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Unterschriften-Aktion der Bremer Hochschulen

Gegen die geplanten Kürzungen des Wissenschaftsetats

Die Unterschriften-Aktion der Bremer Hochschulen geht auch nach der am 6. März 2021 stattgefundenen Finanzklausur des Senats der Freien Hansestadt Bremen weiter. Alle sind herzlich eingeladen, sich weiterhin  zu beteiligen.

Die am 6. März beschlossene Fortschreibung des Etats von rund 420 Millionen Euro für die Jahre 2022 und 2023 bleibt weit hinter dem Wissenschaftsplan 2025 sowie den eigentlichen Bedarfen zurück und sichert noch nicht einmal den Status Quo, der von strukturellen Defiziten geprägt ist. Die Hochschulen des Landes sind wichtige Akteure in der Gestaltung der Zukunft und unentbehrliche Orte des Lernens und der Bildung. Wir appellieren weiter an die Entscheidungsträger:innen in der Politik, die Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen auskömmlich zu finanzieren und Zukunftsprojekte und Studiengänge nicht zu gefährden. Wir danken allen, die durch ihre Unterschrift bereits die Solidarität mit den Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen des  Landes zum Ausdruck gebracht haben.

The petition campaign from Bremen’s universities is continuing even after the finance meeting that was held by Bremen State Senate on March 6, 2021. Everyone is invited to take part.

The updated budget of around 420 million euros for the years 2022 and 2023, which was decided upon on March 6, is still very far from fulfilling the Science Plan 2025 and actual needs, and does not even cover the status quo, which is characterized by structural deficits. The state universities are important agents in the forming of the future and indispensable places of learning and education. We continue to demand that the political decision makers sufficiently fund the universities and scientific institutes and not put future projects and degree courses in danger. We would also like to thank everyone who has displayed their solidarity with the universities and scientific institutes in the state by signing the petition.


Sehr geehrte Mitglieder des Senats der Freien Hansestadt Bremen,

mit großer Sorge und Unverständnis verfolgen wir – die Lehrenden und Forschenden der Bremer Hochschulen – die aktuellen Absichten des Senats, im Wissenschaftsbereich erhebliche Kürzungen des Etats in den nächsten Jahren vorzunehmen.

Die Hochschulen des Landes sind ein wesentlicher Impulsgeber für die wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung unserer Region und zugleich das Tor zur internationalen Wissenschaftslandschaft. Das Land braucht die Wissenschaft, um die Bremer Wirtschaft zukunftsfähig aufzustellen und nachhaltig Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Kürzungen träfen die Hochschulen in einem Zustand der breiten und überall spürbaren Unterfinanzierung. Der Wissenschaftsplan 2025 wurde aufgelegt, um Bremen an den Bundesdurchschnitt der Hochschulfinanzierung heranzuführen. Wenn von diesem Plan nunmehr Abstand genommen werden sollte, hätte dies zur Folge, dass Bremen als hervorragender Studien- und Forschungsstandort dauerhaft zurückfällt und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch Wirtschaftskraft und zukunftsfähige Arbeitsplätze verlieren wird.

Wir fordern Sie daher nachdrücklich dazu auf, die Zukunftsfähigkeit Bremens nicht durch Einschnitte im Wissenschaftssektor zu gefährden.

Rita Gross-Hardt

Matthis Kepser

Yasemin Karakaşoğlu

Dear Members of the Senate of the Free Hanseatic City of Bremen,

it is with great concern and incomprehension that we - the teachers and researchers at Bremen's universities - are following the Senate's current intentions to make substantial budget cuts in the science sector over the next years.

Bremen’s universities are a major driving force for the economic, social and cultural development of our region and at the same time the gateway to the international scientific landscape. The state needs science to position Bremen's economy for the future and to create sustainable jobs.

The cuts would hit the universities in a state of widespread and everywhere noticeable underfunding. The Science Plan 2025 was launched to bring Bremen up to the national average for university funding. If this plan were to be abandoned, Bremen would fall permanently behind as an outstanding location for study and research, losing scientists and researchers, but also economic power and sustainable jobs.

We therefore urge you not to jeopardize Bremen's future viability by making cuts in the science sector.

Rita Gross-Hardt

Matthis Kepser

Yasemin Karakaşoğlu


Bisher geleistete Unterschriften: 8718


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Unterschriften in der letzten Stunde

Unterstützen Sie die Unterschriften-Aktion der Bremer Hochschulen und unterschreiben Sie jetzt!

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