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                    <title>Universität Bremen - Meldungs-Archiv</title>
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                    <description>Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften: Meldungs-Archiv</description>
                    <language>de</language>
                    <copyright>Universität Bremen</copyright>
                    <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 20:59:16 +0200</pubDate>
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                            <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 10:21:00 +0100</pubDate>
                            <title>Mit Erasmus um die Welt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/mit-erasmus-um-die-welt</link>
                            
                            <description>Im Interview mit Franzi erfahren wir, welche Chancen, Highlights aber auch Herausforderungen ein Auslandsaufenthalt in Schweden zu bieten hat.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Erasmusprogramms bietet sich Studierenden die Möglichkeit, einen Teil ihres Studiums im Ausland zu absolvieren und dabei sowohl akademische als auch persönliche Erfahrungen zu sammeln und die eigenen Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen. Für diesen Beitrag wurde ein Interview mit einer Studentin geführt, die wir hier Franzi nennen (Name der Redaktion bekannt), die ein Erasmus Semester in Schweden verbracht hat. Franzi studierte in dieser Zeit an der Universität Göteborg und nahm dort an englischsprachigen Lehrveranstaltungen teil.</p><h3>Warum Schweden</h3><p>Die Entscheidung für Schweden fiel bewusst. Franzi hatte den Wunsch, für einen längeren Zeitraum im Ausland zu leben und nicht nur als Touristin ein anderes Land kennenzulernen, sondern auch den dortigen Alltag zu erfahren. Schweden stellte für sie ein besonders attraktives Ziel dar, da sie zuvor noch nie dort gewesen war und gezielt ein Land wählen wollte, das ihr bisher fremd war. Ausschlaggebend waren zudem die Natur, das gesellschaftliche Umfeld sowie das fortschrittliche Bildungssystem, insbesondere im pädagogischen Bereich. Da die einzige Partneruniversität Bremens in Schweden in Göteborg liegt, war die Wahl der Stadt Göteborg für sie klar. Auch das dortige Lehrangebot, unter anderem mit Bezügen zur inklusiven Pädagogik, spielte für ihre Wahl eine wichtige Rolle bei der Entscheidung.</p><h3>Vorbereitungen vor dem Auslandspraktikum</h3><p>Die Vorbereitungen auf das Auslandssemester empfand die Studentin insgesamt als gut machbar, jedoch auch als organisatorisch anspruchsvoll. Eine zentrale Herausforderung bestand darin, den Überblick über alle notwendigen Schritte zu behalten. Dazu gehörten Fristen, Dokumente und formale Anforderungen, die vor dem Aufenthalt erfüllt werden mussten. Die Universität Göteborg stellte hierfür umfangreiche Informationen auf englischsprachigen Webseiten zur Verfügung. Zudem unterstützte sie das Erasmus-Programm und bot eine verlässliche Betreuung, die bei Fragen schnell und unterstützend reagierte. Schwierigkeiten ergaben sich vor allem im Kontakt mit deutschen Behörden, etwa bei der Beantragung eines Führungszeugnisses. Diese verlangten von der schwedischen Universität, dass diese das Schreiben für das Führungszeugnis auf Deutsch erstellt, da englischsprachige Unterlagen nicht akzeptiert werden. Sprachliche Barrieren im Allgemeinen stellten jedoch kein größeres Problem für Franzi dar, da Englisch als Arbeitssprache in Schweden genutzt werden konnte und Übersetzungshilfen zur Verfügung standen. Ein Visum oder ein neuer Mobilfunkvertrag waren aufgrund der EU-Mitgliedschaft nicht erforderlich.</p><p>Die Wohnsituation in Göteborg war bereits vor der Anreise geklärt. Die Studentin erhielt über die Universität eine Unterkunft in einem möblierten Apartment, was die Organisation deutlich erleichterte. Dadurch entfiel die eigenständige Wohnungssuche, welche sonst einen weiteren Organisationsfaktor dargestellt hätte.</p><h3>Alltag an der Universität</h3><p>Der Alltag an der Universität Göteborg zeigte deutliche Unterschiede zum Alltag an der Universität Bremen. Das Semester ist in vier Quartale strukturiert. Mit jedem Kurs, konnten mindestens 7.5 Credit Points gesammelt werden, dabei dauerte ein Kurs höchsten zwei Quartale. So kam es, dass Franzi in den ersten Wochen an der Uni lediglich einen Tag in der Woche die Uni besuchen musste. Dafür wurden mehr Hausaufgaben aufgegeben. Sehr zu schätzen gelernt hat Franzi die Kommunikation mit den Lehrenden. Verglichen mit dem was Franzi aus Bremen kannte, begegneten sich Studierende und Dozierende mehr auf Augenhöhe, was eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre schuf. Etwas verwundert war Franzi darüber, dass kein Kurs nur von einer Person geleitet wurde, sondern teilweise jede Woche eine andere Person lehrte. Als besonders herausfordernd beschrieb Franzi ihr Praktikum an einer schwedischen Grundschule, insbesondere den direkten Austausch mit Kolleg*innen und Schüler*innen auf Englisch. Letztlich empfand sie aber das Praktikum, allein schon auf sprachlicher Ebene, als sehr gewinnbringend. Da in den Kursen, die Franzi belegte, vor allem viele Erasmus-Studierende waren, fiel es ihr leichter, neue Menschen kennenzulernen. Nach den Kursen traf man sich noch in der Uni Cafeteria oder unternah etwas zusammen in der Stadt. Eine klassische Mensa gibt es an der Universität Göteburg nicht.</p><h3>Alltag neben dem Studium</h3><p>Durch die zeitliche Strukturierung des Studiums, war auch Zeit für Unternehmungen in der Umgebung von Göteburg oder für Ausflüge in den Norden, um Polarlichter sehen zu können. Ihren Urlaub hat Franzi teilweise auf den Schäreninseln verbracht, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen waren. Dort hat sie mit Freund*innen auch „Midsommar“ gefeiert. Als „Midsommar“ werden die Feierlichkeiten um die Sommersonnenwende genannt, die in Schweden ausgiebig zelebriert werden. Das wahr eines der Highlights des Auslandsaufenthalts.</p><h3>Fazit</h3><p>Franzis vorherige Intention, mit dem Aufenthalt in Schweden aus ihrer Komfortzone ausbrechen zu können und dabei nicht nur Urlaub in Schweden zu machen, sondern auch kulturelle Einblicke zu bekommen, erwies sich als voller Erfolg. Franzi bekam Einblicke in das schwedische Bildungssystem und den Alltag an einer schwedischen Universität aus erster Hand. Auf die Hilfe ihrer Ansprechpartner*innen aus dem Erasmus Programm war dabei immer Verlass. Abschließend betonte Franzi, sie würde allen, die die Lust und das Bedürfnis verspüren, einmal in einem anderen Land studieren zu wollen, das Erasmus Programm ans Herz legen.</p><p><i>Wir sind David und Felix und studieren Grundschullehramt an der Universität Bremen. &nbsp;Wir belegen die Fächer Deutsch und Sachunterricht als Großfach, sowie Mathematik als Kleinfach. Franzi ist eine unserer Kommilitoninnen, &nbsp;zudem haben wir selbst einen Faible für unbekannte Orte und Kulturen. Wir wussten, dass Franzi ein Semester in Schweden verbracht hat und haben sie gefragt, ob wir sie dazu interviewen dürfen. Franzi hat zugesagt.</i></p><p>Weiterführende Informationen zum Erasmusstudium: <a href="https://www.uni-bremen.de/fb-10/internationales/outgoing" target="_blank">https://www.uni-bremen.de/fb-10/internationales/outgoing</a></p><p>Homepage der Universität Göteborg: <a href="https://www.gu.se/en" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.gu.se/en</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Felix Grunewald, David Pioch</author>
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                            <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 11:54:00 +0100</pubDate>
                            <title>Kaffee, Kekse, Antworten: Fragen zur germanistischen BA-Arbeit und zu allem anderen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/kaffee-kekse-antworten-fragen-zur-germanistischen-ba-arbeit-und-zu-allem-anderen-2</link>
                            
                            <description>Sie haben Fragen zur germanistischen Bachelorabschlussarbeit? Sie fragen sich, wie es danach weitergeht und wollen etwas über den Fachmaster „Germanistik“ oder den Master of Education erfahren? Sie haben Fragen zu Ihrem Studium und zum Fach, die Sie schon immer stellen wollten? </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Oder Sie suchen einfach nur eine Gelegenheit, um Kaffee und Kekse abzustauben? Dann kommen Sie gerne am <strong>22. 01. 2026 </strong>irgendwann <strong>zwischen 13:00 und 14:30 Uhr</strong> im <strong>Raum GW2 A 3.570 </strong>vorbei! Vertreter:innen der germanistischen Teildisziplinen sowie die Studienfachberatung sind vor Ort und beantworten gerne Ihre Fragen! Anmelden müssen Sie sich nicht, wir freuen uns auch so über Sie!</p><p>Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Hauke Kuhlmann (<a href="mailto:ha_ku@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ha_ku@uni-bremen.de</a>)!</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/e/csm_Kekse_9ee3d55e3f.jpg" length="160002" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/e/csm_Kekse_9ee3d55e3f.jpg" fileSize="160002" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Pixabay</media:copyright>
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                            <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 13:14:23 +0100</pubDate>
                            <title>Grenzüberschreitung als Alleinstellungsmerkmal unter den deutschen Literaturfestivals</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/grenzueberschreitung-als-alleinstellungsmerkmal-unter-den-deutschen-literaturfestivals</link>
                            
                            <description>Was macht die globale° als Literaturfestival so einzigartig? Wir sprachen mit Myriam Macé, der neuen Koordinatorin der  Veranstaltungsreihe junge globale°.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Das globale°-Festival für grenzüberschreitende Literatur ist ein politisches Festival, welches sich vor allem mit zeitgenössischer Literatur befasst. Im Kern beschäftigt es sich mit der Welt, in welcher wir gerade leben. Und wie der Name des Festivals es vermuten lässt, fokussiert es sich hier nicht nur auf deutschsprachige Literatur, sondern wird durch die Einflüsse internationaler Autor*innen geprägt. Das Literaturfestival wurde vom globale e.V. 2007 ins Leben gerufen. Programmatisch räsoniert es mit dem Prix de la Porte Dorée für ein fiktionales Werk oder einen literarischen Bericht, der sich mit Themen wie Exil, Migration, mehrfacher Identität oder Migrationsbiografien befasst, der jährlich durch das Musée de l'histoire de l'immigration in Paris vergeben wird. Dieses ist neben weiteren deutschen Kulturinstitutionen, wie der Weserburg Museum für moderne Kunst, dem Übersee-Museum Bremen oder der&nbsp;Stadtbibliothek, als auch Bildungseinrichtungen, wie die Universität Bremen ein Partner der globale°. Seit 2008 gibt es zudem die junge globale°. Ihre Aufgabe ist es, einem jungen Publikum durch zielgruppengerechte Programmpunkte einen eigenen Zugang zur globale° zu ermöglichen. Darüber hinaus nimmt es sich die junge globale° zur Aufgabe, auch außerhalb des Literaturfestivals junge Menschen für Literatur in all ihren Facetten zu begeistern. Seit 2022 finden in Kooperation mit der Universität Bremen die sogenannten Literaturlabore – kurz: LitLabs – als erste geisteswissenschaftliche Schullabore an der Universität Bremen statt.</p><h3>Wer ist die neue Koordinatorin der jungen globale°?</h3><p class="text-justify">Im Gespräch mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Myriam Macé selbst, welche im September 2025 die Koordination der jungen globale° von der scheidenden Dr. Ina Schenker übernahm, berichtete sie von ihrer Person. Macé ist Mitglied der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Karen Struve und schreibt zurzeit ihre Dissertation über weibliche Selbstdarstellungen in autobiografischen „Bandes Dessinées“ (französischsprachige Comics). Zuvor studierte sie Kunst und Französisch auf Lehramt an der Uni Bremen und kehrte im Anschluss an ihr Referendariat und eine erste Anstellung als Lehrerin in die Wissenschaft zurück. Während für Dr. Schenker die junge globale° ein Teil ihres Arbeitsfeldes im Transferbereich war, ist es für Macé keine Aufgabe innerhalb ihres Univertrags, sondern wird von ihr freiberuflich ausgeübt. Sie fungiert in einer Art Doppelfunktion, in welcher die Koordination der jungen globale° und der LitLabs und die Forschung an der Universität Bremen getrennte Arbeitsbereiche darstellen.</p><h3><span>Was macht die globale° so besonders?</span></h3><p class="text-justify">Laut Macé sei gerade die Thematik der Grenzüberschreitung das Alleinstellungsmerkmal unter den deutschen Literaturfestivals. Ursprünglich bestand die inhaltliche Grenzüberschreitung des Programms darin, Autor*innen mit Migrationshintergrund einzuladen, ganz nach dem französischen Vorbild des Prix de la Porte Dorée. Bis heute hat sich der Begriff erweitert und schließt nun, zusätzlich zu den geografischen, auch sprachliche, ideologische und fiktionale Grenzüberschreitungen mit ein. Dies biete, laut Macé, besonders Menschen mit anderen Muttersprachen, Kulturen, Sexualitäten und Sozialisierungen die Möglichkeit, sich in der literarischen Auswahl des Festivals wiederzufinden. In den Lesungen der globale° werden fremdsprachige Werke nicht einfach ins Deutsche übersetzt. Die Autor*innen lesen Ihre Texte in der Regel in der Originalsprache und werden im Gespräch durch Simultanübersetzungen unterstützt. Damit stehe das Festival für die Wertschätzung von Mehrsprachigkeit und kultureller Vielfalt ein. Die 36 aufgelisteten Autor*innen stammen aus aller Welt und ihre Werke sind unter anderem in Sprachen wie Englisch, Italienisch, Türkisch, Tschechisch und Französisch geschrieben worden. Neben den herkömmlichen „Wasserglas Lesungen“ biete das Programm der globale° ganz unterschiedliche Veranstaltungsformate an, in welchen die Grenzen herkömmlicher Lesungen, laut Macé, gesprengt werden. So fand in diesem Jahr eine Lesung zum Spiegel-Bestseller aus dem Jahre 2025 von dem Autor Jaroslav Rudiš „Gebrauchsanweisung für Bier“ mit Dr. Urania Milevski in der Union Brauerei statt und anstelle von Wassergläsern wurden hier die Bierkrüge geschwungen. Noch ein anderes Konzept bot die Veranstaltung zum Roman „Kommando Ajax“ (2024) von der Autorin Cemile Sahin. Diese wurde als szenische Lesung mit Schauspielen adoptiert, während die Autorin die Erzählinstanz übernahm. So entwickelte sich die Lesung schnell zu einem Livehörspiel. Ebenfalls erwähnte Macé die multimediale Lesung des Werkes „Frau im Mond“ (2025) von Pierre Jarawan, in welcher die Lesesequenzen von einer eindrucksvollen Diashow begleitet wurden. Das Programm der globale° variiert jedoch nicht nur in der Art der Lesungsformate, sondern auch in der Auswahl der Autor*innen. Neben großen Namen wie David Safier wählen die Organisator*innen auch junge Autor*innen mit ihren Debütwerken in das Programm. So bekam, unter anderem auch der junge Autor Éric Chacour die Chance, seinen in Kanada erfolgreichen Roman „Ce que je sais de toi “ (deutsche Übersetzung „Was ich von dir weiss“ , 2023) in Bremen zu präsentieren.</p><h3>Was wünscht sich Myriam Macé für die globale° 2026?</h3><p class="text-justify">Im Nachklapp der diesjährigen globale° formuliert Myriam Macé einen spezifischen Wunsch für die kommende Ausgabe in 2026: Trotz einer positiven Entwicklung hinsichtlich eines generationenübergreifenden Publikums wünsche sie sich unter den Besucher*innen mehr Studierende. Macé frage sich deshalb: Wie bekommt man Studierende zur globale°, die mit der jungen globale° nicht nur Bremer Schüler*innen sondern auch Studierende adressiert?</p><h3>Welche Angebote der (jungen) globalen° gibt es für Studierende und Dozierende?</h3><p class="text-justify">Um so wenig junge Menschen wie möglich durch soziale Ungleichheiten von Veranstaltungen auszuschließen, werden jedes Jahr u.a. in Kooperation mit dem EuropaPunktBremen, der Stadtbibliothek Bremen, diversen Buchhandlungen, der Weserburg Museum für moderne Kunst und der Arbeitnehmerkammer Bremen kostenlose Angebote ermöglicht. Auch wenn nicht für das gesamte Programm umsetzbar, sei dies ein großer Vorteil gegenüber anderen Literaturfestivals, so Macé. Dabei unterstütze die globale° Student*innen, in dem sie gezielt literarische Veranstaltungen für ein junges Publikum organisiert. Zudem finden im Rahmen des Festivals sowie im laufenden Jahr Workshops der jungen globale° in Kooperation mit der Universität (LitLabs) statt. Diese eigenen sich nicht zuletzt für Studierende des Fachbereichs 10 – nicht nur aber auch der Germanistik – zur Findung der eigenen Berufsperspektive. So organisierte die junge globale° 2024 z.B. Workshops zur Arbeit im Verlagswesen und als Übersetzer*in sowie ein binationales, zweisprachiges Projekt zu kreativem Schreiben mit der Université Sorbonne Nouvelle. Darüber hinaus bietet das globale°-Festival jedes Jahr drei bis vier vergütete Praktikumsplätze an. Im Rahmen dieser können Studierende das Festival im Voraus mit planen und dann hautnah begleiten. Denn zu den Aufgaben der Praktikant*innen gehöre u.a. das Bespielen der Social-Media-Kanäle mit Kurzberichten zu den Veranstaltungen und das direkte Betreuen der Autor*innen im Vorhinein. Dies ermögliche, laut Macé, spannende Backstage-Einblicke in die Planung und Organisation des Festivals. Für diejenigen, die sich eher für die Publikumsperspektive der globale° begeistern, bieten unter anderem Prof. Dr. phil. Karen Struve und Daniel Schmidt regelmäßig Seminare an, welche die globale° begleiten. Auch für Lehramtsstudierende im Praxissemester und Referendar*innen bietet die junge globale° laut Macé eine großartige Option zur Gestaltung des zukünftigen Unterrichts. Denn sie sei immer offen für Anfragen von Lehrer*innen zu bestimmten literarischen, globalen und grenzüberschreitenden Themen und der Organisation von mehrtägigen Workshops mit thematisch passenden Autor*innen. Das Angebot beziehe sich dabei nicht nur auf den Deutschunterricht. Auch andere sprachliche, künstlerische und gesellschaftswissenschaftliche Unterrichtsfächer können über das Thema der Grenzüberschreitung mit der jungen globale° zusammenarbeiten und von diesem Angebot profitieren. Hierbei ist Macé besonders wichtig, dass vor allem Schreibwerkstätten explizit losgelöst von schulischem Leistungsdruck stattfinden und Kreativität und Mehrsprachigkeit der Schüler*innen fördern wollen.</p><p class="text-justify">Die Koordinatorin Myriam Macé appelliert abschließend an alle Studierenden und Lehrenden der Universität Bremen und Bremer Schulen: „Solltet ihr Ideen oder Wünsche für Aktionen haben, dann meldet euch gern bei der jungen globale°. Wir können Kontakte zu Autor*innen herstellen und auch finanzielle (Teil-)Förderungen bereitstellen. Die Kontaktdaten findet ihr auf folgender Internetseite: <a href="https://www.uni-bremen.de/fb-10/studium/romanistik/franzoesische-literaturwissenschaft/litlab-das-literaturlabor-des-fb10.%E2%80%9C" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer noopener">https://www.uni-bremen.de/fb-10/studium/romanistik/franzoesische-literaturwissenschaft/litlab-das-literaturlabor-des-fb10.“</a></p><p class="text-justify"><i>Pascal Kostiw studiert im 4. Bachelorsemester Germanistik und Kulturwissenschaften an der Universität Bremen. Der Beitrag entstand in einem Seminar zum Thema Onlinejournalismus. Die Idee, sich mit der jungen globalen° auseinanderzusetzen kam im Kursgespräch auf.</i></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Pascal Kostiw</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/6/csm_ArtikelbildJungeGlobale_3e3e2e5b38.jpg" length="441523" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/6/csm_ArtikelbildJungeGlobale_3e3e2e5b38.jpg" fileSize="441523" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>SGlasmacher</media:copyright>
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                            <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 08:49:09 +0100</pubDate>
                            <title>Zwischen Paradies und Bedrohung: Erzählte Inseln in der Vormoderne</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/zwischen-paradies-und-bedrohung-erzaehlte-inseln-in-der-vormoderne-ein-vortrag-des-instituts-fuer-mittelalter-und-fruehneuzeitforschung-imff</link>
                            
                            <description>Die diesjährige Vortragsreihe des IMFF, „Inseln als Orte der Begegnung in der Vormoderne“, ist in das gleichnamige Seminar eingebettet und umfasst drei Vorträge. Der Vortrag von PD Dr. Sonja Kerth behandelt erzählte Inseln im Meer. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<h3>Zur Vortragsreihe des IMFF&nbsp;</h3><p>Seit mehreren Jahren bietet das IMFF spannende Vorträge für Angehörige und Interessierte der Universität Bremen an. Das IMFF ist im Fachbereich 10 angesiedelt und innerhalb des Instituts arbeiten Mitarbeitende aus verschiedenen Fachbereichen interdisziplinär zusammen. Die Vorträge beinhalten Themenschwerpunkte vor dem 16. Jahrhundert, die vom IMFF nach Interesse ausgewählt werden. Dabei versuchen die Mitglieder des IMFF, vielfältige und abwechslungsreiche Themenschwerpunkte für die Vortragsreihen festzulegen. In der Vergangenheit wurden bereits Vortragsreihen zu den Themen „Unterwegs nach Amerika” und „Begegnungen mit dem Fremden” angeboten.</p><p>Die diesjährige Vortragsreihe „Inseln als Orte der Begegnung in der Vormoderne“ ist in das gleichnamige Seminar eingebettet und umfasst drei Vorträge. Der Vortrag von Frau PD Dr. Kerth behandelt erzählte Inseln im Meer.&nbsp;</p><h3>Wieso der Themenschwerpunkt „erzählte Inseln im Meer”?</h3><p>Das Interesse von Sonja Kerth für erzählte Inseln im Meer steht in Verbindung mit dem Forschungsfeld der Blue Humanities. In diesem Zusammenhang erreichte sie ein Call for Papers aus England, woraufhin sie an einer Tagung dort teilnahm. Die Blue Humanities analysieren verschiedene Ausprägungen von Wasser als historische, kulturelle und ökologische Kontaktzonen. In historischer Hinsicht lässt sich festhalten, dass Wasser schon immer als Reise-, Flucht- und Transportweg diente und Raum für unterschiedliche Lebensräume bot. Vor diesem Hintergrund rücken Inseln als von Wasser umschlossene Landmassen besonders in den Fokus.</p><h3>Inseln sind mehr als geographische Orte</h3><p>Ein tropisches Urlaubsparadies, die Schönheit der Abgeschiedenheit. Das wird mit Inseln heutzutage verknüpft. Doch das war nicht immer so. In ihrem Vortrag erläutert Frau PD Dr. Kerth drei Perspektiven literarischer Werke auf Inseln. Dafür stellt sie drei Werke aus unterschiedlichen Jahrhunderten vor und zeigt die verschiedenen Betrachtungsweisen von Inseln im Meer auf.&nbsp;</p><h3>‚Erec‘ von Hartmann von Aue&nbsp;</h3><p>Die erste vorgestellte literarische Perspektive bezieht sich auf das um 1180 entstandene Werk „Erec” von Hartmann von Aue. In diesem Werk wird die Geschichte des jungen Ritters Erec erzählt. Er verliebt sich in eine junge Frau und vernachlässigt daraufhin seine höfischen Verpflichtungen. Diese Versäumnisse beschämen Erec sehr, weshalb er sich entscheidet, seine Ehre durch Abenteuererlebnisse wiederherzustellen. Bei einem dieser Abenteuer gelangt er mit der jungen Frau Enite zur Burg Brandigan, die durch Wasser geschützt ist und über einen paradiesischen Baumgarten verfügt. Das Wasser umgibt die Burg und den Baumgarten. Das Wasser am Fuße der Burg wird dabei als rauschender Fluss beschrieben, der durch eine Schlucht in die Tiefe stürzt. Wenn man in die Schlucht blickt, hat man das Gefühl, in die Hölle zu schauen. Trotzdem entscheidet sich Erec, in die Burg und den Baumgarten zu reiten. Dort kämpft er mit dem dort lebenden Ritter und besiegt ihn. Anschließend verlässt er die Burg und setzt seine Abenteuerreise fort.&nbsp; &nbsp;</p><h3>‘Utopia’ von Thomas Morus&nbsp;</h3><p>Die zweite vorgestellte literarische Perspektive auf erzählte Inseln ist "Utopia" von Thomas Morus aus dem Jahr 1516. In dem Werk erreicht ein portugiesischer Protagonist die fantastische Insel Utopia. Utopia ist eine zeitlose Insel, die von einer menschlichen Gemeinschaft besiedelt ist. Die Besonderheit dieser Gemeinschaft ist die prinzipielle Gleichheit aller Menschen. Die Insel ist vor dem Einfluss anderer geschützt, allerdings interagieren die Utopier mit anderen Nationen, indem sie Kolonialismus betreiben und Menschen versklaven. Utopia wurde künstlich erschaffen, um die dort lebende Gemeinschaft zu isolieren und eine perfekte Ordnung zu schaffen. Somit ist Utopia ein Staatsexperiment und dient als Gegenstück zum alten England.&nbsp;</p><h3>‘Insel des vorigen Tages’ von Umberto Eco&nbsp;</h3><p>Bei dem dritten Werk handelt es sich um Umberto Ecos „Die Insel des vorigen Tages“ aus dem Jahr 1995. Die Geschichte spielt im Jahr 1643 und handelt von Roberto, der in Amsterdam an Bord eines Schiffes geht. Das Schiff kentert und Roberto treibt zum gestrandeten Schiff „Daphne“. Dort trifft er den deutschen Forscher Caspar Wanderdrossel. In der Nähe der Daphne befindet sich eine Insel. Auf dieser ist es gestern! Dies erklärt sich dadurch, dass zwischen dem Schiff und der Insel der 180. Längengrad verläuft. Es handelt sich also um die Insel des vorigen Tages. Caspar stellt sich die Insel als einen paradiesischen Ort vor, an dem sich alle Reichtümer der Erde befinden. Er schreibt: „[…] Als wären auf jener Insel alle Formen des Lebens nicht von einem Baumeister oder Bildhauer gestaltet worden, sondern von einem Goldschmied […]“ (S. 302f.). Roberto verliebt sich daraufhin in die Insel.&nbsp; &nbsp;</p><p>Festzuhalten ist, dass die erzählte Insel in Hartmanns „Eric“ gleichzeitig als paradiesisch und als bedrohlich dargestellt wird. Im Gegensatz dazu zeigt das Werk „Utopia“ einen fantastischen Blick auf eine Insel im Meer, die einer real existierenden Welt gegenübersteht. Das dritte Werk, „Insel des vorigen Tages“, knüpft wieder an die paradiesische Perspektive in „Erec“ an, wobei hier zusätzlich die Unerreichbarkeit der Insel thematisiert wird. Allen Texten ist gemein, dass der Fokus auf den Menschen liegt und das Wasser nur eine untergeordnete Rolle spielt.&nbsp;&nbsp;</p><h3>Erzählte Inseln in der Diskussion&nbsp;</h3><p>In der regen Diskussion, die sich an den Vortrag anschloss, kristallisierte sich die Erkenntnis heraus, dass alle Protagonist*innen der mittelalterlichen Literatur die Inseln am Ende der Geschichte wieder verlassen. Das Verweilen auf einer Insel scheint demnach keine mittelalterliche Vorstellung gewesen zu sein. Zudem wurde die veränderte Perspektive auf Inseln im Mittelalter und heute thematisiert und es wurde dahingehend die Frage aufgeworfen, ob sich der Blick auf Inseln zur Zeit der Romantik verändert hat. Diese Überlegungen machen deutlich, dass literarische Inselbilder historisch wandelbar sind und je nach Epoche unterschiedlich gedeutet werden.&nbsp;</p><h3>Veranstaltungstipp&nbsp;</h3><p>Eine weitere literarische Perspektive zu ‘Inseln als Orte der Begegnung‘ bietet Dr. Anna Auguscik am 15.01.2026 an. In ihrem Vortrag wirft sie einen genaueren Blick auf Inseln und Satire in Jonathan Swifts „Gullivers Reisen“.</p><p><i>Lotte Schmid und Johanna Wagner studieren Grundschullehramt im Master mit großem Fach Deutsch.&nbsp;</i></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Lotte Schmid, Johanna Wagner </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/e/csm_Inseln_4zu3_21ff7c29ce.jpeg" length="311649" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/e/csm_Inseln_4zu3_21ff7c29ce.jpeg" fileSize="311649" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>KI generiert mit Gemini</media:copyright>
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                            <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 08:37:52 +0100</pubDate>
                            <title>Der Atlas zur deutschen Alltagssprache: Bremen im Spiegel regionaler Sprachvariation</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/der-atlas-zur-deutschen-alltagssprache-bremen-im-spiegel-regionaler-sprachvariation</link>
                            
                            <description>Wie spricht Bremen wirklich? Fragerunde 14 läuft noch bis Anfang 2026! Haben Sie schon mal etwas von einem „Lu“ gehört? Der Atlas zur Alltagssprache zeigt, wie Menschen sprechen und warum das Mitmachen jetzt zählt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<h3>Alltagssprache als Forschungsgegenstand</h3><p>Der Atlas zur deutschen Alltagssprache (AdA) ist ein langfristig angelegtes sprachwissenschaftliches Projekt zur Erforschung regionaler Variation im gegenwärtigen Deutsch. Im Mittelpunkt steht nicht die klassische Dialektsprache, sondern das, was Menschen im Alltag tatsächlich sagen also umgangssprachliche Wörter, Wendungen und Formen. Damit schließt der Atlas eine wichtige Lücke zwischen Dialektforschung und Standardsprachenbeschreibung.</p><p>Die Datenerhebung erfolgt über Online-Befragungen, an denen Teilnehmende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum mitwirken können. Die Antworten werden anschließend statistisch ausgewertet und perspektivisch auf interaktiven Karten visualisiert. Auf diese Weise wird sichtbar, welche Varianten regional dominieren, wo Übergangszonen liegen und wie groß die sprachliche Vielfalt selbst bei scheinbar einfachen Alltagsbegriffen ist. Die in diesem Feature dargestellten Informationen beruhen auf einem E-Mail-Austausch mit Prof. Dr. Stephan Elspaß&nbsp;und&nbsp;prof. Dr. Robert Möller&nbsp;(Universität Salzburg / Université de Liège) sowie auf Inhalten und Karten des Projekts <i>Atlas zur Alltagssprache </i>(<a href="https://www.atlas-alltagssprache.de" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer noopener">https://www.atlas-alltagssprache.de</a>).</p><h3>Bremen im Atlas: Wenig lokal, aber aufschlussreich</h3><p>Wer die Karten des Atlas erneut betrachtet, stellt fest: Eindeutig bremenspezifische Varianten sind selten. Dieses Ergebnis ist nicht überraschend. Gerade größere Städte zeigen häufig sprachliche Nivellierung, da sie von Mobilität, Zuzug und medialer Vereinheitlichung geprägt sind. Regionale Besonderheiten werden dadurch abgeschwächt oder gehen in größere regionale Muster über.</p><p>Eine der wenigen Ausnahmen findet sich auf einer inzwischen rund zwanzig Jahre alten Karte aus Runde 2 (Frage 11). Dort wurde gefragt: <i>„Wie nennen Sie beim Fangenspiel den sicheren Ort?“ </i>Aus Bremen und Oldenburg wurde hier die Bezeichnung „Lu“ genannt. Auf der Karte erscheint dafür allerdings kein eigener Punkt, da andere Varianten in den jeweiligen Regionen häufiger belegt waren. Dennoch ist dieser Befund bemerkenswert, da er zeigt, dass auch in Bremen vereinzelt lokale Ausdrücke existieren, sie treten nur nicht dominant genug auf, um kartografisch hervorzustechen.&nbsp;</p><h3>Typisch nord(west)deutsch: Bremen im regionalen Kontext</h3><p>Deutlich stärker als lokale Einzelphänomene sind im Atlas nord- und nordwestdeutsche Muster zu erkennen. Viele der in Bremen gebräuchlichen Varianten finden sich auch in Niedersachsen, Hamburg oder Teilen Westfalens. Dazu gehören unter anderem Wortschatzvarianten mit niederdeutschem Hintergrund sowie bestimmte Funktionswörter und Redewendungen.</p><p>Für die Sprachwissenschaft ist dies besonders interessant, weil sich hier großräumige Zusammenhänge zeigen: Bremen erscheint weniger als isolierter Sprachraum, sondern als Teil eines überregionalen norddeutschen Kontinuums. Der Atlas macht diese Zusammenhänge sichtbar und erlaubt es, urbane Sprachräume wie Bremen in einen größeren geografischen und historischen Rahmen einzuordnen.</p><h3>Mitmachen erwünscht: Die laufende Runde 14</h3><p>Aktuell befindet sich der Atlas zur deutschen Alltagssprache in Runde 14, die noch bis etwa Januar/Februar 2026 läuft. Damit bietet sich gerade jetzt die Gelegenheit, durch eigene Teilnahme zur Datengrundlage beizutragen. Erfahrungsgemäß nutzen viele Menschen die Zeit über die Feiertage und den Jahreswechsel, um sich an den Befragungen zu beteiligen.</p><p>Ein besonderer Reiz des Projekts liegt darin, dass die Ergebnisse nur wenige Wochen nach Abschluss einer Runde veröffentlicht werden. Teilnehmende können zeitnah sehen, wie ihre Antworten im regionalen Vergleich eingeordnet werden und welche sprachlichen Muster sich neu abzeichnen.</p><p>Der Atlas zur Alltagssprache zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und zugleich systematisch der alltägliche Sprachgebrauch im Deutschen ist. Auch wenn Bremen nur wenige eindeutig lokale Varianten aufweist, ist die Region ein wichtiger Bestandteil des norddeutschen Sprachraums. Jede Teilnahme erweitert die Datengrundlage und trägt dazu bei, Sprache als lebendiges kulturelles Phänomen weiter zu erforschen.&nbsp;Runde 14 bietet dafür jetzt eine ideale Gelegenheit.</p><p><img class="image_resized" style="width:16.34%;" src="https://elearning.uni-bremen.de/sendfile.php?type=0&amp;file_id=127a0e3c869448216ec09cc2162c8eab&amp;file_name=image.png" alt></p><p>QR Code Scannen und direkt mitmachen.&nbsp;</p><p><i>Clara Forquignon studiert im 3. Mastersemester Berufliche Bildung Pflegewissenschaft/Germanistik an der Universität Bremen. Das Feature entstand in einem Seminar zum Thema Onlinejournalismus. Die Idee, für die Teilnahme an der 14. Fragerunde des Atlas zur deutschen Alltagssprache zu werben, entwickelte sich in einem Fachdidaktikseminar zum Thema Sprachvarietäten im Deutschunterricht.</i></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Clara Forquignon</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb10/fb10/images/Newselement-Bilder/Kleines_Bild_Atlas_Alltagssprache.png" length="29954" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb10/fb10/images/Newselement-Bilder/Kleines_Bild_Atlas_Alltagssprache.png" fileSize="29954" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Clara Forquignon</media:copyright>
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                            <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 09:58:41 +0100</pubDate>
                            <title>Tag der Lehre im Fachbereich 10: Das waren die Höhepunkte </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/tag-der-lehre-im-fachbereich-10-das-waren-die-hoehepunkte</link>
                            
                            <description>Am Morgen diskutierte der Fachbereich 10 über Mehrsprachigkeit, Diversität und die Zukunft der Lehrkräftebildung. Der Tag endete mit den Ehrungen des Berninghausenpreises. Für Gute Lehre wurde Dr. Barbara Aehnlich ausgezeichnet.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<h3>Mehr als Theorie: Wie der Fachbereich 10 Lehre sichtbar macht</h3><p>Am Vormittag stand der Fachbereich 10 selbst im Mittelpunkt. In einer offenen Gesprächsrunde tauschten sich Lehrende und Mitglieder des Dekanats über aktuelle Positionen des Fachbereichs aus. Diskutiert wurden Fragen der Sichtbarkeit von Forschung, bestehende und mögliche Kooperationen mit dem Literaturhaus Bremen sowie die Bedeutung mediennaher Vernetzung. Deutlich wurde dabei, dass der Fachbereich seine Rolle nicht nur als Ort wissenschaftlicher Arbeit versteht, sondern auch als aktiver Akteur im kulturellen und gesellschaftlichen Diskurs.</p><h3>Wie entfaltet sich Mehrsprachigkeit?</h3><p>Ein zentrales Thema der Diskussionen war die Mehrsprachigkeit in der Lehre. Dr. Anne Gadow betonte den wissenschaftlichen Mehrwert fremdsprachiger Texte, die Perspektivwechsel ermöglichen und den Zugang zu internationaler Forschung erleichtern. Gleichzeitig wurde auf strukturelle Rahmenbedingungen hingewiesen, etwa darauf, dass Prüfungsleistungen und Abschlussarbeiten mit Ausnahme vollständig englischsprachiger Studiengänge weiterhin auf Deutsch verfasst werden müssen. Diese Vorgabe schafft formale Klarheit, begrenzt jedoch die Umsetzung mehrsprachiger Lehrkonzepte in Seminaren. Besonders intensiv wurde der Umgang mit englischsprachigen Originaltexten diskutiert. Mehrere Stimmen hoben hervor, dass Übersetzungen zwar hilfreich seien, jedoch nicht immer die terminologische Präzision und argumentative Tiefe der Originale wiedergeben. Die Arbeit mit Originaltexten vertieft die analytische Genauigkeit der Studierenden und ermöglicht einen direkteren Zugang zu theoretischen Feinheiten.</p><p>Eine regionale Perspektive brachte der Beitrag von Dr. Jana Jürgs zur Bedeutung des Niederdeutschen ein. Obwohl diese Sprache im öffentlichen Diskurs des heutigen Bremens kaum noch präsent ist, war sie bis zur Reformation ein zentrales Element der deutschsprachigen Kultur. Als Regionalsprache besitzt sie weiterhin identitätsstiftendes Potenzial und kann, gerade weil sie von jüngeren Generationen kaum verstanden wird, als gemeinsamer Ausgangspunkt wirken. In diesem Sinne wurde Niederdeutsch auch als möglicher, nicht diskriminierender Integrationsfaktor diskutiert, der regionale Identität neu erfahrbar machen kann.</p><h3>Vielfalt als gelebte Realität</h3><p>Ein weiterer Schwerpunkt des Vormittags lag auf dem Thema Diversität von Dr. Anna Mattfeldt und Lara Herford. In den Beiträgen wurde deutlich, dass Vielfalt im Fachbereich 10 gelebte Realität ist und Studium wie Lehre prägt. Sprachliche, kulturelle, soziale und biografische Unterschiede stellen dabei keine Ausnahme dar, sondern gehören zum universitären Alltag. Diversität wurde nicht als bloßer Zustand verstanden, sondern als kontinuierliche Aufgabe, die Sensibilität und strukturelle Maßnahmen erfordert. Transparente Seminarorganisation, barrierearme Lehrmaterialien und Hinweise auf Beratungsangebote wurden als wichtige Bausteine genannt, um Chancengleichheit zu fördern und Diskriminierung entgegenzuwirken.</p><h3>Lehrerbildung von Lego bis Laptop</h3><p>Im weiteren Verlauf richtete sich der Blick auf die Lehrkräftebildung. In einem Impulsbeitrag thematisierten Dr. Joanna Pfingsthorn und Chiara Gauer die enge Verbindung von fachwissenschaftlichem Wissen und fachdidaktischer Kompetenz. Fachwissen bildet das inhaltliche Fundament des Unterrichts, während fachdidaktisches Wissen beschreibt, wie Inhalte vermittelt, Lernwege gestaltet und typische Missverständnisse aufgegriffen werden können. Beide Bereiche wurden als unterscheidbar, aber untrennbar miteinander verwoben beschrieben. Ohne solide fachliche Grundlagen kann sich keine differenzierte didaktische Kompetenz entwickeln, zugleich wird Fachwissen erst durch geeignete Vermittlungsformen wirksam.</p><p>Anschaulich verdeutlicht wurde dieser Zusammenhang durch ein Modell aus farbigen Bausteinen, das Fachwissenschaft, Praxis und Didaktik symbolisierte. Sobald ein Element entfernt wurde, verlor das Modell seine Stabilität. Die Darstellung machte deutlich, dass eine nachhaltige Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte nur durch das Zusammenspiel aller Bereiche gelingen kann. Ergänzend wurden forschendes Lernen, Micro-Teaching, schulische Forschungsprojekte sowie digitale Kompetenzen als zentrale Bestandteile moderner Lehrerbildung hervorgehoben.</p><h3>“Der Tag der Lehre schließt eine Lücke”</h3><p>Dr. Jana Jürgs betonte die zentrale Bedeutung des Tags der Lehre für das universitäre Leben. Während es zahlreiche Formate zum Austausch über Forschung gebe, habe es oft an an vergleichbaren Räumen für Diskussionen über Lehre gefehlt. Der Tag der Lehre will diese Lücke schließen und Kolleginnen und Kollegen zusammenbringen, um über Lehrpraxis und didaktische Ansätze zu sprechen. Zum Vormittag des Dies Academicus erklärte Frau Dr. Jürgs, sie gehe bewusst ohne feste Erwartungen in die Veranstaltung. Bei offenen Formaten sei es ihr wichtig, Entwicklungen sich entfalten zu lassen und auf entstehende Dynamiken zu reagieren. Das Ergebnis habe ihrem Erwartungshorizont entsprochen. Besonders hob sie das Potenzial des Niederdeutschen hervor. Da die Sprache von jüngeren Generationen kaum noch verstanden werde, stehen alle Teilnehmenden vor derselben Ausgangslage – unabhängig von ihrer Herkunft.&nbsp;</p><h3>Gute Lehre zahlt sich aus</h3><p>Den Abschluss des Tages bildete die universitätsweite Verleihung des Berninghausenpreises. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch einen Vortrag von Prof. Dr. Felicitas Macgilchrist von der Universität Oldenburg, die aktuelle Transformationsprozesse in der Hochschullehre skizzierte. Sie sprach über die zunehmende Bedeutung von Fernstudienformaten, digitale Lehrmöglichkeiten und die Notwendigkeit flexibler Studienstrukturen, die den unterschiedlichen Lebensrealitäten der Studierenden gerecht werden. Auch Prof. Dr. Jutta Berninghausen, Vertreterin der Stifterfamilie, war unter den Gästen. In ihrer Ansprache erinnerte sie daran, dass gute Lehre Engagement, Kreativität und Ausdauer erfordere und dass Lehrende, die diese Qualitäten leben, maßgeblich zum Erfolg der Universität beitrügen. Der seit 1991 verliehene Preis würdigt genau dieses besondere Engagement in der Lehre. Professorin Maren Petersen, Konrektorin für Lehre und Studium, gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich und betonte, dass gute Lehre nachhaltig wirke, Studierende präge und das akademische Miteinander an der Universität Bremen bereichere.</p><p>In der Kategorie „Gute Lehre" wurde die Sprachwissenschaftlerin Dr. Barbara Aehnlich aus dem Fachbereich 10 ausgezeichnet. Die Jury würdigte ihr klar strukturiertes und praxisnahes Lehrkonzept, das über einzelne Veranstaltungen hinausgreife und langfristig angelegt sei. Die Laudatio hielt Dr. Hauke Kuhlmann. Studierende hoben hervor, sie „entwickle ihre Seminare und Prüfungen stets weiter und schaffe ein angenehmes Seminarklima, indem ein gemeinsames Lernen zentral sei". Zudem widme sie sich mit der historischen Sprachwissenschaft einem Themenbereich, der im schulischen Kontext häufig unterrepräsentiert sei, und entwickle gemeinsam mit Studierenden Unterrichtssequenzen für die schulische Praxis. Den Studierendenpreis erhielten Prof. Dr. Julia Stern und Dr. Ulrike Flader. Eine Sonderwürdigung ging an Prof. Dr. Mihail Vrekousis. Die Laudationes machten deutlich, wie vielfältig exzellente Lehre an der Universität Bremen gestaltet wird und welchen nachhaltigen Einfluss engagierte Lehrende auf Studienverläufe und Lernprozesse haben. Der Abend klang in einer offenen und festlichen Atmosphäre aus. Bei Musik, Gesprächen und persönlichen Glückwünschen würde der Tag der Lehre 2025 als das sichtbar, was er sein soll: ein Ort des Austauschs, der Anerkennung und der gemeinsamen Weiterentwicklung von Lehre.</p><p><i>Kateryna Ivko und Gela Japaridze studieren im vierten Bachelorsemester Germanistik im Profilfach an der Universität Bremen. Ihre Komplementärfächer unterscheiden sich: Kateryna studiert Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Gela Kommunikations- und Medienwissenschaft. Der vorliegende Artikel entstand im Rahmen eines Seminars bei Herrn Dr. Rothenhöfer mit dem Titel „Textsorten und Formate des Online-Journalismus“. Die Idee, einen Beitrag über den Tag der Lehre zu verfassen, entwickelte sich daraus, dass dieser Tag als bedeutend und bereichernd für den Fachbereich 10 sowie die Universität erscheint. Es ist ein zentraler Moment, an dem über Lehre gesprochen und diskutiert wird. Ein besonderes Highlight war für uns Frau Dr. Aehnlich, die sofort unser Interesse weckte und als eine wichtige Stimme des Fachbereichs 10 wahrgenommen wurde.</i></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Kateryna Ivko, Gela Japaridze</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/b/csm_Preisverleihung_Jana_Barbara_ddb582c220.jpg" length="434545" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/b/csm_Preisverleihung_Jana_Barbara_ddb582c220.jpg" fileSize="434545" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Gela Japaridze</media:copyright>
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                            <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 16:18:15 +0100</pubDate>
                            <title>Gemeinsam gestalten – Prof. Sabine Doff über neue Wege im Fachbereich 10</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/gemeinsam-gestalten-prof-sabine-doff-ueber-neue-wege-im-fachbereich-10</link>
                            
                            <description>Seit Oktober ist Prof. Doff Dekanin des Fachbereichs 10. Im Interview spricht sie über ihre Motivation, Bildungsgerechtigkeit und ihre Pläne für die kommenden Jahre.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>„Das wichtigste Motiv ist, dass ich Lust dazu habe – und dass ich überzeugt bin, dass ich es kann“, sagt Prof. Doff und lächelt. Seit Oktober ist sie die neue Dekanin des Fachbereichs 10. Mit viel Erfahrung, Energie und einem klaren Gestaltungswillen möchte sie den Fachbereich für Sprach- und Literaturwissenschaften stärken – und dabei Menschen zusammenbringen.</p><p>Für Prof. Doff kommt die Berufung zur Dekanin zur richtigen Zeit. „Der Fachbereich befindet sich in einer Phase, in der viel Gestaltung möglich ist“, sagt sie. Nach einer Reihe an Neuberufungen empfindet&nbsp;Prof. Doff den Fachbereich 10 als divers aufgestellt – mit vielen neuen Kolleg*innen und einem Kern bestehender Professuren. Die perfekte Voraussetzung, um „gut Bewährtes fortzuführen und Neues zusammen zu entwickeln“. Auch über die Grenzen des Fachbereichs hinaus möchte sie den Austausch suchen – etwa mit anderen Fachbereichen oder im Rahmen der gemeinsamen Bewerbung mit Oldenburg im Exzellenzcluster „Northwest Alliance“. „Ich habe viel Lust, den Fachbereich 10 universitätsweit einzubringen“, betont sie.</p><h3>Ein Weg zwischen Schule, Forschung und Verantwortung</h3><p>Ihr Weg in die Wissenschaft begann mit einem Magisterstudium der Anglistik, Germanistik und Philosophie; in Kombination mit Lehramt. Motiviert für das Fach hat Prof. Doff damals ihre Affinität für Sprachen, Lehramt kam dann als sichere Variante dazu – „Und das hat sich im Nachhinein für mich als echter Glücksfall herausgestellt“. Nach Stationen u.a. an der LMU München (Promotion und Habilitation in der Anglistik) sowie der Goethe-Universität Frankfurt am Main (Erstberufung in die Professur für Sprachlehr- und -lernforschung) folgte die Professur für Fremdsprachendidaktik an der Universität Bremen. „Ich war die Erste in meiner Familie, die studiert hat“, erzählt sie. Geprägt haben sie Begegnungen mit Menschen, die Verantwortung übernommen und dabei neue Perspektiven eröffnet haben. Besonders ihre Doktormutter sei ein Vorbild gewesen: „Ich habe erlebt, dass es möglich ist, wissenschaftliche Karriere, Familie und Führungsverantwortung zu verbinden.“</p><p>Eines ihrer zentralen Themen ist Bildungsgerechtigkeit – ein Feld, das sie durch ihre Arbeit im Zentrum für Lehrer*innenbildung und Bildungsforschung entdeckte. „Mehr als die Hälfte aller Viertklässler in Bremen erreichen die Mindeststandards im Lesen, Schreiben und Rechnen nicht“, sagt sie. „Sprache ist aus meiner Sicht der Schlüssel dazu.“ Aus dieser Erkenntnis entstand ein groß angelegtes Transferprojekt, in dem sie in Kooperation mit der Gruppe für Gestaltung und dem Bilderinstitut Berlin eine Ausstellung und Workshop-Konzepte zu einer von ihr in Kooperation mit 12 Schulen in Bremen und Bremerhaven durchgeführten und im Verlag Julius Klinkhardt 2025 erschienenen Studie entwickelte. „Ich habe gemerkt, dass das Thema Resonanz braucht – auch über akademische Kreise hinaus.“</p><h3>Gemeinsam statt nebeneinander</h3><p>Ebenso im Fachbereich möchte sie diesen Gedanken weitertragen. Sie legt Wert auf Dialog, Transparenz und gemeinsames Handeln: „Ich möchte das Interesse und den Fokus darauf richten, was die Menschen im Fachbereich 10 verbindet und wo sie gemeinsam was bewegen können.“ Dazu gehören unter anderem die in der Klausurtagung letzten Jahres festgelegten Entwicklungslinien, welche Prof. Doff als gemeinsame Kristallisationspunkte sieht. Zu diesen Entwicklungslinien zählen etwa das Stärken der Mehrsprachigkeit, das Voranbringen der Internationalisierung und die Sicherung der Lehrkräftebildung. Ihr Ziel ist es, diese Potenziale zu bündeln und den Zusammenhalt im Fachbereich zu stärken. „Ich glaube, dass der Fachbereich intern sehr gewinnen kann dadurch, dass man aufeinander schaut und voneinander auch was lernen kann“, sagt sie. Gemeinsame Perspektiven stärken und individuelle Stärken dem Gemeinwohl beisteuern – „Ein Aspekt, den ich als Dekanin auf alle Fälle unterstützen möchte.“</p><h3>Frauen in der Wissenschaft sichtbar machen</h3><p>Ein besonderes Anliegen ist ihr außerdem die Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft. Gemeinsam mit den Frauenbeauftragten möchte sie im kommenden Jahr die Ausstellung „Versäumte Bilder“ nach Bremen holen. Das Projekt der Berliner Fotografin Gesine Born zeigt mit Hilfe von KI generierte Porträts von Wissenschaftlerinnen, die bedeutende Beiträge geleistet haben, aber bis heute unterrepräsentiert sind. Prof. Doff plant das Projekt um Bremer Wissenschaftlerinnen zu erweitern: „Ich möchte gerne als Dekanin einen Beitrag dazu leisten, dass die Rolle von Frauen in der Wissenschaft sichtbarer wird“. Begleitend plant sie eine Ringvorlesung, die die Rolle von Wissenschaftlerinnen an der Uni Bremen thematisiert.</p><p>Auf die Frage, worauf sie sich in ihrer neuen Rolle am meisten freut, antwortet sie ohne Zögern. „Auf die Zusammenarbeit. Darauf, zu sehen wie sich eine Gruppe findet und organisiert, und darauf die Rolle des Fachbereichs gemeinsam zu stärken.“ Mit ihrer Mischung aus Erfahrung, Offenheit und Gestaltungslust bringt Prof. Doff frischen Wind in den Fachbereich 10 – und eine klare Botschaft: Entwicklung gelingt am besten gemeinsam.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Nina-Sophie Zielke</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb10/fb10/images/Newselement-Bilder/SD_Aktuelles.jpg" length="61776" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb10/fb10/images/Newselement-Bilder/SD_Aktuelles.jpg" fileSize="61776" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Bilderinstitut Berlin</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-39187</guid>
                            <pubDate>Fri, 07 Nov 2025 16:18:10 +0100</pubDate>
                            <title>CfP: Onomastik im digitalen Zeitalter</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/cfp-onomastik-im-digitalen-zeitalter</link>
                            
                            <description>Die nächste Jahrestagung der Gesellschaft für Namenforschung e.V. (GfN) findet vom 28. bis 30. September 2026 an der  Universität Bremen statt. Die Tagung wird organisiert von Barbara Aehnlich, Andreas Jäger, Anna Mattfeldt und Andreas Rothenhöfer.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Traditionen in der Onomastik sind in der deutschsprachigen Wissenschaftslandschaft zu einem Randthema geworden, das in der wissenschaftlichen Wahrnehmung oft mit einer langen Forschungsgeschichte, aber auch mit veralteten Methoden und Ressourcen sowie nicht immer aktuellen Publikations- und Zugriffsmöglichkeiten verbunden wird. Im Wissenschaftsbetrieb spielt diese sprachwissenschaftliche Disziplin kaum mehr eine Rolle, was sich nicht zuletzt im Schwund onomastischer Lehrinhalte aus den universitären Curricula widerspiegelt. Auch viele digital arbeitende Projekte erreichen nur eine begrenzte Sichtbarkeit. Dabei entstanden im Laufe der Zeit einige interessante Forschungsumgebungen, die namenkundlich relevantes Material sowohl für die Wissenschaft als auch für die interessierte Öffentlichkeit aufbereiten. Daran beteiligt sind im Rahmen von Citizen-Science-Aktivitäten auch immer wieder Ehrenamtliche, die ihr Wissen für die onomastische Forschung zur Verfügung stellen. Exemplarisch für einschlägige Projekte sind für die Familiennamenforschung der Deutsche Familiennamenatlas (DFA) und für die Ortsnamenforschung die Schweizer Plattform ortsnamen.ch sowie Flurnamenportale u.a. in Thüringen, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern zu nennen.&nbsp;&nbsp;</p><p>Angesichts der beschriebenen Entwicklungen erfolgt im Zuge der Bremer Tagung der Vorschlag einer Standortbestimmung sowie Neuausrichtung. Neue Methoden der Onomastik, Forschungsperspektiven, aktuelle Gegenstände, Außendarstellungen sowie die aktualisierte Aufbereitung/Erschließung vorhandener Ressourcen und Forschungsergebnisse stehen im Fokus. Während einerseits die Vorstellung von digital arbeitenden Projekten aus allen Bereichen der Onomastik erwünscht ist, können andererseits beispielsweise auch Untersuchungen zu Namen im digitalen Raum vorgestellt werden. Wichtig ist der Bezug zur Digitalität, der folgende Möglichkeiten umschließt:&nbsp;</p><ol><li>Digitalität der onomastischen Forschungsmethoden</li><li>Digitalität von Speicher-, Zugriffs und Publikationsmedien onomastischer Forschungsergebnisse und -ressourcen</li><li>Digitalität der Medien, Diskurse und Kommunikationsformen, die onomastische Gegenstände oder Gegenstandsbereiche hervorbringen</li></ol><p>Davon ausgehend sind beispielsweise folgende Themen denkbar:</p><ul class="list-normal"><li>Präsentationen von digital durchgeführten Namenprojekten</li><li>Auswertungen, die auf digitalen Projekten beruhen</li><li>Methoden digitaler Datenerhebungen</li><li>Vorträge aus angrenzenden Disziplinen wie Informatik, Digital Humanities, Geschichte oder Geografie&nbsp;</li><li>Vorschläge zu technischen Lösungen, insbesondere im Hinblick auf die Vernetzung verschiedener Plattformen, und/oder zur Visualisierung</li><li>Vorträge zu Untersuchungen von Namen im digitalen Raum (Webseiten, Chats, Foren etc.), zu Pseudonymen und (fiktiven) Toponymen in Online-Multiplayer-Spielen bzw. E-Sports, zu Produktbenennungen bei Softwareprodukten/Apps etc. bzw. bei technischen Produkten, die mit dem Zugang zur digitalen Welt assoziiert sind</li><li>Metasprachdiskurse, semantische Kämpfe und Linguistic Landscapes im Hinblick auf (Um-)Benennungen öffentlicher Plätze und Straßen</li><li>Einfluss online verfügbarer Vornamensammlungen auf die Rufnamenwahl</li><li>Digitale Gestaltungen und Aushandlungen von Identität in Verbindung mit Namen und Benennungen (bspw. im Rahmen von Postkolonialismus, Sprachkritik oder Minderheiten)</li><li>Multimodale Namenkonstrukte und Namenlogos (Text-Bild-Bezüge, Städte- und Regionenmarketing u.a.)</li></ul><p>Willkommen sind daher sowohl Beiträge, die Internetportale und Datenbanken vorstellen, als auch Untersuchungen zu Namen im digitalen Raum und diskursiven Aushandlungen von Namengebungen und Benennungen.</p><p>Geplant sind Vorträge von 20 Minuten + 10 Minuten Diskussion. Außerdem wollen wir dem akademischen Nachwuchs eine Plattform bieten und laden Absolvent:innen einschlägiger Studiengänge ganz herzlich zur Vorstellung ihrer onomastischen Themen (auch ohne Bezug zu Digitalität) in Posterform ein.&nbsp;<br> Wir freuen uns auf Ihren Themenvorschlag und bitten um die Einreichung eines Abstracts (maximal 300 Wörter einschließlich Literaturangaben)<strong> bis zum 31. Dezember 2025</strong> per E-Mail an <a href="mailto:onodig26@uni-bremen.de" class="e-mail-link" title="Opens a window for sending an e-mail">onodig26@uni-bremen.de</a>.</p><p>Weitere Informationen folgen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Barbara Aehnlich, Andreas Jäger, Anna Mattfeldt, Andreas Rothenhöfer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/8/csm_ChatGPT_Image_7._Nov._2025__16_36_27_f238ef52c5.png" length="1821148" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/8/csm_ChatGPT_Image_7._Nov._2025__16_36_27_f238ef52c5.png" fileSize="1821148" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>OpenAI/GPT-5</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-39185</guid>
                            <pubDate>Fri, 07 Nov 2025 15:21:10 +0100</pubDate>
                            <title>(Sprach-)historische Ausstellung zum Bremer Stadtrecht eröffnet </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/sprachhistorische-ausstellung-zum-bremer-stadtrecht-eroeffnet</link>
                            
                            <description>Am 21. Oktober 2025 wurde eine Ausstellung mit dem Titel „Wat claghe kumt vor richte“ – also „Welche Klage kommt vors Gericht?“ in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen eröffnet.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausstellung befasst sich mit dem Bremer Stadtrecht und seiner (sprach-)historischen Entwicklung, mit der sich unter der Leitung von PD Dr. Barbara Aehnlich insgesamt 30 Germanistikstudierende drei Semester lang befassten. Im Mittelpunkt der verschiedenen Seminare stand die Frage, wie die Bremer Rechtsquellen medial und vor allem sprachlich gestaltet sind. Dazu erarbeiteten die Studierenden Transkriptionen und Übersetzungen verschiedener Abschriften des Bremer Stadtrechts und nahmen kleinere sprachliche Analysen vor. In einem abschließenden Blockseminar wurden die Ausstellungstexte und Visualisierungen erstellt.</p><p>Das historische Bremer Stadtrecht wurde zwischen 1303 und 1308 aufgezeichnet. 1303 beschloss der Bremer Rat, dass das geltende Recht verschriftlicht werden soll. Dazu setzte er einen Ausschuss von 16 Männern ein, von denen je vier aus den Vierteln der Stadt stammten, um „ordele unde al recht mitten ratmannen to vindene und to bescrivende“ (Stadtrecht von 1303/08, Artikel I,1). Die erste Niederschrift war fünf Jahre später, also 1308, abgeschlossen. Dennoch wurde die Handschrift durch die Eintragung neuer Ratsverordnungen und Gesetze ergänzt. Der Text hatte über mehrere Jahrhunderte Bestand, wurde dabei jedoch stetig weiterentwickelt, ergänzt, korrigiert und umstrukturiert. Das Original des Stadtrechts von 1303/08 ist heute ebenso erhalten wie drei seiner Abschriften, zudem gibt es weitere Handschriften, die die Weiterentwicklung des Rechts aus den Jahren 1428 und 1433 dokumentieren. Ein späteres wichtiges Rechtsdokument ist die sogenannte Kundige Rolle aus den Jahren 1450 und 1489. Die Originale und einige Abschriften des Bremer Stadtrechts sind noch bis zum 5. Januar 2026 in der Ausstellung zu sehen. Außerdem kann man dort Einblicke in die Arbeit der Studierenden gewinnen und spannende Informationen zur Sprache des Bremer Rechts mitnehmen.</p><p>Weitere Informationen sind zu finden unter: <a href="https://m.suub.uni-bremen.de/ueber-uns/neues-aus-der-suub/ausstellung-zum-bremer-stadtrecht/" target="_blank" rel="noreferrer">m.suub.uni-bremen.de/ueber-uns/neues-aus-der-suub/ausstellung-zum-bremer-stadtrecht/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Barbara Aehnlich</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/4/csm_AusstellungStadtrecht_c57063c46c.jpeg" length="374271" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/4/csm_AusstellungStadtrecht_c57063c46c.jpeg" fileSize="374271" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Thomas Steinle / Staats- und Universitätsbibliothek Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 10:41:42 +0100</pubDate>
                            <title>Onur Endur wird WOC Gastprofessor im November 2025</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/onur-endur-wird-woc-gastprofessor-im-november-2025</link>
                            
                            <description>Auch in diesem Jahr vergibt Worlds of Contradiction seine Gastprofessur und heißt im November den Historiker und Kulturwissenschaftler Onur Erdur als zweiten WOC Gastprofessor willkommen. Sein zweiwöchiger Aufenthalt an der Uni Bremen steht zugleich im Zeichen des zehnjährigen Jubiläums von WOC.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Onur Erdur</strong> ist Historiker und Kulturwissenschaftler. Er hat in Freiburg, Basel und Zürich Historische Anthropologie, Geschichte und Politikwissenschaft studiert und war von 2009 bis 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der ETH Zürich. 2016 promovierte er an der Universität Zürich mit einer Arbeit zur französischen Epistemologie. Von 2016 bis 2024 forschte und lehrte er am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, gefolgt von Professurvertretungen in Berlin (Kulturgeschichte) und Flensburg (Neuere und Neueste Europäische Geschichte). Aktuell ist er Fellow in der DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „Applied Humanities“ an der HU Berlin.</p><p>Onur Erdur forscht derzeit zu Fragen der globalen Ideengeschichte, mit Schwerpunkt auf Kolonialismus und Migration. 2024 erschien sein viel beachtetes Buch „Schule des Südens. Die kolonialen Wurzeln der französischen Theorie“, das auf mehreren Sachbuch-Bestenlisten stand, darunter auf der „Hotlist“ der 10 beliebtesten Bücher aus unabhängigen Verlagen. Übersetzungen ins Englische und Französische sind für 2026 geplant. Er wird im November 2025 als WOC Gastprofessor in Bremen sein.</p><hr><h3>Folgende Veranstaltungen sind mit ihm geplant:</h3><h4>Mittwoch 12.11.2025</h4><blockquote><h5>Festakt 10 Jahr Woc: Zur Aktualität des Widerspruchs | Podiumsdiskussion und Empfang</h5><p><strong>Zeit und Ort:</strong> 18:30-22:00 Haus der Wissenschaft</p><p><strong>Podiumsteilnehmer*innen:</strong><br><strong>Dr. Onur Erdur</strong> | Institut für Kulturwissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin &amp; WOC Gastprofessor 2025<br><strong>Prof. Dr. Stephan Lessenich</strong> | Institut für Soziologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main &amp; Institut für Sozialforschung<br><strong>Prof. Dr. Rozena Maart </strong>| University of KwaZulu-Natal Durban &amp; Mercator Fellow am WOC Research Center Contradiction Studies</p><p>Moderation:&nbsp;<strong>PD Dr. Ehler Voss</strong> | Worlds of Contradiction</p><p>Mit anschließendem Empfang zum 10-jährigen Bestehen von WOC</p><p>Anmeldung unter <a href="mailto:woc@uni-bremen.de">woc@uni-bremen.de</a></p></blockquote><h4>Donnerstag, 13.11.2025</h4><blockquote><h5>Schule des Südens. Die Kolonialen Wurzeln der Französischen Theorie</h5><p><strong>Zeit und Ort: </strong>18:30-20:00 Weserburg</p><p>Lesung und Gespräch mit dem Autor <strong>Dr. Onur Erdur</strong> (Humboldt-Universität zu Berlin &amp; WOC Gastprofessor 2025)</p></blockquote><h4>Mittwoch, 19.11.2025</h4><blockquote><h5>Werkstattgespräch mit Onur Erdur und Mitgliedern des Graduiertenkollegs 2686 Contradiction Studies und des Woc Gradnet</h5><p><strong>Zeit und Ort:</strong> 16:00-18:00 GW2 B3150</p><p>Gespräch mit Nachwuchswissenschaftler*innen des <a href="https://contradictionstudies.uni-bremen.de/" target="_blank" class="external-link" title="Opens external link in new window" rel="noreferrer">Graduiertenkollegs 2686 Contradiction Studies</a> und des <a href="https://www.woc.uni-bremen.de/gradnet/" target="_blank" class="external-link" title="Opens external link in new window" rel="noreferrer">WOC GradNet</a>. Nach einem Input von Onur Erdur wird es Gelegenheit geben, sich auch ausgehend von den eigenen Projekten über inhaltliche und methodische Strategien in der Forschung auszutauschen sowie Fragen bzgl. akademischer Karrierewege zu diskutieren.</p><p>Der Lesekreis und das Werkstattgespräch können unabhängig voneinander besucht werden.</p></blockquote><hr><p>Weitere Informationen:<a href="https://www.woc.uni-bremen.de/guest-professorships/" target="_blank" class="external-link" title="Opens external link in new window" rel="noreferrer"> https://www.woc.uni-bremen.de/guest-professorships/</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb10/fb10/images/Newselement-Bilder/OnurErdur4_3.jpg" length="39841" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb10/fb10/images/Newselement-Bilder/OnurErdur4_3.jpg" fileSize="39841" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Christoph Bombart</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 09:36:16 +0100</pubDate>
                            <title>Zukunftsmesse Nord: Erste deutsch-französische Berufs-, Bildungs- und Praxismesse erfolgreich gestartet </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/zukunftsmesse-nord-erste-deutsch-franzoesische-berufs-bildungs-und-praxismesse-erfolgreich-gestartet</link>
                            
                            <description>Die erste Ausgabe der „Zukunftsmesse Nord“ war ein voller Erfolg: der Hörsaal bis in die letzten Reihen besetzt, an den Ständen Menschentrauben und auch Informationsangebote zu Themen wie „Bewerbungsschreiben auf Französisch“ oder „Studienmöglichkeiten wurden gut besucht. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>1400 Schüler*innen waren für die erste deutsch-französische Berufs-, Bildungs- und Praxismesse dieser Art in Deutschland angemeldet. Sie sind v.a. aus Bremen, dem Bremer Umland und dem ganzen Norden angereist, um eine Idee davon zu bekommen, wie ihre Zukunft mit einer Verbindung in die Frankophonie aussehen könnte. An über 30 Ständen von Universitäten, Hochschulen, Kulturinstituten und Vereinen konnten sich die Jugendlichen über die vielseitigen Möglichkeiten informieren, wie sie Französisch in ihre Ausbildung und ihr Berufsleben integrieren können – ob in romanistischen oder bilingualen Studiengängen, über ein freiwilliges soziales Jahr in einem französischsprachigen Land, über Praktika, Austauschprogramme oder französische Unternehmen und Institutionen in Deutschland. Die Schüler*innen konnten so entdecken, dass Französisch zu lernen weit mehr ist, als nur eine Sprache zu beherrschen.</p><p>In den Podiumsdiskussionen mit Vertreter*innen aus der Wirtschaft, der Französischen Botschaft, der deutsch-französischen Bildungs- und Jugendarbeit, von ARTE sowie der Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer e. V. kam die Überzeugung zum Ausdruck, dass Französischkenntnisse den Zugang zu einem deutsch-französischen Raum ermöglichen, in dem die Grundfeste und die Zukunft Europas liegt, in dem es in Kultur- aber insbesondere auch in Wirtschaftskontakten um Vertrauen, Zuhören und gegenseitiges Aufeinanderzugehen geht. Und, nicht zuletzt, haben auch die Freundschafts- und Liebesgeschichten aus den vielen Erfahrungsberichten auf dem Podium gezeigt, wie lebendig Französisch nach der Schule sein kann, dass es neben dem Berufsziel Französischlehrer*in noch viele weitere Wege eröffnet und dass es sich immer lohnt, die französische Sprache zu lernen und sich auf eine andere Kultur einzulassen. Kein Wunder also, dass bereits Gespräche für eine nächste Ausgabe der Messe laufen. Als Fortsetzung ist eine „Zukunftsmesse West“ in Planung.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Internetredaktion FB10</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb10/fb10/images/Newselement-Bilder/ZukunftsmesseNord.jpg" length="28037" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb10/fb10/images/Newselement-Bilder/ZukunftsmesseNord.jpg" fileSize="28037" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Myriam Macé</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38529</guid>
                            <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 11:43:15 +0200</pubDate>
                            <title>Mit Erasmus von Nottingham nach Bremen - Ein Erfahrungsbericht</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/studieren-am-fachbereich-10-ein-erfahrungsbericht-aus-nottingham</link>
                            
                            <description>Von Kaffeepausen mit Käsekuchen zu Kafka-Seminaren – Austauschstudentin Elizabeth Darcy blickt auf ein Semester voller sprachlicher Fortschritte, kultureller Begegnungen und unvergesslicher Momente in Bremen zurück. Ihr Auslandsaufenthalt zeigt, wie bereichernd ein Studium fern der Heimat sein kann.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Elizabeths Erlebnisse sind nur ein Beispiel dafür, wie lebendig und vielfältig ein Auslandssemester sein kann. Das Austauschprogramm zwischen der Universität Bremen und der University of Nottingham eröffnet Studierenden nicht nur neue akademische Perspektiven, sondern auch persönliche Chancen, die oft weit über das Studium hinausreichen.</p><p>Von diesem Angebot machte auch Elizabeth Darcy, Studentin der Fächer Deutsch und Mandarin, Gebrauch und verbrachte ihr Auslandssemester in Bremen. Ziel des Programms ist es, Studierenden die Möglichkeit zu geben, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und wertvolle interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.</p><p>Trotz kultureller Unterschiede fühlte sich Elizabeth in Bremen und am Fachbereich 10 schnell wohl. Besonders hilfreich war die Orientierungswoche zu Beginn: Neben Infoveranstaltungen gab es Stadtführungen, einen internationalen Kochabend und viele Gelegenheiten, neue Leute kennenzulernen.</p><p>Auch im Studium konnte Elizabeth viel mitnehmen. Ein Seminar zu Franz Kafka half ihr, Analyse- und Präsentationsfähigkeiten zu schärfen. Außerdem engagierte sie sich beim Campus-Kino – eine gute Gelegenheit, Deutsch zu sprechen und neue Kontakte zu knüpfen.</p><p>Besonders positiv hebt Elizabeth im persönlichen Gespräch die Unterstützung im Fachbereich hervor:</p><blockquote><p>I particularly liked how welcoming the staff of department 10 were with international students, they made a big effort to get everyone involved and helped if we were having any difficulties, it really made a difference in improving my German.&nbsp;</p></blockquote><p>In ihrer Freizeit erkundete sie Bremen und andere Regionen Deutschlands. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr zum Beispiel die festliche Stimmung auf den Bremer Weihnachtsmärkten.</p><p>Insgesamt stärkte das Jahr im Ausland ihr Selbstvertrauen, verbesserte ihre Organisationsfähigkeiten und gab ihr ein tieferes Verständnis für kulturelle Unterschiede.</p><p>Den vollständigen&nbsp;Erfahrungsbericht aus Nottingham finden Sie hier: <a href="https://www.nottingham.ac.uk/studywithus/ugstudy/articles/explore-more-articles/art/modern-languages-and-cultures-expanding-horizons-with-your-year-abroad.html" target="_blank" class="external-link" title="Opens external link in new window" rel="noreferrer">Nottingham-Bericht.</a><br> Informationen zu Auslandsaufenthalten und Bewerbungen: <a href="/fb-10/internationales/outgoing" target="_blank" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Fachbereich 10 – Internationales</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Gesche Graue</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/0/csm_Elizabeth_Darcy_MLC_Study_Abroad_3_dee43f03ba.jpg" length="148550" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/0/csm_Elizabeth_Darcy_MLC_Study_Abroad_3_dee43f03ba.jpg" fileSize="148550" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Elizabeth Darcy</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38237</guid>
                            <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 08:20:13 +0200</pubDate>
                            <title>Zum Abschied von Jeanette Krause</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/zum-abschied-von-jeanette-krause</link>
                            
                            <description>Wer in den letzten Semestern ein mediävistisches Seminar besucht hat, dem ist sie sicher begegnet: Frau Krause – stets präsent, aufmerksam, engagiert. Als Gasthörerin begleitete sie viele von uns durch das Studium, war dabei weit mehr als nur stille Zuhörerin. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Sie war Teil der Gruppe, eine Kommilitonin im besten Sinne.&nbsp;Mit beeindruckender Hingabe brachte sie sich in Diskussionen ein, teilte ihr umfangreiches Wissen und stellte kluge Fragen, die nicht selten neue Perspektiven eröffneten. Ihre Leidenschaft für die Themen des Mittelalters war spürbar – nicht als akademisches Interesse, sondern als echte Passion.</p><p>Wer Rat suchte, fand in Frau Krause eine hilfsbereite, zugewandte Gesprächspartnerin. Ihre Mitarbeit war eine Bereicherung, ihr Enthusiasmus ansteckend. Frau Krause hat Spuren hinterlassen – in den Seminaren, in unseren Gesprächen und in der Erinnerung an eine Studienzeit, die ohne sie ärmer gewesen wäre.</p><p>Wir werden sie vermissen.</p><p>Eine Initiative von Mitstudierenden</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Asya Utku</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/a/csm_Dickinson_Chairs_1_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_fb2091dc8b.jpg" length="1167040" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/a/csm_Dickinson_Chairs_1_Universitaet_Bremen_Felix_Clebowski_fb2091dc8b.jpg" fileSize="1167040" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Felix Clebowski/Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-38171</guid>
                            <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 13:19:57 +0200</pubDate>
                            <title>Wanderausstellung ‚Unlock the Future‘ macht Forschungsergebnisse zur Bildungsgerechtigkeit erlebbar</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/wanderausstellung-unlock-the-future-macht-forschungsergebnisse-zum-thema-bildungsgerechtigkeit-in-bremen-und-bremerhaven-erlebbar</link>
                            
                            <description>Von guter Praxis lernen, um Bildungsgerechtigkeit voranzutreiben - das ist der Leitgedanke einer Studie von Sabine Doff, deren wichtigste Ergebnisse nun digital und interaktiv in der Ausstellung „Unlock the Future“ an verschiedenen Orten in Bremen und Bremerhaven präsentiert werden. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen ihrer qualitativen Studie, die kürzlich&nbsp;im Klinckhardt-Verlag als <a href="https://www.klinkhardt.de/verlagsprogramm/2711.html" target="_blank" class="external-link" title="Opens external link in new window" rel="noreferrer">Open-Access-Publikation</a>&nbsp;erschienen&nbsp;ist, hat Sabine Doff, Professorin für Englischdidaktik an der Universität Bremen, Interviews mit Schüler*innen und Lehrer*innen an zwölf Schulen in Bremen und Bremerhaven geführt. Die in Berlin tätige Wissenschaftskommunikatorin Gesine Born portraitierte die Schüler*innen der teilnehmenden Schulen zudem fotografisch und entwickelte gemeinsam mit den Kindern KI-generierte Visualisierungen ihrer Vorstellungen einer bildungsgerechten Schule der Zukunft.</p><p>Das Ergebnis dieser Interview- und Foto-Studie sind zwölf Schulporträts, die konkrete Wege zur Umsetzung von Bildungsgerechtigkeit illustrieren und auf deren Basis vier zentrale Handlungsfelder für die Etablierung von Bildungsgerechtigkeit abstrahiert werden konnten. Diese Kombination aus qualitativer Interview-Forschung und visueller Kommunikation macht die Studie besonders zugänglich.</p><p>Das in Bremen ansässige Designbüro <a href="https://www.gfg-id.de/" target="_blank" class="external-link" title="Opens external link in new window" rel="noreferrer">GfG / Gruppe für Gestaltung</a> war für die Gestaltung der aus der Studie entstandenen Ausstellung „Unlock the Future“, der Website und aller begleitenden Medien verantwortlich. Die Ausstellung nutzt digitale und interaktive Elemente, um komplexe Zusammenhänge im Themenfeld Bildungsgerechtigkeit greifbar zu machen. Ein interaktives Quiz lädt die Besucher*innen ein, sich mit zentralen theoretischen Aspekten von Bildungsgerechtigkeit auseinanderzusetzen, während QR-Codes in der gesamten Ausstellung &nbsp;mit vertiefenden Inhalten auf der Online-Plattform verknüpft sind, die Einblick geben in Praxiserfahrungen der beteiligten Schulen. So gelingt der Spagat zwischen der Darstellung &nbsp;theoretischer Erkenntnisse &nbsp;auf systemischer Ebene sowie praktischer Lösungsansätze auf Ebene der einzelnen Schulen.</p><p>Nach ihrer ersten Station in der Stadtbibliothek Bremerhaven ist die Ausstellung nun vom 13. Juni bis zum 6. August im<a href="https://www.hausderwissenschaft.de" target="_blank" class="external-link" title="Opens external link in new window" rel="noreferrer"> Haus der Wissenschaft Bremen</a> zu sehen. Im Wall-Saal der Stadtbibliothek Bremen wird zurzeit außerdem eine begleitende Fotoausstellung zum Forschungsprojekt unter der Leitung von Gesine Born gezeigt.</p><p>Im Sommer 2025 wird die Wanderausstellung ihre Reise durch die teilnehmenden Bremer Schulen fortsetzen und so noch mehr Schüler*innen und Pädagog*innen die Möglichkeit geben, sich mit den Ergebnissen und gesellschaftlichen Implikationen von Sabine Doffs Studie auseinanderzusetzen. Gefördert wurde das Projekt von der <a href="/kooperationen/hochschulfoerderung/jetzt-unlock-the-future-foerdern-und-teil-der-foerderallianz-bildungsgerechtigkeit-werden" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Förderallianz Bildungsgerechtigkeit</a>.</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong></p><p><a href="http://www.unlock-the-future.de" target="_blank" class="external-link" title="Opens external link in new window" rel="noreferrer">www.unlock-the-future.de</a></p><p><a href="https://www.gfg-id.de/bildung-und-forschung/unlock-the-future-bildungsgerechtigkeit-schluessel-zur-zukunft.html" target="_blank" class="external-link" title="Opens external link in new window" rel="noreferrer">https://www.gfg-id.de/bildung-und-forschung/unlock-the-future-bildungsgerechtigkeit-schluessel-zur-zukunft.html</a></p><p><a href="https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/unlock-the-future-wanderausstellung-und-dialog-zu-bildungsgerechtigkeit" target="_blank" class="external-link" title="Opens external link in new window">https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/unlock-the-future-wanderausstellung-und-dialog-zu-bildungsgerechtigkeit</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Dr. Karoline Thorbecke </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/7/csm_UnlockTheFuture4_3_54fc5d5506.jpg" length="314691" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/6/7/csm_UnlockTheFuture4_3_54fc5d5506.jpg" fileSize="314691" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Gruppe für Gestaltung/GfG Michel Iffländern</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37866</guid>
                            <pubDate>Tue, 03 Jun 2025 12:25:07 +0200</pubDate>
                            <title>Antrittsvorlesung: Fremde Ansprachen und widerständige Antworten. Im Dialog mit dem Artusroman &quot;Wigalois&quot;</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/antrittsvorlesung</link>
                            
                            <description>In ihrer Antrittsvorlesung am 30. April 2025 stellte Professorin Dr. Anja Becker in der Rotunde des Cartesiums den mittelalterlichen Ritterroman „Wigalois“ vor und endete überraschenderweise mit einer Schatzsuche in der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Den Auftakt bildete eine prägnante Inhaltswiedergabe des Romans, die von Anfang an den Blick auf Widerständiges, bisher wenig Beachtetes und Überraschendes lenkte. Hingewiesen wurde z.B. auf eine Botin, die dem versammelten Artushof die Stirn bietet. Mit dieser literarischen Inszenierung von weiblichem Widerstand konturierte Frau Becker ein aktuelles Forschungsprojekt, das übersehene Formen von Verweigerungshandlungen marginalisierter Gruppen in vormoderner Erzählliteratur sichtbar macht. Ein weiterer Schwerpunkt der Vorlesung lag auf religiösen Dimensionen des Romans. In einem Moment existenzieller Not ist es das Gottvertrauen des Protagonisten, durch das seine bislang rein weltliche Ritterrolle eine Erweiterung hin zum Kämpfer für Gott erhält. Vorgestellt und eindrucksvoll veranschaulicht wurde der Artusroman anhand einer prächtig illustrierten mittelalterlichen Handschrift. Mit Blick auf die mediale Darbietung wurde auch auf den Prolog eingegangen, der einzigartig in der deutschen Literatur des Mittelalters ist. Hier machen die Rezipierenden die verstörende Erfahrung, dass sie das Buch selbst anspricht; in der medialen Präsentation auf der Handschriftenseite ist dies noch dadurch verstärkt, dass auch der Codex ‚zurückblickt‘.</p><p>Abgerundet wurde die Vorlesung durch eine medienphilologische Spurensuche: Verwiesen wurde auf eine weitere Handschrift des „Wigalois“, die in der SuUB Bremen aufbewahrt wird und die in der Forschung weitgehend unbeachtet geblieben ist. Sie birgt, wie Frau Becker zeigen konnte, einen Schatz, der sich in farbigen Beischriften und Unterstreichungen in der Handschrift verbirgt. Diese verweisen auf die intensive Benutzung der Handschrift durch einen der ‚Urväter‘ der Germanistischen Mediävistik, den Humanisten Melchior Goldast von Haiminsfeld, dessen Büchersammlung einen Kernbestand der SuUB Bremen bildet. Über die Jahrhunderte hinweg können so Forschende anhand dieses Codex ins Gespräch miteinander kommen.</p><p>Die Antrittsvorlesung wurde mit einem Sektempfang in geselligem Beisammensein abgerundet.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>AG Germanistische Mediävistik</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/0/csm_Bild_1c24fd2db0.jpeg" length="523777" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/0/csm_Bild_1c24fd2db0.jpeg" fileSize="523777" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Dr. Sunanda Gupta</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37698</guid>
                            <pubDate>Tue, 13 May 2025 11:53:20 +0200</pubDate>
                            <title>CHE-Ranking hebt Stärken des Fachbereichs hervor</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/che-ranking-hebt-staerken-in</link>
                            
                            <description>Im diesjährigen CHE-Ranking werden auch Stärken des Fachbereichs 10 hervorgehoben. In der Germanistik ist es die gute Unterstützung zum Studienanfang. In der Romanistik kommen an der Universität Bremen besonders viele Promotionen auf einen Professor oder eine Professorin. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Für das aktuelle Ranking wurden Urteile von Studierenden sowie weitere Indikatoren, etwa zur Forschungsleistung, der internationalen Ausrichtung und dem Praxisbezug im Studium, herangezogen. Dabei wurden die Fächergruppen Elektrotechnik und Informationstechnik, Erziehungswissenschaft, Germanistik, Maschinenbau, Material- / Werkstoff- und Prozessingenieurwesen, Mechatronik, Psychologie sowie Romanistik untersucht. Jede Fächergruppe umfasste sowohl Bachelor- als auch Masterstudiengänge.</p><p>In drei Bereichen gehören Fächergruppen der Universität Bremen zur Spitzengruppe: Die Physik und Erziehungswissenschaft schnitten bei der Einwerbung von Drittmitteln besonders gut ab, während bei Germanistik und Maschinenbau die besonders gute Unterstützung zum Studienanfang hervorgehoben wurde. In der Romanistik kommen an der Universität Bremen besonders viele Promotionen auf einen Professor oder eine Professorin.&nbsp;</p><p>In der Kategorie „Internationale Ausrichtung von Studium und Lehre“ belegte darüber hinaus der Masterstudiengang „Space Engineering“ einen Spitzenplatz.</p><p>„Im CHE-Ranking belegt die Universität Bremen sowohl bei der Unterstützung zum Studienstart als auch in der Einwerbung von Drittmitteln seit langem vordere Plätze“ sagt Professorin Maren Petersen, Konrektorin für Lehre und Studium an der Universität Bremen. „Das zeugt davon, dass hier exzellente Forschung und gute Studienbedingungen Hand in Hand gehen.“</p><p><strong>Über das CHE-Ranking</strong></p><p>Das CHE Hochschulranking ist der umfassendste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. Es bietet Bewertungen zu mehr als 10.000 Studiengängen an deutschen Hochschulen. Für das aktuelle Ranking wurden hierfür rund 120.000 Studierende befragt. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung bewertet das Ranking auch, wie Studierende die Praxisnähe ihrer Studiengänge und berufsvorbereitende Maßnahmen einschätzen.</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><strong>&nbsp;</strong></p><p><a href="https://methodik.che-ranking.de/" target="_blank" rel="noreferrer">https://methodik.che-ranking.de/</a></p><p><a href="https://studiengaenge.zeit.de/ranking" target="_blank" rel="noreferrer">https://studiengaenge.zeit.de/ranking</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/1/csm_CHE_Ranking_Logo4_3_fefce5b135.jpg" length="10240" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/1/csm_CHE_Ranking_Logo4_3_fefce5b135.jpg" fileSize="10240" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Hochschulranking des CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung GmbH</media:description><media:copyright>CHE Centrum für Hochschulentwicklung</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37645</guid>
                            <pubDate>Mon, 05 May 2025 14:12:58 +0200</pubDate>
                            <title>&quot;Alfred Hitchcocks PSYCHO. Stockende Bewegung, bewegter Stillstand&quot; - ein Gastvortrag</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/alfred-hitchcocks-psycho-stockende-bewegung-bewegter-stillstand-ein-gastvortrag</link>
                            
                            <description>Am 20. Mai 2025 hält Wolfgang M. Schmitt im Rahmen des Seminars &quot;Schlüsselmomente des Kinos&quot; des Masterstudiengangs Transnationale Literaturwissenschaften einen Gastvortrag. Bei Interesse wird um vorherige Anmeldung per E-Mail gebeten.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des <abbr title="Transnationale Literaturwissenschaften">TnL</abbr>-Seminars „Schlüsselmomente des Kinos” von <abbr title="Professorin"> Prof. </abbr> Julia Brühne ist in diesem Monat der Filmkritiker, Autor und Podcast-Moderator Wolfgang M. Schmitt zu Gast. Er ist bekannt für seinen YouTube-Kanal „Die Filmanalyse“ und den Podcast „Die Neuen Zwanziger“. Im Rahmen der Einladung wird er einen Gastvortrag zu&nbsp;<strong>"Alfred Hitchcocks PSYCHO. Stockende Bewegung, bewegter Stillstand</strong><strong>“</strong>&nbsp;halten.&nbsp;</p><p><strong>Eckdaten der Veranstaltung:&nbsp;</strong>&nbsp;<br> Datum: 20. Mai 2025<br> Uhrzeit:&nbsp;14:00 - 16:00 Uhr<br> Gebäude: NW2<br> Raum: C0300 (Hörsaal 2)</p><p>Interessierte sind herzlich willkommen! Aufgrund begrenzter Sitzplätze ist eine Anmeldung erforderlich und möglich bis zum 15. Mai 2025 per Mail an <a href="mailto:tnl@uni-bremen.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">tnl@uni-bremen.de</a></p><p>Informationen zum Studiengang <em>Transnationale Literaturwissenschaft. Literatur - Theater - Film</em>&nbsp;finden Sie <a href="https://www.uni-bremen.de/fb-10/studium/tnl" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">hier</a>.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/2/csm_Vortrag_PSYCHO_b04c56ddb7.png" length="98584" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/2/csm_Vortrag_PSYCHO_b04c56ddb7.png" fileSize="98584" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Leoni Ritter / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37559</guid>
                            <pubDate>Fri, 25 Apr 2025 09:31:00 +0200</pubDate>
                            <title>Jetzt anmelden: Thementag der Romanistik für Schüler*innen der Sekundarstufe II</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/thementag-der-romanistik-fuer-schuelerinnen-1</link>
                            
                            <description>Am 5. September 2025 lädt die Romanistik studieninteressierte Schüler*innen der Sekundarstufe II aus Bremen und Niedersachsen zu einem vielfältigen Thementag in den Raum GW2 B3009 ein. Eine Anmeldung ist ab dem 01.05.25 möglich.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Motto "Französisch und Spanisch an der Uni Bremen - mehr als nur Sprachen lernen!" wird im Rahmen des Thementags 2025 der Romanistik Schüler*innen aus der Sekundarstufe II die Möglichkeit gegeben, die Studienmöglichkeiten der Romanistik hier am Fachbereich 10 kennenzulernen. Die Einladung ist gerichtet an studieninteressierte Schüler*innen aus Bremen und Niedersachsen.</p><p>Eine Teilnahme ist möglich nach vorheriger Anmeldung via E-Mail an&nbsp;<a href="mailto:romtag@uni-bremen.de" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">romtag@uni-bremen.de</a></p><p>Die Anmeldungen sind ab dem 01.05.2025 geöffnet und begrenzt auf eine maximale Anzahl von 100 Teilnehmenden.</p><p>Das genaue Programm wird derzeit noch erstellt und zeitnah veröffentlicht. In jedem Fall werden auch Studierende in das Programm einbezogen, um über ihre persönlichen Erfahrungen aus dem Auslandssemester und aus dem Romanistik-Studium im FB10 zu berichten.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/3/csm_Bildschirmfoto_2025-04-24_um_09.34.43_06361122e0.png" length="1866641" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/3/csm_Bildschirmfoto_2025-04-24_um_09.34.43_06361122e0.png" fileSize="1866641" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Fachbereich 10 - Romanistik / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37552</guid>
                            <pubDate>Wed, 23 Apr 2025 10:54:00 +0200</pubDate>
                            <title>Von der Uni in die Redaktion</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/von-der-uni-in-die-redaktion</link>
                            
                            <description>Für Studierende des FB 10 bot sich in einem praxisnahen Seminar die Gelegenheit, Medienprofis über die Schulter zu blicken und am Internetauftritt des Fachbereichs mitzuwirken. Eine Fortsetzung ist im Wintersemester 2025/2026 geplant.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<h3>Von den Grundlagen bis zur eigenen Veröffentlichung</h3><p>Das Seminar „Praktische Wissenschaftskommunikation und Online-Journalismus“ von Dr. Andreas Rothenhöfer und Dr. Jascha de Bloom bot Studierenden des Fachbereichs praxisnahe Einblicke in die Medienwelt. Der im Wintersemester 2025/2026 erstmals angebotene Kurs kombiniert theoretische Grundlagen mit praxisorientiertem Arbeiten. In der ersten Phase wurden Techniken des journalistischen Schreibens, der redaktionellen Themenbearbeitung und der SEO-Optimierung eingeführt. Dafür gab es Inputs aus dem Arbeitsalltag von Dr. Jascha de Bloom. Auch aus der FB10-Online-Redaktion und vom Referat Hochschulkommunikation gab es Einblicke in relevante Fragen des journalistischen Arbeitens. Dabei wurde Expertenwissen aus erster Hand weitergegeben. Als Prüfungs- und Studienleistungen bekamen die Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Artikel zu verfassen und diese für die Fachbereichshomepage aufzubereiten. So konnten sie ihre Fähigkeiten in der realistischen Anwendung testen und weiterentwickeln.</p><h3>Berufliche Orientierung und Vernetzung</h3><p>Neben der Vermittlung journalistischer und redaktioneller Kompetenzen steht auch die berufliche Orientierung im Fokus. Durch die enge Zusammenarbeit mit der FB10-Online-Redaktion und die Auseinandersetzung mit Themen der Hochschulkommunikation erhalten die Studierenden Einblicke in verschiedene Berufs- und Praxisfelder. Zudem werden gezielt Kontakte zu potenziellen Kooperationspartnern und Arbeitgebern im Bereich der Lokal- und Regionalmedien gefördert. Ein besonderes Highlight war der Besuch bei Radio Bremen, der den Studierenden bei einer Führung durch die Redaktionen verschiedener Radiosendungen Einblicke in den Redaktionsalltag bot. Hier gab es die Gelegenheit, den professionellen Rundfunkbetrieb kennenzulernen und sich mit erfahrenen Medienprofis auszutauschen.</p><h3>Auf Sendung mit Radio Bremen</h3><p>Wie entstehen tagesaktuelle Nachrichten? Welche Abläufe sind nötig, um eine Radiosendung reibungslos auf Sendung zu bringen? Und wie gelingt es, die eigene Stimme als Moderatorin oder Moderator professionell einzusetzen? Diese und viele weitere Fragen wurden im Austausch mit den Redakteurinnen von Radio Bremen beantwortet. Mit dabei waren unter anderem Maren Schwartz aus der Online-Redaktion und Katrin Martens von Bremen 1. Die Redakteurinnen führten die Studierendengruppe durch den großen Radio Bremen-Komplex und boten einen Einblick in die Redaktionen der Radiosendungen Bremen 1 und Bremen 4. Es konnte beobachtet werden, wie Redakteur:innen und Moderierende zusammenarbeiten und vom Nachrichtendesk ins Radiostudio kommunizieren können.</p><p>Für viele Studierende war die Veranstaltung eine wertvolle Gelegenheit, nicht nur die journalistische Praxis kennenzulernen, sondern auch erste Kontakte in die Branche zu knüpfen. Fragen rund um Praktika und Einstiegsmöglichkeiten in den Journalismus standen im Mittelpunkt der Gespräche. Die Möglichkeit, mit Medienprofis ins Gespräch zu kommen, gab den Teilnehmenden Impulse für eigene berufliche Aussichten. Besonders spannend war der Besuch im Studio von Bremen 4: Hier erlebten die Studierenden hautnah, wie ein professioneller Radiomoderator live auf Sendung geht und welche Herausforderungen es dabei zu meistern gilt. Bremen-4-Moderator Rudi Schönborn erlaubt der Gruppe sogar, während der Live-Sendung im Studio zu sein und die Verkehrsdurchsage hinter den Kulissen mitzuhören.<br> Der Besuch bot Anknüpfungspunkte für weitere Kooperationen, um den Studierenden auch in Zukunft praxisnahe Einblicke in die Medienwelt zu ermöglichen.</p><h3>Studentisches Mitwirken am Internetauftritt des Fachbereichs</h3><p>Ein zentraler Bestandteil des Seminars war auch die aktive studentische Mitwirkung und Mitgestaltung an der journalistischen Außendarstellung des Fachbereichs sowie der Wissenschaftskommunikation. Die Teilnehmenden übernahmen Transferaufgaben im Kontext der Verständlichmachung und der Außendarstellung aktueller Forschungserkenntnisse und Lehraktivitäten. Dabei arbeiteten sie eng mit der FB10-Online-Redaktion zusammen und erhielten die Möglichkeit, in einem realistischen und verantwortungsvollen Rahmen praxisnahe Erfahrungen zu sammeln. Der Kurs bot eine Gelegenheit, journalistische und medienpraktische Fähigkeiten zu erwerben und dabei praxisnahe Einblicke in die Wissenschaftskommunikation zu gewinnen. Die erlernten Grundlagen konnten zusätzlich direkt in eigenen Projekten angewendet werden.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Alina Pfeifer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_RadioBremen3_4_ceb27be379.jpg" length="565589" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_RadioBremen3_4_ceb27be379.jpg" fileSize="565589" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Radio Bremen / Emma Maliszewski</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 22 Apr 2025 13:54:09 +0200</pubDate>
                            <title>Namen im Kontext: Die Gesellschaft für Namenforschung tagte in Schweden</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/namen-im-kontext-die-gesellschaft-fuer-namenforschung-tagte-in-schweden</link>
                            
                            <description>Unter dem Titel „Namen im Kontext“ fand die dreitägige Jahrestagung der „Gesellschaft für Namenforschung e.V. (GfN)“ im April 2025 in Uppsala statt. Auch drei Studierende bekamen die Möglichkeit, sich durch Posterpräsentationen an der Konferenz am Institutet för språk och folkminnen zu beteiligen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Konferenz wurde von dem Institutet för språk och folkminnen und der Gesellschaft für Namenforschung arrangiert. Finanzielle Unterstützung erhielt die Tagung von der Royal Gustavus Adolphus Academy for Swedish Folk Culture und von der Place-Name Society of Uppsala.</p><p>Die Tagung begann am Mittwoch, dem 02.04.2025, mit offiziellen Grußworten und einer Einführung von den Organisatoren, Daniel Solling und Michael Prinz, und der Vertreterin der GfN, Barbara Aehnlich, in dem Arkivcentrum der Universität Uppsala. Darauf folgte eine Präsentation der Uppsalaer Orts- und Personennamensammlungen des Instituts für Sprache und Folklore. Dadurch konnten sich die Teilnehmenden ein Bild der Tagungsstätte machen und es erschien nur recht und billig, dass die Jahrestagung der GfN in Uppsala, einer Stadt mit einer weitreichenden Vergangenheit in Bezug auf Namenforschung, stattgefunden hat. Als Leitlinie wurde von den Veranstaltern eine Zuordnung der Vorträge zu verschiedenen Oberthemen vorgenommen, wobei betont werden muss, dass viele der Vorträge mehreren Themen zugeordnet werden könnten. Es handelte sich daher nur um eine grobe Einordnung zur Orientierung. Begonnen wurde mit Vorträgen zu dem Thema „Namen in mehrsprachigen Kontexten“. Die Beiträge, die sowohl auf englischer als auch auf deutscher Sprache stattfanden, spiegelten die Vielfalt der Namenforschung wider. Michelle Waldispühl eröffnete die Konferenz und sprach über die Wahrnehmung von „fremden“ Personennamen, mit besonderem Augenmerk auf die Namengebung in Schweden. Zu einem ganz anderen Thema in der Namenforschung sprach Gerhard Rampl. Er stellte eine korpuslinguistische Studie zu Bergnamen vor. Seine, die neuen Möglichkeiten von Digitalisierung und Computertechnik, darunter auch ChatGPT, nutzende Forschung, betrachtete die kulturelle und sprachliche Variabilität bei onomastischen Analysen.&nbsp;</p><p>Barbara Aehnlich und Kristin Loga sprachen anschließend über die mehrsprachig geprägten Orts-, Ortsteil- und Straßennamen Bremens. Dabei stellten sie neben ihrer Forschung zu der Entstehung der Toponyme auch ein von Barbara Aehnlich geleitetes Seminar der Universität Bremen vor. Hier konnten Studierende bereits innerhalb ihres Bachelorstudiums an praktischer Forschung teilnehmen und unter anderem selbstständig Kartenmaterial bearbeiten, um einen Einblick in die forschende Arbeit zu erlangen. Ein Vortrag zu den Blue Toponomastics, der Benennung von Geoobjekten an der Schnittstelle von Land und See, von Ingo H. Warnke, Thomas Stolz und Wolfgang Crom führte zu interessanten Nachfragen und Ideen der Weiterarbeit. Wie wurden beispielsweise Toponyme im Watt, in dem sie zeitweise unter Wasser und zeitweise an Land seien, benannt oder solche, die dauerhaft unter Wasser seien? Und gehören diese ebenfalls zu den Blue Toponyms wie die vorgestellten Kap-Namen?</p><p>Ob man bei Bildern von weiblichen Künstlerinnen ein, eine oder einen „Kahlo“ im Museum betrachtet, konnte durch den Vortrag von Christian Lang, Sandra Hansen, Franziska Kretzschmar und Anna Volodina zwar nicht abschließend geklärt werden, doch ist dies eine häufige und legitime Antwort in solchen Kontexten: „Ganz eindeutig ist dies nicht zu klären. Das kommt darauf an …“. Hier wurde unter anderem der Aspekt der gendergerechten Sprache bei Benennungen beleuchtet und angeregt diskutiert. Ebenfalls zu Diskussionen und angeregtem Austausch führte der Beitrag von Michael Reichelt und Lisa-Marie Naparty. Die Vortragenden berichteten unter dem Oberthema „Name und Identität“ davon, anhand der Lektüre der Harry-Potter-Romane mit Schüler*innen die Thematik der Identitätsbildung durch Namen zu erarbeiten und über Vorurteile im Umgang mit Familiennamen zu sprechen. Die Idee stieß bei den Teilnehmenden der Konferenz auf viel Zustimmung, es wurde jedoch auch die Frage aufgeworfen, ob ein Roman mit englischen Namen überhaupt für den Deutschunterricht geeignet sei. Besonders in der jedem Vortrag folgenden Zeit, in der Fragen und Anmerkungen zu den Beiträgen gemacht werden konnten, wurde die Begeisterung der Teilnehmenden für die Themen deutlich. Jeder Vortrag wurde von mehreren Nachfragen, Ideen zur Weiterarbeit und Angeboten der Zusammenarbeit begleitet.</p><p>Eine interessante Ergänzung der Fachvorträge bildete die Postersession der Studierenden. Die Studentinnen aus Bremen, Mariell Nehls, und Bern, Lara Schaub, haben zu ihren Bachelorarbeiten ein Poster gestaltet und die Studentin aus Uppsala, Patricia Lärkefjäll, zu ihrer Masterarbeit. Diese Möglichkeit für Studierende, nicht nur als Zuhörende an der Tagung teilzunehmen, sondern niedrigschwellig als aktiver Teil dabei zu sein, wurde von allen Studentinnen begeistert genutzt. Die anschließenden Reaktionen der anderen Teilnehmenden bestätigten die freundliche und kollegiale Stimmung, die während der Tagung herrschte. Hervorzuheben ist das Engagement der GfN, welche sich dafür einsetzt, junge Menschen bereits im Studium für den wissenschaftlichen Austausch zu begeistern und ihnen Wege in eine aktive Beteiligung zu zeigen.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Mariell Nehls</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/a/csm_GfN_cropped_4_3_ab9bc1cdfe.jpg" length="305985" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/0/a/csm_GfN_cropped_4_3_ab9bc1cdfe.jpg" fileSize="305985" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Barbara Aehnlich / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Mon, 31 Mar 2025 11:24:00 +0200</pubDate>
                            <title>Die Studierendenkonferenz der ThemaTalkers 2025</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/die-studierendenkonferenz-der-thematalkers-2025-1</link>
                            
                            <description>Dir ist dein Studium zu theoretisch? Du möchtest Wissenschaft von einer anderen Seite kennenlernen, deine eigenen Forschungsergebnisse auf einer Konferenz präsentieren, einen Beitrag veröffentlichen, dich mit Queer Studies auseinandersetzen und internationale Kontakte knüpfen?</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<h3>Die ThemaTalkers</h3><p class="Text">Die ThemaTalkers sind ein wissenschaftliches Kollektiv der Universität Bremen, das sich aus Dozierenden und Studierenden zusammensetzt. Entstanden ist das Kollektiv aus einem Masterseminar in dem eine Konferenz zum Thema <em>Wie viel Gesellschaft ist im Thema? </em>abgehalten wurde. Inspiriert von der ersten Konferenz gab sich das Kollektiv selbst seinen Namen – die ThemaTalkers.</p><p class="Text">Seitdem organisieren die ThemaTalkers jährlich eine interdisziplinäre, hybride Studierendenkonferenz. Der Fokus liegt dabei weiterhin auf linguistischen Fragestellungen. Aktuell werden die ThemaTalkers von Hanna Acke (Åbo Akademi), Lara Herford (U Bremen) und Ingo H. Warnke (U Bremen) gehostet. Kooperationspartner sind die Åbo Akademi, die U Wien und die U Bremen Verbundforschungsplattform Worlds of Contradiction (WOC) sowie das internationale Forschungsnetzwerk European Research Network on Discourses of Marginality and Demarginalization (DeMarg).&nbsp;Durch die institutionelle Verankerung ergeben sich thematische Überschneidungen und Anknüpfungspunkte.</p><h3>Auf der Konferenz vortragen</h3><p class="Text">Die diesjährige Konferenz <em>Anti/Queer Discourses: Wie wird queer sozial verhandelt? | How is queer socially negotiated?</em> findet am 27. und 28. Juni 2025 statt und richtet sich an fortgeschrittene Bachelor- und Masterstudierende. Studierendenkonferenzen werden von Studierenden für Studierende organisiert.</p><p class="Text">Studierende bekommen so die Möglichkeit, eigene Forschungsergebnisse in einem geschützten Rahmen vorzutragen und einen ersten Eindruck vom wissenschaftliche Alltag gewinnen. Zudem bieten die Networking-Möglichkeiten wertvolle Chancen, Kontakte zu knüpfen.</p><p class="Text">Möchtest du mit einem eigenen Vortrag teilnehmen? Die ThemaTalkers freuen sich über deine Bewerbung! Eingereicht werden können sowohl kurze Beiträge (15 Minuten) als auch längere Vorträge (30 Minuten). Auch kreative Formate wie essayistische Beiträge oder Kurzfilme sind willkommen.</p><p class="Text"><strong>Bewerbungsschluss ist der 15. April 2025.</strong></p><p class="Text">Weitere Details zur Bewerbung findest du im Call for Papers (CfP). Ein CfP ist der offizielle Aufruf zu Bewerbungen für Konferenzen. In CfPs lassen sich neben der Vorstellung des Themas organisatorische Hinweise finden. Den CfP für die Konferenz im Juni findest du auf der Website der <a href="https://www.uni-bremen.de/thematalkers" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">ThemaTalkers</a>. Bei Fragen kannst du dich jederzeit an die <a href="https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/die-studierendenkonferenz-der-thematalkers-2025#" target="_blank" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">ThemaTalkers</a> wenden.</p><h3>Die Konferenz mitorganisieren</h3><p class="Text">In dem Seminar <em>Konzeption, Planung und Durchführung einer Studierendenkonferenz</em> planen die Studierenden – unter Anleitung der Bremer Dozierenden Lara Herford und Ingo H. Warnke – die Konferenz gemeinsam. Von der Themenfindung und dem Schreiben des CfPs über die Bewerbung der Konferenz (Plakaterstellung etc.) und Organisation der Konferenztage (wie z.B. der Programmerstellung und Moderationen) sowie einer gemeinsamen Herausgeberschaft eines Sammelbandes – ein Werk in dem die Texte zu den Vortragsthemen gebündelt herausgegeben werden – werden alle Aufgaben gemeinsam oder in Kleingruppen von den Studierenden bewältigt.</p><p class="Text">Das Seminar ist niedrigschwellig organisiert und setzt auf Mitgestaltung und Flexibilität: Aufgaben werden nach Interesse und Kapazitäten verteilt. So kann jede*r ThemaTalker*in schauen, wo die persönlichen Stärken und Interessen liegen. Da sich der Arbeitsaufwand je nach Phase verändert, gibt es keinen festen wöchentlichen Termin. Stattdessen treffen wir uns bei Bedarf: Manchmal nur kurz alle zwei Wochen über Zoom, manchmal für längere Sessions auch z.T. vor Ort – etwa zur Programmerstellung. So bleibt genug Raum, das Seminar mit Studium, Job oder anderen Verpflichtungen zu vereinbaren.</p><p class="Text">Der Einstieg in das Seminar ist jederzeit möglich, z.B. könntest du jetzt zum SoSe 2025 ThemaTalker*in werden (10-M79-E Praxis-1 bei Stud.IP). Der Stand zum SoSe 2025 ist folgender: Nachdem bereits das Thema und der CfP für die Konferenz Juni 2025 feststehen, werden in den kommenden Wochen die Bewerbungen gesichtet, das Konferenzprogramm erstellt und die Veranstaltung wird beworben, z. B. über Social Media. Auch während der Konferenz im Juni gibt es viele Aufgaben, wie beispielsweise das Betreuen der Technik. Die Arbeit an dem Sammelband, in dem die Beiträge der Konferenz veröffentlich werden, beginnt voraussichtlich erst im Wintersemester 2025/26, da die Vortragenden noch bis Ende des Jahres Zeit haben werden, ihre Beiträge zu verfassen.</p><p class="Text">Insgesamt ist die Teilnahme an dem Projekt als ThemaTalker*in nicht nur eine Gelegenheit, Wahlpflichtmodule zu absolvieren oder freiwillige Zusatzleistungen sowie CreditPoints für das Zeugnis zu sammeln: Du erhältst Einblicke in Peer-Review-Prozesse (ein Verfahren, bei dem wissenschaftliche Arbeiten, wie Artikel oder Konferenzbeiträge, von anderen Expert*innen („Peers“) begutachtet werden), lernst, Bewerbungen für Vorträge zu bewerten sowie Beiträge zu lektorieren und viele weitere Aufgaben auf Konferenzen zu übernehmen – all das verschafft dir einen umfassenden Einblick in einen Teil der wissenschaftlichen Praxis. Darüber hinaus kannst du einen ersten Eindruck von der Arbeit als Herausgeber*in erlangen und ein besseres Verständnis für den Redaktionsprozess entwickeln.</p><p class="Text">Auch wenn du dich später nicht für eine wissenschaftliche Karriere entscheidest, kannst du die erlernten Projektmanagement- und Organisationsfähigkeiten auf viele andere Bereiche übertragen und so deine beruflichen Perspektiven erweitern.</p><p class="Text">Weitere Informationen – einschließlich des aktuellen Call for Papers – lassen sich auf der Website der ThemaTalkers (<a href="https://www.uni-bremen.de/thematalkers" target="_blank" class="external-link" title="Opens external link in new window">https://www.uni-bremen.de/thematalkers</a>) finden.</p><p class="Text">Mail: <a href="mailto:themtalk@uni-bremen.de" class="e-mail-link" title="Opens a window for sending an e-mail">themtalk@uni-bremen.de</a></p><p class="Text">VAK des Seminars im SoSe 2025: 10-M79-E Praxis-1</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Annika Ravenschlag</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/8/csm_Rainbow-Herzen_3_2_1808a61f22.jpg" length="153814" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/8/csm_Rainbow-Herzen_3_2_1808a61f22.jpg" fileSize="153814" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Annemarie Popp / Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 18 Mar 2025 14:32:00 +0100</pubDate>
                            <title>Publizieren im Wandel: Open Access als Modell der Zukunft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/publizieren-im-wandel-open-access-als-modell-der-zukunft</link>
                            
                            <description>Community over Commercialisation – unter diesem Motto stand die Open Access Week der Bremer Staats- und Universitätsbibliothek im vergangenen Oktober. Auch Anja Becker, Professorin für Germanistische Mediävistik, beteiligte sich an einer Podiumsdiskussion zur Zukunft des Diamond Open Access.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In einem Interview spricht sie über ihre Erfahrungen als Herausgeberin und die Potenziale dieses Publikationsmodells.</p><p>Wissenschaftliche Publikationen sind das Herzstück der akademischen Forschung, doch der Zugang zu ihnen ist nicht immer selbstverständlich. Bibliotheken müssen Fachjournale teuer lizenzieren, und Forschende ohne institutionelle Anbindung stehen oft vor Bezahlschranken. Open-Access-Modelle setzen hier an und ermöglichen einen freien Zugang zu Wissen. Doch wie funktioniert dieses Prinzip in der Praxis? Und welche Herausforderungen sind mit ihm verbunden?</p><p>Anja Becker ist Mitherausgeberin der Beiträge zur mediävistischen Erzählforschung (BmE), einer Online-Zeitschrift, die seit 2017 im Diamond-Open-Access-Format erscheint. Dieses Modell verzichtet sowohl auf Abonnementgebühren als auch auf Publikationskosten für Autor:innen. Wenn niemand nichts bezahlt, ist die Finanzierung jedoch heikel. Da es kaum Fördermittel für Open-Access-Zeitschriften gibt, müssen akademische Institutionen einspringen, die jedoch notorisch unterfinanziert sind. Wie kann sich somit ein solches Modell, das einen offenen Zugang zu Wissen verspricht, langfristig bewähren?</p><h3>Auf die Community kommt es an</h3><p>Ein zentrales Element des Open-Access-Modells der BmE ist der kollaborative Charakter. Wissenschaftler:innen gewährleisten die Qualitätssicherung und übernehmen redaktionelle Arbeiten für Themenhefte, die sie als Gast-Herausgebende betreuen; die BmE-Redaktion erstellt das Layout und organisiert den Publikationsprozess. Alle Arbeitsschritte sind so von den Wissenschaftler:innen verantwortet – ein bewusster Gegensatz zu kommerziellen Verlagen. Anja Becker betont, dass dieses Modell nicht nur finanzielle Barrieren abbaut, sondern auch die Kontrolle über den wissenschaftlichen Diskurs in den Händen der Forschenden selbst belässt, denn „das Copyright und die Verwertungsrechte bleiben immer bei den Autor:innen“, zugleich sind die Aufsätze unkompliziert nachnutzbar. Dieser Ansatz bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich. Die gesamte redaktionelle und organisatorische Arbeit erfordert erheblichen Zeitaufwand und ein starkes Engagement der Beteiligten.</p><p>Seit ihrer Gründung hat sich die BmE als feste Größe in der mediävistischen Forschung etabliert. Die Zeitschrift entstand aus einer Großsektion des Germanistentags 2016 und entwickelte sich unter der Herausgeberschaft von Prof. Dr. Albrecht Hausmann (Universität Oldenburg) und Prof. Dr. Anja Becker rasch zu einer anerkannten Plattform. Ein besonderes Merkmal ist die Mehrsprachigkeit: Beiträge erscheinen auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch, um eine breite, internationale Leserschaft anzusprechen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern.</p><p>Trotz der vielen Vorteile bleibt Open Access in den Geisteswissenschaften eine Herausforderung. Neben der langfristigen Finanzierung stellt sich die Frage der digitalen Archivierung, um die wissenschaftliche Zitierfähigkeit sicherzustellen. Die Zusammenarbeit mit Universitätsbibliotheken ist hier unabdingbar, da sie über die notwendigen technischen Infrastrukturen verfügen.</p><p>Insgesamt ist Open Access mehr als eine Publikationsform – es ist eine Bewegung, die Wissenschaft demokratischer und zugänglicher machen soll. Anja Becker sieht in diesem Modell die Zukunft, betont aber, dass es eines kontinuierlichen Engagements der akademischen Community bedarf, um Open Access langfristig erfolgreich zu etablieren.</p><p>Formate wie die Beiträge zur mediävistischen Erzählforschung verdeutlichen, dass Open Access nicht nur eine Alternative zum traditionellen Verlagssystem ist, sondern vor allem neue Wege für den wissenschaftlichen Austausch eröffnet. Letztlich liegt es an allen Beteiligten, diese Entwicklungen aktiv so mitzugestalten, dass Open Access langfristig als Publikationsformat umgesetzt und anerkannt wird.</p><p>Weitere Informationen sowie die inzwischen 27 Jahres-, Themen und Sonderhefte der Beiträge zur mediävistischen Erzählforschung sind hier zu finden:<br><br><a href="https://ojs.uni-oldenburg.de/ojs/index.php/bme" target="_blank" rel="noreferrer">ojs.uni-oldenburg.de/ojs/index.php/bme</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jasmin Lanz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/0/csm_Newsimage_BME_56f61ad9c2.jpg" length="242885" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/0/csm_Newsimage_BME_56f61ad9c2.jpg" fileSize="242885" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Beiträge zur mediävistischen Erzählforschung</media:description><media:copyright>Albrecht Hausmann</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-37223</guid>
                            <pubDate>Thu, 06 Mar 2025 15:07:19 +0100</pubDate>
                            <title>Buchpräsentation &quot;Transnationale Textwelten&quot;</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/buchpraesentation-transnationale-textwelten</link>
                            
                            <description>Das Herausgeber:innenteam des Sammelbandes &quot;Transnationale Textwelten&quot; des 13. Studierendenkongresses Komparatistik 2023 lädt herzlich zur Buchvorstellung am 25. März 2025 um 19:00 Uhr in die Galerie am Schwarzen Meer ein</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Eingeladen sind alle Beteiligten und Interessierten, die mehr über den Prozess der Entstehung des Bandes und der Durchführung des Kongresses erfahren wollen.&nbsp;&nbsp;</p><p>Der Studierendenkongress Komparatistik (kurz SKK) wurde zum ersten Mal 2010 von Student:innen des Wiener Instituts für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft unter dem Thema "Literatur &amp; Freiheit" ausgerichtet. Seitdem wandert der Kongress von Universität zu Universität und wird von, für und mit Student:innen unter dem Titel "Literatur &amp; ..." stattfindet. Die Student:innen der Universität Bremen, zusammengesetzt aus den beiden Masterstudiengägen Transnationale Literaturwissenschaft und Germanistik, reihten sich in diese Tradition ein und organisierten den Kongress, der dann im Mai 2023 erfolgreich durchgeführt worden ist. In diesem Rahmen hielten Bachelor- und Masterstudent:innen sowie Promovent:innen verschiedener Universitäten Vorträge unter dem Thema "Literatur &amp; Transnationalität" im Haus der Wissenschaft und an der Universität. Bereits aus den vorherigen Tagungen organisierten die Student:innen wissenschaftliche Publikationen, sodass auch die Bremer Student:innen diese Erfahrung durchleben wollten. Damit erweiterte sich das Projekt der Kongressplanung und -durchführung hin zu ersten selbstständigen Herausgabe eines Tagungsbandes. Auch dieses Projekt ist nun abgeschlossen und soll in der Buchvorstellung seinen Höhepunkt finden. Diese Erfahrung möchte das Herausgeber:innenteam gerne mit allen Interessierten teilen und über ihre eigenen Erfahrungen sowie Erfahrungen anderer in den Austausch gehen. &nbsp;</p><p><br> Am Projekt des 13. SKK "Literatur &amp; Transnationalität" beteiligt waren die Student:innen Tabea M. Dörfel, Benjamin Löber, Nele Miesner, Annika Ravenschlag, Manuel Alejo Riveros, Tobias Schiefer und Daniel Schmidt aus den Masterstudiengängen Transnationale Literaturwissenschaft und Germanistik. Unterstützt in ihrem Vorhaben wurden sie von Prof. Dr. Karen Struve. &nbsp;</p><p><br> An der Herausgabe des Tagungsbandes Transnationale Textwelten beteiligten sich Tabea M. Dörfel, Benjamin Löber, Nele Miesner, Annika Ravenschlag, Manuel Alejo Riveros und Daniel Schmidt.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/f/csm_Posterausschnitt_0c9aad336b.jpg" length="126267" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/f/csm_Posterausschnitt_0c9aad336b.jpg" fileSize="126267" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Tobias Schiefer</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 11:34:59 +0100</pubDate>
                            <title>Prof. Dr. Karen Struve in den Vorstand der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung berufen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/prof-dr-karen-struve-in-den-vorstand-der-rudolf-alexander-schroeder-stiftung-berufen</link>
                            
                            <description>In der Sitzung des Bremer Senats am 4. Februar 2025 wurden die Direktorin der Stadtbibliothek Bremen, Lucia Werder, die Literaturkritikerin Dr. Wiebke Porombka und die Universitätsprofessorin Dr. Karen Struve bis Februar 2030 als neuer Vorstand für die Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung ernannt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Berufung des neuen Vorstands wurde vorzeitig notwendig, nachdem der langjährige Vorstandsvorsitzende, Staatsrat a. D. Michael Sieber, zum 1. Februar 2025 aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt eingereicht hatte. Die beiden anderen Vorstandsmitglieder, Dr. Lothar Müller und Barbara Lison, nahmen dies zum Anlass, ebenfalls ihren Rücktritt zu erklären, um den Weg für eine Neubesetzung freizumachen.<br> Bürgermeister und Kultursenator Dr. Andreas Bovenschulte bedankte sich bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern: "Michael Sieber, Lothar Müller und Barbara Lison haben über zwei Jahrzehnte auf kluge und umsichtige Weise die Geschicke der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung gelenkt und damit einen der renommiertesten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum auf überzeugende Weise geprägt. Ich bin überzeugt, dass der neue Vorstand diese wertvolle Arbeit in großer Kontinuität, aber vielleicht auch mit neuen Akzenten, für die Stiftung fortsetzen wird."<br> Lucia Werder ist seit 2023 Direktorin der Stadtbibliothek Bremen und engagiert sich unter anderem in mehreren nationalen und internationalen Bibliotheksgremien.<br> Die Literaturwissenschaftlerin und renommierte Literaturkritikerin Dr. Wiebke Porombka, die unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) und Die Zeit arbeitete, ist seit 2018 Literaturredakteurin im Deutschlandradio. Porombka ist als Jurorin bei verschiedenen deutschen Literaturpreisen vertreten, darunter seit 2012 auch beim Bremer Literaturpreis.<br> Karen Struve ist Professorin für französische Literaturwissenschaft an der Universität Bremen und seit vielen Jahren als Vorständin im Bremer Literaturkontor tätig. Zudem ist sie Jurymitglied des Bremer Buchhandlungspreises und im Festivalteam des Literaturfestivals °globale aktiv. Seit 2024 engagiert sie sich auch im Netzwerk "City of Literature".<br> Die Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung ist nach dem Ehrenbürger Bremens, dem Dichter, Übersetzer, Architekten und Innenarchitekten Rudolf Alexander Schröder (1878-1962) benannt. Sie vergibt seit 1962 jährlich den hochdotierten Bremer Literaturpreis und ist auch für die Förderung der Literarischen Woche in Bremen verantwortlich. Der Bremer Literaturpreis wird durch einen Förderpreis ergänzt, der seit 2025 von Deutschlandfunk Kultur ﬁnanziert wird.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb10/fb10/images/Newselement-Bilder/RASS-Logo_01.jpg" length="11748" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb10/fb10/images/Newselement-Bilder/RASS-Logo_01.jpg" fileSize="11748" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Logo RASS</media:description><media:copyright>Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung</media:copyright>
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                            <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 11:47:00 +0100</pubDate>
                            <title>Bremer Kinder-Uni: Seit 20 Jahren von Wissenschaftler:innen für Kinder</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/bremer-kinder-uni-seit-20-jahren-von-wissenschaftlerinnen-fuer-kinder-1</link>
                            
                            <description>Die Universität Bremen lädt vom 01. bis 10. April 2025 bereits zum 20. Mal zur Kinder-Uni ein. Teilnehmen können Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Vor Ort können sie gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern spannende Forschungsbereiche entdecken.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann man Gedanken sichtbar machen? Können Computer kreativ sein? Wie kommt eine Galaxie in deine Kakaotasse? Welche Sprachen sprechen Menschen am Nordpol? Um solche Fragen geht es zum Bespiel bei den Vorlesungen, die vom 01. bis 03. April 2025 stattfinden. Zu den Vorlesungen am 01. und 02. April sind ganze Klassenverbünde der 3. bis 6. Klasse eingeladen. Am 3. April, dem bundesweiten Zukunftstag für Schüler:innen der weiterführenden Schulen, finden nur Vorlesungen für die 3. und 4. Klasse statt. In diesem Jubiläums-Jahr werden parallel zu den Vorlesungen zudem auch erstmals Entdeckungstouren für einzelne Schulklassen angeboten. Anmelden können sich Lehrkräfte mit ihren Schulklassen ab sofort über die Website der Kinder-Uni unter <a href="http://www.uni-bremen.de/kinderuni" target="_blank">www.uni-bremen.de/kinderuni</a>.</p><h3>08. bis 10. April: Workshops an Uni &amp; Hochschule</h3><p>Die <span lang="en" dir="ltr">Workshops</span> der Kinder-Uni finden vom 08. bis 10. April 2025 auf dem Uni-Campus sowie in Räumen der Hochschule Bremen statt – also in den Bremer Osterferien. Hier können Mädchen und Jungen selbst zu Nachwuchsforschenden werden. Sie programmieren selbstfahrende Roboter, gehen als Gedankendetekiv:innen den Spuren der Hirnwellen nach, entdecken neue Lebensmittel aus dem Meer und sammeln erste Erfahrungen mit der französischen Sprache. Die Workshops werden in Kleingruppen bis maximal 20 Personen durchgeführt. Erste Tickets gibt es ab 05. Februar 2025, 20 Uhr, kostenlos online über die Website der Kinder-Uni unter <a href="http://www.uni-bremen.de/kinderuni" target="_blank">www.uni-bremen.de/kinderuni</a> oder direkt bei Eventbrite. Um den Ansturm auf die Tickets zu entzerren, wird eine zweite Charge Tickets am 10. Februar 2025 um 20 Uhr zur Buchung freigeschaltet.</p><p>Organisiert wird die Kinder-Uni von der Transferstelle Universität &amp; Schule im Referat UniTransfer der Universität Bremen. Die einzelnen Vorlesungen und Workshops werden von zahlreichen engagierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität, der Institute im Technologiepark rund um die Uni Bremen sowie der Hochschule Bremen beigesteuert. Finanziell unterstützt wird die Kinder-Uni von der Sparkasse Bremen.</p><p>Die Universität Bremen ist sich ihrer Verantwortung in der Gesellschaft bewusst und bezieht mit ihrem breiten Verständnis von forschungsbasiertem Wissens- und Technologietransfer die gesamte Gesellschaft ein. UniTransfer ist die zentrale Schnittstelle der Universität Bremen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Expertinnen und Experten unterstützen Kooperationen und Projekte in der gesamten Breite des universitären Fächerspektrums. Dies reicht von Existenzgründungen, der Verwertung von Erfindungen, der Vermittlung von Fach- und Führungskräften oder Formaten der Wissenschaftskommunikation über die Koordination von Angeboten für Schulen bis hin zur Geschäftsführung der Stiftung der Universität und dem universitären Fundraising.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="http://www.uni-bremen.de/kinderuni" target="_blank">www.uni-bremen.de/kinderuni</a><br><a href="http://www.technologiepark-uni-bremen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.technologiepark-uni-bremen.de</a><br><a href="http://www.uni-bremen.de" target="_blank">www.uni-bremen.de</a></p><p>&nbsp;</p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Isabell Harder<br> Referat UniTransfer, Transferstelle Uni-Schule<br> Universität Bremen<br> Telefon: +49 421 218-57134<br> E-Mail: <a href="mailto:isabell.harder@vw.uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">isabell.harder@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Christina Selzer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/7/csm_Kinder_Uni_c9f85db456.jpg" length="66370" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/7/csm_Kinder_Uni_c9f85db456.jpg" fileSize="66370" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Mit Vorlesungen und Workshops auf dem Campus lädt die Universität Bremen in diesem Frühjahr zum 20. Mal zur jährlichen Kinder-Uni ein.</media:description><media:copyright>Universität Bremen/ Matej Meza</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Fri, 31 Jan 2025 11:58:00 +0100</pubDate>
                            <title>Antrittsvorlesung: The language-culture-mind nexus from South to North: Of Tokoloshes, Selkies and Tupilait</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/antrittsvorlesung-the-language-culture-mind-nexus-from-south-to-north-of-tokoloshes-selkies-and-tupilait-1</link>
                            
                            <description>In einem weiten Bogen umreißt Professor Dr. Arne Peters in seiner Antrittsvorlesung in der Rotunde des Cartesiums am 27. November 2024 ein triadisches Konstitutionsmodell aus Kognition, Sprache und Kultur, das Universalien und Kulturspezifik in ein wechselseitiges Deutungsverhältnis bringt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Dabei wird die Verbindung sprachlich-kommunikativer, sozial-kultureller und kognitiv-psychologischer Prozesse der anthropologischen Welterschließung am Beispiel der Mythologisierung von Naturgewalten und der diskursiven Naturalisierung übernatürlicher Kräfte in unterschiedlichen geographisch-kulturellen Kontexten exemplifiziert. In allgemeinverständlicher Sprache, aber mit deutlich erkennbaren Bezügen zu semiotischen, soziolinguistischen, kultursemiotischen und kognitivistischen Theoriebildungen, beginnt Peters seine Vorlesung über "Menschen, die ihre Umwelt beobachten, ihren Beobachtungen einen Sinn geben, Sprache finden, ihre Erfahrungen zu beschreiben und Menschen, die die Sprache ihrer Mitmenschen beobachten, um deren Weltsicht nachzuvollziehen“ in der Rolle des vortragenden Linguisten, „der dem Publikum von diesen Zusammenhängen erzählt“.</p><p>Im Folgenden werden verschiedene wissenschaftsgeschichtliche Lesarten von Kultur (als Kunst, Weltwissen, Kommunikation, soziale Praktiken und Teilhabesysteme) und Kognition (als mentale Wahrnehmungs-, Kategorisierungs- und Sinnbildungsprozesse, als Konzeptualisierungen und sozial geteilte emergente Wissensbestände) miteinander in Bezug gesetzt. Die Universalität kulturspezifischer Phänomene der soziokognitiven Verarbeitung von Alltags- und Umwelterfahrungen erörtert der Vortrag am Beispiel von drei Kulturphänomenen aus der &nbsp;südafrikanischen, germanisch-keltischen und grönländischen kulturellen Kognition: anhand des südafrikanischen Wassergeists <em>Tokoloshi</em> in seiner mythologischen Tradition und diskursiven Gegenwart, anhand der nordischen Konzeptverschmelzung aus Frau und Seehund in der Figur des <em>Selkie</em> bzw. der <em>Kópakona(n)</em> und anhand des aus verschiedenen Körpern zusammengefügten Wesens <em>Tupilak</em> und seiner kulturgeschichtlich dynamischen Rezeption in verschiedenen nordpolaren Kulturkreisen.</p><p>Peters schließt mit dem Ausblick auf eine verstehende, zuhörende linguistische Anthropologie, die die Gemeinsamkeiten und Unterschiede kultureller Erfahrungs- und Deutungskontexte zu einem vertieften Verständnis bedrohter Kulturlandschaften und Kommunikationsgemeinschaften nutzt und zugleich die existentiellen Erfahrungen drohender Naturgewalten und klimatischer Verhältnisse in alltägliche Sinnstiftungen übersetzt und dabei in Zeiten von Klimawandel und neuen globalen Herausforderungen eine hohe Aktualität erhält.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Dr. Andreas Rothenhöfer </author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/b/csm_Peters_Antrittsvorlesung_Quadrat_224c0717f4.jpg" length="241335" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/b/csm_Peters_Antrittsvorlesung_Quadrat_224c0717f4.jpg" fileSize="241335" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Professor Dr. Arne Peters</media:description><media:copyright>Universität Bremen / Andreas Rothenhöfer</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 10 Jan 2025 11:28:28 +0100</pubDate>
                            <title> Kitsch ist oft der Anfang – Lesung des Kollektivs für junge Literatur Bremen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/kitsch</link>
                            
                            <description>Ausgabe #3 von „Koller“, der Literaturzeitschrift des Kollektivs für junge Literatur Bremen (Kollit), widmet sich dem Kitsch – Einladung zur Lesung</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>‚Kitsch‘ – das ist das Thema der aktuellen Ausgabe von „Koller“, der <a href="https://kollit.de/koller/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Literaturzeitschrift des Kollektivs für junge Literatur Bremen (Kollit)</a>, welche in Kooperation mit der Hochschule für Künste und dem FB 10 der Universität Bremen entstanden ist.</p><p>Der Band ist eine Ko-Produktion, der Literatur, Wissenschaft und Bildkunst kombiniert: Ein Teil der Texte entstand in einem Workshop an der Universität Bremen, die Illustrationen zu den Texten fertigten Studierende der Hochschule für Künste in Bremen an und Dr. Urania Milevski, Senior Lecturer für Neuere deutsche Literaturwissenschaft am FB 10, rahmt die Ausgabe mit einem Essay zu Kitsch aus literaturwissenschaftlicher Perspektive.</p><p>Für alle, die das Heft noch nicht kennen oder es diskutieren wollen, findet eine Lesung ausgewählter Texte statt, am <strong>14.1.25 um 18 Uhr im SFG 1020</strong>. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.</p><p>Lesen werden die Autor:innen Mona Thaden, Hannah Kuske und Janika Rehak, außerdem sind Gespräche mit der Illustrator:in Michelle Buchholz und der Literaturwissenschaftlerin Urania Milevski geplant, moderiert von Daniel Schmidt.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Internetredaktion FB10</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/4/csm_kitsch500_a3b4d84503.jpg" length="44228" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/b/4/csm_kitsch500_a3b4d84503.jpg" fileSize="44228" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Laura Müller-Hennig</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 09:38:16 +0100</pubDate>
                            <title>DAAD-Preis für Jody Danard </title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/daad-preis-fuer-jody-danard-1</link>
                            
                            <description>Für ihre herausragenden akademischen Leistungen und ihr besonderes gesellschaftliches Engagement erhält die französische Doktorandin Jody Danard den diesjährigen DAAD-Preis. Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro dotiert.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Vorgeschlagen wurde sie von Karen Struve, Professorin für Frankoromanistik: Literaturwissenschaft an der Universität Bremen. „Jody Danards lokales Engagement und globaler Weitblick machen sie aus meiner Sicht zu einer hervorragenden Kandidatin für diese Auszeichnung“, begründet sie ihre Nominierung. Der DAAD-Preis für hervorragende Leistungen internationaler Studierender an den deutschen Hochschulen wird jährlich vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) verliehen. Er soll dazu beitragen, den großen Zahlen internationaler Studierender an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden.</p><p>Jody Danard wurde in Nantes (Frankreich) geboren und ist seit 2022 Doktorandin an der Universität Bremen. Hier promoviert sie in der frankophonen Literaturwissenschaft zu Identitäts- und Alteritätserzählungen der quebecischen und autochtonen Gegenwartsliteraturen aus dem Imaginären des Nordens. Zuvor hatte sie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ein Lehramtsstudium in den Fächern Anglistik und Romanische Philologie absolviert.</p><h3>Ehrenamtliches Engagement zur Förderung der Interkulturalität in Europa und für frankophone Literatur</h3><p>Neben ihrem Studium und ihrer Promotion engagierte sich Jody Danard ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen. Während ihres Studiums in Kiel arbeitete sie drei Jahre lang im Verein "Europa macht Schule". Hier leitete sie Projekte an verschiedenen Schulen zu den Themen Frankreich und Frankophonie und fungierte überdies als Mentorin für ausländische europäische Studierende.</p><p>In Bremen engagiert sie sich unter anderem in verschiedenen Transferaktivitäten des Fachbereichs 10, um die Freude am Lesen und an der Literatur allgemein zugänglich zu machen. So organisierte und realisierte sie unter anderem eine Veranstaltung zu der austro-kanadischen Autorin Monique Bosco beim Literaturfestival globale° 2022.</p><p>„Der DAAD-Preis unterstreicht die Bedeutung von internationalen Studierenden in ihrer Brückenfunktion zwischen Deutschland und der Welt – das ist gerade in einer zunehmend komplexen und angespannten globalen Situation von unschätzbarem Wert. Ich freue mich, dass der diesjährige DAAD-Preis an Jody Danard geht. Ihr Engagement für den interkulturellen Austausch in Europa ist ein herausragendes Beispiel dafür", sagte Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität.</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p><a href="https://www.daad.de/de/der-daad/was-wir-tun/preise-auszeichnungen/daad-preis/" target="_blank" rel="noreferrer">www.daad.de/de/der-daad/was-wir-tun/preise-auszeichnungen/daad-preis/</a></p><h4>Fragen beantwortet:</h4><p>Erika Stöver<br> International degrees &amp; International student services<br> Universität Bremen<br> Tel: 0421 218-60366<br> E-Mail: <a href="mailto:erika.stoever@vw.uni-bremen.de">erika.stoever@vw.uni-bremen.de</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Iria Sorge-Röder</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/6/csm_DAAD-Preis_Universitaet_Bremen_Erika_Stoever_daaf142ca6.jpg" length="285660" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/6/csm_DAAD-Preis_Universitaet_Bremen_Erika_Stoever_daaf142ca6.jpg" fileSize="285660" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Jody Danard wurde in Nantes (Frankreich) geboren und ist seit 2022 Doktorandin an der Universität Bremen. Hier promoviert sie in der frankophonen Literaturwissenschaft.</media:description><media:copyright>Universität Bremen / Erika Stöver</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 04 Dec 2024 13:29:00 +0100</pubDate>
                            <title>Impulsvorträge zu &quot;Zurück und vorwärts in die Zukunft&quot;</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/zurueck-und-vorwaerts-in-die-zukunft-vortragsreihe</link>
                            
                            <description>Unter dem Motto &quot;Widerspruch erzählt: Multimodale narrative Strategien des Widerspruch&quot; geben Professor:innen und Dozierende des FB10 Impulsvorträge über Zeitanomalien in Film, Games und Graphic Novels.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wann?</strong> 04. Dezember 2024 | 18:00 - 20:00 Uhr</p><p><strong>Wer?</strong>&nbsp;Prof. Dr. Sabine Schlickers, Prof. Dr. Karen Struve, Prof. Dr. Mathis Kesper, Prof. Dr. John Bateman, Prof. Dr. Heinz-Peter Preußer und Dr. Rebecca Kaewert</p><p><strong>Wo?</strong>&nbsp;Haus der Wissenschaft |&nbsp;Sandstraße 4/5 |&nbsp;28195 Bremen</p><p><strong>Besonderes:</strong> Die Inhalte der Vorträge bleiben vorerst geheim. Lassen Sie sich überraschen.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/4/csm_future-2372183_1280_9ec5e0c3ea.jpg" length="284217" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/c/4/csm_future-2372183_1280_9ec5e0c3ea.jpg" fileSize="284217" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Wokandapix via pixabay</media:copyright>
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                            <pubDate>Mon, 25 Nov 2024 11:31:54 +0100</pubDate>
                            <title>Prof. Dr. Christian Kirchmeier hält Antrittsvorlesung im Fachbereich 10</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/wissenschaftskommunikation-und-ki-prof-dr-christian-kirchmeier-haelt-antrittsvorlesung-im-fachbereich-10</link>
                            
                            <description>Die Rotunde des Cartesiums war zur Antrittsvorlesung von Professor Kirchmeier gut gefüllt. Unter dem Titel „Mensch-Maschine-Schnittstellen. Prolegomena einer Promptologie“ beleuchtete der Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Wir sprachen mit Prof. Dr. Kirchmeier über die Potenziale von Sprachmodellen und die Prozesse des Wissenstransfers.</p><h3>Antrittsvorlesungen mehr als nur ein Ritus</h3><p>Seit dem 16. Jahrhundert gehören Antrittsvorlesungen zum festen Bestandteil deutschsprachiger Universitäten. Sie dienen nicht nur als Willkommensritual für neu berufene Professor:innen, sondern schaffen auch eine einzigartige Plattform, um Forschungsprojekte mit der Öffentlichkeit, Kolleg:innen und Studierenden zu teilen. In dieser Rolle werden sie zu einer Schnittstelle zwischen externer und interner Wissenschaftskommunikation.&nbsp; Professor Kirchmeier ordnet die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation als zunehmend zentral ein – auch im Kontext der Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz. Nach seiner Einschätzung bieten die Geistes- und Sozialwissenschaften günstige Voraussetzungen für eine gelungene Kommunikation ihrer Forschungsgegenstände. Diese Disziplinen greifen häufig Themen auf, die eng mit gesellschaftlichen Fragestellungen oder dem menschlichen Leben verbunden sind.</p><h3>„Keine Angst vor Einfachheit“</h3><p>„Keine Angst vor Einfachheit“ ist laut Literaturprofessor Christian Kirchmeier ein entscheidender Aspekt für eine gelungene Wissenschaftskommunikation. Es sei notwendig, die Inhalte auf die Zielgruppe abzustimmen und dabei die Herausforderung zu meistern, komplexe Themen verständlich zu vermitteln, ohne dass sie ihre Vielschichtigkeit verlieren. Er betont, wie wichtig es ist, dass Wissenschaft nicht den Anspruch erhebt, allen Erwartungen gerecht zu werden.&nbsp;Auch der Einsatz von Medien spielt dabei eine Rolle: Medien können zwar die Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte unterstützen, doch allein durch ihren Einsatz verbessere sich Wissenschaftskommunikation nicht automatisch. Professor Kirchmeier sieht besonders das gesprochene und geschriebene Wort als entscheidenden Faktor für gelungene Kommunikation. Social-Media-Plattformen wiederum tragen dazu bei, Wissenschaft einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, etwa durch erste Informationsangebote oder Ankündigungen akademischer Veranstaltungen. Dennoch, so Kirchmeier, dürfe Wissenschaftskommunikation nie erzwungen werden. Sie ist immer als Angebot zu verstehen, das auf Bereitschaft treffen müsse.</p><h3>„Ich nutze KI fast täglich“</h3><p>Neben ihren Potenzialen birgt KI jedoch auch Herausforderungen. Kirchmeier verweist auf die „Halluzinationen“ der KI – fehlerhafte Ausgaben, die auf den ersten Blick überzeugend erscheinen, jedoch falsch sind. Diese Problematik zeigt sich bislang als nicht lösbar. Zudem reproduziere KI häufig Stereotype und verstärke Vorurteile, da sie auf bestehendem Datenmaterial basiert. Ein weiteres kritisches Thema ist der Datenschutz, da die Sicherheit personenbezogener Daten oft nicht gewährleistet werden kann. Die Daten werden dabei zum Training der generativen Modelle genutzt, dass ohne das Einverständnis der Urheber:innen. Demnach ist es kaum wunderlich, dass es immer noch Berührungsängste und Hemmungen im Umgang mit den Sprachmodellen gibt. Diesen Berührungsängsten liegt laut Professor Kirchmeier eine „anthropologische Kränkung“ zugrunde – das Gefühl, dass der Mensch durch die Technologie in seiner Einzigartigkeit infrage gestellt wird. Trotz dieser Herausforderungen bleibt Professor Kirchmeier zuversichtlich: Die KI hat das Potenzial, unser „Textuniversum“ grundlegend zu verändern. Sie könnte nicht nur die autonome Forschung vorantreiben, sondern auch Arbeitsprozesse effizienter gestalten. Im Bereich des Wissenstransfers sieht er ebenfalls große Chancen, da ein stabiles Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft eine solide Grundlage für zukünftige Entwicklungen bietet.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Jasmin Lanz</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/7/csm_AI_Hands_1921331685.jpg" length="196715" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/2/7/csm_AI_Hands_1921331685.jpg" fileSize="196715" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Künstliche Intelligenz und Mensch</media:description><media:copyright>DALL·E by OpenAI</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Tue, 05 Nov 2024 10:34:00 +0100</pubDate>
                            <title>The Black Diaspora in Western Andalucia - Gastvortrag aus Sevilla</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/the-black-dispora-in-western-andalucia-gastvortrag</link>
                            
                            <description>Andrea Herrera, Doktorandin an der Universidad Pablo de Olavide in Sevilla, Spanien, stellt in Kooperation mit dem WOC ihr aktuelles Promotionsprojekt zur Geschichte der afrodeszendenten Bewohner*innen von Gibraleón vor.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer?</strong> Andrea Herrera,&nbsp;Gastwissenschaftlerin am GRK 2686 Contradiction Studies</p><p><strong>Wann?&nbsp;</strong>Dienstag, 5. November 2024 | 18:15 - 19:45 Uhr | SFG Raum 1020&nbsp;</p><p><strong>Wichtig:</strong> Eine Onlineteilnahme ist möglich.<br> Bitte hierfür unter Verweis auf die Veranstaltung mit einer Email an&nbsp;<a href="mailto:diaspora@uni-bremen.de" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">diaspora@uni-bremen.de</a>&nbsp;registrieren.</p><h3>Abstrakt</h3><p>Bis Mitte des 20. Jahrhunderts gab es in mehreren Dörfern in Huelva (Andalusien, Spanien) kleine Gruppen von Menschen, die als „negra“ (schwarz) oder „morena“ (braun) bezeichnet wurden. Ihre Existenz mit dem Handel wurde sowhl sozial als auch wissenschaftlich mit versklavten Schwarzafrikanern in der frühen Neuzeit in Verbindung gebracht. Diese Bevölkerungsgruppen kann folglich mit der schwarzen Diaspora auf der iberischen Halbinsel in Verbindung gebracht werden.</p><h3><span dir="ltr" lang="en">Abstract</span></h3><p><span lang="en" dir="ltr">Until the middle of the 20th century, there were small groups of people known as “negra” (black) or “morena” (brown) in several towns in Huelva (Andalusia, Spain). Both socially and academically, their existence has been linked to the trade of enslaved black Africans in the Early Modern period, which relates these populations to the Black Diaspora in the Iberian Peninsula.</span></p><p>Vortrag im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe der Worlds of Contradtiction.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/8/csm_IMG_2806_9f35defcfd.jpeg" length="1036804" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/8/csm_IMG_2806_9f35defcfd.jpeg" fileSize="1036804" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Lena Otto</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 23 Oct 2024 13:14:39 +0200</pubDate>
                            <title>Call for Papers – 16. Nordwestdeutsches Linguistisches Kolloquium</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/call-for-papers-16-nordwestdeutsches-linguistisches-kolloquium</link>
                            
                            <description>Das 16. NWLK findet am Freitag den 10. Januar und Samstag den 11. Januar 2025 an der Uni Bremen statt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Zusammen mit Fakultät III der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg veranstaltet das IAAS im jährlichen Wechsel das zweitägige NWLK, das den Sprachwissenschaftler:innen der beiden kooperierenden Universitäten die Gelegenheit gibt, über Vorträge und Posterpräsentationen Kenntnis von aktuellen Forschungsprojekten an der jeweiligen Partneruniversität zu nehmen und sich zu vernetzen. Wir laden insbesondere auch Studierende ein, ihre Abschluss- bzw. Forschungsarbeiten zu präsentieren.</p><p>Die <strong>Vorträge</strong> und <strong>Poster</strong> können thematisch aus allen Gebieten der Sprachwissenschaft stammen, besonders erwünscht sind Beiträge zu den von den Beitragenden aktuell diskutierten Forschungsfragen sowie neueren Ergebnissen dieser Forschung. Zudem soll das 16. NWLK als Auftaktveranstaltung des Themenjahres „Mehrsprachigkeit“ am FB10 dienen, sodass dazu passende Themen besonders gerne gesehen sind.</p><p>Interessierte, die aktiv teilnehmen möchten, schicken bitte <strong>bis zum 30.11.2025</strong> unter Angabe von Titel und Autor:in(nen) ein <strong>Abstract</strong> (max. 300 Wörter + Literaturangaben) für einen Vortrag oder für ein Poster an die E-Mail-Adresse <a href="mailto:nwlk2025@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">nwlk2025@uni-bremen.de</a>.</p><p><strong><a href="/fb-10/forschung/institute/verbs/nordwestdeutsches-linguistisches-kolloquium-nwlk/16-nwlk" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">16. NWLK 2025</a></strong></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>NWLK 2025</author>
                            <enclosure url="" length="0" type="image/png"/><media:content url="" fileSize="0" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright></media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 13 Sep 2024 09:30:00 +0200</pubDate>
                            <title>Thementag / Schnuppertag der Romanistik für Schüler:innen</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/thementag-schnuppertag-der-romanistik-fuer-schuelerinnen-1</link>
                            
                            <description>Französisch und Spanisch an der Universität Bremen – mehr als nur Sprachen lernen</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Unser Ziel ist es, durch offene und interaktive Angebote die französische und die spanische Sprache und Kultur mit allen Sinnen erlebbar zu machen und zu zeigen, dass ein Sprachstudium viel mehr bedeutet als eine Sprache zu lernen: Literatur und Film, Comics und Kultur, Geschichte und Gegenwart – in Europa und der ganzen Welt. Wir möchten :</p><ul class="list-normal"><li>Schüler:innen ab der 9. Klasse dazu motivieren, die Sprachen zu lernen, weiterzuverfolgen und mögliche Perspektiven an der Universität Bremen vorstellen,</li><li>durch unterschiedlich gestaltete Ateliers für das aktive Erleben der Fremdsprachen Französisch und Spanisch begeistern, aufzeigen, wie lebendig, interkulturell, international und vielseitig das Lernen einer Fremdsprache und ein Sprachenstudium sind,</li><li>Einblicke in die Studiengänge Französisch und Spanisch an der Universität Bremen geben.</li></ul><p><em>Das konkrete Programm folgt.</em></p><p>Um <strong>Anmeldung </strong>bis zum <strong>16.08.2024</strong> wird gebeten unter:<br><a href="mailto:romtag@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">romtag@uni-bremen.de</a></p><p>À bientôt! &amp; ¡Hasta pronto!</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/0/csm_Transfer_Thementag_Romanistik_Smiley_04587f7499.jpg" length="520865" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/0/csm_Transfer_Thementag_Romanistik_Smiley_04587f7499.jpg" fileSize="520865" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Karen Struve</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <guid isPermaLink="false">news-35732</guid>
                            <pubDate>Mon, 02 Sep 2024 14:25:19 +0200</pubDate>
                            <title>Französischer Bücherherbst &quot;Rentrée littéraire&quot;</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/franzoesischer-buecherherbst-rentree-litteraire-2</link>
                            
                            <description>Literarische Neuerscheinungen aus Frankreich werden am 03. September ab 19 Uhr in der Innenstadt im Rahmen einer Lesung vorgestellt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was?</strong> Ein Bücherabend in deutscher &amp; französischer Sprache</p><p><strong>Wann?</strong> 03. September 2024 ab 19 Uhr</p><p><strong>Wo?</strong> In der Buchhandlung "Schweitzer Fachinformationen", Balgebrückstraße. 16 (Domsheide)</p><p>Eine Transfer-Veranstaltung in Kooperation mit dem <em>Institut Français</em>, <em>Campus Nord für Frankreich &amp; Frankophonie</em>, <em>dfg Bremen</em> und der <em>schweitzer Fachinformationen</em>.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="" length="0" type="image/png"/><media:content url="" fileSize="0" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Ofid125gk87 via Pixabay</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Wed, 07 Aug 2024 12:40:36 +0200</pubDate>
                            <title>Das &quot;Malta Zentrum&quot; - eine Kooperation zwischen der Universität Bremen und der Universität Malta</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/das-malta-zentrum-eine-kooperation-zwischen-der-universitaet-bremen-und-der-universitaet-malta</link>
                            
                            <description>Um die maltesische Linguistik sowohl in Bremen und in Malta als auch darüber hinaus zu fördern, werden in dieser Institution aktuell Forschungsarbeiten mit Fragen zur maltesischen Sprache entwickelt.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Wichtigste auf einen Blick</h3><p>Das Malta-Zentrum ist eine linguistische Institution, die an der Universität Bremen dem&nbsp;Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften&nbsp;zugeordnet und dort in den Studiengängen&nbsp;<em>Linguistik&nbsp;/&nbsp;Language Sciences&nbsp;(BA/MA)</em>&nbsp;eingebunden ist.&nbsp;</p><h3>Ziele des Malta-Zentrums als linguistische Institution</h3><p>Das allgemeine Ziel ist die Förderung des Interesses am Studium der maltesischen Linguistik und verwandter Disziplinen. Dieses Ziel soll u.a. durch folgende Ansätze verfolgt werden:</p><ul class="list-normal"><li>Anregung, Organisation und Durchführung von Forschungsarbeiten zu Fragen der maltesischen Linguistik;</li><li>Koordinierung akademischer Netzwerke innerhalb der Gemeinschaft von Wissenschaftler:innen, die sich mit Themen im Zusammenhang mit der maltesischen Sprache beschäftigen</li><li>Angebot spezialisierter Seminare zur maltesischen Sprache</li></ul><h3>&nbsp;</h3><h3>Weitere Informationen</h3><p>Genauere Inhalte und Aufgabenbereiche der Institution finden Sie auf der <a href="https://maltacentre.eu/de/about-us/aims-objectives/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">Webseite des Malta-Zentrums</a>.</p><h3>Weiterlesen</h3><p>Auch im up2date, dem Online-Magazin der Universität Bremen, hat sich die Institution bereits vorgestellt. Bei Interessen finden Sie den Artikel <a href="https://up2date.uni-bremen.de/artikel/kennt-ihr-schon-die-malta-bibliothek" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">hier</a>.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_MaltaZentrum_Vorholt__Titelbild__3120ab6db9.jpg" length="653985" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/a/csm_MaltaZentrum_Vorholt__Titelbild__3120ab6db9.jpg" fileSize="653985" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Maike Vorholt</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
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                            <pubDate>Sat, 20 Jul 2024 11:47:59 +0200</pubDate>
                            <title>Deuddydd ar gyfer yr iaith Gymraeg / Two days for the Welsh language / Zwei Tage für die walisische Sprache</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/zwei-tage-fuer-die-walisische-sprache</link>
                            
                            <description>Unter diesem dreisprachigen Motto treffen sich vom 22.-23.07.2024 Vertreter:innen der Walisisch-Abteilung der Universität Cardiff und Vertreter:innen der Linguistik und der English-speaking Cultures der Universität Bremen zu einer Gesprächsrunde zu gemeinsamen Forschungsthemen und -projekten
</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist dies im Rahmen der Bremen-Cardiff-Alliance bereits die dritte Begegnung, die u.a. auch den Doktorand:innen und Postdocs beider Institutionen die Gelegenheit zum intensiven Erfahrungsaustausch bietet. Verschiedene Kurzvorträge aus dem Bereich der walisischen Soziolinguistik gehören genauso zum Programm wie ein Besuch im Institut für Niederdeutsche Sprache (INS), die Planung von Forschungsvorhaben zu den Linguistic Landscapes, der Fortschrittsbericht über ein in Bremen laufenden Dissertationsprojekt zu Fragen der walisischen Grammatik und die Vorstellung eines möglichen zukünftigen Forschungsprojekts (ebenfalls zu Fragen der walisischen Grammatik), das kooperativ durchgeführt werden soll. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache in GW2 A3570 (Beginn an beiden Tagen um 10:00 Uhr) statt.</p><p><a href="/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb10/fb10/pdf/Walisisch_2_.pdf" target="_blank" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Ankündigungsplakat</a></p><p><a href="/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb10/fb10/pdf/Walisisch_Programm_01.pdf" target="_blank" class="/download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein">Programmplakat </a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/5/csm_Flag_of_Wales__1959_.svg_19fb9a9940.png" length="82841" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/9/5/csm_Flag_of_Wales__1959_.svg_19fb9a9940.png" fileSize="82841" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Wikimedia Commons</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35463</guid>
                            <pubDate>Wed, 17 Jul 2024 10:10:22 +0200</pubDate>
                            <title>Kreative Köpfe gesucht! - Praktische Wissenschaftskommunikation und Online-Journalismus</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/kreative-koepfe-gesucht-lehrveranstaltung-praktische-wissenschaftskommunikation-und-online-journalismus</link>
                            
                            <description>Erstmalig wird im Wintersemers 2024/2025 ein neues Lehrangebot geschaffen, das Studierenden die Möglichkeit bietet, Kompetenzen im journalistischen Schreiben und Content-Management zu erwerben, an Inhalten der FB10-Homepage mitzuarbeiten und Kontakte zu professionellen Medienschaffenden zu knüpfen. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Lehrveranstaltung, die von Dr. Andreas Rothenhöfer in Verbindung mit internen und externen Kooperationspartnern im Medienbereich angeboten wird, wendet sich an medienaffine Mitglieder des FB10 sowie Interessierte an berufspraktischen Erfahrungen im Bereich der Wissenschaftskommunikation, des Online-Journalismus, des Content-Managements und der Text- und Bildredaktionsarbeit. Dabei sollen Praktiken und Techniken des journalistischen Arbeitens eingeübt und miteinander reflektiert werden. Im Rahmen von Studienleistungen können konkrete Recherche- und Transferaufgaben der journalistisch-medialen Aufbereitung, Verständlichmachung und Außendarstellung von Fachbereichsthemen übernommen werden. Auf der Seite der Berufsfelderkundung und der professionellen Kontaktpflege werden berufspraktische Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich des journalistischen Schreibens, der redaktionellen Themenbearbeitung, des Online-Content-Managements, und der Kontaktaufnahme mit Kooperationspartnern und Arbeitgebern im Bereich der Lokal- und Regionalmedien gefördert und ausgebaut. Die neukonzipierte Fachbereichshomepage ermöglicht für die Teilnehmenden Relevanz- und Sinnerfahrungen bei der Mitwirkung und Mitgestaltung an Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit und Wissenskommunikation und schafft - in Zusammenarbeit mit der FB10-Online-Redaktion - realistische und verantwortungsvolle Anwendungsbezüge.</p><h3>Organisation:</h3><p>Alle Interessierten sind herzlich zur Vorbesprechung am 09.10.24 14:15-15:54; GW2 B1700 geladen. Künftige Veranstaltungstermine sind in individuelle Arbeitsphasen und Blocktermine aufgeteilt und werden miteinander abgestimmt.</p><h3>VAK-Kennung:</h3><p>10-M79-E Praxis-2</p><h3>Vorbesprechungstermin:</h3><p>09.10.24 14:15-15:54; GW2 B1700</p><h3>Modulzuordnungen:</h3><ul class="list-normal"><li><p>MA Germanistik: E Praxis und Schlüsselqualifikationen Wahlpflichtmodul im Bereich "Praxis"</p></li><li><p>GS II: Studium Generale</p></li><li><p>GS IX: Kernkompetenzen</p></li><li><p>GS XI: Wissenschaft im Kontext</p></li><li><p>BA Linguistik / Language Sciences: Sprache und Journalismus (SJ)</p></li></ul>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/d/csm_Redaktionstisch_b5a782ada1.jpg" length="295110" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/5/d/csm_Redaktionstisch_b5a782ada1.jpg" fileSize="295110" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>A. Rothenhöfer / Universität Bremen</media:copyright>
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                        <item>
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                            <pubDate>Wed, 03 Jul 2024 17:14:36 +0200</pubDate>
                            <title>DFG fördert neues Projekt der Bremer Linguistik</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/dfg-foerdert-neues-projekt-der-bremer-linguistik</link>
                            
                            <description>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Prof. Dr. Thomas Stolz (Linguistik) 416.000 € für die Durchführung des Vorhabens Lehnkonjunktionen im Sprachvergleich bewilligt. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt beginnt im August 2024 und soll bis Mitte 2027 erfolgreich zu Ende geführt werden. Erstmalig in der Fachgeschichte wird dabei auf breiter Basis - 500 entlehnende Sprachen weltweit - empirisch erhoben, welche Konjunktionen im Sprachkontakt wie oft entlehnt werden und welche strukturellen, funktionalen, stilistischen und sozialen Faktoren dabei eine (systematische) Rolle spielen. Auf diesem Wege wird es möglich, die Haltbarkeit bestehender Hypothesen der Sprachkontaktforschung zu überprüfen und weitreichende Rückschlüsse zu ziehen, die für mehrere Teildisziplinen der Linguistik von großem Interesse sind. Die Sprachtypologie wird genauso Nutzen aus den Ergebnissen ziehen wie die Sprachkontaktforschung und die Forschungsrichtung, die sich mit der Satzverknüpfung befasst. Die Ziele und Inhalte des Forschungsprojekts werden im Wintersemester 2024/5 im Rahmen einer Veranstaltung zur linguistischen Grundlagenforschung der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Termin und Ort werden noch bekanntgegeben.</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/b/csm_pexels-markus-winkler-1430818-18536259_621e9f0be4.jpg" length="456405" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/4/b/csm_pexels-markus-winkler-1430818-18536259_621e9f0be4.jpg" fileSize="456405" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Markus Winkler auf Unsplash</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 28 Jun 2024 10:26:50 +0200</pubDate>
                            <title>Schlüsselkompetenzen in Englisch als Zweitsprache im Fokus - das MASK-Projekt</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/schluesselkompetenzen-in-englisch-als-zweitsprache-aufbauen-mit-dem-mask-projekt</link>
                            
                            <description>Welche Kompetenzen werden benötigt, damit Studierende akademische Aufgaben in Englisch als Zweitsprache erfolgreich lösen können? Das MASK-Projekt zielt darauf ab, diese Schlüsselkompetenzen empirisch zu identifizieren. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Das <abbr title="Modellierung integrierter akademisch-sprachlicher Kompetenzen">MASK</abbr>-Projekt, MASK steht hier für "Modellierung integrierter akademisch-sprachlicher Kompetenzen", startete 2023 als Kooperation zwischen der Universität Bremen und dem DIPF | Leibnitz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Frankfurt am Main. Das Projekt wird koordiniert von <abbr title="Professorin"> Prof. </abbr><abbr title="Doktor"> Dr. </abbr> Claudia Harsch und <abbr title="Professor"> Prof. </abbr><abbr title="Doktor"> Dr. </abbr> Johannes Hartig.</p><div class="table-responsive"><table><tbody><tr><td><h4>Kontext des Projektes</h4></td><td><h4>Ziele des Projektes</h4></td></tr><tr><td>Mit der zunehmenden Internationalisierung der Hochschulbildung benötigen die Studierenden starke akademische Sprachkenntnisse nicht nur in ihrer Muttersprache, sondern auch in Fremd- oder Zweitsprachen. Englische Schreibkompetenzen sind an der Universität besonders wichtig, da die Studierenden häufig Texte auf der Grundlage des Gelesenen verfassen müssen (reading-into-writing). Die akademische Schreibkompetenz in einer Zweit- oder Fremdsprache umfasst mehrere Teilkompetenzen, was sie zu einem komplexen, mehrdimensionalen Konstrukt macht. Seit Januar 2020, Beginn der ersten Projektphase, werden Methoden zur Messung und Förderung der Fähigkeiten, die sie für den Erfolg benötigen, entwickelt.</td><td><p>Das Projekt strebt an herauszufinden, was Studierende und Schüler*innen zu herausragenden Leistungen bei englischsprachigen akademischen Aufgaben führt.</p><p>und</p><p>das Kompetenzkonstrukt, das der erfolgreichen Bewältigung von integrierten schulsprachlichen Aufgaben im Kontext von Englisch als Zweitsprache zugrunde liegt, empirisch zu fundieren.</p></td></tr></tbody></table></div><p><strong>Das aktuelle Projekt ist eine Fortführung der ersten Projektphase</strong>, die seit 01/2020 läuft. Kernelement ist die<strong> Entwicklung und Erprobung valider Kriterien zur Beurteilung integrierter Schreibprodukte</strong>, mit denen die für eine erfolgreiche Aufgabenbearbeitung erforderlichen Kompetenzen umfassend und differenziert erfasst werden können.<br><br> Aufbauend auf den Arbeitsergebnissen der ersten Projektphase <strong>werden in der Fortsetzung des Projekts vier Ziele verfolgt</strong>, um das bisher gewonnene Wissen über das Konstrukt der akademisch-sprachlichen Kompetenz zu festigen und zu erweitern:</p><ol><li>eine vertiefte Analyse der Prozesse, die bei der Bearbeitung von integrierten Aufgaben ablaufen</li><li>eine vertiefte Untersuchung der Qualität menschlicher Urteile von Beurteilern mit und ohne Expertise</li><li>eine vertiefte Untersuchung der Dimensionalität menschlicher Urteile und computergestützter Textauswertungen</li><li>die Entwicklung von Modellen zur Vorhersage menschlicher Urteile aus computergestützten Analysen</li></ol><p>Fragen zum Projekt: <a href="mailto:koval@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">koval@uni-bremen.de</a></p><p>Weiterführende Informationen <a href="https://www.lab.uni-bremen.de/the-mask-project-2-modeling-of-integrated-academic-language-compentences-2023-ongoing/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">hier</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/8/csm_For_Slider_bcfc905ff6.jpg" length="242996" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/7/8/csm_For_Slider_bcfc905ff6.jpg" fileSize="242996" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Valeriia Koval / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35338</guid>
                            <pubDate>Thu, 27 Jun 2024 15:12:31 +0200</pubDate>
                            <title>Vortrag: &quot;The Humanism of Translation&quot; im Rahmen der WOC Summer Lecture</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/the-humanism-of-translation-vortrag-im-rahmen-der-forschungsplattform-woc</link>
                            
                            <description>Am 3. Juli 2024 findet im Haus der Wissenschaft ein weiterer Vortrag von Souleymane Bachir Diagne aus der Columbia University zum Thema Sprache und Sprachübersetzungen statt. Digitale Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung möglich.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<h3>Das Wichtigste auf einem Blick</h3><div class="table-responsive"><table><tbody><tr><td><strong>Was?</strong> Vortrag im Rahmen der WOC Summer Lecture - Moderation: Prof. Dr. Sabine Broeck | Universität Bremen</td><td><strong>Wer?</strong> Souleymane Bachir Diagne, Columbia University &amp; U Bremen WOC International Guest Professor 2024</td></tr><tr><td><strong>Wann?</strong> Mittwoch, 3. Juli 2024 - 18:30-20:00</td><td><strong>Wo?</strong> Haus der Wissenschaft</td></tr><tr><td>Für eine Online-Teilnahme bitte eine E-Mail schreiben an <a href="mailto:shkwoc@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">shkwoc@uni-bremen.de</a></td><td>Weitere Informationen zum Vortrag finden Sie <a href="https://www.woc.uni-bremen.de/events/#the-humanism-of-translation" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">hier</a></td></tr><tr><td>&nbsp;</td><td>&nbsp;</td></tr></tbody></table></div><h3>Über den Vortrag</h3><h4>German</h4><p>Aus einer politischen und soziologischen Sicht betrachtet wird die Frage, welche Sprachen am meisten übersetzt werden oder von denen es die meisten Übersetzungen gibt, eine offensichtliche Anwort erhalten: die Hierarchie, die zwischen den Sprachen existiert, und insbesondere das Herrschaftsverhältnis zwischen den imperialen Sprachen und den kolonisierten oder minorisierten Sprachen.&nbsp;Andererseits schafft die Übersetzung aus philosophischer und ethischer Sicht betrachtet Gleichheit und Gegenseitigkeit zwischen den Sprachen, die auf diese Weise in Kontakt gebracht werden, sowie einen Sinn für unsere gemeinsame Menschlichkeit jenseits kultureller Unterschiede. Der Vortrag wird den Gegensatz zwischen den beiden Perspektiven untersuchen und die These aufstellen, dass Übersetzung ein Humanismus ist.</p><h4>English</h4><p>When considered from a political and sociological perspective, the question: what languages get translated the most or receive most translations will receive an obvious answer that shows the hierarchy that reigns between languages, and in particular the relationship of domination between imperial languages and colonized or minorized languages. On the other hand, from a philosophical and ethical standpoint, translation establishes equality and reciprocity between the languages that are thus “put in touch” (Antoine Berman), as well as a sense of our shared humanity beyond cultural differences. The lecture will examine the opposition between the two perspectives and contend that translation is a humanism.</p><h3>Über Souleymane Bachir Diagne</h3><ul class="list-normal"><li>er gehört zu den weltweit führenden Experten auf den Forschungsgebieten der Afrikanischen Philosophie und Literatur, der Philosophiegeschichte, Erkenntnistheorie sowie der Islamischen Philosophie</li><li>jüngst beschäftigte er sich mit Universalismustheorien und der Frage der Restitution in kolonialen Kontexten</li><li>seine Publikationen sind mehrfach ausgezeichnet worden (<abbr title="unter anderem">u.a. </abbr> mit dem Edouard Glissant-Preis und dem Dagnan-Bouveret Preis für Moral und Political Sciences) und liegen in französischer, englischer und zunehmend auch in deutscher Sprache vor</li><li>er ist als Beiratsmitglied für mehrere Zeitschriften wie etwa die renommierte „Présence Africaine“ tätig und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats für den deutsch-französischen Fonds für Provenienzforschung <abbr title="vor allem">v.a.</abbr> afrikanischer Artefakte am Centre Marc Bloch in Berlin</li></ul><h3>Weiterlesen</h3><p>Das Online-Magazin up2date hat kürzlich ein Interview mit ihm geführt. Dieses ist <a href="https://up2date.uni-bremen.de/artikel/schau-ueber-den-eigenen-tellerrand-hinaus-wie-finde-ich-meinen-eigenen-weg-in-der-wissenschaft" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">hier</a> veröffentlich.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/c/csm_sbd_par_charlotte_11_0e8be23e94.jpg" length="693255" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/1/c/csm_sbd_par_charlotte_11_0e8be23e94.jpg" fileSize="693255" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>WOC / Universität Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
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                            <pubDate>Fri, 14 Jun 2024 11:32:49 +0200</pubDate>
                            <title>Lesung: &quot;Sprache ist, was du draus machst&quot;</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/lesung-sprache-ist-was-du-draus-machst</link>
                            
                            <description>Der, die oder das Nutella? Im Internet gibt es viele Meinungen darüber, was korrektes Deutsch ausmacht. Simon Meier-Vieracker liest am 28.06.2024 um 18:00 im Kukoon im Park aus seinem neuen Buch</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>In seinen TikTok-Videos setzt sich Simon Meier-Vieracker, Professor für Angewandte Linguistik an der TU Dresden, mit derartigen Sprachmythen auseinander. Mit fachlicher Expertise erklärt der der "Lingfluencer" unterhaltsam und anschaulich, was die Welt der Sprachwissenschaft zu solchen Themen zu sagen hat.</p><p>Der Eintritt ist frei.</p><h3>Ort und Zeit</h3><p>28.06.2024 um 18:00 im Kukoon im Park; bei schlechtem Wetter drinnen: Buntentorsteinweg 29, Bremen</p><h3>Kontakt</h3><p>Fragen zur Veranstaltung bitte an Jonas Trochemowitz: <a href="mailto:trochemo@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">trochemo@uni-bremen.de</a></p><p>Weiterführende Informationen: <a href="https://www.kukoon.de/de/events/2024-06-28-sprache-ist-was-du-draus-machst" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">https://www.kukoon.de/de/events/2024-06-28-sprache-ist-was-du-draus-machst</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Internetredaktion FB10</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/4/csm_afd9fadfa8f13149b2614fe148c736d9c81a2705-20240628simon-meier-vierackerweb_3a3c2880ae.png" length="776491" type="image/png"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/d/4/csm_afd9fadfa8f13149b2614fe148c736d9c81a2705-20240628simon-meier-vierackerweb_3a3c2880ae.png" fileSize="776491" type="image/png"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>Simon Meier-Vieracker</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35216</guid>
                            <pubDate>Wed, 12 Jun 2024 16:40:49 +0200</pubDate>
                            <title>Streit als Chance? Kommunikative Praktiken des Streitens als Vehikel sozialer Aushandlung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/streit-als-chance-kommunikative-praktiken-des-streitens-als-vehikel-sozialer-aushandlung-internationale-studierendenkonferenz</link>
                            
                            <description>Die ThemaTalkers laden zu ihrer dritten Konferenz „Streit Als Chance? Kommunikative Praktiken des Streitens als Vehikel sozialer Aushandlung“ am 14. und 15. Juni ein. </description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Konferenz ist interdisziplinär ausgerichtet, weshalb die Vorträge u. a. aus den Bereichen der Sprach- und Literaturwissenschaften, der Kulturwissenschaften sowie der Erziehungswissenschaften gehalten werden.</p><p>Da es sich um eine Studierendenkonferenz handelt, werden die Vorträge ausschließlich von Studierenden und Promovierenden gehalten. Die Vorträge richten sich an alle Interessierten.</p><p>Eine Teilnahme an der Konferenz ist entweder online oder an der U Bremen sowie der U Wien in Präsenz. Einige Vorträge werden jeweils an einem der Standpunkte vor Ort gehalten andere nur online. Dennoch können alle Vorträge sowohl online als auch in Bremen oder Wien angeschaut werden. Anmeldungen sind über die folgende E-Mailadresse möglich: <a href="mailto:themtalk@uni-bremen.de">themtalk@uni-bremen.de</a></p><h3>Inhaltliche Ziele</h3><p>Wir wollen die Vielschichtigkeit von Streit reflektieren, Streit als produktive soziale Praktik und die Bedeutung von Streit für die Gesellschaft hervorheben sowie ein mehrdimensionales und multidisziplinäres Verständnis von Streit fördern. Die Vorträge werden von Studierenden und Promovierenden aus der ganzen Welt gehalten.</p><h3>Über die ThemaTalkers</h3><p>Bei den ThemaTalkers handelt es sich um ein niedrigschwellig organisiertes, wissenschaftliches Kollektiv aus Dozierenden und Studierenden der U Bremen, U Wien und der Åbo Akademi. Die diesjährige Konferenz findet in Kooperation mit WoC und DeMarg statt.</p><p>Weiterführende Informationen finden Sie auf <a href="/thematalkers" class="internalLink" title="Öffnet internen Link in aktuellem Fenster">www.uni-bremen.de/thematalkers</a></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            <author>Angelina Schellin</author>
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/4/csm_ThemaTalkers_kachel_4f9d84a38a.jpg" length="246336" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/8/4/csm_ThemaTalkers_kachel_4f9d84a38a.jpg" fileSize="246336" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Internationale Studierendenkonferenz der ThemaTalkers &quot;Streit Als Chance? Kommunikative Praktiken des Streitens als Vehikel sozialer Aushandlung&quot; am 14. und 15. Juni</media:description><media:copyright>WoC / Uni Bremen</media:copyright>
                        </item>
                    
                
                    
                        <item>
                            <guid isPermaLink="false">news-35010</guid>
                            <pubDate>Fri, 07 Jun 2024 19:16:00 +0200</pubDate>
                            <title>Frischer Wind und neue Farbe für den FB10</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/frischer-wind-und-neue-farbe</link>
                            
                            <description>Die Homepage des FB10 erstrahlt im Juni 2024 in neuem Design, mit neuer Struktur und vielfältigen Inhalten. Wir sprachen mit dem Dekan, Professor Dr. Marcus Callies, über mögliche Chancen, Perspektiven und Herausforderungen, die er mit dem neuen Internetauftritt verbunden sieht.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p><em>Herr Professor Callies, wie gefällt Ihnen der neue Internetauftritt und welche Erwartungen verbinden Sie damit?</em></p><h3>Lehre, Forschung und Transfer nach innen und außen tragen</h3><p>Mir gefällt sehr gut, dass wir uns mit dem neuen Auftritt zeitgemäßer darstellen können. Mit dem frischen <span lang="en" dir="ltr">Look </span>und den dynamischen Inhalten zielt er auf moderne Mediennutzungsgewohnheiten ab. Dabei wollen wir sowohl einer internen und externen Leserschaft aufzeigen, was in unserem&nbsp; Fachbereich gerade alles passiert. Die Zielrichtung der neuen Gestaltung ist somit zweierlei: Einerseits sollen externe Studieninteressierte und Studienbewerber:innen, Wissenschaftler:innen, Postdocs und ein außerwissenschaftliches Publikum angesprochen werden. Andererseits sollen aber auch innerhalb der Universität spannende Inhalte aus den Bereichen Lehre, Forschung und Transfer an unserem Fachbereich besser sichtbar gemacht werden. Die Frage „Was wird eigentlich am Fachbereich 10 gelehrt und geforscht?“, soll unter Berücksichtigung der verschiedenen Perspektiven und Interessen der genannten Zielgruppen auf unserer <span lang="en" dir="ltr">Web</span>seite eine zeitgemäße Antwort finden.</p><h3>Mit "Aha-Effekt" kommunizieren</h3><p>Selbstverständlich bedarf eine solche Neuausrichtung der Homepage eine verstärkte Kooperation und Kommunikation innerhalb des Fachbereichs. Auch ein breiteres Verständnis aktueller Kommunikationsformate muss aufgebaut und umgesetzt werden, zumal heute viel stärker multimodal kommuniziert und mit visuellen Mitteln Aufmerksamkeit erzeugt wird. Es geht um einen „Aha-Effekt“, der dazu beiträgt, das öffentliche Interesse auf relevante Themen, Angebote und Aktivitäten im Fachbereich zu lenken.</p><h3>Vielfalt und Diversität der Perspektiven</h3><p><span lang="en" dir="ltr">Events</span>, Forschung, Lehrprojekte und Transferaktivitäten finden hier als bunte Mischung ihren Platz, sodass die Vielfältigkeit und Diversität unserer Disziplinen und Fächer sichtbar wird. Lehrprojekte aus den Bachelor- und Masterstudiengängen sollen genauso Erwähnung finden wie aktuelle Forschungsaktivitäten und -ergebnisse aus den zum Fachbereich gehörenden Fachwissenschaften und Fachdidaktiken.</p><p><em>Wir danken Herrn Professor Dr. Callies ganz herzlich für das Gespräch!</em></p>]]></content:encoded>
                            <category>News</category>
                            
                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/0/csm_david-pisnoy-46juD4zY1XA-unsplash_34c7962ad0.jpg" length="448046" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/f/0/csm_david-pisnoy-46juD4zY1XA-unsplash_34c7962ad0.jpg" fileSize="448046" type="image/jpeg"/><media:description type="plain"></media:description><media:copyright>David Pisnoy via Unsplash</media:copyright>
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                            <guid isPermaLink="false">news-35090</guid>
                            <pubDate>Sun, 02 Jun 2024 14:43:38 +0200</pubDate>
                            <title>Gedichtalternativen für Deutschland - Lyrische Beiträge zu einer zeitgemäßen kulturellen Bildung</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/fb-10/aktuelle-meldungen/im-einzelnen/gedichtalternativen-fuer-deutschland-lyrische-beitraege-zu-einer-zeitgemaessen-kulturellen-bildung</link>
                            
                            <description>Im Wintersemester 2022/23 entstand dieses Projekt im Rahmen einer kombinierten Lehrveranstaltung aus dem Master of Education (English Speaking Cultures) und den General Studies. Aktuell wird das Projekt im Rahmen mehrerer Follow-Up-Aktivitäten weitergeführt, u.a. mit einem eigenen Instagram-Account.</description>
                            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2022 läuft dieses Projekt, das im Rahmen des durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft geförderten Formats „Eine Uni – ein Buch“ startete. Fortgesetzt wurde es mit einer kombinierten Lehrveranstaltung aus dem Master of Education (English Speaking Cultures) und den General Studies im Wintersemester 2022/23. Weitere Lehrveranstaltungen u.a. in der Germanistik schlossen sich an.&nbsp;<br><br> In einem interdisziplinärem Team arbeiten Prof. <abbr title="Doktor"> Dr. </abbr>Sabine Doff (Fremdsprachendidaktik Englisch) und <abbr title="Doktor"> Dr. </abbr> Uwe Spörl (Neuere deutsche Literaturwissenschaften) gemeinsam mit Megan Dwinger (Didaktik der romanischen Sprachen) und Lena Otto (Master of Education Englisch/Spanisch) seit Projektbeginn zusammen an „Gedichtalternativen für Deutschland - Lyrische Beiträge zu einer zeitgemäßen kulturellen Bildung“; sie entwickeln dabei innovative Lehrformate und Transferangebote, die einer großen Vielfalt von Akteuren die Möglichkeit zur Beteiligung bieten.</p><h3>Hintergrund</h3><p>Das Projekt geht aus von der Überzeugung, dass Literatur ein wichtigen Stellenwert in unserem Leben einnimmt bzw. einnehmen sollte. Die Auseinandersetzung mit (lyrischen) Texten kann der Gesellschaft bei der Klärung wichtiger aktueller Fragen helfen sowie neue Perspektiven darauf eröffnen.<br><br> Im Rahmen des Projekts wurden Schüler­innen und Schüler, Lehramtsstudierende sowie weitere Personen an der Universität Bremen und darüber hinaus nach ihrem Lieblingsgedicht sowie dessen Beitrag zu einer zeitgemäßen kulturellen Bildung befragt. In diesem Rahmen gab es zur Bedeutung von Gedichten außerdem zahlreiche Veranstaltungen von und mit Experten und Interessierten außerhalb der Universität, <abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> im Überseemuseum, in der Wagenfeld-Stiftung sowie der Bremer Shakespeare Company, im medienhaven Bremen und im KLUB DIALOG. Entstanden ist auf diese Weise eine bunte, vielfältige und mehrsprachige kommentierte Sammlung von Gedichten aus unterschiedlichen Epochen und Kulturräumen, die in einer illustrierten Anthologie (siehe Abbildung) zusammengestellt wurden. Diese ist für Lehramtsstudierende und Lehrkräfte im Unterricht nutzbar und laufend erweiterbar.</p><p>Mittlerweile ist die Anthologie in der 2. Auflage erschienen, eine 3. Auflage mit einer aktualisierten Sammlung an Gedichtalternativen ist in Planung.</p><h3>Aktuelle Entwicklung: Gedichtalternativen auf <em>Instagram</em></h3><p>Die vorgeschlagenen Gedichtalternativen aus der Anthologie werden derzeit auf der <span lang="en" dir="ltr">Social Media</span> Plattform <em>Instagram</em>&nbsp;multimodal vorgestellt. Neben den Gedichtalternativen selbst werden u.a. auch unterschiedliche Personen zum Thema „Gedichtalternativen“ <span lang="en" dir="ltr">interviewt </span>sowie Begriffe rund um das Thema visuell erklärt. @<a href="https://www.instagram.com/gedichtalternativenfuerde/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" rel="noreferrer">gedichtalternativenfuerde</a></p><p><strong>Sie haben Interesse an einem Exemplar der gedruckten Anthologie? Wenden Sie sich gerne via Email an das Projekt-Team: <a href="mailto:doff@uni-bremen.de" class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail">Kontakt</a>.</strong></p>]]></content:encoded>
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                            <enclosure url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/3/csm_Titelbild_52d1ed1b29.jpg" length="329393" type="image/jpeg"/><media:content url="https://www.uni-bremen.de/fileadmin/_processed_/e/3/csm_Titelbild_52d1ed1b29.jpg" fileSize="329393" type="image/jpeg"/><media:description type="plain">Elephant stands on thin branch of withered tree in surreal landscape. This is a 3d render illustration</media:description><media:copyright>Orla via istockphoto</media:copyright>
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