Familienfreundliche Führung

Familienfreundlichkeit zeigt sich im alltäglichen Umgang miteinander. Für die Universität Bremen spielen Wissenschaftler_innen mit Personalverantwortung und Führungskräfte in der Verwaltung eine zentrale Rolle für die Herstellung einer familienfreundlichen und lebendigen Arbeits-und Studienkultur.

In individuellen Gesprächen mit der Projektleitung audit familiengerechte hochschule und Führungskräften zu Fragen einer familienfreundlichen Leitungskultur und in Diskussionen in Gremien und Veranstaltungen soll bei allen Personalverantwortlichen eine Sensibilisierung und Offenheit entwickelt werden.

Ein familienfreundliches Führungshandeln zeichnet sich durch folgende Kriterien aus:

  • benennen der vielfältigen familiären Belange, zu ihnen zählen beispielsweise: Kinderbetreuungen für eigene oder angenomme Kinder, Pflege von Angehörigen, Konflikte mit Teenagerkindern, Pendelbeziehungen, Beziehungskrisen
  • Proaktives, verständnisvolles Handeln: in Sitzungen und Gesprächen spricht die Leitung die Problematik der Vereinbarkeit von Arbeit und Studium und familiären Verpflichtungen an
  • Jede und jeder kann Lebensphasen erleben, in denen sie oder er konfrontiert wird mit extrem hohen Belastungen durch Beruf und Studium und familiären Situationen
  • Das Engagement der Beschäftigten und Studierenden für ihre familiären Aufgaben wird gewürdigt
  • es wird auf familienfreundliche, zuverlässsige und verbindliche Arbeits- und Sitzungszeiten durchgängig geachtet
  • In Arbeitsgruppen wird bei Zeitplanungen die Lebenssituation miteinbezogen
  • es wird für Arbeits- und Studienbedingungen gesorgt, in denen Menschen mit familiären Verpflichtungen erfolgreich studieren und arbeiten  und ihre Karriere ausbauen können
  • Vorbild sein: die Leitung verlässt den Arbeitsplatz für ein Familienereignis, und lässt es alle wissen!