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InfoSys

Forschungsdatenmanagement in den Materialwissenschaften

1. Bremer Workshop „From Open Data to Open Science – Herausforderung Forschungsdatenmanagement“

Am Montag, den 19.11.2018 findet der ersten Bremer Workshop zum Thema „From Open Data to Open Science – Herausforderung Forschungsdatenmanagement“ statt.

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Das System InfoSys

Version 1.0

Das System InfoSys ist in der Version 1.0 im Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien - IWT im Testeinsatz

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Version 2.0

Die Version 2.0 ist im Faserinstitut Bremen e.V. (FIBRE) im Testeinsatz.

Das Projekt AimData - Anpassbare Interaktion mit materialwissenschaftlichen Forschungsdaten

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) (2016-2019)

In den Werkstoffwissenschaften fallen große Mengen an Forschungsdaten durch verschiedenste Versuche an. Derzeit basieren die eingesetzten Werkzeuge des Datenmanagements hauptsächlich auf dezentralen Insellösungen, die durch einen geringen Grad an Standardisierung geprägt sind. Dies erschwert den internen, nationalen und internationalen Austausch sowie die langfristige Nutzbarkeit bzw. Verwertbarkeit der erhobenen Daten. Zusätzlich führt es zu redundanten Arbeiten und Versuchsdurchführungen und damit vermeidbaren Kosten.

Ziel des Projekts ist, das bisher dezentral und heterogen organisierte Datenmanagement in eine leistungsfähige, zentral organisierte Dateninfrastruktur zu überführen, um dadurch werkstoffwissenschaftliche Forschungsdaten langfristig und nachhaltig der Forschergemeinde zur Verfügung zu stellen.

Gemeinsam mit Werkstoffwissenschaftlern soll ein systematisches Vorgehen zum Umgang mit Forschungsdaten abgeleitet werden. Darauf aufbauend soll eine softwaretechnische Lösung entwickelt werden. Diese soll offen gestaltet sein, Standards unterstützen und Schnittstellen zu anderen etablierten Datenbanken und Suchmaschinen bieten.

Im Laufe des Projekts AimData soll das aus einem Vorläufervorhaben stammende System InfoSys (verfügbar unter http://devinfosys.iwt.uni-bremen.de) als Beispiel einer digitalen Infrastruktur für Forschungsdaten weiterentwickelt werden. Hierbei steht nicht mehr die leichte, angepasste und benutzerfreundliche Eingabe der Daten, sondern deren spätere Verwertung durch Dritte im Vordergrund. Die zu erarbeitenden Erweiterungen sollen auch auf andere Infrastrukturen anwendbar sein. Bei der Entwicklung liegt ein besonderer Fokus auf der Integration nutzerfreundlichen Suchfunktionen und Auswertungstools. Diese sollen den Nutzern nicht nur das Finden relevanter Daten erleichtern, sondern Ihnen auch ermöglichen, die Qualität der Forschungsdaten zu erkennen. Um hinreichende Komplexität und Übertragbarkeit des Bremer Systems auf andere Systeme zu gewährleisten, werden in den kommenden Jahren auch materialwissenschaftliche Daten der Stoffklasse der faserverstärkten Kunststoffe hinzugefügt.

Beteiligt am Projekt AimData sind das Institut für Werkstofftechnik Bremen (IWT), das Faserinstitut Bremen e.V. (FIBRE), das Institut für integrierte Produktentwicklung (BIK) und das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI).

- Zusammenfassung aus dem Projektantrag, gefördert durch die DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft

Aktualisiert von: Susanne Putze