Willkommen im Fachgebiet Resiliente Energiesysteme

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Bei der Gestaltung der resilienten Energiesysteme werden insbesondere technische, ökonomische und soziale Aspekte betrachtet. Methodisch kommen vor allem Modellierung und Simulation, Vulnerabilitäts- und Risikoanalyse, Methoden der sozialwissenschaftlichen Empirie sowie stakeholderbasierte Bewertungsansätze zur Anwendung. Angewandt werden darüber hinaus Methoden der klassischen Technikfolgenabschätzung (u.a. Ökobilanzierung, Risikobewertung, Toxikologie, Kosten/Nutzen-Analyse, Szenariotechnik), die im jeweiligen Untersuchungsrahmen hin weiterentwickelt werden, bis hin zur leitbildorientierten Technikgestaltung. Der Resilienzansatz zur Gestaltung und Entwicklung von Technologien wird dabei als bionischer Ansatz verstanden, im Sinne eines "Lernens von der Natur".

Das Fachgebiet ist Mitglied im artec–Forschungszentrum Nachhaltigkeit an der Universität Bremen im Forschungsschwerpunkt „Soziotechnische Systeme und Nachhaltigkeit“. Ferner ist das Fachgebiet Gründungsmitglied des Advanced Energy Systems Institute (AES) an der Universität Bremen.

Mitglieder dieses Fachgebiets kommen aus dem Maschinenbau, der Verfahrenstechnik, der Biologie, Physik und den Sozialwissenschaften; sie arbeiten in inter- sowie transdisziplinären Projekten zusammen.

Grundlagenforschung und Methodenentwicklung werden kombiniert mit angewandter Forschung in Kooperation mit Unternehmen (Energiewirtschaft, kommunale Versorger, Metallwirtschaft, Maschinenbau, Fahrzeugbau, etc.), mit Stakeholderdialogen (Ozeanversauerung, Ressourceneffizienz) und Beratungsleistungen (Umweltbundesamt, Industrie und Verbände).

Aktuelles

Philipp Kenkel schließt Promotion erfolgreich ab!

Philipp Kenkel hat am 12. Dezember 2022 seine Promotion mit dem Titel „Sustainable alternatives for the petrochemical industry: Development of an open-source optimization tool for mulit-criteria decision-making in the early design phase” erfolgreich verteidigt.

Philipp Kenkel hat am 12. Dezember 2022 seine Promotion mit dem Titel „Sustainable alternatives for the petrochemical industry: Development of an open-source optimization tool for mulit-criteria decision-making in the early design phase” erfolgreich verteidigt und wurde vom Fachgebiet Produktionstechnik promoviert. In seiner Arbeit widmet er sich der mathematischen Optimierung kombinierter Power- und Biomass-to-X Prozessketten zur Herstellung von Methanol und Kraftstoffen. Philipp Kenkel war von 2018 – 2022 in der Arbeitsgruppe im Projekt „KEROSyN100“ tätig. Wir gratulieren ihm sehr herzlich zu seiner hervorragenden Promotion.

 

 

 

 

Promotionsfeier Philipp Kenkel
Aktualisiert von: D. Unland