Lehrveranstaltungen WiSe 2017/2018

Public Health / Gesundheitswissenschaft, B.A.

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1. Semester - Für alle Module des 1. Semesters gilt: Anmeldezeitraum: 09.10.2017-13.10.2017, Auslosung am 13:10.2017, 13:00 Uhr

Modul 11: Modelle und Theorien von Gesundheit und Krankheit (verantw. Prof.Dr.Ansgar Gerhardus)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-1-M11-1 Theorien und Modelle von Gesundheit, Krankheit und Public Health
Theories and models of health, disease and Public Health

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)
Ansgar Gerhardus
11-56-1-M11-2a Die Public-Health-Perspektive am Beispiel seltener Erkrankungen
Public Health perspectives: the example of rare diseases

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GRA4 A0110 (2 SWS)
Imke Schilling
11-56-1-M11-2b Die Public-Health-Perspektive am Beispiel von Schwangerschaft
Public health perspectives: the example of pregnancy

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GRA2 0130 (2 SWS)
Dr. Kati Mozygemba
11-56-1-M11-2c Die Public-Health-Perspektive am Beispiel der gesundheitlichen Versorgung von Geflüchteten
Public Health Perspectives: The example of health care for asylum seekers

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)
Jennifer Koch
11-56-1-M11-2d Public Health Perspectives: the example of obesity (in englischer Sprache)
Public Health perspectives: the example of obesity

Seminar

Einzeltermine:
Sa 21.10.17 10:00 - 18:00 GRA2 0140
Sa 27.01.18 10:00 - 18:00 GRA2 0140
So 28.01.18 11:00 - 18:00 GRA2 0140

The seminar deals with medical, psychological, sociological and historical aspects of the problematization of corpulence. Based on the content of the seminar as well as the corresponding lecture, students will develop and present an overview of the multidisciplinarian perspectives on obesity.

Dr. Friedrich Schorb
11-56-1-M11-2e Die Public-Health-Perspektive am Beispiel der gesundheitlichen Versorgung von Pflegeheimbewohnern
Public Health Perspectives: The example of health care for nursing home residents

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GRA2 0130
Alexandra Pulst ((LB))

Modul 21: Sozialstruktur, Soziale Probleme und Lebenslagen (verantw. Friedrich Schorb)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-1-M21-1 Sozialstruktur
Social Structure

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)

Die Vorlesung Sozialstruktur beschäftigt sich mit dem Phänomen soziale Ungleichheit in seinen unterschiedlichen Facetten. Ungleichheit im Sinne von Diversität wird dabei grundsätzlich als Bereicherung angesehen. Als ungerecht empfunden wird soziale Ungleichheit vor allem dann, wenn sie Ausdruck ungleicher Zugänge zu gesellschaftlichen Ressourcen wie Bildung, Einkommen, Vermögen und (Bürger-)rechten darstellt.
Zunächst werden in der Vorlesung unterschiedliche Formen sozialer Ungleichheit gemeinsam erarbeitet. Anschließend wird auf materielle Ungleichheit fokussiert. Dazu werden verschiedene Armutsdefinitionen und Statistiken zur Verteilung von Einkommen und Vermögen auf nationaler und globaler Ebene vorgestellt. Anschließend werden geschichtliche Grundlagen und Theorien zur Entstehung des Sozialstaates westlicher Prägung präsentiert sowie dessen Auswirkungen auf gesundheitliche Ungleichheit diskutiert.
Auf dieser inhaltlichen Basis werden im zweiten Teil der Vorlesung mit Marx und Bourdieu zwei Klassiker der soziologischen Schicht- und Klassentheorie vorgestellt. Im weiteren Verlauf werden dann neuere Theorien sozialer Ungleichheit, insbesondere die Diskussion um das "Prekariat" sowie die Debatte um die Verschränkung verschiedener Formen sozialer Ungleichheit unter dem Begriff Intersektionalität, präsentiert.
Ziel der Vorlesung ist ein besseres Verständis der Ursachen und Auswirkungen sozialer Ungleichheit sowie zu Möglichkeiten ihrer Eindämmung respektive Überwindung im Kontext gesundheitlicher Ungleichheit und darüber hinaus zu erreichen.

Dr. Friedrich Schorb
11-56-1-M21-2a Theorien der sozialen Ungleichheit
Theories of social inequalities

Seminar

Einzeltermine:
Mo 16.10.17 18:00 - 21:00 GRA2 0080
Mo 20.11.17 18:00 - 21:00 GRA2 0080
Mo 04.12.17 18:00 - 21:00 GRA2 0080
Mo 11.12.17 18:00 - 21:00 GRA2 0080
Mo 18.12.17 18:00 - 21:00 GRA2 0080
Mo 08.01.18 18:00 - 21:00 GRA2 0080
Mo 15.01.18 18:00 - 21:00 GRA2 0080
Dr. Wolfgang Hien Wolfgang Hien ((LB))
11-56-1-M21-2b Social Inequality and the Living Situation of Refugees (in englischer Sprache)
Social problems and life situations

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GRA2 0130 GRA2 0140 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 15.12.17 14:00 - 20:00 GRA2 0130
Sa 16.12.17 10:00 - 18:00 GRA2 0130
Sunday Omwenyeke ((LB))
11-56-1-M21-2c Gesundheitskommunikation und soziale Lage
Health communication and life situations

Seminar

Einzeltermine:
Fr 17.11.17 12:00 - 18:00 GRA4 A0110
Fr 08.12.17 12:00 - 18:00 SFG 0140
Sa 09.12.17 08:00 - 14:00 IW3 0330
So 10.12.17 08:00 - 18:00 IW3 0330

Die sozialepidemiologische Forschung zeigt, dass die soziale Lage einen nicht ganz unwesentlichen Einfluss auf das Krankheits- und Mortalitätsgeschehen innerhalb einer Gesellschaft hat. Innerhalb dieses Seminars soll die Bedeutung eines Aspekts untersucht werden, der bei der Erforschung der Ursachen für diesen Umstand leicht übersehen wird. Die Rede ist hier vom Begriff "Kommunikation". In diesem Seminar soll herausgearbeitet werden, wie wir u.U. durch die Art und Weise, wie wir durch die Sprache unser gemeinsames Zusammenleben verabreden immer auch solche Vereinbarungen treffen, die eine bestimmten Teil der Gemeinschaft sprachlich ausschließen. Doch was sind das für "Ausschließungen", die ganz offensichtlich so mächtig sind, dass sie Krankheit und frühzeitigen Tod herbeireden können. In diesem Seminar werden wir uns neben der Schule und dem Betrieb speziell auch das Gesundheitssystem ansehen und uns dort ganz gezielt die Sprache der sogenannten Health Professionals vornehmen. Wir werden hier gezielt nach der Ausgestaltung der Beziehungs durch Sprache fragen und diese Art der Ausgestaltung nach ihren salutogenen und pathogenen Potentialen hin untersuchen.

Dr. Thomas Hehlmann
11-56-1-M21-2d Soziale Probleme und Lebenslagen
Social problems and life situations

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)

Das Seminar Soziale Probleme und Lebenslagen beschäftigt sich mit dem Phänomen soziale Ungleichheit in seinen unterschiedlichen Facetten. Dazu werden Texte zu verschiedenen Aspekten und Theorien sozialer Ungleichheit analog zu den Inhalten der Vorlesung gemeinsam gelesen und von Studierenden vorgestellt und diskutiert.
Alle Studierenden sind aufgefordert sich aktiv und regelmäßig am Seminar zu beteiligen.

Dr. Friedrich Schorb
11-56-1-M21-2e Theorien der sozialen Ungleichheit
Social problems and life situations

Seminar

Einzeltermine:
Mo 16.10.17 18:00 - 21:00 GRA2 0080
Fr 15.12.17 - Sa 16.12.17 (Fr, Sa) 16:00 - 21:00 GRA2 0080
Fr 12.01.18 - Sa 13.01.18 (Fr, Sa) 16:00 - 21:00 GRA2 0080
Dr. Wolfgang Hien Wolfgang Hien ((LB))

Modul 31: Theorie und Grundlagen der Prävention und Gesundheitsförderung (verantw. Dr. Martina Wachtlin)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-1-M31-1 Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention
Basics of Health Promotion and prevention of Disease

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)

Diese Vorlesung ist eine Einführung in das mittlerweile fast unüberschaubar große Feld der Gesundheitsförderung und Prävention. Sie bietet einen Überblick über die Gesamtentwicklung und stellt die wichtigsten Themenfelder vor, die aktuell diskutiert werden. Gesundheitsförderung und Prävention sind zu einem extrem komplexen Handlungsfeld geworden, was insofern nicht überrascht, da wir es mit Menschen zu tun haben, die nun mal nicht wie triviale Maschinen funktionieren und daher auch nicht vorhersagbar denken und handeln. Wer sich einmal ansehen möchte, wie komplex allein das Thema Adipositas gegenwärtig verhandelt wird, der oder die sollte sich einmal folgenden link ansehen:
http://engineering.columbia.edu/files/engineering/obesitymapclusters.png
Die Vorlesung wird die Definitionen von Gesundheit und Gesundheitsförderung nachzeichnen und einen Überblick über die Krankheitsentwicklung des letzten Jahrhunderts aufzeigen. Sie bietet eine Einführung in das Salutogenesekonzept von Aaron Antonovsky und zeigt auf, welchen Einfluss sein Konzept auf die gedankliche Neu-Orientierung der Gesundheitswissenschaften hatte. Leider wird diese Vorlesung auch von der mangelhaften Qualität berichten müssen, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Gesundheitsförderung zieht und bislang nur in wenigen, ambitionierten Konzepten wirklich auffindbar ist.
Sich gemeinsam mit anderen professionell um die Gesundheit seiner Mitmenschen zu sorgen, bleibt aber wohl das spannendste Projekt der Moderne. Die Vorlesung soll daher auch dazu dienen - trotz aller Defizite, Rückschläge und Anfeindungen - Euch Mut zu machen, mit viel Kreativität und Humor eine Welt zu gestalten, in der alle Menschen gesünder leben, arbeiten und lieben können.

Benjamin Schüz
11-56-1-M31-2a Gesundheitspädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 GRA2 0140
Beate Heitzhausen
11-56-1-M31-2b Prävention und Gesundheitsförderung in der historischen Entwicklung
Prevention and health promotion in history

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 GRA2 0130 (2 SWS)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 GRA2 0130 (2 SWS)
Public Health wird hier vorgestellt als ein Teil des alltäglichen Lebens, als eine Dimension des menschlichen Handelns und als ein gesellschaftliches Geschehen. / Eine der bedeutungsvollen Schwierigkeiten besteht darin, dass Public Health immer mit materiellen und biologischen Gegebenheiten zu tun und diese Gegebenheiten zugleich in einer Bewertung und Sinnhaftigkeit auftreten. / Weder Public noch Health ist eine Sache. Health in diesem Sinne meint immer „Gesundheit fördern“ und Public meint immer „Öffentlichkeit herstellen, Verallgemeinerung ermöglichen“. / Die Auseinandersetzung mit den historischen Grundlagen und Erfahrungen dessen, was heute unter „Public Health“ begriffen wird, gehört nicht nur zum Selbstverständnis einer jungen und kritischen Disziplin, die sich ihren Platz im Terrain vor allem der mächtigen Medizin und Soziolo¬gie, aber auch der Biologie und Psychologie, suchen und behaupten muss. Vielmehr sind darüber hinaus alle wichtigen Entscheidungen über Bedarfe und Formen gesundheitlicher Versorgung heute eingebunden in wirkmächtige Kulturen und Traditionen. / Die historischen Grundlagen und Erfahrungen gehen im Grunde zurück auf die Anfänge der Menschheitsgeschichte und insbesondere auf die Sesshaftigkeit und produktiven Lebensplanung spätestens mit dem Neolithikum. Heute noch grundlegende Auseinandersetzungen mit Natur und Ethik gehen zurück auf die griechische Philosophie und die hippokratische Schule. Praktische Maßnahmen der Pflege und Hygiene finden wir in arabischen Büchern und römischen Thermen. Die Entwicklung der Krankenpflege und der Krankenhäuser basiert auf christlicher Nächstenliebe und religiösem Eifer. Alle diese historischen Wurzeln sollen nicht herab gesetzt oder vergessen werden. Für die Ausbildung in Gesundheitswissenschaften und Public Health heute scheint jedoch eine Konzentration auf die Neuere Geschichte unumgänglich. Diesseitiges Weltbild, wirtschaftliche Denkweise, industrielle Dynamik, Durchdringung und Nutzung der naturwissenschaftlichen Gesetze, Bildung von Nationen und gesellschaftlichen Institutionen – von hier aus liegen die Zusammenhänge mit heutigen Problemlagen und Problemlösungen auf der Hand.
Auszüge aus: GESELLSCHAFT UND GESUNDHEIT. Historische Texte zu Konzeptionen und Entwicklungen der modernen Public Health. Herausgegeben von Dietrich Milles, Antonius Kerkhoff.- Bremerhaven: Wirtschaftsverl., 2010

Prof. Dr. Dietrich Milles
11-56-1-M31-2c Grundlagen des Qualitätsmanagements in Gesundheitsförderung und Prävention

Seminar

Einzeltermine:
Sa 09.12.17 09:00 - 14:00 GRA2 0140
Sa 16.12.17 - So 17.12.17 (So, Sa) 09:00 - 16:00 GRA2 0140
Sa 20.01.18 - So 21.01.18 (So, Sa) 09:00 - 16:00 GRA2 0140

Blockveranstaltung

Daniela Pingel
11-56-1-M31-2d Gesundheitspsychologie

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GW1 A1260 (2 SWS)
Benjamin Schüz
11-56-1-M31-2e Einführung in das Betriebliches Gesundheitsmanagement

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4
Dr. Thomas Hehlmann
11-56-1-M31-2f Intervention Mapping

Seminar

Einzeltermine:
Sa 13.01.18 09:00 - 17:00 GRA2A 0050/60
Sa 20.01.18 09:00 - 17:00 GRA2A 0050/60
Sa 27.01.18 09:00 - 17:00 GRA2A 0050/60
Natalie Schüz

Modul 61: Wissenschaftliches Arbeiten (verantw. Dr. Katja Thane)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-1-M61-1a Wissenschaftliches Arbeiten
Scientific working methods

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 GRA2 0130

Seminar und Tutorium

Allgemeines
In diesem Seminar geht es um die drei Grundfertigkeiten wissenschaftlichen Arbeitens: Le-sen, Schreiben und Reden, die jeder Wissenschaftler und jede Wissenschaftlerin beherrschen und die sich jeder Student und jede Studentin in den ersten Semestern aneignen muss. Zum einen sind diese Fertigkeiten unbedingt notwendig, um sich mit anderen WissenschaftlerInnen austauschen zu können, zum anderen benötigt man sie, um die im Studium ab dem ersten Se-mester anfallenden Prüfungen mit Erfolg zu bestehen. Im Einzelnen sind diese Fertigkeiten aus folgenden Überlegungen heraus wichtig:

Ablauf des Seminars
Das Lehrziel des Seminars ist es, Sie mit der Art und Weise sowie den Techniken des wissen-schaftlichen Arbeitens vertraut zu machen. Dies geschieht u.E. am besten dadurch, dass Sie selber exemplarisch aktiv werden, wodurch das Seminar einen Werkstattcharakter erhält. Konkret bedeutet das Folgendes: Sie werden im Laufe des Seminars eine wissenschaftliche Hausarbeit zu einem bestimmten Thema verfassen (i.S. eines „learning by doing“). Dabei werden alle wesentlichen Schritte der Arbeit (Themenfindung, Materialsammlung und -aufbereitung, mündlichen Präsentation sowie schriftliche Ausarbeitung) im Seminar vorberei-tet sowie diskutiert und reflektiert. Die Arbeit an den wissenschaftlichen Arbeiten erfolgt in Gruppen (von drei bis fünf Personen), deren Arbeit zum Schluss mit einer einheitlichen Note bewertet wird. Insofern sind Sie aufgefordert, sich gerade auch in die Gruppenarbeit einzu-bringen. Darüber hinaus sollte es für Sie selbstverständlich sein, sich auch an den Seminar-diskussionen zu beteiligen, d.h. Ihre Fragen zu stellen, aber auch Ihre Unsicherheiten und Schwierigkeiten zu formulieren etc. Die jeweiligen Inhalte der Sitzungen werden im Tutorium vertieft.

Dr. Martina Wachtlin
Caroline Birau ((T))
11-56-1-M61-1b Wissenschaftliches Arbeiten
Scientific working methods

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GRA2A 0050/60 (4 SWS)

Seminar u. Tutorium

Dr. Katja Thane
Marleen Beszczynski ((T))
11-56-1-M61-1c Wissenschaftliches Arbeiten
Scientific working methods

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW1 B1070 (4 SWS)

Seminar u. Tutorium

Dirk Lampe ((LB))
Caroline Birau ((T))
11-56-1-M61-1d Wissenschaftliches Arbeiten
Scientific working methods

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 12:00 GW1-HS H1010 GW1 C1070 (4 SWS)

In diesem Seminar geht es um die drei Grundfertigkeiten wissenschaftlichen Arbeitens: Lesen, Schreiben und Reden, die jeder Wissenschaftler und jede Wissenschaftlerin beherrschen und die sich jeder Student und jede Studentin in den ersten Semestern aneignen muss. Zum einen sind diese Fertigkeiten unbedingt notwendig, um sich mit anderen WissenschaftlerInnen austauschen zu können, zum anderen benötigt man sie, um die im Studium ab dem ersten Semester anfallenden Prüfungen mit Erfolg zu bestehen.
Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet aber auch ein kritisches Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass die Welt sich nun mal einfach nicht so einfach erklären lässt. Im wissenschaftlichen Arbeiten wollen wir euch aber auch Mut machen, schwierige Themen anzupacken, einmal quer zu denken und uralte vermeintlich wissenschaftlich belegte "Wahrheiten" nicht einfach deshalb hinzunehmen, weil sie in wissenschaftlichen Büchern stehen.

Dr. Thomas Hehlmann
Laura Maaß, B.A. ((T))
11-56-1-M61-1e Wissenschaftliches Arbeiten
Scientific working methods

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 20:00 GW1 B1070 (4 SWS)

Seminar u. Tutorium

Sophie Rubscheit, M.A.
Romy Berner
11-56-1-M61-1f Wissenschaftliches Arbeiten
Scientific working methods

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 20:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4

Seminar u. Tutorium

Emily Mena
Laura Maaß, B.A. ((T))

Modul 62: Medizinische Grundlagen I (verantw. Dr. Guido Schmiemann)

3 CP: Voll- u. Profilfach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-1-M62-1 Medizinische Grundlagen I
Introduction in medicine

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)
Dr. Guido Schmiemann
Dr. med. Dr. jur. Natasha Schlothauer ((LB))
11-56-1-M62-T1 Tutorium 1
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1
Meike Mundt ((T))
11-56-1-M62-T2 Tutorium 2
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GRA2A 0050/60
Romy Berner ((T))
11-56-1-M62-T3 Tutorium 3
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Fr 16:00 - 18:00 SFG 1020
Nelli Tschobur ((T))
11-56-1-M62-T4 Tutorium 4
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 GRA2 0130 GRA2 0080 SpT C3140
Romy Berner ((T))
11-56-1-M62-T5 Tutorium 5
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GRA2A 0050/60

Einzeltermine:
Mo 12.02.18 12:00 - 14:00 GRA2A 0050/60
Franziska Treviranus ((T))

3. Semester - Für alle Module des 3. Semesters gilt: Anmeldezeitraum: 21.08.2017-15.09.2017, Auslosung am 17.09.2017, 12:00 Uhr

Modul 13B: Epidemiologie II (verantw. Prof. Dr. Gabriele Bolte)

6 CP: Voll- u. Profilfach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-3-M13B-1 Epidemiologie II
Epidemiology

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)
Dr. med. Klaus Giersiepen
Prof. Dr. Gabriele Dagmar Bolte
11-56-3-M13B-2a Epidemiologie II
Epidemiology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW1 A1260 (2 SWS)
Tanja Brüchert, M.A.
11-56-3-M13B-2b Epidemiologie II
Epidemiology

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GRA2 0130 (2 SWS)
Emily Mena
11-56-3-M13B-2c Epidemiologie II
Epidemiology

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)
Tanja Brüchert, M.A.
Dr. Steffen Schüle
11-56-3-M13B-2d Epidemiologie II
Epidemiology

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GRA2A 0050/60 (2 SWS)
Dr. med. Klaus Giersiepen
11-56-3-M13B-2e Epidemiology II (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 Achterstr. 30 2.690 (2 SWS)
Prof. Dr. Ulrike Haug
Prof. Dr. Hajo Zeeb, M. Sc
11-56-3-M13B-T1 Tutorium 1
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 GW1-HS H1000
Daniel Bachmann ((T))
11-56-3-M13B-T2 Tutorium 2
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1-HS H1000
Daniel Bachmann ((T))
11-56-3-M13B-T3 Tutorium 3
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 2060
Anna Katharina Reinhold ((T))
11-56-3-M13B-T4 Tutorium 4
Tutorial

Tutorium

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 0150
Anna Katharina Reinhold ((T))

Modul 23A u. 23A (P): Gesundheitsökonomie I (verantw. Prof.Dr. Heinz Rothgang)

6 CP: Voll- u. Profilfach (Gesundheitsökonomie u. Gesundheitsmanagement)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-3-M23A-1 Gesundheitsökonomie I
Health Economics

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)
Heinz Rothgang
11-56-3-M23A-2 Gesundheitsökonomie I
Health Economics

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 16.10.17 16:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Isabella Schimitzek

Modul 24A: Gesundheitsmanagement I (verantw. Prof.Dr. Wolf Rogowski)

6 CP: Voll- u. Profilfach (Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-3-M24A-1 Management in der Gesundheitswirtschaft I
Health Care Management I

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 08:30 - 10:00 GRA2A H 0100

Einzeltermine:
Do 08.02.18 13:00 - 17:00 GRA2A H 0100
Wolf Henning Rogowski
11-56-3-M24A-2a Fallstudien zum Management in der Gesundheitswirtschaft I
Case Studies in Health Care Management I

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4 (2 SWS)
Fabia Mareike Gansen
Eugenia Larjow
Tina Salomon
11-56-3-M24A-2b Fallstudien zum Management in der Gesundheitswirtschaft I
Case Studies in Health Care Management I

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GRA2 0180 (2 SWS)
Fabia Mareike Gansen
Eugenia Larjow
Tina Salomon
11-56-3-M24A-2c Fallstudien zum Management in der Gesundheitswirtschaft I
Case Studies in Health Care Management I

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)
Tina Salomon
Fabia Mareike Gansen
Eugenia Larjow
11-56-3-M24A-2d Fallstudien zum Management in der Gesundheitswirtschaft I

Seminar

Einzeltermine:
Fr 12.01.18 16:00 - 20:00 GRA2 0130
Sa 13.01.18 10:00 - 18:00 GRA2 0130
Fr 26.01.18 16:00 - 20:00 GRA2 0130
Sa 27.01.18 10:00 - 18:00 GRA2 0130
Eugenia Larjow
Fabia Mareike Gansen
Tina Salomon
11-56-3-M24A-2e Arbeit und Organisation I: Grundlegende Konzepte, gesundheitliche Folgen der Reorganisation und Gestaltungsperspektiven

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GRA2 0180 (2 SWS)
PD Dr. Guido Becke, Dipl.-Sozwiss.

Modul 33A u. 33A (P): Zielgruppendifferenzierte Prävention und Gesundheitsförderung (verantw. Dr. Martina Wachtlin)

6 CP: Voll- u. Profilfach (Gesundheitsförderung u. Prävention)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-3-M33A-1a "Gesunde Körperlichkeit" aus geschlechtsspezifischer Perspektive

Seminar

Einzeltermine:
Fr 20.10.17 14:00 - 16:00 GRA2 0080
Fr 08.12.17 14:00 - 19:00 GRA4 A0110
Sa 09.12.17 - So 10.12.17 (So, Sa) 10:00 - 18:00 GRA4 A0110
Sophie Rubscheit, M.A.
11-56-3-M33A-1b Healthy Prisons: Zielgruppendifferenzierte Prävention und Gesundheitsförderung für Inhaftierte und Bedienstete im Gefängnis
Healthy Prisons: Target-group-specific health promotion in prison

Seminar

Einzeltermine:
Fr 27.10.17 14:00 - 18:00 GRA2 0080
Sa 28.10.17 10:00 - 18:00 GRA2 0080
Sa 25.11.17 10:00 - 18:00 GRA2 0080
So 26.11.17 10:00 - 14:00 GRA2 0080
Dr. Nadine Ochmann ((LB))
Dr. Katja Thane
11-56-3-M33A-1c Spezifische Gesundheitsförderung für behinderte Menschen in Werkstätten

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GRA2 0130 (2 SWS)

11-56-3-M33A-1c Spezifische Gesundheitsförderung für behinderte Menschen in Werkstätten

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GRA2 0130 (2 SWS)
Über Inklusion wird geredet. Besser sind praktische Schritte, mit denen Inklusion vorankommt. Inklusion ist mehr als gemeinsame Aktivitäten und Abbau von Barrieren. Werkstatt Bremen (Martinshof), AOK Bremen-Bremerhaven und Universität Bremen haben in einem wichtigen und praktischen Ansatz kooperiert und versucht Empowerment und Partizipation zusammen zu stärken.
Hierzu wurde sportliche Aktivierung (Bewegung, Spiel und Sport) in einer Werkstatt für behinderte Menschen systematisch erprobt und untersucht.
In dem Seminar werden Maßnahmen, mit denen Persönlichkeit und Fähigkeiten gefördert werden können, vorgestellt; dazu Effekte in den Werkstätten und im Lebensalltag; schließlich methodische Grundlagen (von teilnehmender Beobachtung bis aktivierende Evaluation). Die Aktivierung wird in ein breites Verständnis von Inklusion und betriebliche Gesundheitsförderung eingebunden. Die festgestellten Fortschritte ermutigen, den Ansatz auch in anderen Bereichen (in Schulen, Sportvereine z.B.) zu nutzen.

Prof. Dr. Dietrich Milles ((LB))
11-56-3-M33A-1d Global Health und Entwicklungszusammenarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 GRA2 0080

Womit genau beschäftigt sich die Disziplin Global Health, was stellen globale gesundheitspolitische Ziele dar? Was sind die Millennium Development Goals, was die Sustainable Development Goals? Welche internationalen und nationalen Akteure im Global Health Bereich gibt es (bspw. UN / BMZ)? Was ist mit den Begriffen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) und humanitäre Hilfe (HH) gemeint? Was sind sogenannte Nichtregierungsorganisationen (engl. NGOs) und wie handeln diese im Vergleich zu Akteuren der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit? Diese und viele weitere Fragen werden im Seminar behandelt und diskutiert.
Prüfungen werden in Form der Gestaltung von Unterrichtseinheiten in Gruppenarbeit (60 Minuten) absolviert.

Lisa Karla Hilz, M.A. ((LB))
Dr. Martina Wachtlin
11-56-3-M33A-1e Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule

Seminar

Einzeltermine:
Sa 11.11.17 09:00 - 16:30 SFG 1040
Sa 09.12.17 09:00 - 16:30 SFG 1040
Sa 13.01.18 09:00 - 16:30 SFG 1040
Berthold Seidel ((LB))
Berthold Seidel ((LB))
11-56-3-M33A-1f Sexuelle Traumatisierungen aus psychodynamischer Sicht (Public Health)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GRA2 0180 SFG 2040

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Sexualität und Trauma. Was ist eigentlich „gesunde“ Sexualität? Wodurch kann die Entwicklung einer „gesunden" Sexualität gestört werden?
Wir versuchen, uns einen psychodynamischer Blick auf das Thema zu erarbeiten. Das bedeutet, dass wir uns mit den bewussten und unbewussten Kräften auseinandersetzen, die unsere Sexualität formen. Wie beeinflust das Unbewusste das eigene Verhalten und Erleben, wenn es um Sexualtät, sexuelle Traumatisierungen und die Verarbeitung von erlittenen Wunden geht?
Als Grundlage des Verstehens beschäftigen wir uns zunächst mit einigen psychoanalytischen Grundbegriffen sowie mit Ideen zur Entwicklung von Sexualität und mit verschiedenen sexuellen Erlebensweisen.
Dann widmen wir uns dem Traumabegriff und beschäftigen uns mit verschiedenen Formen sexueller Traumatisierung; hier v. a. mit sexuellem Missbrauch, Vergewaltigung und Vergewaltigungsmythen. Im Anschluss an jeden Themenbereich soll es Gedanken zum Umgang mit dem Thema und zu Präventionsmöglichkeiten geben.
Als Fallbeispiele werden zwei Filme dienen, die wir gemeinsam anschauen und als Diskussionsgrundlage nutzen.
Für einen Leistungsnachweis ist eine aktive Teilnahme am Seminar und entweder die Teilnahme an einer Abschlussklausur oder die Gestaltung eines Referates gefordert.

Sedef Sahin, M. Sc Psychologin ((LB))
11-56-3-M33A-1g Prävention und Interventionen für DrogenkonsumentInnen
Prevention and interventions for drug users

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GRA2A 0050/60
Dr. Katja Thane
11-56-3-M33A-1h Die Kehrseite der digitalen Revolution - Rezeptentwicklung gegen zuviel Smartphonekonsum bei jungen Erwachsenen

Seminar

Einzeltermine:
Sa 04.11.17 10:00 - 16:00 MZH 1460
Sa 18.11.17 10:00 - 16:00 MZH 1460
Sa 02.12.17 10:00 - 16:00 MZH 1460
Sa 16.12.17 10:00 - 16:00 MZH 1460

Die erste Etappe der digitalen Revolution liegt mit Einführung von Internet und Smartphone bereits hinter uns. Für die meisten von uns sind internetfähige Handys und Tablets aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Durchschnittlich 2.5 Stunden verbringen wir vor den Geräten, alle 10 min. geht der Griff zum Smartphone. Studien ergeben, dass sich viele Menschen durch ihr Smartphone abgelenkt oder gar gestresst fühlen, Experten sprechen schon vom „Digitalen Burnout“. Fest steht, es muss etwas passieren, so Alexander Merkowetz, Professor und Medienexperte. Deswegen seid Ihr als angehende Gesundheitswissenschaftler gefragt.
In diesem Projektseminar habt Ihr die Möglichkeit mittels Design Thinking – einer Innovationsmethode aus den USA – ein Konzept zur Regulation und Reduktion von Smartphonekonsum bei jungen Erwachsenen zu entwickeln. Dabei versuchen wir in einem Team ohne Hierarchien, alles Mögliche über die digitale Lebenswelt junger Erwachsenen herauszufinden und mittels kreativitätsfördernder Methoden nach Lösungen für digitalen Überkonsum suchen. Wir überdenken unsere Ideen nicht lange im stillen Kämmerlein, sondern probieren sie so schnell wie möglich mit interessierten Leuten aus und orientieren uns bei der Weiterentwicklung des Konzepts eng an ihrem Feedback, so dass wir am Ende ein innovatives und nachhaltiges Konzept zur Regulation und Reduktion von digitalem Konsum entwickelt haben, das das Zeug dazu hat, auch außerhalb der Uni zum Einsatz zu kommen.
Als Leistungsnachweise sind kurze praxisnahe Präsentationen einzelner Methoden des Design Thinkings gedacht, sowie ein frei gewählter Nachweis über die erworbenen Kenntnisse in Design Thinking.

Maria Albers ((LB))

Modul 34A: Handlungsmethoden I (verantw. Dr. Katja Thane)

6 CP: Voll- u. Profilfach (Gesundheitsförderung u. Prävention)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-3-M34A-1a Projekt: Wie gelingt Partizipation?
How to put participation into effect?

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 20:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4

Projektbeschreibung:

Was Du mir sagst, behalte ich einen Tag, was Du mir zeigst, behalte ich eine Woche,
woran Du mich mitgestalten lässt, ein ganzes Leben. (Laotse)

In diesem Projekt geht es um die theoretische und praktische Um- und Auseinandersetzung mit dem Begriff der Partizipation. Partizipation meint zunächst im Allgemeinen nicht nur „Teilnahme“ sondern auch „Teilhabe“ in Form von Mitbestimmung und Mitwirkung von Individuen und Kollektiven bei allen wesentlichen Fragen und Entscheidungen, die die eigene Lebensgestaltung betreffen.

Gemäß der Ottawa Charta (WHO 1986) gilt Partizipation als grundlegendes Prinzip bei der Realisierung lebensweltorientierter Gesundheitsförderung. Es wird grundlegend angenommen, dass Projekte wirkungsvoller und nachhaltiger sind, wenn die angesprochenen Menschen (z.B. Zielgruppen, communities) aktiv in den Veränderungsprozess miteinbezogen werden. Die systematische Entwicklung einer partizipativen Praxis speziell in der Gesundheitsförderung wird durch die Anwendung der Partizipativen Qualitätsentwicklung (http://www.partizipative-qualitaetsentwicklung.de/) gefördert. Mit diesem Ansatz werden international anerkannte Konzepte und Methoden der partizipativen Forschung (community-based participatory research) auf deutsche Praxisverhältnisse übertragen, „mit dem Ziel, die Effektivität gesundheitsfördernder Angebote durch eine stärkere Einbeziehung in alle Phasen der Projektplanung, -durchführung und -auswertung zu steigern“ (Stark/Wright 2012).

Ausgehend von diesem Verständnis verfolgt das Projekt zwei grundsätzliche Ideen resp. Arbeitsstrukturen:

1. Es werden in Kleingruppen - nach einer theoretischen Einführungsphase und parallel laufenden Vorab-Recherchen in der Praxis (z.B. durch teilnehmende Beobachtungen) - Projektideen in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartner*innen entwickelt, durchgeführt und evaluiert bzw. auch an bereits laufenden Projekten in der Praxis angeknüpft.
2. Des Weiteren wird die Durchführung unserer Uni-Projekttreffen ebenfalls partizipativ gestaltet sein. Das bedeutet bspw., dass ich Ihnen nicht vorschreibe, welche konkreten Ziele, methodische Arbeitsschritte usw. im Laufe der nächsten zwei Semester umzusetzen sind sondern wir über alle Angelegenheiten des Projektseminars gemeinsam diskutieren und die Entscheidungsmacht - soweit es möglich ist - allen Mitgliedern obliegt.

Wenn Sie Interesse und Spaß am partizipativen Lernen und Forschen haben, ihre methodischen, fachlichen und sozialen Kompetenzen erweitern wollen sowie die öffentlich geförderte Bremer Sozial- und Gesundheitslandschaft und weitere Stakeholder kennenlernen möchten, dann herzlich willkommen!

Dr. Martina Wachtlin
11-56-3-M34A-1b Gesellschaft_MACHT_Gesundheit_MACHT_Körper

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GRA2A 0050/60 (4 SWS)

Die Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens (u.a. WHO 1948) oder die Erlangung körperlicher Fitness stellt ein häufig propagiertes Ziel gesundheitsbezogener Maßnahmen dar. Erstaunlich ist dabei, dass die Gesundheitswissenschaft(en)/Public Health noch gar keinen umfassenden Körperbegriff entwickelt habe(n). Eher unreflektiert orientieren sie sich an der Vorstellung vom sog. Einheitskörper, die das (bio)medizinische- und naturwissenschaftliche Paradigma hervorgebracht hat (Habersack 2010). Im vorherrschenden, neoliberalistisch geprägten Gesellschaftssystem stehen Eigenverantwortung für die körperliche Gesundheit und die Selbstoptimierung des Körpers als „Visitenkarte des Selbst“ hoch im Kurs. Im Hinblick darauf gilt es den Körper im spannungsreichen Wechselverhältnis von Gesellschaft, Macht, Kultur und Gesundheit kritisch zu betrachten und zu erforschen.
In diesem Projekt werden zu dem oben genannten Problemaufriss gemeinsam Fragestellungen entwickelt, die dann in Kleingruppen theoretisch und empirisch in praktischen Feldern oder Settings erforscht werden. Hierfür geben wir Ihnen eine methodische Anleitung und Unterstützung zu einer sehr jungen, modernen und kreativen Forschungsstrategie: der Performativen Sozialforschung (perfomance ethnography). Diese ermöglicht es uns nicht nur ÜBER Menschen sondern MIT Menschen gemeinsam zu forschen und somit gleichzeitig intervenierend und empowernd zu sein. Im Zentrum der perfomance ethnography stehen leiblich/körperlich verankerte Interaktionen und deren Bedeutungen. Von daher kann sie für die praktische Gestaltung der Gesundheitsförderung bedeutsame und innovative Impulse liefern.

Dr. Martina Wachtlin
11-56-3-M34A-1c Projekt: Methoden eines Biographie orientierten Assessments
Biographical Assessment

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GRA2 0180 (4 SWS)
Wolfgang Raabe ((LB))
11-56-3-M34A-1d Projekt: Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus
Measures to improve the health situations of migrants with precarious residence status

Seminar

Einzeltermine:
Fr 20.10.17 14:00 - 18:00 GRA2 0140
Fr 27.10.17 14:00 - 18:00 GRA2 0140
Fr 03.11.17 16:00 - 18:00 GRA2 0130
Fr 10.11.17 14:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4
Fr 17.11.17 14:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4
Fr 24.11.17 14:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4
Fr 01.12.17 14:00 - 16:00 GRA2 0080
Fr 01.12.17 16:00 - 22:00 GRA2 0130
Fr 08.12.17 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4
Fr 08.12.17 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4
Fr 15.12.17 14:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4
Fr 22.12.17 14:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4
Fr 12.01.18 14:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4
Fr 19.01.18 14:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4
Fr 26.01.18 14:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4
Fr 02.02.18 14:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4

Das Projektseminar „Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage von Menschen mit ungesichertem Aufenthaltsstatus“ ist über zwei Semester zu jeweils vier Semesterwochenstunden angelegt. Es richtet sich an Studierende des 3. und 4. Semesters des Studiengangs Public Health. Das Modul 34 wird mit der Teilnahme und der Prüfungsleistung in diesem Seminar vollständig abgedeckt.
Ziel des Seminars ist es nach einem Jahr konkrete Maßnahmen und Programme zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus in Bremen zu entwickeln. Dies erfordert eine regelmäßige Teilnahme, Engagement und Eigeninitiative sowohl auf Seiten der Studierenden, wie auch auf Seiten der Lehrenden.
Die Projekte zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus sollen in Zusammenarbeit mit den Betroffenen sowie den Anbietern professioneller und ehrenamtlicher Versorgungsstrukturen in Bremen entwickelt werden.
Verbesserung der gesundheitlichen Lage umfasst dabei nicht nur den Zugang zu medizinischen und psychologischen Versorgungsstrukturen, sondern auch den Zugang zu gesundheitsförderlichen Wohn- und Lebensbedingungen sowie soziale und materielle Teilhabe.
Ziel des Seminars ist es, gemeinsam mit Betroffenen sowie professionell und ehrenamtlich arbeitenden Hilfsorganisationen gesundheitliche Problemlagen von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus zu recherchieren, um im Anschluss gemeinsam Angebote und Strategien zu entwickeln, die die gesundheitliche Lage von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus verbessern können.
Im ersten der beiden Forschungssemester sollen die Studierenden Informationen zur rechtlichen, sozialen und gesundheitlichen Lage von Menschen ohne gesicherten Aufentshaltsstatus in Deutschland und Bremen sowie Informationen zu Angeboten für Menschen mit ungesicherten Aufenthaltsstatus in Bremen recherchieren, referieren und verschriftlichen. Darüberhinaus sollen die Studierenden erste Kontakte zu Organisationen und Betroffenen herstellen.
Im Seminar wird viel Zeit für Gruppen- und Projektarbeit zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig wird eine professionelle, begleitende Unterstützung sichergestellt. Mögliche Prüfungsleistungen im Wintersemester sind Hausarbeit und Referat.

Dr. Friedrich Schorb
Sogand Schorb ((LB))
11-56-3-M34A-1e Projekt: Suchtprävention
Project:

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 IW3 0390 (2 SWS)

Seminarbeschreibung Projekt „Suchtprävention“
Modul 34 Handlungsmethoden, WiSe 2017/18, SoSe 2018

Suchtprävention stellt ein großes Handlungs- und Forschungsfeld – nicht nur in den Gesundheitswissenschaften – dar. Unterschiedliche Institutionen richten sich mit verschiedenen Projekten und Zielen den Zielgruppen. In diesem Projektseminar werden wir uns zunächst gemeinsam mit unterschiedlichen Konzepten, Zielen und Umsetzungen von Suchtprävention sowie deren Evaluation auseinandersetzen.
Welche unterschiedlichen Ansätze gibt es und was wollen sie erreichen? Wie kann gelungene Suchtprävention aussehen? Wann ist Suchtprävention erfolgreich? Wie kann ein Erfolg gemessen werden?
In Kleingruppen werden die Studierenden im Laufe des zweisemestrigen Projektseminars eigenständig entweder Praxis- oder Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen. Es besteht beispielsweise die Möglichkeit ein Film-Projekt im Rahmen eines Bremer Filmwettbewerbs zu erarbeiten. Außerdem können qualitative Forschungsprojekte z.B. zur Evaluation suchtpräventiver Maßnahmen durchgeführt werden. Auch eine selbständige Themenfindung und-bearbeitung zum Thema Suchtprävention ist willkommen.
Ziel des Projektseminars ist es, Konzepte und Methoden von Suchtprävention kritisch zu betrachten, sowie eigene Erfahrungen in der Durchführung/ Umsetzung und/oder Evaluation von Praxis- bzw. Forschungsprojekten zu sammeln. Dazu soll auch die eigene Professionalität als Gesundheitswissenschaftler*in diskutiert und reflektiert werden.

Literatur:
Barsch, G. (2013). Von der Suchtprävention zur Drogenmündigkeit. In: M. A. Marchwacka (Hrsg.), Gesundheitsförderung im Setting Schule. Wiesbaden: Springer Fachmedien, 141-170.
Hoff, T., & Klein, M. (Hrsg.). (2015). Evidenzbasierung in der Suchtprävention: Möglichkeiten und Grenzen in Praxis und Forschung. Berlin [u.a.]: Springer.
Quensel, S. (2010). Das Elend der Suchtprävention. Analyse - Kritik - Alternative. 2. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag.

Dr. Katja Thane

5. Semester - Für alle Module des 5. Semesters gilt: Anmeldezeitraum: 21.08.2017-15.09.2017, Auslosung am 17.09.2017, 12:00 Uhr

Modul 41/51: Praxisbegleitung (verantw. Prof.Dr. Henning Schmidt-Semisch)

6 PC: Vollfach; 3 CP: Profilfach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-5-M41/51a Praxisbegleitung
Placement Supervision

Seminar

Einzeltermine:
Sa 11.11.17 10:00 - 18:00 GRA2A H 0100
Sa 16.12.17 10:00 - 18:00 GRA2A H 0100
Sa 27.01.18 10:00 - 18:00 GRA2A H 0100

SG PH

Dr. Martina Wachtlin
11-56-5-M41/51b Praxisbegleitung
Placement Supervision
(online-Veranstaltung)

Seminar
Beate Heitzhausen
11-56-5-M41/51c Praxisbegleitung
Placement Supervision
(online-Veranstaltung)

Seminar

SG PH: (online-Veranstaltung)

Sophie Rubscheit, M.A.
N. N.
11-56-5-M41/51d Praxisbegleitung
Placement Supervision
(online-Veranstaltung)

Seminar

SG PH: (online-Veranstaltung)

Henning Schmidt-Semisch

Modul 65: Open General Studies (verantw. Prof.Dr. Henning Schmidt-Semisch)

12 CP: Voll- u.Profilfach
In Modul 65 General Studies - Wahlpflichtbereich muessen von den Studierenden 12 CP erbracht werden. Die Studierenden koennen hierzu voellig frei aus dem Lehrveranstaltungs-Angebot der Universitaet Bremen waehlen: Dies Angebot umfasst alle Lehrveranstaltungen, die eine Veranstaltungs-Kennziffer (VAK) der Universitaet Bremen haben, also auch entsprechende Lehrveranstaltungen z.B. des Fremdsprachenzentrums, der Studierwerkstatt etc. Die jeweiligen Leistungen koennen benotet oder unbenotet sein. Benotete Leistungen gehen dabei nach Credit-Punkten (CP) gewichtet in die Endnote ein. Die Studierenden entscheiden selbst, welche Leistungen sie sich im Modul 65 anrechnen lassen. Zwei wichtige Hinweise: 1) Im Zentralen Pruefungsamt (ZPA) eingereichte Scheine koennen nicht mehr ausgetauscht oder anderweitig verschoben werden; 2) Jede Veranstaltung bzw. jedes Modul kann nur einmal zur Anerkennung eingereicht werden.

Alternativ zu Lehrveranstaltungen der Universitaet Bremen und des Fremdsprachenzent-rums koennen:
a) bis zu 3 CP fuer kuenstlerisch-kulturelle Aktivitaeten an der Universitaet Bremen (z.B. Universitaetsmusik) anerkannt werden;
b) bis zu 3 CP fuer die Mitarbeit im Studiengangsausschuss (Stuga) oder fuer freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement waehrend des Studiums (innerhalb und ausserhalb der Universitaet Bremen) angerechnet werden. Fuer diese Leistungen muss ein zweiseitiger (5.000 Zeichen) Reflexionstext angefertigt werden, worin der Kompetenz- und Erkenntniszugewinn der ausgeuebten Taetigkeit mit Blick auf das Studium der Gesundheitswissenschaften reflektiert wird.

Handhabung der Anrechnung:
Alle Leistungen, die in Veranstaltungen der Universitaet Bremen (regulaere Lehrveranstal-tungen sowie Veranstaltungen des Fremdsprachenzentrums, der Studierwerkstatt, der Universitaetsmusik etc.) erbracht werden, werden direkt vom ZPA in PABO/FlexNow eingetragen. Die vom jeweiligen Fachbereich gesiegelten und mit CP-Angabe versehenen Scheine werden in Original und Kopie im ZPA eingereicht.
Leistungen von anderen Universitaeten muessen durch den Bachelor-Pruefungsausschuss (BPA) – vertreten durch seinen Vorsitzenden – anerkannt werden.
Die Mitarbeit im Studiengangsausschuss (Stuga) sowie freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement sind beim Modulverantwortlichen, Herrn Schmidt-Semisch, einzureichen. Dieser prueft die jeweilige Leistung und meldet sie an das Pruefungsamt.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-5-M65-1 Tools für das Management im Gesundheitswesen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GRA2 0180 (2 SWS)

In diesem freiwilligen Seminar sollen ergänzend zu den Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens überblicksartig Kenntnisse zu den "Werkzeugen" der elektronischen Datenverarbeitung vermittelt werden, die während des Studiums und später im Beruf zum Einsatz kommen können. Die Zielsetzung des Seminars besteht aus zwei Teilen: Zum Einen stellt das Seminar eine ergänzende und freiwillige Vorbereitung auf das Modul 24 "Management in der Gesundheitswirtschaft I und II" im B. A. Public Health dar, die Sie befähigen soll, sich in dem Modul auf die neuen Inhalte aus dem Themenbereich "Management in der Gesundheitswirtschaft" zu konzentrieren. Zum Anderen dienst das Seminar auch der Vorbereitung auf die B.A-Thesis, falls Sie diese im Themengebiet "Management in der Gesundheitswirtschaft" schreiben möchten. Die Software wird anhand von Beispielen aus diesem Themengebiet erläutert, die vermittelten Kenntnisse sind aber so allgemein, dass auch andere Studierende aus den Studiengängen des Fachbereichs 11 herzlich eingeladen sind, das Seminar zu besuchen. Im Einzelnen werden vorgestellt und besprochen:
  • Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten Software zur Tabellenkalkulation, insbesondere Microsoft Excel
  • Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten Statistiksoftware, insbesondere SPSS
  • Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten Literaturverwaltungssoftware, insbesondere Citavi/RefWorks
  • Grundlagen der Recherche in bibliografischen Datenbanken, insbesondere Medline (über PubMed)
  • Grundlagen des Datenaustauschs zwischen den verschiedenen Tools, insbesondere die Möglichkeit Ergebnisse einer Datenbankrecherche
zur Weiterverarbeitung zu exportieren.

Falls es Ihnen möglich ist, bringen Sie bitte zu dem Seminar einen Laptop oder ein Tablet mit, auf dem die Software installiert ist. Sie können das Seminar aber auch besuchen, wenn Sie nicht über einen Laptop oder ein Tablet verfügen bzw. wenn Sie alternative Software (z. B. Opensource) installiert haben.

Tina Salomon
11-M63-3-M8-V-3 General Studies: Philosophie und Ökonomik in der Gesundheitswirtschaft
General Studies

Seminar
ECTS: 4,5

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GRA2 0140 (3 SWS)

Die „Ökonomisierung“ des Gesundheitswesens steht seit vielen Jahren in der Kritik. Als Antwort wird häufig „mehr“ Ethik gefordert. Aber was heißt das eigentlich genau? Diese Veranstaltung gibt einen Überblick über ökonomische Ansätze und ethische Theorien, die häufig auf das Gesundheitswesen angewendet werden.
Die Vorlesung stellt zentrale ökonomischen Ansätze wie die Neoklassischer Ökonomik, die Institutionenökonomik und den in der Gesundheitsökonomik sehr präsenten Extra-Welfarismus vor. Im Anschluss daran werden jeweils eng verwandte ethische und philosophische Ansätze vorgestellt und diskutiert. Dabei werden sowohl die ökonomischen Ansätze anhand der ethischen Ansätze reflektiert, als auch die ethischen Wurzeln normativer ökonomischer Ansätze z.B. Liberalismus/Libertarismus, vertragstheoretischer Ethik und Konsequentialismus herausgearbeitet. In diesem Seminar werden die genannten ökonomischen Konzeptionen als Anwendung der ethischen Konzepte betrachtet und eingeführt.
All diese Ansätze können wichtige Beiträge zu einer reflektierten Betrachtung eines Gesundheitssystems leisten, aber jeder für sich stößt nicht selten an theoretische und praktische Grenzen. In dieser Vorlesung werden die jeweiligen Ansatzpaare vorgestellt, Anwendungsbeispiele reflektiert und Grenzen sowie Herausforderungen kritisch beleuchtet. In jeder Einheit wird es ausreichend Raum für Fragen und Diskussion der Studierenden geben.
Da diese Veranstaltung 3 Semesterwochenstunden (und daher 4,5 ECTS) beinhaltet, wird am ersten Termin gemeinsam mit den Studierenden ein Blocktermin geplant, an dem die Inhalte durch Diskussion und Fallstudien vertieft werden können. Die Gestaltung des Blocktermins wird vom Interesse der Studierenden abhängen, ob wir eher theoretische philosophische Grundlagen auf Basis geeigneter Literatur vertiefen und diskutieren oder eher Fallbeispiele aus der Praxis im Lichte der vorgestellten ökonomischen und ethischen Ansätze diskutieren.
Als Prüfungsleistung ist am Ende des Semesters eine kurze mündliche Prüfung von ca. 15-20 Minuten zu erbringen.

Wolf Henning Rogowski

Für Stud. im 7. Semester: Modul 44/54: Begleitseminar zur BA-Abeit (verantw. Prof.Dr. Henning Schmidt-Semisch)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
11-56-6-M44-1 Begleitseminar zur Bachelor- und Masterarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GRA2 0140 (2 SWS)

Dieses Seminar dient der Vorbereitung und begleitenden Diskussion der Bachelorar-beit. Die Studierenden stellen das Konzept ihrer Arbeit vor: Theoretischer Rahmen, Forschungsstand, Fragestellung, Methoden, Ziel. Darüber hinaus sollen Zeitrahmen und Machbarkeit des Vorhabens erörtert werden. In dem Seminar sollen sowohl erste Ideenskizzen als auch fertige Konzepte sowie individuelle Fragestellungen hinsichtlich der Arbeit präsentiert werden (Folien, Power-Point, Handout oder andere Präsentati-onstechniken verwenden). Diese Präsentation stellt die Prüfungsleistung des Moduls dar (unbenotet). Es wird erwartet, dass sich die Studierenden an der Diskussion über die Arbeitsvorhaben ihrer Mitstudierenden aktiv und regelmäßig beteiligen.
Prüfungsleistung: Insgesamt ca. 40 min., z.B. Präsentation Idee/Konzept BA-Arbeit 20 Min + 20 Min Diskussion (gezielte Fragen vorbereiten) oder Diskussion zu Themen-findung bzw. Findung der Fragestellung. Entscheidend ist, dass die Sitzung der/dem Präsentierenden nutzt!

Henning Schmidt-Semisch

Zusätzliches Angebot

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-57-5-M5 Physical Activity Monitoring And Health

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 Externer Ort: BIPS 2.690 (2 SWS)

Hintergrund:
Körperliche Aktivität hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit des Menschen. Demgegenüber stellt Bewegungsmangel ein Risikofaktor für die Gesundheit dar. Zur Erfassung von körperlicher Aktivität stehen „subjektive“ Methoden, z. B. Fragebögen, und „objektive“ Methoden, z. B. Akzelerometer, zur Wahl. In diesem Seminar werden grundlegende Vor- und Nachteile subjektiver und objektiver Methoden zur Erfassung körperlicher Aktivität behandelt sowie die Aussagekraft der Aktivitätsdaten bei gesundheitswissenschaftlichen Fragestellungen.

Ablauf:
Nach zwei Impulssitzungen sollen die Studierenden in Kleingruppen eigene, kleine Untersuchungen durchführen und Fragestellungen des Seminars bearbeiten. Dies umfasst Planung, Durchführung und Auswertung der Untersuchungen, bei denen der Dozent eine beratende Funktion einnimmt. Die Ergebnisse werden in den letzten Sitzungen präsentiert und im Plenum diskutiert.

Prüfungsleistungen:
• Präsentation der Ergebnisse/Referat (unbenotet)
• Hausarbeit (benotet)

PD Dr. Mirko Brandes
09-57-5-MGS Gesundheitsförderung im Setting Betrieb

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SFG 2080 (2 SWS)
Stefan Dalichau
11-63-1-EV-E1 Tabellenkalkulation für Bachelorstudierende und Masterstudierende
Tabellenkalkulation OpenOffice/Excel

Übung

Einzeltermine:
Mi 25.10.17 08:00 - 12:00 GRA2A 0050/60

"Freiwilligen Kurs"

Dr. med. Klaus Giersiepen
11-63-1-EV-E2 Tabellenkalkulation für Bachelorstudierende und Masterstudierende
Tabellenkalkulation OpenOffice/Excel

Übung

Einzeltermine:
Mi 01.11.17 08:00 - 12:00 GRA2A 0050/60

"Freiwilligen Kurs"

Dr. med. Klaus Giersiepen
11-63-1-EV-E3 Tabellenkalkulation für Bachelorstudierende und Masterstudierende
Tabellenkalkulation OpenOffice/Excel

Übung

Einzeltermine:
Mi 15.11.17 08:00 - 12:00 GRA2A 0050/60

"Freiwilligen Kurs"

Dr. med. Klaus Giersiepen
11-63-1-EV-E4 Tabellenkalkulation für Bachelorstudierende und Masterstudierende
Tabellenkalkulation OpenOffice/Excel

Übung

Einzeltermine:
Fr 17.11.17 13:00 - 17:00 GRA2 0130

"Freiwilligen Kurs"

Dr. med. Klaus Giersiepen
11-M64-1-EV-E1 Prevention of Childhood Overweight and Obesity - Reading Course (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 Achterstr. 30 1.550 (2 SWS)

Thema:
In diesem Reading Course lesen und diskutieren wir Literatur zum Thema „Obesity Prevention“ in englischer Sprache.

Voraussetzungen zur Teilnahme:
Bereitwilligkeit zur aktiven Teilnahme an Gruppendiskussionen in englischer Sprache & des Lesens englischer wissenschaftlicher Artikel

Ab 3. Semester BA sind Studierende im Seminar willkommen.

Ziele des Seminars:
Studierende sollen nationale und internationale Adipositasforschung unter verschiedenen Gesichtspunkten kennenlernen und sie kritisch betrachten.
Folgende Kompetenzen sollen erreicht werden:
• Studierende können wissenschaftliche Artikel in englischer Sprache in großen Teilen verstehen und diskutieren.
• Studierende können in interaktiven Lernformen Inhalte dieser Artikel wiedergeben und kritisch in englischer Sprache reflektieren.
• Studierende kennen einschlägige Artikel zu den großen Themenbereichen der Adipositasforschung, wie zum Beispiel: Prävalenz von Adipositas (national, Europa vs. USA vs. Asien), Ätiologie und Verlauf, Kurz -und Langzeitauswirkungen, Einflussfaktoren, soziale Determinanten (Einfluss von sozialer Ungleichheit auf die Entwicklung und den Verlauf), Ansätze zur Prävention von Adipositas (Veränderungen des Lebensstils vs. Medikation & chirurgische Eingriffe, verschiedene Ebenen der Prävention), nationale und internationale Gesetzgebung zur Prävention von Adipositas, Inhalte der Arbeit von nationalen und internationalen Obesity Taskforces, Zukunftsmusik (z.B., innovative Ansätze und Interventionen zur Prävention von Adipositas – u.a. Relevanz von e- und m-health Interventionen)

Kursformat:
Jede/r Kursteilnehmer/in liest einen wissenschaftlichen Artikel in englischer Sprache entweder als Vorbereitung auf die bevorstehende Sitzung oder in Ausschnitten während der Sitzung. Schwerpunkte dieses Artikels werden durch die Kursleiterin am Anfang der Sitzung durch eine kurze Powerpointpräsentation angerissen. Anschließend erfolgt die Diskussion in der Gruppe. Innovative Formen von Gruppenarbeit sollen hier ihre Anwendung finden, damit das Reden über wissenschaftliche Inhalte in englischer Sprache zwanglos eingeübt werden kann. Zu einigen Themenbereichen werden Experten und Expertinnen von außerhalb eingeladen.

Leistungsnachweis:
Für die Teilnahme gibt es einen Schein oder auf Wunsch eine Teilnahmebescheinigung. Studierende, die einen Leistungsnachweis wünschen, müssen eine Sitzung vorbereiten (z.B. Vorbereitung einer Gruppendiskussion oder eines Vortrags) und ein Lernprotokoll der von ihnen durchgeführten Sitzung anfertigen.

Claudia Pischke
11-V61-GS2-1 General Studies International Health care research (in englischer Sprache)
International Health care research

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Mo 09.10.17 09:00 - 12:00 GRA2 0080
Di 10.10.17 - Fr 13.10.17 (Di, Mi, Do, Fr) 09:00 - 13:00 GRA2 0080
Abdullah Al-Maniri

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)