Herzlich willkommen im Fachbereich Biologie/Chemie

Der Fachbereich 2 versteht sich als Forschungseinrichtung, an der sowohl grundlagen- als auch anwendungsorientierte Fragestellungen der Biologie und der Chemie bearbeitet werden. Unsere Studiengänge sind forschungsorientiert und ermöglichen die Entwicklung von wesentlichen Forschungskompetenzen, die Studierende für eine wissenschaftliche Laufbahn, aber auch für akademische Berufsfelder außerhalb der Hochschule qualifizieren.

Aktuelles

Freie Ausbildungsplätze 2017 in der Chemielaborant/innenausbildung

 Für den 01.08.2017 stehen unter bestimmten Voraussetzungen noch freie Ausbildungsplätzezur Ausbildung als ChemielaborantIn  zur Verfügung. Bein Interesse bitte telefonisch melden unter 0421 218 62845 oder per Email unter pbr@uni-bremen.de. mehr »

Studentische Tagung in der Chemie 2017 - STiTa

Am 6. Juli 2017 findet zum ersten Mal die studentische Tagung in der Chemie (STiTa) statt. Das Besondere an dieser Veranstaltung ist, dass sie von Studierenden für Studierende organisiert wird und durch das Projekt ForstA (Forschend studieren von Anfang an) aus dem Programm “Universität des Forschenden Lernens" finanziert ist. Auf der Tagung werden wissenschaftliche Poster aus den verschiedensten Themengebieten vorgestellt, diese reichen von Farbstoffen über Polymere bis hin zur heterogenen Katalyse.

Alle Interessierten sind herzlich zur Eröffnung der Veranstaltung ab 14 Uhr im Raum A0240/A0242 eingeladen. Beginnen wird diese mit einigen Kurzvorträgen von wissenschaftlichen MitarbeiterInnen des Fachbereichs Biologie/Chemie. Im Anschluss folgt die Posterpräsentation bei der in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen mit den Studierenden diskutiert werden kann. Abschließend wird um ca. 18:30 Uhr ein Posterpreis verliehen und die Tagung mit einigen abschließenden Worten beendet.

Über eine rege Teilnehmerzahl würden sich das Organisationsteam und die Studierenden sehr freuen.

Kontakt:
Das Organisationsteam - Maximilian Schriever, Norman Storz, Torsten Kleemiß, Julian Spils
E-Mail: nstorz@uni-bremen.de

 

 

© KAUST
Claudia Pogoreutz und Nils Raedecker bei der experimentellen Arbeit.

Forscherteam der Universität Bremen untersucht Korallenbleiche

Stickstoff-fixierende Bakterien, die natürlichen Mitbewohner tropischer Korallen, tragen zur Korallenbleiche bei. Das geschieht selbst ohne Ozeanerwärmung. So lautet das Ergebnis einer neuen Studie, die ein internationales Forscherteam am Roten Meer durchgeführt hat. Christian Wild, Professor für Marine Ökologie an der Universität Bremen, hat sie gemeinsam mit Professor Christian Voolstra von der King Abdullah University of Science and Technology (KAUST), Saudi Arabien, geleitet. Die Studie wird nun in der renommierten internationalen Fachzeitschrift „Global Change Biology“ publiziert. Sie veröffentlicht Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen des Klimawandels. Dr. Claudia Pogoreutz und Nils Rädecker sind die Erstautoren der Publikation. Sie haben ihre Doktor- und Masterarbeiten an der Universität Bremen abgeschlossen und sind inzwischen an der KAUST als Wissenschaftler tätig.

Warmwasser-Korallen tolerieren einen Temperaturbereich von 23 bis 30 Grad. Übersteigt die Wassertemperatur diesen Wohlfühlbereich, verlieren sie einen Großteil ihrer Färbung.  Wenn die Bleiche zu lange andauert, kann dies zum Tod der Korallen führen. In den vergangen Jahrzehnten kam es aufgrund der ansteigenden Meerestemperaturen immer wieder zu ausgedehnten Bleichen mit anschließendem Massensterben von Korallen.

Stickstoff-Verbindungen können die Effekte der Ozeanerwärmung auf die Gesundheit der Koralle verschlimmern. Der Stickstoff wird dort auch von Stickstoff-fixierenden Bakterien hergestellt. Claudia Pogoreutz, Nils Rädecker und ihre Kollegen haben darum untersucht, welchen Einfluss deren vermehrte Aktivität auf die Gesundheit der Koralle hat.

Informationen zur aktuellen Publikation: Pogoreutz, Rädecker et al. (2017) Sugar enrichment provides evidence for a role of nitrogen fixation in coral bleaching (Global Change Biology).
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/gcb.13695/full

Kontakt
Universität Bremen Fachbereich Biologie/Chemie
Prof. Dr. Christian Wild
Tel.: 0421 218-63367
E-Mail: christian.wildnoSpam@uni-bremen.de

© Harald Rehling / Universität Bremen, FB2


Betrachten Pflanzen im Bremer Labor: (von links) Botschafterin Tswelopele C. Moremi Kagiso Joseph Magibisela, Erster Sekretär der Botschaft Boswanas in Berlin und die Bremer Mikrobiologin Professorin Barbara Reinold-Hurek.

Botschafterin Botswanas beeindruckt von Forschungen an der Uni Bremen

Wie kann die Bodenfruchtbarkeit in der Kavango-Region, die an Botswana grenzt, verbessert werden? Ein entsprechendes Forschungsprojekt an der Universität Bremen wird von Professorin Barbara Reinhold-Hurek geleitet. Kürzlich empfing die Mikrobiologin im Fachbereich Biologie/Chemie die Botschafterin Botswanas, Ihre Exzellenz Tswelopele Cornelia Moremi, um mit ihr über die aktuellen Ergebnisse ihrer Forschungen zu sprechen.

In der Kavango-Region ist der landwirtschaftliche Anbau dominiert von Kleinbauern, die den Boden  ohne Bewässerung und Düngung beackern und nur niedrige Erträge erzielen. Luftstickstofffixierende Knöllchensymbiosen von Hülsenfrüchten und Futterpflanzen mit Bakterien könnten protein- und nährstoffreiche Nahrungs- und Futtermittel liefern und bei gutem landwirtschaftlichen Management die Bodenfruchtbarkeit verbessern. In den Laboren der Universität Bremen werden Bakterien untersucht, die mit den lokalen Pflanzen Symbiosen eingehen können und an die harschen Umweltbedingungen angepasst sind.

Tswelopele Cornelia Moremi zeigte sich beeindruckt von den bestehenden Kooperationsbeziehungen und den Forschungsergebnissen. Sie betonte, wie wichtig diese Kooperation für Botswana ist und warb darum, sie fortzusetzen und zu vertiefen.

© Moritz Krause / FB2

Internationale Auszeichnung für Lehrkonzept der Bremer Chemiedidaktik

Dr. Moritz Krause, Lehrbeauftragter und Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Chemiedidaktik der Universität Bremen, gewinnt den ersten Preis beim „Contest for Digital Learning Objects in Chemistry”. Ausgezeichnet wird sein Beitrag über „Learning the nomenclature of alkanes by creating Stop Motion Videos”. Stop-Motion ist eine Filmtechnik, bei der eine Illusion von Bewegung erzeugt wird, indem einzelne Bilder von unbewegten Motiven aufgenommen und anschließend aneinandergereiht werden. Bei dem Konzept von Moritz Krause erstellen Schüler oder Studierende mit Hilfe von Tablet-Computern eigene Videos über die Benennung chemischer Verbindungen. Dabei setzen sie sich fast beiläufig mit den anzuwendenden Regeln zur chemischen Namensgebung von Stoffen auseinander. Jetzt ist hierzu auch ein Beitrag in der Zeitschrift „Chemistry in Action“ erschienen. Der Wettbewerb wurde vom European Chemistry Thematic Network (ECTN) veranstaltet, dem europaweit mehr als 100 Chemiefachbereiche sowie viele chemische Fachgesellschaften angehören.

Der von Krause entwickelte Ansatz kann auch auf andere Gebiete der Chemie ausgeweitet werden. Mit Hilfe von Stop Motion Videos können Lernende eine Vielzahl von Prozessen dynamisch visualisieren und intensiv über die dabei anzuwendenden Grundlagen lernen. Ein weiteres Beispiel ist der Prozess der Diffusion, der auf diese Weise ein tiefergehendes Verständnis der Vorgänge auf Teilchenebene ermöglicht.

Kontakt:

Universität Bremen
Institut für Didaktik der Naturwissenschaften
Dr. Moritz Krause
E-Mail: m.krausenoSpam@uni-bremen.de
www.chemiedidaktik.uni-bremen.de
www.digitale-medien.schule

 

 

STARBIOS 2 – Enhancing Responsible BioSciences - der Fachbereich 02 ist mit dabei !

STARBIOS 2 (Structural Transformation to Attain Responsible BioSciences) ist ein im Rahmen von HORIZON 2020 im Arbeitsprogramm ISSI 5 (Science With and For Society) gefördertes Projekt mit einer Laufzeit von vier Jahren und einem Fördervolumen von 3,5 Millionen Euro (http://starbios2.eu/). Ziel des Projektes ist die Umsetzung der europäischen Richtlinie „Responsible Research and Innovation (RRI)“ in sechs europäischen Forschungsinstitutionen und drei außereuropäischen Institutionen. Insbesondere geht es um die Förderung der fünf Bereiche „Gesellschaftliche Teilhabe“, „Gender“, „Open Access“, „Ethik“ und „Bildung“. Dazu werden sogenannte RRI – Aktionsplänen in den beteiligten Institutionen entwickelt. Der Austausch zwischen den beteiligten Instituten über hinderliche und förderliche Bedingungen der RRI Implementierung sowie das Lernen voneinander wird gefördert. Auf europäischer Ebene sollen Empfehlungen und ein nachhaltiges RRI Modell für die Biowissenschaften erarbeitet werden.

Der Fachbereich 02 der Universität Bremen ist einer der zwölf Projektpartner des von der Universita Degli Studi Di Roma Tor Vergata koordinierten Projektes. Unter Federführung der Biologiedidaktik am IDN wurde in Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Institute für Ökologie, Neurobiochemie, Nachhaltige Chemie, Molekulare Genetik unterstützt durch das UFT und dem Qualitätsmanagements des Fachbereichs 02 ein umfassender Aktionsplan entwickelt, der das gemeinsame Arbeiten an einem RRI Leitbild vorsieht. Als Beispiele guter Praxis der Umsetzung der RRI Richtlinie wird die Graduiertenschule NanoCompetence (http://www.nano.uni-bremen.de/) sowie das fachdidaktische Lehr-Lernlabor Backstage Science angesehen. Weitere Beispiele guter Praxis sollen im Laufe des Projektes identifiziert bzw. entwickelt werden.

Der Prozess der RRI-Leitbildentwicklung soll Studierende, Promovierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Karrierestufen mit einbeziehen. Eine besondere Rolle kommt dabei der AG Biodidaktik zu. Sie verantwortet Interview- und Fragebogenerhebungen zu den fünf RRI-Bereichen, entwickelt Trainings- und Informationsbausteine zu RRI Fragen und evaluiert deren Umsetzung in einem komplexen Trainingsprogramm.

Kontakt:

Prof. Dr. Doris Elster

Institut für Didaktik der Naturwissenschaften – Biologiedidaktik

NW2, A1300
T. 0421 218 63260

doris.elsternoSpam@uni-bremen.de

www.idn.uni-bremen.de

© Jessica Döring / FB2Jessica Döring und Dr. Thomas Hurek im Labor bei ihren Forschungsarbeiten

Bremer Mikrobiologen des FB02 veröffentlichen Forschungsergebnisse in renommierter Fachzeitschrift aus Oxford

 

Jessica Döring und Dr. Thomas Hurek haben die Wirkungsweise von verzweigten Ribonukleinsäuren bei Mutationen strukturell untersucht

Jessica Döring und Dr. Thomas Hurek vom Zentrum für Biomolekulare Interaktionen der Universität Bremen feiern einen großen Erfolg. Das renommierte Fachmagazin „Nucleic Acids Research“ (Nukleinsäureforschung) veröffentlicht auf 18 Seiten ihre Arbeitsergebnisse.

Reverse Transkriptasen

Jessica Döring und Thomas Hurek haben „Die Interaktion zwischen einer Reversen Transkriptase und einem verzweigten Ribonukleinsäure-Strang“ untersucht.   Die beiden Mikrobiologen haben mithilfe von synthetischen RNA-Strängen die Struktur der vermuteten Verzweigungspunkte im HIV-Genom in den Fokus genommen, an denen die Reverse Transkriptase wirkt und an denen die Mutationen beginnen. Das ging an unterschiedlichen Armen der Verzweigungspunkte, die aus einer Kette von Nukleotiden bestehen, unterschiedlich vonstatten. Das konnten die Mikrobiologen mittels Southern Blot sichtbar machen. Bei diesem Hybridisierungsverfahren werden Gensequenzen in einem komplexen Gemisch mithilfe von farbigen Leuchtmarkierungen erkennbar. 

Hier finden Sie die Pressemitteilung der Universität Bremen über den Forschungsartikel.

Brückenstipendium für Herrn Kleemiß zur Untersuchung von Umgebungseffekten in der Elektronendichte

Herr Florian Kleemiß erhält seit Dezember 2016 ein Brückenstipendium der Forschungskommission der Universität Bremen. Dieses wird zweimal im Jahr an zwei Bewerber der Natur- und Ingenieurswissenschaftlichen Fachbereiche vergeben und fördert den Einstieg in ein Promotionsprojekt.

Herr Kleemiß arbeitet bei Prof. Grabowsky an einer Doktorarbeit zum Thema "Wirkungs- und Interaktionsmechanismen von bio-organischen und anorganischen Molekülen in verschiedenen Umgebungen“. Dafür werden theoretische High-level-Rechnungen mit hochaufgelösten Röntgenbeugungsexperimenten kombiniert.

Vielversprechende Ergebnisse dieser Arbeit sind nicht nur ein mögliches neues Medikament als Alternative für Ibuprofen, sondern auch Einsichten in die Beeinflussung von C-H-Azidität und Wechselwirkungen mit Enzymtaschen.

© Jonas Warneke / FB2

OLB-Wissenschaftspreis: 2. Preis an Dr. Jonas Warneke aus dem Fachbereich Biologie / Chemie

Alle zwei Jahre vergibt OLB, die Stiftung der Oldenburgischen Landesbank, einen Wissenschaftspreis an exzellente Absolventen aus der Weser-Ems-Region. Mit drei von sechs Preisträgerinnen und Preisträgern hat die Universität Bremen diesmal richtig abgeräumt

Den zweiten Platz, dotiert mit 3500 Euro, belegte Dr. Jonas Warneke aus dem Fachbereich Biologie / Chemie der Universität Bremen für seine Dissertation.

Nanotechnologie für die Chipherstellung

Eine wichtige Fabrikationsmethode in der modernen Nanotechnologie ist Thema der Dissertation von Dr. Jonas Warneke. In der Arbeitsgruppe von Professorin Petra Swiderek hat er sich mit der Chemie beschäftigt, die der Elektronenstrahl-induzierten Abscheidung zugrunde liegt. Mit diesem Verfahren können beliebig geformte dreidimensionale Strukturen mit Größen im Nanometerbereich hergestellt werden. Das hat eine enorme industrielle Bedeutung zum Beispiel für die Chipherstellung. Der Chemiker hat neue Wege aufgezeigt, wie diese Prozesse verbessert werden können. Da Dr. Warneke derzeit mit einem Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung in den USA forscht, wurde er zur Preisverleihung in Oldenburg mit einer Videobotschaft zugeschaltet.

American Chemical Society zeichnet Bremer Chemiedidaktik aus

Professor Ingo Eilks wird für seine Arbeiten über Nachhaltigkeit in Lehre und Unterricht ausgezeichnet

Der Preis wird zum 1. Mal nach Deutschland verliehen Große Ehre für den Bremer Chemiedidaktiker Professor Ingo Eilks: Er erhält im Frühjahr kommenden Jahres die Auszeichnung für Incorporating Sustainability into Chemistry Education der American Chemical Society (ACS). Es ist das erst Mal, dass dieser Preis nach Deutschland verliehen wird. Ausgezeichnet werden die forschungsbasiert entwickelten Konzepte von Ingo Eilks, die sich mit Nachhaltigkeit im Chemieunterricht und der Ausbildung von Chemielehrkräften auseinandersetzen.

Dies betrifft speziell ein Lehrerbildungsmodul zu Nachhaltigkeit und Grüner Chemie in der Bremer Chemielehrerausbildung. Der Bremer Wissenschaftler ist überhaupt erst der dritte Europäer, dem diese Auszeichnung zuteilwird. Er ist damit einer von nur wenigen Chemiedidaktikern weltweit, die Auszeichnungen der drei international wichtigsten chemischen Fachgesellschaften erhalten hat, der American Chemical Society, der Royal Society of Chemistry in Groß-Britannien und der Gesellschaft Deutscher Chemiker.

Weitere Informationen:
Universität Bremen Institut für Didaktik der Naturwissenschaften
Prof. Dr. Ingo Eilks
Tel.: 0421/218-63280
E-Mail: ingo.eilks@uni-bremen.de
www.chemiedidaktik.uni-bremen.de

Suche nach effizienten LEDs

Dr. Emanuel Hupf hat einen zweijährigen Foschungsaufenthalt an der University of Alberta in Edmonton, Kanada von der Deutschen Foschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt bekommen. Ab März 2017 wird Dr. Hupf in der Arbeitsgruppe von Prof. Rivard zum Thema „Phosphoreszierende Tellurophenmonomere und –polymere der nächsten Generation“ forschen. Die Arbeitsgruppe von Prof. Rivard zählt zu den führenden Foschungsgruppen im Bereich phosphoreszierender Materialien, die auf Hauptgruppenelementverbindungen basieren.

Vor dem Hintergrund, dass etwa 20% des weltweiten Energieverbrauchs für die Lichterzeugung verwendet werden, ist die Suche nach effizienten LEDs von großer Bedeutung. Die Darstellung von Tellurophenmonomeren und -polymeren mit geeigneten optoelektronischen Eigenschaften für die Herstellung von effizienten LEDs ist daher der zentrale Bestandteil des Forschungsvorhabens.

DBU fördert erneut Bremer Schülerlabor FreiEx

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert ein weiteres Projekt am Bremer Schülerlabor FreiEX. Unter dem Titel „Phosphor-Rückgewinnung – angewandte Umwelttechnik im Schülerlabor“ werden Bildungsangebote zur immer knapper werdenden Ressource Phosphor und dessen Rückgewinnung entwickelt und für Schulklassen aus Bremen und Umgebung angeboten.

Geleitet wird das Projekt von Dr. Antje Siol und Prof. Dr. Ingo Eilks vom Institut für Didaktik der Naturwissenschaften am Fachbereich 2. Das Projekt wird gut 2 Jahre dauern und mit rund 125.000 Euro gefördert.

Neue Prozesse für metallische Nanostrukturen: DAAD fördert Zusammenarbeit mit Australien

Die von der Bremer Chemie aus geleitete COST Action CELINA hat die europäische Forschung zur Chemie von Abscheidungsverfahren mit Elektronenstrahlen intensiv vernetzt. Unterstützt durch ein neu bewilligtes DAAD-Austauschprojekt gelingt nun auch der Brückenschlag nach Australien.

Die Elektronen-induzierte Abscheidung mit fokussierten Strahlen (Focused Electron Beam Induced Deposition, FEBID) ist ein hochaktuelles Verfahren der Nanotechnologie, das mit höchster Präzision dreidimensionale Strukturen mit Größen von wenigen Nanometern herstellen kann. FEBID funktioniert aber nicht ohne die passende Chemie. Das Verfahren schreibt Strukturen auf eine Oberfläche, indem geeignete Moleküle unter dem Elektronenstrahl zersetzt werden und dabei Abscheidungen auf der Oberfläche hinterlassen.

Will man Nanostrukturen aus einem bestimmten Metall herstellen, braucht man geeignete metallorganische Moleküle. Darin sind Atome des gewünschten Metalls enthalten, die aber durch eine „Verpackung“ aus meist organischen Molekülgruppen auch leicht zu verdampfen sind, so dass die für den Schreibvorgang zur Oberfläche gelangen können. Leider ist die Zersetzung dieser Stoffe bei FEBID oft nur unvollständig und es werden erhebliche Anteile an Kohlenstoff und anderen Elementen in die Abscheidung eingebaut.

Um FEBID zu verbessern, werden daher entweder neue und speziell für FEBID entwickelte Moleküle benötigt oder neuartige Prozesse, die es ermöglichen, auch mit zunächst ungeeignet erscheinenden Substanzen trotzdem reine metallische Abscheidungen zu erhalten und so Materialien mit präzise einstellbaren physikalischen Eigenschaften entstehen lassen.

Dieser zweite Weg steht im Zentrum des neuen Kooperationsprojekts zwischen der Arbeitsgruppe Swiderek des FB2 und der Gruppe von Prof. Charlene Lobo an der University of Technology Sydney (UTS). In diesem Projekt werden an der UTS neuartige FEBID-Verfahren in einem Environmental Scanning Electron Microscope (ESEM) erprobt. Das ESEM erlaubt es, den FEBID-Prozess in einer Atmosphäre eines geeigneten Prozessgases durchzuführen.

"Linking impaired beta-cell function to diabetes-associated complications: a sweet story”

Patrik Rorsman, PhD Professor of Diabetic Medicine University of Oxford

Felderg Award Lecture

Tuesday, 6th December 2016 16:00-17:00, UFT, 1790 Leobener Straße

Patrik Rorsman, Professor of Diabetic Medicine at the at the University of Oxford has been awarded by the Feldberg Foundation this year. He has pioneered the investigation of cellular exocytosis, ion channels and calcium signalling in the cell. His contributions highly impact the understanding of the pathophysiology of Type 2 Diabetes.

The purpose of the Foundation is the promotion of scientific contacts between German and English scientists within experimental medical research, in particular in physiology and pharmacology. Each year a German and a British outstanding scientist are chosen to receive a prize. In recognition of the bestowal of the prize, each recipient gives an award lecture in each other's country.

9. November: Tag der Lehre 2016

Jedes Jahr gibt es an der Universität Bremen einen Dies Academicus, einen Tag der Lehre, der dem Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden über Themen zu Lehre und Studium dient. Vormittags organisieren die Fachbeiche dezentrale Veranstaltungen, reguläre Lehrveranstaltungen finden nicht statt.

 

- Bewegt das Studium

- Das geht Euch alle an! Neues aus dem FB2

- Informationsveranstaltung Auslandsstudium

- Ocean Science Colloquium: Passive acoustic research on marine mammals

Nachmittags finden zentrale Veranstaltungen statt und abends wird der Dies Academicus mit der Verleihung des Berninghausen-Preises für hervorragende Lehre abgeschlossen. mehr »

Bundesweit einzigartig: Duale Promotion für angehende Lehrer*innen in der Fachdidaktik Biologie

Wie lassen sich fachdidaktische Forschung und Lehrerbildung miteinander verbinden?

Das Promotionsprojekt „PARS – Partnerschaftlich Kompetenzen diagnostizieren und fördern zur Binnendifferenzierung im Biologieunterricht“ zeigt einen Weg dafür auf. Es ist eines von sechs der vom BMBF geförderten Projekte der Universität Bremen. In dem bundesweit einzigartigen Qualifizierungskonzept „Duale Promotion“ wird das 18-monatige Referendariat – also die zweite Ausbildungsphase in der Lehrerbildung nach dem universitären Abschluss – mit einer Dissertation kombiniert. Die Laufzeit der „Duale Promotion“ beträgt vier Jahre.

© FB2 / DECHEMAPreisverleihung (Dr. Sebastian Kunz, erster von rechts)

DECHEMA Nachwuchspreis 2016 an Dr. Sebastian Kunz

Dr. Sebastian Kunz, Liebig-Nachwuchsgruppenleiter am Institut für Angewandte und Physikalische Chemie der Universität Bremen wurde mit dem renommierten Hochschullehrer Nachwuchspreis der DECHEMA 2016 ausgezeichnet. Die mit 1500 € dotierte Auszeichnung erhält er für seine innovative Forschung auf dem Gebiet der Funktionalisierung von Nanopartikeln zur Steuerung von Selektivitäten in der heterogenen Katalyse.

© Prof. Dr. Andreas Hartwig

De Bruyne Medaille für Prof. Dr. Andreas Hartwig

Prof. Dr. Andreas Hartwig wurde auf der European Adhesion Conference EURADH 2016 in Glasgow mit der De Bruyne Medaille ausgezeichnet. Dieser renommierte Preis wird alle drei Jahre von der Society for Adhesion and Adhesives an einen Forscher verliehen, der sich um Klebstoffchemie und -technik besonders verdient gemacht hat.

Two new Exploration Projects via the Excellence Initiative

The Department of Biology and Chemistry of the University Successfully Acquired Two Exploration Projects via the Excellence Initiative In the framework of the Excellence Initiative, the University of Bremen supports two high risk high - gain projects per year. This year, both projects have been awarded to the Department of Biology and Chemistry:

Thermochromism of a metal oxide monitored by UV-Vis spectroscopy and microscopy.

Development of High-Temperature Inorganic Thermochromic Compounds

Prof. Thorsten M. Gesing was awarded the explorative project “Development of High-Temperature Inorganic Thermochromic Compounds” in collaboration with Prof. Dr. A. Staubitz and Dr. John Djamil. The idea of this project is to explore chemical compounds with regard to their temperature-dependent optical behavior as potential indicators in composites like lightweight construction materials. These are essential in aviation and automotive industries, but thermal failure prediction for such materials is extremely difficult due to their inherent complexity. With this approach, safety can be increased and waste reduced.

Establishment of transmitochondrial plants

Synthetic Biology: Mitochondria as Expression and Protein Factories

The research group of Prof. Rita Groß-Hardt was successful in the research area of synthetic biology. In collaboration with the University of Kiel, the team develops a technique, which will allow to employ mitochondria as expression and protein factories. Living cells have long been recognized as attractive biotechnological tools to produce various substances, like for example insulin. This approach typically implies reprogramming of the nuclear genome. In the awarded project, the genome of mitochondria is to be modified.

EU fördert erneut Lehrerbildung in Bremen

Mit dem einprägsamen Namen ARTIST – „Action Research to Innovate Science Teaching“ startet ein neues Projekt an der Universität Bremen. Die Europäische Union fördert dieses Projekt zur Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften in den Naturwissenschaften mit 900.000 Euro. Koordiniert wird ARTIST von Professor Dr. Ingo Eilks vom Institut für Didaktik der Naturwissenschaften der Universität Bremen. Beteiligt sind weitere Partnerhochschulen aus Irland, Österreich, der Türkei, Georgien, den Philippinen und Bremens Partnerstadt Haifa in Israel.

© Kai BischofAlgengemeinschaft in der Gezeitenzone am Rande der Magellanstraße, Chile.

Neues DFG-Projekt zur Ausbreitungswahrscheinlichkeit invasiver Großalgen in der Antarktis

Durch stetig zunehmende globalisierte Verkehrsströme und den Klimawandel steigt weltweit die Problematik von Bio-Invasionen. Invasive Großalgen haben das Potential, die Struktur und Funktion von Küstensystemen nachhaltig zu schädigen, oftmals verbunden mit einem dramatischen Rückgang der lokalen Biodiversität. Zur Einschleppung invasiver Großalgen in antarktische Küstengewässer liegen derzeit noch keine Berichte vor. Unterstützt durch den Klimawandel und durch fortwährend ansteigenden touristischen wie wissenschaftlichen Schiffsverkehr in der Antarktis, nimmt die Invasionswahrscheinlichkeit jedoch stetig zu. Drei Arten von Großalgen etablierten sich kürzlich in der Region von Patagonien bis Feuerland und sind mögliche Kandidaten für eine weitere Ausbreitung bis in die Antarktis.

© FB2 / FB2

Interessante Woche mit Gaststudierenden aus Straßburg

Wie jedes Jahr haben eine Woche lang Studierende der Chemie aus der Universität Straßburg an Veranstaltungen des Bachelors Chemie teilgenommen, Arbeitsgruppen der Chemie und Forschungsinstitute besucht. Am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven haben die Studierenden einen spannenden und eindrucksvollen Vortrag über Klimawandel und die Forschung der Meereschemie gehört und die Analyse-Labore besichtigt. Zu den Highlights gehörte für die Studierenden auch die vom International Office organisierte Kneipentour, die dieses Jahr mit einem "Picknick" an der Weser endete, und der Besuch des Auswandererhauses in Bremerhaven. Deutliche kulturelle Unterschiede haben die Studierenden auch im Studiensystem benannt: weniger formell und ein wenig chaotisch gehe es hier zu, dafür seien die Studierenden sehr selbständig und eigenverantwortlich. Der Besuch findet jährlich im Rahmen einer Kooperation der Chemie am FB2 mit der Exzellenzhochschule ECPM in Straßburg statt.

Fact Finding Mission to Nigeria

Headed by Uni Bremen alumnus lawyer Dr. Ignatius Adeh, a predominately Bremen delegation visited Kano and Abuja from June 27 until July 2. The diverse and intensive consultations include issues for ReviTec implementation, water purification (BORDA Bremen), University contacts and stakeholder meetings.The fact finding mission is supported by Deutsch-Africa-Marketing Company Ltd. (Abuja).
Contact: hartmut.koehlernoSpam@uni-bremen.de

News from our partnership with Ngaoundéré, Cameroon

PhD students Danra and Danmori built a new extractor for soil mesofauna, probably the first in Central Africa. The first results give proof of high abundances of soil mesofauna in Adamoaua soil with surprising biodiversity and many species unknown to the experts. We are looking forward to contribute to the knowlwedge of terrestrial biodiversity in sudano-Guienan Savannah.
Contact: hartmut.koehlernoSpam@uni-bremen.de

© Holger Auel / FB2Studenten und Lehrer in Concarneau

Von erfolgreicher meeresökologischer Exkursion in die Bretagne zurück

Vom 02.-18.06.2016 unternahm BreMarE in Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung eine meeresökologische Exkursion in die Bretagne: Während ein Teil der Studierenden in der Umgebung von Concarneau meereszoologische und -botanische Untersuchungen in der Gezeitenzone durchführte, widmete sich der andere Teil an Bord des Forschungsschiffs Heincke Fragestellungen aus der Fischerei- und Planktonforschung. Nach einer Woche wurden dann in Concarneau die Gruppen ausgetauscht.

In dem Blog zum Wissenschaftsjahr „Meere + Ozeane“ wird über diese „seegehende Universität“ berichtet. (Link zum Blog: www.wissenschaftsjahr.de/2016-17/das-wissenschaftsjahr/die-forschungsflotte/forschungsschiff-blogs/he465-die-seegehende-universitaet.html)

© Prof. Wöhrle / FB2Von rechts nach links: Prof. Dieter Wöhrle, Dr. Arne Wittstock, Dr. Günter Schnurpfeil

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Projekt mit 420.000 Euro

Nanoporöses Gold wird mit Metallkomplexen kombiniert / Ziel der „Grünen Chemie“: Umweltfreundliche Reinigung von Abwasser

Erneut wurde Wissenschaftlern der Universität Bremen für ein Forschungsprojekt eine hohe Summe von Drittmitteln bewilligt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert mit insgesamt 420.000 Euro über drei Jahre ein Projekt in der Grundlagenforschung unter Leitung von Dr. Arne Wittstock und Professor Dieter Wöhrle im Studiengang Chemie. Es geht um eine Kombination von nanoporösem Gold mit Metallkomplexen, die eine wirkungsvolle photokatalytische Oxidation ermöglichen sollen. Die Hybridmaterialien werden umweltfreundliche und energiesparende Innovationen bei der chemischen Synthese und bei der Abwasserreinigung möglich machen, das Stichwort lautet: „Grüne Chemie“. So können Schadstoffe wie Phenol oder Schwefelverbindungen im Wasser abgebaut werden.

© Ulisse CardiniEine der im Experiment verwendeten gebleichten Korallen mit ihren ausgestreckten Polypententakeln.

Bakterien können Korallen während der gefährlichen Bleiche unterstützen

Eine bestimmte Gruppe von Bakterien kann gebleichten Korallen helfen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Professor Christian Wild (Marine Ökologie, Universität Bremen) kürzlich am Roten Meer durchgeführt hat. Die Studie wurde nun in der renommierten internationalen Fachzeitschrift „Environmental Microbiology“ publiziert. Dr. Ulisse Cardini, der vergangenes Jahr an der Universität Bremen promoviert hat und nun als Wissenschaftler an der Universität Wien arbeitet, ist Erstautor dieser Publikation.

Die Korallenbleiche und ihre Verknüpfung mit der Meereserwärmung

Warmwasser-Korallen sind Nesseltiere, die nur einen sehr engen Temperaturbereich von ca. 23-30 °C tolerieren. Übersteigt die Wassertemperatur diesen Wohlfühlbereich, kommt es oft zur sogenannten Korallenbleiche. In diesem Prozess verlieren die Korallen einen Großteil ihrer Färbung.

© Simon Grabowsky et al.

Mit Röntgenstrahlung Wasserstoffatome finden

Wasserstoffatompositionen sind extrem wichtig für Materialwissenschaften, um Wechselwirkungsenergien zu bestimmen, sowie für Biologie, um Wirkstoff-Enzym-Wechselwirkungen zu charakterisieren. Erstmalig können Wasserstoffatompositionen akkurat und präzise mit Röntgenstrahlen bestimmt werden.

Weitere Informationen Universität Bremen Prof. Dr. Simon Grabowsky Emmy Noether Research Group Leader Institut für Anorganische Chemie und Kristallographie Fachbereich Biologie/Chemie E-Mail: simon.grabowsky@uni-bremen.de

© Prof. Doris ElsterErklärvideos in BioScientix

BioScientix – Erklären mit Videos. Forschendes Lernen im Lehramtsstudium Biologie

Nach dreisemestriger Laufzeit wurde das Projekt ForstA Projekt "BioScientix - Gestaltung einer Lernumgebung zur Entwicklung und Vertiefung fachbezogenen didaktischen Handelns" erfolgreich mit einer Vielzahl von erstellten Erklärvideos zu Inhalten der fachlichen Grundausbildung im Bachelor Biologie abgeschlossen.

Das Projekt "BioScientix - Gestaltung einer Lernumgebung zur Entwicklung und Vertiefung fachbezogenen didaktischen Handelns" ist ein Projekt zur Entwicklung, Erprobung und Evaluierung einer innovativen Lehrveranstaltung in der Studieneingangsphase des Bachelor Biologie, vor allem für Studierende mit Lehramtsoption.Im Rahmen eigener kleiner Forschungsprojekte entwickelten die Studierenden mit Unterstützung von Fachdidaktikern, Fachwissenschaftlern und Mediendidaktikern Erklärvideos. Gelungene Videos können auch in Zukunft in Lehrveranstaltungen eingesetzt bzw. Peers zur Lernunterstützung zur Verfügung gestellt werden. mehr »

Ausgezeichnete Masterarbeit

Nils Rädecker, Mitarbeiter der AG Marine Ecology von Prof. Wild,  ist mit dem Marum Forschungspreis für seine herausragende Masterarbeit ausgezeichnet worden.

© Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt / FB2

Auszeichnung für Schülerlabor am FB 2

Das Schülerlaborprojekt "Chemie, Umwelt, Nachhaltigkeit – Schülerlaborangebote für alle Schülerinnen und Schüler", geleitet von Prof. Ingo Eilks, erhält beim Polytechnik-Preis 2015 eine Ehrenurkunde. Hiermit werden neben den vier Preisträgern weitere 13 hervorragende Projekte aus knapp 120 Bewerbungen ausgezeichnet.

DAAD fördert Kooperation zwischen der Uni Bremen und Australien

Programm ermöglicht Nachwuchswissenschaftlern des Fachbereichs Biologie/Chemie die Mitarbeit in Forschungsprojekten gegen Blutkrebs sowie die Erforschung von Tierseuchen und der Schlafkrankheit

Die Universität Bremen kann ihre Kooperation mit der Griffith University in Australien weiter ausbauen: Der Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert den Austausch von Doktorandinnen, Doktoranden und Post-Docs. Dadurch haben sie die Möglichkeit, an Kooperationsprojekten der beiden Universitäten mitzuarbeiten. Es geht um eine effizientere Behandlung von Blutkrebs sowie um die Erforschung von Tierseuchen und der Schlafkrankheit bei Rindern. Der DAAD fördert den Austausch im Rahmen seines Programms Projektbezogener Personenaustausch (PPP) in den nächsten zwei Jahren mit etwas mehr als 30.000 Euro. mehr »

© Jessica Schiller / FB2Die Sporophylle von Undaria pinnatifida setzen Millionen von Vermehrungszellen frei und sind als Delikatesse vor allem in der japanischen Küche geschätzt.

Neues Projekt zur Biologie invasiver Großalgen

In dem neuen Kooperationsprojekt „The invasive kelp Undaria pinnatifida: a prominent Asian food source spreading in European waters“ wird mit Methoden der experimentellen Ökophysiologie, Populationsgenetik und Modellierung u.a. untersucht, welchen Einfluss der Klimawandel auf das Nutzungspotential der Alge in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet und auf ihr Ausbreitungspotential in europäischen Gewässern hat. mehr »

© Dr. Ulisse Cardini / FB2Kurzzeit-Inkubation einer Steinkoralle zur parallelen Bestimmung von Kohlenstoff- und Stickstofffixierung im Licht

Tropische Korallenriffe: DFG bewilligt Bremer Forschungsprojekt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt erneut die Korallenforschung an der Universität Bremen. Sie hat jetzt der Arbeitsgruppe Marine Ökologie unter Leitung von Professor Christian Wild am Fachbereich Biologie und Chemie Forschungsmittel in Höhe von 220.000 Euro für das Projekt „NICE“ (NItrogen Cycling in Coral Reef organisms under Environmental change) mit einer Laufzeit von drei Jahre bewilligt. mehr »