07.02.2017
Autor/in: Angelika Rockel
Mitteilung Nr.: 2017005

Personalversammlung: Kanzler Martin Mehrtens zu Uni-Perspektiven

Uni-Kanzler Dr. Martin Mehrtens ging auf aktuelle Uni-Themen bei der Personalversammlung am 7. Februar ein

Die Botschaft von Uni-Kanzler Dr. Martin Mehrtens bei der Personalversammlung am 7. Februar 2017 war klar: „Die Universität steht trotz Haushaltsgrenzen so gut da, weil Sie alle im vergangenen Jahr hochmotiviert eine hervorragende Arbeit geleistet haben. Dafür danke ich Ihnen.“

Vor rund 150 Kolleginnen und Kollegen, die der Einladung des Personalrats ins MZH gefolgt waren, ging der Kanzler auf aktuelle Themen der Universität ein. Seit Jahresbeginn liegt die Novellierung des Bremischen Hochschulgesetzes vor. Sie bringt insbesondere Veränderungen der Personalstruktur im Mittelbau mit sich. „Noch wissen wir nicht, wohin der Zug geht“, so der Uni-Kanzler. „Die BremHG Novelle enthält richtungsweisende Änderungen, ist aber so offen angelegt, dass die Umsetzung zur Stärkung aber auch zur Schwächung des Wissenschaftssystems führen kann.“

Die Novellierung sehe neben der Professur eine neue Stellenkategorie vor, die ebenfalls lehrt und forscht. Hier könnten 30 bis 40 neue Positionen geschaffen werden, „doch dieses Konzept muss aus dem Stellenplan heraus zusammen mit den Fachbereichen entwickelt werden.“

240 Millionen Euro für Sanierung und neue Gebäude


Mehrtens kündigte auch an, dass noch in diesem Jahr mit umfassenden Sanierungsarbeiten an mehreren Uni-Gebäuden begonnen wird. Die gute Nachricht: Bis zum Sommersemester wird die akute PCB-Belastung in allen betroffenen Gebäuden unterhalb der erlaubten Grenzwerte liegen. Anschließend kann mit der Grundsanierung im GW1 und NW1 begonnen werden. Auch für das GW2 sind weitere Sanierungen sowie neue Sicherheitsmaßnahmen vorgesehen; eine verbesserte Beleuchtung ist bereits auf den Weg gebracht.

Von den von der Politik bereitgestellten 240 Millionen Euro für die kommenden Jahre sind rund 130 Millionen für Neubauten vorgesehen. So wird es beispielsweise eine Erweiterung des Bohrkernlagers im MARUM geben. Auch für die Biologie ist ein neues Gebäude neben dem UFT geplant. Die frei werdenden Räume im NW2 können dann - nach umfassender Sanierung - von anderen Bereichen genutzt werden.