„Let’s talk about“: Rassismus an Hochschulen

Freitag, 17. Mai - 13:00 bis 13:50 Uhr

Vortragssprache: Deutsch 
Diese Veranstaltung findet online statt.

Rassismus und Diskriminierung sind auch in Hochschulkontexten strukturell verankert. Die Universität kann kein neutraler Raum oder Ort sein, da sie ein Raum der Wissensproduktion und der Machtdynamik ist.¹  In diesem Workshop möchten wir einen Raum schaffen, in dem wir über Rassismuskritik im Hochschulkontext sprechen und verschiedene Ideen und Erfahrungen austauschen. Eine rassismuskritische Perspektive an der Universität bedeutet für mich, Mechanismen der Diskriminierung zu erkennen und die Erfahrungen von BIPOC-Studierenden und Beschäftigten, die Rassismus erleben, anzuerkennen. Es ist auch wichtig, die eigene Position mit den jeweiligen Privilegien zu reflektieren. Schwierige Gespräche über Privilegien und rassistische Diskriminierung erfordern die Schaffung von Räumen, in denen alle, insbesondere die Marginalisierten, gehört werden können.

¹ Anne Brodenund Paul Mecheril (Hrsg.) (2011): Rassismus bildet. Bildungswissenschaftliche Beiträge zu Normalisierung und Subjektivierung in der Migrationsgesellschaft. 2. Auflage. S. 41-54; Fereidooni, Karim/El, Meral (2017) (Hrsg.): Rassismuskritik und Widerstandsformen. Springer VS.

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© Stefan Henaku-Grabski

Zur Person

Dr. Rahab Njeri studierte an der Universität zu Köln und promovierte an der Universität Trier. Sie ist Historikerin, ihre Forschungsgebiete sind postkoloniale Geschichte, Migrationsgeschichte, nordamerikanische und britische Geschichte (19./20. Jahrhundert), Afrikana, Gender und Diaspora Studies. Njeri ist ebenfalls Coach für Critical Diversity, Critical Whiteness, Dekolonisation und Empowerment.