Lehrveranstaltungen SoSe 2017

Fachbereich 08: Sozialwissenschaften

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General Studies - FB 08 Sozialwissenschaften

SoSe2016

I. General Studies - Fachergänzende Studien des FB 08 (Sozialwissenschaften)

Die fachergänzenden Studien (General Studies) sind Bestandteil des wissenschaftlichen Studiums, die ca. 25 % des Bachelorstudiums umfassen. Dieser Bereich bietet Ihnen die Möglichkeit, über das Fachstudium hinaus, Veranstaltungen zu besuchen, die Ihren Interessen entsprechen. Zudem können Sie ein berufliches Profil bilden, indem Sie Fach- und Methodenkenntnisse anderer Fachrichtungen erwerben. Ihre persönliche Expertise kann Ihnen den Zugang zu einem Masterstudium oder den Berufseinstieg erleichtern. Außerdem können Sie die fachergänzenden Studien nutzen, um Ihre Fremdspachenkenntnisse auszubauen und zu vertiefen.

Die fachergänzenden Studien der zentralen Einrichtungen der Universität Bremen (Studierwerkstatt, International Office, Fremdsprachenzentrum, BRIDGE Existensgründungsinitiative der Hochschulen, eGeneral Studies, Career Center) sind im Veranstaltungsverzeichnis an oberster Stelle aufgeführt.

Einen Überblick der fachergänzenden Studien des FB 08 (Sozialwissenschaften) erhalten Sie auf dieser Seite. Zum Teil ergänzt durch Studienangebote der zentralen Einrichtungen. Die Studienangebote des Zentrums Studium und Praxis (Praxisbüro) sollen insbesondere Ihre Fähigkeiten fördern, im Team und im Projekt erfolgreich zu arbeiten. Wer darüber hinaus Theorie und Praxis miteinander verknüpfen möchte, kann sich praxisrelevante Fach- und Methodenkenntnisse aneigenen und an Praxisprojekten teilnehmen.

Die Bachelorstudiengänge des FB 08 (Sozialwissenschaften) legen in ihren Prüfungsordnungen fest, in welchem Umfang fachergänzende Studien (General Studies) im Wahl- und Wahlpflichtbereich anerkannt werden. Bitte lesen Sie Ihre Prüfungsordnung genau. Und beachten Sie den Studienplan Ihres Studiengangs.

Doch wie entscheiden Sie, welche fachergänzenden Studien für Sie richtig und sinnvoll sind? Woran orientieren Sie sich dabei?

Bevor Sie darüber nachdenken, sollten Sie sich folgende Fragen beantworten: Welche Ziele will ich im Studium und darüber hinaus erreichen? Wie kann ich die Anforderungen im Fachstudium erfolgreich bewaeltigen? Was will ich nach dem Studium beruflich machen? Wo möchte ich mich beruflich engagieren? Wie kann ich erkennen, was meine Stärken sind? Wie finde ich heraus, ob ich für meinen Traumberuf ausreichend qualifiziert bin? Was muss ich wissen, um ein anspruchsvolles Praktikum zu finden? Wie kann ich herausfinden, was in einem Praktikum von mir erwartet wird?

Wenn Sie sich ernsthaft mit diesen Fragen beschäftigen, werden Sie merken, dass Sie einen Lernprozess beginnen, den Sie selbst aktiv steuern. Sie übernehmen die Verantwortung für Ihre berufliche Zukunft. Sie sortieren das Studienangebot der Universität Bremen bzw. des FB 08 nach ihren eigenen Kriterien – zumindest für den Bereich fachergänzende Studien (General Studies).

Das Zentrum Studium und Praxis des FB 08 unterstützt Sie gerne bei der Beantwortung Ihrer Fragen. Nehmen Sie dafür bitte die Sprechzeiten wahr.

Darüber hinaus können Sie in der Stud.IP Dauerveranstaltung "PraxisForum FB 8" aktuelle Praktikumsangebote, Ausschreibungen für Hilfskraftstellen und Stellenangebote für Absolvent(en)innen herunterladen. Die Absolventenstellen sollen aufzeigen, wo Sozialwissenschaftler/innen gesucht werden. Sie dienen als Orientierung für die Klärung Ihrer beruflichen Vorstellungen.

Sie sind herzlich eingeladen, sich in die Dauerveranstaltung als Autoren einzutragen.

Birgit Ennen
Leiterin

Zentrum Studium und Praxis
GW 2, Raum B 2320
Tel.: 0421/218-67309
E-Mail: bennen@uni-bremen.de

Sprechzeiten: Dienstag bis Donnerstag 11:00-13:00 Uhr. Weitere Termine gerne nach Vereinbarung.

Weitere Informationen zur Serviceeinrichtung Zentrum Studium und Praxis erhalten Sie hier: http://www.fb8zsp.uni-bremen.de/

I. 4 Interkulturelle Kompetenz / Gender & Diversity

Zertifikat Interkulturelle Kompetenz

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
IO-009-2017 Interkulturelles Training-Basis
Intercultural Training
Interkulturelle Kommunikation

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 17:00 - 21:00 SFG 0150
Sa 22.04.17 10:00 - 17:00 SFG 0150

Interkulturelle Kompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, um sich in internationalen Zusammenhängen sicher bewegen zu können.
In dem Interkulturellen Training lernen die Teilnehmer/innen Methoden, Übungen und Theorien kennen, die ihnen interkulturelle Kommunikation erleichtert und sie für kulturelle Konfliktsituationen sensibilisiert.

Das Seminar richtet sich an alle Studierenden (national/international) der Universität Bremen und wird in deutscher Sprache abgehalten.

Es besteht die Möglichkeit sich das Training für das Interkulturelle Zertifikat anerkennen zu lassen:
www.uni-bremen.de/interkulturelles-zertifikat

Hicham Boutouil
Nurten Kurnaz
IO-010-2017 Interkulturelles Training-Basis
Intercultural Training
Interkulturelle Kommunikation

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 05.05.17 17:00 - 21:00 SFG 0140
Sa 06.05.17 10:00 - 17:00 SFG 0140

Interkulturelle Kompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, um sich in internationalen Zusammenhängen sicher bewegen zu können.
In dem Interkulturellen Training lernen die Teilnehmer/innen Methoden, Übungen und Theorien kennen, die ihnen interkulturelle Kommunikation erleichtert und sie für kulturelle Konfliktsituationen sensibilisiert.

Das Seminar richtet sich an alle Studierenden (national/international) der Universität Bremen und wird in deutscher Sprache abgehalten.

Es besteht die Möglichkeit sich das Training für das Interkulturelle Zertifikat anerkennen zu lassen:
www.uni-bremen.de/interkulturelles-zertifikat

Hicham Boutouil
Nurten Kurnaz
IO-012-2017 ACHTUNG NEUER TERMIN Interkulturelles Training-Basis
Intercultural Training
Interkulturelle Kommunikation

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 28.07.17 17:00 - 21:00 SFG 0140
Sa 29.07.17 10:00 - 17:00 SFG 0140

Interkulturelle Kompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, um sich in internationalen Zusammenhängen sicher bewegen zu können.
In dem Interkulturellen Training lernen die Teilnehmer/innen Methoden, Übungen und Theorien kennen, die ihnen interkulturelle Kommunikation erleichtert und sie für kulturelle Konfliktsituationen sensibilisiert.

Das Seminar richtet sich an alle Studierenden (national/international) der Universität Bremen und wird in deutscher Sprache abgehalten.

Es besteht die Möglichkeit sich das Training für das Interkulturelle Zertifikat anerkennen zu lassen:
www.uni-bremen.de/interkulturelles-zertifikat

Hicham Boutouil
Nurten Kurnaz
IO-013-2017 Interkulturelles Training-Basis
Intercultural Training
Interkulturelle Kommunikation

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 09.06.17 17:00 - 21:00 SFG 0140
Sa 10.06.17 10:00 - 17:00 SFG 0140

Interkulturelle Kompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, um sich in internationalen Zusammenhängen sicher bewegen zu können.
In dem Interkulturellen Training lernen die Teilnehmer/innen Methoden, Übungen und Theorien kennen, die ihnen interkulturelle Kommunikation erleichtert und sie für kulturelle Konfliktsituationen sensibilisiert.

Das Seminar richtet sich an alle Studierenden (national/international) der Universität Bremen und wird in deutscher Sprache abgehalten.

Es besteht die Möglichkeit sich das Training für das Interkulturelle Zertifikat anerkennen zu lassen:
www.uni-bremen.de/interkulturelles-zertifikat

Hicham Boutouil
Nurten Kurnaz
IO-015-2017 Interkulturelles Training-Basis (15)
Intercultural Training
Interkulturelle Kommunikation

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 23.06.17 17:00 - 21:00 SFG 0140
Sa 24.06.17 10:00 - 17:00 SFG 0140

Interkulturelle Kompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, um sich in internationalen Zusammenhängen sicher bewegen zu können.
In dem Interkulturellen Training lernen die Teilnehmer/innen Methoden, Übungen und Theorien kennen, die ihnen interkulturelle Kommunikation erleichtert und sie für kulturelle Konfliktsituationen sensibilisiert.

Das Seminar richtet sich an alle Studierenden (national/international) der Universität Bremen und wird in deutscher Sprache abgehalten.

Es besteht die Möglichkeit sich das Training für das Interkulturelle Zertifikat anerkennen zu lassen:
www.uni-bremen.de/interkulturelles-zertifikat

Hicham Boutouil
Nurten Kurnaz

I. 5 Ergaenzende wissenschaftliche Fach- und Methodenkenntnisse

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-GS-5 Kanu-Exkursion: Regionale Geographie der Wümme-Region
Canoe field trip: regional geography of the Wümme region

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mi 17.05.17 14:00 - 16:00 GW2 B1632
Mi 24.05.17 14:00 - 16:00 GW2 B1632
Fr 09.06.17 - So 11.06.17 (So, Fr, Sa) 08:00 - 17:00
Mi 14.06.17 14:00 - 16:00 GW2 B1632

Entstehungsgeschichte der norddeutschen Tiefebene, fluvialer Formenschatz, Ökosysteme an tidebeinflussten Flüssen und deren Gefährdung, Schadstoffeintrag durch landwirtschaftliche Nutzung

* in die Wümme, Ökolandwirtschaft und ihr Potenzial für eine
nachhaltige Entwicklung, Festivalisierung der Stadtpolitik und
Wahrnehmung durch die lokale Bevölkerung, neue Mobilitätskonzepte im
ländlichen Raum (Bürgerbus), Siedlungsgeschichte Rotenburgs


Lehr-/Lernziel: Aspekte der Regionalen Geographie (u.a. Geomorphologie, Klimageographie, Siedlungsgeographie), Teambildung, Förderung sozialer Kompetenzen, semesterübergreifende Kontaktknüpfungen zwischen den Studierenden der Geographie, Kennenlernen der Region um Bremen und ihrer Besonderheiten Methodik: Erkenntnis durch Erleben, Studierende sollen ihr schon erlerntes WIssen anwenden und mit ihren Kommilitonen teilen

Benjamin Marzeion

WiSe2016/2017

I. General Studies - Fachergänzende Studien des FB 8 (Sozialwissenschaften)

Die fachergänzenden Studien (General Studies) sind Bestandteil des wissenschaftlichen Studiums, die ca. 25 % des Bachelorstudiums umfassen. Dieser Bereich bietet Ihnen die Möglichkeit, über das Fachstudium hinaus, Veranstaltungen zu besuchen, die Ihren Interessen entsprechen. Zudem können Sie ein berufliches Profil bilden, indem Sie Fach- und Methodenkenntnisse anderer Fachrichtungen erwerben. Ihre persönliche Expertise kann Ihnen den Zugang zu einem Masterstudium oder den Berufseinstieg erleichtern. Außerdem können Sie die fachergänzenden Studien nutzen, um Ihre Fremdspachenkenntnisse auszubauen und zu vertiefen.

Die fachergänzenden Studien der zentralen Einrichtungen der Universität Bremen (Studierwerkstatt, International Office, Fremdsprachenzentrum, BRIDGE Existensgründungsinitiative der Hochschulen, eGeneral Studies, Career Center) sind im Veranstaltungsverzeichnis an oberster Stelle aufgeführt.

Einen Überblick der fachergänzenden Studien des FB 08 (Sozialwissenschaften) erhalten Sie auf dieser Seite. Zum Teil ergänzt durch Studienangebote der zentralen Einrichtungen. Die Studienangebote des Zentrums Studium und Praxis (Praxisbüro) sollen insbesondere Ihre Fähigkeiten fördern, im Team und im Projekt erfolgreich zu arbeiten. Wer darüber hinaus Theorie und Praxis miteinander verknüpfen möchte, kann sich praxisrelevante Fach- und Methodenkenntnisse aneigenen und an Praxisprojekten teilnehmen.

Die Bachelorstudiengänge des FB 08 (Sozialwissenschaften) legen in ihren Prüfungsordnungen fest, in welchem Umfang fachergänzende Studien (General Studies) im Wahl- und Wahlpflichtbereich anerkannt werden. Bitte lesen Sie Ihre Prüfungsordnung genau. Und beachten Sie den Studienplan Ihres Studiengangs.

Doch wie entscheiden Sie, welche fachergänzenden Studien für Sie richtig und sinnvoll sind? Woran orientieren Sie sich dabei?

Bevor Sie darüber nachdenken, sollten Sie sich folgende Fragen beantworten: Welche Ziele will ich im Studium und darüber hinaus erreichen? Wie kann ich die Anforderungen im Fachstudium erfolgreich bewaeltigen? Was will ich nach dem Studium beruflich machen? Wo möchte ich mich beruflich engagieren? Wie kann ich erkennen, was meine Stärken sind? Wie finde ich heraus, ob ich für meinen Traumberuf ausreichend qualifiziert bin? Was muss ich wissen, um ein anspruchsvolles Praktikum zu finden? Wie kann ich herausfinden, was in einem Praktikum von mir erwartet wird?

Wenn Sie sich ernsthaft mit diesen Fragen beschäftigen, werden Sie merken, dass Sie einen Lernprozess beginnen, den Sie selbst aktiv steuern. Sie übernehmen die Verantwortung für Ihre berufliche Zukunft. Sie sortieren das Studienangebot der Universität Bremen bzw. des FB 08 nach ihren eigenen Kriterien – zumindest für den Bereich fachergänzende Studien (General Studies).

Das Zentrum Studium und Praxis des FB 08 unterstützt Sie gerne bei der Beantwortung Ihrer Fragen. Nehmen Sie dafür bitte die Sprechzeiten wahr.

Darüber hinaus können Sie in der Stud.IP Dauerveranstaltung "PraxisForum FB 8" aktuelle Praktikumsangebote, Ausschreibungen für Hilfskraftstellen und Stellenangebote für Absolvent(en)innen herunterladen. Die Absolventenstellen sollen aufzeigen, wo Sozialwissenschaftler/innen gesucht werden. Sie dienen als Orientierung für die Klärung Ihrer beruflichen Vorstellungen.

Sie sind herzlich eingeladen, sich in die Dauerveranstaltung als Autoren einzutragen.

Birgit Ennen
Leiterin

Zentrum Studium und Praxis
GW 2, Raum B 2320
Tel.: 0421/218-67309
E-Mail: bennen@uni-bremen.de

Sprechzeiten: Dienstag bis Donnerstag 11:00-13:00 Uhr. Weitere Termine gerne nach Vereinbarung.

Weitere Informationen zur Serviceeinrichtung Zentrum Studium und Praxis erhalten Sie hier: http://www.fb8zsp.uni-bremen.de/

I.5 Ergaenzende wissenschaftliche Fach- und Methodenkenntnisse

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-GS-9 Sustainable Development: Vision or Illusion? (in englischer Sprache)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mo 04.09.17 - Fr 08.09.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 14:00 - 18:00 GW2 B2900

Bitte melden sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Marion Glaser

I.6. Bildung fuer Nachhaltige Entwicklung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-GS-9 Sustainable Development: Vision or Illusion? (in englischer Sprache)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mo 04.09.17 - Fr 08.09.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 14:00 - 18:00 GW2 B2900

Bitte melden sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Marion Glaser
VA-2017-01 Bildung für nachhaltige Entwicklung

Vorlesung
ECTS: 3

In dieser videobasierten Selbstlernveranstaltung können Sie jederzeit einsteigen, in Ihrem eigenen Lerntempo die Videos durcharbeiten und den Prüfungstermin zum Abschluß der Lehrveranstaltung frei wählen.

Weitere Infos finden Sie hier in Stud.IP oder auf www.va-bne.de

Bei Fragen wenden Sie sich an: egs@zmml.uni-bremen.de

Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Oliver Krause, M. Sc
VA-2017-02 Civic Ecology - A Pathway to Sustainability (in englischer Sprache)

Vorlesung
ECTS: 1

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Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Oliver Krause, M. Sc
VA-2017-03 Gesellschaftliches Engagement für nachhaltige Entwicklung durch Stiftungen

Vorlesung
ECTS: 3

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Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Oliver Krause, M. Sc
VA-2017-04 Klimaschutz und Klimaanpassung

Vorlesung
ECTS: 3

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Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Oliver Krause, M. Sc
VA-2017-05 Literatur, Filme, eGames und Nachhaltigkeit - Fiktive Erfahrungsräume zur Kompetenzvermittlung von BNE

Vorlesung
ECTS: 3

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Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Oliver Krause, M. Sc
VA-2017-06 Menschliche Ernährung und ökologische Folgen

Vorlesung
ECTS: 1

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Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Oliver Krause, M. Sc
VA-2017-07 Nachhaltige Entwicklung - Grundlagen und Umsetzung

Vorlesung
ECTS: 3

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Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Oliver Krause, M. Sc
VA-2017-08 Nachhaltiges Management

Vorlesung
ECTS: 3

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Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Oliver Krause, M. Sc
VA-2017-09 Nachhaltigkeit und BWL

Vorlesung
ECTS: 3

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Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Oliver Krause, M. Sc
VA-2017-10 Sustainability Marketing - A Global Perspective (in englischer Sprache)

Vorlesung
ECTS: 3

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Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Oliver Krause, M. Sc
VA-2017-11 Technik, Energie und Nachhaltigkeit

Vorlesung
ECTS: 3

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Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Oliver Krause, M. Sc
VA-2017-14 Weltfinanzsystem und Nachhaltigkeit

Vorlesung
ECTS: 3

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Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Oliver Krause, M. Sc
VA-2017-15 World in Transition: A Social Contract for Sustainability (in englischer Sprache)

Vorlesung
ECTS: 3

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Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Oliver Krause, M. Sc
VA-2017-17 Tourismusmanagement im Spannungsfeld von Nachhaltigkeit

Vorlesung
ECTS: 3

In dieser videobasierten Selbstlernveranstaltung können Sie jederzeit einsteigen, in Ihrem eigenen Lerntempo die Videos durcharbeiten und den Prüfungstermin zum Abschluß der Lehrveranstaltung frei wählen.

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Bei Fragen wenden Sie sich an: egs@zmml.uni-bremen.de

Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Oliver Krause, M. Sc

SoSe2017

I. General Studies - Fachergänzende Studien des FB 8 (Sozialwissenschaften)

Die fachergänzenden Studien (General Studies) sind Bestandteil des wissenschaftlichen Studiums, die ca. 25 % des Bachelorstudiums umfassen. Dieser Bereich bietet Ihnen die Möglichkeit, über das Fachstudium hinaus, Veranstaltungen zu besuchen, die Ihren Interessen entsprechen. Zudem können Sie ein berufliches Profil bilden, indem Sie Fach- und Methodenkenntnisse anderer Fachrichtungen erwerben. Ihre persönliche Expertise kann Ihnen den Zugang zu einem Masterstudium oder den Berufseinstieg erleichtern. Außerdem können Sie die fachergänzenden Studien nutzen, um Ihre Fremdspachenkenntnisse auszubauen und zu vertiefen.

Die fachergänzenden Studien der zentralen Einrichtungen der Universität Bremen (Studierwerkstatt, International Office, Fremdsprachenzentrum, BRIDGE Existensgründungsinitiative der Hochschulen, eGeneral Studies, Career Center) sind im Veranstaltungsverzeichnis an oberster Stelle aufgeführt.

Einen Überblick der fachergänzenden Studien des FB 08 (Sozialwissenschaften) erhalten Sie auf dieser Seite. Zum Teil ergänzt durch Studienangebote der zentralen Einrichtungen. Die Studienangebote des Zentrums Studium und Praxis (Praxisbüro) sollen insbesondere Ihre Fähigkeiten fördern, im Team und im Projekt erfolgreich zu arbeiten. Wer darüber hinaus Theorie und Praxis miteinander verknüpfen möchte, kann sich praxisrelevante Fach- und Methodenkenntnisse aneigenen und an Praxisprojekten teilnehmen.

Die Bachelorstudiengänge des FB 08 (Sozialwissenschaften) legen in ihren Prüfungsordnungen fest, in welchem Umfang fachergänzende Studien (General Studies) im Wahl- und Wahlpflichtbereich anerkannt werden. Bitte lesen Sie Ihre Prüfungsordnung genau. Und beachten Sie den Studienplan Ihres Studiengangs.

Doch wie entscheiden Sie, welche fachergänzenden Studien für Sie richtig und sinnvoll sind? Woran orientieren Sie sich dabei?

Bevor Sie darüber nachdenken, sollten Sie sich folgende Fragen beantworten: Welche Ziele will ich im Studium und darüber hinaus erreichen? Wie kann ich die Anforderungen im Fachstudium erfolgreich bewaeltigen? Was will ich nach dem Studium beruflich machen? Wo möchte ich mich beruflich engagieren? Wie kann ich erkennen, was meine Stärken sind? Wie finde ich heraus, ob ich für meinen Traumberuf ausreichend qualifiziert bin? Was muss ich wissen, um ein anspruchsvolles Praktikum zu finden? Wie kann ich herausfinden, was in einem Praktikum von mir erwartet wird?

Wenn Sie sich ernsthaft mit diesen Fragen beschäftigen, werden Sie merken, dass Sie einen Lernprozess beginnen, den Sie selbst aktiv steuern. Sie übernehmen die Verantwortung für Ihre berufliche Zukunft. Sie sortieren das Studienangebot der Universität Bremen bzw. des FB 08 nach ihren eigenen Kriterien – zumindest für den Bereich fachergänzende Studien (General Studies).

Das Zentrum Studium und Praxis des FB 08 unterstützt Sie gerne bei der Beantwortung Ihrer Fragen. Nehmen Sie dafür bitte die Sprechzeiten wahr.

Darüber hinaus können Sie in der Stud.IP Dauerveranstaltung "PraxisForum FB 8" aktuelle Praktikumsangebote, Ausschreibungen für Hilfskraftstellen und Stellenangebote für Absolvent(en)innen herunterladen. Die Absolventenstellen sollen aufzeigen, wo Sozialwissenschaftler/innen gesucht werden. Sie dienen als Orientierung für die Klärung Ihrer beruflichen Vorstellungen.

Sie sind herzlich eingeladen, sich in die Dauerveranstaltung als Autoren einzutragen.

Birgit Ennen
Leiterin

Zentrum Studium und Praxis
GW 2, Raum B 2320
Tel.: 0421/218-67309
E-Mail: bennen@uni-bremen.de

Sprechzeiten: Dienstag bis Donnerstag 11:00-13:00 Uhr. Weitere Termine gerne nach Vereinbarung.

Weitere Informationen zur Serviceeinrichtung Zentrum Studium und Praxis erhalten Sie hier: http://www.fb8zsp.uni-bremen.de/

I. 1 Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsorientierung

Beschäftigungsfelder, Berufspraktiker*innen und Netzwerke

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-zsp-GS-1003 Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Sozialwissenschaftler/innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.07.17 16:00 - 18:00 GW2 B2900

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Sommersemester 2017 an Masterstudierenden und Bachelorstudierende ab dem 4. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer/innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Zumal Sozialwissenschaftler/innen von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht werden. Da sie häufig mit Psycholog(en)innen, Sozialpädagog(en)innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, gilt es vor allem berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker/innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie werden Einblicke in Ihren beruflichen Alltag geben und über Ihren beruflichen Werdegang berichten.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen

Zivilgesellschaftliches Engagement

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-zsp-GS-1008 Freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement
Voluntary commitment in the realm of civil society (Tutorial to students´volunteering)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 12.05.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 30.06.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Der Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 8) fördert das studentische Ehrenamt, da das zivilgesellschaftlichen Engagement zunehmend an Bedeutung für das Gemeinwohl gewinnt. Die Motivation von Studierenden, sich beispielsweise sinnstiftend für andere Menschen einzusetzen, politisch Einfluß zu nehmen, gesellschaftliche Partzipationsprozesse mitzugestalten oder einen humanitären Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, soll somit gewürdigt werden.

Außerdem bietet das freiwilligen Engagement die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erlangen, die auch nützlich für die berufliche Orientierung oder sogar für den Berufseinstieg sein können.

Studierende, die gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben möchten, werden im Begleitseminar bei der Suche nach einer passenden Tätigkeit unterstützt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freiwilligen Agentur Bremen und Serve the City statt.

Dieses Begleitseminar richtet sich ausschließlich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben. Am 28.04.2017 werden die Regeln für die Teilnahme und die Leistungsanforderungen erläutern.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1009 Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus.

Claudia Fantz

I. 3 Ausbau der Fremdsprachenkompetenz

Zertifikatserwerb

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
FZHB 0609 English for Academic Purposes I (UNIcert II course) (B2.1) (in englischer Sprache)
Eingangsniveau: B1.2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 10:30 - 12:00 GW2 A4290 (FZHB ) (2 SWS)


Fatemeh Shiva Darkifard
FZHB 0610 English for Academic Purposes I (UNIcert II course) (B2.1) (in englischer Sprache)
Eingangsniveau: B1.2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 A4290 (FZHB ) (2 SWS)


Fatemeh Shiva Darkifard
FZHB 0611 English for Academic Purposes II (UNIcert II course) (B2.2) (in englischer Sprache)
Eingangsniveau: B2.1

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW2 A4170 (CIP-Raum FZHB) GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (2 SWS)


Paola Kucera
FZHB 0612 English for Academic Purposes II (UNIcert II course) (B2.2) (in englischer Sprache)
Eingangsniveau: B2.1

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 10:30 - 12:00 GW2 A3060 (FZHB Selbstlernzentrum) (2 SWS)


Mahaesvary Kayser
FZHB 0613 English for Academic Purposes III (UNIcert II course) (B2.2) (in englischer Sprache)
Eingangsniveau: B2.2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 GW2 A3060 (FZHB Selbstlernzentrum)


Mahaesvary Kayser
FZHB 0614 English for Academic Purposes III (UNIcert II course) (B2.2) (in englischer Sprache)
Eingangsniveau: B2.2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 12:30 - 14:00 GW2 A3060 (FZHB Selbstlernzentrum) (2 SWS)


Mahaesvary Kayser

I. 4 Interkulturelle Kompetenz/Gender&Diversity

Zertifikat "Interkulturelle Kompetenz"

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
IO-009-2017 Interkulturelles Training-Basis
Intercultural Training
Interkulturelle Kommunikation

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 17:00 - 21:00 SFG 0150
Sa 22.04.17 10:00 - 17:00 SFG 0150

Interkulturelle Kompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, um sich in internationalen Zusammenhängen sicher bewegen zu können.
In dem Interkulturellen Training lernen die Teilnehmer/innen Methoden, Übungen und Theorien kennen, die ihnen interkulturelle Kommunikation erleichtert und sie für kulturelle Konfliktsituationen sensibilisiert.

Das Seminar richtet sich an alle Studierenden (national/international) der Universität Bremen und wird in deutscher Sprache abgehalten.

Es besteht die Möglichkeit sich das Training für das Interkulturelle Zertifikat anerkennen zu lassen:
www.uni-bremen.de/interkulturelles-zertifikat

Hicham Boutouil
Nurten Kurnaz
IO-010-2017 Interkulturelles Training-Basis
Intercultural Training
Interkulturelle Kommunikation

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 05.05.17 17:00 - 21:00 SFG 0140
Sa 06.05.17 10:00 - 17:00 SFG 0140

Interkulturelle Kompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, um sich in internationalen Zusammenhängen sicher bewegen zu können.
In dem Interkulturellen Training lernen die Teilnehmer/innen Methoden, Übungen und Theorien kennen, die ihnen interkulturelle Kommunikation erleichtert und sie für kulturelle Konfliktsituationen sensibilisiert.

Das Seminar richtet sich an alle Studierenden (national/international) der Universität Bremen und wird in deutscher Sprache abgehalten.

Es besteht die Möglichkeit sich das Training für das Interkulturelle Zertifikat anerkennen zu lassen:
www.uni-bremen.de/interkulturelles-zertifikat

Hicham Boutouil
Nurten Kurnaz
IO-012-2017 ACHTUNG NEUER TERMIN Interkulturelles Training-Basis
Intercultural Training
Interkulturelle Kommunikation

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 28.07.17 17:00 - 21:00 SFG 0140
Sa 29.07.17 10:00 - 17:00 SFG 0140

Interkulturelle Kompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, um sich in internationalen Zusammenhängen sicher bewegen zu können.
In dem Interkulturellen Training lernen die Teilnehmer/innen Methoden, Übungen und Theorien kennen, die ihnen interkulturelle Kommunikation erleichtert und sie für kulturelle Konfliktsituationen sensibilisiert.

Das Seminar richtet sich an alle Studierenden (national/international) der Universität Bremen und wird in deutscher Sprache abgehalten.

Es besteht die Möglichkeit sich das Training für das Interkulturelle Zertifikat anerkennen zu lassen:
www.uni-bremen.de/interkulturelles-zertifikat

Hicham Boutouil
Nurten Kurnaz
IO-013-2017 Interkulturelles Training-Basis
Intercultural Training
Interkulturelle Kommunikation

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 09.06.17 17:00 - 21:00 SFG 0140
Sa 10.06.17 10:00 - 17:00 SFG 0140

Interkulturelle Kompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, um sich in internationalen Zusammenhängen sicher bewegen zu können.
In dem Interkulturellen Training lernen die Teilnehmer/innen Methoden, Übungen und Theorien kennen, die ihnen interkulturelle Kommunikation erleichtert und sie für kulturelle Konfliktsituationen sensibilisiert.

Das Seminar richtet sich an alle Studierenden (national/international) der Universität Bremen und wird in deutscher Sprache abgehalten.

Es besteht die Möglichkeit sich das Training für das Interkulturelle Zertifikat anerkennen zu lassen:
www.uni-bremen.de/interkulturelles-zertifikat

Hicham Boutouil
Nurten Kurnaz
IO-014-2017 Interkulturelles Training-Basis (VA Nr. 14)
Intercultural Training
Interkulturelle Kommunikation

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 16.06.17 17:00 - 21:00 SFG 0140
Sa 17.06.17 10:00 - 17:00 SFG 0140

Interkulturelle Kompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, um sich in internationalen Zusammenhängen sicher bewegen zu können.
In dem Interkulturellen Training lernen die Teilnehmer/innen Methoden, Übungen und Theorien kennen, die ihnen interkulturelle Kommunikation erleichtert und sie für kulturelle Konfliktsituationen sensibilisiert.

Das Seminar richtet sich an alle Studierenden (national/international) der Universität Bremen und wird in deutscher Sprache abgehalten.

Es besteht die Möglichkeit sich das Training für das Interkulturelle Zertifikat anerkennen zu lassen:
www.uni-bremen.de/interkulturelles-zertifikat

Hicham Boutouil
Nurten Kurnaz
IO-015-2017 Interkulturelles Training-Basis (15)
Intercultural Training
Interkulturelle Kommunikation

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 23.06.17 17:00 - 21:00 SFG 0140
Sa 24.06.17 10:00 - 17:00 SFG 0140

Interkulturelle Kompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, um sich in internationalen Zusammenhängen sicher bewegen zu können.
In dem Interkulturellen Training lernen die Teilnehmer/innen Methoden, Übungen und Theorien kennen, die ihnen interkulturelle Kommunikation erleichtert und sie für kulturelle Konfliktsituationen sensibilisiert.

Das Seminar richtet sich an alle Studierenden (national/international) der Universität Bremen und wird in deutscher Sprache abgehalten.

Es besteht die Möglichkeit sich das Training für das Interkulturelle Zertifikat anerkennen zu lassen:
www.uni-bremen.de/interkulturelles-zertifikat

Hicham Boutouil
Nurten Kurnaz
IO-016-2017 Interkulturelles Training-Basis (16)
Intercultural Training
Interkulturelle Kommunikation

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 30.06.17 17:00 - 21:00 SFG 0140
Sa 01.07.17 10:00 - 17:00 SFG 0140

Interkulturelle Kompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, um sich in internationalen Zusammenhängen sicher bewegen zu können.
In dem Interkulturellen Training lernen die Teilnehmer/innen Methoden, Übungen und Theorien kennen, die ihnen interkulturelle Kommunikation erleichtert und sie für kulturelle Konfliktsituationen sensibilisiert.

Das Seminar richtet sich an alle Studierenden (national/international) der Universität Bremen und wird in deutscher Sprache abgehalten.

Es besteht die Möglichkeit sich das Training für das Interkulturelle Zertifikat anerkennen zu lassen:
www.uni-bremen.de/interkulturelles-zertifikat

Hicham Boutouil
Nurten Kurnaz

I. 5 Ergaenzende wissenschaftliche Fach- und Methodenkenntnisse

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-GS-8 Regional Geography of Central America (in englischer Sprache)
Regionale Geographie Zentralamerikas
Environmental hazards and their consequences in a vulnerable economic setting

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 FVG M2010 (2 SWS)

Lehrende Fr. Recinos
Description:
The course will explore the natural environment of the Central America
region, focusing on the challenges that developing countries face by
living on a dynamic planet. How do these countries adapt (or not) to a
range of environmental hazards and the consequences of climate change?
We will use case studies to better understand ecological and physical
systems and certain climate phenomena, and will discuss how we can adapt
to or mitigate the risks and vulnerabilities of human populations to
extreme events.

Beatriz Recinos
08-28-GS-1 Zwischen Antike und Mittelalter: Leben und Wirken des Bischofs Martin von Tours (316/17 - 397 n.Chr.)
On the threshold from Antiquity to the Middle Ages: Life and work of Bishop Martin von Tours (316/17-397 B.C.)

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal)

Quellengrundlage in der Veranstaltung bildet die Lebensbeschreibung des Sulpicius Severus (in deutscher Übersetzung) und einschlägige Passagen aus Gregor von Tours De virtutibus sancti Martini und aus seinem Hauptwerk Decem libri historiarum (in deutscher Übersetzung).

Folgende Aspekte sollen behandelt werden:
  • Romanisierung und Christianisierung von Gallien anhand der Stadt Turonum-Tours
  • Die Heiligenvita als Quelle für Leben und Wirken Martins
  • Das „Heidentum“ als Herausforderung
  • Die Bedeutung des Heiligen für die französische und europäische Geschichte

Literatur:
Ewig, E., Spätantikes und fränkisches Gallien I-II, München 1979
Rosen, J., Martin von Tours, Darmstadt 2016

Hans Kloft
08-28-GS-2 Geschichte und Gegenwart. Theoretische und praktische Untersuchungen zum Geschichtsverständnis moderner Menschen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1

Geschichtswissenschaft ist selbst ein Teil jener „Moderne“, die sie historisierend untersucht, und diese Moderne bzw. „der“ moderne Mensch hat eine ganz neuartige Vorstellung von Entwicklung oder Geschichte. Welche Folgen hat die Selbst-Historisierung für Geschichtswissenschaftler/innen, aber auch für Menschheit/Menschenbild? Beide Fragen sollen in ihrer Verschränktheit untersucht werden.
Wer sich noch mit keiner (Teil-) Frage aus dem Bereich „Theorie der Geschichte bzw. Geschichtswissenschaft“ beschäftigt hat, sollte zur Vorbereitung zumindest einen halben Tag in der Gruppe „h hil 005“ der UB stöbern und ein Werk kurz rezensieren. Im Verlauf des Seminars werden wir, neben eigenen Untersuchungen, Anregungen aus dem Sammelband „Wirklichkeit der Geschichte“ (2015) zu beziehen versuchen.

Jörg Schmidt
08-28-GS-9 Ausgrenzung-Ausplünderung-Ausrottung. Die Verfolgung der Juden in der NS-Zeit
Exclusion-Deprivation-Annihilation. The Persecution of the Jews in Nazi Germany

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Sa 29.04.17 09:00 - 18:00 GW2 B2880
Sa 03.06.17 - So 04.06.17 (So, Sa) 09:00 - 18:00 GW2 B2880

Literatur zur Einführung
• Pohl, Dieter: Holocaust. Die Ursachen – das Geschehen – die Folgen. Freiburg; Basel; Wien 2000. SuUB: a hit 339/674
• Steinweis, Alan E.: Judenverfolgung und Holocaust, in: Süß, Dietmar/Süß, Winfried (Hrsg.): Das „Dritte Reich“. Eine Einführung. München 2008, S. 287-309. SuUB: a hit 327 ea/200a

Jaromir Dittmann-Balcar
08-28-GS-10 Sozialtopographie des Bremer Stephaniviertel anhand archäologischer und historischer Quellen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Uta Halle
Michael Hilken ((LB))
08-29-GS-10 Kapitalismus und Krise - Grundlagen, Entwicklungen und Perspektiven der Systemanalyse und -kritik
[Capitalism and Crisis - basics, developments and perspectives of the system analysis]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 FVG M2010 (2 SWS)

Die Auseinandersetzung mit der „Krise“ prägt nicht zuletzt seit dem Kollaps des finanzmarktgetriebenen Akkumulationsregimes im Jahre 2008 verstärkt den öffentlichen und sozialwissenschaftlichen Diskurs. Die kollektive und politische Verarbeitung wachsender Systemwidersprüche scheint allerdings nach wie vor in einem hohen Maß von Ratlosigkeit geprägt.
Das vorgeschlagene Seminar bietet einen Überblick über Grundlagen, Entwicklungen und Perspektiven der Analyse kapitalistischer Gesellschaften. Gemeinsam mit den Studierenden (das Seminar richtet sich vorrangig an Master-Studierende verschiedener Studiengänge der Sozialwissenschaften) werden jede Woche – in verschiedenen Themenblöcken – Theorien zu gesellschaftlichen, ökonomischen, politischen und kulturellen Dynamiken studiert.
Angefangen bei K. Marx, A. Smith, K. Polanyi und anderen Klassikern, arbeitet sich das Seminar durch die Diskussion um Fordismus und Post-Fordismus, durch Texte neoliberaler Denker (u.a. M. Friedman) ebenso wie durch die kritische Theorie (u.a. Adorno, Marcuse), macht Ausflüge in Systemtheorien (u.a. I. Wallerstein), legt aber einen starken Fokus auf zeitgenössische Ideen und Theoriebildung (u.a. Boltanski/Chiapello).
Die Studierenden sollen letztlich verschiedene Theorieansätze einordnen können und von der Auseinandersetzung mit einem reichen Fundus an kritischer zeitgenössischer Forschung profitieren.

Mag. Nepomuk Hurch
Dipl.-Soz. Jean-Yves Gerlitz
08-29-GS-11 Aktuelle Beiträge zur soziologischen Theorie
[Recent Contirbutions to Sociological Theory]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 UNICOM 9.2200 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 9) (2 SWS)

Die VA findet statt im Besprechungsraum des EMPAS: UNICOM Haus Salzburg, Mary-Sommerville-Str. 9, 2. OG, Raum 2200!!!

Kommentar:
In diesem Seminar werden aktuelle Beiträge zur soziologischen Theorie diskutiert. Dies geschieht auf der Grundlage von Vorträgen, auch eingeladener Gäste, sowie von ausgewählten aktuellen Publikationen. Das inhaltliche Programm wird in der ersten Sitzung zusammengestellt.

Prof. Dr. Uwe Schimank
08-29-GS-12 Konstruktion der Wirklichkeit. Bewusstsein, Ideologie, soziale Ordnung.
[Construction of reality. Cinciousness, ideolgy, social order.]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B1170 (2 SWS)

Das Problem der Erkenntnis gehört zu den ältesten Themen der Philosophie. Erst wenn die Bedingungen der Erkenntnis geklärt sind, lassen sich Aussagen über die soziale Wirklichkeit bewerten. Der Konstruktivismus geht davon aus, dass erkennende Subjekte einen aktiven Eigenbeitrag bei der Verarbeitung von Information leisten. Studien aus der Neurowissenschaft deuten darauf hin, dass die Wirklichkeit im Bewusstsein aktiv „modelliert“ wird. Sind die Bedingungen der Erkenntnis in diesem Sinne geklärt, wird man extrem folgenschwere Handlungen kaum mehr leichtfertig vollziehen. Auch in der Soziologie war das Verhältnis von Umwelt, Wahrnehmung, Erkenntnis und Interesse von Beginn an ein wichtiges Thema, wie sich etwa am Ideologiebegriff bei Karl Marx und Karl Mannheim zeigt. Heute nimmt nicht nur die moderne Systemtheorie von Luhmann eine konstruktivistische Position ein, auch handlungstheoretische Ansätze untersuchen die Konstruktion der sozialen Wirklichkeit durch individuelle und kollektive Akteure. In dem Kurs werden Texte zum Thema „Konstruktionen der Wirklichkeit“ gelesen, präsentiert und diskutiert, und zwar ausgehend von der Mikroebene des Bewusstseins und der Kognition über die Mesoebene kollektiven Denkens und der Ideologie hin zur Makroebene der sozialen Konstruktion von Ordnungen und Institutionen.

Literatur

Glasersfeld, Ernst von (1992): Konstruktion der Wirklichkeit und des Begriffs der Objektivität. In: Peter M. Heil und Siegfried M. Schmidt (Hg.): Einführung in den Konstruktivismus. 1. Aufl., ungekürzte Taschenbuchausg. München [u.a.]: Piper (Veröffentlichungen der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung, 5), S. 9–40.

Prof. Dr. Michael Windzio
08-29-GS-13 Ausweitung der Paarungszone. Ein Forschungsseminar zur Algorithmisierung von Intimität
[Algorithms and intimacy. A research seminar]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) SpT C3140 (2 SWS)

Gegenwärtig erobern Online-Dating-Plattformen und ortsbezogene soziale Netzwerke wie Tinder oder Grindr die Welt der Intimität. Sie vervielfachen die Möglichkeiten des Kennenlernens, verändern dabei aber auch die entsprechenden Praktiken der Anbahnung von Intimbeziehungen. Im ersten Teil des Forschungsseminars werden Konzepte zur Analyse dieses Wandels vermittelt. Gegenstand der Diskussionen werden hier zentrale Texte der Soziologie der Liebe, der Soziologie der Bewertung und der Algorithm Studies sein. Im Anschluss daran folgt eine Freiarbeitsphase, in der die Teilnehmer*innen an selbst gewählten Themenstellungen arbeiten. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Seminarkonferenz präsentiert. Voraussetzungen der Teilnahme am Seminar sind die Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit der relevanten Literatur, der Entwicklung und Bearbeitung einer Fragestellung inklusive der Präsentation ihrer Ergebnisse sowie der kritisch-konstruktiven Beteiligung an den Seminardiskussionen.

Thorsten Peetz
08-29-GS-14 Lektürekurs zu Michael Tomasellos „Eine Naturgeschichte des menschlichen Denkens“ (2014)
[Reading Course: Michael Tomasello’s „A Natural History of Human Thinking“ (2014)]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Der Lektürekurs beschäftigt sich mit dem in der Soziologie kontrovers besprochenen Buch „Eine Naturgeschichte des menschlichen Denkens“ von Michael Tomasello. Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir Tomasellos Überlegungen zur Evolution der Kooperation und zur Herausbildung sozialer Institutionen einer kritischen Lektüre unterziehen. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Text soll es uns ermöglichen, das soziologische Potenzial dieses anspruchsvollen Werkes zu erschließen. Die Teilnehmenden werden darum gebeten, sich den Text als gemeinsame Seminargrundlage anzuschaffen.

Prof. Dr. Henning Laux
08-29-GS-21 Migration und Segregationsprozesse in Städten
[Migration and Segregation in Cities]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 2060 (2 SWS)

Das Seminar „Migration und Segregationsprozesse in Städten“ befasst sich mit Migration und Integration im Kontext innerstädtischer Segregationsprozesse. Es werden theoretische Grundlagen erarbeitet, die Messung der Segregation anhand von Segregationsindizes vorgestellt und aktuelle Fragestellungen der Segregationsforschung behandelt. Neben der klassischen Betrachtung der Segregation nach ethnischer Zugehörigkeit, werden auch die Segregation nach dem sozialen Status und dem demographischen Status besprochen. Von den TeilnehmerInnen wird erwartet, im Rahmen der Veranstaltung einen wissenschaftlichen Text vorzustellen und diesen mit den anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Des Weiteren wird eine Hausarbeit oder Argumentation geschrieben.

Katharina Kiontke
08-29-GS-23 Inequality and Populism (in englischer Sprache)
[Ungleichheit und Populismus]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Inequality & Populism
The idea of this research colloquium is to establish a working group to discuss and work on sociological approaches to social inequality from a more theoretical perspective, but with a strong focus on empirical analysis. Thus, the sessions will be devoted to, first, discuss recent developments in the field of social inequality (e.g., general theoretical approaches, recent publications, frontier projects), but also to go back to more classical readings if necessary. Second, it provides the possibility for participants to present and discuss own work (papers, thesis, ideas). Third, we may also invite external researchers for a presentation and discussion. The research colloquium is open for doctoral, MA and BA students who have a strong interest in research on inequality. It requires a basic knowledge about sociological concepts of inequality and the willingness to read English texts and actively engage in the discussion. The language of the course is English.
In the summer term 2017, we will focus on recent works on the links between inequality and populism. To what extent are the recent outbreaks of populist voting to be understood as outcomes of new inequality dynamics? In order to answer this question, a multidimensional understanding of inequality that carefully distinguishes and integrates economic and cultural dimensions of inequality is of utmost importance. Obviously, recent populist campaigns and parties are heavily attacking the cultural and political hegemony of socio-cultural professionals – a discursive frontier that has been put forward since the emergence of the intellectual “new right” in response to the “new left”. Further, an already well established ad-hoc explanation of the new populist rise holds the economically precarious, but culturally “native” population – the “white working class” – responsible for supporting populist movements. At the same time, populist politicians (and voters) often behave strikingly obedient towards economic elites and inequalities at the top while attacking cultural elites.
The aim of the research colloquium is to look more closely into the wicked entanglement of the various dimensions of inequality, class conflicts and political and cultural hegemony in order to understand the inequality dynamics behind populism. On the other hand, a proper understanding of the changes of political systems is indispensable for understanding the rise and history of populism, including fascism or left-wing populist movements in Latin America. Against this background, we will read and discuss more recent as well as classical studies that aim for an understanding of 1.) the multidimensional (vertical and horizontal) structuration of class inequality (e.g., Bourdieu, Oesch, Savage); 2.) the relation between political systems and class inequalities (e.g., Kitschelt, Krisi, Häusermann, Iversen); 3.) the nature of “populism” (e.g., Laclau); and 4.) more recent works on the topic (like e.g. Hochschildt on Trump voters). The main challenge will be to integrate these studies. A detailed reading list will be set up in the first session – suggestions welcome!
If you are interested in taking part, please send a note to Olaf Groh-Samberg, ogs@bigsss-bremen.de.

Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg
08-29-GS-25 The empirical analysis of social inequality: Germany and the United States (in englischer Sprache)
[Die empirische Analyse sozialer Ungleichheit: Deutschland und die USA]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B1170 (2 SWS)

The empirical analysis of social inequalities is a broad field which covers various theoretical and empirical concepts. For a long time, class theories have played a major role in stratification research to explain social inequalities. However, the scope and depth of these approaches differ tremendously, as they are designed to explain different phenomena and mechanisms.
Most approaches today can be traced back to classical sociologists like Marx, Weber, and Durkheim and - in a more recent hybrid form – Bourdieu. Weberian approaches mainly try to explain material inequalities while Marxians also think about class formation and class action. Durkheimian approaches also tackle questions like lifestyles and habitus. Furthermore, each tradition has its own understanding what social classes are, how they emerge and how they contribute to intra- and intergenerational inequality.
This seminar tackles social inequality in Germany and the United States from a social class perspective. While we won’t focus a lot on classical approaches we are more interested in the theorization and empirical operationalization of social class inequalities in current approaches. We consider concepts put forward by Erik Olin Wright (1985; 1997), Goldthorpe and colleagues (1992; 1987; 2007), Weeden and Grusky (2005; 2012), Bourdieu (1984; 1985; 1987) (1984; 1989), Sørensen (1996; 2000) as well as more theoretical papers by Savage and colleagues (2005) as well more empirical studies like Oesch (2006) and Esping-Andersen (1993). We might integrate or omit some further approaches according to the student’s preferences.
To investigate the analytical scope of these inequality approaches we compare the link between theory and empirical investigation. With regard to theoretical approach we ask

• What is the theoretical basis of this approach?
• What does this approach wants to explain?
• Does this approach explain what its wants to explain?
• How is the reproduction of inequality explained?
With regard to the empirical operationalization we want to know
• How is the approach operationalized?
• Was the approach tested, what are the results?
• For what kind of questions was this approach used?

If we find answers to all these aforementioned questions, we can thoroughly judge these approaches from a comparative standpoint. All empirical investigations of social class inequalities will be based on articles on Germany and the United States.
Conditions of participation are the commitment to write at least two excerpts (with short presentations) or a book review (longer presentation).

Bourdieu, Pierre (1984): Distinction. Cambridge: Harvard University Press.
— (1985): The Social Space and the Genesis of Groups. Theory and Society, 14(6):723-744.
— (1987): What Makes a Social Class? On The Theoretical and Practical Existence Of Groups. Berkeley Journal of Sociology, 32:1-17.
Erikson, Robert, and John H. Goldthorpe (1992): The Constant Flux. A study of Class Mobility in Industrial Societies. Oxford: Clarendon Press.
Esping-Andersen, Gøsta (1993): Changing classes: Stratification and mobility in post-industrial societies. London Newbury Park, California: Sage Publications.
Goldthorpe, John H. (1987): Social mobility and class structure in modern Britain. Oxford: Clarendon Press. Oxford: Clarendon Press.
— (2007): On Sociology. Volume Two: Illustration and Retrospect. Stanford: Stanford University Press.
Oesch, Daniel (2006): Redrawing the Class Map. Stratification and Institutions in Britain, Germany, Sweden and Switzerland. New York: Palgrave Macmillan.
Savage, Mike, Alan Warde, and Fiona Devine (2005): Capital, assets, and resources: some critical issues. The British Journal of Sociology, 56(1):31-47.
Sørensen, Aage B. (1996): The Structural Basis of Social Inequality. American Journal of Sociology, 101(5):1333-1365.
— (2000): Toward a Sounder Basis for Class Analysis. American Journal of Sociology, 105(6):1523-1558.
Weeden, Kim A., and David B. Grusky (2005): The Case for a New Class Map. American Journal of Sociology, 111(1):141-212.
— (2012): The Three Worlds of Inequality. American Journal of Sociology, 117(6):1723-1785.
Wright, Erik Olin (1985): Classes. London: Verso.
— (1997): Class Counts: Comparative Studies in Class Analysis. Cambridge: Cambridge University Press.

Nora Waitkus
08-29-GS-26 From Scheler to Knorr-Cetina: An Introduction to the Sociology of Knowledge / DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!!!!! (in englischer Sprache)
[Von Scheler zu Knorr-Cetina: Eine Einführung in die Wissenssoziologie]

Seminar
ECTS: 3/6

Basic requirement for participation is a general understanding of sociological theory and practice. Regular participation in the seminar is recommended. Active in-class engagement and coursework contribution are compulsory in successfully fulfilling the performance requirements.

The sociology of knowledge as a subdiscipline in sociology focuses on the social processes involved in the production of knowledge.
In its brief history since the early 20th century, and with its roots in European philosophy as well as the conflicts of ideology in Germany from before the first to after the second World War, it has attempted to study the relationship between knowledge and social structures. In line with Knorr-Cetina, it can thus be described as the school of thought that aims at studying “how we know what we know” (Knorr-Cetina 1999: 1). In doing so, particular focus is payed to not only a society’s authoritative ideas and formal knowledges but in addition to those which operate in the realm of everyday life and are often referred to as ‚informal‘ or everyday knowledges.

The here proposed seminar entitled ‘From Scheler to Knorr-Cetina: An Introduction to the Sociology of Knowledge‘, is designed as a journey from early 20th century thought by Max Scheler (1874-1928), Karl Mannheim (1893-1947) and Alfred Schütz (1899-1959) to Peter Berger (1929-) and Thomas Luckmann (1927-2016), as well as newer developments in the field by colleagues such as Gudrun Lachenmann (1935-), Helga Nowotny (1937-), Karin Knorr-Cetina (1944-), Hubert Knoblauch (1959-) and Reiner Keller (1962-). The theoretical further developments within the subdiscipline are discussed with reference to the socio-political and historical contexts which heavily influenced their authors. Furthermore, most of the conceptual directions will be broken down by looking in a bit more detail at concrete empirical examples of studying the interdependence of social structures and the defining of what is considered as knowledge, worth knowing, worth producing, storing and worth to pass on to later generations as ‚valid‘ interpretations of reality. The empirical examples for doing so are largely taken from non-European contexts, which – given the European bias of most of the conceptual currents discussed – in addition invites a continuous reflection of the interplay between western theoretical perspectives for assessing ‚the world‘ and their limitations in doing so.

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge
08-29-GS-27 Transnational families (in englischer Sprache)
[Transnationale Familien]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 1040 UNICOM 3.3050 (Haus Turin - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

The seminar provides an overview of literature on transnational families, concentrating on topics like parenting practices, communication and well-being of children. It will introduce students to these topics and enable them to get a deeper understanding of the consequences of transnational family arrangements. Transnational families are hereby understood as families that live apart in different nation states but at the same time try to create 'familyhood'. In recent years researchers have increasingly addresses some gaps in the knowledge about transnational families, the seminar will review these contributions.

Dr. Mandy Boehnke
08-29-GS-30 Rekonstruktive Sozialforschung: eine Einführung in die dokumentarische Methode
[Reconstruvtive Social Research: Intro to Documentary Method]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 16:00 - 20:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 05.04.17 18:00 - 20:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Di 23.05.17 14:00 - 17:00 Die VA findet statt im UNICOM in Raum 7.3050
Mi 14.06.17 16:00 - 20:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Mi 28.06.17 18:00 - 21:00 UNICOM 3.3390

„Die prozessorientierte Rekonstruktion ermöglicht jenseits des geäußerten
Wortes Einblicke darin, wie die soziale Wirklichkeit der Beforschten hergestellt
wird. (…) In ihren Erzählungen davon, wie [die Schüler] die freie Zeit verbringen, werden grundlegende Orientierungen erkennbar, die ihr Handeln anleiten: der gute Schulabschluss für den gelungenen Start ins Leben; die gezielte Muse als Abkehr von einer als überfordernd empfundenen Gesellschaft; der Besitz von Geld als Ausweis der Selbstständigkeit.“ Aus Kleemann/ Krähnke/ Matuschek (2013)

Das Seminar führt mit Fokus auf die dokumentarische Methode in die rekonstruktive Sozialforschung ein. Nachdem zunächst zur Rahmung kurz auf die wissenschaftstheoretischen Grundlagen und das Verhältnis zu anderen Ansätzen der qualitativen Sozialforschung eingegangen wurde, wird das gemeinsame Forschungsinteresse rekonstruktiver Forschungsmethoden gemeinsam erarbeitet. Wie rekonstruierend vorgegangen werden kann, wird im nächsten Schritt an Hand der dokumentarischen Methode vorgestellt, die auch gemeinsam eingeübt wird. Dabei wird auf Daten aus einem laufenden Forschungsprojekt zu kollektiven Entscheidungsprozessen in Investmentclubs zurückgegriffen. Zur Analyse ist kein besonderes Hintergrundwissen erforderlich. Bei den Deutungswerkstätten auf Daten aus verschiedenen Erhebungskontexten zurückgegriffen um Ihren Blick für den Einfluss der Erhebungsmethode, aber u.a. auch der Forschenden, auf die Auswertung zu schärfen. Wenn bei den Teilnehmenden Interesse besteht, können im letzten Teil des Seminars die Daten auch noch vergleichend mit einem anderen methodischen Ansatz betrachtet werden um zu verdeutlichen, inwiefern Auswertungsmethode und Befunde zusammenhängen. Somit geht es auch um die Reflexion von Forschungsdesigns.
Damit Sie als Teilnehmende die Logik nachvollziehen können, bitte ich um eine kontinuierliche Teilnahme bzw. Vernetzung untereinander und Nachbereitung, insbesondere bei den Deutungswerkstätten. In der ersten Sitzung und zu Beginn der Phase der Analyse besteht die Möglichkeit Ihre Interessen und Bedürfnisse in den Veranstaltungsplan mit einfließen zu lassen.
Um Ihre Einarbeitung zu erleichtern sollte methodische Grundkenntnisse (Soz-STM1) vorhanden sein. Es empfiehlt sich an Soz-STM2 teilgenommen zu haben. Der General Studies-Kurs kann mit 3 oder 6 CP abgeschlossen werden.

Als einführende Literatur eignet sich das fünfte Kapitel aus Kleemann, Frank; Krähnke, Uwe; Matuschek, Ingo (2013): Interpretative Sozialforschung. Eine Einführung in die Praxis des Interpretierens. 2. Aufl. Wiesbaden, S. 153-166. Online verfügbar unter http://dx.doi.org/10.1007/978-3-531-93448-8.

Lydia Judith Welbers
08-29-GS-31 Netzwerkforschung
[Social Network Research]

Seminar
ECTS: 3/6

Einzeltermine:
Mi 21.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 22.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)
Mi 28.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 29.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)

Organisatorisches
Basistexte in Stud.ip
General Studies für Master- oder fortgeschrittene Bachelor-Studierende
Prüfungsleistung: 3 oder 6 CP

Überblick

Über einzelne Akteure hinausgehend, beschreibt die Netzwerkforschung die Relationen zwischen mehreren Akteuren (wie Cluster- und Cliquenbildungen) und untersucht die Bedeutung von Netzwerkstrukturen (wie der Dichte von Netzwerken, von Brückenverbindungen, von Gatekeeper- oder Brokerpositionen) für die soziale Integration, für ökonomische und politische Prozesse und gesellschaftliche Entwicklungen. Die theoretischen Konzepte und Methoden der Netzwerkforschung lassen sich auf unterschiedliche Themengebiete und Gegenstandsbereiche anwenden: Erforscht werden können persönliche, politische oder virtuelle Netzwerke, Netzwerke zwischen und Netzwerke innerhalb von Organisationen, subkulturelle Szenen und soziale Bewegungen. Mögliche Fragen richten sich auf so unterschiedliche Phänomene wie die Bedeutung von Sozialkapital für Migration und Soziale Mobilität, die Erfolgsbedingungen von Innovationsnetzwerken, die Strukturen von kriminellen Netzwerken oder Ansteckungsprozesse auf Finanzmärkten.

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über zentrale Konzepte, Anwendungsbereiche und Erträge der soziologischen Netzwerkforschung und führt ein in Forschungsstrategien und Methoden, mit denen soziale Netzwerke analysiert werden können. Es sind keine Vorkenntnisse zur Netzwerkforschung erforderlich, jedoch ist die Kenntnis über allgemeine soziologische Theorien und Konzepte erwartet. Der Kurs richtet sich dementsprechend an fortgeschrittene BA- und alle MA-Studierenden.


Literatur zum Einstieg

Adloff, Frank & Steffen Mau (2005) (Hg.): Vom Geben und Nehmen. Zur Soziologie der Reziprozität. Frankfurt/Main: Campus.
Burt, Ronald (2007): Brokerage and closure. An introduction to social capital. Oxford.
Coleman, James S. (1990): Foundations of Social Theory. Cambridge.
Diewald, Martin (1991): Soziale Beziehungen: Verlust oder Liberalisierung? So¬ziale Unterstüt-zung in infor¬mellen Netzwerken. Berlin: Ed. Sigma.
Emirbayer, Mustafa & Goodwin, Jeff (1994) 'Network analysis, culture, and the problem of agency', American Journal of Sociology, 99 (6), 1411-1454.
Hennig, Marina, Ulrik Brandes et al. (2013)): Studying social networks. Frankfurt: Campus.
Hollstein, Betina/Florian Straus (2006) (Hrsg.): Qualitative Netzwerkanalyse. Konzepte, Methoden, Anwendungen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Hollstein, Betina (2011): Qualitative Approaches. In: John Scott & Peter J. Carrington (Eds.): Sage Handbook of Social Network Analysis. London/New Delhi: Sage, pp. 404-417.
Jansen, Dorothea (1999): Einführung in die Netzwerkanalyse. Opladen: Leske & Budrich.
Schweizer, Thomas (1996): Muster sozialer Ordnung. Netzwerkanalyse als Fundament der Sozialethnologie. Berlin: Reimer.
Scott, John (2000): Social Network Analysis. A Handbook. London/ Newbury Park /New Delhi: Sage.
Scott, John & Peter J. Carrington (Eds.) (2011): Sage Handbook of Social Network Analysis. London/New Delhi: Sage.
Stegbauer, Christian & Roger Häußling (Hrsg.) (2010): Handbuch Netzwerkforschung. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.
Sydow, Joerg & Arnold Windeler (1999): Steuerung von Netzwerken. Konzepte und Praktiken. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.
Wasserman, Stanley/ Faust, Katherine (1994): Social Network Analysis. Methods and Applications. Cambridge: Cambridge University Press.
Weyer, Johannes (Hg.) (2000): Soziale Netzwerke. München: Oldenbourg.
White, Harrison C. (1992): Identity and Control. Princeton: Princeton University Press.
Windeler, Arnold (2001): Unternehmensnetzwerke. Konstitution und Strukturation. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.

Raphael Heiko Heiberger
08-29-GS-40 Soziologie trifft Psychologie: Interkulturalität und Kommunikation für sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen
[Sociology meets Psychology: Interculturality and Communication for Social Sustainability In Organisations]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 18:00 - 21:00 SFG 1040 SFG 0140 (2 SWS)

Soziologie trifft Psychologie: Interkulturalität und Kommunikation für sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen
Sociology meets Psychology: Interculturality and Communication for Social Sustainability In Organisations

„Verstehen ist die Reise in das Land eines anderen.“ (Fazil Hüsnü Daglarca, türk. Dichter)

Verstanden zu werden setzt Verstehen voraus. Um sozial nachhaltig in Organisationen handeln zu können, sollen Menschen in der Arbeitswelt ihre immer komplexer werdenden Rollen kompetent gestalten. Überfachlichen Anforderungen an soziale Kompetenz wachsen – unter anderem hinsichtlich des Umgangs mit der Vielfalt des menschlichen Seins. Reicht ein Auslandsaufenthalt, um „interkulturell kompetent“ zu werden, reicht ein Training, das Lesen eines Buches? Vermutlich nicht. In diesem Semester werden Ansätze der Interkulturalität und Theorien, die daran anschlussfähig sind, in 7 Workshops à 3 Stunden darauf hin untersucht, welche Modellvorstellungen ihnen zugrunde liegen, welche Übungen und Reflexionsangebote sich daraus ergeben, und welchen Erkenntnis- und Anwendungswert sie zum Thema Interkulturalität für die eigene Handlungspraxis mit sich bringen. Fragen wie diese werden gemeinsam mit Blick auf den eigenen Berufseinstieg als Akademiker/in im Seminar interaktiv mit theoretischen und praktischen Anteilen erarbeitet.

Zur Rahmung: Nachhaltigkeit ist ein seit der Rio-Konferenz der UN für Umwelt und Entwicklung 1992 formuliertes, globales Ziel mit den drei Handlungsfeldern ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Während in Organisationen v. a. versucht wird, ökonomische Nachhaltigkeit voranzutreiben (Wirtschaftlichkeit) und ökologische Fragen aufholen (politischer Druck), gerät das Subjekt zunehmend in Bedrängnis. Darum werden im Rahmen dieser General Studies Reihe verschiedene Gebiete in den Blick genommen: Teil 1 Problemlagen, Teil 2 Lösungsansätze, Teil 3 Vertiefende Auswahlthemen, Teil 4 Interkulturalität und Kommunikation. Forschung zur Nachhaltigkeit betrifft Makro-, Meso- oder Mikrophänomene. Während Politik und Soziologie eher die Makro- und Mesoebene interessieren, setzt dieses Seminar über sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen an der Schnittstelle von Soziologie und Psychologie bei der Meso- und Mikroebene an – bei der Organisation und den in ihr handelnden Menschen. Teile dieses General Studies können einzeln oder einander ergänzend studiert werden.

Konzipiert für Studierende ab dem 3. Semester, jedoch offen ab 1. Semester bei Interesse an Psychologie & Soziologie in der Arbeitswelt. Studierende anderer Fachrichtungen und Erasmus-Studierende sind willkommen. Der Kurs ist begrenzt auf 20 Teilnehmende.

2 SWS: 14-tägig, beginnend in der 1. Semesterwoche, 3-stündig (s.t.!), Dienstag von 18-21 Uhr. Um verbindliche Anmeldung via Stud.IP wird gebeten; siehe auch alle Unterlagen dort.

Einführende Literatur
Kumbier, D. & Schulz von Thun, F. (Hg.)(2010). Interkulturelle Kommunikation: Methoden, Modelle, Beispiele. (4. Aufl.) Reinbek bei Hamburg: Rowohlt
Meyerhuber, S. (2012). Soziale Nachhaltigkeit im Spannungsfeld postmoderner Arbeit. In: Molter, Schindler & von Schlippe, Vom Gegenwind zum Aufwind. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 86-155.
Boesch, E. (1996). Das Fremde und das Eigene. In: Thomas, A., Psychologie interkulturellen Handelns. Göttingen: Hogrefe, 88-105.

Art der Prüfungsleistung / CP (ECTS)
Interaktive Stundenvorbereitung & schriftliche Ausarbeitung (Dokumentation) in kleiner Gruppe (gemäß Wunsch: 6 CP/ 3 CP)

Dr. Sylke Meyerhuber
08-31-GS-3 Social Movements and Contentious Politics in Eastern European Countries: Ukraine, Belarus and Russia (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 OEG 3790
Vasil Navumau
08-31-GS-5 100 Jahre Oktoberrevolution. Bilanz einer großen Utopie
Blockveranstaltung + Exkursion nach Moskau (12.-16.06.17)

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Mi 05.04.17 14:00 - 14:30
Fr 21.04.17 10:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3
Sa 06.05.17 10:00 - 14:00 GW2 B1170
Fr 26.05.17 10:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3
Sa 27.05.17 10:00 - 14:00 GW2 B3770

Die Lehrveranstaltung *„100 Jahre Oktoberrevolution. Bilanz einer großen Utopie“ *dient der Vorbereitung der gemeinsamen Sommerschule. Anhand ausgewählter Texte diskutieren die Studierenden die historischen Bedingungen und Folgen der russischen Oktoberrevolution. Die Bremer Studierenden wählen dabei Themen, die sie in Kleingruppen bearbeiten und während der Sommerschule vorstellen. Die Ergebnisse der Studierenden werden verschriftlichet und nach Abschluss der Sommerschule in einem Sammelband veröffentlicht.





Die russische Oktoberrevolution 1917 ist ein Ereignis, das den Gang der Weltgeschichte für immer veränderte und bis heute prägt. Die Revolution beflügelte das utopische Denken auf einzigartiger Weise. Ein grenzenloser Vorrat an Ideen und Erwartungen trat mit den großen Veränderungen von 1917 in den Vordergrund: Veränderte Vorstellungen sozialer Gerechtigkeit, Visionen der Erschaffung eines Neuen Menschen, Entwürfe eines neuartigen gemeinschaftlichen Lebens. Was der sozialen Utopie dabei eine neue Dimension gab, war die Überzeugung, sie verwirklichen zu können. Die Revolution ließ die Utopie Wirklichkeit werden. Doch was blieb von den Ideen der Oktoberrevolution in der sozialen Realität der Sowjetunion bestehen? Wann kippte der Traum von einer neuen Gesellschaft um in den Terror des Stalinismus?_
_Bis heute existieren unterschiedliche Deutungen der Ereignisse von 1917, die eine tragende Rolle in der Geschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts einnehmen.Es gibt zahlreiche historische Narrative, die aus unterschiedlichen ideologischen und weltanschaulichen Positionen hervorgegangen sind.
Wie wird die Oktoberrevolution 1917 im heutigen Russland bewertet? Welche Bedeutung messen andere Länder wie z.B. Polen, Finnland und die baltischen Staaten diesem Jahr bei? Und welchen Platz nimmt die Oktoberrevolution mit ihren Akteuren wieLenin, Trotzki und Stalin in der Programmatik der politischen Parteien im heutigen Russland ein?

Diese vielfältigen Wahrnehmungen und Bewertungen der russischen Oktoberrevolution von 1917 stehen in der Sommerschule im Vordergrund. Die teilnehmenden Studierenden werden die historischen Ereignisse und ihre sozialen Folgen aus der Perspektive der Geschichts-, Sozial- und Kulturwissenschaften diskutieren.

Galina Michaleva
08-31-GS-8 Zwischen Realität und Phantasie. Realitätscharakter und Realitätsebenen in Kunst und Film
Between Reality and Imagination. The Reality Character and Levels of Reality in Art and Film

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 20:00 GRA2 0080

Die Veranstaltung fängt am 03.05.2017 an.

Aufgrund der neuen Technologien gewinnt in unserer Zeit das Thema der virtuellen Realitäten zunehmend an Bedeutung. Im Zuge des Fortschritts der entsprechenden Technik werden sowohl das Potenzial als auch die Gefahr virtueller Realitäten immer dringlicher diskutiert. Dahinter steckt häufig eine Grundfrage: Was ist real, was ist virtuell? Wird man in der Zukunft in der Lage sein, zwischen den beiden zu unterscheiden?
Diese Fragen sind der Ausgangspunkt der Veranstaltung, die allerdings darüber hinaus geht und ein noch komplexeres Thema behandelt: die Mischung von Realität und Phantasie. Dabei will das Seminar zeigen, dass „andere“ oder „alternative“ Wirklichkeiten nicht erst Gegenstand unserer technisierten Zeit sind, sie beschäftigten schon Künstler längst vergangener Epochen. Bereits im Spätmittelalter hat sich in der Kunst eine Tendenz herauskristallisiert, übernatürliche Situationen als visuelles sowie greifbares Erlebnis darzustellen. Mit den Mitteln des Detailrealismus und des Illusionismus erreichten die Künstler eine vorher ungekannte Mischung aus Realitätsebenen, die sich in späteren Zeiten bis zum Medium Film fortgesetzt hat. Hier nutzen Drehbuchautoren und Regisseure Filme, um politische, gesellschaftliche, technische und individuelle Situationen oder eine Kombination davon zu interpretieren, ja zu transzendieren.
Nach einer kurzen Einleitung mit der Analyse von Kunstwerken vom Mittelalter bis heute wird das Seminar eine Reihe ausgewählter Filme aus Ost-, Westeuropa und den USA behandeln, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Mischung von Realitäten aufzuzeigen. Trotz der unterschiedlichen Stoffe des jeweiligen Filmes lautet die These, dass die Mischung von Realem, Übernatürlichem und Phantastischem sowohl ein überzeitliches als auch ein interkulturelles Phänomen ist.

Dr. Stavros Vlachos
08-31-GS-9 Sowjetische und polnische Displaced Persons nach dem Zweiten Weltkrieg im Bremer Raum. Parallelen und Unterschiede zur heutigen "Flüchtlingskrise"
Soviet and Polish Displaced PErsons after WW2 in the Bremen area – parallels and differences to the actual “refugee crisis”

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )

Nach dem Zweiten Weltkrieg befanden sich Millionen Menschen auf der Flucht oder lebten als Folge der Kriegsereignisse fern ihrer Heimat, die von den Westalliieren als „Displaced Persons“ bezeichnet wurden. Sie alle zurückzuführen, zu integrieren oder aber ihre Auswanderung in Drittländer zu organisieren stellte eine der großen Herausforderungen der Nachkriegsjahre dar. Trotz der ganz anderen Ausgangslage stellten sich dabei Probleme, die ganz ähnlich auch in der heutigen sog. „Flüchtlingskrise“ bestehen: Bis zur Entscheidung über ihre weitere Zukunft mussten die Flüchtlinge in Lagern untergebracht werden. Die Westalliierten errichteten im Raum Bremen / Bremerhaven zentrale Auffanglager, von denen aus sie entweder die Rückführung in die Heimat, die Integration in die deutsche Gesellschaft oder die Auswanderung nach Übersee organisierten.

In Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv Bremen, dem Stadtarchiv Bremerhaven, dem Museum der 50er Jahre Bremerhaven und dem Deutschen Auswanderhaus Bremerhaven wird in der Veranstaltung der Umgang mit Displaced Persons vorrangig aus der Sowjetunion und Polen anhand lokaler Fallbeispiele behandelt. Wir wollen dabei mit Archivmaterial arbeiten und an den Standorten der damaligen Lager (u.a. in Bremen –Grohn und in Bremerhaven) Feldforschung betreiben. Geplant ist außerdem eine Exkursion zum Grenzdurchgangslager Friedland. Ergebnis soll eine gemeinsame Präsentation sein, auf der auch Parallelen und Unterschiede zur heutigen Situation behandelt werden.

Zur Teilnahme ist die Bereitschaft zur Wahrnehmung von Lokalterminen in Bremen und Bremerhaven sowie zur Teilnahme an der Exkursion erforderlich. Die Veranstaltung wird nach Absprache in mehreren Blockterminen abgehalten. Sprachkenntnisse des Polnischen oder Russischen sind nützlich, aber keine Bedingung für die Teilnahme.

Rüdiger Ritter
09-53-4-BM6-2 Einführung in die Musiksoziologie

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Dr. Frank Nolte (LB)
09-60-M7-C Digital Natives schulen Digital Natives – Konzeption, Durchführung und Evaluation eines Workshops zur Förderung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern
Peer-to-peer education among digital natives - Conceptualisation, implementation and evaluation of a workshop to nurture media literacy among pupils

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 20:00 MZH 1460 (6 SWS)

Einzeltermine:
Sa 10.06.17 10:00 - 14:00 SFG 2060
Do 15.06.17 09:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1


Dr. Anke Offerhaus
Katharina Heitmann ((LB))
09-60-M7-H "Das Kino ist tot - es lebe der Film?!" Die Zukunft des Bremer Kommunalkinos City 46
Cinema Dead or Alive? The Future of the Local Cinema City 46 in Bremen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1010 (2 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-60-M7-L Multimedia-Reportagen zum Thema Wasser/Abwasser
Multimedia Reports on Water and Sanitation

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 MZH 1460 (2 SWS)


Christoph Sodemann ((LB))
09-74-M8910-3 Ringvorlesung: Jenseits von Synthese und Integration: Wissenspraktiken und Wissenspolitiken des Widerspruchs/Beyond Contradiction: Epistemological politics in knowledge practice
Beyond Contradiction: Epistemological politics in knowledge practice

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 CART Rotunde - 0.67 (2 SWS)
Prof. Dr. Michaela Knecht
Anne Rohrbach, M.A.
11-GS-Spez.Methoden-1 Qualitative Sozialforschung - Methodentraining anhand bereits erhobener Daten
Secondary data analysis of qualitative data

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 16:00 - 20:00 GRA2 0140
Sa 10.06.17 - So 11.06.17 (So, Sa) 09:00 - 18:00 GRA2 0180

Qualitative Sozialforschung ist eine immens wichtige Forschungsstrategie zur Generierung empirisch-fundierter, sozialwissenschaftlicher Kenntnisse und Theorien. Gleichzeitig hinterlässt die Methoden- und Instrumentenvielfalt der qualitativen Sozialforschung (nicht nur bei Studierenden) haeufig Unsicherheiten im Umgang mit dem konkreten Datenmaterial. In diesem Praxis-Seminar wird die Auswertungsmethode der Grounded Theory vorgestellt und anhand bereits erhobeneb Interviewmaterials getestet.

Infos zur Anmeldung:
Es wird eine festgelegte Anzahl von Plätzen (20) für die Veranstaltung verteilt.
Eine Anmeldung ist möglich von 01.02.2017, 14:00 bis 15.03.2017, 22:00.
Die Plätze in den betreffenden Veranstaltungen werden am 15.03.2017 um 23:59 verteilt.
Eine Warteliste ist aktiviert.

Dr. Patrick Ehnis
11-GS-Spez.Methoden-2 Gesundheit und digitale Medien. Techniksoziologische Einführung für methodische und theoretische Annäherungen an eHealth

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.04.17 16:15 - 17:45 GRA2A 0050/60
Fr 23.06.17 16:15 - 19:30 GRA2 0080
Sa 24.06.17 14:15 - 17:30 GRA2 0180
Fr 30.06.17 16:15 - 19:30 GRA2 0080
Sa 01.07.17 14:15 - 20:30 GRA2 0180
Dr. Monika Urban
VA-2017-16 Energiewende (in englischer Sprache)

Vorlesung
ECTS: 3

In dieser videobasierten Selbstlernveranstaltung können Sie jederzeit einsteigen, in Ihrem eigenen Lerntempo die Videos durcharbeiten und den Prüfungstermin zum Abschluß der Lehrveranstaltung frei wählen.

Weitere Infos finden Sie hier in Stud.IP.

Bei Fragen wenden Sie sich an: egs@zmml.uni-bremen.de

Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Oliver Krause, M. Sc

I. 6 Bildung fuer nachhaltige Entwicklung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-GS-20 Nachhaltiger Konsum und Umweltverbrauch
[Sustainalbe Consumption and environmental impacts]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B1700 (2 SWS)

Zu Beginn der Umweltdiskussion war kaum strittig, dass als Hauptverursacher und größter „Umweltsünder“ vor allem die (Groß-) Industrie am Pranger stand. Inzwischen wird die Verantwortung allerdings zunehmend dem Konsum bzw. den KonsumentInnen zugewiesen. Konsum gilt als wichtiger „Treiber“ des Ressourcenverbrauchs wie auch als Ansatzpunkt zur Lösung der damit zusammenhängenden Probleme.

Die empirische Forschung zu der Frage, in welchem Maße welche Konsumentengruppen tatsächlich – direkt und indirekt - als Verursacher zum Umweltverbrauch beitragen, ist allerdings noch lückenhaft und interpretationsbedürftig. Auch wird von einigen Autoren wird kritisch eingewandt, dass der Einfluss und die Handlungsmöglichkeiten der Konsumenten weit überschätzt würden.

Das Seminar wird sich zunächst mit den zentralen Konzepten "nachhaltige Entwicklung" und "nachhaltiger Konsum" sowie mit den damit verbundenen strategischen Ansätzen Effizienz, Konsistenz und Suffizienz beschäftigen. Anschließend werden verschiedene empirische Studien und Ansätze zum Zusammenhang von Konsum und Umweltbelastungen vorgestellt. Auf dieser Grundlage sollen schließlich unterschiedliche Positionen und Beiträge zum Thema „Konsumentenverantwortung“ bearbeitet und diskutiert werden. Eine zentrale Textgrundlage für das gesamte Seminar bildet der Schlussbericht der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“.

Die Veranstaltung ist geeignet für Studierende ab dem 4. Semester. Es können 3 CP erworben werden (Voraussetzung: Referat und kurze schriftliche Ausarbeitung).


Literatur:

Belz, Frank-Martin; Karg, Georg; Witt, Dieter (Hg.) (2007): Nachhaltiger Konsum und Verbraucherpolitik im 21. Jahrhundert, Marburg

Bogun, Roland (2012): Konsum, Umweltverbrauch und soziale Ungleichheit –
eine Frage "unseres Lebensstils"? artec-paper 179, Universität Bremen, Januar 2012

Deutscher Bundestag (2013): Schlussbericht der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“, Drucksache 17/13300, 3.5.2013

Geden, Oliver (2008): Strategischer Konsum statt nachhaltiger Politik? Ohnmacht und Selbstüberschätzung des "klimabewussten" Verbrauchers, In: Transit - Europäische Revue, H. 36, (http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?asset_id=5747)

Grunwald, Armin; Kopfmüller, Jürgen (2012): Nachhaltigkeit. Eine Einführung, Frankf./M.

Heidbrink, Ludger; Schmidt, Imke; Ahaus, Björn (Hg.) (2011): Die Verantwortung des Konsumenten. Über das Verhältnis von Markt, Moral und Konsum, Frankf./M.

Dr. Roland Bogun
VA-2017-16 Energiewende (in englischer Sprache)

Vorlesung
ECTS: 3

In dieser videobasierten Selbstlernveranstaltung können Sie jederzeit einsteigen, in Ihrem eigenen Lerntempo die Videos durcharbeiten und den Prüfungstermin zum Abschluß der Lehrveranstaltung frei wählen.

Weitere Infos finden Sie hier in Stud.IP.

Bei Fragen wenden Sie sich an: egs@zmml.uni-bremen.de

Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Oliver Krause, M. Sc

I. 7 Beschaeftigungsrelevante Kompetenzen sowie praxisnahe Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen und gemeinwohlorientierten Einrichtungen

Praxismodul Public Relations

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-zsp-GS-1014 Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur/in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eine(s)r Pressesprecher(s)in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 05.04.2017 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 12.04.2017 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Das weiterführende "Praxisprojekt Public Realations" (08-zsp-GS-1015) im Sommersemester 2018 wird empfohlen. Das Praxisprojekt zeichnet sich durch seine Praxisnaehe aus. Es werden Modellagenturen gebildet, die reale Aufgaben von Betrieben und Einrichtungen aus der Region erhalten. Es wird empfohlen, vor Beginn des Praxisprojektes, das Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012 ) zu besuchen.

Axel Hausmann
08-zsp-GS-1015 Praxisprojekt Public Relations
Professional practice in public relations (tutorial)
Begleitseminar zum Praxisprojekt

Seminar
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1040 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 01.02.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Mi 12.07.17 10:00 - 16:00 GW2 B2890
Fr 14.07.17 10:00 - 16:00 SFG 1020

Im Praxisprojekt werden studentische PR-Agenturen gebildet, die reale Aufgaben von Einrichtungen und Unternehmen aus der Region erhalten. Am Praxisprojekt können ausschließlich Studierende teilnehmen, die das Seminar „PR für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft“ erfolgreich abgeschlossen haben. Die Grundlagenveranstaltung und das Praxisprojekt bilden das Praxismodul Public Relations. Das Praxisprojekt dauert 16 Wochen und schließt mit einer Modulprüfung ab, die in der Zeit vom 17.07. bis 21.07.2017 stattfindet. Fuer die verbindliche Teilnahme wird ein Entgelt von 50 Euro als "Pfand" erhoben. Bitte melden Sie sich bis zum 26.01.2017 direkt beim Zentrum Studium und Praxis an!

Vor Beginn des Praxisprojektes wird die Teilnahme an dem Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012) empfohlen.

Axel Hausmann

Praxismodul Projektarbeit

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-zsp-GS-1013 Projekte planen und erfolgreich umsetzen (Teil 2)
Planning and completing projects successfully
Realisierung der Veranstaltungskonzepte des Wintersemesters 2016/2017

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2335a (2 SWS)

An diesem Begleitseminar können ausschließlich Studierende teilnehmen, die im Wintersemester 2016/2017 für ihr ausgearbeitetes Veranstaltungskonzept eine Empfehlung für die Umsetzung erhielten. Diese Veranstaltungen leisten einen Betrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bremen.

Marie-Helene Wichmann, M.A.

II. Internationalisierung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-zsp-GS-1024 Borders and Border Regions in Europe (in englischer Sprache)
Grenzen und Grenzräume in Europa - Internationales Modul Sozialwissenschaften
International Module Social Sciences (Internationales Modul Sozialwissenschaften)

Seminar
ECTS: 3-6

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1580 (2 SWS) Seminar

Einzeltermine:
Do 18.05.17 10:20 - 22:00 Excursion - Meeting 10:20 insinde Trainstation HBF. Leaving 10:30 RE to Hamburg!
Fr 19.05.17 - So 21.05.17 (So, Fr, Sa) 08:00 - 22:00
Di 23.05.17 18:00 - 20:00 OEG

The overall theme of this course is to understand borders and their impacts in Europe. Which borders separate, which borders connect? Who is crossing borders and why? How do people see each other on both sides of a border? What is a border region and how have changed borders throughout history affected the people living in the areas.

Besides the weekly meeting, there will be a few extra sessions in the evening (when guest lecturers are visiting Bremen).
GS-Students who wish to receive more than 3 CP need to participate in a field trip

Competences and learning outcome:
Experience in international cooperation, applying research methods, using English as an academic language.

Methodology:
Lecturers’ and students’ presentations, team work, research.

Teilnahmevoraussetzung: Bereitschaft zur aktiven und regelmäßigen Teilnahme und
zur Teamarbeit, Englisch B1 (Unterrichtssprache Englisch).

Zielgruppe/target group:
Studierende des Fachbereichs 8 Sozialwissenschaften / International guest students (Teilnahmebeschränkt 24 TN, zu 50% Gaststudenten am FB8)

Credit Points: max. 6 ; 3 (K)+ 3 (Ex/P)
2 SWS (K): weekly course (12 sessions)
2 SWS (Ex/P) 3-4 day Excursion to a nearby country in May or June.

Michael Thiele

Geographie, B.Sc./ B.A./ Dipl./ LA

Bachelor Geographie Pflichtbereich

GEO-O/O2 Orientierung (MV: B. Marzeion / auslaufende BPO 2011)

Alle Erstsemester müssen im WS einen Kurs "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" und eine dreitägige Exkursion absolvieren. Für die Studierenden im Vollfach-Bachelor ist zusätzlich die Teilnahme an der Orientierungswoche und eine Umlandexkursion obligatorisch. Im SoSe müssen alle Studierenden eine viertägige Exkursion absolvieren (6/9 CP).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-2-O-5A Geländeübung/ Exkursion zum vulkanischen Formenschatz, Eifel
Field course in fluvial geomorphology, Rhine/ Mosel region
GÜ vom 22. bis zum 25.06.2017

Geländeübung
ECTS: 2

Einzeltermine:
Do 22.06.17 - So 25.06.17 (So, Do, Fr, Sa) 08:00 - 20:00

4 tg GÜ. Teilnahmebeschränkt 45 Teilnehmende. Bitte melden Sie sich auch über StudIP für die Veranstaltung an.
Konkrete Anmeldung erfolgt nach Kontoeingang der Anzahlung ab: Datum wird noch bekannt gegeben.
Geländeübungen zum vulkanischen Formenschatz, Eifel (Field course in endogenic geomorphology, Eifel)

Prof. Dr. Bernd Zolitschka (Leiter)
08-27-2-O-5B Geländeübungen zur Fluvialgeomorphologie an Rhein und Mosel (Field course in fluvial geomorphology, Rhein/Mosel region)
Field course in fluvial geomorphology, Rhein/Mosel region

Geländeübung
ECTS: 2

Einzeltermine:
Do 22.06.17 - So 25.06.17 (So, Do, Fr, Sa) 08:00 - 20:00

4tg. GÜ. Teilnahmebeschränkt. Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.
Konkrete Anmeldung erfolgt nach Kontoeingang der Anzahlung ab: Datum wird noch bekannt gegeben.

Dr. Christian Ohlendorf, Dipl.-Geol.

GEO-G2: Humangeographie (MV: I. Mossig)

Beide Vorlesungen müssen im Sommersemester (2. Fachsemester) absolviert werden (6 CP).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-2-G2-1 Stadt- und Sozialgeographie
Urban and Social Geography

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS) 150 Teilnehmende

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Dr. Roland Lippuner
08-27-2-G2-2 Wirtschaftsgeographie
Economic Geography

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt) Tutorium
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS) 150 Teilnehmende

Einzeltermine:
Fr 30.06.17 10:00 - 12:00 GW2 B1216

Bitte melden Sie sich per StudIP für die Veranstaltung an.

Dr. Andreas Müller

GEO-G3: Physiogeographie (MV: B. Zolitschka)

Beide Vorlesungen muessen im Sommersemester (2. Fachsemester) absolviert werden (6 CP).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-2-G3-1 Klimageographie
Climatology

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 B1410 (2 SWS) Vorlesung
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SpT C4180 GW2 B1170 Tutorium

Bitte melden Sie sich per StudIP f?r die Veranstaltung an.

Benjamin Marzeion
08-27-2-G3-2 Geomorphologie
Geomorphology

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 FVG M0160
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B1410 (2 SWS) Vorlesung

Bitte melden Sie sich per StudIP für die Veranstaltung an.

Prof. Dr. Bernd Zolitschka

SOZ-STM1: Statistik und Methoden 1 (MV: U. Engel)

Alle VF-Studierende müssen im Sommersemester (2. Fachsemester) die beiden Vorlesungen und eine Übung absolvieren (12 CP).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-2-M1-1 Methoden I
[Methods of Social Research]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Die Vorlesung vermittelt einen einführenden Überblick über Methoden der empirischen Sozialforschung. Im Zentrum stehen eine > Einführung in die Sozialforschung (Schulen, Formen, Beispiele), > Auswahlverfahren, > Systematische Ausfälle in allgemeinen und schwer erreichbaren Populationen, > das standardisierte Interview, > Antwortstile im Interview, > Befragungseffekte im Interview: Modus-, Response- und Interviewereffekte, > Gesamtfehler einer Umfrage, > Experimente im Survey Kontext, > Survey Designs: Telefonsurveys, Web Surveys, Online Panel, Mixed-Mode Surveys, egozentrierte Netzwerksurveys, > Verhaltensbeobachtungen und > Inhaltsanalyse

[The lecture introduces the audience to foundations and techniques of social research. It covers the following topics: > Introduction to social research (schools, forms, examples), > sampling, > unit nonresponse in surveys of the general public and hard-to-survey populations, > the standardized research interview, > response styles in standardized interviews, > mode, response, and interviewer effects in interviews, > total survey error, > survey experiments, > survey designs: telephone surveys, web surveys, online panel, mixed-mode surveys, egocentric network surveys, > behavioral studies, and > content analysis]

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-2-ST1-1 Statistik I
[Social Statistics, Part 1: Descriptive Statistics and Statistical Inference]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Vorlesung und begleitende Übungen führen in Grundlagen der deskriptiven und schließenden Statistik ein. Es werden folgende thematische Bereiche behandelt: > Datenmatrix: Variablen, Skalen, Skalenniveaus; > Einfache Häufigkeitsverteilung: Anteilswerte, empirische Verteilungsfunktion und Quantile einer Häufigkeitsverteilung, graphische Darstellungen, > Maße der zentralen Tendenz, Streuungsmaße; > Grundgesamtheit und Stichprobe: Sampling als Zufallsexperiment, > Standardfehler und Faktoren, die sich darauf auswirken; > Normalverteilung und andere Stichprobenkennwerteverteilungen; > Test statistischer Hypothesen und Berechnung von Konfidenzintervallen; >Kontingenztabellenanalyse (inklusive Chi2 und Chi2-basierten Korrelationsmaßen); > t-Test, > Varianzanalyse und F-Test; > Kovarianz, Korrelation, einfache und multiple lineare Regression (inklusive Interaktionseffekten, R2 und adj. R2)

[Lecture and tutorials introduce the audience to foundations of descriptive statistics and statistical inference. The sessions cover the following subjects: > Data matrix: variables, scales and scale levels; frequency distributions: percentages, empirical distribution function and quantiles, diagrams; > mean values and dispersion measures; > Population and sample: Sampling as a random experiment; > standard error and its determining factors; > Normal curve and other samplings distributions; > statistical hypotheses and confidence intervals; > contingency table analysis (incl. Chi2 and related measures of correlation); > t test; > analysis of variance and F test; > covariance, correlation, simple and multiple linear regression (including interaction effects, R2 and adj. R2)]

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-2-ST1-2 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-3 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-4 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-5 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-6 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-7 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-8 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-9 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-10 Übung "Statistik 1"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-11 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-12 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.

GEO-A: Abschlussmodul (MV: J. Lossau)

Vollfach- und Profilfachstudierende müssen im 6. Fachsemester das Abschlussmodul absolvieren. Hierzu gehört das Bachelorseminar und die Bachelorthesis mit -kolloquium. Wenn Sie an dem genannten Kolloqiumstermin aktiv teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte über StudIP an.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-6-A-1A Bachelorseminar
Bachelor Seminar
Schwerpunkt: Humangeographie

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt) (2 SWS)

Teilnahmebeschränkt. Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Julia Lossau
Dr. Christian Ohlendorf, Dipl.-Geol.
08-27-6-A-2A Bachelorkolloquium Juli
Colloquium

Colloquium

Einzeltermine:
Fr 07.07.17 00:00 - 00:00

Termine: 07.07.2017
Bitte melden Sie sich nach der Anmeldung der Bachelorarbeit umgehend über StudIP unter Nennung der Prüfer/-innen und des Titels der Arbeit für das Kolloquium an.

Michael Thiele
08-27-6-A-2B Bachelorkolloquium September
Colloquium

Colloquium

Einzeltermine:
Do 14.09.17 00:00 - 00:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt)

Termine: 14.09.2017
Bitte melden Sie sich nach der Anmeldung der Bachelorarbeit umgehend über StudIP unter Nennung der Prüfer/-innen und des Titels der Arbeit für das Kolloquium an.

Michael Thiele

GEO-M3: GIS 2 (MV: T. Tkaczick)

Alle VF-/PF-Studierenden müssen im Sommersemester (4./6.Fachsemester) eine Übung absolvieren (6 CP).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-4-M3-1A Arbeiten mit raster- und vektororientierten Geographischen Informationssystemen 2 - Kurs A
Working with GIS 2 - Course A

Übung
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS) Übung

Bitte melden Sie sich per StudIP für die Veranstaltung an. Für diese Veranstaltung gilt: Geographiestudierende haben Vorrang.

Tobias Tkaczick
08-27-4-M3-1B Arbeiten mit raster- und vektororientierten Geographischen Informationssystemen 2 - Kurs B
Working with GIS 2 - Course B

Übung
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS) Übung

Bitte melden Sie sich per StudIP f?r die Veranstaltung an.
F?r diese Veranstaltung gilt: Geographiestudierende haben Vorrang.

Tobias Tkaczick

Bachelor Geographie Wahlpflichtbereich 1

Im Vollfach müssen im 3., 4. und 5. Fachsemester insgesamt 4 Wahlpflichtmodule absolviert werden. Im Profilfach (BPO 2011 auslaufend) müssen im 4. und 5. Fachsemester insgesamt 3 Wahlpflichtmodule absolviert werden. Im Profilfach (2017), Komplementär- und Lehramtsfach müssen im 4. und 5. Fachsemester insgesamt 2 Wahlpflichtmodule absolviert werden. Beachten Sie bitte, dass entsprechend den Prüfungsordnungen jeweils mindestens ein Modul aus WH1 bis WH3, W2 bis W6 (humangeographisch) sowie aus WP1 bis WP2, W7 bis W10 (physiogeographisch) absolviert werden muss.

GEO-W1: Regionale Geographie mit großer Exkursion (MV: B. Marzeion / auslaufende BPO 2011)

Regionalgeographisches Wahlpflichtmodul (9 CP) im Vollfach (3., 4. oder 5. Fachsemester) bzw. im Profilfach (4. oder 5. Fachsemester).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-5-W1-1 Gletscher und Wasserverfügbarkeit in den Alpen - Vorbereitungsseminar Glaciers and Water Availability in the Alps – Introductory Seminar
Glaciers and Water Availability in the Alps – Field Trip

Seminar
ECTS: 6

Block: Beginn vorlesungsfreie Zeit im Juli 2017
Bitte melden Sie sich über StudIP für die VA an.

Ulrike Falk
08-27-5-W1-2 Gletscher und Wasserverfügbarkeit in den Alpen - Exkursion Glaciers and Water Availability in the Alps – Field Trip
Glaciers and Water Availability in the Alps – Field Trip
Bitte beachten: Diese Exkursion findet nur statt, wenn die Rhein-Mosel- und Eifel-Exkursionen ausgebucht sind!

Geländeübung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Do 13.04.17 13:00 - 14:00 SFG 2020

GÜ im August/September 2017
Teilnahmebeschränkt. Konkrete Anmeldung erfolgt nach Kontoeingang der Anzahlung ab.

Ulrike Falk

GEO-W2: Raum, Kommunikation und Verkehr (MV: I. Mossig)

Humangeographisches Wahlpflichtmodul im (9 CP) im Vollfach bzw. im 2-Fächer-BA (4. Fachsemester).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-4-W2-1 Geographien der Medien und Kommunikation
Geography of Media and Communication

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt) (2 SWS) Seminar

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.
Max. 30 Teilnehmende

Dr. Roland Lippuner
08-27-4-W2-2 Verkehrspolitik und Verkehrsplanung
Transport Planning and Policy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B1170 (2 SWS) Seminar

Bitte melden Sie sich per StudIP für die Veranstaltung an.

Prof. Dr. Michael Flitner

GEO-W6: Stadt- und Regionalentwicklung, Raumplanung (MV: J. Lossau)

Humangeographisches Wahlpflichtmodul im (9 CP) im Vollfach bzw. im 2-Fächer-BA (4.Fachsemester).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-4-W6-1 Stadt- und Regionalentwicklung, Raumplanung
Urban and Regional Development/ Spacial Planning

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt) (2 SWS)

Bitte melden Sie sich per StudIP für die Veranstaltung an. Nicht für GS.

Julia Lossau
08-27-4-W6-2 Seminar zur Stadt- und Regionalentwicklung, Raumplanung
Urban and Regional Development/ Spacial Planning

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt) (2 SWS)

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Verena Carola Andreas

GEO-W8: Regionale Physische Geographie (MV: B. Marzeion) / auslaufendes Modul BPO 2011

Physisch-geographisches Wahlpflichtmodul im (9 CP) im Vollfach bzw. im 2-Fächer-BA (4. Fachsemester).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-4-W8-1 Physische Geographie ausgewählter Regionen - Polargebiete
Physical Geography

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 2020 (2 SWS) Vorlesung

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Ulrike Falk
08-27-4-W8-2A Physische Geographie von Norddeutschland / ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!!!!
Physical Geography of Northern Germany

Seminar
ECTS: 6

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Prof. Dr. Jörg-Friedhelm Venzke
08-27-4-W8-2B Physische Geographie von Norddeutschland
Physical Geography of Northern Germany

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 FVG M2010 (2 SWS)

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Benjamin Marzeion

GEO-W9: Umwelt und Klima - gestern und heute (MV: B. Zolitschka)

Physisch-geographisches Wahlpflichtmodul (9 CP) im Vollfach bzw. im 2-Fächer-BA (4. Fachsemester).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-4-W9-1 Terrestrische Paläoklimatologie
Introduction to Paleoclimatology

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 FVG M0160 GW1 A0160 (2 SWS)

Teilnahmebeschränkt. Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an. Raum: FVG-M2010
Introduction to Paleoclimatology

Dr. Christian Ohlendorf, Dipl.-Geol.
08-27-4-W9-2 Labor- und Geländepraktikum
Lab and field course
GÜ: 14.08.-18.08.17

Geländeübung
ECTS: 6

Einzeltermine:
Mo 14.08.17 - Fr 18.08.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 08:00 - 17:00 FVG M0160

Teilnahmebeschränkt. Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Dr. Christian Ohlendorf, Dipl.-Geol.

Bachelor Geographie Wahlpflichtbereich 2

Vollfach- und Profilfachstudierende müssen zusätzlich zu den Modulen zur Berufsorientierung noch weitere 36 bzw. 18 CP General Studies absolvieren.

GEO-B1: Berufsorientierung I (MV: J. Lossau)

Vollfach- und Profilfachstudierende müssen im 3. oder 4. Fachsemester die Bremer Gespräche absolvieren (3 CP).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-3/4-B1-1 Bremer Gespräche zur Berufsorientierung
Bremen Talks on Professional Orientation

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt) (2 SWS)

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.
Achtung: Dieser Kurs findet im Sommersemester 2017 statt. Sie können sich aber jetzt schon dafür anmelden und Ihren Platz sichern.

Julia Lossau
Dr. Christian Ohlendorf, Dipl.-Geol.

GEO-B2: Berufsorientierung II (MV: J. Lossau)

Vollfach- und Profilfachstudierende müssen vor oder nach der Vorlesungszeit des 5. Fachsemesters ein achtwöchiges Betriebspraktikum absolvieren und während der Teilnahme an der Lehrveranstaltung "Geographie als Beruf" vorstellen.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-5/6-B2-1 Berufspraktikum und Auswertungskolloquium
Internship with colloquium

Seminar
ECTS: 12

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt) GW2 B1632 (2 SWS)

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Benjamin Marzeion
Julia Lossau

GS: Angebote für den General Studies Bereich

Neben den hier aufgeführten speziellen GS-Angeboten der Geographie können Sie frei Kurse und Module aus dem Angebot der Universität und benachbarter Einrichtungen wählen. Wenn keine CP vergeben werden, wenden Sie sich bitte an die Studienfachberatung.
Die Studienkommission verweist alle Studierenden ausdrücklich auf die unter der Rubrik "Fachübergreifende Veranstaltungen" im Veranstaltungsverzeichnis der Universität Bremen geführten Lehrveranstaltungen aus dem Bereich General Studies, z.B.
EDV-Nutzung (Zentrum fuer Netze), Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens, Sprachkurse des Fremdsprachenzentrums, Karrierezentrum fuer den Berufseinstieg, Managementkurse.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-GS-5 Kanu-Exkursion: Regionale Geographie der Wümme-Region
Canoe field trip: regional geography of the Wümme region

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mi 17.05.17 14:00 - 16:00 GW2 B1632
Mi 24.05.17 14:00 - 16:00 GW2 B1632
Fr 09.06.17 - So 11.06.17 (So, Fr, Sa) 08:00 - 17:00
Mi 14.06.17 14:00 - 16:00 GW2 B1632

Entstehungsgeschichte der norddeutschen Tiefebene, fluvialer Formenschatz, Ökosysteme an tidebeinflussten Flüssen und deren Gefährdung, Schadstoffeintrag durch landwirtschaftliche Nutzung

* in die Wümme, Ökolandwirtschaft und ihr Potenzial für eine
nachhaltige Entwicklung, Festivalisierung der Stadtpolitik und
Wahrnehmung durch die lokale Bevölkerung, neue Mobilitätskonzepte im
ländlichen Raum (Bürgerbus), Siedlungsgeschichte Rotenburgs


Lehr-/Lernziel: Aspekte der Regionalen Geographie (u.a. Geomorphologie, Klimageographie, Siedlungsgeographie), Teambildung, Förderung sozialer Kompetenzen, semesterübergreifende Kontaktknüpfungen zwischen den Studierenden der Geographie, Kennenlernen der Region um Bremen und ihrer Besonderheiten Methodik: Erkenntnis durch Erleben, Studierende sollen ihr schon erlerntes WIssen anwenden und mit ihren Kommilitonen teilen

Benjamin Marzeion
08-27-GS-8 Regional Geography of Central America (in englischer Sprache)
Regionale Geographie Zentralamerikas
Environmental hazards and their consequences in a vulnerable economic setting

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 FVG M2010 (2 SWS)

Lehrende Fr. Recinos
Description:
The course will explore the natural environment of the Central America
region, focusing on the challenges that developing countries face by
living on a dynamic planet. How do these countries adapt (or not) to a
range of environmental hazards and the consequences of climate change?
We will use case studies to better understand ecological and physical
systems and certain climate phenomena, and will discuss how we can adapt
to or mitigate the risks and vulnerabilities of human populations to
extreme events.

Beatriz Recinos
08-27-GS-9 Sustainable Development: Vision or Illusion? (in englischer Sprache)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mo 04.09.17 - Fr 08.09.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 14:00 - 18:00 GW2 B2900

Bitte melden sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Marion Glaser
08-27-GS-10 Radical Geography [Veranstaltung entfällt!]

Blockveranstaltung
ECTS: 3

Das Blockseminar nähert sich dem anarchistischen Zweig der vor allem im englischsprachigen Raum diskutierten „Radical Geography“ über die dafür prägenden Arbeiten von Élisée Reclus, Pjotr Kropotkin und anderen. Darauf aufbauend werden aktuelle wissenschaftliche Beiträge dieser Strömung behandelt, um die dortige Herrschaftskritik aus geographischer Perspektive zu diskutieren, beispielsweise von Simon Springer.

Felix Wilmsen
08-zsp-GS-1003 Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Sozialwissenschaftler/innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.07.17 16:00 - 18:00 GW2 B2900

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Sommersemester 2017 an Masterstudierenden und Bachelorstudierende ab dem 4. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer/innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Zumal Sozialwissenschaftler/innen von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht werden. Da sie häufig mit Psycholog(en)innen, Sozialpädagog(en)innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, gilt es vor allem berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker/innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie werden Einblicke in Ihren beruflichen Alltag geben und über Ihren beruflichen Werdegang berichten.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1008 Freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement
Voluntary commitment in the realm of civil society (Tutorial to students´volunteering)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 12.05.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 30.06.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Der Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 8) fördert das studentische Ehrenamt, da das zivilgesellschaftlichen Engagement zunehmend an Bedeutung für das Gemeinwohl gewinnt. Die Motivation von Studierenden, sich beispielsweise sinnstiftend für andere Menschen einzusetzen, politisch Einfluß zu nehmen, gesellschaftliche Partzipationsprozesse mitzugestalten oder einen humanitären Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, soll somit gewürdigt werden.

Außerdem bietet das freiwilligen Engagement die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erlangen, die auch nützlich für die berufliche Orientierung oder sogar für den Berufseinstieg sein können.

Studierende, die gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben möchten, werden im Begleitseminar bei der Suche nach einer passenden Tätigkeit unterstützt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freiwilligen Agentur Bremen und Serve the City statt.

Dieses Begleitseminar richtet sich ausschließlich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben. Am 28.04.2017 werden die Regeln für die Teilnahme und die Leistungsanforderungen erläutern.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1009 Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus.

Claudia Fantz
08-zsp-GS-1013 Projekte planen und erfolgreich umsetzen (Teil 2)
Planning and completing projects successfully
Realisierung der Veranstaltungskonzepte des Wintersemesters 2016/2017

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2335a (2 SWS)

An diesem Begleitseminar können ausschließlich Studierende teilnehmen, die im Wintersemester 2016/2017 für ihr ausgearbeitetes Veranstaltungskonzept eine Empfehlung für die Umsetzung erhielten. Diese Veranstaltungen leisten einen Betrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bremen.

Marie-Helene Wichmann, M.A.
08-zsp-GS-1014 Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur/in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eine(s)r Pressesprecher(s)in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 05.04.2017 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 12.04.2017 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Das weiterführende "Praxisprojekt Public Realations" (08-zsp-GS-1015) im Sommersemester 2018 wird empfohlen. Das Praxisprojekt zeichnet sich durch seine Praxisnaehe aus. Es werden Modellagenturen gebildet, die reale Aufgaben von Betrieben und Einrichtungen aus der Region erhalten. Es wird empfohlen, vor Beginn des Praxisprojektes, das Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012 ) zu besuchen.

Axel Hausmann
08-zsp-GS-1015 Praxisprojekt Public Relations
Professional practice in public relations (tutorial)
Begleitseminar zum Praxisprojekt

Seminar
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1040 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 01.02.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Mi 12.07.17 10:00 - 16:00 GW2 B2890
Fr 14.07.17 10:00 - 16:00 SFG 1020

Im Praxisprojekt werden studentische PR-Agenturen gebildet, die reale Aufgaben von Einrichtungen und Unternehmen aus der Region erhalten. Am Praxisprojekt können ausschließlich Studierende teilnehmen, die das Seminar „PR für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft“ erfolgreich abgeschlossen haben. Die Grundlagenveranstaltung und das Praxisprojekt bilden das Praxismodul Public Relations. Das Praxisprojekt dauert 16 Wochen und schließt mit einer Modulprüfung ab, die in der Zeit vom 17.07. bis 21.07.2017 stattfindet. Fuer die verbindliche Teilnahme wird ein Entgelt von 50 Euro als "Pfand" erhoben. Bitte melden Sie sich bis zum 26.01.2017 direkt beim Zentrum Studium und Praxis an!

Vor Beginn des Praxisprojektes wird die Teilnahme an dem Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012) empfohlen.

Axel Hausmann

Bachelor Geographie Fachdidaktik

GEO-FD1: Entwicklung, Konzepte und Methoden des Geographieunterrichts (MV: F. Meyer zu Erbe)

Lehramtsstudierende müssen im 4. Fachsemester je einen Kurs 1 (A oder B) und einen Kurs 2 (A oder B) der aufgeführten Veranstaltungen absolvieren (6 CP).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-FD1-1 Einführung in das Unterrichtsfach Geographie
Introduction in studying and teaching geography

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW2 B1081 (2 SWS) Seminar

Teilnahmebeschränkt auf 30 TN. Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Friedrich Meyer zu Erbe
08-27-FD1-2A Unterrichtsmethoden im Geographieunterricht
Teaching methods in geography lessons

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B1081 (2 SWS)

Teilnahmebeschränkt. Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Friedrich Meyer zu Erbe
08-27-FD1-2B Unterrichtsmethoden im Geographieunterricht
Introduction to methods in scientific research

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B1081 (2 SWS)

Teilnahmebeschränkt. Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Friedrich Meyer zu Erbe

Angebote der Geographie für andere Studiengänge

Speziell für andere Studiengänge angebotene Veranstaltungen aus der Geographie werden hier aufgeführt. Bei Fragen erkundigen Sie sich bitte in Ihrem Fachbereich.

BiPEb, Bachlor ISSU (B-Fach, C-Fach)

Im 3. Semester muss neben den Veranstaltungen aus Politikwissenschaften und Geschichte auch ein Seminar aus der Geographie absolviert werden. Im 4. Semester müssen die Vorlesungen aus GEO-G3 sowie die hier aufgeführte Übung absolviert werden. Im 5./6. Semester bitte die Veranstaltungen gemäß der Modulbeschreibung GGR2 auswählen.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-3-M7-1 Übungen zur physischen Geographie für ISSU-Studierende im BA
Exercises in physical Geography
teilweise als Blockveranstaltung am Wochenende (nach Absprache mit Dozenten)

Übung
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Do 18:00 - 20:00 GW2 B1632
Kristian Kugeler

Geographie Fachwissenschaften/Fachdidaktik, M.Ed

Gymnasium/ Oberschule (MPO 2013)

Pflicht- und Wahlpflichtmodule für Studierende, die den Bachelor in der Equal-Struktur (seit WiSe 2011/12) absolviert haben.
Für das Pflichtmodul GEO-WEF wählen Sie bitte Kurse aus den Bachelorstudiengängen der Politik und Geschichte oder aus den Masterstudiengängen der Geographie (erlaubt ist auch ein vierter Kurs aus FD3).

GEO-FD3 Fachdidaktik im sozialwissenschaftlichen Kontext (MV: F. Meyer zu Erbe)

Sie müssen je ein Seminar "Thematische Integration im sozialw. Unterricht" und "Bedingungen und Konzepte sozialw. Lehrens und Lernens" nach freier Wahl aus den Angeboten der Politik, Geschichte und Geographie wählen.
In einem dieser beiden Seminar muss die große Modulprüfung erbracht werden.
Das dritte Seminar "Fachspezifische Prinzipien und Methoden" muss aus dem Nachbarfach Politik oder Geschichte gewählt werden. (9 CP)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-FD3.1.1 Die doppelte deutsche Nachkriegsgeschichte im geschichts- und sozialwissenschaftlichen Unterricht

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B1081 (2 SWS)
Elisabeth Waltke
08-26-FD3.2.1 Entwicklung demokratischer Schulkultur

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 B0100 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 14.03.17 16:00 - 19:00
Di 28.03.17 16:00 - 19:00
Do 04.05.17 15:00 - 19:00
Di 09.05.17 16:00 - 19:00
Mi 24.05.17 14:00 - 18:30

Das Seminar "Entwicklung demokratischer Schulkultur" bietet die Möglichkeit, das Zertifikat "Demokratie-Coach" zu erwerben. Dieses wird in Kooperation mit dem Landesinstitut für Schule Bremen (LIS) angeboten. Zur Teilnahme am Seminar und zum Erwerb des Zertifikats ist die Anwesenheit an fünf dreistündigen Trainingssessions notwendig. Diese werden auf die Seminarpräsenz angerechnet. Entsprechend ergibt sich für das Seminar ein besonderer terminlicher Verlauf. Das Seminar startet bereits am 14.März/16.00-19.00 Uhr mit der ersten Veranstaltung und findet teilweise in Form von Blockveranstaltungen statt.
Die Termine sind:

14.03. 16-19 Uhr: Thematische Einführung gemeinsame Entwicklung von Fragestellungen
28.03. 16-19 Uhr: Demokratische Schule in der Praxis (Einblicke in die Arbeit der Neuen Schule HH)
04.04. 14-16 Uhr: Seminar
04.05. 15-19 Uhr: Mitwirkung mit Wirkung (Handwerkszeug zur Demokratisiserung von Schule / Lidice-Haus)
09.05. 16-19 Uhr: Nachdenken über die eigene Praxis/LIS
23.05. 14-16 Uhr: Seminar
24.05. 14-18.30 Uhr: Demokratietag am LIS (Workshop mit Referendaren/Lehrenden und SchülerInnen zum Kontext Demokratische Schule)
06.06. 14-16 Uhr: Seminar
13.06. 14-16 Uhr: Seminar
20.06. 14-16 Uhr: Seminar

Diese Termine sollten bei der Entscheidung für dieses Seminar berücksichtigt werden. Es wäre sehr wünschenswert, dass alle Termine besucht werden können.

Prof. Dr. Andreas Klee
08-27-7-FD3-2 Bedingungen und Konzepte sozialwissenschaftlichen Lehrens und Lernens: Außerschulische Lernorte
preconditions and concepts of teaching social science:

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1081 teilw. als Exkursion geblockt
Friedrich Meyer zu Erbe
08-27-FD3.1. Gesellschaft und Politikunterricht (GuP) mit dem Schwerpunkt 5./6. Klasse.
Statehood as topic in Social Science Learning

Seminar
Elisabeth Waltke ((LB))

GEO-FD4: Fachspezifischer Anteil des Praxissemesters (MV: Fried Meyer zu Erbe)

Master of Education-Studierende müssen im 2. Fachsemester im Rahmen des Halbjahrespraktikums eine fachdidaktische Begleitveranstaltung absolvieren (3 CPs).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-FD4-1A Fachspezifischer Anteil des Praxissemesters
Internship semester teaching geography

Seminar
ECTS: 3

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 18:00 - 20:00 GW2 B1081 (2 SWS) Praxisseminar

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.
Zeit: Vorbesprechungen: 06.02.2017, 18:15 bis 19:45 Uhr
und 07.02.2017, 18:15 bis 19:45 Uhr
dann ab 2. Woche im Praxissemester: Donnerstags 18:00 bis 20:00 Uhr (14-tägig)!!
Die Veranstaltung beginnt pünktlich s.t. um 16.00 Uhr.

Friedrich Meyer zu Erbe
08-27-FD4-1B Fachspezifischer Anteil des Praxissemesters
Internship semester teaching geography

Seminar
ECTS: 3

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 16:00 - 18:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt) (2 SWS) Praxissemester

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an. Die Veranstaltung ist teilnahmebeschränkt.
Zeit: Vorbesprechungen: 06.02.2017 und 07.02.2017 von 18:15 bis 19:45 Uhr, dann jede 2. Woche im Praxissemester: 16:00 bis 18:00 Uhr (14-tägig)

N. N.
08-27-FD4-1C Fachspezifischer Anteil des Praxissemesters
Internship semester teaching geography

Seminar
ECTS: 3

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 16:00 - 18:00 GW2 B1170 (2 SWS) Praxissemester

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an. Die Veranstaltung ist teilnahmebeschränkt.
Zeit: Vorbesprechungen: 06.02.2017 und 07.02.2017 von 18:15 bis 19:45 Uhr, dann jede 2. Woche im Praxissemester: 16:00 bis 18:00 Uhr (14-tägig)

Elisabeth Waltke

GEO-FD5: Fachdidaktisches Forschungspraktikum (MV: F. Meyer zu Erbe)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-FD5-1 Geographisches Lehren und Lernen als Forschungsgegenstand
Fieldworks in teaching geography

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B1081 (2 SWS) Seminar

Bitte melden Sie sich per StudIP für die Veranstaltung an. Entspricht FD4 alt. Die ersten Veranstaltungstermine im Semester finden wie geplant statt. Bitte beachten Sie , dass die Veranstaltung in der vorlesungsfreien Zeit (Juli, August) teilweise geblockt wird.

Friedrich Meyer zu Erbe

GEO-W1: Regionale Geographie mit großer Exkursion (MV: B. Marzeion)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-5-W1-1 Gletscher und Wasserverfügbarkeit in den Alpen - Vorbereitungsseminar Glaciers and Water Availability in the Alps – Introductory Seminar
Glaciers and Water Availability in the Alps – Field Trip

Seminar
ECTS: 6

Block: Beginn vorlesungsfreie Zeit im Juli 2017
Bitte melden Sie sich über StudIP für die VA an.

Ulrike Falk
08-27-5-W1-2 Gletscher und Wasserverfügbarkeit in den Alpen - Exkursion Glaciers and Water Availability in the Alps – Field Trip
Glaciers and Water Availability in the Alps – Field Trip
Bitte beachten: Diese Exkursion findet nur statt, wenn die Rhein-Mosel- und Eifel-Exkursionen ausgebucht sind!

Geländeübung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Do 13.04.17 13:00 - 14:00 SFG 2020

GÜ im August/September 2017
Teilnahmebeschränkt. Konkrete Anmeldung erfolgt nach Kontoeingang der Anzahlung ab.

Ulrike Falk

Gymnasien/ Gesamtschule und Sekundarschule: Pflichtbereich Fachdidaktik (Alt)

FD3: Gegenstände, Methoden und Bedingungen des Geographieunterrichts (MV: Meyer zu Erbe)

MEd-Studierende der Sekundarschule sowie Studierende der Geographie als A-Fach müssen das Modul FD3 im 1./2. Fachsemester absolvieren, Studierende der Geographie als B-Fach müssen dieses im 3./4. Fachsemester studieren (13 CP).
Alle Studierenden müssen jeweils eine Lehrveranstaltung aus den 4 Teilen belegen. Es muss aus der Geographiedidaktik mindestens eine der Lehrveranstaltungen 08-27-1-FD3-1B oder 08-27-1-FD3 2 ausgewählt werden.
Beachten Sie, dass der Masterstudiengang Gymnasium/Gesamtschule im September 2018 ausläuft. Das Modul FD3 (alt) wird letztmalig im Wintersemester 17/18 angeboten.

Teil 1 und 2 Gegenstände des Geographieunterrichts I und II

Bitte beachten Sie: Teil 1 und 2 Geographie (FD3) entsprechen Teil 1 in Geschichte und Teil 1 in Politik.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-FD3.1.1 Die doppelte deutsche Nachkriegsgeschichte im geschichts- und sozialwissenschaftlichen Unterricht

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B1081 (2 SWS)
Elisabeth Waltke
08-27-7-FD3-1 Thematische Integration im sozialwissenschaftlichen Unterricht: Gesellschaft- und Politik-Unterricht (GuP) mit dem Schwerpunkt 5./6. Klasse
Topics in social science courses

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B1081 (2 SWS) Seminar

Bitte melden Sie sich über StudIP für die VA an. Teilnahmebeschränkt. 08-27-7-FD3-1 (neu) entspricht 08-27-8-FD3-1 (alt).

Elisabeth Waltke
08-27-FD3.1. Gesellschaft und Politikunterricht (GuP) mit dem Schwerpunkt 5./6. Klasse.
Statehood as topic in Social Science Learning

Seminar
Elisabeth Waltke ((LB))

Teil 4: Bedingungen geographischen Lehrens und Lernens

Bitte beachten Sie: Teil 4 Geographie (FD3) entspricht Teil 3 in Geschichte und Teil 3 in Politik.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-FD3.1.2 Berufliche Orientierung im "globalen Dorf" - interkulturelle Kompetenz am Übergang Schule-Beruf: Theoretische Einführung, Curriculumentwicklung und praktische Übungen

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B1170 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 16.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2
Sa 17.06.17 09:00 - 16:00 GW2 B1170

Gesellschaft, Politik und vor allem die Arbeitswelt unterliegen einem permanenten Wandel. Dieser Wandel hinterlässt seine Spuren, die das Individuum auch bei seiner Berufsorientierung vor einer lebenslangen Herausforderungen stellt. Die Realisierung dieser Problematik führt zu einem Paradigmenwechsel in der Berufsorientierung. In der „neueren Berufsorientierung“ wird vor allen das Subjekt mit seinen spezifischen Kompetenzen im Mittelpunkt des Lernprozesses verortet. Darüber hinaus wird Berufsorientierung nicht mehr nur als einmaliges Berufswahlverhalten sondern als ein lebenslanger Kompetenzentwicklungsprozess konzeptualisiert. Die Neuausrichtung von einer Qualifikations- hin zur Kompetenzorientierung korrespondiert außerdem mit den Veränderungen in der Arbeitsorganisation, bei der es zunehmend um die Stärkung von Selbständigkeit und der eigenverantwortlichen Gestaltung von Arbeitsprozessen geht. Die hier skzierten Wandel soll Ausgangspunkt in dem Seminar sein. Die Studierenden lernen hierbei selbst verschiedene kulturelle Ebenen der Berufswelt sowie der eigenen Erfahrungswelt kennen und reflektieren diese. Aus den gemachten Erfahrungen sollen Konzepte für eine sozialwissenschaftlich orientierte Berufsorientierung in allgemeinbildenden Schulen entwickelt werden.

Arbeitsplan:
Nr Datum Thema
1 07.04.17 (12-14 Uhr) Vorbesprechung, Seminarplan
2 21.04.17 (12-14 Uhr) Sozialwissenschaftlich orientierte Berufsorientierung
3 28.04.17 (12-14 Uhr) Interkulturelle Kompetenz im globalen Dorf ?! ( erste Konzeptentwicklung)
4 09.06.17 (12-14 Uhr) Vorstellung Betriebsbesichtigungen (Überarbeitung der Konzepte)
5 16.06 (12-18 Uhr) -17.06.17 (9-16 Uhr) „Bin ich kulturell kompetent?“ (Methodenworkshop: multikulturelles Training)
6 30.06.17 (12-14 Uhr) Überarbeitung der Konzepte
7 07.07.17 (12-14 Uhr) Vorstellung der Konzepte und Seminarauswertung

Dr. Eva Anslinger
Christine Barp

FD4: Fachdidaktisches Forschungspraktikum (MV: F. Meyer zu Erbe)

Wahlpflichtmodul fuer alle M.Ed. Gy/Gesamtschule -Studierende der Geographie (6 CP).
Beachten Sie, dass der Masterstudiengang Gymnasium/Gesamtschule im September 2018 ausläuft.
Das Modul FD4 (alt) wird letztmalig im Wintersemester 2017/18 angeboten. Beachten Sie die vom ZfL kommunizierten Fristen zur letztmaligen Anmeldung von Prüfungen und zur Anmeldung der Masterarbeit.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-FD5-1 Geographisches Lehren und Lernen als Forschungsgegenstand
Fieldworks in teaching geography

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B1081 (2 SWS) Seminar

Bitte melden Sie sich per StudIP für die Veranstaltung an. Entspricht FD4 alt. Die ersten Veranstaltungstermine im Semester finden wie geplant statt. Bitte beachten Sie , dass die Veranstaltung in der vorlesungsfreien Zeit (Juli, August) teilweise geblockt wird.

Friedrich Meyer zu Erbe

Gymnasium/ Gesamtschule: Pflicht- und Wahlpflichtmodule Geographie als B-Fach (Alt)

Studienangebot für Absolventen des ehemaligen Bachelor-Nebenfachs. Es sind alle Pflichtmodule sowie ein Wahlpflichtmodul (aus H1, H4, LP2) zu absolvieren.

GEO-LP2: Aufbaumodul: Regionale Physische Geographie (MV: B. Marzeion)

WP-Modul für ehemalige NF-Studierende: Sie müssen im WiSe und/oder SoSe (1./2. Fachsemester) insgesamt drei unterschiedliche Veranstaltungen absolvieren (12 CP).
Beachten sie, dass der Masterstudiengang Gymnasium/ Gesamtschule im September 2018 ausläuft.
Das Modul LP2 wird letztmalig im akademischen Jahr 2016/17 angeboten.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-4-W8-1 Physische Geographie ausgewählter Regionen - Polargebiete
Physical Geography

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 2020 (2 SWS) Vorlesung

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Ulrike Falk
08-27-4-W8-2A Physische Geographie von Norddeutschland / ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!!!!
Physical Geography of Northern Germany

Seminar
ECTS: 6

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Prof. Dr. Jörg-Friedhelm Venzke
08-27-4-W8-2B Physische Geographie von Norddeutschland
Physical Geography of Northern Germany

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 FVG M2010 (2 SWS)

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Benjamin Marzeion
08-27-4-W9-1 Terrestrische Paläoklimatologie
Introduction to Paleoclimatology

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 FVG M0160 GW1 A0160 (2 SWS)

Teilnahmebeschränkt. Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an. Raum: FVG-M2010
Introduction to Paleoclimatology

Dr. Christian Ohlendorf, Dipl.-Geol.

GEO-H4: Stadt- und Regionalentwicklung (MV: I. Mossig)

WP-Modul für ehemalige NF-Studierende: Sie müssen im Sose (2. Fachsemester) insgesamt zwei unterschiedliche Veranstaltungen absolvieren (12 CP).
Beachten Sie, dass der Masterstudiengang Gymnasium/Gesamtschule im September 2018 ausläuft.
Das Modul H4 wird letztmalig im Sommersemester 2017 angeboten.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-4-W6-1 Stadt- und Regionalentwicklung, Raumplanung
Urban and Regional Development/ Spacial Planning

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt) (2 SWS)

Bitte melden Sie sich per StudIP für die Veranstaltung an. Nicht für GS.

Julia Lossau
08-27-4-W6-2 Seminar zur Stadt- und Regionalentwicklung, Raumplanung
Urban and Regional Development/ Spacial Planning

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt) (2 SWS)

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Verena Carola Andreas

GEO-Ex: Große Exkursion (MV: B. Marzeion)

Pflichtmodul für ehemalige NF-Studierende: Sie müssen im WiSe oder SoSe (3./4. Fachsemester) das Seminar und die dazugehörige Exkursion absolvieren (9 CP).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-5-W1-1 Gletscher und Wasserverfügbarkeit in den Alpen - Vorbereitungsseminar Glaciers and Water Availability in the Alps – Introductory Seminar
Glaciers and Water Availability in the Alps – Field Trip

Seminar
ECTS: 6

Block: Beginn vorlesungsfreie Zeit im Juli 2017
Bitte melden Sie sich über StudIP für die VA an.

Ulrike Falk
08-27-5-W1-2 Gletscher und Wasserverfügbarkeit in den Alpen - Exkursion Glaciers and Water Availability in the Alps – Field Trip
Glaciers and Water Availability in the Alps – Field Trip
Bitte beachten: Diese Exkursion findet nur statt, wenn die Rhein-Mosel- und Eifel-Exkursionen ausgebucht sind!

Geländeübung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Do 13.04.17 13:00 - 14:00 SFG 2020

GÜ im August/September 2017
Teilnahmebeschränkt. Konkrete Anmeldung erfolgt nach Kontoeingang der Anzahlung ab.

Ulrike Falk

FD1: Entwicklung, Konzepte und Methoden des Geographieunterrichts (MV: F. Meyer zu Erbe)

Pflichtmodul für ehemalige NF-Studierende: Sie müssen im Sommersemester (2. Fachsemester) die Einführung und die Unterrichtsmethoden besuchen (6 CP).
Beachten Sie, dass der Masterstudiengang Gymnasium/Gesamtschule im September 2018 ausläuft. Das Modul FD1 (alt) wird letztmalig im Sommersemester 2017 angeboten.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-FD1-1 Einführung in das Unterrichtsfach Geographie
Introduction in studying and teaching geography

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW2 B1081 (2 SWS) Seminar

Teilnahmebeschränkt auf 30 TN. Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Friedrich Meyer zu Erbe
08-27-FD1-2A Unterrichtsmethoden im Geographieunterricht
Teaching methods in geography lessons

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B1081 (2 SWS)

Teilnahmebeschränkt. Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Friedrich Meyer zu Erbe
08-27-FD1-2B Unterrichtsmethoden im Geographieunterricht
Introduction to methods in scientific research

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B1081 (2 SWS)

Teilnahmebeschränkt. Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Friedrich Meyer zu Erbe

Geschichte, B.A./ Mag./ LA

Anmeldeinformationen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
Anmeldefristen für die Veranstaltungen

Arbeitsvorhaben

BA-Studiengänge und MA Geschichte:
Teilnahmebegrenzungen in Lehrveranstaltungen & Neuerungen im Anmeldeverfahren

Die Studienkommission Geschichte hat für die Lehrveranstaltungen folgende Teilnahmebegrenzungen beschlossen, denen das Dekanat des Fachbereichs 8 zugestimmt hat:

• Proseminare: 30 Teilnehmer_innen
• sonstige Seminare und Kurse: 35 Teilnehmer_innen
• fachdidaktische Veranstaltungen: 30 Teilnehmer_innen

Vorlesungen haben keine Teilnahmebegrenzung. Bei Veranstaltungen im Rahmen der fachergänzenden Studien („General Studies“) sowie bei Exkursionen können Lehrende sachlich nachvollziehbare Teilnahmebegrenzungen vornehmen.

Generell gilt:
• Mit der Anmeldung zur jeweiligen Lehrveranstaltung bei Stud.IP ist kein Anspruch auf einen Platz in der jeweiligen Lehrveranstaltung verbunden
• Das bisherige zweistufige Anmeldeverfahren mit Anmeldefristen und Wartelisten entfällt, da die hierfür erforderlichen technischen Voraussetzungen aufgrund der uniweiten Vereinheitlichung des Stud.IP-Anmeldeverfahrens nicht mehr gegeben sind.
• Wichtig ist die Anwesenheit in der ersten Sitzung der jeweiligen Veranstaltung. Sollten in der ersten Sitzung mehr Studierende anwesend sein als Plätze zur Verfügung stehen, obliegt es den Lehrenden, die Teilnehmerzahl zu begrenzen.
• Um das Problem der Überfüllung zu lösen, wird zunächst ein freiwilliger Wechsel von Studierenden in eine andere Veranstaltung angestrebt.
• Des Weiteren können Studierende, für die diese Veranstaltung keine Pflicht- bzw. Wahlpflichtveranstaltung ist, ausgeschlossen werden.
• Sollte dies nicht ausreichen, dann kann die/der Lehrende per Losverfahren Teilnehmer_innen ausschließen, die dann eine nicht überfüllte Alternativveranstaltung aufsuchen müssen.
• Bei der Entscheidung über den Ausschluss einer Teilnehmerin/eines Teilnehmers aufgrund von Überfüllung sollten soziale Härten vermieden werden.
• Studierende können selbstorganisiert Teilnahmeberechtigungen zwischen alternativen Veranstaltungsangeboten tauschen, müssen dies allerdings den jeweils Lehrenden schriftlich darlegen.
• Den Lehrenden steht es frei, auf eine Teilnahmebegrenzung zu verzichten. Unter versicherungsrechtlichen Aspekten ist jedoch eine Einhaltung der Teilnahmebegrenzung sinnvoll.
Das klingt alles komplizierter, als es dann sein wird – zumal eine solche Regelung vermutlich nur in Ausnahmefällen zum Zuge kommen muss. Wenn sie aber eingesetzt wird, dann im Sinne einer didaktisch und sowohl lehr- als auch lernatmosphärisch notwendigen Qualitätssicherung.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

N. N.

Tutorien - Workshops

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-T-1 Tutorien-Workshop

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B2335a
Joseph Kretzschmar
Gerrit Brüning, B.A.
Philipp Mangels
Natalia Wollny
Arne Cordes
Inga Lange

Modul 08-28-HIS 1.2: Einführung in das Studium der Geschichte (Profilfach, Komplementärfach, Lehramt)

(Pflichtmodul "HIS 1" / PF, KF, LA / ECTS: 3)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M1-1 Grundlagen historischen Arbeitens
The Principles of Doing History

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mo 16:00 - 20:00 SFG 2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 17.05.17 12:00 - 16:00 Extern: Staatsarchiv
Mo 29.05.17 16:00 - 20:00 SFG 0150

Dieser Kurs dient zur Einführung in die praktischen Anforderungen des Geschichtsstudiums. Im Laufe des Semesters werden wir zum einen theoretische und konzeptionelle Überlegungen zur Geschichtswissenschaft erörtern und zum anderen verschiedene wissenschaftliche Arbeitstechniken besprechen und einüben. Dazu gehören Fertigkeiten zum Verfassen einer Hausarbeit wie Literaturrecherche, das Entwickeln einer historischen Fragestellung und Quellenkritik genauso wie ein Besuch im Staatsarchiv und in der Universitätsbibliothek.

Sarah Lemmen
08-28-M1-2 Grundlagen historischen Arbeitens
The Principles of Doing History

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 14:00 - 18:00 OEG 3790 GW2 B2900 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 28.06.17 14:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

Der Kurs schließt an die Einführungsvorlesung aus dem Wintersemester an und hat zum Ziel, Sie in praktischen Übungen mit den Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut zu machen. Dazu gehören sämtliche Fertigkeiten, die zur Recherche und zum Schreiben einer Hausarbeit gehören: Literatursuche, Titelaufnahme, Formulierung einer Fragestellung, Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit, aber auch ein Besuch im Staatsarchiv Bremen.

Prof. Dr. Susanne Schattenberg

Modul 08-28-HIS 2: Einführung in die Alte Geschichte:

Konstantinische und Theodosianische Dynastie [The Constantinian and Theodosian Dynasties]

(Pflichtmodul "HIS 2-4" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 9)
(Wahlpflichtmodul "HIS 2-4" / ISSU / ECTS: 9)

Das Modul besteht aus der Vorlesung in Verbindung mit einem Proseminar.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M2-1 Geschichte des Römischen Reiches von der Konstantinischen bis zur Theodosianischen Dynastie
The Constantinian and Theodosian Dynasties

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So. (2 SWS)

Die etwa anderthalb Jahrhunderte von der Herrschaft Konstantins (306-337) bis zum Tode Theodosius' II 450 sind davon geprägt, dass das Kaisertum sich erst für das Christentum öffnet und diese Religion dann zunehmend in die Struktur der Herrschaft integriert. Zum anderen gelingt es immer weniger, die Einheit des Reiches zu erhalten. Insbesondere in Konstantinopel entsteht ein zweites wichtiges Zentrum. Die Vorlesung soll die neuere Forschung zu diesen Themen exemplarisch vorstellen und so in die althistorische Arbeit einführen.
In the one and a half centuries from the Constantinian to the Theodosian dynasty, Roman imperial rule first opened itself to Christianity, and then gradually integrated it into the structure of government. At the same time, maintaining the unity of the empire became increasingly difficult. Constantinople in particular emerges as a second imperial center. As an introduction into the study of ancient history, the lecture will present, in an exemplary manner, recent research on these topics.

Prof. Dr. Tassilo Schmitt
08-28-M2-2 Synesios von Kyrene am Kaiserhof
Synesius of Cyrene visiting the Imperial Court

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW2 B1170 (2 SWS)

Synesios, der aus einer aristokratischen Familie der griechischen Stadt Kyrene in Nordafrika stammt, reist am Ende des vierten Jahrhunderts an den Kaiserhof in Konstantinopel. Er kämpft dort für Lösungen dringender Probleme seiner Heimat, verfolgt aber ebenso persönliche Interessen. Seine in diesem Zusammenhang entstanden Schriften und seine Erinnerungen an den Aufenthalt dienen als Quellen für zahlreiche ereignis-, verwaltungs-, militär-, wirtschafts- und kulturhistorische Themen.

Born into an aristocratic family in the Greek city of Cyrene in North Africa, Synesius visited the imperial court at Constantinople at the end of the fourth century. There he pushed for solutions regarding pressing issues at home, but also pursued his personal interests. His writings, both the ones written at Constantinople and those written in retrospect, are important sources for the administrative, military, economic and cultural history of this period as well as the history of events.

Prof. Dr. Tassilo Schmitt
08-28-M2-3 Von Rom nach Konstantinopel. Antike Geschichte im Spiegel ihrer Städte
From Rome to Canstantinople. urban History in Late Antiquity

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 FVG M2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 15.06.17 08:00 - 10:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.
Carmen Hammer
08-28-M2-4 Konstantin der Große
Constantine the Great

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B1170 (2 SWS)
Benedikt Eckhardt
08-28-M2-T1 Tutorium 1

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW1 B2070 - gesperrt ab 01.10. - (Ersatz A1070) (2 SWS)

Die Veranstaltung findet an folgenden Terminen statt:
24.04.2017
08.05.2017
22.05.2017
12.06.2017
26.06.2017
03.07.2017

Prof. Dr. Tassilo Schmitt
08-28-M2-T2 Tutorium 2

Tutorium

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GW2 B1170 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 06.07.17 14:00 - 16:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

Die Veranstaltung findet an folgenden Terminen statt:
27.04.2017
11.05.2017
01.06.2017
08.06.2017
29.06.2017
06.07.2017

Prof. Dr. Tassilo Schmitt

Modul 08-28-HIS 3: Einführung in die Mittelalterliche Geschichte:

Leben im Mittelalter

(Pflichtmodul "HIS 2-4" / BFH, BFN, GyH, GyN, FBW / ECTS: 9)
(Pflichtmodul "HIS 2-4" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 9)
(Wahlpflichtmodul "HIS 2-4" / ISSU / ECTS: 9)

Das Modul besteht aus der Vorlesung in Verbindung mit einem Proseminar.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M3-1 Das Mittelalter in 14 Wochen
14 weeks in the Middle Ages

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 1040 (2 SWS)

Die Vorlesung „Das Mittelalter in 14 Wochen“ wird keine Aneinanderreihung von Chronologien und Anekdoten werden, sondern wird die „Mittelalter“ genannte Epoche der Europäischen Geschichte in verschiedenen Schwerpunktthemen untersuchen, um ihre Eigentümlichkeiten, Kontinuitäten und Brüche der Entwicklung oder auch ihre Fremdheit zu untersuchen. Dabei wird die Vorlesung nicht in der traditionellen Form von 90min einseitiger Berieselung stattfinden, sondern wird im Wechsel von Grundlagen- und Überblicksinformationen und gemeinsamer Quellenarbeit durchgeführt. Zu jedem Thema wird es ein Quellenpapier und eine Bibliographie geben, die Grundlage der jeweiligen Sitzung sein wird und die Möglichkeit zu eigenen weiteren Beschäftigung bieten soll.

Zur einführenden Lektüre bieten sich etliche Einführungen an, als pointierte und kurze Vorbereitung ist Franz Rexroth: Deutsche Geschichte im Mittelalter, München2005 u.ö. besonders empfehlenswert.

Dr. Jan Ulrich Büttner
08-28-M3-1-T Tutorien zur Mittelalterlichen Geschichte

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SuUB 3160
Joseph Kretzschmar
Philipp Mangels
08-28-M3-2 Heilige und Kleriker im Mittelalter
Saints and Clerics in the Middle Ages

Proseminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So. (2 SWS)

„Ob Spiegel, Objekt oder ‚das Andere‘, stets war die Benennung der Frau bezogen auf das Subjekt Mann, ohne daß nach der Art dieser Subjektsetzung gefragt wurde“, wie Birgit Studt noch 2003 formuliert hat. Das Ziel des Proseminars ist es, mittelalterliche Konstruktionen von Körper- und Geschlecht männlicher Kleriker und Heiliger unter der Berücksichtigung aktueller Forschungen herauszuarbeiten. Im Mittelpunkt jeder Sitzung werden die intensive Auseinandersetzung mit Quellenauszügen aus der Zeit von 500 bis 1500 sowie die Vermittlung propädeutischer Inhalte stehen. Die Studierenden sollen insbesondere die Ansätze der Körpergeschichte, Diskursgeschichte und der gender history als Geschichte der Männlichkeiten kennenlernen.

Literatur:
STUDT, Birgit: Helden und Heilige. Männlichkeitsentwürfe im frühen und hohen Mittelalter, in: Historische Zeitschrift 276 (2003), S. 1-36;
MARTSCHUKAT, Jürgen / STIEGLITZ, Olaf: Geschichte der Männlichkeiten, Frankfurt a.M., New York NY 2008;
LANDWEHR, Achim: Historische Diskursanalyse, Frankfurt a.M., New York NY 2008;
LORENZ, Maren: Leibhaftige Vergangenheit. Einführung in die Körpergeschichte, Tübingen 2000;
GOETZ, Hans-Werner: Proseminar Geschichte: Mittelalter, 4. aktualisierte und erweiterte Auflage, Stuttgart 2014.

Benjamin Weidemann
08-28-M3-3 Skandinavien im mittelalterlichen Europa
Scandinavia in Medieval Europe

Proseminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SFG 1020 (2 SWS)

Wurde der mittelalterliche Norden in früh- und hochmittelalterlichen Betrachtungen noch unter dem Eindruck der Wikingerzüge und mythischer Überformung als ‚barbarischer‘ fremder Raum beschrieben, bildeten die skandinavischen Länder ab dem 13. Jahrhundert den peripheren, aber integrierten Rand des mittelalterlichen Europas. Sie waren nun Teil eines durch Königsherrschaft und religiöse wie administrative Einbindung in die päpstliche Kirche strukturierten Ordnungsgefüges, das der norwegische Historiker Sverre Bagge unter den Schlagworten „Kreuz und Zepter“ zusammengefasst hat. Diese ‚Integration‘ stand am Ende eines langwierigen Prozesses, der keineswegs einheitlich oder geradlinig erfolgt war. So verlief die dänische Geschichte beispielsweise schon früh in ‚europäischen Bahnen‘, während Island bis in die 1260er eine königslose Gesellschaft blieb und es für Schweden durch eine späte Christianisierung noch bis ins 13. Jahrhundert an Schriftquellen mangelt.
In diesem Seminar sollen schlaglichtartig am Beispiel der skandinavischen Länder charakteristische gesamteuropäische Entwicklungen, aber auch nordeuropäische Eigenheiten dieser Prozess betrachtet werden. Neben der Christianisierung soll dabei besonders die in der skandinavischen Forschung lange Zeit proklamierte ‚Staatlichkeit‘ der skandinavischen Königtümer genauer untersucht werden.
Da besonders das hochmittelalterliche Skandinavien bislang selten in der deutschsprachigen Forschung thematisiert worden ist, setzt das Seminar die Bereitschaft voraus, sich auch mit englischsprachiger Forschungsliteratur auseinanderzusetzen. Zur Vertiefung, aber nicht verpflichtend, bietet sich außerdem der Quellenlektürekurs „Skandinavien in mittelalterlichen Quellen“ an.

Christian Manger
08-28-T-1 Tutorien-Workshop

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B2335a
Joseph Kretzschmar
Gerrit Brüning, B.A.
Philipp Mangels
Natalia Wollny
Arne Cordes
Inga Lange

Modul 08-28-HIS 4/5: Einführung in die Neuere und Neueste Geschichte:

Unter dem Roten Stern. Die Sowjetunion und Ostmitteleuropa 1917-1953 [Under the Red Star. The Soviet Union and East Central Europa 1917-1953].

(Pflichtmodul "HIS 2-4" / BFH, BFN, GyH, GyN, FBW / ECTS: 9)
(Pflichtmodul "HIS 2-4" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 9)
(Wahlpflichtmodul "HIS 2-4" / ISSU / ECTS: 9)

Das Modul besteht aus der Vorlesung in Verbindung mit einem Proseminar.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M4/5-4 Zwischen Utopie und Terror. Die Sowjetunion 1917-1953
Between Utopia and Terror. The Soviet Union 1917-1953)

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)

Dies Jahr jährt sich zum hundertsten Mal das Revolutionsjahr 1917: Februarrevolution, Oktoberrevolution und der anschließende Bürgerkrieg, in dem die Bolschewiki die Macht errangen. Wie sind die Ereignisse und Entwicklungen hundert Jahre danach zu bewerten? Was war die Sowjetunion? Ein Aufbruch zu Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit? Ein Laboratorium oder radikales Experiment der Moderne? Die blutige Herrschaft einer kleinen Machtclique, die sich an die Macht putschte? Darüber ist viel geschrieben und gestritten worden. Diese Vorlesung soll ausloten, wie vielfältig und widersprüchlich diese Geschichte ist und bewertet wird. Es werden u.a. folgende Fragen diskutiert: Wer waren die Parteiführer um Lenin und Stalin, die diesen Staat prägten? Wie war es um die Arbeiter_innen und Bäuern_innen bestellt, in deren Namen angeblich diese „Revolution“ vollzogen wurde? Wie verhielt sich die technische Intelligenz, wie die Dichter und Denker gegenüber dem neuen Regime? Was brachten Industrialisierung, Kollektivierung und Entkulakisierung mit sich? Wer war der „Neue Mensch“, und wie kam es zum Großen Terror 1937/38? Was bedeutete der „Große Vaterländische Krieg“ und der Spätstalinismus für die Sowjetunion?

Literatur:
Altrichter, Helmut: Kleine Geschichte der Sowjetunion 1917-1991, 4. Auflg. München 2013.
ders.: Russland 1917. Ein Land auf der Suche nach sich selbst, 2. Auflg., Paderborn 2017.
Baberowski, Jörg: Der Rote Terror. Die Geschichte des Stalinismus, 3. Auflg., München 2007.
Figes, Orlando: Hundert Jahre Revolution. Russland und das 20. Jahrhundert, Berlin 2015.

Prof. Dr. Susanne Schattenberg
08-28-M4/5-4-T Tutorium zur Osteuropäischen Geschichte

Tutorium

Einzeltermine:
Do 13.04.17 12:00 - 14:00 OEG 3790
Do 27.04.17 12:00 - 14:00 OEG 3790
Do 18.05.17 12:00 - 14:00 OEG 3790
Gerrit Brüning, B.A.
Arne Cordes
08-28-M4/5-5 Verführung und (Ohn-)Macht. Intellektuelle in der Sowjetunion, 1917-1953
Seduction and power. Intellectuals in the Soviet Union, 1917-1953

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 OEG 3790 (2 SWS)

Das Seminar fragt nach der Rolle von Intellektuellen in Kunst, Literatur, Wirtschaft und Wissenschaft in der jungen Sowjetunion und während des Stalinismus. Welche Visionen entwickelten Künstler für das utopische Projekt einer klassenlosen Gesellschaft, wie positionierten sich Schriftsteller als „Ingenieure der Seele“? Was machte den „Sozialistischen Realismus“ in Kunst, Kultur und Architektur aus? Was motivierte Intellektuelle, sich in den Dienst sowjetischer Propaganda zu stellen? Wie funktionierte Wissenschaft in der stalinistischen Sowjetunion?
Anhand dieser Fragen sollen Motivationen, Selbstverständnis und Spielräume sowjetischer Intellektueller in der Sowjetunion und damit zugleich eine Einführung in die sowjetische Geschichte bis zu Stalins Tod anhand zentraler Themenfelder erarbeitet werden.

Am 22. April findet eine Tagesexkursion zur Ausstellung „El Lissitzky ‚Das Kabinett der Abstrakten‘. Die neue Rekonstruktion“ im Sprengel-Museum nach Hannover statt.

Ulrike Huhn
08-28-M4/5-6 Die Sowjetunion und der Zweite Weltkrieg
The Soviet Union and World War II

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 2040 (2 SWS)

Das Seminar behandelt Vorgeschichte, Verlauf und Folgen des sogenannten ‚Großen Vaterländischen Krieges‘, des Kampfes der Sowjetunion gegen das nationalsozialistische Deutsche Reich. Er begann am 22. Juni 1941 mit dem Beginn des ‚Russlandfeldzugs‘ der Wehrmacht, doch aus sowjetischer Sicht ordnet er sich ein in mehrere Jahrzehnte der Gewalt. Die sowjetische Perspektive soll auf diversen Ebenen analysiert werden: Kriegsvorbereitungen im Kontext des stalinistischen Terrors, Kriegsalltag in Roter Armee und sowjetischer Gesellschaft, unmittelbare Folgen in der Nachkriegszeit, diplomatische Bemühungen vor, während und nach dem Krieg, sowie die bald entstehende Erinnerungskultur an den ‚Großen Vaterländischen Krieg‘, der bis heute der wichtigste Bezugspunkt der Geschichtspolitik in Russland ist.

Manfred Zeller
08-28-M4/5-7 Angst und Hoffnung, Widerstand und Kollaboration. Aktuelle Debatten zu Polen 1944-56
Fear and hope, resistance and collaboration. Actual debates about Poland 1944-56

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 OEG 3790 (2 SWS)

Ereignisse und Entwicklungen aus der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg sind in Polen derzeit Gegenstand heftiger Debatten. Gestritten wird um Fragen von Widerstand und Kollaboration, die Rolle von Intellektuellen bei der Etablierung des Kommunismus, das polnisch-jüdische Verhältnis, die Qualität des Wiederaufbaus polnischer Städte, Enteignungen und daraus resultierende Rückgabeforderungen, Bevölkerungsverschiebungen und vieles mehr. Ausgehend von geschichts- und erinnerungspolitischen Debatten der Gegenwart werden wir uns mit verschiedenen historiographischen Zugängen zum Polen der Jahre 1944-1956 beschäftigen und dabei auch das Verhältnis von Geschichtswissenschaft und Erinnerungspolitik diskutieren.

Literatur zur Vorbereitung auf das Seminar

Themenschwerpunkt aktuelle Geschichtspolitik in Polen auf Zeitgeschichte Online: http://www.zeitgeschichte-online.de/thema/verordnete-geschichte

Manfred Alexander: Kleine Geschichte Polens, Bonn 2005, S. 310-336 (Lizenzausgabe der bpb, zur Anschaffung empfohlen)

Marcin Zaremba: Die große Angst. Polen 1944-1947: Leben im Ausnahmezustand, Paderborn 2016.

Jacob Nuhn

Globalgeschichte [Global history]

(Pflichtmodul "HIS 2-4" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 9)
(Wahlpflichtmodul "HIS 2-4" / ISSU / ECTS: 9)

Das Modul besteht aus der Vorlesung und einem Proseminar.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M4/5-1 Einführung in die Globalgeschichte
Introduction to Global History

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 0140 (2 SWS)
Martina Winkler
08-28-M4/5-1-T Tutorium zur Globalgeschichte
Tutorium to Global History

Tutorium

Einzeltermine:
Di 11.04.17 16:00 - 18:00 GW2 B3770
Di 18.04.17 16:00 - 18:00 GW2 B3770
Di 09.05.17 16:00 - 18:00 GW2 B3770
Di 16.05.17 16:00 - 18:00 GW2 B3770
Di 23.05.17 16:00 - 18:00 GW2 B3770

Das Tutorium zu Frau Richters Proseminar wird voraussichtlich an drei Terminen dienstags von 16-18 Uhr stattfinden.

Natalia Wollny
08-28-M4/5-2 Zeitgeschichte transnational - Die Geschichte der BRD
Transnational contemporary history - The history of the FRG

Proseminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SFG 2060 (2 SWS)

Das Seminar wird zunächst einen Überblick geben über sozial-, politik- und kulturhistorische Entwicklungen der Geschichte der Bundesrepublik. Im zweiten Seminarblock stehen die Auseinandersetzung und Diskussion des Konzepts transnationaler Geschichte im Zentrum, gefolgt von Fallbeispielen, die die Geschichte der BRD in internationalen Verflechtungen und transnationalen Kontexten, wie den neuen sozialen Bewegungen, der Energiepolitik, der Menschenrechts- und Außenpolitik sowie der Migrationspolitik, zeigen. Voraussetzung ist ein wöchentliches Lesepensum von ca. 60 Seiten in deutscher und englischer Sprache, Vorbereitung der Diskussionen sowie regelmäßige und aktive Teilnahme am Seminar.

Einführende Literatur:
Sonja Levsen, Cornelius Torp (Hg.), Wo liegt die Bundesrepublik? Vergleichende Perspektiven auf die westdeutsche Geschichte, Göttingen 2016

Akira Iriye, Pierre-Yves Saunier (Hg.), The Palgrave Dictionary of Transnational History. From the mid-19th century to the present day, Basingstoke 2009

Michael Werner, Bénédicte Zimmermann, Vergleich, Transfer, Verflechtung. Der Ansatz der histoire croisée und die Herausforderung des Transnationalen, in: Geschichte und Gesellschaft 28 (2002), S. 607-636

Isabel Richter
08-28-M4/5-3 Handel und Konsum in der Frühen Neuzeit
Early Modern Trade and Consumerism

Proseminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SpT C3140 MZH 1450

Eines der zentralen Phänomene der frühen Neuzeit ist die Expansion des europäischen Fernhandels. Dieser verband Europa mit Asien, Afrika und den Amerikas. Dieses Seminar untersucht speziell den Handel mit Asien. Zu den Themen die diskutiert werden sollen gehören die europäischen Ostindienkompanien, der Export amerikanischen Silbers nach Asien, der Import Asiatischer Konsumgüter nach Europa, sowie das Entstehen einer europäischen Mittelschicht, welche sich vornehmlich über den Konsum ausländischer Güter definierte.

Esther Sahle
08-28-M4/5-3-T Tutorium zur Globalgeschichte

Tutorium

Der Archivkurs zu Frau Sahles Proseminar wird voraussichtlich an drei Terminen dienstags von 16-18 Uhr stattfinden.

Inga Lange

Modul 08-28-HIS 6: Theorien historischen Arbeitens

(Pflichtmodul "HIS 6" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 9)

Das Modul besteht aus der Kombination von zwei Veranstaltungen.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M6-1 Einführung in die Medizingeschichte
An introduction to the history of medicine

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SpT C3140 (2 SWS)

Das Seminar wird in die Medizingeschichte einführen und danach fragen, mit welchen theoretischen Ansätzen die Geschichte von Medizin und damit verbundene Themen wie Krankheit, Gesundheit, Gesundheitsversorgung, Prävention und Genesung gegenwärtig geschrieben wird. Ziel ist es, sowohl theoretische und programmatische Texte als auch Forschungsliteratur zu lesen und zu diskutieren und darüber ein Verständnis für sozial-, kultur-, geschlechter-, körper- und wissenschaftshistorische Zugänge zu gewinnen.

Einführende Literatur:
Jackson, Mark (Hg.): The Oxford Handbook of the History of Medicine, Oxford: Oxford Univ. Press 2011.
Eckart, Wolfgang Uwe; Jütte, Robert: Medizingeschichte. Eine Einführung, Köln u.a.: Böhlau 2014.

Dr. Teresa Huhle
08-28-M6-3 Übungen an Quellen zur Geschichte der Reformation in Bremen
Exercises on sources for the history of the Reformation in Bremen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2335a (2 SWS)

Im Jahr 2017 erreicht mit der Erinnerung an die Verkündung der Thesen Luthers vor 500 Jahren die Reformationsdekade ihren Höhepunkt. Die Reformation hat als theologisches und politisches Epochenereignis auch in Bremen erhebliche Auswirkungen gehabt. Ab 1522 wandte sich die Stadt schnell dem neuen Glauben zu und stellte sich damit gegen ihren erzbischöflichen Stadtherrn. Quellen zu dieser Auseinandersetzung und ihren Folgen liegen zwar vielfach ediert vor, doch setzt ihre Bearbeitung Fertigkeiten voraus, die man üben und erwerben muss. Noch mehr gilt dies für handschriftliche Originalquellen. Der Kurs soll hierzu Kenntnisse vermitteln.
Die Studierenden sollen an ausgewählten Quellentexten zur Geschichte der Reformation in Bremen arbeiten. Im Zentrum stehen Urkunden, Verträge und Verordnungen, aber auch Chroniken, Tagebücher und Schreiben öffentlicher und privater Akteure. Auch frühe Drucke werden als Quellengattung in den Blick genommen.
Geeignete Arbeitsvorlagen werden digital und in Kopie gestellt.
Bei Ortsterminen im Staatsarchiv Bremen wird die Arbeit an den Originalquellen vertieft.
Maximale Teilnehmerzahl: 16

Konrad Elmshäuser
08-28-M6-4 Skandinavien in mittelalterlichen Quellen
Scandinavia in Medieval Sources

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SFG 2070 (2 SWS)

In diesem Kurs sollen mittelalterliche Quellen zur Geschichte der skandinavischen Länder Dänemark, Norwegen, Schweden und Island gelesen und diskutiert werden. Neben den auch in der deutschsprachigen Forschung prominenten lateinischen Zeugnissen der Außenperspektive auf Skandinavien, sollen dabei auch einige, aufgrund ihrer vernakularsprachlichen Abfassung weniger bekannten, innerskandinavische Texte untersucht werden. Die Quellen werden in Übersetzung zur Verfügung gestellt.
Der ergänzende Besuch des Proseminars „Skandinavien im mittelalterlichen Europa“ ist sinnvoll, aber für das Verständnis der Kursinhalte nicht notwendig oder verpflichtend.

Christian Manger
08-28-M6-5 Theories of Nationalism (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 0150 GW2 A4020 (2 SWS)

The Seminar will offer an introduction to the basic theories of nationalism, via a close reading of the classics of the new nationalism theory, such as Benedict Anderson, Anthony Smith, Ernest Gellner and E.J. Hobsbawm. While their writings will constitute the fundamental core of the course, other new voices from within social studies, history and cultural studies will also be discussed. The seminar aims to equip students with a sound theoretical background and analytical tools that can help them understand both the rise of nationalism in the 19th and 20th centuries, and the contemporary ramifications of nationalist thought at the age of globalisation.
The language of tuition is English, but student interventions, term papers, etc. are welcome in both German and English.
Reading:
Anderson, Benedict, Imagined Communities: Reflections on the Origin and Spread of Nationalism. (London & NY: Verso, 1991).
Billig, Michael, Banal Nationalism, (London, Sage Publications, 1995)
Gellner, Ernest, Nations and Nationalism, (Ithaca, NY: Cornell University Press, 1983)
Hobsbawm, E.J., Nations and Nationalism Since 1780 (CUP, Cambridge, 2003)
Smith, Anthony D., The Ethnic Origins of Nationalism, (Oxford/Cambridge, 1986)

Prof. Dr. Magdalena Waligorska-Huhle
08-28-M6-6 Einführung in die Kulturgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1 GW2 B2200 (2 SWS)

Das Seminar gibt einen Überblick über Geschichte, Ansätze und Perspektiven der Kulturgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Nach einer thematischen Einführung werden im zweiten Seminarblock zum kulturwissenschaftlichen Wissen klassische Grundlagentexte im Zentrum stehen. Nach der Auseinandersetzung mit der Geschichte der Geschichtsschreibung sollen im dritten Teil der Veranstaltung aktuelle Ansätze aus der Kulturgeschichte diskutiert werden. Voraussetzung ist ein wöchentliches Lesepensum von ca. 50 Seiten in englischer und deutscher Sprache sowie eine regelmäßige und aktive Teilnahme am Seminar.

Einführende Literatur:

• Ute Daniel, Kompendium Kulturgeschichte. Theorien, Praxis, Schlüsselwörter, Frankfurt/M. 2001

Isabel Richter

Modul 08-28-HIS 7: Internationale historische Schulen und Debatten (entspricht: Quellenkundliche Fremdsprachenkenntnisse/Internationale Perspektiven der Geschichtswissenschaft)

Gender in der Geschichte Lateinamerikas [Gender in Latin American History]

(Pflichtmodul "HIS 7" / VF / ECTS: 12)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M7-1 Von Frauengeschichte bis Queer Studies: Theoriebeiträge aus Lateinamerika
From women\'s history to queer studies: Theoretical interventions form Latin America

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 1010 (2 SWS)

Gender als Analysekategorie gesellschaftlicher Verhältnisse hat seit den 1980ern einen wichtigen Einfluss auf die geschichtswissenschaftliche Forschungsagenda in und zu Lateinamerika. Dieses Seminar will die zentralen Debatten hierzu nachzeichnen, aufgreifen und diskutieren. Aktuellen Entwürfen der kritischen Geschlechter-Forschung folgend geht es bei dem gender-Begriff hauptsächlich um die Frage, wie vergeschlechtlichte Diskurse und Machtkonstellationen Akteurinnen und Akteure in der Geschichte positionierten und ihnen so Handlungsoptionen sowohl verwehrten, als auch ermöglichten. Dementsprechend wird es in dem Seminar nicht ausschließlich um die „klassische“ Frauengeschichte und Feministische Theorie gehen, sondern auch um Fragen von Männlichkeiten und deren Normierung im Kontext der Lateinamerikanischen Geschichte. Komplementär hierzu wird das Seminar „Sexualität und Reproduktion in der Geschichte Lateinamerikas“ 08-28-M7-2, angeboten von Dr. Teresa Huhle, wichtige Aspekte ergänzen.
In erster Linie (aber nicht ausschließlich) werden wir die Genderforschung zu historischen Erfahrungen des südlichen Lateinamerika angehen, also vor allem Argentinien, Chile und Brasilien. Allerdings werden wir uns auch mit Rezeptionslinien kritischer gender-Theorien beschäftigen, weshalb internationale Debatten, vor allem aus dem englischsprachigen Raum, vorgestellt und debattiert werden und deren Einfluss auf die Geschichtsschreibung in Lateinamerika bewertet wird. Weiterhin werden wir auch Theoriebeiträge aus der Region selber diskutieren- vom weiblich- bürgerlichen Protest für das universelle Wahlrecht bis zu aktuellen Fragen des Chicana Feminismus an der Grenzregion der USA zu Mexiko.
Thematisch wird das Seminar versuchen, die zentralen Forschungsfelder der Geschlechtergeschichte anzureißen und so den gender Begriff in verschiedenen Bereichen der neueren Sozial- und Kulturgeschichte in Lateinamerika vorzustellen: Studien zur Geschichte des Staates, zur Arbeit in den aufkommenden Industriegesellschaften, Frauen in der Produktion von Wohlfarth.
Der Arbeitsschwerpunkt des Seminars liegt auf der gründlichen und kritischen Lektüre und Diskussion aktueller und in erster Linie englischsprachiger Forschungsliteratur. Gute englische Lesekenntnisse werden vorausgesetzt.
Literatur zum Einstieg:
Dore, Elizabeth, and Maxine Molyneux. 2001. Hidden Histories of Gender and the State in Latin America. Duke University Press Books
Gutmann, Matthew C. 2006. Changing Men and Masculinities in Latin America. Duke University Press Books.
Lavrin, Asunción. 1998. Women, feminism, and social change in Argentina, Chile, and Uruguay, 1890-1940. Lincoln: University of Nebraska Press.

Thomas Maier
08-28-M7-2 Sexualität und Reproduktion in der Geschichte Lateinamerikas
Sexuality and reproduction in Latin American history

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 1010 (2 SWS)

„Sexualität“ und „Reproduktion“ sind seit den 1970er Jahren zentrale Themen der Frauen- und Geschlechtergeschichte. Wir werden in dem Seminar danach fragen, wie sexuelle Diskurse, Praktiken, Machtverhältnisse und Ordnungen – um nur einige der möglichen Blickwinkel auf „Sexualität“ zu nennen – und Reproduktion bzw. Fortpflanzung in ihren sozialen, kulturellen, medizinischen und technologischen Dimensionen in der Geschichtsschreibung zu Lateinamerika theoretisch und thematisch erfasst werden. Die Bandbreite der im Seminar behandelten Forschungsthemen reicht von Homosexualität in der Kolonialzeit, über Prostitution und deren Regulation im 19. und frühen 20. Jahrhundert bis zur Erforschung und Verbreitung hormoneller Verhütungsmittel in den 1950er Jahren.

Der Arbeitsschwerpunkt des Seminars liegt auf der gründlichen und kritischen Lektüre und Diskussion aktueller und in erster Linie englischsprachiger Forschungsliteratur. Gute englische Lesekenntnisse werden vorausgesetzt.

Erste Literaturhinweise:
Briggs, Laura: Reproducing Empire. Race, Sex, Science, and U.S. Imperialism in Puerto Rico, Berkeley CA: Univ. of California Press 2002.
Davis, Gayle: „Health and Sexuality“, in: Jackson, Mark (Hg.): The Oxford Handbook of the History of Medicine, Oxford: Oxford Univ. Press 2011, S. 503–523.
Green, James N.; Babb, Florence E.: „Gender, Sexuality, and Same-Sex Desire in Latin America“, in: Latin American Perspectives, 29, 2, 2002, S. 3–23.
Klausen, Susanne: „Review Article. Rethinking Reproduction. New Approaches to the History of Sexuality, Gender, the Family and Reproductive Control“, in: Journal of Contemporary History, 44, 1, 2009, S. 117–127.
Necochea López, Raúl: A History of Family Planning in Twentieth-Century Peru, Chapel Hill NC: The Univ. of North Carolina Press 2014.

Dr. Teresa Huhle

Modul 08-28-FD 1: Grundlagen der Geschichtsdidaktik

(Pflichtmodul "HIS FD 1" / GyH, GyN, FBW / ECTS: 3)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-FD1-2a Einführung in die Geschichtsdidaktik
History Didactics – Introduction

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 B1081 (2 SWS)

Im Mittelpunkt dieses zweiten Teils des fachdidaktischen Einführungs-Moduls „HIS-FD 1 : Grundlagen der Geschichtsdidaktik“ steht das historische Lernen im schulischen Zusammenhang.
Es werden die folgenden Themenkomplexe und Aufgabenfelder bearbeitet:
• Was ist „guter Geschichtsunterricht“?
• Voraussetzungen und Bedingungen historischen Lernens in der Schule
• Kategorien zur Strukturierung und Analyse von Geschichtsunterricht
• Konzepte des historischen Lernens im Wandel und im Vergleich
• Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse einer unterrichtswissenschaftlichen Bestandsaufnahme aktueller Schulpraxis
• Kriterien und Problematik der Entscheidungen über Themen und Intentionen
• Fachdidaktische Prinzipien und Methoden im systematischen Überblick und in exemplarischer Konkretisierung

Literatur zur Vorbereitung:
Michael Sauer: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik. Seelze ³2009
M.Barricelli/M.Lücke, Hdb. Praxis des Geschichtsunterrichts. Schwalbach 2012
Form des Erwerbs eines Leistungsnachweises : Hausarbeit als Modulprüfung n.Vb.

Studienbegleitender Internetsupport von Präsenzlehre ist vorgesehen (Stud.IP)

Dr. Sabine Horn
08-28-FD1-2b Einführung in die Geschichtsdidaktik
History Didactics – Introduction

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B1081 (2 SWS)

Im Mittelpunkt dieses zweiten Teils des fachdidaktischen Einführungs-Moduls „HIS-FD 1 : Grundlagen der Geschichtsdidaktik“ steht das historische Lernen im schulischen Zusammenhang.
Es werden die folgenden Themenkomplexe und Aufgabenfelder bearbeitet:
• Was ist „guter Geschichtsunterricht“?
• Voraussetzungen und Bedingungen historischen Lernens in der Schule
• Kategorien zur Strukturierung und Analyse von Geschichtsunterricht
• Konzepte des historischen Lernens im Wandel und im Vergleich
• Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse einer unterrichtswissenschaftlichen Bestandsaufnahme aktueller Schulpraxis
• Kriterien und Problematik der Entscheidungen über Themen und Intentionen
• Fachdidaktische Prinzipien und Methoden im systematischen Überblick und in exemplarischer Konkretisierung

Literatur zur Vorbereitung:
Michael Sauer: Geschichte unterrichten. Eine Einführung in die Didaktik und Methodik. Seelze ³2009
M.Barricelli/M.Lücke, Hdb. Praxis des Geschichtsunterrichts. Schwalbach 2012
Form des Erwerbs eines Leistungsnachweises : Hausarbeit als Modulprüfung n.Vb.

Studienbegleitender Internetsupport von Präsenzlehre ist vorgesehen (Stud.IP)

Dr. Sabine Horn

Profilmodul 08-28-HIS 9: Ordnung und Dissens:

Migration und Grenzen im modernen Europa ( Migration and borders in modern Europe)

(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 12)
Zu belegen sind beide Veranstaltungen.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M9-1 "Auf zu einem besseren Morgen!" Die fünfziger Jahre in der Tschechoslowakei (in englischer Sprache)
Looking forward to better tomorrows! The 1950s in Czechoslovakia

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 OEG 3790 (2 SWS)
Martina Winkler
08-28-M9-2 "Alltag und Gesellschaft im Staatssozialismus - eine ostmitteleuropäische Perspektive
Society in state socialism - from a central European perspective
Seminar beginnt in der zweiten Semesterwoche

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 OEG 3790 (2 SWS)

In diesem Seminar konzentrieren wir uns auf gesellschaftliche Strukturen und Alltagserfahrungen in der Phase der „Normalisierung“ des Spätsozialismus in Ostmitteleuropa von den 1960er bis in die 1980er Jahre. Spätestens seit Ende der 1950er Jahre wurden die Blockteilung in „Ost“ und „West“ sowie die Realitäten eines Staatssozialismus als gegeben wahrgenommen. Die Menschen richteten sich in ihren Alltagserfahrungen auf Dauer danach aus, wie Alexei Yurchak in seinem Buch treffend bezeichnet: „Everything was forever, until it was no more“. Dennoch ist dies nicht einfach als Geschichte der gesellschaftlichen Resignation oder der gesellschaftlichen Unterdrückung zu erzählen. Vielmehr ist diese spätere Phase des Staatssozialismus gleichzeitig gekennzeichnet von Aushandlungsprozessen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und dem Staat um kulturelle Freiräume oder um eine Neuinterpretation des Gesellschaftsvertrags. Diese gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse und die Alltagserfahrungen von verschiedenen sozialen Gruppen wie Familien, Jugendlichen oder politischen Oppositionellen werden hier im Fokus stehen.
Der regionale Schwerpunkt liegt in diesem Seminar auf der Tschechoslowakei. Vergleiche mit und Bezüge zu anderen Staaten Ostmitteleuropas (Polen, Ungarn, DDR) sind willkommen.
Das Seminar beginnt in der zweiten Semesterwoche.

Sarah Lemmen

Profilmodul 08-28-HIS 10: Kulturen: Kontakt - Transfer - Konflikt:

Das deutsche Kaiserreich und Kolonialismus

(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 12)
Zu belegen sind beide Veranstaltungen.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M10-1 Einführung in die deutsche Kolonialgeschichte
Introduction to German Colonial History

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 2070

Das Deutsche Kaiserreich war im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in vergleichsweise kurzer Zeit zu einer der großen europäischen Kolonialmächte aufgestiegen. Diesen Status verlor es bereits im Zuge des Friedensvertrages von Versailles. Das Seminar liefert einen Überblick über die Geschichte des Kolonialismus im Kaiserreich sowie in seinen Besitzungen in Afrika, Ostasien und im Pazifik. Zu den Themenfeldern zählen neben der politischen Geschichte und der Frage nach den Funktionsweisen des kolonialen Staates ausgewählte Themen wie z.B. das Alltagsleben in den Kolonien, Handlungsspielräume kolonialer Akteure auf beiden Seiten, Gewalt im kolonialen Kontext und Erinnerungskultur. Das Seminar ist Bestandteil des Moduls „Das deutsche Kaiserreich und Kolonialismus“, kann aber auch einzeln besucht werden.

Tobias Christopher Goebel
08-28-M10-2 Wissen(schaft), Forschungsreisen und die Ambivalenz der Modernisierung
Knowledge, Science, Scientific Expeditions and the ambivalence of Modernity

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 FVG M2010 (2 SWS)

Inwieweit ist der europäische Kolonialismus als Katalysator eines Modernisierungsparadigmas zu denken? Welche Rolle spielten Wissenschaft und ihre reisenden Akteure? Ausgehend von global- und verflechtungsgeschichtlichen Ansätzen sowie den post colonial studies sollen dabei Theorien und Methoden für die neuere Kolonialgeschichtsschreibung mit besonderem Augenmerk auf die deutsche Kolonialzeit besprochen werden. Inhaltlich widmet sich das Seminar ausgesuchten Fallbeispielen aus Wissenschaft und Forschungsreisen und stellt sie in einen wissenschaftsgeschichtlichen Kontext. Die Veranstaltung ist komplementär und quellennah zu dem zweiten Seminar „Einführung in die deutsche Kolonialgeschichte“ im Modul ausgerichtet.

Tobias Christopher Goebel

Geschichte deutscher Kriegsgefangener des Ersten Weltkrieges in Russland [History of German Prisoners of War in Russia during and after the First World War]

(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 12)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M10-3 Die Tagebücher und Fotoalben Helmuth Schröders. Ein Forschungsseminar zur Geschichte deutscher Kriegsgefangener des Ersten Weltkrieges in Russland
The Diaries and Photo Albums of Helmuth Schröder. A Research Seminar on the History of German Prisoners of War in Russia during and after the First World War

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:30 - 12:00 OEG 3790 (4 SWS)

Im Archiv der Forschungsstelle Osteuropa befindet sich ein Bestand, der aus dem Sammlungsprofil Dissens und Samisdat im östlichen Europa herausfällt und daher bislang wenig Beachtung gefunden hat. Es handelt sich um die Tagebücher und Fotoalben des deutschen Kaufmanns Helmuth Schröder (1895-1994) aus den Jahren seiner Kriegsgefangenschaft in Russland von 1915 bis 1920. Ausgehend von diesem Bestand werden wir im Seminar die Geschichte deutscher Kriegsgefangener des Ersten Weltkrieges in Russland erforschen. Dabei werden wir uns nicht nur in Gedanken bis nach Vladivostok an das Japanische Meer begeben, sondern auch grundlegende methodische Fragen erörtern: Welche Aufschlüsse erlauben Tagebücher als historische Quellen? Und welche Einblicke geben uns Fotografien über das hinaus, was sich in Worte fassen lässt? Ziel des Seminars ist eine Online-Edition der Tagebücher und eine wissenschaftliche Präsentation des Bestandes in jenen Aspekten, die geeignet sind, den gegenwärtigen Forschungsstand um neue Einsichten und Perspektiven zu erweitern.

Einführende Literatur: Georg Wurzer, Die Erfahrung der Extreme. Kriegsgefangene in Rußland 1914-1918, in: Kriegsgefangene im Europa des Ersten Weltkrieges, hg. v. Jochen Oltmer, Paderborn u. a. 2006, S. 97-125.

Marcus Schönewald

Profilmodul: 08-28-HIS 11: Geschichtsverständnis und Vergangenheitsentwürfe:

Bilder vom Mittelalter [Images of the Middle Ages]

(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / BFH, BFN, GyH, FBW / ECTS: 9)
(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 12)
Zu belegen sind beide Veranstaltungen
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M11-5 Winter is coming. Game of Thrones und andere Mittelalterwelten
Winter is coming. Game of Thrones and other Imaginations of medieval Worlds

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Do 06.04.17 14:00 - 18:00 GW2 B2900
Fr 21.04.17 16:00 - 20:00 GW2 B2900
Sa 22.04.17 12:00 - 16:00 GW2 A4020
Fr 28.04.17 16:00 - 20:00 SFG 0140
Sa 29.04.17 12:00 - 16:00 SFG 0140
Fr 05.05.17 16:00 - 20:00 GW2 B2900
Sa 06.05.17 12:00 - 16:00 GW2 B1410

Im Mittelpunkt stehen Spielfilme und Serien, die mittelalterliche Lebenswelten inszenieren und, wie fiktiv auch immer diese sind, wirksame Medien populärer Geschichtsvermittlung darstellen. Das Seminar untersucht anhand ausgewählter Werke die Charakteristika, die Leistungsfähigkeit und Problematik dieser Projektionen.
Nach einer einführenden Sitzung, in der die Teilnehmenden u. a. besprechen, wer welche Werke vorstellt, findet die Veranstaltung geblockt freitags und samstags statt. Wegen der Überlänge etlicher Filme sollten die Teilnehmenden sich darauf einstellen, dass die jeweils vierstündig angesetzten Termine nicht immer pünktlich enden.
Literatur:
Adolf, Heinrich; Kiening, Christian (Hg.): Mittelalter im Film (Trends in Medieval Philology 6), Berlin, New York 2006.
Buck, Thomas Martin; Brauch, Nicola (Hg.): Das Mittelalter zwischen Vorstellung und Wirklichkeit. Probleme, Perspektiven und Anstöße für die Unterrichtspraxis, Münster u. a. 2011.
Groebner, Valentin: Das Mittelalter hört nicht auf, München 2008.
Larrington, Carolyne: Winter is coming. Die mittelalterliche Welt von Game of Thrones, Darmstadt 2016.
Meier, Mischa/Slanička, Simona (Hg.): Antike und Mittelalter im Film. Konstruktion – Dokumentation – Projektion (Beiträge zur Geschichtskultur 29), Köln/Weimar/Wien 2007.
Shippey, Tom u.a. (Hg.): Film and Fiction: Reviewing the Middle Ages (Studies in Medievalism 12), Cambridge 2002.

Prof. Dr. Cordula Nolte
08-28-M11-6 Illusionäre Welten - Erfindung des Mittelalters

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GW2 B2335a (2 SWS)

Das 19. Jahrhundert sei das Jahrhundert der Geschichte und der Historiker, schrieb Frantisek Graus 1975 und wollte damit den Unterschied zu seiner vermeintlich „geschichtslosen“ Gegenwart deutlich machen. Geschichtslos ist unsere Gegenwart sicher nicht mehr, dennoch lohnt ein Blick ins 19. Jahrhundert und deren Betrachtung des Mittelalters, denn vieles davon hat sich bis heute gehalten und bestimmt noch populäre Vorstellungen von der Vergangenheit. Dieses Seminar schaut sich Literatur und Kunst der Zeit vor 200 Jahren an, beginnend mit dem Best- und Longseller und prägenden Mittelalterschmöker: Walter Scotts Ivanhoe (1819) und verfolgt die Verbildlichung und Vermittlung des Mittelalter im 19. Jahrhundert. Geplant sind auch Exkursionen in die Stadt.
LITERATUR (ergänzend zur Liste Prof. Noltes):
  • Raedts, Peter: Die Entdeckung des Mittelalters. Geschichte einer Illusion, Darmstadt 2016

  • Lesemuß & Kaufempfehlung: Walter Scott: Ivanhoe, Vollständige Ausgabe, herausgegeben und auf der Grundlage zeitgenössischer Übersetzungen neu bearbeitet von Günter Jürgensmeier, München 2009. – kostet nur 9,90€ (für 656 Seiten), ist aber vollständig (samt dem Widmungsbrief) und kommentiert!

Dr. Jan Ulrich Büttner

Orte des Wissens und ihre Geschichte [Places of Knowledge and their History]

(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / BFH, BFN, GyH, FBW / ECTS: 9)
(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 12)
Zu belegen sind beide Seminare.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M11-3 Archiv, Bibliothek, Museum - Geschichte und Wirkung institutionalisierter Wissensorte
Archive, Library, Museum - History and Impact of Institutionalised Knowledge Places

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 SpT C3140 (2 SWS)

In diesem Seminar wollen wir uns mit Orten beschäftigen, die mit Wissen assoziiert werden. Dazu zählen neben Archiven, Museen und Bibliotheken auch Laboratorien, Universitäten oder Akademien. Hier geht es weniger um Superlative wie der ältesten Universität oder der größten Bibliothek, sondern vielmehr um das Verständnis um die sozio-kulturellen Rahmenbedingungen in denen derartige Wissensorte entstehen und wirken können. Dabei ist die Frage zu stellen, was „wissen/das Wissen“ überhaupt ist und ob dieses Wissen institutionell an einem Ort gebunden werden kann.
Neben der Theorie werden wir durch zwei ergänzende Exkursionen heutige Einrichtungen kennenlernen.

Talip Törün
08-28-M11-4 Forschungsschiffe und Entdeckungsreisen - Zur Geschichte mobiler Wissensorte
Research Vessels and Expeditions - About the History of Mobile Knowledge Places

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SpT C3140 (2 SWS)

Dieses Seminar wird sich mit den Forschungsreisen der Neuzeit beschäftigen und der Frage nachgehen, wie Wissen generiert wird. Dabei stehen besonders die Forschungsschiffe des 18.-19. Jahrhunderts im Fokus, werden jedoch durch Entdeckungsreisen anderer Zeiten sowie Expeditionen an Land ergänzt. Die Forschungsschiffe stehen hier exemplarisch für „mobile Wissensorte“; es steht der Seminargruppe jedoch frei weitere Beispiele für mobile Einrichtungen zu thematisierten.
Das Seminar behandelt theoretische und historische Konzepte zum „Wissen“ und ist eng mit dem Seminar „Archiv, Bibliothek, Museum – Geschichte und Wirkung institutionalisierter Wissensorte“ verzahnt.

Talip Törün

Konflikte mit der indigenen Bevölkerung der beiden Amerikas - Geschichte, kulturelle Perspektiven und Diskurse [Conflicts with the indigenous population of America - history, cultural perspectives and discourses]

(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 12)
Zu belegen sind beide Veranstaltungen.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M11-1 Eroberung und Besiedlung des amerikanischen Doppelkontinents im Spielfilm
Conquest and colonization of America in film

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1020 (2 SWS)

Die Geschichte der Entdeckung Amerikas ist Stoff für zahlreiche populäre Darstellungen, die insbesondere Entdecker, Eroberer und Siedler in den Vordergrund stellen. Das Seminar untersucht anhand von ausgewählten internationalen Spielfilmen, inwiefern und auf welche Weise auch die Geschichte der indigenen Bevölkerungen filmisch repräsentiert und konstruiert wird. Geographischer Schwerpunkt ist hierbei Lateinamerika – ohne jedoch Nordamerika aus dem Blick zu verlieren. Auf dieser Grundlage soll auch zur Leyenda negra und zu Kolumbus’ Der erste Brief aus der Neuen Welt gearbeitet werden. Neben verschiedenen filmästhetischen und narratologischen Ansätzen wird anhand aktueller wiss. Literatur zudem das Verhältnis von Film und Geschichte diskutiert.

Filme (Auswahl):

AGUIRRE, DER ZORN GOTTES (1972)
MISSION (1987)
CABEZA DE VACA (1991)
1492 – DIE EROBERUNG DES PARADIESES (1992)
THE OTHER CONQUEST (2000)
THE NEW WORLD (2005)

Literatur:

Fendler, Ute/ Wehrheim, Monika (Hg.): Entdeckung, Eroberung, Inszenierung. Filmische Versionen der Kolonialgeschichte Lateinamerikas und Afrikas, München 2007.

Koebner, Thomas (Hg.): Indianer vor der Kamera, München 2011.

Dr. Rasmus Greiner
08-28-M11-2 Die indigene Bevölkerung Lateinamerikas im 20. Jahrhundert - Geschichte, kulturelle Perspektiven und Diskurse
The indigenous population of Latin America in the 20th century - history, cultural perspectives and discourses

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SFG 1010 (2 SWS)

Die Geschichte der indigenen Bevölkerung Lateinamerikas ist auch im 20. Jahrhundert durch zahlreiche Konflikte geprägt. Diese in der internationalen Geschichtsschreibung oftmals nur verkürzt berücksichtigten Ereignisse und Zusammenhänge sind Inhalt des Seminars. Hierbei werden auch kulturelle Perspektiven und Spielfilme ausgewertet und in Relation zur einschlägigen Forschungsliteratur gesetzt. Neben der Situation der indigenen Bevölkerung Perus Ende des 19. Jahrhunderts werden auch die Lebensbedingungen der brasilianischen Ureinwohner im Amazonasgebiet Anfang, Mitte und Ende des 20. Jahrhunderts, die Ausrottung der indigenen Bevölkerung Chiles bis hin zur Militärdiktatur (1973) sowie der Wasserkrieg von Cochabamba in Bolivien (2000) untersucht.

Literatur:

Rinke, Stefan: Geschichte Lateinamerikas. Von den frühesten Konflikten bis zur Gegenwart, München 2010.

Scheuzger, Stephan: Die Re-Ethnisierung gesellschaftlicher Beziehungen – neuere indigene Bewegungen, in: Knaller-Dietrich, Martine et.al. (Hg.): Lateinamerika. Geschichte und Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert, Wien 2004, S. 153–174.


Filme (Auswahl):

FITZCARRALDO (1982)
BIRDWATCHERS (2008)
UND DANN DER REGEN (2010)
DER PERLMUTTKNOPF (2015)
DER SCHAMANE UND DIE SCHLANGE (2015)

Dr. Rasmus Greiner

Ost(mittel)europa im 20. Jahrhundert - Geschichte und Erinnerungskultur [East (Central) Europe in the twentieth century - History and Remembrance]

(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 12)
Zu belegen sind beide Veranstaltungen.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M11-7 Sowjetische und polnische Geschichte: ein Archivkurs
Archival course: Soviet and Polish history through the prism of archival documents
Sommer Schule im Moskau – 05.-12.07.2017 (Mit der Förderung der DAAD )

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 10:00 - 14:00 OEG 3790
Fr 05.05.17 10:00 - 14:00 OEG 3790
Fr 19.05.17 10:00 - 14:00 OEG 3790
Fr 02.06.17 10:00 - 14:00 OEG 3790
Fr 16.06.17 10:00 - 14:00 OEG 3790
Fr 23.06.17 10:00 - 16:00 OEG 3790
Fr 30.06.17 10:00 - 14:00 OEG 3790

Das Archiv der Forschungsstelle Osteuropa beherbergt ein breites Spektrum an Quellen zur Ost(mittel)europäischen Geschichte nach 1945/53. Es bietet Studierenden somit beste Bedingungen, um unter fachkundiger Anleitung in Archiven zu forschen, den sicheren Umgang mit Archivmaterialien zu erlernen und die Deutung historischer Quellen zu üben. In diesem Semester steht der westliche Blick auf die sozialistische Realität im Zentrum des Seminars. Wir beschäftigen uns mit persönlichen Archiven von westdeutschen Journalisten und analysieren Texte aus Sendungen von Radio Bremen und ADR-Reportagen aus Warschau, Moskau oder Sibirien. Wir formulieren Forschungsfragen, üben uns in Interpretationen und bringen das aus Sekundärliteratur gewonnene Wissen mit den gesichteten Dokumenten in Verbindung.

Für die Seminarbesucherinnen/besucher besteht die Möglichkeit, an einer Sommer Schule in Moskau teilzunehmen. Sie findet vom 05. - 12. Juli in der High School of Econonics statt. Aufgrund der begrenzten Finanzierung von DAAD können nur 5 Studierende nach Russland reisen. Die Auswahl wird über Bewerbungsverfahren getroffen.

Olga Sveshnikova
08-28-M11-8 Erinnern und Gedenken an das "Zeitalter der Extreme". Aktuelle Erinnerungskultur und Geschichtspolitik in Tschechien, der Slowakei und Ungarn
Commemorating the \"Age of Extremes\": politics of history and commemorative culture in the czech Republic, Slovakia and Hungary

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.04.17 10:00 - 17:00 GW2 B2335a
Fr 21.04.17 10:00 - 17:00 OEG 3790
Fr 12.05.17 10:00 - 17:00 OEG 3790
Fr 09.06.17 10:00 - 17:00 OEG 3790
Dr. Frank Henschel
Olga Sveshnikova

Profilmodul: 08-28-HIS 12: Vielfalt der Moderne:

(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / BFH, BFN, GyH, FBW / ECTS: 9)
(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 12)

Zu belegen sind beide Seminare.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M12-3 Oral History und die Figur des Zeitzeugen in der Zeitgeschichte
Oral history and contemporary witnesses in contemporary history

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SpT C3140 (2 SWS)

Das BA-Seminar führt im ersten Seminarblock ein in die kritische Auseinandersetzung mit Zeitzeugenschaft in der Zeitgeschichte und gibt einen Überblick über die in der Geschichtswissenschaft verwendete Methode der Oral History. Im zweiten Seminarblock stehen zeitgeschichtliche Fallstudien im Zentrum, die auf der Grundlage unterschiedlicher Interviewtechniken entstanden sind. Verschiedene, in der Geschichtswissenschaft relevante Interviewtechniken werden im dritten Seminarblock vorgestellt und diskutiert. Im anwendungsbezogenen vierten Seminarteil soll in Projektarbeitsgruppen ein Interview mit einem Zeitzeugen oder einer Zeitzeugin vorbereitet und durchgeführt werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, wöchentlich 50 Seiten Text in deutscher und englischer Sprache zu lesen, regelmäßige Teilnahme am Seminar und den Seminardiskussionen sowie Interesse, in anwendungsbezogenen Projektarbeitsgruppen zu arbeiten.

Einführende Literatur:
Robert Perks (Ed.), The Oral History Reader, London 2nd edition 2010
Sabina Misoch, Qualitative Interviews, Berlin 2015

Isabel Richter
08-28-M12-4 Zeitgeschichte als Geschlechtergeschichte
Introduction to Gender History

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 B1216 (2 SWS)
Nina Dittmann-Balcar

Profilmodul: 08-28-HIS 12: Meer, Politik und Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert [The Sea in Politics and History]

(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / BFH, BFN, GyH, FBW / ECTS: 9)
(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 12)

Zu belegen sind beide Seminare.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M12-1 Meer und Politik im 19. und 20. Jahrhundert
The Sea and Politics in the 19th and 20th Centuries

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B1700 (2 SWS)

Seminar 1: Meer und Politik im 19. und 20. Jahrhundert (HIS 12/08-28-M12-1)
Die politische Bedeutung von Meeren und Ozeanen ist vielfältig: Sie erscheinen als Schauplätze politischen Geschehens und der Ausübung von Macht, aber auch als Gegenstände politischer Interessen. Dabei waren sie stets nicht bloß ressourcenpolitisches oder geostrategisches Zielgebiet, sondern sie prägten in ihren spezifischen räumlichen Eigenschaften die Entscheidungsprozesse politischer Akteure mit, maritimisierten gewissermaßen politisches Handeln. Das wichtigste Mittel zur Ausübung von Politik bzw. zur Verfolgung politischer Interessen im maritimen Raum ist das Schiff, das in diesem Seminar als Zugang zur Entschlüsselung von Wechselwirkungen zwischen Meer und Politik dienen soll.

Jens Ruppenthal
08-28-M12-2 Meer und Geschichtsschreibung im 19. und 20. Jahrhundert
The Sea and Historiography in the 19th and 20th Centuries

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 2040 (2 SWS)

Seminar 2: Meer und Geschichtsschreibung im 19. und 20. Jahrhundert (HIS 12/08-28-M12-2)
Meere erscheinen in der Historiographie überwiegend als Transiträume, Schlachtfelder oder Sehnsuchtsorte, seltener jedoch werden Meere selbst zum Gegenstand der Betrachtung. In diesem Seminar soll der Frage nachgegangen werden, welchen Stellenwert maritime Räume in der modernen Geschichtswissenschaft besitzen und wie sich in historischen Werken das Verhältnis von Mensch und Meer präsentiert. Eine Analyse ausgewählter Werke der Geschichtsschreibung soll die Möglichkeiten und Grenzen der Historisierung von Meeren und Ozeanen ausloten.

Jens Ruppenthal

Modul 08-28-HIS 13 (Vollfach):

Praxis Geschichte: Aus den Akten auf die Bühne

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M28-M2-2 Aus den Akten - Auf die Bühne: Vom Eis gebissen: Polarforscher in der Arktis
Staging Files

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 Extern Staatsarchiv (Staatsarchiv) (4 SWS)

Auf Anregung des Alfred Wegener Instituts (AWI) in Bremerhaven entwickelt das Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ eine szenische Lesung zu 150 Jahre deutsche Polarforschung (2018).
Zentrale Fragen sind: Was trieb Forscher oft mehrmals in ihrem Leben zu riskanten Expeditionen in die Eiswüste? Welche Ausbildung hatten die Polarforscher? In welcher Phase ihres Lebens entdeckten sie die Polarforschung? Wie kam es, dass sie „vom Eis gebissen“ diese Forschung zu ihrem Lebensinhalt machten? Wie standen ihre Frauen zu den (lebens)gefährlichen Unternehmungen ihrer Männer? Welches Wissen über Grönland hatten sie? Welche Ziele verfolgten sie? Wie veränderte sich ihr Wissen durch ihre Messungen und Beobachtungen? Und wie beeinflussten die Ergebnisse ihrer Forschungsreisen die Wissenschaft und unsere Vorstellungen von der Welt? Wer finanzierte die Reisen? Welche politischen und wirtschaftlichen Interessen gab es an der Polarforschung im 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts? In dem Projekt werden wir uns verschiedenen Forschern, u.a. Alfred Wegener, Johannes Georgi, Fritz Löwe und Ernst Sorge nähern, die, gefördert von der Notgemeinschaft deutscher Wissenschaft, 1929 zu einer Expedition nach „Eismitte“ aufgebrochen sind – einer Expedition, die als besonders dramatisch in die Geschichte der Polarforschung eingegangen ist und die Alfred Wegener das Leben kostete
Grundlage hierfür bilden vor allem Archivalien aus dem Archiv für deutsche Polarforschung des AWI, u.a. Nachlässe bekannter Polarforscher (z.B. Johannes Georgi, Fritz Loewe und Alfred-Wegener) sowie auch Bestände im Staatsarchiv Bremen wie zum Beispiel die Überlieferung zu dem Bremer Verein für die deutsche Polarforschung. Das AWI stellt sein Material dem Projekt im Staatsarchiv Bremen zur Verfügung. Zusätzliche Recherchen im Bundesarchiv Berlin und Militärmuseum Dresden sind geplant.
Wir freuen uns über neue TeilnehmerInnen im Sommersemester 2017!
Als Einstiegslektüre in das Thema empfehlen wir:
Krause, Reinhard A.: Daten statt Sensationen – der Weg zur internationalen Polarforschung aus einer deutschen Perspektive (Berichte zur Polar- und Meeresforschung, 609), Bremerhaven 2010.
Georgi, Johannes: „Im Eis vergraben“. Tagebücher der Überwinterung in „Eismitte“, München 1933.
Wegener, Else (Hg.): Alfred Wegeners letzte Grönlandfahrt. die Erlebnisse der deutschen Grönlandexpedition 1930/1931, geschildert von seinen Reisegefährten und nach Tagebüchern des Forschers, Leipzig 1932.
Das Projekt:
Das preisgekrönte Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ (www.facebook.com/sprechende.akten/) geht in die 11. Runde. Das Kooperationsprojekt mit der bremer shakespeare company (bsc) bringt verschiedene Quellen in szenischen Lesungen zum Sprechen. Auf diese Weise ist „Aus den Akten“ ein Beitrag zur Vermittlung von Geschichte an ein breites Publikum. Die Studierenden lernen die Arbeit in Archiven kennen. Sie entwickeln in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Peter Lüchinger (bsc) das Konzept der szenischen Lesung und wählen Quellen für die Lesung und für das Programmheft aus. Sie haben auch die Möglichkeit, zu einem selbständig gewählten Thema einen Artikel zu schreiben. Die Artikelentwürfe werden wie in einer Schreibwerkstatt gemeinsam redigiert.

Dr. Eva Schöck-Quinteros ((LB))
Anna Mamzer

Praxis-Modul Recht und Unrecht auf See

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M13-1 Recht und Unrecht auf See in der Neuzeit
Justice and injustice at sea, 16th-21st centuries
Veranstaltungsort: Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven; außer am 28.04.

Seminar

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 10:00 - 16:00 GW1-HS H1000
Fr 05.05.17 - Sa 06.05.17 (Fr, Sa) 10:00 - 18:00 Extern Deutsche Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
Fr 19.05.17 10:00 - 16:00 Extern Staatsarchiv (Staatsarchiv)
Fr 02.06.17 10:00 - 18:00 Extern Deutsche Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
Mi 21.06.17 10:00 - 18:00 Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
Fr 23.06.17 10:00 - 14:00 Extern Deutsche Schifffahrtsmuseum Bremerhaven

Diese Veranstaltung besteht aus zwei Seminaren, die aufeinander aufbauen und nicht getrennt voneinander besucht werden können. Aufbauend auf den Ergebnissen des Praxismoduls zu „Recht und Unrecht auf See in der Neuzeit“ im Wintersemester 2016/17 sollen vier Ausstellungseinheiten konzipiert und im Deutschen Schiffahrtsmuseum, Leibniz-Institut für deutsche Schiffahrtsgeschichte, präsentiert werden. Ziel ist es, die rechtlichen Dimensionen eines maritimen Themenfeldes in Bilder und Objekte zu fassen und den Transferprozess von der Idee zur Ausstellung zu reflektieren. Vor allem wird der Umgang mit Objekten als historische Quellen geübt.

Jens Ruppenthal
Prof. Dr. Ruth Schilling, M.A.

Bonjour Geschichte

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M28-M2-1 Bonjour Geschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B2335a

Einzeltermine:
Mi 02.08.17 14:00 - 18:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.

Seit 2011 gibt es die Zeitschrift bonjour.Geschichte, die vom Institut für Geschichtswissenschaft in Kooperation mit der SuUB herausgegeben wird. Seit letztem Semester ist die Seite wieder online und wird mit neuen Texten bestückt. Nun gilt es, die Arbeit am Journal zu verstetigen, die Seite weiter mit Inhalten zu füllen und insgesamt als Online-Zeitschrift weiter zu entwickeln. Die Online-Zeitschrift ist ein Forum für geschichtswissenschaftliche Forschung in Bremen und dabei besonders offen für Beiträge von Studierenden und Nachwuchswissenschaftler_innen der Universität Bremen. Die Teilnehmer_innen des hier angebotenen Seminars wirken als Redaktion dieser Zeitschrift. Gemeinsam werden wir eingereichte Texte besprechen, bearbeiten und bis zur Veröffentlichung begleiten. Daneben besteht auch die Möglichkeit im Rahmen des Seminars eigenen kurze Texte zu verfassen, welche dann auf bonjour.Geschichte veröffentlicht werden. Das Seminar richtet sich an alle, die Interesse und Lust daran haben, erste Erfahrungen in redaktioneller Arbeit zu sammeln; bei der Herausgabe eines Online-Journals mitzuwirken.
www.bonjour-geschichte.com

Dr. Jan Ulrich Büttner
Sarah Lentz

WAHLPFLICHTBEREICH II (GENERAL STUDIES)

Anerkannt sind alle Veranstaltungen, die ihm Pool GENERAL STUDIES aufgefuehrt sind.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-GS-1 Zwischen Antike und Mittelalter: Leben und Wirken des Bischofs Martin von Tours (316/17 - 397 n.Chr.)
On the threshold from Antiquity to the Middle Ages: Life and work of Bishop Martin von Tours (316/17-397 B.C.)

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal)

Quellengrundlage in der Veranstaltung bildet die Lebensbeschreibung des Sulpicius Severus (in deutscher Übersetzung) und einschlägige Passagen aus Gregor von Tours De virtutibus sancti Martini und aus seinem Hauptwerk Decem libri historiarum (in deutscher Übersetzung).

Folgende Aspekte sollen behandelt werden:
  • Romanisierung und Christianisierung von Gallien anhand der Stadt Turonum-Tours
  • Die Heiligenvita als Quelle für Leben und Wirken Martins
  • Das „Heidentum“ als Herausforderung
  • Die Bedeutung des Heiligen für die französische und europäische Geschichte

Literatur:
Ewig, E., Spätantikes und fränkisches Gallien I-II, München 1979
Rosen, J., Martin von Tours, Darmstadt 2016

Hans Kloft
08-28-GS-2 Geschichte und Gegenwart. Theoretische und praktische Untersuchungen zum Geschichtsverständnis moderner Menschen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1

Geschichtswissenschaft ist selbst ein Teil jener „Moderne“, die sie historisierend untersucht, und diese Moderne bzw. „der“ moderne Mensch hat eine ganz neuartige Vorstellung von Entwicklung oder Geschichte. Welche Folgen hat die Selbst-Historisierung für Geschichtswissenschaftler/innen, aber auch für Menschheit/Menschenbild? Beide Fragen sollen in ihrer Verschränktheit untersucht werden.
Wer sich noch mit keiner (Teil-) Frage aus dem Bereich „Theorie der Geschichte bzw. Geschichtswissenschaft“ beschäftigt hat, sollte zur Vorbereitung zumindest einen halben Tag in der Gruppe „h hil 005“ der UB stöbern und ein Werk kurz rezensieren. Im Verlauf des Seminars werden wir, neben eigenen Untersuchungen, Anregungen aus dem Sammelband „Wirklichkeit der Geschichte“ (2015) zu beziehen versuchen.

Jörg Schmidt
08-28-GS-3 BA-Kolloquium
BA Colloquium

Colloquium

Einzeltermine:
Fr 07.04.17 14:00 - 16:00 GW2 B2327
Fr 21.04.17 10:00 - 16:00
Fr 05.05.17 14:00 - 18:00 SFG 2030
Fr 26.05.17 10:00 - 16:00
Fr 23.06.17 10:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1

Das BA Kolloquium dient der Begleitung des Forschungs- und Schreibprozesses von Studierenden, die in diesem Semester ihre Bachelor Arbeiten schreiben und abgeben möchten. Es hilft, den eigenen Arbeitsprozess zu planen und zu strukturieren. Im peer-review-Verfahren werden die Arbeiten der Teilnehmer besprochen.

Esther Sahle
08-28-GS-4 Forschungskolloquium zur Neueren Geschichte
Research Colloquium

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 SFG 1020
Rebekka Asta E. Mallinckrodt von
Esther Sahle
08-28-GS-5 Kolloquium zur Ost(mittel)europäischen Geschichte
Colloquium for East(-Central) European History)

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 OEG 3790 IW3 0330 (2 SWS)

Das Kolloquium dient Lehrenden, Forschenden und Studierenden zum Austausch über aktuelle Forschungsvorhaben, neue Ansätze und Ergebnisse in der Ost(mittel)europäischen Geschichte. Internationale Wissenschaftler_innen, aber auch Bremer Kolleg_innen und Doktorand_innen stellen in einem 45minütigen Vortrag ihre aktuelle Arbeit vor, die dann in weiteren 45 Minuten diskutiert wird. Alle Studierenden und Lehrenden sind dazu herzlich eingeladen. Das genaue Programm mit Namen und Vortragstiteln finden Sie auf der Homepage der Forschungsstelle Osteuropa http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/ unter „Veranstaltungen“.

Prof. Dr. Susanne Schattenberg
Prof. Dr. Magdalena Waligorska-Huhle
Martina Winkler
08-28-GS-7 Kunstgeschichte für HistorikerInnen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW1 A0010

Einzeltermine:
Di 09.05.17 15:45 - 19:00

Nicht nur KunsthistorikerInnen arbeiten mit Gemälden und Grafiken, auch HistorikerInnen nutzen Kunst zunehmend als vielschichtige Bildquelle und haben dabei eigene Formen der Annäherung an das Bild entwickelt. Im Rahmen des Seminares soll der Dreiklang aus „Beschreibung - Analyse - Interpretation“ vermittelt und erprobt werden und die methodische Herangehensweise an Kunst als Quelle von Wissen auf diesem Weg um die kunsthistorische Perspektive erweitert werden. Gearbeitet wird mit Werken aus dem Bildbestand des Deutschen Schiffahrtsmuseums.

Eva-Maria Bongardt
08-28-GS-8 Einführung in die Geschichte Madagaskars, Teil 2 (19. u. 20. Jahrhundert)
Introduction to the History of Madagascar, part 2 (19th/20th Century)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 10:00 - 15:00 GW2 B1120
Fr 19.05.17 10:00 - 15:00 GW2 B1120
Fr 16.06.17 10:00 - 15:00 GW2 B1120
Fr 14.07.17 10:00 - 15:00 GW2 B1120
PD Dr. Dagmar Bechtloff
08-28-GS-9 Ausgrenzung-Ausplünderung-Ausrottung. Die Verfolgung der Juden in der NS-Zeit
Exclusion-Deprivation-Annihilation. The Persecution of the Jews in Nazi Germany

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Sa 29.04.17 09:00 - 18:00 GW2 B2880
Sa 03.06.17 - So 04.06.17 (So, Sa) 09:00 - 18:00 GW2 B2880

Literatur zur Einführung
• Pohl, Dieter: Holocaust. Die Ursachen – das Geschehen – die Folgen. Freiburg; Basel; Wien 2000. SuUB: a hit 339/674
• Steinweis, Alan E.: Judenverfolgung und Holocaust, in: Süß, Dietmar/Süß, Winfried (Hrsg.): Das „Dritte Reich“. Eine Einführung. München 2008, S. 287-309. SuUB: a hit 327 ea/200a

Jaromir Dittmann-Balcar
08-28-GS-10 Sozialtopographie des Bremer Stephaniviertel anhand archäologischer und historischer Quellen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 1030 (2 SWS)
Prof. Dr. Uta Halle
Michael Hilken ((LB))

WAHLPFLICHTBEREICH II (GENERAL STUDIES)

Anerkannt sind alle Veranstaltungen, die ihm Pool GENERAL STUDIES aufgefuehrt sind.

Berufsorientierung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-zsp-GS-1015 Praxisprojekt Public Relations
Professional practice in public relations (tutorial)
Begleitseminar zum Praxisprojekt

Seminar
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1040 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 01.02.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Mi 12.07.17 10:00 - 16:00 GW2 B2890
Fr 14.07.17 10:00 - 16:00 SFG 1020

Im Praxisprojekt werden studentische PR-Agenturen gebildet, die reale Aufgaben von Einrichtungen und Unternehmen aus der Region erhalten. Am Praxisprojekt können ausschließlich Studierende teilnehmen, die das Seminar „PR für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft“ erfolgreich abgeschlossen haben. Die Grundlagenveranstaltung und das Praxisprojekt bilden das Praxismodul Public Relations. Das Praxisprojekt dauert 16 Wochen und schließt mit einer Modulprüfung ab, die in der Zeit vom 17.07. bis 21.07.2017 stattfindet. Fuer die verbindliche Teilnahme wird ein Entgelt von 50 Euro als "Pfand" erhoben. Bitte melden Sie sich bis zum 26.01.2017 direkt beim Zentrum Studium und Praxis an!

Vor Beginn des Praxisprojektes wird die Teilnahme an dem Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012) empfohlen.

Axel Hausmann

Geschichte Fachwissenschaften/Fachdidaktik, M.Ed

Modul 08-28-33-M3: Fachdidaktik im sozialwissenschaftlichen Kontext:

Teil 1: Thematische Integration im sozialwissenschaftlichen Unterricht

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-FD3.1.1 Die doppelte deutsche Nachkriegsgeschichte im geschichts- und sozialwissenschaftlichen Unterricht

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B1081 (2 SWS)
Elisabeth Waltke
08-27-FD3.1. Gesellschaft und Politikunterricht (GuP) mit dem Schwerpunkt 5./6. Klasse.
Statehood as topic in Social Science Learning

Seminar
Elisabeth Waltke ((LB))
08-28-FD3.1.2 Berufliche Orientierung im "globalen Dorf" - interkulturelle Kompetenz am Übergang Schule-Beruf: Theoretische Einführung, Curriculumentwicklung und praktische Übungen

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B1170 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 16.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2
Sa 17.06.17 09:00 - 16:00 GW2 B1170

Gesellschaft, Politik und vor allem die Arbeitswelt unterliegen einem permanenten Wandel. Dieser Wandel hinterlässt seine Spuren, die das Individuum auch bei seiner Berufsorientierung vor einer lebenslangen Herausforderungen stellt. Die Realisierung dieser Problematik führt zu einem Paradigmenwechsel in der Berufsorientierung. In der „neueren Berufsorientierung“ wird vor allen das Subjekt mit seinen spezifischen Kompetenzen im Mittelpunkt des Lernprozesses verortet. Darüber hinaus wird Berufsorientierung nicht mehr nur als einmaliges Berufswahlverhalten sondern als ein lebenslanger Kompetenzentwicklungsprozess konzeptualisiert. Die Neuausrichtung von einer Qualifikations- hin zur Kompetenzorientierung korrespondiert außerdem mit den Veränderungen in der Arbeitsorganisation, bei der es zunehmend um die Stärkung von Selbständigkeit und der eigenverantwortlichen Gestaltung von Arbeitsprozessen geht. Die hier skzierten Wandel soll Ausgangspunkt in dem Seminar sein. Die Studierenden lernen hierbei selbst verschiedene kulturelle Ebenen der Berufswelt sowie der eigenen Erfahrungswelt kennen und reflektieren diese. Aus den gemachten Erfahrungen sollen Konzepte für eine sozialwissenschaftlich orientierte Berufsorientierung in allgemeinbildenden Schulen entwickelt werden.

Arbeitsplan:
Nr Datum Thema
1 07.04.17 (12-14 Uhr) Vorbesprechung, Seminarplan
2 21.04.17 (12-14 Uhr) Sozialwissenschaftlich orientierte Berufsorientierung
3 28.04.17 (12-14 Uhr) Interkulturelle Kompetenz im globalen Dorf ?! ( erste Konzeptentwicklung)
4 09.06.17 (12-14 Uhr) Vorstellung Betriebsbesichtigungen (Überarbeitung der Konzepte)
5 16.06 (12-18 Uhr) -17.06.17 (9-16 Uhr) „Bin ich kulturell kompetent?“ (Methodenworkshop: multikulturelles Training)
6 30.06.17 (12-14 Uhr) Überarbeitung der Konzepte
7 07.07.17 (12-14 Uhr) Vorstellung der Konzepte und Seminarauswertung

Dr. Eva Anslinger
Christine Barp

Teil 2: Bedingungen und Konzepte sozialwissenschaftlichen Lehrens und Lernens

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-FD3.2.1 Entwicklung demokratischer Schulkultur

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 B0100 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 14.03.17 16:00 - 19:00
Di 28.03.17 16:00 - 19:00
Do 04.05.17 15:00 - 19:00
Di 09.05.17 16:00 - 19:00
Mi 24.05.17 14:00 - 18:30

Das Seminar "Entwicklung demokratischer Schulkultur" bietet die Möglichkeit, das Zertifikat "Demokratie-Coach" zu erwerben. Dieses wird in Kooperation mit dem Landesinstitut für Schule Bremen (LIS) angeboten. Zur Teilnahme am Seminar und zum Erwerb des Zertifikats ist die Anwesenheit an fünf dreistündigen Trainingssessions notwendig. Diese werden auf die Seminarpräsenz angerechnet. Entsprechend ergibt sich für das Seminar ein besonderer terminlicher Verlauf. Das Seminar startet bereits am 14.März/16.00-19.00 Uhr mit der ersten Veranstaltung und findet teilweise in Form von Blockveranstaltungen statt.
Die Termine sind:

14.03. 16-19 Uhr: Thematische Einführung gemeinsame Entwicklung von Fragestellungen
28.03. 16-19 Uhr: Demokratische Schule in der Praxis (Einblicke in die Arbeit der Neuen Schule HH)
04.04. 14-16 Uhr: Seminar
04.05. 15-19 Uhr: Mitwirkung mit Wirkung (Handwerkszeug zur Demokratisiserung von Schule / Lidice-Haus)
09.05. 16-19 Uhr: Nachdenken über die eigene Praxis/LIS
23.05. 14-16 Uhr: Seminar
24.05. 14-18.30 Uhr: Demokratietag am LIS (Workshop mit Referendaren/Lehrenden und SchülerInnen zum Kontext Demokratische Schule)
06.06. 14-16 Uhr: Seminar
13.06. 14-16 Uhr: Seminar
20.06. 14-16 Uhr: Seminar

Diese Termine sollten bei der Entscheidung für dieses Seminar berücksichtigt werden. Es wäre sehr wünschenswert, dass alle Termine besucht werden können.

Prof. Dr. Andreas Klee
08-27-7-FD3-2 Bedingungen und Konzepte sozialwissenschaftlichen Lehrens und Lernens: Außerschulische Lernorte
preconditions and concepts of teaching social science:

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1081 teilw. als Exkursion geblockt
Friedrich Meyer zu Erbe
08-28-FD3.1.2 Berufliche Orientierung im "globalen Dorf" - interkulturelle Kompetenz am Übergang Schule-Beruf: Theoretische Einführung, Curriculumentwicklung und praktische Übungen

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B1170 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 16.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2
Sa 17.06.17 09:00 - 16:00 GW2 B1170

Gesellschaft, Politik und vor allem die Arbeitswelt unterliegen einem permanenten Wandel. Dieser Wandel hinterlässt seine Spuren, die das Individuum auch bei seiner Berufsorientierung vor einer lebenslangen Herausforderungen stellt. Die Realisierung dieser Problematik führt zu einem Paradigmenwechsel in der Berufsorientierung. In der „neueren Berufsorientierung“ wird vor allen das Subjekt mit seinen spezifischen Kompetenzen im Mittelpunkt des Lernprozesses verortet. Darüber hinaus wird Berufsorientierung nicht mehr nur als einmaliges Berufswahlverhalten sondern als ein lebenslanger Kompetenzentwicklungsprozess konzeptualisiert. Die Neuausrichtung von einer Qualifikations- hin zur Kompetenzorientierung korrespondiert außerdem mit den Veränderungen in der Arbeitsorganisation, bei der es zunehmend um die Stärkung von Selbständigkeit und der eigenverantwortlichen Gestaltung von Arbeitsprozessen geht. Die hier skzierten Wandel soll Ausgangspunkt in dem Seminar sein. Die Studierenden lernen hierbei selbst verschiedene kulturelle Ebenen der Berufswelt sowie der eigenen Erfahrungswelt kennen und reflektieren diese. Aus den gemachten Erfahrungen sollen Konzepte für eine sozialwissenschaftlich orientierte Berufsorientierung in allgemeinbildenden Schulen entwickelt werden.

Arbeitsplan:
Nr Datum Thema
1 07.04.17 (12-14 Uhr) Vorbesprechung, Seminarplan
2 21.04.17 (12-14 Uhr) Sozialwissenschaftlich orientierte Berufsorientierung
3 28.04.17 (12-14 Uhr) Interkulturelle Kompetenz im globalen Dorf ?! ( erste Konzeptentwicklung)
4 09.06.17 (12-14 Uhr) Vorstellung Betriebsbesichtigungen (Überarbeitung der Konzepte)
5 16.06 (12-18 Uhr) -17.06.17 (9-16 Uhr) „Bin ich kulturell kompetent?“ (Methodenworkshop: multikulturelles Training)
6 30.06.17 (12-14 Uhr) Überarbeitung der Konzepte
7 07.07.17 (12-14 Uhr) Vorstellung der Konzepte und Seminarauswertung

Dr. Eva Anslinger
Christine Barp

Teil 1: Thematische Integration

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-7-FD3-1 Thematische Integration im sozialwissenschaftlichen Unterricht: Gesellschaft- und Politik-Unterricht (GuP) mit dem Schwerpunkt 5./6. Klasse
Topics in social science courses

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B1081 (2 SWS) Seminar

Bitte melden Sie sich über StudIP für die VA an. Teilnahmebeschränkt. 08-27-7-FD3-1 (neu) entspricht 08-27-8-FD3-1 (alt).

Elisabeth Waltke

Modul HIS-FD 4 (Praxissemester)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-33-M4 -a Begleitseminar Praxissemester
Historical Teaching and Practice Seminar
14-tägiges Begleitseminar zum Praxissemester

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 SFG 2080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 21.02.17 16:00 - 18:00 SFG 2080
Dr. Sabine Horn
08-28-33-M4-b Begleitseminar Praxissemester - b
Historical Teaching and Practice Seminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 (2 SWS)

Das Seminar findet am Landesinstitut für Schule statt

Martina Martin (LB)
08-28-33-M4-c Begleitseminar Praxissemester - c
Historical Teaching and Practice Seminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 (2 SWS)

Das Seminar findet am Landesinstitut für Schule statt

Martina Martin

Mastermodul HIS-FD 5

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-33-M5 Kolloquium
Master Thesis

Colloquium

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B1081 (2 SWS)
Dr. Sabine Horn

Geschichte, M.A.

neuer Master ab Wintersemester 2014/15

Schwerpunkt Geschichte in der Öffentlichkeit

Modul MA HIS 2a: Geschichtsvermittlung multimedial

Aus den Akten - Auf die Bühne [From the files to the stage]

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M28-M2-2 Aus den Akten - Auf die Bühne: Vom Eis gebissen: Polarforscher in der Arktis
Staging Files

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 Extern Staatsarchiv (Staatsarchiv) (4 SWS)

Auf Anregung des Alfred Wegener Instituts (AWI) in Bremerhaven entwickelt das Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ eine szenische Lesung zu 150 Jahre deutsche Polarforschung (2018).
Zentrale Fragen sind: Was trieb Forscher oft mehrmals in ihrem Leben zu riskanten Expeditionen in die Eiswüste? Welche Ausbildung hatten die Polarforscher? In welcher Phase ihres Lebens entdeckten sie die Polarforschung? Wie kam es, dass sie „vom Eis gebissen“ diese Forschung zu ihrem Lebensinhalt machten? Wie standen ihre Frauen zu den (lebens)gefährlichen Unternehmungen ihrer Männer? Welches Wissen über Grönland hatten sie? Welche Ziele verfolgten sie? Wie veränderte sich ihr Wissen durch ihre Messungen und Beobachtungen? Und wie beeinflussten die Ergebnisse ihrer Forschungsreisen die Wissenschaft und unsere Vorstellungen von der Welt? Wer finanzierte die Reisen? Welche politischen und wirtschaftlichen Interessen gab es an der Polarforschung im 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts? In dem Projekt werden wir uns verschiedenen Forschern, u.a. Alfred Wegener, Johannes Georgi, Fritz Löwe und Ernst Sorge nähern, die, gefördert von der Notgemeinschaft deutscher Wissenschaft, 1929 zu einer Expedition nach „Eismitte“ aufgebrochen sind – einer Expedition, die als besonders dramatisch in die Geschichte der Polarforschung eingegangen ist und die Alfred Wegener das Leben kostete
Grundlage hierfür bilden vor allem Archivalien aus dem Archiv für deutsche Polarforschung des AWI, u.a. Nachlässe bekannter Polarforscher (z.B. Johannes Georgi, Fritz Loewe und Alfred-Wegener) sowie auch Bestände im Staatsarchiv Bremen wie zum Beispiel die Überlieferung zu dem Bremer Verein für die deutsche Polarforschung. Das AWI stellt sein Material dem Projekt im Staatsarchiv Bremen zur Verfügung. Zusätzliche Recherchen im Bundesarchiv Berlin und Militärmuseum Dresden sind geplant.
Wir freuen uns über neue TeilnehmerInnen im Sommersemester 2017!
Als Einstiegslektüre in das Thema empfehlen wir:
Krause, Reinhard A.: Daten statt Sensationen – der Weg zur internationalen Polarforschung aus einer deutschen Perspektive (Berichte zur Polar- und Meeresforschung, 609), Bremerhaven 2010.
Georgi, Johannes: „Im Eis vergraben“. Tagebücher der Überwinterung in „Eismitte“, München 1933.
Wegener, Else (Hg.): Alfred Wegeners letzte Grönlandfahrt. die Erlebnisse der deutschen Grönlandexpedition 1930/1931, geschildert von seinen Reisegefährten und nach Tagebüchern des Forschers, Leipzig 1932.
Das Projekt:
Das preisgekrönte Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ (www.facebook.com/sprechende.akten/) geht in die 11. Runde. Das Kooperationsprojekt mit der bremer shakespeare company (bsc) bringt verschiedene Quellen in szenischen Lesungen zum Sprechen. Auf diese Weise ist „Aus den Akten“ ein Beitrag zur Vermittlung von Geschichte an ein breites Publikum. Die Studierenden lernen die Arbeit in Archiven kennen. Sie entwickeln in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Peter Lüchinger (bsc) das Konzept der szenischen Lesung und wählen Quellen für die Lesung und für das Programmheft aus. Sie haben auch die Möglichkeit, zu einem selbständig gewählten Thema einen Artikel zu schreiben. Die Artikelentwürfe werden wie in einer Schreibwerkstatt gemeinsam redigiert.

Dr. Eva Schöck-Quinteros ((LB))
Anna Mamzer

Bonjour Geschichte

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M28-M2-1 Bonjour Geschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B2335a

Einzeltermine:
Mi 02.08.17 14:00 - 18:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.

Seit 2011 gibt es die Zeitschrift bonjour.Geschichte, die vom Institut für Geschichtswissenschaft in Kooperation mit der SuUB herausgegeben wird. Seit letztem Semester ist die Seite wieder online und wird mit neuen Texten bestückt. Nun gilt es, die Arbeit am Journal zu verstetigen, die Seite weiter mit Inhalten zu füllen und insgesamt als Online-Zeitschrift weiter zu entwickeln. Die Online-Zeitschrift ist ein Forum für geschichtswissenschaftliche Forschung in Bremen und dabei besonders offen für Beiträge von Studierenden und Nachwuchswissenschaftler_innen der Universität Bremen. Die Teilnehmer_innen des hier angebotenen Seminars wirken als Redaktion dieser Zeitschrift. Gemeinsam werden wir eingereichte Texte besprechen, bearbeiten und bis zur Veröffentlichung begleiten. Daneben besteht auch die Möglichkeit im Rahmen des Seminars eigenen kurze Texte zu verfassen, welche dann auf bonjour.Geschichte veröffentlicht werden. Das Seminar richtet sich an alle, die Interesse und Lust daran haben, erste Erfahrungen in redaktioneller Arbeit zu sammeln; bei der Herausgabe eines Online-Journals mitzuwirken.
www.bonjour-geschichte.com

Dr. Jan Ulrich Büttner
Sarah Lentz

Recht und Unrecht auf See in der Neuzeit

Das Modul besteht aus beiden Veranstaltungen.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M13-1 Recht und Unrecht auf See in der Neuzeit
Justice and injustice at sea, 16th-21st centuries
Veranstaltungsort: Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven; außer am 28.04.

Seminar

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 10:00 - 16:00 GW1-HS H1000
Fr 05.05.17 - Sa 06.05.17 (Fr, Sa) 10:00 - 18:00 Extern Deutsche Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
Fr 19.05.17 10:00 - 16:00 Extern Staatsarchiv (Staatsarchiv)
Fr 02.06.17 10:00 - 18:00 Extern Deutsche Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
Mi 21.06.17 10:00 - 18:00 Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
Fr 23.06.17 10:00 - 14:00 Extern Deutsche Schifffahrtsmuseum Bremerhaven

Diese Veranstaltung besteht aus zwei Seminaren, die aufeinander aufbauen und nicht getrennt voneinander besucht werden können. Aufbauend auf den Ergebnissen des Praxismoduls zu „Recht und Unrecht auf See in der Neuzeit“ im Wintersemester 2016/17 sollen vier Ausstellungseinheiten konzipiert und im Deutschen Schiffahrtsmuseum, Leibniz-Institut für deutsche Schiffahrtsgeschichte, präsentiert werden. Ziel ist es, die rechtlichen Dimensionen eines maritimen Themenfeldes in Bilder und Objekte zu fassen und den Transferprozess von der Idee zur Ausstellung zu reflektieren. Vor allem wird der Umgang mit Objekten als historische Quellen geübt.

Jens Ruppenthal
Prof. Dr. Ruth Schilling, M.A.

Modul MA HIS 2b: Geschichtsbilder und-deutungen

Nationalsozialismus

Das Modul besteht aus den beiden Seminaren
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M28-M2-4 Selbstzeugnisse zur Zeit des Nationalsozialismus
Self narratives on National Socialism

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SpT C3140 (2 SWS)

Das Seminar führt im ersten Seminarblock ein in die Grundlagen der Geschichte des Nationalsozialismus und der Selbstzeugnisforschung. Auf dieser Basis stehen Quelleninterpretationen sowie die kritische Reflexion zur Figur des Zeitzeugen im Zentrum. Im zweiten Teil der Veranstaltung stehen Ego-Dokumente im Mittelpunkt, die Autor/innen während der NS-Zeit verfaßten. Anschließend werden wir Zeitzeugenschaft in unterschiedlichen Medien, wie beispielsweise Dokumentarfilmen, Tagebüchern, autobiografischen Texten und Interviewprojekten diskutieren. Im dritten Seminarblock bearbeiten wir Zeitzeugenschaft als intergenerationelles Thema und untersuchen Selbstzeugnisse aus dem Familiengedächtnis der Täter/innen, Opfer und Zuschauer/innen. Voraussetzung für die Seminarteilnahme ist die Bereitschaft, wöchentlich 50 Seiten Text in deutscher und englischer Sprache zu lesen, sowie regelmäßige und aktive Teilnahme am Seminar.

Einführende Literatur:

• Michael Wildt, Geschichte des Nationalsozialismus, Göttingen 2008

• Margit Reiter, Die Generation danach. Der Nationalsozialismus im Familiengedächtnis, Innsbruck 2006

• Kaspar von Greyerz, Hans Medick, Patrice Veit (Hg.), Von der dargestellten Person zum erinnerten Ich. Europäische Selbstzeugnisse als historische Quelle 1500-1800, Köln 2001

Isabel Richter
08-M28-M2-5 NS-Geschichte in zeitgenössischen Medien
History of National Socialism in contemporary media, 2,5 days field trip to Berlin
Dreitägige Exkursion nach Berlin (10. bis 12. Juli 2017)

Blockveranstaltung

Die dreitägige Exkursion nach Berlin (10. bis 12. Juli 2017) ist als anwendungsbezogener Projektkurs zum Master-Seminar „Selbstzeugnisse zur Zeit des Nationalsozialismus“ konzipiert und kann daher nur zusammen mit dem Seminar als Gesamtmodul belegt werden. Während das Seminar in die Selbstzeugnisforschung und Zeitzeugenschaft einführt und einen Überblick gibt über verschiedene Formen der Zeitzeugenschaft, wird in der Exkursion die Frage im Zentrum stehen, welche Rolle die Figur des Zeitzeugen in unterschiedlichen Medien nach 1945 spielt. Zu diesen Medien gehören in Berlin Gedenkstätten (Gedenkstätte Deutscher Widerstand), spezifische Aufstellungen (Topografie des Terrors), Zeitzeugenprojekte (Zeitzeugenbörse, Geschichtswerkstatt, Videoarchive) sowie Mahnmale (Denkmal für die ermordeten Juden Europas). In Exkursionsarbeitsgruppen sollen die Studierenden jeweils ein Medium vorstellen und den entsprechenden Ort vor den Führungen in Berlin präsentieren und im Anschluss an die Führungen diskutieren. Die Gesamtkosten (Anreise, 2 Übernachtungen in Berlin und Fahrtkosten vor Ort in Berlin) liegen für die dreitägige Exkursion bei ca. 100 Euro pro Person.

Isabel Richter

Altes Reich

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M28-M2-6 Sklaverei im alten Reich
Slavery in the Holy Roman Empire

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 FVG O0150 (Seminarraum) (4 SWS)
Rebekka Asta E. Mallinckrodt von

Schwerpunkt Kultur(en)-Geschichte

Modul MA HIS 3a: Grenzen und Grenzüberschreitungen

Altes Reich

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M28-M2-6 Sklaverei im alten Reich
Slavery in the Holy Roman Empire

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 FVG O0150 (Seminarraum) (4 SWS)
Rebekka Asta E. Mallinckrodt von

Modul MA HIS 3b: Normen im Streit

Frauen und Wirtschaftliche Entwicklung im frühneuzeitlichen Europa [The European Marriage Pattern]

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M28-M3-7 Frauen und wirtschaftliche Entwicklung in der frühen Neuzeit (in englischer Sprache)
Women and economic development in Early Modern Europe

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW1 C1070 (4 SWS)

Veranstaltungssprache: Englisch
Whether, whom, and at what age women in pre-modern societies married was largely determined by economic conditions. These included income opportunities, wage levels and inheritance laws. Western European marriage patterns differed from those elsewhere in Eurasia: European women married late, or not at all. Recently, a debate has emerged among Economic Historians, connecting this unusual marriage behavior with Europe’s ascent to wealth and prosperity and the root causes of present day global inequality. This course looks at the development of marriage patterns from the Black Death in the late Medieval period to the second European kinship transition in the eighteenth and nineteenth centuries. It examines the impact of employment opportunities for women on their agency, marriage, position within the household, and economic development as a whole. The first part of the semester is dedicated to the discussion of research literature and selected primary sources. In the second half of the semester, students will pursue individual research projects using primary sources from local and regional archives.

Esther Sahle

Modul MA HIS 3c: Stadt - Land - Umwelt

Paradigmen von Emazipation in der russischen Kultur und Literatur der Sowjetzeit [Paradigms of Emancipation in Russian Culture and Literature of the Soviet Period]

Zu belegen sind beide Seminare
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M28-H3-1 Juden und Judentum in der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts: Isaak Babel’, Osip Mandel’štam, Boris Pasternak und Il’ja Erenburg

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SH D1020

Einzeltermine:
Mo 22.05.17 08:00 - 12:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Mo 29.05.17 08:00 - 12:00 GW2 B1170
Di 06.06.17 08:00 - 12:00 GW2 B1700

Das Thema Juden und Judentum in der russischen Kultur und Literatur des 20. Jahrhunderts stößt seit einiger Zeit in der Forschung auf großes Interesse. Das Seminar wendet sich zunächst der Kulturgeschichte des Judentums im späten Zarenreich und in der frühen Sowjetunion zu, danach der Biographie und dem Werk von Isaak Babel’, Osip Mandel’štam, Boris Pasternak und Il’ja Erenburg. Dabei stehen die Geschichten aus Odessa und Die Reiterarmee von Babel‘, Das Rauschen der Zeit und die Ägyptische Briefmarke von Osip Mandel’štam, Der Geleitbrief von Boris Pasternak und Auszüge aus Menschen Jahre Leben von Il’ja Erenburg im Mittelpunkt. Erörtert werden die jüdische Kultur in Russland zu Beginn des 20. Jahrhunderts, der Stadttext Odessas und der Bürgerkrieg (1918-1922), Juden in Petersburg und den Ostseeprovinzen, Verfolgung, Tod oder Überleben von Juden im Stalinismus und in der Shoah auf sowjetischem Boden und der Nachkriegszeit sowie die Frage von Assimilation oder Selbstbehauptung jüdischer Künstler.
Als Vorbereitung auf das Seminar wird die Lektüre des Bandes Yuri Slezkine, Das jüdische Jahrhundert, 2007 und Isaak Babel, Mein Taubenschlag, München 2014 empfohlen.

Prof. Dr. Wolfgang Kissel
08-M28-H3-2 Bilder und Lebenswelten sowjetischer Frauen in Literatur und Film
Images and Living Environments of the Soviet Women in Literature and Film

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW1 A0160 SpT C3140 SFG 2080 (2 SWS)

Das sowjetische Emanzipationsprojekt, das auf die Schaffung der "Neuen Frau" ausgerichtet und vom Staat initiiert wurde, verfolgte zwei Ziele. Einerseits ging es um die Mobilisierung weiblicher Arbeitsressourcen, andererseits verpflichtete der Staat die „Neue Frau“ dazu, eine gute, fürsorgliche Mutter und Hauptverantwortliche für die Kindererziehung zu sein. Da diese Ziele ausschließlich mittels einer Doppelbelastung der Frau (Arbeit + Familie) und nur im Rahmen des sogenannten „sowjetischen Staatspatriarchats“ realisiert werden konnten, weist man darauf hin, dass es in der Sowjetunion eine massive, jedoch verborgene Gender-Diskriminierung gab. Unter Berücksichtigung der auf die Sowjetepoche bezogenen Genderforschungsdiskussion wird im Rahmen des Seminars eine Reihe literarischer und filmischer Darstellungen in den Blick genommen, in denen sich Bilder sowjetischer Frauen und deren Lebenswelten manifestieren. Im Mittelpunkt der Analyse steht dabei der konstruierende Charakter der Darstellungen in ihrer Komplexität, also sowjetische Gender-Interpretationen mit symbolischen Mitteln.

Alla Keuten

Modul MA HIS 6

Forschen als Prozess

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M28-M6-2 Forschen als Prozess
Doing research as a process

Colloquium

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mi 14:00 - 18:00 OEG 3790 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 21.06.17 14:00 - 18:00

Das Modul dient einerseits der Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsfragen, die relevant für Ihre Masterarbeit sind. Andererseits stehen im Vordergrund die Begleitung und Diskussion Ihrer Abschlussarbeit. Wir werden am Anfang klären, welche Bedürfnisse für Sie Vorrang haben und ob diese eher theoretischer oder praktischer Natur sind. Je nach dem werden wir Theorie-Texte lesen und/oder uns ganz auf die Lektüre Ihrer Exposés und erster Kapitel konzentrieren oder auch bei Bedarf noch mal grundsätzlich klären, wie man einen wissenschaftlichen Text schreibt und diesen Arbeitsprozess organisiert und strukturiert.

Prof. Dr. Susanne Schattenberg

Integrierte Europa-Studien, B.A.

2. Fachsemester

IES-M3: Politische Transformation und Europäische Integration. Politikwissenschaftliche Perspektiven

Pflicht, 12 CP, Dauer 2 Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-M4-1 Einführung in die Europäische Integration
Introduction to European Integration

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)
Dieter Wolf
08-26-M4-1-T Einführung in die Europäische Integration
Tutorial: Introduction to European Integration
Tutorium

Tutorium

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2890 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 24.05.17 18:00 - 20:00 GW2 B1700
Fr 14.07.17 11:00 - 13:00 SH D1020
Dieter Wolf

IES-M4.1: Einführung in die Geschichte Mittel-/Osteuropas

Pflichtl, 1 V, 3 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M4/5-4 Zwischen Utopie und Terror. Die Sowjetunion 1917-1953
Between Utopia and Terror. The Soviet Union 1917-1953)

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)

Dies Jahr jährt sich zum hundertsten Mal das Revolutionsjahr 1917: Februarrevolution, Oktoberrevolution und der anschließende Bürgerkrieg, in dem die Bolschewiki die Macht errangen. Wie sind die Ereignisse und Entwicklungen hundert Jahre danach zu bewerten? Was war die Sowjetunion? Ein Aufbruch zu Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit? Ein Laboratorium oder radikales Experiment der Moderne? Die blutige Herrschaft einer kleinen Machtclique, die sich an die Macht putschte? Darüber ist viel geschrieben und gestritten worden. Diese Vorlesung soll ausloten, wie vielfältig und widersprüchlich diese Geschichte ist und bewertet wird. Es werden u.a. folgende Fragen diskutiert: Wer waren die Parteiführer um Lenin und Stalin, die diesen Staat prägten? Wie war es um die Arbeiter_innen und Bäuern_innen bestellt, in deren Namen angeblich diese „Revolution“ vollzogen wurde? Wie verhielt sich die technische Intelligenz, wie die Dichter und Denker gegenüber dem neuen Regime? Was brachten Industrialisierung, Kollektivierung und Entkulakisierung mit sich? Wer war der „Neue Mensch“, und wie kam es zum Großen Terror 1937/38? Was bedeutete der „Große Vaterländische Krieg“ und der Spätstalinismus für die Sowjetunion?

Literatur:
Altrichter, Helmut: Kleine Geschichte der Sowjetunion 1917-1991, 4. Auflg. München 2013.
ders.: Russland 1917. Ein Land auf der Suche nach sich selbst, 2. Auflg., Paderborn 2017.
Baberowski, Jörg: Der Rote Terror. Die Geschichte des Stalinismus, 3. Auflg., München 2007.
Figes, Orlando: Hundert Jahre Revolution. Russland und das 20. Jahrhundert, Berlin 2015.

Prof. Dr. Susanne Schattenberg

IES-M4.2: Kulturgeschichte: Proseminar zur Einführung in die Geschichtswissenschaft

Wahlpflicht, 9 CP (Proseminar + Tutorium)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M4/5-5 Verführung und (Ohn-)Macht. Intellektuelle in der Sowjetunion, 1917-1953
Seduction and power. Intellectuals in the Soviet Union, 1917-1953

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 OEG 3790 (2 SWS)

Das Seminar fragt nach der Rolle von Intellektuellen in Kunst, Literatur, Wirtschaft und Wissenschaft in der jungen Sowjetunion und während des Stalinismus. Welche Visionen entwickelten Künstler für das utopische Projekt einer klassenlosen Gesellschaft, wie positionierten sich Schriftsteller als „Ingenieure der Seele“? Was machte den „Sozialistischen Realismus“ in Kunst, Kultur und Architektur aus? Was motivierte Intellektuelle, sich in den Dienst sowjetischer Propaganda zu stellen? Wie funktionierte Wissenschaft in der stalinistischen Sowjetunion?
Anhand dieser Fragen sollen Motivationen, Selbstverständnis und Spielräume sowjetischer Intellektueller in der Sowjetunion und damit zugleich eine Einführung in die sowjetische Geschichte bis zu Stalins Tod anhand zentraler Themenfelder erarbeitet werden.

Am 22. April findet eine Tagesexkursion zur Ausstellung „El Lissitzky ‚Das Kabinett der Abstrakten‘. Die neue Rekonstruktion“ im Sprengel-Museum nach Hannover statt.

Ulrike Huhn
08-28-M4/5-6 Die Sowjetunion und der Zweite Weltkrieg
The Soviet Union and World War II

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 2040 (2 SWS)

Das Seminar behandelt Vorgeschichte, Verlauf und Folgen des sogenannten ‚Großen Vaterländischen Krieges‘, des Kampfes der Sowjetunion gegen das nationalsozialistische Deutsche Reich. Er begann am 22. Juni 1941 mit dem Beginn des ‚Russlandfeldzugs‘ der Wehrmacht, doch aus sowjetischer Sicht ordnet er sich ein in mehrere Jahrzehnte der Gewalt. Die sowjetische Perspektive soll auf diversen Ebenen analysiert werden: Kriegsvorbereitungen im Kontext des stalinistischen Terrors, Kriegsalltag in Roter Armee und sowjetischer Gesellschaft, unmittelbare Folgen in der Nachkriegszeit, diplomatische Bemühungen vor, während und nach dem Krieg, sowie die bald entstehende Erinnerungskultur an den ‚Großen Vaterländischen Krieg‘, der bis heute der wichtigste Bezugspunkt der Geschichtspolitik in Russland ist.

Manfred Zeller
08-28-M4/5-7 Angst und Hoffnung, Widerstand und Kollaboration. Aktuelle Debatten zu Polen 1944-56
Fear and hope, resistance and collaboration. Actual debates about Poland 1944-56

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 OEG 3790 (2 SWS)

Ereignisse und Entwicklungen aus der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg sind in Polen derzeit Gegenstand heftiger Debatten. Gestritten wird um Fragen von Widerstand und Kollaboration, die Rolle von Intellektuellen bei der Etablierung des Kommunismus, das polnisch-jüdische Verhältnis, die Qualität des Wiederaufbaus polnischer Städte, Enteignungen und daraus resultierende Rückgabeforderungen, Bevölkerungsverschiebungen und vieles mehr. Ausgehend von geschichts- und erinnerungspolitischen Debatten der Gegenwart werden wir uns mit verschiedenen historiographischen Zugängen zum Polen der Jahre 1944-1956 beschäftigen und dabei auch das Verhältnis von Geschichtswissenschaft und Erinnerungspolitik diskutieren.

Literatur zur Vorbereitung auf das Seminar

Themenschwerpunkt aktuelle Geschichtspolitik in Polen auf Zeitgeschichte Online: http://www.zeitgeschichte-online.de/thema/verordnete-geschichte

Manfred Alexander: Kleine Geschichte Polens, Bonn 2005, S. 310-336 (Lizenzausgabe der bpb, zur Anschaffung empfohlen)

Marcin Zaremba: Die große Angst. Polen 1944-1947: Leben im Ausnahmezustand, Paderborn 2016.

Jacob Nuhn

IES-M4.2: Sozialwissenschaften: Statistik I

Wahlpflicht, 8 CP; (Vorlesung + Übung). In Ergänzung wählen Sie eine GS-Veranstaltung entsprechend ihrem Studienprofil
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-2-ST1-1 Statistik I
[Social Statistics, Part 1: Descriptive Statistics and Statistical Inference]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Vorlesung und begleitende Übungen führen in Grundlagen der deskriptiven und schließenden Statistik ein. Es werden folgende thematische Bereiche behandelt: > Datenmatrix: Variablen, Skalen, Skalenniveaus; > Einfache Häufigkeitsverteilung: Anteilswerte, empirische Verteilungsfunktion und Quantile einer Häufigkeitsverteilung, graphische Darstellungen, > Maße der zentralen Tendenz, Streuungsmaße; > Grundgesamtheit und Stichprobe: Sampling als Zufallsexperiment, > Standardfehler und Faktoren, die sich darauf auswirken; > Normalverteilung und andere Stichprobenkennwerteverteilungen; > Test statistischer Hypothesen und Berechnung von Konfidenzintervallen; >Kontingenztabellenanalyse (inklusive Chi2 und Chi2-basierten Korrelationsmaßen); > t-Test, > Varianzanalyse und F-Test; > Kovarianz, Korrelation, einfache und multiple lineare Regression (inklusive Interaktionseffekten, R2 und adj. R2)

[Lecture and tutorials introduce the audience to foundations of descriptive statistics and statistical inference. The sessions cover the following subjects: > Data matrix: variables, scales and scale levels; frequency distributions: percentages, empirical distribution function and quantiles, diagrams; > mean values and dispersion measures; > Population and sample: Sampling as a random experiment; > standard error and its determining factors; > Normal curve and other samplings distributions; > statistical hypotheses and confidence intervals; > contingency table analysis (incl. Chi2 and related measures of correlation); > t test; > analysis of variance and F test; > covariance, correlation, simple and multiple linear regression (including interaction effects, R2 and adj. R2)]

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-2-ST1-2 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-3 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-4 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-5 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-6 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-7 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-10 Übung "Statistik 1"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-12 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-13 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.

IES-RP2: Russisch/Polnisch A2.2

Pflicht, 9 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
FZHB 0701 Russisch (A1.2) - Gruppe 1
Russian (A1.2)
Eingangsniveau: A1.1

Kurs
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4190 (FZHB) (2 SWS)
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 A4190 (FZHB) (2 SWS)


Larissa Ockert, M.A.
FZHB 0702 Russisch (A1.2) - Gruppe 2
Russian (A1.2)
Eingangsniveau: A1.1

Kurs
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 A4190 (FZHB) (2 SWS)
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 A4190 (FZHB) (2 SWS)


Larissa Ockert, M.A.
FZHB 0800 Polnisch (A1.2)
Polish (A1.2)
Eingangsniveau: A1.1

Kurs
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)
wöchentlich Mi 08:30 - 10:00 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)


Violetta Kozik-Rafii

4. Fachsemester

IES-M6 Europäische Gedächtnisorte (1945-2014), Praxismodul Gedächtnis und Archive I

Wahlpflicht, 9 CP; 2 Seminare, 4 SWS
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-31-4-M6-1 Europäische Gedächtnisorte (1945-2016)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 1030

Einzeltermine:
Mo 22.05.17 16:00 - 18:00 SFG 2010
Mo 29.05.17 16:00 - 18:00 GW2 B1632
Di 06.06.17 12:00 - 14:00 GW2 B1700
Di 06.06.17 16:00 - 18:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Di 06.06.17 18:00 - 20:00

Das Seminar vertieft die Kenntnisse der Vorlesung und führt ein in die Praxis wissenschaftlichen Arbeitens auf der Basis der Gedächtnistheorien von Maurice Halbwachs, Aleida und Jan Assmann, Pierre Nora u.a. Grundlegende Begriffe wie kollektives und kulturelles Gedächtnis, Gedächtnismedien, -rituale und -träger werden an weiter führenden Beispielen erläutert. Der praktische Teil soll die Teilnehmer vor allem auf die Bachelorarbeit vorbereiten und zum Formulieren eigener Themen anregen. Dabei soll wie in der Vorlesung die Herausbildung eines europäischen Erinnerungsraums als eine mögliche Grundlage europäischer Identität kritisch diskutiert werden. Es wird ein Typus von Gedächtnisorten vorgestellt, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Reaktion auf die kulturellen und zivilisatorischen Brüche der ersten Jahrhunderthälfte entstanden sind. Da nach dem Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums auch zunehmend Ostmittel- und Osteuropa in den europäischen Erinnerungsraum einbezogen wurden bzw. werden, gilt ein besonderer Schwerpunkt Gedächtnisorten in Polen, der tschechischen und slowakischen Republik, dem Baltikum, der Ukraine und der russischen Föderation. Auch aktuelle Themen wie die juristische Normierung von Gedächtnis und Gedenken oder die Frage von Beutekunst und Gedächtnisorten in Polen werden behandelt.
Literatur
Aleida Assmann, Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik, München 2006.
Harald Welzer (Hg.), Der Krieg der Erinnerung. Holocaust, Kollaboration undWiderstand im europäischen Gedächtnis, Frankfurt a. M. 2007.

Prof. Dr. Wolfgang Kissel
08-31-4-M6-2 Themen und Methoden moderner Gedächtnisforschung (unter besonderer Berücksichtigung deutscher und russischer Erinnerungsorte)
Topics and Research Methods for Memory Studies (with particular consideration of German and Russian sites of memory)
Mit Exkursion nach Moskau (5.07.-12.07.17)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B2335a

Im Seminar werden ausgewählte Ansätze moderner interdisziplinärer Gedächtnisforschung erläutert und anhand konkreter Studien diskutiert. In den Fokus der Betrachtung rücken dabei vor allem die Forschungsarbeiten, die sich mit diversen Problemfeldern des deutschen und des russischen kollektiven Gedächtnisses beschäftigen. Studierende erhalten die Möglichkeit, eine eigene Forschungsfrage herauszuarbeiten und in diesem Zusammenhang die dafür in Betracht kommenden Untersuchungsmethoden umfassend zu reflektieren. Ein weiteres Ziel des Seminars ist es, die im Seminar geleistete Arbeit um eine wissenschaftliche „Praxiseinheit“ zu erweitern und an einer deutsch-russischen Sommerschule teilzunehmen. Die Sommerschule wird in Zusammenarbeit mit dem neuen Kooperationspartner des IES – Higher School of Economics Moskau – an beiden Standorten Bremen und Moskau stattfinden. Bremer Studierende haben die Möglichkeit, die im Rahmen der Sommerschule erworbenen CPs als Prüfungsleistung anerkennen zu lassen.

Alla Keuten

IES-M7 Demokratie, Öffentlichkeit und Medien, Praxismodul I

Wahlpflicht, 9 CP; 2 Seminare, 4 SWS
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-31-4-M7-1 Die EU und die Herausforderungen - eine politische Perpektive.
Blockseminar mit Exkursion nach Brüssel (29.05.-02.06.17)

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 07.04.17 12:00 - 14:00 GW1 A0150
Fr 28.04.17 12:00 - 16:00 GW1 A0160
Fr 05.05.17 12:00 - 14:00 GW1 A0150
Fr 05.05.17 14:00 - 16:00 GW2 B3770
Zdzistaw Krasnodebski
08-31-4-M7-2 Ist der Euro gerettet? Die institutionelle Evolution der Währungsunion
Is the Euro rescued? Analysis of the institutional Evolution of the European Monetary Union

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SpT C4180

Am 7. Februar 2017 jährte sich zum 25ten Mal die Verabschiedung des Maastricht-Vertrages, mit dem auch die Einführung des Euros als gemeinsame Währung beschlossen wurde. Nach anfänglich zehn jähriger Erfolgsgeschichte wurden im Zuge der Finanzkrise 2008 Bruchstellen in der Euroarchitektur sichtbar, auf die mit institutionellen Änderungen geantwortet wurde. Dazu gehören sowohl der Europäische Stabilitätsfond, Six-Pack-Regelungen, Semester-Verfahren als auch die Bankenunion.
In dem Seminar wird diese institutionelle Evolution der EU und der Währungsunion analysiert. Es wird gefragt, welche Ungleichgewichte definiert und welche institutionellen Antworten darauf geliefert wurden.

Basis-Lektüre:
1. James Harold, 2012, Making the European Monetary Union, Cambridge, Massachusetts, London: The Belknap Harvard University Press;
2. Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union sowie das Protokoll über die Satzung des Europäischen Systems der Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank;
3. Bericht der 5 Präsidenten, Währungsunion Europas vollenden, 2015, https://ec.europa.eu/commission/publications/five-presidents-report-completing-europes-economic-and-monetary-union_de

Justyna Schulz
08-31-4-M7-3 Ein Europa der Bürger? Entwicklung und Einfluss zivilgesellschaftlicher Organisationen in Europa
A Europe of Citizens? Development and Impact of Civil Society Organizations in Europe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 MZH 1470

Das Seminar thematisiert die Entwicklung und den Einfluss zivilgesellschaftlicher Akteure in Europa, wobei sowohl lokale, nationale wie auch europaweite Organisationen und Bewegungen berücksichtigt werden. Ausgehend vom Buch „Civil Society“ von Michael Edwards werden wir zunächst theoretische Ansätze zum Studium der Zivilgesellschaft behandeln, um uns danach die zivilgesellschaftlichen Traditionen und Entwicklungen in sechs europäischen Ländern (Spanien, Frankreich, Niederlande, Deutschland, Polen und Russland) genauer anzusehen. In jeder Länderstudie betrachten wir sowohl die historische Entwicklung wie auch die aktuelle rechtliche und politische Situation zivilgesellschaftlicher Organisationen. Besondere Berücksichtigung gilt der transnationalen Beziehungen innerhalb der Zivilgesellschaft und der Rolle zivilgesellschaftlicher Organisationen auf der europäischen Ebene. Dabei werden auch Instrumente der EU Kommission beleuchtet, wie z.B. die European Citizens‘ Initiative, die eine stärkere Bürgerbeteiligung in Europa erreichen wollen. Literatur: Edwards, Michael (2014), Civil Society, 3rd edition, Cambridge: Polity Press.

Dr. Ulla Pape
08-31-4-M7-4 Human rights in the external politics of the EU (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW1 B0080

Das Seminar beginnt am 18.04.17

In this seminar, the meaning of issues such as human rights protection, humanitarian intervention, international criminal law, etc. for the process of EU integration will be problematized with the aid of different theoretical approaches.
Although the focus will be on how human rights are reflected toward outside, i.e. as an instrument of foreign policy, the seminar will also ponder upon their role in the construction of a European identity more in general.
The seminar will encourage the discussion with students based on proposed texts.

Caterina Bonora
08-31-4-M7-5 Übung zur Veranstaltung "Human rights in the external politics of the EU" (in englischer Sprache)

Übung

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 GW2 B1630

Einzeltermine:
Di 04.04.17 18:00 - 20:00
Di 23.05.17 10:00 - 12:00 IW3 0210
Fr 14.07.17 11:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1

Die Übung beginnt am 19.04.17

(Konkrete Beispiele der EU Außenpolitik werden an Hand der Menschenrechtstheorien diskutiert, welche im Seminar erläutert worden sind)

Caterina Bonora
08-31-4-M7-6 EU politics of enlargement in the Western Balkans (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 IW3 0210

Einzeltermine:
Fr 19.05.17 09:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1
Fr 26.05.17 09:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1

Das Seminar beginnt am 19.04.17

This seminar aims to give an overview of the politics of enlargement of the European Union in the region of the Western Balkans (WB). It first briefly contextualizes the WB accession process in the broader history of EU enlargement, to then focus on the various WB countries’ accession process with the aid of single case studies. Thereby, it analyzes the various political, economic and social factors affecting these countries’ progress toward EU integration. Hence, the seminar will also familiarize students with the region’s outstanding issues in its transition toward democracy, e.g. its political evolution, the comeback of nationalism, and its emerging social movements.
The seminar will encourage the discussion with students based on proposed texts. It allows those who are particularly interested to participate with an oral presentation on a chosen topic within the seminar’s program.

Caterina Bonora
08-31-4-M7-7 The European Neighborhood Policy: evolution and future perspectives (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 2020

Das Seminar beginnt am 20.04.17

The seminar offers an introduction to the history and development of the European Neighborhood Policy (ENP), from former examples of neighborhood cooperation, like the Euro-Mediterranean Partnership, to the current ENP format. It further looks at the future evolving of the relationship with the eastern and southern neighbors in view of the recent geopolitical developments in these regions. A particular focus of the seminar will be the role of the ENP in the region’s democratic and socioeconomic development.
The seminar welcomes students’ participation in the form of oral presentations on specific case studies.

Caterina Bonora
08-31-GS-3 Social Movements and Contentious Politics in Eastern European Countries: Ukraine, Belarus and Russia (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 OEG 3790
Vasil Navumau

IES-M8 Wirtschaftstransformation und Wirtschaftspolitik, Praxismodul I

Wahlpflicht 9 CP; 2 Seminare, 4 SWS
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-31-4-M7-2 Ist der Euro gerettet? Die institutionelle Evolution der Währungsunion
Is the Euro rescued? Analysis of the institutional Evolution of the European Monetary Union

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SpT C4180

Am 7. Februar 2017 jährte sich zum 25ten Mal die Verabschiedung des Maastricht-Vertrages, mit dem auch die Einführung des Euros als gemeinsame Währung beschlossen wurde. Nach anfänglich zehn jähriger Erfolgsgeschichte wurden im Zuge der Finanzkrise 2008 Bruchstellen in der Euroarchitektur sichtbar, auf die mit institutionellen Änderungen geantwortet wurde. Dazu gehören sowohl der Europäische Stabilitätsfond, Six-Pack-Regelungen, Semester-Verfahren als auch die Bankenunion.
In dem Seminar wird diese institutionelle Evolution der EU und der Währungsunion analysiert. Es wird gefragt, welche Ungleichgewichte definiert und welche institutionellen Antworten darauf geliefert wurden.

Basis-Lektüre:
1. James Harold, 2012, Making the European Monetary Union, Cambridge, Massachusetts, London: The Belknap Harvard University Press;
2. Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union sowie das Protokoll über die Satzung des Europäischen Systems der Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank;
3. Bericht der 5 Präsidenten, Währungsunion Europas vollenden, 2015, https://ec.europa.eu/commission/publications/five-presidents-report-completing-europes-economic-and-monetary-union_de

Justyna Schulz
08-31-4-M8-1 Welfare policy and development aid in the post-Soviet region (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 OEG 3790

Einzeltermine:
Mi 10.05.17 10:00 - 12:00
Fr 19.05.17 16:00 - 18:00

This seminar deals with welfare policy and development aid in the post-Soviet region. Based on the book “Postcommunist Welfare States. Reform Politics in Russia and Eastern Europe” by Linda J. Cook we will study the development of welfare policies in the post-Soviet states and analyze the interrelation between reformers and reform opponents. To understand the contentious nature of post-Soviet welfare, we will study a number of case studies such as health and pension reforms in post-Soviet states, such as Russia, Ukraine, and Belarus as well as the countries of Central Asia and the South Caucasus. Special attention will be paid to the role of external actors, e.g. international organizations and development agencies, in shaping welfare policies. This seminar will be held in English. Assignments (Hausarbeiten) can be written in English or German. Literature: Cook, Linda J. (2007). Postcommunist Welfare States. Reform Politics in Russia and Eastern Europe, Ithaca and London: Cornell University Press; Gel’man, Vladimir (2016). Authoritarian Modernization in Russia. Ideas, Institutions, and Policies, London: Routledge.

Gulnaz Isabekova
Dr. Ulla Pape

IES-RP4: Russisch/Polnisch

4 SWS, 9 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
FZHB 0703 Russisch (A2.2) - Gruppe 1
Russian (A2.2)
Eingangsniveau: A2.1

Kurs
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 A4190 (FZHB) GW2 A4020 (2 SWS)
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 A4190 (FZHB) (2 SWS)


Larissa Ockert, M.A.
FZHB 0704 Russisch (A2.2) - Gruppe 2
Russian (A2.2)
Eingangsniveau: A2.1

Kurs
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 A4290 (FZHB ) (2 SWS)
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 GW2 A4290 (FZHB ) (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 22.06.17 12:00 - 14:00


Anna Makarova, EdD
FZHB 0801 Polnisch (A2.2)
Polish (A2.2)
Eingangsniveau: A2.1

Kurs
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 13:30 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)


Violetta Kozik-Rafii

6. Fachsemester

IES-M9: Der europäische Gedächtnisraum der Gegenwart, Praxismodul Gedächtnis und Archive II

1 Seminar, 2SWS, 6 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-31-6-M9-1 Europäisches Gedächtnis im globalen Kontext (1989-2016)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B1216

Das Seminar dient in erster Linie der unmittelbaren Vorbereitung auf das Bachelor-Examen. Dazu werden eine Reihe von Themen aus der Vorlesung zum europäischen Gedächtnisraum und dem Seminar „Gedächtnisorte” aufgenommen und vertieft. Als Ausgangspunkt soll zunächst die aktuelle Situation des kulturellen Gedächtnisses um das Begriffspaar „Residuen und Resistenzen“ erörtert werden. Die zeitweilige Hoffnung, dass für die Verbrechen und Katastrophen der ersten Hälfte des 20. Jhdts. ein Erinnerungskonsens gefunden wurde, der als fester Bestandteil der westlichen/globalen Demokratie gelten muss, ist wieder im Schwinden begriffen. Diese heterogenen Tendenzen und Befunde lassen sich u.a. als Widerstand gegen Aufklärung beschreiben. Es gibt zunehmend (latente und manifeste) sichtbare Resistenzen gegen Aufklärung in der europäischen Gedächtnislandschaft des frühen 21. Jahrhunderts: Es geht um Widerstand und Widerstandsfähigkeit gegenläufiger Erinnerungen und ihre Auswirkungen auf die europäischen (National)Kulturen und die EU. Einzelne Erinnerungen oder Themenkomplexe erweisen sich als resistent gegen Integration, Versöhnung, Assimilation, sie bleiben sperrig, abweisend, unbearbeitet. Diese fortdauernden Divergenzen und Inkompatibilitäten verweisen auf die tiefliegenden Brüche des 20. Jahrhunderts bzw. der gesamten Moderne, aber auch auf die Diskontinuitäten, die durch die technologischen Revolutionen der letzten Jahrzehnte erzeugt wurden und werden. Der Resistenzbegriff wird mit dem Begriff des Residuums verbunden, um über die Theorie des italienischen Soziologen Pareto weitere gesellschaftliche und psychologische Dimensionen zu erschließen.

Prof. Dr. Wolfgang Kissel

IES-M10: Geschichte Mittel-/Osteuropas, Praxismodul II

2 Seminare, 4 SWS, 6 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-M9-1 "Auf zu einem besseren Morgen!" Die fünfziger Jahre in der Tschechoslowakei (in englischer Sprache)
Looking forward to better tomorrows! The 1950s in Czechoslovakia

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 OEG 3790 (2 SWS)
Martina Winkler
08-28-M9-2 "Alltag und Gesellschaft im Staatssozialismus - eine ostmitteleuropäische Perspektive
Society in state socialism - from a central European perspective
Seminar beginnt in der zweiten Semesterwoche

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 OEG 3790 (2 SWS)

In diesem Seminar konzentrieren wir uns auf gesellschaftliche Strukturen und Alltagserfahrungen in der Phase der „Normalisierung“ des Spätsozialismus in Ostmitteleuropa von den 1960er bis in die 1980er Jahre. Spätestens seit Ende der 1950er Jahre wurden die Blockteilung in „Ost“ und „West“ sowie die Realitäten eines Staatssozialismus als gegeben wahrgenommen. Die Menschen richteten sich in ihren Alltagserfahrungen auf Dauer danach aus, wie Alexei Yurchak in seinem Buch treffend bezeichnet: „Everything was forever, until it was no more“. Dennoch ist dies nicht einfach als Geschichte der gesellschaftlichen Resignation oder der gesellschaftlichen Unterdrückung zu erzählen. Vielmehr ist diese spätere Phase des Staatssozialismus gleichzeitig gekennzeichnet von Aushandlungsprozessen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und dem Staat um kulturelle Freiräume oder um eine Neuinterpretation des Gesellschaftsvertrags. Diese gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse und die Alltagserfahrungen von verschiedenen sozialen Gruppen wie Familien, Jugendlichen oder politischen Oppositionellen werden hier im Fokus stehen.
Der regionale Schwerpunkt liegt in diesem Seminar auf der Tschechoslowakei. Vergleiche mit und Bezüge zu anderen Staaten Ostmitteleuropas (Polen, Ungarn, DDR) sind willkommen.
Das Seminar beginnt in der zweiten Semesterwoche.

Sarah Lemmen
08-28-M10-3 Die Tagebücher und Fotoalben Helmuth Schröders. Ein Forschungsseminar zur Geschichte deutscher Kriegsgefangener des Ersten Weltkrieges in Russland
The Diaries and Photo Albums of Helmuth Schröder. A Research Seminar on the History of German Prisoners of War in Russia during and after the First World War

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:30 - 12:00 OEG 3790 (4 SWS)

Im Archiv der Forschungsstelle Osteuropa befindet sich ein Bestand, der aus dem Sammlungsprofil Dissens und Samisdat im östlichen Europa herausfällt und daher bislang wenig Beachtung gefunden hat. Es handelt sich um die Tagebücher und Fotoalben des deutschen Kaufmanns Helmuth Schröder (1895-1994) aus den Jahren seiner Kriegsgefangenschaft in Russland von 1915 bis 1920. Ausgehend von diesem Bestand werden wir im Seminar die Geschichte deutscher Kriegsgefangener des Ersten Weltkrieges in Russland erforschen. Dabei werden wir uns nicht nur in Gedanken bis nach Vladivostok an das Japanische Meer begeben, sondern auch grundlegende methodische Fragen erörtern: Welche Aufschlüsse erlauben Tagebücher als historische Quellen? Und welche Einblicke geben uns Fotografien über das hinaus, was sich in Worte fassen lässt? Ziel des Seminars ist eine Online-Edition der Tagebücher und eine wissenschaftliche Präsentation des Bestandes in jenen Aspekten, die geeignet sind, den gegenwärtigen Forschungsstand um neue Einsichten und Perspektiven zu erweitern.

Einführende Literatur: Georg Wurzer, Die Erfahrung der Extreme. Kriegsgefangene in Rußland 1914-1918, in: Kriegsgefangene im Europa des Ersten Weltkrieges, hg. v. Jochen Oltmer, Paderborn u. a. 2006, S. 97-125.

Marcus Schönewald

IES-M11: Demokratie, Öffentlichkeit und Medien, Praxismodul II

1 Seminar, 2 SWS, 2SWS selbstorganisiertes Lernen, 6 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-31-6-M11-1 Abschlussarbeiten im sozialwissenschaftlichen Bereich: Von der Ideenentwicklung zum Forschungsplan
Bachelor Theses in the Social Science Track: From Idea to Research Design

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2040

Das Seminar ist ein begleitendes Kolloquium zur Vorbereitung und Durchführung von Abschlussarbeiten im sozialwissenschaftlichen Bereich. Es bietet eine Plattform des Austausches und adressiert gezielt und lösungsorientiert die spezifischen Schwierigkeiten der Teilnehmer. Im ersten Teil des Seminars behandeln wir die wichtigen Schritte im Forschungsprozess: Ideenfindung, Forschungsfragestellung, Theorie, Methode, Operationalisierung, systematische Literaturrecherche, Datenerhebung, Auswertung, Schreibprozess und Präsentation. Im zweiten Teil des Seminars haben die Studierenden die Möglichkeit, ihre Ideen für die Bachelor-Arbeit vorzustellen und zu diskutieren. Darüber hinaus können Probleme aus den Bereichen der Arbeitsorganisation, der Motivation und des Zeitmanagements zur Sprache gebracht werden, wobei die individuellen Probleme und Lösungsansätze exemplarisch erörtert werden. Entsprechend der Orientierung der Veranstaltung am Bedarf der Teilnehmenden gibt es vorab keine thematischen Festlegungen. Ziel ist eine gemeinsame Diskussion der Pläne und Arbeiten, die für alle Teilnehmenden relevant und nutzbringend ist. Literaturempfehlungen: Kornmeier, Martin (2012). Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht. Für Bachelor, Master und Dissertation, 5e Auflage, Stuttgart: UTB; Wehrlin, Ulrich (2010). Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben: Leitfaden zur Erstellung von Bachelorarbeit, Masterarbeit und Dissertation - von der Recherche bis zur Buchveröffentlichung, München: Akademische Verlagsgemeinschaft. Weitere Literaturhinweise werden im Laufe des Kolloquiums gegeben.

Dr. Ulla Pape
Prof. Dr. Heiko Pleines
08-31-6-M11-2 Der Ukraine-Konflikt im Spiegel internationaler Medien
The Ukraine Conflict and International Media

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 FVG M2010

Einzeltermine:
Do 29.06.17 09:30 - 12:00

Wie verwandelt die öffentliche Kommunikation in den Medien politische Konflikte und kriegerische Auseinandersetzungen? Inwiefern und auf welche Weise nutzen Akteure die mediale Kommunikation, um Konfliktpositionen zu kommunizieren und zu rechtfertigen? Wie werden Konflikte in den Medien sichtbar und wie lässt sich in einer politisierten Ausgangslage eine Diskussion über die Rolle der Medien im Konflikt erreichen? Diese Fragen werden im Seminar auf der Grundlage des aktuellen Ukraine-Konfliktes diskutiert. Ziel ist dabei nicht, eine Lesart des Konfliktes festzustellen, sondern die Konfliktdynamik unter Berücksichtigung der medialen Berichterstattung besser zu verstehen. Ausgangspunkt des Seminars ist die Medienanalyse, die es erlaubt, den Diskurs in den Medien zu analysieren. Nach einer Einführung in die Methode werden verschiedene Fallstudien diskutiert, welche die unterschiedliche Bewertung der Konfliktdynamik in den Medien aufzeigen. Literatur: Hepp, Andreas (2009). Cultural Studies und Medienanalyse: Eine Einführung, 3. überarbeitete Auflage, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften; Sutter, Tilman (2010) Medienanalyse und Medienkritik: Forschungsfelder einer konstruktivistischen Soziologie der Medien, Stuttgart: Verlag für Sozialwissenschaften; Mervi Pantti (2016).Media and the Ukraine Crisis. Hybrid Media Practices and Narratives of Conflict, Frankfurt am Main: Peter Lang.

Dr. Ulla Pape
08-31-GS-7 Europapolitik im Mehrebenensystem - ein Praxisseminar
Einführung in Konzepte des "Europa der Regionen" und Teilnahme sowie Aufarbeitung der Themen im parlamentarischen EU-Ausschuss

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Externer Ort: EuropaPunktBremen Externer Ort: Bremische Bürgerschaft/ Börsenhof 301b-c Externer Ort: EropaPunktBremen (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 09.05.17 10:00 - 16:00 EuropaPunktBremen

Wie die Diskussion um den Brexit erneut gezeigt hat, sind mit dem europäischen
Einigungsprozess nicht nur große Hoffnungen und Erwartungen, sondern auch
tiefgreifende Ängste, Bedenken und deutliche Kritik verbunden. Intensiv wird
diskutiert, ob die Mitgliedsstaaten innerhalb des EU-Mehrebenensystems zu viel
Handlungskompetenzen auf die europäische Ebene abgegeben haben und ob die
EU ein undemokratischer „Superstaat“ sei und durch Brüssel eine „Superbürokratie“
in die einzelnen Staaten hineinregieren würde. Nationale politische
Entscheidungsträger fordern wieder mehr Einflussmöglichkeiten, um auf nationale
Eigenheiten und regionale/ kommunale Besonderheiten Rücksicht nehmen zu
können.
Das Seminar wird die aktuellen Kritiken und Forderungen in Theorie und Praxis
prüfen. Anhand der Literatur zum EU-Mehrebenensystem werden Strukturen und
Handlungsoptionen herausgearbeitet. Durch die Teilnahme am parlamentarischen
EU-Ausschuss des Bremischen Landtags und der Aufarbeitung der dazugehörigen
Parlamentsvorlagen soll die Praxis der parlamentarischen Arbeit im
Mehrebenensystem mit den Ideen und Konzepten der wissenschaftlichen Literatur
verglichen werden.
Der Kurs richtet sich v.a. an Studierende in der BA-Abschlußphase, deshalb erhalten
alle SeminarteilnehmerInnen die Möglichkeit die eigene Forschungsarbeit
vorzustellen und – sofern aktuell – sich auf das Abschlusskolloquium vorzubereiten.
VORAUSSETZUNGEN FÜR LEISTUNGSNACHWEISE
(1) Regelmäßige Vorbereitung und aktive Teilnahme am Seminar
(2) 2 Ergebnisprotokolle zu EU-Ausschuss-Sitzungen
(3) Schriftliche Ausarbeitung zu einem aktuellen Ausschuss-Thema bzw. BAArbeit
(4) Aktive Teilnahme am Workshop zum Europatag am 9.Mai
Literatur: Europäisches Zentrum für Föderalismus-Forschung Tübingen (EZFF)
(2016): Jahrbuch des Föderalismus 2016. Förderalismus, Subsidiarität und Regionen
in Europa. Nomos
2
Seminarprogramm
Datum Thema Literatur ReferentIn
04.04.
Einführung, Organisatorisches und Seminarplanung
11.04. entfällt
18.04.
Subnationale Parlamente als Akteure
im EU-Entscheidungssystem
Hrbek 2016
25.04.
Sitzung des Ausschuss für Bundesund
Europaangelegenheiten,
internationale Kontakte und
Entwicklungszusammenarbeit
Ausschussdoku
mente
02.05. entfällt
09.05.
Europatag – Workshop mit
Jugendbegegnung
16.05.
Beteiligung der Landtage in
Angelegenheiten der EU
Böhm 2016
23.05.
Rolle des AdR
Panke 2016
30.05.
Sitzung des Ausschuss für Bundesund
Europaangelegenheiten,
internationale Kontakte und
Entwicklungszusammenarbeit
Ausschussdoku
mente
Perspektivische Forschungsfelder und Vorstellung der BA-Forschungsvorhaben
06.06.
Geschlechterperspektiven in der
Föderalismusforschung
Lang/ Sauer
2016
13.06.
Solidarität im europäischen
Mehrebenensystem
Knodt/ Tews
2016
20.06.
Vorstellung der BA-Vorhaben
27.06.
Vorstellung der BA-Vorhaben
04.07.
Abschluss
3
Literaturhinweise
Bache, Ian u.a. (2015): Blame Games and Climate Change: Accountability, Multi-
Level Governance and Carbon Management. In: Blame Games and Climate
Change. The British Journal of Politics & International Relations 17.1: 64–88.
Beichelt, Timm, Hrsg. (2006): Europa-Studien: eine Einführung. 1. Aufl. Wiesbaden:
VS, Verl. für Sozialwiss.
Coen, David, und Mark Thatcher (2008): Network Governance and Multi-Level
Delegation: European Networks of Regulatory Agencies. Journal of Public
Policy 28.1, 2008.
Dieringer, Jürgen, und Roland Sturm, Hrsg. (2010): Regional governance in EUStaaten.
Opladen: Budrich.
Ebbinghaus, Bernhard (1996): Spiegelwelten: Vergleich und Mehrebenenanalyse in
der Europaforschung. In: König, Thomas, Elmar Rieger, und Hermann Schmitt,
Hrsg. (1996): Das europäische Mehrebenensystem. Frankfurt/Main ; New York:
Campus. Mannheimer Jahrbuch für europäische Sozialforschung Bd. 1.
Eising, Rainer, und Beate Kohler-Koch, Hrsg. (2005): Interessenpolitik in Europa. 1.
Aufl. Baden-Baden: Nomos-Verl.
Faber, Anne (2005): Europäische Integration und politikwissenschaftliche
Theoriebildung: Neofunktionalismus und Intergouvernementalismus in der
Analyse. 1. Aufl. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwiss.
Geddes, Barbara (2003): Paradigms and sand castles: theory building and research
design in comparative politics. Ann Arbor: University of Michigan Press.
Große Hüttmann, Martin, Michèle Knodt (2011): Das Ende der Demokratie in
Europa? Intergouvernementalismus, Euro-Krisenpolitik und
»Mehrebenenparlamentarismus« in der Europäische Union. In: Abels, Gabriele
Annegret Eppler Hrsg. (2011): Auf dem Weg zum
Mehrebenenparlamentarismus?:133–149.
Horga, Ioan (2010): The multilevel governance and the respect of the subsidarity
principle“, MPRA.
Jachtenfuchs, Markus, Hrsg. (2003): Europäische Integration. 2. Aufl. Opladen:
Leske + Budrich. Uni-Taschenbücher UTB für Wissenschaft Politikwissenschaft
1853.
Knodt, Michèle (2001): Die Regionen in Europa. In: Forum Politische Bildung (Hg.):
Regionalismus, Föderalismus, Supranationalismus, Wien/Innsbruck: 66-76.
4
Marsh, David, und Gerry Stoker, Hrsg. (2010): Theory and methods in political
science. 3rd ed. Basingstoke ; New York: Palgrave Macmillan, 2010.
Nitschke, Peter, Hrsg. (1999): Die Europäische Union der Regionen. Wiesbaden: VS
Verlag für Sozialwissenschaften.
Papadopoulos, Yannis. (2009): Accountability and Multi-Level Governance: More
Accountability, Less Democracy? West European Politics 33.5: 1030–1049.
Piattoni, Simona. (2009): Multi-level Governance: A Historical and Conceptual
Analysis. Journal of European Integration 31.2: 163–180.
Stephenson, Paul. (2013): Twenty Years of Multi-Level Governance: ‘Where Does It
Come From? What Is It? Where Is It Going?’. Journal of European Public Policy
20.6: 817–837.
Sturm, Roland, und Heinrich Pehle. (2001): Das neue deutsche Regierungssystem.
Die Europäisierung von Institutionen, Entscheidungsprozessen und
Politikfeldern in der Bundesrepublik Deutschland. Wiesbaden: VS Verlag für
Sozialwissenschaften.
Eurostat. (2007): Regions in the European Union - Nomenclature of territorial units
for statistics - NUTS 2013/EU-28.

Dr. Henrike Müller

IES-M12: Wirtschaftstransformation und Wirtschaftspolitik, Praxismodul II

1 Seminar, 2 SWS + 2SWS selbstorganosiertes Lernen, 6 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-31-6-M11-1 Abschlussarbeiten im sozialwissenschaftlichen Bereich: Von der Ideenentwicklung zum Forschungsplan
Bachelor Theses in the Social Science Track: From Idea to Research Design

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2040

Das Seminar ist ein begleitendes Kolloquium zur Vorbereitung und Durchführung von Abschlussarbeiten im sozialwissenschaftlichen Bereich. Es bietet eine Plattform des Austausches und adressiert gezielt und lösungsorientiert die spezifischen Schwierigkeiten der Teilnehmer. Im ersten Teil des Seminars behandeln wir die wichtigen Schritte im Forschungsprozess: Ideenfindung, Forschungsfragestellung, Theorie, Methode, Operationalisierung, systematische Literaturrecherche, Datenerhebung, Auswertung, Schreibprozess und Präsentation. Im zweiten Teil des Seminars haben die Studierenden die Möglichkeit, ihre Ideen für die Bachelor-Arbeit vorzustellen und zu diskutieren. Darüber hinaus können Probleme aus den Bereichen der Arbeitsorganisation, der Motivation und des Zeitmanagements zur Sprache gebracht werden, wobei die individuellen Probleme und Lösungsansätze exemplarisch erörtert werden. Entsprechend der Orientierung der Veranstaltung am Bedarf der Teilnehmenden gibt es vorab keine thematischen Festlegungen. Ziel ist eine gemeinsame Diskussion der Pläne und Arbeiten, die für alle Teilnehmenden relevant und nutzbringend ist. Literaturempfehlungen: Kornmeier, Martin (2012). Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht. Für Bachelor, Master und Dissertation, 5e Auflage, Stuttgart: UTB; Wehrlin, Ulrich (2010). Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben: Leitfaden zur Erstellung von Bachelorarbeit, Masterarbeit und Dissertation - von der Recherche bis zur Buchveröffentlichung, München: Akademische Verlagsgemeinschaft. Weitere Literaturhinweise werden im Laufe des Kolloquiums gegeben.

Dr. Ulla Pape
Prof. Dr. Heiko Pleines
08-31-6-M12-1 Abschlussarbeiten zu wirtschaftsbezogenen Themen: Von der Idee zum Expose
Bachelor Theses on economy-related topics: From Idea to Outline

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 OEG 3790

Das Seminar dient der inviduellen Betreuung von BA-Arbeiten entweder zu Wirtschaftsthemen oder mit Heiko Pleines als Betreuer auch breiter zu sozialwissenschaftlichen Themen. Eine Anmeldung unter StudIP ist verpflichtende Voraussetzung fuer die Teilnahme. Unter StudIP finden sich weitere Infos zur Veranstaltung.

Ein strukturiertes Begleitprogramm zu sozialwissenschaftlichen Abschlussarbeiten allgemein bietet das gemeinsame Seminar von Ulla Pape und Heiko Pleines.

Prof. Dr. Heiko Pleines

IES-RP5: Russisch/Polnisch

Pflicht, 4 SWS
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
FZHB 0705 Russisch (B2.2)
Russian (B2.2)
Eingangsniveau: B2.1

Kurs
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 AIB 0060 (2 SWS)
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 AIB 0060 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)


Katerina Ivanova
FZHB 0802 Polnisch niveauübergreifend (B2.2 - C1.1)
Polish (B2.2 - C1.1)
Eingangsniveau: B2.1

Kurs
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Di 08:30 - 10:00 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)
wöchentlich Do 08:30 - 10:00 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)


Violetta Kozik-Rafii

WP2: General Studies

General Studies

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-GS-5 Kolloquium zur Ost(mittel)europäischen Geschichte
Colloquium for East(-Central) European History)

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 OEG 3790 IW3 0330 (2 SWS)

Das Kolloquium dient Lehrenden, Forschenden und Studierenden zum Austausch über aktuelle Forschungsvorhaben, neue Ansätze und Ergebnisse in der Ost(mittel)europäischen Geschichte. Internationale Wissenschaftler_innen, aber auch Bremer Kolleg_innen und Doktorand_innen stellen in einem 45minütigen Vortrag ihre aktuelle Arbeit vor, die dann in weiteren 45 Minuten diskutiert wird. Alle Studierenden und Lehrenden sind dazu herzlich eingeladen. Das genaue Programm mit Namen und Vortragstiteln finden Sie auf der Homepage der Forschungsstelle Osteuropa http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/ unter „Veranstaltungen“.

Prof. Dr. Susanne Schattenberg
Prof. Dr. Magdalena Waligorska-Huhle
Martina Winkler
08-28-M4/5-1 Einführung in die Globalgeschichte
Introduction to Global History

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 0140 (2 SWS)
Martina Winkler
08-28-M4/5-1-T Tutorium zur Globalgeschichte
Tutorium to Global History

Tutorium

Einzeltermine:
Di 11.04.17 16:00 - 18:00 GW2 B3770
Di 18.04.17 16:00 - 18:00 GW2 B3770
Di 09.05.17 16:00 - 18:00 GW2 B3770
Di 16.05.17 16:00 - 18:00 GW2 B3770
Di 23.05.17 16:00 - 18:00 GW2 B3770

Das Tutorium zu Frau Richters Proseminar wird voraussichtlich an drei Terminen dienstags von 16-18 Uhr stattfinden.

Natalia Wollny
08-28-M4/5-3-T Tutorium zur Globalgeschichte

Tutorium

Der Archivkurs zu Frau Sahles Proseminar wird voraussichtlich an drei Terminen dienstags von 16-18 Uhr stattfinden.

Inga Lange
08-28-M6-5 Theories of Nationalism (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 0150 GW2 A4020 (2 SWS)

The Seminar will offer an introduction to the basic theories of nationalism, via a close reading of the classics of the new nationalism theory, such as Benedict Anderson, Anthony Smith, Ernest Gellner and E.J. Hobsbawm. While their writings will constitute the fundamental core of the course, other new voices from within social studies, history and cultural studies will also be discussed. The seminar aims to equip students with a sound theoretical background and analytical tools that can help them understand both the rise of nationalism in the 19th and 20th centuries, and the contemporary ramifications of nationalist thought at the age of globalisation.
The language of tuition is English, but student interventions, term papers, etc. are welcome in both German and English.
Reading:
Anderson, Benedict, Imagined Communities: Reflections on the Origin and Spread of Nationalism. (London & NY: Verso, 1991).
Billig, Michael, Banal Nationalism, (London, Sage Publications, 1995)
Gellner, Ernest, Nations and Nationalism, (Ithaca, NY: Cornell University Press, 1983)
Hobsbawm, E.J., Nations and Nationalism Since 1780 (CUP, Cambridge, 2003)
Smith, Anthony D., The Ethnic Origins of Nationalism, (Oxford/Cambridge, 1986)

Prof. Dr. Magdalena Waligorska-Huhle
08-31-4-M8-1 Welfare policy and development aid in the post-Soviet region (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 OEG 3790

Einzeltermine:
Mi 10.05.17 10:00 - 12:00
Fr 19.05.17 16:00 - 18:00

This seminar deals with welfare policy and development aid in the post-Soviet region. Based on the book “Postcommunist Welfare States. Reform Politics in Russia and Eastern Europe” by Linda J. Cook we will study the development of welfare policies in the post-Soviet states and analyze the interrelation between reformers and reform opponents. To understand the contentious nature of post-Soviet welfare, we will study a number of case studies such as health and pension reforms in post-Soviet states, such as Russia, Ukraine, and Belarus as well as the countries of Central Asia and the South Caucasus. Special attention will be paid to the role of external actors, e.g. international organizations and development agencies, in shaping welfare policies. This seminar will be held in English. Assignments (Hausarbeiten) can be written in English or German. Literature: Cook, Linda J. (2007). Postcommunist Welfare States. Reform Politics in Russia and Eastern Europe, Ithaca and London: Cornell University Press; Gel’man, Vladimir (2016). Authoritarian Modernization in Russia. Ideas, Institutions, and Policies, London: Routledge.

Gulnaz Isabekova
Dr. Ulla Pape
08-31-6-M11-2 Der Ukraine-Konflikt im Spiegel internationaler Medien
The Ukraine Conflict and International Media

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 FVG M2010

Einzeltermine:
Do 29.06.17 09:30 - 12:00

Wie verwandelt die öffentliche Kommunikation in den Medien politische Konflikte und kriegerische Auseinandersetzungen? Inwiefern und auf welche Weise nutzen Akteure die mediale Kommunikation, um Konfliktpositionen zu kommunizieren und zu rechtfertigen? Wie werden Konflikte in den Medien sichtbar und wie lässt sich in einer politisierten Ausgangslage eine Diskussion über die Rolle der Medien im Konflikt erreichen? Diese Fragen werden im Seminar auf der Grundlage des aktuellen Ukraine-Konfliktes diskutiert. Ziel ist dabei nicht, eine Lesart des Konfliktes festzustellen, sondern die Konfliktdynamik unter Berücksichtigung der medialen Berichterstattung besser zu verstehen. Ausgangspunkt des Seminars ist die Medienanalyse, die es erlaubt, den Diskurs in den Medien zu analysieren. Nach einer Einführung in die Methode werden verschiedene Fallstudien diskutiert, welche die unterschiedliche Bewertung der Konfliktdynamik in den Medien aufzeigen. Literatur: Hepp, Andreas (2009). Cultural Studies und Medienanalyse: Eine Einführung, 3. überarbeitete Auflage, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften; Sutter, Tilman (2010) Medienanalyse und Medienkritik: Forschungsfelder einer konstruktivistischen Soziologie der Medien, Stuttgart: Verlag für Sozialwissenschaften; Mervi Pantti (2016).Media and the Ukraine Crisis. Hybrid Media Practices and Narratives of Conflict, Frankfurt am Main: Peter Lang.

Dr. Ulla Pape
08-31-GS-3 Social Movements and Contentious Politics in Eastern European Countries: Ukraine, Belarus and Russia (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 OEG 3790
Vasil Navumau
08-31-GS-5 100 Jahre Oktoberrevolution. Bilanz einer großen Utopie
Blockveranstaltung + Exkursion nach Moskau (12.-16.06.17)

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Mi 05.04.17 14:00 - 14:30
Fr 21.04.17 10:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3
Sa 06.05.17 10:00 - 14:00 GW2 B1170
Fr 26.05.17 10:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3
Sa 27.05.17 10:00 - 14:00 GW2 B3770

Die Lehrveranstaltung *„100 Jahre Oktoberrevolution. Bilanz einer großen Utopie“ *dient der Vorbereitung der gemeinsamen Sommerschule. Anhand ausgewählter Texte diskutieren die Studierenden die historischen Bedingungen und Folgen der russischen Oktoberrevolution. Die Bremer Studierenden wählen dabei Themen, die sie in Kleingruppen bearbeiten und während der Sommerschule vorstellen. Die Ergebnisse der Studierenden werden verschriftlichet und nach Abschluss der Sommerschule in einem Sammelband veröffentlicht.





Die russische Oktoberrevolution 1917 ist ein Ereignis, das den Gang der Weltgeschichte für immer veränderte und bis heute prägt. Die Revolution beflügelte das utopische Denken auf einzigartiger Weise. Ein grenzenloser Vorrat an Ideen und Erwartungen trat mit den großen Veränderungen von 1917 in den Vordergrund: Veränderte Vorstellungen sozialer Gerechtigkeit, Visionen der Erschaffung eines Neuen Menschen, Entwürfe eines neuartigen gemeinschaftlichen Lebens. Was der sozialen Utopie dabei eine neue Dimension gab, war die Überzeugung, sie verwirklichen zu können. Die Revolution ließ die Utopie Wirklichkeit werden. Doch was blieb von den Ideen der Oktoberrevolution in der sozialen Realität der Sowjetunion bestehen? Wann kippte der Traum von einer neuen Gesellschaft um in den Terror des Stalinismus?_
_Bis heute existieren unterschiedliche Deutungen der Ereignisse von 1917, die eine tragende Rolle in der Geschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts einnehmen.Es gibt zahlreiche historische Narrative, die aus unterschiedlichen ideologischen und weltanschaulichen Positionen hervorgegangen sind.
Wie wird die Oktoberrevolution 1917 im heutigen Russland bewertet? Welche Bedeutung messen andere Länder wie z.B. Polen, Finnland und die baltischen Staaten diesem Jahr bei? Und welchen Platz nimmt die Oktoberrevolution mit ihren Akteuren wieLenin, Trotzki und Stalin in der Programmatik der politischen Parteien im heutigen Russland ein?

Diese vielfältigen Wahrnehmungen und Bewertungen der russischen Oktoberrevolution von 1917 stehen in der Sommerschule im Vordergrund. Die teilnehmenden Studierenden werden die historischen Ereignisse und ihre sozialen Folgen aus der Perspektive der Geschichts-, Sozial- und Kulturwissenschaften diskutieren.

Galina Michaleva
08-31-GS-6 Vladimir Nabokovs englische Romane II: Literatur und Visualität

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SpT C3140

Vladimir Nabokov hat nicht nur ein zweisprachiges Werk auf Russisch und Englisch geschaffen, sondern gilt auch als eines der größten eidetischen Talente der Weltliteratur. Schon als Junge entdeckte er an sich die Fähigkeit zur Synästhesie, zur gleichzeitigen Wahrnehmung von Farben und Klängen. In seinem gesamten Werk findet er optische Metaphern für seine spezifische Gedächtniskunst. Wie Joyce und Proust beschreibt auch Nabokov in vielen seiner Romane sog. Epiphanien, Zustände von Erleuchtung und Entrückung, die das Individuum für einen Augenblick über die Gesetzte von Zeit und Vergänglichkeit emporheben. Im Seminar sollen einige Romane der amerikanischen Zeit wie Bend Sinister, Pnin, Pale Fire und Transparent Things sowie die Autobiographie Speak, Memory auf besondere Muster der visuellen Wahrnehmung hin gelesen und die literarische Übersetzung dieser Muster untersucht werden.

Prof. Dr. Wolfgang Kissel
08-31-GS-7 Europapolitik im Mehrebenensystem - ein Praxisseminar
Einführung in Konzepte des "Europa der Regionen" und Teilnahme sowie Aufarbeitung der Themen im parlamentarischen EU-Ausschuss

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Externer Ort: EuropaPunktBremen Externer Ort: Bremische Bürgerschaft/ Börsenhof 301b-c Externer Ort: EropaPunktBremen (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 09.05.17 10:00 - 16:00 EuropaPunktBremen

Wie die Diskussion um den Brexit erneut gezeigt hat, sind mit dem europäischen
Einigungsprozess nicht nur große Hoffnungen und Erwartungen, sondern auch
tiefgreifende Ängste, Bedenken und deutliche Kritik verbunden. Intensiv wird
diskutiert, ob die Mitgliedsstaaten innerhalb des EU-Mehrebenensystems zu viel
Handlungskompetenzen auf die europäische Ebene abgegeben haben und ob die
EU ein undemokratischer „Superstaat“ sei und durch Brüssel eine „Superbürokratie“
in die einzelnen Staaten hineinregieren würde. Nationale politische
Entscheidungsträger fordern wieder mehr Einflussmöglichkeiten, um auf nationale
Eigenheiten und regionale/ kommunale Besonderheiten Rücksicht nehmen zu
können.
Das Seminar wird die aktuellen Kritiken und Forderungen in Theorie und Praxis
prüfen. Anhand der Literatur zum EU-Mehrebenensystem werden Strukturen und
Handlungsoptionen herausgearbeitet. Durch die Teilnahme am parlamentarischen
EU-Ausschuss des Bremischen Landtags und der Aufarbeitung der dazugehörigen
Parlamentsvorlagen soll die Praxis der parlamentarischen Arbeit im
Mehrebenensystem mit den Ideen und Konzepten der wissenschaftlichen Literatur
verglichen werden.
Der Kurs richtet sich v.a. an Studierende in der BA-Abschlußphase, deshalb erhalten
alle SeminarteilnehmerInnen die Möglichkeit die eigene Forschungsarbeit
vorzustellen und – sofern aktuell – sich auf das Abschlusskolloquium vorzubereiten.
VORAUSSETZUNGEN FÜR LEISTUNGSNACHWEISE
(1) Regelmäßige Vorbereitung und aktive Teilnahme am Seminar
(2) 2 Ergebnisprotokolle zu EU-Ausschuss-Sitzungen
(3) Schriftliche Ausarbeitung zu einem aktuellen Ausschuss-Thema bzw. BAArbeit
(4) Aktive Teilnahme am Workshop zum Europatag am 9.Mai
Literatur: Europäisches Zentrum für Föderalismus-Forschung Tübingen (EZFF)
(2016): Jahrbuch des Föderalismus 2016. Förderalismus, Subsidiarität und Regionen
in Europa. Nomos
2
Seminarprogramm
Datum Thema Literatur ReferentIn
04.04.
Einführung, Organisatorisches und Seminarplanung
11.04. entfällt
18.04.
Subnationale Parlamente als Akteure
im EU-Entscheidungssystem
Hrbek 2016
25.04.
Sitzung des Ausschuss für Bundesund
Europaangelegenheiten,
internationale Kontakte und
Entwicklungszusammenarbeit
Ausschussdoku
mente
02.05. entfällt
09.05.
Europatag – Workshop mit
Jugendbegegnung
16.05.
Beteiligung der Landtage in
Angelegenheiten der EU
Böhm 2016
23.05.
Rolle des AdR
Panke 2016
30.05.
Sitzung des Ausschuss für Bundesund
Europaangelegenheiten,
internationale Kontakte und
Entwicklungszusammenarbeit
Ausschussdoku
mente
Perspektivische Forschungsfelder und Vorstellung der BA-Forschungsvorhaben
06.06.
Geschlechterperspektiven in der
Föderalismusforschung
Lang/ Sauer
2016
13.06.
Solidarität im europäischen
Mehrebenensystem
Knodt/ Tews
2016
20.06.
Vorstellung der BA-Vorhaben
27.06.
Vorstellung der BA-Vorhaben
04.07.
Abschluss
3
Literaturhinweise
Bache, Ian u.a. (2015): Blame Games and Climate Change: Accountability, Multi-
Level Governance and Carbon Management. In: Blame Games and Climate
Change. The British Journal of Politics & International Relations 17.1: 64–88.
Beichelt, Timm, Hrsg. (2006): Europa-Studien: eine Einführung. 1. Aufl. Wiesbaden:
VS, Verl. für Sozialwiss.
Coen, David, und Mark Thatcher (2008): Network Governance and Multi-Level
Delegation: European Networks of Regulatory Agencies. Journal of Public
Policy 28.1, 2008.
Dieringer, Jürgen, und Roland Sturm, Hrsg. (2010): Regional governance in EUStaaten.
Opladen: Budrich.
Ebbinghaus, Bernhard (1996): Spiegelwelten: Vergleich und Mehrebenenanalyse in
der Europaforschung. In: König, Thomas, Elmar Rieger, und Hermann Schmitt,
Hrsg. (1996): Das europäische Mehrebenensystem. Frankfurt/Main ; New York:
Campus. Mannheimer Jahrbuch für europäische Sozialforschung Bd. 1.
Eising, Rainer, und Beate Kohler-Koch, Hrsg. (2005): Interessenpolitik in Europa. 1.
Aufl. Baden-Baden: Nomos-Verl.
Faber, Anne (2005): Europäische Integration und politikwissenschaftliche
Theoriebildung: Neofunktionalismus und Intergouvernementalismus in der
Analyse. 1. Aufl. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwiss.
Geddes, Barbara (2003): Paradigms and sand castles: theory building and research
design in comparative politics. Ann Arbor: University of Michigan Press.
Große Hüttmann, Martin, Michèle Knodt (2011): Das Ende der Demokratie in
Europa? Intergouvernementalismus, Euro-Krisenpolitik und
»Mehrebenenparlamentarismus« in der Europäische Union. In: Abels, Gabriele
Annegret Eppler Hrsg. (2011): Auf dem Weg zum
Mehrebenenparlamentarismus?:133–149.
Horga, Ioan (2010): The multilevel governance and the respect of the subsidarity
principle“, MPRA.
Jachtenfuchs, Markus, Hrsg. (2003): Europäische Integration. 2. Aufl. Opladen:
Leske + Budrich. Uni-Taschenbücher UTB für Wissenschaft Politikwissenschaft
1853.
Knodt, Michèle (2001): Die Regionen in Europa. In: Forum Politische Bildung (Hg.):
Regionalismus, Föderalismus, Supranationalismus, Wien/Innsbruck: 66-76.
4
Marsh, David, und Gerry Stoker, Hrsg. (2010): Theory and methods in political
science. 3rd ed. Basingstoke ; New York: Palgrave Macmillan, 2010.
Nitschke, Peter, Hrsg. (1999): Die Europäische Union der Regionen. Wiesbaden: VS
Verlag für Sozialwissenschaften.
Papadopoulos, Yannis. (2009): Accountability and Multi-Level Governance: More
Accountability, Less Democracy? West European Politics 33.5: 1030–1049.
Piattoni, Simona. (2009): Multi-level Governance: A Historical and Conceptual
Analysis. Journal of European Integration 31.2: 163–180.
Stephenson, Paul. (2013): Twenty Years of Multi-Level Governance: ‘Where Does It
Come From? What Is It? Where Is It Going?’. Journal of European Public Policy
20.6: 817–837.
Sturm, Roland, und Heinrich Pehle. (2001): Das neue deutsche Regierungssystem.
Die Europäisierung von Institutionen, Entscheidungsprozessen und
Politikfeldern in der Bundesrepublik Deutschland. Wiesbaden: VS Verlag für
Sozialwissenschaften.
Eurostat. (2007): Regions in the European Union - Nomenclature of territorial units
for statistics - NUTS 2013/EU-28.

Dr. Henrike Müller
08-31-GS-8 Zwischen Realität und Phantasie. Realitätscharakter und Realitätsebenen in Kunst und Film
Between Reality and Imagination. The Reality Character and Levels of Reality in Art and Film

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 20:00 GRA2 0080

Die Veranstaltung fängt am 03.05.2017 an.

Aufgrund der neuen Technologien gewinnt in unserer Zeit das Thema der virtuellen Realitäten zunehmend an Bedeutung. Im Zuge des Fortschritts der entsprechenden Technik werden sowohl das Potenzial als auch die Gefahr virtueller Realitäten immer dringlicher diskutiert. Dahinter steckt häufig eine Grundfrage: Was ist real, was ist virtuell? Wird man in der Zukunft in der Lage sein, zwischen den beiden zu unterscheiden?
Diese Fragen sind der Ausgangspunkt der Veranstaltung, die allerdings darüber hinaus geht und ein noch komplexeres Thema behandelt: die Mischung von Realität und Phantasie. Dabei will das Seminar zeigen, dass „andere“ oder „alternative“ Wirklichkeiten nicht erst Gegenstand unserer technisierten Zeit sind, sie beschäftigten schon Künstler längst vergangener Epochen. Bereits im Spätmittelalter hat sich in der Kunst eine Tendenz herauskristallisiert, übernatürliche Situationen als visuelles sowie greifbares Erlebnis darzustellen. Mit den Mitteln des Detailrealismus und des Illusionismus erreichten die Künstler eine vorher ungekannte Mischung aus Realitätsebenen, die sich in späteren Zeiten bis zum Medium Film fortgesetzt hat. Hier nutzen Drehbuchautoren und Regisseure Filme, um politische, gesellschaftliche, technische und individuelle Situationen oder eine Kombination davon zu interpretieren, ja zu transzendieren.
Nach einer kurzen Einleitung mit der Analyse von Kunstwerken vom Mittelalter bis heute wird das Seminar eine Reihe ausgewählter Filme aus Ost-, Westeuropa und den USA behandeln, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Mischung von Realitäten aufzuzeigen. Trotz der unterschiedlichen Stoffe des jeweiligen Filmes lautet die These, dass die Mischung von Realem, Übernatürlichem und Phantastischem sowohl ein überzeitliches als auch ein interkulturelles Phänomen ist.

Dr. Stavros Vlachos
08-31-GS-9 Sowjetische und polnische Displaced Persons nach dem Zweiten Weltkrieg im Bremer Raum. Parallelen und Unterschiede zur heutigen "Flüchtlingskrise"
Soviet and Polish Displaced PErsons after WW2 in the Bremen area – parallels and differences to the actual “refugee crisis”

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )

Nach dem Zweiten Weltkrieg befanden sich Millionen Menschen auf der Flucht oder lebten als Folge der Kriegsereignisse fern ihrer Heimat, die von den Westalliieren als „Displaced Persons“ bezeichnet wurden. Sie alle zurückzuführen, zu integrieren oder aber ihre Auswanderung in Drittländer zu organisieren stellte eine der großen Herausforderungen der Nachkriegsjahre dar. Trotz der ganz anderen Ausgangslage stellten sich dabei Probleme, die ganz ähnlich auch in der heutigen sog. „Flüchtlingskrise“ bestehen: Bis zur Entscheidung über ihre weitere Zukunft mussten die Flüchtlinge in Lagern untergebracht werden. Die Westalliierten errichteten im Raum Bremen / Bremerhaven zentrale Auffanglager, von denen aus sie entweder die Rückführung in die Heimat, die Integration in die deutsche Gesellschaft oder die Auswanderung nach Übersee organisierten.

In Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv Bremen, dem Stadtarchiv Bremerhaven, dem Museum der 50er Jahre Bremerhaven und dem Deutschen Auswanderhaus Bremerhaven wird in der Veranstaltung der Umgang mit Displaced Persons vorrangig aus der Sowjetunion und Polen anhand lokaler Fallbeispiele behandelt. Wir wollen dabei mit Archivmaterial arbeiten und an den Standorten der damaligen Lager (u.a. in Bremen –Grohn und in Bremerhaven) Feldforschung betreiben. Geplant ist außerdem eine Exkursion zum Grenzdurchgangslager Friedland. Ergebnis soll eine gemeinsame Präsentation sein, auf der auch Parallelen und Unterschiede zur heutigen Situation behandelt werden.

Zur Teilnahme ist die Bereitschaft zur Wahrnehmung von Lokalterminen in Bremen und Bremerhaven sowie zur Teilnahme an der Exkursion erforderlich. Die Veranstaltung wird nach Absprache in mehreren Blockterminen abgehalten. Sprachkenntnisse des Polnischen oder Russischen sind nützlich, aber keine Bedingung für die Teilnahme.

Rüdiger Ritter
08-31-GS-10 Wissenschaftliches Schreiben für BA-Arbeiten

Seminar

Einzeltermine:
Mi 05.04.17 14:00 - 18:00 GW2 B1630

In diesem Seminar geht es darum sich die Schritte hin zu einem Forschungsprojekt genau anzuschauen – begleitend zur Bachelorarbeit. Ausgehend von Themeneingrenzung, Fragestellung und Zielsetzung werden wir uns mit dem inhaltlichen und formalen Aufbau beschäftigen sowie mit der organisatorischen Umsetzung. Den Schwerpunkt der Schreibwerkstatt bilden die vielen Fragen, die im Schreibprozess auftauchen. Nach einem gemeinsamen Auftakttreffen finden die weiteren Termine in Kleingruppen statt – passend zum individuellen Arbeitsprozess.

Jörg Riedel
08-31-GS-11 Tutorium-Schreibcoach

Tutorium

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 FVG M2010 (2 SWS)

Das Tutorium beginnt am 27.04.17

Martha Wildenauer
08-31-GS-12 Sprachtutorium-Französisch

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 SFG 1040 (2 SWS)
Asma Rharmaoui
08-M28-H3-1 Juden und Judentum in der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts: Isaak Babel’, Osip Mandel’štam, Boris Pasternak und Il’ja Erenburg

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SH D1020

Einzeltermine:
Mo 22.05.17 08:00 - 12:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Mo 29.05.17 08:00 - 12:00 GW2 B1170
Di 06.06.17 08:00 - 12:00 GW2 B1700

Das Thema Juden und Judentum in der russischen Kultur und Literatur des 20. Jahrhunderts stößt seit einiger Zeit in der Forschung auf großes Interesse. Das Seminar wendet sich zunächst der Kulturgeschichte des Judentums im späten Zarenreich und in der frühen Sowjetunion zu, danach der Biographie und dem Werk von Isaak Babel’, Osip Mandel’štam, Boris Pasternak und Il’ja Erenburg. Dabei stehen die Geschichten aus Odessa und Die Reiterarmee von Babel‘, Das Rauschen der Zeit und die Ägyptische Briefmarke von Osip Mandel’štam, Der Geleitbrief von Boris Pasternak und Auszüge aus Menschen Jahre Leben von Il’ja Erenburg im Mittelpunkt. Erörtert werden die jüdische Kultur in Russland zu Beginn des 20. Jahrhunderts, der Stadttext Odessas und der Bürgerkrieg (1918-1922), Juden in Petersburg und den Ostseeprovinzen, Verfolgung, Tod oder Überleben von Juden im Stalinismus und in der Shoah auf sowjetischem Boden und der Nachkriegszeit sowie die Frage von Assimilation oder Selbstbehauptung jüdischer Künstler.
Als Vorbereitung auf das Seminar wird die Lektüre des Bandes Yuri Slezkine, Das jüdische Jahrhundert, 2007 und Isaak Babel, Mein Taubenschlag, München 2014 empfohlen.

Prof. Dr. Wolfgang Kissel
08-M28-H3-2 Bilder und Lebenswelten sowjetischer Frauen in Literatur und Film
Images and Living Environments of the Soviet Women in Literature and Film

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW1 A0160 SpT C3140 SFG 2080 (2 SWS)

Das sowjetische Emanzipationsprojekt, das auf die Schaffung der "Neuen Frau" ausgerichtet und vom Staat initiiert wurde, verfolgte zwei Ziele. Einerseits ging es um die Mobilisierung weiblicher Arbeitsressourcen, andererseits verpflichtete der Staat die „Neue Frau“ dazu, eine gute, fürsorgliche Mutter und Hauptverantwortliche für die Kindererziehung zu sein. Da diese Ziele ausschließlich mittels einer Doppelbelastung der Frau (Arbeit + Familie) und nur im Rahmen des sogenannten „sowjetischen Staatspatriarchats“ realisiert werden konnten, weist man darauf hin, dass es in der Sowjetunion eine massive, jedoch verborgene Gender-Diskriminierung gab. Unter Berücksichtigung der auf die Sowjetepoche bezogenen Genderforschungsdiskussion wird im Rahmen des Seminars eine Reihe literarischer und filmischer Darstellungen in den Blick genommen, in denen sich Bilder sowjetischer Frauen und deren Lebenswelten manifestieren. Im Mittelpunkt der Analyse steht dabei der konstruierende Charakter der Darstellungen in ihrer Komplexität, also sowjetische Gender-Interpretationen mit symbolischen Mitteln.

Alla Keuten

Weitere Sprachangebote

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-31-GS-4 Intensivkurs Russisch

Kurs

Einzeltermine:
Mo 10.07.17 - Fr 14.07.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 14:00 SFG 2070
Mo 17.07.17 - Di 18.07.17 (Mo, Di) 10:00 - 14:00 SFG 2070

Die genauen Termine werden noch bekanntgegeben.

Katerina Ivanova
FZHB 0705 Russisch (B2.2)
Russian (B2.2)
Eingangsniveau: B2.1

Kurs
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 AIB 0060 (2 SWS)
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 AIB 0060 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)


Katerina Ivanova
FZHB 0802 Polnisch niveauübergreifend (B2.2 - C1.1)
Polish (B2.2 - C1.1)
Eingangsniveau: B2.1

Kurs
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Di 08:30 - 10:00 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)
wöchentlich Do 08:30 - 10:00 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)


Violetta Kozik-Rafii

International Relations: Global Governance and Social Theory, MA

Modul MA2: International Political Economy

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-351-MA2-1 International Political Economy (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Do 16.03.17 15:45 - 18:30 Extern Jacobs University East Hall 6
Do 23.03.17 15:45 - 18:30 Extern Jacobs University East Hall 6
Do 30.03.17 15:45 - 18:30 Extern Jacobs University East Hall 6
Do 06.04.17 15:45 - 18:30 Extern Jacobs University East Hall 6
Do 13.04.17 15:45 - 18:30 Extern Jacobs University East Hall 6
Do 20.04.17 15:45 - 18:30 Extern Jacobs University East Hall 6
Do 27.04.17 15:45 - 18:30 Extern Jacobs University East Hall 6
Do 04.05.17 15:45 - 18:30 Extern Jacobs University East Hall 6
Do 11.05.17 15:45 - 18:30 Extern Jacobs University East Hall 6
Do 18.05.17 15:45 - 18:30 Extern Jacobs University East Hall 6
Do 25.05.17 15:45 - 18:30 Extern Jacobs University East Hall 6
Do 01.06.17 15:45 - 18:30 Extern Jacobs University East Hall 6
Do 08.06.17 15:45 - 18:30 Extern Jacobs University East Hall 6
Do 15.06.17 15:45 - 18:30 Extern Jacobs University East Hall 6

Advanced students who are not enrolled in the MA International Relations may participate with the instructor's prior consent.
http://www.ir-bremen.de/ma-international-relations-the-program/

Welf Werner

Modul MB2: Transformations of the State

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-351-MB2-1 Transformations of the State (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Di 14.03.17 10:00 - 13:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Di 21.03.17 10:00 - 13:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Di 28.03.17 10:00 - 13:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Di 04.04.17 10:00 - 13:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Di 11.04.17 10:00 - 13:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Di 18.04.17 10:00 - 13:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Di 25.04.17 10:00 - 13:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Di 02.05.17 10:00 - 13:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Di 09.05.17 10:00 - 13:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Di 16.05.17 10:00 - 13:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Di 23.05.17 10:00 - 13:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Di 30.05.17 10:00 - 13:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Di 06.06.17 10:00 - 13:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)

Advanced students who are not enrolled in the MA International Relations may participate with the instructor's prior consent.
http://www.ir-bremen.de/ma-international-relations-the-program/

Prof. Dr. Kerstin Martens
Dr. Dennis Niemann

Modul MC2: Social Theory and International Relations

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-351-MC2-1 Social Theory and International Relations (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Mo 06.03.17 13:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mo 13.03.17 13:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mo 20.03.17 13:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mo 27.03.17 13:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mo 03.04.17 13:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mo 10.04.17 13:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mo 24.04.17 13:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mo 08.05.17 13:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mo 15.05.17 13:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mo 22.05.17 13:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mo 29.05.17 13:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mo 12.06.17 13:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mo 19.06.17 13:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)

Advanced students who are not enrolled in the MA International Relations may participate with the instructor's prior consent.
http://www.ir-bremen.de/ma-international-relations-the-program/

Klaus Schlichte

Modul MD2: Advanced Quantitative Methods

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-351-MD2-1 Advanced Quantitative Methods (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Mi 08.03.17 13:00 - 15:30 Extern Jacobs University, South Hall, BIGSSS Meeting Room
Mi 15.03.17 13:00 - 15:30 Extern Jacobs University Seminar Room RLH
Mi 22.03.17 13:00 - 15:30 Extern Jacobs University Seminar Room RLH
Mi 29.03.17 13:00 - 15:30 Extern Jacobs University Seminar Room RLH
Mi 05.04.17 13:00 - 15:30 Extern Jacobs University Seminar Room RLH
Mi 12.04.17 13:00 - 15:30 Extern Jacobs University Seminar Room RLH
Mi 19.04.17 13:00 - 15:30 Extern Jacobs University Seminar Room RLH
Mi 26.04.17 13:00 - 15:30 Extern Jacobs University Seminar Room RLH
Mi 03.05.17 13:00 - 15:30 Extern Jacobs University Seminar Room RLH
Mi 10.05.17 13:00 - 15:30 Extern Jacobs University Seminar Room RLH
Mi 17.05.17 13:00 - 15:30 Extern Jacobs University Seminar Room RLH
Mi 24.05.17 13:00 - 15:30 Extern Jacobs University Seminar Room RLH
Mi 31.05.17 13:00 - 15:30 Extern Jacobs University Seminar Room RLH

Advanced students who are not enrolled in the MA International Relations may participate with the instructor's prior consent.
http://www.ir-bremen.de/ma-international-relations-the-program/

Adalbert Wilhelm

MA Thesis

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-351-MAT-1 MA Thesis Seminar (in englischer Sprache)

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Di 21.02.17 14:00 - 17:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Di 04.04.17 14:00 - 17:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mi 05.04.17 09:00 - 17:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mi 07.06.17 14:00 - 17:00 Extern Jacobs University, RES IV Meeting Room
Do 08.06.17 09:00 - 17:00 Extern Jacobs University, RES IV Meeting Room

Advanced students who are not enrolled in the MA International Relations may participate with the instructor's prior consent.
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Peter Mayer
Marco Verweij

Politik Fachwissenschaften/Fachdidaktik, M.Ed

Pol-FD3: Fachdidaktik im sozialwissenschaftlichen Kontext

Pflichtmodul (9 cp)

Teil 1: Thematische Integration im sozialwissenschaftlichen Unterricht

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-FD3.1.1 Die doppelte deutsche Nachkriegsgeschichte im geschichts- und sozialwissenschaftlichen Unterricht

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B1081 (2 SWS)
Elisabeth Waltke
08-27-7-FD3-1 Thematische Integration im sozialwissenschaftlichen Unterricht: Gesellschaft- und Politik-Unterricht (GuP) mit dem Schwerpunkt 5./6. Klasse
Topics in social science courses

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B1081 (2 SWS) Seminar

Bitte melden Sie sich über StudIP für die VA an. Teilnahmebeschränkt. 08-27-7-FD3-1 (neu) entspricht 08-27-8-FD3-1 (alt).

Elisabeth Waltke
08-27-FD3.1. Gesellschaft und Politikunterricht (GuP) mit dem Schwerpunkt 5./6. Klasse.
Statehood as topic in Social Science Learning

Seminar
Elisabeth Waltke ((LB))
08-28-FD3.1.2 Berufliche Orientierung im "globalen Dorf" - interkulturelle Kompetenz am Übergang Schule-Beruf: Theoretische Einführung, Curriculumentwicklung und praktische Übungen

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B1170 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 16.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2
Sa 17.06.17 09:00 - 16:00 GW2 B1170

Gesellschaft, Politik und vor allem die Arbeitswelt unterliegen einem permanenten Wandel. Dieser Wandel hinterlässt seine Spuren, die das Individuum auch bei seiner Berufsorientierung vor einer lebenslangen Herausforderungen stellt. Die Realisierung dieser Problematik führt zu einem Paradigmenwechsel in der Berufsorientierung. In der „neueren Berufsorientierung“ wird vor allen das Subjekt mit seinen spezifischen Kompetenzen im Mittelpunkt des Lernprozesses verortet. Darüber hinaus wird Berufsorientierung nicht mehr nur als einmaliges Berufswahlverhalten sondern als ein lebenslanger Kompetenzentwicklungsprozess konzeptualisiert. Die Neuausrichtung von einer Qualifikations- hin zur Kompetenzorientierung korrespondiert außerdem mit den Veränderungen in der Arbeitsorganisation, bei der es zunehmend um die Stärkung von Selbständigkeit und der eigenverantwortlichen Gestaltung von Arbeitsprozessen geht. Die hier skzierten Wandel soll Ausgangspunkt in dem Seminar sein. Die Studierenden lernen hierbei selbst verschiedene kulturelle Ebenen der Berufswelt sowie der eigenen Erfahrungswelt kennen und reflektieren diese. Aus den gemachten Erfahrungen sollen Konzepte für eine sozialwissenschaftlich orientierte Berufsorientierung in allgemeinbildenden Schulen entwickelt werden.

Arbeitsplan:
Nr Datum Thema
1 07.04.17 (12-14 Uhr) Vorbesprechung, Seminarplan
2 21.04.17 (12-14 Uhr) Sozialwissenschaftlich orientierte Berufsorientierung
3 28.04.17 (12-14 Uhr) Interkulturelle Kompetenz im globalen Dorf ?! ( erste Konzeptentwicklung)
4 09.06.17 (12-14 Uhr) Vorstellung Betriebsbesichtigungen (Überarbeitung der Konzepte)
5 16.06 (12-18 Uhr) -17.06.17 (9-16 Uhr) „Bin ich kulturell kompetent?“ (Methodenworkshop: multikulturelles Training)
6 30.06.17 (12-14 Uhr) Überarbeitung der Konzepte
7 07.07.17 (12-14 Uhr) Vorstellung der Konzepte und Seminarauswertung

Dr. Eva Anslinger
Christine Barp

Teil 2: Bedingungen und Konzepte sozialwissenschaftlichen Lehrens und Lernens

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-FD3.2.1 Entwicklung demokratischer Schulkultur

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 B0100 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 14.03.17 16:00 - 19:00
Di 28.03.17 16:00 - 19:00
Do 04.05.17 15:00 - 19:00
Di 09.05.17 16:00 - 19:00
Mi 24.05.17 14:00 - 18:30

Das Seminar "Entwicklung demokratischer Schulkultur" bietet die Möglichkeit, das Zertifikat "Demokratie-Coach" zu erwerben. Dieses wird in Kooperation mit dem Landesinstitut für Schule Bremen (LIS) angeboten. Zur Teilnahme am Seminar und zum Erwerb des Zertifikats ist die Anwesenheit an fünf dreistündigen Trainingssessions notwendig. Diese werden auf die Seminarpräsenz angerechnet. Entsprechend ergibt sich für das Seminar ein besonderer terminlicher Verlauf. Das Seminar startet bereits am 14.März/16.00-19.00 Uhr mit der ersten Veranstaltung und findet teilweise in Form von Blockveranstaltungen statt.
Die Termine sind:

14.03. 16-19 Uhr: Thematische Einführung gemeinsame Entwicklung von Fragestellungen
28.03. 16-19 Uhr: Demokratische Schule in der Praxis (Einblicke in die Arbeit der Neuen Schule HH)
04.04. 14-16 Uhr: Seminar
04.05. 15-19 Uhr: Mitwirkung mit Wirkung (Handwerkszeug zur Demokratisiserung von Schule / Lidice-Haus)
09.05. 16-19 Uhr: Nachdenken über die eigene Praxis/LIS
23.05. 14-16 Uhr: Seminar
24.05. 14-18.30 Uhr: Demokratietag am LIS (Workshop mit Referendaren/Lehrenden und SchülerInnen zum Kontext Demokratische Schule)
06.06. 14-16 Uhr: Seminar
13.06. 14-16 Uhr: Seminar
20.06. 14-16 Uhr: Seminar

Diese Termine sollten bei der Entscheidung für dieses Seminar berücksichtigt werden. Es wäre sehr wünschenswert, dass alle Termine besucht werden können.

Prof. Dr. Andreas Klee
08-27-7-FD3-2 Bedingungen und Konzepte sozialwissenschaftlichen Lehrens und Lernens: Außerschulische Lernorte
preconditions and concepts of teaching social science:

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1081 teilw. als Exkursion geblockt
Friedrich Meyer zu Erbe
08-28-FD3.1.2 Berufliche Orientierung im "globalen Dorf" - interkulturelle Kompetenz am Übergang Schule-Beruf: Theoretische Einführung, Curriculumentwicklung und praktische Übungen

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B1170 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 16.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2
Sa 17.06.17 09:00 - 16:00 GW2 B1170

Gesellschaft, Politik und vor allem die Arbeitswelt unterliegen einem permanenten Wandel. Dieser Wandel hinterlässt seine Spuren, die das Individuum auch bei seiner Berufsorientierung vor einer lebenslangen Herausforderungen stellt. Die Realisierung dieser Problematik führt zu einem Paradigmenwechsel in der Berufsorientierung. In der „neueren Berufsorientierung“ wird vor allen das Subjekt mit seinen spezifischen Kompetenzen im Mittelpunkt des Lernprozesses verortet. Darüber hinaus wird Berufsorientierung nicht mehr nur als einmaliges Berufswahlverhalten sondern als ein lebenslanger Kompetenzentwicklungsprozess konzeptualisiert. Die Neuausrichtung von einer Qualifikations- hin zur Kompetenzorientierung korrespondiert außerdem mit den Veränderungen in der Arbeitsorganisation, bei der es zunehmend um die Stärkung von Selbständigkeit und der eigenverantwortlichen Gestaltung von Arbeitsprozessen geht. Die hier skzierten Wandel soll Ausgangspunkt in dem Seminar sein. Die Studierenden lernen hierbei selbst verschiedene kulturelle Ebenen der Berufswelt sowie der eigenen Erfahrungswelt kennen und reflektieren diese. Aus den gemachten Erfahrungen sollen Konzepte für eine sozialwissenschaftlich orientierte Berufsorientierung in allgemeinbildenden Schulen entwickelt werden.

Arbeitsplan:
Nr Datum Thema
1 07.04.17 (12-14 Uhr) Vorbesprechung, Seminarplan
2 21.04.17 (12-14 Uhr) Sozialwissenschaftlich orientierte Berufsorientierung
3 28.04.17 (12-14 Uhr) Interkulturelle Kompetenz im globalen Dorf ?! ( erste Konzeptentwicklung)
4 09.06.17 (12-14 Uhr) Vorstellung Betriebsbesichtigungen (Überarbeitung der Konzepte)
5 16.06 (12-18 Uhr) -17.06.17 (9-16 Uhr) „Bin ich kulturell kompetent?“ (Methodenworkshop: multikulturelles Training)
6 30.06.17 (12-14 Uhr) Überarbeitung der Konzepte
7 07.07.17 (12-14 Uhr) Vorstellung der Konzepte und Seminarauswertung

Dr. Eva Anslinger
Christine Barp

Pol-FD4 - Praxissemester

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-FD4.1 Begleitveranstaltung zum Praxissemester

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW1 B0100 (2 SWS)
Hendrik Schröder
Regina Piontek
08-26-FD4.2 Begleitveranstaltung zum Praxissemester

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B1170 (2 SWS)
Hendrik Schröder

POL-FD5 - Abschlussmodul

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-FD5-1 SFP-Forschungspraktikum
Research Colloquium
Forschungslogik und -design politikspezifischer Unterrichtsforschung

Praktikum

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS)
N. N.
08-26-FD5-2 SFP Forschungskolloquium
ZeDiS-/zap-research colloquium

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS)
N. N.

Kolloquien

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-Pol-Kolloquium ZeDiS-/zap-Forschungskolloquium
ZeDiS-/zap-research colloquium

Colloquium
N. N.
08-26-Pol-Kolloquium ZeDiS-/zap-Forschungskolloquium
ZeDiS-/zap-research colloquium

Colloquium

Einzeltermine:
Mo 03.04.17 10:00 - 12:00
Hendrik Schröder

Politikwissenschaft, B.A./LA

POL-M2 - Politische Theorie und Philosophie

Pflichtmodul 9 CP (VF, PF, KF, LA, Sek)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-M2-1 Einführung in die Politische Theorie
Introduction to Political Theory

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Die Vorlesung soll als Einführung einen systematischen Überblick über die zeitgenössische politische Theorie und einige ihrer ideengeschichtlichen Wurzeln geben. Sie verfolgt dabei insbesondere zwei Linien des Denkens der Politik: jene, die Politik als gemeinschaftliche Tätigkeit im Rahmen einer Ordnung versteht; sowie jene, die Politik vor allem als Konflikt denkt. Demokratie wird schließlich rekonstruiert als jene Ordnung, die beiden Politikbegriffen gerecht wird – eine Ordnung des Konflikts. Im Lauf der Vorlesung werden zentrale Begriffe und Themen des politischen Denkens behandelt, u.a. Politik, Macht, Staat, Demokratie, Konflikt, Gerechtigkeit und Freiheit. Zugleich erhalten Studierende einen Überblick über jene Denkströmungen, die gegenwärtig diskutiert und produktiv fortgeführt werden, z.B. Liberalismus, Republikanismus, Kritische Theorie und Poststrukturalismus.

Literatur zur Vorbereitung:

Brodocz, André/Schaal, Gary S. (Hg.) (2016): Politische Theorien der Gegenwart I bis III. Opladen: Barbara Budrich/utb.
Göhler, Gerhard/Iser, Mattias/Kerner, Ina (Hg.) (2011): Politische Theorie. 25 umkämpfte Begriffe zur Einführung. 2. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Kymlicka, Will (1995): Politische Philosophie heute. Eine Einführung. Frankfurt am Main/New York: Campus.
Schwaabe, Christian (2007): Politische Theorie 1 und 2. München: Fink/utb.

Form der Modulprüfung (als Pflichtveranstaltung): MPL – entweder als Klausur (90 Minuten, am 3.7.2017) oder als kurze Hausarbeit (8-10 Seiten; Abgabe 27.8.2017).
General Studies/WP 2: ebenfalls Klausur oder Hausarbeit (6 CP)

Prof. Dr. Martin Johannes Nonhoff
08-26-M2-2 Übung zur Einführung in die Politische Theorie
Tutorial

Übung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 FVG M2010 (2 SWS)
Anna Hollendung
08-26-M2-3 Übung zur Einführung in die Politische Theorie
Tutorial

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW1-HS H1010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 05.04.17 12:00 - 14:00 GW1-HS H1010
Mo 03.07.17 18:00 - 19:30 HS 1010 (Kleiner Hörsaal)
Christoph Haker (LB)
08-26-M2-4 Übung zur Einführung in die Politische Theorie
Tutorial

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00 SFG 1010 (2 SWS)
Dr. Benjamin Werner-Cöster
08-26-M2-5 Übung zur Einführung in die Politische Theorie
Tutorial

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00 SFG 2080 (2 SWS)
Dr. Janna Wolff
08-26-M2-6 Übung zur Einführung in die Politische Theorie
Tutorial

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SFG 2060 (2 SWS)
Dr. Janna Wolff
08-26-M2-7 Übung zur Einführung in die Politische Theorie
Tutorial

Übung

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 GW2 B2890 SFG 2070 (2 SWS)
Dr. Iris Krimmel
08-26-M2-8 Übung zur Einführung in die Politische Theorie
Tutorial

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 GW2 B2890 GW2 B3850 GW2 B1700 (2 SWS)
Dr. Iris Krimmel

POL-M4 - Europäische Integration

Pflichtmodul 6 CP (VF, PF, KF, LA, Sek)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-M4-1 Einführung in die Europäische Integration
Introduction to European Integration

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)
Dieter Wolf
08-26-M4-1-T Einführung in die Europäische Integration
Tutorial: Introduction to European Integration
Tutorium

Tutorium

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2890 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 24.05.17 18:00 - 20:00 GW2 B1700
Fr 14.07.17 11:00 - 13:00 SH D1020
Dieter Wolf
08-26-M4-1-T2 Einführung in die Europäische Integration (in englischer Sprache)
Tutorial: Introduction to European Integration
Tutorium

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 MZH 1460 (2 SWS)
Dieter Wolf

POL-M7 - Politik, Recht und Wirtschaft

Pflichtmodul 9 CP (VF, Sek) - Pflichtmodul 6 CP (2KPL) (PF, KF, LA)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-M7-1 Politik und Wirtschaft
Political Economy

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 13.07.17 12:00 - 14:00 HS 2010 (Großer Hörsaal)

In dieser Vorlesung geht es um die Wechselwirkungen von Wirtschaft und Politik. Wir betrachten Arbeitslosigkeit, Inflation, Wachstum, Schulden, vergleichen Sozialstaaten und unterschiedliche Spielarten des Kapitalismus, untersuchen langfristige Trends wie die Tertiarisierung der Wirtschaft und die Globalisierung, und diskutieren deren Auswirkungen auf die individuelle Lebensführung, etwa im Bereich des Bildungserwerbs oder der Geschlechter-Arbeitsteilung.
Ziel der Vorlesung ist es, einen Überblick über zeitgenössische ökonomische Theorien zu geben sowie das Wissen der grundlegenden Kausalmechanismen im Zusammenwirken von demokratischen Staat und kapitalistischer Wirtschaft zu vermitteln.
Literatur zur Vorbereitung:
Blanchard, Olivier und Gerhard Illing 2014: Makroökonomie. 6. Aufl. Hallbergmoos: Pearson.
Carlin, Wendy und David Soskice 2015: Macroeconomics: Institutions, Instability, and the Fi-nancial System. Oxford: Oxford University Press.
Krugman, Paul R., Maurice Obstfeld und Marc J. Melitz 2015: Internationale Wirtschaft: Theorie und Politik der Außenwirtschaft. 10. Aufl. Hallbergmoos: Pearson.

Art der Prüfungsleistung (CP):
MPL (6 CP): Klausur (90 Minuten)
KPL (3 CP): Klausur (45 Minuten)

Dr. Valentin Schröder
08-26-M7-2 Politik und Recht
Law and Politics

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 NW1 H 1 - H0020 (2 SWS)

Recht und Politik sind vielfältig verknüpft: Will die Politik in einen Gesellschaftsbereich steuernd eingreifen, erfolgt dies normalerweise über Recht; Recht stiftet Erwartungssicherheit durch eine Steuerung des Verhaltens. In dieser Vorlesung wird ein breiter Bogen gespannt von den allgemeinen Funktionen von Recht und der Struktur des deutschen (Verfassungs-)Rechts, über die zunehmende Bedeutung des Europarechts und des Europäischen Gerichtshofes hin zum Völkerrecht, internationalen Gerichtshöfen und der WTO. Dabei wird uns vor allem beschäftigen, was passiert, wenn wachsende internationale supranationale Rechtsbestände nationales Recht überlappen und manche Akteure hier alternative Rechtspositionen erhalten. Dadurch wird die Funktion von Recht, Erwartungssicherheit zu geben, geschwächt, und mobile Akteure erhalten mehr Rechtspositionen als immobile.
Ziel der Veranstaltung ist es, Politikstudierenden Einblick in eine Nachbardisziplin zu geben und die Aufmerksamkeit für die Bedeutung von Gerichten als wichtigen politischen Akteuren zu wecken.

Dr. Benjamin Werner-Cöster

Soz-STM1 - Statistik/Methoden I

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-2-M1-1 Methoden I
[Methods of Social Research]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Die Vorlesung vermittelt einen einführenden Überblick über Methoden der empirischen Sozialforschung. Im Zentrum stehen eine > Einführung in die Sozialforschung (Schulen, Formen, Beispiele), > Auswahlverfahren, > Systematische Ausfälle in allgemeinen und schwer erreichbaren Populationen, > das standardisierte Interview, > Antwortstile im Interview, > Befragungseffekte im Interview: Modus-, Response- und Interviewereffekte, > Gesamtfehler einer Umfrage, > Experimente im Survey Kontext, > Survey Designs: Telefonsurveys, Web Surveys, Online Panel, Mixed-Mode Surveys, egozentrierte Netzwerksurveys, > Verhaltensbeobachtungen und > Inhaltsanalyse

[The lecture introduces the audience to foundations and techniques of social research. It covers the following topics: > Introduction to social research (schools, forms, examples), > sampling, > unit nonresponse in surveys of the general public and hard-to-survey populations, > the standardized research interview, > response styles in standardized interviews, > mode, response, and interviewer effects in interviews, > total survey error, > survey experiments, > survey designs: telephone surveys, web surveys, online panel, mixed-mode surveys, egocentric network surveys, > behavioral studies, and > content analysis]

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-2-ST1-1 Statistik I
[Social Statistics, Part 1: Descriptive Statistics and Statistical Inference]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Vorlesung und begleitende Übungen führen in Grundlagen der deskriptiven und schließenden Statistik ein. Es werden folgende thematische Bereiche behandelt: > Datenmatrix: Variablen, Skalen, Skalenniveaus; > Einfache Häufigkeitsverteilung: Anteilswerte, empirische Verteilungsfunktion und Quantile einer Häufigkeitsverteilung, graphische Darstellungen, > Maße der zentralen Tendenz, Streuungsmaße; > Grundgesamtheit und Stichprobe: Sampling als Zufallsexperiment, > Standardfehler und Faktoren, die sich darauf auswirken; > Normalverteilung und andere Stichprobenkennwerteverteilungen; > Test statistischer Hypothesen und Berechnung von Konfidenzintervallen; >Kontingenztabellenanalyse (inklusive Chi2 und Chi2-basierten Korrelationsmaßen); > t-Test, > Varianzanalyse und F-Test; > Kovarianz, Korrelation, einfache und multiple lineare Regression (inklusive Interaktionseffekten, R2 und adj. R2)

[Lecture and tutorials introduce the audience to foundations of descriptive statistics and statistical inference. The sessions cover the following subjects: > Data matrix: variables, scales and scale levels; frequency distributions: percentages, empirical distribution function and quantiles, diagrams; > mean values and dispersion measures; > Population and sample: Sampling as a random experiment; > standard error and its determining factors; > Normal curve and other samplings distributions; > statistical hypotheses and confidence intervals; > contingency table analysis (incl. Chi2 and related measures of correlation); > t test; > analysis of variance and F test; > covariance, correlation, simple and multiple linear regression (including interaction effects, R2 and adj. R2)]

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-2-ST1-2 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-3 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-4 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-5 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-6 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-7 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-8 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-9 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-10 Übung "Statistik 1"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-11 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-12 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-13 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.

POL-M10 - Politische Theorien moderner Gesellschaften

Wahlpflichtmodul 9 CP (VF, KF) - Wahlpflichtmodul 9 oder 6 CP (GPL) (PF) - Wahlpflichtmodul 6 CP (GPL) (LA, Sek)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-M10-1 Spieltheorie in den Sozialwissenschaften
Game Theory in the Social Sciences

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 2060 (2 SWS)

Ein Hauptanliegen der Sozialwissenschaften ist die Erklärung interdependenten Handelns, also des Handelns einer jeden Akteurin – ob Regierung, Behörde, Firma oder Individuum – unter Berücksichtigung des Handelns der anderen Akteure, mit denen sie es zu tun hat. Interdependentes Handeln ist auch der Gegenstand der Spieltheorie und deshalb bietet die Spieltheorie eine Grundlage für die Untersuchung zahlreicher sozialwissenschaftlicher Fragestellungen, wie z.B. gesellschaftliche Umverteilung, Probleme kollektiven Handelns, Verhandlungssituationen, Kriegsursachen oder internationale Kooperation. So ist es nicht verwunderlich, dass zentrale Konzepte, wie z.B. Kants Kategorischer Imperativ, das Gefangenendilemma, das Condorcet-Paradox, die Tragödie der Allmende oder Scharpfs joint decision trap in einer engen Verbindung mit spieltheoretischen Überlegungen stehen oder sogar direkt aus ihnen hervorgingen.
Diese vielseitige Anwendbarkeit spieltheoretischer Erkenntnisse bringt aber eine Hürde mit sich: die Spieltheorie stützt sich auf formale Methoden, wie sie in der Mathematik verwendet werden. Das Anliegen des Seminars ist es deshalb, die Studierenden mit diesen Grundlagen der Spieltheorie vertraut zu machen.
In insgesamt sechs Themenfeldern beschäftigen wir uns dafür mit grundlegenden spieltheoretischen Konzepten wie z.B. Nash-Gleichgewicht und Pareto-Effizienz, strategischen und extensiven Spielen sowie Spielen unter imperfekter Information. Wir erarbeiten diese Grundlagen mithilfe von Lehrgesprächen, darauf aufbauenden Übungen für das Studium zuhause und Übungsbesprechungen in der jeweils folgenden Sitzung.

Literatur zur Vorbereitung:
Güth, Werner, Siegfried Berninghaus und Karl-Martin Ehrhart 2010: Strategische Spiele: Eine Einführung in die Spieltheorie. Berlin: Springer.
Hargreaves Heap, Shaun P. und Yanis Varoufakis 1995: Game Theory: A Critical Introduction. London: Routledge.
Holler, Manfred, Gerhard Illing und Stefan Napel 2016: Einführung in die Spieltheorie. 8.Aufl. Berlin: Springer-Gabler.
Osborne, Martin J. 2004: An Introduction to Game Theory. New York: Oxford University Press.
Art der Prüfungsleistung (CP):
-GPL (6 CP): Klausur (120 Minuten)
-MPL (3 CP): Klausur (90 Minuten)
-KPL: Kurz-Klausur (45 Minuten)

Dr. Valentin Schröder
08-26-M10-2 Theories of Nationalism (in englischer Sprache)
englischsprachig

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 FVG M2010 (2 SWS)

With ultra-right parties on the rise all over the world, nativist rhetoric and race-baiting becoming mainstream discourse, nationalism remains a relevant topic in political science. Nationalistic tendencies not only influence domestic politics, but also have far-reaching implications for foreign policy and international relations in general, as Brexit, Trump and AfD have shown. This course explores paradigms of particular relevance to the study of nationalism, such as social movement theory, ontological security, collective memory, everyday nationalism, as well as primordial and modernist approaches. Students will then be asked to apply these theoretical perspectives to a practical case study of their own choosing.

Elizaveta Gaufman
08-26-M10-4 Politisch-ökonomisches Denken im 20. Jahrhundert: Einführung in die Arbeiten von Keynes, Hayek, Eucken und Polanyi
Political-Economic Thought in the 20th Century: Introduction to the work of Keynes, Hayek, Eucken and Polanyi

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 IW3 0200 (2 SWS)

Freiheitliche Politik, größtmöglicher gesellschaftlicher Wohlstand und gerechte Verteilung – diese drei Gegenstände bilden das Dreieck des politisch-ökonomischen Denkens, das in Europa in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entsteht und die Nachkriegsordnung auf unterschiedliche Weise geprägt hat. Die zentralen Auseinandersetzungen finden dabei insbesondere um die Funktion der Marktwirtschaft und um die Möglichkeiten ihrer gesellschaftlichen und staatlichen Regulierung statt.
In diesem Seminar wollen wir vier der wichtigsten europäischen Protagonisten des angesprochenen politisch-ökonomischen Denkraums gemeinsam lesen und diskutieren: John Maynard Keynes, Friedrich August von Hayek, Walter Eucken und Karl Polanyi. Das inhaltliche Ziel des Seminars ist es, die unterschiedlichen und zum Teil konfligierenden Beiträge der genannten Autoren kennenzulernen und zueinander in Bezug zu setzen . Auf diese Weise wird es möglich, die ideellen Grundlagen der politisch-ökonomischen Welt, in der wir heute leben, zu erfassen, zu verstehen und zu diskutieren. Das didaktische Ziel besteht darin, die Lektüre und Interpretation mitunter anspruchsvoller theoretischer Texte zu erlernen und darauf aufbauend zu verstehen, wie man selbst theoretische und empirische Argumente gut verkoppeln kann (denn die politische Ökonomie zeichnet sich dadurch aus, dass ihre theoretischen Entwürfe immer auf historisches oder sozialwissenschaftliches Wissen zurückgreifen).

Sebastian Botzem
Prof. Dr. Martin Johannes Nonhoff
08-26-M10-5 Klimaethik
Climate Ethics
Das Seminar entfällt im Sommersemester 2017

Seminar
Peter Mayer
08-26-M10-6 "Der Wille zum Wissen". Foucaults Analyse von Sexualität, Biopolitik und Rassismus
The History of Sexuality, Part I: An Introduction. Foucault´s Analysis of Sexuality, Biopolitics and Racism

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B1630 (2 SWS)

Michel Foucaults erster Band seines Projekts einer „Geschichte der Sexualität“ ist längt ein moderner Klassiker der politischen Theorie/Philosophie. Sein seit Anfang der 1970er Jahre entwickelter Machtbegriff wird darin systematisch expliziert und zugleich in Auseinandersetzung mit dem historischen Material seiner Untersuchungen weiterentwickelt. Mithilfe dieser methodologischen Begriffsentwicklung kommt Foucault dann zu seinen weitreichenden, stark rezipierten Diagnosen der Gegenwart, die sich vor allem in drei Thesen niederschlagen: Erstens sei Sexualität keineswegs eine natürliche, aber unterdrücke Gegebenheit, sondern stelle eine spezifische Erfahrung dar, die erst im 19. Jahrhundert entstanden und politisch ausgebaut worden sei, weshalb Befreiungskämpfe unwissentlich zu Komplizen jener Macht würden, die sie zu bekämpfen meinen. Zweitens habe sich diese Macht wesentlich verändert: sie sei nicht länger die souveräne Macht, von der die politische Philosophie ausgehe, und auch nicht nur die Disziplinarmacht, wie Foucault sie in Überwachen und Strafen (1975) analysiert hatte; vielmehr müsse sie als Biomacht begriffen werden: als Macht, Leben zu machen und sterben zu lassen. Drittens schließlich sei diese Biomacht aber keineswegs eine weniger tödliche Macht; als Legitimation immer größerer Massaker entwickle sich vielmehr eine neue Form des Staatsrassismus.

Das Seminar will diesen drei Thesen nachgehen. Es ist dazu als Lektüreseminar konzipiert, in dessen Mittelpunkt das genaue Lesen und Diskutieren von Foucaults Buch steht. In der zweiten Hälfte des Seminars wollen wir dann erkunden, wie seine Diagnose bestritten, verteidigt und weiterentwickelt wurde.

Literatur:
Unabdingbar ist, dass Sie Foucaults Buch erwerben, bevor das Seminar beginnt!

Foucault, Michel (2005 [1976]): Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit 1. Übersetzt von Ulrich Raulff und Walter Seitter. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

Hilfreiche Einführungen und weiterführende Literatur:
Sarasin, Philipp (2008): Michel Foucault zur Einführung. 3. Aufl. Hamburg: Junius.
Folkers, Andreas und Thomas Lemke (Hrsg.) (2014): Biopolitik. Ein Reader. Berlin: Suhrkamp.

Michel Foucault’s first volume of his project of a “history of sexuality” is a modern classic. In it, Foucault systematizes and further develops the concept of power he has been working on since the beginning of the 1970s. Using historical material to sharpen the concept, Foucault arrives at three ambitious, far-reaching and hugely influential theses: First, sexuality is not a natural yet repressed phenomena; it rather is a modern invention of the 19th century, systematically nurtured by the dominant powers. Thus struggles against the repression of sexuality are far less liberating than they take themselves to be. On the contrary, they are actually complicit with the power they want to fight against. Second, this power is no longer the sovereign power political philosophy usually speaks of, and even is not only the disciplinary power Foucault described in Discipline and Punish (1975). Instead, it must be conceptualized as “bio-power”: the power to foster life and to let die. Third, this bio-power is no less deadly than other forms of power; the legitimation of ever larger massacres will now be found in a new form of state racism.

The seminar will examine these three theses. It does so by carefully reading and discussing Foucault’s book as a whole. In the second half, we will explore how Foucault’s diagnosis was criticized, defended and developed.

Literature:
You should buy Foucault’s book before the seminar starts!

Foucault, Michel (2005 [1976]): Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit 1. Übersetzt von Ulrich Raulff und Walter Seitter. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

Preparatory Literature:
Sarasin, Philipp (2008): Michel Foucault zur Einführung. 3. Aufl. Hamburg: Junius.
Folkers, Andreas und Thomas Lemke (Hrsg.) (2014): Biopolitik. Ein Reader. Berlin: Suhrkamp.

Dr. Frieder Vogelmann

POL-M11 - Internationale Politik

Wahlpflichtmodul 9 CP (VF, KF) - Wahlpflichtmodul 9 oder 6 CP (GPL) (PF) - Wahlpflichtmodul 6 CP (GPL) (LA)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-M11-1 Der lange Weg in die Katastrophe. Vorgeschichte und Ursachen des Ersten Weltkriegs
The long road into abyss. Manifold origins of the First World War

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Über die Ursachen kaum eines anderen Konflikts ist derart viel geschrieben worden wie über die des Ersten Weltkriegs. Obwohl sich der Beginn dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (George F. Kennan) im Jahr 2014 bereits zum 100. Mal jährte, herrscht nach wie vor keine Einigkeit über Schuld und Verantwortung hinsichtlich der Auslösung des bis dahin verlustreichsten Konflikts der Geschichte. Fest steht allerdings, dass die Ursachen überaus vielfältig waren und die Vorgeschichte nicht erst einige Monate vor Ausbruch des Krieges begann. Antagonistische Bündnissysteme, außenpolitische Krisen, imperialistische Streitigkeiten, wirtschaftliche Konkurrenz, ideologische Differenzen und innenpolitische Querelen innerhalb der europäischen Großmächte führten zu einem explosiven Gemisch, das letztlich durch den Mord am österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 entzündet wurde. Ziel des Seminars ist es, diesen vielfältigen Ursachen auf den Grund zu gehen, die Hintergründe der zahlreichen Spannungen innerhalb Europas aufzuzeigen und zugleich nach alternativen Lösungsmöglichkeiten zu fragen.

Lukas Grawe (LB)
Dr. Nikolas Dörr (LB)
08-26-M11-2 Erdöl und internationale Politik im 20. Jahrhundert
Oil and international politics in the Twentieth Century

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B1216 GW2 B1400 NUR Mi. - So.

Einzeltermine:
Mi 05.04.17 14:00 - 16:00 FVG M2010
Dr. Roy Karadag
Marcus Wolf (LB)
08-26-M11-3 Die Außenpolitik der Europäischen Union
Foreign policy of the European Union

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:30 - 10:00 FVG M2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 23.06.17 09:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2

Im Seminar beschäftigen wir uns zunächst mit der historischen Entwicklung, den strukturellen Grundlagen und der institutionellen Ausgestaltung der Außenpolitik der Europäischen Union (EU). In einem weiteren Schritt setzen wir uns dann mit verschiedenen theoretischen Perspektiven auf den Seminargegenstand auseinander, ehe die Ziele, Strategien und Wertbezüge der EU-Außenpolitik anhand ausgewählter Fälle rekonstruiert werden sollen. Neben der Außenhandels- und der Sicherheitspolitik werden die Migrations- und die Entwicklungspolitik dabei ebenso zum Thema wie die Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP). Besondere Aufmerksamkeit verdient in diesem Zusammenhang die Frage, worin die handlungsleitenden Überzeugungen derjenigen bestehen, die für die Außenpolitik der EU verantwortlich zeichnen. Um diese – nicht nur in Zeiten der gegenwärtigen Akzeptanzkrise der EU zentral wichtigen – Frage möglichst systematisch beantworten zu können, werden wir im Rahmen des Seminars auch methodische Aspekte erörtern (Stichworte hierzu: Grounded Theory, Objektive Hermeneutik).

Ulrich Franke
08-26-M11-3-1 Model European Union (in englischer Sprache)
Simulation of the Consilium

Kurs
ECTS: 3 (or 6 with main seminar)

Einzeltermine:
Mi 12.04.17 12:00 - 14:00 GW1 A0010
Mi 19.04.17 12:00 - 14:00 GW1 A0010
Mi 17.05.17 12:00 - 14:00 GW1 A0010
Fr 19.05.17 15:00 - 18:00 GW2 A4020
Fr 19.05.17 19:00 - 21:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 20.05.17 09:00 - 18:00 GW2 A4020
So 21.05.17 09:00 - 18:00 GW1 A0150
Mi 24.05.17 12:00 - 14:00 GW1 A0010
Mi 24.05.17 18:30 - 20:00 GW2 B1410

Since 2008, the European Union suffered from severe crises. The only reason why the economic situation of Greece isn’t in the media anymore is that new problems came up and began to fill front pages. Examples are the annexation of Crimea by the Russian Federation and the Ukraine-crisis since 2014 as well as the lack of consensus in 2015 when thousands of refugees arrived at the European borders. The European Union is far from being a united family of nations guaranteeing peace, freedom and economic growth for its citizens. These problems will be the framework of our Model European Union.

In our course, we will simulate the Consilium (Council of the European Union) in the configuration of the Foreign Affairs Council. Thus, we will focus on foreign affairs and international relations but also issues of security or migration might appear on the agenda. The concrete topic is to be announced within the second week of the semester. Therefore, every participant will be a foreign minister of one of the 28 (!) member states. It is not necessary to take part in the seminar "Die Außenpolitik der Europäischen Union" although it could be helpful and is recommended.

For receiving CP one has to hand in a portfolio consisting of two policy statements à 3 - 4 pages expounding the position of the represented member states. The first paper deals with the issue which will be discussed during the simulation while the second position paper will explore an elective topic. Both of these topics will be announced soon.

The simulation will take place from May 19th (15h) until 21st (18h). Since we want to conduct a simulation, the participation in this course is only recommended if you’re able to attend the sessions during the respective weekend. Preparatory classes take place at 04/12/17 and 04/19/17 (second and third week of the semester) on Wednesdays, 12h – 14h. A final meeting is scheduled on 05/24/17, 12-14h for evaluation purposes.

We hope to have caught your interest in our MEU-course and decision making processes of the European Union. Any questions left? Please contact us via StudIP or alternatively via mail: krome.konstantin@googlemail.com and jonas.pauly@gmx.net

Looking forward to see you during the first session,
Konstantin Krome and Jonas Pauly

Ulrich Franke
Jonas Pauly
Konstantin Krome
08-26-M11-4 Forschungsseminar Celebrity Diplomacy

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 12:00 FVG M2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 30.06.17 09:00 - 16:00 SFG 2010

Weltweit bekannte Vertreterinnen und Vertreter aus Sport, Film und anderen Zweigen der Kulturindustrie setzen ihre Prominenz häufig für ausgewählte Ziele der Vereinten Nationen und deren Sonderorganisationen ein. So ist etwa Leonardo DiCaprio UN-Sonderbotschafter des Friedens („UN Messenger of Peace“), Dirk Nowitzki Botschafter des Kinderhilfswerks UNICEF oder Angelina Jolie Sonderbotschafterin des UN-Hochkommissars für Flüchtlinge. Wie aber ist es um die Politikverständnisse der „Stars“ bestellt? Von welchen Weltbildern oder anderen Überzeugungen lassen sie sich leiten? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forschungsseminars sollen dazu befähigt werden, Antworten auf diese Fragen zu finden. Zu diesem Zweck werden ein Analyserahmen entwickelt und rekonstruktive Verfahrensweisen erörtert. Auf dieser Grundlage werden die Weltbilder der „Celebrity Diplomats“ dann rekonstruiert, insbesondere anhand der von ihnen als UN-Botschafter getätigten Äußerungen. Hierzu werden sich Arbeitsgruppen bilden, die nicht nur gemeinsam Material recherchieren und deuten, sondern ihre (Zwischen-)Ergebnisse auch im Plenum vorstellen und zur Diskussion stellen werden. Zudem werden wir uns mit verschiedenen theoretischen Perspektiven auf Diplomatie beschäftigen und das Phänomen der „Celebrity Diplomacy“ auf diesem Weg in den Gegenstandsbereich der Weltpolitikforschung einzuordnen versuchen.

Ulrich Franke
08-26-M11-5 War and Peace: Rational and Nonrational Perspectives (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 GW2 B2900 SFG 2060 GW2 B3850

Einzeltermine:
Sa 01.07.17 09:00 - 11:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 01.07.17 11:00 - 13:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

The causes of war and the conditions of peace have always been central to international relations (IR) as a field of social-scientific research. The seminar seeks to introduce students to the study of war and peace by looking at scholarly contributions reflecting the variety of approaches and perspectives that have developed over the years. For this purpose, we will discuss classical and more recent work varying inter alia in theoretical orientation (realism, liberalism, etc.), level of analysis (individual, state, system), and empirical focus (inter-state war, civil war). Special attention will be paid to the “micro-foundations” of competing accounts of war and peace, where we find rationalist approaches highlighting strategic action and psychological approaches pointing to the significance of non-rational factors such as cognitive biases, small-group dynamics, and emotions in decisions about war and peace.

Preparatory Literature

Levy, Jack S. (2013): Interstate War and Peace. In: Carlsnaes, Walter/Risse, Thomas/Simmons, Beth A. (eds.): Handbook of International Relations. 2nd edn. Los Angeles, CA: Sage, 581-606.

Walter, Barbara F. (2013): Civil Wars, Conflict Resolution and Bargaining Theory. In: Carlsnaes, Walter/Risse, Thomas/Simmons, Beth A. (eds.): Handbook of International Relations. 2nd edn. Los Angeles, CA: Sage, 656-672.

Requirements

GPL/6 CP: term paper (15-20 pages) or oral exam (30 minutes)

MPL/3 CP: oral presentation (15 minutes) plus written elaboration (5 pages) or small term paper (8-10 pages)

Peter Mayer
08-26-M11-6 Macht, Autorität und globales Regieren
Power, Authority, and Global Governance

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SFG 1010 (2 SWS)

Macht ist ein zentraler Begriff der Sozialwissenschaften. Zugleich ist er hochumstritten. Das gilt auch für die Internationalen Beziehungen (IB). Verwirrenderweise erscheinen hier die Quellen, Formen und Folgen von Macht manchmal als die Domäne einer bestimmten Theorieschule, des Realismus nämlich, und manchmal als der geteilte Bezugspunkt aller Theorien, die sich freilich darin unterscheiden, was sie genau unter Macht verstehen. In diesem Seminar soll es zunächst darum gehen, konkurrierende und komplementäre Verständnisse von Macht, die in den IB auf Interesse gestoßen sind, kennenzulernen und miteinander in Beziehung zu setzen. Anschließend werden wir untersuchen, wie diese unterschiedlichen Möglichkeiten, sich auf Macht einen Reim zu machen, in der Analyse von internationalen Beziehungen – namentlich im (wenigstens bis vor kurzem) wachsenden Feld der „Global Governance“ – fruchtbar gemacht werden können.

Literatur zur Vorbereitung

Barnett, Michael/Duvall, Raymond (2005): Power in International Politics. In: International Organization, 59 (1), 39-75.

Mattern, Janice Bially (2008): The Concept of Power and the (Un)discipline of International Relations. In: Reus-Smit, Christian/Snidal, Duncan (Hrsg.): The Oxford Handbook of International Relations. Oxford: Oxford University Press, 691-698.

Prüfungsleistungen

GPL/6 CP: Hausarbeit (15-20 Seiten) oder mündliche Prüfung (30 Minuten)

MPL/3 CP: Referat (15 Minuten) mit schriftlicher Ausarbeitung (5 Seiten) oder kurze Hausarbeit (8-10 Seiten)

Peter Mayer
08-26-M11-7 Globale Umweltgovernance
Global Environmental Governance

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 18:00 - 20:00 GW2 B1170 (2 SWS)
wöchentlich Do 18:00 - 20:00 GW2 B2880

Die Zunahme globaler (Umwelt)Probleme bei gleichzeitiger Abnahme staatlicher Problemlösungsfähigkeit und fortgesetztem Marktversagen machen internationale Kooperation sowie die Einbeziehung nichtstaatlicher Akteure im Rahmen globaler Regelungsarrangements zu einer notwendigen Alternative der Problembearbeitung. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass der Bereich der internationalen Umweltpolitik das am stärksten institutionalisierte Politikfeld in den internationalen Beziehungen ist und als solches Vorbildcharakter für andere Politikfelder besitzt. Nach einer Auseinandersetzung mit den Ursachen und Motiven der Herausbildung internationaler, transnationaler und privater Regelungsarrangements im Bereich der Umweltpolitik werden im Seminar einzelne systematisch ausgewählte Beispiele einer näheren und auch vergleichenden Betrachtung unterzogen und die Frage nach ihrer Effektivität und Legitimität sowie dafür geeigneter Bewertungsmaßstäbe behandelt. Ziel des Seminars ist ein Verständnis der Entstehungsbedingungen, der Schwierigkeiten und der potenziellen Wirkungen internationaler Zusammenarbeit in der internationalen Umweltpolitik sowie die Befähigung zu deren systematischer Evaluation.

The objective of the course is to give a compact overview over key concepts in global environmental governance and selected international environmental regimes. The course will strike a balance between theoretical issues (regime formation, effective and legitimate governance) and empirical ones (climate change, biodiversity, chemical hazards). At the end of the course, the students should be able to appreciate the complexity under which global environmental governance operates, as arising from strong interdependencies between various socio-economic and socio-ecologic systems, from legal/institutional complexity at the international level.

Ingo Take

POL-M12 - Vergleichende Systemanalyse und europäische Politik

Wahlpflichtmodul 9 CP (VF, KF) - Wahlpflichtmodul 9 oder 6 CP (GPL) (PF) - Wahlpflichtmodul 6 CP (GPL) (LA, Sek)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-M12-1 Vergleichende Autokratieforschung
Comparative Authoritarianism Research

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
Aline Grünewald
08-26-M12-1.1 Vergleichende Autokratieforschung
Comparative Authoritarianism Research
Praktischer Teil im CIP-Raum an den 5 letzten Terminen des Sommersemesters

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8)
Aline Grünewald
08-26-M12-2 Die Dynamiken der Europäischen Integration: Vertiefung, Erweiterung, Demokratisierung
The Dynamics of European Integration: Deepening, Enlargement, Democratization

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B3770 (2 SWS)

"Der europäische Integrationsprozess ist durch drei zentrale Dynamiken gekennzeichnet: Durch beständige Kompetenztransfers von der mitgliedstaatlichen auf die europäische Ebene (Vertiefung), durch kontinuierliche Aufnahme neuer Mitgliedstaaten (Erweiterung) sowie durch stetige Versuche der Sicherung und Konsolidierung der demokratischen Qualität europäischer Institutionen und Willensbildungsprozesse (Demokratisierung). Im Seminar sollen diese Entwicklungen nachvollzogen und schließlich diskutiert werden, inwieweit diese drei Dynamiken miteinander kompatibel sind: Was bedeutet die stetige Erweiterung für die Effektivität europäischen Regierens? Kann europäische Politik ihre wachsenden Zuständigkeiten überhaupt richtig nutzen? Oder scheitert sie zunehmend angesichts der immer größer werdenden Vielfalt nationaler Interessen? Und wenn trotz dieser Schwierigkeiten dennoch allgemein verbindliche Entscheidungen getroffen werden – sind diese dann noch ausreichend demokratisch legitimiert?

Das Seminar soll anhand ausgewählter Texte sowohl in die Grundzüge als auch in die zentralen Probleme des europäischen Einigungsprozesses einführen. Den Teilnehmenden soll demnach nicht nur wesentliches Sachwissen, sondern auch ein grundlegendes analytisches Rüstzeug mit auf den Weg gegeben werden, mit dem sie im gesamten weiteren Studienverlauf arbeiten können."

Dr. Benjamin Werner-Cöster
08-26-M12-3 Körperpolitik – pränataldiagnostische und reproduktive Maßnahmen im europäischen Vergleich
Forschungsseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Janna Wolff
08-26-M12-4 Weg von Europa, hin zu neuen nationalen Identitäten
New nationalism in the EU

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SFG 2070 (2 SWS)

Der Zulauf für euroskeptische Parteien, die Wahlerfolge rechtspopulistischer Kandidaten und Parteien sowie der zunehmende politische Isolationismus werden als Konsequenzen für die zunehmende Unzufriedenheit mit den politischen Eliten gesehen. Das europaweite Wiedererstarken nationalistischer Führungspersönlichkeiten und Politikinhalte werden als Anzeichen für die zunehmenden Integrationsdefizite westlicher Demokratien verstanden.
Was ist ursächlich für diese Entwicklungen zu sehen? Welche Gemeinsamkeiten, aber auch welche Unterschiede lassen sich feststellen? Wie kommt es, dass wir zum Beispiel in zahlreichen osteuropäischen Ländern stark xenophob ausgeprägte Haltungen vorfinden, wo sich kaum Ausländer in diesen Ländern finden? Welche Rolle kommt in den zunehmend komplexer werdenden sozialen Strukturen und Vernetzungen, individuellen und kollektiven Identitäten zu? Welche Auswirkungen haben diese Entwicklungen auf die Funktionsfähigkeit und die Stabilität der europäischen Demokratien?
Ziel dieses Seminars ist es, anhand eines breiten theoretischen Gerüsts die Grundlagen zur Erforschung der Stabilität von Politischen Systemen zu erforschen. Aufbauend auf den grundlegenden Arbeiten der Civic-Culture-Forschung, geht es darum ein differenziertes Grundlagenwissen zur Verflechtung politischer Einstellungen, der Responsivität von Eliten und der Funktionsfähigkeit von politischen Systemen zu erwerben.
Im Vorfeld der Bundestagswahlen sowie der französischen Präsidentschaftswahlen in 2017 bietet es sich, auf aktuelle Entwicklungen einzugehen und diese in Bezug zu den Wahlerfolgen rechtspopulistischer Parteien und Kandidaten der vergangenen Jahre zu setzen.

Dr. Iris Krimmel
08-26-M12-5 Politik der Autonomie: Selbstregierung von Minderheiten im Ländervergleich
Politics of Autonomy: Minority Self-government in different countries

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 B2130 - gesperrt ab 01.10. - (Ersatz A1260) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 11.07.17 14:00 - 16:15

Kurze Beschreibung: In vielen Orten der Welt erhebt sich die Forderung nach Autonomie und Selbstregierung von Minderheiten. Viele Staaten setzen Autonomiereformen für Minderheiten um und im Gegensatz dazu lehnen einige diese strikt ab. Das Seminar zielt darauf ab, die verschiedenen Modelle der regionalen und kulturellen Autonomie von Minderheiten in verschiedenen Ländern Europas und Lateinamerika zu diskutieren und sich mit Themen, wie Minderheitenfragen, Selbstregierung, politische Repräsentation und Partizipation der Minderheiten und Konfliktlösung durch vertikale Gewaltenteilung (Autonomie, Föderalismus), auseinander zu setzen.

Dr. Cetin Gürer ((LB))
08-26-M13-1 No Border - Flüchtlingsbewegung und radikale Alternativen der letzten 20 Jahre
No border - refugee movement and radical alternatives of the past 20 years

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 25.04.17 18:00 - 20:00 SFG 2040

In den letzten Jahren haben wir einen Hype um das Thema „Flüchtlinge“ im Allgemeinen erlebt. Das Seminar nähert sich diesem Thema aus der Perspektive der Sozialen Bewegungsforschung. Flüchtlingsproteste sind ein Thema das sich großen Teilen der Bevölkerung seit 2012 als spontan emergierend darstellte. Die aktuelle Flüchtlingsbewegung hat aber eine Vorgeschichte bis in die 90er hinein. Mobilisierung von Aktionen die von Geflüchteten selbst organisiert sind, ist Ergebnis vieler Jahre des Aufbaus von trans- und internationalen Netzwerken und eines Erfahrungsschatzes rund um Proteststrategien und Kampagnienarbeit. Ziel des Seminars soll es zum einen sein einen Überblick über die Zusammenhänge zu gewinnen, in denen Proteste für die Rechte von Flüchtlingen und andere Migrant_innen stattfinden. Welche Rolle spielen Definitionsmacht und Selbstermächtigung, Unterstützung und Paternalismus, welche die Kirchen, NGOs und die Antifa. Wie hängt das alles mit kein mensch ist illegal und „Refugees Welcome“-Initiativen (auch hier an der Uni!) eigentlich zusammen?! Vorgestellt und diskutiert werden zentrale theoretisch-empirische Debatten aus den critical citizenship studies und der Grenzregimeanalyse rund um sans-papiers&noborder, critical whiteness und Postkolonialismus der letzten 20 Jahre. Das Seminar dient der Diskussion. Zentrale Leistungsanforderung wird eine Hausarbeit sein.

Leslie Carmel Gauditz, M.A.

POL-M13 - Staatsaufgaben

Wahlpflichtmodul 9 CP (VF, KF) - Wahlpflichtmodul 9 oder 6 CP (GPL) (PF) - Wahlpflichtmodul 6 CP (GPL) (LA)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-M12-3 Körperpolitik – pränataldiagnostische und reproduktive Maßnahmen im europäischen Vergleich
Forschungsseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Janna Wolff
08-26-M13-1 No Border - Flüchtlingsbewegung und radikale Alternativen der letzten 20 Jahre
No border - refugee movement and radical alternatives of the past 20 years

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 25.04.17 18:00 - 20:00 SFG 2040

In den letzten Jahren haben wir einen Hype um das Thema „Flüchtlinge“ im Allgemeinen erlebt. Das Seminar nähert sich diesem Thema aus der Perspektive der Sozialen Bewegungsforschung. Flüchtlingsproteste sind ein Thema das sich großen Teilen der Bevölkerung seit 2012 als spontan emergierend darstellte. Die aktuelle Flüchtlingsbewegung hat aber eine Vorgeschichte bis in die 90er hinein. Mobilisierung von Aktionen die von Geflüchteten selbst organisiert sind, ist Ergebnis vieler Jahre des Aufbaus von trans- und internationalen Netzwerken und eines Erfahrungsschatzes rund um Proteststrategien und Kampagnienarbeit. Ziel des Seminars soll es zum einen sein einen Überblick über die Zusammenhänge zu gewinnen, in denen Proteste für die Rechte von Flüchtlingen und andere Migrant_innen stattfinden. Welche Rolle spielen Definitionsmacht und Selbstermächtigung, Unterstützung und Paternalismus, welche die Kirchen, NGOs und die Antifa. Wie hängt das alles mit kein mensch ist illegal und „Refugees Welcome“-Initiativen (auch hier an der Uni!) eigentlich zusammen?! Vorgestellt und diskutiert werden zentrale theoretisch-empirische Debatten aus den critical citizenship studies und der Grenzregimeanalyse rund um sans-papiers&noborder, critical whiteness und Postkolonialismus der letzten 20 Jahre. Das Seminar dient der Diskussion. Zentrale Leistungsanforderung wird eine Hausarbeit sein.

Leslie Carmel Gauditz, M.A.
08-26-M13-2 Politikdiffusion
Policy Diffusion
Forschungsseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (4 SWS)

In Zeiten von Globalisierung, europäischer Integration und zunehmender weltweiter Kommunikation sind Staaten immer stärker miteinander vernetzt. Politikdiffusion, also die Übertragung von Politiken, Programme und Innovationen zwischen politischen Systemen, spielt dabei eine immer größere Rolle. Regierungen lernen von best-practice-Beispielen, übernehmen Politikmodelle anderer Länder oder stehen im Wettbewerb zueinander. Doch welche Arten von Politikdiffusion gibt es? Welche Staaten sind füreinander von Relevanz? Und wie genau läuft Politikdiffusion ab? In diesem Seminar werden zunächst die theoretischen Grundlagen von Politikdiffusion und verschiedene methodische Zugänge besprochen. In einem zweiten Teil werden am Beispiel verschiedener Politikfelder wie Liberalisierungspolitik und Sozialpolitik die Befunde der empirisch vergleichenden Forschung diskutiert. Schließlich werden in einem dritten Teil die Methoden und Softwarekenntnisse vermittelt, die notwendig sind, empirische Analysen zu Politikdiffusion eigenständig und computergestützt umsetzen zu können. Ziel des Seminars ist, dass die Studierenden am Ende sowohl über einen umfassenden Überblick über die Literatur zu Politikdiffusion verfügen als auch konkrete Einblicke in die anwendungsorientierte Forschungspraxis gewinnen sowie eigene Forschungsfragen zum Thema selbst empirisch umsetzen können. Statistische Grundkenntnisse sind dabei von Vorteil.

Leistungen:
MPL (3 CP): Mündliches Referat (15 Minuten) und dazu eine schriftliche Ausarbeitung (5 Seiten),
GPL (6CP): Hausarbeit (15-20 Seiten)
für 9 CP müssten GPL+MPL abgelegt werden

Carina Schmitt
08-26-M13-3 Privatisierung von Staatsunternehmen in reichen Demokratien
The Privatization of State Owned-Enterprise in Rich Democracies

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
Herbert Obinger
08-26-M13-4 Varianten des Wohlfahrtsstaates im internationalen Vergleich
Varieties of welfare states in international perspective

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
Herbert Obinger

POL-M14 - Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland

Pflichtmodul 9 CP (GrS) - Wahlpflichtmodul 9 CP (VF, KF) - Wahlpflichtmodul 9 oder 6 CP (GPL) (PF) - Wahlpflichtmodul 6 CP (GPL) (LA, Sek)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-M14-1 Wahlforschung mit Stata
Electoral research with Stata

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)

Wahlen sind das zentrale Element der repräsentativen Demokratie und damit auch des politischen Systems der Bundesrepublik. Die Erklärung der Zusammenhänge zwischen den politischen Einstellungen der Bürger und deren Wahlverhalten ist daher einer der wichtigsten Gegenstände des Fachs Politikwissenschaft. Das Seminar soll daher zum einen in die Fragestellungen, theoretischen Ansätze und empirischen Befunde dieses Forschungszweigs einführen.
Dafür beschäftigen wir uns zunächst mit den klassischen Theorien des Wahlverhaltens, insbesondere mit den mikro- und makrosoziologischen Erklärungen der Michigan-Schule und des Cleavage-Ansatzes sowie mit grundlegenden Arbeiten unter dem Rational-Choice-Paradigma. Anschließend wenden wir uns exemplarisch einzelnen wichtigen empirischen Fragen zu, zum Beispiel der Wahl extremistischer Parteien oder dem Wahlverhalten von Migranten. Dieser empirische Teil verläuft entlang der neueren Arbeiten zum Wahlverhalten in Deutschland.
Zum anderen stützt sich die empirische Wahlforschung stark auf statistische Verfahren. In Verbindung mit den inhaltlichen Aspekten sollen deshalb die Fähigkeiten der Studierenden auch im methodischen Bereich aufbauend auf dem Statistik-/Methodenmodul praktisch angewendet und so weiter konsolidiert werden. Dabei geht es auch um Kenntnisse über einschlägige verfügbare Datensätze und über das Arbeiten mit Daten und Datensätzen mithilfe des Statistikpakets Stata.
Die Fähigkeit zum eigenständigen Verständnis englischsprachiger Fachliteratur und Grundkenntnisse statistischer Verfahren werden vorausgesetzt.


Literatur zur Vorbereitung:
Dalton, Russell J. 2008: Citizen Politics: Public Opinion and Political Parties in Advanced Industrial Democracies. Washington, D.C.: CQ Press.
Falter, Jürgen W. und Harald Schoen 2005: Handbuch Wahlforschung. Wiesbaden: VS - Verlag für Sozialwissenschaften.
Gabriel, Oscar W., Bernhard Weßels und Jürgen W. Falter (Hrsg.) 2009: Wahlen und Wähler: Analysen aus Anlass der Bundestagswahl 2005. Wiesbaden: VS - Verlag für Sozialwissenschaften.
Gabriel, Oscar W. und Bettina Westle 2012: Wählerverhalten in der Demokratie: Eine Einführung. Baden-Baden: Nomos/UTB.
Pappi, Franz Urban und Susumu Shikano 2007: Wahl- und Wählerforschung. Baden-Baden: Nomos.
Schmitt-Beck, Rüdiger (Hrsg.) 2012: Wählen in Deutschland. Baden-Baden: Nomos.
Van der Eijk, Cees und Mark N. Franklin 2009: Elections and Voters. Basingstoke: Palgrave Macmillan.


Art der Prüfungsleistung (CP):
6 CP (GPL): Thesengestütztes Referat von maximal 15 Minuten Dauer mit Handout (45% der Note, ersatzweise Kurzpapier von 6 Seiten) und Hausarbeit (10 Seiten, 55%).
3 CP (MPL): Thesengestütztes Referat von maximal 15 Minuten Dauer mit Handout (67% der Note, ersatzweise Kurzpapier von 6 Seiten) mit schriftlicher Ausarbeitung (5 Seiten, 33%, ersatzweise weiteres Kurzpaper von 5 Seiten).

Dr. Valentin Schröder
08-26-M14-2 Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland: Das System industrieller Beziehungen
Political System of the Federal Republic of Germany : The system of industrial relations

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 FVG W0060 (2 SWS)

Das Seminar zum Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland legt den Schwerpunkt auf das System der industriellen Beziehungen bzw. der Tarifpolitik. Neben dem Staat werden Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände als zentrale Akteure betrachtet und spezifische institutionelle Charakteristika herausgearbeitet. Darüber hinaus werden zentrale theoretische Ansätze dieses Politikfeldes vorgestellt. Ziel ist es u.a. die Entwicklungsdynamik der kollektiven Arbeitsbeziehungen in der Bundesrepublik in ihrer Vielfalt zu skizzieren als auch deren Stellenwert in der koordinierten Marktwirtschaft herauszuarbeiten.

Dr. Irene Dingeldey
08-26-M14-4 Islam und Politik in Deutschland
Islam and politics in Germany

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GW2 B1820 (2 SWS)

Seit den 1980er Jahren werden Zuwanderer aus islamisch geprägten Ländern vorwiegend als „Muslime“ in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Mit den Anschlägen vom 11.09.2001 hat sich dies noch einmal verstärkt. In den vergangenen Jahren hat sich auf politischer Ebene mit der „Deutschen Islam Konferenz“ und der Einführung von Islamischem Religionsunterricht sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene viel bewegt. Der Zusammenhang von Islam und Integration sowie die Einschätzung islamischer Organisationen gehören zu den Themen, die in diesem Seminar diskutiert werden sollen.



Literatur zur Vorbereitung:
Haug, Sonja/Müssig, Stephanie/Stichs, Anja (2009): Muslimisches Leben in Deutschland, im Auftrag der Deutschen Islam Konferenz. Nürnberg: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Forschungsberichte/fb06-muslimisches-leben.pdf?__blob=publicationFile

Meyer, Hendrik/Schubert, Klaus (Hrsg.) (2011): Politik und Islam. Wiesbaden: VS Verlag.

Cavuldak, Ahmet/ Hidalgo, Oliver/ Hildmann, Philipp W./ Zapf, Holger (Hrsg.) (2014): Demokratie und Islam. Theoretische und empirische Studien, Wiesbaden.


Art der Prüfungsleistung (CP):
Prüfungsleistungen:
entweder eine
• Mittlere Prüfungsleistung (MPL) (3 CP) oder eine
• Große Prüfungsleistung (GPL) (6 CP).

•Die Sitzungsthemen werden jeweils von Arbeitsgruppen vorbereitet (Referat und Papier oder ppt-Präsentation). Die Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe ist obligatorisch.

PD Dr. Stefan Luft
08-26-M14-5 Föderalismus in Deutschland
Federalism in Germany

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1040 (2 SWS)

- Politikwissenschaftliche und ökonomische Föderalismustheorien
- Ergebnisse der Föderalismus-Kommission I und II
- „Verflechtungsfalle“?
- Umsetzung und Auswirkungen der „Schuldenbremse“
Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen
- Abschied von der „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“?

Literatur zur Vorbereitung:

Härtel, Ines (2012): Handbuch Föderalismus, Bände I-IV. Heidelberg: Springer.

Art der Prüfungsleistung (CP):

Es können MPL (3 CP) und GPL (6 CP) erbracht werden, möglich sind Hausarbeit und Klausur.

Die Sitzungsthemen werden jeweils von Arbeitsgruppen vorbereitet (Referat und Papier oder ppt-Präsentation). Die Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe ist obligatorisch.

PD Dr. Stefan Luft

POL-FD1 - Grundlagen der Politikdidaktik

Pflichtmodul 6 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-FD1.1a Einführung in die Fachdidaktik: Gegenstand Politikunterricht (Teil 1)
Teaching Politics

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW1 B0100 (2 SWS)
Prof. Dr. Andreas Klee
08-26-FD1.1b Einführung in die Fachdidaktik: Gegenstand Politikunterricht (Teil 1)
Teaching Politics

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)
N. N.
08-26-FD1.2a Einführung in die Fachdidaktik: Gegenstand Politikunterricht (Teil 2)
Teaching Politics

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW1 B0100 GW2 B1170 (2 SWS)
Prof. Dr. Andreas Klee
08-26-FD1.2b Einführung in die Fachdidaktik: Gegenstand Politikunterricht (Teil 2)
Teaching Politics

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 FVG M2010 (2 SWS)
N. N.

POL-FD2 - Politisches Lernen inTheorie und Praxis

Pflichtmodul 6 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-FD2.1 Politisches Lernen und Lehren in Theorie und Praxis: Fragen und Konzepte politischen Lehrens und Lernens (Teil 2)
Planing social science lessons

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 B1700 (2 SWS)
Prof. Dr. Andreas Klee

Kolloquien

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-Coll-1 Historische Internationale Politische Soziologie

Colloquium

Einzeltermine:
Mi 17.05.17 14:00 - 18:00 UNICOM, InIIS, 7.2210
Mi 31.05.17 14:00 - 18:00 UNICOM, InIIS, 7.2210
Di 20.06.17 14:00 - 18:00 UNICOM, InIIS, 7.2210

In Zentrum dieses Kolloquiums steht die Auseinandersetzung mit und der Ausarbeitung von neuen Ideen zum Verständnis von internationaler Politik. Dabei wird stark auf Arbeiten rekurriert, welche die Geschichtlichkeit politischer und bürokratischer Prozesse in der Weltgesellschaft berücksichtigen. Dazu lesen und erörtern wir sowohl klassische Texte aus der Soziologie und Sozialtheorie als auch neue Werke aus dem Feld der Internationalen Beziehungen. Darüber hinaus werden Ideen von Studierenden für B.A.- und M.A.-Abschlussarbeiten und laufende Dissertationsprojekte vorgestellt und diskutiert.

Klaus Schlichte
Dr. Roy Karadag

General Studies: Politikwissenschaft

Fortgeschrittene Studierende (ab dem 4. Semester) koennen im Rahmen des Wahlpflichtbereichs 2 mit Zustimmung des/r Lehrenden auch Seminare des Wahlpflichtbereichs 1 des MA Politikwissenschaft (Module PW-M4 bis M7) besuchen. Die Vergabe von CP erfolgt in Analogie zum Wahlpflichtbereich 1 des BA.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-GS-1 Schritt für Schritt - von Deiner Forschungsfrage zum wissenschaftlichen Ergebnis

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Sa 22.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B1580
Sa 22.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B3850
Sa 22.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B2890
So 23.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B1580
So 23.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B3850
So 23.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B2890
Sa 29.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B1580
Sa 29.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B3850
Sa 29.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B2890
Sa 13.05.17 10:00 - 17:30 GW2 B1580
Sa 13.05.17 10:00 - 17:30 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 13.05.17 10:00 - 17:30 GW2 B1700

In diesem Seminar wird ein Einblick in den praktischen Forschungsprozess von Sozialwissenschaftlern gegeben. Neben kurzen Impulsvorträgen werden gemeinsam Probleme und Herausforderungen während eines Forschungsprojekts besprochen. Im Vordergrund steht die Erarbeitung einer Forschungsfrage und die Analyse von empirischem Material. Dies erfolgt anhand verschiedener Themen in Kleingruppen. Die Teilnahme eignet sich für Studierende zu Beginn des Studiums, die eine praxisorientierte Ergänzung zu ihren Methodenveranstaltungen suchen. Für fortgeschrittene Studierende kann er als Einstieg zur Vorbereitung einer BA-Arbeit dienen. In der Regel werden unbenotete Scheine vergeben, falls Sie einen benoteten Schein erhalten möchten, kontaktieren Sie bitte die Dozentinnen.

Linda Monsees
Stephan Dochow
Franziska Matthes
08-zsp-GS-1003 Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Sozialwissenschaftler/innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.07.17 16:00 - 18:00 GW2 B2900

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Sommersemester 2017 an Masterstudierenden und Bachelorstudierende ab dem 4. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer/innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Zumal Sozialwissenschaftler/innen von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht werden. Da sie häufig mit Psycholog(en)innen, Sozialpädagog(en)innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, gilt es vor allem berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker/innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie werden Einblicke in Ihren beruflichen Alltag geben und über Ihren beruflichen Werdegang berichten.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1008 Freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement
Voluntary commitment in the realm of civil society (Tutorial to students´volunteering)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 12.05.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 30.06.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Der Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 8) fördert das studentische Ehrenamt, da das zivilgesellschaftlichen Engagement zunehmend an Bedeutung für das Gemeinwohl gewinnt. Die Motivation von Studierenden, sich beispielsweise sinnstiftend für andere Menschen einzusetzen, politisch Einfluß zu nehmen, gesellschaftliche Partzipationsprozesse mitzugestalten oder einen humanitären Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, soll somit gewürdigt werden.

Außerdem bietet das freiwilligen Engagement die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erlangen, die auch nützlich für die berufliche Orientierung oder sogar für den Berufseinstieg sein können.

Studierende, die gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben möchten, werden im Begleitseminar bei der Suche nach einer passenden Tätigkeit unterstützt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freiwilligen Agentur Bremen und Serve the City statt.

Dieses Begleitseminar richtet sich ausschließlich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben. Am 28.04.2017 werden die Regeln für die Teilnahme und die Leistungsanforderungen erläutern.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1009 Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus.

Claudia Fantz
08-zsp-GS-1013 Projekte planen und erfolgreich umsetzen (Teil 2)
Planning and completing projects successfully
Realisierung der Veranstaltungskonzepte des Wintersemesters 2016/2017

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2335a (2 SWS)

An diesem Begleitseminar können ausschließlich Studierende teilnehmen, die im Wintersemester 2016/2017 für ihr ausgearbeitetes Veranstaltungskonzept eine Empfehlung für die Umsetzung erhielten. Diese Veranstaltungen leisten einen Betrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bremen.

Marie-Helene Wichmann, M.A.
08-zsp-GS-1014 Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur/in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eine(s)r Pressesprecher(s)in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 05.04.2017 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 12.04.2017 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Das weiterführende "Praxisprojekt Public Realations" (08-zsp-GS-1015) im Sommersemester 2018 wird empfohlen. Das Praxisprojekt zeichnet sich durch seine Praxisnaehe aus. Es werden Modellagenturen gebildet, die reale Aufgaben von Betrieben und Einrichtungen aus der Region erhalten. Es wird empfohlen, vor Beginn des Praxisprojektes, das Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012 ) zu besuchen.

Axel Hausmann
08-zsp-GS-1015 Praxisprojekt Public Relations
Professional practice in public relations (tutorial)
Begleitseminar zum Praxisprojekt

Seminar
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1040 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 01.02.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Mi 12.07.17 10:00 - 16:00 GW2 B2890
Fr 14.07.17 10:00 - 16:00 SFG 1020

Im Praxisprojekt werden studentische PR-Agenturen gebildet, die reale Aufgaben von Einrichtungen und Unternehmen aus der Region erhalten. Am Praxisprojekt können ausschließlich Studierende teilnehmen, die das Seminar „PR für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft“ erfolgreich abgeschlossen haben. Die Grundlagenveranstaltung und das Praxisprojekt bilden das Praxismodul Public Relations. Das Praxisprojekt dauert 16 Wochen und schließt mit einer Modulprüfung ab, die in der Zeit vom 17.07. bis 21.07.2017 stattfindet. Fuer die verbindliche Teilnahme wird ein Entgelt von 50 Euro als "Pfand" erhoben. Bitte melden Sie sich bis zum 26.01.2017 direkt beim Zentrum Studium und Praxis an!

Vor Beginn des Praxisprojektes wird die Teilnahme an dem Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012) empfohlen.

Axel Hausmann
FZHB 0603 Advanced Academic English for Students of Political Sciences (UNIcert III course; part 1 of 3) (C1.1) (in englischer Sprache)
Eingangsniveau: B2.2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 13:30 GW2 A4190 (FZHB) (2 SWS)


Marie Antonia Mehlhop-Lange

General Studies: Nachbardisziplinen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-28-FD3.1.2 Berufliche Orientierung im "globalen Dorf" - interkulturelle Kompetenz am Übergang Schule-Beruf: Theoretische Einführung, Curriculumentwicklung und praktische Übungen

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B1170 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 16.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2
Sa 17.06.17 09:00 - 16:00 GW2 B1170

Gesellschaft, Politik und vor allem die Arbeitswelt unterliegen einem permanenten Wandel. Dieser Wandel hinterlässt seine Spuren, die das Individuum auch bei seiner Berufsorientierung vor einer lebenslangen Herausforderungen stellt. Die Realisierung dieser Problematik führt zu einem Paradigmenwechsel in der Berufsorientierung. In der „neueren Berufsorientierung“ wird vor allen das Subjekt mit seinen spezifischen Kompetenzen im Mittelpunkt des Lernprozesses verortet. Darüber hinaus wird Berufsorientierung nicht mehr nur als einmaliges Berufswahlverhalten sondern als ein lebenslanger Kompetenzentwicklungsprozess konzeptualisiert. Die Neuausrichtung von einer Qualifikations- hin zur Kompetenzorientierung korrespondiert außerdem mit den Veränderungen in der Arbeitsorganisation, bei der es zunehmend um die Stärkung von Selbständigkeit und der eigenverantwortlichen Gestaltung von Arbeitsprozessen geht. Die hier skzierten Wandel soll Ausgangspunkt in dem Seminar sein. Die Studierenden lernen hierbei selbst verschiedene kulturelle Ebenen der Berufswelt sowie der eigenen Erfahrungswelt kennen und reflektieren diese. Aus den gemachten Erfahrungen sollen Konzepte für eine sozialwissenschaftlich orientierte Berufsorientierung in allgemeinbildenden Schulen entwickelt werden.

Arbeitsplan:
Nr Datum Thema
1 07.04.17 (12-14 Uhr) Vorbesprechung, Seminarplan
2 21.04.17 (12-14 Uhr) Sozialwissenschaftlich orientierte Berufsorientierung
3 28.04.17 (12-14 Uhr) Interkulturelle Kompetenz im globalen Dorf ?! ( erste Konzeptentwicklung)
4 09.06.17 (12-14 Uhr) Vorstellung Betriebsbesichtigungen (Überarbeitung der Konzepte)
5 16.06 (12-18 Uhr) -17.06.17 (9-16 Uhr) „Bin ich kulturell kompetent?“ (Methodenworkshop: multikulturelles Training)
6 30.06.17 (12-14 Uhr) Überarbeitung der Konzepte
7 07.07.17 (12-14 Uhr) Vorstellung der Konzepte und Seminarauswertung

Dr. Eva Anslinger
Christine Barp
08-29-GS-10 Kapitalismus und Krise - Grundlagen, Entwicklungen und Perspektiven der Systemanalyse und -kritik
[Capitalism and Crisis - basics, developments and perspectives of the system analysis]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 FVG M2010 (2 SWS)

Die Auseinandersetzung mit der „Krise“ prägt nicht zuletzt seit dem Kollaps des finanzmarktgetriebenen Akkumulationsregimes im Jahre 2008 verstärkt den öffentlichen und sozialwissenschaftlichen Diskurs. Die kollektive und politische Verarbeitung wachsender Systemwidersprüche scheint allerdings nach wie vor in einem hohen Maß von Ratlosigkeit geprägt.
Das vorgeschlagene Seminar bietet einen Überblick über Grundlagen, Entwicklungen und Perspektiven der Analyse kapitalistischer Gesellschaften. Gemeinsam mit den Studierenden (das Seminar richtet sich vorrangig an Master-Studierende verschiedener Studiengänge der Sozialwissenschaften) werden jede Woche – in verschiedenen Themenblöcken – Theorien zu gesellschaftlichen, ökonomischen, politischen und kulturellen Dynamiken studiert.
Angefangen bei K. Marx, A. Smith, K. Polanyi und anderen Klassikern, arbeitet sich das Seminar durch die Diskussion um Fordismus und Post-Fordismus, durch Texte neoliberaler Denker (u.a. M. Friedman) ebenso wie durch die kritische Theorie (u.a. Adorno, Marcuse), macht Ausflüge in Systemtheorien (u.a. I. Wallerstein), legt aber einen starken Fokus auf zeitgenössische Ideen und Theoriebildung (u.a. Boltanski/Chiapello).
Die Studierenden sollen letztlich verschiedene Theorieansätze einordnen können und von der Auseinandersetzung mit einem reichen Fundus an kritischer zeitgenössischer Forschung profitieren.

Mag. Nepomuk Hurch
Dipl.-Soz. Jean-Yves Gerlitz
08-29-GS-26 From Scheler to Knorr-Cetina: An Introduction to the Sociology of Knowledge / DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!!!!! (in englischer Sprache)
[Von Scheler zu Knorr-Cetina: Eine Einführung in die Wissenssoziologie]

Seminar
ECTS: 3/6

Basic requirement for participation is a general understanding of sociological theory and practice. Regular participation in the seminar is recommended. Active in-class engagement and coursework contribution are compulsory in successfully fulfilling the performance requirements.

The sociology of knowledge as a subdiscipline in sociology focuses on the social processes involved in the production of knowledge.
In its brief history since the early 20th century, and with its roots in European philosophy as well as the conflicts of ideology in Germany from before the first to after the second World War, it has attempted to study the relationship between knowledge and social structures. In line with Knorr-Cetina, it can thus be described as the school of thought that aims at studying “how we know what we know” (Knorr-Cetina 1999: 1). In doing so, particular focus is payed to not only a society’s authoritative ideas and formal knowledges but in addition to those which operate in the realm of everyday life and are often referred to as ‚informal‘ or everyday knowledges.

The here proposed seminar entitled ‘From Scheler to Knorr-Cetina: An Introduction to the Sociology of Knowledge‘, is designed as a journey from early 20th century thought by Max Scheler (1874-1928), Karl Mannheim (1893-1947) and Alfred Schütz (1899-1959) to Peter Berger (1929-) and Thomas Luckmann (1927-2016), as well as newer developments in the field by colleagues such as Gudrun Lachenmann (1935-), Helga Nowotny (1937-), Karin Knorr-Cetina (1944-), Hubert Knoblauch (1959-) and Reiner Keller (1962-). The theoretical further developments within the subdiscipline are discussed with reference to the socio-political and historical contexts which heavily influenced their authors. Furthermore, most of the conceptual directions will be broken down by looking in a bit more detail at concrete empirical examples of studying the interdependence of social structures and the defining of what is considered as knowledge, worth knowing, worth producing, storing and worth to pass on to later generations as ‚valid‘ interpretations of reality. The empirical examples for doing so are largely taken from non-European contexts, which – given the European bias of most of the conceptual currents discussed – in addition invites a continuous reflection of the interplay between western theoretical perspectives for assessing ‚the world‘ and their limitations in doing so.

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge
08-29-GS-42 Bachelorarbeit - Themenfindung
Bachelor Thesis - Finding a Subject

Seminar
ECTS: 3/6

Einzeltermine:
Fr 02.06.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 03.06.17 10:00 - 14:00 SFG 2060
Fr 16.06.17 14:00 - 18:00 SFG 2030
Sa 17.06.17 10:00 - 14:00 SFG 2060
Fr 30.06.17 14:00 - 18:00 SFG 1080
Sa 01.07.17 10:00 - 14:00 SFG 2060

Wie verfasse ich eine Bachelorarbeit? Wie beginne ich mit dem Schreiben und welche Vorbereitungen sollte ich getroffen haben? Das Seminar dient der Themenfindung und Vorbereitung einer Bachelorarbeit. Durch schrittweise aufeinander aufbauende Aufgaben werden die TeilnehmerInnen durch den Vorbereitungs- und Strukturierungsprozess einer Bachelorarbeit geleitet. Anhand von existierenden Studien ziehen wir die logische und argumentative Struktur von wissenschaftlichen Texten nach und sehen, wie der vorhandene Forschungsstand in eine neue Forschungsfrage übergeleitet wird. Auf dieser Grundlage formulieren die TeilnehmerInnen erste Fragestellungen, die sie im weiteren Verlauf des Seminars konkretisieren bzw. revidieren. Parallel suchen sie nach geeigneter wissenschaftlicher Literatur, bewerten diese und erarbeiten sich damit den Forschungsstand zu dem sie interessierenden Themengebiet. Während des Seminars werden außerdem regelmäßig Schreibübungen durchgeführt und Beispiele von guten Bachelorarbeiten an den Bremer Instituten für Politikwissenschaft und Soziologie präsentiert. Am Ende des Seminars verfassen die TeilnehmerInnen ein Exposé mit einer spezifischen und durchführbaren Fragestellung anhand dessen sie gezielt mit ihren BetreuerInnen über ihre Bachelorarbeit diskutieren können.

Carolin Baur

Politikwissenschaft, M.A.

PW - M4 - Politische Theorie

Wahlpflichtmodul 12 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-MA4-1 Hegemonietheorie und Hegemonieanalyse
Theory of Hegemony and Hegemonic Analysis

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Mit der Frage der gesellschaftlichen und politischen Vorherrschaft von Ideen und Akteuren befasst sich die Politische Theorie nun seit etwa 100 Jahren unter dem Schlagwort der „Hegemonie“. Der Begriff wurde durch den italienischen Marxisten Antonio Gramsci populär gemacht. Von den zahlreichen späteren Wiederaufnahmen des Begriffs kann jene durch Ernesto Laclau und Chantal Mouffe ab den späten 1970er Jahren als die einflussreichste in jüngerer Zeit gelten. Im Anschluss an Gramsci sowie Laclau/Mouffe haben sich verschiedene Formen der empirischen Analyse von Hegemonien entwickelt. Ziel dieses Seminars ist es, die Theorien Gramscis, Laclaus und Mouffes zu durchdringen und anschließend methodische Anschlüsse der „Hegemonieanalyse“ erlernen und einzuüben. Das Seminar endet mit einer Studierendenkonferenz am 30. Juni 2017, in der die SeminarteilnehmerInnen eigene kurze Papiere diskutieren lassen, die theoretischer oder empirisch-analytischer Natur sein können. Diese kurzen Papiere können anschließend als Grundlage für die Hausarbeiten genutzt werden.


Literatur zur Vorbereitung:
Anderson, Perry (1976/77): „The Antinomies of Antonio Gramsci“. In: New Left Review 100. S. 5-78.
Becker, Florian; Candeias, Mario; Niggemann, Janek; Steckner, Anne (Hg.) (2013): Gramsci lesen. Einstige in die Gefängnishefte. Hamburg: Argument.
Gramsci, Antonio (1991-2002): Gefängnishefte. 10 Bände (Kurzzitierung: Band/Seite). Hamburg: Argument.
Laclau, Ernesto; Mouffe, Chantal (1985): Hegemony and Socialist Strategy. London: Verso.
Mouffe, Chantal (1979) (Hrsg.): Gramsci and Marxist Theory. London, Boston and Henley: Routledge & Kegan Paul.
Nonhoff, Martin (2006): Politischer Diskurs und Hegemonie. Bielefeld: transcript.
Nonhoff, Martin (2008): „Hegemonieanalyse: Theorie, Methode und Forschungspraxis“, in: Reiner Keller et al. (Hg.): Handbuch Sozialwissenschaftliche Diskursanalyse. Band 2: Forschungs¬praxis. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Wiesbaden: VS-Verlag. S. 299-331.
Nonhoff, Martin (2009): „Chantal Mouffe und Ernesto Laclau: Konfliktivität und Dynamik des Politi¬schen“, in: Ulrich Bröckling, Robert Feustel (Hg.): das Politische denken. Bielefeld: Transcript. S. 33-57.
Opratko, Benjamin (2012): Hegemonie. Münster: Westfälisches Dampfboot.

Form der Modulprüfung:
MA Politikwissenschaft
Kleine Prüfungsleistung: Diskussionspapier/Essay (ca. 6 Seiten) für die Seminarabschlusskonferenz am 30.6.2017 sowie kurzer Kommentar zum Papier eineR KommilitonIn; große Prüfungsleistung/Modulprüfung: Seminararbeit (15-20 Seiten), aufbauend auf Konferenzbeitrag (Frist: 30.9.2017)
MA Sozialpolitik
MPL: Diskussionspapier/Essay (ca. 8 Seiten) für die Seminarabschlusskonferenz am 30.6.2017 sowie kurzer Kommentar zum Papier eineR KommilitonIn; GPL: MPL + 12-seitige Seminararbeit (Frist: 30.9.2017)

Prof. Dr. Martin Johannes Nonhoff
08-26-MA4-2 Political Populism (in englischer Sprache)
englischsprachig

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Trump

Elizaveta Gaufman

PW - M5 - Politikfelder und Verwaltung

Wahlpflichtmodul 12 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-MA5-1 Staatstätigkeit in reichen Demokratien
Public Policy in Rich Democracies

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
Herbert Obinger
08-350-M6-1 Work and Social Security: Labour Market Changes and Public Intervention Compared (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 FVG W0060 (2 SWS)

The seminar deals with most recent trends of changing labour markets and welfare states.
First of all, some general trends of labour market development are discussed, namely the service economy, increasing female labour market participation, different forms of employment and the impact of unemployment.
Second, some normative concepts like “Flexicurity”, the Enabling or Activating State but also critical voices that highlight the development of a workfare state, are introduced in order to describe the theoretical background of most recent policy reforms.
Third, in order to prove if and how these concepts are implemented, policy changes in selected countries are analysed.
Forth, explanations for the development of welfare capitalism like the impact of globalisation, the importance of discourse, of institutional settings and of actors’ strategies are discussed on a general basis as well as with respect to the case studies.

Dr. Irene Dingeldey
Andreas Etling
08-350-M6-5 Alterssicherungspolitik in Deutschland und im internationalen Vergleich

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.04.17 09:00 - 13:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Fr 05.05.17 09:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Fr 19.05.17 09:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Fr 09.06.17 09:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Anna Caroline Warfelmann (LB)

PW - M6 - Vergleichende Politik und Europäische Integration

Wahlpflichtmodul 12 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-MA6-1 Das europäische Freizügigkeitsregime als Herausforderung für die nationalen Sozialsysteme - ein Forschungsseminar
Is European Free Movement Corrosive for the National Welfare State? A Research Seminar
Forschungsseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SH D1020 (2 SWS)

Innerhalb der Europäischen Union (EU) ist ein doppelt offenes Freizügigkeitssystem entstanden, welches EU-Bürgern sowohl umfassende Mobilitätsrechte als auch weitreichenden Zugang zu Sozialleistungen in anderen Mitgliedstaaten garantiert. Solch ein System ist in der Literatur wiederholt als Bedrohung für die nationalen Wohlfahrtssysteme eingestuft worden und hat in den letzten Jahren, vor allem seit der vollen Freizügigkeit für Rumänien und Bulgarien, für hitzige Debatten über „Wohlfahrtstourismus“ und „Armutsmigration“ in einigen Alt-EU-Mitgliedstaaten gesorgt. Ob und inwieweit diese Befürchtungen Realität sind und wie die Mitgliedstaaten mit dieser vermeintlichen Herausforderung umgegangen sind, ist bislang nicht gut erforscht. In diesem Forschungsseminar sollen die Studierenden daher mittels kleinerer, eigenständiger Forschungsprojekte versuchen, die bestehende Forschungslücke zu verkleinern.

Dr. Benjamin Werner-Cöster
08-26-MA6-2 Netzwerkanalyse politischer Diskurse am Beispiel TTIP
Network Analysis of Political Discourse about TTIP

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Im Seminar liefert am Beispiel einer vergleichenden Untersuchung der öffentlichen (Medien-)Diskurse über das Freihandelsabkommen TTIP in Deutschland und Großbritannien eine praktische Einführung in die Diskursnetzwerkanalyse. Im forschungsorientierten Seminar werden die TeilnehmerInnen im Laufe des Semesters eine eigene Studie erstellen und dabei Techniken der quantitativen Textanalyse, der Diskursanalyse und der Netzwerkanalyse lernen.

PD Dr. Sebastian Haunss

PW - M7 - Internationale Beziehungen

Wahlpflichtmodul 12 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-MA7-1 Herausforderungen der globalen Finanzmarktregulierung
Challenges of Global Financial Regulation

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW1-HS H1010 (2 SWS)

Finanzmärkte sind elementare Bestandteile modernen Wirtschaftens. Sie versorgen Staaten und privatwirtschaftliche Unternehmen mit Kapital, sind aber auch Orte, an denen Profit erwirtschaftet und verteilt wird. Dies unterstreicht ihre wirtschaftliche und politische Bedeutung und verweist darauf, dass eine Regulierung von Finanzmärkten elementarer Bestandteil von Politik sein muss. Nicht zuletzt die Finanzkrise von 2007 ff. hat gezeigt, dass unzureichend regulierte Finanzmärkte eine Gefahr für gesellschaftliche Stabilität sein können. Aber auch jenseits der systemischen Bedeutung von Finanzmärkten kommt es immer wieder zu Skandalen und Auseinandersetzungen wie Steuerhinterziehung oder Geldwäsche. Diese Beobachtungen verdeutlichen die Wichtigkeit von Regeln für Finanzmärkte, unterstreichen jedoch auch die Komplexität des Themas. Daher widmet sich das Seminar den folgenden Fragen: Welche Regeln sollen für diese Märkte gelten, welche sind angemessen und effektiv? Und: Wer engagiert sich in der Regelsetzung, wo und wie werden Vereinbarungen getroffen? Welche Gruppen können sich aus welchen Gründen durchsetzen?
Im ersten Teil des Seminars werden Grundlagen diskutiert, indem die Besonderheiten von Finanzmärkten, ihrer Regulierung der der maßgeblichen Akteursgruppen aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven erarbeitet werden. Im zweiten Teil werden Eigenheiten und Schwierigkeiten grenzüberschreitender Finanzmarktregulierung anhand unterschiedlicher Themen diskutiert, um auf dieser Basis Möglichkeiten und Grenzen einer globalen Finanzmarktregulierung auszuloten.

Sebastian Botzem
08-26-MA7-2 Sicherheit und Menschenrechte in den internationalen Beziehungen
International Security and Human Rights

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 04.04.17 10:00 - 12:00 UNICOM 2020 (InIIs, Mary-Somerville-Str. 7)
Di 06.06.17 10:00 - 12:00 UNICOM 2020 (InIIs, Mary-Somerville-Str. 7)

Das Seminar befasst sich mit Sicherheitspolitik nach dem Ende des Ost-West-Konflikts unter besonderer Berücksichtigung der Schnittstellen von Sicherheit und Menschenrechten. Es setzt sich im Wesentlichen aus fünf Blöcken zusammen: Zunächst werden wir uns mit begrifflichen Grundlagen befassen (was ist Sicherheit? was sind Menschenrechte? was ist menschliche Sicherheit?). Anschließend werden wir einige der wichtigsten sicherheitspolitischen Herausforderungen diskutieren, die in den Augen von Beobachtern und Praktikern bestehen (Bürgerkrieg, Terrorismus, Migration). Sodann werden wir nach der Rolle von neuen Akteuren in der Sicherheitspolitik wie internationalen Organisationen, NGOs und privaten Sicherheitsunternehmen fragen. Im Anschluss daran werden wir unseren Blick auf wichtige sicherheitspolitische Praktiken wie humanitäre Interventionen, Peacekeeping, Vergangenheitsarbeit (transitional justice) und Humanitarismus lenken. Zuletzt werden normative Aspekte wie die moralischen Ansprüche, denen eine Anti-Terror-Politik genügen muss, oder die Legitimität von privaten Sicherheitsunternehmen zur Sprache kommen.

Literatur zur Vorbereitung

Müller, Harald (2013): Security Cooperation. In: Carlsnaes, Walter/Risse, Thomas/Simmons, Beth A. (eds.): Handbook of International Relations. 2nd edn. Los Angeles, CA: Sage, 607-634.

Schmitz, Hans Peter/Sikkink, Kathryn (2013): International Human Rights. In: Carlsnaes, Walter/Risse, Thomas/Simmons, Beth A. (eds.): Handbook of International Relations. 2nd edn. Los Angeles, CA: Sage, 827-851.

Prüfungsleistungen

MA Politikwissenschaft (WPF 1):

• Kurzreferat mit Handout (15 min.) oder Kurzessay (5 S.)
• Hausarbeit oder Forschungskonzept/Proposal (15-20 S.) (in einem der Seminare des Moduls)

General Studies (inkl. WPF2 des MA Politikwissenschaft):

• 3 CP: Kurzreferat (15 min.) mit schriftlicher Ausarbeitung (5 S.) oder kurze Hausarbeit (8-10 S.)
• 6 CP: Hausarbeit (15-20 S.)

Peter Mayer

PW - M10 - Forschungsbegleitung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-MA10-1 Forschungsbegleitung zur Master Thesis
Final Exam Seminar

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Do 06.04.17 09:00 - 16:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mi 05.07.17 09:00 - 14:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)
Mi 27.09.17 09:00 - 14:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)

Dieser Kurs stellt eine Begleitung bei der Erstellung der Master Thesis dar. Er soll in der Konzeption und Durchführung des eigenen Forschungs-vorhabens Unterstützung leisten. Insbesondere sollen auftretende Probleme, verwendete Arbeitstechniken und erste Forschungsergebnisse diskutiert werden. Der Kurs wird als Blockveranstaltung durchgeführt.

Literatur zur Vorbereitung:

• Van Evera, Stephen (1997): Guide to Methods for Students of Political Science. Ithaca: Cornell University Press.
• Frank, Norbert/Stary, Joachim (2009): Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens: Eine praktische Anleitung, 16. Auflage, Schöningh/UTB

Art der Prüfungsleistung (CP):

Verfassen eines Konferenzpapiers (10-15 S) und Diskussion inklusive Handout (2 S) und Kommentierung eines anderen Konferenzpapiers (10 min)

Prof. Dr. Kerstin Martens

Kolloquien

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-Coll-1 Historische Internationale Politische Soziologie

Colloquium

Einzeltermine:
Mi 17.05.17 14:00 - 18:00 UNICOM, InIIS, 7.2210
Mi 31.05.17 14:00 - 18:00 UNICOM, InIIS, 7.2210
Di 20.06.17 14:00 - 18:00 UNICOM, InIIS, 7.2210

In Zentrum dieses Kolloquiums steht die Auseinandersetzung mit und der Ausarbeitung von neuen Ideen zum Verständnis von internationaler Politik. Dabei wird stark auf Arbeiten rekurriert, welche die Geschichtlichkeit politischer und bürokratischer Prozesse in der Weltgesellschaft berücksichtigen. Dazu lesen und erörtern wir sowohl klassische Texte aus der Soziologie und Sozialtheorie als auch neue Werke aus dem Feld der Internationalen Beziehungen. Darüber hinaus werden Ideen von Studierenden für B.A.- und M.A.-Abschlussarbeiten und laufende Dissertationsprojekte vorgestellt und diskutiert.

Klaus Schlichte
Dr. Roy Karadag

General Studies: Politikwissenschaft

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-GS-21 Das Experteninterview: Vorbereitung, Datenerhebung und Auswertung
The Expert Interview: Preparation, Data Generation and Analysis

Blockveranstaltung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Do 15.06.17 - Fr 16.06.17 (Do, Fr) 09:00 - 15:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7)

Das Experteninterview: Vorbereitung, Datenerhebung und Auswertung
The Expert Interview: Preparation, Data Generation and Analysis
Das Experteninterview ist eine der weitverbreiteten Methoden zur Generierung qualitativer Daten in der Politikwissenschaft. Diese Veranstaltung ist ein Crashkurs, der Studierende vorbereiten soll, Interviews im Rahmen ihrer Masterarbeit durchzuführen. Der Kurs beinhaltet verschiedene praktische Elemente, durch die Studierende mit dem Experteninterview vertraut gemacht werden sollen.
Dieses Seminar richtet sich an Masterstudierende, die sich bereits in der Vorbereitung ihrer Experteninterviews befinden oder planen, Experteninterviews als Methode in ihrer Masterarbeit anzuwenden.
Es können 3 CPs für den General Studies Bereich erworben werden.
Option A: Durchführung eines etwa 20 minütigen Interviews, inklusive Transkribierung und Entwicklung eines Kodierschemas.
Option B: Verfassen eines Literaturberichts zum Experteninterview (etwa 6 Seiten).

Prof. Dr. Kerstin Martens
08-29-GS-25 The empirical analysis of social inequality: Germany and the United States (in englischer Sprache)
[Die empirische Analyse sozialer Ungleichheit: Deutschland und die USA]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B1170 (2 SWS)

The empirical analysis of social inequalities is a broad field which covers various theoretical and empirical concepts. For a long time, class theories have played a major role in stratification research to explain social inequalities. However, the scope and depth of these approaches differ tremendously, as they are designed to explain different phenomena and mechanisms.
Most approaches today can be traced back to classical sociologists like Marx, Weber, and Durkheim and - in a more recent hybrid form – Bourdieu. Weberian approaches mainly try to explain material inequalities while Marxians also think about class formation and class action. Durkheimian approaches also tackle questions like lifestyles and habitus. Furthermore, each tradition has its own understanding what social classes are, how they emerge and how they contribute to intra- and intergenerational inequality.
This seminar tackles social inequality in Germany and the United States from a social class perspective. While we won’t focus a lot on classical approaches we are more interested in the theorization and empirical operationalization of social class inequalities in current approaches. We consider concepts put forward by Erik Olin Wright (1985; 1997), Goldthorpe and colleagues (1992; 1987; 2007), Weeden and Grusky (2005; 2012), Bourdieu (1984; 1985; 1987) (1984; 1989), Sørensen (1996; 2000) as well as more theoretical papers by Savage and colleagues (2005) as well more empirical studies like Oesch (2006) and Esping-Andersen (1993). We might integrate or omit some further approaches according to the student’s preferences.
To investigate the analytical scope of these inequality approaches we compare the link between theory and empirical investigation. With regard to theoretical approach we ask

• What is the theoretical basis of this approach?
• What does this approach wants to explain?
• Does this approach explain what its wants to explain?
• How is the reproduction of inequality explained?
With regard to the empirical operationalization we want to know
• How is the approach operationalized?
• Was the approach tested, what are the results?
• For what kind of questions was this approach used?

If we find answers to all these aforementioned questions, we can thoroughly judge these approaches from a comparative standpoint. All empirical investigations of social class inequalities will be based on articles on Germany and the United States.
Conditions of participation are the commitment to write at least two excerpts (with short presentations) or a book review (longer presentation).

Bourdieu, Pierre (1984): Distinction. Cambridge: Harvard University Press.
— (1985): The Social Space and the Genesis of Groups. Theory and Society, 14(6):723-744.
— (1987): What Makes a Social Class? On The Theoretical and Practical Existence Of Groups. Berkeley Journal of Sociology, 32:1-17.
Erikson, Robert, and John H. Goldthorpe (1992): The Constant Flux. A study of Class Mobility in Industrial Societies. Oxford: Clarendon Press.
Esping-Andersen, Gøsta (1993): Changing classes: Stratification and mobility in post-industrial societies. London Newbury Park, California: Sage Publications.
Goldthorpe, John H. (1987): Social mobility and class structure in modern Britain. Oxford: Clarendon Press. Oxford: Clarendon Press.
— (2007): On Sociology. Volume Two: Illustration and Retrospect. Stanford: Stanford University Press.
Oesch, Daniel (2006): Redrawing the Class Map. Stratification and Institutions in Britain, Germany, Sweden and Switzerland. New York: Palgrave Macmillan.
Savage, Mike, Alan Warde, and Fiona Devine (2005): Capital, assets, and resources: some critical issues. The British Journal of Sociology, 56(1):31-47.
Sørensen, Aage B. (1996): The Structural Basis of Social Inequality. American Journal of Sociology, 101(5):1333-1365.
— (2000): Toward a Sounder Basis for Class Analysis. American Journal of Sociology, 105(6):1523-1558.
Weeden, Kim A., and David B. Grusky (2005): The Case for a New Class Map. American Journal of Sociology, 111(1):141-212.
— (2012): The Three Worlds of Inequality. American Journal of Sociology, 117(6):1723-1785.
Wright, Erik Olin (1985): Classes. London: Verso.
— (1997): Class Counts: Comparative Studies in Class Analysis. Cambridge: Cambridge University Press.

Nora Waitkus
08-zsp-GS-1013 Projekte planen und erfolgreich umsetzen (Teil 2)
Planning and completing projects successfully
Realisierung der Veranstaltungskonzepte des Wintersemesters 2016/2017

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2335a (2 SWS)

An diesem Begleitseminar können ausschließlich Studierende teilnehmen, die im Wintersemester 2016/2017 für ihr ausgearbeitetes Veranstaltungskonzept eine Empfehlung für die Umsetzung erhielten. Diese Veranstaltungen leisten einen Betrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bremen.

Marie-Helene Wichmann, M.A.
08-zsp-GS-1014 Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur/in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eine(s)r Pressesprecher(s)in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 05.04.2017 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 12.04.2017 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Das weiterführende "Praxisprojekt Public Realations" (08-zsp-GS-1015) im Sommersemester 2018 wird empfohlen. Das Praxisprojekt zeichnet sich durch seine Praxisnaehe aus. Es werden Modellagenturen gebildet, die reale Aufgaben von Betrieben und Einrichtungen aus der Region erhalten. Es wird empfohlen, vor Beginn des Praxisprojektes, das Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012 ) zu besuchen.

Axel Hausmann
08-zsp-GS-1015 Praxisprojekt Public Relations
Professional practice in public relations (tutorial)
Begleitseminar zum Praxisprojekt

Seminar
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1040 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 01.02.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Mi 12.07.17 10:00 - 16:00 GW2 B2890
Fr 14.07.17 10:00 - 16:00 SFG 1020

Im Praxisprojekt werden studentische PR-Agenturen gebildet, die reale Aufgaben von Einrichtungen und Unternehmen aus der Region erhalten. Am Praxisprojekt können ausschließlich Studierende teilnehmen, die das Seminar „PR für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft“ erfolgreich abgeschlossen haben. Die Grundlagenveranstaltung und das Praxisprojekt bilden das Praxismodul Public Relations. Das Praxisprojekt dauert 16 Wochen und schließt mit einer Modulprüfung ab, die in der Zeit vom 17.07. bis 21.07.2017 stattfindet. Fuer die verbindliche Teilnahme wird ein Entgelt von 50 Euro als "Pfand" erhoben. Bitte melden Sie sich bis zum 26.01.2017 direkt beim Zentrum Studium und Praxis an!

Vor Beginn des Praxisprojektes wird die Teilnahme an dem Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012) empfohlen.

Axel Hausmann

Freiwillige Zusatzleistung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-zsp-GS-1003 Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Sozialwissenschaftler/innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.07.17 16:00 - 18:00 GW2 B2900

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Sommersemester 2017 an Masterstudierenden und Bachelorstudierende ab dem 4. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer/innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Zumal Sozialwissenschaftler/innen von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht werden. Da sie häufig mit Psycholog(en)innen, Sozialpädagog(en)innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, gilt es vor allem berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker/innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie werden Einblicke in Ihren beruflichen Alltag geben und über Ihren beruflichen Werdegang berichten.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1008 Freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement
Voluntary commitment in the realm of civil society (Tutorial to students´volunteering)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 12.05.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 30.06.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Der Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 8) fördert das studentische Ehrenamt, da das zivilgesellschaftlichen Engagement zunehmend an Bedeutung für das Gemeinwohl gewinnt. Die Motivation von Studierenden, sich beispielsweise sinnstiftend für andere Menschen einzusetzen, politisch Einfluß zu nehmen, gesellschaftliche Partzipationsprozesse mitzugestalten oder einen humanitären Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, soll somit gewürdigt werden.

Außerdem bietet das freiwilligen Engagement die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erlangen, die auch nützlich für die berufliche Orientierung oder sogar für den Berufseinstieg sein können.

Studierende, die gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben möchten, werden im Begleitseminar bei der Suche nach einer passenden Tätigkeit unterstützt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freiwilligen Agentur Bremen und Serve the City statt.

Dieses Begleitseminar richtet sich ausschließlich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben. Am 28.04.2017 werden die Regeln für die Teilnahme und die Leistungsanforderungen erläutern.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1009 Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus.

Claudia Fantz

Sozialpolitik, M.A.

M4a: Governance und Steuerung (Governance)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-MA4-1 Hegemonietheorie und Hegemonieanalyse
Theory of Hegemony and Hegemonic Analysis

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Mit der Frage der gesellschaftlichen und politischen Vorherrschaft von Ideen und Akteuren befasst sich die Politische Theorie nun seit etwa 100 Jahren unter dem Schlagwort der „Hegemonie“. Der Begriff wurde durch den italienischen Marxisten Antonio Gramsci populär gemacht. Von den zahlreichen späteren Wiederaufnahmen des Begriffs kann jene durch Ernesto Laclau und Chantal Mouffe ab den späten 1970er Jahren als die einflussreichste in jüngerer Zeit gelten. Im Anschluss an Gramsci sowie Laclau/Mouffe haben sich verschiedene Formen der empirischen Analyse von Hegemonien entwickelt. Ziel dieses Seminars ist es, die Theorien Gramscis, Laclaus und Mouffes zu durchdringen und anschließend methodische Anschlüsse der „Hegemonieanalyse“ erlernen und einzuüben. Das Seminar endet mit einer Studierendenkonferenz am 30. Juni 2017, in der die SeminarteilnehmerInnen eigene kurze Papiere diskutieren lassen, die theoretischer oder empirisch-analytischer Natur sein können. Diese kurzen Papiere können anschließend als Grundlage für die Hausarbeiten genutzt werden.


Literatur zur Vorbereitung:
Anderson, Perry (1976/77): „The Antinomies of Antonio Gramsci“. In: New Left Review 100. S. 5-78.
Becker, Florian; Candeias, Mario; Niggemann, Janek; Steckner, Anne (Hg.) (2013): Gramsci lesen. Einstige in die Gefängnishefte. Hamburg: Argument.
Gramsci, Antonio (1991-2002): Gefängnishefte. 10 Bände (Kurzzitierung: Band/Seite). Hamburg: Argument.
Laclau, Ernesto; Mouffe, Chantal (1985): Hegemony and Socialist Strategy. London: Verso.
Mouffe, Chantal (1979) (Hrsg.): Gramsci and Marxist Theory. London, Boston and Henley: Routledge & Kegan Paul.
Nonhoff, Martin (2006): Politischer Diskurs und Hegemonie. Bielefeld: transcript.
Nonhoff, Martin (2008): „Hegemonieanalyse: Theorie, Methode und Forschungspraxis“, in: Reiner Keller et al. (Hg.): Handbuch Sozialwissenschaftliche Diskursanalyse. Band 2: Forschungs¬praxis. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Wiesbaden: VS-Verlag. S. 299-331.
Nonhoff, Martin (2009): „Chantal Mouffe und Ernesto Laclau: Konfliktivität und Dynamik des Politi¬schen“, in: Ulrich Bröckling, Robert Feustel (Hg.): das Politische denken. Bielefeld: Transcript. S. 33-57.
Opratko, Benjamin (2012): Hegemonie. Münster: Westfälisches Dampfboot.

Form der Modulprüfung:
MA Politikwissenschaft
Kleine Prüfungsleistung: Diskussionspapier/Essay (ca. 6 Seiten) für die Seminarabschlusskonferenz am 30.6.2017 sowie kurzer Kommentar zum Papier eineR KommilitonIn; große Prüfungsleistung/Modulprüfung: Seminararbeit (15-20 Seiten), aufbauend auf Konferenzbeitrag (Frist: 30.9.2017)
MA Sozialpolitik
MPL: Diskussionspapier/Essay (ca. 8 Seiten) für die Seminarabschlusskonferenz am 30.6.2017 sowie kurzer Kommentar zum Papier eineR KommilitonIn; GPL: MPL + 12-seitige Seminararbeit (Frist: 30.9.2017)

Prof. Dr. Martin Johannes Nonhoff
08-26-MA7-1 Herausforderungen der globalen Finanzmarktregulierung
Challenges of Global Financial Regulation

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW1-HS H1010 (2 SWS)

Finanzmärkte sind elementare Bestandteile modernen Wirtschaftens. Sie versorgen Staaten und privatwirtschaftliche Unternehmen mit Kapital, sind aber auch Orte, an denen Profit erwirtschaftet und verteilt wird. Dies unterstreicht ihre wirtschaftliche und politische Bedeutung und verweist darauf, dass eine Regulierung von Finanzmärkten elementarer Bestandteil von Politik sein muss. Nicht zuletzt die Finanzkrise von 2007 ff. hat gezeigt, dass unzureichend regulierte Finanzmärkte eine Gefahr für gesellschaftliche Stabilität sein können. Aber auch jenseits der systemischen Bedeutung von Finanzmärkten kommt es immer wieder zu Skandalen und Auseinandersetzungen wie Steuerhinterziehung oder Geldwäsche. Diese Beobachtungen verdeutlichen die Wichtigkeit von Regeln für Finanzmärkte, unterstreichen jedoch auch die Komplexität des Themas. Daher widmet sich das Seminar den folgenden Fragen: Welche Regeln sollen für diese Märkte gelten, welche sind angemessen und effektiv? Und: Wer engagiert sich in der Regelsetzung, wo und wie werden Vereinbarungen getroffen? Welche Gruppen können sich aus welchen Gründen durchsetzen?
Im ersten Teil des Seminars werden Grundlagen diskutiert, indem die Besonderheiten von Finanzmärkten, ihrer Regulierung der der maßgeblichen Akteursgruppen aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven erarbeitet werden. Im zweiten Teil werden Eigenheiten und Schwierigkeiten grenzüberschreitender Finanzmarktregulierung anhand unterschiedlicher Themen diskutiert, um auf dieser Basis Möglichkeiten und Grenzen einer globalen Finanzmarktregulierung auszuloten.

Sebastian Botzem
08-29-GS-26 From Scheler to Knorr-Cetina: An Introduction to the Sociology of Knowledge / DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!!!!! (in englischer Sprache)
[Von Scheler zu Knorr-Cetina: Eine Einführung in die Wissenssoziologie]

Seminar
ECTS: 3/6

Basic requirement for participation is a general understanding of sociological theory and practice. Regular participation in the seminar is recommended. Active in-class engagement and coursework contribution are compulsory in successfully fulfilling the performance requirements.

The sociology of knowledge as a subdiscipline in sociology focuses on the social processes involved in the production of knowledge.
In its brief history since the early 20th century, and with its roots in European philosophy as well as the conflicts of ideology in Germany from before the first to after the second World War, it has attempted to study the relationship between knowledge and social structures. In line with Knorr-Cetina, it can thus be described as the school of thought that aims at studying “how we know what we know” (Knorr-Cetina 1999: 1). In doing so, particular focus is payed to not only a society’s authoritative ideas and formal knowledges but in addition to those which operate in the realm of everyday life and are often referred to as ‚informal‘ or everyday knowledges.

The here proposed seminar entitled ‘From Scheler to Knorr-Cetina: An Introduction to the Sociology of Knowledge‘, is designed as a journey from early 20th century thought by Max Scheler (1874-1928), Karl Mannheim (1893-1947) and Alfred Schütz (1899-1959) to Peter Berger (1929-) and Thomas Luckmann (1927-2016), as well as newer developments in the field by colleagues such as Gudrun Lachenmann (1935-), Helga Nowotny (1937-), Karin Knorr-Cetina (1944-), Hubert Knoblauch (1959-) and Reiner Keller (1962-). The theoretical further developments within the subdiscipline are discussed with reference to the socio-political and historical contexts which heavily influenced their authors. Furthermore, most of the conceptual directions will be broken down by looking in a bit more detail at concrete empirical examples of studying the interdependence of social structures and the defining of what is considered as knowledge, worth knowing, worth producing, storing and worth to pass on to later generations as ‚valid‘ interpretations of reality. The empirical examples for doing so are largely taken from non-European contexts, which – given the European bias of most of the conceptual currents discussed – in addition invites a continuous reflection of the interplay between western theoretical perspectives for assessing ‚the world‘ and their limitations in doing so.

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge
08-350-M4a-1 Anspruch und Leistung - von Staatsbürgerschaft, Asylpolitik und Alternativen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)
Leslie Carmel Gauditz, M.A.
08-350-M4a-2 Wohlfahrtsverbände und Wohlfahrtskorporatismus in Deutschland

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Do 06.04.17 09:00 - 17:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)
Fr 07.04.17 13:00 - 17:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)
Do 13.04.17 09:00 - 17:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)
D. Mauricio Reichenbachs (LB)

M5a: Ungleichheit und Gerechtigkeit (Inequality and Justice)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-GS-10 Kapitalismus und Krise - Grundlagen, Entwicklungen und Perspektiven der Systemanalyse und -kritik
[Capitalism and Crisis - basics, developments and perspectives of the system analysis]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 FVG M2010 (2 SWS)

Die Auseinandersetzung mit der „Krise“ prägt nicht zuletzt seit dem Kollaps des finanzmarktgetriebenen Akkumulationsregimes im Jahre 2008 verstärkt den öffentlichen und sozialwissenschaftlichen Diskurs. Die kollektive und politische Verarbeitung wachsender Systemwidersprüche scheint allerdings nach wie vor in einem hohen Maß von Ratlosigkeit geprägt.
Das vorgeschlagene Seminar bietet einen Überblick über Grundlagen, Entwicklungen und Perspektiven der Analyse kapitalistischer Gesellschaften. Gemeinsam mit den Studierenden (das Seminar richtet sich vorrangig an Master-Studierende verschiedener Studiengänge der Sozialwissenschaften) werden jede Woche – in verschiedenen Themenblöcken – Theorien zu gesellschaftlichen, ökonomischen, politischen und kulturellen Dynamiken studiert.
Angefangen bei K. Marx, A. Smith, K. Polanyi und anderen Klassikern, arbeitet sich das Seminar durch die Diskussion um Fordismus und Post-Fordismus, durch Texte neoliberaler Denker (u.a. M. Friedman) ebenso wie durch die kritische Theorie (u.a. Adorno, Marcuse), macht Ausflüge in Systemtheorien (u.a. I. Wallerstein), legt aber einen starken Fokus auf zeitgenössische Ideen und Theoriebildung (u.a. Boltanski/Chiapello).
Die Studierenden sollen letztlich verschiedene Theorieansätze einordnen können und von der Auseinandersetzung mit einem reichen Fundus an kritischer zeitgenössischer Forschung profitieren.

Mag. Nepomuk Hurch
Dipl.-Soz. Jean-Yves Gerlitz
08-29-GS-25 The empirical analysis of social inequality: Germany and the United States (in englischer Sprache)
[Die empirische Analyse sozialer Ungleichheit: Deutschland und die USA]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B1170 (2 SWS)

The empirical analysis of social inequalities is a broad field which covers various theoretical and empirical concepts. For a long time, class theories have played a major role in stratification research to explain social inequalities. However, the scope and depth of these approaches differ tremendously, as they are designed to explain different phenomena and mechanisms.
Most approaches today can be traced back to classical sociologists like Marx, Weber, and Durkheim and - in a more recent hybrid form – Bourdieu. Weberian approaches mainly try to explain material inequalities while Marxians also think about class formation and class action. Durkheimian approaches also tackle questions like lifestyles and habitus. Furthermore, each tradition has its own understanding what social classes are, how they emerge and how they contribute to intra- and intergenerational inequality.
This seminar tackles social inequality in Germany and the United States from a social class perspective. While we won’t focus a lot on classical approaches we are more interested in the theorization and empirical operationalization of social class inequalities in current approaches. We consider concepts put forward by Erik Olin Wright (1985; 1997), Goldthorpe and colleagues (1992; 1987; 2007), Weeden and Grusky (2005; 2012), Bourdieu (1984; 1985; 1987) (1984; 1989), Sørensen (1996; 2000) as well as more theoretical papers by Savage and colleagues (2005) as well more empirical studies like Oesch (2006) and Esping-Andersen (1993). We might integrate or omit some further approaches according to the student’s preferences.
To investigate the analytical scope of these inequality approaches we compare the link between theory and empirical investigation. With regard to theoretical approach we ask

• What is the theoretical basis of this approach?
• What does this approach wants to explain?
• Does this approach explain what its wants to explain?
• How is the reproduction of inequality explained?
With regard to the empirical operationalization we want to know
• How is the approach operationalized?
• Was the approach tested, what are the results?
• For what kind of questions was this approach used?

If we find answers to all these aforementioned questions, we can thoroughly judge these approaches from a comparative standpoint. All empirical investigations of social class inequalities will be based on articles on Germany and the United States.
Conditions of participation are the commitment to write at least two excerpts (with short presentations) or a book review (longer presentation).

Bourdieu, Pierre (1984): Distinction. Cambridge: Harvard University Press.
— (1985): The Social Space and the Genesis of Groups. Theory and Society, 14(6):723-744.
— (1987): What Makes a Social Class? On The Theoretical and Practical Existence Of Groups. Berkeley Journal of Sociology, 32:1-17.
Erikson, Robert, and John H. Goldthorpe (1992): The Constant Flux. A study of Class Mobility in Industrial Societies. Oxford: Clarendon Press.
Esping-Andersen, Gøsta (1993): Changing classes: Stratification and mobility in post-industrial societies. London Newbury Park, California: Sage Publications.
Goldthorpe, John H. (1987): Social mobility and class structure in modern Britain. Oxford: Clarendon Press. Oxford: Clarendon Press.
— (2007): On Sociology. Volume Two: Illustration and Retrospect. Stanford: Stanford University Press.
Oesch, Daniel (2006): Redrawing the Class Map. Stratification and Institutions in Britain, Germany, Sweden and Switzerland. New York: Palgrave Macmillan.
Savage, Mike, Alan Warde, and Fiona Devine (2005): Capital, assets, and resources: some critical issues. The British Journal of Sociology, 56(1):31-47.
Sørensen, Aage B. (1996): The Structural Basis of Social Inequality. American Journal of Sociology, 101(5):1333-1365.
— (2000): Toward a Sounder Basis for Class Analysis. American Journal of Sociology, 105(6):1523-1558.
Weeden, Kim A., and David B. Grusky (2005): The Case for a New Class Map. American Journal of Sociology, 111(1):141-212.
— (2012): The Three Worlds of Inequality. American Journal of Sociology, 117(6):1723-1785.
Wright, Erik Olin (1985): Classes. London: Verso.
— (1997): Class Counts: Comparative Studies in Class Analysis. Cambridge: Cambridge University Press.

Nora Waitkus
08-350-M5a-1 Global Health Politics (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)
PD Dr. Sebastian Haunss
08-350-M5a-2 Gender and the Welfare State (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)
Anna Hokema
08-350-M5a-3 The unconditional Basic Income (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 19.04.17 16:00 - 18:00 74680
Mi 14.06.17 14:00 - 16:00
Mi 28.06.17 16:00 - 19:30
Patricia Friederike Zauchner

M6: Politikfeldanalyse (Policies)

Gesundheitssystem und Gesundheitspolitik

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-350-M5a-1 Global Health Politics (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)
PD Dr. Sebastian Haunss
08-350-M6-3 Gesundheitsreformen in Deutschland
Health Care Reform in Germany

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 UNICOM 3.4110 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
Heinz Rothgang
08-350-M6-4 Langzeitpflege als neues soziales Risiko und ihre sozialstaatliche Absicherung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 UNICOM 3.4110 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
Heinz Rothgang

Arbeit und soziale Sicherung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-350-M6-1 Work and Social Security: Labour Market Changes and Public Intervention Compared (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 FVG W0060 (2 SWS)

The seminar deals with most recent trends of changing labour markets and welfare states.
First of all, some general trends of labour market development are discussed, namely the service economy, increasing female labour market participation, different forms of employment and the impact of unemployment.
Second, some normative concepts like “Flexicurity”, the Enabling or Activating State but also critical voices that highlight the development of a workfare state, are introduced in order to describe the theoretical background of most recent policy reforms.
Third, in order to prove if and how these concepts are implemented, policy changes in selected countries are analysed.
Forth, explanations for the development of welfare capitalism like the impact of globalisation, the importance of discourse, of institutional settings and of actors’ strategies are discussed on a general basis as well as with respect to the case studies.

Dr. Irene Dingeldey
Andreas Etling
08-350-M6-2 European labour studies and comparative employment relations (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
Anna Hokema
08-350-M6-5 Alterssicherungspolitik in Deutschland und im internationalen Vergleich

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.04.17 09:00 - 13:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Fr 05.05.17 09:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Fr 19.05.17 09:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Fr 09.06.17 09:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Anna Caroline Warfelmann (LB)

European Labour Studies (MEST)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-350-M6-1 Work and Social Security: Labour Market Changes and Public Intervention Compared (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 FVG W0060 (2 SWS)

The seminar deals with most recent trends of changing labour markets and welfare states.
First of all, some general trends of labour market development are discussed, namely the service economy, increasing female labour market participation, different forms of employment and the impact of unemployment.
Second, some normative concepts like “Flexicurity”, the Enabling or Activating State but also critical voices that highlight the development of a workfare state, are introduced in order to describe the theoretical background of most recent policy reforms.
Third, in order to prove if and how these concepts are implemented, policy changes in selected countries are analysed.
Forth, explanations for the development of welfare capitalism like the impact of globalisation, the importance of discourse, of institutional settings and of actors’ strategies are discussed on a general basis as well as with respect to the case studies.

Dr. Irene Dingeldey
Andreas Etling
08-350-M6-2 European labour studies and comparative employment relations (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
Anna Hokema
08-350-M6-5 Alterssicherungspolitik in Deutschland und im internationalen Vergleich

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.04.17 09:00 - 13:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Fr 05.05.17 09:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Fr 19.05.17 09:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Fr 09.06.17 09:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Anna Caroline Warfelmann (LB)

M9: Examensseminar (Research Unit II)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-350-M9-1 Examensseminar
Research Unit II

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 22.05.17 14:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)
Fr 02.06.17 10:00 - 13:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Mo 12.06.17 14:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)
Fr 07.07.17 12:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 10.08.17 12:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 31.08.17 12:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
PD Dr. Sebastian Haunss
08-350-M9-2 Kolloquium Gesundheitspolitik und Gesundheitsökonomie
Colloquium Health Care Politicy and Health Care Economics

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 UNICOM 3.4110 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
Heinz Rothgang
08-350-M9-3 Gesundheitspolitisches Kolloquium
Colloquium Health Care Policy
Einzeltermine: Mi 18-20 Uhr Haus der Wissenschaft

Blockeinheit
Heinz Rothgang

Freiwillige Zusatzleistung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-zsp-GS-1003 Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Sozialwissenschaftler/innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.07.17 16:00 - 18:00 GW2 B2900

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Sommersemester 2017 an Masterstudierenden und Bachelorstudierende ab dem 4. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer/innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Zumal Sozialwissenschaftler/innen von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht werden. Da sie häufig mit Psycholog(en)innen, Sozialpädagog(en)innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, gilt es vor allem berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker/innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie werden Einblicke in Ihren beruflichen Alltag geben und über Ihren beruflichen Werdegang berichten.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1008 Freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement
Voluntary commitment in the realm of civil society (Tutorial to students´volunteering)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 12.05.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 30.06.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Der Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 8) fördert das studentische Ehrenamt, da das zivilgesellschaftlichen Engagement zunehmend an Bedeutung für das Gemeinwohl gewinnt. Die Motivation von Studierenden, sich beispielsweise sinnstiftend für andere Menschen einzusetzen, politisch Einfluß zu nehmen, gesellschaftliche Partzipationsprozesse mitzugestalten oder einen humanitären Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, soll somit gewürdigt werden.

Außerdem bietet das freiwilligen Engagement die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erlangen, die auch nützlich für die berufliche Orientierung oder sogar für den Berufseinstieg sein können.

Studierende, die gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben möchten, werden im Begleitseminar bei der Suche nach einer passenden Tätigkeit unterstützt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freiwilligen Agentur Bremen und Serve the City statt.

Dieses Begleitseminar richtet sich ausschließlich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben. Am 28.04.2017 werden die Regeln für die Teilnahme und die Leistungsanforderungen erläutern.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1009 Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus.

Claudia Fantz
08-zsp-GS-1014 Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur/in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eine(s)r Pressesprecher(s)in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 05.04.2017 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 12.04.2017 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Das weiterführende "Praxisprojekt Public Realations" (08-zsp-GS-1015) im Sommersemester 2018 wird empfohlen. Das Praxisprojekt zeichnet sich durch seine Praxisnaehe aus. Es werden Modellagenturen gebildet, die reale Aufgaben von Betrieben und Einrichtungen aus der Region erhalten. Es wird empfohlen, vor Beginn des Praxisprojektes, das Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012 ) zu besuchen.

Axel Hausmann
08-zsp-GS-1015 Praxisprojekt Public Relations
Professional practice in public relations (tutorial)
Begleitseminar zum Praxisprojekt

Seminar
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1040 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 01.02.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Mi 12.07.17 10:00 - 16:00 GW2 B2890
Fr 14.07.17 10:00 - 16:00 SFG 1020

Im Praxisprojekt werden studentische PR-Agenturen gebildet, die reale Aufgaben von Einrichtungen und Unternehmen aus der Region erhalten. Am Praxisprojekt können ausschließlich Studierende teilnehmen, die das Seminar „PR für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft“ erfolgreich abgeschlossen haben. Die Grundlagenveranstaltung und das Praxisprojekt bilden das Praxismodul Public Relations. Das Praxisprojekt dauert 16 Wochen und schließt mit einer Modulprüfung ab, die in der Zeit vom 17.07. bis 21.07.2017 stattfindet. Fuer die verbindliche Teilnahme wird ein Entgelt von 50 Euro als "Pfand" erhoben. Bitte melden Sie sich bis zum 26.01.2017 direkt beim Zentrum Studium und Praxis an!

Vor Beginn des Praxisprojektes wird die Teilnahme an dem Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012) empfohlen.

Axel Hausmann
FZHB 0633 English for Students of European Labour Studies and Social Politics (M.A.) (C1) (in englischer Sprache)
Eingangsniveau: B2

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mi 08:30 - 10:00 AIB 0070 GW2 A3220 (FZHB Selbstlernzentrum) (4 SWS)


Christof Dieterle

Soziologie, B.A./Mag.

Die Lehrveranstaltungen sind semesterweise aufgeführt und orientieren sich am empfohlenen Studienverlaufsplan. Module können aber auch in anderer Reihenfolge bzw. in einem anderen Semester besucht werden. Bitte beachten Sie jedoch die Empfehlungen zu den einzelnen Modulen. Informationen zum Studienverlauf sowie die Modulbeschreibungen finden Sie auf der Homepage des Instituts für Soziologie (www.soziologie.uni-bremen.de).

2. Semester

Pflichtbereich

Soz-T2: Soziologisches Beschreiben und Erklären

Dieses Modul beinhaltet eine Vorlesung und eine Übung. Es werden 9 Credit Points vergeben, wenn die dem Modul zugeordnete Prüfung mit mindestens "ausreichend" bewertet worden ist.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-2-T2-1 Soziologisches Beschreiben und Erklären
[Sociological Describing and Explaining]

Vorlesung
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 14.07.17 18:00 - 20:00 GW1-HS H0070
Mo 02.10.17 10:00 - 12:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

Die Vorlesung vermittelt im Anschluss an die Einführung in das soziologische Denken wie eine genuin soziologische Beschreibung und eine darauf aufbauende Erklärung sozialer Phänomene aussehen können. Die Veranstaltung ist als Ringvorlesung mit zwei thematischen Blöcken konzipiert. Im ersten Teil der Vorlesung werden zentrale wissenschaftstheoretische und methodologische Positionen vorgestellt und im Hinblick auf ihre Implikationen für die soziologische Analyse dargelegt. Dazu gehört insbesondere die Frage danach, wie ein gelingendes Wechselspiel zwischen empirischen Beobachtungen und theoretischer Abstraktion bewerkstelligt werden kann. Im zweiten Teil der Vorlesung geben Dozierende aus verschiedenen Arbeitsbereichen anhand von klassischen und zeitgenössischen Studien einen Einblick in die reichhaltige Praxis soziologischer Forschung. In der Auseinandersetzung mit theoretisch und methodisch anspruchsvollen Texten (auch englischsprachig) erlangen die Studierenden vertiefte Fähigkeiten zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit sozialen Phänomenen sowie zur kritischen Reflexion theoretischer Werkzeuge und empirischer Methoden.

Die begleitende Übung vertieft die Inhalte der Vorlesung „Soziologisches Beschreiben und Erklären“. Im Vordergrund stehen dabei die gemeinsame Diskussion sowie die kritische Auseinandersetzung mit Studien aus verschiedenen Bereichen der Soziologie.

Prof. Dr. Henning Laux
Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg
Betina Hollstein
Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge
Johannes Huinink
08-29-2-T2-2 Übung "Soziologisches Beschreiben und Erklären"
[Tutorial on the Lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B1216 SpT C3140 (2 SWS)
Dr. Sabine Ritter
08-29-2-T2-3 Übung "Soziologisches Beschreiben und Erklären"
[Tutorial on the Lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum) (2 SWS)
Lydia Judith Welbers
08-29-2-T2-4 Übung "Soziologisches Beschreiben und Erklären"
[Tutorial on the Lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 2060 (2 SWS)
Eike Heinze
08-29-2-T2-5 Übung "Soziologisches Beschreiben und Erklären"
[Tutorial on the Lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 FVG W0090 (2 SWS)
Kevin Wolnik, M.A.
08-29-2-T2-6 Übung "Soziologisches Beschreiben und Erklären"
[Tutorial on the Lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 FVG W0090 (2 SWS)
Kevin Wolnik, M.A.
08-29-2-T2-7 Übung "Soziologisches Beschreiben und Erklären"
[Tutorial on the Lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SFG 2070 (2 SWS)
Prof. Dr. Henning Laux

Soz-STM1: Statistik / Methoden I

Dieses Modul beinhaltet zwei Vorlesungen und eine Übung. Es werden 12 Credit Points vergeben, wenn die dem Modul zugeordnete Prüfung mit mindestens "ausreichend" bewertet worden ist.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-2-M1-1 Methoden I
[Methods of Social Research]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Die Vorlesung vermittelt einen einführenden Überblick über Methoden der empirischen Sozialforschung. Im Zentrum stehen eine > Einführung in die Sozialforschung (Schulen, Formen, Beispiele), > Auswahlverfahren, > Systematische Ausfälle in allgemeinen und schwer erreichbaren Populationen, > das standardisierte Interview, > Antwortstile im Interview, > Befragungseffekte im Interview: Modus-, Response- und Interviewereffekte, > Gesamtfehler einer Umfrage, > Experimente im Survey Kontext, > Survey Designs: Telefonsurveys, Web Surveys, Online Panel, Mixed-Mode Surveys, egozentrierte Netzwerksurveys, > Verhaltensbeobachtungen und > Inhaltsanalyse

[The lecture introduces the audience to foundations and techniques of social research. It covers the following topics: > Introduction to social research (schools, forms, examples), > sampling, > unit nonresponse in surveys of the general public and hard-to-survey populations, > the standardized research interview, > response styles in standardized interviews, > mode, response, and interviewer effects in interviews, > total survey error, > survey experiments, > survey designs: telephone surveys, web surveys, online panel, mixed-mode surveys, egocentric network surveys, > behavioral studies, and > content analysis]

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-2-ST1-1 Statistik I
[Social Statistics, Part 1: Descriptive Statistics and Statistical Inference]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Vorlesung und begleitende Übungen führen in Grundlagen der deskriptiven und schließenden Statistik ein. Es werden folgende thematische Bereiche behandelt: > Datenmatrix: Variablen, Skalen, Skalenniveaus; > Einfache Häufigkeitsverteilung: Anteilswerte, empirische Verteilungsfunktion und Quantile einer Häufigkeitsverteilung, graphische Darstellungen, > Maße der zentralen Tendenz, Streuungsmaße; > Grundgesamtheit und Stichprobe: Sampling als Zufallsexperiment, > Standardfehler und Faktoren, die sich darauf auswirken; > Normalverteilung und andere Stichprobenkennwerteverteilungen; > Test statistischer Hypothesen und Berechnung von Konfidenzintervallen; >Kontingenztabellenanalyse (inklusive Chi2 und Chi2-basierten Korrelationsmaßen); > t-Test, > Varianzanalyse und F-Test; > Kovarianz, Korrelation, einfache und multiple lineare Regression (inklusive Interaktionseffekten, R2 und adj. R2)

[Lecture and tutorials introduce the audience to foundations of descriptive statistics and statistical inference. The sessions cover the following subjects: > Data matrix: variables, scales and scale levels; frequency distributions: percentages, empirical distribution function and quantiles, diagrams; > mean values and dispersion measures; > Population and sample: Sampling as a random experiment; > standard error and its determining factors; > Normal curve and other samplings distributions; > statistical hypotheses and confidence intervals; > contingency table analysis (incl. Chi2 and related measures of correlation); > t test; > analysis of variance and F test; > covariance, correlation, simple and multiple linear regression (including interaction effects, R2 and adj. R2)]

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-2-ST1-2 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-3 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-5 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-6 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-7 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-8 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-9 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-10 Übung "Statistik 1"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.
08-29-2-ST1-11 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-12 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-13 Übung "Statistik I"

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Miriam Reußner, M.A.

Soz-SO2: Sozialstrukturanalyse

Dieses Modul beinhaltet eine Vorlesung und eine Übung. Es werden 9 Credit Points vergeben, wenn die dem Modul zugeordnete Prüfung mit mindestens "ausreichend" bewertet worden ist.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-2-SO2-1 Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels
[Theoretical and Empirical Analysis of Social Change]

Vorlesung
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)

Der Modul beschäftigt sich einführend mit zentralen Fragestellungen sozialen Wandels mit besonderer Fokussierung auf die Theorie und Empirie des Wandels der Sozialstruktur fortgeschrittener Gesellschaften. Der erste Teil der Veranstaltung dient der Klärung der wichtigsten Begriffe und Konzepte der So¬ziologie sozialen Wandels. Außerdem werden bekannte Theorien sozialen Wandels mit ihren Hauptvertretern vorgestellt und auf die hier behandelte Fragestellung des Wandels sozialstruktureller Phänomene bezogen. Anknüpfend an die Vorlesung aus dem Modul SO I wird dabei noch einmal die wechselseitige Beziehung von Sozialstruktur, institutioneller Struktur und dem individuellen Handeln der Akteure in der Gesellschaft besonders beleuchtet und eine Mikrofundierung sozialen Wandels begründet. Weiterhin werden die historischen Veränderungen der letzten hundert Jahre in den zentralen Bereichen der Sozialstruktur moderner Gesellschaften (Bevölkerung, Lebensformen, soziale Ungleichheit, soziale Beziehungsstrukturen) vorgestellt. Sie werden in den Kontext des gesellschaftlichen Wandels insgesamt eingebettet und damit einer Erklärung zugänglich gemacht. Die Thesen und theoretischen Hintergründe der Modernisierungstheorie werden dabei ebenso eine besondere Rolle spielen wie die aktuellen Theorien der fortschreitenden Modernisierung und der Globalisierung, die durchgreifende Auswirkungen auf alle Bereiche der Sozialstruktur zeitigen. Dabei wird der Bezug zu Fragen des wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Wandels hergestellt und so die Wechselbeziehung zwischen sozialstrukturellem Wandel und verschiedenen Bereichen gesellschaftlicher Entwicklung und zunehmender internationaler Verflechtungsprozesse erörtert.

Literatur:
Schäfers, Bernhard. 2012. Sozialstruktur und sozialer Wandel in Deutschland, 9. Auflage. Stuttgart : Lucius & Lucius

Johannes Huinink
08-29-2-SO2-2 Übung zur Vorlesung "Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels"
[Tutorial on the lecture "Theoretical and Empirical Analysis of Social Change"]

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 A4020 SFG 0140 (2 SWS)
Roxana-Angela Leu
08-29-2-SO2-3 Übung "Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels"
[Tutorial on the lecture "Theoretical and Empirical Analysis of Social Change"]

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 FVG M2010 (2 SWS)
Thorsten Schmidt
08-29-2-SO2-4 Übung "Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels"
[Tutorial on the lecture "Theoretical and Empirical Analysis of Social Change"]

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1020 (2 SWS)
Dr. Anne Schröter
08-29-2-SO2-5 Übung "Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels"

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW1 B0100 (2 SWS)

[Tutorial on the lecture "Theoretical and Empirical Analysis of Social Change"]

Dr. Till Kathmann
08-29-2-SO2-6 Übung "Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels"
[Tutorial on the lecture "Theoretical and Empirical Analysis of Social Change"]

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 FVG M2010 (2 SWS)
Mag. Nepomuk Hurch
08-29-2-SO2-7 Übung "Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels"
[Tutorial on the lecture "Theoretical and Empirical Analysis of Social Change"]

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 FVG O0150 (Seminarraum) (2 SWS)
Dr. Simone Scherger

4. Semester

Pflichtbereich

Soz-T4: Sozialtheorie (BPO neu / ab Oktober 2016)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-4-T4-1 Sozialtheorie
[Social Theory]

Vorlesung
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.07.17 16:00 - 18:00 HS 2010 (Großer Hörsaal)

Sozialtheorien formulieren die allgemeinen Fragen und stellen die allgemeinen Begriffe und Modelle soziologischen Denkens bereit, die zur Beschreibung und Erklärung jeglichen sozialen Geschehens herangezogen werden können. Die Vorlesung führt in zentrale Positionen und Kontroversen ein und diskutiert sie vergleichend. Ausgangspunkt ist eine grundlegende Einführung in die heute in der soziologischen Theoriediskussion breit vertretene handlungstheoretische Perspektive. Dies geschieht anhand von vier Komponenten eines soziologischen Bezugsrahmens:

• Wie konstituiert sich Handeln, mit welchen anthropologischen Prämissen wird gearbeitet?

• Wie konstituiert sich Sozialität als handelndes Zusammenwirken – und welche Vorstellungen sozialer Ordnung sind damit verbunden?

• Wie kann eine spezifische Handlung erklärt werden?

• Welche Arten von Konstellationen handelnden Zusammenwirkens und welche daraus hervorgehenden Grundmuster sozialer Strukturdynamiken (Entstehung, Aufrechterhaltung, Veränderung von Strukturen) gibt es?

Ausgehend von dieser handlungstheoretischen Grundlegung der Soziologie werden zwei Alternativen diskutiert: die soziologische Systemtheorie sowie netzwerktheoretische Konzeptionen des Sozialen. Im Vergleich der präsentierten theoretischen Instrumente werden deren Reichweite, Konvergenzen und Konkurrenzen reflektiert.

Begleitend zur Vorlesung finden Seminare statt, die spezifische sozialtheoretische Positionen oder Fragestellungen vertiefend behandeln.

Prof. Dr. Uwe Schimank
08-29-4-T4-2 Was sind Strukturen?
[What are structures?]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Strukturen schränken Akteure ein, bieten ihnen aber zugleich Möglichkeiten, um ihre Projekte zu verfolgen. Aber was sind Strukturen eigentlich? Und wie kann man sie soziologisch beobachten? Um diese Fragen zu klären, setzt sich das Seminar mit soziologischen, anthropologischen und philosophischen Strukturbegriffen auseinander. Diskutiert werden dabei unter anderem Arbeiten von Georg Simmel, Claude Lévi-Strauss, Talcott Parsons, Niklas Luhmann und Pierre Bourdieu.
Literatur zur Einführung:
Reckwitz, Andreas (1997): Struktur. Zur sozialwissenschaftlichen Analyse von Regeln und Regelmäßigkeiten. Opladen: Westdeutscher Verlag.

Thorsten Peetz
08-29-4-T4-3 Die Logik der Aggregation als sozialtheoretisches Erklärungsinstrument
[The logic of aggregation as an instrument of social theory for explaining]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B1410 SFG 0150 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 23.06.17 13:00 - 18:00 GW1 A0150
Sa 24.06.17 09:00 - 15:00 GW1 A0150

Das Makro-Mikro-Konzept (synonym: die Coleman’sche Badewanne bzw. das Modell der soziologischen Erklärung) ist ein einflussreiches und viel benutztes Instrument in den Sozialwissenschaften, um soziales Geschehen in allgemeiner und umfassender Perspektive beschreiben und erklären zu können. Es ist, das bringt der letzte Teil des vorstehenden Satzes zum Ausdruck, ein sozialtheoretisches Konzept. Sozialtheorie ist im Sommersemester ja auch der Focus der Vorlesung. Mit dem oben erwähnten „sozialem Geschehen“ ist kollektives soziales Geschehen gemeint. Dies erfassen und erklären zu können, darum geht es letztendlich mit diesem Konzept. Im Mittelpunkt stehen dann also nicht die Einzelnen mit ihrem sozialen Handeln, sondern soziale Aggregationen (soziale Gebilde, Systeme, Konstellationen, Prozesse, Normen, Institutionen usw.) bzw. soziale Aggregationsdynamiken, also Reproduktionen, Wandlungen usw. sozialer Aggregationen. Als Kernfrage des Konzeptes könnte man benennen: Wie und warum kommt es im Ausgang von Situationen sozialer Aggregationen durch das Zusammenhandeln verschiedener Akteure – also durch Aggregationsgeschehen – zu gewandelten oder reproduzierten sozialen Aggregationen? Unklar bleibt vielfach, wie Aggregationsgeschehen und das, was daraus als Aggregation resultiert – beides in seinem Zusammenhang wird im Modell der soziologischen Erklärung auch als „Logik der Aggregation“ bezeichnet –, vorzustellen ist. Also was dieses Geschehen ausmacht, wie es zustande kommt, Wirkungen hervorbringt, in welchen Aggregationen diese bestehen usw. Im Seminar soll es nun um zweierlei gehen: Einmal theoretische Konzepte zu erarbeiten und zu diskutieren, die sich mit der skizzierten Aggregationsthematik befassen oder damit in einem engen Zusammenhang stehen. Es geht dann im wesentlichen darum auf den Begriff zu bringen, was die Logik der Aggregation kennzeichnet und ausmacht. Und zum zweiten darum, das erarbeitete Verständnis der Logik der Aggregation an konkret-materialen Fällen von Aggregationsgeschehnissen (von Elias, Popitz, Merton, usw.) anzuwenden und durchzuspielen, um das im ersten Teil des Seminars erarbeitete Verständnis der Logik der Aggregation zu prüfen und zu vertiefen. Der zweite Teil soll anders als der erste nicht wöchentlich, sondern in einer Blockphase stattfinden.

Rainer Greshoff
08-29-4-T4-4 Self, Drama, and Frames. The Sociology of Erving Goffmann.
[Selbst, Drama und Rahmen. Die Soziologie Erving Goffmanns]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Das Seminar führt anhand originalsprachlicher Texte in zentrale Konzepte der dramatologischen Soziologie Erving Goffmans ein. Es stellt Goffman als einen Analytiker der Interaktion unter Anwesenden vor. Diskutiert werden unter anderem Fragen der Bildung sozialer Identitäten, des Rollenverhaltens, der Stigmatisierung und des Framings.
LLiteratur:
Goffman, Erving (1956): The presentation of self in everyday life. Edinburgh: Social Sciences Research Centre.
Goffman, Erving (1974): Frame analysis. An essay on the organization of experience. Boston: Northeastern University Press.

Thorsten Peetz
08-29-4-T4-5 Rollentheorie
[Role Theory]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 1020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 16.06.17 13:00 - 18:30 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Sa 17.06.17 09:00 - 14:00 GW2 B3850

Mit seinem 1958 veröffentlichten Essay „Homo Sociologicus“ löste Ralf Dahrendorf in der Scientific Community der bundesdeutschen Soziologie eine grundlegende theoretische Debatte über die Kategorie der sozialen Rolle aus. In der Kontroverse ging es nicht nur um das analytische Potential des Rollenbegriffs, sondern auch um das dem „normativen Paradigma“ zugrundeliegende spezifisch „soziologische Menschenbild“. Die verstärkte Rezeption von Erving Goffman als US-amerikanischem Vertreter des „interpretativen Paradigma“ war einer der Effekte dieser Theoriedebatte.
Das Seminar gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil, der in wöchentlichen Sitzungen stattfindet, wollen wir uns ausgehend von Dahrendorfs rollentheoretischem Ansatz mit weiteren Konzeptionen des Rollenbegriffs auseinandersetzen. Dabei wird es zum einen darum gehen, in der vergleichenden Gegenüberstellung die Spezifika der jeweiligen rollentheoretischen Ansätze herauszuarbeiten. Zum anderen soll nach der wechselseitigen Anschlussfähigkeit der diskutierten Konzepte gefragt werden mit dem Ziel, ein möglichst brauchbares rollentheoretisches Werkzeug zur Beschreibung und Erklärung von Handlungswahlen zu erarbeiten. Im zweiten Teil des Seminars, der Freitag und Samstag am 16. und 17. Juni 2017 als Blockseminar stattfindet, wollen wir anhand unterschiedlicher Fallbeispiele die Anwendung des/r rollentheoretischen Werkzeugs/e erproben und diskutieren.

Dr. Ute Volkmann
08-29-4-T4-6 Wissenssoziologie
[Sociology of Knowledge]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 1010 (2 SWS)

Im letzten Jahr fand zu Ehren von Peter L. Berger und Thomas Luckmann eine große internationale Tagung zum Thema “Social Constructivism as Paradigm?” statt: 50 Jahre zuvor hatten Berger und Luckmann mit „The Social Construction of Reality“ einen neuen wissenssoziologischen Ansatz vorgelegt. Ihre sozialkonstruktivistische Wissenssoziologie galt schon bald als Schlüsselwerk soziologischer Theorie und zählt seit den 1980er Jahren zu den modernen Klassikern des Faches.
Das Seminar gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil wird es darum gehen, insbesondere auf Basis der Lektüre zentraler Kapitel aus „The Social Construction of Reality“ die wissenssoziologische Perspektive von Berger und Luckmann kennen zu lernen. Im zweiten Teil soll der sozialkonstruktivistische Ansatz mit einer noch ganz jungen wissenssoziologischen Perspektive konfrontiert werden, die sich dezidiert als dessen Weiterentwicklung versteht: dem Kommunikativen Konstruktivismus.

Dr. Ute Volkmann

Soz-FEM: Fortgeschrittene Empirische Methoden

Im Pflichtbereich sind 2 Veranstaltungen mit je 6 CP in den Fortgeschrittenen Empirischen Methoden zu absolvieren. Die Veranstaltungen können im Bereich der quantitativen Methoden (FEM1) und/oder der qualitativen Methoden (FEM2) frei gewählt werden. Insgesamt müssen 12 CP erworben werden.



Es werden 6 Creditpoints vergeben, wenn die dem Modul zugeordnete Prüfung mit mindestens "ausreichend" bewertet worden ist.

Soz-FEM-1

Fortgeschrittene Quantitative Methoden (mit Anteilen von "Mixed Methods")
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-4-FEM-1-a Statistik III - Fortgeschrittene Verfahren der Messung und Klassifikation
[Measurement and classification - advanced techniques]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B1700 (2 SWS)

Das Seminar beschäftigt sich mit Techniken der Messung und Klassifikation. Im Fokus stehen fortgeschrittene Verfahren und ihre Anwendung auf Daten aus der Sozialforschung. Behandelt werden Skalierungsverfahren (Likert-, Faktorenwerte-, Guttman- und Rasch-Skalierung) sowie Klassifikationsverfahren (Clusteranalyse und latente Klassenanalyse (LCA)). Die LCA wird in ihren Grundlagen, Maßen zur Bestimmung der Modellgüte und Varianten eingehender behandelt. Als Anwendungsfeld einer dieser Varianten, der Latent Class Factor Analysis, wird die Identifikation von Antwortstilen in wissenschaftlichen Umfragen besprochen

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-4-FEM-1-b Fortgeschrittene Datenanalyse mit R
[Advanced Data Analysis Using R]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 2070 SFG 2030 (2 SWS)

Das Seminar macht mit der Statistik- und Grafiksoftware R vertraut, das ohne Lizenzgebühren aus dem Internet heruntergeladen und genutzt werden kann. Mit R lässt sich eine Vielzahl statistischer und grafischer Auswertungen vornehmen. Allerdings ist der Einstieg in R vergleichsweise zu anderen Statistikprogrammen wie STATA oder SPSS schwieriger.

Der Fokus dieses Seminars wird in der Vermittlung von vertiefenden Kenntnissen in R liegen. Dabei werden im Rahmen der statistischen Analysen mit R u.a. die Themen der linearen Regression, logistischen Regression, Faktorenanalyse, Multidimensionale Skalierung und Zeitreihenanalyse behandelt. Auch die Gestaltung von Grafiken und Diagramme mittels des Pakets ggplot2 sowie die Programmierung von eigenen Paketen werden Teil des Seminars sein.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die bereits fortgeschrittene Grundlagen in Statistik haben und der Umgang mit der Statistiksoftware R nicht fremd ist. Jedoch sei vollständigkeitshalber daraufhin gewiesen, dass zu Beginn des Seminars eine kurze Einführung in die Grundlagen von R gegeben wird.

M. Sc Suat Can
08-29-4-FEM-1-c Text Mining für Sozialwissenschaften
[Data Mining for the Social Sciences]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1030 GW1 B0100 (2 SWS)

»Text-Mining« befasst sich mit der Analyse und der Verarbeitung von textuellen Daten, um aus diesen versteckte Muster bzw. inhaltliche Zusammenhänge zu erkennen und - je nach Forschungsziel - aus ihnen Wissen zur Weiterverarbeitung zu extrahieren. Das Seminar konzentriert sich darauf dieses Wissen aus unterschiedlichen Quellen (Sozialen Netzwerken, Mikroblogs oder Zeitungsartikel) zu extrahieren und zu verarbeiten. Dazu werden im Seminars u.a. folgende Themen behandelt und anhand von Beispielen demonstriert: (1) Wordfrequenzanalyse, (2) Kookurrenzanalyse, (3) Term Extraktion, (4) Topic Models, (5) Textklassifikation und (6) Textclusteranalyse.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die bereits Grundlagen in Statistik haben und der Umgang mit der Statistiksoftware R nicht fremd ist. Jedoch sei vollständigkeitshalber daraufhin gewiesen, dass zu Beginn des Seminars eine kurze Einführung in die Grundlagen von R gegeben wird.

M. Sc Suat Can
08-29-4-FEM-1-d Strukturgleichungsmodellierung mit Mplus / DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!!!!!!!!!!!!!!
[Structural Equation Modeling with Mplus]

Seminar
Miriam Reußner, M.A.
08-29-4-FEM-1-e Befragungseffekte in Umfragen
[Response Bias in surveys]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B1400 NUR Mo. + Di. GW2 B1630 (2 SWS)

Die Veranstaltung bietet eine Orientierung über die verschiedenen potentiellen Befragungseffekte (Interviewereffekte, Reihenfolgeeffekte etc.) in Umfragen. Befragungseffekte können zu Umfragefehlern führen und somit die Datenqualität maßgeblich beeinflussen.

Es werden theoretische Grundlagen erarbeitet, die als Erklärungsansatz für Befragungseffekte dienen. Darüber hinaus werden die Befragungseffekte mit Hilfe kleiner Übungen vertieft. Zudem bietet das Seminar die Gelegenheit, sich im Präsentieren zu üben sowie selbst Fragebögen zu korrigieren.

Jennifer Wessels, M.A.
08-29-4-FEM-1-f Fragebogenkonstruktion
[Designing Questionnaires and Survey Questions]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Erarbeitung und Diskussion von Fragebogenentwürfen für Sozialforschungsthemen in vier Feldern: (1) »Smart World«: Nutzung technischer Innovationen; (2) Recht, Religion, Autonomie; (3) Risikowahrnehmung; (4) Gerechtigkeit. Zunächst wird in das jeweilige Thema inhaltlich eingeführt, um vor diesem Hintergrund die jeweilige Fragestellung zu konkretisieren. Parallel dazu werden Regeln der Fragebogenkonstruktion behandelt. Operationales Ziel der sich anschließenden Konstruktionsarbeit ist jeweils ein in studentischen Seminargruppen ausgearbeitetes und im Plenum diskutiertes Fragebogenmodul von zwei bis vier Seiten Länge, und ggf. die Erprobung als Online-Instrument in einer kleinen Pilotstudie.

Prof. Dr. Uwe Engel

Soz-FEM-2

Fortgeschrittene Qualitative Methoden (mit Anteilen von "Mixed Methods")
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-4-FEM-2-a Einführung in die Analyse von Texten
[Introduction to Textanalysis]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)

In dem sowohl für Bachelor- als auch Master-Studenten geeigneten Seminar werden Grundlagen der quantitativen Textanalyse mit der offenen Programmiersprache "Python" vermittelt. Nach einer basalen Einführung in notwendige Programmiertechniken werden große Textmengen heruntergeladen, transformiert und für die Analyse vorbereitet ("cleaning"), darunter etwa das Löschen von „Stopwörtern“ oder die Rückführung auf kleinste Spracheinheiten (Morpheme). Die Einordnung der Texte in „positiv-negativ“-Schemata erfolgt mit Hilfe einer „Sentiment“-Analyse, die komplexere Extraktion von Themen geschieht mittels Prozeduren des "Topic Modeling“ (insb. LSA und LDA). Der Schwerpunkt der Veranstaltung wird auf der Anwendung der erlernten Techniken liegen, u.a. werden Pegida-Tweets, die mediale Berichterstattung über das Rentensystem und über die Ebola-Epidemie als Textgrundlage genutzt und analysiert.

Das Seminar richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen, die den programmatischen Umgang mit medialem Quellenmaterial kennenlernen möchten. Statistische Grundlagenkenntnisse sowie erste Erfahrungen im Code-Schreiben (etwa in Stata oder R) sind hilfreich, werden aber nicht zwangsläufig vorausgesetzt.

Für einen ersten Überblick (die Mathematik darin ruhig ignorieren):

Evangelopoulos, Nicholas, Xiaoni Zhang, und Victor R. Prybutok. „Latent semantic analysis: Five methodological recommendations“. European Journal of Information Systems 21 (2010): 70–86.

Raphael Heiko Heiberger
08-29-4-FEM-2-b Qualitative Interviews: Grundlagen und praktische Durchführung
[Qualitatvie Interviews: Basics and Practise]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 1020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 13.06.17 18:00 - 20:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8)

Das Seminar bietet eine Einführung in das Erheben qualitativer Interviews. Es wird ein Überblick über die Grundlagen qualitativer Interviews und verschiedene Interviewarten (z.B. narratives Interview, leitfadengestütztes Interview) gegeben. Aufbauend darauf werden die verschiedenen Phasen der Erhebung von Interviews durchleuchtet: z.B. das Erstellen eines Leitfadens, das Sampling und der Feldzugang, die Interviewführung sowie die Transkription und Datenaufbereitung. Ein kurzer Ausblick auf Auswertungsverfahren wird ebenfalls gegeben. Im Seminar werden theoretische Grundlagen auf Basis von einschlägigen Texten und Beispielen erarbeitet und mit praktischen Übungen verknüpft.
Ziel ist es, dass die Studierenden seminarbegleitend ein eigenes Interview zu einem soziologischen Thema vorbereiten und selber durchführen. Alle relevanten Schritte einer Erhebung sollen abschließend in einem Projektbericht dargestellt und reflektiert werden.
Es ist empfohlen, für dieses Seminar bereits über einführende Kenntnisse der qualitativen Sozialforschung zu verfügen.

Literaturempfehlungen:
Helfferich, Cornelia (2011): Die Qualität qualitativer Daten. Manual für die Durchführung qualitativer Interviews. 4. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag.
Kruse, Jan (2014): Qualitative Interviewforschung. Ein integrativer Ansatz. Weinheim/Basel: Beltz/Juventa.
Misoch, Sabine (2014): Qualitative Interviews. Berlin/München/Boston: De Gruyter/Oldenbourg.

Tom Töpfer
08-29-4-FEM-2-c Grundlagen qualitativer Sozialforschung
[Basiscs of Qualitative Research]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B1632 (2 SWS)

Das Seminar bietet eine systematische und zugleich anwendungsbezogene Einführung in die qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung. Zu diesem Zweck führt die Veranstaltung zunächst in wissenschaftstheoretische Grundlagen, Forschungslogik und allgemeine Prinzipien qualitativer Sozialforschung ein. Nach einem Überblick über die Stationen des qualitativen Forschungsprozesses wird dieser anhand verschiedener Erhebungs- und Auswertungsverfahren theoretisch und anhand praktischer Übungen nachvollzogen: Behandelt werden wichtige qualitative Erhebungsverfahren (z.B. teilnehmende Beobachtung, Leitfadeninterview) sowie ausgewählte Auswertungsverfahren (z.B. Grounded Theory Methodologie). In den Übungen werden erste praktische Erfahrungen u.a. mit der Leitfadenkonstruktion und mit Interpretations-verfahren gesammelt. Angesprochen werden Fragen der Fallauswahl, des Feldzugangs und der Forschungsethik, der Verallgemeinerbarkeit und der Typenbildung.
Für diesen Kurs wird empfohlen, die Vorlesung Methoden II erfolgreich abgeschlossen zu haben.

Literaturempfehlungen:
Keller, Reiner (2012): Das interpretative Paradigma. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Przyborski, Aglaja, Wohlrab-Sahr. Monika (2013): Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. 4., korrigierte Auflage, München: Oldenbourg.
Strübing, Jörg (2013): Qualitative Sozialforschung. Eine komprimierte Einführung für Studierende. München: Oldenbourg.

Dr. Sabine Ritter
08-29-4-FEM-2-d Diskursanalyse
[Discourse Analysis]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 23.06.17 13:00 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Sa 24.06.17 10:00 - 13:00 GW2 B2880

Ziel des Seminars ist es, in die theoretischen und methodologischen Grundlagen und praktisch in die methodischen Entwicklungslinien und Möglichkeiten der Diskursanalyse einzuführen. Diese wird eher als analytisch-kritische Perspektive denn als 'strenge' Methode aufgefasst. Sie hat den Charakter eines theoretisch umrissenen Untersuchungsprogramms und bietet Anknüpfungsmöglichkeiten an verschiedene, quantitative und qualitative, Auswertungsmethoden.

Die Lehrveranstaltung findet in zwei Etappen statt. Im ersten Teil, der in sechs wöchentlichen Seminarsitzungen stattfindet, werden wir uns das theoretische und methodologische Handwerkszeug der Diskursanalyse erarbeiten. Als gemeinsamer Ausgangspunkt hierfür dienen die Überlegungen Michel Foucaults zur „Ordnung des Diskurses“ und (in Auszügen) zur „Archäologie des Wissens“ sowie weitere einschlägige Texte, die im Seminar vorgestellt und diskutiert werden. Im zweiten Abschnitt, der am 23. und 24. Juni in Form eines Blockseminars stattfindet, werden wir in Arbeitsgruppen verschiedene, von den Studierenden zu bestimmende Diskurse bzw. Diskursstränge und Diskursformationen auf ihre Regeln und Regelmäßigkeiten, ihre Wirklichkeitskonstruktionen, ihre historischen und sozialen Kontexte, Strukturen und Praktiken hin untersuchen. Das dazu erforderliche Material stellen die Studierenden selbst, einzeln oder in Gruppen, zwischenzeitlich zusammen, sortieren und clustern es und wagen sich an eigene diskursanalytische Auswertungen, die beim Wochenendworkshop präsentiert werden.

Der erfolgreiche Abschluss sowohl der Vorlesung „Methoden 2“ als auch des Seminars „Grundlagen qualitativer Sozialforschung“ wird dringend empfohlen: Das Seminar setzt Grundkenntnisse über verschiedene Textauswertungsmethoden voraus!

Dr. Sabine Ritter
08-29-4-FEM-2-e Einführung in die Feldforschung
[Introduction to Field Research]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B1170 (2 SWS)

Einführung in die Feldforschung:
Ziel des Seminars ist es, in einem ersten Schritt theoretische Grundlagen zur Feldforschung zu vermitteln. Dabei geht es zum einen um den Begriff des Feldes und zum anderen lernen wir das Verfahren der teilnehmenden Beobachtung kennen. Zentrale Fragen dabei sind: Was ist eine Beobachtung und wie kann beobachtet werden? Das Verfahren praktisch anzuwenden und ein/e eigenes Forschungsthema und -fragestellung sowie erste Feldzugänge zu entwickeln, ist der zweite Schritt, der dann von jeder bzw. jedem Seminarteilnehmer*in unternommen werden soll. Als thematischer Rahmen sind großstadtsoziologische und architektursoziologische Themen festgelegt, wobei die konkrete Festlegung durch die einzelnen Seminarteilnehmer*innen vorgenommen wird. Schließlich sollen konzeptionellen Vorüberlegungen umgesetzt werden bei einer Exkursion nach Berlin. Dementsprechend wird die Teilnahme an der Exkursion empfohlen, die im General Studies Bereich angeboten wird.

Dr. Till Kathmann

Wahlpflichtbereich: Spezielle Soziologie

Es werden 9 Creditpoints vergeben, wenn die den Veranstaltungen zugeordneten Modulpruefungen mit mindestens "ausreichend" bewertet worden sind.

Soz-SP4: Bildungssoziologie

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-4-SP4-1 Bildung und soziale Ungleichheit
[Education and Social Inequality]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Vorlesung: Bildung und soziale Ungleichheit / Olaf Groh-Samberg
Die „Gleichheit von Bildungschancen“ ist eines der wichtigsten gesellschaftspolitischen Leitkonzepte geworden. Gleiche Bildungschancen gelten zugleich als Mittel der allgemeinen Mobilisierung von Bildungsreserven, als Inbegriff von „Chancengleichheit“, aber auch als Legitimation sozialer Ungleichheiten, sofern diese auf individuellen Leistungsunterschieden basieren. Auch in der Ungleichheitssoziologie gilt die erworbene Bildung häufig als Indikator für individuelle Leistung. Tatsächlich zeigt die bildungssoziologische Forschung, dass der Erwerb von Bildungstiteln in hohem Maße nicht von den Fähigkeiten und Kompetenzen abhängt, sondern von der sozialen Herkunft. Und diese Abhängigkeit hat auch im Zuge der Bildungsexpansion nicht wesentlich nachgelassen.

In der Vorlesung werden die zentralen theoretischen Konzepte und empirischen Befunde der Bildungssoziologie vorgestellt. Dabei geht es zum einen um ein kritisches Verständnis von Bildung als einem umkämpften gesellschaftlichen Feld: Bildung kann sehr unterschiedlich definiert werden. Zum anderen soll die Entwicklung der quantitativ-empirischen Bildungsforschung in ihren wichtigsten methodischen und inhaltlichen Debatten nachvollzogen werden.


Dozentin des Seminars: Nora Waitkus
Begleitend zur Vorlesung findet ein Seminar statt, in dem zentrale Texte zur Vorlesung diskutiert werden. Erwartet wird hier die Bereitschaft zur regelmäßigen Lektüre auch englischsprachiger Literatur, zur aktiven Teilnahme an der Seminardiskussion und zur Auseinandersetzung mit theoretischen und methodischen Konzepten.

Allgemeine Einführungsliteratur:
Rolf Becker (Hrsg.): Lehrbuch der Bildungssoziologie. Wiesbaden: VS-Verlag für Sozialwissenschaften, 2009

Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg
08-29-4-SP4-2 Bildung und soziale Ungleichheit
[Education and Social Inequality]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Vorlesung: Bildung und soziale Ungleichheit / Olaf Groh-Samberg
Die „Gleichheit von Bildungschancen“ ist eines der wichtigsten gesellschaftspolitischen Leitkonzepte geworden. Gleiche Bildungschancen gelten zugleich als Mittel der allgemeinen Mobilisierung von Bildungsreserven, als Inbegriff von „Chancengleichheit“, aber auch als Legitimation sozialer Ungleichheiten, sofern diese auf individuellen Leistungsunterschieden basieren. Auch in der Ungleichheitssoziologie gilt die erworbene Bildung häufig als Indikator für individuelle Leistung. Tatsächlich zeigt die bildungssoziologische Forschung, dass der Erwerb von Bildungstiteln in hohem Maße nicht von den Fähigkeiten und Kompetenzen abhängt, sondern von der sozialen Herkunft. Und diese Abhängigkeit hat auch im Zuge der Bildungsexpansion nicht wesentlich nachgelassen.

In der Vorlesung werden die zentralen theoretischen Konzepte und empirischen Befunde der Bildungssoziologie vorgestellt. Dabei geht es zum einen um ein kritisches Verständnis von Bildung als einem umkämpften gesellschaftlichen Feld: Bildung kann sehr unterschiedlich definiert werden. Zum anderen soll die Entwicklung der quantitativ-empirischen Bildungsforschung in ihren wichtigsten methodischen und inhaltlichen Debatten nachvollzogen werden.

Dozentin des Seminars: Nora Waitkus
Begleitend zur Vorlesung findet ein Seminar statt, in dem zentrale Texte zur Vorlesung diskutiert werden. Erwartet wird hier die Bereitschaft zur regelmäßigen Lektüre auch englischsprachiger Literatur, zur aktiven Teilnahme an der Seminardiskussion und zur Auseinandersetzung mit theoretischen und methodischen Konzepten.

Allgemeine Einführungsliteratur:
Rolf Becker (Hrsg.): Lehrbuch der Bildungssoziologie. Wiesbaden: VS-Verlag für Sozialwissenschaften, 2009

Nora Waitkus

Soz-SP6: Arbeitssoziologie

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-4-SP6-1 Einführung in die Arbeits- und Erwerbssoziologie
[Introduction Sociology of Work and Employment]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 2060 (2 SWS)

Das Modul führt in zentrale soziologische Sichtweisen von Arbeit, Beruf und Arbeitsmarkt ein. Es berücksichtigt formelle und informelle Arbeitsformen, Arbeit und Geschlecht, das Verhältnis von Arbeit und Subjekt, die institutionelle Verfassung von Arbeit und Arbeit in nationaler und globaler Perspektive. Besonderes Augenmerk gilt dem Wandel und Krisen von Arbeit und Arbeitsmärkten, Beruf und Beschäftigungsmustern. Neben überblicksartiger Vermittlung von Theorierichtungen, Kategorien und Forschungssträngen stehen beispielhafte Einführungen in zentrale Debatten um die Entwicklung von Arbeit.

Das Modul umfasst eine Vorlesung und ein Seminar: Beide sind inhaltlich und methodisch in drei Bereiche gegliedert, wobei das Seminar auf der Vorlesung aufbaut.

Im ersten Teil werden historisch-theoretische Grundlagen zu Arbeit und Erwerb in kapitalistischen Marktgesellschaften vermittelt. Er dient zugleich als Einführung in ausgewählte gesellschaftstheoretische Konzepte.

Im zweiten Teil geht es um institutionelle Rahmenbedingungen von Erwerbsarbeit und Lebensformen in der Bundesrepublik. Hier werden die für das deutsche Erwerbssystem typischen Strukturierungen von Erwerbsarbeit durch Arbeitsmärkte, Beruf und Ausbildungssystem sowie industrielle Beziehungen und Gewerkschaften thematisiert.

Der dritte Teil ist aktuellen Veränderungsprozessen von Erwerbsarbeit im Dienstleistungssektor, der Pluralisierung von Erwerbsformen, der Subjektivierung und Flexibilisierung von Arbeit und aktuellen Debatten u.a. um Fachkräftemangel, transnationale Arbeitsmigration und Mindestlohn gewidmet.

Den Abschluss bilden soziologische Interpretationsversuche des damit verbundenen gesellschaftlichen Strukturwandels und eine Einordnung der deutschen Entwicklung in den europäischen und OECD Kontext.

Zur Einführung empfohlene Literatur:
  • Kocka, Jürgen 2013: Geschichte des Kapitalismus. München: Beck
  • Böhle, Fritz; G. Günter Voß; Günther Wachtler (Hg.) 2010: Handbuch Arbeitssoziologie. Wiesbaden: VS Verlag
  • Abraham, Martin; Thomas Hinz (Hg.) 2005: Arbeitsmarktsoziologie. Probleme, Theorien, empirische Befunde. Wiesbaden: VS
Verlag
  • Motakef, Mona 2015: Prekarisierung. Bielefeld: transcript

Prof. Dr. Karin Gottschall
08-29-4-SP6-2 Einführung in die Arbeits- und Erwerbssoziologie
[Sociology of Work and Employment]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 2060 (2 SWS)

Das Modul führt in zentrale soziologische Sichtweisen von Arbeit, Beruf und Arbeitsmarkt ein. Es berücksichtigt formelle und informelle Arbeitsformen, Arbeit und Geschlecht, das Verhältnis von Arbeit und Subjekt, die institutionelle Verfassung von Arbeit und Arbeit in nationaler und globaler Perspektive. Besonderes Augenmerk gilt dem Wandel und Krisen von Arbeit und Arbeitsmärkten, Beruf und Beschäftigungsmustern. Neben überblicksartiger Vermittlung von Theorierichtungen, Kategorien und Forschungssträngen stehen beispielhafte Einführungen in zentrale Debatten um die Entwicklung von Arbeit.

Das Modul umfasst eine Vorlesung und ein Seminar: Beide sind inhaltlich und methodisch in drei Bereiche gegliedert, wobei das Seminar auf der Vorlesung aufbaut.

Im ersten Teil werden historisch-theoretische Grundlagen zu Arbeit und Erwerb in kapitalistischen Marktgesellschaften vermittelt. Er dient zugleich als Einführung in ausgewählte gesellschaftstheoretische Konzepte.

Im zweiten Teil geht es um institutionelle Rahmenbedingungen von Erwerbsarbeit und Lebensformen in der Bundesrepublik. Hier werden die für das deutsche Erwerbssystem typischen Strukturierungen von Erwerbsarbeit durch Arbeitsmärkte, Beruf und Ausbildungssystem sowie industrielle Beziehungen und Gewerkschaften thematisiert.

Der dritte Teil ist aktuellen Veränderungsprozessen von Erwerbsarbeit im Dienstleistungssektor, der Pluralisierung von Erwerbsformen, der Subjektivierung und Flexibilisierung von Arbeit und aktuellen Debatten u.a. um Fachkräftemangel, transnationale Arbeitsmigration und Mindestlohn gewidmet.

Den Abschluss bilden soziologische Interpretationsversuche des damit verbundenen gesellschaftlichen Strukturwandels und eine Einordnung der deutschen Entwicklung in den europäischen und OECD Kontext.

Zur Einführung empfohlene Literatur:
  • Kocka, Jürgen 2013: Geschichte des Kapitalismus. München: Beck
  • Böhle, Fritz; G. Günter Voß; Günther Wachtler (Hg.) 2010: Handbuch Arbeitssoziologie. Wiesbaden: VS Verlag
  • Abraham, Martin; Thomas Hinz (Hg.) 2005: Arbeitsmarktsoziologie. Probleme, Theorien, empirische Befunde. Wiesbaden: VS
Verlag
  • Motakef, Mona 2015: Prekarisierung. Bielefeld: transcript

Andrea Schäfer, M.A.

Soz-SP7: Familiensoziologie

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-4-SP7-1 Einführung in die Familiensoziologie
[Introduction to family sociology]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B1630 (2 SWS)

Die Familiensoziologie beschäftigt sich mit besonderen Formen sozialer Primärbeziehungen, den Paar-, Elternschafts- und Intergenerationenbeziehungen, die sich von sozialen Beziehungen in der Arbeitswelt, in sozialen Freundschaftsnetzwerken und im erweiterten Verwandtschaftsnetzwerk in charakteristischer Weise unterscheiden. Zentrale Themenbereiche sind die Genese, Entwicklung und Funktionsweise von Paarbeziehungen und Familie und die Wechselbeziehung zwischen den Familienmitgliedern, die Bedeutung von Paarbeziehungen und Familie für die gesellschaftliche Entwicklung und soziale Ungleichheit sowie der gesellschaftliche Wandel von Paarbeziehungen und familialen Lebensformen.

In der Vorlesung gibt es einen Überblick über theoretische Konzepte und Forschungsergebnisse der Familienso¬ziologie. Es werden empirische Kenntnisse über die Familienentwicklung und den Wandel familialer Lebensformen in Deutschland und Europa vermittelt. Dabei werden zahlreiche Bezüge zu aktuellen Problem¬stellungen der Familien¬forschung her¬gestellt und die Rolle der Familienpolitik beleuchtet.

Literatur:
Huinink, Johannes & Dirk Konietzka. 2007. Familiensoziologie. Ein Lehrbuch. Frankfurt/M.: Campus

Johannes Huinink
08-29-4-SP7-2 Family and Employment: When Work Works for Families (in englischer Sprache)
[Familie und Erwerbstätigkeit]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

This seminar accompanies the lecture course in the module “Spezielle Soziologien: Familiensoziologie”. Topical focus is on the relationship between work and family.
There are rising expectations among working people to be able to participate in employment and care and to have more time for leisure, friends, and family life. Yet, the pressure and intensity of work demands are increasing as well as the number of insecure and precarious jobs. In this course, we will review current trends in employment in Europe and theories that address employment relations, work-family interface and work-life balance.

Literatur:
Gornick, Janet und Marcia Meyers (2003): Families that work: Policies for reconciling parenthood and employment. New York: Russel Sage Foundation.

Prof. Sonja Drobnic

Soz-SP8: Migrationssoziologie

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-4-SP8-1 Soziologie der Migration
[Sociology of Migration]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B2880 (2 SWS)

Die Vorlesung führt zunächst ein in die Grundbegriffe der Migrationsforschung und behandelt historische wie gegenwärtige empirische Trends von Wanderungen und residenzieller Mobilität. Sodann werden Theorien der Migration dargestellt und auf Befunde der empirischen Forschung bezogen. Dabei werden stets auch die zur Anwendung kommenden statistischen Forschungsmethoden diskutiert.

Unter anderem aus einer stadtsoziologischen Perspektive werden schließlich die Folgen der Wanderungen für die aufnehmende Gesellschaft behandelt. Dazu gehören die klassischen Beschreibungen der Chicago School, aber ebenso neuere Studien zur Assimilation und Integration, so etwa zum Zusammenhang zwischen ethnischer Herkunft und Jugenddelinquenz, aber auch zu innerstädtischer Segregation, zu sozialen Netzwerken, ethnischen Ökonomien sowie Befunde über Bildungsungleichheit und Heiratsverhalten.



Esser, Hartmut (2004): Welche Alternativen zur Assimilation gibt es eigentlich? In: IMIS Beiträge 23: 41-59.

Kalter, Frank (2003): Stand und Perspektiven der Migrationssoziologie. In: Orth, Barbara; Schwietring, Thomas; Weiß, Johannes (Hg.): Soziologische Forschung. Stand und Perspektiven ; ein Handbuch. Opladen: Leske + Budrich (Handbücher), S. 323–337.

Prof. Dr. Michael Windzio
08-29-4-SP8-2 Sozialstruktur und Migration
[Social Structure and Migration]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B2880 (2 SWS)

Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit der Sozialstruktur von Migranten in Deutschland. Dazu werden mehrere Themenfelder anhand empirischer Artikel angesprochen, wie beispielsweise Eheschließungen und Partnerschaften, Fertilität, Gesundheit, aber auch Bildung und Erwerbstätigkeit. Kenntnisse über Datenquellen und grundlegende Aspekte der verwendeten statistischen Verfahren sollen vermittelt und vertieft werden. Von den Teilnehmern wird erwartet einen wissenschaftlichen Text zu referieren und zu diskutieren. Die Referate werden in der ersten Sitzung vergeben.

Rainer Unger

Soz-SP13: Politische Soziologie

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-4-SP13-1 Politische Soziologie
[Political Sociology]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 GW2 B1630 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 11.07.17 08:00 - 10:00 SFG 0150
Mi 04.10.17 10:00 - 12:00 SFG 0150

Die Vorlesung gibt eine systematische Einführung in die Analyse politischer Phänomene. Dabei wird das spannungsreiche Verhältnis von Politik und Gesellschaft anhand von soziologischen Schlüsselbegriffen wie Macht, Ungleichheit, Demokratie und Weltgesellschaft konzeptualisiert und in Auseinandersetzung mit aktuellen Phänomenen wie Populismus, Migration oder Terrorismus verdeutlicht.

Prof. Dr. Henning Laux
08-29-4-SP13-2 Umweltsoziologie
[Environmental Sociology]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B1630 (2 SWS)

In der globalen Öffentlichkeit hat sich in den vergangenen Jahrzehnten die Einsicht durchgesetzt, dass der wissenschaftliche und ökonomische Fortschritt nicht nur Wohlstandswachstum bringt. Vielmehr birgt er auch ein enormes Potenzial an gesellschaftlicher Selbstgefährdung und Selbstzerstörung in sich. Die Liste der Probleme ist lang: Zunehmendes Verkehrsaufkommen führt zu gesundheitlichen, ökologischen und volkswirtschaftlichen Schäden; durch die Ausweitung des Reise- und Güterverkehrs können sich ansteckende Krankheiten weltweit unkontrollierbar ausbreiten; durch den Ausstoß von Treibhausgasen erwärmt sich die Atmosphäre mit unabsehbaren Folgen für das Klima; durch Dünge- und Insektenvernichtungsmittel in der Landwirtschaft erhöht sich die Schadstoffbelastung in Wasser, Boden, Luft, Pflanzen, Tieren und Menschen und durch die Zerstörung der Ökosysteme verringert sich die Biodiversität. In Anbetracht dieser Entwicklungen haben sich die gesellschaftlichen Naturverhältnisse in jüngster Zeit zu einem zentralen soziologischen Forschungsgegenstand entwickelt. Die Veranstaltung bietet eine Einführung in diese aktuellen Diskussionen. Im ersten Teil werden zentrale theoretische Ansätze zur Erfassung und Erklärung biophysischer Gefährdungen moderner Gesellschaften vorgestellt. Im zweiten Teil werden die Ursachen und Folgen pathologischer Entwicklungen an empirischen Beispielen veranschaulicht sowie politische Eingriffsmöglichkeiten diskutiert.

Prof. Dr. Henning Laux

6. Semester

Pflichtbereich / Begleitseminar zur BA - Arbeit (Modul Bachelorarbeit)

Das Modul Bachelorarbeit setzt sich zusammen aus dem verpflichtenden Begleitseminar (3 CP) und der Bachelor - Arbeit (12 CP). Insgesamt umfasst das Modul 15 CP.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-6-BSa Begleitseminar zur Bachelorarbeit (Abschlussmodul)
[Colloquium BA Thesis]

Seminar

Einzeltermine:
Mo 10.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B3850
Mo 10.04.17 14:00 - 16:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Fr 12.05.17 12:30 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Fr 12.05.17 12:30 - 18:00 UNICOM 3.3050 (Haus Turin - Mary-Somerville-Str. 3)
Sa 13.05.17 12:30 - 18:00 SFG 2070
Sa 13.05.17 12:30 - 18:00 SFG 1020
Fr 30.06.17 12:30 - 18:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Fr 30.06.17 12:30 - 18:00 UNICOM 3.3050 (Haus Turin - Mary-Somerville-Str. 3)
Sa 01.07.17 12:30 - 18:00 SFG 1010
Sa 01.07.17 12:30 - 18:00 SFG 1020

Kommentierung zur von Dr. Simone Scherger und Prof. Dr. Nadine Schöneck-Voß im Sommersemester 2017 angebotenen Veranstaltung:

Das BA-Kolloquium soll die Studierenden bei der Erstellung ihrer Abschlussarbeit unterstützen. Studierende des BA-Studiengangs Soziologie, die im Laufe des Sommersemesters ihre BA-Arbeit anfertigen bzw. abschließen, präsentieren ihre Forschungsvorhaben und stellen sie zur Diskussion.

In der ersten Sitzung dieser Lehrveranstaltung – am Montag, den 10.04.2017, 12.00-16.00 Uhr, GW2, Raum B2860 (VIP-Raum) – werden organisatorische Aspekte besprochen und Grundlagen zu Techniken wissenschaftlichen Arbeitens sowie Informationen zur Form der BA-Arbeit im Plenum behandelt.

Anschließend findet das Seminar in Blockveranstaltungsform an vier Terminen statt:
• Freitag, 12.05.2017, 12.30-18.00 Uhr, UNICOM 3.3380
• Samstag, 13.05.2017, 12.30-18.00 Uhr, SFG 1020
• Freitag, 30.06.2017, 12.30-18.00 Uhr, UNICOM 3.3390
• Samstag, 01.07.2017, 12.30-18.00 Uhr, SFG 1010

An diesen vier Terminen werden wir nach Möglichkeit jeweils maximal acht BA-Arbeiten diskutieren.

Die Studierenden erhalten direkt im Anschluss an den jeweiligen Tagesblock – so sie bestanden haben – einen Leistungsnachweis über 3 CP für diesen Teil des Abschlussmoduls. Voraussetzung ist der Besuch der ersten Sitzung am 10.04.2017 sowie der aktive Besuch und die Vorbereitung eines Blocktermins, an dem die eigene Arbeit sowie die Arbeiten der anderen TeilnehmerInnen dieses Blocks präsentiert und diskutiert werden. Die Teilnahme an weiteren Blockterminen ist möglich und wird begrüßt.

Weitere Einzelheiten werden in der ersten Sitzung am 10.04.2017 bekanntgegeben bzw. festgelegt. Bitte melden Sie sich frühzeitig in Stud.IP zu dieser Veranstaltung an.

WICHTIG: Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Seminar ist die schriftliche Mitteilung (per E-Mail) über das Thema und die Betreuung der BA-Arbeit durch die/den entsprechende/n Lehrende/n an beide Dozentinnen des Begleitseminars, Dr. Simone Scherger (simone.scherger@uni-bremen.de) und Prof. Dr. Nadine Schöneck-Voß (nsv@uni-bremen.de), spätestens bis zum 30.04.2017.

Literaturempfehlungen:

http://www.soziologie.uni-bremen.de/ccm/content/bachelor/manual-soziologie-studieren/

Manual „Soziologie studieren an der Universität Bremen“. Zum Download unter:
http://www.soziologie.uni-bremen.de/ccm/content/bachelor/manual-soziologie-studieren/

Berninger, Ina/Botzen, Katrin/Kolle, Christian/Vogl, Dominikus/Watteler, Oliver (2012): Grundlagen sozialwissenschaftlichen Arbeitens. Eine anwendungsorientierte Einführung. Opladen: Barbara Budrich.

Frank, Andrea/Haacke, Stefanie/Lahm, Swantje (2013): Schlüsselkompetenzen: Schreiben in Studium und Beruf. Stuttgart: J.B. Metzler (2. Auflage).

Karmasin, Matthias/Ribing, Rainer (2014): Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten. Ein Leitfaden für Seminararbeiten, Bachelor-, Master- und Magisterarbeiten sowie Dissertationen. Wien: Facultas (8. Auflage).

Samac, Klaus/Prenner, Monika/Schwetz, Herbert (2014): Die Bachelorarbeit an Universität und Fachhochschule. Wien: Facultas (3. Auflage).

Wolfsberger, Judith (2016): Frei geschrieben. Mut, Freiheit und Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten. Wien: Böhlau (4. Auflage).

Prof. Dr. Nadine Schöneck-Voß
Dr. Simone Scherger

Wahlbereich neu / ab WS 2016/2017

In diesem Bereich sind insgesamt 39 CP nachzuweisen. Bei Nichtbestehen kann ein Wahlmodul gemäß § 20 Absatz 3 AT BPO durch ein anderes Modul ersetzt werden.

Die Leistungen können in folgenden Bereichen erbracht werden:

• Module und Lehrveranstaltungen aus dem Wahlpflichtbereich des Bachelorstudiengangs Soziologie sowie die Seminare aus den Pflichtmodulen Fortgeschrittene Empirische Methoden, Gesellschaftstheorie und Sozialtheorie, die vorab nicht besucht worden sind. Prüfungsleistungen im Wahlbereich sind von den Modulprüfungen im Wahlpflichtbereich und im Pflichtbereich durch den Workload geschieden.

• Angebote aus dem Bereich der General Studies des Bachelorstudiengangs Soziologie.

• Angebote aus den Fachergänzenden Studien der Universität Bremen.

• Module aus anderen Fächern der Universität; der Zugang kann jedoch aufgrund kapazitärer Grenzen eingeschränkt sein. Die Entscheidung darüber obliegt dem anbietenden Fach/Fachbereich.

I. General Studies aus dem BA Soziologie

1. Ergänzende und vertiefende Theorieveranstaltungen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-GS-10 Kapitalismus und Krise - Grundlagen, Entwicklungen und Perspektiven der Systemanalyse und -kritik
[Capitalism and Crisis - basics, developments and perspectives of the system analysis]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 FVG M2010 (2 SWS)

Die Auseinandersetzung mit der „Krise“ prägt nicht zuletzt seit dem Kollaps des finanzmarktgetriebenen Akkumulationsregimes im Jahre 2008 verstärkt den öffentlichen und sozialwissenschaftlichen Diskurs. Die kollektive und politische Verarbeitung wachsender Systemwidersprüche scheint allerdings nach wie vor in einem hohen Maß von Ratlosigkeit geprägt.
Das vorgeschlagene Seminar bietet einen Überblick über Grundlagen, Entwicklungen und Perspektiven der Analyse kapitalistischer Gesellschaften. Gemeinsam mit den Studierenden (das Seminar richtet sich vorrangig an Master-Studierende verschiedener Studiengänge der Sozialwissenschaften) werden jede Woche – in verschiedenen Themenblöcken – Theorien zu gesellschaftlichen, ökonomischen, politischen und kulturellen Dynamiken studiert.
Angefangen bei K. Marx, A. Smith, K. Polanyi und anderen Klassikern, arbeitet sich das Seminar durch die Diskussion um Fordismus und Post-Fordismus, durch Texte neoliberaler Denker (u.a. M. Friedman) ebenso wie durch die kritische Theorie (u.a. Adorno, Marcuse), macht Ausflüge in Systemtheorien (u.a. I. Wallerstein), legt aber einen starken Fokus auf zeitgenössische Ideen und Theoriebildung (u.a. Boltanski/Chiapello).
Die Studierenden sollen letztlich verschiedene Theorieansätze einordnen können und von der Auseinandersetzung mit einem reichen Fundus an kritischer zeitgenössischer Forschung profitieren.

Mag. Nepomuk Hurch
Dipl.-Soz. Jean-Yves Gerlitz
08-29-GS-11 Aktuelle Beiträge zur soziologischen Theorie
[Recent Contirbutions to Sociological Theory]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 UNICOM 9.2200 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 9) (2 SWS)

Die VA findet statt im Besprechungsraum des EMPAS: UNICOM Haus Salzburg, Mary-Sommerville-Str. 9, 2. OG, Raum 2200!!!

Kommentar:
In diesem Seminar werden aktuelle Beiträge zur soziologischen Theorie diskutiert. Dies geschieht auf der Grundlage von Vorträgen, auch eingeladener Gäste, sowie von ausgewählten aktuellen Publikationen. Das inhaltliche Programm wird in der ersten Sitzung zusammengestellt.

Prof. Dr. Uwe Schimank
08-29-GS-12 Konstruktion der Wirklichkeit. Bewusstsein, Ideologie, soziale Ordnung.
[Construction of reality. Cinciousness, ideolgy, social order.]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B1170 (2 SWS)

Das Problem der Erkenntnis gehört zu den ältesten Themen der Philosophie. Erst wenn die Bedingungen der Erkenntnis geklärt sind, lassen sich Aussagen über die soziale Wirklichkeit bewerten. Der Konstruktivismus geht davon aus, dass erkennende Subjekte einen aktiven Eigenbeitrag bei der Verarbeitung von Information leisten. Studien aus der Neurowissenschaft deuten darauf hin, dass die Wirklichkeit im Bewusstsein aktiv „modelliert“ wird. Sind die Bedingungen der Erkenntnis in diesem Sinne geklärt, wird man extrem folgenschwere Handlungen kaum mehr leichtfertig vollziehen. Auch in der Soziologie war das Verhältnis von Umwelt, Wahrnehmung, Erkenntnis und Interesse von Beginn an ein wichtiges Thema, wie sich etwa am Ideologiebegriff bei Karl Marx und Karl Mannheim zeigt. Heute nimmt nicht nur die moderne Systemtheorie von Luhmann eine konstruktivistische Position ein, auch handlungstheoretische Ansätze untersuchen die Konstruktion der sozialen Wirklichkeit durch individuelle und kollektive Akteure. In dem Kurs werden Texte zum Thema „Konstruktionen der Wirklichkeit“ gelesen, präsentiert und diskutiert, und zwar ausgehend von der Mikroebene des Bewusstseins und der Kognition über die Mesoebene kollektiven Denkens und der Ideologie hin zur Makroebene der sozialen Konstruktion von Ordnungen und Institutionen.

Literatur

Glasersfeld, Ernst von (1992): Konstruktion der Wirklichkeit und des Begriffs der Objektivität. In: Peter M. Heil und Siegfried M. Schmidt (Hg.): Einführung in den Konstruktivismus. 1. Aufl., ungekürzte Taschenbuchausg. München [u.a.]: Piper (Veröffentlichungen der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung, 5), S. 9–40.

Prof. Dr. Michael Windzio
08-29-GS-13 Ausweitung der Paarungszone. Ein Forschungsseminar zur Algorithmisierung von Intimität
[Algorithms and intimacy. A research seminar]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) SpT C3140 (2 SWS)

Gegenwärtig erobern Online-Dating-Plattformen und ortsbezogene soziale Netzwerke wie Tinder oder Grindr die Welt der Intimität. Sie vervielfachen die Möglichkeiten des Kennenlernens, verändern dabei aber auch die entsprechenden Praktiken der Anbahnung von Intimbeziehungen. Im ersten Teil des Forschungsseminars werden Konzepte zur Analyse dieses Wandels vermittelt. Gegenstand der Diskussionen werden hier zentrale Texte der Soziologie der Liebe, der Soziologie der Bewertung und der Algorithm Studies sein. Im Anschluss daran folgt eine Freiarbeitsphase, in der die Teilnehmer*innen an selbst gewählten Themenstellungen arbeiten. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Seminarkonferenz präsentiert. Voraussetzungen der Teilnahme am Seminar sind die Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit der relevanten Literatur, der Entwicklung und Bearbeitung einer Fragestellung inklusive der Präsentation ihrer Ergebnisse sowie der kritisch-konstruktiven Beteiligung an den Seminardiskussionen.

Thorsten Peetz
08-29-GS-14 Lektürekurs zu Michael Tomasellos „Eine Naturgeschichte des menschlichen Denkens“ (2014)
[Reading Course: Michael Tomasello’s „A Natural History of Human Thinking“ (2014)]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Der Lektürekurs beschäftigt sich mit dem in der Soziologie kontrovers besprochenen Buch „Eine Naturgeschichte des menschlichen Denkens“ von Michael Tomasello. Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir Tomasellos Überlegungen zur Evolution der Kooperation und zur Herausbildung sozialer Institutionen einer kritischen Lektüre unterziehen. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Text soll es uns ermöglichen, das soziologische Potenzial dieses anspruchsvollen Werkes zu erschließen. Die Teilnehmenden werden darum gebeten, sich den Text als gemeinsame Seminargrundlage anzuschaffen.

Prof. Dr. Henning Laux

2. Ergänzung und Vertiefung Spezieller Soziologien

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-GS-20 Nachhaltiger Konsum und Umweltverbrauch
[Sustainalbe Consumption and environmental impacts]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B1700 (2 SWS)

Zu Beginn der Umweltdiskussion war kaum strittig, dass als Hauptverursacher und größter „Umweltsünder“ vor allem die (Groß-) Industrie am Pranger stand. Inzwischen wird die Verantwortung allerdings zunehmend dem Konsum bzw. den KonsumentInnen zugewiesen. Konsum gilt als wichtiger „Treiber“ des Ressourcenverbrauchs wie auch als Ansatzpunkt zur Lösung der damit zusammenhängenden Probleme.

Die empirische Forschung zu der Frage, in welchem Maße welche Konsumentengruppen tatsächlich – direkt und indirekt - als Verursacher zum Umweltverbrauch beitragen, ist allerdings noch lückenhaft und interpretationsbedürftig. Auch wird von einigen Autoren wird kritisch eingewandt, dass der Einfluss und die Handlungsmöglichkeiten der Konsumenten weit überschätzt würden.

Das Seminar wird sich zunächst mit den zentralen Konzepten "nachhaltige Entwicklung" und "nachhaltiger Konsum" sowie mit den damit verbundenen strategischen Ansätzen Effizienz, Konsistenz und Suffizienz beschäftigen. Anschließend werden verschiedene empirische Studien und Ansätze zum Zusammenhang von Konsum und Umweltbelastungen vorgestellt. Auf dieser Grundlage sollen schließlich unterschiedliche Positionen und Beiträge zum Thema „Konsumentenverantwortung“ bearbeitet und diskutiert werden. Eine zentrale Textgrundlage für das gesamte Seminar bildet der Schlussbericht der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“.

Die Veranstaltung ist geeignet für Studierende ab dem 4. Semester. Es können 3 CP erworben werden (Voraussetzung: Referat und kurze schriftliche Ausarbeitung).


Literatur:

Belz, Frank-Martin; Karg, Georg; Witt, Dieter (Hg.) (2007): Nachhaltiger Konsum und Verbraucherpolitik im 21. Jahrhundert, Marburg

Bogun, Roland (2012): Konsum, Umweltverbrauch und soziale Ungleichheit –
eine Frage "unseres Lebensstils"? artec-paper 179, Universität Bremen, Januar 2012

Deutscher Bundestag (2013): Schlussbericht der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“, Drucksache 17/13300, 3.5.2013

Geden, Oliver (2008): Strategischer Konsum statt nachhaltiger Politik? Ohnmacht und Selbstüberschätzung des "klimabewussten" Verbrauchers, In: Transit - Europäische Revue, H. 36, (http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?asset_id=5747)

Grunwald, Armin; Kopfmüller, Jürgen (2012): Nachhaltigkeit. Eine Einführung, Frankf./M.

Heidbrink, Ludger; Schmidt, Imke; Ahaus, Björn (Hg.) (2011): Die Verantwortung des Konsumenten. Über das Verhältnis von Markt, Moral und Konsum, Frankf./M.

Dr. Roland Bogun
08-29-GS-21 Migration und Segregationsprozesse in Städten
[Migration and Segregation in Cities]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 2060 (2 SWS)

Das Seminar „Migration und Segregationsprozesse in Städten“ befasst sich mit Migration und Integration im Kontext innerstädtischer Segregationsprozesse. Es werden theoretische Grundlagen erarbeitet, die Messung der Segregation anhand von Segregationsindizes vorgestellt und aktuelle Fragestellungen der Segregationsforschung behandelt. Neben der klassischen Betrachtung der Segregation nach ethnischer Zugehörigkeit, werden auch die Segregation nach dem sozialen Status und dem demographischen Status besprochen. Von den TeilnehmerInnen wird erwartet, im Rahmen der Veranstaltung einen wissenschaftlichen Text vorzustellen und diesen mit den anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Des Weiteren wird eine Hausarbeit oder Argumentation geschrieben.

Katharina Kiontke
08-29-GS-22 Exkursion nach Berlin: Feldforschung zur Architekturpolitik einer Hauptstadt
[Field Trip to Berlin]

Seminar
ECTS: 3/6

Einzeltermine:
Mo 04.09.17 - So 10.09.17 (So, Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa) 08:00 - 18:00

Exkursion nach Berlin: Zur Architekturpolitik einer Hauptstadt
Bei der Exkursion sollen die Kenntnisse angewendet werden, die im Seminar Einführung in die Feldforschung erworben wurden, ein Besuch dieses Seminars wird deswegen empfohlen. Ziel der Exkursion ist es, dass jede/r Teilnehmer/in ein eigenes bereits entwickeltes Forschungsvorhaben konkret vor Ort umsetzt. Dabei wollen wir uns Berlin als Großstadt, Hauptstadt, Weltstadt etc. mit seiner vielfältigen Geschichte nähern und dabei spezifische Stadtentwicklungen analysieren. Schließlich geht es auch darum, die methodische Expertise auszubauen, in dem verschiedene Verfahren der Darstellung von einer teilnehmenden Beobachtung (z. B. Beobachtungsprotokolle und -tagebücher, Film und Photographie) angewendet werden.

Dr. Till Kathmann
08-29-GS-23 Inequality and Populism (in englischer Sprache)
[Ungleichheit und Populismus]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Inequality & Populism
The idea of this research colloquium is to establish a working group to discuss and work on sociological approaches to social inequality from a more theoretical perspective, but with a strong focus on empirical analysis. Thus, the sessions will be devoted to, first, discuss recent developments in the field of social inequality (e.g., general theoretical approaches, recent publications, frontier projects), but also to go back to more classical readings if necessary. Second, it provides the possibility for participants to present and discuss own work (papers, thesis, ideas). Third, we may also invite external researchers for a presentation and discussion. The research colloquium is open for doctoral, MA and BA students who have a strong interest in research on inequality. It requires a basic knowledge about sociological concepts of inequality and the willingness to read English texts and actively engage in the discussion. The language of the course is English.
In the summer term 2017, we will focus on recent works on the links between inequality and populism. To what extent are the recent outbreaks of populist voting to be understood as outcomes of new inequality dynamics? In order to answer this question, a multidimensional understanding of inequality that carefully distinguishes and integrates economic and cultural dimensions of inequality is of utmost importance. Obviously, recent populist campaigns and parties are heavily attacking the cultural and political hegemony of socio-cultural professionals – a discursive frontier that has been put forward since the emergence of the intellectual “new right” in response to the “new left”. Further, an already well established ad-hoc explanation of the new populist rise holds the economically precarious, but culturally “native” population – the “white working class” – responsible for supporting populist movements. At the same time, populist politicians (and voters) often behave strikingly obedient towards economic elites and inequalities at the top while attacking cultural elites.
The aim of the research colloquium is to look more closely into the wicked entanglement of the various dimensions of inequality, class conflicts and political and cultural hegemony in order to understand the inequality dynamics behind populism. On the other hand, a proper understanding of the changes of political systems is indispensable for understanding the rise and history of populism, including fascism or left-wing populist movements in Latin America. Against this background, we will read and discuss more recent as well as classical studies that aim for an understanding of 1.) the multidimensional (vertical and horizontal) structuration of class inequality (e.g., Bourdieu, Oesch, Savage); 2.) the relation between political systems and class inequalities (e.g., Kitschelt, Krisi, Häusermann, Iversen); 3.) the nature of “populism” (e.g., Laclau); and 4.) more recent works on the topic (like e.g. Hochschildt on Trump voters). The main challenge will be to integrate these studies. A detailed reading list will be set up in the first session – suggestions welcome!
If you are interested in taking part, please send a note to Olaf Groh-Samberg, ogs@bigsss-bremen.de.

Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg
08-29-GS-24 Visuelle Soziologie
[Visual Sociology ]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

"Die Visuelle Soziologie arbeitet mit Mitteln der bildlichen Darstellung soziologischer Sachverhalte theoretischer wie empirischer Art. In diesem Seminar sollen Verfahren der Visuellen Soziologie eingesetzt werden - im konkreten Fall die Fotografie - um komplexe soziale Phänomene zu veranschaulichen und zur Reflexion des Betrachters anzuleiten, ohne (immer) eine definitive Deutung des Gezeigten vorzugeben.

Die Studierenden werden in den ersten Stunden des Seminars in die inhaltliche Fragestellung sowie technische, ästhetische und rechtliche Grundlagen der Fotografie eingeführt. In einem ‚Visual Essay’ sollen sie sozialstrukturelle Phänomene im Alltag aufzeigen.

Gesellschaftliches Zusammenleben unterliegt einem beständigen Wandel und sozialen Umbrüchen. Im Alltag beobachten wir vielfach Aufkündigungen bisher unhinterfragter kollektiver Werte und Verhaltensnormen, was sich in devianten Verhaltensweisen verschiedener Art äußert. In diesem Seminar soll auf visuellem Wege spezifischer der Frage nachgegangen werden, ob diese Phänomene heute einen nachhaltigen Verfall sozialer Kooperation und Solidarität in der Gesellschaft reflektieren.

Die inhaltlichen Fragestellungen, die dabei bearbeitet werden sollen, knüpfen an die Vorlesungen zur „Sozialstruktur“ und zum „Sozialen Wandel“ der ersten beiden Semester an. Die Modulprüfung setzt sich aus mehreren, während des Semesters erarbeiteten Teilaufgaben zusammen.

Die Teilnehmerzahl des Seminars ist auf 20 Teilnehmer beschränkt. Sie richtet sich an Studierende des Bachelor Soziologie (4. Semester und mehr) und der sozialwissenschaftlichen Masterstudiengänge. Die Teilnehmer sollten neben profunden Kenntnissen der Grundlagen der Soziologie auch eine hohe Motivation an einem kreativen Umgang mit der Darstellung soziologischen Wissens mitbringen. Vorkenntnisse im Fotografieren sind erwünscht, aber keineswegs Bedingung."

Johannes Huinink
Thorsten Schmidt
08-29-GS-25 The empirical analysis of social inequality: Germany and the United States (in englischer Sprache)
[Die empirische Analyse sozialer Ungleichheit: Deutschland und die USA]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B1170 (2 SWS)

The empirical analysis of social inequalities is a broad field which covers various theoretical and empirical concepts. For a long time, class theories have played a major role in stratification research to explain social inequalities. However, the scope and depth of these approaches differ tremendously, as they are designed to explain different phenomena and mechanisms.
Most approaches today can be traced back to classical sociologists like Marx, Weber, and Durkheim and - in a more recent hybrid form – Bourdieu. Weberian approaches mainly try to explain material inequalities while Marxians also think about class formation and class action. Durkheimian approaches also tackle questions like lifestyles and habitus. Furthermore, each tradition has its own understanding what social classes are, how they emerge and how they contribute to intra- and intergenerational inequality.
This seminar tackles social inequality in Germany and the United States from a social class perspective. While we won’t focus a lot on classical approaches we are more interested in the theorization and empirical operationalization of social class inequalities in current approaches. We consider concepts put forward by Erik Olin Wright (1985; 1997), Goldthorpe and colleagues (1992; 1987; 2007), Weeden and Grusky (2005; 2012), Bourdieu (1984; 1985; 1987) (1984; 1989), Sørensen (1996; 2000) as well as more theoretical papers by Savage and colleagues (2005) as well more empirical studies like Oesch (2006) and Esping-Andersen (1993). We might integrate or omit some further approaches according to the student’s preferences.
To investigate the analytical scope of these inequality approaches we compare the link between theory and empirical investigation. With regard to theoretical approach we ask

• What is the theoretical basis of this approach?
• What does this approach wants to explain?
• Does this approach explain what its wants to explain?
• How is the reproduction of inequality explained?
With regard to the empirical operationalization we want to know
• How is the approach operationalized?
• Was the approach tested, what are the results?
• For what kind of questions was this approach used?

If we find answers to all these aforementioned questions, we can thoroughly judge these approaches from a comparative standpoint. All empirical investigations of social class inequalities will be based on articles on Germany and the United States.
Conditions of participation are the commitment to write at least two excerpts (with short presentations) or a book review (longer presentation).

Bourdieu, Pierre (1984): Distinction. Cambridge: Harvard University Press.
— (1985): The Social Space and the Genesis of Groups. Theory and Society, 14(6):723-744.
— (1987): What Makes a Social Class? On The Theoretical and Practical Existence Of Groups. Berkeley Journal of Sociology, 32:1-17.
Erikson, Robert, and John H. Goldthorpe (1992): The Constant Flux. A study of Class Mobility in Industrial Societies. Oxford: Clarendon Press.
Esping-Andersen, Gøsta (1993): Changing classes: Stratification and mobility in post-industrial societies. London Newbury Park, California: Sage Publications.
Goldthorpe, John H. (1987): Social mobility and class structure in modern Britain. Oxford: Clarendon Press. Oxford: Clarendon Press.
— (2007): On Sociology. Volume Two: Illustration and Retrospect. Stanford: Stanford University Press.
Oesch, Daniel (2006): Redrawing the Class Map. Stratification and Institutions in Britain, Germany, Sweden and Switzerland. New York: Palgrave Macmillan.
Savage, Mike, Alan Warde, and Fiona Devine (2005): Capital, assets, and resources: some critical issues. The British Journal of Sociology, 56(1):31-47.
Sørensen, Aage B. (1996): The Structural Basis of Social Inequality. American Journal of Sociology, 101(5):1333-1365.
— (2000): Toward a Sounder Basis for Class Analysis. American Journal of Sociology, 105(6):1523-1558.
Weeden, Kim A., and David B. Grusky (2005): The Case for a New Class Map. American Journal of Sociology, 111(1):141-212.
— (2012): The Three Worlds of Inequality. American Journal of Sociology, 117(6):1723-1785.
Wright, Erik Olin (1985): Classes. London: Verso.
— (1997): Class Counts: Comparative Studies in Class Analysis. Cambridge: Cambridge University Press.

Nora Waitkus
08-29-GS-26 From Scheler to Knorr-Cetina: An Introduction to the Sociology of Knowledge / DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!!!!! (in englischer Sprache)
[Von Scheler zu Knorr-Cetina: Eine Einführung in die Wissenssoziologie]

Seminar
ECTS: 3/6

Basic requirement for participation is a general understanding of sociological theory and practice. Regular participation in the seminar is recommended. Active in-class engagement and coursework contribution are compulsory in successfully fulfilling the performance requirements.

The sociology of knowledge as a subdiscipline in sociology focuses on the social processes involved in the production of knowledge.
In its brief history since the early 20th century, and with its roots in European philosophy as well as the conflicts of ideology in Germany from before the first to after the second World War, it has attempted to study the relationship between knowledge and social structures. In line with Knorr-Cetina, it can thus be described as the school of thought that aims at studying “how we know what we know” (Knorr-Cetina 1999: 1). In doing so, particular focus is payed to not only a society’s authoritative ideas and formal knowledges but in addition to those which operate in the realm of everyday life and are often referred to as ‚informal‘ or everyday knowledges.

The here proposed seminar entitled ‘From Scheler to Knorr-Cetina: An Introduction to the Sociology of Knowledge‘, is designed as a journey from early 20th century thought by Max Scheler (1874-1928), Karl Mannheim (1893-1947) and Alfred Schütz (1899-1959) to Peter Berger (1929-) and Thomas Luckmann (1927-2016), as well as newer developments in the field by colleagues such as Gudrun Lachenmann (1935-), Helga Nowotny (1937-), Karin Knorr-Cetina (1944-), Hubert Knoblauch (1959-) and Reiner Keller (1962-). The theoretical further developments within the subdiscipline are discussed with reference to the socio-political and historical contexts which heavily influenced their authors. Furthermore, most of the conceptual directions will be broken down by looking in a bit more detail at concrete empirical examples of studying the interdependence of social structures and the defining of what is considered as knowledge, worth knowing, worth producing, storing and worth to pass on to later generations as ‚valid‘ interpretations of reality. The empirical examples for doing so are largely taken from non-European contexts, which – given the European bias of most of the conceptual currents discussed – in addition invites a continuous reflection of the interplay between western theoretical perspectives for assessing ‚the world‘ and their limitations in doing so.

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge
08-29-GS-27 Transnational families (in englischer Sprache)
[Transnationale Familien]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 1040 UNICOM 3.3050 (Haus Turin - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

The seminar provides an overview of literature on transnational families, concentrating on topics like parenting practices, communication and well-being of children. It will introduce students to these topics and enable them to get a deeper understanding of the consequences of transnational family arrangements. Transnational families are hereby understood as families that live apart in different nation states but at the same time try to create 'familyhood'. In recent years researchers have increasingly addresses some gaps in the knowledge about transnational families, the seminar will review these contributions.

Dr. Mandy Boehnke
08-350-M5a-2 Gender and the Welfare State (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)
Anna Hokema
09-74-M8910-2 How to decolonize knowledge: Assembling a tool-kit from the anthropology and sociology of knowledge, postcolonial approaches and STS

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 2070 (2 SWS)

Gast: Prof. Dr. Banu Subramaniam (Internationale Gastprofessorin im Juni 2016)

Diese Veranstaltung kann zusammen mit der Ringvorlesung "Beyond contradition: Epistemological politics in knowledge practices" (VAK 09-74-M8910-3) als gesamt Modul „Transcultural knowledge practices and politics“ belegt werden.

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Kommentar

Prof. Dr. Michaela Knecht
Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge

3. Fortgeschrittene Empirische Methoden

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-4-FEM-1-a Statistik III - Fortgeschrittene Verfahren der Messung und Klassifikation
[Measurement and classification - advanced techniques]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B1700 (2 SWS)

Das Seminar beschäftigt sich mit Techniken der Messung und Klassifikation. Im Fokus stehen fortgeschrittene Verfahren und ihre Anwendung auf Daten aus der Sozialforschung. Behandelt werden Skalierungsverfahren (Likert-, Faktorenwerte-, Guttman- und Rasch-Skalierung) sowie Klassifikationsverfahren (Clusteranalyse und latente Klassenanalyse (LCA)). Die LCA wird in ihren Grundlagen, Maßen zur Bestimmung der Modellgüte und Varianten eingehender behandelt. Als Anwendungsfeld einer dieser Varianten, der Latent Class Factor Analysis, wird die Identifikation von Antwortstilen in wissenschaftlichen Umfragen besprochen

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-4-FEM-1-b Fortgeschrittene Datenanalyse mit R
[Advanced Data Analysis Using R]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 2070 SFG 2030 (2 SWS)

Das Seminar macht mit der Statistik- und Grafiksoftware R vertraut, das ohne Lizenzgebühren aus dem Internet heruntergeladen und genutzt werden kann. Mit R lässt sich eine Vielzahl statistischer und grafischer Auswertungen vornehmen. Allerdings ist der Einstieg in R vergleichsweise zu anderen Statistikprogrammen wie STATA oder SPSS schwieriger.

Der Fokus dieses Seminars wird in der Vermittlung von vertiefenden Kenntnissen in R liegen. Dabei werden im Rahmen der statistischen Analysen mit R u.a. die Themen der linearen Regression, logistischen Regression, Faktorenanalyse, Multidimensionale Skalierung und Zeitreihenanalyse behandelt. Auch die Gestaltung von Grafiken und Diagramme mittels des Pakets ggplot2 sowie die Programmierung von eigenen Paketen werden Teil des Seminars sein.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die bereits fortgeschrittene Grundlagen in Statistik haben und der Umgang mit der Statistiksoftware R nicht fremd ist. Jedoch sei vollständigkeitshalber daraufhin gewiesen, dass zu Beginn des Seminars eine kurze Einführung in die Grundlagen von R gegeben wird.

M. Sc Suat Can
08-29-4-FEM-1-c Text Mining für Sozialwissenschaften
[Data Mining for the Social Sciences]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1030 GW1 B0100 (2 SWS)

»Text-Mining« befasst sich mit der Analyse und der Verarbeitung von textuellen Daten, um aus diesen versteckte Muster bzw. inhaltliche Zusammenhänge zu erkennen und - je nach Forschungsziel - aus ihnen Wissen zur Weiterverarbeitung zu extrahieren. Das Seminar konzentriert sich darauf dieses Wissen aus unterschiedlichen Quellen (Sozialen Netzwerken, Mikroblogs oder Zeitungsartikel) zu extrahieren und zu verarbeiten. Dazu werden im Seminars u.a. folgende Themen behandelt und anhand von Beispielen demonstriert: (1) Wordfrequenzanalyse, (2) Kookurrenzanalyse, (3) Term Extraktion, (4) Topic Models, (5) Textklassifikation und (6) Textclusteranalyse.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die bereits Grundlagen in Statistik haben und der Umgang mit der Statistiksoftware R nicht fremd ist. Jedoch sei vollständigkeitshalber daraufhin gewiesen, dass zu Beginn des Seminars eine kurze Einführung in die Grundlagen von R gegeben wird.

M. Sc Suat Can
08-29-4-FEM-1-d Strukturgleichungsmodellierung mit Mplus / DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!!!!!!!!!!!!!!
[Structural Equation Modeling with Mplus]

Seminar
Miriam Reußner, M.A.
08-29-4-FEM-1-e Befragungseffekte in Umfragen
[Response Bias in surveys]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B1400 NUR Mo. + Di. GW2 B1630 (2 SWS)

Die Veranstaltung bietet eine Orientierung über die verschiedenen potentiellen Befragungseffekte (Interviewereffekte, Reihenfolgeeffekte etc.) in Umfragen. Befragungseffekte können zu Umfragefehlern führen und somit die Datenqualität maßgeblich beeinflussen.

Es werden theoretische Grundlagen erarbeitet, die als Erklärungsansatz für Befragungseffekte dienen. Darüber hinaus werden die Befragungseffekte mit Hilfe kleiner Übungen vertieft. Zudem bietet das Seminar die Gelegenheit, sich im Präsentieren zu üben sowie selbst Fragebögen zu korrigieren.

Jennifer Wessels, M.A.
08-29-4-FEM-1-f Fragebogenkonstruktion
[Designing Questionnaires and Survey Questions]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Erarbeitung und Diskussion von Fragebogenentwürfen für Sozialforschungsthemen in vier Feldern: (1) »Smart World«: Nutzung technischer Innovationen; (2) Recht, Religion, Autonomie; (3) Risikowahrnehmung; (4) Gerechtigkeit. Zunächst wird in das jeweilige Thema inhaltlich eingeführt, um vor diesem Hintergrund die jeweilige Fragestellung zu konkretisieren. Parallel dazu werden Regeln der Fragebogenkonstruktion behandelt. Operationales Ziel der sich anschließenden Konstruktionsarbeit ist jeweils ein in studentischen Seminargruppen ausgearbeitetes und im Plenum diskutiertes Fragebogenmodul von zwei bis vier Seiten Länge, und ggf. die Erprobung als Online-Instrument in einer kleinen Pilotstudie.

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-4-FEM-2-a Einführung in die Analyse von Texten
[Introduction to Textanalysis]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)

In dem sowohl für Bachelor- als auch Master-Studenten geeigneten Seminar werden Grundlagen der quantitativen Textanalyse mit der offenen Programmiersprache "Python" vermittelt. Nach einer basalen Einführung in notwendige Programmiertechniken werden große Textmengen heruntergeladen, transformiert und für die Analyse vorbereitet ("cleaning"), darunter etwa das Löschen von „Stopwörtern“ oder die Rückführung auf kleinste Spracheinheiten (Morpheme). Die Einordnung der Texte in „positiv-negativ“-Schemata erfolgt mit Hilfe einer „Sentiment“-Analyse, die komplexere Extraktion von Themen geschieht mittels Prozeduren des "Topic Modeling“ (insb. LSA und LDA). Der Schwerpunkt der Veranstaltung wird auf der Anwendung der erlernten Techniken liegen, u.a. werden Pegida-Tweets, die mediale Berichterstattung über das Rentensystem und über die Ebola-Epidemie als Textgrundlage genutzt und analysiert.

Das Seminar richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen, die den programmatischen Umgang mit medialem Quellenmaterial kennenlernen möchten. Statistische Grundlagenkenntnisse sowie erste Erfahrungen im Code-Schreiben (etwa in Stata oder R) sind hilfreich, werden aber nicht zwangsläufig vorausgesetzt.

Für einen ersten Überblick (die Mathematik darin ruhig ignorieren):

Evangelopoulos, Nicholas, Xiaoni Zhang, und Victor R. Prybutok. „Latent semantic analysis: Five methodological recommendations“. European Journal of Information Systems 21 (2010): 70–86.

Raphael Heiko Heiberger
08-29-4-FEM-2-b Qualitative Interviews: Grundlagen und praktische Durchführung
[Qualitatvie Interviews: Basics and Practise]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 1020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 13.06.17 18:00 - 20:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8)

Das Seminar bietet eine Einführung in das Erheben qualitativer Interviews. Es wird ein Überblick über die Grundlagen qualitativer Interviews und verschiedene Interviewarten (z.B. narratives Interview, leitfadengestütztes Interview) gegeben. Aufbauend darauf werden die verschiedenen Phasen der Erhebung von Interviews durchleuchtet: z.B. das Erstellen eines Leitfadens, das Sampling und der Feldzugang, die Interviewführung sowie die Transkription und Datenaufbereitung. Ein kurzer Ausblick auf Auswertungsverfahren wird ebenfalls gegeben. Im Seminar werden theoretische Grundlagen auf Basis von einschlägigen Texten und Beispielen erarbeitet und mit praktischen Übungen verknüpft.
Ziel ist es, dass die Studierenden seminarbegleitend ein eigenes Interview zu einem soziologischen Thema vorbereiten und selber durchführen. Alle relevanten Schritte einer Erhebung sollen abschließend in einem Projektbericht dargestellt und reflektiert werden.
Es ist empfohlen, für dieses Seminar bereits über einführende Kenntnisse der qualitativen Sozialforschung zu verfügen.

Literaturempfehlungen:
Helfferich, Cornelia (2011): Die Qualität qualitativer Daten. Manual für die Durchführung qualitativer Interviews. 4. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag.
Kruse, Jan (2014): Qualitative Interviewforschung. Ein integrativer Ansatz. Weinheim/Basel: Beltz/Juventa.
Misoch, Sabine (2014): Qualitative Interviews. Berlin/München/Boston: De Gruyter/Oldenbourg.

Tom Töpfer
08-29-4-FEM-2-c Grundlagen qualitativer Sozialforschung
[Basiscs of Qualitative Research]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B1632 (2 SWS)

Das Seminar bietet eine systematische und zugleich anwendungsbezogene Einführung in die qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung. Zu diesem Zweck führt die Veranstaltung zunächst in wissenschaftstheoretische Grundlagen, Forschungslogik und allgemeine Prinzipien qualitativer Sozialforschung ein. Nach einem Überblick über die Stationen des qualitativen Forschungsprozesses wird dieser anhand verschiedener Erhebungs- und Auswertungsverfahren theoretisch und anhand praktischer Übungen nachvollzogen: Behandelt werden wichtige qualitative Erhebungsverfahren (z.B. teilnehmende Beobachtung, Leitfadeninterview) sowie ausgewählte Auswertungsverfahren (z.B. Grounded Theory Methodologie). In den Übungen werden erste praktische Erfahrungen u.a. mit der Leitfadenkonstruktion und mit Interpretations-verfahren gesammelt. Angesprochen werden Fragen der Fallauswahl, des Feldzugangs und der Forschungsethik, der Verallgemeinerbarkeit und der Typenbildung.
Für diesen Kurs wird empfohlen, die Vorlesung Methoden II erfolgreich abgeschlossen zu haben.

Literaturempfehlungen:
Keller, Reiner (2012): Das interpretative Paradigma. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Przyborski, Aglaja, Wohlrab-Sahr. Monika (2013): Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. 4., korrigierte Auflage, München: Oldenbourg.
Strübing, Jörg (2013): Qualitative Sozialforschung. Eine komprimierte Einführung für Studierende. München: Oldenbourg.

Dr. Sabine Ritter
08-29-4-FEM-2-d Diskursanalyse
[Discourse Analysis]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 23.06.17 13:00 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Sa 24.06.17 10:00 - 13:00 GW2 B2880

Ziel des Seminars ist es, in die theoretischen und methodologischen Grundlagen und praktisch in die methodischen Entwicklungslinien und Möglichkeiten der Diskursanalyse einzuführen. Diese wird eher als analytisch-kritische Perspektive denn als 'strenge' Methode aufgefasst. Sie hat den Charakter eines theoretisch umrissenen Untersuchungsprogramms und bietet Anknüpfungsmöglichkeiten an verschiedene, quantitative und qualitative, Auswertungsmethoden.

Die Lehrveranstaltung findet in zwei Etappen statt. Im ersten Teil, der in sechs wöchentlichen Seminarsitzungen stattfindet, werden wir uns das theoretische und methodologische Handwerkszeug der Diskursanalyse erarbeiten. Als gemeinsamer Ausgangspunkt hierfür dienen die Überlegungen Michel Foucaults zur „Ordnung des Diskurses“ und (in Auszügen) zur „Archäologie des Wissens“ sowie weitere einschlägige Texte, die im Seminar vorgestellt und diskutiert werden. Im zweiten Abschnitt, der am 23. und 24. Juni in Form eines Blockseminars stattfindet, werden wir in Arbeitsgruppen verschiedene, von den Studierenden zu bestimmende Diskurse bzw. Diskursstränge und Diskursformationen auf ihre Regeln und Regelmäßigkeiten, ihre Wirklichkeitskonstruktionen, ihre historischen und sozialen Kontexte, Strukturen und Praktiken hin untersuchen. Das dazu erforderliche Material stellen die Studierenden selbst, einzeln oder in Gruppen, zwischenzeitlich zusammen, sortieren und clustern es und wagen sich an eigene diskursanalytische Auswertungen, die beim Wochenendworkshop präsentiert werden.

Der erfolgreiche Abschluss sowohl der Vorlesung „Methoden 2“ als auch des Seminars „Grundlagen qualitativer Sozialforschung“ wird dringend empfohlen: Das Seminar setzt Grundkenntnisse über verschiedene Textauswertungsmethoden voraus!

Dr. Sabine Ritter
08-29-4-FEM-2-e Einführung in die Feldforschung
[Introduction to Field Research]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B1170 (2 SWS)

Einführung in die Feldforschung:
Ziel des Seminars ist es, in einem ersten Schritt theoretische Grundlagen zur Feldforschung zu vermitteln. Dabei geht es zum einen um den Begriff des Feldes und zum anderen lernen wir das Verfahren der teilnehmenden Beobachtung kennen. Zentrale Fragen dabei sind: Was ist eine Beobachtung und wie kann beobachtet werden? Das Verfahren praktisch anzuwenden und ein/e eigenes Forschungsthema und -fragestellung sowie erste Feldzugänge zu entwickeln, ist der zweite Schritt, der dann von jeder bzw. jedem Seminarteilnehmer*in unternommen werden soll. Als thematischer Rahmen sind großstadtsoziologische und architektursoziologische Themen festgelegt, wobei die konkrete Festlegung durch die einzelnen Seminarteilnehmer*innen vorgenommen wird. Schließlich sollen konzeptionellen Vorüberlegungen umgesetzt werden bei einer Exkursion nach Berlin. Dementsprechend wird die Teilnahme an der Exkursion empfohlen, die im General Studies Bereich angeboten wird.

Dr. Till Kathmann
08-29-GS-30 Rekonstruktive Sozialforschung: eine Einführung in die dokumentarische Methode
[Reconstruvtive Social Research: Intro to Documentary Method]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 16:00 - 20:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 05.04.17 18:00 - 20:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Di 23.05.17 14:00 - 17:00 Die VA findet statt im UNICOM in Raum 7.3050
Mi 14.06.17 16:00 - 20:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Mi 28.06.17 18:00 - 21:00 UNICOM 3.3390

„Die prozessorientierte Rekonstruktion ermöglicht jenseits des geäußerten
Wortes Einblicke darin, wie die soziale Wirklichkeit der Beforschten hergestellt
wird. (…) In ihren Erzählungen davon, wie [die Schüler] die freie Zeit verbringen, werden grundlegende Orientierungen erkennbar, die ihr Handeln anleiten: der gute Schulabschluss für den gelungenen Start ins Leben; die gezielte Muse als Abkehr von einer als überfordernd empfundenen Gesellschaft; der Besitz von Geld als Ausweis der Selbstständigkeit.“ Aus Kleemann/ Krähnke/ Matuschek (2013)

Das Seminar führt mit Fokus auf die dokumentarische Methode in die rekonstruktive Sozialforschung ein. Nachdem zunächst zur Rahmung kurz auf die wissenschaftstheoretischen Grundlagen und das Verhältnis zu anderen Ansätzen der qualitativen Sozialforschung eingegangen wurde, wird das gemeinsame Forschungsinteresse rekonstruktiver Forschungsmethoden gemeinsam erarbeitet. Wie rekonstruierend vorgegangen werden kann, wird im nächsten Schritt an Hand der dokumentarischen Methode vorgestellt, die auch gemeinsam eingeübt wird. Dabei wird auf Daten aus einem laufenden Forschungsprojekt zu kollektiven Entscheidungsprozessen in Investmentclubs zurückgegriffen. Zur Analyse ist kein besonderes Hintergrundwissen erforderlich. Bei den Deutungswerkstätten auf Daten aus verschiedenen Erhebungskontexten zurückgegriffen um Ihren Blick für den Einfluss der Erhebungsmethode, aber u.a. auch der Forschenden, auf die Auswertung zu schärfen. Wenn bei den Teilnehmenden Interesse besteht, können im letzten Teil des Seminars die Daten auch noch vergleichend mit einem anderen methodischen Ansatz betrachtet werden um zu verdeutlichen, inwiefern Auswertungsmethode und Befunde zusammenhängen. Somit geht es auch um die Reflexion von Forschungsdesigns.
Damit Sie als Teilnehmende die Logik nachvollziehen können, bitte ich um eine kontinuierliche Teilnahme bzw. Vernetzung untereinander und Nachbereitung, insbesondere bei den Deutungswerkstätten. In der ersten Sitzung und zu Beginn der Phase der Analyse besteht die Möglichkeit Ihre Interessen und Bedürfnisse in den Veranstaltungsplan mit einfließen zu lassen.
Um Ihre Einarbeitung zu erleichtern sollte methodische Grundkenntnisse (Soz-STM1) vorhanden sein. Es empfiehlt sich an Soz-STM2 teilgenommen zu haben. Der General Studies-Kurs kann mit 3 oder 6 CP abgeschlossen werden.

Als einführende Literatur eignet sich das fünfte Kapitel aus Kleemann, Frank; Krähnke, Uwe; Matuschek, Ingo (2013): Interpretative Sozialforschung. Eine Einführung in die Praxis des Interpretierens. 2. Aufl. Wiesbaden, S. 153-166. Online verfügbar unter http://dx.doi.org/10.1007/978-3-531-93448-8.

Lydia Judith Welbers
08-29-GS-31 Netzwerkforschung
[Social Network Research]

Seminar
ECTS: 3/6

Einzeltermine:
Mi 21.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 22.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)
Mi 28.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 29.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)

Organisatorisches
Basistexte in Stud.ip
General Studies für Master- oder fortgeschrittene Bachelor-Studierende
Prüfungsleistung: 3 oder 6 CP

Überblick

Über einzelne Akteure hinausgehend, beschreibt die Netzwerkforschung die Relationen zwischen mehreren Akteuren (wie Cluster- und Cliquenbildungen) und untersucht die Bedeutung von Netzwerkstrukturen (wie der Dichte von Netzwerken, von Brückenverbindungen, von Gatekeeper- oder Brokerpositionen) für die soziale Integration, für ökonomische und politische Prozesse und gesellschaftliche Entwicklungen. Die theoretischen Konzepte und Methoden der Netzwerkforschung lassen sich auf unterschiedliche Themengebiete und Gegenstandsbereiche anwenden: Erforscht werden können persönliche, politische oder virtuelle Netzwerke, Netzwerke zwischen und Netzwerke innerhalb von Organisationen, subkulturelle Szenen und soziale Bewegungen. Mögliche Fragen richten sich auf so unterschiedliche Phänomene wie die Bedeutung von Sozialkapital für Migration und Soziale Mobilität, die Erfolgsbedingungen von Innovationsnetzwerken, die Strukturen von kriminellen Netzwerken oder Ansteckungsprozesse auf Finanzmärkten.

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über zentrale Konzepte, Anwendungsbereiche und Erträge der soziologischen Netzwerkforschung und führt ein in Forschungsstrategien und Methoden, mit denen soziale Netzwerke analysiert werden können. Es sind keine Vorkenntnisse zur Netzwerkforschung erforderlich, jedoch ist die Kenntnis über allgemeine soziologische Theorien und Konzepte erwartet. Der Kurs richtet sich dementsprechend an fortgeschrittene BA- und alle MA-Studierenden.


Literatur zum Einstieg

Adloff, Frank & Steffen Mau (2005) (Hg.): Vom Geben und Nehmen. Zur Soziologie der Reziprozität. Frankfurt/Main: Campus.
Burt, Ronald (2007): Brokerage and closure. An introduction to social capital. Oxford.
Coleman, James S. (1990): Foundations of Social Theory. Cambridge.
Diewald, Martin (1991): Soziale Beziehungen: Verlust oder Liberalisierung? So¬ziale Unterstüt-zung in infor¬mellen Netzwerken. Berlin: Ed. Sigma.
Emirbayer, Mustafa & Goodwin, Jeff (1994) 'Network analysis, culture, and the problem of agency', American Journal of Sociology, 99 (6), 1411-1454.
Hennig, Marina, Ulrik Brandes et al. (2013)): Studying social networks. Frankfurt: Campus.
Hollstein, Betina/Florian Straus (2006) (Hrsg.): Qualitative Netzwerkanalyse. Konzepte, Methoden, Anwendungen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Hollstein, Betina (2011): Qualitative Approaches. In: John Scott & Peter J. Carrington (Eds.): Sage Handbook of Social Network Analysis. London/New Delhi: Sage, pp. 404-417.
Jansen, Dorothea (1999): Einführung in die Netzwerkanalyse. Opladen: Leske & Budrich.
Schweizer, Thomas (1996): Muster sozialer Ordnung. Netzwerkanalyse als Fundament der Sozialethnologie. Berlin: Reimer.
Scott, John (2000): Social Network Analysis. A Handbook. London/ Newbury Park /New Delhi: Sage.
Scott, John & Peter J. Carrington (Eds.) (2011): Sage Handbook of Social Network Analysis. London/New Delhi: Sage.
Stegbauer, Christian & Roger Häußling (Hrsg.) (2010): Handbuch Netzwerkforschung. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.
Sydow, Joerg & Arnold Windeler (1999): Steuerung von Netzwerken. Konzepte und Praktiken. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.
Wasserman, Stanley/ Faust, Katherine (1994): Social Network Analysis. Methods and Applications. Cambridge: Cambridge University Press.
Weyer, Johannes (Hg.) (2000): Soziale Netzwerke. München: Oldenbourg.
White, Harrison C. (1992): Identity and Control. Princeton: Princeton University Press.
Windeler, Arnold (2001): Unternehmensnetzwerke. Konstitution und Strukturation. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.

Raphael Heiko Heiberger
11-GS-Spez.Methoden-1 Qualitative Sozialforschung - Methodentraining anhand bereits erhobener Daten
Secondary data analysis of qualitative data

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 16:00 - 20:00 GRA2 0140
Sa 10.06.17 - So 11.06.17 (So, Sa) 09:00 - 18:00 GRA2 0180

Qualitative Sozialforschung ist eine immens wichtige Forschungsstrategie zur Generierung empirisch-fundierter, sozialwissenschaftlicher Kenntnisse und Theorien. Gleichzeitig hinterlässt die Methoden- und Instrumentenvielfalt der qualitativen Sozialforschung (nicht nur bei Studierenden) haeufig Unsicherheiten im Umgang mit dem konkreten Datenmaterial. In diesem Praxis-Seminar wird die Auswertungsmethode der Grounded Theory vorgestellt und anhand bereits erhobeneb Interviewmaterials getestet.

Infos zur Anmeldung:
Es wird eine festgelegte Anzahl von Plätzen (20) für die Veranstaltung verteilt.
Eine Anmeldung ist möglich von 01.02.2017, 14:00 bis 15.03.2017, 22:00.
Die Plätze in den betreffenden Veranstaltungen werden am 15.03.2017 um 23:59 verteilt.
Eine Warteliste ist aktiviert.

Dr. Patrick Ehnis

4. Praxisrelevanz und Berufsorientierung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-GS-1 Schritt für Schritt - von Deiner Forschungsfrage zum wissenschaftlichen Ergebnis

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Sa 22.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B1580
Sa 22.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B3850
Sa 22.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B2890
So 23.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B1580
So 23.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B3850
So 23.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B2890
Sa 29.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B1580
Sa 29.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B3850
Sa 29.04.17 10:00 - 17:30 GW2 B2890
Sa 13.05.17 10:00 - 17:30 GW2 B1580
Sa 13.05.17 10:00 - 17:30 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 13.05.17 10:00 - 17:30 GW2 B1700

In diesem Seminar wird ein Einblick in den praktischen Forschungsprozess von Sozialwissenschaftlern gegeben. Neben kurzen Impulsvorträgen werden gemeinsam Probleme und Herausforderungen während eines Forschungsprojekts besprochen. Im Vordergrund steht die Erarbeitung einer Forschungsfrage und die Analyse von empirischem Material. Dies erfolgt anhand verschiedener Themen in Kleingruppen. Die Teilnahme eignet sich für Studierende zu Beginn des Studiums, die eine praxisorientierte Ergänzung zu ihren Methodenveranstaltungen suchen. Für fortgeschrittene Studierende kann er als Einstieg zur Vorbereitung einer BA-Arbeit dienen. In der Regel werden unbenotete Scheine vergeben, falls Sie einen benoteten Schein erhalten möchten, kontaktieren Sie bitte die Dozentinnen.

Linda Monsees
Stephan Dochow
Franziska Matthes
08-29-GS-40 Soziologie trifft Psychologie: Interkulturalität und Kommunikation für sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen
[Sociology meets Psychology: Interculturality and Communication for Social Sustainability In Organisations]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 18:00 - 21:00 SFG 1040 SFG 0140 (2 SWS)

Soziologie trifft Psychologie: Interkulturalität und Kommunikation für sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen
Sociology meets Psychology: Interculturality and Communication for Social Sustainability In Organisations

„Verstehen ist die Reise in das Land eines anderen.“ (Fazil Hüsnü Daglarca, türk. Dichter)

Verstanden zu werden setzt Verstehen voraus. Um sozial nachhaltig in Organisationen handeln zu können, sollen Menschen in der Arbeitswelt ihre immer komplexer werdenden Rollen kompetent gestalten. Überfachlichen Anforderungen an soziale Kompetenz wachsen – unter anderem hinsichtlich des Umgangs mit der Vielfalt des menschlichen Seins. Reicht ein Auslandsaufenthalt, um „interkulturell kompetent“ zu werden, reicht ein Training, das Lesen eines Buches? Vermutlich nicht. In diesem Semester werden Ansätze der Interkulturalität und Theorien, die daran anschlussfähig sind, in 7 Workshops à 3 Stunden darauf hin untersucht, welche Modellvorstellungen ihnen zugrunde liegen, welche Übungen und Reflexionsangebote sich daraus ergeben, und welchen Erkenntnis- und Anwendungswert sie zum Thema Interkulturalität für die eigene Handlungspraxis mit sich bringen. Fragen wie diese werden gemeinsam mit Blick auf den eigenen Berufseinstieg als Akademiker/in im Seminar interaktiv mit theoretischen und praktischen Anteilen erarbeitet.

Zur Rahmung: Nachhaltigkeit ist ein seit der Rio-Konferenz der UN für Umwelt und Entwicklung 1992 formuliertes, globales Ziel mit den drei Handlungsfeldern ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Während in Organisationen v. a. versucht wird, ökonomische Nachhaltigkeit voranzutreiben (Wirtschaftlichkeit) und ökologische Fragen aufholen (politischer Druck), gerät das Subjekt zunehmend in Bedrängnis. Darum werden im Rahmen dieser General Studies Reihe verschiedene Gebiete in den Blick genommen: Teil 1 Problemlagen, Teil 2 Lösungsansätze, Teil 3 Vertiefende Auswahlthemen, Teil 4 Interkulturalität und Kommunikation. Forschung zur Nachhaltigkeit betrifft Makro-, Meso- oder Mikrophänomene. Während Politik und Soziologie eher die Makro- und Mesoebene interessieren, setzt dieses Seminar über sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen an der Schnittstelle von Soziologie und Psychologie bei der Meso- und Mikroebene an – bei der Organisation und den in ihr handelnden Menschen. Teile dieses General Studies können einzeln oder einander ergänzend studiert werden.

Konzipiert für Studierende ab dem 3. Semester, jedoch offen ab 1. Semester bei Interesse an Psychologie & Soziologie in der Arbeitswelt. Studierende anderer Fachrichtungen und Erasmus-Studierende sind willkommen. Der Kurs ist begrenzt auf 20 Teilnehmende.

2 SWS: 14-tägig, beginnend in der 1. Semesterwoche, 3-stündig (s.t.!), Dienstag von 18-21 Uhr. Um verbindliche Anmeldung via Stud.IP wird gebeten; siehe auch alle Unterlagen dort.

Einführende Literatur
Kumbier, D. & Schulz von Thun, F. (Hg.)(2010). Interkulturelle Kommunikation: Methoden, Modelle, Beispiele. (4. Aufl.) Reinbek bei Hamburg: Rowohlt
Meyerhuber, S. (2012). Soziale Nachhaltigkeit im Spannungsfeld postmoderner Arbeit. In: Molter, Schindler & von Schlippe, Vom Gegenwind zum Aufwind. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 86-155.
Boesch, E. (1996). Das Fremde und das Eigene. In: Thomas, A., Psychologie interkulturellen Handelns. Göttingen: Hogrefe, 88-105.

Art der Prüfungsleistung / CP (ECTS)
Interaktive Stundenvorbereitung & schriftliche Ausarbeitung (Dokumentation) in kleiner Gruppe (gemäß Wunsch: 6 CP/ 3 CP)

Dr. Sylke Meyerhuber
08-29-GS-41 Sociology Meets Psychology: Intercultural Communication for Social Sustainability in Organisations (in englischer Sprache)
[Soziologie trifft Psychologie: Interkulturelle Kommunikation für sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 18:00 - 21:00 SFG 0140 SFG 1040 (2 SWS)

Attention: The seminar starts at 6pm sharp!!! No academic quarter!

Sociology Meets Psychology: Intercultural Communication for Social Sustainability in Organisations
(Soziologie trifft Psychologie: Interkulturelle Kommunikation für sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen)

“Understanding is the journey into the land of the other.”(Fazil Hüsnü Daglarca, poet)

To be understood stems from understanding, an ability to change perspective and of reflection. In order to act socially sustainable in organisations, people are obliged to deal with their growingly complex role set in competent ways. Key competences and social skills play a vital role in order to deal with the complexity of human diversity. Is it enough to travel, to attend a training, to read a book in order to reach “intercultural competence”? Probably it is not. In this seminar, approaches of intercultural understanding are examined in 7 workshops of 3 full hours: Which theoretical framework is laid out, which exercises and level of reflection are offered? What enlightenment and practical value can be gained from the approach? Questions like these are examined by the participants interactively with theory and by exercises, always in the light of entering a probably intercultural work life in the near future.

Framework: Social sustainability is one of three global goals noted in the Rio Convention 1992 by the UN World Commission of Environment and Development. While economic sustainability is a booster of change for modern organisations, ecological sustainability remains a constant task, and social sustainability is less looked at in the everyday workplace. Therefore, it is important to understand how organisational structures and subjective processing and coping are interlinked. This General Studies offers different parts: 1 Postmodern issues, 2 Selected solutions, 3 Issues of further in-depth investigation, 4 Intercultural communication. It is based on sociological and psychological knowledge, focussing on theories and praxis concepts that allow gathering an understanding on how organisations and their role actors can shape a workplace “socially sustainable”. Parts can be studied separately or as a row.

The seminar uses English as a lingua franca. Coping with the effects of this setting is part of the reflection within the course, referring to differences between communication, comprehension and understanding within a working environment. Students are supported to express themselves, didactically and by the lecturer. The interactive setting combines theoretical and practical parts, supporting reflection of own experiences. Students should be willing to participate in this manner. A field exploration for research-based learning will be part of this terms requirements.

Open for 1st semester students and above, recommended for Bachelor students before their internship and thesis, as well as for Master students, and open to Erasmus students and to students of other faculties. This course is limited to 20 participants.

2 SWS: Fortnightly, starting in the 2nd week of the term, (probably) Tuesdays 6 – 9 pm; 3 hours (s.t.!). Please register reliable via Stud.IP for your participation.

References
Hall, E. (1959). The Silent Language. New York: Garden City. https://monoskop.org/images/5/57/Hall_Edward_T_The_Silent_Language.pdf
Hofstede, G. (1980): Cultures Consequences. International differences in work-related values. London: Sage.
Kuebel, Mary (2002) Living Learning. A reader in theme-centered interaction. Dehli: Media House.

Performance requirement ECTS points
Preparation of an interactive lecture and exposition in small groups (6 CP / 3 CP).

Dr. Sylke Meyerhuber
08-29-GS-42 Bachelorarbeit - Themenfindung
Bachelor Thesis - Finding a Subject

Seminar
ECTS: 3/6

Einzeltermine:
Fr 02.06.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 03.06.17 10:00 - 14:00 SFG 2060
Fr 16.06.17 14:00 - 18:00 SFG 2030
Sa 17.06.17 10:00 - 14:00 SFG 2060
Fr 30.06.17 14:00 - 18:00 SFG 1080
Sa 01.07.17 10:00 - 14:00 SFG 2060

Wie verfasse ich eine Bachelorarbeit? Wie beginne ich mit dem Schreiben und welche Vorbereitungen sollte ich getroffen haben? Das Seminar dient der Themenfindung und Vorbereitung einer Bachelorarbeit. Durch schrittweise aufeinander aufbauende Aufgaben werden die TeilnehmerInnen durch den Vorbereitungs- und Strukturierungsprozess einer Bachelorarbeit geleitet. Anhand von existierenden Studien ziehen wir die logische und argumentative Struktur von wissenschaftlichen Texten nach und sehen, wie der vorhandene Forschungsstand in eine neue Forschungsfrage übergeleitet wird. Auf dieser Grundlage formulieren die TeilnehmerInnen erste Fragestellungen, die sie im weiteren Verlauf des Seminars konkretisieren bzw. revidieren. Parallel suchen sie nach geeigneter wissenschaftlicher Literatur, bewerten diese und erarbeiten sich damit den Forschungsstand zu dem sie interessierenden Themengebiet. Während des Seminars werden außerdem regelmäßig Schreibübungen durchgeführt und Beispiele von guten Bachelorarbeiten an den Bremer Instituten für Politikwissenschaft und Soziologie präsentiert. Am Ende des Seminars verfassen die TeilnehmerInnen ein Exposé mit einer spezifischen und durchführbaren Fragestellung anhand dessen sie gezielt mit ihren BetreuerInnen über ihre Bachelorarbeit diskutieren können.

Carolin Baur

II. Fachergänzende Studien der Universität Bremen / General Studies FB 8 / Sozialwissenschaften

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-zsp-GS-1003 Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Sozialwissenschaftler/innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.07.17 16:00 - 18:00 GW2 B2900

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Sommersemester 2017 an Masterstudierenden und Bachelorstudierende ab dem 4. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer/innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Zumal Sozialwissenschaftler/innen von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht werden. Da sie häufig mit Psycholog(en)innen, Sozialpädagog(en)innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, gilt es vor allem berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker/innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie werden Einblicke in Ihren beruflichen Alltag geben und über Ihren beruflichen Werdegang berichten.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1008 Freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement
Voluntary commitment in the realm of civil society (Tutorial to students´volunteering)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 12.05.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 30.06.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Der Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 8) fördert das studentische Ehrenamt, da das zivilgesellschaftlichen Engagement zunehmend an Bedeutung für das Gemeinwohl gewinnt. Die Motivation von Studierenden, sich beispielsweise sinnstiftend für andere Menschen einzusetzen, politisch Einfluß zu nehmen, gesellschaftliche Partzipationsprozesse mitzugestalten oder einen humanitären Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, soll somit gewürdigt werden.

Außerdem bietet das freiwilligen Engagement die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erlangen, die auch nützlich für die berufliche Orientierung oder sogar für den Berufseinstieg sein können.

Studierende, die gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben möchten, werden im Begleitseminar bei der Suche nach einer passenden Tätigkeit unterstützt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freiwilligen Agentur Bremen und Serve the City statt.

Dieses Begleitseminar richtet sich ausschließlich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben. Am 28.04.2017 werden die Regeln für die Teilnahme und die Leistungsanforderungen erläutern.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1009 Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus.

Claudia Fantz
08-zsp-GS-1013 Projekte planen und erfolgreich umsetzen (Teil 2)
Planning and completing projects successfully
Realisierung der Veranstaltungskonzepte des Wintersemesters 2016/2017

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2335a (2 SWS)

An diesem Begleitseminar können ausschließlich Studierende teilnehmen, die im Wintersemester 2016/2017 für ihr ausgearbeitetes Veranstaltungskonzept eine Empfehlung für die Umsetzung erhielten. Diese Veranstaltungen leisten einen Betrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bremen.

Marie-Helene Wichmann, M.A.
08-zsp-GS-1014 Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur/in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eine(s)r Pressesprecher(s)in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 05.04.2017 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 12.04.2017 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Das weiterführende "Praxisprojekt Public Realations" (08-zsp-GS-1015) im Sommersemester 2018 wird empfohlen. Das Praxisprojekt zeichnet sich durch seine Praxisnaehe aus. Es werden Modellagenturen gebildet, die reale Aufgaben von Betrieben und Einrichtungen aus der Region erhalten. Es wird empfohlen, vor Beginn des Praxisprojektes, das Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012 ) zu besuchen.

Axel Hausmann
08-zsp-GS-1015 Praxisprojekt Public Relations
Professional practice in public relations (tutorial)
Begleitseminar zum Praxisprojekt

Seminar
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1040 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 01.02.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Mi 12.07.17 10:00 - 16:00 GW2 B2890
Fr 14.07.17 10:00 - 16:00 SFG 1020

Im Praxisprojekt werden studentische PR-Agenturen gebildet, die reale Aufgaben von Einrichtungen und Unternehmen aus der Region erhalten. Am Praxisprojekt können ausschließlich Studierende teilnehmen, die das Seminar „PR für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft“ erfolgreich abgeschlossen haben. Die Grundlagenveranstaltung und das Praxisprojekt bilden das Praxismodul Public Relations. Das Praxisprojekt dauert 16 Wochen und schließt mit einer Modulprüfung ab, die in der Zeit vom 17.07. bis 21.07.2017 stattfindet. Fuer die verbindliche Teilnahme wird ein Entgelt von 50 Euro als "Pfand" erhoben. Bitte melden Sie sich bis zum 26.01.2017 direkt beim Zentrum Studium und Praxis an!

Vor Beginn des Praxisprojektes wird die Teilnahme an dem Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012) empfohlen.

Axel Hausmann

Komplexes Entscheiden

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-zsp-GS-1009 Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus.

Claudia Fantz

Soziologie und Sozialforschung, M.A.

2. Semester

SF 3: Inhaltliche Vertiefungsmodule

Inhaltliches Vertiefungsmodul zu einem Thema aus einem der folgenden Schwerpunktbereiche.

SF 3a: Sozialstrukur und Lebensformen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M48-2-SF3a Social Inequality and Living Arrangements (in englischer Sprache)
[Lebenslagen und Lebensphasen]

Seminar
ECTS: 14

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 Externer Ort: UNICOM 7.3290 (2 SWS)

This seminar introduces various topics and research issues in the areas of life-course research, living arrangements, and social inequalities. We will discuss the main theoretical approaches, relevant concepts and selected empirical results in the pertinent areas. The focus is on broad issues related to the socioeconomic position and the life stages of individuals. In the course of the semester, the aim is to develop workable research questions that participants will continue to work on in the following semesters, and eventually conclude with an MA thesis.
How to select and conceptualize the research idea requires both tools and practice. An identification of a suitable research question and its refinement into a working research plan is thus the main objective of this course. Students will be guided through the preparation of a research proposal and the selection of research methods. Throughout the semester, students will present and discuss their project ideas in class. The outcome will be a Prospectus in which the research question, overview of the literature and plans for an empirical research work will be outlined.
Language of instruction is English, discussions and written contributions can be in English or German.

Suggested literature:
Huinink, Johannes & Dirk Konietzka. 2007. Familiensoziologie. Ein Lehrbuch. Frankfurt/M.: Campus
Firebaugh, Glenn. 2008. Seven Rules for Social Research. Princeton, NJ: Princeton University Press.

Prof. Sonja Drobnic

SF 3b: Bildung, Arbeit, soziale Wohlfahrt

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M48-2-SF3b Bildung, Arbeit, soziale Wohlfahrt
[Education, Labour Market and the Welfare State]

Seminar
ECTS: 14

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3.3050 (Haus Turin - Mary-Somerville-Str. 3) UNICOM 3.4110 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)

Das Seminar gibt einen Überblick über die thematischen Felder der Bildungs-, Arbeitsmarkt- und Wohlfahrtsstaatsforschung. Es sollen grundlegende Konzepte und Theorien vorgestellt und exemplarisch empirische Studien diskutiert werden, unter Einbezug international vergleichender Perspektiven. Das thematische Spektrum könnte Arbeitsmarkttheorien, Arbeitsmarktsegregation, Lohndifferenzen, Bildungsungleichheiten, ihre Folgen und darauf bezogene Veränderungsprozesse, Zusammenhänge zwischen Lebensläufen und Sozialpolitik sowie konkrete Beispiele sozialpolitischer (Lebenslauf-)Regulierung (Familienpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Rentenpolitik) umfassen. Die Auswahl der Themen und Texte ist vorläufig und soll auf die Bedürfnisse der Studierenden abgestimmt werden. Die Grundlagentexte können in Form von PDF-Dateien über StudIP heruntergeladen werden.

Ein wesentliches Ziel des Seminars ist es, die Studierenden schrittweise an die Erarbeitung eines Forschungsexposés (Prospektus) von etwa 30 Seiten Umfang heranzuführen sowie die Auswahl und Integration eines methodischen Zugangs vorzubereiten. Zur Begleitung bearbeiten die Studierenden zu Hause verschiedene Aufgabenstellungen, die im Seminar besprochen werden. Zum Ende des Seminars sollen die Studierenden ihre Forschungsidee für die Masterarbeit vorstellen und gemeinsam mit den anderen TeilnehmerInnen des Seminars diskutieren.

Zur Einführung empfohlen:
Creswell, John W. (2009): Research Design. Qualitative, Quantitative, and Mixed Methods Approaches. London: SAGE.
Hug, Theo und Poscheschnik, Gerald (2010): Empirisch forschen. Die Planung und Umsetzung von Projekten im Studium. Konstanz: UVK.
Abraham, Martin und Hinz, Thomas (2008). Arbeitsmarktsoziologie. Probleme, Theorien, empirische Befunde. Wiesbaden: VS Verlag.
Bäcker, Gerhard, Naegele, Gerhard, Bispinck, Reinhard, Hofemann, Klaus und Neubauer, Jennifer (2010). Sozialpolitik und soziale Lage in der Bundesrepublik Deutschland (2 Bände). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Esping-Andersen, Gøsta, Gallie, Duncan, Hemerijck, Anton und Myles, John (2002): Why We Need a New Welfare State. Oxford: Oxford University Press.
Gottschall, Karin und Dingeldey, Irene (2015): Work and Social Policy, in Edgell, Stephen/ Gottfried, Heidi und Eward Granter (Hrsg.) The SAGE Handbook of the Sociology of Work and Employment. London: SAGE. S. 541-556.
Solga, Heike und Becker, Rolf (2012) (Hrsg.): Soziologische Bildungsforschung (Sonderheft 52 der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie). Wiesbaden: Springer VS.

Dr. Simone Scherger

SF 3c: Stadtentwicklung und Migration

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M48-2-SF3c Stadtentwicklung und Migration
[Urban development and migration]

Seminar
ECTS: 14

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 B1630 (2 SWS)

In dem Kurs werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Migrations- und Integrationsforschung vertieft sowie zentrale Konzepte wie Segregation und der Wandel urbaner Kontexte diskutiert. Im Anschluss an diesen Vorlesungsteil werden die Fragestellungen gemeinsam mit den Studierenden entwickelt.

Prof. Dr. Michael Windzio

SF 3d: Soziale Integration und Methodenforschung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M48-2-SF3d Soziale Integration und Methodenforschung

Seminar
ECTS: 14

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mi 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Prof. Dr. Uwe Engel

SF 3f: Netzwerkforschung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M48-2-SF3f Netzwerkforschung / Die Veranstaltung entfällt!!!!!
[Social Network Research]
Alternative Veranstaltung in den General Studies im BA Soz Veranstaltung Nummer: 08-29-GS-31

Seminar
ECTS: 14
Raphael Heiko Heiberger

SF 4: Methodisches Vertiefungsmodul

Methodisches Vertiefungsmodul zu einer der beiden methodischen Ausrichtungen.

SF 4a: Quantitative Datenanalyse

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M48-2-SF4a Quantitative Datenanalyse: Kategoriale Daten, Panel- und Ereignisdatenanalyse
[Categorial data, panel- and event history analysis]

Seminar
ECTS: 12

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)

Die Veranstaltung behandelt sowohl theoretisch als auch am Beispiel praktischer Anwendungen fortgeschrittene Methoden der statistischen Datenanalyse. Vorausgesetzt werden mindestens Kenntnisse aufr dem Niveau von Diaz-Bone (2006). In der praktischen Anwendung wird das Programm STATA verwendet, in das zu Beginn der Veranstaltung eingeführt wird. Die behandelten Analyseverfahren sind folgende:

  • Binäre logistische Regression: log Odds, Odds Ratios, marginale Effekte, discrete unit effects, Maße der Modellanpassung, residuals, outlier (cooksd), Maximum Likelihood
  • Ordinal logistische Regression: log Odds, Odds Ratios, Proportionalitätsannahme (brant test), Generalized Ordered Logit Model
  • Multinomiale logistische Regression: Risk Ratios, vorhergesagte Wahrscheinlichkeiten, Small-Hsiao Test der IRR-Annahme
  • Logistische Regression als diskrete Ereignisanalyse
  • Ereignisnalyse: Basiskonzepte, life-table, Kaplan-Meier Schätzer, Datenorganisation, Exponential- und PCE Modell, Episodensplitting, parametrische Modelle, Cox-regression, Modellauswahl
  • Panelanalyse: Fixed und Random Effects Modelle für stetig normal verteilte sowie für binäre abhängige Variablen

Basisliteratur:
Windzio, Michael (2013): Regressionsmodelle für Zustände und Ereignisse. Wiesbaden: VS Verlag.
Giesselmann, Marco; Windzio, Michael (2012): Regressionsmodelle zur Analyse von Paneldaten. Wiesbaden: VS Verlag.

Weiterführende Texte:
Blossfeld, Hans-Peter; Golsch, Karin; Rohwer, Götz (2007): Event history analysis with Stata. Mahwah, NJ: Erlbaum.
Borooah, Vani K. (2002): Logit and probit. Ordered and multinomial models. [Nachdr.]. Thousand Oaks, Calif.: Sage (Quantitative applications in the social sciences).
Cleves, Mario A.; Gould, William; Gutierrez, Roberto; Marchenko, Yulia (2008): An introduction to survival analysis using Stata. 2. ed. College Station, Tex.: Stata Press.
Diaz-Bone, Rainer (2006): Statistik für Soziologen. Konstanz: UVK-Verl.-Ges (UTB basics, 2782). Online verfügbar unter http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?id=2755783&prov=M&dok_var=1&dok_ext=htm.
Kohler, Ulrich; Kreuter, Frauke (2005): Data analysis using Stata. Lakeway Drive, Tex.: Stata Press.
Long, J. Scott (1997): Regression models for categorical and limited dependent variables. Thousand Oaks, Calif.: Sage Publ. (Advanced quantitative techniques in the social sciences, 7). Online verfügbar unter http://www.loc.gov/catdir/enhancements/fy0655/96035710-t.html.
Long, J. Scott; Cheng, Simon (2004): Regression models for categorical outcomes. In: Melissa Hardy und Alan Bryman (Hg.): Handbook of data analysis. London: Sage, S. 259–284.
Long, J. Scott; Freese, Jeremy (2006): Regression models for categorical dependent variables using Stata. College Station, Texas: Stata Press.

Prof. Dr. Michael Windzio

SF 4b: Qualitative Datenanalyse

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M48-2-SF4b Qualitative Methoden 2
[Qualitative Methods 2]

Seminar
ECTS: 12

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 GW2 B1580 (4 SWS)

Einzeltermine:
Di 20.06.17 14:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3
Mo 26.06.17 15:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2

Die vierstündige Veranstaltung ist Teil des zweisemestrigen Moduls "Qualitative Methoden".
Die Veranstaltung im ersten Semester bot zunächst einen systematischen Überblick über die wichtigsten qualitativen Analyseverfahren. Der zweite Teil ist stärker erhebungsorientiert und sieht die selbständige Durchführung von Miniprojekten während des Semesters vor. In diesen kleinen Forschungsprojekten können wesentliche qualitative Erhebungsverfahren (Dokumentensammlungen, Beobachtungsverfahren, verschiedene Interviewverfahren) geplant, praktisch erprobt, eingeübt und reflektiert werden.
Ziel ist es also, einen gesamten Forschungsprozess durchzuspielen, bei dem die Betonung darauf liegt, was notwendig ist, um die (im ersten Semester bereits erlernten) Analyseverfahren zu ermöglich. Die einzelnen Schritte der Erhebung und Aufbereitung nichtstandardisierter Daten werden dabei durchgespielt (Feldzugang, Datensammlung, Theoretisches Sampling, Feldtagebuch, Transkription, Interviewprotokolle etc.).
Schwerpunkte: Narrative Interviewführung, Sammlung/Erstellung von Dokumenten und Fotographien, Teilnehmende Beobachtung.
Außerdem sind Sitzungen für eine praktische Vertiefung ausgewählter Analysemethoden (des ersten Semesters) und für Überlegungen zum Umgang mit Datenpluralismus vorgesehen. Schließlich werden auch Fragen der Forschungsethik und des Datenschutzes sowie Veröffentlichungsformen qualitativer Projekte angesprochen.
Die Studierenden sollten sich auf eigenständige bzw. Gruppenarbeiten während des Semesters außerhalb der Sitzungen einstellen.

Dr. Rixta Wundrak

4. Semester

Masterarbeit / Kolloquium

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M48-SF-K Kolloquium zur Masterarbeit

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)

Das Kolloquium zur Masterarbeit richtet sich an Studierende im Master-Studiengang Soziologie und Sozialforschung, die ihre Masterarbeit im Wintersemester 2016/17 fertigstellen und einreichen werden bzw. mit der Vorbereitung der Arbeit begonnen haben.
In Form eines Vortrags mit anschließender Diskussion wird der aktuelle Stand der Arbeit präsentiert und besprochen. Damit dient dieses Format auch der Einübung in die Techniken der Präsentation einer wissenschaftlichen Arbeit.
Im Kolloquium gibt es durch die Dozentin und die Studierenden ein Feedback zum aktuellen Stand der Masterarbeit sowie zur Präsentation dieser Arbeit. Zudem besteht die Möglichkeit, Fragen und Probleme zu besprechen.

Johannes Huinink

Wahlpflichtbereich 2

Der Wahlpflichtbereich 2 umfasst drei Bereiche, nämlich den Bereich a. Module und Lehrveranstaltungen anderer Faecher der Universitaet, den Bereich b. Module und Lehrveranstaltungen aus dem Bereich "General Studies" der Universitaet und c. Module und Lehrveranstaltungen aus dem Bereich "General Studies" des BA-Studienganges Soziologie.

Es werden für Studierende des Studienganges MA Soziologie und Sozialforschung, die Module aus dem Bereich c. absolvieren, Modulprüfungen entsprechend dem Qualifikationsniveau ihrer Abschlussstufe durchgeführt.

Unter Einbeziehung Ihrer persoenlichen Staerken und Interessen koennen Sie unter folgenden Kursen/Lehrveranstaltungsangeboten waehlen:

a. Module oder Lehrveranstaltungen aus anderen Fächern

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-GS-Spez.Methoden-1 Qualitative Sozialforschung - Methodentraining anhand bereits erhobener Daten
Secondary data analysis of qualitative data

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 16:00 - 20:00 GRA2 0140
Sa 10.06.17 - So 11.06.17 (So, Sa) 09:00 - 18:00 GRA2 0180

Qualitative Sozialforschung ist eine immens wichtige Forschungsstrategie zur Generierung empirisch-fundierter, sozialwissenschaftlicher Kenntnisse und Theorien. Gleichzeitig hinterlässt die Methoden- und Instrumentenvielfalt der qualitativen Sozialforschung (nicht nur bei Studierenden) haeufig Unsicherheiten im Umgang mit dem konkreten Datenmaterial. In diesem Praxis-Seminar wird die Auswertungsmethode der Grounded Theory vorgestellt und anhand bereits erhobeneb Interviewmaterials getestet.

Infos zur Anmeldung:
Es wird eine festgelegte Anzahl von Plätzen (20) für die Veranstaltung verteilt.
Eine Anmeldung ist möglich von 01.02.2017, 14:00 bis 15.03.2017, 22:00.
Die Plätze in den betreffenden Veranstaltungen werden am 15.03.2017 um 23:59 verteilt.
Eine Warteliste ist aktiviert.

Dr. Patrick Ehnis
FZHB 0633 English for Students of European Labour Studies and Social Politics (M.A.) (C1) (in englischer Sprache)
Eingangsniveau: B2

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mi 08:30 - 10:00 AIB 0070 GW2 A3220 (FZHB Selbstlernzentrum) (4 SWS)


Christof Dieterle

b. Module oder Lehrveranstaltungen aus dem Bereich "General Studies" der Universität Bremen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-zsp-GS-1003 Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Sozialwissenschaftler/innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.07.17 16:00 - 18:00 GW2 B2900

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Sommersemester 2017 an Masterstudierenden und Bachelorstudierende ab dem 4. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer/innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Zumal Sozialwissenschaftler/innen von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht werden. Da sie häufig mit Psycholog(en)innen, Sozialpädagog(en)innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, gilt es vor allem berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker/innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie werden Einblicke in Ihren beruflichen Alltag geben und über Ihren beruflichen Werdegang berichten.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1008 Freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement
Voluntary commitment in the realm of civil society (Tutorial to students´volunteering)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 12.05.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 30.06.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Der Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 8) fördert das studentische Ehrenamt, da das zivilgesellschaftlichen Engagement zunehmend an Bedeutung für das Gemeinwohl gewinnt. Die Motivation von Studierenden, sich beispielsweise sinnstiftend für andere Menschen einzusetzen, politisch Einfluß zu nehmen, gesellschaftliche Partzipationsprozesse mitzugestalten oder einen humanitären Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, soll somit gewürdigt werden.

Außerdem bietet das freiwilligen Engagement die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erlangen, die auch nützlich für die berufliche Orientierung oder sogar für den Berufseinstieg sein können.

Studierende, die gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben möchten, werden im Begleitseminar bei der Suche nach einer passenden Tätigkeit unterstützt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freiwilligen Agentur Bremen und Serve the City statt.

Dieses Begleitseminar richtet sich ausschließlich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben. Am 28.04.2017 werden die Regeln für die Teilnahme und die Leistungsanforderungen erläutern.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1009 Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus.

Claudia Fantz
08-zsp-GS-1013 Projekte planen und erfolgreich umsetzen (Teil 2)
Planning and completing projects successfully
Realisierung der Veranstaltungskonzepte des Wintersemesters 2016/2017

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2335a (2 SWS)

An diesem Begleitseminar können ausschließlich Studierende teilnehmen, die im Wintersemester 2016/2017 für ihr ausgearbeitetes Veranstaltungskonzept eine Empfehlung für die Umsetzung erhielten. Diese Veranstaltungen leisten einen Betrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bremen.

Marie-Helene Wichmann, M.A.
08-zsp-GS-1014 Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur/in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eine(s)r Pressesprecher(s)in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 05.04.2017 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 12.04.2017 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Das weiterführende "Praxisprojekt Public Realations" (08-zsp-GS-1015) im Sommersemester 2018 wird empfohlen. Das Praxisprojekt zeichnet sich durch seine Praxisnaehe aus. Es werden Modellagenturen gebildet, die reale Aufgaben von Betrieben und Einrichtungen aus der Region erhalten. Es wird empfohlen, vor Beginn des Praxisprojektes, das Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012 ) zu besuchen.

Axel Hausmann

c. Module und Lehrveranstaltungen aus dem Bereich "General Studies" des Studienganges Soziologie

c.1. Ergänzende und vertiefende Theorieveranstaltungen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-GS-10 Kapitalismus und Krise - Grundlagen, Entwicklungen und Perspektiven der Systemanalyse und -kritik
[Capitalism and Crisis - basics, developments and perspectives of the system analysis]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 FVG M2010 (2 SWS)

Die Auseinandersetzung mit der „Krise“ prägt nicht zuletzt seit dem Kollaps des finanzmarktgetriebenen Akkumulationsregimes im Jahre 2008 verstärkt den öffentlichen und sozialwissenschaftlichen Diskurs. Die kollektive und politische Verarbeitung wachsender Systemwidersprüche scheint allerdings nach wie vor in einem hohen Maß von Ratlosigkeit geprägt.
Das vorgeschlagene Seminar bietet einen Überblick über Grundlagen, Entwicklungen und Perspektiven der Analyse kapitalistischer Gesellschaften. Gemeinsam mit den Studierenden (das Seminar richtet sich vorrangig an Master-Studierende verschiedener Studiengänge der Sozialwissenschaften) werden jede Woche – in verschiedenen Themenblöcken – Theorien zu gesellschaftlichen, ökonomischen, politischen und kulturellen Dynamiken studiert.
Angefangen bei K. Marx, A. Smith, K. Polanyi und anderen Klassikern, arbeitet sich das Seminar durch die Diskussion um Fordismus und Post-Fordismus, durch Texte neoliberaler Denker (u.a. M. Friedman) ebenso wie durch die kritische Theorie (u.a. Adorno, Marcuse), macht Ausflüge in Systemtheorien (u.a. I. Wallerstein), legt aber einen starken Fokus auf zeitgenössische Ideen und Theoriebildung (u.a. Boltanski/Chiapello).
Die Studierenden sollen letztlich verschiedene Theorieansätze einordnen können und von der Auseinandersetzung mit einem reichen Fundus an kritischer zeitgenössischer Forschung profitieren.

Mag. Nepomuk Hurch
Dipl.-Soz. Jean-Yves Gerlitz
08-29-GS-11 Aktuelle Beiträge zur soziologischen Theorie
[Recent Contirbutions to Sociological Theory]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 UNICOM 9.2200 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 9) (2 SWS)

Die VA findet statt im Besprechungsraum des EMPAS: UNICOM Haus Salzburg, Mary-Sommerville-Str. 9, 2. OG, Raum 2200!!!

Kommentar:
In diesem Seminar werden aktuelle Beiträge zur soziologischen Theorie diskutiert. Dies geschieht auf der Grundlage von Vorträgen, auch eingeladener Gäste, sowie von ausgewählten aktuellen Publikationen. Das inhaltliche Programm wird in der ersten Sitzung zusammengestellt.

Prof. Dr. Uwe Schimank
08-29-GS-12 Konstruktion der Wirklichkeit. Bewusstsein, Ideologie, soziale Ordnung.
[Construction of reality. Cinciousness, ideolgy, social order.]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B1170 (2 SWS)

Das Problem der Erkenntnis gehört zu den ältesten Themen der Philosophie. Erst wenn die Bedingungen der Erkenntnis geklärt sind, lassen sich Aussagen über die soziale Wirklichkeit bewerten. Der Konstruktivismus geht davon aus, dass erkennende Subjekte einen aktiven Eigenbeitrag bei der Verarbeitung von Information leisten. Studien aus der Neurowissenschaft deuten darauf hin, dass die Wirklichkeit im Bewusstsein aktiv „modelliert“ wird. Sind die Bedingungen der Erkenntnis in diesem Sinne geklärt, wird man extrem folgenschwere Handlungen kaum mehr leichtfertig vollziehen. Auch in der Soziologie war das Verhältnis von Umwelt, Wahrnehmung, Erkenntnis und Interesse von Beginn an ein wichtiges Thema, wie sich etwa am Ideologiebegriff bei Karl Marx und Karl Mannheim zeigt. Heute nimmt nicht nur die moderne Systemtheorie von Luhmann eine konstruktivistische Position ein, auch handlungstheoretische Ansätze untersuchen die Konstruktion der sozialen Wirklichkeit durch individuelle und kollektive Akteure. In dem Kurs werden Texte zum Thema „Konstruktionen der Wirklichkeit“ gelesen, präsentiert und diskutiert, und zwar ausgehend von der Mikroebene des Bewusstseins und der Kognition über die Mesoebene kollektiven Denkens und der Ideologie hin zur Makroebene der sozialen Konstruktion von Ordnungen und Institutionen.

Literatur

Glasersfeld, Ernst von (1992): Konstruktion der Wirklichkeit und des Begriffs der Objektivität. In: Peter M. Heil und Siegfried M. Schmidt (Hg.): Einführung in den Konstruktivismus. 1. Aufl., ungekürzte Taschenbuchausg. München [u.a.]: Piper (Veröffentlichungen der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung, 5), S. 9–40.

Prof. Dr. Michael Windzio
08-29-GS-13 Ausweitung der Paarungszone. Ein Forschungsseminar zur Algorithmisierung von Intimität
[Algorithms and intimacy. A research seminar]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) SpT C3140 (2 SWS)

Gegenwärtig erobern Online-Dating-Plattformen und ortsbezogene soziale Netzwerke wie Tinder oder Grindr die Welt der Intimität. Sie vervielfachen die Möglichkeiten des Kennenlernens, verändern dabei aber auch die entsprechenden Praktiken der Anbahnung von Intimbeziehungen. Im ersten Teil des Forschungsseminars werden Konzepte zur Analyse dieses Wandels vermittelt. Gegenstand der Diskussionen werden hier zentrale Texte der Soziologie der Liebe, der Soziologie der Bewertung und der Algorithm Studies sein. Im Anschluss daran folgt eine Freiarbeitsphase, in der die Teilnehmer*innen an selbst gewählten Themenstellungen arbeiten. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Seminarkonferenz präsentiert. Voraussetzungen der Teilnahme am Seminar sind die Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit der relevanten Literatur, der Entwicklung und Bearbeitung einer Fragestellung inklusive der Präsentation ihrer Ergebnisse sowie der kritisch-konstruktiven Beteiligung an den Seminardiskussionen.

Thorsten Peetz
08-29-GS-14 Lektürekurs zu Michael Tomasellos „Eine Naturgeschichte des menschlichen Denkens“ (2014)
[Reading Course: Michael Tomasello’s „A Natural History of Human Thinking“ (2014)]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Der Lektürekurs beschäftigt sich mit dem in der Soziologie kontrovers besprochenen Buch „Eine Naturgeschichte des menschlichen Denkens“ von Michael Tomasello. Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir Tomasellos Überlegungen zur Evolution der Kooperation und zur Herausbildung sozialer Institutionen einer kritischen Lektüre unterziehen. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Text soll es uns ermöglichen, das soziologische Potenzial dieses anspruchsvollen Werkes zu erschließen. Die Teilnehmenden werden darum gebeten, sich den Text als gemeinsame Seminargrundlage anzuschaffen.

Prof. Dr. Henning Laux

c.2. Ergänzung und Vertiefung spezieller Soziologien

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-GS-20 Nachhaltiger Konsum und Umweltverbrauch
[Sustainalbe Consumption and environmental impacts]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B1700 (2 SWS)

Zu Beginn der Umweltdiskussion war kaum strittig, dass als Hauptverursacher und größter „Umweltsünder“ vor allem die (Groß-) Industrie am Pranger stand. Inzwischen wird die Verantwortung allerdings zunehmend dem Konsum bzw. den KonsumentInnen zugewiesen. Konsum gilt als wichtiger „Treiber“ des Ressourcenverbrauchs wie auch als Ansatzpunkt zur Lösung der damit zusammenhängenden Probleme.

Die empirische Forschung zu der Frage, in welchem Maße welche Konsumentengruppen tatsächlich – direkt und indirekt - als Verursacher zum Umweltverbrauch beitragen, ist allerdings noch lückenhaft und interpretationsbedürftig. Auch wird von einigen Autoren wird kritisch eingewandt, dass der Einfluss und die Handlungsmöglichkeiten der Konsumenten weit überschätzt würden.

Das Seminar wird sich zunächst mit den zentralen Konzepten "nachhaltige Entwicklung" und "nachhaltiger Konsum" sowie mit den damit verbundenen strategischen Ansätzen Effizienz, Konsistenz und Suffizienz beschäftigen. Anschließend werden verschiedene empirische Studien und Ansätze zum Zusammenhang von Konsum und Umweltbelastungen vorgestellt. Auf dieser Grundlage sollen schließlich unterschiedliche Positionen und Beiträge zum Thema „Konsumentenverantwortung“ bearbeitet und diskutiert werden. Eine zentrale Textgrundlage für das gesamte Seminar bildet der Schlussbericht der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“.

Die Veranstaltung ist geeignet für Studierende ab dem 4. Semester. Es können 3 CP erworben werden (Voraussetzung: Referat und kurze schriftliche Ausarbeitung).


Literatur:

Belz, Frank-Martin; Karg, Georg; Witt, Dieter (Hg.) (2007): Nachhaltiger Konsum und Verbraucherpolitik im 21. Jahrhundert, Marburg

Bogun, Roland (2012): Konsum, Umweltverbrauch und soziale Ungleichheit –
eine Frage "unseres Lebensstils"? artec-paper 179, Universität Bremen, Januar 2012

Deutscher Bundestag (2013): Schlussbericht der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“, Drucksache 17/13300, 3.5.2013

Geden, Oliver (2008): Strategischer Konsum statt nachhaltiger Politik? Ohnmacht und Selbstüberschätzung des "klimabewussten" Verbrauchers, In: Transit - Europäische Revue, H. 36, (http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?asset_id=5747)

Grunwald, Armin; Kopfmüller, Jürgen (2012): Nachhaltigkeit. Eine Einführung, Frankf./M.

Heidbrink, Ludger; Schmidt, Imke; Ahaus, Björn (Hg.) (2011): Die Verantwortung des Konsumenten. Über das Verhältnis von Markt, Moral und Konsum, Frankf./M.

Dr. Roland Bogun
08-29-GS-21 Migration und Segregationsprozesse in Städten
[Migration and Segregation in Cities]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 2060 (2 SWS)

Das Seminar „Migration und Segregationsprozesse in Städten“ befasst sich mit Migration und Integration im Kontext innerstädtischer Segregationsprozesse. Es werden theoretische Grundlagen erarbeitet, die Messung der Segregation anhand von Segregationsindizes vorgestellt und aktuelle Fragestellungen der Segregationsforschung behandelt. Neben der klassischen Betrachtung der Segregation nach ethnischer Zugehörigkeit, werden auch die Segregation nach dem sozialen Status und dem demographischen Status besprochen. Von den TeilnehmerInnen wird erwartet, im Rahmen der Veranstaltung einen wissenschaftlichen Text vorzustellen und diesen mit den anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Des Weiteren wird eine Hausarbeit oder Argumentation geschrieben.

Katharina Kiontke
08-29-GS-22 Exkursion nach Berlin: Feldforschung zur Architekturpolitik einer Hauptstadt
[Field Trip to Berlin]

Seminar
ECTS: 3/6

Einzeltermine:
Mo 04.09.17 - So 10.09.17 (So, Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa) 08:00 - 18:00

Exkursion nach Berlin: Zur Architekturpolitik einer Hauptstadt
Bei der Exkursion sollen die Kenntnisse angewendet werden, die im Seminar Einführung in die Feldforschung erworben wurden, ein Besuch dieses Seminars wird deswegen empfohlen. Ziel der Exkursion ist es, dass jede/r Teilnehmer/in ein eigenes bereits entwickeltes Forschungsvorhaben konkret vor Ort umsetzt. Dabei wollen wir uns Berlin als Großstadt, Hauptstadt, Weltstadt etc. mit seiner vielfältigen Geschichte nähern und dabei spezifische Stadtentwicklungen analysieren. Schließlich geht es auch darum, die methodische Expertise auszubauen, in dem verschiedene Verfahren der Darstellung von einer teilnehmenden Beobachtung (z. B. Beobachtungsprotokolle und -tagebücher, Film und Photographie) angewendet werden.

Dr. Till Kathmann
08-29-GS-23 Inequality and Populism (in englischer Sprache)
[Ungleichheit und Populismus]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Inequality & Populism
The idea of this research colloquium is to establish a working group to discuss and work on sociological approaches to social inequality from a more theoretical perspective, but with a strong focus on empirical analysis. Thus, the sessions will be devoted to, first, discuss recent developments in the field of social inequality (e.g., general theoretical approaches, recent publications, frontier projects), but also to go back to more classical readings if necessary. Second, it provides the possibility for participants to present and discuss own work (papers, thesis, ideas). Third, we may also invite external researchers for a presentation and discussion. The research colloquium is open for doctoral, MA and BA students who have a strong interest in research on inequality. It requires a basic knowledge about sociological concepts of inequality and the willingness to read English texts and actively engage in the discussion. The language of the course is English.
In the summer term 2017, we will focus on recent works on the links between inequality and populism. To what extent are the recent outbreaks of populist voting to be understood as outcomes of new inequality dynamics? In order to answer this question, a multidimensional understanding of inequality that carefully distinguishes and integrates economic and cultural dimensions of inequality is of utmost importance. Obviously, recent populist campaigns and parties are heavily attacking the cultural and political hegemony of socio-cultural professionals – a discursive frontier that has been put forward since the emergence of the intellectual “new right” in response to the “new left”. Further, an already well established ad-hoc explanation of the new populist rise holds the economically precarious, but culturally “native” population – the “white working class” – responsible for supporting populist movements. At the same time, populist politicians (and voters) often behave strikingly obedient towards economic elites and inequalities at the top while attacking cultural elites.
The aim of the research colloquium is to look more closely into the wicked entanglement of the various dimensions of inequality, class conflicts and political and cultural hegemony in order to understand the inequality dynamics behind populism. On the other hand, a proper understanding of the changes of political systems is indispensable for understanding the rise and history of populism, including fascism or left-wing populist movements in Latin America. Against this background, we will read and discuss more recent as well as classical studies that aim for an understanding of 1.) the multidimensional (vertical and horizontal) structuration of class inequality (e.g., Bourdieu, Oesch, Savage); 2.) the relation between political systems and class inequalities (e.g., Kitschelt, Krisi, Häusermann, Iversen); 3.) the nature of “populism” (e.g., Laclau); and 4.) more recent works on the topic (like e.g. Hochschildt on Trump voters). The main challenge will be to integrate these studies. A detailed reading list will be set up in the first session – suggestions welcome!
If you are interested in taking part, please send a note to Olaf Groh-Samberg, ogs@bigsss-bremen.de.

Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg
08-29-GS-24 Visuelle Soziologie
[Visual Sociology ]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

"Die Visuelle Soziologie arbeitet mit Mitteln der bildlichen Darstellung soziologischer Sachverhalte theoretischer wie empirischer Art. In diesem Seminar sollen Verfahren der Visuellen Soziologie eingesetzt werden - im konkreten Fall die Fotografie - um komplexe soziale Phänomene zu veranschaulichen und zur Reflexion des Betrachters anzuleiten, ohne (immer) eine definitive Deutung des Gezeigten vorzugeben.

Die Studierenden werden in den ersten Stunden des Seminars in die inhaltliche Fragestellung sowie technische, ästhetische und rechtliche Grundlagen der Fotografie eingeführt. In einem ‚Visual Essay’ sollen sie sozialstrukturelle Phänomene im Alltag aufzeigen.

Gesellschaftliches Zusammenleben unterliegt einem beständigen Wandel und sozialen Umbrüchen. Im Alltag beobachten wir vielfach Aufkündigungen bisher unhinterfragter kollektiver Werte und Verhaltensnormen, was sich in devianten Verhaltensweisen verschiedener Art äußert. In diesem Seminar soll auf visuellem Wege spezifischer der Frage nachgegangen werden, ob diese Phänomene heute einen nachhaltigen Verfall sozialer Kooperation und Solidarität in der Gesellschaft reflektieren.

Die inhaltlichen Fragestellungen, die dabei bearbeitet werden sollen, knüpfen an die Vorlesungen zur „Sozialstruktur“ und zum „Sozialen Wandel“ der ersten beiden Semester an. Die Modulprüfung setzt sich aus mehreren, während des Semesters erarbeiteten Teilaufgaben zusammen.

Die Teilnehmerzahl des Seminars ist auf 20 Teilnehmer beschränkt. Sie richtet sich an Studierende des Bachelor Soziologie (4. Semester und mehr) und der sozialwissenschaftlichen Masterstudiengänge. Die Teilnehmer sollten neben profunden Kenntnissen der Grundlagen der Soziologie auch eine hohe Motivation an einem kreativen Umgang mit der Darstellung soziologischen Wissens mitbringen. Vorkenntnisse im Fotografieren sind erwünscht, aber keineswegs Bedingung."

Johannes Huinink
Thorsten Schmidt
08-29-GS-25 The empirical analysis of social inequality: Germany and the United States (in englischer Sprache)
[Die empirische Analyse sozialer Ungleichheit: Deutschland und die USA]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B1170 (2 SWS)

The empirical analysis of social inequalities is a broad field which covers various theoretical and empirical concepts. For a long time, class theories have played a major role in stratification research to explain social inequalities. However, the scope and depth of these approaches differ tremendously, as they are designed to explain different phenomena and mechanisms.
Most approaches today can be traced back to classical sociologists like Marx, Weber, and Durkheim and - in a more recent hybrid form – Bourdieu. Weberian approaches mainly try to explain material inequalities while Marxians also think about class formation and class action. Durkheimian approaches also tackle questions like lifestyles and habitus. Furthermore, each tradition has its own understanding what social classes are, how they emerge and how they contribute to intra- and intergenerational inequality.
This seminar tackles social inequality in Germany and the United States from a social class perspective. While we won’t focus a lot on classical approaches we are more interested in the theorization and empirical operationalization of social class inequalities in current approaches. We consider concepts put forward by Erik Olin Wright (1985; 1997), Goldthorpe and colleagues (1992; 1987; 2007), Weeden and Grusky (2005; 2012), Bourdieu (1984; 1985; 1987) (1984; 1989), Sørensen (1996; 2000) as well as more theoretical papers by Savage and colleagues (2005) as well more empirical studies like Oesch (2006) and Esping-Andersen (1993). We might integrate or omit some further approaches according to the student’s preferences.
To investigate the analytical scope of these inequality approaches we compare the link between theory and empirical investigation. With regard to theoretical approach we ask

• What is the theoretical basis of this approach?
• What does this approach wants to explain?
• Does this approach explain what its wants to explain?
• How is the reproduction of inequality explained?
With regard to the empirical operationalization we want to know
• How is the approach operationalized?
• Was the approach tested, what are the results?
• For what kind of questions was this approach used?

If we find answers to all these aforementioned questions, we can thoroughly judge these approaches from a comparative standpoint. All empirical investigations of social class inequalities will be based on articles on Germany and the United States.
Conditions of participation are the commitment to write at least two excerpts (with short presentations) or a book review (longer presentation).

Bourdieu, Pierre (1984): Distinction. Cambridge: Harvard University Press.
— (1985): The Social Space and the Genesis of Groups. Theory and Society, 14(6):723-744.
— (1987): What Makes a Social Class? On The Theoretical and Practical Existence Of Groups. Berkeley Journal of Sociology, 32:1-17.
Erikson, Robert, and John H. Goldthorpe (1992): The Constant Flux. A study of Class Mobility in Industrial Societies. Oxford: Clarendon Press.
Esping-Andersen, Gøsta (1993): Changing classes: Stratification and mobility in post-industrial societies. London Newbury Park, California: Sage Publications.
Goldthorpe, John H. (1987): Social mobility and class structure in modern Britain. Oxford: Clarendon Press. Oxford: Clarendon Press.
— (2007): On Sociology. Volume Two: Illustration and Retrospect. Stanford: Stanford University Press.
Oesch, Daniel (2006): Redrawing the Class Map. Stratification and Institutions in Britain, Germany, Sweden and Switzerland. New York: Palgrave Macmillan.
Savage, Mike, Alan Warde, and Fiona Devine (2005): Capital, assets, and resources: some critical issues. The British Journal of Sociology, 56(1):31-47.
Sørensen, Aage B. (1996): The Structural Basis of Social Inequality. American Journal of Sociology, 101(5):1333-1365.
— (2000): Toward a Sounder Basis for Class Analysis. American Journal of Sociology, 105(6):1523-1558.
Weeden, Kim A., and David B. Grusky (2005): The Case for a New Class Map. American Journal of Sociology, 111(1):141-212.
— (2012): The Three Worlds of Inequality. American Journal of Sociology, 117(6):1723-1785.
Wright, Erik Olin (1985): Classes. London: Verso.
— (1997): Class Counts: Comparative Studies in Class Analysis. Cambridge: Cambridge University Press.

Nora Waitkus
08-29-GS-26 From Scheler to Knorr-Cetina: An Introduction to the Sociology of Knowledge / DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!!!!! (in englischer Sprache)
[Von Scheler zu Knorr-Cetina: Eine Einführung in die Wissenssoziologie]

Seminar
ECTS: 3/6

Basic requirement for participation is a general understanding of sociological theory and practice. Regular participation in the seminar is recommended. Active in-class engagement and coursework contribution are compulsory in successfully fulfilling the performance requirements.

The sociology of knowledge as a subdiscipline in sociology focuses on the social processes involved in the production of knowledge.
In its brief history since the early 20th century, and with its roots in European philosophy as well as the conflicts of ideology in Germany from before the first to after the second World War, it has attempted to study the relationship between knowledge and social structures. In line with Knorr-Cetina, it can thus be described as the school of thought that aims at studying “how we know what we know” (Knorr-Cetina 1999: 1). In doing so, particular focus is payed to not only a society’s authoritative ideas and formal knowledges but in addition to those which operate in the realm of everyday life and are often referred to as ‚informal‘ or everyday knowledges.

The here proposed seminar entitled ‘From Scheler to Knorr-Cetina: An Introduction to the Sociology of Knowledge‘, is designed as a journey from early 20th century thought by Max Scheler (1874-1928), Karl Mannheim (1893-1947) and Alfred Schütz (1899-1959) to Peter Berger (1929-) and Thomas Luckmann (1927-2016), as well as newer developments in the field by colleagues such as Gudrun Lachenmann (1935-), Helga Nowotny (1937-), Karin Knorr-Cetina (1944-), Hubert Knoblauch (1959-) and Reiner Keller (1962-). The theoretical further developments within the subdiscipline are discussed with reference to the socio-political and historical contexts which heavily influenced their authors. Furthermore, most of the conceptual directions will be broken down by looking in a bit more detail at concrete empirical examples of studying the interdependence of social structures and the defining of what is considered as knowledge, worth knowing, worth producing, storing and worth to pass on to later generations as ‚valid‘ interpretations of reality. The empirical examples for doing so are largely taken from non-European contexts, which – given the European bias of most of the conceptual currents discussed – in addition invites a continuous reflection of the interplay between western theoretical perspectives for assessing ‚the world‘ and their limitations in doing so.

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge
08-29-GS-27 Transnational families (in englischer Sprache)
[Transnationale Familien]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 1040 UNICOM 3.3050 (Haus Turin - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

The seminar provides an overview of literature on transnational families, concentrating on topics like parenting practices, communication and well-being of children. It will introduce students to these topics and enable them to get a deeper understanding of the consequences of transnational family arrangements. Transnational families are hereby understood as families that live apart in different nation states but at the same time try to create 'familyhood'. In recent years researchers have increasingly addresses some gaps in the knowledge about transnational families, the seminar will review these contributions.

Dr. Mandy Boehnke
08-333-2-W3 Stadtstruktur und Migration
Urban Structure and Migration

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt) (2 SWS) Vorlesung

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Prof. Dr. Michael Windzio
08-350-M5a-2 Gender and the Welfare State (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)
Anna Hokema
09-74-M8910-2 How to decolonize knowledge: Assembling a tool-kit from the anthropology and sociology of knowledge, postcolonial approaches and STS

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 2070 (2 SWS)

Gast: Prof. Dr. Banu Subramaniam (Internationale Gastprofessorin im Juni 2016)

Diese Veranstaltung kann zusammen mit der Ringvorlesung "Beyond contradition: Epistemological politics in knowledge practices" (VAK 09-74-M8910-3) als gesamt Modul „Transcultural knowledge practices and politics“ belegt werden.

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Kommentar

Prof. Dr. Michaela Knecht
Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge

c.3. Ergänzende und vertiefende Methoden- und Statistikveranstaltungen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-4-FEM-1-a Statistik III - Fortgeschrittene Verfahren der Messung und Klassifikation
[Measurement and classification - advanced techniques]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B1700 (2 SWS)

Das Seminar beschäftigt sich mit Techniken der Messung und Klassifikation. Im Fokus stehen fortgeschrittene Verfahren und ihre Anwendung auf Daten aus der Sozialforschung. Behandelt werden Skalierungsverfahren (Likert-, Faktorenwerte-, Guttman- und Rasch-Skalierung) sowie Klassifikationsverfahren (Clusteranalyse und latente Klassenanalyse (LCA)). Die LCA wird in ihren Grundlagen, Maßen zur Bestimmung der Modellgüte und Varianten eingehender behandelt. Als Anwendungsfeld einer dieser Varianten, der Latent Class Factor Analysis, wird die Identifikation von Antwortstilen in wissenschaftlichen Umfragen besprochen

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-4-FEM-1-b Fortgeschrittene Datenanalyse mit R
[Advanced Data Analysis Using R]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 2070 SFG 2030 (2 SWS)

Das Seminar macht mit der Statistik- und Grafiksoftware R vertraut, das ohne Lizenzgebühren aus dem Internet heruntergeladen und genutzt werden kann. Mit R lässt sich eine Vielzahl statistischer und grafischer Auswertungen vornehmen. Allerdings ist der Einstieg in R vergleichsweise zu anderen Statistikprogrammen wie STATA oder SPSS schwieriger.

Der Fokus dieses Seminars wird in der Vermittlung von vertiefenden Kenntnissen in R liegen. Dabei werden im Rahmen der statistischen Analysen mit R u.a. die Themen der linearen Regression, logistischen Regression, Faktorenanalyse, Multidimensionale Skalierung und Zeitreihenanalyse behandelt. Auch die Gestaltung von Grafiken und Diagramme mittels des Pakets ggplot2 sowie die Programmierung von eigenen Paketen werden Teil des Seminars sein.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die bereits fortgeschrittene Grundlagen in Statistik haben und der Umgang mit der Statistiksoftware R nicht fremd ist. Jedoch sei vollständigkeitshalber daraufhin gewiesen, dass zu Beginn des Seminars eine kurze Einführung in die Grundlagen von R gegeben wird.

M. Sc Suat Can
08-29-4-FEM-1-c Text Mining für Sozialwissenschaften
[Data Mining for the Social Sciences]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1030 GW1 B0100 (2 SWS)

»Text-Mining« befasst sich mit der Analyse und der Verarbeitung von textuellen Daten, um aus diesen versteckte Muster bzw. inhaltliche Zusammenhänge zu erkennen und - je nach Forschungsziel - aus ihnen Wissen zur Weiterverarbeitung zu extrahieren. Das Seminar konzentriert sich darauf dieses Wissen aus unterschiedlichen Quellen (Sozialen Netzwerken, Mikroblogs oder Zeitungsartikel) zu extrahieren und zu verarbeiten. Dazu werden im Seminars u.a. folgende Themen behandelt und anhand von Beispielen demonstriert: (1) Wordfrequenzanalyse, (2) Kookurrenzanalyse, (3) Term Extraktion, (4) Topic Models, (5) Textklassifikation und (6) Textclusteranalyse.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die bereits Grundlagen in Statistik haben und der Umgang mit der Statistiksoftware R nicht fremd ist. Jedoch sei vollständigkeitshalber daraufhin gewiesen, dass zu Beginn des Seminars eine kurze Einführung in die Grundlagen von R gegeben wird.

M. Sc Suat Can
08-29-4-FEM-1-d Strukturgleichungsmodellierung mit Mplus / DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!!!!!!!!!!!!!!
[Structural Equation Modeling with Mplus]

Seminar
Miriam Reußner, M.A.
08-29-4-FEM-1-e Befragungseffekte in Umfragen
[Response Bias in surveys]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B1400 NUR Mo. + Di. GW2 B1630 (2 SWS)

Die Veranstaltung bietet eine Orientierung über die verschiedenen potentiellen Befragungseffekte (Interviewereffekte, Reihenfolgeeffekte etc.) in Umfragen. Befragungseffekte können zu Umfragefehlern führen und somit die Datenqualität maßgeblich beeinflussen.

Es werden theoretische Grundlagen erarbeitet, die als Erklärungsansatz für Befragungseffekte dienen. Darüber hinaus werden die Befragungseffekte mit Hilfe kleiner Übungen vertieft. Zudem bietet das Seminar die Gelegenheit, sich im Präsentieren zu üben sowie selbst Fragebögen zu korrigieren.

Jennifer Wessels, M.A.
08-29-4-FEM-1-f Fragebogenkonstruktion
[Designing Questionnaires and Survey Questions]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Erarbeitung und Diskussion von Fragebogenentwürfen für Sozialforschungsthemen in vier Feldern: (1) »Smart World«: Nutzung technischer Innovationen; (2) Recht, Religion, Autonomie; (3) Risikowahrnehmung; (4) Gerechtigkeit. Zunächst wird in das jeweilige Thema inhaltlich eingeführt, um vor diesem Hintergrund die jeweilige Fragestellung zu konkretisieren. Parallel dazu werden Regeln der Fragebogenkonstruktion behandelt. Operationales Ziel der sich anschließenden Konstruktionsarbeit ist jeweils ein in studentischen Seminargruppen ausgearbeitetes und im Plenum diskutiertes Fragebogenmodul von zwei bis vier Seiten Länge, und ggf. die Erprobung als Online-Instrument in einer kleinen Pilotstudie.

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-4-FEM-2-a Einführung in die Analyse von Texten
[Introduction to Textanalysis]

Seminar
ECTS: 6/3

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)

In dem sowohl für Bachelor- als auch Master-Studenten geeigneten Seminar werden Grundlagen der quantitativen Textanalyse mit der offenen Programmiersprache "Python" vermittelt. Nach einer basalen Einführung in notwendige Programmiertechniken werden große Textmengen heruntergeladen, transformiert und für die Analyse vorbereitet ("cleaning"), darunter etwa das Löschen von „Stopwörtern“ oder die Rückführung auf kleinste Spracheinheiten (Morpheme). Die Einordnung der Texte in „positiv-negativ“-Schemata erfolgt mit Hilfe einer „Sentiment“-Analyse, die komplexere Extraktion von Themen geschieht mittels Prozeduren des "Topic Modeling“ (insb. LSA und LDA). Der Schwerpunkt der Veranstaltung wird auf der Anwendung der erlernten Techniken liegen, u.a. werden Pegida-Tweets, die mediale Berichterstattung über das Rentensystem und über die Ebola-Epidemie als Textgrundlage genutzt und analysiert.

Das Seminar richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen, die den programmatischen Umgang mit medialem Quellenmaterial kennenlernen möchten. Statistische Grundlagenkenntnisse sowie erste Erfahrungen im Code-Schreiben (etwa in Stata oder R) sind hilfreich, werden aber nicht zwangsläufig vorausgesetzt.

Für einen ersten Überblick (die Mathematik darin ruhig ignorieren):

Evangelopoulos, Nicholas, Xiaoni Zhang, und Victor R. Prybutok. „Latent semantic analysis: Five methodological recommendations“. European Journal of Information Systems 21 (2010): 70–86.

Raphael Heiko Heiberger
08-29-4-FEM-2-b Qualitative Interviews: Grundlagen und praktische Durchführung
[Qualitatvie Interviews: Basics and Practise]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 1020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 13.06.17 18:00 - 20:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8)

Das Seminar bietet eine Einführung in das Erheben qualitativer Interviews. Es wird ein Überblick über die Grundlagen qualitativer Interviews und verschiedene Interviewarten (z.B. narratives Interview, leitfadengestütztes Interview) gegeben. Aufbauend darauf werden die verschiedenen Phasen der Erhebung von Interviews durchleuchtet: z.B. das Erstellen eines Leitfadens, das Sampling und der Feldzugang, die Interviewführung sowie die Transkription und Datenaufbereitung. Ein kurzer Ausblick auf Auswertungsverfahren wird ebenfalls gegeben. Im Seminar werden theoretische Grundlagen auf Basis von einschlägigen Texten und Beispielen erarbeitet und mit praktischen Übungen verknüpft.
Ziel ist es, dass die Studierenden seminarbegleitend ein eigenes Interview zu einem soziologischen Thema vorbereiten und selber durchführen. Alle relevanten Schritte einer Erhebung sollen abschließend in einem Projektbericht dargestellt und reflektiert werden.
Es ist empfohlen, für dieses Seminar bereits über einführende Kenntnisse der qualitativen Sozialforschung zu verfügen.

Literaturempfehlungen:
Helfferich, Cornelia (2011): Die Qualität qualitativer Daten. Manual für die Durchführung qualitativer Interviews. 4. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag.
Kruse, Jan (2014): Qualitative Interviewforschung. Ein integrativer Ansatz. Weinheim/Basel: Beltz/Juventa.
Misoch, Sabine (2014): Qualitative Interviews. Berlin/München/Boston: De Gruyter/Oldenbourg.

Tom Töpfer
08-29-4-FEM-2-c Grundlagen qualitativer Sozialforschung
[Basiscs of Qualitative Research]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B1632 (2 SWS)

Das Seminar bietet eine systematische und zugleich anwendungsbezogene Einführung in die qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung. Zu diesem Zweck führt die Veranstaltung zunächst in wissenschaftstheoretische Grundlagen, Forschungslogik und allgemeine Prinzipien qualitativer Sozialforschung ein. Nach einem Überblick über die Stationen des qualitativen Forschungsprozesses wird dieser anhand verschiedener Erhebungs- und Auswertungsverfahren theoretisch und anhand praktischer Übungen nachvollzogen: Behandelt werden wichtige qualitative Erhebungsverfahren (z.B. teilnehmende Beobachtung, Leitfadeninterview) sowie ausgewählte Auswertungsverfahren (z.B. Grounded Theory Methodologie). In den Übungen werden erste praktische Erfahrungen u.a. mit der Leitfadenkonstruktion und mit Interpretations-verfahren gesammelt. Angesprochen werden Fragen der Fallauswahl, des Feldzugangs und der Forschungsethik, der Verallgemeinerbarkeit und der Typenbildung.
Für diesen Kurs wird empfohlen, die Vorlesung Methoden II erfolgreich abgeschlossen zu haben.

Literaturempfehlungen:
Keller, Reiner (2012): Das interpretative Paradigma. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Przyborski, Aglaja, Wohlrab-Sahr. Monika (2013): Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. 4., korrigierte Auflage, München: Oldenbourg.
Strübing, Jörg (2013): Qualitative Sozialforschung. Eine komprimierte Einführung für Studierende. München: Oldenbourg.

Dr. Sabine Ritter
08-29-4-FEM-2-d Diskursanalyse
[Discourse Analysis]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 23.06.17 13:00 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Sa 24.06.17 10:00 - 13:00 GW2 B2880

Ziel des Seminars ist es, in die theoretischen und methodologischen Grundlagen und praktisch in die methodischen Entwicklungslinien und Möglichkeiten der Diskursanalyse einzuführen. Diese wird eher als analytisch-kritische Perspektive denn als 'strenge' Methode aufgefasst. Sie hat den Charakter eines theoretisch umrissenen Untersuchungsprogramms und bietet Anknüpfungsmöglichkeiten an verschiedene, quantitative und qualitative, Auswertungsmethoden.

Die Lehrveranstaltung findet in zwei Etappen statt. Im ersten Teil, der in sechs wöchentlichen Seminarsitzungen stattfindet, werden wir uns das theoretische und methodologische Handwerkszeug der Diskursanalyse erarbeiten. Als gemeinsamer Ausgangspunkt hierfür dienen die Überlegungen Michel Foucaults zur „Ordnung des Diskurses“ und (in Auszügen) zur „Archäologie des Wissens“ sowie weitere einschlägige Texte, die im Seminar vorgestellt und diskutiert werden. Im zweiten Abschnitt, der am 23. und 24. Juni in Form eines Blockseminars stattfindet, werden wir in Arbeitsgruppen verschiedene, von den Studierenden zu bestimmende Diskurse bzw. Diskursstränge und Diskursformationen auf ihre Regeln und Regelmäßigkeiten, ihre Wirklichkeitskonstruktionen, ihre historischen und sozialen Kontexte, Strukturen und Praktiken hin untersuchen. Das dazu erforderliche Material stellen die Studierenden selbst, einzeln oder in Gruppen, zwischenzeitlich zusammen, sortieren und clustern es und wagen sich an eigene diskursanalytische Auswertungen, die beim Wochenendworkshop präsentiert werden.

Der erfolgreiche Abschluss sowohl der Vorlesung „Methoden 2“ als auch des Seminars „Grundlagen qualitativer Sozialforschung“ wird dringend empfohlen: Das Seminar setzt Grundkenntnisse über verschiedene Textauswertungsmethoden voraus!

Dr. Sabine Ritter
08-29-4-FEM-2-e Einführung in die Feldforschung
[Introduction to Field Research]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B1170 (2 SWS)

Einführung in die Feldforschung:
Ziel des Seminars ist es, in einem ersten Schritt theoretische Grundlagen zur Feldforschung zu vermitteln. Dabei geht es zum einen um den Begriff des Feldes und zum anderen lernen wir das Verfahren der teilnehmenden Beobachtung kennen. Zentrale Fragen dabei sind: Was ist eine Beobachtung und wie kann beobachtet werden? Das Verfahren praktisch anzuwenden und ein/e eigenes Forschungsthema und -fragestellung sowie erste Feldzugänge zu entwickeln, ist der zweite Schritt, der dann von jeder bzw. jedem Seminarteilnehmer*in unternommen werden soll. Als thematischer Rahmen sind großstadtsoziologische und architektursoziologische Themen festgelegt, wobei die konkrete Festlegung durch die einzelnen Seminarteilnehmer*innen vorgenommen wird. Schließlich sollen konzeptionellen Vorüberlegungen umgesetzt werden bei einer Exkursion nach Berlin. Dementsprechend wird die Teilnahme an der Exkursion empfohlen, die im General Studies Bereich angeboten wird.

Dr. Till Kathmann
08-29-GS-30 Rekonstruktive Sozialforschung: eine Einführung in die dokumentarische Methode
[Reconstruvtive Social Research: Intro to Documentary Method]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 16:00 - 20:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 05.04.17 18:00 - 20:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Di 23.05.17 14:00 - 17:00 Die VA findet statt im UNICOM in Raum 7.3050
Mi 14.06.17 16:00 - 20:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Mi 28.06.17 18:00 - 21:00 UNICOM 3.3390

„Die prozessorientierte Rekonstruktion ermöglicht jenseits des geäußerten
Wortes Einblicke darin, wie die soziale Wirklichkeit der Beforschten hergestellt
wird. (…) In ihren Erzählungen davon, wie [die Schüler] die freie Zeit verbringen, werden grundlegende Orientierungen erkennbar, die ihr Handeln anleiten: der gute Schulabschluss für den gelungenen Start ins Leben; die gezielte Muse als Abkehr von einer als überfordernd empfundenen Gesellschaft; der Besitz von Geld als Ausweis der Selbstständigkeit.“ Aus Kleemann/ Krähnke/ Matuschek (2013)

Das Seminar führt mit Fokus auf die dokumentarische Methode in die rekonstruktive Sozialforschung ein. Nachdem zunächst zur Rahmung kurz auf die wissenschaftstheoretischen Grundlagen und das Verhältnis zu anderen Ansätzen der qualitativen Sozialforschung eingegangen wurde, wird das gemeinsame Forschungsinteresse rekonstruktiver Forschungsmethoden gemeinsam erarbeitet. Wie rekonstruierend vorgegangen werden kann, wird im nächsten Schritt an Hand der dokumentarischen Methode vorgestellt, die auch gemeinsam eingeübt wird. Dabei wird auf Daten aus einem laufenden Forschungsprojekt zu kollektiven Entscheidungsprozessen in Investmentclubs zurückgegriffen. Zur Analyse ist kein besonderes Hintergrundwissen erforderlich. Bei den Deutungswerkstätten auf Daten aus verschiedenen Erhebungskontexten zurückgegriffen um Ihren Blick für den Einfluss der Erhebungsmethode, aber u.a. auch der Forschenden, auf die Auswertung zu schärfen. Wenn bei den Teilnehmenden Interesse besteht, können im letzten Teil des Seminars die Daten auch noch vergleichend mit einem anderen methodischen Ansatz betrachtet werden um zu verdeutlichen, inwiefern Auswertungsmethode und Befunde zusammenhängen. Somit geht es auch um die Reflexion von Forschungsdesigns.
Damit Sie als Teilnehmende die Logik nachvollziehen können, bitte ich um eine kontinuierliche Teilnahme bzw. Vernetzung untereinander und Nachbereitung, insbesondere bei den Deutungswerkstätten. In der ersten Sitzung und zu Beginn der Phase der Analyse besteht die Möglichkeit Ihre Interessen und Bedürfnisse in den Veranstaltungsplan mit einfließen zu lassen.
Um Ihre Einarbeitung zu erleichtern sollte methodische Grundkenntnisse (Soz-STM1) vorhanden sein. Es empfiehlt sich an Soz-STM2 teilgenommen zu haben. Der General Studies-Kurs kann mit 3 oder 6 CP abgeschlossen werden.

Als einführende Literatur eignet sich das fünfte Kapitel aus Kleemann, Frank; Krähnke, Uwe; Matuschek, Ingo (2013): Interpretative Sozialforschung. Eine Einführung in die Praxis des Interpretierens. 2. Aufl. Wiesbaden, S. 153-166. Online verfügbar unter http://dx.doi.org/10.1007/978-3-531-93448-8.

Lydia Judith Welbers
08-29-GS-31 Netzwerkforschung
[Social Network Research]

Seminar
ECTS: 3/6

Einzeltermine:
Mi 21.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 22.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)
Mi 28.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 29.06.17 12:00 - 18:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)

Organisatorisches
Basistexte in Stud.ip
General Studies für Master- oder fortgeschrittene Bachelor-Studierende
Prüfungsleistung: 3 oder 6 CP

Überblick

Über einzelne Akteure hinausgehend, beschreibt die Netzwerkforschung die Relationen zwischen mehreren Akteuren (wie Cluster- und Cliquenbildungen) und untersucht die Bedeutung von Netzwerkstrukturen (wie der Dichte von Netzwerken, von Brückenverbindungen, von Gatekeeper- oder Brokerpositionen) für die soziale Integration, für ökonomische und politische Prozesse und gesellschaftliche Entwicklungen. Die theoretischen Konzepte und Methoden der Netzwerkforschung lassen sich auf unterschiedliche Themengebiete und Gegenstandsbereiche anwenden: Erforscht werden können persönliche, politische oder virtuelle Netzwerke, Netzwerke zwischen und Netzwerke innerhalb von Organisationen, subkulturelle Szenen und soziale Bewegungen. Mögliche Fragen richten sich auf so unterschiedliche Phänomene wie die Bedeutung von Sozialkapital für Migration und Soziale Mobilität, die Erfolgsbedingungen von Innovationsnetzwerken, die Strukturen von kriminellen Netzwerken oder Ansteckungsprozesse auf Finanzmärkten.

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über zentrale Konzepte, Anwendungsbereiche und Erträge der soziologischen Netzwerkforschung und führt ein in Forschungsstrategien und Methoden, mit denen soziale Netzwerke analysiert werden können. Es sind keine Vorkenntnisse zur Netzwerkforschung erforderlich, jedoch ist die Kenntnis über allgemeine soziologische Theorien und Konzepte erwartet. Der Kurs richtet sich dementsprechend an fortgeschrittene BA- und alle MA-Studierenden.


Literatur zum Einstieg

Adloff, Frank & Steffen Mau (2005) (Hg.): Vom Geben und Nehmen. Zur Soziologie der Reziprozität. Frankfurt/Main: Campus.
Burt, Ronald (2007): Brokerage and closure. An introduction to social capital. Oxford.
Coleman, James S. (1990): Foundations of Social Theory. Cambridge.
Diewald, Martin (1991): Soziale Beziehungen: Verlust oder Liberalisierung? So¬ziale Unterstüt-zung in infor¬mellen Netzwerken. Berlin: Ed. Sigma.
Emirbayer, Mustafa & Goodwin, Jeff (1994) 'Network analysis, culture, and the problem of agency', American Journal of Sociology, 99 (6), 1411-1454.
Hennig, Marina, Ulrik Brandes et al. (2013)): Studying social networks. Frankfurt: Campus.
Hollstein, Betina/Florian Straus (2006) (Hrsg.): Qualitative Netzwerkanalyse. Konzepte, Methoden, Anwendungen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Hollstein, Betina (2011): Qualitative Approaches. In: John Scott & Peter J. Carrington (Eds.): Sage Handbook of Social Network Analysis. London/New Delhi: Sage, pp. 404-417.
Jansen, Dorothea (1999): Einführung in die Netzwerkanalyse. Opladen: Leske & Budrich.
Schweizer, Thomas (1996): Muster sozialer Ordnung. Netzwerkanalyse als Fundament der Sozialethnologie. Berlin: Reimer.
Scott, John (2000): Social Network Analysis. A Handbook. London/ Newbury Park /New Delhi: Sage.
Scott, John & Peter J. Carrington (Eds.) (2011): Sage Handbook of Social Network Analysis. London/New Delhi: Sage.
Stegbauer, Christian & Roger Häußling (Hrsg.) (2010): Handbuch Netzwerkforschung. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.
Sydow, Joerg & Arnold Windeler (1999): Steuerung von Netzwerken. Konzepte und Praktiken. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.
Wasserman, Stanley/ Faust, Katherine (1994): Social Network Analysis. Methods and Applications. Cambridge: Cambridge University Press.
Weyer, Johannes (Hg.) (2000): Soziale Netzwerke. München: Oldenbourg.
White, Harrison C. (1992): Identity and Control. Princeton: Princeton University Press.
Windeler, Arnold (2001): Unternehmensnetzwerke. Konstitution und Strukturation. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.

Raphael Heiko Heiberger

c.4. Praxisrelevanz und Berufsorientierung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-GS-40 Soziologie trifft Psychologie: Interkulturalität und Kommunikation für sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen
[Sociology meets Psychology: Interculturality and Communication for Social Sustainability In Organisations]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 18:00 - 21:00 SFG 1040 SFG 0140 (2 SWS)

Soziologie trifft Psychologie: Interkulturalität und Kommunikation für sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen
Sociology meets Psychology: Interculturality and Communication for Social Sustainability In Organisations

„Verstehen ist die Reise in das Land eines anderen.“ (Fazil Hüsnü Daglarca, türk. Dichter)

Verstanden zu werden setzt Verstehen voraus. Um sozial nachhaltig in Organisationen handeln zu können, sollen Menschen in der Arbeitswelt ihre immer komplexer werdenden Rollen kompetent gestalten. Überfachlichen Anforderungen an soziale Kompetenz wachsen – unter anderem hinsichtlich des Umgangs mit der Vielfalt des menschlichen Seins. Reicht ein Auslandsaufenthalt, um „interkulturell kompetent“ zu werden, reicht ein Training, das Lesen eines Buches? Vermutlich nicht. In diesem Semester werden Ansätze der Interkulturalität und Theorien, die daran anschlussfähig sind, in 7 Workshops à 3 Stunden darauf hin untersucht, welche Modellvorstellungen ihnen zugrunde liegen, welche Übungen und Reflexionsangebote sich daraus ergeben, und welchen Erkenntnis- und Anwendungswert sie zum Thema Interkulturalität für die eigene Handlungspraxis mit sich bringen. Fragen wie diese werden gemeinsam mit Blick auf den eigenen Berufseinstieg als Akademiker/in im Seminar interaktiv mit theoretischen und praktischen Anteilen erarbeitet.

Zur Rahmung: Nachhaltigkeit ist ein seit der Rio-Konferenz der UN für Umwelt und Entwicklung 1992 formuliertes, globales Ziel mit den drei Handlungsfeldern ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Während in Organisationen v. a. versucht wird, ökonomische Nachhaltigkeit voranzutreiben (Wirtschaftlichkeit) und ökologische Fragen aufholen (politischer Druck), gerät das Subjekt zunehmend in Bedrängnis. Darum werden im Rahmen dieser General Studies Reihe verschiedene Gebiete in den Blick genommen: Teil 1 Problemlagen, Teil 2 Lösungsansätze, Teil 3 Vertiefende Auswahlthemen, Teil 4 Interkulturalität und Kommunikation. Forschung zur Nachhaltigkeit betrifft Makro-, Meso- oder Mikrophänomene. Während Politik und Soziologie eher die Makro- und Mesoebene interessieren, setzt dieses Seminar über sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen an der Schnittstelle von Soziologie und Psychologie bei der Meso- und Mikroebene an – bei der Organisation und den in ihr handelnden Menschen. Teile dieses General Studies können einzeln oder einander ergänzend studiert werden.

Konzipiert für Studierende ab dem 3. Semester, jedoch offen ab 1. Semester bei Interesse an Psychologie & Soziologie in der Arbeitswelt. Studierende anderer Fachrichtungen und Erasmus-Studierende sind willkommen. Der Kurs ist begrenzt auf 20 Teilnehmende.

2 SWS: 14-tägig, beginnend in der 1. Semesterwoche, 3-stündig (s.t.!), Dienstag von 18-21 Uhr. Um verbindliche Anmeldung via Stud.IP wird gebeten; siehe auch alle Unterlagen dort.

Einführende Literatur
Kumbier, D. & Schulz von Thun, F. (Hg.)(2010). Interkulturelle Kommunikation: Methoden, Modelle, Beispiele. (4. Aufl.) Reinbek bei Hamburg: Rowohlt
Meyerhuber, S. (2012). Soziale Nachhaltigkeit im Spannungsfeld postmoderner Arbeit. In: Molter, Schindler & von Schlippe, Vom Gegenwind zum Aufwind. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 86-155.
Boesch, E. (1996). Das Fremde und das Eigene. In: Thomas, A., Psychologie interkulturellen Handelns. Göttingen: Hogrefe, 88-105.

Art der Prüfungsleistung / CP (ECTS)
Interaktive Stundenvorbereitung & schriftliche Ausarbeitung (Dokumentation) in kleiner Gruppe (gemäß Wunsch: 6 CP/ 3 CP)

Dr. Sylke Meyerhuber
08-29-GS-41 Sociology Meets Psychology: Intercultural Communication for Social Sustainability in Organisations (in englischer Sprache)
[Soziologie trifft Psychologie: Interkulturelle Kommunikation für sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 18:00 - 21:00 SFG 0140 SFG 1040 (2 SWS)

Attention: The seminar starts at 6pm sharp!!! No academic quarter!

Sociology Meets Psychology: Intercultural Communication for Social Sustainability in Organisations
(Soziologie trifft Psychologie: Interkulturelle Kommunikation für sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen)

“Understanding is the journey into the land of the other.”(Fazil Hüsnü Daglarca, poet)

To be understood stems from understanding, an ability to change perspective and of reflection. In order to act socially sustainable in organisations, people are obliged to deal with their growingly complex role set in competent ways. Key competences and social skills play a vital role in order to deal with the complexity of human diversity. Is it enough to travel, to attend a training, to read a book in order to reach “intercultural competence”? Probably it is not. In this seminar, approaches of intercultural understanding are examined in 7 workshops of 3 full hours: Which theoretical framework is laid out, which exercises and level of reflection are offered? What enlightenment and practical value can be gained from the approach? Questions like these are examined by the participants interactively with theory and by exercises, always in the light of entering a probably intercultural work life in the near future.

Framework: Social sustainability is one of three global goals noted in the Rio Convention 1992 by the UN World Commission of Environment and Development. While economic sustainability is a booster of change for modern organisations, ecological sustainability remains a constant task, and social sustainability is less looked at in the everyday workplace. Therefore, it is important to understand how organisational structures and subjective processing and coping are interlinked. This General Studies offers different parts: 1 Postmodern issues, 2 Selected solutions, 3 Issues of further in-depth investigation, 4 Intercultural communication. It is based on sociological and psychological knowledge, focussing on theories and praxis concepts that allow gathering an understanding on how organisations and their role actors can shape a workplace “socially sustainable”. Parts can be studied separately or as a row.

The seminar uses English as a lingua franca. Coping with the effects of this setting is part of the reflection within the course, referring to differences between communication, comprehension and understanding within a working environment. Students are supported to express themselves, didactically and by the lecturer. The interactive setting combines theoretical and practical parts, supporting reflection of own experiences. Students should be willing to participate in this manner. A field exploration for research-based learning will be part of this terms requirements.

Open for 1st semester students and above, recommended for Bachelor students before their internship and thesis, as well as for Master students, and open to Erasmus students and to students of other faculties. This course is limited to 20 participants.

2 SWS: Fortnightly, starting in the 2nd week of the term, (probably) Tuesdays 6 – 9 pm; 3 hours (s.t.!). Please register reliable via Stud.IP for your participation.

References
Hall, E. (1959). The Silent Language. New York: Garden City. https://monoskop.org/images/5/57/Hall_Edward_T_The_Silent_Language.pdf
Hofstede, G. (1980): Cultures Consequences. International differences in work-related values. London: Sage.
Kuebel, Mary (2002) Living Learning. A reader in theme-centered interaction. Dehli: Media House.

Performance requirement ECTS points
Preparation of an interactive lecture and exposition in small groups (6 CP / 3 CP).

Dr. Sylke Meyerhuber

Stadt- und Regionalentwicklung, M.A.

SuR-M2: Methoden II (MV: T. Tkaczick)

Pflichtmodul im Sommersemester (2. Fachsemester, 9 CP)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-333-2-M2-1 Arbeiten mit amtlichen Statistiken
Official Statistics: How to Use

Seminar
ECTS: 4

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS) Seminar

Bitte melden Sie sich per StudIP für die Veranstaltung an.

Tobias Tkaczick
08-333-2-M2-2 GIS-Anwendung
GIS-Applications

Übung
ECTS: 5

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS) Übung

Teilnahmebeschränkt. Bitte melden Sie sich per StudIP für die Veranstaltung an.

Tobias Tkaczick

SuR W: Vertiefung "Fachinhalte der Stadt- und Regionalentwicklung" (MV: I. Mossig)

Studierende müssen drei der angebotenen Vorlesungen absolvieren (Gesamt-CP: 9).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-333-2-W1 Stadt und Wirtschaft
Urban Economies

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B1170 (2 SWS) Vorlesung

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Michael Lischka
08-333-2-W2 Stadt und Kultur
City and Cultur

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt) (2 SWS) Vorlesung

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Julia Lossau
08-333-2-W3 Stadtstruktur und Migration
Urban Structure and Migration

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt) (2 SWS) Vorlesung

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Prof. Dr. Michael Windzio
08-333-2-W4 Stadt, Umwelt, Natur
Urban Environments, Urban Natures

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 B1170 (2 SWS) Vorlesung

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Prof. Dr. Michael Flitner

SuR-K1: Wissenschaftliches Schreiben (MV: Mossig)

Das Seminar, inklusive einer Schreibwerkstatt ist zu absovieren (CP: 6).
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-333-2-K1-1 Wissenschaftliches Schreiben über Stadt und Region
Seminar on Scientific Writing on City and Region

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 13:00 - 18:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt)
Fr 28.04.17 13:00 - 18:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt)
Fr 19.05.17 13:00 - 18:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt)
Sa 20.05.17 10:00 - 14:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt)
Fr 23.06.17 13:00 - 18:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt)
Sa 24.06.17 10:00 - 14:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt)

Bitte melden Sie sich über StudIP für die Veranstaltung an.

Dr. Anna-Lisa Müller

General Studies (für alle Semester)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-zsp-GS-1003 Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Sozialwissenschaftler/innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.07.17 16:00 - 18:00 GW2 B2900

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Sommersemester 2017 an Masterstudierenden und Bachelorstudierende ab dem 4. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer/innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Zumal Sozialwissenschaftler/innen von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht werden. Da sie häufig mit Psycholog(en)innen, Sozialpädagog(en)innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, gilt es vor allem berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker/innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie werden Einblicke in Ihren beruflichen Alltag geben und über Ihren beruflichen Werdegang berichten.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1008 Freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement
Voluntary commitment in the realm of civil society (Tutorial to students´volunteering)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 12.05.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Fr 30.06.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Der Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 8) fördert das studentische Ehrenamt, da das zivilgesellschaftlichen Engagement zunehmend an Bedeutung für das Gemeinwohl gewinnt. Die Motivation von Studierenden, sich beispielsweise sinnstiftend für andere Menschen einzusetzen, politisch Einfluß zu nehmen, gesellschaftliche Partzipationsprozesse mitzugestalten oder einen humanitären Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, soll somit gewürdigt werden.

Außerdem bietet das freiwilligen Engagement die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erlangen, die auch nützlich für die berufliche Orientierung oder sogar für den Berufseinstieg sein können.

Studierende, die gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben möchten, werden im Begleitseminar bei der Suche nach einer passenden Tätigkeit unterstützt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freiwilligen Agentur Bremen und Serve the City statt.

Dieses Begleitseminar richtet sich ausschließlich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben. Am 28.04.2017 werden die Regeln für die Teilnahme und die Leistungsanforderungen erläutern.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1009 Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus.

Claudia Fantz
08-zsp-GS-1013 Projekte planen und erfolgreich umsetzen (Teil 2)
Planning and completing projects successfully
Realisierung der Veranstaltungskonzepte des Wintersemesters 2016/2017

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2335a (2 SWS)

An diesem Begleitseminar können ausschließlich Studierende teilnehmen, die im Wintersemester 2016/2017 für ihr ausgearbeitetes Veranstaltungskonzept eine Empfehlung für die Umsetzung erhielten. Diese Veranstaltungen leisten einen Betrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bremen.

Marie-Helene Wichmann, M.A.
08-zsp-GS-1014 Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur/in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eine(s)r Pressesprecher(s)in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 05.04.2017 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 12.04.2017 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Das weiterführende "Praxisprojekt Public Realations" (08-zsp-GS-1015) im Sommersemester 2018 wird empfohlen. Das Praxisprojekt zeichnet sich durch seine Praxisnaehe aus. Es werden Modellagenturen gebildet, die reale Aufgaben von Betrieben und Einrichtungen aus der Region erhalten. Es wird empfohlen, vor Beginn des Praxisprojektes, das Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012 ) zu besuchen.

Axel Hausmann
08-zsp-GS-1015 Praxisprojekt Public Relations
Professional practice in public relations (tutorial)
Begleitseminar zum Praxisprojekt

Seminar
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1040 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 01.02.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Mi 12.07.17 10:00 - 16:00 GW2 B2890
Fr 14.07.17 10:00 - 16:00 SFG 1020

Im Praxisprojekt werden studentische PR-Agenturen gebildet, die reale Aufgaben von Einrichtungen und Unternehmen aus der Region erhalten. Am Praxisprojekt können ausschließlich Studierende teilnehmen, die das Seminar „PR für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft“ erfolgreich abgeschlossen haben. Die Grundlagenveranstaltung und das Praxisprojekt bilden das Praxismodul Public Relations. Das Praxisprojekt dauert 16 Wochen und schließt mit einer Modulprüfung ab, die in der Zeit vom 17.07. bis 21.07.2017 stattfindet. Fuer die verbindliche Teilnahme wird ein Entgelt von 50 Euro als "Pfand" erhoben. Bitte melden Sie sich bis zum 26.01.2017 direkt beim Zentrum Studium und Praxis an!

Vor Beginn des Praxisprojektes wird die Teilnahme an dem Seminar "Projekte zielgerichtet und strukturiert planen" (08-zsp-GS-1012) empfohlen.

Axel Hausmann

Physical Geography: Environmental History, Master

Pflichtmodule/ Compulsory Modules

PG-CBA: Computer-based Analyses (MV: Marzeion)

6 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-PG-2-CBA-1 Data Analysis and Visualisation (in englischer Sprache)
Datenanalyse und Visualisierung

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 Externer Ort: CIP-Raum (2 SWS) Übung
Ulrike Falk
08-PG-2-CBA-2 Geographical Information Systems (in englischer Sprache)
Geographische Informationssysteme (GIS)

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 Externer Ort: CIP-Raum (3 SWS)

Abgabe der Hausarbeit
1. Prüfungstermin 31.07.2017
2. Prüfungstermin 05.03.2018

Tobias Tkaczick

PG-HPE: Historical Political Ecology (MV: Flitner)

6 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M27-2-HPE-1 Historical Political Ecology (in englischer Sprache)
Historische Politische Ökologie

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt) (2 SWS) Seminar

Abgabe der Hausarbeit
1. Prüfungstermin, 15.09.2017
2. Prüfungstermin, 31.12.2017

Prof. Dr. Michael Flitner

Wahlpflichtmodule/ Electives

Three out of six Consecutive Core Subjects starting in the first semester and ending at the end of the second semester are elected.

MAR-C1: Climate Change I: Fundamentals (MV: FB5)

9 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
05-MAR-2-C7-1 Abrupt Climate Changes (in englischer Sprache)

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 13:00 GEO 1480+1490 (2 SWS)
Dr. Andre Paul
Stefan Mulitza
05-MAR-2-C7-2 Modelling Past and Future Climate Changes (in englischer Sprache)

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 13:00 Externer Ort: GE (3 SWS)
Dr. Andre Paul
Michael Schulz

PG-CL2: Climatology II (MV: Marzeion)

6 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-PG-2CL2-1 Palaeoclimatology (in englischer Sprache)
Paläoklimatologie

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW1 B0080 (2 SWS)

Klausur
1. Prüfungstermin, 06.07.2017, 14:15 - 15:45 Uhr
2. Prüfungstermin, 19.10.2017, 14:15 - 15:45 Uhr

Benjamin Marzeion
08-PG-2CL2-2 Sea-level Change (in englischer Sprache)
Meeresspiegeländerungen

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B1170 (3 SWS) Vorlesung

Klausur
1. Prüfungstermin 06.07.2017, 14:15 - 15:45 Uhr
2. Prüfungstermin 19.10.2017, 14:15 - 15:45 Uhr

Benjamin Marzeion

PG-EA2: Lacustrine Environmental Archives II ( MV: Ohlendorf)

6 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M27-2-EA2-1 Field course in Limnogeology (in englischer Sprache)

Geländeübung
Dr. Christian Ohlendorf, Dipl.-Geol.
Dr. Catalina Gebhardt, Dipl.-Geol.
08-M27-2-EA2-2 Laboratory course in Limnogeology (in englischer Sprache)

Übung

Einzeltermine:
Mi 19.07.17 10:00 - 14:00 FVG M2010

Abgabe der Hausarbeit
1. Prüfungstermin, 30.06.2017
2. Prüfungstermin, 13.10.2017

Dr. Christian Ohlendorf, Dipl.-Geol.
Dr. Catalina Gebhardt, Dipl.-Geol.

PG-VA2: Vegetation History and Archaeobotany II (MV: Zolitschka)

6 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M27-2-VA2-1 Introduction to the History of Cultural Plants (in englischer Sprache)
Einführung in die Geschichte der Kulturpflanzen

Vorlesung
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 FVG M2010 (1 SWS) Vorlesung

Einzeltermine:
Fr 19.05.17 12:00 - 14:00 FVG M2010

07.04.2017 - 26.05.2017 zweistündig, einzelne Termine sind vierstündig

Präsentation
1. Prüfungstermin, 14.07.2017, 9:00 - 12:00 Uhr

Felix Bittmann (LB)
08-M27-2-VA2-2 Laboratory course in Archaeobotany (in englischer Sprache)
Laborkurs in Archäobotanik

Übung
ECTS: 4

Einzeltermine:
Di 11.07.17 - Fr 14.07.17 (Di, Mi, Do, Fr) 08:00 - 20:00

Blockveranstaltung am NIhK
Protokoll
1. Prüfungstermin 30.09.2017

Felix Bittmann (LB)

PG-AR2: Archeaology II (MV: Halle)

6 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-M27-2-AR2-1 Introduction into the practical methods of settlement and maritime archaeology (in englischer Sprache)
Einführung in die praktischen Methoden der marinen und Siedlungsarchäologie

Übung
ECTS: 2

Einzeltermine:
Mi 05.04.17 08:00 - 12:00 FVG M0160

12.04.2017 und 19.04.2017 ganztags in der Grabung Elsfleth
Hausarbeit
1. Prüfungstermin, 30.09.2017
2. Prüfungstermin, 31.12.2017

Annette Siegmüller (LB)
08-M27-2-AR2-2 Introduction to field archaeology and excavation techniques (in englischer Sprache)
Einführung in Feldarchäologie und Ausgrabungstechniken

Übung
ECTS: 4

Einzeltermine:
Fr 01.09.17 08:00 - 20:00 SFG 1060 Dezernetenbesprechnungsraum
Mo 04.09.17 - Fr 08.09.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 08:00 - 20:00
Mo 11.09.17 - Fr 15.09.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 08:00 - 20:00
Mo 18.09.17 - Fr 22.09.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 08:00 - 20:00

04.09.2017 - 22.09.2017 Grabung in Elsfleth
Hausarbeit
1. Prüfungstermin, 30.09.2017
2. Prüfungstermin, 31.12.2017

N. N.

PG-EP2: Environmental Physics II (MV: Zolitschka)

6 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
01-M01-2-M3-01 Remote Sensing I (in englischer Sprache)

Vorlesung
ECTS: 4

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 NW1 S1270 (2 SWS) Vorlesung
wöchentlich Do 12:00 - 13:00 NW1 S3032 (PEP Raum) (1 SWS) Übungen
Dr. Mathias Palm (LB)
Prof. Dr. Astrid Bracher
01-M01-2-M4-13 Environmental Radioactivity (in englischer Sprache)

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 15:00 NW1 S3032 (PEP Raum) (1 SWS) Vorlesung
wöchentlich Do 15:00 - 16:00 NW1 S3032 (PEP Raum) (1 SWS) Übungen
Dr. Daniela Pittauer (LB)

Wahlbereich/ Free electives

During the individualization phase additional modules from the Additional Core Subjects (MAR-C2, PG-BOK, PG-REH) specialised lectures, exercises and field trips in the disciplines of marine environmental archives, soil science and regional environmental history are offered. You can combine these options with a study abroad or with an internship to gain a deeper insight into the research practice of environmental and climate reconstruction.

PG-REH: Regional Environmental History (MV: Zolitschka)

6 PC
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-27-5-W1-1 Gletscher und Wasserverfügbarkeit in den Alpen - Vorbereitungsseminar Glaciers and Water Availability in the Alps – Introductory Seminar
Glaciers and Water Availability in the Alps – Field Trip

Seminar
ECTS: 6

Block: Beginn vorlesungsfreie Zeit im Juli 2017
Bitte melden Sie sich über StudIP für die VA an.

Ulrike Falk
08-27-5-W1-2 Gletscher und Wasserverfügbarkeit in den Alpen - Exkursion Glaciers and Water Availability in the Alps – Field Trip
Glaciers and Water Availability in the Alps – Field Trip
Bitte beachten: Diese Exkursion findet nur statt, wenn die Rhein-Mosel- und Eifel-Exkursionen ausgebucht sind!

Geländeübung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Do 13.04.17 13:00 - 14:00 SFG 2020

GÜ im August/September 2017
Teilnahmebeschränkt. Konkrete Anmeldung erfolgt nach Kontoeingang der Anzahlung ab.

Ulrike Falk

Studiengangsübergreifendes Lehrangebot der Bremen International Graduate School of Social Sciences

Global Governance and Regional Integration

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-600-F1-1 Doctoral Colloquium Field A (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 UNICOM , Haus 7, Raum 3280
Dr. Arndt Wonka
08-600-F1-2 Proposal Workshop (incoming fellows) Field A (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM , Haus 7, Raum 3280
Dr. Arndt Wonka
08-600-F1-3 Core Theory Seminar (incoming fellows) Field A (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 UNICOM 3120 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 9)
Peter Mayer

Welfare State, Inequality and Quality of Life

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-600-F2-1 Doctoral Colloquium Field B (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 17:30 UNICOM , Haus 7, Raum 3280
Prof. Dr. Matthias Wingens
08-600-F2-2 Core Theory Seminar (incoming fellows) Field B (in englischer Sprache)

Seminar
Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg
08-600-F2-2 Proposal Workshop (incoming fellows) Field B (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 UNICOM 3120 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 9)
Prof. Dr. Matthias Wingens

Changing Lives in Changing Socio-Cultural Contexts

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-600-F3-1 Doctoral Colloquium Field C

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 15:30 Extern Jacobs University
Franziska Deutsch
08-600-F3-2 Proposal Workshop (incoming fellows) Field C (in englischer Sprache)

Vorlesung
Franziska Deutsch
08-600-F3-3 Core Theory Seminar (incoming fellows) Field C (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Extern Jacobs University
N. N.
Ulrich Kuehnen

Demand-Tailored Theory Courses

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-600-F5-1 Analyzing Interviews (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Do 20.04.17 10:00 - 16:30 UNICOM 3120 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 9)
Do 20.04.17 14:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3
Fr 21.04.17 10:00 - 16:30 UNICOM , Haus 7, Raum 3280
Herwig Reiter

Demand-Tailored Methods Courses

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-600-F5-2 Country-Level/Cross-Cultural Meta-Analysis (in englischer Sprache)

Seminar

Einzeltermine:
Do 27.04.17 - Fr 28.04.17 (Do, Fr) 10:00 - 16:30 UNICOM , Haus 7, Raum 3280
N. N.

Transferable Skills

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-600-F6-1 Writing Seminar (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 09:00 - 12:00 UNICOM , Haus 7, Raum 3280
Art Woodward
08-600-F6-2 Presentations Seminar (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 09:00 - 12:00 UNICOM 3120 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 9)
Art Woodward

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)