November

© Harald Rehling / Uni BremenFreun sich über die Zustimmung der AS-Mitglieder: der neue Kanzler, Dr. Martin Mehrtens (re.), und Uni-Rektor Professor Bernd Scholz Reiter.

Dr. Martin Mehrtens wird neuer Uni-Kanzler

Ein Jahr lang hat er die Position kommissarisch betreut. Im Dezember beginnt Dr. Martin Mehrtens seine achtjährige Amtszeit als neuer Kanzler der Universität Bremen. Der Akademische Senat hat am 20. November grünes Licht gegeben und den Vorschlag von Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter bestätigt, Martin Mehrtens zum Kanzler zu bestellen. In geheimer Abstimmung stimmten 17 AS-Mitglieder ohne Gegenstimme bei vier Enthaltungen für den Vorschlag. Er tritt die Nachfolge von Gerd-Rüdiger Kück an, der nach 21 Jahren als Uni-Kanzler im Dezember 2012 als Staatsrat zur Bremer Senatorin für Bildung und Wissenschaft wechselte.

Mehrtens ist in der Uni Bremen kein Unbekannter. Seit 1989 leitet er das Dezernat für Organisation, Personalentwicklung, ITund Zentrale Dienste. Mit seinem Namen sind Entwicklung und Einführung des Kontraktmanagements sowie die Organisationsentwicklung der Uni ebenso eng verbunden wie die strategische Personalentwicklung und der gezielte Ausbau der IT-Strukturen. Auch bei der Umsetzung der Gleichstellungspolitik, der Familienförderung und dem aktiven Umweltmanagement hat sich Martin Mehrtens erfolgreich engagiert.

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Portrait eines Mannes
© Ulrich Reiss / Uni BremenProfessor Ekkard Brinksmeier ist Sprecher des neuen Sonderforschungsbereichs. (Foto: Ulrich Reiss)

DFG bewilligt neuen Sonderforschungsbereich „Prozesssignaturen“

Der zuständige Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beschließt, einen weiteren transregionalen Sonderforschungsbereich (SFB/TR) an der Universität Bremen zu fördern. Der SFB/TR 136  „Funktionsorientierte Fertigung auf der Basis charakteristischer Prozesssignaturen“ ist eine Kooperation der Bremer Universität mit der RWTH Aachen und der Oklahoma State University. Er geht zum 1. April 2014 an den Start und wird in den ersten vier Jahren mit 9,7 Millionen Euro gefördert. Dann sind insgesamt vier Sonderforschungsbereiche der DFG (davon zwei transregionale SFBs) an der Uni Bremen angesiedelt.

Im transregionalen SFB mit dem Kurztitel „Prozesssignaturen“ fungiert die Universität Bremen als Sprecherhochschule. Initiator und Sprecher des neuen SFBs ist Professor Ekkard Brinksmeier, Fachbereich Produktionstechnik. Nach Abschluss des SFB/TR4 ist es Brinksmeier damit zum zweiten Mal gelungen, einen Sonderforschungsbereich an die Universität Bremen zu holen.  „Die Bewilligung ist für uns ein großartiger Erfolg und die Einrichtung des SFB eine echte Herzensangelegenheit.

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Website SFB/TR 136 "Prozesssignaturen"

Menschen liegen vor dem Portal einer Kirche auf dem Boden -  zugedeckt mit weißen Papierbögen. Ein Mann spielt Chello.
© Harald Rehling / Uni BremenKreativer Protest vor dem Bremer Dom.

Proteste gegen Stellenkürzungen

Mitarbeiter und Studierende protestieren eine Woche lang gegen die Kürzungen von 130 Stellen in Wissenschaft, Verwaltung und Technik mit friedlichen Aktionen auf dem Campus und in der Stadt. Zwar fließt durch die Exzellenzinitiative viel Geld in die Forschung. Die Grundausstattung der Uni durch das Land ist jedoch seit Jahren unzureichend. In den nächsten Wochen folgen weitere Aktionen wie Demonstrationen auf dem Marktplatz und eine 24-Stunden-Vorlesung. Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter begrüßt die Proteste: „Es ist wichtig, dass die Politik die Meinung von verschiedenen Seiten hört. Kreativer Protest von allen Seiten ist oft am wirkungsvollsten.“ An den Protestaktionen gegen die Bildungspolitik des Bremer Senats beteiligen sich auch Schulen und andere Bremer Hochschulen.

Film, Fotos und weitere Berichte finden Sie zum Beispiel auf der Website von Radio Bremen

© Harald Rehling / Uni BremenNicht um den heißen Brei rumreden: Das fordert eine Studentin mit ihren Kommiliton in der AS-Sitzung.

Wissenschaftssenatorin zu Gast beim Uni-Parlament

Begleitet von friedlichen Protesten der Studierenden besucht die  Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt den Akademischen Senat (AS). Schwerpunktthemen sind das Gutachten des Wissenschaftsrates und die bevorstehende Stellenkürzung und damit einhergehend eine Diskussion zur Grundfinanzierung der Uni Bremen.

„Das Gutachten des Wissenschaftsrates bestätigt, dass Bremen eine leistungs- und forschungsstarke aber auch förderungswürdige Uni zu bieten hat“, so Quante-Brandt. „Dennoch zeigt der Wissenschaftsrat auch, dass z. B. die Geisteswissenschaften gestärkt und eine fokussierte Schwerpunktsetzung durchgeführt werden muss.“ Ganz klar stellt das Gutachten aber auch die Unterfinanzierung der Uni Bremen als Ursache für viele Schwachstellen heraus.

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