Mögliche Folgen

© Julia Baier / Uni Bremen/ ADE

Konflikte und Diskriminierungen beeinflussen das Arbeits- und Lernklima. Eskalierte Konflikte können die Motivation, die Gesundheit und das Arbeitsvermögen der Betroffenen und deren Umfeld wesentlich beeinträchtigen.

Individuelle Folgen

Mögliche Folgen von Diskriminierung am Ausbildungs- und Arbeitsplatz beginnen für Betroffene mit Selbstzweifeln, Unzufriedenheit und Ärger. Sie können über Ängste, Aggression und Demotivation zur Isolation und Einschränkung beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten bis hin zu Erkrankungen oder zur Aufgabe des Ausbildungs- und Arbeitsplatzes führen.

Institutionelle Folgen

Für die Institution oder den Betrieb können unbearbeitete Konflikte und fehlende Reaktionen auf Diskriminierung und Gewalt erhebliche Folgen haben.

Mögliche Folgen sind:

  • Widerstandsverlust und Spaltungstendenzen,
  • Polarisierung und der Eskalation von Gegensätzen
  • die Zerstörung von Solidarität und Zusammenhalt
  • Entscheidungsblockaden und der Verlust von Kreativität und Innovation
  • die Durchsetzung des/der "Stärkeren" und damit zur Verhinderung von Kommunikation und Diversität.

Weitere konkrete Folgen können sein:

  • Loyalitätsverlust, innere Kündigung und Demotivation von Mitarbeiter_innen,
  • schlechte Arbeitsergebnisse,
  • Verschlechterung des Gesprächsklimas und Beeinträchtigung der internen und externen Zusammenarbeit.

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