Lehrveranstaltungen SoSe 2017

Language Sciences, M.A.

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

Lehrveranstaltungen für Studierende nach der neuen Prüfungsordnung (MPO 2014)

Pflichtmodule

Projektmodul (PR) (15 CP), 2. Semester

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Stolz, Kontakt: stolz@uni-bremen.de

Anbei der Link zu häufig gestellten Fragen:
http://www.fb10.uni-bremen.de/linguistik/pdf/FAQ_MA_Projektmodul.pdf
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-2-PR-1 Empirical Analysis of Multimodal Artefacts - New Questions
Achtung! Seminar beginnt erst in der 2. Woche, also ab 12.04.17

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:15 - 13:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

In this project module, participants are encouraged to define their own projects that can then lead directly into MA-work. Projects should be multimodal in orientation: i.e., addressing combinations of language with other 'media' or 'modes'. Topics can be undertaken with respect to film, to comics and visual narrative, to interaction, and so on. Methods for dealing with complex data of this kind will be discussed and basic theoretical frameworks discussed as needed.

Prof. John Arnold Bateman, Ph.D.
10-M82-2-PR-2 Adpositionen - deskriptiv-linguistisch betrachtet

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 Externer Ort: GW2 A3540 (2 SWS)
Thomas Stolz

Modul Wissenschaftliche Praxis (WI) (15 CP), 3. Semester

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Stolz, Kontakt: stolz@uni-bremen.de

Die Studierenden sollen sich schon vor ihrem Masterabschluss mit dem wissenschaftlichen Alltag vertraut machen und dort eigene Erfahrungen sammeln. Diese Erfahrungen sollen sie außerhalb der vertrauten Seminarumgebung machen. D.h. dass die Studierenden im Rahmen dieses Pflichtmoduls den Kontakt zur Wissenschaftswelt suchen, indem sie z.B. versuchen,
eigene Ideen publik zu machen,
Diskussionsrunden zu suchen, in denen bestimmte Themen von Fachleuten angesprochen werden,
in Institutionen mitzuarbeiten, in denen sprachwissenschaftlich relevante Fragestellungen eine prominente Rolle spielen u.v.a.m.
Dabei sollen sich die Studierenden aktiv einbringen. Es wird empfohlen, dass sich die Aktivitäten im Modul Wissenschaftliche Praxis thematisch auf die geplante Masterarbeit orientieren.
In Absprache mit einem Betreuer / einer Betreuerin (möglichst in Personalunion mit einem Mentor / einer Mentorin) legen die Studierenden ein Portfolio vor, das mindestens zwei verschiedene durch schriftliche Belege nachzuweisende Leistungen aus folgenden Bereichen enthält:
1. Tagungsorganisation,
2. Hospitation/Praktikum an einer Forschungseinrichtung,
3. Hospitation/Praktikum bei einem linguistischen Verlag,
4. passive Teilnahme an linguistischen Konferenzen,
5. aktive Teilnahme an einer linguistischen Tagung durch eigenen Vortrag/eigenes Poster (Bestätigung des Eingangs des Abstracts genügt),
6. Erwerb einer weiteren Fremdsprache,
7. eigene Publikation (auch in Koautorenschaft, Bestätigung des Eingangs des Manuskripts genügt),
8. Tutorium im Rahmen des linguistischen Lehrprogramms,
9. aktive Teilnahme am Nachwuchskolloquium der Language Sciences,
10. Mitarbeit an einer studentischen Arbeitsgruppe in den Language Sciences,
11. weitere mit dem Betreuer / der Betreuerin abzusprechende Kategorien (z.B. zusätzliche Module aus dem Programm des MA Language Sciences, die nicht schon für den Wahlpflichtbereich genutzt werden).
Der Betreuer / die Betreuerin unterstützt die Studierenden durch Beratung (z.B. hinsichtlich der Auswahl der zu besuchenden Konferenzen, eines geeigneten Publikationsorgans, einer zu erlernenden Fremdsprache usw.). Dieses Modul bleibt unbenotet.
Anbei der Link zu häufig gestellten Fragen: http://www.fb10.uni-bremen.de/linguistik/pdf/FAQ_MA_WissPraxis.pdf
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-3-WI-1 Sprachwissenschaftliche Exkursion nach Flensburg
Der Termin für das erste Treffen wird noch bekannt gegeben.

Exkursion

Für das Modul "Wissenschaftliche Praxis" müssen i.a. zwei individuelle Projekte nachgewiesen werden, die normalerweise nicht unbedingt an eine Lehrveranstaltung gekoppelt sind. Die folgende Veranstaltung bildet eine Ausnahme, weil hier die für das Modul WI geforderte Leistung in der Organisation, Durchführung und Nachbereitung einer wissenschaftlichen Exkursion bestehen soll. Die Aufgabe für die Seminarteilnehmerinnen ist es, relativ eigenständig eine zwei- bis dreitägige Exkursion nach Schleswig-Holstein, an das Flensburger Zentrum für kleine und regionale Sprachen (KURS), vorzubereiten. Schleswig-Holstein ist dasjenige deutsche Bundesland mit den meisten anerkannten autochthonen Sprachen, nämlich Dänisch, Nordfriesisch, Niederdeutsch, Hochdeutsch und Romanes. Weiterhin finden sich noch regionale Varietäten des Dänischen wie das Südschleswigsche und das Südjütische sowie die Flensburger Kontaktvarietät des Petuh. Die Exkursion soll generell dazu dienen, sich mit der Sprachenvielfalt und der Kontaktsituation in Schleswig-Holstein vertraut zu machen und die aktuellen Forschungs- und Spracherhaltungsaktivitäten des KURS kennenzulernen. Für Studierende, die das Seminar für das Modul "Wissenschaftliche Praxis" belegen, ist eine Teilnahme an der Exkursion natürlich obligatorisch, ebenso die Nachbereitung z.B. in Form eines Abschlussberichts für die Universität Bremen, die die Exkursion finanziell unterstützt. Weitere interessierte Studierende der linguistischen Studiengänge der Universität Bremen (M.A. und B.A.) sind ebenfalls herzlich eingeladen, mit oder ohne Beteiligung an der Vorbereitungsarbeit an der Exkursion teilzunehmen, was für Bachelorstudierende z.B. mit 2-3 CPs für den Bereich General Studies honoriert werden kann. Das erste Treffen für die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, dem 12.4.2017, ab 13 h, im Raum GW2 A 3500. Weitere Arbeitstreffen werden dort vereinbart.

Christel Stolz
10-M82-3-WI-2 Exkursion nach Bratislava

Exkursion
Benjamin Saade

Abschlussmodul (AM) (30 CP), 4. Semester

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de

Das Abschlussmodul setzt sich aus der Masterarbeit (27 CP) und einer Begleitveranstaltung (3 CP - unbenotet) zusammen. Die Begleitveranstaltung ist ein eintägiger Workshop (Blockveranstaltung), der von Dr. Christel Stolz angeboten wird. Der Termin wird noch bekannt gegeben. Die Anmeldung bei der Veranstalterin ist verpflichtend.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-4-AM-1 Examensworkshop: "Kolloquium"
Modultyp A im Studiengang Language Sciences, M.A.

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 04.08.17 10:00 - 17:00 SFG 2020

Der Examensworkshop ist eine Pflichtveranstaltung für alle MA-Studierenden im Fach Language Sciences, die im Sommersemester 2017 ihre Abschlussarbeit beginnen. In der Mitte des SoSe ergeht eine schriftliche Einladung zu einer Vorbesprechung an alle Studierende, die sich bis dahin bei Stud.IP angemeldet haben. Bei der Vorbesprechung wird gemeinschaftlich der Termin des Workshops festgelegt, der meist in den Semesterferien liegt. Beim Workshop sollen die Studierenden ein ca. 45-minütiges Exposé ihrer Arbeit präsentieren, das anschließend im Plenum diskutiert wird. Die Abschlussarbeit muss zum Zeitpunkt des Workshops noch nicht abgeschlossen sein, vielmehr geht es um die Darstellung von work in progress. Die Präsentation der Abschlussarbeit ist unbenotet.

Christel Stolz

Modul Linguistisches Kolloquium A (LK) (3 CP), 1.-3. Semester

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-1-3-LK-2 Linguistisches Kolloquium: "Hispanization"
Termin: Mittwoch, 24.05.17 , 9-17 Uhr im Gästehaus der Universität Bremen, Auf dem Teerhof 58

Colloquium

Einzeltermine:
Mi 24.05.17 09:00 - 17:00 Gästehaus am Teerhof

Colloquium Linguisticum 2017
HISPANIZATION
Gästehaus der Universität Bremen, Auf dem Teerhof 58

Spanish has a special status within language contact studies, as it is one of the European languages with the longest history of expansion overseas. Outside Europe, Spanish has come into contact with hundreds of autochthonous languages from different language families and areal groups for over 500 years. These situations have often led to the reshaping of the languages that Spanish came into contact with – a process we call “Hispanization” (following Stolz 2007, Stolz et al. 2008).
The aim of the colloquium is to study Hispanization patterns in languages from different areas and settings. This will help us to gain insights into both the linguistic mechanisms and constraints and the social factors which determine the particular borrowing patterns emerging from Hispanic contact situations. On the basis of our findings in the domain of Hispanization, it is also possible to formulate generalizations as to the behaviour of languages in asymmetrical contact-situations independent of the donor language’s affiliation.

Wednesday, May 24th
9.00-9.45 Thomas Stolz (Bremen): What makes Hispanization interesting for language-contact studies?
9.45-10.30 Carolina Spiegel (Bremen): (Re-)Hispanization or (Re-)Castilianization? The case of spoken Judeo-Spanish in Turkey.
10.30-10.45 Coffee break
10.45-11.30 Jessica Barzen (Erlangen): 'Bagay la mal pero nou viv’ - a Cognitive Approach to Contact Phenomena between Spanish and Haitian Creole in Dominican Republic.
11.30-12.15 Miguel Gutiérrez Maté (Erlangen): On function word's transferability (L1>L2), with especial focus on the Spanish-based Creole Palenquero.
12.15-14.00 Lunch break
14.00-14.45 Iwan Rees (Cardiff): Contemporary Varieties of Welsh in Chubut Province, Argentina: Some Preliminary Findings.
14.45-15.30 Eeva Sippola (Bremen): Hispanization and language attrition before shift – a case study on Finnish in Misiones.
15.30-15.45 Coffee break
15.45-16.30 Eeva Sippola and Carolin Patzelt (Bremen): Project presentation: Contact-induced Language Change in Migrant Languages: Processes of Hispanization in the Welsh and French language in Argentina
16.30-17.00 Final discussion

Contact: Eeva Sippola (sippola@uni-bremen.de), Carolin Patzelt (cpatzelt@uni-bremen.de)

Prof. Dr. Eeva Sippola
Prof. Dr. Carolin Patzelt
Deborah Arbes

Modul Linguistisches Kolloquium B (LK) (3 CP), 1.-3. Semester

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-76-6-GS-06 Ringvorlesung "Language and Gender" (in englischer Sprache)

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 B2890 (2 SWS)

Vorläufiges Programm (Stand: 03.02.2017)

03.04. Inke DuBois & Marcus Callies (Bremen): The study of language and gender - Theoretical and methodological developments

10.04. Marcus Callies (Bremen): Is English (still) a gender-biased language?

08.05. Inke DuBois (Bremen): Beyond gender dichotomies: Constructing new forms of gender

15.05. Carolin Patzelt (Bremen): Sprachpolitisch induzierter Sprachwandel? Zur Feminisierung von Funktions- und Berufsbezeichnungen in der Romania

22.05. Lann Hornscheid (Berlin): Gibt es Sprache ohne Geschlecht? Und Geschlecht ohne Sprache? Anmerkungen zum Zusammenwirken von Gewalt und SprachHandlungen

29.05. Paul Baker (Lancaster, UK): Corpus approaches to language, gender and sexuality

12.06. Ingo Warnke (Bremen): Queering Linguistics, oder: was in der Sprachwissenschaft gerne in den Wandschrank gestellt wird

19.06. Anke Lensch (Mainz): Women and men's use of causal and concessive clauses

26.06. Lars Vorberger & Simon Falk (Marburg): Stereotypen schwuler (Aus)Sprache

Prof. Dr. Marcus Callies
Dr. Inke Du Bois

Modul Linguistisches Kolloquium C (LK) (3 CP), 1.-3. Semester

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-1-3-LK-1 Linguistisches Kolloquium: "Mixed Languages"
Blockveranstaltung am Do, 28.09 und Fr, 29.09.2017

Colloquium

Einzeltermine:
Do 28.09.17 - Fr 29.09.17 (Do, Fr) 08:00 - 18:00 GW1-HS H1010
Prof. Dr. Eeva Sippola
Maria Mazzoli

Wahlpflichtmodule

CP-Schema für den Wahlpflichtbereich:
Modultyp A = 3 CP
Modultyp B = 6 CP
Modultyp C = 6 CP
Modultyp D = 9 CP

Theoriemodul (TH), 1. - 4. Semester

Modulbeauftragter: Prof. Dr. John Bateman, Kontakt: bateman@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-6-C1a-1 „(Frz.) Sprachwandel(prozesse): Grammatikalisierung, Lexikalisierung & Co“
Mangels Nachfrage muss dieses Seminar leider ausfallen.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 (2 SWS)

In diesem Seminar werden wir uns mit verschiedenen Sprachwandeltheorien und Sprachwandelprozessen auseinandersetzen. Grammatikalisierung bezeichnet den übereinzelsprachlich dokumentierten kontinuierlichen Sprachwandelprozess, bei dem lexikalische Elemente mit primär referentiell-semantischem Gehalt (z.B. lat. PASSUS "Schritt") zu Elementen mit primär grammatischer Funktion werden (z.B. frz. Negation (ne)…pas). In der Veranstaltung werden wir uns typische und untypische Grammatikalisierungsvorgänge im Französischen, sowie, vergleichend, auch in anderen Sprachen anschauen. Außerdem werden wir uns mit weiteren grammatischen, aber auch verschiedenen lexikalischen, pragmatischen und lautlichen Wandelprozessen beschäftigen.

Literatur, u.a.:
  • Blank, A. (1997), Prinzipien des lexikalischen Bedeutungswandels am Beispiel der romanischen Sprachen. Tübingen, Niemeyer.
  • Ernst, G. et al. (eds.) (2003, 2006, 2009), Romanische Sprachgeschichte, Bd.1, Bd.2, Bd. 3, Berlin, de Gruyter.
  • Hopper, P. J. / Traugott, E. C. (2000), Grammaticalization. Cambridge, Cambridge Univ. Press (repr.).
  • Lang, J. / Neumann-Holzschuh, I. (1999), Reanalyse und Grammatikalisierung in den romanischen Sprachen, Tübingen, Niemeyer.
  • McMahon, A. S. (1994), Understanding language change. Cambridge, Cambridge University Press.
  • Posner, R. (1997), Linguistic change in French. Oxford, Clarendon Press.

Dr. Katrin Mutz
10-77-6-C1b-1 Französischbasierte Kreolsprachen
BA; MEd; Typ C (6 CP) im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 GW2 B1632 (2 SWS)

Wir werden uns in dem Seminar u.a. mit folgenden Fragestellungen auseinandersetzen: wie sind die (französisch-basierten) Kreolsprachen entstanden? Was sind ihre sprachlichen Charakteristika (lautlich, lexikalisch, morphosyntaktisch)? Welche soziolinguistischen Faktoren sind bei ihrer Beschreibung insbesondere zu berücksichtigen? Es sollen sowohl die Gemeinsamkeiten französisch-basierter Kreolsprachen als auch die Spezifika einzelner Kreolsprachen (z.B. das Kreolisch von Louisiana) erarbeitet werden. Des weiteren ist es Ziel der Veranstaltung, die charakteristischen Eigenschaften französischer Kreolsprachen im Vergleich zu anderen Kreolsprachen bzw. zu anderen kontaktinduzierten Varietäten/Sprachen (z.B. dem Nouchi oder dem Camfranglais) herauszuarbeiten. Ein weiterer Gegenstand des Seminars wird die Untersuchung des Status und der Entwicklung von Kreolsprachen in der Diaspora sein.

Grundlage für das Seminar:

Stein, P. (2016), Kreolisch und Französisch. 2., neu bearbeitete und ergänzte Auflage (unter Mitwirkung von Katrin Mutz). Berlin, de Gruyter.

Dr. Katrin Mutz
10-M79-II3a-1 Queer Linguistics
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 SFG 1040 (2 SWS)
Prof. Dr. Ingo Hans Warnke
10-M79-II3b-1 Soziale Medien, Sprache, Emotion
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 MZH 5210 GW1 B2070 - gesperrt ab 01.10. - (Ersatz A1070) (2 SWS)

Öffentlichkeit und Privatheit galten in den Kommunikations- und Sprachwissenschaften lange Zeit als diametrale Gegensätze. Durch eine sich wandelnde Medienlandschaft mit immer neuen Kommunikationsplattformen und Interaktionsmöglichkeiten ändern sich Ausdrucksformen, Stile, Funktionen und Reichweiten der Kommunikation. Schriftlichkeit, Mündlichkeit, Bilder, auditive und visuelle Körperlichkeit schaffen neue Räume für Authentizität, Inszenierung, Gefühlsübertragung, basisdemokratische Einflussnahme, Massenwirkung kommunikativen Handelns und politische Agitation. Das Seminar will die Möglichkeiten und Grenzen der zeitgenössischen sozialen Medienwelt untersuchen und die Auswirkungen medialer Angebote auf Sprachgebrauch und soziale Formationen untersuchen. Darüber hinaus sollen sprachwissenschaftliche Methoden und Analyseverfahren der Text- und Diskursanalyse auf ihre Anwendbarkeit auf aktuelle Medienphänomene überprüft werden.

Voraussetzungen
Grundlagen der Sprachwissenschaft, regelmäßige Teilnahme und Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, kritischen Lektüre und Diskussion.

Literatur:
Wird zu Beginn des Seminars bekannt gegeben.

Dr. Andreas Rothenhöfer
10-M79-II3b-2 Linguistische Zeichentheorie
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (2 SWS)
Prof. Dr. Ingo Hans Warnke
10-M79-II3c-1 Linguistik des Widerspruchs
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:30 - 12:00 GW2 B1410 (2 SWS)
Dr. Daniel Schmidt-Brücken (LB)
10-M82-1-4-ME-2 Introduction to Multimodal Text Analysis | Mo 10-12
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1

Einzeltermine:
Do 29.06.17 10:00 - 12:00

This seminar daws our attention to something researchers describe as "the discovery of the obvious": every instance of communication is (and has been) multimodal. Although verbal language might seem the most obvious means of communication, there are other semiotic resources people additonally draw on when, for instance, composing a newspaper article, shooting a film, designing advertisements or IKEA furniture, giving firm handshakes or soft air-kisses. In this introductory class we will scrutinize multimodality from both a theoretical and an empirical perspective. By discussing key research papers in multimodality studies, we shall lay the foundations for many empirical investigations of static, dynamic, spatial, temporal, and/or interactive examples of multimodal texts that we'll find in- and outside the classroom.

Jana Pflaeging
10-M82-1-4-TH-1 Angewandte Psycholinguistik der Sprachrezeption und Sprachproduktion
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 05.07.17 12:00 - 14:00 SpT C4180

Warum empfinden wir manche Texte als gut geschrieben und leicht verständlich und andere nicht? Wovon hängt es ab, ob die Kommunikation zwischen TextautorIn und LeserIn tatsächlich gelingt? Wie erwirbt man Lesekompetenz? Wie haben die modernen Medien unser Leseverhalten verändert? Warum fällt den meisten Menschen das Schreiben deutlich schwerer als das Sprechen? Wie kommt es zu Schreibhemmungen und Schreibblockaden und was kann man dagegen tun? Was unterscheidet gute von schlechten SchreiberInnen? Wie schreiben JournalistInnen, WissenschaftlerInnen, SchriftstellerInnen, Werbefachleute? Wie lernt und wie lehrt man Schreibkompetenz?
Mit solchen Fragen beschäftigen sich die Textverstehens- und die Schreibforschung als angewandte Teilgebiete der Psycholinguistik. In diesem Seminar soll zunächst ein Überblick über die wichtigsten Fragestellungen, Methoden und Forschungsergebnisse dieser Forschungsgebiete gegeben werden. Anhand zahlreicher praktischer Beispiele werden dann die erarbeiteten Grundlagen praktisch angewendet. Dazu werden wir eigene und fremde Lese- und Schreibprozesse beobachten, Texte empirisch auf Verständlichkeit testen und anschließend durch Umformulierungen optimieren. Auch die Unterschiede zwischen muttersprachlichen und fremdsprachlichen Textverarbeitungsprozessen sollen zur Sprache kommen.

Prof. Dr. Hans Krings
10-M82-1-4-TH-2 Linguistischer Debattierklub
Modultyp A im Studiengang Language Sciences, M.A., 14-täglich, dreistündig

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mi 10:00 - 13:00 Externer Ort: GW2 A3770

Einzeltermine:
Mi 05.04.17 12:00 - 15:00 GW2 A3770
Mi 19.04.17 10:00 - 13:00 GW2 A3770
Mi 03.05.17 10:00 - 13:00 GW2 A3770
Mi 17.05.17 12:00 - 15:00 A3770 (ISI-Tag)
Mi 31.05.17 10:00 - 13:00 GW2 A3770
Mi 14.06.17 10:00 - 13:00 GW2 A3770
Mi 28.06.17 10:00 - 13:00 GW2 A3770

Der Linguistische Debattierklub findet 14-täglich statt und dient der Aufgabe, neue und evtl. kontroverse Themen kennenzulernen und das Sprechen über linguistische Themen einzuüben. Alle Teilnehmenden können zudem Diskussionsthemen vorschlagen. Eingeladen sind alle interessierten Studierenden der beiden linguistischen Studiengänge (B.A. und M.A.) sowie Doktoranden und andere Linguisten und Linguistinnen.
M.A.-Studierende können durch ein Protokoll 3 CP erwerben, ebenso B.A.-Studierende, die die 3 CP für General Studies anrechnen lassen können. Voraussetzung dafür ist neben den Protokollen eine regelmäßige Anwesenheit bei den Sitzungen. Für alle, die keine CPs erwerben wollen, ist die Anwesenheit natürlich frei.

Christel Stolz
Prof. Dr. Eeva Sippola

Empiriemodul (EM), 1. - 4. Semester

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Stolz, Kontakt: stolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-6-C1b-1 Französischbasierte Kreolsprachen
BA; MEd; Typ C (6 CP) im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 GW2 B1632 (2 SWS)

Wir werden uns in dem Seminar u.a. mit folgenden Fragestellungen auseinandersetzen: wie sind die (französisch-basierten) Kreolsprachen entstanden? Was sind ihre sprachlichen Charakteristika (lautlich, lexikalisch, morphosyntaktisch)? Welche soziolinguistischen Faktoren sind bei ihrer Beschreibung insbesondere zu berücksichtigen? Es sollen sowohl die Gemeinsamkeiten französisch-basierter Kreolsprachen als auch die Spezifika einzelner Kreolsprachen (z.B. das Kreolisch von Louisiana) erarbeitet werden. Des weiteren ist es Ziel der Veranstaltung, die charakteristischen Eigenschaften französischer Kreolsprachen im Vergleich zu anderen Kreolsprachen bzw. zu anderen kontaktinduzierten Varietäten/Sprachen (z.B. dem Nouchi oder dem Camfranglais) herauszuarbeiten. Ein weiterer Gegenstand des Seminars wird die Untersuchung des Status und der Entwicklung von Kreolsprachen in der Diaspora sein.

Grundlage für das Seminar:

Stein, P. (2016), Kreolisch und Französisch. 2., neu bearbeitete und ergänzte Auflage (unter Mitwirkung von Katrin Mutz). Berlin, de Gruyter.

Dr. Katrin Mutz
10-M82-1-4-EM-1 Klassisches Aztekisch II
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW1 B1070 (2 SWS)
Thomas Stolz
10-M82-1-4-EM-2 Postcolonial linguistic trends: innovation and conservatism in African and Brazilian varieties of Portuguese
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Blockkurs im Juli 2017

Juanito Avelar

Feldstudienmodul (FE), 1. - 4. Semester

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-1-4-FE-1 Ethnographie der sprachlichen Identität
Modultyp D im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 04.09.17 10:00 - 16:00 GW2 B2880

In dieser Veranstaltung sollen ethnographische Forschungsmethoden vorgestellt und im Rahmen von kleineren studentischen Forschungsprojekten eingeübt werden. Unser Rahmenthema wird dabei das der sprachlichen Identität sein, die sich als sprachliche Gruppenidentität oder auch als individuelle Identität manifestieren kann. Vorstellbar wären u.a. Aufgabenstellungen, die sich z.B. mit Spracheinstellungen, Gebrauch von Substandardvarietäten oder Dialekten, Sprachmischung, Sprachwahl oder ein- bzw. mehrsprachiger Erziehung beschäftigen können, aber z.B. auch mit individueller Identität durch Namen und Namenswahl, um nur einige Themenfelder zu nennen. Das Seminar gehört zum Modultyp D, d.h. die Modulprüfung besteht in diesem Fall aus einer Präsentation der vorläufigen Ergebnisse im Rahmen eines Abschlussworkshops zum Ende des Semesters sowie einer schriftlichen Hausarbeit von ca. 20 Seiten Text.

Christel Stolz

Lektüremodul (LE), 1. - 4. Semester

Modulbeauftragter: Prof. Dr. John Bateman, Kontakt: bateman@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-1-4-LE-1 Linguistik der Lüge
Modultyp B im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 A4020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 07.07.17 12:00 - 14:00 GW2 B3770

Spätestens seit dem politischen Aufstieg Donald Trumps in den USA haben die Begriffe "fake news" und "alternative facts" eine traurige Popularität erlangt. Beide Begriffe sind letzten Endes nur alternative(!) Begriffe für "Lügen". Es scheint deshalb angebracht, einmal zu resümieren, welche Erkenntnisse die Linguistik zum Thema "Lüge" vorweisen kann. Behandelt werden können in dieser Veranstaltung z.B. folgende Fragestellungen: Wann spricht man überhaupt von Lüge? Gibt es kulturabhängige Definitionen der Lüge? Kann man nur mit oder auch ohne Sprache lügen? Auf welchen Strukturebenen der Sprache finden Lügen statt? Kann man nur mit Sätzen oder Texten lügen oder auch mit Einzelwörtern? Sind Metaphern oder jede Art von kreativem Sprachgebrauch, wie etwa Dichtung, Lügen? Was ist gar mit Euphemismen oder Ausdrücken der Political Correctness? Hat die forensische Linguistik Mittel, um Lügen als solche erkennen zu können? u.v.m.
Dieses Seminar ist eine Veranstaltung des Lektüremoduls. Wir werden deshalb einige grundlegende linguistische Texte zum Thema "Lüge" lesen und diskutieren. Ausgangspunkt ist Harald Weinrichs schmales Bändchen "Linguistik der Lüge", das durch rezente Texte ergänzt werden soll. Die Modulprüfung kann abgelegt werden durch ein 45-minütiges Literaturreferat am Ende der Vorlesungszeit.

Lektüregrundlage:
Weinrich, Harald 1966, Linguistik der Lüge.

Christel Stolz
10-M82-1-4-LE-2 Changing ecologies: language, culture and the environment (in englischer Sprache)
Modultyp B im Studiengang Language Sciences, M.A.

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 Externer Ort: GW2 A3770 Externer Ort: GW2 A3570 (FB-Raum) Externer Ort: GW2 B3009 (2 SWS)

This lecture series will focus on changing ecologies in the global era from linguistic, cultural and environmental perspectives. The ecological approach functions as a transdisciplinary platform for studying the coexistence of languages, communities, and cultures in a society and their interactions with each other and the natural environment. Within this approach, languages and cultures are studied as systems of interrelations; they cannot be studied in isolation from the totality of human behaviour and from natural circumstances, and these circumstances both affect and are shaped by languages and cultures.

The series is organized in cooperation with the Institute for postcolonial and transcultural studies (INPUTS) at the University of Bremen and it serves as the platform for the INPUTS forum. It will feature introductory thematic lectures followed by guest lectures on current research topics.

Prof. Dr. Eeva Sippola
Dr. Joanna Chojnicka

Sprachkompetenzmodul (SP), 1. - 4. Semester

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Hans Krings, Kontakt: krings@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M82-1-4-SP-1 Grammatische Probleme des Maltesischen
Modultyp D im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 Externer Ort: GW2 A3540 (2 SWS)
Thomas Stolz
10-M82-1-4-SP-2 Tok Pisin Intensive Course I: Introduction (in englischer Sprache)
Modultyp A im Studiengang Language Sciences, M.A.

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Mo 10.07.17 - Fr 14.07.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 17:00 GW1 B2130 - gesperrt ab 01.10. - (Ersatz A1260)

From its origins in the German colonial era, Tok Pisin (also known as New Guinea Pidgin English) has become the most important lingua franca of Papua New Guinea. Related dialects are also spoken in the Solomon islands and Vanuatu, making this the third most widely spoken language in Oceania. Competence in Tok Pisin is indispensable for fieldwork, engagement in development projects, or business in Melanesia. A direct engagement with Tok Pisin is also of interest to linguists interested in the structure of pidgin and creole languages and in the results of intensive language contact. In this practical introduction to the language, students will acquire elementary language competences up to the A2 (waystage) CEPR level.
Language of instruction:
As this is an intensive immersion language class, explanations will be given in Tok Pisin as much as possible. Otherwise either German or English will be used, depending on class enrolment. Assignments may be written in Tok Pisin, German, French, or English. Teaching materials will be in English or Tok Pisin.
Prerequisites: None. This seminar presupposes no prior knowledges of Tok Pisn.
Texts:
The class text will be provided as an e-book. In addition students should obtain:
1) A good Tok Pisin dictionary. Recommended: Volker, C.A. et al. 2007 or 2008. Papua New Guinea Tok Pisin English Dictionary. Melbourne: Oxford University Press.
2) One of the following phrase books: Blazer, Trevor et al. 2008. Lonely Planet Pidgin Phrasebook. Footscray, Victoria: Lonely Planet or
Shaefer, Albrecht. 2005. Kauderwelsch Pidgin-Englisch für Papua-Neuguinea. Bielefeld: Reise Know Verlag.
These are avaiable directly from the publishers or from online retailers such as Amazon. Australian titles should be ordered at least one month in advance because of international shipping delays.
Assessment:
Active and regular class participation is expected. Daily assigments will be given.
-Students requiring a graded assessment will write an entry in the Tok Pisin Wikipedia and will give a short oral presentation in Tok Pisin.
-Further translation assignments will be given depending on the number of CP required.
-Master students will submit an extended research assignment related to Tok Pisin or Melanesian culture.

Prof. Dr. Craig Alan Volker
10-M82-1-4-SP-2 Grammatische Probleme des Maltesischen - Vertiefung
Modultyp D im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 15:00 Externer Ort: GW2 A3540 (1 SWS)
Benjamin Saade
10-M82-1-4-SP-3 Tok Pisin Intensive Course II
Modultyp A im Studiengang Language Sciences, M.A.

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Mo 17.07.17 - Fr 21.07.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 10:00 - 17:00 GW1 B2130 - gesperrt ab 01.10. - (Ersatz A1260)

Meeting dates:
Monday-Friday 17-21 July 2017
On Thursday afternoon 20 July students will meet at the Überseemuseum for a tour in Tok Pisin of Papua New Guinea displays. The museum will charge normal entry fees.
Seminar description:
From its origins in the German colonial era, Tok Pisin (also known as New Guinea Pidgin English) has become the most important lingua franca of Papua New Guinea. Related dialects are also spoken in the Solomon Islands and Vanuatu, making this the third most widely spoken language in Oceania. Competence in Tok Pisin is indispensable for fieldwork, engagement in development projects, or business in Melanesia. A direct engagement with Tok Pisin is also of interest to linguists interested in the structure of pidgin and creole languages and in the results of intensive language contact. The seminar will build on skills learned in the Tok Pisin Intensive Course: Introduction Seminar. Students will acquire lower intermediate language competences up to the B1 CEPR level.
Language of instruction:
As this is an intensive immersion language class, explanations will be given in Tok Pisin as much as possible. Otherwise either German or English will be used, depending on class enrolment. Assignments may be written in Tok Pisin, German, French, or English. Teaching materials will be in English or Tok Pisin.
Prerequisites: Tok Pisin Intensive Course: Introduction or equivalent basic knowledge of Tok Pisin.
Texts:
The class text will be provided as an e-book. In addition students should obtain:
1) A good Tok Pisin dictionary. Recommended: Volker, C.A. et al. 2007 or 2008. Papua New Guinea Tok Pisin English Dictionary. Melbourne: Oxford University Press.
2) One of the following phrase books: Blazer, Trevor et al. 2008. Lonely Planet Pidgin Phrasebook. Footscray, Victoria: Lonely Planet or
Schaefer, Albrecht. 2005. Kauderwelsch Pidgin-Englisch für Papua-Neuguinea. Bielefeld: Reise Know Verlag.
These are avaiable directly from the publishers or from online retailers such as Amazon. Australian titles should be ordered at least one month in advance because of international shipping delays.
Assessment:
Active and regular class participation is expected. Daily assigments will be given.
-Students requiring a graded assessment will write an entry in the Tok Pisin Wikipedia and will give a short oral presentation in Tok Pisin.
-Further translation assignments will be given depending on the number of CP required.
-Master students will submit an extended research assignment related to Tok Pisin or Melanesian culture.

Prof. Dr. Craig Alan Volker

Methodenmodul (ME) 1.-4. Semester

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Eeva Sippola, Kontakt: sippola@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M79-II3c-2 Framesemantik
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (2 SWS)

Wie beschreibt und analysiert man das (Vor-)Wissen, das Menschen über komplexe Verhaltensmuster, Ereignisse, Handlungen, Sachverhalte oder soziale Ordnungen erwerben? Welche (Vor-)wissensvoraussetzungen bringen Menschen zum Verständnis bestimmter Situationen, Texte und Kontexte mit, wie unterscheiden sich diese Voraussetzungen in unterschiedlichen Sprachen und Kulturen? Wie wird das entsprechende Wissen aufgerufen und aktualisiert? In den letzten Jahren wurde der Frame-Begriff in unterschiedlichen Ausprägungen zu einem Erklärungsansatz vieler dieser Fragestellungen herangezogen. Das Seminar will einen Überblick über verschiedene lexikologische, grammatische, kognitionswissenschaftliche, soziologische und psychologische Ansätze geben, die unter dem Sammelbegriff "Frame-Theorie" oder "Frame-Semantik" firmieren und dabei wesentliche Merkmale, Unterschiede und übergreifende Gemeinsamkeiten reflektieren. Es sollen Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen empirischen (z.B. text-, diskurs- und korpusanalytischen oder lexikographischen) Kontexten erörtert werden.

Voraussetzungen:
Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit und zur selbständigen kritischen Textlektüre. Ausreichendes Leseverständnis des Englischen für wissenschaftliche Texte.

Grundlegende Literatur:
Busse, Dietrich (2012): Frame-Semantik. Ein Kompendium. De Gruyter, Berlin/Boston
Konerding, Klaus-Peter(1993): Frames und lexikalisches Bedeutungswissen. Untersuchungen zur linguistischen Grundlegung einer Frametheorie und zu ihrer Anwendung in der Lexikographie (Reihe germanistische Linguistik; Bd. 142). Max Niemeyer Verlag, Tübingen.
Petruck, Miriam R. L. (1996): Frame Semantics. In: Jef Verschueren, Jan-Ola Östman, Jan Blommaert, Chris Bulcaen (Hrsg.): Handbook of Pragmatics. John Benjamin Press, Amsterdam.
Ziem, Alexander (2008): Frames und sprachliches Wissen: Kognitive Aspekte der semantischen Kompetenz. De Gruyter, Berlin 2008.

Dr. Andreas Rothenhöfer
10-M82-1-4-ME-1 Morphologische Produktivität und Sprachkontakt
DIESE VERANSTALTUNG FINDET NICHT STATT! - Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Dieser Kurs nähert sich auf praktische und theoretische Weise einem zentralen Untersuchungsgegenstand der Morphologie an. Produktivität beschreibt die Fähigkeit morphologischer Formative neue Bildungen zu produzieren. Warum ist es schwieriger neue Lexeme mit Affixen wie {-sal} zu bilden (alte Bildungen z.B.: Rinnsal, Trübsal) als mit Affixen wie {-mäßig} mit neuen Bildungen wie z.B. hipstermäßig? Gibt es eine kategorische Unterscheidung von gänzlich unproduktiven und vollständig produktiven Bildungsmustern?

Im Kurs werden nach der theoretischen Einführung des Konzeptes Produktivität und der Vorstellung einiger Fallstudien vor allem Methoden vorgestellt , mit denen versucht wird, sich dem Phänomen quantitativ zu nähern. Darüber hinaus wird Produktivität auch in Bezug auf Sprachkontakt und Entlehnung diskutiert. Dies ist vor allem für Sprachen interessant, die in ihrer Sprachkontaktgeschichte Teile ihres morphologischen Inventars aus anderen Sprachen übernommen haben.

Mit Hilfe von korpuslinguistischen Untersuchungen sollen die Studierenden im Laufe des Kurses selber kleine Projekte zu Fragestellungen der Produktivität entwickeln.

Die bearbeiteten Gegenstandssprachen sind gemischt (Englisch, Italienisch, Maltesisch und andere), wobei die Studierenden ermutigt werden, auch andere Sprachen in ihren Projekten zu behandeln.

Benjamin Saade
10-M82-1-4-ME-2 Introduction to Multimodal Text Analysis | Mo 10-12
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1

Einzeltermine:
Do 29.06.17 10:00 - 12:00

This seminar daws our attention to something researchers describe as "the discovery of the obvious": every instance of communication is (and has been) multimodal. Although verbal language might seem the most obvious means of communication, there are other semiotic resources people additonally draw on when, for instance, composing a newspaper article, shooting a film, designing advertisements or IKEA furniture, giving firm handshakes or soft air-kisses. In this introductory class we will scrutinize multimodality from both a theoretical and an empirical perspective. By discussing key research papers in multimodality studies, we shall lay the foundations for many empirical investigations of static, dynamic, spatial, temporal, and/or interactive examples of multimodal texts that we'll find in- and outside the classroom.

Jana Pflaeging

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)