Dezember

Gruppenbild von drei Männern.
© Privat / Uni BremenEin Bild aus früheren Zeiten: Friedo Berninghausen (r.) mit dem ehemaligen Uni-Rektor Professor JürgenTimm (l.) und dem Vorsitzenden der „unifreunde“, Professor Bengt Beutler.

Gedenkfeier für Friedo Berninghausen

Die Universität Bremen hat im Jahr 2013 einen bedeutenden Freund und Förderer verloren, der viele Brücken zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Kaufmannschaft und Mitgliedern der Universität Bremen geschlagen hat: Friedo Berninghausen (rechts im Bild) lobte unter anderem den Berninghausen-
Preis für ausgezeichnete Lehre und ihre Innovation aus, der seit 1992 jährlich vergeben wird. Ihm zu Ehren laden seine Familie, die Universität Bremen und die „unifreunde“ Anfang Dezember 2013 zu einer Gedenkveranstaltung ein. Rund 180 Gäste nehmen teil. „Mit Friedo Berninghausen hat die Universität
Bremen einen guten Freund und Streiter für die Interessen der Universität verloren. Auch seinem Engagement ist es zu verdanken, dass unsere Universität regional und bundesweit anerkannt ist“, betont Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter.

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Kleiner Fallturm

Im Schülerlabor („School_Lab“) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Technologiepark wird ein außergewöhnliches Forschungslabor in Betrieb genommen: der zehn Meter hohe Space Tower ermöglicht Schülerinnen und Schülern, eigene Experimente in der Schwerelosigkeit durchzuführen. Diese Laboranlage ist nicht nur technisch stark an den Fallturm des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) an der Universität Bremen angelehnt, sondern wurde sogar von Fallturm-Ingenieuren konstruiert. Durch die Kooperation zwischen „DLR_School_Lab“ und ZARM entsteht dadurch ein anspruchsvolles und langfristig angelegtes Nachwuchsförderungsprojekt.‘

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Website "DLR_School_Lab"

Mann mit Mikro vor Zuhörern
© Harald Rehling / Uni BremenUm Gespräch mit den Studierenden und Uni-Mitarbeitern: Uni-Rektor Prof. Bernd Scholz-Reiter.

Uni-Leitung lädt zu Info-Veranstaltung

Um den Austausch zwischen dem Rektorat und allen Uni-Angehörigen zu fördern, laden Rektor, Kanzler, Konrektor und die beiden Konrektorinnen kurz vor Weihnachten zu einer Informationsveranstaltung in die Mensa. Rund 300 Studierende, Uni-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diskutieren über das Gutachten des Wissenschaftsrates, die problematische Finanzsituation der Uni und die dadurch zum Teil schwierigen Bedingungen in der Lehre. Alle Anwesenden sind sich einig, dass es diesen Austausch auch 2014 wieder geben soll.

Neue DFG-Forschergruppe zur Ultrapräzisionsbearbeitung

Technische Bauteile, zum Beispiel für Handykameras oder Laserdrucker, müssen immer höheren Anforderungen genügen, immer genauer werden. Wie kann die industrielle Fertigung solcher ultrapräzisen Bauteile weiter verbessert werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine neue Forschergruppe, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ab 2014 drei Jahre lang gefördert wird. „Ultra-Precision High Performance Cutting“ (UP-HPC) ist eine Kooperation der Bremer Universität mit der Leibniz Universität Hannover.

Beteiligt sind in Bremen das Labor für Mikrozerspanung (LFM, Prof. Ekkard Brinksmeier) und das Bremer Institut für Strukturmechanik und   Produktionsanlagen (bime, Prof. Bernd Kuhfuß) sowie in Hannover das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW, Prof. Berend Denkena). Die Fördersumme für die BremerInstitute beläuft sich auf über eine Million Euro. Ab 2014 ist die Universität Bremen damit an fünf Forschergruppen der DFG beteiligt.

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