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U Bremen Research Alliance

Allianz exzellenter Wissenschaft

Bremen ist ein herausragender Wissenschaftsstandort. Hier bilden die Universität Bremen sowie elf Institute der von Bund und Ländern getragenen außeruniversitären Forschungseinrichtungen und weitere von der Freien Hansestadt Bremen finanzierte Institute ein Zentrum exzellenter Wissenschaft. Ausdruck und Anspruch der vorhandenen guten Kooperation und ihrer Erweiterung ist die im April 2016 von der Universität Bremen und den elf von Bund/Ländern getragenen Forschungseinrichtungen am Standort gegründete U Bremen Research Alliance. Sie zeichnet sich durch eine noch engere Zusammenarbeit mit kurzen Wegen aus und steht für große, institutionenübergreifend bearbeitete Forschungsthemen. Die gemeinsame Nutzung von Infrastrukturen, exzellenter Service- und Beratungsstrukturen, maßgeschneiderter Karrierewege und die schnelle Umsetzung wissenschaftlicher Ideen, bilden den Kern der „U Bremen Research Alliance“. So kann den Wissenschaftler/-innen eine Umgebung mit besten Arbeitsbedingungen geboten werden, um kreativ, frei und hoch kooperativ zu forschen.

Arbeiten in der U Bremen Research Alliance

Arbeiten in der U Bremen Research Alliance
Öffnet neue Webseite in neuem Fenster

U Bremen Research Alliance Forschungskonferenzen

Um den Aufwuchs an gemeinsamen Forschungsvorhaben, die an den Schnittflächen der Mitgliedseinrichtungen angesiedelt sind, zu fördern, schreibt die U Bremen Research Alliance die Förderung von bis zu drei U Bremen Research Alliance Forschungskonferenzen in 2019 aus. Die Konferenzen können jeweils mit maximal 10.000 Euro gefördert werden. Zur Ausschreibung

Animation des neuen Institutsgebäudes
Das neue Gebäude
Zeitkapsel
Grundsteinlegung mit MEVIS-Gründer Prof. Dr. Peitgen, Wissenschaftssenatorin Prof. Dr. Quante-Brandt sowie den MEVIS-Institutsleitern Prof. Dr. Kikinis und Prof. Dr. Hahn

Eine Werkstatt der digitalen Medizin

Grundsteinlegung für das neue Institutsgebäude von Fraunhofer MEVIS

Das U Bremen Research Alliance-Mitglied Fraunhofer MEVIS erhält der Hauptstandort in Bremen ein neues Institutsgebäude. Der Grundstein dafür wurde am Mittwoch, 5. Dezember 2018 gelegt. Ab Herbst 2020 soll es dem MEVIS-Team ein kommunikatives und kreatives Arbeitsumfeld bieten. Die architektonische Idee basiert auf einer Zellstruktur, bei der drei organisch geformte Baukörper ineinandergreifen. Glaswände sorgen für Transparenz, Kommunikationszonen bieten Raum für spontane Besprechungen. „Damit greift die Architektur die transparente und kooperative Kultur von Fraunhofer MEVIS auf“, sagt MEVIS-Baubeauftragter Guido Prause. „Wir fassen den Neubau als eine Werkstatt für digitale Medizin auf, in der Software-Werkzeuge entwickelt und eingesetzt werden“, betont Institutsleiter Horst Hahn. „Er wird ein Ort der Begegnung sein, wo unterschiedlichste Menschen über die Zukunft der Medizin nachdenken – Kliniker, Wissenschaftler und Unternehmer, aber auch Studierende, Schüler und Lehrer.“

Mit dem neuen Standort rückt das Institut näher ins Zentrum des gemeinsamen Campus  – und zwar nicht nur räumlich. Die Mitglieder der Allianz arbeiten eng zusammen – das MEVIS unter anderem mit dem Fachbereich Informatik der Universität Bremen im gemeinsamen Studienschwerpunkt „Medical Computing“.

Wissenschaftssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt und Bürgermeister Dr. Carsten Sieling
Wissenschaftssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt und Bürgermeister Dr. Carsten Sieling auf dem Messestand der U Bremen Research Alliance

U Bremen Research Alliance auf dem Internationalen Raumfahrtkongress (IAC) 2018

Vom 01. bis 05. Oktober 2018 trafen sich in Bremen mehr als 6.000 Wissenschaftler/-innen, Industrie- und Verbandsvertreter/-innen sowie Politiker/-innen, um über die Zukunft von Raumfahrt und Raumfahrtforschung zu diskutieren. Auf der begleitenden Fachausstellung mit insgesamt 10,300 m² war auch die U Bremen Research Alliance mit einem Messestand vertreten. Das Ziel: Die internationalen Gäste und – am 03. Oktober, dem Public Day, auch die Bremerinnen und Bremer – über die Forschungsstärke der Bremer Wissenschaft zu informieren. Nach der Messe ziehen wir ein sehr positives Fazit. Nicht nur Industrievertreter/-innen und Forschungseinrichtungen haben sich über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Bremer Wissenschaft informiert. Merklich war das Interesse vieler Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an Karrieremöglichkeiten in der Allianz und bei den Mitgliedern.

Messestand der U Bremen Research Alliance
Die U Bremen Research Alliance auf der GAIN 2018 (von links: Prof. Dr. B. Mayer, Dr. J. Sievers, D. Schönfeld, Prof. Dr. E. Feichtner, Dr. N. Dittert)

U Bremen Research Alliance wirbt in Boston für den Forschungsstandort Bremen

Vom 07. bis 09. September 2019 präsentierte sich die U Bremen Research Alliance auf der Jahrestagung des Netzwerkes GAIN (German Academic International Network) in Boston. Das Ziel: Für den Wissenschaftsstandort werben und wissenschaftliche Nachwuchskräfte für eine Karriere in Bremen begeistern.

Mehr als 500 junge Forschungstalente, Vertreterinnen und Vertretern aus der deutschen Wissenschaftslandschaft, Politik und Industrie tauschten sich auf der GAIN-Jahrestagung miteinander aus. Besucher, die in Zukunft eine Rückkehr nach Deutschland ins Auge fassen, konnten sich nicht nur über berufliche Chancen und konkrete Förder- und Arbeitsmöglichkeiten in Deutschland informieren, sondern auch Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern knüpfen.

Die Tagung bot dem Publikum zudem ein breitgefächertes Programm aus Paneldiskussionen, Workshops und Vorträgen zur internationalen Wissenschaftslandschaft und zu den Karrieremöglichkeiten in Deutschland. So standen etwa Netzwerke aus Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, wie die U Bremen Research Alliance, im Mittelpunkt einer hochkarätigen Podiumsdiskussion. Über das Für und Wider solcher Verbünde sowie deren Chancen und Risiken für das Wissenschaftssystem und die Forschenden diskutierten Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner (Präsident der Leibniz-Gemeinschaft), Prof. Oliver Günther, PhD, Präsident der Universität Potsdam), Prof. Dr. Robert Seckler (Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Universität Potsdam und Vorsitzender Potsdam Research Network), Prof. Dr. Eva-Maria Feichtner (Konrektorin Internationalität und Diversität, Universität Bremen) sowie Prof. Dr. Bernd Meyer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM und Vorsitzender U Bremen Research Alliance und Dr. Nicolas Dittert, kaufmännischer Direktor des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT). Anschließend konnten die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschafter diskutierte Punkte wie kooperative Personalentwicklung und kooperative Karrieren an interaktiven Thementischen mit den Panelisten vertiefen.