Doc-Netzwerke

17. November 2017: Vernetzt promovieren - Doc-Netzwerke stellen sich vor

Am 17. November 2016 stellen sich die Doc-Netzwerke von 13 bis 15 Uhr im GW2-Treppenbereich vor. Alle Interessierten sind zu dieser Veranstaltung zum Thema „Vernetzt promovieren“ herzlich eingeladen, um die Netzwerke, ihre Mitglieder und Themen kennenzulernen!

Der fachliche Austausch mit anderen Promovierenden stellt eine wertvolle Motivation in der Promotionsphase dar. ProUB unterstützt diesen Austausch mit dem Format „Doc-Netzwerke“. In Doc-Netzwerken schließen sich Promovierende zusammen, deren Forschungsprojekte unter ein gemeinsames Thema fallen oder einen ähnlichen methodischen Ansatz verfolgen. Zurzeit sind 17 Doc-Netzwerke mit über 200 Mitgliedern aktiv. Die meisten Netzwerke sind in den Sozial- und Geisteswissenschaften angesiedelt. Ihre Themen sind vielfältig, sie reichen von „Sozialer Netzwerkanalyse“ bis „Korpusbasierte Sprachwissenschaft“.

Aktive Doc-Netzwerke

 

Ausgelaufene Doc-Netzwerke


Vernetzung

ProUB fördert die Vernetzung während der Promotionsphase mit Doc-Netzwerken, Erfolgsteams und speziellen Angeboten für internationale Promovierende.

Doc-Netzwerke bilden die Promovierenden selbständig zu gemeinsamen Forschungsthemen, Methoden oder interdisziplinären Arbeitsansätzen – auch zusammen mit Promovierenden anderer Universitäten und internationaler Partneruniversitäten. Die Netzwerke entwickeln gemeinsame Aktivitäten über die einzelnen Promotionsthemen hinaus, wie die Organisation einer Tagung oder gemeinsame Publikationen. In den Netzwerken verbinden sich so die Erweiterung akademischer Aktivitäten und das frühe Sichtbarwerden in der Scientific Community mit der wechselseitigen, informellen Unterstützung im Promotionsprozess.

In Erfolgsteams stehen die jeweiligen Promotionsvorhaben im Mittelpunkt. Durch extern angeleitetes Peer-Coaching in Kleingruppen werden individuelles Forschungsprogramm, Projektmanagement und eigene Ansprüche zusammen reflektiert und miteinander in Einklang gebracht. Schrittweise und gemeinsam verabredete Arbeitsziele tragen dazu bei, Promotionen erfolgreich und in kürzerer Zeit abzuschließen. Mehr Informationen zu den Promotionserfolgsteams finden Sie hier.


Für internationale Promovierende veranstaltet ProUB regelmäßige, die den Austausch zwischen den Promovierenden fördern und in denen über die Besonderheiten des Alltags an einer deutschen Universität informiert wird.


Gruppe von Studierenden am Tisch mit Laptop, Schreibblock und Stift
© Universität Bremen

Doc-Netzwerke

Doktorandennetzwerke beruhen auf der Initiative von Doktorandinnen und Doktoranden. Sie bilden einen Ort gegenseitiger wissenschaftlicher Unterstützung. Im Doc-Netzwerk wird die fachliche Durchführung des Promotionsprojekts durch gegenseitige Beratung, die soziale Einbindung der Einzelnen und begleitende akademische Aktivitäten der Gruppe ergänzt.

Jedes Netzwerk folgt einem übergreifenden Leitmotiv (Thema und/oder Methode), das die Promotionsideen und -projekte seiner Mitglieder verbindet und in der Regel interdisziplinär ausgerichtet sein sollte.

In Netzwerken werden Promovierende und fortgeschrittene Master-Studierende frühzeitig in ihrer Selbständigkeit als wissenschaftlicher Nachwuchs gefördert. Die Teilnahme ausländischer Doktorandinnen und Doktoranden ist explizit gewünscht.

Was bringt mir ein Netzwerk?

Doc-Netzwerke haben viele Vorteile:

  • Gegenseitige Beratung: Das Doc-Netzwerk ermöglicht Ihnen gegenseitigen Austausch über Erfahrungen und Arbeitsweisen (Methoden und Themen). Sie können sich gegenseitig gute Tipps geben und fachliche Diskussionen führen.

  • Soziale Einbindung: Sie sind Teil einer Gruppe. Der Doktorandenalltag wird durch diese begleitende Aktivität aufgelockert und ergänzt.

  • Koordinations-, Wissens- und Motivationsfunktion: Sie können sich (fachlich) austauschen und durch verschiedene Aktivitäten des Netzwerks Motivation finden.

  • Begleitende akademische Aktivität: Über Ihre fachliche universitäre Einbindung hinaus bietet Ihnen das Netzwerk die Möglichkeit, sich interdisziplinär zu engagieren und auszutauschen.

Wie rufe ich ein Doc-Netzwerk ins Leben?

Sie brauchen nicht viel:

  • Aussagekräftiger Titel/ Gemeinsames Leitmotiv: Das Thema des Doktorandennetzwerks kann am besten durch einen aussagekräftigen Titel belegt werden, der die Mitgliedersuche und die Darstellung nach außen vereinfacht. Der Titel setzt auch den Rahmen um die thematische und methodische Ausrichtung des Netzwerks und macht es einfacher, einen Bezugspunkt zum eigenen Promotionsthema zu suchen und zu finden.

  • Mitgliederzusammensetzung: Ideal ist es, wenn ein Netzwerk aus 6 bis höchstens 15 Mitgliedern besteht, von denen ein oder zwei Promovierende als Sprecher/innen und Ansprechpartner fungieren. Master-Studierende können gleichberechtigt im Netzwerk mitwirken, allerdings sollten die Promovierenden in der Mehrzahl sein.

  • Schriftliches Konzept zum thematischen und methodischen Rahmen des Netzwerks sowie der Bezüge der einzelnen Promotionsthemen zu diesem Rahmen (3-4 Seiten).

  • : Das Netzwerk stellt dem Promotionszentrum ProUB einen Kurztext zur Beschreibung zur Verfügung, der auf der ProUB-Webseite veröffentlicht wird.

Wie wird das Netzwerk erfolgreich?

Aktive Netzwerke leben von ihren Mitgliedern. Verbindlichkeit, Motivation und persönliche Erfolge sind hierbei wichtige Faktoren.

  • Im Netzwerk arbeiten – vom Netzwerk lernen: Durch das übergreifende Thema bietet sich die Möglichkeit gemeinsame Ziele zu erarbeiten. Zum Beispiel: Besuch einer Tagung, Einladung eines Dozents oder auch interdisziplinäre Publikationen und Projekte. Der überfachliche und persönliche Austausch über Erfahrungen (Stolpersteine, Zeitfresser, gute Recherchemethoden oder neue Entwicklungen und Impulse) ist ebenfalls ein wichtiger Faktor.

  • Interdisziplinärer Austausch: Durch die möglichen Überschneidungsbereiche innerhalb des Netzwerks bekommen Sie neue Impulse, erweitern Ihren Blick in der Wissenschaftslandschaft durch den Einfluss aus anderen Fächern und können innerhalb des Doktorandennetzwerks gegenseitig von Ihren Erfahrungen profitieren.

  • Verbindlichkeit/ Regelmäßigkeit: Regelmäßiger Austausch ist wichtig. Sollten Sie hierfür einen Raum mit einer bestimmter Ausstattung und Technik benötigen, können wir vom ProUB Sie gerne dabei unterstützen.

  • Weitere Aktivitäten: Jedes Netzwerk entfaltet weitere Aktivitäten, z. B. die Organisation von Fachvorträgen mit externen Referenten, gemeinsame Beiträge zu Konferenzen oder die Einladung geeigneter Alumni zur beruflichen Orientierung.

Welche Förderung erhält das Netzwerk?

  • Fördergelder bis zu 2.500 € pro Jahr: Als ProUB-Doktorandennetzwerk können Sie im Rahmen der Maßnahme 7 des Exzellenzinitiative-Zukunftkonzepts Mittel für einzelne AKtivitäten beantragen. Die Mittel können z. B. für Dozentenhonorare, Workshop- und Tagungsorganisation, Druckkostenzuschuss für gemeinsame Publikationen und anderes verwendet werden.

  • Soft Skills/Auftaktworkshop: Zum Start organisiert und finanziert ProUB einen bedarfsorientierte Workshops speziell für das Doc-Netzwerk.

  • Unterstützung und Beratung durch ProUB: Die gegründeten Doc-Netzwerke können jederzeit die Beratungsangebote des Promotionszentrums der Universität nutzen und mit Unterstützung und Hilfestellung seitens ProUB rechnen.

  • Bekanntmachung durch ProUB: Auf unserer Web-Plattform wird jedes Netzwerk bekannt gemacht, um Mitglieder zu finden.

Was kann daraus noch entstehen?

Neben der materiellen, ideellen, sozialen und persönlichen Förderung können auch konkrete positive Ergebnisse für den eigenen Lebenslauf entstehen.

  • Karriere-Push: Sie können sich fachlich austauschen und auch nach Abschluss Ihrer Promotion weiterhin Kontakt halten. Sie können interdisziplinäre Fachkontakte knüpfen und über das eigene Promotionsthema hinaus Kenntnisse und Kompetenzen erwerben.

  • Gemeinsame Publikationen: Durch gemeinsame Publikationen können Sie Ihr Standing in der Wissenschaftslandschaft erhöhen. Sie können in der Gruppe oder mit Mitgliedern Ihres Netzwerkes zusammen Aufsätze veröffentlichen, Projektergebnisse bekannt machen oder auch selber Tagungen organisieren.

  • Interessanter Punkt für den eigenen Lebenslauf: Bei Bewerbungen können die Netzwerkaktivitäten und -erfolge gute und interessante Ergänzungen zu Ihren übrigen Qualifikationen darstellen.