Herzlich willkommen im Fachbereich Biologie/Chemie

Der Fachbereich 2 versteht sich als Forschungseinrichtung, an der sowohl grundlagen- als auch anwendungsorientierte Fragestellungen der Biologie und der Chemie bearbeitet werden. Unsere Studiengänge sind forschungsorientiert und ermöglichen die Entwicklung von wesentlichen Forschungskompetenzen, die Studierende für eine wissenschaftliche Laufbahn, aber auch für akademische Berufsfelder außerhalb der Hochschule qualifizieren.

Aktuelles

EU fördert erneut Lehrerbildung in Bremen

Mit dem einprägsamen Namen ARTIST – „Action Research to Innovate Science Teaching“ startet ein neues Projekt an der Universität Bremen. Die Europäische Union fördert dieses Projekt zur Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften in den Naturwissenschaften mit 900.000 Euro. Koordiniert wird ARTIST von Professor Dr. Ingo Eilks vom Institut für Didaktik der Naturwissenschaften der Universität Bremen. Beteiligt sind weitere Partnerhochschulen aus Irland, Österreich, der Türkei, Georgien, den Philippinen und Bremens Partnerstadt Haifa in Israel. mehr »

© Kai BischofAlgengemeinschaft in der Gezeitenzone am Rande der Magellanstraße, Chile.

Neues DFG-Projekt zur Ausbreitungswahrscheinlichkeit invasiver Großalgen in der Antarktis

Durch stetig zunehmende globalisierte Verkehrsströme und den Klimawandel steigt weltweit die Problematik von Bio-Invasionen. Invasive Großalgen haben das Potential, die Struktur und Funktion von Küstensystemen nachhaltig zu schädigen, oftmals verbunden mit einem dramatischen Rückgang der lokalen Biodiversität. Zur Einschleppung invasiver Großalgen in antarktische Küstengewässer liegen derzeit noch keine Berichte vor. Unterstützt durch den Klimawandel und durch fortwährend ansteigenden touristischen wie wissenschaftlichen Schiffsverkehr in der Antarktis, nimmt die Invasionswahrscheinlichkeit jedoch stetig zu. Drei Arten von Großalgen etablierten sich kürzlich in der Region von Patagonien bis Feuerland und sind mögliche Kandidaten für eine weitere Ausbreitung bis in die Antarktis. Durch einen experimentellen ökophysiologischen Ansatz kombiniert mit Habitatkartierungen und Klimadaten sollen Vorhersagemodelle zur Etablierung mehr »

© FB2 / FB2

Interessante Woche mit Gaststudierenden aus Straßburg

Wie jedes Jahr haben eine Woche lang Studierende der Chemie aus der Universität Straßburg an Veranstaltungen des Bachelors Chemie teilgenommen, Arbeitsgruppen der Chemie und Forschungsinstitute besucht. Am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven haben die Studierenden einen spannenden und eindrucksvollen Vortrag über Klimawandel und die Forschung der Meereschemie gehört und die Analyse-Labore besichtigt. Zu den Highlights gehörte für die Studierenden auch die vom International Office organisierte Kneipentour, die dieses Jahr mit einem "Picknick" an der Weser endete, und der Besuch des Auswandererhauses in Bremerhaven. Deutliche kulturelle Unterschiede haben die Studierenden auch im Studiensystem benannt: weniger formell und ein wenig chaotisch gehe es hier zu, dafür seien die Studierenden sehr selbständig und eigenverantwortlich. Der Besuch findet jährlich im Rahmen einer Kooperation der Chemie am FB2 mit der Exzellenzhochschule ECPM in Straßburg statt.

Fact Finding Mission to Nigeria

Headed by Uni Bremen alumnus lawyer Dr. Ignatius Adeh, a predominately Bremen delegation visited Kano and Abuja from June 27 until July 2. The diverse and intensive consultations include issues for ReviTec implementation, water purification (BORDA Bremen), University contacts and stakeholder meetings.The fact finding mission is supported by Deutsch-Africa-Marketing Company Ltd. (Abuja).
Contact: hartmut.koehlernoSpam@uni-bremen.de

News from our partnership with Ngaoundéré, Cameroon

PhD students Danra and Danmori built a new extractor for soil mesofauna, probably the first in Central Africa. The first results give proof of high abundances of soil mesofauna in Adamoaua soil with surprising biodiversity and many species unknown to the experts. We are looking forward to contribute to the knowlwedge of terrestrial biodiversity in sudano-Guienan Savannah.
Contact: hartmut.koehlernoSpam@uni-bremen.de

© Holger Auel / FB2Studenten und Lehrer in Concarneau

Von erfolgreicher meeresökologischer Exkursion in die Bretagne zurück

Vom 02.-18.06.2016 unternahm BreMarE in Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung eine meeresökologische Exkursion in die Bretagne: Während ein Teil der Studierenden in der Umgebung von Concarneau meereszoologische und -botanische Untersuchungen in der Gezeitenzone durchführte, widmete sich der andere Teil an Bord des Forschungsschiffs Heincke Fragestellungen aus der Fischerei- und Planktonforschung. Nach einer Woche wurden dann in Concarneau die Gruppen ausgetauscht.

In dem Blog zum Wissenschaftsjahr „Meere + Ozeane“ wird über diese „seegehende Universität“ berichtet. (Link zum Blog: www.wissenschaftsjahr.de/2016-17/das-wissenschaftsjahr/die-forschungsflotte/forschungsschiff-blogs/he465-die-seegehende-universitaet.html)

© Prof. Wöhrle / FB2Von rechts nach links: Prof. Dieter Wöhrle, Dr. Arne Wittstock, Dr. Günter Schnurpfeil

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Projekt mit 420.000 Euro

Nanoporöses Gold wird mit Metallkomplexen kombiniert / Ziel der „Grünen Chemie“: Umweltfreundliche Reinigung von Abwasser

Erneut wurde Wissenschaftlern der Universität Bremen für ein Forschungsprojekt eine hohe Summe von Drittmitteln bewilligt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert mit insgesamt 420.000 Euro über drei Jahre ein Projekt in der Grundlagenforschung unter Leitung von Dr. Arne Wittstock und Professor Dieter Wöhrle im Studiengang Chemie. Es geht um eine Kombination von nanoporösem Gold mit Metallkomplexen, die eine wirkungsvolle photokatalytische Oxidation ermöglichen sollen. Die Hybridmaterialien werden umweltfreundliche und energiesparende Innovationen bei der chemischen Synthese und bei der Abwasserreinigung möglich machen, das Stichwort lautet: „Grüne Chemie“. So können Schadstoffe wie Phenol oder Schwefelverbindungen im Wasser abgebaut werden. mehr »

© Ulisse CardiniEine der im Experiment verwendeten gebleichten Korallen mit ihren ausgestreckten Polypententakeln.

Bakterien können Korallen während der gefährlichen Bleiche unterstützen

Eine bestimmte Gruppe von Bakterien kann gebleichten Korallen helfen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Professor Christian Wild (Marine Ökologie, Universität Bremen) kürzlich am Roten Meer durchgeführt hat. Die Studie wurde nun in der renommierten internationalen Fachzeitschrift „Environmental Microbiology“ publiziert. Dr. Ulisse Cardini, der vergangenes Jahr an der Universität Bremen promoviert hat und nun als Wissenschaftler an der Universität Wien arbeitet, ist Erstautor dieser Publikation.

Die Korallenbleiche und ihre Verknüpfung mit der Meereserwärmung

Warmwasser-Korallen sind Nesseltiere, die nur einen sehr engen Temperaturbereich von ca. 23-30 °C tolerieren. Übersteigt die Wassertemperatur diesen Wohlfühlbereich, kommt es oft zur sogenannten Korallenbleiche. In diesem Prozess verlieren die Korallen einen Großteil ihrer Färbung, mehr »

© Simon Grabowsky et al.

Mit Röntgenstrahlung Wasserstoffatome finden

Wasserstoffatompositionen sind extrem wichtig für Materialwissenschaften, um Wechselwirkungsenergien zu bestimmen, sowie für Biologie, um Wirkstoff-Enzym-Wechselwirkungen zu charakterisieren. Erstmalig können Wasserstoffatompositionen akkurat und präzise mit Röntgenstrahlen bestimmt werden.

Weitere Informationen Universität Bremen Prof. Dr. Simon Grabowsky Emmy Noether Research Group Leader Institut für Anorganische Chemie und Kristallographie Fachbereich Biologie/Chemie E-Mail: simon.grabowsky@uni-bremen.de mehr »

© Prof. Doris ElsterErklärvideos in BioScientix

BioScientix – Erklären mit Videos. Forschendes Lernen im Lehramtsstudium Biologie

Nach dreisemestriger Laufzeit wurde das Projekt ForstA Projekt "BioScientix - Gestaltung einer Lernumgebung zur Entwicklung und Vertiefung fachbezogenen didaktischen Handelns" erfolgreich mit einer Vielzahl von erstellten Erklärvideos zu Inhalten der fachlichen Grundausbildung im Bachelor Biologie abgeschlossen.

Das Projekt "BioScientix - Gestaltung einer Lernumgebung zur Entwicklung und Vertiefung fachbezogenen didaktischen Handelns" ist ein Projekt zur Entwicklung, Erprobung und Evaluierung einer innovativen Lehrveranstaltung in der Studieneingangsphase des Bachelor Biologie, vor allem für Studierende mit Lehramtsoption.Im Rahmen eigener kleiner Forschungsprojekte entwickelten die Studierenden mit Unterstützung von Fachdidaktikern, Fachwissenschaftlern und Mediendidaktikern Erklärvideos. Gelungene Videos können auch in Zukunft in Lehrveranstaltungen eingesetzt bzw. Peers zur Lernunterstützung zur Verfügung gestellt werden. mehr »

Ausgezeichnete Masterarbeit

Nils Rädecker, Mitarbeiter der AG Marine Ecology von Prof. Wild,  ist mit dem Marum Forschungspreis für seine herausragende Masterarbeit ausgezeichnet worden.

© Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt / FB2

Auszeichnung für Schülerlabor am FB 2

Das Schülerlaborprojekt "Chemie, Umwelt, Nachhaltigkeit – Schülerlaborangebote für alle Schülerinnen und Schüler", geleitet von Prof. Ingo Eilks, erhält beim Polytechnik-Preis 2015 eine Ehrenurkunde. Hiermit werden neben den vier Preisträgern weitere 13 hervorragende Projekte aus knapp 120 Bewerbungen ausgezeichnet.

DAAD fördert Kooperation zwischen der Uni Bremen und Australien

Programm ermöglicht Nachwuchswissenschaftlern des Fachbereichs Biologie/Chemie die Mitarbeit in Forschungsprojekten gegen Blutkrebs sowie die Erforschung von Tierseuchen und der Schlafkrankheit

Die Universität Bremen kann ihre Kooperation mit der Griffith University in Australien weiter ausbauen: Der Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert den Austausch von Doktorandinnen, Doktoranden und Post-Docs. Dadurch haben sie die Möglichkeit, an Kooperationsprojekten der beiden Universitäten mitzuarbeiten. Es geht um eine effizientere Behandlung von Blutkrebs sowie um die Erforschung von Tierseuchen und der Schlafkrankheit bei Rindern. Der DAAD fördert den Austausch im Rahmen seines Programms Projektbezogener Personenaustausch (PPP) in den nächsten zwei Jahren mit etwas mehr als 30.000 Euro. mehr »

© Jessica Schiller / FB2Die Sporophylle von Undaria pinnatifida setzen Millionen von Vermehrungszellen frei und sind als Delikatesse vor allem in der japanischen Küche geschätzt.

Neues Projekt zur Biologie invasiver Großalgen

In dem neuen Kooperationsprojekt „The invasive kelp Undaria pinnatifida: a prominent Asian food source spreading in European waters“ wird mit Methoden der experimentellen Ökophysiologie, Populationsgenetik und Modellierung u.a. untersucht, welchen Einfluss der Klimawandel auf das Nutzungspotential der Alge in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet und auf ihr Ausbreitungspotential in europäischen Gewässern hat. mehr »

© Dr. Ulisse Cardini / FB2Kurzzeit-Inkubation einer Steinkoralle zur parallelen Bestimmung von Kohlenstoff- und Stickstofffixierung im Licht

Tropische Korallenriffe: DFG bewilligt Bremer Forschungsprojekt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt erneut die Korallenforschung an der Universität Bremen. Sie hat jetzt der Arbeitsgruppe Marine Ökologie unter Leitung von Professor Christian Wild am Fachbereich Biologie und Chemie Forschungsmittel in Höhe von 220.000 Euro für das Projekt „NICE“ (NItrogen Cycling in Coral Reef organisms under Environmental change) mit einer Laufzeit von drei Jahre bewilligt. mehr »