Willkommen im Fachgebiet Resiliente Energiesysteme

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Bei der Gestaltung der resilienten Energiesysteme werden insbesondere technische, ökonomische und soziale Aspekte betrachtet. Methodisch kommen vor allem Modellierung und Simulation, Vulnerabilitäts- und Risikoanalyse, Methoden der sozialwissenschaftlichen Empirie sowie stakeholderbasierte Bewertungsansätze zur Anwendung. Angewandt werden darüber hinaus Methoden der klassischen Technikfolgenabschätzung (u.a. Ökobilanzierung, Risikobewertung, Toxikologie, Kosten/Nutzen-Analyse, Szenariotechnik), die im jeweiligen Untersuchungsrahmen hin weiterentwickelt werden, bis hin zur leitbildorientierten Technikgestaltung. Der Resilienzansatz zur Gestaltung und Entwicklung von Technologien wird dabei als bionischer Ansatz verstanden, im Sinne eines "Lernens von der Natur".

Das Fachgebiet ist Mitglied im artec–Forschungszentrum Nachhaltigkeit an der Universität Bremen im Forschungsschwerpunkt „Soziotechnische Systeme und Nachhaltigkeit“. Ferner ist das Fachgebiet Gründungsmitglied des Advanced Energy Systems Institute (AES) an der Universität Bremen.

Mitglieder dieses Fachgebiets kommen aus dem Maschinenbau, der Verfahrenstechnik, der Biologie, Physik und den Sozialwissenschaften; sie arbeiten in inter- sowie transdisziplinären Projekten zusammen.

Grundlagenforschung und Methodenentwicklung werden kombiniert mit angewandter Forschung in Kooperation mit Unternehmen (Energiewirtschaft, kommunale Versorger, Metallwirtschaft, Maschinenbau, Fahrzeugbau, etc.), mit Stakeholderdialogen (Ozeanversauerung, Ressourceneffizienz) und Beratungsleistungen (Umweltbundesamt, Industrie und Verbände).

Aktuelles

6. Heider Zukunftsgespräch - Energiewende in unseren Stadtquartieren?!

Bei dem sechsten Heider Zukunftsgespräch wurden die spannenden Ergebnisse aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen präsentiert und einen Blick auf das weitere Vorgehen im Rüsdorfer Kamp geworfen. Lesen Sie hier mehr...

am Donnerstag, 11. Mai 2023 um 18:00 Uhr im Berufsbildungszentrum Dithmarschen

5 Jahre QUARREE100 ­– Welche Erkenntnisse haben wir gewonnen? Wie kann die Energiewende in unseren bestehenden Stadtquartieren gelingen? Vor welchen Herausforderungen steht das Projekt insbesondere bei der Umsetzung klimafreundlicher Wärmeversorgungslösungen? Welchen Nutzen hat das Forschungsprojekt für die Stadt und die Region Heide, die bundesweite Energiewende und konkret für die Bürgerinnen und Bürger im Rüsdorfer Kamp? Diese Fragestellungen standen im Fokus des Heider Zukunftsgespräches.

Bei dem sechsten Heider Zukunftsgespräch wurden die spannenden Ergebnisse aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen präsentiert und einen Blick auf das weitere Vorgehen im Rüsdorfer Kamp geworfen. Die Veranstaltung wurde flankiert durch Projektstände, an denen die Projektpartner:innen für den vertiefenden Austausch und Rückfragen zur Verfügung standen.

zum Artikel vom Institut Raum und Energie

Ein voll besetzer Saal beim 6. Heider Zukunftsgespräch
Aktualisiert von: D. Unland