Oktober

Auf einem Fußweg laufen zwei Menschen. dahinter steht ein Hochaus mit einem roten Vorbau.
Blick auf den Campus-Park der Uni Bremen.

Gutachten Wissenschaftsrat: Uni ist forschungsstark, aber unterfinanziert

Die Universität Bremen ist forschungsstark, aber ihre Finanzierung ist unzureichend – insbesondere in der Lehre. So lautet das Fazit im Gutachten des Wissenschaftsrates, das er im Oktober veröffentlicht. Der Bremer Senat hatte das Gremium beauftragt, das Bremer Wissenschaftssystem auf Herz und Nieren zu prüfen. Im Herbst 2012 wurde die Uni begutachtet. Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter sieht in dem Gutachten „vor allem die Aufforderung an die politisch Verantwortlichen im Land Bremen, die Grundfinanzierung der Universität signifikant zu verbessern und ihr einen langfristigen Planungshorizont zu geben.“

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Gutachten des Wissenschaftsrats zum Download

 

 

Blick auf eine Stadt am Meer mit einer Moschee.
© Fotolia / Uni BremenBlick auf die Stadt Istanbul (Bild: Fotolia)

Hochschule und Uni Bremen organisieren Türkeiwoche

„Unterwegs im Wandel – Was bewegt die Türkei?“: Unter dieser Fragestellung organisiert die Hochschule in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen und ihrer Partneruniversität Marmara in Istanbul eine Türkeiwoche in der Hansestadt. Es finden zahlreiche Veranstaltungen zu kulturellen, politischen und  wirtschaftlichen Themen statt. Ziel der Türkeiwoche ist es, Studierenden in beiden Ländern Perspektiven durch Austauschprogramme zu eröffnen und Interesse für die Partneruniversitäten zu wecken.

Die deutsch-türkischen Kontakte werden auch im Jahr 2014 intensiviert. So wurde es durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit dem türkischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Technologie unter das Motto „Deutsch-Türkisches Jahr der Forschung, Bildung und Innovation 2014 – Science Bridging Nations“ gestellt. Auch die Universität Bremen ist dann wieder mit einer Türkeiwoche beteiligt.

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Portrait eines Mannes mit Bart vor einem Gebäude
© Privat / Uni BremenDer Mikropaläontologe Dr. Lóránd Silye aus Rumänien hat ein Stipendium der renommierten Humboldt-Stiftung.

Humboldt-Stipendiat forscht im MARUM

Der Mikropaläontologe Dr. Lóránd Silye aus Rumänien forscht ein Jahr am Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) an der Universität Bremen. Als exzellenter Wissenschaftler hat er ein Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Die von der Stiftung geförderten Wissenschaftler führen in Deutschland ein Forschungsprojekt mit einem Gastgeber ihrer Wahl durch. Dr. Lóránd Silye forscht in der Arbeitsgruppe Mikropaläontologie und Paläozeanographie, die Professor Michal Kucera am MARUM leitet.

Der Stipendiat untersucht Tiefseesedimente aus dem Roten Meer, die als Archive für die Veränderungen des Klimas und der Umweltbedingungen dienen. Anhand mikroskopischer Fossilien, die aus Sedimentkernen gewonnen werden, widmet sich sein Projekt der Frage, wie die marine Nahrungskette im südlichen Roten Meer mit der Stärke des Monsuns während der letzten 500 000 Jahre zusammenhängt. „Meine Motivation, einen Forschungsaufenthalt am MARUM zu verbringen, sind die vorzüglichen Forschungsbedingungen. Ich freue mich auf das gute Arbeitsklima und die interessante Freie Hansestadt Bremen“, sagt Silye.

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Website MARUM

Neues Magazin für Lehre und Studium

Das Uni-Magazin „Resonanz“ erscheint erstmals und widmet sich den Themen Lehre und Studium. Es soll den Austausch über Lehre und Lernen fördern, zum Feedback ermuntern, gute Beispiele aus Lehre und Studium in der Universität und darüber hinaus bekannt machen und zur Nachahmung anregen. Resonanz ist zunächst vor allem ein elektronisches Magazin, in Form eines Blogs. Alle Artikel  erscheinen im Internet und einmal im Semester als gedruckte Ausgabe.

Website Uni-Magazin "Resonanz"

Produktionstechnik: Neues Graduiertenkolleg MIMENIMA beginnt

Mit 15 Doktorandinnen, Doktoranden und zwei Postdocs aus aller Welt startet ein neues Graduiertenkolleg in der Produktionstechnik. Das Forscherteam wird sich der interdisziplinären Aufgabe stellen, neuartige, poröse keramische Materialien für den Einsatz in wichtigen Bereichen der Energie-, Umwelt-, Verfahrens- und Raumfahrttechnik zu konditionieren. Das Graduiertenkolleg „Mikro-, meso- und makroporöse nichtmetallische Materialien: Grundlagen und Anwendung GRK 1860“ (MIMENIMA) wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die Hälfte des Teams ist weiblich. mehr

Website Graduiertenkolleg MIMENIMA