Lehrveranstaltungen SoSe 2017

Transnationale Literaturwissenschaft, M.A.

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MASTER-STUDIENGANG TRANSNATIONALE LITERATURWISSENSCHAFT

MASTER-STUDIENGANG: 1. STUDIENJAHR, 2. SEMESTER

Profilmodul I: Literatur 10-M83-2, Wahlpflichtmodul (2 von3 Modulen)

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Elisabeth Arend, Kontakt: earend@uni-bremen.de

Das Modul baut auf den im Grund- und Vertiefungsmodul erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf und differenziert und vertieft diese. Anhand eines im Vergleich zum Vertiefungsmodul erweiterten Textkorpus, das insbesondere narrative und poetische Texte enthält, grundsätzlich aber alle Formen der écriture sowie ein weites Spektrum von Diskursen einschließt, wird die Transnationalitätsfragestellung nachdrücklicher fokussiert. Die Sprache der Lehre ist deutsch oder wird von den Lehrenden festgelegt.

Achtung: Die CP-Zahlen einzelner Lehrveranstaltungen können von der Anzahl der im Modul zu vergebenden CP abweichen. Zu Beginn der LV informiert der/die Lehrende über die zu erwerbende CP-Zahl.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-31-GS-6 Vladimir Nabokovs englische Romane II: Literatur und Visualität

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SpT C3140

Vladimir Nabokov hat nicht nur ein zweisprachiges Werk auf Russisch und Englisch geschaffen, sondern gilt auch als eines der größten eidetischen Talente der Weltliteratur. Schon als Junge entdeckte er an sich die Fähigkeit zur Synästhesie, zur gleichzeitigen Wahrnehmung von Farben und Klängen. In seinem gesamten Werk findet er optische Metaphern für seine spezifische Gedächtniskunst. Wie Joyce und Proust beschreibt auch Nabokov in vielen seiner Romane sog. Epiphanien, Zustände von Erleuchtung und Entrückung, die das Individuum für einen Augenblick über die Gesetzte von Zeit und Vergänglichkeit emporheben. Im Seminar sollen einige Romane der amerikanischen Zeit wie Bend Sinister, Pnin, Pale Fire und Transparent Things sowie die Autobiographie Speak, Memory auf besondere Muster der visuellen Wahrnehmung hin gelesen und die literarische Übersetzung dieser Muster untersucht werden.

Prof. Dr. Wolfgang Kissel
08-M28-H3-1 Juden und Judentum in der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts: Isaak Babel’, Osip Mandel’štam, Boris Pasternak und Il’ja Erenburg

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SH D1020

Einzeltermine:
Mo 22.05.17 08:00 - 12:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Mo 29.05.17 08:00 - 12:00 GW2 B1170
Di 06.06.17 08:00 - 12:00 GW2 B1700

Das Thema Juden und Judentum in der russischen Kultur und Literatur des 20. Jahrhunderts stößt seit einiger Zeit in der Forschung auf großes Interesse. Das Seminar wendet sich zunächst der Kulturgeschichte des Judentums im späten Zarenreich und in der frühen Sowjetunion zu, danach der Biographie und dem Werk von Isaak Babel’, Osip Mandel’štam, Boris Pasternak und Il’ja Erenburg. Dabei stehen die Geschichten aus Odessa und Die Reiterarmee von Babel‘, Das Rauschen der Zeit und die Ägyptische Briefmarke von Osip Mandel’štam, Der Geleitbrief von Boris Pasternak und Auszüge aus Menschen Jahre Leben von Il’ja Erenburg im Mittelpunkt. Erörtert werden die jüdische Kultur in Russland zu Beginn des 20. Jahrhunderts, der Stadttext Odessas und der Bürgerkrieg (1918-1922), Juden in Petersburg und den Ostseeprovinzen, Verfolgung, Tod oder Überleben von Juden im Stalinismus und in der Shoah auf sowjetischem Boden und der Nachkriegszeit sowie die Frage von Assimilation oder Selbstbehauptung jüdischer Künstler.
Als Vorbereitung auf das Seminar wird die Lektüre des Bandes Yuri Slezkine, Das jüdische Jahrhundert, 2007 und Isaak Babel, Mein Taubenschlag, München 2014 empfohlen.

Prof. Dr. Wolfgang Kissel
10-78-6-C2b-1 Adaptaciones cinematográficas: clásicos españoles de la posguerra La familia de Pascual Duarte (Camilo José Cela/Ricardo Franco), La colmena (Camilo José Cela/Mario Camus) + Los santos inocentes (Miguel Delibes/Mario Camus)
BA; MEd; TnL

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 15:30 SFG 2060 (2 SWS)

Adaptaciones cinematográficas: clásicos españoles de la posguerra
(La familia de) Pascual Duarte (Camilo José Cela/Ricardo Franco), La colmena (Camilo José Cela/Mario Camus) + Los santos inocentes (Miguel Delibes/Mario Camus)

En el seminario analizaremos y compararemos tres novelas españolas famosas de la posguerra y sus adaptaciones cinematográficas: La familia de Pascual Duarte (1942) de Camilo José Cela presenta un juego sutil con los paratextos y la autobiografía fingida de un asesino múltiple que éste redacta desde su celda de muerte. En La colmena (1951), del mismo autor, el cuál recibió en 1989 el premio Nobel de Literatura, en cambio, se suman episodios al modo de vidas cruzadas; la acción se sitúa en los años cuarenta en Madrid. La trama de Los santos inocentes (1981) de Miguel Delibes se ubica en los años sesenta y trata de la explotación de peones. El modelo genérico subyacente de la novela social se deconstruye a nivel del contenido por la venganza de un retrasado mental y a nivel discursivo a través de técnicas de subjetivación y por la oralidad fingida.
El módulo requiere una constante participación activa, una ponencia oral y un trabajo escrito. Para obtener los créditos, los estudiantes del BA + MEd + Vertiefungsmodul TnL tienen que presentar una ponencia en clase y elaborarla después por escrito en español: 25.000 caracteres, 6 CP. La fecha límite de entrega del trabajo escrito es el 31.08.2017.
El programa detallado se colocará previamente en Stud IP y se presentará, discutirá y modificará en la primera sesión; inscríbanse por favor previamente en Stud IP.
Para poder asistir al seminario hay que aprobar en la primera sesión una prueba de acceso sobre la novela La colmena de Cela.

Lectura preparatoria:
Cela, Camilo José: La colmena, ed. de Jorge Urrutia, Madrid: Cátedra (LH 300)
Cela, Camilo José: La familia de Pascual Duarte
Delibes, Miguel: Los santos inocentes
Recomiendo comprarse estas novelas.
A lo largo del curso deben juntarse para mirar las tres adaptaciones; en la Mediathek encontrarán los DVDs.

Prof. Dr. Sabine Schlickers
10-M79-II1b-1 Fremdwörter und die fremde Sprache in der mittelhochdeutschen Großepik am Beispiel von Wolframs 'Willehalm'

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 B1405 NUR Mo. + Di. (2 SWS)
Dr. Maryvonne Hagby (LB)
10-M79-II1c-1 Medea, Judith, Kriemhild. Vormoderne Mythen weiblicher Gewalt [AL]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 08:15 - 09:45 SFG 1040 (2 SWS)

Die Vorlesung behandelt exemplarisch antike, biblische und mittelalterliche Figurationen weiblicher Gewalt. Im Zentrum stehen Medea – die Zauberin, betrogene Ehefrau und (Kinds-?)Mörderin; Judith – Gottes Werkzeug bei der Tötung des Feindes; Kriemhild – höfische Liebende und abgründige Rächerin. Dabei geht es um das immer prekäre Verhältnis von Gewalt und Weiblichkeit, um Texte und Entstehungskontexte und um Grundlinien der mittelalterlichen Rezeption der antiken und biblischen Erzählungen ebenso wie der neuzeitlichen Rezeption der genannten vormodernen Frauenfiguren.

Programm und Literaturhinweise werden voraussichtlich im März über StudIP bereitgestellt.

Studienleistung (obligatorisch für alle, die CPs erwerben wollen): Essay

Modulprüfung (nur in einer der beiden Veranstaltungen des jeweiligen Moduls): mündliche Prüfung oder (große oder kleine) Hausarbeit, je nach Modul (siehe Modulbeschreibungen MA II1c; MEd A17; MEd A14; BA A14; BA A4; TnL Profilmodul Literatur)

Prof. Dr. Elisabeth Lienert
10-M79-II2b-1 Joyce-Rezeption in der deutschsprachigen Literatur

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (2 SWS)

Der irische Schriftsteller James Joyce, einer der bedeutendsten Autoren der klassischen Moderne, hat in der deutschsprachigen Literatur vielfältige Spuren hinterlassen. Wir wollen uns in gemeinsamer Lektüre mit einigen Texten befassen, in denen deutschsprachige AutorInnen ihre Sicht vor allem des „Ulysses“ darstellen, und den Spuren produktiver Rezeption in den Werken dieser Schriftsteller nachgehen. Beschäftigen werden wir uns mit Texten von Alfred Döblin, Hermann Broch, Arno Schmidt, Ulrich Peltzer (Stefan Martinez) und Olga Martynova (Der Engelherd), ergänzt durch Beispiele von Hans G Helms, Ernst Jandl u.a.
Daneben werden wir uns auch mit dem Problem der Übersetzung von Joyces Spätwerk Finnegans Wake ins Deutsche auseinandersetzen.
Lit.: Maren Jäger: Die Joyce-Rezeption in der deutschsprachigen Erzählliteratur nach 1945. Tübingen 2009

Prof. Dr. Axel Dunker
10-M79-II2c-1 Theorien der Autorschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW1 B2070 - gesperrt ab 01.10. - (Ersatz A1070) (2 SWS)

Seit der Genieästhetik des 18. Jahrhunderts stand die Figur des Autors im Zentrum der (wissenschaftlichen wie nichtwissenschaftlichen) Wahrnehmung. Für die Literaturtheorie hat sich das seit dem linguistic turn und vor allem dem Poststrukturalismus grundlegend geändert: Roland Barthes rief 1968 den Tod des Autors aus, Michel Foucaults Frage Was ist ein Autor? mündete 1969 in die provokante Anschlussfrage „Wen kümmert’s, wer spricht?“ In den letzten Jahren ist dagegen vermehrt von einer ‚Rückkehr des Autors’ die Rede. Jüngste Feuilleton-Debatten zeigen, für wie wichtig Kategorien wie Originalität und Authentizität noch immer genommen werden.
Im Seminar sollen verschiedene Theorien (Psychoanalyse, Russischer Formalismus, kritische Theorie, Erzähltheorie, Poststrukturalismus, feministische Literaturtheorie, cultural studies) auf die Stellung der Autorkategorie hin untersucht werden. Dabei werden uns u.a. folgende Fragen beschäftigen: Was für einen Stellenwert hat der Autor für die Interpretation literarischer Texte? Wie verändert sich der Begriff dessen, was unter Literatur zu verstehen ist, wenn sich das Konzept der Institution ‚Autor’ verändert? In welchem Verhältnis zueinander stehen die Kategorien Autorschaft und Authentizität? Was für eine Bedeutung haben (neue) Medien für Konzepte von Autorschaft?
Lit.: Fotis Jannidis u.a. (Hg.): Rückkehr des Autors. Zur Erneuerung eines umstrittenen Begriffs. Tübingen 1999; Heinrich Detering (Hg.): Autorschaft: Positionen und Revisionen. Stuttgart / Weimar 2002; Christel Meier / Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Autorschaft. Ikonen – Stile – Institutionen. Berlin/Boston 2011; Matthias Schaffrick / Marcus Willand (Hg.): Theorien und Praktiken der Autorschaft. Berlin/Boston 2014
Zur Anschaffung empfohlen: Texte zur Theorie der Autorschaft. Hg. von Fotis Jannidis, Gerhard Lauer, Matias Martinez und Simone Winko. Stuttgart: Reclam 2000.

Prof. Dr. Axel Dunker
10-M79-II2c-2 Populärer Realismus
Popular Realism

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 B2900 GW2 A4020 (2 SWS)

"Realismus" etablierte sich bekanntlich als dominante literarische Erzählstrategie im Verlauf des 19. Jahrhunderts, er wurde aber - jedenfalls in der Hochliteratur - Ende des 19. und dann endgültig im 20. Jahrhundert von einer modernen (und später: postmodernen) literarischen Ästhetik abgelöst. Seit einiger Zeit ist aber zu beobachten, dass auch im deutschen Sprachraum die Grenze zwischen Hoch- und Unterhaltungsliteratur immer diffuser wird und dass sich gerade im Übergangsbereich dieser literarischen Unterhaltungskultur wieder "realistisch" zu nennende Erzähltexte durchsetzen, oft mit dem Hinweis darauf, dass nur noch solche Texte vom Publikum gelesen werden, dass nur solche Texte Relevanz haben und dass nur solche Texte international wahrgenommen werden. Noch unklar ist allerdings die literarästhetische Kontur dieses neuen "populären" (oder "globalisierten" oder "relevanten") Realismus.

Diese wollen wir in diesem Seminar gemeinsam erkunden – und zwar auf der Grundlage von einigen ausgewählten jüngeren literaturwissenschaftlichen Beiträgen zu diesem Befund, vor allem aber durch Analyse und Interpretation von vier (unterstelltermaßen) einschlägigen Romanen, nämlich

• Juli Zeh: Unterleuten (2016)
• Thomas Hettche: Pfaueninsel (2014)
• Bernhard Kegel: Ein tiefer Fall (2012)
• Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt (2005)

Die vier Romane sind allesamt im Buchhandel und in der SuUB verfügbar - bis auf „Unterleuten“ alle in günstigen Taschenbuchausgaben. Die literaturwissenschaftlichen Texte werde ich in geeigneter Weise den SeminarteilnehmerInnen zur Verfügung stellen. Details zum Programm gebe ich spätestens Mitte März im Seminarplan in Stud.IP bekannt.

Das Modul II2c im Master Germanistik und das Profilmodul Literatur im Master Transnationale Literaturwissenschaften werden laut Modulbeschreibungen mit einer schriftlichen Hausarbeit abgeschlossen, so dass diese auch die anvisierte Prüfungsform für dieses Seminar bildet. Ebenfalls möglich ist im Master Germanistik die mündliche Prüfung. Auch im Modul A16 des Masters of Education Deutsch werden beide vorgesehenen Prüfungsformen - kleine Hausarbeit und mündliche Prüfung - angeboten.

Dr. Uwe Spörl
10-M83-2-P1-3 Zeit in Literatur und Film. Konzepte und Repräsentationen.

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 13:45 GW1-HS H1010 GW2 B1632 (4 SWS)

In vier Schritten soll die Beschäftigung mit dem Seminarthema vorgehen: Am Anfang (1.) steht die Frage nach Positionen der Zeitphilosophie bzw. Zeitreflexion von der Antike bis zur Gegenwart, um dann (2.) nach Phänomenen der Zeitlichkeit zu fragen, bevor im dritten Schritt (3.) literarische und filmische Zeit-Repräsentationen untersucht werden. Die ersten beiden Fragen werden auf dem ersten gemeinsamen Workshop des Projektplenums bearbeitet und durch die Grundsatztexte ergänzt, die den anderen am Projekt beteiligten Veranstaltungen zugrunde gelegt werden. Systematisch gesehen, kommen im Zusammenhang der Zeit-Repräsentationen einmal Genre-Zusammenhänge (z.B. Science-Fiction oder historischer Roman) oder thematisch orientierte Zugänge in den Blick - Marcel Prousts Recherche oder Thomas Manns Zauberberg sind hier ebenso wichtige Referenztexte wie Virginia Woolfs Mrs. Dalloway. Sie werden in Auszügen gelesen. Besondere Beachtung sollen abschließend (4.) die literarischen und filmischen Verfahren finden, die Zeitlichkeit in Texten oder Filmen generieren und in sie, auch ohne Bezug zu der Zeit-Thematik, einschreiben. Dabei können Filme des Meisters der Plansequenz, Theo Angelopoulos, ebenso zur Sprache kommen wie Filme der Nouvelle Vague. In diesem letzten Zusammenhang ist geplant, die Untersuchungsperspektive auch auf afrikanische Texte / Filme auszuweiten, um nach kulturellen Spezifika von Zeitwahrnehmung bzw. Zeitdarstellung zu fragen.
Ein detaillierter Arbeitsplan sowie eine Textauswahl werden ab Ende der KW 12 über studIP zugänglich sein.
Hinweise zur Durchführung:
Hier eine Übersicht über die zeitliche Planung: Projekt-Plenums-Sitzungen sind [P] markiert: [21.4.P], 28.4., 5.5., 12.5., 19.5., 9.6., 16.6., 23.6., [30.6. P], 7.7. -
Der erste Termin ist der 21.4. – bis dahin sollen sie die hochgeladenen Texte gelesen haben.
Sie können in diesem 4-stündigen Seminar, das 12 CP ergibt, entweder ganz auf Literatur oder ganz auf Film hin ihre Leistungen erbringen oder aber je 6 CP für die beiden Module. Für 12 CP müssen sie folgende Leistungen erbringen: 2 Kurzbeiträge plus 1 Hausarbeit; für 6 CP pro Modul können Sie entweder 1 Kurzbeitrag plus 1 Hausarbeit (im Modul Literatur z.B.) oder aber nur 1 Kurzbeitrag (im Modul Film z.B.).
Sollten Sie bereits jetzt Interesse an einer speziellen Frage, Text oder Film haben, kontaktieren Sie mich gern, z.B. in meiner Sprechstunde am 15.3. oder per mail.

Prof. Dr. Elisabeth Arend
10-M83-2-P1-4 Transmediales Erzählen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:15 - 13:45 SFG 2060 (2 SWS)

Das Seminar taucht in die Tiefen transmedialer Texte ein. Was ist hierunter zu verstehen? Wohin geht der Tauchgang? Und wonach wird genau getaucht? Wie sieht der Schatz aus, der zur Oberfläche gefördert werden soll? Das wollen wir gemeinsam anhand aktueller Beispiele aus Kunst und Kultur erforschen. Der anzutreffende Erzählstrom überschreitet dabei mediale Grenzen – von Literatur (Text) über Film (Animation, Doku) und Theater (Performanz) bis zu Game (Virtual Reality), Internet (Web) und Projektionskunst (Videomapping) – und verläuft zwischen Fakt und Fiktion. Wir richten unsere Taucherbrillen insbesondere auf vorbeischwimmende Fragen zur „Zeit“, die in diesem Semester thematisch in einem interdisziplinären Forschungsprojekt mit weiteren Veranstaltungen des Studiengangs angelegt sind. Halten Sie Ihre Smartphones zum Abtauchen bereit!
Die regelmäßige Teilnahme am Seminar sowie an der Auftakt- und Abschlussveranstaltung des „Zeit“-Projekts wird erwartet (21.04. + 30.06.).
Materialien werden über studIP sowie über den Semesterapparat in der Unibibliothek zugänglich gemacht. Die Anmeldung über studIP wird vorausgesetzt.

Anja-Magali Trautmann
10-M83-2-P1-5 Key Topics in Literature: West African Female Writers (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 B1410 (2 SWS)

West African Female Writers

Course Tutor: Dr Shola Adenekan

Course Description:

Discussions around contemporary literature from the continent of Africa often focus on male writers. But there are female writers from across the over 50 African countries who produce aesthetically-pleasing creative writings that deserve our critical attention. The complex story of each African country cannot be grasped without a thorough examination of writing by women because they provide powerful insight into various discourses affecting our world.

Since we want to avoid what Chimamanda Ngozi Adichie (July 2009) refers to as “the danger of a single story” - Africa is a continent of about a billion people living in 55 countries and where hundreds of languages are spoken – our focus will be on selected female writers from two West African countries - Nigeria and Ghana.

We shall examine some of the issues raised in their fictional narratives and poetry, such as gender, sexuality, class and politics, and how these discourses intersect one another.

This course is specifically aimed at MA students and advanced BA students.

Reading Materials:

1. Flora Nwapa’s Efuru
2. Ama Ata Aidoo’s Changes
3. Chika Unigwe’s On Black Sister Street
4. Taiye Selasi’s Ghana Must Go

Olorunshola Adenekan
10-M83-2-P1-6 Repräsentation von Straße in Literatur und Film
für TN an dem Belgorod-Austausch

Seminar

nach Vereinbarung. Raum: GW2 B3320.

Prof. Dr. Elisabeth Arend
10-M83-2-P1-7 „Zeit und Raum sind gestern gestorben“ - Zeitphänomene in der Lyrik der internationalen Avantgarden

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 MZH 1460 (2 SWS)

Das frühe 20. Jahrhundert, heute als klassische Moderne benannt, war bestimmt von technischer Beschleunigung: das Automobil, die Eisenbahn, der Ozeandampfer, das Flugzeug bestimmten, neben den neuen Einrichtungen des sozialen Lebens wie Bars, Lichtspielhäuser, Revue- und Tanztheater, den Alltag in Europa gemäß dem Modernisierungsgrad der jeweiligen Gesellschaft.
Mit der neuen technischen Entwicklung ging ein beschleunigtes Lebenstempo einher, das sich im frühen zwanzigsten Jahrhundert in der nunmehr möglichen drahtlosen Verständigung per Fernsprecher, in Maschinen und am Fließband, in den allgegenwärtigen Uhren etc. manifestiert. Die Avantgarden als transnationale künstlerische Strömung der klassischen Moderne haben das neue Lebenstempo aufgegriffen und zu einem Haupttopos ausgearbeitet, wie Marinettis „Futuristisches Manifest“ exemplarisch aufzeigt, indem es den Tod von Zeit und Raum feststellt.
Das Seminar möchte der Frage nachgehen, wie die Wahrnehmung der Lebenskategorie „Zeit“ Eingang in die Lyrik der Avantgarden findet. Zugleich soll untersucht werden, wie die verschiedenen Schulen, die „Ismen“, sich die Zeitphänomene aneignen, sei es als Beschleunigung (und Reaktion auf technischen Fortschritt), als Un-Gleichzeitigkeit (in einem paradoxen Zeitverhältnis zwischen Moderne und der überall noch vorhandenen Vormoderne), in der Relation „alt“ vs. „neu“ (zum Beispiel in avantgardistischen Manifesten, die „das Alte“ hinwegfegen wollen, um das „Neue“ zu etablieren), als Apokalypse und damit „Ende der Zeit“ (etwa bei den deutschen expressionistischen Dichtern, die als Soldaten im Ersten Weltkrieg kämpften). Und schließlich als Präsentismus, in dem nur noch die Gegenwart Gültigkeit besitzt und die Kategorie der Zeit vermeintlich ganz abgeschafft wird.
Nach der Erarbeitung einer theoretischen Grundlage sowohl zur Avantgarde als auch zu hier anwendbaren Zeitkonzepten sollen im Seminar europäische und außereuropäische Avantgarden analysiert werden. Neben der Betrachtung des italienischen Futurismus als Gründungsbewegung und des deutschen Expressionismus soll vor allem Paris als Zentrum der internationalen Avantgarde in den Fokus rücken: neben Namen wir Tzara, Breton, Soupault und Aragon lebten hier zeitweise u.a. auch Vicente Huidobro (Chile) und César Vallejo (Peru). Je nach Vorstellung der Studierenden wird das Seminar die avantgardistische Lyrik weiterer europäischer Länder aufgreifen.
Darüber hinaus soll ein Blick auf „periphere“ Avantgarden erfolgen (zum Beispiel Russland, USA, Peru und Chile) und u.a. untersucht werden, ob die außereuropäischen Avantgarden den Zeitkonzepten des europäischen Zentrums folgen, sie verneinen oder gar multiple (Zwischen)Formen finden. Die Primärliteratur wird kurz vor Beginn des Seminars auf StudIP zur Verfügung gestellt und nach Rücksprache mit den Seminarteilnehmern in der ersten Sitzung komplettiert. Eigene Vorschläge sind willkommen!
Sekundärliteratur (Auswahl):
Assmann, Aleida (2013): Ist die Zeit aus den Fugen? Aufstieg und Fall des Zeitregimes der Moderne. München: Hanser.
van den Berg, Hubert/Fähnders, Walter (2009) (Hrsg.): Metzler Lexikon Avantgarde, Stuttgart: Metzler.
Duffy, Enda (2009): The Speed Handbook. Velocity, Pleasure, Modernism. Durham/London: Duke University Press.
Fauchereau, Serge (2001): Expressionisme, Dada, surréalisme et autres ismes. Essai. Paris: Denoël.
Gumbrecht, Hans Ulrich (2003): 1926. Ein Jahr am Rand der Zeit. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Kaschuba, Wolfgang (2004): Die Überwindung der Distanz. Zeit und Raum in der europäischen Moderne. Frankfurt am Main: S. Fischer.
Magerski, Christine (2011): Theorien der Avantgarde. Gehlen – Bürger – Bourdieu – Luhmann. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Rosa, Hartmut (2014 [2005]): Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstruktur in der Moderne. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Simonis, Linda/Simonis, Annette (2000) (Hrsg.): Zeitwahrnehmung und Zeitbewußtsein der Moderne. Bielefeld: Aisthesis.

Regina Samson

Profilmodul II: Theater 10-M83-2, Wahlpflichtmodul (2 von 3 Modulen)

Modulbeauftragte: Ina Schenker, Kontakt: ina.schenker@uni-bremen.de

Es werden im Wechsel Module zu folgenden Bereichen angeboten: Transnationale Entwicklungen im europäischen Theater vom 16. bis zum 21. Jahrhundert, im amerikanischen Theater des 20. und 21. Jahrhunderts sowie im postkolonialen Theater des 20. und 21. Jahrhunderts.

Achtung: Die CP-Zahlen einzelner Lehrveranstaltungen können von der Anzahl der im Modul zu vergebenden CP abweichen. Zu Beginn der LV informiert der/die Lehrende über die zu erwerbende CP-Zahl.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-6-C2a-2 Theater erleben in Avignon und Berlin (Blockseminare und Exkursion nach Berlin und nach Avignon)

Exkursion

Einzeltermine:
Do 23.03.17 11:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mo 27.03.17 - Fr 31.03.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 08:00 - 22:00 Berlin
Do 29.06.17 15:00 - 18:00
Do 06.07.17 - Do 13.07.17 (So, Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa) 08:00 - 22:00 Avignon

Kurzbeschreibung:

Studienexkursion zum internationalen Theaterfestival im Juli 2017 nach Avignon mit vorgeschalteter Exkursion an die Berliner Bühnen im März 2017. Beide Exkursionen finden zusammen mit französischen Studierenden von der Université d’Avignon statt. Die Bremer Studierenden und die Studierenden aus Avignon erleben und diskutieren gemeinsam Theater in beiden Ländern, ferner realisieren sie gemeinsam eigene Theaterprojekte. Das Gesamtprojekt richtet sich an fortgeschrittene Bachelor-Studierende der Frankoromanistik und an Master-Studierende interdisziplinärer Studiengänge wie Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film sowie Transkulturelle Studien der Universität Bremen (gute Französisch-Kenntnisse sind Voraussetzung). Es ist geplant mit 12 deutschen Studierenden und 13 französischen Studentinnen des Master-Studienganges Théâtre et Patrimoine der Université d’Avignon dieses Lehr- und Praxisprojekt zu realisieren.
Zunächst erschließen sich die deutschen und französischen Studierenden in wissenschaftlicher Perspektive in Form eines vorbereitenden Blockseminars an ihrer jeweiligen Heimatuniversität das Rahmenthema Aktuelle Theaterentwicklungen in Deutschland und Frankreich mit besonderem Blick auf Migration. Hier erarbeiten wir gemeinsam die wissenschaftlichen Grundlagen und dis¬kutieren innovative Forschungsfragen.
Die Exkursion nach Avignon zielt darauf, konkrete Theater-Erfahrungen vor Ort machen zu können, viele verschiedene Theaterformen (In-Festival und Off-Festival) kennenzulernen und an Workshops der Université d’Avignon (Laboratoire ICTT) im Rahmen des Festivals teilzunehmen. In Berlin gilt es sich dem aktuellen Postmigrantischen Theater (besonders Ballhaus Naunynstraße, Maxim Gorki Theater und Heimathafen Neukölln) in vielfältiger Weise zu widmen.
Schriftliche Anmeldung spätestens bis zum 31. Januar 2017 bei der Dozentin (ueckmann@uni-bremen.de)


Literatur:
Hamidi-Kim, Bérénice (2007): „Théâtre populaire, immigration, intégration et identité nationale... Ou comment le théâtre s'inscrit dans le débat public actuel sur la définition du peuple français“, in: Études théatrales, Heft 40, 122-135.
Schneider, Wolfgang (Hg.) (2011): Theater und Migration. Herausforderungen für Kulturpolitik und Theaterpraxis, Bielefeld: transcript.
Ueckmann, Natascha/Weiershausen, Romana (Hg.) (2015): Transkulturalität sur scène: Zum Theater in Frankreich und Deutschland um die Jahrtausendwende. Dossier der Zeitschrift Lendemains 40, Heft 160, 5-95.

PD Dr. Natascha Ueckmann
10-M83-2-P2-1 Antigone. Ein dramatischer Text und seine Adaptionen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW1 B0100 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 22.05.17 10:00 - 13:00 GW2 B1630
Do 29.06.17 09:30 - 10:00 GW1 B0100
Prof. Dr. Elisabeth Arend
10-M83-2-P2-2 Shakespeare's Canadian Sisters (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:15 - 15:45 SFG 2080 (2 SWS)

It is indeed interesting to see that over the past three decades an ever increasing number of Canadian playwrights has opted for Shakespeare's work as a theatrical site for cultural and socio-political encounters. Two of the most famous dramatists in that field are Ann-Marie MacDonald and Djanet Sears.
The aim of this course is to compare Ann-Marie MacDonald's both witty and humorous play Goodnight Desdemona (Good Morning Juliet) and Djanet Sears' serious drama Harlem Duet as both are rewritings of Shakespearean source texts. While Goodnight Desdemona sees a young Canadian scholar suddenly confronted with modified versions of Desdemona and Juliet, Harlem Duet offers a new look at ethnic, political, and cultural issues by rewriting Shakespeare's domestic tragedy Othello in the form of a thematic, not chronological prequel. The play is situated in Harlem in the present day as well as the years 1928 and 1860.

requirements:
• regular attendance and active participation
• in-depth knowledge of the reading material
• oral presentation (handout) or
• research in progress and final paper

Please note that prior enrolment via Stud.IP is mandatory.

texts:

MacDonald, Ann-Marie. Goodnight Desdemona (Good Morning Juliet). New York: Grove Press, 1998.

Sears, Djanet. Harlem Duet. Winnipeg: Scirocco Drama, 2002.

Prof. Dr. Norbert Schaffeld
10-M83-2-P2-3 "Black Studies, the Critique of Linear Time and/in Toni Morrison's Novel BELOVED (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 Externer Ort: Büro Frau Broeck (2 SWS) this class will begin in week two, due to a lecture of broeck at university graz
Prof. Dr. Sabine Bröck
ZPS 1-2-KS Performance Studies: KOPFSPRÜNGE. Kommunikation mit dem „Anderen“ erproben. Aufführungen und Performance (-Theorien) zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst
Performance Studies: Kopfsprünge. Performances and performance theories located between education, science and art
Auch Bestandteil des Zusatzstudiums Performance Studies. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.17 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de

Seminar
ECTS: 3-4

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 19:00 - 22:00 GW2 B2890 (4 SWS)

M.Ed. Sek/Ge und M.Ed. Gy/Ge
EW L6 (b)

M.Ed. GO
Umgang mit Heterogenität 1 (a)
Schwerpunkt: Interkulturelle Bildung

B.Sc. GO / B.A. BiPEb
Schlüsselqualifikation (a, b oder c)

Jörg Holkenbrink
Anna Maria Nadine Seitz, M.A.
ZPS 2-2-RZ Performance Studies: Regiesprachen und Zuschaukunst. Wege der Wahrnehmung und produktiver Umgang mit dem Fremden in der Begegnung mit dem Gegenwartstheater
Performance Studies: Languages of stage direction and “the art of being audience”. Towards perception and the productive coming to terms with Other in encountering contemporary theatre
Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.17 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de

Seminar
ECTS: 3-4

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 19:00 - 22:00 GW2 B2890 (4 SWS)

B.Sc. GO / B.A. BiPEB
Umgang mit Heterogenität 1 (b)

M.Ed. GO
GO3 c)

M.Ed. Sek/Ge und M.Ed. Gy/Ge
EW L6 (b)

Jörg Holkenbrink
Anna Maria Nadine Seitz, M.A.

Profilmodul III: Film 10-M83-2, Wahlpflichtmodul (2 von 3 Modulen)

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Sabine Broeck, Kontakt: broeck@uni-bremen.de

Es werden im Wechsel Veranstaltungen zu folgenden Bereichen angeboten: Transnationale Entwicklungen im europäischen und amerikanischen Film des 20. und 21. Jahrhunderts, insbesondere im postkolonialen Film.
Zugleich wird das analytisch-kritische Begriffs-Inventar der Filmwissenschaften vermittelt, mit Anleihen etwa aus der Semiologie und der Narratologie. Auch die unterschiedlichen Filmsprachen und -Stile, Genrekonventionen und ästhetischen Maßstäbe sind Gegenstände dieser Spezialisierung des Masterprogramms. Darüber hinaus werden Formen medialer Transgression (Inter- und Transmedialität) untersucht.

Achtung: Die CP-Zahlen einzelner Lehrveranstaltungen können von der Anzahl der im Modul zu vergebenden CP abweichen. Zu Beginn der LV informiert der/die Lehrende über die zu erwerbende CP-Zahl.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-76-6-GS-07 Key Topics in Cultural History: Bremen Dekolonisieren. (Wie) Geht Das?: Recherche - Kreation - Dokumentation / Key Topics in Cultural History: Decolonize Bremen. (How) Does it work?: Research - Creation - Documentation (in englischer Sprache)
INPUTS-Artist in Residence Nadja Ofuatey - Alazard

Seminar

Einzeltermine:
Mi 05.04.17 10:15 - 13:45 GW2 A3390 (CIP-Labor FB 10)
Mi 26.04.17 10:15 - 13:45 GW2 A3390 (CIP-Labor FB 10)
Mi 03.05.17 10:15 - 13:45 GW2 A3390 (CIP-Labor FB 10)
Mi 10.05.17 10:15 - 13:45 GW2 A3390 (CIP-Labor FB 10)
Mi 17.05.17 10:15 - 13:45 GW2 A3390 (CIP-Labor FB 10)
Mi 24.05.17 10:15 - 13:45 GW2 A3390 (CIP-Labor FB 10)

Bremen Dekolonisieren. (Wie) Geht das?
Recherche – Kreation – Dokumentation

»Zum Dekolonisierungsprozess gehören das Erinnern, das Aussprechen, das Gedenken und das Überwinden«, so die Ingeborg-Bachmann Preisträgerin Sharon Dodua Otoo kürzlich in einem Interview. Der Ruf »Decolonize!« ist in den letzten Jahren in etlichen deutschen Städten zu vernehmen. Auch in der Hansestadt Bremen gibt es eine Reihe von Initiativen und Akteur*innen, die eine Dekolonisierung der Stadt fordern und umsetzen wollen.

Wie lassen sich entsprechend die Spuren der kolonialen Geschichte in der Stadt, aber auch die Geschichten des Widerstands sichtbar(er) machen? Welche zivilgesellschaftlichen, bildungspolitischen, stadtpolitischen, künstlerischen Perspektiven und Praktiken sind notwendig, um den angestrebten Dekolonisierungsprozess zu vertiefen?

Die Teilnehmer*innen des Blockseminars erstellen gemeinsam ein Recherchedesign, um dann in Arbeitsteilung die relevanten Bremer Akteur*innen in Verwaltung und Zivilgesellschaft zu befragen sowie die (de)kolonialen Erinnerungsorte der Stadt zu (be)suchen. So entsteht eine polyphone Collage aus Texten und Filmen.

Die gebürtige Schwarzwälderin Nadja Ofuatey-Alazard, Dipl. Journ., ist Kulturaktivistin, Produktionsmanagerin, Journalistin, Moderatorin und Filmemacherin. Jüngste Projekte umfassen u.a. die Veranstaltungs- und Filmreihe »ReMIX. Africa in Translation« (2016/17) sowie die Buchpublikationen »African Futures and Beyond. Visions in Transition« (co-ed, im Erscheinen), »Wie Rassismus aus Wörtern spricht. (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache« (co-ed 2011) und »200 Years Later … Commemorating the 200 Year Anniversary of the Abolition of the Transatlantic Slave Trade« (2008)

Decolonize Bremen. (How) Does it work?
Research – Creation – Documentation

»Decolonization means remembering, articulating, commemorating and overcoming«, thus Ingeborg-Bachmann Prize-Winner Sharon Dodua Otoo recently stated in an interview. Meanwhile, the call »Decolonize!« can be heard in numerous German cities. Likewise, in the Hanseatic town of Bremen a number of players and initiatives demand and strive for the decolonisation of their cityscape. Therefore, how can the traces of colonial history as well as anti- and de-colonial resistance be rendered (more) visible? Which perspectives and practices in the areas of civil society, education, politics and the arts are required to deepen processes of decolonisation? The participants of this block seminar jointly develop a research design in order to identify and interrogate stakeholders and their agendas in civil society and administration and visit relevant sites linked to Bremen’s colonial past and (de)colonial present. Thus results a polyphonic collage of texts and films.

Nadja Ofuatey-Alazard, Dipl. Journ., is a Black Forest born cultural activist, production manager, journalist, moderator and filmmaker. Her recent projects and publications include the event- and film series »ReMIX. Africa in Translation« (2016/17), the books »African Futures and Beyond. Visions in Transition« (co-ed, in publication), »Wie Rassismus aus Wörtern spricht. (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache« (co-ed 2011) and »200 Years Later … Commemorating the 200 Year Anniversary of the Abolition of the Transatlantic Slave Trade« (2008)

Nadja Ofuatey-Alazard
10-78-6-C2b-1 Adaptaciones cinematográficas: clásicos españoles de la posguerra La familia de Pascual Duarte (Camilo José Cela/Ricardo Franco), La colmena (Camilo José Cela/Mario Camus) + Los santos inocentes (Miguel Delibes/Mario Camus)
BA; MEd; TnL

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 15:30 SFG 2060 (2 SWS)

Adaptaciones cinematográficas: clásicos españoles de la posguerra
(La familia de) Pascual Duarte (Camilo José Cela/Ricardo Franco), La colmena (Camilo José Cela/Mario Camus) + Los santos inocentes (Miguel Delibes/Mario Camus)

En el seminario analizaremos y compararemos tres novelas españolas famosas de la posguerra y sus adaptaciones cinematográficas: La familia de Pascual Duarte (1942) de Camilo José Cela presenta un juego sutil con los paratextos y la autobiografía fingida de un asesino múltiple que éste redacta desde su celda de muerte. En La colmena (1951), del mismo autor, el cuál recibió en 1989 el premio Nobel de Literatura, en cambio, se suman episodios al modo de vidas cruzadas; la acción se sitúa en los años cuarenta en Madrid. La trama de Los santos inocentes (1981) de Miguel Delibes se ubica en los años sesenta y trata de la explotación de peones. El modelo genérico subyacente de la novela social se deconstruye a nivel del contenido por la venganza de un retrasado mental y a nivel discursivo a través de técnicas de subjetivación y por la oralidad fingida.
El módulo requiere una constante participación activa, una ponencia oral y un trabajo escrito. Para obtener los créditos, los estudiantes del BA + MEd + Vertiefungsmodul TnL tienen que presentar una ponencia en clase y elaborarla después por escrito en español: 25.000 caracteres, 6 CP. La fecha límite de entrega del trabajo escrito es el 31.08.2017.
El programa detallado se colocará previamente en Stud IP y se presentará, discutirá y modificará en la primera sesión; inscríbanse por favor previamente en Stud IP.
Para poder asistir al seminario hay que aprobar en la primera sesión una prueba de acceso sobre la novela La colmena de Cela.

Lectura preparatoria:
Cela, Camilo José: La colmena, ed. de Jorge Urrutia, Madrid: Cátedra (LH 300)
Cela, Camilo José: La familia de Pascual Duarte
Delibes, Miguel: Los santos inocentes
Recomiendo comprarse estas novelas.
A lo largo del curso deben juntarse para mirar las tres adaptaciones; en la Mediathek encontrarán los DVDs.

Prof. Dr. Sabine Schlickers
10-M83-2-P1-3 Zeit in Literatur und Film. Konzepte und Repräsentationen.

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 13:45 GW1-HS H1010 GW2 B1632 (4 SWS)

In vier Schritten soll die Beschäftigung mit dem Seminarthema vorgehen: Am Anfang (1.) steht die Frage nach Positionen der Zeitphilosophie bzw. Zeitreflexion von der Antike bis zur Gegenwart, um dann (2.) nach Phänomenen der Zeitlichkeit zu fragen, bevor im dritten Schritt (3.) literarische und filmische Zeit-Repräsentationen untersucht werden. Die ersten beiden Fragen werden auf dem ersten gemeinsamen Workshop des Projektplenums bearbeitet und durch die Grundsatztexte ergänzt, die den anderen am Projekt beteiligten Veranstaltungen zugrunde gelegt werden. Systematisch gesehen, kommen im Zusammenhang der Zeit-Repräsentationen einmal Genre-Zusammenhänge (z.B. Science-Fiction oder historischer Roman) oder thematisch orientierte Zugänge in den Blick - Marcel Prousts Recherche oder Thomas Manns Zauberberg sind hier ebenso wichtige Referenztexte wie Virginia Woolfs Mrs. Dalloway. Sie werden in Auszügen gelesen. Besondere Beachtung sollen abschließend (4.) die literarischen und filmischen Verfahren finden, die Zeitlichkeit in Texten oder Filmen generieren und in sie, auch ohne Bezug zu der Zeit-Thematik, einschreiben. Dabei können Filme des Meisters der Plansequenz, Theo Angelopoulos, ebenso zur Sprache kommen wie Filme der Nouvelle Vague. In diesem letzten Zusammenhang ist geplant, die Untersuchungsperspektive auch auf afrikanische Texte / Filme auszuweiten, um nach kulturellen Spezifika von Zeitwahrnehmung bzw. Zeitdarstellung zu fragen.
Ein detaillierter Arbeitsplan sowie eine Textauswahl werden ab Ende der KW 12 über studIP zugänglich sein.
Hinweise zur Durchführung:
Hier eine Übersicht über die zeitliche Planung: Projekt-Plenums-Sitzungen sind [P] markiert: [21.4.P], 28.4., 5.5., 12.5., 19.5., 9.6., 16.6., 23.6., [30.6. P], 7.7. -
Der erste Termin ist der 21.4. – bis dahin sollen sie die hochgeladenen Texte gelesen haben.
Sie können in diesem 4-stündigen Seminar, das 12 CP ergibt, entweder ganz auf Literatur oder ganz auf Film hin ihre Leistungen erbringen oder aber je 6 CP für die beiden Module. Für 12 CP müssen sie folgende Leistungen erbringen: 2 Kurzbeiträge plus 1 Hausarbeit; für 6 CP pro Modul können Sie entweder 1 Kurzbeitrag plus 1 Hausarbeit (im Modul Literatur z.B.) oder aber nur 1 Kurzbeitrag (im Modul Film z.B.).
Sollten Sie bereits jetzt Interesse an einer speziellen Frage, Text oder Film haben, kontaktieren Sie mich gern, z.B. in meiner Sprechstunde am 15.3. oder per mail.

Prof. Dr. Elisabeth Arend
10-M83-2-P1-4 Transmediales Erzählen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:15 - 13:45 SFG 2060 (2 SWS)

Das Seminar taucht in die Tiefen transmedialer Texte ein. Was ist hierunter zu verstehen? Wohin geht der Tauchgang? Und wonach wird genau getaucht? Wie sieht der Schatz aus, der zur Oberfläche gefördert werden soll? Das wollen wir gemeinsam anhand aktueller Beispiele aus Kunst und Kultur erforschen. Der anzutreffende Erzählstrom überschreitet dabei mediale Grenzen – von Literatur (Text) über Film (Animation, Doku) und Theater (Performanz) bis zu Game (Virtual Reality), Internet (Web) und Projektionskunst (Videomapping) – und verläuft zwischen Fakt und Fiktion. Wir richten unsere Taucherbrillen insbesondere auf vorbeischwimmende Fragen zur „Zeit“, die in diesem Semester thematisch in einem interdisziplinären Forschungsprojekt mit weiteren Veranstaltungen des Studiengangs angelegt sind. Halten Sie Ihre Smartphones zum Abtauchen bereit!
Die regelmäßige Teilnahme am Seminar sowie an der Auftakt- und Abschlussveranstaltung des „Zeit“-Projekts wird erwartet (21.04. + 30.06.).
Materialien werden über studIP sowie über den Semesterapparat in der Unibibliothek zugänglich gemacht. Die Anmeldung über studIP wird vorausgesetzt.

Anja-Magali Trautmann
10-M83-2-P1-6 Repräsentation von Straße in Literatur und Film
für TN an dem Belgorod-Austausch

Seminar

nach Vereinbarung. Raum: GW2 B3320.

Prof. Dr. Elisabeth Arend
10-M83-2-P3-1 Zeit und Film. Theorien und Methoden der transnationalen Filmanalyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)

Der klassische Hollywoodfilm bevorzugt chronologische Handlungsstränge, um möglichst gradlinige Erzählungen hervorzubringen (Bordwell et al). Die Zeitorganisation des populären Kinos findet ein Pendant in westlichen Vorstellungen linearer Zeitlichkeit. Eine transnationale Analyse kann jedoch zeigen, dass weder westliche Konzeptionen noch filmische Inszenierungen linearer Zeitlichkeit universelle Geltung beanspruchen können. Vielmehr werden diese Konstrukte von Fortschritts- und Modernisierungs¬ideologien getragen, die das „Andere“ in einen Bereich der Zeitlosigkeit und Stagnation versetzen. Anhand ausgewählter Filmbeispiele wollen wir verschiedene Ausprägungen filmischer Zeitlichkeit nachvollziehen und in einem transnationalen Analyserahmen kritisch befragen.

Dr. Karin Esders-Angermund

Schlüsselqualifikationenmodul 10-M83-2, Wahlpflichtmodul, ECTS (Credit Points): 3 CP

Modulbeauftragte: Dr. Ute Siewerts, Kontakt: siewerts@uni-bremen.de

Achtung: Die CP-Zahlen einzelner Lehrveranstaltungen können von der Anzahl der im Modul zu vergebenden CP abweichen. Zu Beginn der LV informiert der/die Lehrende über die zu erwerbende CP-Zahl.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M83-2/3-SQ-3 "Zeit" - transdiziplinäre Zugänge
(Workshop mit zwei Blockveranstaltungen)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 08:00 - 16:00 SFG 2010
Fr 30.06.17 10:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2
Prof. Dr. Elisabeth Arend
Prof. Dr. Sabine Bröck
Dr. Karin Esders-Angermund
Anja-Magali Trautmann
Jörg Holkenbrink
Marc Renaud Dauen

MASTER-STUDIENGANG: 1./2. STUDIENJAHR, 2./3. SEMESTER

Praxismodul II: Sprache/Theater/Film 10-M83-2/3, Wahlpflichtmodul, ECTS (Credit Points): 12 CP

Praxismodul II a: Sprache

Modulbeauftragte: Ina Schenker, Kontakt: ina.schenker@uni-bremen.de

Aus den nachfolgend aufgeführten Lehrveranstaltungen müssen insgesamt 12 CP gesammelt werden.

Das Praxismodul II umfasst 12 CP. Es geht um die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten zu: Vorbereitung und Realisation einer Theaterproduktion, eines Kurzfilms, Videoclips oder Hörspiels in den angebotenen Fremdsprachen (englisch, französisch oder deutsch); praktische Erfahrungen auf den Gebieten Regie- und Drehbuch, Regieassistenz, Schauspiel, Kamera, Fragen zur Rezeption des Theaterstücks oder des Films einschließlich möglicher Einführungen bzw. Diskussionsforen für Schulklassen; Problemfelder des "Darstellenden Spiels".

Achtung: Die CP-Zahlen einzelner Lehrveranstaltungen können von der Anzahl der im Modul zu vergebenden CP abweichen. Zu Beginn der LV informiert der/die Lehrende über die zu erwerbende CP-Zahl.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-76-4-D2/WD2-02 Key Topics in Cultural History: Hollywood Orientalism (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)

This course aims to provide students with a critical perspective on Hollywood films that deal with and at the same time construct an imaginary "orient". We will deal with basic features of orientalism and postcolonial theory, film theory and film analysis. Using a number of examples we will engage in a a discussion of Hollywood's orientalism: How is the "east" visualized, how are femininity, masculinity, and sexuality presented, how is interracial romance portrayed and restricted? What kind of fears and anxieties, desires and wishes are hidden behind the narrative and visual schemes of the films?

The participation in the course "Exemplary Screenings-Screening Examples" (General Studies / Schlüsselqualifikation / Global Education) is highly recommended.

The course includes weekly reading assignments and requires active participation in discussions based on a thorough preparation of the required reading and film viewing. In addition, you must always bring at least one question or comment about the required reading with you to class (in hard copy). Students will give an oral presentation including a handout and may write a term paper.

A reader with course material will be made available at the beginning of the class. You will also find a choice of books on reserve shelf in the SUuB, 3rd floor.

Please note that prior enrollment via Stud.IP is mandatory

Dr. Karin Esders-Angermund
10-76-4-D2/WD2-21 Key Topics in Cultural History: Screening America at War: Filmic Representations of Armed Conflict in US Culture (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)

War is one of the most fundamental topics of US cinema. Since most American conflicts are fought overseas, movies provide images of events that few Americans experience for themselves, thus creating a kind of surrogate war experience. At the same time, combat films are highly artificial constructs that employ a set of cinematic conventions to affect the audience’s emotions through spectacle. As a result, war movies are never objective; their scope ranges from patriotic propaganda pieces to scathing critiques of war’s inhumanity.

This course will explore film as a central cultural arena wherein discourses on armed conflict are negotiated. The seminar’s main focus will lie on the field of representation: What filmic devices are used to portray America’s wars on screen? How do war films influence each other through intertextual referencing? How do these films perpetuate or challenge concepts of gender? How do they portray enemies, and in contrast, what does this portrayal tell us about America’s self-image? How do combat movies affect collective memories of past wars? And finally, what does the representation of a certain conflict on film tell us about the socio-cultural background of its time?

Requirements:
• Regular attendance and active participation
• In-depth knowledge of the reading materials
• Oral presentation and/or term paper

Please note that prior enrollment via Stud. IP is mandatory.

Katalina Kopka
Prof. Dr. Norbert Schaffeld (Mentor)
10-76-4-SP2-07 Culture and Communication g (in englischer Sprache)
"'No (wo)man is an island'?"

Übung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) GW2 B1580 (2 SWS)

The name for this new class is adapted from John Donne, a poet and theologian, a contemporary of William Shakespeare: “No man is an Island, entire of it self.” Donne comments how one person’s actions and fate can affect each of us, as fellow-members of “Mankind” – a key idea when we consider how the world, political blocs, and countries are – or should be – governed, and our role in this as citizens and voters: a central issue as Germany and France prepare to elect their national governments, the UK Parliament readies itself to vote on the whole Brexit process, the intentions of the recently elected US President for his country and the globe at large become clearer, and the media proclaim the arrival of a ‘post-truth’ world.
Recent behaviour by electorates in the western world has underlined how many people are increasingly questioning the extent to which the political system of their country is in fact democratic and representative. Does it guarantee democratic elections (and what does this actually mean)? Does it genuinely reflect the will of ‘the people’ (and which ‘people’ – are majorities and minorities equally fairly represented)? In those cases where the country belongs to a political bloc, are political decisions affecting the bloc taken in a representative and truly effective manner? Is it “government of the people, by the people, and for the people” (Abraham Lincoln, 1863)? Or does ‘The Establishment’ run everything in an inscrutable, unaccountable manner, with meaningless elections held every now and then to appease the voters? CAN we – the voters, individually and collectively – actually affect anything and bring about meaningful change (e.g. through referendums)? In a nutshell, are we forced to choose between true democracy and effective, efficient government?
Using mini-presentations, a collection of key readings, and our own critical faculties, we will examine different forms of government and governance during the first half of the semester to assess in each case what are the good aspects, at least in theory; what is potentially dangerous or dysfunctional about each form; and what problems could arise (perhaps have arisen) in reality. This will enable us to conclude whether the form of government can actually function, under what conditions and with what consequences for a country and its people. (For example, what is the difference between ‘representative democracy’ and ‘direct democracy’, and can a system that makes considerable use of referendums truly function?) Finally, we will attempt to answer the question why a given system appears to function in one country and not in another.
In the second part of the semester, everyone will give a further mini-presentation, this time on a topic of your own choosing; I will provide you with some suggestions emerging from the ideas discussed in the first half, but personal preferences and wishes can also be discussed and agreed upon! This will in effect be a ‘dress rehearsal’ for your SP2 module exam presentation, i.e. you can ‘road-test’ what you are planning to do and receive feedback from the class and me, as you work up the actual exam presentation. And a reflective essay will draw together everything you have learnt about good, effective academic writing, as well as pointing to what areas you should work on in your semester abroad before writing your BA dissertation in your final BA semester.
You will thus be furthering your English-language speaking, listening, reading and writing skills, building on lessons learnt in the previous three semesters to help you help yourself in the Aufbaumodul exam, during your study semester abroad, and when working on your BA dissertation (no matter in what language!). In particular, we will look closely at what elements make for a GOOD, PROFESSIONAL presentation. Thus, the communicative and also soft skills you acquire will be invaluable in ‘life after completing BA studies’ as well: much of the work we will be doing on recipient-orientated structure and communication strategies will be equally valid in any communication situation, no matter in what language or country: a well-structured essay, presentation or simply ‘message’ is well-structured, no matter whether in English, Spanish, Swahili or Klingon!!!
Please note that since this is an Übung (and you cannot “übe” if you are not present…!), you will be required to actively attend class regularly (80% of class meetings). Insufficient preparation with no convincing reason (teacher’s definition!) means you have not completed the preparation aspect of the module requirements, and so will result in your failing the class.
REGISTRATION: Initial provisional registration for this class via Stud.IP will close at 4 p.m. on Wednesday, 15th March, 2017 (Studienkommission E-SC ruling). If MORE than 23 people have signed up for it by the deadline, I will inform the ‘lucky’ 23 that are definitely IN the class who they are, and ask them to confirm they are definitely participating by a set deadline a few days later. Anyone else who has registered will be put on the waiting list. Any places that are still open will be filled at the Practical-Language ‘Börse’ at 3 p.m. on the afternoon of Friday, 31st March, when I assume I will have some information to give you about spaces in most – hopefully all – C&C classes; I will add the room for the ‘Börse’ here on Stud.IP when this has been arranged. NOTE: If you are a genuine ‘hardship case’ and can only attend THIS C&C class, send me an email or see me in an office hour WELL IN ADVANCE OF 15th March with clear evidence why you should be given preferential treatment regarding admission to this class, and why none of the other ULS2 classes are remotely possible for you. Warning: I have heard MANY stories down the years, and require very good proof!

Michael Claridge, M.A., Dip.Ed.
10-77-4-B3a-1 Unité thématique : langue et littérature

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 08:30 - 10:00 GW2 B2880 (2 SWS)
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 SH D1020 (2 SWS)
Sylvain Saura
10-78-4-B3-1 Thematische Einheit I (Landeswissenschaft)

Seminar
ECTS: 2, für TnL 6 oder 12 CP

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4330 (2 SWS)
Jose Maria Diaz de Leon de Luna
10-78-4-B3-2 Thematische Einheit II (Literatur)

Seminar
ECTS: 2, für TnL 6 oder 12 CP

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 GW2 A4020 (2 SWS)
Jose Maria Diaz de Leon de Luna

Praxismodul II b: Theater

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Elisabeth Arend, Kontakt: earend@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-77-6-C4-1 Jouer et s'exprimer en francais (atelier de théâtre)

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 19:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (4 SWS)

Einzeltermine:
Sa 20.05.17 08:00 - 12:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 20.05.17 12:00 - 20:00 MZH 1380/1400
So 21.05.17 08:00 - 12:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
So 21.05.17 12:00 - 20:00 MZH 1380/1400
Bernard Ginsbourger ((LB))
10-M83-2/3-PRAII-T-1 English Theatre Workshop (in englischer Sprache)

Übung
ECTS: 3-18

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 22:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) GW2 B3850
wöchentlich Mi 18:00 - 22:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

Einzeltermine:
Mi 22.02.17 18:00 - 22:00 GW2 B1410
Mo 27.02.17 14:00 - 22:00 GW2 B1410
Mo 03.04.17 18:00 - 22:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mo 10.04.17 18:00 - 22:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mo 24.04.17 18:00 - 22:00 GW2 B3850
Mo 01.05.17 10:00 - 22:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Mo 08.05.17 18:00 - 22:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 13.05.17 - So 14.05.17 (So, Sa) 10:00 - 22:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Mo 15.05.17 18:00 - 22:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 20.05.17 - So 21.05.17 (So, Sa) 10:00 - 22:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Mo 22.05.17 18:00 - 22:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Do 25.05.17 10:00 - 22:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 27.05.17 - So 28.05.17 (So, Sa) 10:00 - 22:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Mo 29.05.17 18:00 - 22:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)

This class is already taking place, although we may still need people to help e.g. as stage crew, musicians, technicians and publicity crew – if you are interested, contact me at the email address below.
I expect to offer a workshop (without performances) next Winter Semester. The next workshop working on a production will be in June/July 2018, with opportunities to audition and/or sign up for set design, costumes, PR, lighting/sound, music, make-up etc. in January 2018: contact me under claridge@uni-bremen.de in advance. BA students can get General Studies credit points for participation in these workshops; BA students working towards the lehramtsorientierter Abschluss can get Professionalisierungsbereich CPs for it. MA TnL students can combine this with “Theatre Workshop ‘Presentation & Performance’” to get 6, 12 or 18 credits points for their Praxismodul, depending on how much they invest in the project.
Please note that English-language skills at the B2 level (cf. Europarat Rererenzrahmen) are required of every participant; evidence of this (e.g. through one of the international certificates, or a certificate from the Fremdsprachenzentrum) must be submitted to Michael by anyone not already accepted into the BA “English-Speaking Cultures”, MEd English or Masters “Transnationale Literaturen” degree courses.

Michael Claridge, M.A., Dip.Ed.
10-M83-2/3-PRAII-T-2 Theatre Workshop 'Presentation & Performance' (in englischer Sprache)

Übung

Einzeltermine:
Fr 07.04.17 16:00 - 20:00 GW2 B2900
Fr 21.04.17 14:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Fr 28.04.17 16:00 - 20:00 GW2 B2900
Fr 05.05.17 14:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Fr 12.05.17 16:00 - 20:00 GW2 B2900
Fr 19.05.17 14:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Fr 26.05.17 16:00 - 20:00 GW2 B2900
Fr 02.06.17 14:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

Please see the description for 'English Theatre Workshop'

Michael Claridge, M.A., Dip.Ed.
ZPS 1-4-ST Performance Studies: Studio des Theaters der Versammlung zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst
Performance Studies: the \'Theater der Versammlung’s\' studio theatre located between education, science and art
Auch Bestandteil des Zusatzstudiums Performance Studies. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.16 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de

Seminar
ECTS: 4-12

Termine:
wöchentlich Mo 17:00 - 21:00 GW2 B1580 (2 SWS)
wöchentlich Mo 18:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)
wöchentlich Di 17:00 - 21:00 GW2 B1580 (2 SWS)
wöchentlich Di 18:00 - 21:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)

B.Sc. GO / B. A. BiPEB
Schlüsselqualifikation (a, b oder c)

M.Ed. Gy/Ge
EW L6 (b)

Jörg Holkenbrink
ZPS 2-2-FL Performance Studies: Forschendes Lernen mit dem Theater der Versammlung (Fortsetzungsveranstaltung)
Performance Studies: Explorative learning with the \'Theater der Versammlung\'
Bestandteil der ersten Teilqualifikation für das Fach "Darstellendes Spiel" an Bremer Schulen. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.17 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de

Seminar
ECTS: 3-6

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 17:00 - 20:00 GW2 B2890
Fr 28.04.17 17:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 29.04.17 11:00 - 17:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.
Sa 29.04.17 11:00 - 17:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Fr 12.05.17 17:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Fr 12.05.17 17:00 - 20:00 GW2 B2890
Sa 13.05.17 11:00 - 17:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 13.05.17 11:00 - 17:00 GW2 B1410
Sa 13.05.17 13:00 - 17:00
Fr 26.05.17 17:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Fr 26.05.17 17:00 - 20:00 GW2 B2890
Sa 27.05.17 11:00 - 17:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.
Sa 27.05.17 11:00 - 17:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 27.05.17 11:00 - 17:00 GW2 B2890
So 04.06.17 14:00 - 20:00 GW2 B2890
Fr 09.06.17 17:00 - 20:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.
Fr 09.06.17 17:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Fr 09.06.17 17:00 - 20:00 GW2 B2890
Sa 10.06.17 11:00 - 17:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 10.06.17 11:00 - 17:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.
Sa 10.06.17 11:00 - 17:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

M.Ed. Gy/Ge und M.Ed. Sek/Ge
EW L6 (b)

M.Ed. GO
GO3 c)

Jörg Holkenbrink

Praxismodul II c: Film

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Elisabeth Arend, Kontakt: earend@uni-bremen.de
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M83-2/3-PRAII-F-1 Produktion eines dokumentarischen Kurzfilms zu einer transnationalen Thematik

Seminar

Einzeltermine:
Sa 22.04.17 11:00 - 17:00 CIP Labor 3390
Sa 29.04.17 11:00 - 17:00 CIP Labor 3390
Sa 06.05.17 11:00 - 17:00 CIP Labor 3390
Sa 13.05.17 11:00 - 17:00 CIP Labor 3390
Sa 20.05.17 11:00 - 17:00 CIP Labor 3390
Sa 27.05.17 11:00 - 17:00 CIP Labor 3390
Sa 03.06.17 11:00 - 17:00 CIP Labor 3390
Sa 10.06.17 11:00 - 17:00 CIP Labor 3390
Marc Renaud Dauen

MASTER-STUDIENGANG: 2. STUDIENJAHR, 4. SEMESTER

Abschlussmodul: Masterthesis & Begleitseminar 10-M83-4, Pflichtmodul, ECTS (Credit Points): 33 CP

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Elisabeth Arend, Kontakt: earend@uni-bremen.de

Das Abschlussmodul umfasst ein Seminar sowie die mit der Masterthesis in Zusammenhang stehenden Arbeiten. Anhand der jeweils angebotenen Lehrgegenstände wird die kritische und theoriegeleitete Auseinandersetzung mit Fragen literarischer und filmischer Transnationalität fokussiert und dabei die Vorbereitung der Masterthesis reflektiert und begleitet. Das Abschlussmodul findet regelmäßig im SoSe statt. Nach Bedarf und Absprache findet eine 1SWS Veranstaltung auch im WiSe statt.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
10-M83-4-AM-1 Abschlussmodul: Begleitseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 19:30 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)
Prof. Dr. Elisabeth Arend

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)