzial haben, ein Fachgebiet grundlegend zu verändern oder Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu liefern.<br>&nbsp;</p><h3>Forschung zu KI-Einsatz in der Pflege&nbsp;<br>&nbsp;</h3><p>Karin Wolf-Ostermann, Professorin für „Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung“ an der Universität Bremen wurde mit ihrem Projekt ProKIP in der Kategorie <span lang="en" dir="ltr">Social Sciences &amp; Humanities </span>nominiert. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ProKIP („Prozessentwicklung und -begleitung zum KI-Einsatz in der Pflege) erforschten, wie KI-Lösungen erfolgreich in die Pflegepraxis integriert werden können.<br>Das Fundament hierfür bildeten theoretische und empirische Erkenntnisse. Parallel dazu entwickelten die Forschenden ein KI-Pflege-Readiness-Assessment. Dabei handelt es sich um ein Bewertungsinstrument, mit dem geprüft wird, wie gut Forschungsprojekte auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Pflege vorbereitet sind. Dabei wurden beispielsweise der Nutzen von KI-Systemen, die Datenqualität sowie ethische Fragen untersucht. Auch partizipative Ansätze wurden geprüft, dabei wurde erforscht, wie Beteiligte, zum Beispiel Pflegekräfte, Patientinnen und Patienten oder Angehörige in die Entwicklung und Nutzung von KI einbezogen werden können.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h3>Automatisierte Sicherung von Containtern auf Frachtschiffen und Zügen&nbsp;<br>&nbsp;</h3><p>Das Start-up SEAL Robotics ist in der Kategorie der besten Wissenschafts-Start-ups („TOP 100 <span lang="en" dir="ltr">Science Startup</span>“) nominiert. Das Unternehmen entwickelt spezialisierte Robotiklösungen für die automatisierte Sicherung von Containern auf Frachtschiffen und Zügen. Die Systeme kommen direkt im Hafen zum Einsatz und unterstützen die Hafenarbeiter bei der Ver- und Entzurrung. Durch die Kombination von präziser Mechanik mit intelligenter Steuerung werden Sicherheitsrisiken reduziert und gleichzeitig die Produktivität gesteigert. Die Lösung lässt sich auch auf weitere Aufgaben ohne Wertschöpfung ausweiten und ermöglicht so eine umfassendere Automatisierung in der maritimen Logistik.<br>&nbsp;</p><p>Daniel Leidner, einer der Gründer von SEAL Robotics, war Leiter der Abteilung Autonomie und Teleoperation am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und hatte an der Universität Bremen eine Kooperationsprofessur für kognitive Robotik-Manipulation inne.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Unter den Nominierten werden in der nächsten Runde die Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt. Diese präsentieren beim <span lang="en" dir="ltr">Falling Walls Science Summit</span> vom 6. bis 9. November ihre Forschung dem Publikum.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-41019</guid><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 11:41:17 +0200</pubDate><title>Tarifregelungen in der Langzeitpflege zeigen Wirkung </title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/tarifregelungen-in-der-langzeitpflege-zeigen-wirkung</link><description>Die Einführung der tarifgerechten Bezahlung in der Langzeitpflege hat die Löhne für Pflegekräfte steigen lassen. Das zeigt eine Studie, die vom Institut Arbeit und Technik an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen und dem SOCIUM der Universität Bremen erstellt wurde. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 08.06.2026 veröffentlichte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) den Abschlussbericht zur „Evaluation der Wirkungen der Regelungen zur Entlohnung nach Tarif in der Langzeitpflege“. Die Evaluation hatte das Ministerium unter Beteiligung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) bei dem SOCIUM der Universität Bremen und dem Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule in Auftrag gegeben.<br>&nbsp;</p><p>Im Jahr 2022 hat der Gesetzgeber Regelungen zur tarifgerechten Entlohnung in der Langzeitpflege eingeführt. Diese sehen vor, dass Pflegeeinrichtungen nur zur Versorgung zu Lasten der Pflegeversicherung zugelassen werden, wenn sie sich entweder an kollektivvertragliche Regelungen wie einen Tarifvertrag oder kirchliche Arbeitsrechtsregelungen binden, an diesen orientieren oder das regional übliche Entlohnungsniveau anwenden.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Die wissenschaftliche Evaluation zeigt: Die Regelungen haben ihr Ziel erreicht. Die Lohnsteigerungen, insbesondere in den unteren Einkommensgruppen, die zwischen 2022 und 2025 zu verzeichnen waren, sind demnach zu einem großen Teil auf diese Regelungen zurückzuführen. Die Lohnniveaus stiegen in dem Zeitraum in allen Bundesländern, wenn auch unterschiedlich stark: So stieg das regional übliche Entlohnungsniveau beim Hilfspersonal in Bremen zum Beispiel um rund 39 Prozent, in Schleswig-Holstein lediglich um ca. 15 Prozent.<br>Die Lohnsteigerungen wirkten sich auch auf die Preise in der Langzeitpflege aus: In den zwei Jahren nach Einführung der Regelungen zur tarifgerechten Entlohnung stiegen die Preise für ambulante und stationäre Pflegeleistungen deutlich stärker als in den drei Jahren zuvor. Insgesamt führten die Regelungen aber durch die bessere Bezahlung zu einer Aufwertung des Pflegeberufs und trugen somit zu der Erreichung von Zielen der „Konzertierten Aktion Pflege“ bei.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p>Der aktuelle Referentenentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) sieht ein Aussetzen der Regelungen zur tarifgerechten Entlohnung für zunächst vier Jahre vor. Prof. Dr. Heinz Rothgang (SOCIUM, Universität Bremen): „Diese Vorschläge gehen aus unserer Sicht in die falsche Richtung. Wir haben die Aussetzung der Regelungen als Szenario in unserer Evaluation betrachtet, diese Option aber verworfen. Die Regelungen erfüllen ihr Ziel und sollten grundsätzlich beibehalten, wenn auch im Detail angepasst werden.“<br>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40985</guid><pubDate>Mon, 06 Jul 2026 10:00:44 +0200</pubDate><title>Wissenschaftsfreiheit im Widerspruch: Diskussion im Haus der Wissenschaft</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/wissenschaftsfreiheit-im-widerspruch-diskussion-im-haus-der-wissenschaft</link><description>Um die Freiheit der Wissenschaft geht es am Mittwoch, 08.07.2026 beim fünften „Book Talk“ der Forschungsplattform WOC (Worlds of Contradiction) der Universität Bremen. Im Haus der Wissenschaft diskutieren Mitglieder des Graduiertennetzwerls WOC GradNet. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Wie frei ist Wissenschaft? Steht sie unter Druck oder ist sie bedroht – und wenn ja, von wem und wodurch? Diese Fragen betreffen nicht allein Forschende, denn Wissenschaft prägt unser aller Alltag – von technischen Innovationen über Bildung bis hin zu politischen Entscheidungen. Die Frage nach den Bedingungen wissenschaftlicher Freiheit ist von allgemeinem öffentlichem Interesse.<br>&nbsp;</p><p>Im <abbr title="Worlds of Contradiction">WOC</abbr><span lang="en" dir="ltr">Book Talk</span> #5 zum gerade erschienenen Sammelband Wissenschaftsfreiheit im Widerspruch des <abbr title="Worlds of Contradiction">WOC</abbr> GradNet spricht Martin Herrnstadt mit Katharina Nowak, Jessica Nuske und Jonas Trochemowitz aus dem Autor*innenkollektiv von <abbr title="Worlds of Contradiction">WOC</abbr> über aktuelle Debatten und gesellschaftliche Herausforderungen rund um Wissenschaftsfreiheit.<br>&nbsp;</p><p>Im Anschluss ist das Publikum herzlich eingeladen, mitzudiskutieren, Fragen zu stellen und eigene Perspektiven einzubringen. Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen.&nbsp;<br>&nbsp;</p><p><strong>Termin:</strong> Mittwoch, 08.07.2026<br><strong>Zeit:</strong> 18:15 bis 19:45 Uhr&nbsp;<br><strong>Ort:</strong> Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen&nbsp;<br>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:&nbsp;<br>&nbsp;</h4><p>Lara Herford: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,jgthqtfBwpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2">herford<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Weitere Informationen:&nbsp;</h4><p><br><a href="https://www.woc.uni-bremen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.woc.uni-bremen.de/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40949</guid><pubDate>Tue, 30 Jun 2026 13:54:31 +0200</pubDate><title>Studie: Warum Investment-Podcasts die Börse bewegen, aber keine besseren Renditen bringen</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/studie-warum-investment-podcasts-die-boerse-bewegen-aber-keine-besseren-renditen-bringen</link><description>Investment-Podcasts können Anlegerinnen und Anleger zum Handeln bringen. Einen verlässlichen Renditevorteil erzielen sie dadurch aber nicht. Das zeigt ein neues Working von Paper Janik Ole Wecks, Universität Bremen und Prof. Dr. Marten Laudi, Kühne Logistics University (KLU). </description><content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland hören 24 Millionen Menschen Podcasts – Tendenz steigend (Online Audio Monitor 2025). Doch wie verlässlich sind Podcasts als Grundlage für Anlageentscheidungen? Die neue Studie liefert erstmals systematische Antworten. Sie untersucht anhand von über 25.000 Episoden, wie Podcast-Inhalte zu börsennotierten Firmen und Aktien mit Handelsaktivität, Kursbewegungen und Anlageergebnissen zusammenhängen.</p><h3>Podcasts fördern Verständnis – aber keine Rendite</h3><p>Podcasts können helfen, Unternehmen, Quartalszahlen oder Marktentwicklung besser zu verstehen. Die neue Studie zeigt jedoch: Wer allein auf Podcast-Inhalte reagiert, erzielt daraus keinen systematischen Anlagevorteil. Handelsstrategien, die sich an Podcast-Inhalten orientieren, schlagen passive Vergleichsstrategien nicht verlässlich. Teilweise schneiden sie bei realistischen Umsetzungszeiträumen sogar schlechter ab.</p><p>„Investment-Podcasts sind ein gutes Beispiel dafür, wie sich Finanzkommunikation verändert“, erläutert Janik Ole Wecks von der Universität Bremen. „Informationen über Unternehmen erreichen Anleger heute nicht mehr nur über Geschäftsberichte, Analysten oder klassische Finanznachrichten, sondern auch über Podcasts als leicht zugängliche Formate. Genau deshalb wollten wir untersuchen, ob solche Formate nur Aufmerksamkeit erzeugen oder ob sie tatsächlich messbare Spuren im Handelsverhalten hinterlassen.“</p><p>„Podcasts können Informationen zugänglicher machen und Orientierung geben“, sagt Dr. Marten Laudi Professur für Finance an der Kühne Logistics University. „Unsere Ergebnisse sprechen aber nicht dafür, dass Anlegerinnen und Anleger allein durch Podcast-Inhalte dauerhaft überdurchschnittliche Renditen erzielen, wenn wir realistische Reaktionszeiten berücksichtigen. “</p><h3>Warum Podcasts trotzdem Märkte bewegen</h3><p>Dass Podcast-Inhalte keine besseren Renditen liefern, heißt nicht, dass sie folgenlos bleiben. Werden einzelne Aktien in Investment-Podcasts besprochen, steigt anschließend die Handelsaktivität deutlich. Der Effekt zeigt sich in höherem Aktienumsatz, stärkeren absoluten Kursbewegungen und mehr Aktivität von Privatanlegenden. Am stärksten ist die Reaktion am Veröffentlichungstag der Folge, bleibt aber auch an den Folgetagen sichtbar.</p><p>Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass in Podcasts geteilte Informationen sich besonders schnell verbreiten und für Hörende als handlungsrelevant eingestuft werden. Besonders stark fallen die Reaktionen aus, wenn Podcasts eine größere Reichweite haben, konkrete Kauf- oder Verkaufssignale enthalten oder Unternehmensnachrichten wie Quartalszahlen zusätzlich einordnen.</p><p>„Podcasts schaffen nicht unbedingt neue Informationen. Aber sie machen vorhandene Informationen verständlicher, sichtbarer und leichter handelbar“, sagt Laudi. „Gerade Privatanlegerinnen und Privatanleger reagieren sichtbar auf diese Form der Aufbereitung.“</p><h3>Breite Datengrundlage</h3><p>Für die Studie analysierten die Autoren mehr als 25.000 transkribierte Folgen englischsprachiger Investment-Podcasts und identifizierten über 100.000 zeitgestempelte Gesprächsabschnitte zu einzelnen Aktien. Diese Daten verknüpften sie mit Handelsvolumen, Kursbewegungen und Daten zu Robinhood-Nutzerbeständen.</p><p>Die Studie zeigt damit: Podcasts sind ein relevanter Kanal der Finanzkommunikation. Sie beeinflussen Handelsentscheidungen und beschleunigen die Verbreitung öffentlich verfügbarer Informationen – allerdings ohne Anlegerinnen und Anlegern einen nachweisbaren Renditevorsprung zu verschaffen.</p><p>Das Paper ist als Netspar Working Paper erschienen. Netspar ist ein internationales Forschungsnetzwerk zu Altersvorsorge, Pensionen und langfristigen Finanzentscheidungen. Die Working-Paper-Reihe dient der frühen Verbreitung und Diskussion aktueller Forschung über Wissenschaft hinaus in Politik und Praxis.</p><h4>Weitere Informationen</h4><p>Do Podcasts Move the Stock Market?</p><p>Autoren: Marten Laudi, Kühne Logistics University; Janik Ole Wecks, Universität Bremen</p><p>Netspar Working Paper Nr. AP 2026-002</p><p><a href="https://www.netspar.nl/wp-content/uploads/AP_2026_002_Laudi.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.netspar.nl/wp-content/uploads/AP_2026_002_Laudi.pdf</a></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40924</guid><pubDate>Mon, 29 Jun 2026 12:26:47 +0200</pubDate><title>„Cavalleria rusticana“: Semesterabschlusskonzert im Metropoltheater</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/cavalleria-rusticana-semesterabschlusskonzert-im-metropoltheater</link><description>Am Sonntag, 28. Juni fand das Semesterabschlusskonzert des Orchesters und des Chors der Universität Bremen statt. Im Metropoltheater brachten sie gemeinsam mit internationalen Solist:innen die Einakter-Oper „Cavalleria rusticana“ von Pietro Mascagni auf die Bühne. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Konzert - diesmal im Metropoltheater Bremen- bildete den traditionellen Abschluss des Semesters. Rund 250 Musiker:innen und Sänger:innen standen an dem Abend gemeinsam mit internationalen Solist:innen auf der Bühne. Geleitet wurden sie von Universitätsmusikdirektor Mariano Chiacchiarini, die Regie führte Ansgar Weigner, Professor für Szenische Gestaltung an der Hochschule für Künste Bremen.&nbsp;</p><p>Unter dem Motto „Oper pur“ hatten sich das Orchester und der Chor der Universität Bremen im vergangenen Sommersemester an ein ganz besonderes Projekt gewagt: Pietro Mascagnis leidenschaftliche Einakter-Oper „Cavalleria rusticana“.</p><p>Zum ersten Mal präsentierten sie eine vollständige Oper. Ein besonderes Erlebnis, das auch vom Publikum im Metropoltheater begeistert gefeiert wurde.&nbsp;</p><p>Uni-Rektorin Jutta Günther dankte allen Beteiligten, „die es ermöglicht haben, die Oper als großes Gemeinschaftswerk“ aufzuführen.&nbsp;</p><p><i>„Cavalleria rusticana“</i> von Pietro Mascagni, 1890 uraufgeführt, gehört zu den bekanntesten Werken des italienischen Verismo – einer Opernrichtung, die das Leben einfacher Menschen mit all seinen Konflikten und Leidenschaften realistisch und unmittelbar auf die Bühne bringt. Die Handlung spielt in einem sizilianischen Dorf und erzählt von Turiddu, dessen heimliche Beziehung zu seiner früheren Geliebten Lola eine Kette aus Eifersucht, verletzter Ehre und Vergeltung auslöst.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/index.php?id=76354" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/index.php?id=76354</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40919</guid><pubDate>Fri, 26 Jun 2026 12:41:56 +0200</pubDate><title>Strategische Partnerschaft stärken: Delegation der Universität Guelph zu Gast</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/strategische-partnerschaft-staerken-delegation-der-universitaet-guelph-zu-gast</link><description>Vom 22. bis zum 25. Juni besuchte eine Delegation der Universität Guelph (Kanada) die Universität Bremen. Der Austausch reichte von Meereswissenschaften bis zu Inklusion und Diversität. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Vonseiten der Universität Guelph nahmen die Geographin Professorin Jaclyn Cockburn sowie Professor Ruediger Mueller, Research Ambassador der Universität Bremen, und Professor Donald Bruce, ehemaliger Research Ambassador der Universität Bremen, an dem Besuch teil. Die Delegation wurde von Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, empfangen.&nbsp;</p><p>Die Gäste aus Guelph berieten sich unter anderem mit Mitarbeitenden des International Office zu den geplanten Studierenden-und Lehrendenaustauschen. Darüber hinaus tauschten sie sich mit Mitarbeitenden des Bremer Instituts für Kanada- und Québec-Studien, der Arbeitsstelle gegen Diskriminierung und Gewalt - Expertise und Konfliktberatung (ADE) und des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen aus. Jaclyn Cockburn war eine der Sprecherinnen der Podiumsdiskussion „Decolonising scientific expeditions at sea and on land“, die das Referat Chancengleicht und Diversität im Zusammenarbeit mit dem MARUM organisiert hatte.</p><h3>Über die Universität Guelph</h3><p>Die University of Guelph (UG) in Ontario wurde 1964 gegründet und hat rund 30.000 Studierende. Sie bietet ein breites Fächerspektrum von den Geistes- und Sozialwissenschaften über Wirtschafts-, Natur- und Ingenieurwissenschaften bis hin zu Agrarwissenschaften und Veterinärmedizin.</p><p>Seit 2012 kooperieren die Universität Bremen und die Universität Guelph miteinander. Heute ist die Universität Guelph einer von sechs internationalen strategischen Partnern der Universität Bremen. Im Rahmen der Kooperation findet seit 2017 die Bremen-Guelph Lecture Series statt.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40907</guid><pubDate>Thu, 25 Jun 2026 13:35:05 +0200</pubDate><title>Lamido aus Tibati (Kamerun) besucht Universität Bremen</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/lamido-aus-tibati-kamerun-besucht-universitaet-bremen</link><description>Die Universität Bremen hat den Lamido Mohamadou Hadi Barkindo aus Tibati, Kamerun, auf dem Campus empfangen. Der traditionelle regionale Herrscher war auf Einladung der Senatskanzlei und in Kooperation mit dem Überseemuseum Bremen in der Hansestadt zu Gast.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Anlass des Besuchs war die aktuelle Auseinandersetzung mit der deutschen kolonialen Gewaltherrschaft in Kamerun und den historischen Verbindungen zwischen Tibati und Bremen. Das Überseemuseum zeigt hierzu ab dem 26. Juni die Ausstellung <strong>„</strong>TIBATI – BREMEN UND ZURÜCK. Vom kolonialen Raub zur Partnerschaft“. In ihr geht es um die Frage, wie koloniale Gewalt, geraubte Kulturgüter und Partnerschaftsprojekte zusammenhängen.<strong>&nbsp;</strong></p><p>An der Universität Bremen wurde der Lamido von Mazi Sanda im Kurs „Of bees and men – an African perspective“ empfangen. Mazi Sanda ist Professor für Ökologie an der Universität Ngaoundéré, Kamerun, und aktuell als DAAD-Gastprofessor an der Universität Bremen. Die Studierenden hatten sich im Vorfeld intensiv mit Tibati, der Rolle traditioneller Autoritäten in Kamerun sowie Fragen nachhaltiger Landwirtschaft und Bienenhaltung beschäftigt. Im direkten Austausch mit dem Lamido konnten sie ihre Fragen stellen und Einblicke in gesellschaftliche und kulturelle Zusammenhänge in der Region gewinnen. Mazi Sanda organisierte den Besuch des Lamido an der Universität Bremen in Kooperation mit seinem Projektpartner Marko Rohlfs, Professor für Chemische Ökologie.</p><p>Im Anschluss begrüßte Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität, den Lamido gemeinsam mit Mazi Sanda, Marko Rohlfs sowie Ute Meyer, Internationalisierungsbeauftragte im Fachbereich Biologie / Chemie, im Rektorat der Universität Bremen. Der Besuch bot Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen und die Zusammenarbeit zwischen Bremen, Tibati und Ngaoundéré weiter zu stärken.</p><p>„Der Besuch des Lamido Mohamadou Hadi Barkindo stellt einen weiteren Schritt in der Zusammenarbeit mit unseren Partnern aus Kamerun dar“, sagte Boehnke. „Die Universität Ngaoundéré ist eine von sechs strategischen Partnerhochschulen der Universität Bremen im Ausland. Das Engagement von Mazi Sanda spielt dabei eine wesentliche Rolle. Wir verstehen diesen Austausch als Beitrag zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit, die historische Verantwortung ernst nimmt und zugleich gemeinsame Perspektiven für Gegenwart und Zukunft entwickelt.“</p><h3>Hintergrund: Der Lamido in Nordkamerun</h3><p>Ein Lamido ist in Nordkamerun eine bedeutende traditionelle und religiöse Autorität innerhalb des Fulbe-Systems. Lamidos übernehmen vielfältige Aufgaben: Sie bewahren Traditionen und kulturelles Erbe, vermitteln zwischen lokaler Bevölkerung und staatlichen Strukturen. Lamidos wirken häufig an der Konfliktlösung mit und unterstützen gesellschaftliche Entwicklung in Bereichen wie Bildung, Gesundheit und Gemeinwesen. Damit nehmen sie eine wichtige Brückenfunktion zwischen gewachsenen lokalen Strukturen und moderner staatlicher Verwaltung ein.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40903</guid><pubDate>Wed, 24 Jun 2026 16:58:17 +0200</pubDate><title>Videoreihe „We are Connected“: International Office</title><link>https://northwest-alliance.de/we-are-connected-schmidt-baethge-assenkamp/</link><description>Die International Offices der Unis Bremen und Oldenburg nutzen in vielen Bereichen Synergien, um mit vereinter Kraft Dinge zu bewegen. Die beiden Leitungen Marejke Baethge-Assenkamp und Jenka Schmidt berichten von strategischen Partnerschaften – weltweit, in Europa und innerhalb der NWA.</description><content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40896</guid><pubDate>Wed, 24 Jun 2026 12:25:55 +0200</pubDate><title>Doku und Diskussion: Veranstaltung beleuchtet Untergrundschulen für Mädchen in Afghanistan</title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/doku-und-diskussion-veranstaltung-beleuchtet-untergrundschulen-fuer-maedchen-in-afghanistan</link><description>Die Untergrundschulen für Mädchen in Afghanistan stehen im Mittelpunkt einer Abendveranstaltung, zu der die Uni Bremen einlädt. Zu Gast ist die Gründerin der afghanischen Nichtregierungsorganisation LEARN Afghan, Pashtana Durrani.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Abendveranstaltung am 29. Juni untersucht, wie die Bildung für afghanische Mädchen derzeit nicht durch Systeme, sondern durch Engagement, Widerstand und technologischen Einfallsreichtum aufrechterhalten wird.&nbsp;</p><p>Ein 13-minütiger Dokumentarfilm bietet einen intimen Einblick in das gemeinschaftsgeführte Bildungsmodell von LEARN Afghan für Mädchen, die vom formalen Schulwesen ausgeschlossen wurden. Aus der Perspektive von Lehrerinnen und Schülerinnen dokumentiert der Film alltägliche Bildungspraktiken, die unter strengen politischen und sozialen Einschränkungen entwickelt wurden. Er zeigt, wie das Lernen durch Low-Tech- und Offline-Infrastrukturen wie Heimunterricht, Radiobildung und die Bereitstellung von Inhalten über SIM-Karten aufrechterhalten wird.</p><p>„Die Bildung von Mädchen in Afghanistan ist zu einem der umstrittensten Themen an der Schnittstelle von politischer Unterdrückung, globaler Verantwortung und Bildungsgerechtigkeit geworden. Wenn formale Systeme zusammenbrechen oder aktiv ausgrenzen, wird das Lernen durch aktivismusgetriebene Bildungsinfrastrukturen aufrechterhalten“, sagt Erziehungswissenschaftler Professor Frank J. Müller von der Uni Bremen, der den Abend organisiert hat.</p><p>Die Veranstaltung „Untergrundschulen für Mädchen in Afghanistan“ positioniert aktivistisch geführte Bildung als entscheidenden Fall für die Inklusionsforschung. Sie wirft grundlegende Fragen zur Beziehung zwischen Forschung, Haltung und Aktivismus auf: Was bedeutet Inklusion, wenn der Zugang zu Bildung von parallelen Strukturen statt von institutionellen Reformen abhängt? Wie lassen sich normative Verpflichtungen zur Bildungsbeteiligung unter extremen Einschränkungen in die Praxis umsetzen? Im Dialog mit Pashtana Durrani wird dazu eingeladen, über die Implikationen von aktivismusgetriebener Bildung nachzudenken.</p><p>Öffentliche Kurzfilmvorführung und Diskussion</p><p>Untergrundschulen für Mädchen in Afghanistan<br>Let Her Learn: Aktivismus-getriebene Bildung für afghanische Mädchen</p><p>29. Juni 2026, 18:15–19:45 Uhr</p><p>Studierhaus SH D1020</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-40865</guid><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 10:27:25 +0200</pubDate><title>10 Jahre Palau Observatorium: Warum Polarforscher auf einer kleinen Pazifikinsel arbeiten </title><link>https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/web-news/detailansicht/10-jahre-palau-observatorium-warum-polarforscher-auf-einer-kleinen-pazifikinsel-arbeiten</link><description>Seit einer Dekade liefert die Messstation Daten, um zu verstehen, wie die Atmosphäre über dem Westpazifik das weltweite Klima beeinflusst. Beteiligt sind Forschende des Alfred-Wegener-Institut (AWI), der Universität Bremen, des Palau Community College und der Coral Reef Research Foundation.</description><content:encoded><![CDATA[<p>2016 hat das Alfred-Wegener-Institut (AWI) gemeinsam mit der Universität Bremen, dem Palau Community College und der Coral Reef Research Foundation an seinem wahrscheinlich wärmsten Standort ein Klimaforschungsobservatorium eröffnet – auf Palau. Die Inselgruppe liegt mitten in einem Bereich, der sich durch die sauberste Luft weltweit auszeichnet. Und: Hier wird die Zusammensetzung der Luft in der globalen Stratosphäre bestimmt, dem Stockwerk der Atmosphäre, in dem die Ozonschicht liegt. Perfekte Bedingungen also, um hier die Verbreitung von Spurengasen und Partikeln und ihren Einfluss auf das Klima über Europa bis in die Polarregionen zu untersuchen. In den letzten zehn Jahren hat sich das Observatorium zu einem der größten in den gesamten Tropen und dem größten im Westpazifik entwickelt.&nbsp;</p><p>„Palau ist für die Atmosphärenforschung ein strategisch wichtiger Standort“, sagt Prof. Markus Rex vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Angetrieben durch die höchsten Ozeantemperaturen unseres Planeten steigt die Luft über Palau bis in die Stratosphäre auf. Auf ihrem Weg transportiert sie wie ein Fahrstuhl Schadstoffe, Spurengase und Aerosole in die oberen Stockwerke der Atmosphäre und verändert so deren chemische Zusammensetzung, nicht nur lokal, sondern weltweit. „Was über der Region von Palau in die Stratosphäre gelangt, beeinflusst eine große Zahl an Klimaprozessen weltweit“, so Markus Rex. Dort oben liegt auch die Ozonschicht, und um genau zu verstehen, wie diese über der Arktis und Antarktis abgebaut wird, müssen wir die Atmosphärenprozesse über dem tropischen Westpazifik vollständig nachvollziehen. Aus diesem Grund hat es die Polarforschenden des AWI auf diese kleine Insel Palau gezogen, wo sie mit einer Vielzahl wissenschaftlicher Instrumente mittlerweile umfassend zum Verständnis der Atmosphärenprozesse nicht nur dort, sondern insbesondere auch in den Polargebieten beitragen. „Mit unserem Observatorium können wir diese atmosphärischen Prozesse beobachten und besser verstehen, wie sie sich lokal auswirken, aber auch die Polarregionen verändern. Das hat wiederum Auswirkungen auf uns, unser Klima und unser Wetter in Europa.“</p><p>Palau ist ein kleiner Inselstaat in den Weiten des Pazifiks, umgeben von einigen der weltweit gesündesten Korallenriffe und mit der saubersten Luft auf unserem Planeten. Der Staat hat schon früh einen der global höchsten Umweltschutzstandards eingeführt, um seine Riffe und natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen. Dennoch ist Palau in besonderem Maß vom Klimawandel betroffen, der hauptsächlich von anderen Teilen der Welt verursacht wird. Auch Luftverschmutzung aus Asien erreicht immer wieder die Insel und wird von dem Observatorium dann als zeitlich begrenzte Abweichung von der sonst verblüffend sauberen Luft nachgewiesen. Surangel Whipps Jr., der Präsident der Republik Palau, hob anlässlich des Jubiläums der Station die Bedeutung des Observatoriums für sein Land hervor. Es helfe der Nation dabei, die Umwelt der Inselwelt besser zu verstehen und noch besser schützen zu können. Und es stärke die Position Palaus in internationalen Verhandlungen zum Klimaschutz, der für den kleinen Inselstaat besonders wichtig sei.</p><p>Das Palau Atmosphären-Observatorium besteht aus zwei Laborcontainern, die eine Vielzahl von Messinstrumenten beherbergen. Mit Höhenforschungsballons, Lidar-Laserradaren, Infrarot-Spektrometern und weiteren Instrumenten messen die Forschenden unter anderem Ozonwerte, Wasserdampf, Wolken, Aerosole und viele weitere Spurengase in der Atmosphäre. „Durch unsere Messungen seit zehn Jahren haben wir eine noch nie dagewesene, kontinuierliche Zeitreihe von atmosphärischen Ozonprofilen aufgebaut, die eine entscheidende Datenlücke schließt“, sagt Dr. Katrin Müller vom AWI. Gleichzeitig können die Daten helfen, besser zu verstehen, wie sich das Klima und Wetter auf Palau verändern wird. Deshalb teilen die Forschenden ihre Ergebnisse im regelmäßigen Austausch mit den Menschen vor Ort. „Zusammen mit unserem Partner, der Universität Bremen, tragen wir auch immer wieder mit Kursen oder Vorträgen zur Lehre am Palau Community College und der Palau Highschool bei und können so besseres Wissen über Klimathemen gerade an die Jugend hier vermitteln.“&nbsp; So präsentierte etwa Justus Notholt, Professor für Physik an der Universität Bremen, in einem Zeitraum von sieben Wochen an der Highschool physikalische Experimente aus den Bereichen Mechanik, Optik und Elektrizitätslehre.</p><h3 style="margin-left:0cm;">Highlights aus den letzten zehn Jahren</h3><p><strong>2016</strong> Nach Beginn erster Pilotmessungen in 2015 beginnt der Dauerbetrieb und das Observatorium eröffnet offiziell. Seitdem hat das Palau Atmosphären-Observatorium wichtige Wissenslücken über die Atmosphäre im Westpazifik schließen können:</p><ul style="margin-left:-16px;" class="list-normal"><li data-list-item-id="e6411e716ce1ac9f4ed50188b7a87b67b"><span>Forschende konnten erstmals die Ozonklimatologie im Westpazifik charakterisieren, also das langfristige Vorkommen, die Verteilung und die Veränderung von Ozon in der Atmosphäre. Eine wichtige Lücke im globalen Umweltmessnetzwerk ist geschlossen.</span></li><li data-list-item-id="e12f24c5841574f7c48795f5e33f8a46c"><span>Die Messungen klären die Herkunft der Luft auf, die über Palau in die Stratosphäre aufsteigt.</span></li><li data-list-item-id="e8a055b5b55cc8850d06d09e376a67a27"><span>Durch die Langzeit-Datenreihen konnten die Forschenden zum ersten Mal über alle Jahreszeiten hinweg beschreiben, welche Rolle Zirruswolken in der sogenannten „Kältefalle“ in der atmosphärischen Tropopausenregion haben. Die „Kältefalle“ ist eine eisige Schicht, die verhindert, dass Wasserdampf und viele Spurengase in die oberen Schichten der Atmosphäre aufsteigen.</span></li></ul><p><strong>2022</strong> besucht die damalige Außenministerin Annalena Baerbock das Observatorium, um sich über die Forschung und die lokale Zusammenarbeit zu informieren. Im selben Jahr konnte das Team mit den Messinstrumenten erfassen, wie sich Partikel aus dem Ausbruch des Unterwasservulkans Hunga Tonga im Südpazifik in der Stratosphäre verteilten. Die Eruption war eine der stärksten seit Beginn der modernen Aufzeichnungen und hat die Zusammensetzung der Stratosphäre weltweit für mehrere Jahre deutlich verändert.&nbsp;</p><p><strong>2024</strong> hebt die damalige Außenministerin Annalena Baerbock das Observatorium auf ihrer zweiten Pazifikreise nach Australien, Neuseeland und Fiji mehrfach als ein wichtiger Beitrag Deutschlands zur Kooperation mit den Staaten des Pazifikraums hervor.</p><p><strong>2026</strong> Eine Außenstelle des Observatoriums im zentralen Regenwaldgebiet Palaus wird eröffnet. Mit der US-amerikanischen Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) und der Universität Colorado werden erweiterte Ballonmessungen zu stratosphärischem Aerosol in das Messprogramm aufgenommen. Das Palau Atmosphären-Observatorium ist offizieller Partner in vielen wichtigen internationalen Messnetzwerken und -programmen (PGN, SHADOZ; NDACC, B2SAP)</p><h4>Kontakt:</h4><p>Prof. Dr. Markus Rex&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,Octmwu0TgzBcyk0fg" data-mailto-vector="2">Markus.Rex<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>awi<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>+49 174 3118070&nbsp;</p><p>Dr. Katrin Müller<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,mcvtkp0oünngtBcyk0fg" data-mailto-vector="2">katrin.müller<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>awi<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</a><br>+680 778 2698&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br><br>Da sich beide zurzeit in Palau in einer anderen Zeitzone aufhalten, sollten Telefontermine zunächst per Email oder Whatsapp abgestimmt werden.</p><p><span lang="EN-CA" dir="ltr">Prof. Dr. Justus Notholt&nbsp;</span><br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,lpqvjqnvBkwr0rjaukm0wpk/dtgogp0fg" data-mailto-vector="2"><span lang="EN-CA" dir="ltr">jnotholt<span class="d-none">protect me ?!</span><i class="fa fa-at" aria-hidden="true"></i>iup.physik.uni-bremen<span class="d-none">protect me ?!</span>.de</span></a><br><span lang="EN-CA" dir="ltr">+49-421-218-62190</span></p>]]></content:encoded></item></channel></rss>

    

    

