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FreiEx - Schülerlabor

Willkommen beim FreiEx Schülerlabor der Universität Bremen

Das Schülerlabor FreiEx – Freies Experimentieren ist eine gemeinnützige Bremer Einrichtung - als Beiprodukt des Chemikalienmanagements für Bremer Schulen entstanden - und seit 2004 aktiv. Es bietet anwendungsorientierte und zeitgemäße Bildungsangebote zu allen Themen der Chemie, Umwelt, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Technik ab Jahrgangsstufe 3 der allgemeinbildenden und beruflichen Schulformen an. Seit 2011 wird das „FreiEx“ in verschiedenen Projekten mit Umwelt-, Chemie- und Nachhaltigkeitsbezug in Kooperation mit der Universität des Saarlandes von der DBU gefördert. Die dabei entwickelten Materialien und Experimente bilden eine breite Basis von Unterrichtsangeboten mit Themen der aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte. Im Versuchsrepertoire befinden sich altersgerechte Experierangebote, deren Umfang, Dauer und Anforderungsniveau dem individuellen Leistungsvermögen der Lerngruppen angepasst werden kann. Das „FreiEx“ ist in der Chemiedidaktik des IDN von Prof. Dr. Ingo Eilks im NW2 verortet. Freitags ist Schülerlabor-Tag (weitere Tage bitte anfragen). Alle Veranstaltungen sind für Schulen kostenlos. Die Finanzierung der Verbrauchsmittel erfolgt über Sponsorengelder. Die hohen Personalkosten decken Projekt-Drittmittel.

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne via Mail an uns. Wir setzen uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung.

Kontakt

Dr. Antje Siol
Tel. +49 421 218 62833
E-Mail: asiol@uni-bremen.de
 

Schülerlabor-Veranstaltungen

Ab Sommer/Herbst finden im "FreiEx" vorzugsweise Schülerlaborpraktika zu den abiturrelevanten Themen "Energetik", "Kunststoffe" + "Fette" statt.

Das FreiEx ist jeden Freitag buchbar.

Weitere Termine für die vorlesungsfreie Zeit bitte via Mail anfragen.

 

 

Lehrerfortbildungen

21.9., TaBLETs - mit + über Tablets lernen - Uni OS

27.9., LCA im NW-Unterricht - Uni HB

jeweils von 15-18 Uhr, IDN, NW2

Buchbar direkt per Mail oder über das LFBZ OS-HB

 

Labor-Praxis für Oberstufen in und um Bremen

Im FreiEx können ab Herbst Laborbesuch für Grund- und Leistungskurse zu den prüfungsrelevanten Themen Fette, Kunst- & Klebstoffe sowie Energetik gebucht werden. Terminanfrage an sofort via Mail an asiol@uni-bremen.de

Angeboten werden Schülerlaborpraktika als Blockveranstaltungen. Teilnehmerzahl bis 24 SuS, Dauer 3,5 Stunden mit einer 1/2 stündigen Pause.

Vertiefung FETTEKUNST- und KLEBSTOFFEENERGETIK

zur Auswahl stehen 11 Experimente zu Fettnachweise,

Extraktionen, Oxidation, Verwendung von Fett

  
Auswahlhilfe FETTEAuswahlhilfe K&KAuswahlhilfe ENERGETIK
   

Projekte

Mit und über Tablets lernen - in diesem Vorhaben werden iPads als Lernobjekt von Schülerinnen und Schülern demontiert. Gleichzeitig fungieren funktionsfähige iPads als digitale Laborscouts, die den Experimentatoren mit Tipps, Anleitungen und Beispielen zur Demontage hilfreich zur Seite stehen. Hintergrund dieses Vorhabens ist die zunehmende Verknappung wichtger elementarer Rohstoffe wie Gold, Platin, Niob, Coltan etc., die als zentrale Elemente in funktionalen Bauteilen von Tabletcomputern und natürlich allen anderen digitalen Medien verbaut sind. Die Möglichkeiten und Grenzen einer fachgerechten Wertstoffrückgewinnung sollen mit diesem Vorhaben schülergerecht aufbereitet werden. Darüber hinaus kann die experimentelle Unterfütterung dieses Angebots vielleicht Anlass für eine berufliche Orientierung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler hin zu technischen Berufen sein. Dieses Vorhaben ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Pädagogischen Hochschule in Weingarten und der Universität in Konstanz. Zum Angebot -> und zum Kurzvideo ->.

Zielgruppen: Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9-13 aller Schulformen sowie Auszubildende in umwelttechnischen und chemischen Berufen (Laboranten und Techniker).  

Dieses Projekt wird von der DBU gefördert. Beginn 1.4.2019, Laufzeit 3 Jahre

Life Cycle Assessments von Produkten und Prozessen spielen eine immer wichtigere Rolle in unserer globalisierten und technisierten Welt. In diesem Projekt werden an ausgewählten Beispielen mit chemisch-technischen Schwerpunkten die Endpunkte "Virtuelles Wasser", "CO2-Footprint", "Flächenverbrauch" und "Ökobilanz" aufbereitet. Es soll eine Materialsammlung mit Lehrmaterial, Featurs, Videos und kleinen Experimentierreihen für die naturwissenschaftliche schulische sowie universitäre Ausbildung entstehen, die über eine Online-Plattform allen Interessierten zur Verfügung gestellt wird. Das Angebot wird mit unseren Partnern in Brasilien und den USA gemeinsam konzipiert, entwickelt und umgesetzt.  Hier finden Sie den Link zur Projektwebsite ->  www.LCA-meets-EfS.net

Dieses Projekt wird von der DBU gefördert. Die Laufzeit beträgt 3 Jahre und beginnt im Feb. 2019.

Gemeinsam mit dem Agnes-Pockels-Schülerlabor der TU Braunschweig wird ein Schülerlaborangebot entwickelt, das sich mit den verschiedenen Inhaltsstoffen unserer Lebensmittel befasst. Im Vordergrund stehen dabei die chemischen Prozesse, die bei der Zubereitung, Verdauung und beim Verderben ausgewählter Nahrungsinhaltsstoffe eine Rolle spielen. Auch sollen die chemischen Hintergründe verschiedener Konservierungsmethoden, die negativen Lagerungseinflüsse - wie sie z.B. durch Wärme und Feuchtigkeit entstehen - sowie die Bestimmung der Haltbarkeit thematisiert und experimentell für die Schülerinnen und Schüler aufbereitet werden. Ziel dieses Vorhabens ist die Sensibilisierung der Schülerschaft hin zu einem nachhaltigen und verantwortungsbewußten Umgang mit Lebensmitteln. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7-13 aller Schulformen.  

Dieses Vorhaben wird von der DBU gefördert. Beginn April 2019, Laufzeit 3 Jahre

Das "FreiEx" ist in diesem Vorhaben Juniorpartner und implementiert die Braunschweiger Materialien und bietet diese ab Anfang 2020 an. Schauen Sie in die Auswahlhilfe und sichten das "FreiEx" Best off-Angebot für die Sek. I und Sek. II oder fragen einfach an.

Ein Leben ohne Phosphor ist undenkbar! Pflanzen benötigen ihn, um zu wachsen. Hohe landwirtschaftliche Erträge müssen die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung gewährleisten. Da es in der EU keine nennenswerten mineralischen Phosphorressourcen gibt, muss der kritische Rohstoff mit Hilfe neuer technologischer Verfahren - besonders aus Abwässern und Klärschlämmen - recycelt werden.

Ziel des Projektes war die Entwicklung und Implementierung von Schülerinformations- und Schülerexperimentierangeboten zum Thema der Phosphatrückgewinnung in Kooperation des Instituts für Didaktik der Naturwissenschaften an der Universität Bremen mit dem Schülerlabor FreiEx. Alleinstellungsmerkmal dieses Angebotes ist es, als aktuelle Fragestellung aus der angewandten Umwelttechnik die Phosphor-Rückgewinnung sowohl Schüler*innen (SuS) der Jahrgänge 9 bis 13 als auch Lehramtsstudierenden, Referendaren und Lehrkräften der naturwissenschaftlichen Fachrichtungen sowie CTA/ChemielaborantInnen und Umwelttechniker in Ausbildung und Beruf in der Ver- und Entsorgungssparte nahe zu bringen. Dazu stehen Unterrichtsmaterialien für eine kritische Betrachtung des Rohstoffs Phosphor, Laborexperimente mit chemisch-biologischen Schwerpunkten sowie ausgewählte Praxisbeispiele angewandter technischer Verfahren zur Rückgewinnung von Phosphor bereit.

Dieses Kooperationsprojekt mit der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und der PH in Weingarten wurde von der DBU  vom 1.1.2017 bis 30.6.2019 gefördert.. Für Informationen zu den Projektinhalten und Materialien, Fragen und Termine melden Sie sich bitte via Mail bei uns. Wir setzen uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung.

Ziel des Projekts war die Entwicklung und Implementation von Schülerlaborangeboten mit chemisch-technischer Ausrichtung und Umwelt- oder Nachhaltigkeitsbezug. Es richtete sich sowohl an allgemeinbildende Schulen der Sek. I als auch an außerschulische Bildungsträger. Entwickelt wurden sechs Lernangebote, die speziell auch auf Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund sowie aus schwierigen sozialen Verhältnissen abzielten und griffen kulturelle Unterschiede auf, um den kognitiven, sprachlichen, aber ebenso kulturellen Voraussetzungen auch diesen in ihrer Bildungsbiographie oft benachteiligten Jugendlichen gerecht zu werden.

Die Schülerlaborangebote wurden in Bremen entwickelt, um dann in den drei Schülerlaboren unserer Partner an den Universitäten in Saarbrücken, Karlsruhe und Nürnberg adaptiert zu werden. Parallel zur Implementation wurden die Bildungsangebote auch in die Lehramtsausbildung in den Fächern Chemie und Naturwissenschaften der kooperierenden Hochschulen integriert und über Lehrerfortbildungen, u.a. durch die beteiligten Chemielehrerfortbildungszentren, verbreitet. 

Dieses Vorhaben wurde von der DBU von Dez. 2014 - Mai 2018 gefördert.

Diese Praktika haben eine langfristige Perspektive und werden über den Förderzeitraum hinaus angeboten. Informationen zu den Modulen finden Sie auf der Website des "CUN"-Projekts. Ausgewählte Materialien mit Auswahlhilfen stehen für Sie untenstehend unter dem Reiter Sek.I. - Stichwort "CUN" bereit. Fragen, Info und Ihre Anmeldungen richten Sie sich gerne via Mail an Frau Dr. Antje Siol.   

Ziel des Projekts war es, Schülerinnen und Schülern einen Zugang zu Aspekten der Nachhaltigkeit und nachhaltiger Entwicklung bei chemischen Produkten und ihren Entstehungsprozessen nahe zu bringen. Gute Beispiele sind etwa umweltschonendere und ungefährlichere Synthesen, der sparsamere Einsatz von Energie und Ressourcen oder die Verwendung alternativer Rohstoffe. Das Lernen darüber, wie die Chemie mit der Herausforderung einer nachhaltigen Entwicklung umgeht, soll ihnen helfen, entsprechende Vorgänge zu verstehen, über sie mitbestimmen zu können und diese vielleicht in Zukunft selber mit zu gestalten.

Für die Jahrgangsstufen 5 bis 13 wurden Module mit Lehrplanbezug zu aktuellen Entwicklungen aus der Nachhaltigkeitsdebatte im Sinne eines forschenden Lernens erstellt. Ein Modul umfasst dabei immer vor- und nachbereitende Unterrichtsmaterialien, ein modulares und somit flexibles Schülerexperimentier-angebot sowie Materialien für die Einbeziehung weiterer außerschulischer Lernorte aus Forschung und chemischer Industrie. Details finden Sie auf der Website zum N+C-Projekt. Ausgewählte Materialien, Auswahlhilfen und Lehrerhandreichungen zu den einzelnen Modulen sind für Sie im Download-Bereich Sek. I und Sek. II unter dem Stichwort "N+C" hinterlegt. Die kompletten Unterlagen erhalten Sie von und gerne auf Anfrage.

Diese Praktika haben eine langfristige Perspektive und werden über den Förderzeitraum hinaus angeboten. Möchten Sie ein Praktikum aus unserem N+C-Projekt durchführen, melden Sie sich bitte via Mail bei uns. Wir setzen uns möglichst zeitnah mit Ihnen in Verbindung.

Dieses Vorhaben wurde von der DBU von Juni 2011 - Mai 2014 gefördert. Ihre Anmeldungen bitte an Frau Dr. Antje Siol richten.