Awareness
Awareness-Vernetzung Uni Bremen
Herzlich Willkommen auf der Seite der Awareness-Vernetzungsgruppe der Uni Bremen!
Wir sind eine ehrenamtliche Gruppe Studierender, die sich aus dem AStA, der StuKo und interessierten Einzelpersonen, sowie der BaS zusammensetzt.
Unser Ziel ist es sich für die Bedürfnisse der Studierenden hinsichtlich Awareness (und allem was dazu gehört) einzusetzen, zu vermitteln und Sichtbarkeiten zu schaffen. Die Gruppe befindet sich in einem stetigen Prozess und da wir alle ehrenamtlich arbeiten sind unsere Kapazitäten begrenzt und wir können keine Akutbetreuung leisten. Wir freuen uns, wenn du dich trotzdem meldest und wir gemeinsam nach einem Termin und/oder möglichen Unterstützungsmöglichkeiten schauen können.
Auf dieser Seite ist ein Überblick über die Awareness-Arbeit zusammengestellt worden, weitere Informationen findet ihr hier.
Das Awarenesskonzept zur O-Woche 2025 gibt es hier.
Awareness ist ein vielschichtiges Konzept, das je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen und Schwerpunkte hat.
Von uns wird Awareness als eine Form des bewussten und achtsamen Umgangs miteinander verstanden. Dabei wird sich sowohl auf die individuelle Ebene bezogen (zum Beispiel, wenn Personen Unterstützung benötigen) als auch, gerade im universitären Kontext, auf strukturelle Ebenen. Auf dieser setzten wir uns beispielsweise mit der Vermittlung zwischen verschiedenen Universitären Ebenen und stetiger Konzeptarbeit auseinander, versuchen Sichtbarkeit zu schaffen und das Thema konkret zu platzieren.
Es geht darum, achtsam miteinander und mit sich selbst umzugehen, ohne eigene Grenzen und Bedürfnisse zu übergehen, und Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet beispielsweise, klar auf Grenzüberschreitungen hinzuweisen und eigenes Fehlverhalten anzuerkennen und zu reflektieren. Awareness ist eine aktive Form der Wahrnehmung und des Handelns und soll bei Veranstaltungen, aber auch im allgemeinen Unialltag eine seelische, emotionale und psychische Unterstützung für betroffene Personen darstellen.
Die Awareness-Vernetzungsgruppe arbeitet darauf hin, Awareness als fester Bestandteil von Schutz- und Sicherheitskonzepten an der Uni Bremen zu etablieren und physische Sicherheitsmaßnahmen somit um psychische und soziale Aspekte zu ergänzen. Als Gruppe Studierender versuchen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten eure Erfahrungen und Rückmeldungen anonymisiert zu sammeln wir und darauf aufbauend Handlungsempfehlungen weiter zu geben.
Awareness-Arbeit bedeutet für uns in diesem Kontext:
- Anonym – uns Anvertrautes wird nicht weitererzählt
- Niedrigschwellig – wir versuchen Unterstützung für den Moment zu bieten und möglichst einfach erreichbar zu sein. Du kannst dich jederzeit mit Fragen oder wenn du Unterstützung brauchst bei uns melden! Unsere Peer-to-Peer Beratung ist kein Therapie-Ersatz, sondern ein Hilfsangebot bei einer konkreten Situation oder einem Vorfall
- Definitionsmacht und Betroffenenorientierung– du entscheidet selbst, welche Unterstützung du brauchst
- Parteilichkeit– der Wahrnehmung und Perspektive der betroffenen Person wird geglaubt
- Diskriminierungssensibilität:
Nicht jede Erfahrung muss oder kann von uns nachvollzogen werden, aber wir werden sie wahrnehmen, ernst nehmen und einfühlsam behandeln. Awareness-Arbeit berücksichtigt, dass Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Positionen und Machtgefällen sprechen und handeln. An einem Ort wie der Universität Bremen, wo viele verschiedene Menschen zusammenkommen ist es wichtig dies zu berücksichtigen.
Wichtig: Awareness-Arbeit ist jedoch keine professionelle Hilfe und kein Ersatz dafür, insbesondere da diese Gruppe von Studierenden getragen wird.
Die kurze Antwort: Alles, was Du, als betroffene Person, selbst als Awareness-Fall erachtest.
Wir sind auch ansprechbar für Menschen, die sich unsicher sind, ob ihnen etwas Konkretes passiert ist.
Dazu zählen insbesondere:
- (sexualisierte) Gewalt
- Diskriminierungsdimensionen; diese können in jedem Raum passieren. Deswegen hilft es uns, wenn ihr uns auf Vorfälle hinweist, um dafür mehr Sichtbarkeit schaffen zu können.
- Dinge, die dich verunsichern, überfordern oder ein Gefühl des Unwohlseins und der Beklemmung auslösen
- Situationen im Zusammenhang mit Alkohol oder anderen Drogen (wir sind keine Suchtberatung!)
- Da der Konsum von Alkohol gerade in den O-Wochen ein großes Thema ist, möchten wir hier noch einmal betonen: Der Konsum ist freiwillig, Konsens ist zentral und jede Entscheidung für oder gegen Alkohol ist zu respektieren. Niemand darf zu Konsum gedrängt oder durch Gruppendruck beeinflusst werden. Ziel ist ein sicheres und inklusiveres Umfeld, in dem sich alle wohlfühlen können.
Kontakt
Support-Fragen-Anregungen
Du wünschst dir Support/Unterstützung bei irgendwelche unibezogenen Vorfällen?
Du hast Fragen rund zum Thema Awareness-Arbeit an der Uni?
Du möchtest dir hinsichtlich der Organisation einer Veranstaltung Ideen für ein Awareness-Konzept einholen?
Du hast Anregungen/Kritik hinsichtlich Abläufe innerhalb der Uni?
Du möchtest Teil des Teams werden, bei einem Plenum mal vorbei schauen oder Ähnliches?.
Melde dich jederzeit bei uns:
- über das Feedbacktool der BaS hier
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