Studium
Zahlen und Fakten
Regelstudienzeit: 2 Jahre
Kreditpunkte pro Jahr: 60
Unterrichtssprache: Deutsch
Akkreditierung/ Evalutation: bis 30.09.2034
gemäß der Systemakkreditierung der Universität Bremen durch die Schweizer Agentur für Akkreditierung und Qualitätssicherung (AAQ)
Was bietet der Master Chemie in Bremen?
Individuelle Studienschwerpunkte ergeben sich aus passenden Kombinationen der Wahlmodule im ersten Studienjahr des Masters. Für diejenigen mit besonderem Interesse an der Synthese neuer Stoffe bieten sich die verschiedenen Module der Anorganischen und Organischen Chemie an. Die passende Ergänzung sind die Module der Analytik oder, wenn es um die Vorhersage der Eigenschaften neuer Stoffe oder Reaktionswege geht, auch die Methoden der Theoretischen Chemie. Chemische Prozesse stehen im Fokus der Physikalisch-chemischen Module. In Kombination mit Analytik oder der Theoretischen Chemie mit ihrem Fokus auf chemischen Daten werden auch hier wertvolle Kompetenzen vermittelt. Innerhalb der beschriebenen Kombinationen sind spezielle Schwerpunkte auf Themen wie Meereschemie, die Entwicklung neuer Materialien oder Naturstoffchemie möglich. Die Studienstruktur liefert detailiertere Informationen über unsere Angebote.
Das zweite Studienjahr umfasst zwei Forschungspraktika, die dazu dienen, bevorzugte Bereiche genauer kennenzulernen, bevor die Entscheidung für eine Forschungsrichtung in der Masterarbeit fällt. Durch die Kooperationen des Fachbereichs 2 (Chemie/Biologie) mit umliegenden Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer IFAM, dem AWI, und dem materialwissenschaftlichen MAPEX-Konsortium der Uni Bremen eröffnet der Master-Abschluss auch spannende Perspektiven für eine weiterführende wissenschaftliche Tätigkeit.
Studienverlaufsplan
Master Chemie (aktuell)
Ein Ausgangspunkt für verschiedene Karrieren
Durch die stark forschungsorientierte Ausrichtung des Masterstudiums wird in hohem Maße das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten angeregt und damit die Befähigung zur Konzeption, Durchführung und Überprüfung von Projekten geschult. Die Ausbildung fördert daher in besonderer Weise die Entwicklung von Führungsqualitäten. Damit werden unsere Studierenden auf die vielfältigen Berufsfelder vorbereitet, in denen Chemiker und Chemikerinnen tätig werden (Informationen der GdCh). Dies reicht von der Grundlagenforschung an Universitäten oder Forschungsinstituten (z. B. an denen der Max-Planck- oder Fraunhofer-Gesellschaft) bis zu Forschung, Entwicklung und Produktion in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Weitere Felder liegen in der Umwelt- und Biotechnologie-orientierten Forschung, im Vertrieb, der Produktionsführung und Qualitätssicherung, der staatlichen Verwaltung, beim Patentwesen, in Umweltbehörden und im Bildungswesen, aber auch Consulting und der IT-Bereich stehen breit ausgebildeten Chemikerinnen und Chemikern aufgrund ihres analytisch geschulten Denkens offen.




