Studierende & Nachwuchswissenschaftler

Gruppenbild mit zwei Frauen und drei Männern.
© Harald Rehling/Universität BremenDie Bremer Studienpreisträger 2013 (v.l.): Peter hansen, Sigrid Kannengießer, Anke Katharina Drewitz, Thomas Veltzke und Amin Ardestani. Yasir Zaki konnte an dem Fototermin nicht teilnehmen.

Bremer Studienpreis 2013

Sechs Absolventinnen und Absolventen der Uni Bremen sind für ihre hervorragenden Abschlussarbeiten und Dissertationen im Jahr 2013 mit dem Bremer Studienpreis der Gesellschaft der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen („unifreunde“) ausgezeichnet worden. Die Preisträger sind die Sozial- und Geisteswissenschaftlerinnen Dr. Sigrid Kannengießer und Anke Katharina Drewitz sowie Dr. Yasir Zaki und Peter Hansen (beide Natur- und Ingenieurwissenschaftler). Der Sonderpreis Bruker Daltonik ging an Dr. Thomas Veltzke. Dr. Amin Ardestani erhielt den Sonderpreis Rotary Club Bremen-Roland.

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Humanoide Roboter mit Deutschlandtrikot in Siegerpose.
© Universität BremenWurden 2014 Deutscher Meister und WM-Dritter: die Bremer Roboterfußballer.

Bremer Roboterfußballer: Deutscher Meister und WM-Dritter

Das Team B-Human, vierfacher Weltmeister im Roboterfußball, entschied im April erneut die German Open des RoboCups für sich. In Magdeburg setzte sich das Team gegen neun Mannschaften aus vier Ländern in der Standard Platform League durch. Bei der Weltmeisterschaft im brasilianischen João Pessoa mussten sie sich im Juli der starken Konkurrenz aus Australien geschlagen geben: Das Team wurde Dritter.

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Gruppenfoto mit einer Frau und vier Männern.
© Harald Rehling/Universität BremenDie preisgekrönten Studierenden Konstantin Tscherkaschin, David Horch, Theodor Hillebrand, Maike Taddiken und Yannik Auth mit ihrem entwickelten Messgerät. Es passt in eine Trinkflasche, um die Wasserqualität zu prüfen (v.l.).

Für besseres Trinkwasser in Entwicklungsländern

Ein Team aus der Elektrotechnik hat im größten deutschen Studierendenwettbewerb im Bereich der Mikrosystemtechnik COSIMA (Competition of Students in Microsystems Applications) den ersten Preis erhalten. Die fünf Studierenden bekamen ihn für die Entwicklung ihres Messgerätes Scipio (Scientific Purification Indicator). Es soll zur Prüfung der Trinkwasserqualität in Entwicklungsländern eingesetzt werden. Das kleine, solarbetriebene Gerät ist robust und kann auch von Kindern und Analphabeten bedient werden.

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Porträt einer lächelnden Frau.
© privatWurde für ihre Dissertation ausgezeichnet: Die Geographin Dr. Anna-Lisa Müller.

Auszeichnung für Geographin

Dr. Anna-Lisa Müller vom Institut für Geographie wurde für ihre Dissertation von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie ausgezeichnet. Sie erhielt den mit 1.000 Euro dotierten Preis für ihre Promotion „Green Creative Cities. Zur Gestaltung eines Stadttypus des 21. Jahrhunderts“. Darin beschäftigt sich die Wissenschaftliche Mitarbeiterin mit neuen Strategien in der Stadtplanung, um Städte für Menschen, die in der Kreativwirtschaft arbeiten, attraktiv zu gestalten.

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Mann im Taucheranzug
© MPIAuch auf den Bermudas hat Manuel Kleiner für seine Doktorarbeit geforscht.

Friedrich-Hirzebruch-Preis für Dissertation

Dr. Manuel Kleiner, Wissenschaftler am Bremer Max-Planck- Institut für Marine Mikrobiologie (MPI) an der Uni, wurde 2014 für seine Dissertation mit dem Friedrich-Hirzebruch-Preis ausgezeichnet. Kleiner hat seine Promotion an der Bremer Uni mit „summa cum laude“ abgeschlossen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird jährlich von der Studienstiftung des deutschen Volkes für herausragende Arbeiten verliehen.

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Bremer Flieger haben die Nase vorn

Beim 15. Bundesfinale „Stahl fliegt“ hatten die Flieger der Uni die Nase vorn. In der ÖVB-Arena in Bremen belegte das Team des Bremer Instituts für Strukturmechanik und Produktionsanlagen (BIME) den 1. Platz. Ihm folgten Studierende des Bremer Instituts für angewandte Strahltechnik GmbH (BIAS) auf dem 2. Platz.

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Porträt eines lächelnden Mannes.
© Ulrich Reiß / Uni BremenDaniel Meyer

„Top 40 unter 40“ und DFG-Preisträger

Jung, einflussreich und erfolgreich – im Jahr 2014 wurde der Nachwuchswissenschaftler Dr. Daniel Meyer gleich zweimal geehrt: Für seine gelebte Interdisziplinarität, bei der der Produktionstechniker Natur- und Ingenieurwissenschaften weiter zusammenführt, hat er die renommierteste deutsche Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler erhalten: den Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Zudem hat das Wirtschaftsmagazin „Capital“ den studierten Biologen und promovierten Ingenieur 2014 in die „Top 40 unter 40“ gewählt.

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Top 40 unter 40

Beleuchtetes Unterwasserfahrzeug
© Jakob Weber/Universität BremenInformatikstudierende waren 2014 mit ihrem autonomen Unterwasserfahrzeug AVALON international erfolgreich .

Studierende erfolgreich mit Unterwasserfahrzeug

Großer Erfolg für die Bremer Informatiker: Das Team der Uni und des Deutschen Forschungszentrums für künstliche Intelligenz (DFKI) siegte im Herbst mit ihrem autonomen Unterwasserfahrzeug (AUV) AVALON gleich bei zwei europäischen Wettbewerben im italienischen La Spezia: Bei der „Student Autonomous Underwater Challenge – Europe“ (SAUC-E) holte das Team Gold. Im Wettbewerb „euRathlon“ erzielten die Bremer in mehreren Kategorien den ersten, zweiten und dritten Platz. AUVs sollen in Zukunft unter anderem zur Wartung und Inspektion von Schiffen eingesetzt werden. Auch sollen sie bei Katastrophensituation helfen, die Lage zu überblicken, Informationen über die Umgebung zu sammeln und Gefahrenquellen zu lokalisieren.

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Jung-Forscher untersuchen Drachenflug und Nanopartikel

Der Fachbereich Produktionstechnik hat 2014 wieder Weltretter-Sonderpreise beim Bremer Landeswettbewerb von „Jugend forscht Bremen“ vergeben. Tammo Gürtzgen (18), Kian Lamprecht (18) und Florian Damke (17) vom Schulzentrum Rübekamp beschäftigten sich mit den Auswirkungen von Silber-Nanopartikeln auf das Ökosystem. Unterstützt wurden sie von Wissenschaftlern am Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) der Uni. Die Hobby-Kiter Johannes Conradi (18), Beve Akkermann (17) und Felix Sievers (19) vom Kippenberg Gymnasium haben die Effizienzsteigerung beim Antrieb von Schiffen durch Kites (Surf-Drachen) untersucht. Beide Teams belegten in ihren Kategorien zudem den ersten Platz in der Gesamtwertung der  Landesmeisterschaften.

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Porträt eines lächelnden Mannes.
© Universität BremenDAAD-Preisträger Simón Algorta vom internationalen Master-Studiengang „Digital Media“.

„Ein wunderbarer Botschafter für die Uni"

Der Master-Student Simón Algorta aus Kolumbien hat 2014 den mit 1.000 Euro dotierten Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für ausländische Studierende erhalten. Algorta setzte 2011 sein in Bogotá begonnenes Studium an der Uni Bremen fort und engagiert sich hier im internationalen Master-Studiengang „Digital Media“. „Er ist ein wunderbarer Botschafter der Uni Bremen“, sagt sein Professor Andreas Breiter. Simón Algorta war unter anderem maßgeblich beteiligt an der Entwicklung einer interaktiven Anwendung des „Multi-Touch-Tisches“ für die Präsentation der Creative Unit „Kommunikative Figurationen“ der Uni.

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Frau im Taucheranzug in einem Boot.
© privatFür die Datenerhebung an den Korallenriffen hat die „MINT Excellence“-Stipendiatin Sabrina Schmalz das professionelle Tauchen erlernt.

MINT-Stipendium für Korallenforschung

Sabrina Schmalz ist eine von 31 Studierenden, die 2014 das Stipendium „MINT Excellence“ der Manfred Lautenschläger-Stiftung erhalten hat. Die Biologiestudentin schreibt ihre Masterarbeit im Studiengang International Studies in Aquatic Tropical Ecology. Sie erforscht am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) die Interaktion von Korallen und Algen.

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Förderung für Uni-Start-up TobyRich

Kontakte knüpfen, neue Märkte erschließen – den Sprung über den großen Teich schaffen. Das Start-up TobyRich erhielt dazu im Rahmen des German Accelerators dazu Gelegenheit: Aus 80 Bewerbungen wählte die internationale Expertenjury unter anderem das von der Uni in der Gründungsphase begleitete Unternehmen aus. Die Jungunternehmer Ulrich Ditschler und Tobias Dazenko erhalten drei Monate lang nicht nur Büroräume in San Francisco. Ein spezielles Mentoring hilft ihnen dabei, nach US-Investoren im Silicon Valley zu suchen und bestehende Verkaufskontakte zu intensivieren. Das Unternehmen hat sich unter anderem auf Smartphone gesteuerte innovative Gadgets – also technische Spielereien – spezialisiert.

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Gruppenfoto Ruderinnen während der Siegerehrung.
© Soeren DannhauerErfolgreiche Uni-Ruderinnen (v.l.): Julia Strübig und Ann-Karthrin Weber (Silber), Melanie und Lisa Baues (Gold), Franziska Goldgrabe und Wiebke Schütt (Bronze). Davor: Rita Girschikowski (Präsidentin Stadtsportbund Hannover), Stefan Schostok (Oberbürgermeister Landeshauptstadt Hannover) und Michaela Röhrbein (Verbandsratsmitglied des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands).

Zwölf Medaillen für Uni-Ruderinnen

Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Hannover haben die Ruderinnen der Uni drei Gold-, drei Silber- und sechs Bronzemedaillen gewonnen. Zudem sind sie für die studentischen Europameisterschaften im Sommer 2015 nominiert worden. Damit gewann die Uni Bremen erstmals den Deutschen Hochschulpokal als erfolgreichste Universität in den 19 Meisterschaftsrennen.