Lehrveranstaltungen SoSe 2017

Fachbereich 09: Kulturwissenschaften

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General Studies und Schlüsselqualifikationen (Wahlpflichtbereich) - FB 09

Im außerschulischen Zwei-Fächer-Bachelorstudium erwerben Studierende neben fachwissenschaftlichen auch fachübergreifende Kompetenzen in Form der " General Studies".

Im Fachbereich 09 gliedern sich die General Studies im ZWEI-FÄCHER-BACHELOR in einen fachwissenschaftlichen Pflichtanteil (P) und einen Wahlpflichtbereich (WP). Die Verteilung der General Studies richtet sich nach den Vorgaben des Profilfaches (BA-Struktur ab WS 11/12); nähere Informationen dazu , siehe: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/bachelor.html

Für Studierende der Studiengänge mit LEHRAMTSOPTION (ab dem WS 11/12) gilt:
für die zu studierenden Schlüsselqualifikationen (3 CP) kann aus dem hier aufgeführten Angebot des Fachbereichs 09 (Module GS I-X) oder dem Angebot der Erziehungswissenschaften (http://www.fb12.uni-bremen.de) frei gewählt werden.
Eine Kombination von Veranstaltungen/Modulen aus beiden Bereichen ist dabei nicht möglich.

General Studies und Schlüsselqualifikationen am FB 09

Im außerschulischen Zwei-Fächer-Bachelorstudium erwerben Studierende neben fachwissenschaftlichen auch fachübergreifende Kompetenzen in Form der " General Studies".

Im Fachbereich 09 gliedern sich die General Studies im ZWEI-FÄCHER-BACHELOR in einen fachwissenschaftlichen Pflichtanteil (P) und einen Wahlpflichtbereich (WP). Die Verteilung der General Studies richtet sich nach den Vorgaben des Profilfaches (BA-Struktur ab WS 11/12); nähere Informationen dazu , siehe: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/bachelor.html

Für Studierende der Studiengänge mit LEHRAMTSOPTION (ab dem WS 11/12) gilt:
für die zu studierenden Schlüsselqualifikationen (3 CP) kann aus dem hier aufgeführten Angebot des Fachbereichs 09 (Module GS I-X) oder dem Angebot der Erziehungswissenschaften (http://www.fb12.uni-bremen.de) frei gewählt werden.
Eine Kombination von Veranstaltungen/Modulen aus beiden Bereichen ist dabei nicht möglich.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
GS FB 09

Lernfeld
N. N.

Benotung

Im Rahmen der General Studies können benotetet Leistungsnachweise (bspw. aus den Sprachkursen) eingebracht und damit für die Gesamtnote des Bachelorstudiums berücksichtigt werden. Es gibt aber keine Verpflichtung eine Note erwerben und einbringen zu müssen; i.d.R. sind Studienleistungen und die Lern-/Erfahrungsberichte in den GS NICHT benotet.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
Kontakt Studienzentrum
Bei allen Fragen zu General Studies und deren Anerkennung

Lernfeld

Juliane Schoppe & Marthe Heidemann
GW2 B 3885 & GW2 A 4740
Tel.: 0421 / 218 67511
E-Mail: studienzentrumfb9@uni-bremen.de
www.studienzentrumfb9.uni-bremen.de

N. N.

Modul GS I - Profilbildung im Fachbereich

Der Fachbereich 09 bietet mit diesem Modul Veranstaltungen zu einer persönlichen Profilbildung im Rahmen kulturwissenschaftlicher Felder an. Diese Themenbereiche zur Profilbildung werden aus der spezifischen Perspektive der Faecher heraus gebildet. Dementsprechend wurde in Kooperation mit anderen Fachbereichen und Institutionen die Veranstaltungsreihe "Culture4all" zum Thema „kulturelle Bildung“ gestaltet. Ein zweiter Schwerpunkt hat sich orientiert an den Bedarfen der Studierenden zum Thema "Studien- und Berufsorientierung" sowie Forschendes Studieren entwickelt.

Prüfungsleistung: gemäß Projekt/Veranstaltung
Anerkennung: von Lehrendem/Lehrender unterzeichneter "Leistungsnachweis" wird im Studienzentrum FB 09 gestempelt
Leistungspunkte: gemäß Projekt/Veranstaltung

A. Diversity-Schwerpunkt

Die nachfolgenden Veranstaltungen werden Ihnen im Rahmen des aus ForstA-Mitteln finanzierten Diversity-Schwerpunktes des FB09 angeboten.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-GS-3-19 Universität dis/abled? - Hochschulen in ihrem Umgang mit Behinderungen

Vorlesung

Einzeltermine:
So 24.01.16 18:00 - 20:00
Sa 30.01.16 18:00 - 20:00
Di 08.11.16 18:00 - 20:00
Di 29.11.16 18:00 - 20:00

08.11.16 , 18-20h „Barrierefreie Uni Bremen:
Anspruch – Realität – Visionen“
Podiumsdiskussion
Moderation: Anneliese Niehoff, Leitung Ref. 04: Chancengleichheit / Antidiskriminierung
ReferentInnen:
Prof. Eva-Maria Feichtner, Beauftragte für Inklusives Studieren
Prof. Cordula Nolte, creative unit homo debilis
Prof. Yasemin Karakasoglu, Konrektorin für Internationalität & Diversität
Nina Pfeifer & Vanessa Katzmann, Studierende, Interessengemeinschaft Handicap
Kassandra Ruhm, Betriebliche Sozialberatung

29.11.16, 18-20h „Das Leistungsprinzip
(Meritokratie): Schlüssel oder Barriere auf dem Weg zu einer Inklusiven Uni?“
Vortrag & Diskussion
Referentin: Viktoria Nicole Przytulla, Uni Bremen, Projekt InWi

24.01.17, 18-20h Modelle einer inklusiveren Universität. Im Fokus: Hörsensible Uni Oldenburg
ReferentInnen: Martin Podszus, Mareike Grundmann

30.01.17, 18-20h Teilhabe an der Forschung – inklusive Ansätze zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Impulsvorträge
ReferentInnen:
Prof. Mathilde Niehaus, Prof. Thomas Kaul, Uni Köln, Projekt PROMI
Viktoria Nicole Przytulla, Uni Bremen, Projekt InWi

Ergänzende Veranstaltungen sowie die Abstracts zu den Vorträgen finden Sie unter:
www.uni-bremen.de/diversity/aktuelles

Prof. Dr. Yasemin Walda Karakasoglu, M.A.
Dr. Margrit E. Kaufmann

B. Culture4all

Die nachfolgenden Veranstaltungen werden Ihnen im Rahmen des "Culture4all"-Schwerpunktes angeboten, der von Prof. Dr. Maria Peters (Studiendekanin und Professorin für Kunstpädagogik FB09) verantwortet und von Frau Anke Fischer organisiert wird. Siehe auch den Blog zu den Lehrveranstaltungen: https://culture4allbremen.wordpress.com/
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
ZPS 1-2-KS Performance Studies: KOPFSPRÜNGE. Kommunikation mit dem „Anderen“ erproben. Aufführungen und Performance (-Theorien) zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst
Performance Studies: Kopfsprünge. Performances and performance theories located between education, science and art
Auch Bestandteil des Zusatzstudiums Performance Studies. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.17 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de

Seminar
ECTS: 3-4

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 19:00 - 22:00 GW2 B2890 (4 SWS)

M.Ed. Sek/Ge und M.Ed. Gy/Ge
EW L6 (b)

M.Ed. GO
Umgang mit Heterogenität 1 (a)
Schwerpunkt: Interkulturelle Bildung

B.Sc. GO / B.A. BiPEb
Schlüsselqualifikation (a, b oder c)

Jörg Holkenbrink
Anna Maria Nadine Seitz, M.A.
ZPS 1-4-ST Performance Studies: Studio des Theaters der Versammlung zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst
Performance Studies: the \'Theater der Versammlung’s\' studio theatre located between education, science and art
Auch Bestandteil des Zusatzstudiums Performance Studies. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.16 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de

Seminar
ECTS: 4-12

Termine:
wöchentlich Mo 17:00 - 21:00 GW2 B1580 (2 SWS)
wöchentlich Mo 18:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)
wöchentlich Di 17:00 - 21:00 GW2 B1580 (2 SWS)
wöchentlich Di 18:00 - 21:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)

B.Sc. GO / B. A. BiPEB
Schlüsselqualifikation (a, b oder c)

M.Ed. Gy/Ge
EW L6 (b)

Jörg Holkenbrink
ZPS 2-2-FL Performance Studies: Forschendes Lernen mit dem Theater der Versammlung (Fortsetzungsveranstaltung)
Performance Studies: Explorative learning with the \'Theater der Versammlung\'
Bestandteil der ersten Teilqualifikation für das Fach "Darstellendes Spiel" an Bremer Schulen. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.17 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de

Seminar
ECTS: 3-6

Einzeltermine:
Fr 28.04.17 17:00 - 20:00 GW2 B2890
Fr 28.04.17 17:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 29.04.17 11:00 - 17:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.
Sa 29.04.17 11:00 - 17:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Fr 12.05.17 17:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Fr 12.05.17 17:00 - 20:00 GW2 B2890
Sa 13.05.17 11:00 - 17:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 13.05.17 11:00 - 17:00 GW2 B1410
Sa 13.05.17 13:00 - 17:00
Fr 26.05.17 17:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Fr 26.05.17 17:00 - 20:00 GW2 B2890
Sa 27.05.17 11:00 - 17:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.
Sa 27.05.17 11:00 - 17:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 27.05.17 11:00 - 17:00 GW2 B2890
So 04.06.17 14:00 - 20:00 GW2 B2890
Fr 09.06.17 17:00 - 20:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.
Fr 09.06.17 17:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Fr 09.06.17 17:00 - 20:00 GW2 B2890
Sa 10.06.17 11:00 - 17:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 10.06.17 11:00 - 17:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.
Sa 10.06.17 11:00 - 17:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

M.Ed. Gy/Ge und M.Ed. Sek/Ge
EW L6 (b)

M.Ed. GO
GO3 c)

Jörg Holkenbrink
ZPS 2-2-RZ Performance Studies: Regiesprachen und Zuschaukunst. Wege der Wahrnehmung und produktiver Umgang mit dem Fremden in der Begegnung mit dem Gegenwartstheater
Performance Studies: Languages of stage direction and “the art of being audience”. Towards perception and the productive coming to terms with Other in encountering contemporary theatre
Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.17 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de

Seminar
ECTS: 3-4

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 19:00 - 22:00 GW2 B2890 (4 SWS)

B.Sc. GO / B.A. BiPEB
Umgang mit Heterogenität 1 (b)

M.Ed. GO
GO3 c)

M.Ed. Sek/Ge und M.Ed. Gy/Ge
EW L6 (b)

Jörg Holkenbrink
Anna Maria Nadine Seitz, M.A.

Modul GS II - Angebote zur Studien- und Berufsorientierung

Die nachfolgenden Lehrveranstaltungen, Workshops, Infoveranstaltungen werden exklusiv für die Studierenden des Fachbereichs 09 angeboten, um spezifische überfachliche Schlüsselqualifikationen oder Anregungen zur beruflichen Orientierung zu erlangen.

Prüfungsleistung: gemäß Ankündigung der Veranstaltung, i.d.R. KEINE Benotung möglich
Anerkennung: Studienzentrum FB 09, Praxisbüro FB 09, Veranstalter/in
Leistungspunkte: gemäß Ankündigung der Veranstaltung
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
07-B35-2-27-01 Einführung in die BWL
Basics of Business and Management

Vorlesung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mi 19.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B1820
Mi 26.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B1820
Mi 17.05.17 12:00 - 14:00 GW2 B1820
Mi 07.06.17 12:00 - 14:00 GW2 B1820
Mi 28.06.17 12:00 - 14:00 GW2 B1820

Selbstlernveranstaltung - nähere Information über Stud.IP

www.lemex.uni-bremen.de

Prof. Dr. Jörg-Rainer Freiling
09-54-4-MGS Strategie-Werkstatt
Angebot für alle Studierenden uniweit ab dem 4. Semester

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Do 06.04.17 14:00 - 17:00 VWG 1590
Do 11.05.17 14:00 - 17:00 VWG 1590
Do 01.06.17 14:00 - 17:00 VWG 1590
Do 06.07.17 14:00 - 17:00 VWG 1590
Do 03.08.17 14:00 - 17:00 VWG 1590
Do 28.09.17 14:00 - 17:00 VWG 1590

Achtung: Die angegebenen Uhrzeiten verstehen sich s.t. (sine tempore)!

Gehen Ihnen im Studienalltag auch mal die klugen Strategien aus? Zum Beispiel Hausarbeiten tatsächlich abzuschließen, für Prüfungen rechtzeitig zu lernen, Uni und Privatleben zu jonglieren– vielleicht mit Kindern, Behinderung oder Erkrankung – und beim Umgang mit Lehrenden und Kommilitonen?
Wir bieten einen vertrauensvollen Rahmen (5–12 Teilnehmer und Teilnehmerinnen) der gegenseitigen Hilfe, in dem Schwierigkeiten zielführend erkannt und gelöst werden. Dabei wenden wir eine erprobte Coaching-Methode namens kollegiale Beratung an.
Studierende können bei uns nicht nur das Beratungsangebot annehmen, sondern erhalten auch Einblicke und eine praktische Einführung in das Moderieren einer kollegialen Beratung. Nach der erfolgreichen Teilnahme können wir ggf. auch bestätigen, dass jemand eine kollegiale Beratung moderiert hat.

Die angegebenen Uhrzeiten sind sine tempore (s.t.), d.h. wir fangen um 14:00 an.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung können Sie für die General Studies 3 CP erwerben. Für genauere Infos wenden Sie sich bitte an uns.

Dr. Gabriele Richter
Dr. Ingrid Zondervan
09-GS-3-1 Was macht mich aus - wo will ich hin?
What am I here for - and where to go?

Seminar
ECTS: 4

Einzeltermine:
Do 06.04.17 12:15 - 13:15 SFG 3070
Fr 21.04.17 10:00 - 16:00 SFG 3070
Fr 05.05.17 10:00 - 16:00 SFG 3070
Fr 19.05.17 10:00 - 16:00 GRA2 0080
Fr 02.06.17 10:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3
Fr 16.06.17 10:00 - 16:00 FVG M0160
Fr 30.06.17 10:00 - 16:00 SFG 3070

Was macht Dich aus? Wo willst Du hin? Und welches sind die nächsten konkreten Schritte hinein in Dein Berufsleben?
Wer die eigenen Ziele, Wünsche und Talente kennt und ausreichend benennen kann, wird es leichter haben mit den Entscheidungen zur anstehenden Berufswegplanung umzugehen.
In diesem Seminar geht es um die schrittweise Entdeckung und Formulierung der ganz persönlichen Fähigkeiten und Vorstellungen, um so den weiterführenden Berufsweg nach den ganz individuelln Potentialen ausrichten und entwicklen zu können. Am Ende der Reihe werden Experteninterviews geführt und mit Unterstützung der Gruppe weiterführende Schritte in die Praxis geplant und angeregt.

Nicole Kahrs ist Initiatorin für Sinnstiftung und Potentialentfaltung, Unternhemerin, Projekt- und Organisationsentwicklerin, Trainerin und Moderatorin, professionelle Sinnsucherin und Begleiterin bei Fragen zur Lebensweggestaltung. Als Entwicklungsbegleiterin und Coach arbeitet sie mit Methoden der Transaktionsanalyse, dem Lasalle-Institut-Modell sowie Elementen aus dem Naturcoaching und der Visionssuche.

Die Teilnahme an der Vorbesprechung am 06.04. ist Voraussetzung für den Besuch des Seminars!

Dipl.-Sozw. Nicole Kahrs
09-GS-3-2 Online-Journalismus und Glaubwürdigkeit - warum auch Berichterstattung im Netz keinen doppelten Boden hat
Online Journalism and Credibility

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Sa 22.04.17 - So 23.04.17 (So, Sa) 10:00 - 17:00 MZH 5210
Sa 29.04.17 - So 30.04.17 (So, Sa) 10:00 - 17:00 MZH 1450

Online-Journalismus und Offline-Journalismus: Zwei getrennte Welten?
Wie muss ich schreiben und sprechen, welche Bilder brauche ich, um in beiden Bereichen meine Botschaft medien- und adressatengerecht umzusetzen?

Wenn der Journalist ?ber sein Angebot die Nachfrage schafft - wie ist die Zukunft von Offline-Angeboten und von Online-Angeboten?

Was ist eine Nachricht und was ist keine? Warum der Nachrichtendruck im Netz nur durch journalistische Kompetenz kompensiert werden kann.

Mit diesen und anderen Fragestellungen besch?ftigt sich das Blockseminar "Online-Journalismus". Mit selbstverfassten Interviews zu vorgegebenen Themen werden Live-Situationen vor dem Mikrofon und vor laufender Kamera simuliert. Die TeilnehmerInnen erarbeiten sich in der Interaktion durch praktische Erfahrung, wie Berichterstattung funktioniert und die Basis f?r Online-Journalismus ist.

Wie unterscheiden sich Texte und Bilder f?rs Internet von anderen Produktionen? Wie schaffe ich es, einen maximalen Inhalt in minimal vorhandenem Raum zu pr?sentieren, ohne dass die Inhalte verloren gehen?

Das Seminar vermittelt fundierte Grundlagen f?r die selbstsichere, glaubw?rdige und stilsichere journalistische Arbeit im Internet vom Blog ?ber Social Media bis zum Webtext. Die Arbeitsweise von Contentmanagement-Systemen spielt dabei ebenso eine Rolle, wie die Grundlagen des Medien-und Urhebererrechts.

Helmut Stapel
09-GS-3-3 Projekte & Events professionell und effizient planen und durchführen
Projects and Events: How to plan, organize and execute them efficiently and professionally

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Fr 19.05.17 12:00 - 17:00
Sa 20.05.17 - So 21.05.17 (So, Sa) 10:00 - 18:00

"Ein Projekt ist eine zeitlich befristete, relativ innovative und risikobehaftete Aufgabe von erheblicher Komplexität, die aufgrund ihrer Schwierigkeit und Bedeutung meist ein gesondertes Projektmanagement erfordert".
(http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/projekt.html, 06.12..2013)

Das kann aber auch Spaß machen!
Um Projekte und Events erfolgreich zu planen und durchzuführen hilft ein Methodenkoffer mit unterschiedlichen Instrumenten. Diese Instrumente werden im Seminar vorgestellt und - abgestimmt auf die Bedarfe aller Teilnehmenden - anwendungsorientiert genutzt.

Inhalte der Veranstaltung:
* Konzeption / Management / Steuerung eines Projekts / Events
* Zielanalyse
* Budgetierung / Finanzierung
* Interne und ggf. externe Kommunikation
* Zeitmanagement

Andrea Kuhfuß
09-GS-3-4 Journalistisches Schreiben: Von der Recherche zum Bericht / Artikel

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Sa 06.05.17 10:00 - 17:00 taz, Pieperstraße 7
So 07.05.17 10:00 - 17:00 GW2 B3850
Sa 20.05.17 10:00 - 17:00 taz, Pieperstraße 7

Journalisten und Journalistinnen sollten so schreiben können, dass ihre Texte auch tatsächlich gelesen werden. Dazu muss man nicht besonders talentiert sein, sondern einige einfache Grundregeln kennen und beherrschen. Diese werden im Seminar geübt und beim Schreiben eines Artikels angewendet. Von einem lebendigen und gleichzeitig verständlichen Schreibstil profitieren auch diejenigen, die später nichts "mit Medien machen" wollen. Leser_In von Zeitungen, Blogs, Literatur etc. sollten die Teilnehmenden allerdings sein.

Eiken Bruhn
09-GS-3-5 Journalistisches Schreiben für EinsteigerInnen

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Fr 09.06.17 10:00 - 17:00 FVG M0160
Sa 10.06.17 10:00 - 17:00 taz, Pieperstr. 7, 28195 Bremen
Sa 17.06.17 10:00 - 17:00 taz, Pieperstr. 7, 28195 Bremen

Journalist_Innen müssen ihre recherchierten Geschichten so aufschreiben, dass die Leser_Innen sofort in den Text gezogen werden, alles verstehen und bis zum Schluss am Ball bleiben - und sei das Thema auch noch so sperrig. Auf welche Weise kann das gelingen? Dieser Workshop gibt Einsteiger_Innen Antworten auf diese Fragen und einen Überblick über journalistische Formate wie Nachrricht, Reportage und Interview.
Die Teilnehmer_Innen brauchen nicht zwingedn Vorerfahrung, sollten sich aber schon für journalistische Geschichten interessieren, sollten also lesen - seien es Zeitungen, Magazine, Blogs oder Nachrichtenseiten. Der Workshop basiert auf der Mitarbeit, den Fragen und Wünschen der Teilnehmer_Innen. Es ist daher unerlässlich, dass von allen die drei Termine wahrgenommen werden.
Im Vordergrund stehen praktische Übungen und direktes Feedback, denn in der Theorie allein lässt sich journalistisches Schreiben nicht vermitteln. Für die Sitzungen in der Bremer taz Redaktion und in der Uni brauchen die Studierenden daher eigene Laptops. Sie müssen außerdem Zeit einplanen, um außerhalb des Seminars eine selbst gewählte Geschichte zu recherchieren und zu schreiben, die dann in der letzten Sitzunmg besprochen wird.

Die Dozentin ist Soziologin und freie Journalistin. Sie arbeitet als Chefin vom Dienst bei der taz in Hamburg und als Online-Redakteurin beim NDR in Hamburg. Ihr Handwerk hat sie an der Hamburg Media School, durch freie Mitarbeit etwa bei tagesschau.de und durch Praktika wie bei der dpa in Johannesburg oder dem Kultuweltspiegel gelernt.

Ilka Kreutzträger
09-GS-3-6 Beziehungen aufbauen - wie Sie durch Netzwerken über Social Media zum ersten Job finden
How to find your first job by networking via Social Media

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Sa 08.04.17 10:00 - 16:00 GW2 B2880
Sa 06.05.17 10:00 - 16:00 GW2 B2880

Das vollständige Seminar umfasst die beiden Präsenztermine am 8. April und am 6. Mai von 10 - 16 Uhr. In der vierwöchentlichen Zwischenzeit bekommen Sie die Aufgabe, sich ein kleines berufliches Netzwerk von mindestens 3 Personen oder mehr aufzubauen. Hierzu müssen Sie für die vierwöchentliche Zwischenzeit etwas Zeit einplanen - die zugehörige Netzwerk-Methode dafür lernen Sie im Seminar. Im Vorfeld des Seminars legen Sie sich bitte ein Profil auf XING und LinkedIn an, da Sie im Seminar sofort damit arbeiten werden. Im Seminar bekommen Sie individuelles Feedback und Verbesserungsvorschläge zu Ihrem Profil.

Als AbsolventIn der Geisteswissenschaften kennt man das folgende Szenario nur zu gut: Nach dem Studienabschluss flattert oft eine Standardabsage nach der anderen mit der Post herein.
Noch nicht einmal zum Vorstellungsgespräch wurde man eingeladen...

Wäre die Sache anders gelaufen, hätte es vor der Bewerbung schon einen Kontakt zum Unternehmen, zum Museum, zur NGO, zur Abteilung des öffentlichen Dienstes, etc. gegeben. Inzwischen werden
über 50% der Jobs in Deutschland über berufliche Netzwerke vergeben - noch bevor es überhaupt zu einer öffentlichen Stellenausschreibung kommt.

Doch wie bekomme ich als AbsolventIn tragfähige Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern?

In dieser Veranstaltung lernen Sie:

wie Sie über Social-Media-Kan?le und Online-Portale potentielle Arbeitgeber besser kennenlernen und einordnen können.
wie Sie über Xing, Facebook, twitter & Co mit Mitarbeitern Ihres Wunscharbeitgebers in Kontakt treten können.
wie Sie Kontakte pflegen und eine Stellenbeschreibung noch vor ihrer Ausschreibung bekommen.

Britta Enders
09-GS-3-7 Kunst und Kultur kommunizieren und managen

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 12:00 - 17:00
Sa 22.04.17 - So 23.04.17 (So, Sa) 10:00 - 18:00

„Die Aufgabe des Kulturmarketing ist, Kultur am Leben zu erhalten, sie zu übersetzen und zu kommunizieren sowie den Künstlern den Freiraum zu geben, den sie für ihr Anliegen brauchen.“ (Reimann, Rockweiler: Handbuch Kulturmarketing. Cornelsen, Berlin 2005, S. 30)

Und wie funktioniert das in wirklich?

Das Seminar vermittelt den Teilnehmenden praxisorientiert Wissen und Werkzeuge rund um das Thema Kulturmarketing/Kulturkommunikation. Im Fokus steht dabei die Anwendung unterschiedlicher Tools zur Analyse der Persönlichkeit der Kultur-UnternehmerInnen und die Analyse der Möglichkeiten zur Positionierung des eigenen Produkts oder Projektes auf dem Markt.

Inhalte der Veranstaltung
* Potential- und Zielanalyse
* Zielpräzisierung
*Konkurrenz-, Umwelt-, Beschaffungs- und Nachfrageanalyse.
* Kommunikation intern und extern * Sponsoring

Andrea Kuhfuß
09-GS-3-8 Individuell bewerben

Seminar
ECTS: 1

Einzeltermine:
Fr 19.05.17 - Sa 20.05.17 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00 SFG 3070

Alles, was Sie für Ihre persönliche und schriftliche Bewerbung wissen müssen.
Zielgruppe: Masterstudierende, BA-Studierende ab 3./4. Semester des Fachbereich 09.

Simone Caemmerer
09-GS-3-9 "Googelst Du noch oder recherchierst Du schon?" Fachinformationen für die Kulturwissenschaften (FB09) im Internet
09-GS-3-24

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mi 12.04.17 14:00 - 18:00
Mi 26.04.17 14:00 - 18:00
Mi 03.05.17 14:00 - 18:00

Wozu brauche ich im Zeitalter von Google überhaupt noch Bibliothekskataloge und Datenbanken? Was sind überhaupt die genauen Unterschiede? Und wie kann ich meine Literatur sinnvoll verwalten, damit ich nicht den Überblick verliere? In diesem Seminar soll ein Überblick über die wichtigsten Kataloge, Fachdatenbanken und Fachportale in den Kulturwissenschaften gegeben werden. In praktischen Übungen werden wir zudem verschiedene Recherchestrategien erlernen und anwenden. Insgesamt werden so in dem Seminar fächerübergreifend grundlegende Methoden und Fertigkeiten der inhaltlichen Recherche im Studium vermittelt. Je nach Leistung konnen bis zu 3 CP erworben werden. Die MindesteilnehmerInnenzahl liegt bei 5, die maximale bei 22 Studierenden.

Dr. Joachim Drews
09-GS-3-11 Erfolgreich Studieren

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mi 24.05.17 10:00 - 14:00 SFG 0150
Mi 31.05.17 10:00 - 14:00 SFG 0150
Mi 07.06.17 10:00 - 14:00 SFG 0150
Mi 14.06.17 10:00 - 14:00 SFG 0150

Dieses Seminar umfasst alle wichtigen Faktoren, die ausschlaggebend sind für erfolgreiches Studieren: Motivation, Zeitplanung, Selbstorganisation, Lernstrategien, Selbstregulations- und Konzentrationstechniken. Indem Sie Ihre aktuell angewandten Studienstrategien reflektieren, können Sie gut funktionierende Strategien weiter optimieren sowie durch neue Impulse gezielt erweitern - und so Ihre persönlichen effektiven Methoden für ein erfolgreiches Studium entwickeln.
Die Seminarinhalte werden über verschiedene Methoden vermittelt: Gruppenarbeit, Einzelreflexion, Diskussion, praktische Übungen und fachlicher Input.

Es besteht die Möglichkeit, über die Präsenz im Seminar und eine anschließende schriftliche Ausarbeitung 3 ECTS zu erwerben. Inhalt dieser Ausarbeitung ist u.a. die Umsetzung und Evaluation einer konkreten Zeitplanung. Näheres wird im Seminar erläutert.

Dr. rer. nat. Ulrike Holzwarth
09-GS-3-12 Geschäftsmodelle und Management von Non-Profit-Organisationen und Social Businesses

Seminar
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SpT C4180 (9.9 SWS)

In dem wöchentlichen, interdisziplinären Seminar werden die Besonderheiten von Organisationen beleuchtet, deren Hauptaufgabe nicht die Maximierung von Gewinnen, sondern die Lösung von gesellschaftlichen Problemen ist. NPOs, NGOs oder auch Social Businesses gewinnen zunehmend an Bedeutung - doch was unterscheidet diese Organisationsformen von klassischen Unternehmen?
Mit Hilfe des Business-Model-Canvas (https://strategyzer.com/canvas/business-model-canvas) werden wir die Besonderheiten dieses wirkungsorientierten Organisationen herausarbeiten und die Herausforderungen, die sich insbesondere im Management stellen, beleuchten.

Dipl. Oec. Nils Dreyer ist Gründer und Geschäftsführer der Hilfswerft gemeinnützige GmbH mit Sitz in Bremen und Oldenburg. Die Hilfswerft führt deutschlandweit Veranstaltungen zu Thema Social Entrepreneurship durch, insbesondere um Absolventen und Gründer für das Feld zu begeistern - siehe http://www.hilfswerft.de. Zudem ist Nils Dreyer Mit-Initiator des Social Entrepreneurship Stammtisch in Bremen.

Dipl.-Oec. Nils Dreyer
09-GS-3-14 Von Studierenden für Studierende: Wissenschaftliches Schreiben begleitet durch Schreibcoaches

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Sa 17.06.17 11:00 - 15:00 SFG 1030
Mo 10.07.17 10:00 - 14:00 SFG 1030

Die Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden des FB 09. Sie wird von zwei studentischen Schreib-Coaches geleitet. Ziel ist es, den Studierenden systematisch ein methodisches wie technisches Instrumentarium an die Hand zu geben für generelle Grundlagen von wissenschaftlichem Schreiben. Es wird hier ein Veranstaltungsformat von Studierenden für Studierende geboten, daher werden die Seminarinhalte prozessual in Absprache mit den Teilnehmenden bedarfsgerecht angepasst. Grundsätzlich gliedert sich die Veranstaltung in zwei Teile:
(1) eine Blockeinführung in die Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens
(2) eine weitere Veranstaltung , die den Studierenden die Möglichkeit zur Bearbeitung und Lösung konkreter Fragen und Probleme bietet, die während der individuellen Schreibprozesse für Arbeiten, Essays, Blogeinträge u.a. Formen des wissenschaftlichen Schreibens im laufenden Semester auftreten.

Britta Petersen (Projektverantwortliche)
09-GS-3-15 Die hohe Kunst des Fundraisings - Mittelbeschaffung für Startups und Organisationen: Schwerpunkt NGO'S und Social Business

Seminar
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1-HS H1010 (2 SWS)

In diesem wöchentlichen, interaktiven Seminar werden die verschiedenen Möglichkeiten des Fundraisings (u.a. Crowdfunding, Spenden, Unternehmenskooperationen, Charity Shopping, Merchandising, Hybrid-Finanzierung, Social Impact Bonds) analysiert & deren Bedeutung bewertet.
Gemeinnützige Unternehmen und soziale Institutionen sind immer mehr auf die exzellente Professionalisierung bei der Mittelbeschaffung angewiesen. Im Seminar werden anhand echter Daten und spannender, realer Problemstellungen von Sozialunternehmen & gemeinnützigen Institutionen der Prozess des Fundraising und die zur Verfügung stehenden Werkzeuge intensiv beleuchtet. Abschließend können die Teilnehmer die Inhalte für echte Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Fundraising-Aktivitäten gemeinnütziger Institutionen anwenden.


Sönke Burkert ist Gründer & Co-Geschäftsführer der Hilfswerft gGmbH mit Sitz in Oldenburg und Bremen und tätig als Unternehmensberater für Digitalstrategien. Er hat selber mehrere Unternehmen gegründet, gewann in diesem Zuge auch Europas höchstdotierten Gründerpreis und unterstützt heute als (Social) Business Angel Startups und Sozialunternehmen der Region. Die Hilfswerft ( http://www.hilfswerft.de ) ist auch Initiator des Social Entrepreneurship Stammtisch in Bremen und fördert bundesweit insbesondere mit universitären Veranstaltungen das soziale Unternehmertum.

Soenke Burkert
FZHB 0629 Für Studierende des Fachbereiches 9: Englisch für die Qualifizierung im Studium (acknowleged as UNIcert III course, part 1 of 3) (C1.1) (in englischer Sprache)
Eingangsniveau: B2.2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:30 - 12:00 GW2 A3060 (FZHB Selbstlernzentrum) (2 SWS)


Mahaesvary Kayser

Modul GS III - Ausgewählte Fachveranstaltungen

Fuer den "Blick über den Tellerrand" des BA-Curriculums können die Studierenden hier u.a. aus den Veranstaltungen des Fachbereichs 09 auswählen. Nach Absprache zwischen Studierenden und den jeweiligen Lehrenden koennen auch Veranstaltungen anderer Fachbereiche besucht werden.

Anmeldung: Die Veranstaltungsorganisation erfolgt ueber StudIP.
Prüfungsleistung: aktive Teilnahme an der Lehrveranstaltung (ggf. Referat, schriftliche Ausarbeitung)
Anerkennung: von Lehrendem/Lehrender unterzeichneter "Leistungsnachweis" wird entweder in den Institutssekretariaten gesiegelt oder im Studienzentrum FB 09 gestempelt
Leistungspunkte: i.d.R. 2 CP (keine Note), kann nach Umfang der Arbeit und Absprache mit dem/der Lehrenden variieren
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
03-ME-899.99a In data we trust: Fairness, accountability and transparency (in englischer Sprache)

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 16:00 MZH 1090 Kurs

Einzeltermine:
Mo 31.07.17 - Do 03.08.17 (Mo, Di, Mi, Do) 10:00 - 18:00 SFG 1070 (Schulungsraum Dez. 5)

Modul "Spezielle Themen der Angewandten Informatik".

Juliane Jarke, PhD
Hendrik Heuer
08-31-GS-8 Zwischen Realität und Phantasie. Realitätscharakter und Realitätsebenen in Kunst und Film
Between Reality and Imagination. The Reality Character and Levels of Reality in Art and Film

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 20:00 GRA2 0080

Die Veranstaltung fängt am 03.05.2017 an.

Aufgrund der neuen Technologien gewinnt in unserer Zeit das Thema der virtuellen Realitäten zunehmend an Bedeutung. Im Zuge des Fortschritts der entsprechenden Technik werden sowohl das Potenzial als auch die Gefahr virtueller Realitäten immer dringlicher diskutiert. Dahinter steckt häufig eine Grundfrage: Was ist real, was ist virtuell? Wird man in der Zukunft in der Lage sein, zwischen den beiden zu unterscheiden?
Diese Fragen sind der Ausgangspunkt der Veranstaltung, die allerdings darüber hinaus geht und ein noch komplexeres Thema behandelt: die Mischung von Realität und Phantasie. Dabei will das Seminar zeigen, dass „andere“ oder „alternative“ Wirklichkeiten nicht erst Gegenstand unserer technisierten Zeit sind, sie beschäftigten schon Künstler längst vergangener Epochen. Bereits im Spätmittelalter hat sich in der Kunst eine Tendenz herauskristallisiert, übernatürliche Situationen als visuelles sowie greifbares Erlebnis darzustellen. Mit den Mitteln des Detailrealismus und des Illusionismus erreichten die Künstler eine vorher ungekannte Mischung aus Realitätsebenen, die sich in späteren Zeiten bis zum Medium Film fortgesetzt hat. Hier nutzen Drehbuchautoren und Regisseure Filme, um politische, gesellschaftliche, technische und individuelle Situationen oder eine Kombination davon zu interpretieren, ja zu transzendieren.
Nach einer kurzen Einleitung mit der Analyse von Kunstwerken vom Mittelalter bis heute wird das Seminar eine Reihe ausgewählter Filme aus Ost-, Westeuropa und den USA behandeln, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Mischung von Realitäten aufzuzeigen. Trotz der unterschiedlichen Stoffe des jeweiligen Filmes lautet die These, dass die Mischung von Realem, Übernatürlichem und Phantastischem sowohl ein überzeitliches als auch ein interkulturelles Phänomen ist.

Dr. Stavros Vlachos
09-30-01-B Ringvorlesung: Geschichte der Philosophie II
Lecture series History of Philosophy, Part II

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SFG 0150 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 23.06.17 14:00 - 18:00 SFG 2030
Fr 30.06.17 14:00 - 18:00 SFG 2030
Mi 04.10.17 - Fr 06.10.17 (Mi, Do, Fr) 14:00 - 18:00

Diese Vorlesung ist ein besonderes Angebot, das in dieser Art nur an ganz wenigen anderen Universitäten zu finden ist: Sie gibt einen Überblick über Themen, Theoriekonzeptionen und Lebenswerke einer Auswahl wichtiger Autoren aus der langen Geschichte der Philosophie. Die Vorlesung hat zwei Teile. Im Wintersemester werden Epochen von der griechischen Antike bis zu Kant vorgestellt, das nächste Sommersemester führt vom deutschen Idealismus bis zur Gegenwart. Die Veranstaltung findet als Ringvorlesung statt, d.h. die einzelnen Sitzungen werden von verschiedenen Lehrenden bestritten. So kann man die Lehrenden des Instituts für Philosophie kennenlernen und sich mit unterschiedlichen Zugangsweisen und Denkstilen in der Philosophie vertraut machen. Die Ringvorlesung gibt zugleich auch Einblicke in die abendländische Kultur- und Geistesgeschichte. Die Vorlesung und zugehörige Tutorien bilden das Modul B 5 (Einführung in die Geschichte der Philosophie), das durch eine mündliche Modulprüfung im Anschluss an das Sommersemester abgeschlossen wird.
Am Beispiel herausragender Denker werden historische Bedingtheiten und institutionelle Rahmenbedingungen der Philosophie, aber auch der innere Zusammenhang und die Entwicklung philosophischer Problemstellungen und Lösungsvorschläge thematisiert. Der historische Überblick soll es leichter machen, systematische Themen und Seminarveranstaltungen zu einzelnen Autoren aus der Geschichte der Philosophie einzuordnen und ihre Gedanken zu verknüpfen. Die Teilnahme an der Modulprüfung erfordert eine kontinuierliche und intensive Vor- und Nachbereitung der Sitzungen der beiden Semester. Dazu werden Materialien bereitgestellt, die in den Tutorien vertieft werden können.
Die Ringvorlesung kann auch von TeilnehmerInnen anderer Fächer im Rahmen der General Studies belegt werden. Natürlich sind auch alle willkommen, die sich für die Geschichte der Ideen unabhängig von Creditpoints und Studienordnungen interessieren.

Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
Prof. Dr. Georg Mohr
Svantje Marei Guinebert
Dr. Frank Kannetzky
Anne Christina Thaeder
Prof. Dr. Manfred Stöckler
09-30-12-B Einführung in die formale Logik
Introduction to formal logic

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B1170
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B1170
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 0150 (2 SWS)
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B1580

Einzeltermine:
Di 10.10.17 10:00 - 12:00 SFG 1030

Die Vorlesung führt in die Klassische Logik (Aussagenlogik und Prädikatenlogik erster Stufe) und ihre hauptsächlichen Darstellungsformen (semantischer und axiomatischer Aufbau, System des natürlichen Schließens), die Metatheorie der Logik sowie Grundideen nichtklassischer Logiken ein. Neben der Vermittlung formaler Fähigkeiten werden auch philosophische Aspekte der Logik und ihrer Anwendungen eine Rolle spielen. Der Besuch der begleitenden Tutorien wird dringend empfohlen. Außerdem sind Übungsblätter zu bearbeiten.

Dr. Frank Kannetzky
09-30-22-B Nietzsche: Also sprach Zarathustra
Thus spoke Zarathustra

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 IW3 0210 (4 SWS)

Einzeltermine:
Di 18.10.16 12:00 - 14:00 SFG 1020
Di 07.02.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 14.02.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 21.02.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 28.02.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 07.03.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 14.03.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 21.03.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 28.03.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Mi 04.10.17 16:00 - 18:00 GW2 B3770

Dieser Klassikerkurs wird aufgrund der Besonderheit des Zarathustra über das Winteresemester 16/17 hinaus fortgesetzt. Die Teilnahme ist freiwillig und kann nicht angerechnet werden. Sollte jemand aus reinem Interesse mitmachen wollen, bitte ich um Kontaktaufnahme unter: thaeder@uni-bremen.de


Mit vereinten Kräften und vielen Augen wollen wir uns an Nietzsches Zarathustra wagen; an das Buch für Alle und Keinen. Ohne Vorkenntnisse ist es mindestens so unverständlich wie faszinierend und vermutlich werden wir uns auch in diesem Seminar nicht auf die „richtige“ Interpretation dieses Klassikers einigen können. Davon möge sich aber keiner abschrecken lassen! Mit oder ohne Vorkenntnisse soll es für alle Interessierten die Möglichkeit geben, ihr Nietzsche-Verständnis durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion dieses Klassikers zu erweitern. Wir wollen uns zusammen die Zeit nehmen, um seine Hauptgedanken (Tod Gottes, Umwertung aller Werte, Übermensch, Wille zur Macht und die ewige Wiederkehr des Gleichen) mithilfe von anderen ausgewählten Schriften und Kommentaren zu verstehen und uns gemeinsam mit Nietzsche fragen, ob dies eigentlich möglich ist.

Echtes Interesse, die Bereitschaft zum intensiven Lesen und zum Diskutieren der Texte sowie aktive Mitarbeit (auch in Form von Referaten) werden von allen Teilnehmenden erwartet. Wir werden ausschließlich mit Texten aus der Kritischen Studienausgabe arbeiten. Die Texte werden über Stud.IP bereitgestellt.

Anne Christina Thaeder
09-30-24-B Humanistische Ethik (Erich Fromm)
Humanistic Ethics (Erich Fromm)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2010 (2 SWS)

In den 1930er Jahren, im Zusammenhang der Formierung der Kritischen Theorie am Frankfurter Institut für Sozialforschung, entwickelt Erich Fromm (1900–1980) das Konzept einer „analytischen Sozialpsychologie“. Einsichten der Marxschen Gesellschaftstheorie und der Freudschen Psychoanalyse miteinander verbindend, zielt es ab auf ein Verständnis des Bedingungsverhältnisses von menschlicher Psyche und gesellschaftlicher Lebenspraxis. In den unten aufgeführten Büchern entwickelt Fromm dieses Konzept zu einer Theorie des „Gesellschafts-Charakters“ weiter. Gleichzeitig wird der Ertrag humanistischer Anthropologie und Ethik für eine kritische Gesellschaftstheorie aufgezeigt.
Im Seminar werden Fromms wichtigste Texte zu diesem Projekt (s.u.) gemeinsam durchgearbeitet.

Teilnahmevoraussetzung ist die kontinuierliche Mitarbeit in den Seminarsitzungen, regelmäßige Lektüre zur Vorbereitung der Seminarsitzungen und die Bereitschaft zur Übernahme einer Präsentation zwecks Einführung in einen Textabschnitt.

Erwartet wird, dass jede_r Teilnehmer_in die mit * versehenen beiden Bücher besitzt (der Kaufpreis liegt unter € 10), die im Stud.IP bereitstehenden Texte herunterlädt und in jeder Sitzung die Texte gelesen und vor sich liegen hat.

Für den Erwerb eines Leistungsnachweises (schriftlicher Prüfungsbestandteil im Modul B4) ist eine 6- bis 8-seitige Hausarbeit bis spätestens 15.09.2017 vorzulegen.
Näheres ist in den Modulbeschreibungen nachzulesen (http://www.philosophie.uni-bremen.de/fileadmin/redak_philo/Bachelor_2011_12/BA-Philosophie-Modulbeschreibungen-11-07-11.pdf).

Textgrundlage

Quellentexte:

Im Stud.IP herunterzuladen:
Fromm, Erich (1932), „Über Methode und Aufgabe einer analytischen Sozialpsychologie. Bemerkungen über Psychoanalyse und historischen Materialismus“, in: Zeitschrift für Sozialforschung, Leipzig, 1, 1932, S. 28-54
Fromm, Erich (1941), Die Furcht vor der Freiheit, München: dtv, S. 103–215.

Anzuschaffen:
*Fromm, Erich (1947), Psychoanalyse und Ethik. Bausteine zu einer humanistischen Charakterologie, Mün-chen: dtv (die aktuellste Auflage).
*Fromm, Erich (1955), Wege aus einer kranken Gesellschaft. Eine sozialpsychologische Untersuchung, Mün-chen: dtv (die aktuellste Auflage).

Sekundärliteratur:

Marcuse, Herbert (1955), Triebstruktur und Gesellschaft. Ein philosophischer Beitrag zu Sigmund Freud, Frankfurt/M: Suhrkamp, 1979, „Epilog“, S. 234–269 [im Stud.IP herunterzuladen]

Prof. Dr. Georg Mohr
09-30-26-B Mentale Einstellungen und kommunikative Akte
Mental attitudes and communicative acts

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mi 12:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 12.07.17 12:00 - 16:00 SFG 2010

Das Seminar soll eine Einführung und einen Überblick zu modernen Bemühungen um die Klärung fundamentaler Begriffe der Philosophie des Geistes und der Theorie kommunikativer Sprechakte im Rahmen der analytischen Philosophie geben.
Dabei wird an der Differenz zwischen objektivem Zukommen eines Wahrheitswertes und unterschiedlichen subjektiven Einstellungen zum Zukommen eines Wahrheitswertes angeknüpft. Die unterschiedlichen subjektiven Verhältnisse zum objektiven Wahrheitswert drücken sich in unterschiedlichen Arten des Zuschreibens eines solchen in mentalen und kommunikativen Einstellungen und Akten aus.
Hauptgegenstand des Seminars wird die Erörterung und Explikation von Begriffen mentaler und kommunikativer Einstellungen und Akte sowie deren gegenseitige Bezogenheit sein. Im Mittelpunkt werden dabei folgende Arten von mentalen bzw. kommunikativen Einstellungen und Akten stehen:
  • Konstative Einstellungen und Akte (Feststellung, Fürwahrhalten, Glaube, Wissen, Zustimmung, Behauptung etc.),
  • Voluntative Einstellungen und Akte (Wunsch, Absicht, Befürchtung, Versprechen, Drohung, Aufforderung etc.)
  • Axiologische Einstellungen und Akte (mentale und kommunikative Wertungen unterschiedlicher Art, Fürgut-, Fürschlechthalten, Gutheißen, Verdammen etc.).

Darauf aufbauend werden logische Beziehungen zwischen Aussagen über mentale Einstellungen und mentale Akte untersucht. In diesem Zusammenhang wird auch zu erörtern sein, worauf sich mentale Einstellungen und Akte beziehen, was deren Gegenstände sind. Es wird untersucht werden, welche logischen Konsequenzen mit unterschiedlichen Beschreibungsarten (explizite, implizite, de dicto-, de re-Beschreibungen) verbunden sind und in welchem Verhältnis derartige Beschreibungsarten zu Bewusstheit, Dispositionalität und Unbewusstheit von mentalen und kommunikativen Einstellungen und Akten stehen.

Eingebettet in die skizzierten Zusammenhänge wird auf folgende Themen eingegangen werden:
  • Die Theorie der Ethik des Glaubens und die deontologische Glaubensauffassung.
  • Gibt es unaufrichtige mentale Einstellungen oder Akte, ist Selbstbetrug möglich?
  • Die Standardanalyse des Wissens, nach der Wissen als gerechtfertigter wahrer Glaube gilt.
  • Das Gettier-Paradoxon, in dem aufgezeigt wird, dass die Standardanalyse des Wissens auch in Fällen falschen Glaubens und unzutreffender Begründung zu Wissenszuschreibungen kommt.
  • Das Moore-Paradoxon, in dem gezeigt wird, dass aus begrifflichen Gründen nicht Beliebige Sätze behauptet werden können.
  • Aufrichtige und unaufrichtige kommunikative Akte (Lüge und ihre Bewertungen, Offenheit, Irrtum, Manipulation und Betrug, Verlässlichkeit).

Literatur

GETTTIER, E. L.: Is Justified True Belief Knowledge?, in: Griffith 144–146.
GRIFFITH, A. (ed.): Knowledge and Belief, Oxford 1967, 1968, 1973 etc.
IWIN, A. A.: Grundlagen der Logik von Wertungen, Berlin 1975.
KREISER, L./GOTTWALD, S./STELZNER, W. (Hrsg.): Nichtklassische Logik, Berlin 1988, 1991, 181–224.
KUTSCHERA, F. VON: Einführung in die Logik der Normen, Werte und Entscheidungen, Freiburg/München 1973.
LAUX, A./WANSING, H. (eds.): Knowledge and Belief in Philosophy and Artificial Intel-ligence, Berlin 1995.
LENZEN, W.: Glauben, Wissen und Wahrscheinlichkeit, Wien/New York 1980.
PHILIPP, P.: Logisch-philosophische Untersuchungen, Berlin/New York 1998.
SCHOPENHAUER, A.: 1864/2012, Die Kunst, Recht zu behalten. Eristische Dialektik, Zürich 2012)
SEARLE, J. R.: Sprechakte, Frankfurt a.M. 1971.
STELZNER, W.: Die Logik der Zustimmung. Historische und systematische Perspektiven epistemischer Logik. Mentis-Verlag: Paderborn 2013.

Prof. Dr. Werner Stelzner
09-30-27-B Einführung in die Erkenntnistheorie
Introduction to Epistemology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 24.06.17 10:00 - 16:00 SFG 2070

Was ist und wozu dient Erkenntnistheorie? Was können wir wissen? Auf welche Weise lassen sich Überzeugungen begründen? Was besagt der erkenntnistheoretische Skeptizismus und welche Argumente lassen sich gegen ihn ins Feld führen?
In diesem Seminar werden wir uns mit ausgewählten Fragen und Argumenten der Erkenntnistheorie auseinandersetzen, um darüber möglichst zu einer ersten Übersicht über Themen und Positionen innerhalb dieser klassischen Disziplin der theoretischen Philosophie zu gelangen. Aus einer analytischen Einstellung heraus werden wir systematische Sachfragen in den Vordergrund stellen, dabei aber immer wieder auch klassische Antworten aus der Philosophiegeschichte besprechen.

Svantje Marei Guinebert
09-30-28-B Zum Begriff der Moral
On the concept of morals

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 2010 (2 SWS)

Im Seminar sollen anhand verschiedener Texte von der Antike bis in die Gegenwart das Problemfeld der Ethik und Moralphilosophie bestimmt und verschiedene Zugänge und Formen moralischer Begründung und Argumentation im Umriss erarbeitet werden. Das Ziel ist dabei nicht die spezielle Kenntnis einzelner Ansätze der Ethik, sondern ein topologisches Wissen sowie ein Problembewusstsein, welches ein Verständnis konkreter ethischer bzw. moralphilosophischer Ansätze erst ermöglicht, indem der Sinn der Frage(n) klarer wird, auf welche diese antworten.

Teilnahmevoraussetzung ist regelmäßige, gründliche Lektüre der Seminarliteratur und Beteiligung an der Seminardiskussion sowie die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten und Protokollen oder zur Übernahme der Gestaltung einer Sitzung.

Dr. Frank Kannetzky
09-30-52-A Ideologie, Aufklärung, Ideologiekritik
Ideology, enlightenment, critique of ideology

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 1020 (2 SWS)

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“ (Kant). Was aber hindert Menschen daran, ihre Vernunft zu gebrauchen und Vorurteile abzulegen? Könnte es nicht sein, dass Vorurteile systematisch reproduziert werden und daran hindern, überhaupt die richtigen Fragen zu stellen, so dass der selbständige Vernunftgebrauch gar nicht erst in Gang kommen kann? Seit der Antike gibt es den Verdacht, dass das menschliche Vernunftvermögen systematischen Verzerrungen ausgesetzt ist. Entsprechend findet man von Platon (Höhlengleichnis) bis ins 20. Jahrhundert verschiedene Ansätze einer Theorie des falschen Bewusstseins und der, z.T. gezielten, Produktion von Ideologie (als kollektiver Form verkehrten Bewusstseins, der sich das Individuum kaum entziehen kann – weshalb es nach Adorno im Falschen nichts Richtiges geben könne). Im Seminar wollen wir einige dieser Ansätze und Folgerungen daraus diskutieren.

Teilnahmevoraussetzung ist regelmäßige, gründliche Lektüre der Seminarliteratur und Beteiligung an der Seminardiskussion sowie die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten und Protokollen oder zur Übernahme der Gestaltung einer Sitzung.

Dr. Frank Kannetzky
09-30-53-A Philosophie der Kunstinterpretation
Philosophy and the interpretation of art

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 2010 (2 SWS)

Die Philosophie der Kunstinterpretation beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen, die sich in Bezug auf die Interpretation von Kunstwerken stellen, zum Beispiel: Wenn es bessere und schlechtere Interpretationen von Werken gibt, woran lässt sich deren Güte bemessen? Gibt es mehrere oder nur eine korrekte Interpretation eines Werkes? Gibt es korrekte (wahre) Interpretationen oder haben Interpretationen nichts mit Wahrheit zu tun? Wozu interpretieren wir Kunstwerke? Was heißt es überhaupt, ein Kunstwerk zu interpretieren? Auf keine der hier genannten Fragen bieten Philosophinnen und Philosophen einhellige Antworten. Die Philosophie der Kunstinterpretation ist heterogen.
Im Seminar werden zwei Ziele verfolgt. Erstens soll ein erster Überblick über den Bereich erarbeitet werden. Hierfür wenden wir uns typischen Kontrastierungen zu und versuchen die mit ihnen bezeichneten Positionen möglichst genau zu bestimmen. Gängige Gegenüberstellungen sind zum Beispiel die von Interpretationsmonismus und
–pluralismus, Bedeutungskonstruktivismus und –realismus, Relativismus und Absolutismus in Bezug auf Bedeutung oder Interpretation. Zweitens soll ein Einblick in den Bereich vermittelt werden. Hierfür wenden wir uns einigen prominenten Positionen in der Debatte zu, wie sie zum Beispiel von Arthur Danto, Joseph Margolis oder Robert Stecker vertreten werden.

Felix Engel
09-30-54-A Der eindimensionale Mensch (Herbert Marcuse)
The One-Dimensional Man (Herbert Marcuse)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 1020 (2 SWS)

„Die kritische Analyse dieser Gesellschaft bedarf neuer Kategorien: moralischer, politischer und ästhetischer. [...] Die Kategorie der Obszönität wird als Einleitung dienen. Diese Gesellschaft ist insofern obszön, als sie einen erstickenden Überfluß an Waren produziert und schamlos zur Schau stellt, während sie draußen ihre Opfer der Lebenschancen beraubt; obszön, weil sie sich und ihre Mülleimer vollstopft, während sie die kärglichen Nahrungsmittel in den Gebieten ihrer Aggression vergiftet und niederbrennt; obszön in den Worten und dem Lächeln ihrer Politiker und Unterhalter; in ihren Gebeten, ihrer Ignoranz und in der Weisheit ihrer gehüteten Intellektuellen.“
In dieser programmatischen These aus seinem Versuch über die Befreiung (1969) bringt Herbert Marcuse einen Grundgedanken auf den Punkt, der in seinen Hauptwerken Triebstruktur und Gesellschaft (1955) und Der eindimensionale Mensch (1964) ausgeführt wird.
Im Seminar werden diese drei Werke Marcuses gemeinsam durchgearbeitet.

Teilnahmevoraussetzung ist die kontinuierliche Mitarbeit in den Seminarsitzungen, regelmäßige Lektüre zur Vorbereitung der Seminarsitzungen und die Bereitschaft zur Übernahme einer Präsentation zwecks Einführung in einen Textabschnitt.

Erwartet wird, dass jede_r Teilnehmer_in die mit * versehenen Bücher besitzt, die im Stud.IP bereitstehenden Texte herunterlädt und in jeder Sitzung die Texte gelesen und vor sich liegen hat.

Für den Erwerb eines Leistungsnachweises ist je nach Modul, für das dieses Seminar verwendet werden soll, eine mündliche Prüfung oder Klausur oder schriftliche Hausarbeit bis spätestens 15.09.2017 erforderlich.
Näheres ist in den Modulbeschreibungen nachzulesen (http://www.philosophie.uni-bremen.de/fileadmin/redak_philo/Bachelor_2011_12/BA-Philosophie-Modulbeschreibungen-11-07-11.pdf).

Textgrundlage

Quellentexte:

Im Stud.IP herunterzuladen:
Marcuse, Herbert (1955), Triebstruktur und Gesellschaft. Ein philosophischer Beitrag zu Sigmund Freud, Frankfurt/M: Suhrkamp (Eros and Civilization) [Auszüge – im Stud.IP herunterzuladen]
Marcuse, Herbert (1965), Repressive Toleranz, in: Wolff/Moore/Marcuse, Kritik der reinen Toleranz, Frankfurt/M.: Suhrkamp, 1966, S. 93-128.

Anzuschaffen:
* Marcuse, Herbert (1964), Der eindimensionale Mensch. Studien zur Ideologie der fortgeschrittenen Industriegesellschaft (The One-Dimensional Man. Studies in the Ideology of Advanced Industrial Society).
* Marcuse, Herbert (1969), Versuch über die Befreiung (An Essay on Liberation)

Prof. Dr. Georg Mohr
09-30-55-A Glück und Wissen. Platons frühe Dialoge
Happiness and Knowledge. Plato´s Earlier Dialogues

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 12:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)

Platons frühe Dialoge sind vielschichtiger, als eine flüchtige Lektüre vermuten lässt. Ein prominentes Thema ist das enge Verhältnis von Wissen und Glück und die darauf aufbauende Theorie vom guten Leben – eine der wirkungsmächtigsten Theorien in der Geschichte des westlichen Denkens. Aber daneben enthalten die frühen Dialoge auch ein philosophisches Porträt des Sokrates, die Anfänge der Logik und die Grundzüge der platonischen Metaphysik. Im Seminar soll diese Vielschichtigkeit durch detallierte Textinterpretation entschlüsselt werden. Im letzten Teil des Seminars wollen wir einen Blick auf die moderne Glücksforschung werfen.

Vorschlag zur Vorbereitung: Lektüre des Dialoges Laches.

Textgrundlage: Die Schleiermacher-Übersetzung im Verlag Rowohlt, Band 1, Preis 14,80 Euro. Ich bitte um Anschaffung dieses Bandes oder um eigene Herstellung von Kopien der Dialoge Laches, Euthyphron, Charmides aus dem genannten Rowohlt-Band.

Prof. Dr. Wolfgang Detel
09-30-56-A Ausgewählte Texte der Existenzphilosophie
Selected Writings of Existential Philosophy

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 1030 (2 SWS)

Im Mittelpunkt der Existenzphilosophie steht die Existenz. Doch was genau bedeutet „Existenz“? Welches ist die spezifisch menschliche (allzumenschliche) Existenzweise? Und was heißt es, die „Existenz“ habe Vorrang vor der „Essenz“?
In diesem Seminar werden wir uns mit ausgewählten Texten der Existenzphilosophie auseinandersetzen und einige existenzphilosophische Denkfiguren von Autoren wie Kierkegaard, Heidegger, Nietzsche, Sartre, Camus und anderen diskutieren. In Reaktion auf die Phänomenologie und in Abgrenzung zu Idealismus und Positivismus ging und geht es DenkerInnen der Existenzphilosophie darum, das Dasein des Einzelnen, in die Welt geworfenen bzw. zur Freiheit verdammten, erhellend zu erfassen. Wie lässt sich der Mensch begreifen und beschreiben, wenn wir uns dazu nicht auf eine spezifisch menschliche Essenz beziehen können, sondern allein die Existenz als gegeben anzunehmen ist? Was heißt es, sich zu entwerfen, (wie) kann es uns gelingen, mit der Endlichkeit unseres Daseins, mit Angst, Sorge und Verlorenheit umzugehen? Einige Gemeinsamkeiten lassen sich ausfindig machen – wir werden aber auch zahlreiche Aspekte kennenlernen, die einzelnen PhilosophInnen der existentialistischen Positionen eigen sind.

Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
Svantje Marei Guinebert
09-30-58-A Klassische Texte der Philosophie der Zeit: Aristoteles (Physik, Buch IV) und Augustinus (Bekenntnisse, Buch XI)
Classic Texts in Philosophy of Time: Aristotle (Physics, Book IV) and Augustine (Confessions, Book XI)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)

Aristoteles berichtet, dass die Zeit – bildlich gesprochen – vielen seiner Zeitgenossen Argwohn bereitet habe. Erstens sei fraglich gewesen, ob die Zeit überhaupt existiere, oder nicht vielmehr nicht existiere. Und zweitens sei unklar gewesen, was Zeit eigentlich ist.
Auf letztere Frage hat Augustinus (viele Jahrhunderte später) eine vielzitierte Antwort gegeben (McGilvary behauptet, dass jedes Werk zur Philosophie der Zeit mit folgenden Worten beginnt): „Was also ist die Zeit? Wenn niemand mich danach fragt, weiß ich es; wenn ich es jemandem auf seine Frage hin erklären will, weiß ich es nicht.“
Auf den ersten Blick mutet diese Aussage Augustinus’ merkwürdig an, doch bei näherer Hinsicht zeigt sich, dass Augustinus hier nach einer Explikation des Zeitbegriffs fragt. Im Verlaufe dieses Seminares werden wir sehen, dass der Begriff der Zeit aber auf sehr verschiedene Weise expliziert werden kann. So ist Augustinus selbst etwa nicht zufrieden mit dem Vorschlag, Zeit mit der Bewegung der Himmelskörper zu identifizieren und schlägt stattdessen vor, diese in der Ausdehnung des Geistes zu lokalisieren. Aristoteles hingegen hatte eine Art Zweikomponententheorie favorisiert, die sowohl auf Bewegung bzw. Veränderung, als auch auf bestimmte Tätigkeiten der Seele baut, und die Zeit als Maß der Veränderung gemäß dem Früher und Später aufgefasst.

Das primäres Ziel dieses Seminars ist es, die Zeittheorien von Aristoteles und Augustinus zu studieren (wobei auch auf deren Rezeption eingegangen werden soll). In diesem Zusammenhang soll gezeigt werden, dass unterschiedliche Philosophen (bzw. Theologen) Zeit unterschiedlich explizieren, woraus sich die Frage ergibt, welche Zeitkonzeption die plausibelste ist. Darüber hinaus sollen aber auch generelle Einblicke in ontologische und metaphysische Fragestellungen vermittelt und bspw. angerissen werden, wie Zeit mit anderen Kategorien, etwa dem Raum, zusammenhängt, oder was es heißt, einen Begriff zu explizieren.


Literatur
Aristotle, Physics (Oxford World Classics Edition)
Saint Augustine, Confessions (Oxford World Classics Edition)

Thorben Petersen, M.A.
09-30-59-A Das Böse denken; am Beispiel Adolf Eichmann
Evil in modern thought
INFO: 28 SWS als Blockseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 SFG 1080 SFG 2020 GW1 A0150 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 16:30 - 18:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )
Fr 19.05.17 14:00 - 18:00 SFG 0150
Fr 19.05.17 16:00 - 19:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Fr 28.07.17 15:00 - 17:00 SFG 0140
Fr 18.08.17 15:00 - 17:00 SFG 2060

Das Erdbeben von Lissabon 1755 ist eine der verheerendste Naturkatastrophen in der Geschichte Europas. Zwischen 30.000 und 100.000 Menschen fielen ihm zum Opfer. Susan Neiman nimmt die Gewissheiten erschütternde Naturkatastrophe zum Ausgangspunkt ihrer philosophiehistorischen Rekonstruktion der Versuche, das Böse zu denken. Den einen Pol bilden Philosophen (Neiman nennt u.a. Kant, Hegel und Marx), die dem Bösen in gewisser Weise einen Sinn verliehen haben: Es sei nicht nur möglich, das Böse zu verstehen, es sei auch moralisch geboten, denn was wir verstehen, können wir bekämpfen. Am anderen Pol verortet sind u.a. Voltaire, Hume und Schopenhauer, die scharf gegen Versuche polemisieren, das Böse zu bannen, indem man es auf den Begriff bringt. Man müsse eher die Philosophie aufgeben, schreibt Voltaire sinngemäß, als den Versuch zu machen, eine Welt zu erklären, in der unschuldige Kinder in den Armen ihrer Mütter sterben. Im ersten Block des Seminars werden wir uns mit philosophischen Versuchen beschäftigen, das Böse begrifflich zu fassen. Der maßgebliche Text ist Susan Neimans Buch Das Böse denken. Eine andere Geschichte der Philosophie, den wir im Verbund mit einigen von ihr behandelten Primärtexten lesen.
In der ersten Seminarhälfte geht es darum, grobe philosophiehistorische Linien nachzuzeichnen, in der zweiten geht es anhand einer exemplarischen Kontroverse ins Detail. 1961 wurde Adolf Eichmann, einer der Organisatoren der Shoah, von einem israelischen Gericht zum Tode verurteilt. Hannah Arendt hat in ihrer Reportage Eichmann in Jerusalem die sprichwörtlich gewordene These von der „Banalität des Bösen“ formuliert: Eichmann sei „von einer empörenden Dummheit“ und die Nazis eben keine Dämonen, sondern zu großen Teilen moralisch indifferente Bürokraten und Mitläufer gewesen. Die Idee einer Banalität des Bösen kann exemplarisch für einen bestimmten Strang des Denkens über das Böse nach Auschwitz stehen. Wir werden uns mit Arendts These und ihren Kontrahenten – vor allem mit der 2014 erschienenen Studie der Historikerin Bettina Stagneth – auseinandersetzen.

Literatur:

Susan Neiman: Das Böse denken. Eine andere Geschichte der Philosophie. Frankfurt/M. 2004.

Hannah Arendt: Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen. Frankfurt/M. 1964.

Bettina Stangneth: Eichmann vor Jerusalem. Das unbehelligte Leben eines Massenmörders. Reinbek 2014

Benjamin Moldenhauer
09-30-60-A Politik & Philosophie – Einführung in Denken und Werk von Jacques Rancière
Politics & Philosophy - Introduction to the thought and the works of Jacques Rancière

Seminar

Einzeltermine:
Mi 12.04.17 18:00 - 20:00 SFG 2070
Mo 10.07.17 - Do 13.07.17 (Mo, Di, Mi, Do) 10:00 - 16:30 SFG 1080

Jacques Rancière (*1940-) gehört zweifellos zu den einflussreichsten französischen Philosophen der Gegenwart. Seine Arbeiten über Ästhetik und insbesondere seine Beiträge zur politischen Philosophie gehören zu den meist rezipierten Texten aus dem Kanon der sogenannten French Theory. Vor allem in Frankreich, in den USA und in Chile üben Rancières Theorien seit rund zwei Jahrzehnten zunehmenden Einfluss aus, der weit über die Grenzen der Universitäts-Philosophie hinaus geht und in andere Felder der Theorie (Soziologie, Politikwissenschaft), aber auch unmittelbar in die Praxis (Kunst, politischer Aktivismus) hineinwirkt.
Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmer/innen einen Einblick in Rancières Verständnis von Grundbegriffen der zeitgenössischen politischen Philosophie (Politik, Staat, Recht, Legitimität, Demokratie, Emanzipation) zu vermitteln. Daran anschließend wollen wir gemeinsam diskutieren, ob und inwiefern sich ausgehend von Rancières Arbeiten eine Lexik der sozialen Revolten und eine Grammatik der gesellschaftlichen Unruhen, die die westlichen Gesellschaften gegenwärtig erschüttern, entwickeln lässt.

Die angegebene Bibliographie ist nur ein fragmentarischer Auszug aus dem umfangreichen Textkorpus, den Rancières Schaffen darstellt, und will lediglich schlagwortartig eine Übersicht über sein (noch unabgeschlossenes) philosophisches Werk geben. Die für das Blockseminar im Juli zu lesenden Texte werden in der Sitzung zur Vorbesprechung im April gemeinsam mit den Seminarteilnehmer/innen festgelegt.



Bibliographie

A/ Texte von Jacques Rancière (Auswahl)

Le concept de critique et la critique de l´économie politique dès 'Manuscripts' de 1844 au 'Capital.', Maspéro, Paris, 1965
dt.: Der Begriff der Kritik und die Kritik der politischen Ökonomie. Merve, Berlin, 1972 (bzw. in: Louis Althusser et al., Das Kapital lesen, Westfälisches Dampfboot, Münster 2015)

La leçon d‘Althusser, Gallimard, Paris, 1974
dt.: Die Lektion Althussers, Laika, Berlin, 2014

Wider den akademischen Marxismus, Merve, Berlin, 1975

La Nuit des prolétaires, Archives du rêve ouvrier, Fayard, Paris, 1981
dt.: Die Nacht der Proletarier. Archive des Arbeitertraums, Turia + Kant, Wien/Berlin, 2013

Le Philosophe et ses pauvres, Flammarion, Paris, 2010 [1983]
dt.: Der Philosoph und seine Armen, Passagen, Wien, 2010

Le Maître ignorant. Cinq leçons sur l‘emancipation intellectuelle, Fayard, Paris, 1987
dt.: Der unwissende Lehrmeister. Fünf Lektionen über die intellektuelle Emanzipation, 2. Aufl. Passagen Verlag, Wien, 2009

Aux bords du politique, Osiris, Paris, 1990

La Mésentente: Politique et philosophie, Galilée, Paris, 1995
dt.: Das Unvernehmen, Suhrkamp, Frankfurt/Main, 2002

Le Partage du sensible: Esthétique et politique, La Fabrique, Paris, 2000
dt.: Die Aufteilung des Sinnlichen. Die Politik der Kunst und ihre Paradoxien, b_books, Berlin, 2006

L‘inconscient esthétique, Galilée, Paris, 2001
dt.: Das ästhetische Unbewusste, Diaphanes, Zürich, 2006

La haine de la démocratie, La Fabrique, Paris, 2005
dt.: Der Hass der Demokratie, August, Berlin, 2011


B/ Sekundärliteratur zum Einstieg

Antonia Birnbaum, „Die unbestimmte Gleichheit. Jacques Rancières Entwurf einer Ästhetik der Politik“ in: Joseph Jurt (Hrsg.), Von Michel Serres bis Julia Kristeva, Freiburg im Breisgau 1999, S. 193–209

Oliver Davis, Jacques Rancière, Polity Press, Camebridge, 2010

Nick Hewitt, Badiou, Balibar, Rancière: Re-thinking Emancipation, Continuum, London, 2010 [2007]

Joseph J. Tanke, Jacques Rancière: An Introduction. Philosophy, Politics, Asthetics, Continuum, London 2011

Samuel A. Chambers, The Lessons of Rancière, Oxford University Press, New York/Oxford, 2013

Sebastian Kock
09-30-61-A Einführung in die Naturphilosophie
Introduction to the Philosophy of Nature

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 B1410 (2 SWS)

"Übernatürliches gibt es nicht." Dies ist eine typisch moderne Überzeugung, die anzeigt, dass Natur für die meisten Menschen heute mit Wirklichkeit zusammenfällt. Das war nicht immer so. "Welt", "Wirklichkeit" und "Natur" sind Wörter, die lange Zeit in der Geschichte des abendländischen Denkens unterschiedliches bezeichneten. So endete für viele in der Antike die Natur spätestens am Mond. Jenseits des Mondes war noch Welt, aber nicht mehr Natur. Darüber hinaus sollte das, was da jenseits des Mondes war, vollkommener sein als die Natur unter dem Mond. Diese Vollkommenheitsdifferenzen sind aus dem modernen Wirklichkeitsverständnis verschwunden.
Die Vorlesung zeichnet diese Veränderungsprozesse der Naturauffassung anhand der Analyse einflussreicher philosophischer Systeme aus der Antike, der Neuzeit und der Gegenwart nach. Dabei werden zugleich Grundbegriffe wie "Raum", "Zeit", "Materie", "Ursache", "Gesetz", "Zufall" und die begrifflichen Konstellationen, in denen sie auftreten, als Gegenstände naturphilosophischen Nachdenkens in der Gegenwart vorgestellt.

Lernziele:

Ziel der Veranstaltung ist es, die Studierenden zu sensibilisieren für unterschiedliche Reflexionsformen über Naturprozesse und ihr Verhältnis zum Selbstbildnis des Menschen in seiner historischen Entwicklung. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, verschiedene Ansätze und Positionen differenzierend wiederzugeben und kritisch einzuordnen – inklusive Bezügen und Problematiken aus den Einzelwissenschaften und unserer heutigen Alltagswelt.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-30-62-A Philosophie der Zeit
Philosophy of Time

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 31.05.17 10:00 - 12:00 GW1-HS H1000

Zeit ist eine fundamentale Dimension, in der wir uns sowohl als biologisch-physikalische wie auch als geistige Wesen bewegen. Zeit durchzieht unser Dasein in verschiedenen Erscheinungsformen – unter anderem als physikalische Zeit, als wahrgenommene Zeit, als gesellschaftlich-intersubjektive Zeit und als historische Zeit. Dementsprechend war und ist das Thema Zeit immer wieder der Gegenstand von grundlegenden Diskussionen in unterschiedlichen philosophischen Teildisziplinen – von Metaphysik über Wissenschaftsphilosophie und die Philosophie des Geistes bis hin zu Philosophiegeschichtsschreibung und Ethik.
Dieser Kurs bietet eine Einführung in die zeitspezifischen Fragestellungen dieser verschiedenen philosophischen Teildisziplinen und beleuchtet wichtige Querverbindungen. Behandelt wird u.a.: die Existenz von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; die Möglichkeit von Zeitreisen; die Konstitution unseres Zeitbewusstseins und dessen mögliche neurophysiologische Gegenstücke; zeitliche Vorurteile in unserer Lebensführung ("lieber heut' als morgen"); Verantwortung gegenüber zukünftigen und vergangenen Generationen.

Lernziele:

Am Ende des Seminars sind die Studierenden in der Lage, verschiedene Begriffe und Theorien von Zeit zu beschreiben und zu vergleichen (physikalische Zeit, wahrgenommene Zeit, historische Zeit, …). Sie kennen die damit verbundenen zentralen Fragestellungen und Probleme unterschiedlicher Bereiche der Philosophie – insbesondere der Metaphysik, Wissenschaftsphilosophie, der Philosophie des Geistes, der Ethik und der Geschichtsschreibung der Philosophie. Die Studierenden sind befähigt, die Auswirkungen dieser Probleme in breiteren wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Kontexten kritisch zu diskutieren und zu bewerten.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-30-63-A Das Unendliche
The Infinite

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 SFG 1020 (2 SWS)

Kaum etwas in der Philosophie ist so alt wie die Faszination für das Unendliche und die Bemühungen, es begrifflich zu fassen. Bereits der erste abendländische Philosoph, von dem uns Textfragmente überliefert sind (Anaximander), spricht über das Unendliche (to apeiron) im Sinne einer unerschöpflichen Natur.
In der ersten Hälfte des Seminars werden wir gemeinsam anhand des Unendlichkeitsbegriffs einen Streifzug durch die Geschichte der abendländischen Philosophie unternehmen. Diskutiert werden u.a. die Positionen von Aristoteles, Leibniz und Kant. Die zweite Hälfte des Kurses widmet sich dann dem 20. Jahrhundert und zwar sowohl in philosophischer wie auch mathematischer Hinsicht. Auf philosophischer Seite werden wir u.a. die Unterscheidung zwischen "sagen" und "zeigen" bei Wittgenstein behandeln; auf mathematischer Seite u.a. die transfinite Mengenlehre und den Gödelschen Unvollständigkeitssatz. (NB: Es werden keine spezifischen Kenntnisse in formaler Logik und Mengenlehre vorausgesetzt.)
Die Textgrundlage für den gesamten Kurs bildet das Buch "The Infinite" von A.W. Moore (Routledge, 2.Aufl., 2001).

Lernziel

Ziel der Veranstaltung ist es, die Studierenden für unterschiedliche Unendlichkeitsbegriffe zu sensibilisieren und für die unterschiedlichen Problemstellungen die sich in philosophischen und auch mathematischen Kontexten entwickelt haben.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-30-64-A Sprachen des Denkens - Einführung in die Symbolisierung geistiger Prozesse
Languages of Thought - Introduction to the Symbolization of Mental Processes

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Di 11.04.17 18:00 - 20:00 SFG 3190
Fr 16.06.17 14:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 17.06.17 10:00 - 15:00 SFG 3190
Fr 23.06.17 14:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 24.06.17 10:00 - 15:00 SFG 3190
Fr 07.07.17 14:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 08.07.17 10:00 - 15:00 SFG 3190

Diese Veranstaltung bietet einen Überblick über Versuche, eine symbolische Darstellungsform mentaler Prozesse zu etablieren – oder, wie man es auch nennen könnte: eine Begriffsschrift des Mentalen. Der erste Teil der Veranstaltung widmet sich historischer Schlüsseltexte aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert von Boole, Frege, Carnap und Turing. Im zweiten Teil wenden wir uns neueren Autoren aus der Philosophie des Geistes und auch aus dem Grenzbereich zwischen Philosophie und Kognitionswissenschaften zu. Behandelt werden Fragen zu den Themen "Computer und Denken", "Bewusstsein und Denken", "(Neuro-)Phänomenologie des Denkens" und "Biologie des Denkens". Hierzu werden wir u.a. Texte von Searle, Dretske, Chalmers, Marbach und Hacker diskutieren.

Lernziele:

Die Studierende sind im Anschluss an die Veranstaltung in der Lage, verschiedene Ansätze zur Symbolisierung geistiger Prozesse zu benennen und kritisch zu bewerten.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-52-4-BM14-3 Orquesta no tipica - Tangoensemble
Tangoensemble Orquesta No Tipica

Übung
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 14:00 - 18:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)

Kommentar:

Juan Maria Solare
09-52-GS-1 Chor: "Bremen so frei" - 11 frisch komponierte vierstimmige Lieder über Bremen von David und Nicolas Jehn
Choir: "Bremen so frei" - 11 recently composed songs about Bremen by David and Nicolas Jehn

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 19:30 - 22:00 GW1-HS H0070 (4 SWS)

Einzeltermine:
Fr 05.05.17 19:00 - 22:30 GW1-HS H0070
Sa 06.05.17 14:00 - 19:00 GW1-HS H0070
Fr 26.05.17 19:00 - 22:30 GW1-HS H0070
Sa 27.05.17 14:00 - 19:00 GW1-HS H0070

Kommentar:
Die Bremer Komponisten David und Nicolas Jehn haben unter dem Titel „Bremen so frei“ 11 Lieder über Bremen, seine Geschichte, die Landschaft und seine Menschen frisch komponiert. Die Lieder sind modern, aber nicht modisch, lassen sich sehr gut singen und machen Spaß. Es gibt von den Liedern einstimmige Fassungen (zum Beispiel für Kinder) und vierstimmige für Chöre. Am Donnerstag, den 1. Juni werden beide Fassungen gemeinsam von möglichst vielen Menschen auf dem Bremer Marktplatz uraufgeführt. Der Uni-Chor macht auch mit und singt die vierstimmigen Fassungen. Wer nicht im Chor mitsingt, kann gerne spontan am 1. Juni um 10 Uhr auf den Marktplatz kommen und die einstimmigen Fassungen mitsingen. Weitere Infos, Noten und MP3s zum Projekt auf www.bremen-so-frei.de.
Im Uni-Chor sind neue Mitglieder willkommen und können einfach zur ersten Probe (Schnupperprobe) kommen. Chorerfahrung und die Fähigkeit Noten zu lesen sind Voraussetzung. Noten für den Chor (Klavierauszüge) können 30 Minuten vor Beginn der ersten Chorprobe im Foyer des GW1-Hörsaals erworben werden (Kosten 6 €). Ein Einstieg ins Projekt ist nur in der ersten Probe möglich. Die erste Probe ist eine Schnupperprobe; wer sich danach gegen das Mitsingen entscheidet, kann die Noten zurückgeben und erhält das Geld zurück.

http://www.uni-bremen.de/orchester-chor

Dr. Susanne Gläß
09-52-GS-2 Orchester: Modest Musorgskijs "Bilder einer Ausstellung"
Orchestra: Modest Mussorgskys "Pictures of An Exhibition"

Übung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 19:30 - 22:00 GW1-HS H0070 (4 SWS)

Einzeltermine:
Fr 09.06.17 19:00 - 22:30 GW1-HS H0070
Sa 10.06.17 13:30 - 19:00 GW1-HS H0070

Kommentar:
Auf dem Programm steht Modest Mussorgskijs „Bilder einer Ausstellung“ in der Bearbeitung für großes Orchester von Maurice Ravel. Die Konzerte finden in Kooperation mit dem musikpädagogischen Projekt von Prof. Dr. Eva Verena Schmid statt. Plätze sind frei bei allen Streichinstrumenten; Bratschen, Celli und Kontrabässe sind besonders willkommen. Neue Mitglieder nehmen vorher mit Susanne Gläß Kontakt auf.

http://www.uni-bremen.de/orchester-chor

Dr. Susanne Gläß
09-52-GS-4 Unibigband Bremen

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 20:00 - 22:00 (2 SWS)

Die Unibigband Bremen wurde 1991 von Studenten der Universität Bremen gegründet und wird seit 2010 von Maximilian Suhr geleitet. Das Repertoire setzt sich zusammen aus klassischen Bigband-Arrangements des American Songbook, beinhaltet aber auch anspruchsvolle Werke des modernen Bigband-Sounds sowie Funk-lastige Fremd- und Eigenkompositionen. 2015 brachte die Band ihre erste CD heraus. Regelmäßige Konzertauftritte gehören ebenfalls zum Programm der Bigband.
Bewerben können sich aktuell Musiker mit den Instrumenten Altsaxofon, Tenorsaxofon, Baritonsaxofon, Trompete (1. Trompete), Percussion.
Die Proben finden in der Simon-Petrus Kirche in Bremen Habenhausen statt.

Maxi Suhr
09-52-GS-5 Großer Hochschulchor der HfK und der Uni Bremen
Choir of the University Bremen an University of Arts Bremen

Kurs
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 19:45 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 SWS)

Werke von Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy, Benjamin Britten, William Harris, Peteris Vasks
Erste Probe: 18. Oktober 2016 um 18 Uhr
Konzert: 26. Januar 2017 im St. Petri Dom Bremen
weitere Infos: www.hochschulchor-bremen.de
HfK, Raum 105 / Kammermusiksaal

Weitere Informationen: http://www.musik.uni-bremen.de/de/studium/lehrveranstaltungen/kvv-sose-2016.html#c8074

Prof. Friederike Woebcken
09-52-GS-6 Kammerchor

Kurs

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Prof. Friederike Woebcken
09-52-GS-7 Popchor I und II

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 19:00 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (1 SWS)
wöchentlich Mo 19:15 - 20:15 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (1 SWS)

Chor I - montags 18 - 19 Uhr
Chor II - montags 19.15 - 2015 Uhr
HfK, Raum 105 / Kammermusiksaal

Micha Keding
09-52-GS-366 Studiochor Kirchenmusik

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 15:45 - 17:45 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 SWS)

HfK, Raum 1.32

Prof. Friederike Woebcken
09-53-4-BM6-2 Einführung in die Musiksoziologie

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Dr. Frank Nolte (LB)
09-53-6-BM7-1 Die Musik des 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über wichtige Musikentwicklungen und Stilrichtungen das 20. Jahrhunderts. Dabei bilden bedeutende Komponisten und Werke den Ausgangspunkt. Erweitert werden wird der zunächst Persönlichkeits- und werkorientierte Ansatz jedoch durch die Hinzuziehung ideengeschichtlicher, historischer und politischer Aspekte, die ein weitreichenderes Verständnis ermöglichen. Schwerpunkte liegen auf Leben und Werk von Gustav Mahler, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Igor Strawinsky, Kurt Weill, Dmitri Schostakowitsch, Olivier Messiaen, Karlheinz Stockhausen und Arvo Pärt bzw. auf der Musik des „Fin du siècle“, des Expressionismus, des Neoklassizismus, der Dodekaphonie und der Neuen Sachlichkeit, auf der Seriellen und Elektroakustischen Musik sowie auf der Musik der Postmoderne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-3 Zur Frühgeschichte der Symphonischen Dichtung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die „Symphonische Dichtung“ ist eine Gattung der Orchestermusik, die maßgeblich auf Franz Liszt zurückgeht, der nicht nur als herausragender Pianist, sondern auch als Komponist von Programm-Musik in die Musikgeschichte eingegangen ist. Die „Symphonische Dichtung“ ist hervorgegangen aus der Ouvertüre, sie fußt aber zudem auf einem umfangreichen Ideenkonzept, das Ergebnis der Auseinandersetzungen mit Beethovens Symphonik, mit zeitgenössischen musikdramatischen Werken (Wagner, Weber, Beethoven, Gluck, Meyerbeer) sowie mit Schauspielmusik war und das dann geschichtsphilosophisch untermauert wurde. In seinen umfangreichen Artikeln über „Robert Schumann“ und „Berlioz und seine Harold-Symphonie“ hat Liszt seine musikästhetischen Vorstellungen minutiös entwickelt. Gegenstand des Seminars werden zunächst diese Schriften, aber dann vor allem auch die Werke konkret sein. Ein Ausblick auf Smetanas „Mein Vaterland“ sowie die Symphonischen Dichtungen von Richard Strauss soll das Seminar abrunden.

PD Dr. Axel Schröter
09-54-4-M5/2 Religion des Dritten Reiches

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1040 (2 SWS)

Im General Studies-Bereich offen für alle Studierenden.

Die 12 Jahre nationalsozialistischer Herrschaft 1933-1945 bilden einen tiefen Einschnitt in der Geschichte und der Religionsgeschichte der Welt, Europas, Deutschlands, gleichzeitig muss man sie verstehen als einen Teil der Epoche von der „Urkatastrophe“ des Ersten Weltkriegs bis zur Mai-Revolution 1968. Tief verwurzelt in den kulturellen und religiösen Traditionen konnten sie doch die Konventionen von Kultur, Politik und Religion umstürzen.
In der Vorlesung werden die neue Heilsgeschichte (Das Heilige, Das Dritte Reich, Messias) behandelt, dann die kultische Dimension im Kult der Helden und Männer, des Führers, der Reichsparteitage, schließlich, wie die Religionen sich selbst revolutionierten: der Antisemitismus, die Kirchen nach dem Diktator-Prinzip und die Stellung der Bekennenden Kirche, die nationale Teil-Kirche der katholischen Weltkirche. Die Frage, wie eine abgrundtiefe Bosheit akzeptiert, ja begeistert getragen werden konnte und welche Rolle die Religion dabei als Begründung (und kaum widerständig) spielte, wird eine durchgängige Frage bilden.
Religionswissenschaftlich stellt die Religionsgeschichte des Dritten Reiches eine besondere Herausforderung dar: Ist die Religionswissenschaft in der Lage, Religion so zu beschreiben, dass die Weltanschauung des Nationalsozialismus in ihren kultischen Formen, ihrem religiösen Anspruch und ihrer Konkurrenz zu und Herkunft aus Christentum und Judentum angemessen bewertet wird? Worin liegt die Andersheit der Religion(en)?

Zur Einführung: Kurt Nowak: Geschichte des Christentums in Deutschland. Religion, Politik und Gesellschaft vom Ende der Aufklärung bis zur Mitte des 20. Jh., München 1995. - Vorzügliche Einführung: Monika Neugebauer-Wölk: Esoterik und Neuzeit. Überlegungen zur historischen Tiefenstruktur religiösen Denkens im NS. In: Zeitenblicke 5(2006), Nr. 1 (04.04.2006) URL: http://www.zeitenblicke.de/2006/1/Neugebauerwoelk (20.2.2007)
Joachim Mehlhausen: Nationalsozialismus und Kirchen. Theologische Realenzyklopädie 24(1994), 43-78.

Christoph Auffarth
09-54-4-M5/4 Blockseminar "Existentielle Trauer - säkulare und religiöse Hoffnungen"

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Fr 05.05.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 06.05.17 10:00 - 16:00 SFG 1010
Fr 16.06.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 17.06.17 10:00 - 16:00 SFG 1080

Im General Studies-Bereich offen für alle Studierenden.

Die Konfrontation mit Leiden und Sterben, die Auseinandersetzung mit Verlusten, welche als Bedrohung für das eigene Leben oder für das Wohlbefinden wahrgenommen werden, stellt nicht nur ein ubiquitäres Phänomen dar, sondern hat auch durch den Hintergrund unterschiedlicher soziokultureller Traditionen dazu geführt, dass die Reaktionen der Betroffenen sehr unterschiedlich ausfallen.
Im Seminar soll über den Einfluss unterschiedlicher Weltanschauungen auf den Umgang mit existenziellen Fragen – mit dem Schwerpunkt der Trauer – gearbeitet werden. Existenzielle Fragen, also Fragen nach dem Sinn des Lebens respektive von Tod, Krankheit, Alter und Leid begegnen dem Seelsorger und Therapeuten nicht selten im Rahmen von Beratung und psychotherapeutischer Interventionen, und die Auseinandersetzung damit kann bei Betroffenen eine Krise auslösen oder Quelle von Hoffnung sein. Häufig wird eine Auseinandersetzung mit diesen Themen so lange vermieden, bis sie für den Betroffenen selbst zum nicht mehr zu verdrängenden Thema werden.
Im Seminar werden wir uns mit dem Thema Trauer aus christlicher, islamischer, konfessionsloser/agnostischer/atheistischer Sicht sowie aus den Perspektiven östlicher religiöser Traditionen beschäftigen und diskutieren.

Prof. Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser
09-54-4-M6/3 Religion im Museum: Theorie und Praxis anhand einer Ausstellung zur religiösen Landschaft

Seminar

Einzeltermine:
Mi 19.04.17 18:00 - 20:00 SFG 2070
Sa 13.05.17 10:00 - 17:00 SpT C6240
Sa 10.06.17 10:00 - 17:00 SpT C6240
Sa 24.06.17 10:00 - 16:00 SpT C6240

Religion und Museum - eine uralte und komplizierte Verbindung, die bis heute immer wieder Anlass zu Diskussion und Konflikt bietet. Wir wollen uns in diesem Blockseminar nicht nur mit den inhaltlichen und theoretischen Verknüpfungen dieser beiden kulturellen Errungenschaften beschäftigen, sondern vielmehr auch konkret und praktisch arbeiten.
So bietet sich den Studierenden im Rahmen dieses Seminars die Möglichkeit, im Rahmen einer konkreten Ausstellungsplanung zu forschen und damit einen Teil einer öffentlichkeitswirksamen Ausstellung selbstständig zu gestalten. Handwerkszeug aus empirischer Religionsforschung und Museologie kann hier also gelernt, diskutiert und praktisch angewandt werden.
Nachfragen zum Seminar und der Ausstellung können gerne bereits im Vorfeld unter sscheel@uni-bremen.de gestellt und hoffentlich geklärt werden. Ich habe in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit dem Einbinden Studierender in ausstellungsrelevante Prozesse gesammelt und bin daher sehr gespannt auf die gemeinsamen Ideen und Ergebnisse.

Stefan Scheel
09-54-6-M7 Religiöse Identität: Theorien und Befunde

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2070 (2 SWS)

Inhalt:
Das Seminar dient der Diskussion des Zusammenhangs von personaler Identitätsbildung und Religion. Was ist Identität und Identitätsbildung? Wie generiert sich personale religiöse Identität? Wie prägt Religion die personale Identität? Es werden zudem zentrale Aspekte der religiösen Identitätsbildung thematisiert (z.B. Anerkennung, Identitätspolitik, Hybridität).
Im Seminar werden dazu grundlegende Theorien der Identitätsbildung (Erikson, Krappmann, Keupp, Straub u. a.) wie auch zum Zusammenhang von Identität und Religion (Hahn, Luckmann, Oser u. a.) gelesen.
Des Weiteren wird unter Berücksichtigung empirischer Studien zu Migration, Radikalisierung, Individualisierung, Pluralisierung und Medienkommunikation die strukturelle wie qualitative Veränderung von personaler religiöser Identitätsbildung beispielhaft beleuchtet.

Literatur zur Einführung:
Rosa, Hartmut (2007): Identität, in: Straub, J. et al. (Hg.): Handbuch interkulturelle Kommunikation und Kompetenz. Stuttgart u.a., 47-56.
Ammerman, Nancy (2004): Religious identities and religious Institutions, in: Handbook of the Sociology of Religion, ed.by M. Dillon, 207-224.

Zielgruppe:
- Bachelor Religionswissenschaft Modul 7; nicht-schulisch,
- offen auch für Interessierte aus dem BA; anrechenbar nach Rücksprache
- General Studies Bachelor

Erwartet wird die regelmäßige aktive Teilnahme am Seminar und die regelmäßige Lektüre der Seminarliteratur wie auch die Übernahme von Aufgaben für das Seminar.

Modulprüfung n.V.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer
09-54-MA-2-M1 Die Konstruktion von Gender und “Race” in der Religion/Kultur Ozeaniens

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 1080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 02.06.17 10:00 - 11:30 Übersee-Museum

Offen im General Studies-Bereich für alle Master-Studierenden der Uni Bremen.

Dr. Gabriele Richter
09-54-MA-2-M2 Globalisierung des Hinduismus

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 1010 (2 SWS)

Im General Studies-Bereich auch offen für Master-Studierende anderer Studiengänge!

Inhalt
Es ist nicht so lange her, dass die Verteilung der Religionen in der Welt mit vergleichsweise abgegrenzten geografischen Räumen identifiziert wurde: dem Christentum in Europa, dem Islam im Nahen Osten oder dem Hinduismus in Indien. Solche Zuordnungen sind angesichts beschleunigter Globalisierung brüchig oder sogar obsolet geworden.
Diese Lehrveranstaltung befasst sich mit den Folgen dieser weltweiten Entwicklung auf die Gestalt von Religion(en). Am Beispiel des Hinduismus soll gezeigt werden, welche Veränderungen eine vormals regional und ethnisch begrenzte Religion erfährt, die im Zuge von Migrationsströmen und Neuen Religiösen Bewegungen globalen Zuspruch erfährt.
Wie prägt dieser globale Transfer die Formen hinduistischer Religiosität und deren Organisation? Welche Neuerungen haben sich herausgebildet? Wie etablieren sich hinduistische Gruppierungen in ihren (nicht-indischen) sozialen Umfeldern? Welchen Stellenwert haben dabei neue Kommunikationstechnologien? Mit welchen religionswissenschaftlichen Fachbegriffen lassen sich diese Prozesse der Veränderung und der Verstetigung (Institutionalisierung) beschreiben und untersuchen? Was ist überhaupt religiöser Wandel?

Lernziel
Ziel ist die Befähigung (1) Prozesse der religiösen Veränderung im Kontext von Migration und Globalisierung zu erkennen, (2) zur kritischen Anwendung von einschlägigen theoretischen Begriffen und Konzepten, sowie (3) zur kultur- und religionswissenschaftlichen Einordnung neuer Ausdrucksgestalten des Hinduismus.

Methodik
Im ersten Teil der Lehrveranstaltung werden auf der Basis von deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur wesentliche Begriffe, Konzepte und Forschungsansätze erarbeitet. Im zweiten Teil stehen Fallbeispiele im Vordergrund, die von Studierenden referiert und gemeinsam diskutiert werden.

Voraussetzungen
sehr gute Englischkenntnisse

Leistungsnachweis
Sie erwerben 3 CP durch studienbegleitende Leistungen (werden in der ersten Stunde spezifiziert). Es besteht die Möglichkeit zur Modulprüfung (M2 Institutionalisierung oder MATS M7/M8).

Den Seminarplan mit Literaturhinweisen finden Sie ab April auf stud.IP

PD Dr. Beatrix Hauser
09-54-MA-2-M3 Religion in postmigrantischen Gesellschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 27.04.17 08:00 - 10:00 SpT C4180
Do 11.05.17 08:00 - 10:00 SpT C4180

Im General Studies-Bereich auch offen für Master-Studierende anderer Studiengänge!

Inhalt:
Das Seminar führt in unterschiedliche Aspekte von Religion in modernen postmigrantischen Gesellschaften ein. Hierbei fokussiert das Seminar v.a. auf die europäischen Gesellschaften, deren Realität schon seit mehreren Generationen durch eine religiöse Diversität geprägt wird. In diesem Sinne sind sie als „postmigrantisch“ zu verstehen. Die Untersuchungsperspektive verschiebt sich dadurch von der Fokussierung auf ‚migrantische‘ Aspekte hin zum Zusammenleben von und zur Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen Religionen.
Zu Beginn werden unterschiedliche Konzepte zur Thematisierung von Religion und Migration bzw. Postmigration diskutiert (z.B. Diaspora, Transnationalität, Pluralismus, Superdiversity, Hybridität, Integration). Das Seminar beschäftigt sich dann mit unterschiedlichen Fallbeispielen wie z.B. der politischen Regulierung von religiösem Pluralismus, der ästhetischen Bearbeitung von Orientalisierung, der Institutionalisierung religiöser Toleranz und der familiären Transmission von Religion.
Für weitere Themenvorschläge ist die Seminarplanung offen!

Literatur:
Karakasoglu, Y. & Klinkhammer, G. (2016): Religionsverhältnisse, in: Handbuch Migrationspädagogik, hg.v. Paul Mecheril. Beltz Verlag, 294-310.
Foroutan, N. & Ilez, D. (2016): Migrationsgesellschaft, in: a.a.O., 138-151.

Zielgruppe:
Master Religionswissenschaft Modul 3
MATS Modul 8/9/10 oder als Modul 7-1

Erwartet wird die regelmäßige und aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen, regelmäßige vorbereitende Lektüre und die Übernahme einzelner Aufgaben für das Seminar.

Modulprüfung n. V.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer
09-54-MA-2-M4 Weltbilder des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SpT C4180 (2 SWS)

Im General Studies-Bereich auch offen für Master-Studierende anderer Studiengänge!

Im 19. Jahrhundert spottete man über die dummen Kleriker der Antike und des Mittelalters, dass sie die Erde sich als eine Scheibe vorstellten und vor Forschungsreisen warnend drohten, man werde am Rand der Welt ins Bodenlose abstürzen. Das gehört zu den Wissenschaftsmythen eines Alleinvertretungsanspruchs der Naturwissenschaften. Weltkarten – auch moderne – wollen etwas visualisieren, das Erfahrung (im Sinne auch des Fahrens) und ein Weltbild zugleich repräsentiert. Die Diskrepanz zwischen Schönheit („der blaue Planet“) und Realitätserfahrung ist ein altes Problem, das Platon mit dem Auftrag formulierte σῴζειν τὰ φαινόμενα sózein ta phainómena „in dem Idealbild müssen auch noch die realen Erfahrungen ‚gerettet‘ werden“. Die Weltkarten (mappae mundi) der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit sind Karten, die einerseits mit der Heilsgeschichte eine umfassende Weltsicht darzustellen haben, andererseits mit Plinius‘ Naturgeschichte eine umfassende Beschreibung der Welt zu integrieren hat und mit der Weltreise Alexanders des Großen Nachrichten über die Ränder der Welt kennt. Mitte und Ränder als räumliche Kategorien, Anfang (Paradies) und Ende (Weltgericht), Enzyklopädie des Weltwissens vereint eine Mappa Mundi. Wo liegt das Paradies? Der Turmbau von Babel? Was ist der Nabel der Welt – und wo liegt der Arsch der Welt? Gibt es einen Ringfluss um die Welt? Wo leben die Einäugigen und die Kannibalen? Wo ist die Quelle des Nils? Und stürzt das Weltbild zusammen, wenn Kolumbus den vierten Kontinent entdeckt? – Und: Hat die Kultur des Islam ganz andere Karten hervorgebracht?
Fragen der Ästhetik und Utopie, der Raum-Ordnung, der Enzyklopädie lassen sich in einer Religionsästhetik als integratives Konzept der Religionswissenschaft beschreiben.

Zur Einführung
Dorothea von den Brincken: Uta Lindgren: Karte, Kartographie. Lexikon des Mittelalters 5(1991), 1021-1024. - Ute Schneider:
http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/bilder-in-geschichte-und-politik/73116/weltbilder-auf-karten?p=all . Hartmut Kugler: Die Ebstorfer Weltkarte. Kommentierte Neuausgabe in 2 Bänden. Berlin: Akademie 2007. Vgl. auch

Christoph Auffarth
09-54-MA-2-M5 Religiöse Autoriät im globalisierten Islam

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 10.05.17 18:00 - 20:00 SpT C4180

Im General Studies-Bereich auch offen für Master-Studierende anderer Studiengänge!

Inhalt:
Das Seminar behandelt den Wandel von religiöser Autorität im Kontext eines globalisierten Islam in seinen unterschiedlichen Traditionen und Sozialformen. Dabei stehen neue wie alte konkurrierende Institutionen im Fokus. Die Spannungslinien verlaufen in globaler Perspektive sowohl zwischen Erwartungen und Ansprüchen muslimischer und nicht-muslimischen Nationen/Regionen wie auch zwischen traditionellen und neuen Formen religiöser Autorität u.a.
Im Seminar werden zunächst unterschiedliche strukturelle und qualitative Formen von (religiöser) Autorität behandelt, um im Anschluss diverse islamische Institutionen, Organisationen und Bewegungen mit unterschiedlichem Autoritätsverständnis zu behandeln. Am Ende soll den SeminarteilnehmerInnen dadurch ein Überblick über zeitgenössische islamische Aktivitäten vorliegen wie auch über Spannungs- und Diskussionsverläufe sowohl intern in unterschiedlichen Strömungen des Islams als auch extern zu säkularen Institutionen.

Literatur:
Im Seminar wird anfänglich in einige historische Grundlagen islamischer Tradition eingeführt. Empfohlen wird zur vorbereitenden Lektüre eines der beiden Bücher:
  • Malise Ruthven: Der Islam. Reclam Sachbuch 4.A. 2010 oder
  • Mark Sedgwick: Islam & Muslims. A Guide to Diverse Experience in a Modern World. Intercultural Press 2006.

Zielgruppe:
Master Religionswissenschaft Modul 5
MATS Modul 8/9/10 oder als Modul 7-2

Erwartet wird die regelmäßige und aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen, regelmäßige vorbereitende Lektüre und die Übernahme einzelner Aufgaben für das Seminar.
Ein Seminarplan wird zu Beginn des Seminars ausgegeben; eigene Themenvorschläge sind willkommen!

Modulprüfung n.V.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer
09-57-6-M5 Lebensräume

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 18:00 Externer Ort: Science Centrum Botanika (6 SWS)

Einzeltermine:
Mo 03.04.17 14:00 - 18:00 Science Centrum Botanika

Die Veranstaltung findet in den Veranstaltungsräumen des Science Centrum Botanika statt.

Das Projekt „Lebensräume“ ist eine sechsstündige Veranstaltung im Rahmen der Senioren-Universität. Die Veranstaltung findet von 12.00 – 17.30 Uhr in den Räumen der Botanika statt. Es wird zwischendurch eine Pause für ein (gemeinsames?) Mittagessen geben.

Ausgangspunkt dieses Projektes sind zunächst die fünf Weißhandgibbons, eine aussterbende Affenart, die jüngst in die Botanik eingezogen sind.

Fragestellungen:
Warum sterben Weißhandgibbons aus? Wo ist ihr Lebensraum? Wo gibt es Zusammenhänge von Ökonomie und Ökologie? Und schließlich die philosophische Überlegung: „Wie gehen wir mit Tieren um?“. Hier hat mich in letzter Zeit ein Buch von Richard David Precht angeregt, tiefer über das Verhältnis Mensch-Tier nachzudenken.
Aber auch die anerkannteste Primatenforscherin Jane Goodell hat viel dazu beigetragen, Primaten kennen und respektieren zu lernen. Respekt vor der Kreatur, das ist ein Thema, was sich durch die Veranstaltung ziehen wird.

Ein weiterer Aspekt des Projektes ist eine ganz praktische Überlegung: wie würden wir gerne im Alter sitzen? Wie also könnte man für die Botanika bewegliche Sitzgelegenheiten konzipieren, (die später vor den Gehegen der Gibbons aufgestellt werden sollen), die auch für hochaltrige Menschen zu nutzen sind? Hier nun ist Ingenieursarbeit gefragt, aber auch Kreativität und ein wacher Verstand, der ganz neue Möglichkeiten des Sitzens entwirft.

Die Veranstaltung wird sich mit der Didaktik des „forschendes Lernens“ – das nun wieder Einzug in die Lehrpläne der Universitäten hält - nicht nur in der Theorie befassen, sondern sie auch praktisch forschend umsetzen. Für diese Forschung wird es Hilfestellungen geben, Anleitungen, Wegweiser.

Ein weiteres Thema in der Vermittlung der Inhalte wird die multimediale Präsentation sein. Es wird also nicht nur das trockene Wort sein, welches Inhalte präsentiert, sondern eine mediale Vielfalt genutzt, die zur Annäherung an das Thema einlädt. Alle Teilnehmer werden hierfür in Kleingruppen angeleitet, ihre Forschungsergebnisse medial und schließlich auch in einem blog zu präsentieren. Auch hier werden die einzelnen Kleingruppen engmaschig betreut und angeleitet.

Das Thema Kommunikation innerhalb des Projektes wird sehr groß geschrieben. Jugendliche Studenten nutzen Veranstaltungen auch als soziale Treffpunkte. Das Projekt im Rahmen der Senioren-Universität wird daher beginnen mit einem „Speed-Dating“ – aber mit der Idee, wissenschaftliche Interessen und die Bildungs-Hintergründe der TeilnehmerInnen untereinander bekannt zu machen, zu kommunizieren um in einem zweiten Schritt miteinander in Arbeitsgruppen arbeiten zu können.

Eine medienkundige Hilfskraft wird das Projekt die gesamte Zeit aktiv und begeistert begleiten.

Monika Thiele
09-57-6-M5/2 Physical Activity Monitoring And Health

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 Achterstr. 30 2.690 (2 SWS)
PD Dr. Mirko Brandes
09-57-6-MGS Alter-Krankheit-Lebenskunst (Film und Philosophie)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 RSG 2060 (Aufenthaltsraum) (4 SWS)
Monika Thiele
09-57-6-MGS/2 Gesundheitsförderung im Setting Betrieb

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SFG 2070 (2 SWS)
Stefan Dalichau
09-60-M7-C Digital Natives schulen Digital Natives – Konzeption, Durchführung und Evaluation eines Workshops zur Förderung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern
Peer-to-peer education among digital natives - Conceptualisation, implementation and evaluation of a workshop to nurture media literacy among pupils

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 20:00 MZH 1460 (6 SWS)

Einzeltermine:
Sa 10.06.17 10:00 - 14:00 SFG 2060
Do 15.06.17 09:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1


Dr. Anke Offerhaus
Katharina Heitmann ((LB))
09-60-M7-P Theaterprojekt
Theater Project

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 19:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (4 SWS)

Einzeltermine:
Do 30.03.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Do 06.04.17 18:00 - 22:00 GW2 B1820
Sa 08.04.17 12:00 - 22:00 GW2 B1820
So 09.04.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Do 13.04.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 15.04.17 - So 16.04.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 20.04.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 22.04.17 - So 23.04.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 27.04.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Fr 28.04.17 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 29.04.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 30.04.17 - Mo 01.05.17 (So, Mo) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 04.05.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 06.05.17 - So 07.05.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 11.05.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Fr 12.05.17 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 13.05.17 17:00 - 22:00 SH D1020
Do 18.05.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 20.05.17 - So 21.05.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 25.05.17 18:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Fr 26.05.17 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 27.05.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 28.05.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 01.06.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 03.06.17 - Mo 05.06.17 (So, Mo, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 08.06.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Fr 09.06.17 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 10.06.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 11.06.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Mi 14.06.17 - Do 15.06.17 (Mi, Do) 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 17.06.17 - So 18.06.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 22.06.17 14:00 - 22:00 SH D1020
Sa 24.06.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 25.06.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 29.06.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 01.07.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 02.07.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Di 04.07.17 14:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 06.07.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 08.07.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 09.07.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 13.07.17 18:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 15.07.17 - So 16.07.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 20.07.17 18:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 22.07.17 - So 23.07.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)


Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-Q Museen erleben, Ausstellungen gestalten
Experiencing Museums, Curating Exhibitions

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 14:00 - 18:00 SFG 1040 (2 SWS)


Prof. Dr. Christine Lohmeier
09-60-M8/9-J Soziale Medien - damals, heute und morgen
Social Media - Back Then, Today and Tomorrow

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 1010 (2 SWS)


Sebastian Kubitschko, Ph.D.
09-60-M8/9-K Hacker and Maker: Politics and Creativity (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 2080 (2 SWS)


Sebastian Kubitschko, Ph.D.
09-GS-3-18 "Sprache der Wände" - Campus-Erkundungen und Reflexionen zu Graffiti im Studienalltag"
\"Words on Walls\" - Explorations and Reflexions on Graffiti

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Fr 02.06.17 12:00 - 18:00 SFG 3070
Sa 03.06.17 10:00 - 16:00 MZH 1090

+ Die Termine für den Workshop stehen fest! +

Das gegenwärtige Stadtbild wird geprägt von einer Vielfalt von Motiven, die gesprüht, gemalt oder gekratzt sind. Ob an Hauswänden, Brücken, Laternenpfählen, Ampeln oder Mülleimern – Graffiti ist allgegenwärtig. Während die einen Graffiti in öffentlichen Räumen als Provokation bzw. Vandalismus betrachten und als illegal verstehen, halten es die anderen für Kunst und nutzen es als politisches und soziales Sprachrohr.

In diesem studentisch initiierten Workshop wird der Bremer Uni-Campus genauer unter die Lupe genommen und danach gefragt, wie Graffiti im Studienalltag wahrgenommen wird. Wir begeben uns auf die Suche nach Graffiti auf dem Uni-Gelände und versuchen, diese zu „entschlüsseln“. Welche Motive und Botschaften stecken darin, an wen sind sie gerichtet – und wie wirken sie auf uns?

Der Workshop bietet einen Einblick ist die Geschichte und zentrale Begriffe von Graffiti.
Er möchte dazu anregen, sich mit dem Campus als öffentlichem (Lern)Raum auseinan-derzusetzen und darüber zu reflektieren, inwiefern der Studienalltag durch Graffiti beein-flusst wird. Durch theoretisches Hintergrundwissen, den Austausch in der Gruppe und einen Campusstreifzug mit Kamera sollen die Teilnehmer*innen für ihre Lernumgebung sensibilisiert werden.

Voraussetzung für den Scheinerwerb mit 2 ECTS ist eine aktive Teilnahme an beiden Workshop-Tagen und eine schriftliche Reflexion oder Ausarbeitung eines dazugehörigen Themas (ca. fünf DIN-A4-Seiten).

DozentInnen: Ayla Satilmis, enter science in Kooperation mit Janne Lina Biermann und Jan Goedecke

Ayla Satilmis
09-GS-3-19 Antidiskriminerung - Erkundungen in einem Bremer Stadtteil
Antidiscrimination - Expolartions in a district of Bremen
Antidiscrimination - Explorations in a district of Bremen

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 05.05.17 11:00 - 14:00 ZB-B B1300
Fr 05.05.17 14:00 - 16:00 ZB-B B0660
Sa 06.05.17 11:00 - 16:00 SFG 3070
Fr 19.05.17 - Sa 20.05.17 (Fr, Sa) 11:00 - 16:00

Diskriminierung und Dominanz sind allgegenwärtig. Je nach Kontext nehmen sie verschiedene Formen an und betreffen unterschiedliche Gruppen. Antidiskriminierung(spolitik) ist deshalb ein weites Feld und ein Querschnittsthema mit vielen Facetten.

In diesem Seminar fokussieren wir das Thema „Antimuslimischer Rassismus“ und verknüpfen unsere theoretischen Erkenntnisse mit Stadtteilarbeit. Wir erproben einen Theorie-Praxis-Transfer, indem wir konkrete Problemlagen vor Ort erkunden und geeignete Handlungs-strategien ausloten. Dabei beziehen wir uns auf Konzepte aus der Antidiskriminierungsarbeit, die wir sowohl theoretisch-konzeptionell reflektieren als auch praktisch austesten.

Die Veranstaltung ist als Blockseminar konzipiert und beinhaltet eine Exkursion in den Bremer Norden wie auch Workshops, um uns mit konkreten Schieflagen (und Fragen von Betroffenen) auseinanderzusetzen.




Voraussetzung für den Scheinerwerb mit 3 ECTS ist eine aktive Teilnahme am Blockseminar inkl. Exkursion und eine schriftliche Reflexion des Seminars oder Ausarbeitung eines dazugehörigen Themas (ca. 5 DIN-A4-Seiten).
Statt einer Verschriftlichung gibt es die Möglichkeit, einen Workshop mitzugestalten.

Ayla Satilmis
09-M39-2-04-02 Spieltheorie
Game Theory

Vorlesung

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 12:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Bei der Lehrveranstaltung handelt es sich um eine problemorientierte Einführung (mit Anwendungsbeispielen) in die Theorie, Modelle und formalen Methoden „strategischer“ sozialer Interaktionen („Spieltheorie“). Es werden verschiedene typische Strukturen sozialer Entscheidungsprobleme und ihre modelltheoretischen Modellierungen vorgestellt (Koordinations-, Non-Koordinations-, Anti-Koordinations-Spiele und Soziale Dilemmata), jeweils in sog. „strategischer“ und in sog. „sequentieller“ Form, und ihre Lösungen sowohl in „reinen“ wie in „gemischten“ Strategien. Schließlich wird in das Prozessdenken für unbestimmt oft wiederholte Interaktionen in größeren Populationen, insbesondere in die Modellierung evolutionärer Prozesse, eingeführt („evolutionäre Spieltheorie“). Es werden vor diesem Hintergrund typische konventionelle Konzepte der orthodoxen Mainstream-Ökonomie wie „Rationalität“ und „Optimalität“ der „Märkte“ kritisch beurteilt und in Komplexität und ihre Implikationen eingeführt.

Dr. Nicola F. Maaser
10-GS-2-03 WoC-Werkstatt

Colloquium
ECTS: CPs: 2 für die regelmäßige Teiln

Einzeltermine:
Fr 09.06.17 09:00 - 16:00 GW2 A3570 (FBR-Raum Fachbereich 10)
Dr. Daniel Schmidt-Brücken
90-30-25-B Gilbert Ryle: Der Begriff des Geistes
Ryle: The concept of mind

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 SFG 2010 (4 SWS)

Neben Wittgenstein und Austin gilt Ryle als ein Hauptvertreter der Ordinary Language Philosophy. Wie Wittgenstein befasste er sich mit Problemen, die sich nach seiner Diagnose aus der Verwechslung grammatischer und logischer Unterscheidungen, sog. Kategorienfehlern, und entsprechenden ungültigen Inferenzen ergeben, die in scheinbar unauflösliche philosophische Verwirrungen führen. Auflösen lassen sich diese Begriffskonflikte nur per Analyse des Gebrauchs dieser Ausdrücke. Die Anwendung dieser sprachphilosophischen Methode auf zentrale Probleme der Philosophie des Geistes und der Handlung findet sich in Der Begriff des Geistes. Insbesondere argumentiert Ryle, dass gängigen Theorien des Geistes eine Verwechslung von Dispositionsausdrücken (für Geistiges und den Bereich des Handelns) mit Ausdrücken für (verborgene mentale) Ereignisse bzw. Ursachen zugrunde liegt und der Geist deshalb „paramechanisch“ als „Gespenst in der Maschine“ konzeptualisiert werden muss, was insbesondere das Leib-Seele-Problem unlösbar erscheinen lässt und zu zahlreichen Zirkeln und Regressen in der Philosophie des Geistes führt.
Teilnahmevoraussetzung ist regelmäßige, gründliche Lektüre der Seminarliteratur und Beteiligung an der Seminardiskussion sowie die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten und Protokollen oder zur Übernahme der Gestaltung einer Sitzung.

Dr. Frank Kannetzky
90-30-57-A Nietzsche und das biologische Menschenbild
Nietzsche and the biological idea of man

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1030 (2 SWS)

In diesem Seminar wollen wir uns mit den Gedanken Nietzsches zum Menschen beschäftigen und sie mit der biologischen Sicht seit Darwin vergleichen. Wir reflektieren die verschiedenen Menschenbilder und werden dazu zuerst ausgewählte Textausschnitte aus den verschiedenen Phasen von Nietzsches Denkweg lesen und diskutieren, um seine Sicht auf den Menschen nachzuvollziehen.
Für den Vergleich mit dem biologischen Menschenbild besprechen wir neben Textausschnitten von Charles Darwin u.a. auch Texte zur Entstehungsproblematik des menschlichen Moralverhaltens anderer Autoren.
Regelmäßige Anwesenheit, das Lesen der bereitgestellten Texte für die jeweilige Sitzung, sowie aktive Mitarbeit und Mitgestaltung (u.a. in Form von Referaten) werden für eine „aktive Teilnahme“ erwartet und sind auch Voraussetzung für andere Leistungsnachweise sowie für das Gelingen des Seminars.

Die Literatur wird angenehmerweise über Stud.IP bereitgestellt.

Anne Christina Thaeder

Modul GS IV - Fachergänzende Studien

Hier können Sie die Veranstaltungen des uniweiten Angebotes nutzen, das im Lehrveranstaltungsverzeichnis unter "Fachergänzende Studien" aufgeführt ist und verschiedene Themenschwerpunkte (Studium Generale / interdisziplinäre Angebote aus den Fachbereichen / Sachkompetenzen , Fremdsprachen, Schlüsselkompetenzen, Studium und Beruf) umfasst; darin finden Sie die Angebote anderer Fachbereiche und weiterer universitärer Einrichtungen wie Career Center, International Office, Studierwerkstatt, Fremdsprachenzentrum, etc.
Für das WiSe 2015/16 siehe: http://www.uni-bremen.de/studium/lehrveranstaltungen/veranstaltungsverzeichnis.html?tx_hbulvp_pi1[module]=2986a13e97a1711bccf482ad834f1e9d&tx_hbulvp_pi1[sem]=23

Im Rahmen diese Moduls können auch Veranstaltungen der "eGeneral Studies" der Universität Bremen besucht werden. Siehe: http://mlecture.uni-bremen.de/egs/

Pruefungsleistung: gemaess Ankuendigung der Veranstaltung
Anerkennung: durch Veranstalter/in
Leistungspunkte: gemaess Ankuendigung der Veranstaltung
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
eGeneral Studies

Seminar

Aktuelle Veranstaltungen der eGeneral Studies:
https://mlecture.uni-bremen.de/egs/

* Der Hohe Norden - The Far North - Le Grand Nord
* Recht der digitalen ´Medien
* Interkulturelle Kompetenzen
* Schlüsselkompetenzen - Ein Reflexionsangebot
* eSTUDI - Erfolgreich Studieren im Internet
* Bildung für nachhaltige Entwicklung
* World in Transition - A Social Contract for Sustainability
* Literatur, Filme, eGames und Nachhaltigkeit
* Sustainability Marketing
* Nachhaltige Entwicklung - Grundlagen und Umsetzung
* Klimaschutz und Klimaanpassung
* Transition Management
* Weltbevölkerung und weltweite Migration
* Weltfinanzwirtschaft und Nachhaltigkeit
* Technik, Energie und Nachhaltigkeit
* Gesellschaftliches Engagement für nachhaltige Entwicklung durch Stiftungen
* Ehrenamtliches Engagement im Kontext der Flüchtlingsthematik
* Nachhaltiges Management
* Projektmanagement
* Nachhaltigkeit und Betriebswirtschaftslehre
* Grundlagen des Managements
* Menschliche Ernähtung und ökologische Folgen
* Civil Ecology - A Pathway to Sustainabilitiy

Informationen und Zugang zu den Seminaren finden Sie hier:
https://mlecture.uni-bremen.de/egs/

No Name
GS IV

Lernfeld

Unter dem neuen Titel "Fachergänzende Studien" als 1. Link im Lehrveranstaltungsverzeichnis finden Sie seit dem Sommersemester 2015 das uniweite Lehrangebot zu Ihren General Studies.

Siehe hier:
http://www.uni-bremen.de/studium/lehrveranstaltungen/veranstaltungsverzeichnis.html?tx_hbulvp_pi1%5Bmodule%5D=93fdb6be384979f7300d263ba0c094be&tx_hbulvp_pi1%5Bsem%5D=26

N. N.

Modul GS V - Praxiserfahrungen (max. 12 CP)

Hierzu zählen über das Pflichtpraktikum hinaus im Rahmen des aktuellen Studiums wahrgenommene Praktika und studienrelevante berufliche Erfahrungen.

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht, 3-5 Seiten (näheres zum Bericht, siehe Homepage des Studienzentrums FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html)
Anerkennung: durch das Praxisbüro FB 09 oder Studienzentrum FB 09
Leistungspunkte: 4 - max. 12 CP, je nach Umfang
Grundsätzlich gilt: zusätzliche Praktika/Nebentätigkeiten werden ab einer Dauer von mind. 4 Wochen (4 CP) bis zu max. 12 Wo. (12 CP) anerkannt.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
GS V

Lernfeld
N. N.
08-zsp-GS-1009 Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus.

Claudia Fantz

Modul GS VI - Tutorien

Die Leitung eines Tutoriums kann dann für die GS angerechnet werden, wenn der Tutor/die Tutorin a) eine Tutorenschulung durch die Studierwerkstatt erfahren und b) selbst das zu begleitende Modul erfolgreich absolviert hat.

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht (3-5 Seiten) nach Absprache mit dem/der Mentor/in (näheres zum Bericht, siehe Homepage Studienzentrum FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html)
Anerkennung: durch den/die Mentor/in des Tutoriums, durch das Praxisbüro FB 09 oder Studienzentrum FB 09
Leistungspunkte: 6 CP (inkl. 1 CP Tutorenschulung) oder Honorar
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
GS VI

Lernfeld
N. N.

Modul GS VII - Studienrelevante Auslandsaufenthalte/Internationales

Auslandsaufenthalte im Rahmen des Studiums können für den Bereich der GS geltend gemacht werden, wenn sie nicht Teil des Pflichtcurriculums eines der studierten Fächer sind.
Es werden auch Veranstaltungen des Fachbereichs (nach Absprache auch anderer Fachbereiche) im Forschungs- und Berufsfeldbezug zum Themenkomplex "Internationales/Interkulturalität" sowie sowie Angebote des International Office wie "Interkulturelles Zertifikat" (http://www.uni-bremen.de/international/internationaler-campus/interkulturelles-zertifikat.html) oder das Programm "Study Buddy" (http://www.uni-bremen.de/international/internationaler-campus/kompass/study-buddy.html) anerkannt.

Prüfungsleistung: Der studienrelevante Auslandsaufenthalt ist nachzuweisen durch entsprechende Bescheinigungen sowie einen Lern-/Erfahrungsbericht (3-5 Seiten) nach Absprache mit dem/der Erasmusbeauftragten (näheres zum Bericht, siehe Homepage Studienzentrum FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html).
Beim Programm "Study Buddy" geht der Bericht an das International Office.
Prüfungsleistungen bei Veranstaltungen: gemäß Ankuendigung

Anerkennung: durch Erasmusbeauftragte/n des Faches oder Studienzentrum FB 09 bzw. International Office Leistungspunkte: CP nach Dauer des Auslandsaufenthaltes (i.d.R. 6 CP pro Semester); anerkannt werden Aufenthalte ab einer Dauer von 4 Wochen.
Leistungspunkte für Veranstaltungen: gemäß Ankündigung der Veranstaltung
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-GS-3-10 Praxiserfahrung im Ausland: Praktika, Jobben und mehr...
Work experience opportunities in English-speaking countries: All you need to know about job hunting, application papers, work permits and planning stages

Seminar

Einzeltermine:
Mi 31.05.17 16:00 - 20:00 SFG 3070

Auch für Kulturwissenschaftler_Innen (egal welcher Fachrichtung) spielt praktische Arbeitserfahrung eine wesentliche Rolle zur Vorbereitung dees späteren Berufseinstiges. Wem es gelingt, eine solche Praxisphase im Ausland zu realisieren, gewinnt doppelt. Die wesentlichen Fragen sind immer nur: Wie soll das denn gehen? Wo passe ich hin? Kann ich mir das überhaupt leisten? In dieser Übersichtsveranstaltung schauen wir uns gemeinsam an, wie sich potentielle Arbeitgeber finden lassen und wie man mit ihnen über das beabsichtigte "Praktikum" spricht. Oft setht die deutsche Begrifflichkeit dem Bewerbungserfolg nämlich im Wege, und vernünftige Alternativen müssen her, damit man überhaupt verstanden wird. Genauso führt der Weg zu "schönen Praktika" im Ausland meistens nicht über (oftmals) überteuerte Platzierungsagenturen - es gibt eine Reihe von Instrumenten, deren Einsatz effektiver und erfolgversprechender sein kann. Anhand von vielen Beispielen aus dem englischsprachigen Raum beschäftigen wir uns mit diesen Themen, mit der Möglichkeit für individuelle Fragen und Diskussionen.
In einem zweiten Teil geht es um das Thema "Bewerben auf Englisch für Praktika, Stellen und Förderanträge".

Jürgen-Thomas Obieglo

Modul GS VIII - Sprachen (max. 12 CP)

Im Rahmen des Studiums erworbene Fremdsprachenkenntnisse, die nicht laut Prüfungsordnungen der studierten Fächer verpflichtend sind, können für die GS geltend gemacht werden.

Prüfungsleistung: Nachweis des absolvierten Kurses, der Prüfungsleistung und der Stundenanzahl
Anerkennung: Zertifikat durch das FZHB einreichen, bei außeruniversitären Nachweisen durch Vorlage beim Studienzentrum FB 09
Leistungspunkte: richten sich nach der für universitäre Sprachkurse üblichen Vergabe (vgl. FZHB); anerkannt werden können Leistungen im Umfang von max. 12 CP.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
FZHB 0629 Für Studierende des Fachbereiches 9: Englisch für die Qualifizierung im Studium (acknowleged as UNIcert III course, part 1 of 3) (C1.1) (in englischer Sprache)
Eingangsniveau: B2.2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:30 - 12:00 GW2 A3060 (FZHB Selbstlernzentrum) (2 SWS)


Mahaesvary Kayser
FZHB 0900 Latein 1 + 2
Latin 1 + 2
Eingangsniveau: Anfänger, niveauübergreifender Kurs

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 13:30 AIB 0060 (2 SWS)
wöchentlich Fr 12:00 - 13:30 AIB 0060 (2 SWS)


Hans-Wolfgang Reimers
FZHB 0910 Arabisch (A1.1)
Arabic (A1.1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Fr 08:30 - 12:00 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (4 SWS)


Dr. Jamshid Ibrahim, M.A.
FZHB 0911 Arabisch (A1.2)
Arabic (A1.2)
Eingangsniveau: A1.1

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Fr 13:00 - 16:00 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (4 SWS)


Dr. Jamshid Ibrahim, M.A.
FZHB 0920 Modernes Hebräisch (A1.2)
Modern Hebrew (A1.2)
Eingangsniveau: A1.1

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 18:00 - 19:30 GW2 A3060 (FZHB Selbstlernzentrum) (2 SWS)


Ursula Bauer
FZHB 0990 Türkisch (A1.1) - fällt aus!
Turkish (A1.1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6


N. N.
FZHB 0991 Türkisch (A1.2) - fällt aus!
Turkish (A1.2)
Eingangsniveau: A1.1

Kurs
ECTS: 6


N. N.
FZHB 0992 Türkisch (B1.1.)
Turkish (B1.1)
Eingangsniveau: A2.2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 19:30 GW2 A3220 (FZHB Selbstlernzentrum) (2 SWS)


Ahmet Arslan

Modul GS IX - Universitäres Engagement (max. 6 CP)

Ihr Engagement in StugA, AStA, Berufungskommissionen, selbstorganisierten universitären AGs, Gremienarbeit in Fachbereichs-/Institutsrat u.a. im Umfang von i.d.R. mindestens einem Semester kann für die GS anerkannt werden.
Lernziele: Teamarbeit, Sozialkompetenz, Kommunikations- und Organisationsfaehigkeit, ggf. Projektverantwortung, Einblicke in komplexe institutionelle Strukturen (Bsp. Universität).

Ergänzung: für dieses Modul gilt auch die Teilnahme am Programm "Study Buddy" von Kompass-Forum International, bei dem Studierende ein Semester lang Gaststudierende betreuen (siehe: http://www.uni-bremen.de/international/internationaler-campus/kompass/study-buddy.html).

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht (3-5 Seiten) (näheres zum Bericht, siehe Homepage Studienzentrum FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html) beim Programm "Study Buddy" geht dieser an das International Office
Anerkennung: durch das Studienzentrum FB 09, für "Study Buddy" durch das International Office
Leistungspunkte: 2 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
GS IX

Lernfeld
N. N.

Modul GS X - Wissenschaftliches Engagement

Das Modul umfasst Ihre Mitarbeit in Forschungsprojekten, Besuch von Fachtagungen, Kongressen, Gastvorträgen. Vor Besuch dieser Veranstaltungen ist mit einem/einer Fachdozent*in/Hochschullehrer*in abzusprechen, ob die Veranstaltung anerkannt wird.

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht, Projektpapier bzw. Forschungsbericht (3-5 Seiten); (näheres zum Bericht siehe Homepage Studienzentrum FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html)
Anerkennung: durch den/die Hochschullehrer/in oder das Studienzentrum
Leistungspunkte: 2 CP
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
GS X

Lernfeld
N. N.

Kommunikations- und Medienwissenschaft, B.A.

Modul 2 - Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft - 2: Mediensystem und Medienwandel

9 Credit Points
Bitte zur Vorlesung EINES der Seminare auswaehlen, ueber StudIP anmelden.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-60-M2-1 Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft 2: Mediensystem und Medienwandel
Introduction into Communication and Media Studies II: Media System and Media Change

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)


Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
09-60-M2-2 Mediensystem und Medienwandel: Seminar 1
Media System and Media Change: Seminar 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 MZH 1460 (2 SWS)
Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
09-60-M2-3 Mediensystem und Medienwandel: Seminar 2
Media System and Media Change: Seminar 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)
Christina Sanko, M.A.
09-60-M2-4 Mediensystem und Medienwandel: Seminar 3
Media System and Media Change: Seminar 3

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 2070 (2 SWS)
Christian Pentzold
09-60-M2-5 Mediensystem und Medienwandel: Seminar 4
Media System and Media Change: Seminar 4

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)
Rieke Böhling, M.A.
09-60-M2-6 Mediensystem und Medienwandel: Seminar 5
Media System and Media Change: Seminar 3

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SFG 1080 (2 SWS)
Christina Sanko, M.A.

Modul 4 - Grundlagen politischer Theorien/ soziologischer Theorien/ der BWL

Nur im Profilfach
6 Credit Points
Bitte waehlen Sie zwischen 4.1, 4.2 oder 4.3

4.1 - Grundlagen politischer Theorien

Für die erfolgreiche Teilnahme an der Vorlesung erhalten Sie 6 Credit Points.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-M2-1 Einführung in die Politische Theorie
Introduction to Political Theory

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 13.12.17 18:00 - 20:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

Die Vorlesung soll als Einführung einen systematischen Überblick über die zeitgenössische politische Theorie und einige ihrer ideengeschichtlichen Wurzeln geben. Sie verfolgt dabei insbesondere zwei Linien des Denkens der Politik: jene, die Politik als gemeinschaftliche Tätigkeit im Rahmen einer Ordnung versteht; sowie jene, die Politik vor allem als Konflikt denkt. Demokratie wird schließlich rekonstruiert als jene Ordnung, die beiden Politikbegriffen gerecht wird – eine Ordnung des Konflikts. Im Lauf der Vorlesung werden zentrale Begriffe und Themen des politischen Denkens behandelt, u.a. Politik, Macht, Staat, Demokratie, Konflikt, Gerechtigkeit und Freiheit. Zugleich erhalten Studierende einen Überblick über jene Denkströmungen, die gegenwärtig diskutiert und produktiv fortgeführt werden, z.B. Liberalismus, Republikanismus, Kritische Theorie und Poststrukturalismus.

Literatur zur Vorbereitung:

Brodocz, André/Schaal, Gary S. (Hg.) (2016): Politische Theorien der Gegenwart I bis III. Opladen: Barbara Budrich/utb.
Göhler, Gerhard/Iser, Mattias/Kerner, Ina (Hg.) (2011): Politische Theorie. 25 umkämpfte Begriffe zur Einführung. 2. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Kymlicka, Will (1995): Politische Philosophie heute. Eine Einführung. Frankfurt am Main/New York: Campus.
Schwaabe, Christian (2007): Politische Theorie 1 und 2. München: Fink/utb.

Form der Modulprüfung (als Pflichtveranstaltung): MPL – entweder als Klausur (90 Minuten, am 3.7.2017) oder als kurze Hausarbeit (8-10 Seiten; Abgabe 27.8.2017).
General Studies/WP 2: ebenfalls Klausur oder Hausarbeit (6 CP)

Prof. Dr. Martin Johannes Nonhoff

4.2 - Grundlagen soziologischer Theorien

Für die erfolgreiche Teilnahme an der Vorlesung erhalten Sie 6 Credit Points.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-4-T4-1 Sozialtheorie
[Social Theory]

Vorlesung
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.07.17 16:00 - 18:00 HS 2010 (Großer Hörsaal)

Sozialtheorien formulieren die allgemeinen Fragen und stellen die allgemeinen Begriffe und Modelle soziologischen Denkens bereit, die zur Beschreibung und Erklärung jeglichen sozialen Geschehens herangezogen werden können. Die Vorlesung führt in zentrale Positionen und Kontroversen ein und diskutiert sie vergleichend. Ausgangspunkt ist eine grundlegende Einführung in die heute in der soziologischen Theoriediskussion breit vertretene handlungstheoretische Perspektive. Dies geschieht anhand von vier Komponenten eines soziologischen Bezugsrahmens:

• Wie konstituiert sich Handeln, mit welchen anthropologischen Prämissen wird gearbeitet?

• Wie konstituiert sich Sozialität als handelndes Zusammenwirken – und welche Vorstellungen sozialer Ordnung sind damit verbunden?

• Wie kann eine spezifische Handlung erklärt werden?

• Welche Arten von Konstellationen handelnden Zusammenwirkens und welche daraus hervorgehenden Grundmuster sozialer Strukturdynamiken (Entstehung, Aufrechterhaltung, Veränderung von Strukturen) gibt es?

Ausgehend von dieser handlungstheoretischen Grundlegung der Soziologie werden zwei Alternativen diskutiert: die soziologische Systemtheorie sowie netzwerktheoretische Konzeptionen des Sozialen. Im Vergleich der präsentierten theoretischen Instrumente werden deren Reichweite, Konvergenzen und Konkurrenzen reflektiert.

Begleitend zur Vorlesung finden Seminare statt, die spezifische sozialtheoretische Positionen oder Fragestellungen vertiefend behandeln.

Prof. Dr. Uwe Schimank

4.3 - Grundlagen der BWL/ VWL

Für ein komplettes Modul 4.3 benötigen Sie 6 Credit Points. Sollte die ausgewählte Vorlesung nur 3 CP erbringen, müssen Sie ein weiteres Seminar aus dem Pool der E-Learning-Veranstaltungen der BWL studieren. Hierfür bitte einen Schein ausstellen lassen und im Sekretariat vom BA KMW einreichen.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
07-B35-2-27-01 Einführung in die BWL
Basics of Business and Management

Vorlesung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mi 19.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B1820
Mi 26.04.17 12:00 - 14:00 GW2 B1820
Mi 17.05.17 12:00 - 14:00 GW2 B1820
Mi 07.06.17 12:00 - 14:00 GW2 B1820
Mi 28.06.17 12:00 - 14:00 GW2 B1820

Selbstlernveranstaltung - nähere Information über Stud.IP

www.lemex.uni-bremen.de

Prof. Dr. Jörg-Rainer Freiling

Modul 6 - Methoden 2: Einführung und standardisierte Verfahren

6 Credit Points
Bitte wählen Sie neben der Vorlesung eines der Seminare
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-60-M6-1 Methoden 2: Einführung in standardisierte Verfahren
Introduction to standardized methods

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (1 SWS)

14-tägig! Beginn ab 1. Vorlegungswoche, dann UNREGELMÄSSIGE Termine.

Cornelia Brantner
09-60-M6-2 Methoden 2: Seminar 1
Methods II: Seminar 1

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00 SFG 1080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 20.04.17 08:00 - 10:00 SFG 2040


Dr. Matthias Berg
09-60-M6-3 Methoden 2: Seminar 2
Methods II: Seminar 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 2070 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 24.05.17 16:00 - 18:00 SFG 2020


Lena Fölsche
09-60-M6-4 Methoden 2: Seminar 3
Methods II: Seminar 3

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SFG 2070 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 24.04.17 18:00 - 20:00 SFG 1030
Mo 08.05.17 18:00 - 20:00 SFG 1030
Mo 12.06.17 18:00 - 20:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8)


Karin Elbrecht, M.A.
09-60-M6-5 Methoden 2: Seminar 4
Methods II: Seminar 4

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 SFG 2080 (2 SWS)


Karin Elbrecht, M.A.
09-60-M6-6 Methoden 2: Seminar 5
Methods II: Seminar 5

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2070 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 16.05.17 12:00 - 14:00 SFG 2040


Cornelia Brantner
09-60-M6-7 Methoden 2: Seminar 6
Methods II: Seminar 6

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 SFG 2070 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 22.05.17 10:00 - 12:00 LINZ4 60070


Mareike Dötsch

Modul 7 - Medienpraxis

6 Credit Points
Nur für Studierende des BA KMW und den MA Medienkultur
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
03-BA-800.02/1 Grundlagen der Medieninformatik 2

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 MZH 1450 Übung
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 MZH 6210 Übung
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 GW1 A0160 Übung
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 GW1 C1070 Übung
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 2030 Übung
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 NW2 C0290 (Hörsaal 1) Vorlesung
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 MZH 1470 Übung
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SFG 2060 Übung
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 MZH 1470 Übung
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 B1216 Übung
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 CART 0.01 (Besprechungsraum) Übung
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 MZH 1100 Übung

Der Übungsbetrieb beginnt nach der ersten Vorlesung.

Udo Frese
09-60-M7-A KROSSE.info

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 LINZ4 60070 (4 SWS)

Kommentar:

Dipl.Soziologe Marco Höhn
Dr. Leif Kramp
09-60-M7-B KLUB DIALOG-Schreibwerkstatt (für Journalisten, PR und Content-Marketing)
KLUB DIALOG-Writing Workshop (for Journalists, PR and Content Marketing)

Seminar

Einzeltermine:
Sa 08.04.17 10:00 - 16:00 LINZ4 60070
Fr 28.04.17 10:00 - 16:00 LINZ4 60070
Fr 19.05.17 10:00 - 16:00 LINZ4 60070
Fr 09.06.17 10:00 - 16:00 LINZ4 60070


Dipl.Soziologe Marco Höhn
09-60-M7-C Digital Natives schulen Digital Natives – Konzeption, Durchführung und Evaluation eines Workshops zur Förderung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern
Peer-to-peer education among digital natives - Conceptualisation, implementation and evaluation of a workshop to nurture media literacy among pupils

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 20:00 MZH 1460 (6 SWS)

Einzeltermine:
Sa 10.06.17 10:00 - 14:00 SFG 2060
Do 15.06.17 09:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1


Dr. Anke Offerhaus
Katharina Heitmann ((LB))
09-60-M7-D Fernsehmarketing (Teil 2)
TV Marketing (part 2)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 12.05.17 10:30 - 18:00 LINZ4 60070
Sa 13.05.17 09:30 - 18:30 LINZ4 60070
Fr 30.06.17 - Sa 01.07.17 (Fr, Sa) 10:30 - 18:00 LINZ4 60070

Kommentar:

Oliver Kempfer ((LB))
09-60-M7-E Kommunikationsdesign, Grundlagen (in englischer Sprache)
Communication Design, Fundamentals

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SFG 2030 (2 SWS)


Peter Gough ((LB))
09-60-M7-F Public Relations

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 SFG 1080 (2 SWS)

Kommentar:

Daniel Günther ((LB))
09-60-M7-G Story Telling

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SFG 1040 (2 SWS)

Kommentar:

Roman Manuel Gramse, Dipl. Designer ((LB))
09-60-M7-H "Das Kino ist tot - es lebe der Film?!" Die Zukunft des Bremer Kommunalkinos City 46
Cinema Dead or Alive? The Future of the Local Cinema City 46 in Bremen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1010 (2 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-60-M7-I KROSSE.fm on air

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 GW2 A4120 (6 SWS)


Dr. Christian Höltge ((LB))
Dietmar Gode ((LB))
09-60-M7-J Wie wirken Bilder? Bild-Handeln, Journalismus und visuelle Kommunikation
How Pictures Work: Journalism and Visual Politics

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 LINZ4 60070 (2 SWS)


Klaus Wolschner ((LB))
09-60-M7-K Kinder- und Jugendmedienschutz
Protection of Minors in Media

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 2060 (2 SWS)


Dipl.-Medienwiss. Sven Petersen ((LB))
09-60-M7-L Multimedia-Reportagen zum Thema Wasser/Abwasser
Multimedia Reports on Water and Sanitation

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 MZH 1460 (2 SWS)


Christoph Sodemann ((LB))
09-60-M7-M Suchmaschinenmarketing (SEM)
Search Engine Marketing (SEM)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 2080 (2 SWS)


B. Sc Melanie Koslowski ((LB))
09-60-M7-N Content-Marketing in der Praxis
Content Marketing in Practical Contexts

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 18:00 - 20:00 MZH 1460 (2 SWS)

Kommentar:

Carsten Teller ((LB))
Martin Höche-Heemsath, M.A.
09-60-M7-O Markenkommunikation und Produktwerbung im B2B
B2B Brand Communication and Product Advertising

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 FVG O0150 (Seminarraum) (4 SWS)

Kommentar:

Udo Corleis ((LB))
09-60-M7-P Theaterprojekt
Theater Project

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 19:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (4 SWS)

Einzeltermine:
Do 30.03.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Do 06.04.17 18:00 - 22:00 GW2 B1820
Sa 08.04.17 12:00 - 22:00 GW2 B1820
So 09.04.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Do 13.04.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 15.04.17 - So 16.04.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 20.04.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 22.04.17 - So 23.04.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 27.04.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Fr 28.04.17 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 29.04.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 30.04.17 - Mo 01.05.17 (So, Mo) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 04.05.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 06.05.17 - So 07.05.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 11.05.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Fr 12.05.17 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 13.05.17 17:00 - 22:00 SH D1020
Do 18.05.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 20.05.17 - So 21.05.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 25.05.17 18:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Fr 26.05.17 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 27.05.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 28.05.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 01.06.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 03.06.17 - Mo 05.06.17 (So, Mo, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 08.06.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Fr 09.06.17 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 10.06.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 11.06.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Mi 14.06.17 - Do 15.06.17 (Mi, Do) 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 17.06.17 - So 18.06.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 22.06.17 14:00 - 22:00 SH D1020
Sa 24.06.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 25.06.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 29.06.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 01.07.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 02.07.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Di 04.07.17 14:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 06.07.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 08.07.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 09.07.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 13.07.17 18:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 15.07.17 - So 16.07.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 20.07.17 18:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 22.07.17 - So 23.07.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)


Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-Q Museen erleben, Ausstellungen gestalten
Experiencing Museums, Curating Exhibitions

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 14:00 - 18:00 SFG 1040 (2 SWS)


Prof. Dr. Christine Lohmeier

Modul 8/9 - Schwerpunktmodul (alte BPO 2011) / Spezialisierungsmodul (neue BPO 2017)

9 Credit Points
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-60-M8/9-A Digitalisierung der interpersonalen Kommunikation
Digitisation of Interpersonal Communication

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 1020 (2 SWS)


Jeannine Helene Teichert, M.A.
09-60-M8/9-B Kontrolle von Kommunikationsmaßnahmen von Organisationen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 FVG M0160 (2 SWS)


Cornelia Brantner
09-60-M8/9-F Plattformisierung in der Datengesellschaft
Platformization in the Data Society

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 MZH 1460 (2 SWS)


Piet Simon
09-60-M8/9-H Medienökonomie 2
Media Economics 2

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 1080 (2 SWS)


Dipl.Soziologe Marco Höhn
09-60-M8/9-J Soziale Medien - damals, heute und morgen
Social Media - Back Then, Today and Tomorrow

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 1010 (2 SWS)


Sebastian Kubitschko, Ph.D.
09-60-M8/9-K Hacker and Maker: Politics and Creativity (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 2080 (2 SWS)


Sebastian Kubitschko, Ph.D.
09-60-M8/9-L Marketing für KMW
Marketing for KMW

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 0140 (2 SWS)


Dipl.Soziologe Marco Höhn
09-60-M8/9-O Family - Media - Data (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 1010 (2 SWS)


Prof. Dr. Christine Lohmeier

Modul 12/13/14 - Abschlussmodul (alte + neue BPO)

Nur für Studierende mit KMW als Profilfach!
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-60-M12/13-1 BA-Abschlussseminar 1
Final Seminar for BA Candidates

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 14:00 - 16:00 SFG 2080 (1 SWS)


Dr. Matthias Berg
09-60-M12/13-2 BA-Abschlussseminar 2
Final Seminar for BA Candidates

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 16:00 - 18:00 SFG 1080 (1 SWS)


Dipl.Soziologe Marco Höhn
09-60-M12/13-3 BA-Abschlussseminar 3
Final Seminar for BA Candidates

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 16:00 - 18:00 SFG 1040 (1 SWS)

Einzeltermine:
Do 22.06.17 16:00 - 18:00 SFG 2010
Do 06.07.17 16:00 - 18:00 SFG 2010


Dr. Anke Offerhaus
09-60-M12/13-4 BA-Abschlussseminar 4
Final Seminar for BA Candidates

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mo 14:00 - 16:00 SFG 1010


Prof. Dr. Christine Lohmeier
09-60-M12/13-5 BA-Abschlussseminar 5
Final Seminar for BA Candidates

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 08:00 - 10:00 SFG 2030 (1 SWS)


Cornelia Brantner
09-60-M13-1 Master-Vorbereitungskurs

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mi 16:00 - 18:00 SFG 1080 (1 SWS)


Dipl.Soziologe Marco Höhn

Komplexes Entscheiden, M.A.

MODULBEREICH: Theorie und Empirie des Komplexen Entscheidens (27 CP)

Modul 01: Theorie des Komplexen Entscheidens (9 CP)

Das Modul wird regelmaessig im Wintersemester angeboten.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
Exkursion nach Berlin
Excursion

Exkursion

Einzeltermine:
Mo 12.06.17 - Fr 16.06.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 09:00 - 18:00

Im Rahmen der Masterstudiengänge „Komplexes Entscheiden“ sowie „Entscheidungsmanagement“ findet jährlich im Sommersemester (abwechselnd Berlin / Brüssel) eine einwöchige Exkursion statt. Die Veranstaltung schließt sich an die „Praxis des Entscheidens“ im Wintersemester an.
Die Studierenden erhalten Einblick in Entscheidungssituationen, -routinen und -probleme von Organisationen und Einrichtungen im öffentlichen Raum (z.B. öffentliche Verwaltung, öffentliche und private Unternehmen, Parteien, Gewerkschaften, NGO’s). Vor Ort werden mit Experten/-innen bezogen auf das jeweilige Thema entscheidungsrelevante Fragestellungen diskutiert.
Ziel ist es, die verschiedenen Perspektiven unterschiedlicher Akteure nachzuvollziehen und einen generellen Einblick in die Entscheidungsfindung auf Bundes-, respektive EU-Ebene zu gewinnen.
Themen und Schwerpunkte der Exkursion werden dabei gemeinsam mit den Studierenden entwickelt.

Sandra Kohl

Modul 04: Entscheidungstraining (6 CP)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-M39-2-04-01 Entscheidungstheorie
Decision Theory

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B1216 (2 SWS)

Allgemeine Einführung in die Betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie sowie eine nähere Auseinandersetzung mit ihrem normativen Zweig. Dabei werden systematisch die (formalen) Grundlagen rationaler Entscheidungsfindung und deren Anwendung erarbeitet.
Einführung in die deskriptive Entscheidungstheorie, wobei hier vorrangig den Quellen typischen Fehlentscheidens nachgegangen wird. Es wird gezeigt, worin die Ursachen für typische Fehlentscheidungen liegen, wie sich diese Fehlentscheidungen äußern (und warum es überhaupt Fehlentscheidungen sind, was mitunter nicht trivial ist) und welche Ansätze zur Verfügung stehen, um den Ursachen von Fehlentscheidungen antizipativ wirksam zu begegnen. Neben „statischen“ (im Sinne von einmaligen) Entscheidungen gewinnt dabei die Betrachtung des kontinuierlichen Entscheidungsverhaltens zunehmend an Bedeutung, wie es gerade im Umgang mit dynamischen Systemen wesentlich ist.

Literatur:
Rehkugler, H. & Schindel, V. (1990). Entscheidungstheorie: Erklärung und Gestaltung betrieblicher Entscheidungen. München: V. Florentz
Eichenberger, R. (1992). Verhaltensanomalien und Wirtschaftswissenschaft. Wiesbaden
Dörner, D. (2009). Die Logik des Mißlingens. Strategisches Denken in komplexen Situationen. Erw. Neuausg., 8. Aufl.. Reinbek: Rowohlt
von Nitzsch, R. (2002). Entscheidungslehre: wie Menschen entscheiden und wie sie entscheiden sollten. Stuttgart: Schäffer Poeschel Verlag Bamberg, G. & Coenenberg A.G. (2008). Betriebswirtschaftliche Entscheidungslehre.
14., überarb. Aufl.. München: Franz Vahlen Laux, H. (2007). Entscheidungstheorie, 7., überarb. und erw. Aufl.. Berlin [u.a.]: Springer

Prof. Dr. Thorsten Poddig
09-M39-2-04-02 Spieltheorie
Game Theory

Vorlesung

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 12:00 - 16:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

Bei der Lehrveranstaltung handelt es sich um eine problemorientierte Einführung (mit Anwendungsbeispielen) in die Theorie, Modelle und formalen Methoden „strategischer“ sozialer Interaktionen („Spieltheorie“). Es werden verschiedene typische Strukturen sozialer Entscheidungsprobleme und ihre modelltheoretischen Modellierungen vorgestellt (Koordinations-, Non-Koordinations-, Anti-Koordinations-Spiele und Soziale Dilemmata), jeweils in sog. „strategischer“ und in sog. „sequentieller“ Form, und ihre Lösungen sowohl in „reinen“ wie in „gemischten“ Strategien. Schließlich wird in das Prozessdenken für unbestimmt oft wiederholte Interaktionen in größeren Populationen, insbesondere in die Modellierung evolutionärer Prozesse, eingeführt („evolutionäre Spieltheorie“). Es werden vor diesem Hintergrund typische konventionelle Konzepte der orthodoxen Mainstream-Ökonomie wie „Rationalität“ und „Optimalität“ der „Märkte“ kritisch beurteilt und in Komplexität und ihre Implikationen eingeführt.

Dr. Nicola F. Maaser

MODULBEREICH: Interdisziplinärer Kernbereich (27 CP)

Modul 05: Ökonomische und Politische Rahmenbedingungen öffentlicher Entscheidungen (9 CP)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
07-M37-10-02-05 Der öffentliche Sektor und Multilevel Governance
Public Sector and Mulitlevel Governance

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Di 04.04.17 12:00 - 14:00 WiWi Rotunde, 2. OG (Sitzungsraum)
Di 11.04.17 12:00 - 14:00 WiWi Rotunde, 2. OG (Sitzungsraum)
Di 18.04.17 12:00 - 14:00 WiWi Rotunde, 2. OG (Sitzungsraum)
Di 25.04.17 12:00 - 14:00 WiWi Rotunde, 2. OG (Sitzungsraum)
Di 02.05.17 12:00 - 14:00 WiWi Rotunde, 2. OG (Sitzungsraum)
Di 09.05.17 12:00 - 14:00 WiWi Rotunde, 2. OG (Sitzungsraum)
Di 16.05.17 12:00 - 14:00 WiWi Rotunde, 2. OG (Sitzungsraum)
Di 23.05.17 12:00 - 14:00 WiWi Rotunde, 2. OG (Sitzungsraum)
Di 30.05.17 12:00 - 14:00 WiWi Rotunde, 2. OG (Sitzungsraum)
Di 06.06.17 12:00 - 14:00 WiWi Rotunde, 2. OG (Sitzungsraum)
Di 13.06.17 12:00 - 16:00 WiWi Rotunde, 2. OG (Sitzungsraum)
Di 20.06.17 12:00 - 14:00 WiWi Rotunde, 2. OG (Sitzungsraum)
Di 27.06.17 12:00 - 14:00 WiWi Rotunde, 2. OG (Sitzungsraum)
Di 04.07.17 12:00 - 14:00 WiWi Rotunde, 2. OG (Sitzungsraum)

www.fofi.uni-bremen.de

Prof. Dr. Andre W Heinemann
09-M39-2-05-01 Modernisierung des öffentlichen Sektors
Modernization of the Public Sector

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 1080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 27.04.17 08:00 - 12:00 SFG 2020
Di 16.05.17 08:00 - 12:00 SFG 0150
Di 06.06.17 08:00 - 12:00 MZH 1380/1400

Die Lehrveranstaltung gibt einen Einblick in aktuelle Debatten hinsichtlich des Wandels der Aufgaben des öffentlichen Sektors sowie der Anforderungen an den öffentlichen Sektor aus einer wirtschaftswissenschaftlichen Perspektive. Sie befasst sich dementsprechend aus theoretischer Perspektive mit Fragen nach den ökonomischen Grundlagen des modernen Staates. Die Lehrveranstaltung bietet eine intensive Analyse und Diskussion ökonomischer Theorien zur Begründung bzw. Rechtfertigung staatlicher Aktivitäten sowie deren Veränderungen im Zeitablauf. Darauf aufbauend werden heutige Modernisierungsprozesse betrachtet, welche gerade in der öffentlichen Diskussion unter Stichwörtern wie „Daseinsvorsorge“, „Re-Kommunalisierung“ oder aber „New Public Management“ intensive diskutiert werden. Die Organisationsstruktur eines Staatswesens ist eine entscheidende Determinante der Wahrnehmung staatlicher Aufgaben. Daher liegt es nahe, auch Besonderheiten im Staatsaufbau zu berücksichtigen, um auch darauf aufbauend abgeleitete Anforderungen an eine Modernisierung des öffentlichen Sektors zu formulieren.
Zielsetzung. Die Lehrveranstaltung soll die Fähigkeit vermitteln, anspruchsvolle und oft sehr abstrakte Reflexionen über Grundprobleme der Modernisierung der Aufgaben des öffentlichen Sektors im 21. Jahrhundert nachzuvollziehen, in größere Zusammenhänge einzuordnen und punktuell weiterzuführen. Die Studierenden werden auch formal über die Analyse der ökonomischen Aktivität des Staates auch vor dem Hintergrund eines föderalen Staatsaufbaus unterrichtet. Sie können komplexe finanzwissenschaftliche Probleme vor dem Hintergrund der modernen Anforderungen an die öffentliche Finanzwirtschaft in Verbindung mit Internationalisierung, Globalisierung und europäischer Integration eigenständig analysieren.

Die Studierenden sollen einen Überblick über ökonomische Theorien bezüglich der öffentlichen Aktivitäten gewinnen und ihre Fähigkeit erweitern, komplexe Probleme, welche im Rahmen der Diskussion über die Modernisierung des öffentlichen Sektors entstehen, zu verstehen und kritisch zu reflektieren sowie im Anschluss daran eigene und theoretisch fundierte Argumente zu entwickeln und in sprachlich angemessener Form zu formulieren. Auch geht es sowohl um die Möglichkeiten der Gestaltung als auch die der Bewertung öffentlicher Politiken und privater Strategien. Hierbei werden die Themen theoretisch und empirisch behandelt.

Inhaltsübersicht
Kapitel 1 Einführung
Kapitel 2 Messung staatlicher Aktivitäten und Messprobleme
Kapitel 3 Entwicklung staatlicher Aktivitäten und Erklärungsversuche
Kapitel 4 Daseinsvorsorge aus einer ökonomischen Perspektive
Kapitel 5 Der Staat - Produzent und/oder Gewährleister
Kapitel 6 Öffentliche Aktivitäten in föderalen Strukturen
Kapitel 7 Modernisierung des öffentlichen Haushaltsrechts und öffentliches Benchmarking

Prof. Dr. Andre W Heinemann
09-M39-2-05-07 Entscheidungsprozessanalyse
Decision Process Analysis

Seminar

Einzeltermine:
Do 13.04.17 08:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 27.04.17 08:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 11.05.17 08:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 01.06.17 08:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 08.06.17 08:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Mi 21.06.17 - Do 22.06.17 (Mi, Do) 08:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)

Im Zentrum des Seminars steht die detaillierte Analyse und Diskussion ausgewählter Entscheidungsprozesse. Dabei sollen verschiedene theoretische Konzepte und methodische Vorgehensweisen der Entscheidungsprozessanalyse vorgestellt und anhand unterschiedlicher empirische Fälle überprüft und erprobt werden.
Gerade bei der Analyse komplexer politischer Entscheidungsprozesse stellt häufig die Verfügbarkeit und Auswahl geeigneten Datenmaterials eine zentrale Herausforderung dar. Im Seminar werden daher exemplarisch Analysen auf der Basis unterschiedlichen Datenmaterials durchgeführt.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen dazu befähigt werden, eine systematische Entscheidungsprozessanalyse eines von Ihnen selbst gewählten Beispiels anzufertigen. Dabei gilt es, Konstellationen von Akteuren, Verschiebungen im Machtgefüge sowie in den Positionen der Entscheidungsbeteiligten zu erkennen, typische Muster und Routinen, aber auch unerwartete Wendungen und Dynamiken des Prozessverlaufs zu identifizieren und deren Funktionsweise zu verstehen. Die Vorstellung der Analysen erfolgt im Rahmen von Kurzpräsentationen in den letzten beiden Sitzungen des Seminars.

Literatur:
Coleman, Stephen/Przybylska, Anna/Sintomer, Yves (Hg.) 2015: Deliberation and Democracy: Innovative Processes and Institutions, Frankfurt am Main: Peter Lang Edition
Fairclough, Isabela/Fairclough, Norman 2012: Political Discourse Analysis. A Method for Advanced Students, London: Routledge
Stoker, Gerry/Evans, Mark (Hg.) 2016: Evidence-Based Policy Making in the Social Sciences: Methods That Matter, Bristol; Chicago, IL: Policy Press

Art der Prüfungsleistung:
Als Teil der Modulprüfung M5 ist eine schriftliche Ausarbeitung von 8 Seiten und eine Kurzpräsentation am 15.06. oder 22.06. 2017 erforderlich zum Erwerb von 4,5 CP bei Bestehen auch der anderen Teilprüfung in M5.

Dr. Tanja Pritzlaff-Scheele
09-M39-2-05-08 Philosophie und Ökonomik im Gesundheitswesen
Philosophy and Economics in Public Health

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 SFG 2040 (4 SWS)

Vorlesung
Die „Ökonomisierung“ des Gesundheitswesens steht seit vielen Jahren in der Kritik. Als Antwort wird häufig „mehr“ Ethik gefordert. Aber was heißt das eigentlich genau? Diese Veranstaltung gibt einen Überblick über ökonomische Ansätze und ethische Theorien, die häufig auf das Gesundheitswesen angewendet werden.
Neoklassische Ökonomik und Libertarismus, Extra-Welfarismus und Konsequentialismus, Public Choice und vertragstheoretische Ethik, Verhaltensökonomik und Tugendethik sind normative ökonomische und philosophische Ansätze, die häufig mit Bezug auf die Gesundheitswirtschaft diskutiert werden. In diesem Seminar werden die genannten ökonomischen Konzeptionen als Anwendung philosophischer Konzepte betrachtet und eingeführt. All diese Ansätze können wichtige Beiträge zu einer reflektierten Betrachtung eines Gesundheitssystems leisten, aber jeder für sich stößt nicht selten an theoretische und praktische Grenzen. In dieser Vorlesung werden die jeweiligen Ansatzpaare vorgestellt, Anwendungsbeispiele reflektiert und Grenzen sowie Herausforderungen kritisch beleuchtet.
Bei Interesse, die Inhalte zu vertiefen, können Sie den angrenzenden Lektürekurs zu dieser Veranstaltung besuchen. Dort wird gemeinsam die Literatur gelesen, auf der die Vorlesung aufbaut. Es empfiehlt sich, beide Veranstaltungen zu besuchen. Es ist aber auch möglich nur jeweils eine Veranstaltung zu belegen. Beide Veranstaltungen finden im selben Raum nacheinander statt.
Als Prüfungsleistung für die Vorlesung ist ein Essay nach Ende der Vorlesung vorgesehen.

Lektürekurs
Die „Ökonomisierung“ des Gesundheitswesens steht seit vielen Jahren in der Kritik. Als Antwort wird häufig „mehr“ Ethik gefordert. Aber was heißt das eigentlich genau? In dieser Veranstaltung werden zentrale Texte der Diskussion zu Philosophie und Ökonomik im Gesundheitswesen gelesen, reflektiert und diskutiert. Es empfiehlt sich, die angrenzende Vorlesung zu Philosophie und Ökonomik im Gesundheitswesen zu belegen, die auf der Literatur basiert, welche im Lektürekurs besprochen wird. Es ist aber auch möglich, den Lektürekurs separat zu besuchen. Beide Veranstaltungen finden im selben Raum nacheinander statt.
Neoklassische Ökonomik und Libertarismus, Extra-Welfarismus und Konsequentialismus, Public Choice und vertragstheoretische Ethik, Verhaltensökonomik und Tugendethik sind normative ökonomische und ethische Ansätze, die häufig mit Bezug auf die Gesundheitswirtschaft diskutiert werden. In diesem Seminar werden die genannten ökonomischen Konzeptionen als Anwendung der philosophischen Konzepte betrachtet und aus dieser Perspektive diskutiert. All diese Ansätze können wichtige Beiträge zu einer reflektierten Betrachtung eines Gesundheitssystems leisten, aber jeder für sich stößt nicht selten an theoretische und praktische Grenzen. Im Seminar werden wegweisende Artikel der letzten Jahre und Jahrzehnte gelesen, die einen wichtigen Beitrag zum Fortschritt der Debatte geleistet haben.
Als Prüfungsleistung sind Referate mit Handout vorgesehen.

Wolf Henning Rogowski
Julian Klinger, M. Sc

Modul 06: Ethische und Rechtliche Rahmenbedingungen öffentlicher Entscheidungen (9 CP)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-M39-2-06-01 Grundlagenprobleme der Normsetzungslehre
Fundamental Issues in Legislative Doctrine

Vorlesung

Einzeltermine:
Do 06.04.17 10:00 - 12:00 SFG 2020
Do 20.04.17 10:00 - 12:00 SFG 2020
Do 04.05.17 10:00 - 12:00 SFG 2020
Do 18.05.17 10:00 - 12:00 SFG 2020
Fr 09.06.17 08:00 - 14:00 SFG 2010
Sa 10.06.17 09:00 - 17:00 SFG 1020

Der Kurs "Normsetzungslehre" im Modul 6 gibt auf der einen Seite einen Überblick über die Grundlagenprobleme der Normsetzungslehre. Dabei wird die Normsetzungslehre als Teildisziplin der Rechtswissenschaft, also als normativ orientierte Wissenschaft vorgestellt. Es werden formelle Fragen ebenso wie materiellen Anforderungen bzw. Bindungen, die in den verschiedenen Kontexten für Rechtssetzungsakte gültig sind,
behandelt: Positivität des Rechts; Prinzipien der Kompetenzordnung; Normenhierarchien; Deregulierungsdebatte; Bedeutung der Grundrechte und des Vorbehalts des Gesetzes; Wirksamkeit rechtlicher Regelung; Ungewissheit, Evaluation und experimentelle Gesetzgebung.
Auf der anderen Seite sollen die erworbenen Kenntnisse punktuell angewandt werden, indem konkrete Normsetzungen kritisch analysiert werden. Dabei werden Beispiele aus verschiedenen Rechtsgebieten ausgewählt, an denen sich Grundlagenprobleme veranschaulichen lassen.
Es wird eine Mischung aus Dozentenvortrag, Diskussion der Kursteilnehmer und Gruppenarbeit angestrebt.

Prof. Dr. Felix Herzog
09-M39-2-06-02 Normative Konfliktlagen in Ethik, Politik und Recht
Normative Conflicts in Ethics, Politics and Law

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SFG 2010 (2 SWS)

Zahlreiche Debatten, die in der Öffentlichkeit und in den Parlamenten über moralische Fragen geführt werden, beziehen ihre Hartnäckigkeit aus dem Umstand, dass es in ihnen nicht nur darum geht, welche Moral politisch-rechtlich kodifiziert werden soll, sondern vielmehr um Konflikte zwischen moralischen und/oder rechtspolitischen Vorstellungen, die wir alle mehr oder weniger teilen, die aber – zumindest unter bestimmten Bedingungen – untereinander unvereinbar scheinen. Im Seminar soll anhand ausgesuchter Texte aus der Moral-, Politik-, Rechts- und Wirtschaftsphilosophie genauer untersucht werden, was ein Konflikt ist, in welchen (öffentlichen) Kontexten Konflikte auftauchen, wie sie beschaffen sind und wie sie gelöst werden.

Prof. Dr. Georg Mohr

MODULBEREICH: Abschlussmodul

Modul 10: Begleitseminar fuer die Masterarbeit

Modul 10: Begleitseminar fuer die Masterarbeit - Abschlussmodul

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-M39-4-10-01 Begleitseminar zum M10 Abschlussmodul
Attend seminar

Seminar

Einzeltermine:
Di 21.02.17 12:00 - 14:00 SFG 1070
Di 21.03.17 12:00 - 14:00 GW2 B2880
Mi 26.04.17 12:00 - 14:00 SFG 0150
Di 23.05.17 12:00 - 14:00 SFG 2040
Di 20.06.17 12:00 - 14:00 SFG 2040
Di 11.07.17 12:00 - 14:00 SFG 2020
Di 19.09.17 12:00 - 14:00 SFG 2020

Das Begleitseminar versteht sich als „Forschungskolloquium“ für unseren Master. Es bietet die Möglichkeit, das Konzept, Themen- und Fragestellung sowie die zentrale These und einzelne Kapitel der eigenen Masterarbeit vorzustellen und zu diskutieren. Eine regelmäßige Teilnahme ist erwünscht. Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme (im Sinne der PO) ist ein Exposé.

Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers

Kulturwissenschaft, B.A.

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
BA Kunst-Medien-Ästhetische Bildung - Praktikumsevaluation

Lernfeld
PD Dr. Viktor Kittlausz
Wiltrud D. Hoffmann

Modul 1 - Ethnologie

12 Credit Points (2 Semester)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-50-M1 Geschichte, Schulen und Theorien
Introduction to Social and Cultural Anthropology

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)


Prof. Dr. Michaela Knecht
09-50-M1-S1 Seminar 1 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 1: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00 MZH 1460 (2 SWS)
Petra Sabine Blendermann (LB)
09-50-M1-S2 Seminar 2 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 2: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1010 (2 SWS)
Dr. Nurhak Polat
09-50-M1-S3 Seminar 3 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 3: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 MZH 1460 (2 SWS)
Franziska Klaas
09-50-M1-S4 Seminar 4 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 4: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 SFG 1080 (2 SWS)
Amelie Baumann
09-50-M1-S5 Seminar 5 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 5: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 MZH 1460 (2 SWS)
Dr. Katrin Amelang
09-50-M1-S6 Seminar 6 zur Vorlesung "Geschichte, Schulen und Theorien"
Seminar 6: "Introduction to Social and Cultural Anthropology"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B2880
Dr. Ulrike Flader

Modul 3 - Systematik (Wirtschaft, Politik, Religion)

6 Credit Points
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-50-M3 Kultur und Wirtschaft
Culture and Economy

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 23.06.17 08:00 - 18:00 MZH 1380/1400

Die Vorlesung beinhaltet ein verpflichtendes Planspiel, das am 23.06.2017 von 8-18h stattfindet!

Kommentar

Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-M3-S1 Seminar 1 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 1: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2080 (2 SWS)

Begrenzt auf 24 Teilnehmer!

Dr. Frank Müller
09-50-M3-S2 Seminar 2 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 2: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 2070 (2 SWS)

Begrenzt auf 24 Teilnehmer!

Dr. Jan Christian Oberg
09-50-M3-S3 Seminar 3 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 3: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2060 (2 SWS)

Begrenzt auf 24 Teilnehmer!

Dr. Martina Grimmig
09-50-M3-S4 Seminar 4 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 4: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1 A0160 SFG 0150 (2 SWS)

Begrenzt auf 24 Teilnehmer!

Dr. Martina Grimmig
09-50-M3-S5 Seminar 5 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 5: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SpT C3140 (2 SWS)

Begrenzt auf 24 Teilnehmer!

Petra Sabine Blendermann (LB)
09-50-M3-S6 Seminar 6 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 6: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 GW2 B1632 (2 SWS)

Begrenzt auf 24 Teilnehmer!

Dr. Frank Müller
09-50-M3-T1 Tutorium zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Tutorial to \"Culture and Economy\"

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SH D1020 SFG 0140 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-M3-T2 Tutorium zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Tutorial to \"Culture and Economy\"

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 SFG 1030 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein

Modul 6 - Methodenmodul 2: Qualitativ / Quantitativ

6 Credit Points
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-50-M6-1 Diskursanalyse in der Ethnologie und Kulturwissenschaft
Discourse analysis in anthropology and cultural research

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SFG 2040 (2 SWS)


Dr. Frank Müller
09-50-M6-2 Interviews zum Sprechen bringen: Auswertungsmethoden qualitativer Interviews für EthnologInnen
To make the interviews speak: Interpreting interactively generated interview data in social, medical and cultural anthropology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 2080 (2 SWS)


Prof. Dr. Michaela Knecht
Florence Samkange-Zeeb
Silja Samerski
09-50-M6-3 Mapping – Kulturwissenschaftliche Einsatzbereiche von Kartierungsverfahren
Mapping – Mapping in cultural research

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1080 (2 SWS)

Kommentar

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Dr. Katrin Amelang
Dr. Sven Bergmann
09-50-M89-A4 Ethnologische Filmpraxis: Ethnologie erfahrbar machen und vermitteln
Anthropological Film Practice: Experiencing and representing anthropology

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 FVG M0160 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mo 12.06.17 10:00 - 14:00 GW2 B1630
Mo 12.06.17 16:00 - 18:00 GW2 B1632

Kommentar

Begrenzt auf 12 Teilnehmer!

Dr. Martin Gruber

Modul 7 BA - Regionale / Lokale Studien

Das Modul ist Teil der NEUEN Pruefungsordnung (ab WS 2011/2012)!
6 Credit Points
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-50-M7-1 Turkey - Modernity - Europe? (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 27.04.17 16:00 - 20:00 SFG 2010
Fr 28.04.17 11:00 - 19:00 SFG 2010
Do 15.06.17 16:00 - 22:00 SFG 2010
Fr 16.06.17 09:00 - 19:00 GW2 B1820


Prof. Dr. Michaela Knecht
Levent Soysal
Olga Selin Hünler Cidam
Dr. Nurhak Polat
09-50-M7-2 Fußballfankultur in Norddeutschland
Soccerfandom in Northern Germany

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 1080 (2 SWS)


Dr. Frank Müller
09-50-M7-3 Wein-Schlürfer, Coffee-Schwelger, Tobak-Schmaucher: Drogen und Genussmittel in der Geschichte Bremens
Drugs and luxury foods in the history of Bremen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SFG 1010 (2 SWS)


Dr. Frank Nolte (LB)
09-50-M7-4 Indianische Realität
Indian Reality

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 IW3 0330 (2 SWS)


Dr. Claudia Roch
09-50-M7-5 Postrevolutionäre Transformation in Nordafrika und dem Nahen wie Mittleren Osten (MENA-Region): Ägypten und Tunesien im Fokus
Postrevolutionary Transformation in the Middle East and North Africa (MENA-region), focussing on Egypt and Tunisia

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 SFG 1010 (2 SWS)


Prof. Dr. Cordula Weißköppel

Modul 8/9 - Schwerpunkt

2 x 9 Credit Points (M 8 u. M 9 je 9 CP) für Profilfach & Komplementärfach

A) Ethnologie

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-50-GS-1 Ethnologisch-kulturwissenschaftliche Evaluationswerkstatt – Einblicke in Auftragsforschung im Bereich internationaler Entwicklungszusammenarbeit und Kulturpolitik
Applied research: Evaluation Workshop – Insights into international Development Cooperation and Cultural Policy

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.04.17 14:00 - 18:00 SFG 2030
Sa 08.04.17 10:00 - 16:00 SFG 1080
Fr 26.05.17 14:00 - 18:00 SFG 2030
Sa 27.05.17 10:00 - 16:00 SFG 1080
Fr 30.06.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 01.07.17 10:00 - 16:00 SFG 1080


PD Dr. Ute Marie Metje (LB)
09-50-GS-8 Recherchieren und Schreiben für die „Zeitschrift der Straße“ – Praxisseminar Journalismus für KulturwissenschaftlerInnen
Journalistic research and writing for the street paper „Zeitschrift der Straße“ (Practice Seminar)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 12:00 SFG 1080 (4 SWS)

Kommentar

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Philipp Jarke (LB)
Jan Matthias Zier (LB)
09-50-M89-A1 Ethnografische Forschungen im Bereich der Pop- und Fankultur
Popular culture as a field for ethnographic studies

Seminar

Einzeltermine:
Mo 03.04.17 14:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4
Mo 24.04.17 14:00 - 20:00 SFG 0150
Mo 15.05.17 14:00 - 20:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4
Mo 12.06.17 14:00 - 20:00 SFG 0150
Mo 26.06.17 14:00 - 20:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4


Jochen Bonz
09-50-M89-A2 Decolonize Bremen– Spuren, Strategien, Stadtrundgänge
Decolonize Bremen – sites, strategies and decolonization of public space

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (4 SWS)

Kommentar

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Dr. Martina Grimmig
09-50-M89-A3 „Re-Reading Osteuropa“ in turbulenten Zeiten: Postkoloniale Perspektiven auf Wissen, Kunst und Praxis
“Re-Reading Eastern Europe” in turbulent times: Postcolonial Perspectives on Knowledge, Art and Practice

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 14:00 GW1-HS H1000 (4 SWS)


Dr. Oliver Hinkelbein
Katharina Sebold
09-50-M89-A4 Ethnologische Filmpraxis: Ethnologie erfahrbar machen und vermitteln
Anthropological Film Practice: Experiencing and representing anthropology

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 FVG M0160 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mo 12.06.17 10:00 - 14:00 GW2 B1630
Mo 12.06.17 16:00 - 18:00 GW2 B1632

Kommentar

Begrenzt auf 12 Teilnehmer!

Dr. Martin Gruber
09-50-M89-A5 Before Orientalism? Jasper Ulrich Seetzen in Constantinople in 1802 - A field excursion to Istanbul

Seminar

Einzeltermine:
Sa 29.04.17 10:00 - 15:00 SFG 1010

Mit Exkursion nach Istanbul.

Kommentar

2 SWS

Dr. Detlev Quintern (LB)
09-50-M89-A6 Power, Politics, and Culture (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 2010 (2 SWS)


Dr. Ulrike Flader
09-50-M89-A7 Auf den Spuren des Kolonialen im Museum
Colonial traces in the museum

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Aissatou Bouba (LB)
09-74-M8910-4 Diversity & Dekolonisierung
Diversity & Decolonization

Seminar

Einzeltermine:
Di 06.06.17 10:00 - 17:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3
Fr 16.06.17 10:00 - 17:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3

Workshop zum Schwerpunkt Dekolonisierung und zu Kritische Diversity Studies & Praxis
In Form eines zweitägigen Blocks

Kommentar

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Dr. Margrit E. Kaufmann
Ayla Satilmis
Aissatou Bouba
Léonie Métangmo-Tatou
09-74-M8910-6 Kritische Diversity Studies & Intersektionalität (Diversity Modul Teil 1)
Critical Diversity Studies & Intersectionality

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4330 (2 SWS)

Kommentar

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Dr. Margrit E. Kaufmann
09-74-M8910-8 Diversity Praxis: Social Justice (Diversity Modul Teil 2)
Diversity Practice: Social Justice

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4330 (2 SWS)

Kommentar

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Dr. Margrit E. Kaufmann
09-74-M8910-9 Zur Ideengeschichte „Afrikanische Diaspora-s“ und ihre Praxen in Deutschland
About the concept of "African Diaspora-s" and its practice in Germany

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)

Kommentar

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Prof. Dr. Cordula Weißköppel
09-74-M8910-10 Transkulturelle Medien

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 SFG 4280 (Büro Dracklé) SFG 2030 (4 SWS)
Prof. Dr. Dorle Drackle

B) Kommunikations- und Medienwissenschaft

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-60-M7-H "Das Kino ist tot - es lebe der Film?!" Die Zukunft des Bremer Kommunalkinos City 46
Cinema Dead or Alive? The Future of the Local Cinema City 46 in Bremen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1010 (2 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-60-M8/9-B Kontrolle von Kommunikationsmaßnahmen von Organisationen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 FVG M0160 (2 SWS)


Cornelia Brantner
09-60-M8/9-J Soziale Medien - damals, heute und morgen
Social Media - Back Then, Today and Tomorrow

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 1010 (2 SWS)


Sebastian Kubitschko, Ph.D.
09-60-M8/9-K Hacker and Maker: Politics and Creativity (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 2080 (2 SWS)


Sebastian Kubitschko, Ph.D.
09-60-M8/9-O Family - Media - Data (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 1010 (2 SWS)


Prof. Dr. Christine Lohmeier

Modul 10 - Praxismodul

9 Credit Points
Verpflichtend für alle KuWi-Studierende im ersten Fachsemester aus dem BA-Profilfach, mit Ausnahme der 1. Kohorte (Studienbeginn WS 05/06)
Bitte nur EINE der Einführungsveranstaltungen auswählen!
Im Laufe des Studiums müssen drei der "KuWi als Beruf"-Veranstaltungen besucht werden. Hierzu gibt es fortlaufend Angebote.
6 Credit Points
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-50-M10-1 Berichte aus der Praxis: Kulturwissenschaft als Beruf - Public Relations
Job Perspectives for Graduates

Seminar

Einzeltermine:
Mi 10.05.17 16:00 - 18:00 SFG 0140

Referentinnen:
Frauke Jacobs - Öffentlichkeitsarbeit Brot für die Welt
Vanessa Costanzo - PR Managerin muxmäuschenwild

Dr. Margrit E. Kaufmann
Dr. Frank Müller
09-50-M10-2 Berichte aus der Praxis: Kulturwissenschaft als Beruf - Marktforschung und Management
Job Perspectives for Graduates

Seminar

Einzeltermine:
Mi 14.06.17 16:00 - 18:00 SFG 0150

Referentinnen:
Dr. Barbara Lang, -Managing Director Point Blank International
Marit Langheim - Marcom Managerin Philips

Dr. Margrit E. Kaufmann
Dr. Frank Müller
09-50-M10-3 Kulturwissenschaft - Auswertungsveranstaltung zum Praktikum
Internship: an analysis

Seminar

Einzeltermine:
Fr 12.05.17 12:00 - 15:00 SFG 1020
Dr. Frank Müller
09-50-M10-4 Kulturwissenschaft - Auswertungsveranstaltung zum Praktikum
Internship: an analysis

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 12:00 - 15:00 SFG 1020
Dr. Frank Müller

Modul 11 BA - Selbststudium

Das Modul ist Teil der NEUEN Prüfungsordnung (ab WS 2011/2012)!
6 Credit Points
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-50-M11-1 Selbststudium
Independent Studies

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 SFG 2030 (4 SWS)


Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-M11-2 Selbststudium
Independent Studies

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 16:00 GW1 A0150 (4 SWS)


Dr. Jan Christian Oberg

Modul 12 BA - BA-Arbeit/ Begleitseminar

Das Modul ist Teil der NEUEN Prüfungsordnung (ab WS 2011/2012)!
15 Credit Points
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-50-M12-1 Kolloquium für Abschlusskandidaten
Colloquium for BA-candidates

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 MZH 1460 GW1 A0010 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
09-50-M12-2 Kolloquium für Abschlusskandidaten
Colloquium for BA-candidates

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mo 16:00 - 20:00 SFG 0140 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 17.07.17 16:00 - 20:00 SFG 1020
Dr. Silke Betscher

Schwerpunkt Kultur und Wirtschaft

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-50-GS-1 Ethnologisch-kulturwissenschaftliche Evaluationswerkstatt – Einblicke in Auftragsforschung im Bereich internationaler Entwicklungszusammenarbeit und Kulturpolitik
Applied research: Evaluation Workshop – Insights into international Development Cooperation and Cultural Policy

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.04.17 14:00 - 18:00 SFG 2030
Sa 08.04.17 10:00 - 16:00 SFG 1080
Fr 26.05.17 14:00 - 18:00 SFG 2030
Sa 27.05.17 10:00 - 16:00 SFG 1080
Fr 30.06.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 01.07.17 10:00 - 16:00 SFG 1080


PD Dr. Ute Marie Metje (LB)
09-50-M3 Kultur und Wirtschaft
Culture and Economy

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal) (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 23.06.17 08:00 - 18:00 MZH 1380/1400

Die Vorlesung beinhaltet ein verpflichtendes Planspiel, das am 23.06.2017 von 8-18h stattfindet!

Kommentar

Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-M3-S1 Seminar 1 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 1: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2080 (2 SWS)

Begrenzt auf 24 Teilnehmer!

Dr. Frank Müller
09-50-M3-S2 Seminar 2 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 2: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 2070 (2 SWS)

Begrenzt auf 24 Teilnehmer!

Dr. Jan Christian Oberg
09-50-M3-S3 Seminar 3 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 3: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2060 (2 SWS)

Begrenzt auf 24 Teilnehmer!

Dr. Martina Grimmig
09-50-M3-S4 Seminar 4 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 4: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1 A0160 SFG 0150 (2 SWS)

Begrenzt auf 24 Teilnehmer!

Dr. Martina Grimmig
09-50-M3-S5 Seminar 5 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 5: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SpT C3140 (2 SWS)

Begrenzt auf 24 Teilnehmer!

Petra Sabine Blendermann (LB)
09-50-M3-S6 Seminar 6 zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Seminar 6: "Culture and Economy"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 GW2 B1632 (2 SWS)

Begrenzt auf 24 Teilnehmer!

Dr. Frank Müller
09-50-M3-T1 Tutorium zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Tutorial to \"Culture and Economy\"

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SH D1020 SFG 0140 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-M3-T2 Tutorium zur Vorlesung "Kultur und Wirtschaft"
Tutorial to \"Culture and Economy\"

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 SFG 1030 (2 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein

General Studies B.A.Kulturwissenschaft

Besonders geeignet für Studierende des B.A. Kulturwissenschaft
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-50-GS-1 Ethnologisch-kulturwissenschaftliche Evaluationswerkstatt – Einblicke in Auftragsforschung im Bereich internationaler Entwicklungszusammenarbeit und Kulturpolitik
Applied research: Evaluation Workshop – Insights into international Development Cooperation and Cultural Policy

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.04.17 14:00 - 18:00 SFG 2030
Sa 08.04.17 10:00 - 16:00 SFG 1080
Fr 26.05.17 14:00 - 18:00 SFG 2030
Sa 27.05.17 10:00 - 16:00 SFG 1080
Fr 30.06.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 01.07.17 10:00 - 16:00 SFG 1080


PD Dr. Ute Marie Metje (LB)
09-50-GS-2 Froschmänner, Seeungeheuer und Takelgarn II. Das Wissenschaftsjahr der Ozeane kulturwissenschaftlich gestalten (Fortsetzung der Veranstaltung aus dem WiSe 16/17)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 SFG 2030 (4 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein
09-50-GS-3 Kulturjournalismus
Cultural Journalism

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW1 A0010 (2 SWS)


Prof. Dr. Reiner Matzker (LB)
09-50-GS-4 The Bremen NaturCultures Lab. Ein offenes Labor für interdisziplinäre Wissenschafts-, Umwelt-, Medizin- und Technikforschung

Forschungsgruppe

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS)
Prof. Dr. Michaela Knecht
Prof. Dr. Michael Flitner
Dr. Friederike Gesing
Dr. Katrin Amelang
09-50-GS-5 Campus TV Studio

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 GW2 A4120 (4 SWS)


Dipl.-Ing. Bernd Bullwinkel
09-50-GS-6 Campus TV News

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 16:00 GW2 A4120 (4 SWS)


Dipl.-Ing. Bernd Bullwinkel
09-50-GS-7 Filmmaking (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 A4120 (4 SWS)

Einzeltermine:
Do 07.09.17 18:00 - 20:00 GW2 A4020


Dipl.-Ing. Bernd Bullwinkel
09-50-GS-8 Recherchieren und Schreiben für die „Zeitschrift der Straße“ – Praxisseminar Journalismus für KulturwissenschaftlerInnen
Journalistic research and writing for the street paper „Zeitschrift der Straße“ (Practice Seminar)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 12:00 SFG 1080 (4 SWS)

Kommentar

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Philipp Jarke (LB)
Jan Matthias Zier (LB)
09-74-M8910-4 Diversity & Dekolonisierung
Diversity & Decolonization

Seminar

Einzeltermine:
Di 06.06.17 10:00 - 17:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3
Fr 16.06.17 10:00 - 17:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3

Workshop zum Schwerpunkt Dekolonisierung und zu Kritische Diversity Studies & Praxis
In Form eines zweitägigen Blocks

Kommentar

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Dr. Margrit E. Kaufmann
Ayla Satilmis
Aissatou Bouba
Léonie Métangmo-Tatou
09-74-M8910-6 Kritische Diversity Studies & Intersektionalität (Diversity Modul Teil 1)
Critical Diversity Studies & Intersectionality

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4330 (2 SWS)

Kommentar

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Dr. Margrit E. Kaufmann
09-74-M8910-8 Diversity Praxis: Social Justice (Diversity Modul Teil 2)
Diversity Practice: Social Justice

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4330 (2 SWS)

Kommentar

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Dr. Margrit E. Kaufmann
09-74-M8910-9 Zur Ideengeschichte „Afrikanische Diaspora-s“ und ihre Praxen in Deutschland
About the concept of "African Diaspora-s" and its practice in Germany

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)

Kommentar

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Prof. Dr. Cordula Weißköppel

General Studies: Angebote für Studierende aller Fächer des FB 09

Im General Studies Wahlpflichtbereich bietet das Angebot des FB 09 seinen Studierenden eine große Auswahl an Studienmöglichkeiten. Diese finden Sie im Lehrveranstaltungsverzeichnis unter Fachbereich 09: Kulturwissenschaften, General Studies und Schlüsselqualifikationen (Wahlpflichtbereich) - FB 09.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-50-GS-2 Froschmänner, Seeungeheuer und Takelgarn II. Das Wissenschaftsjahr der Ozeane kulturwissenschaftlich gestalten (Fortsetzung der Veranstaltung aus dem WiSe 16/17)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 SFG 2030 (4 SWS)
Dr. Jan Christian Oberg
Dr. Oliver Hinkelbein
09-74-M8910-3 Ringvorlesung: Jenseits von Synthese und Integration: Wissenspraktiken und Wissenspolitiken des Widerspruchs/Beyond Contradiction: Epistemological politics in knowledge practice
Beyond Contradiction: Epistemological politics in knowledge practice

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 CART Rotunde - 0.67 (2 SWS)
Prof. Dr. Michaela Knecht
Anne Rohrbach, M.A.

Kunst-Medien-Ästhetische Bildung, B.A.

Modul 1 Einführung

Für Komplementär- und Profilfach erstes Studienjahr
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M1-1 Ringvorlesung Kunst Medien Ästhetische Bildung

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So. (2 SWS)
Prof. Dr. Maria Peters
Dr. Christiane Keim
09-51-M1-2 Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten
Introduction to Scientific Writing

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 08.08.17 14:00 - 16:30 GW2 B2880
Tobias Dietrich (LB)
09-51-M1-3 Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten
Introduction to Scientific Writing

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (2 SWS)
Lisa Simon (LB)
09-51-M1-4 Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten
Introduction to Scientific Writing

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So. (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 04.05.17 18:00 - 20:00 GW2 B3850
Katharina Eck

Modul 1 Einführung

Fuer Lehramtsoption und BIPEB grosses Fach, erstes Studienjahr
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M1-1 Ringvorlesung Kunst Medien Ästhetische Bildung

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So. (2 SWS)
Prof. Dr. Maria Peters
Dr. Christiane Keim
09-51-M1-2 Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten
Introduction to Scientific Writing

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 08.08.17 14:00 - 16:30 GW2 B2880
Tobias Dietrich (LB)
09-51-M1-3 Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten
Introduction to Scientific Writing

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (2 SWS)
Lisa Simon (LB)
09-51-M1-4 Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten
Introduction to Scientific Writing

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So. (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 04.05.17 18:00 - 20:00 GW2 B3850
Katharina Eck

Modul 2 und 2B Grundlagen

Fuer Profilfach 1.+2. Semester (M2)
Fuer Lehramtsoption 1.+2. Semester (M2B)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M2-1 Grundlagen Medienwissenschaft: Kunst Medien Gesellschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 GW2 B3850 (3 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M2-2 Grundlagen der Kunstwissenschaft: Tiere in der Kunst der Moderne

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B3850 (2 SWS)
Dr. Christiane Keim
09-51-M2-3 Film und Fotografie als Medienkunst
Film and Photography as Media Art

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 19:00 MZH 1380/1400 (3 SWS)
Prof. Dr. Winfried Pauleit
Florian Flömer (LB)
09-51-M2-5 Einführung in die zeitgenössischen Kunst

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst (2 SWS)
Alexander Press (LB)
09-51-M2-6 Performative Bildrezeption und Exkursion zur Biennale
mit Exkursion zur Biennale / Venedig

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (4 SWS)
Ute Knoop
09-51-M2-7 Grundlagen der Architekturgeschichte- und Theorie

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 10:00 - 14:00 GW2 B3810 (2 SWS)
Jakob Hartmann (LB)
09-51-M2-8 Eine verborgene Kunstgeschichte?
Lebensläufe und Werke von Künstlerinnen um 1900 aus den Sammlungen des Landesmuseums Oldenburg

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 Extern Landesmuseum Oldenburg (Prinzenpalais) (2 SWS)
Prof. Dr. Rainer Stamm
09-51-M2-9 Das Phänomen der Resonanz im Ästhetischen Experimentierfeld kunstpädagogischer Praxis

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 09:00 - 12:00 GW2 B3810 (3 SWS)
Ute Knoop

Modul 2 C Grundlagen

Für Komplementärfach 2.+3. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M2-1 Grundlagen Medienwissenschaft: Kunst Medien Gesellschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 GW2 B3850 (3 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M2-2 Grundlagen der Kunstwissenschaft: Tiere in der Kunst der Moderne

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B3850 (2 SWS)
Dr. Christiane Keim
09-51-M2-3 Film und Fotografie als Medienkunst
Film and Photography as Media Art

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 19:00 MZH 1380/1400 (3 SWS)
Prof. Dr. Winfried Pauleit
Florian Flömer (LB)
09-51-M2-5 Einführung in die zeitgenössischen Kunst

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst (2 SWS)
Alexander Press (LB)
09-51-M2-6 Performative Bildrezeption und Exkursion zur Biennale
mit Exkursion zur Biennale / Venedig

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (4 SWS)
Ute Knoop
09-51-M2-7 Grundlagen der Architekturgeschichte- und Theorie

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 10:00 - 14:00 GW2 B3810 (2 SWS)
Jakob Hartmann (LB)
09-51-M2-8 Eine verborgene Kunstgeschichte?
Lebensläufe und Werke von Künstlerinnen um 1900 aus den Sammlungen des Landesmuseums Oldenburg

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 Extern Landesmuseum Oldenburg (Prinzenpalais) (2 SWS)
Prof. Dr. Rainer Stamm
09-51-M2-9 Das Phänomen der Resonanz im Ästhetischen Experimentierfeld kunstpädagogischer Praxis

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 09:00 - 12:00 GW2 B3810 (3 SWS)
Ute Knoop

Modul 3 Künstlerische Praxis 1 Lehramt

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M3-1 Grundkurs II. Zeichnung und Experiment
Fortsetzung aus dem Wintersemester 16/17

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M3-2 Grundkurs II. Malerei Experiment
Fortsetzung aus dem Wintersemester 16/17

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M3-3 Grundkurs II. räumliche und plastische Gestaltung
Fortsetzung aus dem Wintersemester 16/17

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)
Gunther Gerlach
09-51-M3-4 Grundkurs II. Fotografie

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Jula Helena Schürmann, M.A.
09-51-M3-5 Grundkurs II. Video
Fortsetzung des Kurses aus dem Wintersemester 16/17

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 (4 SWS)
Klaas Dierks
09-51-M3-6 Grundkurs II. Zeichnen und Plastizieren
Fortsetzung aus dem Wintersemester 16/17

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)
Rainer Weber (LB)
09-51-M3-7 Grundkurs II. Papierskulptur
Fortsetzung aus dem Wintersemester 16/17

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 12:00 (4 SWS)
Sabine Emmerich (LB)
09-51-M3-8 Grundkurs II. Malerei Zeichnung Fotografie
Fortsetzung aus dem Wintersemester 16/17

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Judith Dürolf (LB)
09-51-M3-9 Grundkurs II. Video
Fortsetzung aus dem Wintersemester 16/17

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)
Werner Hackbarth (LB)
09-51-M3-10 Grundkurs II. Fotografie
Fortsetzung aus dem Wintersemester 16/17

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling (LB)
09-51-M3-11 Grundkurs II. Malerei Zeichnung Experiment
Fortsetzung aus dem Wintersemester 16/17

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht

Modul 4 Geschichte - Theorien - Institutionen

Fuer Profil- und Komplementaerfach 3.+4. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M4-1 Moderne - die zwanziger Jahre

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 GW2 B3850 (2 SWS)
Prof. Dr. Alarich Rooch
09-51-M4-2 "Here is my voice" Vermittlung von Stimme, Sprache und Stille

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 15:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst (3 SWS)

"Here is my voice" Vermittlung von Stimme, Sprache und Stille
Stimme, Sprache, Stille, aber auch Geräusch und Musik stellen die Basis von Arbeiten der Sound Art dar. Diese lassen uns weder Personen, Objekte noch Räume kontinuierlich wahrnehmen, sondern uns diese nur in einzelnen Momenten vergegenwärtigen. Insbesondere der Stimme wird eine besondere Wirksamkeit in Hinblick auf das Bewusstsein der Hörenden attestiert. Ohne sie bliebe die „unsichtbare Bühne“ (Friedrich Knilli, 1961), die HörerInnen infolge akustischer Arbeiten gedanklich errichten, leer oder sie wäre zumindest deutlich weniger facettenreich. Die Art und Weise der Auseinandersetzung kann sehr unterschiedlich ausfallen und sich in Form von Performances, Klangskulpturen, Klang- und Geräuschkompositionen, Hörspielen, Aktionen, Konzerten, Soundscapes, Installationen oder vernetzten (Medien-)Projekten ereignen.
Im Seminar werden wir uns gemeinsam Werke aus dem Bestand des Zentrums für Künstlerpublikationen anhören, um sie anschließend zu besprechen, zu analysieren und über Möglichkeiten ihrer Vermittlung zu diskutieren. Welche neuen Impulse für die Vermittlung können aus der Struktur, den Formen, Inhalten und Kontexten von Sound Art generiert werden? Neben dem Medium Ausstellung werden personelle, auch schulische und digitale Vermittlung thematisiert.

Sarah Rothe
09-51-M4-3 Stadt-An-Sichten: Kunst und visuelle Kultur zum/im Stadtraum
zusätzliche Arbeitstage nach Absprache

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (4 SWS)
Prof. Dr. Irene Nierhaus
Johanna Hartmann
09-51-M4-4 "Terrain vague" - Film/Kunst und die Ästhetik "gefundener Räume"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 26.06.17 08:00 - 12:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )
Mo 03.07.17 08:00 - 12:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )
PD Dr. Ruth Wöbkemeier
09-51-M4-5 Der Moses des Michelangelo und weitere Schriften Sigmund Freuds zur Kunst- und Kulturgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B3770 (2 SWS)
Dr. Norbert Caspar (LB)
09-51-M4-6 Goethe und die bildende Kunst Teil 2
Goethe and the Visual Arts

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (2 SWS)
Andreas Kreul
09-51-M4-7 Architektur der Renaissance in Deutschland
Renaissance Architecture in Germany

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B3850 (2 SWS)
Prof. Dr. Georg Skalecki
09-51-M4-8 Filmgenres. Theorie - Geschichte - Analyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GW2 B3850 (2 SWS) Seminar
Dr. Rasmus Greiner
09-51-M4-9 Koloniales Erbe in der Kunsthalle Bremen

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B2900 Extern Kunsthalle Bremen (2 SWS)

Koloniales Erbe in der Kunsthalle Bremen

Ausgehend von der Kritischen Weißseinsforschung widmet sich das Seminar dem kolonialen Erbe in der Kunsthalle Bremen. Das Seminar startet mit einer Einführung in diese neue Richtung der postkolonialen Theorie, die „weiß“ als Schlüsselkategorie von Rassismus untersucht. Von dieser theoretischen Basis ausgehend, werden wir im Vorfeld der Ausstellung „Der Blinde Fleck. Bremen und die Kunst in der Kolonialzeit“ (5.8.-19.11.2017) durch forschendes Lernen Spuren kolonialen Erbes in der Kunsthalle Bremen ermitteln. In einem dritten Seminarabschnitt werden wir darauf aufbauend gemeinsam alternative Werktitel und Kurzbeschreibungen entwickeln und miteinander diskutieren, um neue Perspektiven auf klassische Werke zu erproben.
Einige Sitzungen werden in der Kunsthalle Bremen, Am Wall 207, zu den regulären Seminarzeiten stattfinden.

Einführende Literatur
- Arndt, Susan und Nadja Ofuatey-Alazard (Hg.) 2011: Wie Rassismus aus Wörtern spricht. (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk, Münster
- Below, Irene und Beatrice von Bismarck (Hg.) 2005: Globalisierung/Hierarchisierung. Kulturelle Dominanz in Kunst und Kunstgeschichte, Münster
- Bruhn, Matthias, Monica Juneja und Elke Anna Werner (Hg.) 2012: Universalität der Kunstgeschichte? ⇐ kritische berichte; 2/2012). Marburg
- Castro Varela, María do Mar und Nikita Dhawan 2005: Postkoloniale Theorien. Eine kritische Einführung, Bielefeld
- Deutsches Historisches Museum (Hg.) 2016: Deutscher Kolonialismus. Fragmente seiner Geschichte und Gegenwart, Berlin
- Eggers, Maureen Maisha, Grada Kilomba, Peggy Piesche und Susan Arndt (Hg.) 2005: Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland, Münster
- Greve, Anna 2013: Farbe – Macht – Körper. Kritische Weißseinsforschung in der europäischen Kunstgeschichte, Karlsruhe
- Greve, Anna (Hg.) 2015: Weißsein und Kunst. Neue postkoloniale Analysen, Göttingen
- Karentzos, Alexandra und Julia Reuter (Hg.) 2012: Schlüsselwerke der Postkolonial Studies. Wiesbaden
- Landesmuseum Hannover (Hg.) 2016: Heikles Erbe. Koloniale Spuren bis in die Gegenwart, Dresden
- Schmidt-Linsenhoff, Viktoria, Karl Hölz und Herbert Uerlings (Hg.) 2004: Weiße Blicke. Geschlechtermythen des Kolonialismus, Marburg
- Schmidt-Linsenhoff, Viktoria 2010: Ästhetik der Differenz. Postkoloniale Perspektiven vom 16. bis 21. Jahrhundert, Marburg, 2 Bde.

PD Dr. Anna Greve

Modul 4 B Geschichte- Theorien-Institutionen

Für Lehramtsoption 3.+4. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M4-1 Moderne - die zwanziger Jahre

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 GW2 B3850 (2 SWS)
Prof. Dr. Alarich Rooch
09-51-M4-2 "Here is my voice" Vermittlung von Stimme, Sprache und Stille

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 15:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst (3 SWS)

"Here is my voice" Vermittlung von Stimme, Sprache und Stille
Stimme, Sprache, Stille, aber auch Geräusch und Musik stellen die Basis von Arbeiten der Sound Art dar. Diese lassen uns weder Personen, Objekte noch Räume kontinuierlich wahrnehmen, sondern uns diese nur in einzelnen Momenten vergegenwärtigen. Insbesondere der Stimme wird eine besondere Wirksamkeit in Hinblick auf das Bewusstsein der Hörenden attestiert. Ohne sie bliebe die „unsichtbare Bühne“ (Friedrich Knilli, 1961), die HörerInnen infolge akustischer Arbeiten gedanklich errichten, leer oder sie wäre zumindest deutlich weniger facettenreich. Die Art und Weise der Auseinandersetzung kann sehr unterschiedlich ausfallen und sich in Form von Performances, Klangskulpturen, Klang- und Geräuschkompositionen, Hörspielen, Aktionen, Konzerten, Soundscapes, Installationen oder vernetzten (Medien-)Projekten ereignen.
Im Seminar werden wir uns gemeinsam Werke aus dem Bestand des Zentrums für Künstlerpublikationen anhören, um sie anschließend zu besprechen, zu analysieren und über Möglichkeiten ihrer Vermittlung zu diskutieren. Welche neuen Impulse für die Vermittlung können aus der Struktur, den Formen, Inhalten und Kontexten von Sound Art generiert werden? Neben dem Medium Ausstellung werden personelle, auch schulische und digitale Vermittlung thematisiert.

Sarah Rothe
09-51-M4-3 Stadt-An-Sichten: Kunst und visuelle Kultur zum/im Stadtraum
zusätzliche Arbeitstage nach Absprache

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (4 SWS)
Prof. Dr. Irene Nierhaus
Johanna Hartmann
09-51-M4-4 "Terrain vague" - Film/Kunst und die Ästhetik "gefundener Räume"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 26.06.17 08:00 - 12:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )
Mo 03.07.17 08:00 - 12:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )
PD Dr. Ruth Wöbkemeier
09-51-M4-5 Der Moses des Michelangelo und weitere Schriften Sigmund Freuds zur Kunst- und Kulturgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B3770 (2 SWS)
Dr. Norbert Caspar (LB)
09-51-M4-6 Goethe und die bildende Kunst Teil 2
Goethe and the Visual Arts

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (2 SWS)
Andreas Kreul
09-51-M4-7 Architektur der Renaissance in Deutschland
Renaissance Architecture in Germany

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B3850 (2 SWS)
Prof. Dr. Georg Skalecki
09-51-M4-8 Filmgenres. Theorie - Geschichte - Analyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GW2 B3850 (2 SWS) Seminar
Dr. Rasmus Greiner
09-51-M4-9 Koloniales Erbe in der Kunsthalle Bremen

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B2900 Extern Kunsthalle Bremen (2 SWS)

Koloniales Erbe in der Kunsthalle Bremen

Ausgehend von der Kritischen Weißseinsforschung widmet sich das Seminar dem kolonialen Erbe in der Kunsthalle Bremen. Das Seminar startet mit einer Einführung in diese neue Richtung der postkolonialen Theorie, die „weiß“ als Schlüsselkategorie von Rassismus untersucht. Von dieser theoretischen Basis ausgehend, werden wir im Vorfeld der Ausstellung „Der Blinde Fleck. Bremen und die Kunst in der Kolonialzeit“ (5.8.-19.11.2017) durch forschendes Lernen Spuren kolonialen Erbes in der Kunsthalle Bremen ermitteln. In einem dritten Seminarabschnitt werden wir darauf aufbauend gemeinsam alternative Werktitel und Kurzbeschreibungen entwickeln und miteinander diskutieren, um neue Perspektiven auf klassische Werke zu erproben.
Einige Sitzungen werden in der Kunsthalle Bremen, Am Wall 207, zu den regulären Seminarzeiten stattfinden.

Einführende Literatur
- Arndt, Susan und Nadja Ofuatey-Alazard (Hg.) 2011: Wie Rassismus aus Wörtern spricht. (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk, Münster
- Below, Irene und Beatrice von Bismarck (Hg.) 2005: Globalisierung/Hierarchisierung. Kulturelle Dominanz in Kunst und Kunstgeschichte, Münster
- Bruhn, Matthias, Monica Juneja und Elke Anna Werner (Hg.) 2012: Universalität der Kunstgeschichte? ⇐ kritische berichte; 2/2012). Marburg
- Castro Varela, María do Mar und Nikita Dhawan 2005: Postkoloniale Theorien. Eine kritische Einführung, Bielefeld
- Deutsches Historisches Museum (Hg.) 2016: Deutscher Kolonialismus. Fragmente seiner Geschichte und Gegenwart, Berlin
- Eggers, Maureen Maisha, Grada Kilomba, Peggy Piesche und Susan Arndt (Hg.) 2005: Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland, Münster
- Greve, Anna 2013: Farbe – Macht – Körper. Kritische Weißseinsforschung in der europäischen Kunstgeschichte, Karlsruhe
- Greve, Anna (Hg.) 2015: Weißsein und Kunst. Neue postkoloniale Analysen, Göttingen
- Karentzos, Alexandra und Julia Reuter (Hg.) 2012: Schlüsselwerke der Postkolonial Studies. Wiesbaden
- Landesmuseum Hannover (Hg.) 2016: Heikles Erbe. Koloniale Spuren bis in die Gegenwart, Dresden
- Schmidt-Linsenhoff, Viktoria, Karl Hölz und Herbert Uerlings (Hg.) 2004: Weiße Blicke. Geschlechtermythen des Kolonialismus, Marburg
- Schmidt-Linsenhoff, Viktoria 2010: Ästhetik der Differenz. Postkoloniale Perspektiven vom 16. bis 21. Jahrhundert, Marburg, 2 Bde.

PD Dr. Anna Greve

Modul 5 Projektarbeit und Forschungspraxis

Fuer Profilfach 3.+4. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M5-1 Kunst, Gesellschaft und Kritik II.
Art, Society and Criticism II
Fortsetzung aus dem Wintersemester 16/17

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3850 (4 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M5-2 Lektüre- und Forschungsseminar Architektur, Stadtraum und Macht

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 10:00 - 14:00 GW2 B3810 (2 SWS)

Das Seminar will eine Verbindung zwischen kritischer Textanalyse und dem Entwickeln eigener Forschungsansätze schaffen. Hierfür werden wir uns mit architekturgeschichtlichen Aufsätzen zum Thema Architektur und Herrschaft sowie mit allgemeineren, kulturwissenschaftlichen (Stadt-)Raumtheorien beschäftigen.
Im Sinne des forschenden Lernens sollen die TeilnehmerInnen am Ende des Seminars eigene Forschungsvorhaben zu konkreten architektonischen oder urbanistischen Projekten entwickeln und vorstellen und die behandelten theoretischen Ansätze und Texte somit auf ihre Anwendbarkeit für die jeweilige Fragestellung hin überprüfen.

Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zu intensiver Textarbeit und eigenständigem Arbeiten. Die Texte müssen im Vorfeld der jeweiligen Sitzung gelesen werden. Die vorbereitenden Texte für die erste Sitzung werden den TeilnehmerInnen per Mail genannt.

Jakob Hartmann ((LB))
09-51-M5-3 Film und Forschung: Essayfilm, Experimentalfilm und interaktiver Dokumentarfilm
Film and Research: Essay Film, Experimental Film, and Interactive Documentary

Seminar

Einzeltermine:
Mo 03.04.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mo 10.04.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mo 24.04.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mi 03.05.17 10:00 - 18:00
Do 04.05.17 - Sa 06.05.17 (Do, Fr, Sa) 10:00 - 18:00 Extern Kino 46; Kommunalkino Bremen e. V. (Birkenstr. 1, 28195 Bremen)
Mo 08.05.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mo 15.05.17 10:00 - 14:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mo 29.05.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mo 12.06.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Prof. Dr. Winfried Pauleit
09-51-M5-5 Mensch und Meer: ACHTUNG! DIESE VERASTALTUNG FÄLLT AUS!
Blockveranstaltungen im Deutschen Schifffahrtsmuseum und in er Universität nach Vereinbarung!

Seminar

Einzeltermine:
Sa 08.04.17 10:00 - 18:00 Extern Deutsche Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
So 09.04.17 09:00 - 17:00 GW2 B3770
So 23.04.17 09:00 - 17:00 GW2 B3770
So 07.05.17 10:00 - 18:00 GW2 B3770
Sa 17.06.17 10:00 - 18:00 Extern Deutsche Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
PD Dr. Nina Hinrichs (LB)
09-51-M5-6 Künstlerbücher für Alles
Artists' Books in Art und Practice
Konzeption, Management und Umsetzung einer Ausstellung

Seminar

Einzeltermine:
Do 06.04.17 18:00 - 20:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst

Beim ersten Termin am Donnerstag, den 06.04. 2017, 18 Uhr werden weitere Blocktermine mit den Studierenden abgestimmt.

Die Veranstaltung findet im Zentrum für Künstlerpublikationen in der Weserburg, Studienraum in der 3. Etage, statt.

Dr. Annemarie Thurmann-Jajes
09-51-M5-7 Werkstatt für Veränderung - den öffentlichen Raum als Bildungsraum entdecken und gestalten.
Fortsetzung aus dem WS 16/17

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 13:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (3 SWS)
Erika Bernau (LB)
09-60-M7-H "Das Kino ist tot - es lebe der Film?!" Die Zukunft des Bremer Kommunalkinos City 46
Cinema Dead or Alive? The Future of the Local Cinema City 46 in Bremen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1010 (2 SWS)


Dr. Anke Offerhaus

Modul 5 C Projektarbeit und Forschungspraxis

Für Lehramtsoption 3.+4. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M5-1 Kunst, Gesellschaft und Kritik II.
Art, Society and Criticism II
Fortsetzung aus dem Wintersemester 16/17

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3850 (4 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M5-2 Lektüre- und Forschungsseminar Architektur, Stadtraum und Macht

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 10:00 - 14:00 GW2 B3810 (2 SWS)

Das Seminar will eine Verbindung zwischen kritischer Textanalyse und dem Entwickeln eigener Forschungsansätze schaffen. Hierfür werden wir uns mit architekturgeschichtlichen Aufsätzen zum Thema Architektur und Herrschaft sowie mit allgemeineren, kulturwissenschaftlichen (Stadt-)Raumtheorien beschäftigen.
Im Sinne des forschenden Lernens sollen die TeilnehmerInnen am Ende des Seminars eigene Forschungsvorhaben zu konkreten architektonischen oder urbanistischen Projekten entwickeln und vorstellen und die behandelten theoretischen Ansätze und Texte somit auf ihre Anwendbarkeit für die jeweilige Fragestellung hin überprüfen.

Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zu intensiver Textarbeit und eigenständigem Arbeiten. Die Texte müssen im Vorfeld der jeweiligen Sitzung gelesen werden. Die vorbereitenden Texte für die erste Sitzung werden den TeilnehmerInnen per Mail genannt.

Jakob Hartmann ((LB))
09-51-M5-3 Film und Forschung: Essayfilm, Experimentalfilm und interaktiver Dokumentarfilm
Film and Research: Essay Film, Experimental Film, and Interactive Documentary

Seminar

Einzeltermine:
Mo 03.04.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mo 10.04.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mo 24.04.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mi 03.05.17 10:00 - 18:00
Do 04.05.17 - Sa 06.05.17 (Do, Fr, Sa) 10:00 - 18:00 Extern Kino 46; Kommunalkino Bremen e. V. (Birkenstr. 1, 28195 Bremen)
Mo 08.05.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mo 15.05.17 10:00 - 14:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mo 29.05.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mo 12.06.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Prof. Dr. Winfried Pauleit
09-51-M5-5 Mensch und Meer: ACHTUNG! DIESE VERASTALTUNG FÄLLT AUS!
Blockveranstaltungen im Deutschen Schifffahrtsmuseum und in er Universität nach Vereinbarung!

Seminar

Einzeltermine:
Sa 08.04.17 10:00 - 18:00 Extern Deutsche Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
So 09.04.17 09:00 - 17:00 GW2 B3770
So 23.04.17 09:00 - 17:00 GW2 B3770
So 07.05.17 10:00 - 18:00 GW2 B3770
Sa 17.06.17 10:00 - 18:00 Extern Deutsche Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
PD Dr. Nina Hinrichs (LB)
09-51-M5-6 Künstlerbücher für Alles
Artists' Books in Art und Practice
Konzeption, Management und Umsetzung einer Ausstellung

Seminar

Einzeltermine:
Do 06.04.17 18:00 - 20:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst

Beim ersten Termin am Donnerstag, den 06.04. 2017, 18 Uhr werden weitere Blocktermine mit den Studierenden abgestimmt.

Die Veranstaltung findet im Zentrum für Künstlerpublikationen in der Weserburg, Studienraum in der 3. Etage, statt.

Dr. Annemarie Thurmann-Jajes
09-51-M5-7 Werkstatt für Veränderung - den öffentlichen Raum als Bildungsraum entdecken und gestalten.
Fortsetzung aus dem WS 16/17

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 13:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (3 SWS)
Erika Bernau (LB)
09-60-M7-H "Das Kino ist tot - es lebe der Film?!" Die Zukunft des Bremer Kommunalkinos City 46
Cinema Dead or Alive? The Future of the Local Cinema City 46 in Bremen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1010 (2 SWS)


Dr. Anke Offerhaus

Modul 6 Projektarbeit 2

Für Komplementärfach 6. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M5-1 Kunst, Gesellschaft und Kritik II.
Art, Society and Criticism II
Fortsetzung aus dem Wintersemester 16/17

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3850 (4 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M5-2 Lektüre- und Forschungsseminar Architektur, Stadtraum und Macht

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 10:00 - 14:00 GW2 B3810 (2 SWS)

Das Seminar will eine Verbindung zwischen kritischer Textanalyse und dem Entwickeln eigener Forschungsansätze schaffen. Hierfür werden wir uns mit architekturgeschichtlichen Aufsätzen zum Thema Architektur und Herrschaft sowie mit allgemeineren, kulturwissenschaftlichen (Stadt-)Raumtheorien beschäftigen.
Im Sinne des forschenden Lernens sollen die TeilnehmerInnen am Ende des Seminars eigene Forschungsvorhaben zu konkreten architektonischen oder urbanistischen Projekten entwickeln und vorstellen und die behandelten theoretischen Ansätze und Texte somit auf ihre Anwendbarkeit für die jeweilige Fragestellung hin überprüfen.

Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zu intensiver Textarbeit und eigenständigem Arbeiten. Die Texte müssen im Vorfeld der jeweiligen Sitzung gelesen werden. Die vorbereitenden Texte für die erste Sitzung werden den TeilnehmerInnen per Mail genannt.

Jakob Hartmann ((LB))
09-51-M5-3 Film und Forschung: Essayfilm, Experimentalfilm und interaktiver Dokumentarfilm
Film and Research: Essay Film, Experimental Film, and Interactive Documentary

Seminar

Einzeltermine:
Mo 03.04.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mo 10.04.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mo 24.04.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mi 03.05.17 10:00 - 18:00
Do 04.05.17 - Sa 06.05.17 (Do, Fr, Sa) 10:00 - 18:00 Extern Kino 46; Kommunalkino Bremen e. V. (Birkenstr. 1, 28195 Bremen)
Mo 08.05.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mo 15.05.17 10:00 - 14:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mo 29.05.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Mo 12.06.17 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt)
Prof. Dr. Winfried Pauleit
09-51-M5-5 Mensch und Meer: ACHTUNG! DIESE VERASTALTUNG FÄLLT AUS!
Blockveranstaltungen im Deutschen Schifffahrtsmuseum und in er Universität nach Vereinbarung!

Seminar

Einzeltermine:
Sa 08.04.17 10:00 - 18:00 Extern Deutsche Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
So 09.04.17 09:00 - 17:00 GW2 B3770
So 23.04.17 09:00 - 17:00 GW2 B3770
So 07.05.17 10:00 - 18:00 GW2 B3770
Sa 17.06.17 10:00 - 18:00 Extern Deutsche Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
PD Dr. Nina Hinrichs (LB)
09-51-M5-6 Künstlerbücher für Alles
Artists' Books in Art und Practice
Konzeption, Management und Umsetzung einer Ausstellung

Seminar

Einzeltermine:
Do 06.04.17 18:00 - 20:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst

Beim ersten Termin am Donnerstag, den 06.04. 2017, 18 Uhr werden weitere Blocktermine mit den Studierenden abgestimmt.

Die Veranstaltung findet im Zentrum für Künstlerpublikationen in der Weserburg, Studienraum in der 3. Etage, statt.

Dr. Annemarie Thurmann-Jajes
09-51-M5-7 Werkstatt für Veränderung - den öffentlichen Raum als Bildungsraum entdecken und gestalten.
Fortsetzung aus dem WS 16/17

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 13:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (3 SWS)
Erika Bernau (LB)
09-60-M7-H "Das Kino ist tot - es lebe der Film?!" Die Zukunft des Bremer Kommunalkinos City 46
Cinema Dead or Alive? The Future of the Local Cinema City 46 in Bremen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1010 (2 SWS)


Dr. Anke Offerhaus

Modul 7 Künstlerische Praxis 2

Sie können sich nur für einen Kurs anmelden!
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M7-1 Künstlerische Praxis II. Aquarell und Mixed Media

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-2 Experimentelle Kunstpraxis: Zeichnung Collage, Kombinationsverfahren
Experimental Art Practice: Drawing, Collage, Combined Technique

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-3 Künstlerische Praxis II. Filmische Versuche: die offene Form

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)
Klaas Dierks
09-51-M7-5 Künstlerische Praxis II. Druck

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 Externer Ort: GW2 B0100 (4 SWS)
Wolfgang Hainke (LB)
09-51-M7-5A Künstlerische Praxis II. Druck
im Zusammenarbeit mit Wolfgang Hainke, bitte melden Sie sich im Kurs von Wolfgang Hainke an!

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Lisa Simon (LB)
09-51-M7-6 Künstlerische Praxis II. Plastisches, räumliches Gestalten

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)
Gunther Gerlach
09-51-M7-7 Offenes Atelier: Plastisches räumliches Gestalten. Eigene stud. Projekte

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (2 SWS)
Gunther Gerlach
09-51-M7-8 Künstlerische Praxis II. manueller Druck, Schwerpunkt Radierung

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann (LB)
09-51-M7-9 Künstlerische Praxis II. Papierschnitt

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 12:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)
Sabine Emmerich (LB)

Modul 8 Kunst Medien Ästhetische Bildung

Für BIPEB grosses Fach 3.+4. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M8-1 (V) Ermittlung künstlerischer Positionen. Wege der Bildanalyse II.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 13:00 GW2 B3770 (3 SWS)

Der Termin am 13.04.2017 entfällt. Ersatztermin nach Vereinbarung.

Britta Petersen
09-51-M8-2 Exkursion in Bremer Museen
exklusiv M8 Eergänzung zur laufenden Veranstaltung

Seminar

Einzeltermine:
Fr 16.06.17 14:00 - 18:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst
Sa 17.06.17 11:00 - 15:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst
Fr 30.06.17 11:00 - 18:00 Extern Kunsthalle Bremen
Sa 01.07.17 11:00 - 15:00 Extern Kunsthalle Bremen
Britta Petersen

Modul 8 B Kunst Medien Ästhetische Bildung

Für BIPEB kleines Fach 4.Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M8-1 (V) Ermittlung künstlerischer Positionen. Wege der Bildanalyse II.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 13:00 GW2 B3770 (3 SWS)

Der Termin am 13.04.2017 entfällt. Ersatztermin nach Vereinbarung.

Britta Petersen
09-51-M8-2 Exkursion in Bremer Museen
exklusiv M8 Eergänzung zur laufenden Veranstaltung

Seminar

Einzeltermine:
Fr 16.06.17 14:00 - 18:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst
Sa 17.06.17 11:00 - 15:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst
Fr 30.06.17 11:00 - 18:00 Extern Kunsthalle Bremen
Sa 01.07.17 11:00 - 15:00 Extern Kunsthalle Bremen
Britta Petersen

Modul 9 Praktikum

Für Profilfach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M9-1 Perspektiven: Auswertung des Praktikums

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B3790+B3840 (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz

Modul 10c

Modul 10c Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Nur für Studierende BIPEB kleines Fach, 4. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M10c-1 Die Erforschung des Alltäglichen
Nur für BIPEB (kleines Fach) Studierende! Diese Veranstaltung wird im Wintersemester 2017/2018 fortgesetzt!

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (3 SWS)
PD Dr. Matthias Duderstadt (LB)

Modul 11 Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Es müssen eine Veranstaltung "Praxisorientierte Elemente" und eine Veranstaltung "Künstlerische Praxis" belegt werden. Für Lehramtsoption Gym/OS mit BA-Arbeit und BIPEB grosses Fach, 6. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M7-1 Künstlerische Praxis II. Aquarell und Mixed Media

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-2 Experimentelle Kunstpraxis: Zeichnung Collage, Kombinationsverfahren
Experimental Art Practice: Drawing, Collage, Combined Technique

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-3 Künstlerische Praxis II. Filmische Versuche: die offene Form

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)
Klaas Dierks
09-51-M7-5 Künstlerische Praxis II. Druck

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 Externer Ort: GW2 B0100 (4 SWS)
Wolfgang Hainke (LB)
09-51-M7-5A Künstlerische Praxis II. Druck
im Zusammenarbeit mit Wolfgang Hainke, bitte melden Sie sich im Kurs von Wolfgang Hainke an!

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Lisa Simon (LB)
09-51-M7-6 Künstlerische Praxis II. Plastisches, räumliches Gestalten

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)
Gunther Gerlach
09-51-M7-7 Offenes Atelier: Plastisches räumliches Gestalten. Eigene stud. Projekte

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (2 SWS)
Gunther Gerlach
09-51-M7-8 Künstlerische Praxis II. manueller Druck, Schwerpunkt Radierung

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann (LB)
09-51-M7-9 Künstlerische Praxis II. Papierschnitt

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 12:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)
Sabine Emmerich (LB)
09-51-M11-1 Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 13:00 GW2 B3810 (3 SWS)
Ute Knoop
09-51-M11-2 Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente
Nur für Gymnasium/Oberschule

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B3770 (3 SWS)

Einzeltermine:
So 18.06.17 10:00 - 16:00 GW2 B3810

Es findet zusätzlich eine Blockveranstaltung statt, der Termin wird noch bekanntgegeben.

Ina Hartwig (LB)
09-51-M11-3 Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente
Nur für Gymnasium und Oberschule

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B3770 (3 SWS)

Es wird ein zusätzlicher Blocktermin angeboten, das genaue Datum wird noch bekanntgegeben.

Martina Penner (LB)
09-51-M11-4 Körpergrenzen - Aktzeichnen und Plastizieren

Seminar

Einzeltermine:
Di 07.02.17 14:00 - 17:00
Di 14.02.17 14:00 - 17:00 Extern Kulturwerkstatt Westend - Walle (Kulturwerkstatt Westend - Walle)
Di 21.02.17 14:00 - 17:00
Di 28.02.17 14:00 - 17:00
Di 07.03.17 14:00 - 17:00
Di 14.03.17 14:00 - 17:00
Di 21.03.17 00:00 - 00:00
Di 28.03.17 14:00 - 17:00
Di 04.04.17 14:00 - 17:00
Di 02.05.17 - Sa 06.05.17 (Di, Mi, Do, Fr, Sa) 10:00 - 14:00

Die Veranstaltung fimdet in der k.w.westend (Waller Heerstraße 294, 28219 Bremen, gegenüber Westbad / Paradice statt.
Bei dem Kooperationsprojekt werden KünstlerInnen des Blaumeier Ateliers und Studierende der Universität Bremen gemeinsam nach Modell aktzeichnen und darauf aufbauend lebensgroße figurative Plastiken aus Glasfaserbeton bauen. Das Projekt findet in bzw. vor der kultur.werkstatt.westend statt.
Die körperliche Nichterfüllung der photogeshopten Werbewelt ist allgegenwärtig. Im Vergleich zu den uns umgebenden digital optimierten Körperdarstellungen sind wir alle mangelhaft. Diesem in der Realität verhafteten Problem der Nichtperfektheit soll in dem Projekt durch eine ungeschönt individuelle Körperdarstellung begegnet werden. Sowohl die gestalterische Umsetzung als auch der inhaltliche Gegenstand sind vom Gedanken der Inklusion geprägt. Von der Durchmischung der Teilnehmergruppe sollen alle künstlerisch profitieren indem eine möglichst vielfältig kreative Atmosphäre entsteht.

Im Block vom 02.05. bis 06.05.2017 findet eine Workshop-Woche auf dem Strassenbahnrondell vor der k.w.westend statt. Aus Glasfaserbeton werden die Aktfiguren um die Grundgerüste herum aufgebaut und ausmodelliert. Ähnlich wie bei der Pappmache-Technik wird der Glasfaserbeton auf an den Grundgerüsten befestigtem Maschendraht aufgebracht.

Rainer Weber

Modul 11 B Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Es müssen eine Veranstaltung "Praxisorientierte Elemente" und eine Veranstaltung "Künstlerische Praxis" belegt werden. Für Lehramtsoption Gym/OS ohne BA-Arbeit, 6. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M7-1 Künstlerische Praxis II. Aquarell und Mixed Media

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-2 Experimentelle Kunstpraxis: Zeichnung Collage, Kombinationsverfahren
Experimental Art Practice: Drawing, Collage, Combined Technique

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-3 Künstlerische Praxis II. Filmische Versuche: die offene Form

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)
Klaas Dierks
09-51-M7-5 Künstlerische Praxis II. Druck

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 Externer Ort: GW2 B0100 (4 SWS)
Wolfgang Hainke (LB)
09-51-M7-5A Künstlerische Praxis II. Druck
im Zusammenarbeit mit Wolfgang Hainke, bitte melden Sie sich im Kurs von Wolfgang Hainke an!

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Lisa Simon (LB)
09-51-M7-6 Künstlerische Praxis II. Plastisches, räumliches Gestalten

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)
Gunther Gerlach
09-51-M7-7 Offenes Atelier: Plastisches räumliches Gestalten. Eigene stud. Projekte

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (2 SWS)
Gunther Gerlach
09-51-M7-8 Künstlerische Praxis II. manueller Druck, Schwerpunkt Radierung

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann (LB)
09-51-M7-9 Künstlerische Praxis II. Papierschnitt

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 12:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)
Sabine Emmerich (LB)
09-51-M11-1 Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 13:00 GW2 B3810 (3 SWS)
Ute Knoop
09-51-M11-2 Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente
Nur für Gymnasium/Oberschule

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B3770 (3 SWS)

Einzeltermine:
So 18.06.17 10:00 - 16:00 GW2 B3810

Es findet zusätzlich eine Blockveranstaltung statt, der Termin wird noch bekanntgegeben.

Ina Hartwig (LB)
09-51-M11-3 Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente
Nur für Gymnasium und Oberschule

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B3770 (3 SWS)

Es wird ein zusätzlicher Blocktermin angeboten, das genaue Datum wird noch bekanntgegeben.

Martina Penner (LB)

Modul 14 BA Arbeit

Für Profilfach; Lehramtoption; BIPEB grosses Fach
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M14-1 Begleitseminar zur Abschlußarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M14-2 Begleitseminar zur Abschlußarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B3850 (2 SWS)
Dr. Christiane Keim

Forschungskolloquium für höhere Semester (Master und Promotion)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-Coll-2 Research Colloquium Film Media Art and Popular Culture

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (2 SWS)
Prof. Dr. Winfried Pauleit

Kunst-Medien-Ästhetische Bildung, M.Ed.

Modul 15 Begleitveranstaltung zum Praxissemester

für alle Master of Education Schulstufen
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M15-1 Begleitung des Praxissemesters Kunstpädagogik

Seminar

Einzeltermine:
Di 07.02.17 16:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Di 28.02.17 16:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Di 07.03.17 16:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Di 04.04.17 16:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Di 25.04.17 16:00 - 18:00 GW2 B3770
Di 02.05.17 16:00 - 18:00 GW2 B3770
Di 30.05.17 16:00 - 18:00 GW2 B3770
Di 06.06.17 16:00 - 18:00 GW2 B3770
Sa 01.07.17 10:00 - 18:00 GW2 B3850
Christina Inthoff, M.A.
09-51-M15-2 Begleitung des Praxissemesters Kunstpädagogik
Nur für Gymnasium/Oberschule

Seminar

Einzeltermine:
Di 07.02.17 16:00 - 18:00 GW2 B3810
Di 28.02.17 16:00 - 18:00 GW2 B3810
Di 07.03.17 16:00 - 18:00 GW2 B3810
Di 04.04.17 16:00 - 18:00 GW2 B3790+B3840
Di 25.04.17 16:00 - 18:00 GW2 B3790+B3840
Di 02.05.17 16:00 - 18:00 GW2 B3790+B3840
Di 30.05.17 16:00 - 18:00 GW2 B3790+B3840
Di 06.06.17 16:00 - 18:00 GW2 B3790+B3840
Sa 17.06.17 10:00 - 18:00 GW2 B3810
Ina Hartwig
09-51-M15-3 Begleitung des Praxissemesters BIPEB kleines und großes Fach

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Extern LIS, Am Weidedamm, Bremen (2 SWS)

Der erste Termin findet am 25.04.2016 statt, der weitere Ablauf der Veranstaltungen wird mit den Studierenden abgestimmt.

Ute Nesemann-Liebsch (LB)

Modul 17 Abschlußmodul + Forschungsarbeit

für M.ed. Grundschule großes Fach; Gymnasium/Oberschule Fach A od. Fach B
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-M17-1 Seminar zur Begleitung der Master of Education Arbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Im Juli und August werden zusätzlich Blocktermine angeboten. Die Termine werden noch bekanntgegeben

Prof. Dr. Maria Peters
Christina Inthoff, M.A.

Kunst- und Kulturvermittlung, M.A.

Modul 3 Kunst-, Medien- und Kulturgeschichte

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-352-M3-2 Filmwissenschaft
Film Studies

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 B3850 Büro Prof. Pauleit

Es wird zusätzlich eine externe Blockveranstaltung angeboten. Der Termin wird noch bekanntgegeben.

Prof. Dr. Winfried Pauleit
09-352-M3-3 Stadt_Ausstellung_Innenraum: Kunst- und architekturwissenschaftliche Analysen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (4 SWS)

Einzeltermine:
Di 04.07.17 10:00 - 14:00

Arbeitstage Biennale Venedig 23 KW; Exkursion Dokumenta Kassel 25 KW

Prof. Dr. Irene Nierhaus
Dr. Christiane Keim

Modul 4 Vermittlung I.

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-352-M4-1 Konzeption und Realisation einer kulturgeschichtlichen Ausstellung zu Alaska auf der Grundlage der Sammlungen des Übersee-Museums
Conception and Realizationf a cultural-scientific exhibition on Alaska Based on the Übersee-Museum\'s Collections

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:30 Extern Übersee-Museum (3 SWS)
Wiebke Ahrndt
09-352-M4-2 Ein Museum von Grund auf verstehen
Understanding a Museum

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 11:00 - 13:00 Extern Overbeck-Museum Vegesack (2 SWS)
Dr. Katja Pourshirazi (LB)
09-352-M4-3 Zeitgenössische Kunst Teil II

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 15:00 - 17:00 Extern Gerhard Marcks Haus (Am Wall) (2 SWS)

In der ersten Veranstaltung wird der weitere Veranstaltungsablauf mit den Studieenden besprochen und abgestimmt.

Arie Ernst Hartog (LB)
Yvette Deseyve (LB)
09-352-M4-4 Praxen und Theorien der Vermittlung

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 09:00 - 12:00 GW2 B3790+B3840 (3 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz

Modul 5 Schlüsselqualifikationen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-352-M5-1 Einführung in das Projektmanagement

Seminar

Einzeltermine:
Mo 10.04.17 09:30 - 13:00 GW2 B3810
Mo 24.04.17 09:30 - 13:00 GW2 B3810
Mo 08.05.17 09:30 - 13:00 GW2 B3810
Mo 15.05.17 09:30 - 13:00 GW2 B3810
Mo 22.05.17 09:30 - 13:00 GW2 B3810
Mo 12.06.17 09:30 - 13:00 GW2 B3810
Mo 26.06.17 09:30 - 13:00 GW2 B3810

Das Seminar findet an folgenden Terminen statt:
Alle Sitzungen finden im Raum GW2 B3810 (Atelier) statt.
Bitte beachten Sie, diese Veranstaltung beginnt um 09:30 Uhr).

Dr. Katja Pourshirazi (LB)
09-352-M5-2 Reden über Kunst. Praktische Erkundungen von Sprechweisen vor Originalen der Gegenwartskunst
Seminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 15:00 - 17:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst (2 SWS)

Seminar-Inhalte:
Körpersprache als Ausdrucksmittel
Der Monolog
Der Dialog - Moderationsübungen
Möglichkeiten der szenisch-spielerischen und vermittelnden Auseinandersetzung mit Kunst - Improvisationsübungen
Kunst als Sprachanlass - Sprechen auf Augenhöhe

Meike Su

Kolloquium für Abschlußarbeiten

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-51-Coll-1 Bild_Raum_ Subjekt
Nur für Master und Promotion!

Colloquium

Einzeltermine:
Mo 10.04.17 10:00 - 18:00 SFG 3070
Mo 24.04.17 10:00 - 18:00 SFG 3070
Mo 15.05.17 10:00 - 18:00 GW2 B2860 VIP (VIP-Raum)
Mo 26.06.17 10:00 - 18:00 SFG 3070
Mo 03.07.17 10:00 - 18:00 SFG 3070
Prof. Dr. Irene Nierhaus
Dr. Christiane Keim
09-51-Coll-2 Research Colloquium Film Media Art and Popular Culture

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (2 SWS)
Prof. Dr. Winfried Pauleit

Medienkultur, M.A.

KOLLOQUIUM

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-75-KO Forschungskolloquium

Colloquium

Termine:
wöchentlich Do 18:00 - 20:00 (2 SWS)
Prof. Dr. Andreas Hepp
Dr. Leif Kramp

Modul A.2 Mediensystemwandel

12 Credit Points
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-75-A.2-1 Medienwandel: Theorie und Empirie des Medien- und Kulturwandels
Theory and Empiricism of Cultural and Media Change

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)

Kommentar:

Cornelia Brantner
09-75-A.2-2 Mediensystem
Media System

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 1010 (2 SWS)
Dipl.Soziologe Marco Höhn

Modul B.2 Transkulturelle Medien

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-74-M8910-10 Transkulturelle Medien

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 SFG 4280 (Büro Dracklé) SFG 2030 (4 SWS)
Prof. Dr. Dorle Drackle

Modul B.3 Medieninformatik

9 Credit Points
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
03-05-H-509.07 Informatik für Gestalter und General Studies 2

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 12:00 CART 0.01 (Besprechungsraum) Kurs

Dieser Kurs ist für Studierende der HfK und als General Studies Kurs für alle Studiengänge der Universität Bremen, außer Informatik, Digitale Medien und Systems Engineering.

Dr. Tim Laue
03-MB-804.03 Entertainment Computing (in englischer Sprache)

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 MZH 1380/1400 Vorlesung
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 MZH 1380/1400 Übung

Profil: DMI. Der erste Termin wird am Montag, 24. April 2017, wegen des vorherigen Ausfalls in Form einer Doppelsession mit Vorlesung von 10 bis 14 Uhr, stattfinden!

Prof. Dr. Rainer Malaka
Jan David Smeddinck
Dmitry Alexandrovsky
03-ME-803.07 Self-Service Technologies
Konferenz-Seminar

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 16:00 MZH 3150 Konferenzseminar

Profil: DMI.

Susanne Maass
Prof. Dr. Susanne Maass
03-ME-899.99a In data we trust: Fairness, accountability and transparency (in englischer Sprache)

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 16:00 MZH 1090 Kurs

Einzeltermine:
Mo 31.07.17 - Do 03.08.17 (Mo, Di, Mi, Do) 10:00 - 18:00 SFG 1070 (Schulungsraum Dez. 5)

Modul "Spezielle Themen der Angewandten Informatik".

Juliane Jarke, PhD
Hendrik Heuer

Modul C.2 Medienkulturpraxis

9 Credit Points
Keine Anmeldung ueber PABO
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-60-M7-A KROSSE.info

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 LINZ4 60070 (4 SWS)

Kommentar:

Dipl.Soziologe Marco Höhn
Dr. Leif Kramp
09-60-M7-B KLUB DIALOG-Schreibwerkstatt (für Journalisten, PR und Content-Marketing)
KLUB DIALOG-Writing Workshop (for Journalists, PR and Content Marketing)

Seminar

Einzeltermine:
Sa 08.04.17 10:00 - 16:00 LINZ4 60070
Fr 28.04.17 10:00 - 16:00 LINZ4 60070
Fr 19.05.17 10:00 - 16:00 LINZ4 60070
Fr 09.06.17 10:00 - 16:00 LINZ4 60070


Dipl.Soziologe Marco Höhn
09-60-M7-C Digital Natives schulen Digital Natives – Konzeption, Durchführung und Evaluation eines Workshops zur Förderung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern
Peer-to-peer education among digital natives - Conceptualisation, implementation and evaluation of a workshop to nurture media literacy among pupils

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 20:00 MZH 1460 (6 SWS)

Einzeltermine:
Sa 10.06.17 10:00 - 14:00 SFG 2060
Do 15.06.17 09:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1


Dr. Anke Offerhaus
Katharina Heitmann ((LB))
09-60-M7-D Fernsehmarketing (Teil 2)
TV Marketing (part 2)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 12.05.17 10:30 - 18:00 LINZ4 60070
Sa 13.05.17 09:30 - 18:30 LINZ4 60070
Fr 30.06.17 - Sa 01.07.17 (Fr, Sa) 10:30 - 18:00 LINZ4 60070

Kommentar:

Oliver Kempfer ((LB))
09-60-M7-E Kommunikationsdesign, Grundlagen (in englischer Sprache)
Communication Design, Fundamentals

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SFG 2030 (2 SWS)


Peter Gough ((LB))
09-60-M7-F Public Relations

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 SFG 1080 (2 SWS)

Kommentar:

Daniel Günther ((LB))
09-60-M7-G Story Telling

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SFG 1040 (2 SWS)

Kommentar:

Roman Manuel Gramse, Dipl. Designer ((LB))
09-60-M7-H "Das Kino ist tot - es lebe der Film?!" Die Zukunft des Bremer Kommunalkinos City 46
Cinema Dead or Alive? The Future of the Local Cinema City 46 in Bremen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1010 (2 SWS)


Dr. Anke Offerhaus
09-60-M7-I KROSSE.fm on air

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 GW2 A4120 (6 SWS)


Dr. Christian Höltge ((LB))
Dietmar Gode ((LB))
09-60-M7-J Wie wirken Bilder? Bild-Handeln, Journalismus und visuelle Kommunikation
How Pictures Work: Journalism and Visual Politics

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 LINZ4 60070 (2 SWS)


Klaus Wolschner ((LB))
09-60-M7-K Kinder- und Jugendmedienschutz
Protection of Minors in Media

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 2060 (2 SWS)


Dipl.-Medienwiss. Sven Petersen ((LB))
09-60-M7-L Multimedia-Reportagen zum Thema Wasser/Abwasser
Multimedia Reports on Water and Sanitation

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 MZH 1460 (2 SWS)


Christoph Sodemann ((LB))
09-60-M7-M Suchmaschinenmarketing (SEM)
Search Engine Marketing (SEM)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 2080 (2 SWS)


B. Sc Melanie Koslowski ((LB))
09-60-M7-N Content-Marketing in der Praxis
Content Marketing in Practical Contexts

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 18:00 - 20:00 MZH 1460 (2 SWS)

Kommentar:

Carsten Teller ((LB))
Martin Höche-Heemsath, M.A.
09-60-M7-O Markenkommunikation und Produktwerbung im B2B
B2B Brand Communication and Product Advertising

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 FVG O0150 (Seminarraum) (4 SWS)

Kommentar:

Udo Corleis ((LB))
09-60-M7-P Theaterprojekt
Theater Project

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 19:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (4 SWS)

Einzeltermine:
Do 30.03.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Do 06.04.17 18:00 - 22:00 GW2 B1820
Sa 08.04.17 12:00 - 22:00 GW2 B1820
So 09.04.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Do 13.04.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 15.04.17 - So 16.04.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 20.04.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 22.04.17 - So 23.04.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 27.04.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Fr 28.04.17 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 29.04.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 30.04.17 - Mo 01.05.17 (So, Mo) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 04.05.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 06.05.17 - So 07.05.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 11.05.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Fr 12.05.17 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 13.05.17 17:00 - 22:00 SH D1020
Do 18.05.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 20.05.17 - So 21.05.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 25.05.17 18:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Fr 26.05.17 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 27.05.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 28.05.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 01.06.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 03.06.17 - Mo 05.06.17 (So, Mo, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 08.06.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Fr 09.06.17 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 10.06.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 11.06.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Mi 14.06.17 - Do 15.06.17 (Mi, Do) 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 17.06.17 - So 18.06.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 22.06.17 14:00 - 22:00 SH D1020
Sa 24.06.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 25.06.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 29.06.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 01.07.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 02.07.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Di 04.07.17 14:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 06.07.17 18:00 - 22:00 MZH 1380/1400
Sa 08.07.17 12:00 - 22:00 MZH 1380/1400
So 09.07.17 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 13.07.17 18:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 15.07.17 - So 16.07.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Do 20.07.17 18:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)
Sa 22.07.17 - So 23.07.17 (So, Sa) 12:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)


Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-Q Museen erleben, Ausstellungen gestalten
Experiencing Museums, Curating Exhibitions

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 14:00 - 18:00 SFG 1040 (2 SWS)


Prof. Dr. Christine Lohmeier

Modul D.1 Methoden

12 Credit Points
Bitte wählen Sie neben der Überblicksveranstaltung EINES der beiden Seminare
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-75-D.1-1 Methoden der Medienkulturforschung im Überblick
Methods of Researching Media Cultures

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.04.17 09:00 - 18:00 LINZ4 60070
Mi 19.04.17 09:00 - 19:00 LINZ4 60070
Mi 26.04.17 09:00 - 19:00 LINZ4 60070


Dr. Anke Offerhaus
09-75-D.1-2 Standardisierte Methoden der Medienkulturforschung
Standardized Methods of Media Culture Research

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 2070 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 SWS)

Kommentar:

Dr. Anke Offerhaus
09-75-D.1-3 Nicht-standardisierte Methoden der Medienkulturforschung
Qualitative Methods of Media Culture Research - Interviews and Focus Groups

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 2080 (2 SWS)

Kommentar:

Prof. Dr. Christine Lohmeier

Modul D.2 Medienkulturforschung

12 Credit Points
ueber 2 Semester.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-75-D.2-1 Forschungsseminar 1: Timing ist alles. Wie planen wir Zusammenleben und Zusammenarbeit im mediatisierten Alltag? (Teil 1)
Research Seminar: Alternative Media and Cultures of Resistance

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 12:00 FVG M0160 (2 SWS)

Kommentar:

Christian Pentzold
09-75-D.2-2 Forschungsseminar 2: Formen problematischer Kommunikation: Gerüchte, Skandalisierung, Hatespeech, Verschwörungstheorien (Teil 1)
Research Seminar 2: Examples of Problematic Communication: Rumours, Scandalizing, Hatespeech, Theories of Conspiracy

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 1080 (2 SWS)


Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz

Modul D.3 Kolloquium Masterarbeit

27 Credit Points
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-75-D.3-1 Kolloquium 1 für Abschlusskandidaten
Colloquium for Candidates

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mo 14:00 - 16:00 SFG 1010

Kommentar:

Prof. Dr. Christine Lohmeier
09-75-D.3-2 Kolloquium 2 für Abschlusskandidaten
Colloquium for Candidates

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 08:00 - 10:00 SFG 2010 (1 SWS)

Kommentar:

Cornelia Brantner
09-75-D.3-3 Kolloquium 3 für Abschlusskandidaten
Colloquium for Candidates

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 08:00 - 10:00 SFG 2030

Kommentar:

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
09-75-D.3-4 Kolloquium 4 für Abschlusskandidaten
Colloquium for Candidates

Seminar

Einzeltermine:
Mi 12.04.17 14:00 - 18:00 LINZ4 60070
Mi 10.05.17 14:00 - 18:00 LINZ4 60070
Do 15.06.17 14:00 - 18:00 LINZ4 60070
Mi 05.07.17 09:00 - 13:00 LINZ4 60070
Mi 16.08.17 14:00 - 18:00 LINZ4 60070
Mi 20.09.17 14:00 - 18:00 LINZ4 60070

Kommentar:

Prof. Dr. Andreas Hepp

Musikwissenschaft/Musikpädagogik, B.A./ LA/ Mag.

M.Ed. Musikpädagogik Gymnasium und Oberschulen

Modul 3 - Musikwissenschaft I (3 CP)

Je nach Wahl in diesem Modul muss in Modul 5 ein Seminar aus dem jeweils anderen Bereich der Musikwissenschaft gewählt werden.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM6-1 Perspektiven Systematischer Musikwissenschaft auf Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Di 05.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4440 (Musik)

Kommentar:
Musikästhetik wird üblicherweise im Sinne einer Orientierung an über längere Zeiträume hinweg gültigen Paradigmen verstanden, wobei zentrale Begriffe, Leitideen, Fragen der Wahrnehmung und des musikalischen Werturteils sowie deren komplexe Voraussetzungssituationen diskutiert werden. Auch stehen dabei nicht selten musikästhetische, meist philosophiegeschichtlich determinierte Systeme im Mittelpunkt. Bereits Hermann Helmholtz aber verabschiedete sich 1863 in seiner „Lehre von den Tonempfindungen“ von historischen oder auch philosophisch-metaphysischen Betrachtungsweisen und versuchte dagegen, die musikalische Wahrnehmung und das musikästhetisches Empfinden auf überzeitliche physikalische Gesetzmäßigkeiten zurückzuführen: auf die Physik schwingender Körper sowie auf die Physik des menschlichen Gehörs. Einen derartigen Ansatz vertritt heute im Grunde auch die Neurobiologie, die davon ausgeht, dass die Empfindung dessen, was musikalisch „schön“, „wahr“, „gut“ oder „vollkommen“ sei, maßgeblich von der Anthropologie des Menschen bzw. den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Gehirns bestimmt sei. Das Seminar soll dem nachgehen und einen Blick darauf eröffnen, dass Musikästhetik letztlich mehr ist als ein Diskurs über das musikalisch Schöne.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 5 - Musikwissenschaft II

Je nach Wahl im Modul 3 muss in diesem Modul ein Seminar aus dem jeweils anderen Bereich der Musikwissenschaft gewählt werden.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM6-1 Perspektiven Systematischer Musikwissenschaft auf Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Di 05.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4440 (Musik)

Kommentar:
Musikästhetik wird üblicherweise im Sinne einer Orientierung an über längere Zeiträume hinweg gültigen Paradigmen verstanden, wobei zentrale Begriffe, Leitideen, Fragen der Wahrnehmung und des musikalischen Werturteils sowie deren komplexe Voraussetzungssituationen diskutiert werden. Auch stehen dabei nicht selten musikästhetische, meist philosophiegeschichtlich determinierte Systeme im Mittelpunkt. Bereits Hermann Helmholtz aber verabschiedete sich 1863 in seiner „Lehre von den Tonempfindungen“ von historischen oder auch philosophisch-metaphysischen Betrachtungsweisen und versuchte dagegen, die musikalische Wahrnehmung und das musikästhetisches Empfinden auf überzeitliche physikalische Gesetzmäßigkeiten zurückzuführen: auf die Physik schwingender Körper sowie auf die Physik des menschlichen Gehörs. Einen derartigen Ansatz vertritt heute im Grunde auch die Neurobiologie, die davon ausgeht, dass die Empfindung dessen, was musikalisch „schön“, „wahr“, „gut“ oder „vollkommen“ sei, maßgeblich von der Anthropologie des Menschen bzw. den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Gehirns bestimmt sei. Das Seminar soll dem nachgehen und einen Blick darauf eröffnen, dass Musikästhetik letztlich mehr ist als ein Diskurs über das musikalisch Schöne.

PD Dr. Axel Schröter

Musikpädagogik, B.A.

B.A. Musikpädagogik Oberschule / Gymnasium

Modul 3 - Musikwissenschaftliches Propädeutikum (6 CP)

1. und 2. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-2-BM2-1 Einführung in die Systematische Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Veronika Busch

Modul 12 - Musikpraxis I (9 CP)

1. und 2. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-2-BM12-1a Musik und Bewegung, Gruppe 1
Music and Movement

Seminar

HfK, Raum 232

Prof. Catrin Smorra
09-52-2-BM12-1b Musik und Bewegung, Gruppe 2
Music and Movement

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 17:00 - 19:00 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 SWS)

HfK, Raum 232

Prof. Catrin Smorra

Modul 13 - Musiktheorie I (6 CP)

1. und 2. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-2-BM13-1a Musiktheorie

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 09:00 - 10:30 (2 SWS)
Peter Sabbagh
09-52-2-BM13-1b Musiktheorie

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 09:30 - 11:00 HfK 2.37 (2.37) (2 SWS)
Peter Sabbagh
Volkhardt Preuß
09-52-2-BM13-2a Gehörbildung

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 10:30 - 11:30 (1 SWS)
Peter Sabbagh
09-52-2-BM13-2b Gehörbildung

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 11:00 - 12:00 HfK 2.37 (2.37) (1 SWS)
Volkhardt Preuß
09-52-2-BM13-3 Jazz-Theorie
Jazz-Theory

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 13:30 HfK 2.37 (2.37) (1 SWS)

Kommentar:

Prof. Florian Poser

Modul 14 - Musikpraxis II (9 CP)

3. und 4. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-4-BM14-2a Pop-Ensemble A

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 SWS)

Im Vordergrund steht die praktische Arbeit im Ensemble, mit Material aus Pop, Rock, Jazz etc., popspezifische Instrumentenkunde (theoretisch und praktisch), Kennenlernen typischer
Harmoniestrukturen
Transkribieren
Rhythmische Studien und Improvisationsübungen
Didaktische Hilfen, Tipps für die Arbeit mit Gruppen
Einüben selbst erstellter Arrangements mit der Gruppe.

Dieter Heinsohn
09-52-4-BM14-2b Pop-Ensemble B

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 SWS)


Dieter Heinsohn
09-52-4-BM14-3 Jazz-Combo I/2

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 11:30 HfK 1.18 (2 SWS)

Kommentar:

Prof. Florian Poser
09-52-4-BM14-3 Orquesta no tipica - Tangoensemble
Tangoensemble Orquesta No Tipica

Übung
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 14:00 - 18:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)

Kommentar:

Juan Maria Solare

Modul 15 - Musiktheorie (3 CP)

3. und 4. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-4-BM15-1a Musiktheorie

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 13:45 - 15:15 HfK 2.35 (2 SWS)
Prof. Dr. Florian Edler
09-52-4-BM15-1b Musiktheorie

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 15:30 - 17:00 HfK 2.35 (2 SWS)
Prof. Dr. Florian Edler

Modul 16 - Historische und Systematische Musikwissenschaft (9 CP)

3. und 4. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM5-1 Musikgeschichte in Bildern - Bilder der Musikgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-4-BM5-2 Musikgeschichtliches Repetitorium II: Die Musik des 18., 19. und 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Das musikgeschichtliche Repetitorium dient der Vertiefung der in der „Einführung in die Musikgeschichte“ erworbenen Kenntnisse. Es erstreckt sich auf zwei Semester, wobei der erste Teil (jeweils im Wintersemester) der Musik des 15. bis 17. Jahrhunderts, der zweite Teil (jeweils im Sommersemester) der Musik des 18. bis 20. Jahrhunderts gewidmet ist. Die beiden Lehrveranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden. Im Sommersemester werden u.a. Kompositionen von J. S. Bach, G. F. Händel, W. A. Mozart, L. v. Beethoven, F. Schubert, F. Liszt, R. Wagner, C. Debussy, G. Mahler, A. Schönberg, A. Berg und D. Schostakowitsch diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-BM6-1 Perspektiven Systematischer Musikwissenschaft auf Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Di 05.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4440 (Musik)

Kommentar:
Musikästhetik wird üblicherweise im Sinne einer Orientierung an über längere Zeiträume hinweg gültigen Paradigmen verstanden, wobei zentrale Begriffe, Leitideen, Fragen der Wahrnehmung und des musikalischen Werturteils sowie deren komplexe Voraussetzungssituationen diskutiert werden. Auch stehen dabei nicht selten musikästhetische, meist philosophiegeschichtlich determinierte Systeme im Mittelpunkt. Bereits Hermann Helmholtz aber verabschiedete sich 1863 in seiner „Lehre von den Tonempfindungen“ von historischen oder auch philosophisch-metaphysischen Betrachtungsweisen und versuchte dagegen, die musikalische Wahrnehmung und das musikästhetisches Empfinden auf überzeitliche physikalische Gesetzmäßigkeiten zurückzuführen: auf die Physik schwingender Körper sowie auf die Physik des menschlichen Gehörs. Einen derartigen Ansatz vertritt heute im Grunde auch die Neurobiologie, die davon ausgeht, dass die Empfindung dessen, was musikalisch „schön“, „wahr“, „gut“ oder „vollkommen“ sei, maßgeblich von der Anthropologie des Menschen bzw. den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Gehirns bestimmt sei. Das Seminar soll dem nachgehen und einen Blick darauf eröffnen, dass Musikästhetik letztlich mehr ist als ein Diskurs über das musikalisch Schöne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-BM6-3 Sozialpsychologie der Musik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 20:00 GW2 A4440 (Musik)

Das Seminar wird als Blockveranstaltung angeboten.

Prof. Dr. Kai Lothwesen
09-53-6-BM7-1 Die Musik des 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über wichtige Musikentwicklungen und Stilrichtungen das 20. Jahrhunderts. Dabei bilden bedeutende Komponisten und Werke den Ausgangspunkt. Erweitert werden wird der zunächst Persönlichkeits- und werkorientierte Ansatz jedoch durch die Hinzuziehung ideengeschichtlicher, historischer und politischer Aspekte, die ein weitreichenderes Verständnis ermöglichen. Schwerpunkte liegen auf Leben und Werk von Gustav Mahler, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Igor Strawinsky, Kurt Weill, Dmitri Schostakowitsch, Olivier Messiaen, Karlheinz Stockhausen und Arvo Pärt bzw. auf der Musik des „Fin du siècle“, des Expressionismus, des Neoklassizismus, der Dodekaphonie und der Neuen Sachlichkeit, auf der Seriellen und Elektroakustischen Musik sowie auf der Musik der Postmoderne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-2 Original oder Fälschung? Musikalische Bearbeitungspraxis im Streifzug durch die Jahrhunderte

Seminar

Einzeltermine:
Di 19.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4460 (Musik)

Das Seminar ist als Blockseminar konzipiert. Die konstituierende Sitzung findet zum oben angegebenen Zeitpunkt statt. Weitere Termine erfolgen nach Absprache (voraussichtlich am Dienstagnachmittag, am Mittwoch und Donnerstag (ganztägig) sowie am Freitagvormittag).

Kommentar:
Das Thema „Original und Bearbeitung“ ist in Bezug auf musikalische Kunstwerke in der Musikwissenschaft wie auch der Musikpädagogik immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet worden. Dabei bewirkte erst die Loslösung von einem Werkbegriff im emphatischen Sinn, dass Bearbeitungen eine zunehmende Wertschätzung erfuhren, und nicht mehr als Verfälschungen oder gar als Entwürdigungen eines in sich geschlossenen musikalischen Kunstwerks angesehen wurden. Im Seminar werden vor allem Bearbeitungen besprochen werden, die Komponisten von Rang anfertigten, teils von eigenen, teils von fremden Werken.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-3 Zur Frühgeschichte der Symphonischen Dichtung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die „Symphonische Dichtung“ ist eine Gattung der Orchestermusik, die maßgeblich auf Franz Liszt zurückgeht, der nicht nur als herausragender Pianist, sondern auch als Komponist von Programm-Musik in die Musikgeschichte eingegangen ist. Die „Symphonische Dichtung“ ist hervorgegangen aus der Ouvertüre, sie fußt aber zudem auf einem umfangreichen Ideenkonzept, das Ergebnis der Auseinandersetzungen mit Beethovens Symphonik, mit zeitgenössischen musikdramatischen Werken (Wagner, Weber, Beethoven, Gluck, Meyerbeer) sowie mit Schauspielmusik war und das dann geschichtsphilosophisch untermauert wurde. In seinen umfangreichen Artikeln über „Robert Schumann“ und „Berlioz und seine Harold-Symphonie“ hat Liszt seine musikästhetischen Vorstellungen minutiös entwickelt. Gegenstand des Seminars werden zunächst diese Schriften, aber dann vor allem auch die Werke konkret sein. Ein Ausblick auf Smetanas „Mein Vaterland“ sowie die Symphonischen Dichtungen von Richard Strauss soll das Seminar abrunden.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 17 - Musik und Medien I (3 CP)

3. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-4-BM17-1 Musik und Medien: computergestütztes Arrangieren

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4160 (2 SWS)
Ezzat Nashashibi

Modul 18 - Musikdidaktik I (3 CP)

4. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-4-BM18-1 Praxisorientierte Elemente

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (3 SWS)

Kommentar:

Prof. Dr. Eva Verena Schmid

Modul 19 - Musikpraxis III (9 CP)

5. und 6. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-6-BM19-1 Chorleitung I
Choral Conducting I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 11:30 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 SWS)

HfK, Raum 1.32

Prof. Friederike Woebcken

Modul 20 - Historische oder Systematische Musikwissenschaft II (3 CP)

5. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM5-1 Musikgeschichte in Bildern - Bilder der Musikgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-4-BM5-2 Musikgeschichtliches Repetitorium II: Die Musik des 18., 19. und 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Das musikgeschichtliche Repetitorium dient der Vertiefung der in der „Einführung in die Musikgeschichte“ erworbenen Kenntnisse. Es erstreckt sich auf zwei Semester, wobei der erste Teil (jeweils im Wintersemester) der Musik des 15. bis 17. Jahrhunderts, der zweite Teil (jeweils im Sommersemester) der Musik des 18. bis 20. Jahrhunderts gewidmet ist. Die beiden Lehrveranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden. Im Sommersemester werden u.a. Kompositionen von J. S. Bach, G. F. Händel, W. A. Mozart, L. v. Beethoven, F. Schubert, F. Liszt, R. Wagner, C. Debussy, G. Mahler, A. Schönberg, A. Berg und D. Schostakowitsch diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-BM6-1 Perspektiven Systematischer Musikwissenschaft auf Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Di 05.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4440 (Musik)

Kommentar:
Musikästhetik wird üblicherweise im Sinne einer Orientierung an über längere Zeiträume hinweg gültigen Paradigmen verstanden, wobei zentrale Begriffe, Leitideen, Fragen der Wahrnehmung und des musikalischen Werturteils sowie deren komplexe Voraussetzungssituationen diskutiert werden. Auch stehen dabei nicht selten musikästhetische, meist philosophiegeschichtlich determinierte Systeme im Mittelpunkt. Bereits Hermann Helmholtz aber verabschiedete sich 1863 in seiner „Lehre von den Tonempfindungen“ von historischen oder auch philosophisch-metaphysischen Betrachtungsweisen und versuchte dagegen, die musikalische Wahrnehmung und das musikästhetisches Empfinden auf überzeitliche physikalische Gesetzmäßigkeiten zurückzuführen: auf die Physik schwingender Körper sowie auf die Physik des menschlichen Gehörs. Einen derartigen Ansatz vertritt heute im Grunde auch die Neurobiologie, die davon ausgeht, dass die Empfindung dessen, was musikalisch „schön“, „wahr“, „gut“ oder „vollkommen“ sei, maßgeblich von der Anthropologie des Menschen bzw. den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Gehirns bestimmt sei. Das Seminar soll dem nachgehen und einen Blick darauf eröffnen, dass Musikästhetik letztlich mehr ist als ein Diskurs über das musikalisch Schöne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-BM6-3 Sozialpsychologie der Musik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 20:00 GW2 A4440 (Musik)

Das Seminar wird als Blockveranstaltung angeboten.

Prof. Dr. Kai Lothwesen
09-53-6-BM7-1 Die Musik des 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über wichtige Musikentwicklungen und Stilrichtungen das 20. Jahrhunderts. Dabei bilden bedeutende Komponisten und Werke den Ausgangspunkt. Erweitert werden wird der zunächst Persönlichkeits- und werkorientierte Ansatz jedoch durch die Hinzuziehung ideengeschichtlicher, historischer und politischer Aspekte, die ein weitreichenderes Verständnis ermöglichen. Schwerpunkte liegen auf Leben und Werk von Gustav Mahler, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Igor Strawinsky, Kurt Weill, Dmitri Schostakowitsch, Olivier Messiaen, Karlheinz Stockhausen und Arvo Pärt bzw. auf der Musik des „Fin du siècle“, des Expressionismus, des Neoklassizismus, der Dodekaphonie und der Neuen Sachlichkeit, auf der Seriellen und Elektroakustischen Musik sowie auf der Musik der Postmoderne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-2 Original oder Fälschung? Musikalische Bearbeitungspraxis im Streifzug durch die Jahrhunderte

Seminar

Einzeltermine:
Di 19.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4460 (Musik)

Das Seminar ist als Blockseminar konzipiert. Die konstituierende Sitzung findet zum oben angegebenen Zeitpunkt statt. Weitere Termine erfolgen nach Absprache (voraussichtlich am Dienstagnachmittag, am Mittwoch und Donnerstag (ganztägig) sowie am Freitagvormittag).

Kommentar:
Das Thema „Original und Bearbeitung“ ist in Bezug auf musikalische Kunstwerke in der Musikwissenschaft wie auch der Musikpädagogik immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet worden. Dabei bewirkte erst die Loslösung von einem Werkbegriff im emphatischen Sinn, dass Bearbeitungen eine zunehmende Wertschätzung erfuhren, und nicht mehr als Verfälschungen oder gar als Entwürdigungen eines in sich geschlossenen musikalischen Kunstwerks angesehen wurden. Im Seminar werden vor allem Bearbeitungen besprochen werden, die Komponisten von Rang anfertigten, teils von eigenen, teils von fremden Werken.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-3 Zur Frühgeschichte der Symphonischen Dichtung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die „Symphonische Dichtung“ ist eine Gattung der Orchestermusik, die maßgeblich auf Franz Liszt zurückgeht, der nicht nur als herausragender Pianist, sondern auch als Komponist von Programm-Musik in die Musikgeschichte eingegangen ist. Die „Symphonische Dichtung“ ist hervorgegangen aus der Ouvertüre, sie fußt aber zudem auf einem umfangreichen Ideenkonzept, das Ergebnis der Auseinandersetzungen mit Beethovens Symphonik, mit zeitgenössischen musikdramatischen Werken (Wagner, Weber, Beethoven, Gluck, Meyerbeer) sowie mit Schauspielmusik war und das dann geschichtsphilosophisch untermauert wurde. In seinen umfangreichen Artikeln über „Robert Schumann“ und „Berlioz und seine Harold-Symphonie“ hat Liszt seine musikästhetischen Vorstellungen minutiös entwickelt. Gegenstand des Seminars werden zunächst diese Schriften, aber dann vor allem auch die Werke konkret sein. Ein Ausblick auf Smetanas „Mein Vaterland“ sowie die Symphonischen Dichtungen von Richard Strauss soll das Seminar abrunden.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 22 - Historische oder Systematische Musikwissenschaft (3 CP)

6. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM5-1 Musikgeschichte in Bildern - Bilder der Musikgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-4-BM5-2 Musikgeschichtliches Repetitorium II: Die Musik des 18., 19. und 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Das musikgeschichtliche Repetitorium dient der Vertiefung der in der „Einführung in die Musikgeschichte“ erworbenen Kenntnisse. Es erstreckt sich auf zwei Semester, wobei der erste Teil (jeweils im Wintersemester) der Musik des 15. bis 17. Jahrhunderts, der zweite Teil (jeweils im Sommersemester) der Musik des 18. bis 20. Jahrhunderts gewidmet ist. Die beiden Lehrveranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden. Im Sommersemester werden u.a. Kompositionen von J. S. Bach, G. F. Händel, W. A. Mozart, L. v. Beethoven, F. Schubert, F. Liszt, R. Wagner, C. Debussy, G. Mahler, A. Schönberg, A. Berg und D. Schostakowitsch diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-BM6-1 Perspektiven Systematischer Musikwissenschaft auf Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Di 05.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4440 (Musik)

Kommentar:
Musikästhetik wird üblicherweise im Sinne einer Orientierung an über längere Zeiträume hinweg gültigen Paradigmen verstanden, wobei zentrale Begriffe, Leitideen, Fragen der Wahrnehmung und des musikalischen Werturteils sowie deren komplexe Voraussetzungssituationen diskutiert werden. Auch stehen dabei nicht selten musikästhetische, meist philosophiegeschichtlich determinierte Systeme im Mittelpunkt. Bereits Hermann Helmholtz aber verabschiedete sich 1863 in seiner „Lehre von den Tonempfindungen“ von historischen oder auch philosophisch-metaphysischen Betrachtungsweisen und versuchte dagegen, die musikalische Wahrnehmung und das musikästhetisches Empfinden auf überzeitliche physikalische Gesetzmäßigkeiten zurückzuführen: auf die Physik schwingender Körper sowie auf die Physik des menschlichen Gehörs. Einen derartigen Ansatz vertritt heute im Grunde auch die Neurobiologie, die davon ausgeht, dass die Empfindung dessen, was musikalisch „schön“, „wahr“, „gut“ oder „vollkommen“ sei, maßgeblich von der Anthropologie des Menschen bzw. den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Gehirns bestimmt sei. Das Seminar soll dem nachgehen und einen Blick darauf eröffnen, dass Musikästhetik letztlich mehr ist als ein Diskurs über das musikalisch Schöne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-BM6-3 Sozialpsychologie der Musik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 20:00 GW2 A4440 (Musik)

Das Seminar wird als Blockveranstaltung angeboten.

Prof. Dr. Kai Lothwesen
09-53-6-BM7-1 Die Musik des 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über wichtige Musikentwicklungen und Stilrichtungen das 20. Jahrhunderts. Dabei bilden bedeutende Komponisten und Werke den Ausgangspunkt. Erweitert werden wird der zunächst Persönlichkeits- und werkorientierte Ansatz jedoch durch die Hinzuziehung ideengeschichtlicher, historischer und politischer Aspekte, die ein weitreichenderes Verständnis ermöglichen. Schwerpunkte liegen auf Leben und Werk von Gustav Mahler, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Igor Strawinsky, Kurt Weill, Dmitri Schostakowitsch, Olivier Messiaen, Karlheinz Stockhausen und Arvo Pärt bzw. auf der Musik des „Fin du siècle“, des Expressionismus, des Neoklassizismus, der Dodekaphonie und der Neuen Sachlichkeit, auf der Seriellen und Elektroakustischen Musik sowie auf der Musik der Postmoderne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-2 Original oder Fälschung? Musikalische Bearbeitungspraxis im Streifzug durch die Jahrhunderte

Seminar

Einzeltermine:
Di 19.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4460 (Musik)

Das Seminar ist als Blockseminar konzipiert. Die konstituierende Sitzung findet zum oben angegebenen Zeitpunkt statt. Weitere Termine erfolgen nach Absprache (voraussichtlich am Dienstagnachmittag, am Mittwoch und Donnerstag (ganztägig) sowie am Freitagvormittag).

Kommentar:
Das Thema „Original und Bearbeitung“ ist in Bezug auf musikalische Kunstwerke in der Musikwissenschaft wie auch der Musikpädagogik immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet worden. Dabei bewirkte erst die Loslösung von einem Werkbegriff im emphatischen Sinn, dass Bearbeitungen eine zunehmende Wertschätzung erfuhren, und nicht mehr als Verfälschungen oder gar als Entwürdigungen eines in sich geschlossenen musikalischen Kunstwerks angesehen wurden. Im Seminar werden vor allem Bearbeitungen besprochen werden, die Komponisten von Rang anfertigten, teils von eigenen, teils von fremden Werken.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-3 Zur Frühgeschichte der Symphonischen Dichtung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die „Symphonische Dichtung“ ist eine Gattung der Orchestermusik, die maßgeblich auf Franz Liszt zurückgeht, der nicht nur als herausragender Pianist, sondern auch als Komponist von Programm-Musik in die Musikgeschichte eingegangen ist. Die „Symphonische Dichtung“ ist hervorgegangen aus der Ouvertüre, sie fußt aber zudem auf einem umfangreichen Ideenkonzept, das Ergebnis der Auseinandersetzungen mit Beethovens Symphonik, mit zeitgenössischen musikdramatischen Werken (Wagner, Weber, Beethoven, Gluck, Meyerbeer) sowie mit Schauspielmusik war und das dann geschichtsphilosophisch untermauert wurde. In seinen umfangreichen Artikeln über „Robert Schumann“ und „Berlioz und seine Harold-Symphonie“ hat Liszt seine musikästhetischen Vorstellungen minutiös entwickelt. Gegenstand des Seminars werden zunächst diese Schriften, aber dann vor allem auch die Werke konkret sein. Ein Ausblick auf Smetanas „Mein Vaterland“ sowie die Symphonischen Dichtungen von Richard Strauss soll das Seminar abrunden.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 23 - Musikdidaktik III (3 CP)

6. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-6-BM23-1 Musiklernen in der Schule

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:

Prof. Dr. Eva Verena Schmid

B.A. Musikpädagogik Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs (großes Fach)

Modul 2 - Musiktheorie I (3 CP)

1. und 2. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-2-BM2-1 Musiktheorie

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 10:00 HfK 2.37 (2.37) (1 SWS)
Volkhardt Preuß
09-52-2-BM2-2 Gehörbildung

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 11:00 HfK 2.37 (2.37) (1 SWS)
Volkhardt Preuß

Modul 3 - Musikwissenschaftliches Propädeutikum (6 CP)

1. und 2. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-2-BM2-1 Einführung in die Systematische Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Veronika Busch

Modul 6 - Musiktheorie II (3 CP)

3. und 4. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-2-BM13-1b Musiktheorie

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 09:30 - 11:00 HfK 2.37 (2.37) (2 SWS)
Peter Sabbagh
Volkhardt Preuß
09-52-2-BM13-2b Gehörbildung

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 11:00 - 12:00 HfK 2.37 (2.37) (1 SWS)
Volkhardt Preuß

Modul 7 - Historische und Systematische Musikwissenschaft (6 CP)

3. und 4. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM5-1 Musikgeschichte in Bildern - Bilder der Musikgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-4-BM5-2 Musikgeschichtliches Repetitorium II: Die Musik des 18., 19. und 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Das musikgeschichtliche Repetitorium dient der Vertiefung der in der „Einführung in die Musikgeschichte“ erworbenen Kenntnisse. Es erstreckt sich auf zwei Semester, wobei der erste Teil (jeweils im Wintersemester) der Musik des 15. bis 17. Jahrhunderts, der zweite Teil (jeweils im Sommersemester) der Musik des 18. bis 20. Jahrhunderts gewidmet ist. Die beiden Lehrveranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden. Im Sommersemester werden u.a. Kompositionen von J. S. Bach, G. F. Händel, W. A. Mozart, L. v. Beethoven, F. Schubert, F. Liszt, R. Wagner, C. Debussy, G. Mahler, A. Schönberg, A. Berg und D. Schostakowitsch diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-BM6-1 Perspektiven Systematischer Musikwissenschaft auf Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Di 05.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4440 (Musik)

Kommentar:
Musikästhetik wird üblicherweise im Sinne einer Orientierung an über längere Zeiträume hinweg gültigen Paradigmen verstanden, wobei zentrale Begriffe, Leitideen, Fragen der Wahrnehmung und des musikalischen Werturteils sowie deren komplexe Voraussetzungssituationen diskutiert werden. Auch stehen dabei nicht selten musikästhetische, meist philosophiegeschichtlich determinierte Systeme im Mittelpunkt. Bereits Hermann Helmholtz aber verabschiedete sich 1863 in seiner „Lehre von den Tonempfindungen“ von historischen oder auch philosophisch-metaphysischen Betrachtungsweisen und versuchte dagegen, die musikalische Wahrnehmung und das musikästhetisches Empfinden auf überzeitliche physikalische Gesetzmäßigkeiten zurückzuführen: auf die Physik schwingender Körper sowie auf die Physik des menschlichen Gehörs. Einen derartigen Ansatz vertritt heute im Grunde auch die Neurobiologie, die davon ausgeht, dass die Empfindung dessen, was musikalisch „schön“, „wahr“, „gut“ oder „vollkommen“ sei, maßgeblich von der Anthropologie des Menschen bzw. den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Gehirns bestimmt sei. Das Seminar soll dem nachgehen und einen Blick darauf eröffnen, dass Musikästhetik letztlich mehr ist als ein Diskurs über das musikalisch Schöne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-BM6-3 Sozialpsychologie der Musik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 20:00 GW2 A4440 (Musik)

Das Seminar wird als Blockveranstaltung angeboten.

Prof. Dr. Kai Lothwesen
09-53-6-BM7-1 Die Musik des 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über wichtige Musikentwicklungen und Stilrichtungen das 20. Jahrhunderts. Dabei bilden bedeutende Komponisten und Werke den Ausgangspunkt. Erweitert werden wird der zunächst Persönlichkeits- und werkorientierte Ansatz jedoch durch die Hinzuziehung ideengeschichtlicher, historischer und politischer Aspekte, die ein weitreichenderes Verständnis ermöglichen. Schwerpunkte liegen auf Leben und Werk von Gustav Mahler, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Igor Strawinsky, Kurt Weill, Dmitri Schostakowitsch, Olivier Messiaen, Karlheinz Stockhausen und Arvo Pärt bzw. auf der Musik des „Fin du siècle“, des Expressionismus, des Neoklassizismus, der Dodekaphonie und der Neuen Sachlichkeit, auf der Seriellen und Elektroakustischen Musik sowie auf der Musik der Postmoderne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-2 Original oder Fälschung? Musikalische Bearbeitungspraxis im Streifzug durch die Jahrhunderte

Seminar

Einzeltermine:
Di 19.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4460 (Musik)

Das Seminar ist als Blockseminar konzipiert. Die konstituierende Sitzung findet zum oben angegebenen Zeitpunkt statt. Weitere Termine erfolgen nach Absprache (voraussichtlich am Dienstagnachmittag, am Mittwoch und Donnerstag (ganztägig) sowie am Freitagvormittag).

Kommentar:
Das Thema „Original und Bearbeitung“ ist in Bezug auf musikalische Kunstwerke in der Musikwissenschaft wie auch der Musikpädagogik immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet worden. Dabei bewirkte erst die Loslösung von einem Werkbegriff im emphatischen Sinn, dass Bearbeitungen eine zunehmende Wertschätzung erfuhren, und nicht mehr als Verfälschungen oder gar als Entwürdigungen eines in sich geschlossenen musikalischen Kunstwerks angesehen wurden. Im Seminar werden vor allem Bearbeitungen besprochen werden, die Komponisten von Rang anfertigten, teils von eigenen, teils von fremden Werken.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-3 Zur Frühgeschichte der Symphonischen Dichtung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die „Symphonische Dichtung“ ist eine Gattung der Orchestermusik, die maßgeblich auf Franz Liszt zurückgeht, der nicht nur als herausragender Pianist, sondern auch als Komponist von Programm-Musik in die Musikgeschichte eingegangen ist. Die „Symphonische Dichtung“ ist hervorgegangen aus der Ouvertüre, sie fußt aber zudem auf einem umfangreichen Ideenkonzept, das Ergebnis der Auseinandersetzungen mit Beethovens Symphonik, mit zeitgenössischen musikdramatischen Werken (Wagner, Weber, Beethoven, Gluck, Meyerbeer) sowie mit Schauspielmusik war und das dann geschichtsphilosophisch untermauert wurde. In seinen umfangreichen Artikeln über „Robert Schumann“ und „Berlioz und seine Harold-Symphonie“ hat Liszt seine musikästhetischen Vorstellungen minutiös entwickelt. Gegenstand des Seminars werden zunächst diese Schriften, aber dann vor allem auch die Werke konkret sein. Ein Ausblick auf Smetanas „Mein Vaterland“ sowie die Symphonischen Dichtungen von Richard Strauss soll das Seminar abrunden.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 8 - Musikdidaktik I (3 CP)

4. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-4-BM18-1 Praxisorientierte Elemente

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (3 SWS)

Kommentar:

Prof. Dr. Eva Verena Schmid

Modul 9 - Musikpraxis III (9 CP)

5. und 6. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-2-BM12-1a Musik und Bewegung, Gruppe 1
Music and Movement

Seminar

HfK, Raum 232

Prof. Catrin Smorra
09-52-2-BM12-1b Musik und Bewegung, Gruppe 2
Music and Movement

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 17:00 - 19:00 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 SWS)

HfK, Raum 232

Prof. Catrin Smorra
09-52-6-BM19-1 Chorleitung I
Choral Conducting I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 11:30 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 SWS)

HfK, Raum 1.32

Prof. Friederike Woebcken

Modul 11 - Musikdidaktik III (3 CP)

6. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-6-BM23-1 Musiklernen in der Schule

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:

Prof. Dr. Eva Verena Schmid

B.A. Musikpädagogik Bildungswissenschaften im Primar- und Elementarbereich (kleines Fach)

Modul 3 - Musikwissenschaftliches Propädeutikum (6 CP)

1. und 2. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-2-BM2-1 Einführung in die Systematische Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Veronika Busch

Modul 11 - Musikdidaktik III (3 CP)

6. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-6-BM23-1 Musiklernen in der Schule

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:

Prof. Dr. Eva Verena Schmid

Modul 7b - Historische oder Systematische Musikwissenschaft (3 CP)

3. oder 4. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM5-1 Musikgeschichte in Bildern - Bilder der Musikgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-4-BM5-2 Musikgeschichtliches Repetitorium II: Die Musik des 18., 19. und 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Das musikgeschichtliche Repetitorium dient der Vertiefung der in der „Einführung in die Musikgeschichte“ erworbenen Kenntnisse. Es erstreckt sich auf zwei Semester, wobei der erste Teil (jeweils im Wintersemester) der Musik des 15. bis 17. Jahrhunderts, der zweite Teil (jeweils im Sommersemester) der Musik des 18. bis 20. Jahrhunderts gewidmet ist. Die beiden Lehrveranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden. Im Sommersemester werden u.a. Kompositionen von J. S. Bach, G. F. Händel, W. A. Mozart, L. v. Beethoven, F. Schubert, F. Liszt, R. Wagner, C. Debussy, G. Mahler, A. Schönberg, A. Berg und D. Schostakowitsch diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-BM6-1 Perspektiven Systematischer Musikwissenschaft auf Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Di 05.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4440 (Musik)

Kommentar:
Musikästhetik wird üblicherweise im Sinne einer Orientierung an über längere Zeiträume hinweg gültigen Paradigmen verstanden, wobei zentrale Begriffe, Leitideen, Fragen der Wahrnehmung und des musikalischen Werturteils sowie deren komplexe Voraussetzungssituationen diskutiert werden. Auch stehen dabei nicht selten musikästhetische, meist philosophiegeschichtlich determinierte Systeme im Mittelpunkt. Bereits Hermann Helmholtz aber verabschiedete sich 1863 in seiner „Lehre von den Tonempfindungen“ von historischen oder auch philosophisch-metaphysischen Betrachtungsweisen und versuchte dagegen, die musikalische Wahrnehmung und das musikästhetisches Empfinden auf überzeitliche physikalische Gesetzmäßigkeiten zurückzuführen: auf die Physik schwingender Körper sowie auf die Physik des menschlichen Gehörs. Einen derartigen Ansatz vertritt heute im Grunde auch die Neurobiologie, die davon ausgeht, dass die Empfindung dessen, was musikalisch „schön“, „wahr“, „gut“ oder „vollkommen“ sei, maßgeblich von der Anthropologie des Menschen bzw. den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Gehirns bestimmt sei. Das Seminar soll dem nachgehen und einen Blick darauf eröffnen, dass Musikästhetik letztlich mehr ist als ein Diskurs über das musikalisch Schöne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-BM6-3 Sozialpsychologie der Musik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 20:00 GW2 A4440 (Musik)

Das Seminar wird als Blockveranstaltung angeboten.

Prof. Dr. Kai Lothwesen
09-53-6-BM7-1 Die Musik des 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über wichtige Musikentwicklungen und Stilrichtungen das 20. Jahrhunderts. Dabei bilden bedeutende Komponisten und Werke den Ausgangspunkt. Erweitert werden wird der zunächst Persönlichkeits- und werkorientierte Ansatz jedoch durch die Hinzuziehung ideengeschichtlicher, historischer und politischer Aspekte, die ein weitreichenderes Verständnis ermöglichen. Schwerpunkte liegen auf Leben und Werk von Gustav Mahler, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Igor Strawinsky, Kurt Weill, Dmitri Schostakowitsch, Olivier Messiaen, Karlheinz Stockhausen und Arvo Pärt bzw. auf der Musik des „Fin du siècle“, des Expressionismus, des Neoklassizismus, der Dodekaphonie und der Neuen Sachlichkeit, auf der Seriellen und Elektroakustischen Musik sowie auf der Musik der Postmoderne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-2 Original oder Fälschung? Musikalische Bearbeitungspraxis im Streifzug durch die Jahrhunderte

Seminar

Einzeltermine:
Di 19.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4460 (Musik)

Das Seminar ist als Blockseminar konzipiert. Die konstituierende Sitzung findet zum oben angegebenen Zeitpunkt statt. Weitere Termine erfolgen nach Absprache (voraussichtlich am Dienstagnachmittag, am Mittwoch und Donnerstag (ganztägig) sowie am Freitagvormittag).

Kommentar:
Das Thema „Original und Bearbeitung“ ist in Bezug auf musikalische Kunstwerke in der Musikwissenschaft wie auch der Musikpädagogik immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet worden. Dabei bewirkte erst die Loslösung von einem Werkbegriff im emphatischen Sinn, dass Bearbeitungen eine zunehmende Wertschätzung erfuhren, und nicht mehr als Verfälschungen oder gar als Entwürdigungen eines in sich geschlossenen musikalischen Kunstwerks angesehen wurden. Im Seminar werden vor allem Bearbeitungen besprochen werden, die Komponisten von Rang anfertigten, teils von eigenen, teils von fremden Werken.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-3 Zur Frühgeschichte der Symphonischen Dichtung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die „Symphonische Dichtung“ ist eine Gattung der Orchestermusik, die maßgeblich auf Franz Liszt zurückgeht, der nicht nur als herausragender Pianist, sondern auch als Komponist von Programm-Musik in die Musikgeschichte eingegangen ist. Die „Symphonische Dichtung“ ist hervorgegangen aus der Ouvertüre, sie fußt aber zudem auf einem umfangreichen Ideenkonzept, das Ergebnis der Auseinandersetzungen mit Beethovens Symphonik, mit zeitgenössischen musikdramatischen Werken (Wagner, Weber, Beethoven, Gluck, Meyerbeer) sowie mit Schauspielmusik war und das dann geschichtsphilosophisch untermauert wurde. In seinen umfangreichen Artikeln über „Robert Schumann“ und „Berlioz und seine Harold-Symphonie“ hat Liszt seine musikästhetischen Vorstellungen minutiös entwickelt. Gegenstand des Seminars werden zunächst diese Schriften, aber dann vor allem auch die Werke konkret sein. Ein Ausblick auf Smetanas „Mein Vaterland“ sowie die Symphonischen Dichtungen von Richard Strauss soll das Seminar abrunden.

PD Dr. Axel Schröter

General Studies und offene Angebote der Hochschule für Künste und sonstige Lehrveranstaltungen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-4-BM14-3 Orquesta no tipica - Tangoensemble
Tangoensemble Orquesta No Tipica

Übung
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 14:00 - 18:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)

Kommentar:

Juan Maria Solare
09-52-GS-1 Chor: "Bremen so frei" - 11 frisch komponierte vierstimmige Lieder über Bremen von David und Nicolas Jehn
Choir: "Bremen so frei" - 11 recently composed songs about Bremen by David and Nicolas Jehn

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 19:30 - 22:00 GW1-HS H0070 (4 SWS)

Einzeltermine:
Fr 05.05.17 19:00 - 22:30 GW1-HS H0070
Sa 06.05.17 14:00 - 19:00 GW1-HS H0070
Fr 26.05.17 19:00 - 22:30 GW1-HS H0070
Sa 27.05.17 14:00 - 19:00 GW1-HS H0070

Kommentar:
Die Bremer Komponisten David und Nicolas Jehn haben unter dem Titel „Bremen so frei“ 11 Lieder über Bremen, seine Geschichte, die Landschaft und seine Menschen frisch komponiert. Die Lieder sind modern, aber nicht modisch, lassen sich sehr gut singen und machen Spaß. Es gibt von den Liedern einstimmige Fassungen (zum Beispiel für Kinder) und vierstimmige für Chöre. Am Donnerstag, den 1. Juni werden beide Fassungen gemeinsam von möglichst vielen Menschen auf dem Bremer Marktplatz uraufgeführt. Der Uni-Chor macht auch mit und singt die vierstimmigen Fassungen. Wer nicht im Chor mitsingt, kann gerne spontan am 1. Juni um 10 Uhr auf den Marktplatz kommen und die einstimmigen Fassungen mitsingen. Weitere Infos, Noten und MP3s zum Projekt auf www.bremen-so-frei.de.
Im Uni-Chor sind neue Mitglieder willkommen und können einfach zur ersten Probe (Schnupperprobe) kommen. Chorerfahrung und die Fähigkeit Noten zu lesen sind Voraussetzung. Noten für den Chor (Klavierauszüge) können 30 Minuten vor Beginn der ersten Chorprobe im Foyer des GW1-Hörsaals erworben werden (Kosten 6 €). Ein Einstieg ins Projekt ist nur in der ersten Probe möglich. Die erste Probe ist eine Schnupperprobe; wer sich danach gegen das Mitsingen entscheidet, kann die Noten zurückgeben und erhält das Geld zurück.

http://www.uni-bremen.de/orchester-chor

Dr. Susanne Gläß
09-52-GS-2 Orchester: Modest Musorgskijs "Bilder einer Ausstellung"
Orchestra: Modest Mussorgskys "Pictures of An Exhibition"

Übung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 19:30 - 22:00 GW1-HS H0070 (4 SWS)

Einzeltermine:
Fr 09.06.17 19:00 - 22:30 GW1-HS H0070
Sa 10.06.17 13:30 - 19:00 GW1-HS H0070

Kommentar:
Auf dem Programm steht Modest Mussorgskijs „Bilder einer Ausstellung“ in der Bearbeitung für großes Orchester von Maurice Ravel. Die Konzerte finden in Kooperation mit dem musikpädagogischen Projekt von Prof. Dr. Eva Verena Schmid statt. Plätze sind frei bei allen Streichinstrumenten; Bratschen, Celli und Kontrabässe sind besonders willkommen. Neue Mitglieder nehmen vorher mit Susanne Gläß Kontakt auf.

http://www.uni-bremen.de/orchester-chor

Dr. Susanne Gläß
09-52-GS-4 Unibigband Bremen

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 20:00 - 22:00 (2 SWS)

Die Unibigband Bremen wurde 1991 von Studenten der Universität Bremen gegründet und wird seit 2010 von Maximilian Suhr geleitet. Das Repertoire setzt sich zusammen aus klassischen Bigband-Arrangements des American Songbook, beinhaltet aber auch anspruchsvolle Werke des modernen Bigband-Sounds sowie Funk-lastige Fremd- und Eigenkompositionen. 2015 brachte die Band ihre erste CD heraus. Regelmäßige Konzertauftritte gehören ebenfalls zum Programm der Bigband.
Bewerben können sich aktuell Musiker mit den Instrumenten Altsaxofon, Tenorsaxofon, Baritonsaxofon, Trompete (1. Trompete), Percussion.
Die Proben finden in der Simon-Petrus Kirche in Bremen Habenhausen statt.

Maxi Suhr
09-52-GS-5 Großer Hochschulchor der HfK und der Uni Bremen
Choir of the University Bremen an University of Arts Bremen

Kurs
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 19:45 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 SWS)

Werke von Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy, Benjamin Britten, William Harris, Peteris Vasks
Erste Probe: 18. Oktober 2016 um 18 Uhr
Konzert: 26. Januar 2017 im St. Petri Dom Bremen
weitere Infos: www.hochschulchor-bremen.de
HfK, Raum 105 / Kammermusiksaal

Weitere Informationen: http://www.musik.uni-bremen.de/de/studium/lehrveranstaltungen/kvv-sose-2016.html#c8074

Prof. Friederike Woebcken
09-52-GS-6 Kammerchor

Kurs

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Prof. Friederike Woebcken
09-52-GS-7 Popchor I und II

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 19:00 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (1 SWS)
wöchentlich Mo 19:15 - 20:15 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (1 SWS)

Chor I - montags 18 - 19 Uhr
Chor II - montags 19.15 - 2015 Uhr
HfK, Raum 105 / Kammermusiksaal

Micha Keding
09-52-GS-366 Studiochor Kirchenmusik

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 15:45 - 17:45 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 SWS)

HfK, Raum 1.32

Prof. Friederike Woebcken
09-53-6-BM9-1 Musik und Medien: Basis
Music and Media: Basic

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 14:30 - 17:45 GW2 A4160 (4 SWS)
Ezzat Nashashibi

Musikpädagogik, M.Ed.

Master "Lehramt an Gymnasien und Oberschulen"

Modul 3 - Musikwissenschaft I (3 CP)

1. Studienjahr
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM5-1 Musikgeschichte in Bildern - Bilder der Musikgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-4-BM6-3 Sozialpsychologie der Musik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 20:00 GW2 A4440 (Musik)

Das Seminar wird als Blockveranstaltung angeboten.

Prof. Dr. Kai Lothwesen
09-53-6-BM7-1 Die Musik des 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über wichtige Musikentwicklungen und Stilrichtungen das 20. Jahrhunderts. Dabei bilden bedeutende Komponisten und Werke den Ausgangspunkt. Erweitert werden wird der zunächst Persönlichkeits- und werkorientierte Ansatz jedoch durch die Hinzuziehung ideengeschichtlicher, historischer und politischer Aspekte, die ein weitreichenderes Verständnis ermöglichen. Schwerpunkte liegen auf Leben und Werk von Gustav Mahler, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Igor Strawinsky, Kurt Weill, Dmitri Schostakowitsch, Olivier Messiaen, Karlheinz Stockhausen und Arvo Pärt bzw. auf der Musik des „Fin du siècle“, des Expressionismus, des Neoklassizismus, der Dodekaphonie und der Neuen Sachlichkeit, auf der Seriellen und Elektroakustischen Musik sowie auf der Musik der Postmoderne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-2 Original oder Fälschung? Musikalische Bearbeitungspraxis im Streifzug durch die Jahrhunderte

Seminar

Einzeltermine:
Di 19.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4460 (Musik)

Das Seminar ist als Blockseminar konzipiert. Die konstituierende Sitzung findet zum oben angegebenen Zeitpunkt statt. Weitere Termine erfolgen nach Absprache (voraussichtlich am Dienstagnachmittag, am Mittwoch und Donnerstag (ganztägig) sowie am Freitagvormittag).

Kommentar:
Das Thema „Original und Bearbeitung“ ist in Bezug auf musikalische Kunstwerke in der Musikwissenschaft wie auch der Musikpädagogik immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet worden. Dabei bewirkte erst die Loslösung von einem Werkbegriff im emphatischen Sinn, dass Bearbeitungen eine zunehmende Wertschätzung erfuhren, und nicht mehr als Verfälschungen oder gar als Entwürdigungen eines in sich geschlossenen musikalischen Kunstwerks angesehen wurden. Im Seminar werden vor allem Bearbeitungen besprochen werden, die Komponisten von Rang anfertigten, teils von eigenen, teils von fremden Werken.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-3 Zur Frühgeschichte der Symphonischen Dichtung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die „Symphonische Dichtung“ ist eine Gattung der Orchestermusik, die maßgeblich auf Franz Liszt zurückgeht, der nicht nur als herausragender Pianist, sondern auch als Komponist von Programm-Musik in die Musikgeschichte eingegangen ist. Die „Symphonische Dichtung“ ist hervorgegangen aus der Ouvertüre, sie fußt aber zudem auf einem umfangreichen Ideenkonzept, das Ergebnis der Auseinandersetzungen mit Beethovens Symphonik, mit zeitgenössischen musikdramatischen Werken (Wagner, Weber, Beethoven, Gluck, Meyerbeer) sowie mit Schauspielmusik war und das dann geschichtsphilosophisch untermauert wurde. In seinen umfangreichen Artikeln über „Robert Schumann“ und „Berlioz und seine Harold-Symphonie“ hat Liszt seine musikästhetischen Vorstellungen minutiös entwickelt. Gegenstand des Seminars werden zunächst diese Schriften, aber dann vor allem auch die Werke konkret sein. Ein Ausblick auf Smetanas „Mein Vaterland“ sowie die Symphonischen Dichtungen von Richard Strauss soll das Seminar abrunden.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 4 - Musikdidaktik II (3 CP)

1. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-N52-4-MM4-1 Begleitseminar zum Praxissemester

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (3 SWS)

Einzeltermine:
Di 07.02.17 18:00 - 20:00
Stefan Weber (LB)

Modul 5 - Musikwissenschaft II (3 CP)

2. Studienjahr
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM5-1 Musikgeschichte in Bildern - Bilder der Musikgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-4-BM6-3 Sozialpsychologie der Musik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 20:00 GW2 A4440 (Musik)

Das Seminar wird als Blockveranstaltung angeboten.

Prof. Dr. Kai Lothwesen
09-53-6-BM7-1 Die Musik des 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über wichtige Musikentwicklungen und Stilrichtungen das 20. Jahrhunderts. Dabei bilden bedeutende Komponisten und Werke den Ausgangspunkt. Erweitert werden wird der zunächst Persönlichkeits- und werkorientierte Ansatz jedoch durch die Hinzuziehung ideengeschichtlicher, historischer und politischer Aspekte, die ein weitreichenderes Verständnis ermöglichen. Schwerpunkte liegen auf Leben und Werk von Gustav Mahler, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Igor Strawinsky, Kurt Weill, Dmitri Schostakowitsch, Olivier Messiaen, Karlheinz Stockhausen und Arvo Pärt bzw. auf der Musik des „Fin du siècle“, des Expressionismus, des Neoklassizismus, der Dodekaphonie und der Neuen Sachlichkeit, auf der Seriellen und Elektroakustischen Musik sowie auf der Musik der Postmoderne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-2 Original oder Fälschung? Musikalische Bearbeitungspraxis im Streifzug durch die Jahrhunderte

Seminar

Einzeltermine:
Di 19.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4460 (Musik)

Das Seminar ist als Blockseminar konzipiert. Die konstituierende Sitzung findet zum oben angegebenen Zeitpunkt statt. Weitere Termine erfolgen nach Absprache (voraussichtlich am Dienstagnachmittag, am Mittwoch und Donnerstag (ganztägig) sowie am Freitagvormittag).

Kommentar:
Das Thema „Original und Bearbeitung“ ist in Bezug auf musikalische Kunstwerke in der Musikwissenschaft wie auch der Musikpädagogik immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet worden. Dabei bewirkte erst die Loslösung von einem Werkbegriff im emphatischen Sinn, dass Bearbeitungen eine zunehmende Wertschätzung erfuhren, und nicht mehr als Verfälschungen oder gar als Entwürdigungen eines in sich geschlossenen musikalischen Kunstwerks angesehen wurden. Im Seminar werden vor allem Bearbeitungen besprochen werden, die Komponisten von Rang anfertigten, teils von eigenen, teils von fremden Werken.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-3 Zur Frühgeschichte der Symphonischen Dichtung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die „Symphonische Dichtung“ ist eine Gattung der Orchestermusik, die maßgeblich auf Franz Liszt zurückgeht, der nicht nur als herausragender Pianist, sondern auch als Komponist von Programm-Musik in die Musikgeschichte eingegangen ist. Die „Symphonische Dichtung“ ist hervorgegangen aus der Ouvertüre, sie fußt aber zudem auf einem umfangreichen Ideenkonzept, das Ergebnis der Auseinandersetzungen mit Beethovens Symphonik, mit zeitgenössischen musikdramatischen Werken (Wagner, Weber, Beethoven, Gluck, Meyerbeer) sowie mit Schauspielmusik war und das dann geschichtsphilosophisch untermauert wurde. In seinen umfangreichen Artikeln über „Robert Schumann“ und „Berlioz und seine Harold-Symphonie“ hat Liszt seine musikästhetischen Vorstellungen minutiös entwickelt. Gegenstand des Seminars werden zunächst diese Schriften, aber dann vor allem auch die Werke konkret sein. Ein Ausblick auf Smetanas „Mein Vaterland“ sowie die Symphonischen Dichtungen von Richard Strauss soll das Seminar abrunden.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 6 - Schulpraxis (3 CP)

2. Studienjahr
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-N52-4-MM6-1 Analyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:15 - 10:45 HfK 2.35 (2 SWS)
Prof. Dr. Florian Edler

Modul 7 - Musikdidaktik IV (3 CP)

2. Studienjahr
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-N52-4-MM7-1 Ausgewählte Themen der Musikpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Eva Verena Schmid

Abschlussmodul

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-N52-4-MM9-1 Masterkolloquium

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Eva Verena Schmid

Master "Lehramt an Grundschulen" - Großes Fach

Modul 3 - Musikwissenschaft I (3 CP)

1. Studienjahr
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM5-1 Musikgeschichte in Bildern - Bilder der Musikgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-4-BM6-3 Sozialpsychologie der Musik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 20:00 GW2 A4440 (Musik)

Das Seminar wird als Blockveranstaltung angeboten.

Prof. Dr. Kai Lothwesen
09-53-6-BM7-1 Die Musik des 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über wichtige Musikentwicklungen und Stilrichtungen das 20. Jahrhunderts. Dabei bilden bedeutende Komponisten und Werke den Ausgangspunkt. Erweitert werden wird der zunächst Persönlichkeits- und werkorientierte Ansatz jedoch durch die Hinzuziehung ideengeschichtlicher, historischer und politischer Aspekte, die ein weitreichenderes Verständnis ermöglichen. Schwerpunkte liegen auf Leben und Werk von Gustav Mahler, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Igor Strawinsky, Kurt Weill, Dmitri Schostakowitsch, Olivier Messiaen, Karlheinz Stockhausen und Arvo Pärt bzw. auf der Musik des „Fin du siècle“, des Expressionismus, des Neoklassizismus, der Dodekaphonie und der Neuen Sachlichkeit, auf der Seriellen und Elektroakustischen Musik sowie auf der Musik der Postmoderne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-2 Original oder Fälschung? Musikalische Bearbeitungspraxis im Streifzug durch die Jahrhunderte

Seminar

Einzeltermine:
Di 19.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4460 (Musik)

Das Seminar ist als Blockseminar konzipiert. Die konstituierende Sitzung findet zum oben angegebenen Zeitpunkt statt. Weitere Termine erfolgen nach Absprache (voraussichtlich am Dienstagnachmittag, am Mittwoch und Donnerstag (ganztägig) sowie am Freitagvormittag).

Kommentar:
Das Thema „Original und Bearbeitung“ ist in Bezug auf musikalische Kunstwerke in der Musikwissenschaft wie auch der Musikpädagogik immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet worden. Dabei bewirkte erst die Loslösung von einem Werkbegriff im emphatischen Sinn, dass Bearbeitungen eine zunehmende Wertschätzung erfuhren, und nicht mehr als Verfälschungen oder gar als Entwürdigungen eines in sich geschlossenen musikalischen Kunstwerks angesehen wurden. Im Seminar werden vor allem Bearbeitungen besprochen werden, die Komponisten von Rang anfertigten, teils von eigenen, teils von fremden Werken.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 4 - Musikdidaktik II (3 CP)

1 Studienjahr
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-N52-4-MM4-1 Begleitseminar zum Praxissemester

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (3 SWS)

Einzeltermine:
Di 07.02.17 18:00 - 20:00
Stefan Weber (LB)

Modul 5 - Musikwissenschaft II (3 CP)

2. Studienjahr
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM5-1 Musikgeschichte in Bildern - Bilder der Musikgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-4-BM6-3 Sozialpsychologie der Musik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 20:00 GW2 A4440 (Musik)

Das Seminar wird als Blockveranstaltung angeboten.

Prof. Dr. Kai Lothwesen
09-53-6-BM7-1 Die Musik des 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über wichtige Musikentwicklungen und Stilrichtungen das 20. Jahrhunderts. Dabei bilden bedeutende Komponisten und Werke den Ausgangspunkt. Erweitert werden wird der zunächst Persönlichkeits- und werkorientierte Ansatz jedoch durch die Hinzuziehung ideengeschichtlicher, historischer und politischer Aspekte, die ein weitreichenderes Verständnis ermöglichen. Schwerpunkte liegen auf Leben und Werk von Gustav Mahler, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Igor Strawinsky, Kurt Weill, Dmitri Schostakowitsch, Olivier Messiaen, Karlheinz Stockhausen und Arvo Pärt bzw. auf der Musik des „Fin du siècle“, des Expressionismus, des Neoklassizismus, der Dodekaphonie und der Neuen Sachlichkeit, auf der Seriellen und Elektroakustischen Musik sowie auf der Musik der Postmoderne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-2 Original oder Fälschung? Musikalische Bearbeitungspraxis im Streifzug durch die Jahrhunderte

Seminar

Einzeltermine:
Di 19.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4460 (Musik)

Das Seminar ist als Blockseminar konzipiert. Die konstituierende Sitzung findet zum oben angegebenen Zeitpunkt statt. Weitere Termine erfolgen nach Absprache (voraussichtlich am Dienstagnachmittag, am Mittwoch und Donnerstag (ganztägig) sowie am Freitagvormittag).

Kommentar:
Das Thema „Original und Bearbeitung“ ist in Bezug auf musikalische Kunstwerke in der Musikwissenschaft wie auch der Musikpädagogik immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet worden. Dabei bewirkte erst die Loslösung von einem Werkbegriff im emphatischen Sinn, dass Bearbeitungen eine zunehmende Wertschätzung erfuhren, und nicht mehr als Verfälschungen oder gar als Entwürdigungen eines in sich geschlossenen musikalischen Kunstwerks angesehen wurden. Im Seminar werden vor allem Bearbeitungen besprochen werden, die Komponisten von Rang anfertigten, teils von eigenen, teils von fremden Werken.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 7 - Musikdidaktik IV (3 CP)

2. Studienjahr
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-N52-4-MM7-1 Ausgewählte Themen der Musikpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Eva Verena Schmid

Abschlussmodul

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-N52-4-MM9-1 Masterkolloquium

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Eva Verena Schmid

Master "Lehramt an Grundschulen" - Kleines Fach

Modul 3 - Musikwissenschaft (3 CP)

1. Studienjahr
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM6-3 Sozialpsychologie der Musik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 20:00 GW2 A4440 (Musik)

Das Seminar wird als Blockveranstaltung angeboten.

Prof. Dr. Kai Lothwesen
09-53-6-BM7-1 Die Musik des 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über wichtige Musikentwicklungen und Stilrichtungen das 20. Jahrhunderts. Dabei bilden bedeutende Komponisten und Werke den Ausgangspunkt. Erweitert werden wird der zunächst Persönlichkeits- und werkorientierte Ansatz jedoch durch die Hinzuziehung ideengeschichtlicher, historischer und politischer Aspekte, die ein weitreichenderes Verständnis ermöglichen. Schwerpunkte liegen auf Leben und Werk von Gustav Mahler, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Igor Strawinsky, Kurt Weill, Dmitri Schostakowitsch, Olivier Messiaen, Karlheinz Stockhausen und Arvo Pärt bzw. auf der Musik des „Fin du siècle“, des Expressionismus, des Neoklassizismus, der Dodekaphonie und der Neuen Sachlichkeit, auf der Seriellen und Elektroakustischen Musik sowie auf der Musik der Postmoderne.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 4 - Musikdidaktik II (3 CP)

1. Studienjahr
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-N52-4-MM4-1 Begleitseminar zum Praxissemester

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (3 SWS)

Einzeltermine:
Di 07.02.17 18:00 - 20:00
Stefan Weber (LB)

Modul 7 - Musikdidaktik III (3 CP)

2. Studienjahr
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-N52-4-MM7-1 Ausgewählte Themen der Musikpädagogik

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Eva Verena Schmid

Master "Lehramt an Gymnasien" - alte Prüfungsordnug

Schulbezogene Musikpraxis II (6 CP)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-2-BM12-1a Musik und Bewegung, Gruppe 1
Music and Movement

Seminar

HfK, Raum 232

Prof. Catrin Smorra
09-52-2-BM12-1b Musik und Bewegung, Gruppe 2
Music and Movement

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 17:00 - 19:00 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 SWS)

HfK, Raum 232

Prof. Catrin Smorra

Musikdidaktischer Schwerpunkt II (6 CP)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-2-BM2-2 Quantitative und Qualitative Methoden der Musikforschung
Quantitative and Qualitative Methods in Music Research

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Voraussichtliche Termine für die Tutorien sind:
Mi 11 - 12 Uhr; Do 14 - 15 Uhr und Do 15 - 16 Uhr

Nicola Bunte

Musik und Medien (6 CP)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-N52-4-M11-2 Sequenzer Recording
Sequenzer-Recording

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 09:30 - 11:30 GW2 A4160 (2 SWS)

Kommentar:

Prof. Florian Poser

Master "Lehramt an Grund-/Primarschulen" - alte Prüfungsordnung

Schulbezogene Musikpraxis II

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-6-BM19-1 Chorleitung I
Choral Conducting I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 11:30 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 SWS)

HfK, Raum 1.32

Prof. Friederike Woebcken

Musikwissenschaft, B.A.

B.A. Musikwissenschaft - Prüfungsordnung 2011

Modul 2 - Musikwissenschaftliches Propädeutikum II (9 CP)

2. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-2-BM2-1 Einführung in die Systematische Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Veronika Busch
09-53-2-BM2-2 Quantitative und Qualitative Methoden der Musikforschung
Quantitative and Qualitative Methods in Music Research

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Voraussichtliche Termine für die Tutorien sind:
Mi 11 - 12 Uhr; Do 14 - 15 Uhr und Do 15 - 16 Uhr

Nicola Bunte

Modul 3 - Musiktheorie I (6 CP)

1. und 2. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-2-BM3-1a Musiktheorie/Gehörbildung I
music theory / ear training I

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 09:00 - 10:30 HfK 2.37 (2.37) (2 SWS)

Kommentar:

Holger P. Mueller-Hartmann
09-53-2-BM3-1b Musiktheorie/Gehörbildung I
music theory / ear training I

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 15:45 - 17:30 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 SWS)

Dozent: Prof. H.J. Knipphals
Hfk, Raum 1.01

N. N.
09-53-2-BM3-2a Formenkunde/Analyse

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 11:00 - 11:45 HfK 2.35 (1 SWS)
Prof. Dr. Florian Edler
09-53-2-BM3-2b Formenkunde/Analyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:30 - 11:30 HfK 2.37 (2.37) (1 SWS)
Holger P. Mueller-Hartmann
09-53-2-BM3-3a Geschichte der Musiktheorie

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 13:30 HfK 2.35 (2 SWS)
Prof. Dr. Florian Edler
09-53-2-BM3-3b Geschichte der Musiktheorie

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 11:30 - 13:00 (2 SWS)
Peter Sabbagh
09-53-2-BM3-3c Geschichte der Musiktheorie

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 09:30 HfK 2.37 (2.37) (2 SWS)
Volkhardt Preuß

Modul 4 - Musiktheorie II (3 CP)

3. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM4-1 Vom Divertimento zur großen Fuge - Die Entwicklung des Streichquartetts bis Beethoven

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 13:00 - 14:30 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 SWS)

HfK, Raum 2.17

N. N.
09-53-4-BM4-2 Die Kopfsätze in den Klaviersonaten Ludwig van Beethovens

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 17:30 - 19:00 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (2 SWS)

Doezent: Prof. Dr. H.-J. Knipphals

HfK, Raum 1.01

N. N.
09-53-4-BM4-3 Die vier letzten Sinfonien Mozarts

Seminar
Volkhardt Preuß

Modul 5 - Historische Musikwisenschaft (9 CP)

3. und 4. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM5-1 Musikgeschichte in Bildern - Bilder der Musikgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-4-BM5-2 Musikgeschichtliches Repetitorium II: Die Musik des 18., 19. und 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Das musikgeschichtliche Repetitorium dient der Vertiefung der in der „Einführung in die Musikgeschichte“ erworbenen Kenntnisse. Es erstreckt sich auf zwei Semester, wobei der erste Teil (jeweils im Wintersemester) der Musik des 15. bis 17. Jahrhunderts, der zweite Teil (jeweils im Sommersemester) der Musik des 18. bis 20. Jahrhunderts gewidmet ist. Die beiden Lehrveranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden. Im Sommersemester werden u.a. Kompositionen von J. S. Bach, G. F. Händel, W. A. Mozart, L. v. Beethoven, F. Schubert, F. Liszt, R. Wagner, C. Debussy, G. Mahler, A. Schönberg, A. Berg und D. Schostakowitsch diskutiert werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-2 Original oder Fälschung? Musikalische Bearbeitungspraxis im Streifzug durch die Jahrhunderte

Seminar

Einzeltermine:
Di 19.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4460 (Musik)

Das Seminar ist als Blockseminar konzipiert. Die konstituierende Sitzung findet zum oben angegebenen Zeitpunkt statt. Weitere Termine erfolgen nach Absprache (voraussichtlich am Dienstagnachmittag, am Mittwoch und Donnerstag (ganztägig) sowie am Freitagvormittag).

Kommentar:
Das Thema „Original und Bearbeitung“ ist in Bezug auf musikalische Kunstwerke in der Musikwissenschaft wie auch der Musikpädagogik immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet worden. Dabei bewirkte erst die Loslösung von einem Werkbegriff im emphatischen Sinn, dass Bearbeitungen eine zunehmende Wertschätzung erfuhren, und nicht mehr als Verfälschungen oder gar als Entwürdigungen eines in sich geschlossenen musikalischen Kunstwerks angesehen wurden. Im Seminar werden vor allem Bearbeitungen besprochen werden, die Komponisten von Rang anfertigten, teils von eigenen, teils von fremden Werken.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 6 - Systematische Musikwissenschaft I (9 CP)

3. und 4. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM6-1 Perspektiven Systematischer Musikwissenschaft auf Musikästhetik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Di 05.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4440 (Musik)

Kommentar:
Musikästhetik wird üblicherweise im Sinne einer Orientierung an über längere Zeiträume hinweg gültigen Paradigmen verstanden, wobei zentrale Begriffe, Leitideen, Fragen der Wahrnehmung und des musikalischen Werturteils sowie deren komplexe Voraussetzungssituationen diskutiert werden. Auch stehen dabei nicht selten musikästhetische, meist philosophiegeschichtlich determinierte Systeme im Mittelpunkt. Bereits Hermann Helmholtz aber verabschiedete sich 1863 in seiner „Lehre von den Tonempfindungen“ von historischen oder auch philosophisch-metaphysischen Betrachtungsweisen und versuchte dagegen, die musikalische Wahrnehmung und das musikästhetisches Empfinden auf überzeitliche physikalische Gesetzmäßigkeiten zurückzuführen: auf die Physik schwingender Körper sowie auf die Physik des menschlichen Gehörs. Einen derartigen Ansatz vertritt heute im Grunde auch die Neurobiologie, die davon ausgeht, dass die Empfindung dessen, was musikalisch „schön“, „wahr“, „gut“ oder „vollkommen“ sei, maßgeblich von der Anthropologie des Menschen bzw. den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Gehirns bestimmt sei. Das Seminar soll dem nachgehen und einen Blick darauf eröffnen, dass Musikästhetik letztlich mehr ist als ein Diskurs über das musikalisch Schöne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-BM6-2 Einführung in die Musiksoziologie

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Dr. Frank Nolte (LB)
09-53-4-BM6-3 Sozialpsychologie der Musik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 20:00 GW2 A4440 (Musik)

Das Seminar wird als Blockveranstaltung angeboten.

Prof. Dr. Kai Lothwesen

Modul 7 - Historische und Systematische Musikwissenschaft (6 CP)

5. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-4-BM5-1 Musikgeschichte in Bildern - Bilder der Musikgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-4-BM6-3 Sozialpsychologie der Musik
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 20:00 GW2 A4440 (Musik)

Das Seminar wird als Blockveranstaltung angeboten.

Prof. Dr. Kai Lothwesen
09-53-6-BM7-1 Die Musik des 20. Jahrhunderts
Historische Musikwissenschaft

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die Vorlesung gibt einen Überblick über wichtige Musikentwicklungen und Stilrichtungen das 20. Jahrhunderts. Dabei bilden bedeutende Komponisten und Werke den Ausgangspunkt. Erweitert werden wird der zunächst Persönlichkeits- und werkorientierte Ansatz jedoch durch die Hinzuziehung ideengeschichtlicher, historischer und politischer Aspekte, die ein weitreichenderes Verständnis ermöglichen. Schwerpunkte liegen auf Leben und Werk von Gustav Mahler, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Igor Strawinsky, Kurt Weill, Dmitri Schostakowitsch, Olivier Messiaen, Karlheinz Stockhausen und Arvo Pärt bzw. auf der Musik des „Fin du siècle“, des Expressionismus, des Neoklassizismus, der Dodekaphonie und der Neuen Sachlichkeit, auf der Seriellen und Elektroakustischen Musik sowie auf der Musik der Postmoderne.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-2 Original oder Fälschung? Musikalische Bearbeitungspraxis im Streifzug durch die Jahrhunderte

Seminar

Einzeltermine:
Di 19.09.17 10:15 - 13:45 GW2 A4460 (Musik)

Das Seminar ist als Blockseminar konzipiert. Die konstituierende Sitzung findet zum oben angegebenen Zeitpunkt statt. Weitere Termine erfolgen nach Absprache (voraussichtlich am Dienstagnachmittag, am Mittwoch und Donnerstag (ganztägig) sowie am Freitagvormittag).

Kommentar:
Das Thema „Original und Bearbeitung“ ist in Bezug auf musikalische Kunstwerke in der Musikwissenschaft wie auch der Musikpädagogik immer wieder Gegenstand der Diskussion gewesen und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet worden. Dabei bewirkte erst die Loslösung von einem Werkbegriff im emphatischen Sinn, dass Bearbeitungen eine zunehmende Wertschätzung erfuhren, und nicht mehr als Verfälschungen oder gar als Entwürdigungen eines in sich geschlossenen musikalischen Kunstwerks angesehen wurden. Im Seminar werden vor allem Bearbeitungen besprochen werden, die Komponisten von Rang anfertigten, teils von eigenen, teils von fremden Werken.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-3 Zur Frühgeschichte der Symphonischen Dichtung
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Die „Symphonische Dichtung“ ist eine Gattung der Orchestermusik, die maßgeblich auf Franz Liszt zurückgeht, der nicht nur als herausragender Pianist, sondern auch als Komponist von Programm-Musik in die Musikgeschichte eingegangen ist. Die „Symphonische Dichtung“ ist hervorgegangen aus der Ouvertüre, sie fußt aber zudem auf einem umfangreichen Ideenkonzept, das Ergebnis der Auseinandersetzungen mit Beethovens Symphonik, mit zeitgenössischen musikdramatischen Werken (Wagner, Weber, Beethoven, Gluck, Meyerbeer) sowie mit Schauspielmusik war und das dann geschichtsphilosophisch untermauert wurde. In seinen umfangreichen Artikeln über „Robert Schumann“ und „Berlioz und seine Harold-Symphonie“ hat Liszt seine musikästhetischen Vorstellungen minutiös entwickelt. Gegenstand des Seminars werden zunächst diese Schriften, aber dann vor allem auch die Werke konkret sein. Ein Ausblick auf Smetanas „Mein Vaterland“ sowie die Symphonischen Dichtungen von Richard Strauss soll das Seminar abrunden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-6-BM7-4 Forschungskolloquium Systematische Musikwissenschaft

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mi 12:30 - 14:00 GW2 A4460 (Musik) GW2 A4440 (Musik) (1 SWS)

Das Forschungskolloquium richtet sich an Studierende der Musikwissenschaft und Musikpädagogik, die Studienabschlussarbeiten sowie Promotionsschriften im Bereich der Systematischen Musikwissenschaft anfertigen. Neben der Auseinandersetzung mit den Arbeiten der teilnehmenden Studierenden werden wir spezifische Techniken der Literaturrecherche sowie der effizienten Lektüre wissenschaftlicher Texte vorstellen. Zudem werden wir für ein vertieftes Verständnis systematischer Musikforschung grundlegende Studien aus verschiedenen Forschungsrichtungen diskutieren und deren jeweilige Fachzeitschriften kennenlernen.
Das Kolloquium findet semesterübergreifend statt und kann im BA Musikwissenschaft als fachspezifisch erworbene Kreditpunkte für General Studies angerechnet werden.

Prof. Dr. Veronika Busch

Modul 9 - Musik und Medien II (3 CP)

6. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-53-6-BM9-1 Musik und Medien: Basis
Music and Media: Basic

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 14:30 - 17:45 GW2 A4160 (4 SWS)
Ezzat Nashashibi

General Studies und offene Angebote der Hochschule für Künste und sonstige Lehrveranstaltungen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-52-GS-1 Chor: "Bremen so frei" - 11 frisch komponierte vierstimmige Lieder über Bremen von David und Nicolas Jehn
Choir: "Bremen so frei" - 11 recently composed songs about Bremen by David and Nicolas Jehn

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 19:30 - 22:00 GW1-HS H0070 (4 SWS)

Einzeltermine:
Fr 05.05.17 19:00 - 22:30 GW1-HS H0070
Sa 06.05.17 14:00 - 19:00 GW1-HS H0070
Fr 26.05.17 19:00 - 22:30 GW1-HS H0070
Sa 27.05.17 14:00 - 19:00 GW1-HS H0070

Kommentar:
Die Bremer Komponisten David und Nicolas Jehn haben unter dem Titel „Bremen so frei“ 11 Lieder über Bremen, seine Geschichte, die Landschaft und seine Menschen frisch komponiert. Die Lieder sind modern, aber nicht modisch, lassen sich sehr gut singen und machen Spaß. Es gibt von den Liedern einstimmige Fassungen (zum Beispiel für Kinder) und vierstimmige für Chöre. Am Donnerstag, den 1. Juni werden beide Fassungen gemeinsam von möglichst vielen Menschen auf dem Bremer Marktplatz uraufgeführt. Der Uni-Chor macht auch mit und singt die vierstimmigen Fassungen. Wer nicht im Chor mitsingt, kann gerne spontan am 1. Juni um 10 Uhr auf den Marktplatz kommen und die einstimmigen Fassungen mitsingen. Weitere Infos, Noten und MP3s zum Projekt auf www.bremen-so-frei.de.
Im Uni-Chor sind neue Mitglieder willkommen und können einfach zur ersten Probe (Schnupperprobe) kommen. Chorerfahrung und die Fähigkeit Noten zu lesen sind Voraussetzung. Noten für den Chor (Klavierauszüge) können 30 Minuten vor Beginn der ersten Chorprobe im Foyer des GW1-Hörsaals erworben werden (Kosten 6 €). Ein Einstieg ins Projekt ist nur in der ersten Probe möglich. Die erste Probe ist eine Schnupperprobe; wer sich danach gegen das Mitsingen entscheidet, kann die Noten zurückgeben und erhält das Geld zurück.

http://www.uni-bremen.de/orchester-chor

Dr. Susanne Gläß
09-52-GS-2 Orchester: Modest Musorgskijs "Bilder einer Ausstellung"
Orchestra: Modest Mussorgskys "Pictures of An Exhibition"

Übung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 19:30 - 22:00 GW1-HS H0070 (4 SWS)

Einzeltermine:
Fr 09.06.17 19:00 - 22:30 GW1-HS H0070
Sa 10.06.17 13:30 - 19:00 GW1-HS H0070

Kommentar:
Auf dem Programm steht Modest Mussorgskijs „Bilder einer Ausstellung“ in der Bearbeitung für großes Orchester von Maurice Ravel. Die Konzerte finden in Kooperation mit dem musikpädagogischen Projekt von Prof. Dr. Eva Verena Schmid statt. Plätze sind frei bei allen Streichinstrumenten; Bratschen, Celli und Kontrabässe sind besonders willkommen. Neue Mitglieder nehmen vorher mit Susanne Gläß Kontakt auf.

http://www.uni-bremen.de/orchester-chor

Dr. Susanne Gläß
09-52-GS-4 Unibigband Bremen

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 20:00 - 22:00 (2 SWS)

Die Unibigband Bremen wurde 1991 von Studenten der Universität Bremen gegründet und wird seit 2010 von Maximilian Suhr geleitet. Das Repertoire setzt sich zusammen aus klassischen Bigband-Arrangements des American Songbook, beinhaltet aber auch anspruchsvolle Werke des modernen Bigband-Sounds sowie Funk-lastige Fremd- und Eigenkompositionen. 2015 brachte die Band ihre erste CD heraus. Regelmäßige Konzertauftritte gehören ebenfalls zum Programm der Bigband.
Bewerben können sich aktuell Musiker mit den Instrumenten Altsaxofon, Tenorsaxofon, Baritonsaxofon, Trompete (1. Trompete), Percussion.
Die Proben finden in der Simon-Petrus Kirche in Bremen Habenhausen statt.

Maxi Suhr
09-52-GS-6 Kammerchor

Kurs

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Prof. Friederike Woebcken
09-52-GS-7 Popchor I und II

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 19:00 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (1 SWS)
wöchentlich Mo 19:15 - 20:15 Extern HfK (HS für Künste, Dechanatstr. 13-15) (1 SWS)

Chor I - montags 18 - 19 Uhr
Chor II - montags 19.15 - 2015 Uhr
HfK, Raum 105 / Kammermusiksaal

Micha Keding
09-53-4-BM6-2 Einführung in die Musiksoziologie

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Dr. Frank Nolte (LB)
09-53-6-BM9-1 Musik und Medien: Basis
Music and Media: Basic

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 14:30 - 17:45 GW2 A4160 (4 SWS)
Ezzat Nashashibi
09-53-GS-1 Musik und Medien: Digitale Audioproduktion

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 A4160 (2 SWS)
Ezzat Nashashibi

Musikwissenschaft, M.A.

Master Musikwissenschaft Musik - Erleben und Erkennen

Modul 4 -Vertiefung Methoden und Interpretation (12 CP)

2. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-N53-2-MM4-1 Musik nach Sinn und Gehalt analysieren

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Musikalischer Sinn und musikalischer Gehalt sind voneinander verschieden, aber aufeinander bezogen, jener bestimmt diesen, dieser haftet jenem an. Während musikalischer Sinn das »Form-Sein der Musik« meint, dasjenige in und an ihr, was sie den Sinnen sinnvoll macht, ist musikalischer Gehalt »nicht nur alles, was sich der Musik bei ihrer Entstehung an Intention, historischer Situation, gesellschaftlicher Wirklichkeit einwohnt, sondern auch, was sich in der Geschichte ihrer Rezeption entfaltet und auf ihr ablagert.« Musikalische Analyse darf deshalb nicht im beschreibenden Zergliedern von Strukturen und Formteilen stehen bleiben, sondern muss darauf aufbauend deuten, d. h. den Musik immanenten Gehalt zur Sprache bringen. Diese und andere Überlegungen Hans Heinrich Eggebrechts stehen im Mittelpunkt unseres Seminars, in dem wir uns in die wichtigen Texte zum Thema einlesen und seine Methode an praktischen Beispielen erproben möchten.
Literatur:
Hans Heinrich Eggebrecht, Sinn und Gehalt. Aufsätze zur musikalischen Analyse, Wilhelmshaven 1979.

Christian Kaempf, M. A.
09-N53-2-MM4-2 Methoden der empirischen Musikforschung in Theorie und Praxis

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4460 (Musik) (2 SWS)
Dr. Anne-Katrin Jordan
09-N53-2-MM4-3 Konventionelle und PC-gestützte Interpretationsanalysen

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:
Im Zuge eines umfassend ausgerichteten Musikverstehens befasst sich die Musikwissenschaft nicht mehr nur mit Kunstwerken, so wie sie notiert wurden, sondern sie bezieht neben der Autorenintention vor allem auch Fragen der musikalischen Interpretation mit ein, und damit den Interpreten als Instanz, die zwischen Hörer und Komponisten gleichsam eine Vermittlerposition inne hat. Dass, je nach Interpretenintention, die Realisierung des vom Komponisten Notierten drastisch divergieren kann, ist heute ein Gemeinplatz. Die Bestimmung des Besonderen einer Interpretation ist jedoch oft noch immer ein Problem. Neben traditionellen Interpretationsanalysen haben sich in der systematischen Musikwissenschaft inzwischen computerbasierte Analysemethoden etabliert, die diesbezüglich hilfreich sind. Der Schwerpunkt des Masterseminars liegt auf konventionellen und PC-gestützten Interpretationsanalysen ausgewählter Werke Bachs, Beethovens, Wagners und Bruckners.

PD Dr. Axel Schröter

Modul 5 - Disziplinäre Vertiefung II: Mensch (15 CP)

2. Semester
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-N53-2-MM5-1 Musikalisches Urteil - reine Geschmackssache?

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)

Kommentar:

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-N53-2-MM5-2 Musikpsychologie

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Prof. Dr. Veronika Busch

Modul 8 - Disziplinäre Vertiefung IV: Masterarbeit (30 CP)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-N53-4-MM8-1 Masterkolloquium Musikphilosophie

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)
Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-N53-4-MM8-2 Masterkolloquium Musikpsychologie

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 22:00 GW2 A4440 (Musik) (4 SWS)
Prof. Dr. Veronika Busch

Philosophie, B.A.

Modul G3 Praktikum

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-30-11-B Praktikum und Berufsorientierung: Einführungsveranstaltung für Studierende im 2. Semester der Philosophie
Practical training and career planning - An introduction

Seminar

Einzeltermine:
Mo 15.05.17 14:00 - 18:00 SFG 3070

Philosophie: Eine brotlose Kunst!
Dieses (Vor-)Urteil gilt es zu widerlegen, indem wir Sie einladen, sich frühzeitig im Studium mit Ihrer beruflichen Zukunft zu beschäftigen.
Die Einführungsveranstaltung zum Thema "Praktikum und Berufsorientierung" soll Ihnen Impulse und Ideen für den Weg dahin geben.
Wir vermitteln Ihnen Basiswissen zum Thema "Praktikum", zeigen Ihnen Anlauf- und Beratungsstellen und weitere Qualifikationsmöglichkeiten auf. Wir laden Sie ein zu Reflektionen über Ihren "Traumberuf" und den Weg dahin. Sie lernen eine/n "Philosoph/in" aus dem realen Berufsleben kennen und Studierende, die bereits ihr Praktikum absolviert haben, berichten von ihren Erfahrungen.
Es handelt sich um eine Pflichtveranstaltung im Rahmen der General Studies, als Vorbereitung zur Praktikumsphase. Bitte bringen Sie Ihren Praktikums-Modulschein mit.

'Ältere' Semester, die die Veranstaltung noch nicht besucht haben, sind herzlich willkommen.

Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
Wiltrud D. Hoffmann

Modul B2 Logik

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-30-12-B Einführung in die formale Logik
Introduction to formal logic

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B1170
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B1170
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 0150 (2 SWS)
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B1580

Einzeltermine:
Di 10.10.17 10:00 - 12:00 SFG 1030

Die Vorlesung führt in die Klassische Logik (Aussagenlogik und Prädikatenlogik erster Stufe) und ihre hauptsächlichen Darstellungsformen (semantischer und axiomatischer Aufbau, System des natürlichen Schließens), die Metatheorie der Logik sowie Grundideen nichtklassischer Logiken ein. Neben der Vermittlung formaler Fähigkeiten werden auch philosophische Aspekte der Logik und ihrer Anwendungen eine Rolle spielen. Der Besuch der begleitenden Tutorien wird dringend empfohlen. Außerdem sind Übungsblätter zu bearbeiten.

Dr. Frank Kannetzky

Modul B3 Einführung in die Theoretische Philosophie

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-30-26-B Mentale Einstellungen und kommunikative Akte
Mental attitudes and communicative acts

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mi 12:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 12.07.17 12:00 - 16:00 SFG 2010

Das Seminar soll eine Einführung und einen Überblick zu modernen Bemühungen um die Klärung fundamentaler Begriffe der Philosophie des Geistes und der Theorie kommunikativer Sprechakte im Rahmen der analytischen Philosophie geben.
Dabei wird an der Differenz zwischen objektivem Zukommen eines Wahrheitswertes und unterschiedlichen subjektiven Einstellungen zum Zukommen eines Wahrheitswertes angeknüpft. Die unterschiedlichen subjektiven Verhältnisse zum objektiven Wahrheitswert drücken sich in unterschiedlichen Arten des Zuschreibens eines solchen in mentalen und kommunikativen Einstellungen und Akten aus.
Hauptgegenstand des Seminars wird die Erörterung und Explikation von Begriffen mentaler und kommunikativer Einstellungen und Akte sowie deren gegenseitige Bezogenheit sein. Im Mittelpunkt werden dabei folgende Arten von mentalen bzw. kommunikativen Einstellungen und Akten stehen:
  • Konstative Einstellungen und Akte (Feststellung, Fürwahrhalten, Glaube, Wissen, Zustimmung, Behauptung etc.),
  • Voluntative Einstellungen und Akte (Wunsch, Absicht, Befürchtung, Versprechen, Drohung, Aufforderung etc.)
  • Axiologische Einstellungen und Akte (mentale und kommunikative Wertungen unterschiedlicher Art, Fürgut-, Fürschlechthalten, Gutheißen, Verdammen etc.).

Darauf aufbauend werden logische Beziehungen zwischen Aussagen über mentale Einstellungen und mentale Akte untersucht. In diesem Zusammenhang wird auch zu erörtern sein, worauf sich mentale Einstellungen und Akte beziehen, was deren Gegenstände sind. Es wird untersucht werden, welche logischen Konsequenzen mit unterschiedlichen Beschreibungsarten (explizite, implizite, de dicto-, de re-Beschreibungen) verbunden sind und in welchem Verhältnis derartige Beschreibungsarten zu Bewusstheit, Dispositionalität und Unbewusstheit von mentalen und kommunikativen Einstellungen und Akten stehen.

Eingebettet in die skizzierten Zusammenhänge wird auf folgende Themen eingegangen werden:
  • Die Theorie der Ethik des Glaubens und die deontologische Glaubensauffassung.
  • Gibt es unaufrichtige mentale Einstellungen oder Akte, ist Selbstbetrug möglich?
  • Die Standardanalyse des Wissens, nach der Wissen als gerechtfertigter wahrer Glaube gilt.
  • Das Gettier-Paradoxon, in dem aufgezeigt wird, dass die Standardanalyse des Wissens auch in Fällen falschen Glaubens und unzutreffender Begründung zu Wissenszuschreibungen kommt.
  • Das Moore-Paradoxon, in dem gezeigt wird, dass aus begrifflichen Gründen nicht Beliebige Sätze behauptet werden können.
  • Aufrichtige und unaufrichtige kommunikative Akte (Lüge und ihre Bewertungen, Offenheit, Irrtum, Manipulation und Betrug, Verlässlichkeit).

Literatur

GETTTIER, E. L.: Is Justified True Belief Knowledge?, in: Griffith 144–146.
GRIFFITH, A. (ed.): Knowledge and Belief, Oxford 1967, 1968, 1973 etc.
IWIN, A. A.: Grundlagen der Logik von Wertungen, Berlin 1975.
KREISER, L./GOTTWALD, S./STELZNER, W. (Hrsg.): Nichtklassische Logik, Berlin 1988, 1991, 181–224.
KUTSCHERA, F. VON: Einführung in die Logik der Normen, Werte und Entscheidungen, Freiburg/München 1973.
LAUX, A./WANSING, H. (eds.): Knowledge and Belief in Philosophy and Artificial Intel-ligence, Berlin 1995.
LENZEN, W.: Glauben, Wissen und Wahrscheinlichkeit, Wien/New York 1980.
PHILIPP, P.: Logisch-philosophische Untersuchungen, Berlin/New York 1998.
SCHOPENHAUER, A.: 1864/2012, Die Kunst, Recht zu behalten. Eristische Dialektik, Zürich 2012)
SEARLE, J. R.: Sprechakte, Frankfurt a.M. 1971.
STELZNER, W.: Die Logik der Zustimmung. Historische und systematische Perspektiven epistemischer Logik. Mentis-Verlag: Paderborn 2013.

Prof. Dr. Werner Stelzner
09-30-27-B Einführung in die Erkenntnistheorie
Introduction to Epistemology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 24.06.17 10:00 - 16:00 SFG 2070

Was ist und wozu dient Erkenntnistheorie? Was können wir wissen? Auf welche Weise lassen sich Überzeugungen begründen? Was besagt der erkenntnistheoretische Skeptizismus und welche Argumente lassen sich gegen ihn ins Feld führen?
In diesem Seminar werden wir uns mit ausgewählten Fragen und Argumenten der Erkenntnistheorie auseinandersetzen, um darüber möglichst zu einer ersten Übersicht über Themen und Positionen innerhalb dieser klassischen Disziplin der theoretischen Philosophie zu gelangen. Aus einer analytischen Einstellung heraus werden wir systematische Sachfragen in den Vordergrund stellen, dabei aber immer wieder auch klassische Antworten aus der Philosophiegeschichte besprechen.

Svantje Marei Guinebert

Modul B4 Einführung in die Praktische Philosophie

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-30-24-B Humanistische Ethik (Erich Fromm)
Humanistic Ethics (Erich Fromm)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2010 (2 SWS)

In den 1930er Jahren, im Zusammenhang der Formierung der Kritischen Theorie am Frankfurter Institut für Sozialforschung, entwickelt Erich Fromm (1900–1980) das Konzept einer „analytischen Sozialpsychologie“. Einsichten der Marxschen Gesellschaftstheorie und der Freudschen Psychoanalyse miteinander verbindend, zielt es ab auf ein Verständnis des Bedingungsverhältnisses von menschlicher Psyche und gesellschaftlicher Lebenspraxis. In den unten aufgeführten Büchern entwickelt Fromm dieses Konzept zu einer Theorie des „Gesellschafts-Charakters“ weiter. Gleichzeitig wird der Ertrag humanistischer Anthropologie und Ethik für eine kritische Gesellschaftstheorie aufgezeigt.
Im Seminar werden Fromms wichtigste Texte zu diesem Projekt (s.u.) gemeinsam durchgearbeitet.

Teilnahmevoraussetzung ist die kontinuierliche Mitarbeit in den Seminarsitzungen, regelmäßige Lektüre zur Vorbereitung der Seminarsitzungen und die Bereitschaft zur Übernahme einer Präsentation zwecks Einführung in einen Textabschnitt.

Erwartet wird, dass jede_r Teilnehmer_in die mit * versehenen beiden Bücher besitzt (der Kaufpreis liegt unter € 10), die im Stud.IP bereitstehenden Texte herunterlädt und in jeder Sitzung die Texte gelesen und vor sich liegen hat.

Für den Erwerb eines Leistungsnachweises (schriftlicher Prüfungsbestandteil im Modul B4) ist eine 6- bis 8-seitige Hausarbeit bis spätestens 15.09.2017 vorzulegen.
Näheres ist in den Modulbeschreibungen nachzulesen (http://www.philosophie.uni-bremen.de/fileadmin/redak_philo/Bachelor_2011_12/BA-Philosophie-Modulbeschreibungen-11-07-11.pdf).

Textgrundlage

Quellentexte:

Im Stud.IP herunterzuladen:
Fromm, Erich (1932), „Über Methode und Aufgabe einer analytischen Sozialpsychologie. Bemerkungen über Psychoanalyse und historischen Materialismus“, in: Zeitschrift für Sozialforschung, Leipzig, 1, 1932, S. 28-54
Fromm, Erich (1941), Die Furcht vor der Freiheit, München: dtv, S. 103–215.

Anzuschaffen:
*Fromm, Erich (1947), Psychoanalyse und Ethik. Bausteine zu einer humanistischen Charakterologie, Mün-chen: dtv (die aktuellste Auflage).
*Fromm, Erich (1955), Wege aus einer kranken Gesellschaft. Eine sozialpsychologische Untersuchung, Mün-chen: dtv (die aktuellste Auflage).

Sekundärliteratur:

Marcuse, Herbert (1955), Triebstruktur und Gesellschaft. Ein philosophischer Beitrag zu Sigmund Freud, Frankfurt/M: Suhrkamp, 1979, „Epilog“, S. 234–269 [im Stud.IP herunterzuladen]

Prof. Dr. Georg Mohr
09-30-28-B Zum Begriff der Moral
On the concept of morals

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 2010 (2 SWS)

Im Seminar sollen anhand verschiedener Texte von der Antike bis in die Gegenwart das Problemfeld der Ethik und Moralphilosophie bestimmt und verschiedene Zugänge und Formen moralischer Begründung und Argumentation im Umriss erarbeitet werden. Das Ziel ist dabei nicht die spezielle Kenntnis einzelner Ansätze der Ethik, sondern ein topologisches Wissen sowie ein Problembewusstsein, welches ein Verständnis konkreter ethischer bzw. moralphilosophischer Ansätze erst ermöglicht, indem der Sinn der Frage(n) klarer wird, auf welche diese antworten.

Teilnahmevoraussetzung ist regelmäßige, gründliche Lektüre der Seminarliteratur und Beteiligung an der Seminardiskussion sowie die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten und Protokollen oder zur Übernahme der Gestaltung einer Sitzung.

Dr. Frank Kannetzky

Modul B5 Einführung in die Geschichte der Philosophie

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-30-01-B Ringvorlesung: Geschichte der Philosophie II
Lecture series History of Philosophy, Part II

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SFG 0150 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 23.06.17 14:00 - 18:00 SFG 2030
Fr 30.06.17 14:00 - 18:00 SFG 2030
Mi 04.10.17 - Fr 06.10.17 (Mi, Do, Fr) 14:00 - 18:00

Diese Vorlesung ist ein besonderes Angebot, das in dieser Art nur an ganz wenigen anderen Universitäten zu finden ist: Sie gibt einen Überblick über Themen, Theoriekonzeptionen und Lebenswerke einer Auswahl wichtiger Autoren aus der langen Geschichte der Philosophie. Die Vorlesung hat zwei Teile. Im Wintersemester werden Epochen von der griechischen Antike bis zu Kant vorgestellt, das nächste Sommersemester führt vom deutschen Idealismus bis zur Gegenwart. Die Veranstaltung findet als Ringvorlesung statt, d.h. die einzelnen Sitzungen werden von verschiedenen Lehrenden bestritten. So kann man die Lehrenden des Instituts für Philosophie kennenlernen und sich mit unterschiedlichen Zugangsweisen und Denkstilen in der Philosophie vertraut machen. Die Ringvorlesung gibt zugleich auch Einblicke in die abendländische Kultur- und Geistesgeschichte. Die Vorlesung und zugehörige Tutorien bilden das Modul B 5 (Einführung in die Geschichte der Philosophie), das durch eine mündliche Modulprüfung im Anschluss an das Sommersemester abgeschlossen wird.
Am Beispiel herausragender Denker werden historische Bedingtheiten und institutionelle Rahmenbedingungen der Philosophie, aber auch der innere Zusammenhang und die Entwicklung philosophischer Problemstellungen und Lösungsvorschläge thematisiert. Der historische Überblick soll es leichter machen, systematische Themen und Seminarveranstaltungen zu einzelnen Autoren aus der Geschichte der Philosophie einzuordnen und ihre Gedanken zu verknüpfen. Die Teilnahme an der Modulprüfung erfordert eine kontinuierliche und intensive Vor- und Nachbereitung der Sitzungen der beiden Semester. Dazu werden Materialien bereitgestellt, die in den Tutorien vertieft werden können.
Die Ringvorlesung kann auch von TeilnehmerInnen anderer Fächer im Rahmen der General Studies belegt werden. Natürlich sind auch alle willkommen, die sich für die Geschichte der Ideen unabhängig von Creditpoints und Studienordnungen interessieren.

Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
Prof. Dr. Georg Mohr
Svantje Marei Guinebert
Dr. Frank Kannetzky
Anne Christina Thaeder
Prof. Dr. Manfred Stöckler

Modul P1 Moral: Begründung und Argumentation

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-26-M10-6 "Der Wille zum Wissen". Foucaults Analyse von Sexualität, Biopolitik und Rassismus
The History of Sexuality, Part I: An Introduction. Foucault´s Analysis of Sexuality, Biopolitics and Racism

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B1630 (2 SWS)

Michel Foucaults erster Band seines Projekts einer „Geschichte der Sexualität“ ist längt ein moderner Klassiker der politischen Theorie/Philosophie. Sein seit Anfang der 1970er Jahre entwickelter Machtbegriff wird darin systematisch expliziert und zugleich in Auseinandersetzung mit dem historischen Material seiner Untersuchungen weiterentwickelt. Mithilfe dieser methodologischen Begriffsentwicklung kommt Foucault dann zu seinen weitreichenden, stark rezipierten Diagnosen der Gegenwart, die sich vor allem in drei Thesen niederschlagen: Erstens sei Sexualität keineswegs eine natürliche, aber unterdrücke Gegebenheit, sondern stelle eine spezifische Erfahrung dar, die erst im 19. Jahrhundert entstanden und politisch ausgebaut worden sei, weshalb Befreiungskämpfe unwissentlich zu Komplizen jener Macht würden, die sie zu bekämpfen meinen. Zweitens habe sich diese Macht wesentlich verändert: sie sei nicht länger die souveräne Macht, von der die politische Philosophie ausgehe, und auch nicht nur die Disziplinarmacht, wie Foucault sie in Überwachen und Strafen (1975) analysiert hatte; vielmehr müsse sie als Biomacht begriffen werden: als Macht, Leben zu machen und sterben zu lassen. Drittens schließlich sei diese Biomacht aber keineswegs eine weniger tödliche Macht; als Legitimation immer größerer Massaker entwickle sich vielmehr eine neue Form des Staatsrassismus.

Das Seminar will diesen drei Thesen nachgehen. Es ist dazu als Lektüreseminar konzipiert, in dessen Mittelpunkt das genaue Lesen und Diskutieren von Foucaults Buch steht. In der zweiten Hälfte des Seminars wollen wir dann erkunden, wie seine Diagnose bestritten, verteidigt und weiterentwickelt wurde.

Literatur:
Unabdingbar ist, dass Sie Foucaults Buch erwerben, bevor das Seminar beginnt!

Foucault, Michel (2005 [1976]): Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit 1. Übersetzt von Ulrich Raulff und Walter Seitter. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

Hilfreiche Einführungen und weiterführende Literatur:
Sarasin, Philipp (2008): Michel Foucault zur Einführung. 3. Aufl. Hamburg: Junius.
Folkers, Andreas und Thomas Lemke (Hrsg.) (2014): Biopolitik. Ein Reader. Berlin: Suhrkamp.

Michel Foucault’s first volume of his project of a “history of sexuality” is a modern classic. In it, Foucault systematizes and further develops the concept of power he has been working on since the beginning of the 1970s. Using historical material to sharpen the concept, Foucault arrives at three ambitious, far-reaching and hugely influential theses: First, sexuality is not a natural yet repressed phenomena; it rather is a modern invention of the 19th century, systematically nurtured by the dominant powers. Thus struggles against the repression of sexuality are far less liberating than they take themselves to be. On the contrary, they are actually complicit with the power they want to fight against. Second, this power is no longer the sovereign power political philosophy usually speaks of, and even is not only the disciplinary power Foucault described in Discipline and Punish (1975). Instead, it must be conceptualized as “bio-power”: the power to foster life and to let die. Third, this bio-power is no less deadly than other forms of power; the legitimation of ever larger massacres will now be found in a new form of state racism.

The seminar will examine these three theses. It does so by carefully reading and discussing Foucault’s book as a whole. In the second half, we will explore how Foucault’s diagnosis was criticized, defended and developed.

Literature:
You should buy Foucault’s book before the seminar starts!

Foucault, Michel (2005 [1976]): Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit 1. Übersetzt von Ulrich Raulff und Walter Seitter. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

Preparatory Literature:
Sarasin, Philipp (2008): Michel Foucault zur Einführung. 3. Aufl. Hamburg: Junius.
Folkers, Andreas und Thomas Lemke (Hrsg.) (2014): Biopolitik. Ein Reader. Berlin: Suhrkamp.

Dr. Frieder Vogelmann
09-30-52-A Ideologie, Aufklärung, Ideologiekritik
Ideology, enlightenment, critique of ideology

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 1020 (2 SWS)

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“ (Kant). Was aber hindert Menschen daran, ihre Vernunft zu gebrauchen und Vorurteile abzulegen? Könnte es nicht sein, dass Vorurteile systematisch reproduziert werden und daran hindern, überhaupt die richtigen Fragen zu stellen, so dass der selbständige Vernunftgebrauch gar nicht erst in Gang kommen kann? Seit der Antike gibt es den Verdacht, dass das menschliche Vernunftvermögen systematischen Verzerrungen ausgesetzt ist. Entsprechend findet man von Platon (Höhlengleichnis) bis ins 20. Jahrhundert verschiedene Ansätze einer Theorie des falschen Bewusstseins und der, z.T. gezielten, Produktion von Ideologie (als kollektiver Form verkehrten Bewusstseins, der sich das Individuum kaum entziehen kann – weshalb es nach Adorno im Falschen nichts Richtiges geben könne). Im Seminar wollen wir einige dieser Ansätze und Folgerungen daraus diskutieren.

Teilnahmevoraussetzung ist regelmäßige, gründliche Lektüre der Seminarliteratur und Beteiligung an der Seminardiskussion sowie die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten und Protokollen oder zur Übernahme der Gestaltung einer Sitzung.

Dr. Frank Kannetzky
09-30-53-A Philosophie der Kunstinterpretation
Philosophy and the interpretation of art

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 2010 (2 SWS)

Die Philosophie der Kunstinterpretation beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen, die sich in Bezug auf die Interpretation von Kunstwerken stellen, zum Beispiel: Wenn es bessere und schlechtere Interpretationen von Werken gibt, woran lässt sich deren Güte bemessen? Gibt es mehrere oder nur eine korrekte Interpretation eines Werkes? Gibt es korrekte (wahre) Interpretationen oder haben Interpretationen nichts mit Wahrheit zu tun? Wozu interpretieren wir Kunstwerke? Was heißt es überhaupt, ein Kunstwerk zu interpretieren? Auf keine der hier genannten Fragen bieten Philosophinnen und Philosophen einhellige Antworten. Die Philosophie der Kunstinterpretation ist heterogen.
Im Seminar werden zwei Ziele verfolgt. Erstens soll ein erster Überblick über den Bereich erarbeitet werden. Hierfür wenden wir uns typischen Kontrastierungen zu und versuchen die mit ihnen bezeichneten Positionen möglichst genau zu bestimmen. Gängige Gegenüberstellungen sind zum Beispiel die von Interpretationsmonismus und
–pluralismus, Bedeutungskonstruktivismus und –realismus, Relativismus und Absolutismus in Bezug auf Bedeutung oder Interpretation. Zweitens soll ein Einblick in den Bereich vermittelt werden. Hierfür wenden wir uns einigen prominenten Positionen in der Debatte zu, wie sie zum Beispiel von Arthur Danto, Joseph Margolis oder Robert Stecker vertreten werden.

Felix Engel
09-30-55-A Glück und Wissen. Platons frühe Dialoge
Happiness and Knowledge. Plato´s Earlier Dialogues

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 12:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)

Platons frühe Dialoge sind vielschichtiger, als eine flüchtige Lektüre vermuten lässt. Ein prominentes Thema ist das enge Verhältnis von Wissen und Glück und die darauf aufbauende Theorie vom guten Leben – eine der wirkungsmächtigsten Theorien in der Geschichte des westlichen Denkens. Aber daneben enthalten die frühen Dialoge auch ein philosophisches Porträt des Sokrates, die Anfänge der Logik und die Grundzüge der platonischen Metaphysik. Im Seminar soll diese Vielschichtigkeit durch detallierte Textinterpretation entschlüsselt werden. Im letzten Teil des Seminars wollen wir einen Blick auf die moderne Glücksforschung werfen.

Vorschlag zur Vorbereitung: Lektüre des Dialoges Laches.

Textgrundlage: Die Schleiermacher-Übersetzung im Verlag Rowohlt, Band 1, Preis 14,80 Euro. Ich bitte um Anschaffung dieses Bandes oder um eigene Herstellung von Kopien der Dialoge Laches, Euthyphron, Charmides aus dem genannten Rowohlt-Band.

Prof. Dr. Wolfgang Detel
09-30-56-A Ausgewählte Texte der Existenzphilosophie
Selected Writings of Existential Philosophy

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 1030 (2 SWS)

Im Mittelpunkt der Existenzphilosophie steht die Existenz. Doch was genau bedeutet „Existenz“? Welches ist die spezifisch menschliche (allzumenschliche) Existenzweise? Und was heißt es, die „Existenz“ habe Vorrang vor der „Essenz“?
In diesem Seminar werden wir uns mit ausgewählten Texten der Existenzphilosophie auseinandersetzen und einige existenzphilosophische Denkfiguren von Autoren wie Kierkegaard, Heidegger, Nietzsche, Sartre, Camus und anderen diskutieren. In Reaktion auf die Phänomenologie und in Abgrenzung zu Idealismus und Positivismus ging und geht es DenkerInnen der Existenzphilosophie darum, das Dasein des Einzelnen, in die Welt geworfenen bzw. zur Freiheit verdammten, erhellend zu erfassen. Wie lässt sich der Mensch begreifen und beschreiben, wenn wir uns dazu nicht auf eine spezifisch menschliche Essenz beziehen können, sondern allein die Existenz als gegeben anzunehmen ist? Was heißt es, sich zu entwerfen, (wie) kann es uns gelingen, mit der Endlichkeit unseres Daseins, mit Angst, Sorge und Verlorenheit umzugehen? Einige Gemeinsamkeiten lassen sich ausfindig machen – wir werden aber auch zahlreiche Aspekte kennenlernen, die einzelnen PhilosophInnen der existentialistischen Positionen eigen sind.

Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
Svantje Marei Guinebert

Modul P2 Politik, Recht, Staat

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-30-54-A Der eindimensionale Mensch (Herbert Marcuse)
The One-Dimensional Man (Herbert Marcuse)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 1020 (2 SWS)

„Die kritische Analyse dieser Gesellschaft bedarf neuer Kategorien: moralischer, politischer und ästhetischer. [...] Die Kategorie der Obszönität wird als Einleitung dienen. Diese Gesellschaft ist insofern obszön, als sie einen erstickenden Überfluß an Waren produziert und schamlos zur Schau stellt, während sie draußen ihre Opfer der Lebenschancen beraubt; obszön, weil sie sich und ihre Mülleimer vollstopft, während sie die kärglichen Nahrungsmittel in den Gebieten ihrer Aggression vergiftet und niederbrennt; obszön in den Worten und dem Lächeln ihrer Politiker und Unterhalter; in ihren Gebeten, ihrer Ignoranz und in der Weisheit ihrer gehüteten Intellektuellen.“
In dieser programmatischen These aus seinem Versuch über die Befreiung (1969) bringt Herbert Marcuse einen Grundgedanken auf den Punkt, der in seinen Hauptwerken Triebstruktur und Gesellschaft (1955) und Der eindimensionale Mensch (1964) ausgeführt wird.
Im Seminar werden diese drei Werke Marcuses gemeinsam durchgearbeitet.

Teilnahmevoraussetzung ist die kontinuierliche Mitarbeit in den Seminarsitzungen, regelmäßige Lektüre zur Vorbereitung der Seminarsitzungen und die Bereitschaft zur Übernahme einer Präsentation zwecks Einführung in einen Textabschnitt.

Erwartet wird, dass jede_r Teilnehmer_in die mit * versehenen Bücher besitzt, die im Stud.IP bereitstehenden Texte herunterlädt und in jeder Sitzung die Texte gelesen und vor sich liegen hat.

Für den Erwerb eines Leistungsnachweises ist je nach Modul, für das dieses Seminar verwendet werden soll, eine mündliche Prüfung oder Klausur oder schriftliche Hausarbeit bis spätestens 15.09.2017 erforderlich.
Näheres ist in den Modulbeschreibungen nachzulesen (http://www.philosophie.uni-bremen.de/fileadmin/redak_philo/Bachelor_2011_12/BA-Philosophie-Modulbeschreibungen-11-07-11.pdf).

Textgrundlage

Quellentexte:

Im Stud.IP herunterzuladen:
Marcuse, Herbert (1955), Triebstruktur und Gesellschaft. Ein philosophischer Beitrag zu Sigmund Freud, Frankfurt/M: Suhrkamp (Eros and Civilization) [Auszüge – im Stud.IP herunterzuladen]
Marcuse, Herbert (1965), Repressive Toleranz, in: Wolff/Moore/Marcuse, Kritik der reinen Toleranz, Frankfurt/M.: Suhrkamp, 1966, S. 93-128.

Anzuschaffen:
* Marcuse, Herbert (1964), Der eindimensionale Mensch. Studien zur Ideologie der fortgeschrittenen Industriegesellschaft (The One-Dimensional Man. Studies in the Ideology of Advanced Industrial Society).
* Marcuse, Herbert (1969), Versuch über die Befreiung (An Essay on Liberation)

Prof. Dr. Georg Mohr
09-30-59-A Das Böse denken; am Beispiel Adolf Eichmann
Evil in modern thought
INFO: 28 SWS als Blockseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 SFG 1080 GW1 A0150 SFG 2020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 16:30 - 18:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )
Fr 19.05.17 14:00 - 18:00 SFG 0150
Fr 19.05.17 16:00 - 19:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Fr 28.07.17 15:00 - 17:00 SFG 0140
Fr 18.08.17 15:00 - 17:00 SFG 2060

Das Erdbeben von Lissabon 1755 ist eine der verheerendste Naturkatastrophen in der Geschichte Europas. Zwischen 30.000 und 100.000 Menschen fielen ihm zum Opfer. Susan Neiman nimmt die Gewissheiten erschütternde Naturkatastrophe zum Ausgangspunkt ihrer philosophiehistorischen Rekonstruktion der Versuche, das Böse zu denken. Den einen Pol bilden Philosophen (Neiman nennt u.a. Kant, Hegel und Marx), die dem Bösen in gewisser Weise einen Sinn verliehen haben: Es sei nicht nur möglich, das Böse zu verstehen, es sei auch moralisch geboten, denn was wir verstehen, können wir bekämpfen. Am anderen Pol verortet sind u.a. Voltaire, Hume und Schopenhauer, die scharf gegen Versuche polemisieren, das Böse zu bannen, indem man es auf den Begriff bringt. Man müsse eher die Philosophie aufgeben, schreibt Voltaire sinngemäß, als den Versuch zu machen, eine Welt zu erklären, in der unschuldige Kinder in den Armen ihrer Mütter sterben. Im ersten Block des Seminars werden wir uns mit philosophischen Versuchen beschäftigen, das Böse begrifflich zu fassen. Der maßgebliche Text ist Susan Neimans Buch Das Böse denken. Eine andere Geschichte der Philosophie, den wir im Verbund mit einigen von ihr behandelten Primärtexten lesen.
In der ersten Seminarhälfte geht es darum, grobe philosophiehistorische Linien nachzuzeichnen, in der zweiten geht es anhand einer exemplarischen Kontroverse ins Detail. 1961 wurde Adolf Eichmann, einer der Organisatoren der Shoah, von einem israelischen Gericht zum Tode verurteilt. Hannah Arendt hat in ihrer Reportage Eichmann in Jerusalem die sprichwörtlich gewordene These von der „Banalität des Bösen“ formuliert: Eichmann sei „von einer empörenden Dummheit“ und die Nazis eben keine Dämonen, sondern zu großen Teilen moralisch indifferente Bürokraten und Mitläufer gewesen. Die Idee einer Banalität des Bösen kann exemplarisch für einen bestimmten Strang des Denkens über das Böse nach Auschwitz stehen. Wir werden uns mit Arendts These und ihren Kontrahenten – vor allem mit der 2014 erschienenen Studie der Historikerin Bettina Stagneth – auseinandersetzen.

Literatur:

Susan Neiman: Das Böse denken. Eine andere Geschichte der Philosophie. Frankfurt/M. 2004.

Hannah Arendt: Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen. Frankfurt/M. 1964.

Bettina Stangneth: Eichmann vor Jerusalem. Das unbehelligte Leben eines Massenmörders. Reinbek 2014

Benjamin Moldenhauer
09-30-60-A Politik & Philosophie – Einführung in Denken und Werk von Jacques Rancière
Politics & Philosophy - Introduction to the thought and the works of Jacques Rancière

Seminar

Einzeltermine:
Mi 12.04.17 18:00 - 20:00 SFG 2070
Mo 10.07.17 - Do 13.07.17 (Mo, Di, Mi, Do) 10:00 - 16:30 SFG 1080

Jacques Rancière (*1940-) gehört zweifellos zu den einflussreichsten französischen Philosophen der Gegenwart. Seine Arbeiten über Ästhetik und insbesondere seine Beiträge zur politischen Philosophie gehören zu den meist rezipierten Texten aus dem Kanon der sogenannten French Theory. Vor allem in Frankreich, in den USA und in Chile üben Rancières Theorien seit rund zwei Jahrzehnten zunehmenden Einfluss aus, der weit über die Grenzen der Universitäts-Philosophie hinaus geht und in andere Felder der Theorie (Soziologie, Politikwissenschaft), aber auch unmittelbar in die Praxis (Kunst, politischer Aktivismus) hineinwirkt.
Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmer/innen einen Einblick in Rancières Verständnis von Grundbegriffen der zeitgenössischen politischen Philosophie (Politik, Staat, Recht, Legitimität, Demokratie, Emanzipation) zu vermitteln. Daran anschließend wollen wir gemeinsam diskutieren, ob und inwiefern sich ausgehend von Rancières Arbeiten eine Lexik der sozialen Revolten und eine Grammatik der gesellschaftlichen Unruhen, die die westlichen Gesellschaften gegenwärtig erschüttern, entwickeln lässt.

Die angegebene Bibliographie ist nur ein fragmentarischer Auszug aus dem umfangreichen Textkorpus, den Rancières Schaffen darstellt, und will lediglich schlagwortartig eine Übersicht über sein (noch unabgeschlossenes) philosophisches Werk geben. Die für das Blockseminar im Juli zu lesenden Texte werden in der Sitzung zur Vorbesprechung im April gemeinsam mit den Seminarteilnehmer/innen festgelegt.



Bibliographie

A/ Texte von Jacques Rancière (Auswahl)

Le concept de critique et la critique de l´économie politique dès 'Manuscripts' de 1844 au 'Capital.', Maspéro, Paris, 1965
dt.: Der Begriff der Kritik und die Kritik der politischen Ökonomie. Merve, Berlin, 1972 (bzw. in: Louis Althusser et al., Das Kapital lesen, Westfälisches Dampfboot, Münster 2015)

La leçon d‘Althusser, Gallimard, Paris, 1974
dt.: Die Lektion Althussers, Laika, Berlin, 2014

Wider den akademischen Marxismus, Merve, Berlin, 1975

La Nuit des prolétaires, Archives du rêve ouvrier, Fayard, Paris, 1981
dt.: Die Nacht der Proletarier. Archive des Arbeitertraums, Turia + Kant, Wien/Berlin, 2013

Le Philosophe et ses pauvres, Flammarion, Paris, 2010 [1983]
dt.: Der Philosoph und seine Armen, Passagen, Wien, 2010

Le Maître ignorant. Cinq leçons sur l‘emancipation intellectuelle, Fayard, Paris, 1987
dt.: Der unwissende Lehrmeister. Fünf Lektionen über die intellektuelle Emanzipation, 2. Aufl. Passagen Verlag, Wien, 2009

Aux bords du politique, Osiris, Paris, 1990

La Mésentente: Politique et philosophie, Galilée, Paris, 1995
dt.: Das Unvernehmen, Suhrkamp, Frankfurt/Main, 2002

Le Partage du sensible: Esthétique et politique, La Fabrique, Paris, 2000
dt.: Die Aufteilung des Sinnlichen. Die Politik der Kunst und ihre Paradoxien, b_books, Berlin, 2006

L‘inconscient esthétique, Galilée, Paris, 2001
dt.: Das ästhetische Unbewusste, Diaphanes, Zürich, 2006

La haine de la démocratie, La Fabrique, Paris, 2005
dt.: Der Hass der Demokratie, August, Berlin, 2011


B/ Sekundärliteratur zum Einstieg

Antonia Birnbaum, „Die unbestimmte Gleichheit. Jacques Rancières Entwurf einer Ästhetik der Politik“ in: Joseph Jurt (Hrsg.), Von Michel Serres bis Julia Kristeva, Freiburg im Breisgau 1999, S. 193–209

Oliver Davis, Jacques Rancière, Polity Press, Camebridge, 2010

Nick Hewitt, Badiou, Balibar, Rancière: Re-thinking Emancipation, Continuum, London, 2010 [2007]

Joseph J. Tanke, Jacques Rancière: An Introduction. Philosophy, Politics, Asthetics, Continuum, London 2011

Samuel A. Chambers, The Lessons of Rancière, Oxford University Press, New York/Oxford, 2013

Sebastian Kock

Modul T1 Erkenntnis, Sprache, Wirklichkeit

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-GS-26 From Scheler to Knorr-Cetina: An Introduction to the Sociology of Knowledge / DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!!!!! (in englischer Sprache)
[Von Scheler zu Knorr-Cetina: Eine Einführung in die Wissenssoziologie]

Seminar
ECTS: 3/6

Basic requirement for participation is a general understanding of sociological theory and practice. Regular participation in the seminar is recommended. Active in-class engagement and coursework contribution are compulsory in successfully fulfilling the performance requirements.

The sociology of knowledge as a subdiscipline in sociology focuses on the social processes involved in the production of knowledge.
In its brief history since the early 20th century, and with its roots in European philosophy as well as the conflicts of ideology in Germany from before the first to after the second World War, it has attempted to study the relationship between knowledge and social structures. In line with Knorr-Cetina, it can thus be described as the school of thought that aims at studying “how we know what we know” (Knorr-Cetina 1999: 1). In doing so, particular focus is payed to not only a society’s authoritative ideas and formal knowledges but in addition to those which operate in the realm of everyday life and are often referred to as ‚informal‘ or everyday knowledges.

The here proposed seminar entitled ‘From Scheler to Knorr-Cetina: An Introduction to the Sociology of Knowledge‘, is designed as a journey from early 20th century thought by Max Scheler (1874-1928), Karl Mannheim (1893-1947) and Alfred Schütz (1899-1959) to Peter Berger (1929-) and Thomas Luckmann (1927-2016), as well as newer developments in the field by colleagues such as Gudrun Lachenmann (1935-), Helga Nowotny (1937-), Karin Knorr-Cetina (1944-), Hubert Knoblauch (1959-) and Reiner Keller (1962-). The theoretical further developments within the subdiscipline are discussed with reference to the socio-political and historical contexts which heavily influenced their authors. Furthermore, most of the conceptual directions will be broken down by looking in a bit more detail at concrete empirical examples of studying the interdependence of social structures and the defining of what is considered as knowledge, worth knowing, worth producing, storing and worth to pass on to later generations as ‚valid‘ interpretations of reality. The empirical examples for doing so are largely taken from non-European contexts, which – given the European bias of most of the conceptual currents discussed – in addition invites a continuous reflection of the interplay between western theoretical perspectives for assessing ‚the world‘ and their limitations in doing so.

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge
09-30-26-B Mentale Einstellungen und kommunikative Akte
Mental attitudes and communicative acts

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mi 12:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 12.07.17 12:00 - 16:00 SFG 2010

Das Seminar soll eine Einführung und einen Überblick zu modernen Bemühungen um die Klärung fundamentaler Begriffe der Philosophie des Geistes und der Theorie kommunikativer Sprechakte im Rahmen der analytischen Philosophie geben.
Dabei wird an der Differenz zwischen objektivem Zukommen eines Wahrheitswertes und unterschiedlichen subjektiven Einstellungen zum Zukommen eines Wahrheitswertes angeknüpft. Die unterschiedlichen subjektiven Verhältnisse zum objektiven Wahrheitswert drücken sich in unterschiedlichen Arten des Zuschreibens eines solchen in mentalen und kommunikativen Einstellungen und Akten aus.
Hauptgegenstand des Seminars wird die Erörterung und Explikation von Begriffen mentaler und kommunikativer Einstellungen und Akte sowie deren gegenseitige Bezogenheit sein. Im Mittelpunkt werden dabei folgende Arten von mentalen bzw. kommunikativen Einstellungen und Akten stehen:
  • Konstative Einstellungen und Akte (Feststellung, Fürwahrhalten, Glaube, Wissen, Zustimmung, Behauptung etc.),
  • Voluntative Einstellungen und Akte (Wunsch, Absicht, Befürchtung, Versprechen, Drohung, Aufforderung etc.)
  • Axiologische Einstellungen und Akte (mentale und kommunikative Wertungen unterschiedlicher Art, Fürgut-, Fürschlechthalten, Gutheißen, Verdammen etc.).

Darauf aufbauend werden logische Beziehungen zwischen Aussagen über mentale Einstellungen und mentale Akte untersucht. In diesem Zusammenhang wird auch zu erörtern sein, worauf sich mentale Einstellungen und Akte beziehen, was deren Gegenstände sind. Es wird untersucht werden, welche logischen Konsequenzen mit unterschiedlichen Beschreibungsarten (explizite, implizite, de dicto-, de re-Beschreibungen) verbunden sind und in welchem Verhältnis derartige Beschreibungsarten zu Bewusstheit, Dispositionalität und Unbewusstheit von mentalen und kommunikativen Einstellungen und Akten stehen.

Eingebettet in die skizzierten Zusammenhänge wird auf folgende Themen eingegangen werden:
  • Die Theorie der Ethik des Glaubens und die deontologische Glaubensauffassung.
  • Gibt es unaufrichtige mentale Einstellungen oder Akte, ist Selbstbetrug möglich?
  • Die Standardanalyse des Wissens, nach der Wissen als gerechtfertigter wahrer Glaube gilt.
  • Das Gettier-Paradoxon, in dem aufgezeigt wird, dass die Standardanalyse des Wissens auch in Fällen falschen Glaubens und unzutreffender Begründung zu Wissenszuschreibungen kommt.
  • Das Moore-Paradoxon, in dem gezeigt wird, dass aus begrifflichen Gründen nicht Beliebige Sätze behauptet werden können.
  • Aufrichtige und unaufrichtige kommunikative Akte (Lüge und ihre Bewertungen, Offenheit, Irrtum, Manipulation und Betrug, Verlässlichkeit).

Literatur

GETTTIER, E. L.: Is Justified True Belief Knowledge?, in: Griffith 144–146.
GRIFFITH, A. (ed.): Knowledge and Belief, Oxford 1967, 1968, 1973 etc.
IWIN, A. A.: Grundlagen der Logik von Wertungen, Berlin 1975.
KREISER, L./GOTTWALD, S./STELZNER, W. (Hrsg.): Nichtklassische Logik, Berlin 1988, 1991, 181–224.
KUTSCHERA, F. VON: Einführung in die Logik der Normen, Werte und Entscheidungen, Freiburg/München 1973.
LAUX, A./WANSING, H. (eds.): Knowledge and Belief in Philosophy and Artificial Intel-ligence, Berlin 1995.
LENZEN, W.: Glauben, Wissen und Wahrscheinlichkeit, Wien/New York 1980.
PHILIPP, P.: Logisch-philosophische Untersuchungen, Berlin/New York 1998.
SCHOPENHAUER, A.: 1864/2012, Die Kunst, Recht zu behalten. Eristische Dialektik, Zürich 2012)
SEARLE, J. R.: Sprechakte, Frankfurt a.M. 1971.
STELZNER, W.: Die Logik der Zustimmung. Historische und systematische Perspektiven epistemischer Logik. Mentis-Verlag: Paderborn 2013.

Prof. Dr. Werner Stelzner
09-30-52-A Ideologie, Aufklärung, Ideologiekritik
Ideology, enlightenment, critique of ideology

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 1020 (2 SWS)

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“ (Kant). Was aber hindert Menschen daran, ihre Vernunft zu gebrauchen und Vorurteile abzulegen? Könnte es nicht sein, dass Vorurteile systematisch reproduziert werden und daran hindern, überhaupt die richtigen Fragen zu stellen, so dass der selbständige Vernunftgebrauch gar nicht erst in Gang kommen kann? Seit der Antike gibt es den Verdacht, dass das menschliche Vernunftvermögen systematischen Verzerrungen ausgesetzt ist. Entsprechend findet man von Platon (Höhlengleichnis) bis ins 20. Jahrhundert verschiedene Ansätze einer Theorie des falschen Bewusstseins und der, z.T. gezielten, Produktion von Ideologie (als kollektiver Form verkehrten Bewusstseins, der sich das Individuum kaum entziehen kann – weshalb es nach Adorno im Falschen nichts Richtiges geben könne). Im Seminar wollen wir einige dieser Ansätze und Folgerungen daraus diskutieren.

Teilnahmevoraussetzung ist regelmäßige, gründliche Lektüre der Seminarliteratur und Beteiligung an der Seminardiskussion sowie die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten und Protokollen oder zur Übernahme der Gestaltung einer Sitzung.

Dr. Frank Kannetzky
09-30-53-A Philosophie der Kunstinterpretation
Philosophy and the interpretation of art

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 2010 (2 SWS)

Die Philosophie der Kunstinterpretation beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen, die sich in Bezug auf die Interpretation von Kunstwerken stellen, zum Beispiel: Wenn es bessere und schlechtere Interpretationen von Werken gibt, woran lässt sich deren Güte bemessen? Gibt es mehrere oder nur eine korrekte Interpretation eines Werkes? Gibt es korrekte (wahre) Interpretationen oder haben Interpretationen nichts mit Wahrheit zu tun? Wozu interpretieren wir Kunstwerke? Was heißt es überhaupt, ein Kunstwerk zu interpretieren? Auf keine der hier genannten Fragen bieten Philosophinnen und Philosophen einhellige Antworten. Die Philosophie der Kunstinterpretation ist heterogen.
Im Seminar werden zwei Ziele verfolgt. Erstens soll ein erster Überblick über den Bereich erarbeitet werden. Hierfür wenden wir uns typischen Kontrastierungen zu und versuchen die mit ihnen bezeichneten Positionen möglichst genau zu bestimmen. Gängige Gegenüberstellungen sind zum Beispiel die von Interpretationsmonismus und
–pluralismus, Bedeutungskonstruktivismus und –realismus, Relativismus und Absolutismus in Bezug auf Bedeutung oder Interpretation. Zweitens soll ein Einblick in den Bereich vermittelt werden. Hierfür wenden wir uns einigen prominenten Positionen in der Debatte zu, wie sie zum Beispiel von Arthur Danto, Joseph Margolis oder Robert Stecker vertreten werden.

Felix Engel
09-30-55-A Glück und Wissen. Platons frühe Dialoge
Happiness and Knowledge. Plato´s Earlier Dialogues

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 12:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)

Platons frühe Dialoge sind vielschichtiger, als eine flüchtige Lektüre vermuten lässt. Ein prominentes Thema ist das enge Verhältnis von Wissen und Glück und die darauf aufbauende Theorie vom guten Leben – eine der wirkungsmächtigsten Theorien in der Geschichte des westlichen Denkens. Aber daneben enthalten die frühen Dialoge auch ein philosophisches Porträt des Sokrates, die Anfänge der Logik und die Grundzüge der platonischen Metaphysik. Im Seminar soll diese Vielschichtigkeit durch detallierte Textinterpretation entschlüsselt werden. Im letzten Teil des Seminars wollen wir einen Blick auf die moderne Glücksforschung werfen.

Vorschlag zur Vorbereitung: Lektüre des Dialoges Laches.

Textgrundlage: Die Schleiermacher-Übersetzung im Verlag Rowohlt, Band 1, Preis 14,80 Euro. Ich bitte um Anschaffung dieses Bandes oder um eigene Herstellung von Kopien der Dialoge Laches, Euthyphron, Charmides aus dem genannten Rowohlt-Band.

Prof. Dr. Wolfgang Detel
09-30-61-A Einführung in die Naturphilosophie
Introduction to the Philosophy of Nature

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 B1410 (2 SWS)

"Übernatürliches gibt es nicht." Dies ist eine typisch moderne Überzeugung, die anzeigt, dass Natur für die meisten Menschen heute mit Wirklichkeit zusammenfällt. Das war nicht immer so. "Welt", "Wirklichkeit" und "Natur" sind Wörter, die lange Zeit in der Geschichte des abendländischen Denkens unterschiedliches bezeichneten. So endete für viele in der Antike die Natur spätestens am Mond. Jenseits des Mondes war noch Welt, aber nicht mehr Natur. Darüber hinaus sollte das, was da jenseits des Mondes war, vollkommener sein als die Natur unter dem Mond. Diese Vollkommenheitsdifferenzen sind aus dem modernen Wirklichkeitsverständnis verschwunden.
Die Vorlesung zeichnet diese Veränderungsprozesse der Naturauffassung anhand der Analyse einflussreicher philosophischer Systeme aus der Antike, der Neuzeit und der Gegenwart nach. Dabei werden zugleich Grundbegriffe wie "Raum", "Zeit", "Materie", "Ursache", "Gesetz", "Zufall" und die begrifflichen Konstellationen, in denen sie auftreten, als Gegenstände naturphilosophischen Nachdenkens in der Gegenwart vorgestellt.

Lernziele:

Ziel der Veranstaltung ist es, die Studierenden zu sensibilisieren für unterschiedliche Reflexionsformen über Naturprozesse und ihr Verhältnis zum Selbstbildnis des Menschen in seiner historischen Entwicklung. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, verschiedene Ansätze und Positionen differenzierend wiederzugeben und kritisch einzuordnen – inklusive Bezügen und Problematiken aus den Einzelwissenschaften und unserer heutigen Alltagswelt.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-30-62-A Philosophie der Zeit
Philosophy of Time

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 31.05.17 10:00 - 12:00 GW1-HS H1000

Zeit ist eine fundamentale Dimension, in der wir uns sowohl als biologisch-physikalische wie auch als geistige Wesen bewegen. Zeit durchzieht unser Dasein in verschiedenen Erscheinungsformen – unter anderem als physikalische Zeit, als wahrgenommene Zeit, als gesellschaftlich-intersubjektive Zeit und als historische Zeit. Dementsprechend war und ist das Thema Zeit immer wieder der Gegenstand von grundlegenden Diskussionen in unterschiedlichen philosophischen Teildisziplinen – von Metaphysik über Wissenschaftsphilosophie und die Philosophie des Geistes bis hin zu Philosophiegeschichtsschreibung und Ethik.
Dieser Kurs bietet eine Einführung in die zeitspezifischen Fragestellungen dieser verschiedenen philosophischen Teildisziplinen und beleuchtet wichtige Querverbindungen. Behandelt wird u.a.: die Existenz von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; die Möglichkeit von Zeitreisen; die Konstitution unseres Zeitbewusstseins und dessen mögliche neurophysiologische Gegenstücke; zeitliche Vorurteile in unserer Lebensführung ("lieber heut' als morgen"); Verantwortung gegenüber zukünftigen und vergangenen Generationen.

Lernziele:

Am Ende des Seminars sind die Studierenden in der Lage, verschiedene Begriffe und Theorien von Zeit zu beschreiben und zu vergleichen (physikalische Zeit, wahrgenommene Zeit, historische Zeit, …). Sie kennen die damit verbundenen zentralen Fragestellungen und Probleme unterschiedlicher Bereiche der Philosophie – insbesondere der Metaphysik, Wissenschaftsphilosophie, der Philosophie des Geistes, der Ethik und der Geschichtsschreibung der Philosophie. Die Studierenden sind befähigt, die Auswirkungen dieser Probleme in breiteren wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Kontexten kritisch zu diskutieren und zu bewerten.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-30-63-A Das Unendliche
The Infinite

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 SFG 1020 (2 SWS)

Kaum etwas in der Philosophie ist so alt wie die Faszination für das Unendliche und die Bemühungen, es begrifflich zu fassen. Bereits der erste abendländische Philosoph, von dem uns Textfragmente überliefert sind (Anaximander), spricht über das Unendliche (to apeiron) im Sinne einer unerschöpflichen Natur.
In der ersten Hälfte des Seminars werden wir gemeinsam anhand des Unendlichkeitsbegriffs einen Streifzug durch die Geschichte der abendländischen Philosophie unternehmen. Diskutiert werden u.a. die Positionen von Aristoteles, Leibniz und Kant. Die zweite Hälfte des Kurses widmet sich dann dem 20. Jahrhundert und zwar sowohl in philosophischer wie auch mathematischer Hinsicht. Auf philosophischer Seite werden wir u.a. die Unterscheidung zwischen "sagen" und "zeigen" bei Wittgenstein behandeln; auf mathematischer Seite u.a. die transfinite Mengenlehre und den Gödelschen Unvollständigkeitssatz. (NB: Es werden keine spezifischen Kenntnisse in formaler Logik und Mengenlehre vorausgesetzt.)
Die Textgrundlage für den gesamten Kurs bildet das Buch "The Infinite" von A.W. Moore (Routledge, 2.Aufl., 2001).

Lernziel

Ziel der Veranstaltung ist es, die Studierenden für unterschiedliche Unendlichkeitsbegriffe zu sensibilisieren und für die unterschiedlichen Problemstellungen die sich in philosophischen und auch mathematischen Kontexten entwickelt haben.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-30-64-A Sprachen des Denkens - Einführung in die Symbolisierung geistiger Prozesse
Languages of Thought - Introduction to the Symbolization of Mental Processes

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Di 11.04.17 18:00 - 20:00 SFG 3190
Fr 16.06.17 14:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 17.06.17 10:00 - 15:00 SFG 3190
Fr 23.06.17 14:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 24.06.17 10:00 - 15:00 SFG 3190
Fr 07.07.17 14:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 08.07.17 10:00 - 15:00 SFG 3190

Diese Veranstaltung bietet einen Überblick über Versuche, eine symbolische Darstellungsform mentaler Prozesse zu etablieren – oder, wie man es auch nennen könnte: eine Begriffsschrift des Mentalen. Der erste Teil der Veranstaltung widmet sich historischer Schlüsseltexte aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert von Boole, Frege, Carnap und Turing. Im zweiten Teil wenden wir uns neueren Autoren aus der Philosophie des Geistes und auch aus dem Grenzbereich zwischen Philosophie und Kognitionswissenschaften zu. Behandelt werden Fragen zu den Themen "Computer und Denken", "Bewusstsein und Denken", "(Neuro-)Phänomenologie des Denkens" und "Biologie des Denkens". Hierzu werden wir u.a. Texte von Searle, Dretske, Chalmers, Marbach und Hacker diskutieren.

Lernziele:

Die Studierende sind im Anschluss an die Veranstaltung in der Lage, verschiedene Ansätze zur Symbolisierung geistiger Prozesse zu benennen und kritisch zu bewerten.

Prof. Dr. Norman Sieroka
90-30-25-B Gilbert Ryle: Der Begriff des Geistes
Ryle: The concept of mind

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 SFG 2010 (4 SWS)

Neben Wittgenstein und Austin gilt Ryle als ein Hauptvertreter der Ordinary Language Philosophy. Wie Wittgenstein befasste er sich mit Problemen, die sich nach seiner Diagnose aus der Verwechslung grammatischer und logischer Unterscheidungen, sog. Kategorienfehlern, und entsprechenden ungültigen Inferenzen ergeben, die in scheinbar unauflösliche philosophische Verwirrungen führen. Auflösen lassen sich diese Begriffskonflikte nur per Analyse des Gebrauchs dieser Ausdrücke. Die Anwendung dieser sprachphilosophischen Methode auf zentrale Probleme der Philosophie des Geistes und der Handlung findet sich in Der Begriff des Geistes. Insbesondere argumentiert Ryle, dass gängigen Theorien des Geistes eine Verwechslung von Dispositionsausdrücken (für Geistiges und den Bereich des Handelns) mit Ausdrücken für (verborgene mentale) Ereignisse bzw. Ursachen zugrunde liegt und der Geist deshalb „paramechanisch“ als „Gespenst in der Maschine“ konzeptualisiert werden muss, was insbesondere das Leib-Seele-Problem unlösbar erscheinen lässt und zu zahlreichen Zirkeln und Regressen in der Philosophie des Geistes führt.
Teilnahmevoraussetzung ist regelmäßige, gründliche Lektüre der Seminarliteratur und Beteiligung an der Seminardiskussion sowie die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten und Protokollen oder zur Übernahme der Gestaltung einer Sitzung.

Dr. Frank Kannetzky
90-30-57-A Nietzsche und das biologische Menschenbild
Nietzsche and the biological idea of man

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1030 (2 SWS)

In diesem Seminar wollen wir uns mit den Gedanken Nietzsches zum Menschen beschäftigen und sie mit der biologischen Sicht seit Darwin vergleichen. Wir reflektieren die verschiedenen Menschenbilder und werden dazu zuerst ausgewählte Textausschnitte aus den verschiedenen Phasen von Nietzsches Denkweg lesen und diskutieren, um seine Sicht auf den Menschen nachzuvollziehen.
Für den Vergleich mit dem biologischen Menschenbild besprechen wir neben Textausschnitten von Charles Darwin u.a. auch Texte zur Entstehungsproblematik des menschlichen Moralverhaltens anderer Autoren.
Regelmäßige Anwesenheit, das Lesen der bereitgestellten Texte für die jeweilige Sitzung, sowie aktive Mitarbeit und Mitgestaltung (u.a. in Form von Referaten) werden für eine „aktive Teilnahme“ erwartet und sind auch Voraussetzung für andere Leistungsnachweise sowie für das Gelingen des Seminars.

Die Literatur wird angenehmerweise über Stud.IP bereitgestellt.

Anne Christina Thaeder

Modul T2 Wissenschaft, Methode, Natur

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-30-58-A Klassische Texte der Philosophie der Zeit: Aristoteles (Physik, Buch IV) und Augustinus (Bekenntnisse, Buch XI)
Classic Texts in Philosophy of Time: Aristotle (Physics, Book IV) and Augustine (Confessions, Book XI)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)

Aristoteles berichtet, dass die Zeit – bildlich gesprochen – vielen seiner Zeitgenossen Argwohn bereitet habe. Erstens sei fraglich gewesen, ob die Zeit überhaupt existiere, oder nicht vielmehr nicht existiere. Und zweitens sei unklar gewesen, was Zeit eigentlich ist.
Auf letztere Frage hat Augustinus (viele Jahrhunderte später) eine vielzitierte Antwort gegeben (McGilvary behauptet, dass jedes Werk zur Philosophie der Zeit mit folgenden Worten beginnt): „Was also ist die Zeit? Wenn niemand mich danach fragt, weiß ich es; wenn ich es jemandem auf seine Frage hin erklären will, weiß ich es nicht.“
Auf den ersten Blick mutet diese Aussage Augustinus’ merkwürdig an, doch bei näherer Hinsicht zeigt sich, dass Augustinus hier nach einer Explikation des Zeitbegriffs fragt. Im Verlaufe dieses Seminares werden wir sehen, dass der Begriff der Zeit aber auf sehr verschiedene Weise expliziert werden kann. So ist Augustinus selbst etwa nicht zufrieden mit dem Vorschlag, Zeit mit der Bewegung der Himmelskörper zu identifizieren und schlägt stattdessen vor, diese in der Ausdehnung des Geistes zu lokalisieren. Aristoteles hingegen hatte eine Art Zweikomponententheorie favorisiert, die sowohl auf Bewegung bzw. Veränderung, als auch auf bestimmte Tätigkeiten der Seele baut, und die Zeit als Maß der Veränderung gemäß dem Früher und Später aufgefasst.

Das primäres Ziel dieses Seminars ist es, die Zeittheorien von Aristoteles und Augustinus zu studieren (wobei auch auf deren Rezeption eingegangen werden soll). In diesem Zusammenhang soll gezeigt werden, dass unterschiedliche Philosophen (bzw. Theologen) Zeit unterschiedlich explizieren, woraus sich die Frage ergibt, welche Zeitkonzeption die plausibelste ist. Darüber hinaus sollen aber auch generelle Einblicke in ontologische und metaphysische Fragestellungen vermittelt und bspw. angerissen werden, wie Zeit mit anderen Kategorien, etwa dem Raum, zusammenhängt, oder was es heißt, einen Begriff zu explizieren.


Literatur
Aristotle, Physics (Oxford World Classics Edition)
Saint Augustine, Confessions (Oxford World Classics Edition)

Thorben Petersen, M.A.
09-30-61-A Einführung in die Naturphilosophie
Introduction to the Philosophy of Nature

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 B1410 (2 SWS)

"Übernatürliches gibt es nicht." Dies ist eine typisch moderne Überzeugung, die anzeigt, dass Natur für die meisten Menschen heute mit Wirklichkeit zusammenfällt. Das war nicht immer so. "Welt", "Wirklichkeit" und "Natur" sind Wörter, die lange Zeit in der Geschichte des abendländischen Denkens unterschiedliches bezeichneten. So endete für viele in der Antike die Natur spätestens am Mond. Jenseits des Mondes war noch Welt, aber nicht mehr Natur. Darüber hinaus sollte das, was da jenseits des Mondes war, vollkommener sein als die Natur unter dem Mond. Diese Vollkommenheitsdifferenzen sind aus dem modernen Wirklichkeitsverständnis verschwunden.
Die Vorlesung zeichnet diese Veränderungsprozesse der Naturauffassung anhand der Analyse einflussreicher philosophischer Systeme aus der Antike, der Neuzeit und der Gegenwart nach. Dabei werden zugleich Grundbegriffe wie "Raum", "Zeit", "Materie", "Ursache", "Gesetz", "Zufall" und die begrifflichen Konstellationen, in denen sie auftreten, als Gegenstände naturphilosophischen Nachdenkens in der Gegenwart vorgestellt.

Lernziele:

Ziel der Veranstaltung ist es, die Studierenden zu sensibilisieren für unterschiedliche Reflexionsformen über Naturprozesse und ihr Verhältnis zum Selbstbildnis des Menschen in seiner historischen Entwicklung. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, verschiedene Ansätze und Positionen differenzierend wiederzugeben und kritisch einzuordnen – inklusive Bezügen und Problematiken aus den Einzelwissenschaften und unserer heutigen Alltagswelt.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-30-62-A Philosophie der Zeit
Philosophy of Time

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 31.05.17 10:00 - 12:00 GW1-HS H1000

Zeit ist eine fundamentale Dimension, in der wir uns sowohl als biologisch-physikalische wie auch als geistige Wesen bewegen. Zeit durchzieht unser Dasein in verschiedenen Erscheinungsformen – unter anderem als physikalische Zeit, als wahrgenommene Zeit, als gesellschaftlich-intersubjektive Zeit und als historische Zeit. Dementsprechend war und ist das Thema Zeit immer wieder der Gegenstand von grundlegenden Diskussionen in unterschiedlichen philosophischen Teildisziplinen – von Metaphysik über Wissenschaftsphilosophie und die Philosophie des Geistes bis hin zu Philosophiegeschichtsschreibung und Ethik.
Dieser Kurs bietet eine Einführung in die zeitspezifischen Fragestellungen dieser verschiedenen philosophischen Teildisziplinen und beleuchtet wichtige Querverbindungen. Behandelt wird u.a.: die Existenz von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; die Möglichkeit von Zeitreisen; die Konstitution unseres Zeitbewusstseins und dessen mögliche neurophysiologische Gegenstücke; zeitliche Vorurteile in unserer Lebensführung ("lieber heut' als morgen"); Verantwortung gegenüber zukünftigen und vergangenen Generationen.

Lernziele:

Am Ende des Seminars sind die Studierenden in der Lage, verschiedene Begriffe und Theorien von Zeit zu beschreiben und zu vergleichen (physikalische Zeit, wahrgenommene Zeit, historische Zeit, …). Sie kennen die damit verbundenen zentralen Fragestellungen und Probleme unterschiedlicher Bereiche der Philosophie – insbesondere der Metaphysik, Wissenschaftsphilosophie, der Philosophie des Geistes, der Ethik und der Geschichtsschreibung der Philosophie. Die Studierenden sind befähigt, die Auswirkungen dieser Probleme in breiteren wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Kontexten kritisch zu diskutieren und zu bewerten.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-30-63-A Das Unendliche
The Infinite

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 SFG 1020 (2 SWS)

Kaum etwas in der Philosophie ist so alt wie die Faszination für das Unendliche und die Bemühungen, es begrifflich zu fassen. Bereits der erste abendländische Philosoph, von dem uns Textfragmente überliefert sind (Anaximander), spricht über das Unendliche (to apeiron) im Sinne einer unerschöpflichen Natur.
In der ersten Hälfte des Seminars werden wir gemeinsam anhand des Unendlichkeitsbegriffs einen Streifzug durch die Geschichte der abendländischen Philosophie unternehmen. Diskutiert werden u.a. die Positionen von Aristoteles, Leibniz und Kant. Die zweite Hälfte des Kurses widmet sich dann dem 20. Jahrhundert und zwar sowohl in philosophischer wie auch mathematischer Hinsicht. Auf philosophischer Seite werden wir u.a. die Unterscheidung zwischen "sagen" und "zeigen" bei Wittgenstein behandeln; auf mathematischer Seite u.a. die transfinite Mengenlehre und den Gödelschen Unvollständigkeitssatz. (NB: Es werden keine spezifischen Kenntnisse in formaler Logik und Mengenlehre vorausgesetzt.)
Die Textgrundlage für den gesamten Kurs bildet das Buch "The Infinite" von A.W. Moore (Routledge, 2.Aufl., 2001).

Lernziel

Ziel der Veranstaltung ist es, die Studierenden für unterschiedliche Unendlichkeitsbegriffe zu sensibilisieren und für die unterschiedlichen Problemstellungen die sich in philosophischen und auch mathematischen Kontexten entwickelt haben.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-30-64-A Sprachen des Denkens - Einführung in die Symbolisierung geistiger Prozesse
Languages of Thought - Introduction to the Symbolization of Mental Processes

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Di 11.04.17 18:00 - 20:00 SFG 3190
Fr 16.06.17 14:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 17.06.17 10:00 - 15:00 SFG 3190
Fr 23.06.17 14:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 24.06.17 10:00 - 15:00 SFG 3190
Fr 07.07.17 14:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 08.07.17 10:00 - 15:00 SFG 3190

Diese Veranstaltung bietet einen Überblick über Versuche, eine symbolische Darstellungsform mentaler Prozesse zu etablieren – oder, wie man es auch nennen könnte: eine Begriffsschrift des Mentalen. Der erste Teil der Veranstaltung widmet sich historischer Schlüsseltexte aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert von Boole, Frege, Carnap und Turing. Im zweiten Teil wenden wir uns neueren Autoren aus der Philosophie des Geistes und auch aus dem Grenzbereich zwischen Philosophie und Kognitionswissenschaften zu. Behandelt werden Fragen zu den Themen "Computer und Denken", "Bewusstsein und Denken", "(Neuro-)Phänomenologie des Denkens" und "Biologie des Denkens". Hierzu werden wir u.a. Texte von Searle, Dretske, Chalmers, Marbach und Hacker diskutieren.

Lernziele:

Die Studierende sind im Anschluss an die Veranstaltung in der Lage, verschiedene Ansätze zur Symbolisierung geistiger Prozesse zu benennen und kritisch zu bewerten.

Prof. Dr. Norman Sieroka
90-30-57-A Nietzsche und das biologische Menschenbild
Nietzsche and the biological idea of man

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1030 (2 SWS)

In diesem Seminar wollen wir uns mit den Gedanken Nietzsches zum Menschen beschäftigen und sie mit der biologischen Sicht seit Darwin vergleichen. Wir reflektieren die verschiedenen Menschenbilder und werden dazu zuerst ausgewählte Textausschnitte aus den verschiedenen Phasen von Nietzsches Denkweg lesen und diskutieren, um seine Sicht auf den Menschen nachzuvollziehen.
Für den Vergleich mit dem biologischen Menschenbild besprechen wir neben Textausschnitten von Charles Darwin u.a. auch Texte zur Entstehungsproblematik des menschlichen Moralverhaltens anderer Autoren.
Regelmäßige Anwesenheit, das Lesen der bereitgestellten Texte für die jeweilige Sitzung, sowie aktive Mitarbeit und Mitgestaltung (u.a. in Form von Referaten) werden für eine „aktive Teilnahme“ erwartet und sind auch Voraussetzung für andere Leistungsnachweise sowie für das Gelingen des Seminars.

Die Literatur wird angenehmerweise über Stud.IP bereitgestellt.

Anne Christina Thaeder

Modul K Klassikerlektüre

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-30-22-B Nietzsche: Also sprach Zarathustra
Thus spoke Zarathustra

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 IW3 0210 (4 SWS)

Einzeltermine:
Di 18.10.16 12:00 - 14:00 SFG 1020
Di 07.02.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 14.02.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 21.02.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 28.02.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 07.03.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 14.03.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 21.03.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Di 28.03.17 16:00 - 20:00 SpT C3140
Mi 04.10.17 16:00 - 18:00 GW2 B3770

Dieser Klassikerkurs wird aufgrund der Besonderheit des Zarathustra über das Winteresemester 16/17 hinaus fortgesetzt. Die Teilnahme ist freiwillig und kann nicht angerechnet werden. Sollte jemand aus reinem Interesse mitmachen wollen, bitte ich um Kontaktaufnahme unter: thaeder@uni-bremen.de


Mit vereinten Kräften und vielen Augen wollen wir uns an Nietzsches Zarathustra wagen; an das Buch für Alle und Keinen. Ohne Vorkenntnisse ist es mindestens so unverständlich wie faszinierend und vermutlich werden wir uns auch in diesem Seminar nicht auf die „richtige“ Interpretation dieses Klassikers einigen können. Davon möge sich aber keiner abschrecken lassen! Mit oder ohne Vorkenntnisse soll es für alle Interessierten die Möglichkeit geben, ihr Nietzsche-Verständnis durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion dieses Klassikers zu erweitern. Wir wollen uns zusammen die Zeit nehmen, um seine Hauptgedanken (Tod Gottes, Umwertung aller Werte, Übermensch, Wille zur Macht und die ewige Wiederkehr des Gleichen) mithilfe von anderen ausgewählten Schriften und Kommentaren zu verstehen und uns gemeinsam mit Nietzsche fragen, ob dies eigentlich möglich ist.

Echtes Interesse, die Bereitschaft zum intensiven Lesen und zum Diskutieren der Texte sowie aktive Mitarbeit (auch in Form von Referaten) werden von allen Teilnehmenden erwartet. Wir werden ausschließlich mit Texten aus der Kritischen Studienausgabe arbeiten. Die Texte werden über Stud.IP bereitgestellt.

Anne Christina Thaeder
90-30-25-B Gilbert Ryle: Der Begriff des Geistes
Ryle: The concept of mind

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 SFG 2010 (4 SWS)

Neben Wittgenstein und Austin gilt Ryle als ein Hauptvertreter der Ordinary Language Philosophy. Wie Wittgenstein befasste er sich mit Problemen, die sich nach seiner Diagnose aus der Verwechslung grammatischer und logischer Unterscheidungen, sog. Kategorienfehlern, und entsprechenden ungültigen Inferenzen ergeben, die in scheinbar unauflösliche philosophische Verwirrungen führen. Auflösen lassen sich diese Begriffskonflikte nur per Analyse des Gebrauchs dieser Ausdrücke. Die Anwendung dieser sprachphilosophischen Methode auf zentrale Probleme der Philosophie des Geistes und der Handlung findet sich in Der Begriff des Geistes. Insbesondere argumentiert Ryle, dass gängigen Theorien des Geistes eine Verwechslung von Dispositionsausdrücken (für Geistiges und den Bereich des Handelns) mit Ausdrücken für (verborgene mentale) Ereignisse bzw. Ursachen zugrunde liegt und der Geist deshalb „paramechanisch“ als „Gespenst in der Maschine“ konzeptualisiert werden muss, was insbesondere das Leib-Seele-Problem unlösbar erscheinen lässt und zu zahlreichen Zirkeln und Regressen in der Philosophie des Geistes führt.
Teilnahmevoraussetzung ist regelmäßige, gründliche Lektüre der Seminarliteratur und Beteiligung an der Seminardiskussion sowie die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten und Protokollen oder zur Übernahme der Gestaltung einer Sitzung.

Dr. Frank Kannetzky

Modul PS Philosophie der Moral, der Politik und des Rechts (Spezialisierungsmodul Praktische Philosophie)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-30-26-B Mentale Einstellungen und kommunikative Akte
Mental attitudes and communicative acts

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mi 12:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 12.07.17 12:00 - 16:00 SFG 2010

Das Seminar soll eine Einführung und einen Überblick zu modernen Bemühungen um die Klärung fundamentaler Begriffe der Philosophie des Geistes und der Theorie kommunikativer Sprechakte im Rahmen der analytischen Philosophie geben.
Dabei wird an der Differenz zwischen objektivem Zukommen eines Wahrheitswertes und unterschiedlichen subjektiven Einstellungen zum Zukommen eines Wahrheitswertes angeknüpft. Die unterschiedlichen subjektiven Verhältnisse zum objektiven Wahrheitswert drücken sich in unterschiedlichen Arten des Zuschreibens eines solchen in mentalen und kommunikativen Einstellungen und Akten aus.
Hauptgegenstand des Seminars wird die Erörterung und Explikation von Begriffen mentaler und kommunikativer Einstellungen und Akte sowie deren gegenseitige Bezogenheit sein. Im Mittelpunkt werden dabei folgende Arten von mentalen bzw. kommunikativen Einstellungen und Akten stehen:
  • Konstative Einstellungen und Akte (Feststellung, Fürwahrhalten, Glaube, Wissen, Zustimmung, Behauptung etc.),
  • Voluntative Einstellungen und Akte (Wunsch, Absicht, Befürchtung, Versprechen, Drohung, Aufforderung etc.)
  • Axiologische Einstellungen und Akte (mentale und kommunikative Wertungen unterschiedlicher Art, Fürgut-, Fürschlechthalten, Gutheißen, Verdammen etc.).

Darauf aufbauend werden logische Beziehungen zwischen Aussagen über mentale Einstellungen und mentale Akte untersucht. In diesem Zusammenhang wird auch zu erörtern sein, worauf sich mentale Einstellungen und Akte beziehen, was deren Gegenstände sind. Es wird untersucht werden, welche logischen Konsequenzen mit unterschiedlichen Beschreibungsarten (explizite, implizite, de dicto-, de re-Beschreibungen) verbunden sind und in welchem Verhältnis derartige Beschreibungsarten zu Bewusstheit, Dispositionalität und Unbewusstheit von mentalen und kommunikativen Einstellungen und Akten stehen.

Eingebettet in die skizzierten Zusammenhänge wird auf folgende Themen eingegangen werden:
  • Die Theorie der Ethik des Glaubens und die deontologische Glaubensauffassung.
  • Gibt es unaufrichtige mentale Einstellungen oder Akte, ist Selbstbetrug möglich?
  • Die Standardanalyse des Wissens, nach der Wissen als gerechtfertigter wahrer Glaube gilt.
  • Das Gettier-Paradoxon, in dem aufgezeigt wird, dass die Standardanalyse des Wissens auch in Fällen falschen Glaubens und unzutreffender Begründung zu Wissenszuschreibungen kommt.
  • Das Moore-Paradoxon, in dem gezeigt wird, dass aus begrifflichen Gründen nicht Beliebige Sätze behauptet werden können.
  • Aufrichtige und unaufrichtige kommunikative Akte (Lüge und ihre Bewertungen, Offenheit, Irrtum, Manipulation und Betrug, Verlässlichkeit).

Literatur

GETTTIER, E. L.: Is Justified True Belief Knowledge?, in: Griffith 144–146.
GRIFFITH, A. (ed.): Knowledge and Belief, Oxford 1967, 1968, 1973 etc.
IWIN, A. A.: Grundlagen der Logik von Wertungen, Berlin 1975.
KREISER, L./GOTTWALD, S./STELZNER, W. (Hrsg.): Nichtklassische Logik, Berlin 1988, 1991, 181–224.
KUTSCHERA, F. VON: Einführung in die Logik der Normen, Werte und Entscheidungen, Freiburg/München 1973.
LAUX, A./WANSING, H. (eds.): Knowledge and Belief in Philosophy and Artificial Intel-ligence, Berlin 1995.
LENZEN, W.: Glauben, Wissen und Wahrscheinlichkeit, Wien/New York 1980.
PHILIPP, P.: Logisch-philosophische Untersuchungen, Berlin/New York 1998.
SCHOPENHAUER, A.: 1864/2012, Die Kunst, Recht zu behalten. Eristische Dialektik, Zürich 2012)
SEARLE, J. R.: Sprechakte, Frankfurt a.M. 1971.
STELZNER, W.: Die Logik der Zustimmung. Historische und systematische Perspektiven epistemischer Logik. Mentis-Verlag: Paderborn 2013.

Prof. Dr. Werner Stelzner
09-30-54-A Der eindimensionale Mensch (Herbert Marcuse)
The One-Dimensional Man (Herbert Marcuse)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 1020 (2 SWS)

„Die kritische Analyse dieser Gesellschaft bedarf neuer Kategorien: moralischer, politischer und ästhetischer. [...] Die Kategorie der Obszönität wird als Einleitung dienen. Diese Gesellschaft ist insofern obszön, als sie einen erstickenden Überfluß an Waren produziert und schamlos zur Schau stellt, während sie draußen ihre Opfer der Lebenschancen beraubt; obszön, weil sie sich und ihre Mülleimer vollstopft, während sie die kärglichen Nahrungsmittel in den Gebieten ihrer Aggression vergiftet und niederbrennt; obszön in den Worten und dem Lächeln ihrer Politiker und Unterhalter; in ihren Gebeten, ihrer Ignoranz und in der Weisheit ihrer gehüteten Intellektuellen.“
In dieser programmatischen These aus seinem Versuch über die Befreiung (1969) bringt Herbert Marcuse einen Grundgedanken auf den Punkt, der in seinen Hauptwerken Triebstruktur und Gesellschaft (1955) und Der eindimensionale Mensch (1964) ausgeführt wird.
Im Seminar werden diese drei Werke Marcuses gemeinsam durchgearbeitet.

Teilnahmevoraussetzung ist die kontinuierliche Mitarbeit in den Seminarsitzungen, regelmäßige Lektüre zur Vorbereitung der Seminarsitzungen und die Bereitschaft zur Übernahme einer Präsentation zwecks Einführung in einen Textabschnitt.

Erwartet wird, dass jede_r Teilnehmer_in die mit * versehenen Bücher besitzt, die im Stud.IP bereitstehenden Texte herunterlädt und in jeder Sitzung die Texte gelesen und vor sich liegen hat.

Für den Erwerb eines Leistungsnachweises ist je nach Modul, für das dieses Seminar verwendet werden soll, eine mündliche Prüfung oder Klausur oder schriftliche Hausarbeit bis spätestens 15.09.2017 erforderlich.
Näheres ist in den Modulbeschreibungen nachzulesen (http://www.philosophie.uni-bremen.de/fileadmin/redak_philo/Bachelor_2011_12/BA-Philosophie-Modulbeschreibungen-11-07-11.pdf).

Textgrundlage

Quellentexte:

Im Stud.IP herunterzuladen:
Marcuse, Herbert (1955), Triebstruktur und Gesellschaft. Ein philosophischer Beitrag zu Sigmund Freud, Frankfurt/M: Suhrkamp (Eros and Civilization) [Auszüge – im Stud.IP herunterzuladen]
Marcuse, Herbert (1965), Repressive Toleranz, in: Wolff/Moore/Marcuse, Kritik der reinen Toleranz, Frankfurt/M.: Suhrkamp, 1966, S. 93-128.

Anzuschaffen:
* Marcuse, Herbert (1964), Der eindimensionale Mensch. Studien zur Ideologie der fortgeschrittenen Industriegesellschaft (The One-Dimensional Man. Studies in the Ideology of Advanced Industrial Society).
* Marcuse, Herbert (1969), Versuch über die Befreiung (An Essay on Liberation)

Prof. Dr. Georg Mohr
09-30-59-A Das Böse denken; am Beispiel Adolf Eichmann
Evil in modern thought
INFO: 28 SWS als Blockseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 SFG 1080 GW1 A0150 SFG 2020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 16:30 - 18:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum )
Fr 19.05.17 14:00 - 18:00 SFG 0150
Fr 19.05.17 16:00 - 19:00 SuUB 4320 (Studio II Medienraum )
Fr 28.07.17 15:00 - 17:00 SFG 0140
Fr 18.08.17 15:00 - 17:00 SFG 2060

Das Erdbeben von Lissabon 1755 ist eine der verheerendste Naturkatastrophen in der Geschichte Europas. Zwischen 30.000 und 100.000 Menschen fielen ihm zum Opfer. Susan Neiman nimmt die Gewissheiten erschütternde Naturkatastrophe zum Ausgangspunkt ihrer philosophiehistorischen Rekonstruktion der Versuche, das Böse zu denken. Den einen Pol bilden Philosophen (Neiman nennt u.a. Kant, Hegel und Marx), die dem Bösen in gewisser Weise einen Sinn verliehen haben: Es sei nicht nur möglich, das Böse zu verstehen, es sei auch moralisch geboten, denn was wir verstehen, können wir bekämpfen. Am anderen Pol verortet sind u.a. Voltaire, Hume und Schopenhauer, die scharf gegen Versuche polemisieren, das Böse zu bannen, indem man es auf den Begriff bringt. Man müsse eher die Philosophie aufgeben, schreibt Voltaire sinngemäß, als den Versuch zu machen, eine Welt zu erklären, in der unschuldige Kinder in den Armen ihrer Mütter sterben. Im ersten Block des Seminars werden wir uns mit philosophischen Versuchen beschäftigen, das Böse begrifflich zu fassen. Der maßgebliche Text ist Susan Neimans Buch Das Böse denken. Eine andere Geschichte der Philosophie, den wir im Verbund mit einigen von ihr behandelten Primärtexten lesen.
In der ersten Seminarhälfte geht es darum, grobe philosophiehistorische Linien nachzuzeichnen, in der zweiten geht es anhand einer exemplarischen Kontroverse ins Detail. 1961 wurde Adolf Eichmann, einer der Organisatoren der Shoah, von einem israelischen Gericht zum Tode verurteilt. Hannah Arendt hat in ihrer Reportage Eichmann in Jerusalem die sprichwörtlich gewordene These von der „Banalität des Bösen“ formuliert: Eichmann sei „von einer empörenden Dummheit“ und die Nazis eben keine Dämonen, sondern zu großen Teilen moralisch indifferente Bürokraten und Mitläufer gewesen. Die Idee einer Banalität des Bösen kann exemplarisch für einen bestimmten Strang des Denkens über das Böse nach Auschwitz stehen. Wir werden uns mit Arendts These und ihren Kontrahenten – vor allem mit der 2014 erschienenen Studie der Historikerin Bettina Stagneth – auseinandersetzen.

Literatur:

Susan Neiman: Das Böse denken. Eine andere Geschichte der Philosophie. Frankfurt/M. 2004.

Hannah Arendt: Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen. Frankfurt/M. 1964.

Bettina Stangneth: Eichmann vor Jerusalem. Das unbehelligte Leben eines Massenmörders. Reinbek 2014

Benjamin Moldenhauer

Modul TS Philosophie der Naturwissenschaften (Spezialisierungsmodul Theoretische Philosophie)

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-30-62-A Philosophie der Zeit
Philosophy of Time

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW1-HS H1000 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 31.05.17 10:00 - 12:00 GW1-HS H1000

Zeit ist eine fundamentale Dimension, in der wir uns sowohl als biologisch-physikalische wie auch als geistige Wesen bewegen. Zeit durchzieht unser Dasein in verschiedenen Erscheinungsformen – unter anderem als physikalische Zeit, als wahrgenommene Zeit, als gesellschaftlich-intersubjektive Zeit und als historische Zeit. Dementsprechend war und ist das Thema Zeit immer wieder der Gegenstand von grundlegenden Diskussionen in unterschiedlichen philosophischen Teildisziplinen – von Metaphysik über Wissenschaftsphilosophie und die Philosophie des Geistes bis hin zu Philosophiegeschichtsschreibung und Ethik.
Dieser Kurs bietet eine Einführung in die zeitspezifischen Fragestellungen dieser verschiedenen philosophischen Teildisziplinen und beleuchtet wichtige Querverbindungen. Behandelt wird u.a.: die Existenz von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; die Möglichkeit von Zeitreisen; die Konstitution unseres Zeitbewusstseins und dessen mögliche neurophysiologische Gegenstücke; zeitliche Vorurteile in unserer Lebensführung ("lieber heut' als morgen"); Verantwortung gegenüber zukünftigen und vergangenen Generationen.

Lernziele:

Am Ende des Seminars sind die Studierenden in der Lage, verschiedene Begriffe und Theorien von Zeit zu beschreiben und zu vergleichen (physikalische Zeit, wahrgenommene Zeit, historische Zeit, …). Sie kennen die damit verbundenen zentralen Fragestellungen und Probleme unterschiedlicher Bereiche der Philosophie – insbesondere der Metaphysik, Wissenschaftsphilosophie, der Philosophie des Geistes, der Ethik und der Geschichtsschreibung der Philosophie. Die Studierenden sind befähigt, die Auswirkungen dieser Probleme in breiteren wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Kontexten kritisch zu diskutieren und zu bewerten.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-30-63-A Das Unendliche
The Infinite

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 SFG 1020 (2 SWS)

Kaum etwas in der Philosophie ist so alt wie die Faszination für das Unendliche und die Bemühungen, es begrifflich zu fassen. Bereits der erste abendländische Philosoph, von dem uns Textfragmente überliefert sind (Anaximander), spricht über das Unendliche (to apeiron) im Sinne einer unerschöpflichen Natur.
In der ersten Hälfte des Seminars werden wir gemeinsam anhand des Unendlichkeitsbegriffs einen Streifzug durch die Geschichte der abendländischen Philosophie unternehmen. Diskutiert werden u.a. die Positionen von Aristoteles, Leibniz und Kant. Die zweite Hälfte des Kurses widmet sich dann dem 20. Jahrhundert und zwar sowohl in philosophischer wie auch mathematischer Hinsicht. Auf philosophischer Seite werden wir u.a. die Unterscheidung zwischen "sagen" und "zeigen" bei Wittgenstein behandeln; auf mathematischer Seite u.a. die transfinite Mengenlehre und den Gödelschen Unvollständigkeitssatz. (NB: Es werden keine spezifischen Kenntnisse in formaler Logik und Mengenlehre vorausgesetzt.)
Die Textgrundlage für den gesamten Kurs bildet das Buch "The Infinite" von A.W. Moore (Routledge, 2.Aufl., 2001).

Lernziel

Ziel der Veranstaltung ist es, die Studierenden für unterschiedliche Unendlichkeitsbegriffe zu sensibilisieren und für die unterschiedlichen Problemstellungen die sich in philosophischen und auch mathematischen Kontexten entwickelt haben.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-30-64-A Sprachen des Denkens - Einführung in die Symbolisierung geistiger Prozesse
Languages of Thought - Introduction to the Symbolization of Mental Processes

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Di 11.04.17 18:00 - 20:00 SFG 3190
Fr 16.06.17 14:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 17.06.17 10:00 - 15:00 SFG 3190
Fr 23.06.17 14:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 24.06.17 10:00 - 15:00 SFG 3190
Fr 07.07.17 14:00 - 19:00 SFG 3190
Sa 08.07.17 10:00 - 15:00 SFG 3190

Diese Veranstaltung bietet einen Überblick über Versuche, eine symbolische Darstellungsform mentaler Prozesse zu etablieren – oder, wie man es auch nennen könnte: eine Begriffsschrift des Mentalen. Der erste Teil der Veranstaltung widmet sich historischer Schlüsseltexte aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert von Boole, Frege, Carnap und Turing. Im zweiten Teil wenden wir uns neueren Autoren aus der Philosophie des Geistes und auch aus dem Grenzbereich zwischen Philosophie und Kognitionswissenschaften zu. Behandelt werden Fragen zu den Themen "Computer und Denken", "Bewusstsein und Denken", "(Neuro-)Phänomenologie des Denkens" und "Biologie des Denkens". Hierzu werden wir u.a. Texte von Searle, Dretske, Chalmers, Marbach und Hacker diskutieren.

Lernziele:

Die Studierende sind im Anschluss an die Veranstaltung in der Lage, verschiedene Ansätze zur Symbolisierung geistiger Prozesse zu benennen und kritisch zu bewerten.

Prof. Dr. Norman Sieroka

Modul AM Abschlussmodul

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-30-22-C Bachelorabschlussseminar
BA-Thesis - Writing class

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1020 (2 SWS)

Seminar zur Besprechung von Abschlussarbeiten und Studienausgangsphase. Regelmäßige Anwesenheit und die Bereitschaft, die eigene Arbeit vorzustellen und eigene und fremde Arbeiten zu diskutieren, sind zwingende Teilnahmevoraussetzungen.

Dr. Frank Kannetzky

Philosophisches Forschen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-30-23-D Doktorandenkolloquium Philosophie
Colloquium for Postgraduates in Philosophy

Seminar

Das Doktorandenkolloquium des Instituts für Philosophie tagt regelmäßig alle 2 Wochen und ist für alle Promovierenden der Philosophie geöffnet. Im Rahmen dieses Kolloquiums sollen die Doktoranden unter Betreuung von Professoren des Instituts ihre Doktorarbeiten, einzelne Kapitel daraus bzw. die jeweils aktuellen thematischen Schwierigkeiten und Fragen vorstellen und in Seminarform gemeinsam kritisch diskutieren. Das Kolloquium fungiert als Raum für den Austausch über arbeitsorganisatorische und inhaltliche Problematiken. Dabei kommen philosophische Themen von der Philosophie der Physik über Ethik und Filmtheorie bis zur Politischen Philosophie zum Tragen.

Felix Engel

General Studies

Studierende der Philosophie können ALLE Veranstaltungen der Philosophie als General-Studies-Veranstaltungen besuchen. Auf folgende Veranstaltungen möchten wir Sie besonders aufmerksam machen.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-57-6-M5 Lebensräume

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 18:00 Externer Ort: Science Centrum Botanika (6 SWS)

Einzeltermine:
Mo 03.04.17 14:00 - 18:00 Science Centrum Botanika

Die Veranstaltung findet in den Veranstaltungsräumen des Science Centrum Botanika statt.

Das Projekt „Lebensräume“ ist eine sechsstündige Veranstaltung im Rahmen der Senioren-Universität. Die Veranstaltung findet von 12.00 – 17.30 Uhr in den Räumen der Botanika statt. Es wird zwischendurch eine Pause für ein (gemeinsames?) Mittagessen geben.

Ausgangspunkt dieses Projektes sind zunächst die fünf Weißhandgibbons, eine aussterbende Affenart, die jüngst in die Botanik eingezogen sind.

Fragestellungen:
Warum sterben Weißhandgibbons aus? Wo ist ihr Lebensraum? Wo gibt es Zusammenhänge von Ökonomie und Ökologie? Und schließlich die philosophische Überlegung: „Wie gehen wir mit Tieren um?“. Hier hat mich in letzter Zeit ein Buch von Richard David Precht angeregt, tiefer über das Verhältnis Mensch-Tier nachzudenken.
Aber auch die anerkannteste Primatenforscherin Jane Goodell hat viel dazu beigetragen, Primaten kennen und respektieren zu lernen. Respekt vor der Kreatur, das ist ein Thema, was sich durch die Veranstaltung ziehen wird.

Ein weiterer Aspekt des Projektes ist eine ganz praktische Überlegung: wie würden wir gerne im Alter sitzen? Wie also könnte man für die Botanika bewegliche Sitzgelegenheiten konzipieren, (die später vor den Gehegen der Gibbons aufgestellt werden sollen), die auch für hochaltrige Menschen zu nutzen sind? Hier nun ist Ingenieursarbeit gefragt, aber auch Kreativität und ein wacher Verstand, der ganz neue Möglichkeiten des Sitzens entwirft.

Die Veranstaltung wird sich mit der Didaktik des „forschendes Lernens“ – das nun wieder Einzug in die Lehrpläne der Universitäten hält - nicht nur in der Theorie befassen, sondern sie auch praktisch forschend umsetzen. Für diese Forschung wird es Hilfestellungen geben, Anleitungen, Wegweiser.

Ein weiteres Thema in der Vermittlung der Inhalte wird die multimediale Präsentation sein. Es wird also nicht nur das trockene Wort sein, welches Inhalte präsentiert, sondern eine mediale Vielfalt genutzt, die zur Annäherung an das Thema einlädt. Alle Teilnehmer werden hierfür in Kleingruppen angeleitet, ihre Forschungsergebnisse medial und schließlich auch in einem blog zu präsentieren. Auch hier werden die einzelnen Kleingruppen engmaschig betreut und angeleitet.

Das Thema Kommunikation innerhalb des Projektes wird sehr groß geschrieben. Jugendliche Studenten nutzen Veranstaltungen auch als soziale Treffpunkte. Das Projekt im Rahmen der Senioren-Universität wird daher beginnen mit einem „Speed-Dating“ – aber mit der Idee, wissenschaftliche Interessen und die Bildungs-Hintergründe der TeilnehmerInnen untereinander bekannt zu machen, zu kommunizieren um in einem zweiten Schritt miteinander in Arbeitsgruppen arbeiten zu können.

Eine medienkundige Hilfskraft wird das Projekt die gesamte Zeit aktiv und begeistert begleiten.

Monika Thiele
09-57-6-MGS Alter-Krankheit-Lebenskunst (Film und Philosophie)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 RSG 2060 (Aufenthaltsraum) (4 SWS)
Monika Thiele

Religion Fachwissenschaften/Fachdidaktik, M.Ed.

Modul FD2 Grund Fachdidaktik 2

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-Med-2-MFD2/2 Begleitveranstaltung Praxissemester (Grundschule)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 24.02.17 10:00 - 16:00 SpT C6240
Fr 03.03.17 10:00 - 16:00 SpT C6240
Fr 17.03.17 10:00 - 16:00 SpT C6240
Fr 09.06.17 10:00 - 17:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 1

Termine nach Vereinbarung mit Frau Zager (2 SWS)

Antje Zager

Modul FD2 Gym Fachdidaktik 2

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-Med-2-MFD2 Begleitveranstaltung Praxissemester Gymnasium/Oberschule

Seminar

Einzeltermine:
Di 07.03.17 16:00 - 20:00 SFG 1080
Di 04.04.17 16:00 - 20:00 SFG 2040
Di 02.05.17 16:00 - 20:00 SFG 2040
Di 16.05.17 16:00 - 20:00 SFG 2040
Di 30.05.17 16:00 - 20:00 SFG 2040
Di 13.06.17 16:00 - 20:00 SFG 2040
Di 27.06.17 16:00 - 20:00 SFG 2040

2 SWS

Lea Oetting

Modul FD3 Fachdidaktik 3 Gym

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-Med-4-MFD3 Werteorientierung im Religions- und Ethikunterricht

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 1080 (2 SWS)
Eva-Maria Kenngott

Modul FD3 Fachdidaktik 3 Grund gF

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-Med-4-MFD3/2 Leben und Tod

Seminar

Einzeltermine:
Mo 10.04.17 - Di 11.04.17 (Mo, Di) 10:00 - 17:00 SpT C6240
Fr 12.05.17 09:00 - 18:00 Messe Bremen
Fr 19.05.17 12:00 - 14:00 SpT C6240

Veranstaltung zusammen mit der RPM (Religionspädagogische Medienstelle) der Bremische Evangelischen Kirche
Termine nach Vereinbarung mit Frau Zager (2 SWS)

Antje Zager

Modul MA Gym: Masterabschlussmodul

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-Med-4-MMA Masterabschlussmodul (Gymnasium/Oberschule und Grundschule großes Fach)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SpT C6240 SFG 1010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 15.06.17 16:00 - 20:00 SpT C6240
Do 22.06.17 16:00 - 20:00 SpT C6240
Eva-Maria Kenngott

Modul MA Grund gF: Masterabschlussmodul

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-Med-4-MMA Masterabschlussmodul (Gymnasium/Oberschule und Grundschule großes Fach)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SpT C6240 SFG 1010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 15.06.17 16:00 - 20:00 SpT C6240
Do 22.06.17 16:00 - 20:00 SpT C6240
Eva-Maria Kenngott

Modul 7b Grund gF Bildung -Religion-Gesellschaft

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M7/2 Religionsunterricht beobachten und analysieren - Gruppe A

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)
Eva-Maria Kenngott
09-54-4-M7/3 Religionsunterricht beobachten und analysieren - Gruppe B

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)
Eva-Maria Kenngott
09-54-Med-4-M7 N.N.

Seminar

Blöcke nach Vereinbarung mit Frau Zager (2 SWS)

Antje Zager

Religionswissenschaft, B.A.

Modul 1 Einführung in die Religionswissenschaft / Religionswissenschaftliche Theoriebildung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-M1 Einführung in die Religionswissenschaft II

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 1020 (2 SWS)
Petra Klug

Modul 2 Literaturen der Religionen I

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-M2 Der Qurʾān - Historisch-kritische Lektüren

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 SFG 1010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 26.06.17 10:00 - 12:00 SpT C4180

Der Qurʾān (Koran) ist eine Offenbarungsschrift, d.h. nach islamischer Lehre Gottes Rede, die über den Engel Gabriel innerhalb von zwei Jahrzehnten (609-632) dem Propheten Muḥammad im Wortlaut übermittelt wurde. Die theologische Auslegung des Qurʾān, der tafsīr (w. Erklärung), begann etwa 100 Jahre nach dem Tode des Propheten; einige wesentliche Merkmale des tafsīr sind zum Beispiel die Generalisierung koranischer Verse durch Analogiebildung, die Untersuchung des Offenbarungskontextes (asbāb an-nuzūl = Gründe der Herabsendungen) und die Gewichtung scheinbar einander widersprechender Aussagen. Dieses Seminar führt ein in die Beschäftigung mit dem Qurʾān seitens der westlichen Islamwissenschaft, deren Ansätze darauf zielen, in einer historischen Lesart Alternativen zur Erschließung des Offenbarungskontextes zu entwickeln. Dabei kann unterschieden werden zwischen der klassischen Islamwissenschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die neben den asbāb an-nuzūl auch außerkoranische Einflüsse aus vorislamischer Zeit oder durch Judentum und Christentum einbezog, und verschiedenen seit dem Ende des 20. Jahrhunderts entwickelten Ansätzen, die teils in radikaler Weise die (Heils-)Geschichte der Offenbarung neu deuten. Die akademische Debatte findet mit Beginn des 21. Jahrhunderts in einem von religionspolitischen Faktoren zunehmend geprägten gesellschaftlichen Umfeld statt. Die Einschätzung der verschiedenen Thesen zur Entstehung des Qurʾān wird eine Berücksichtigung dieser Diskussionen erfordern. In drei Schritten sollen im Laufe des Semesters (1) Vorgehensweise und Probleme der Interpretation und Übersetzung aus dem Arabischen thematisiert, (2) Fragen der Herangehensweise und Methode moderner Qurʾān-Lektüren erörtert und (3) verschiedene Ansätze der Historisierung des Qurʾān untersucht werden. Nicht beabsichtigt ist eine allgemeine Einführung in die ,wichtigen‘ Passagen des Qurʾān; einzelne Textbeispiele werden aber vorgestellt, dazu auf weiterführende Literatur verwiesen. In den ersten beiden Sitzungen wird auf die zu verwendende Übersetzung eingegangen, eine eigene Anschaffung wird empfohlen.

Dr. Tilman Hannemann

Modul 2 Grund gF Bibelwissenschaften I: Grundkurs Altes und Neues Testament

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M2/4 Einführung in das Neue Testament

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 FVG M0160 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 04.05.17 18:00 - 19:30 SFG 2080
Dr. Gabriele Richter

Modul 2 Grund kF Bibelwissenschaften I: Grundkurs Altes und Neues Testament

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M2/4 Einführung in das Neue Testament

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 FVG M0160 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 04.05.17 18:00 - 19:30 SFG 2080
Dr. Gabriele Richter

Modul 2 Gym Bibelwissenschaften I: Griechisch und Griechisch-Lektüre

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-M2/2 Griechisch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 2010 (2 SWS)
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 B1216 (2 SWS)

Teil 2 der Einführung in das neutestamentliche Koine-Griechisch

Friedhelm Blüthner

Modul 3 Einführung in religiöse Traditionen und vergleichende RW

Für Modul 3 werden im 1. Studienjahr sowohl im nicht-schulischen Studiengang (Profil- und Komplementärfach) als auch im schulischen Studiengang (Gymnasium/Oberschule und Grundschule großes Fach) 2 Einführungsveranstaltungen und 1 komparatistische Veranstaltung verlangt. Da im Sommersemester keine Einführungsveranstaltungen angeboten werden, empfiehlt es sich, 2 Einführungsveranstaltungen im Wintersemester zu besuchen.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-M3 Der Religionsbegriff in der Moderne

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 1020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 28.06.17 12:00 - 14:00 SFG 0150

Der vergleichende Zugang zu religiösen Daten erfordert grundsätzlich eine Reflexion der eigenen Begrifflichkeit, wobei analytische Eingrenzungen und das alltägliche Verständnis von „Religion“ unterschieden werden. In dieser Veranstaltung werden die Grundlagen der Alltagsdimension in ihrer historischen Bedingtheit thematisiert. Der Religionsbegriff erfuhr in der Moderne umfassende Transformationen, die zum einen theologiegeschichtlich aus den Einflüssen der Aufklärung herrühren, zum anderen mit den Umstand zu tun haben, dass im 19. Jahrhundert damit begonnen wurde, „Religion“ im öffentlichen und akademischen Raum unter dem Einfluss von Naturwissenschaft, vergleichender Religionsgeschichte und außereuropäischen Religionen mit neuen Inhalten zu versehen. Die Veranstaltung beschäftigt sich mit den letzteren Vorgängen, aus denen heraus Konzepte wie „religiöse Erfahrung“, Magie und Mystik sowie „Weltreligionen“ hervorgegangen sind. Die Erklärung religiöser Körperprozesse – etwa Visionen, Prophetie, übersinnliche Wahrnehmung, Heilung – in wissenschaftlichen Deutungsrahmen erzeugte Plausibilitäten, Legitimationen und Pathologisierungen, die in einem Erfahrungszentrismus bei der vergleichenden Untersuchung von Religion mündeten. So beruht etwa die Historisierung von Magie und Mystik als universale kulturelle Ausdrucksformen von Religion auf diesem Erfahrungszentrismus. Über die Eingrenzung von Weltreligionen und ihre inhaltliche Bestimmung entwickelten sich weitere Kategorien von „Religion“, die parallel mit dem evolutionistischen Weltbild des 19. Jahrhunderts in Einklang gebracht werden. Im 20. Jahrhundert werden diese Vorgaben u.a. in Teilen der (Para-)Psychologie und in der Spiritualität der 68er-Bewegung aufgegriffen. Im Vordergrund der Lektüre stehen einzelne Teilstudien – etwa zu diskursiven Rahmungen von Visionen oder zur religiösen Praxis in der Psychotherapie – sowie Beispieltexte. Prüfungs- und Studienleistungen werden in der ersten und zweiten Sitzung abgesprochen.

Dr. Tilman Hannemann
09-54-2-M3/2 Religionsethnologie als vergleichende Religionswissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SpT C4180 (2 SWS)

Ethnologie bzw. Kultur- oder Sozialanthropologie erforschen und vergleichen ‚fremde Völker‘ (‚Völkerkunde‘), ihre Kulturen und Religionen in ihren ‚Verschiedenheiten‘. Herangehensweise und Programm der Ethnologie haben sich in den letzten 130 Jahren stark verändert. Das gilt für die Definition des Forschungsgegenstands ebenso wie für die angewandten Methoden und das Selbstverständnis des Fachs. So ist heute bspw. die (Religions-)Ethnologie in der eigenen Gesellschaft zu einem wichtigen Zweig der Religionswissenschaft geworden, und die aus der Ethnologie übernommene Methode der teilnehmenden Beobachtung hat sich als ertragreich für religionswissenschaftliche Fragestellungen erwiesen. – Wir lesen und diskutieren im Seminar klassische wie auch neuere religionsethnologische Texte und vollziehen so diese Entwicklungen nach.
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende aus den Studiengängen BA Religionswissenschaft Profilfach und Komplementärfach.

Prüfungsleistungen und -formen nach Absprache.
Die Literatur wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben.

Dr. Hans-Ludwig Frese

Modul 3 Grund gF Einführung in religiöse Traditionen und vergleichende Religionswissenschaft

Für Modul 3 werden im 1. Studienjahr sowohl im nicht-schulischen Studiengang (Profil- und Komplementärfach) als auch im schulischen Studiengang (Gymnasium/Oberschule und Grundschule großes Fach) 2 Einführungsveranstaltungen und 1 komparatistische Veranstaltung verlangt. Da im Sommersemester keine Einführungsveranstaltungen angeboten werden, empfiehlt es sich, 2 Einführungsveranstaltungen im Wintersemester zu besuchen.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-M3/3 Schöpfung - Gruppe A

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SFG 1010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 17.06.17 09:00 - 12:00 SFG 0150
Do 29.06.17 14:00 - 15:00 SpT C3140
Mo 16.10.17 08:00 - 10:00 SpT C4180
Dr. Gabriele Richter
09-54-2-M3/4 Schöpfung - Gruppe B

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GRA4 A0110 GW2 B2900 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 05.05.17 14:00 - 15:30 SFG 1020
Mo 16.10.17 08:00 - 10:00 SpT C4180
Dr. Gabriele Richter

Modul 3 Gym Einführung in religiöse Traditionen und vergleichende Religionswissenschaft

Für Modul 3 werden im 1. Studienjahr sowohl im nicht-schulischen Studiengang (Profil- und Komplementärfach) als auch im schulischen Studiengang (Gymnasium/Oberschule und Grundschule großes Fach) 2 Einführungsveranstaltungen und 1 komparatistische Veranstaltung verlangt. Da im Sommersemester keine Einführungsveranstaltungen angeboten werden, empfiehlt es sich, 2 Einführungsveranstaltungen im Wintersemester zu besuchen.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-M3/3 Schöpfung - Gruppe A

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SFG 1010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 17.06.17 09:00 - 12:00 SFG 0150
Do 29.06.17 14:00 - 15:00 SpT C3140
Mo 16.10.17 08:00 - 10:00 SpT C4180
Dr. Gabriele Richter
09-54-2-M3/4 Schöpfung - Gruppe B

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GRA4 A0110 GW2 B2900 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 05.05.17 14:00 - 15:30 SFG 1020
Mo 16.10.17 08:00 - 10:00 SpT C4180
Dr. Gabriele Richter

Modul 4 Literaturen der Religionen II

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M4 Satan, Mephisto, Luzifer: Analyse visueller Teufelsdarstellungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 1080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 21.06.17 10:00 - 12:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.

Die Vorstellungen und Assoziationen, die heute in Verbindung mit dem Teufel auftauchen, sind keineswegs nur durch Texte (sei es die Bibel, seien es Märchen und Geschichten der Romantik) geprägt. Bilder vom Teufel treten, in unserer heutigen stark mediatisierten Gesellschaft vielleicht mehr als jemals, eben als solche auf: Als Bilder. Im Seminar werden wir visuelle Darstellungen des Teufels analysieren, sowohl in Form von nicht-bewegten Bildern als auch in Filmen und Werbeclips. Dabei werden Methoden der Bildanalyse und der Film- und Fernsehanalyse vorgestellt und eingeübt.

Hannah Grünenthal, M.A.

Modul 4 Gym Bibelwissenschaften II: Exegese des Alten und Neuen Testaments

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M4/2 Exegese Neues Testament - Gruppe A

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SFG 2070 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 27.06.17 18:00 - 20:00 SFG 2070
Dr. Gabriele Richter
09-54-4-M4/3 Exegese Neues Testament - Gruppe B

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW1 C1070 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 30.06.17 14:00 - 16:00 SFG 1020
Dr. Gabriele Richter

Modul 5 Europäische Religionsgeschichte I

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M5 Wahrnehmungsräume in der Religionsgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SFG 1080 (2 SWS)

Wie wird Religion wahrgenommen und wie werden religiöse Wahrnehmungen als solche gestaltet und vermittelt? Ein Konzept für die Untersuchung solcher Fragen gibt es seit einigen Jahren mit den Wahrnehmungsräumen. Der Wahrnehmungsraum bezeichnet innerhalb der Religionsästhetik ein Ensemble von Medien, Narrativen und/oder Diskursen, in denen religiöse Inhalte programmatisch aufbereitet, Aufmerksamkeit und Rezeption der Zielgruppen kalibriert und auf diese Weise Plausibilitäten erzeugt werden. Die theoretische Reflexion solcher Wahrnehmungsräume bildet seit der Frühen Neuzeit einen wichtigen Teilbereich Europäischer Religionsgeschichte und mündet im 18. Jahrhundert in die so genannte Anschauungspädagogik. Im Seminar untersuchen wir nach einer theoretischen Einführung in das Konzept der Wahrnehmungsräume beispielhaft die Vermittlung des Transzendenten, den pädagogischen Einsatz des Salomonischen Tempels im Pietismus, die Untersuchung der Seele im mesmeristischen Labor und den Aufbau von Gärten in der Epoche der Aufklärung. Zu dem letzteren Thema ist im Juni eine Exkursion in den Freimaurergarten in Louisenlund (Schleswig-Holstein) vorgesehen. Die Teilnahme an der Exkursion ist verbindlich für das Seminar. Zum einen kann hier die konkrete Anschauung und aktive Entzifferung symbolischer Vermittlungsebenen eingeübt werden; darüber hinaus geht es in Louisenlund auch um sehr praktische Fragen hinsichtlich der Rekonstruktion und Aktualisierung einer wenig bekannten und schwer zugänglichen Vergangenheit, die sich generell für viele Erinnerungsorte stellen.

Dr. Tilman Hannemann
09-54-4-M5/2 Religion des Dritten Reiches

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1040 (2 SWS)

Im General Studies-Bereich offen für alle Studierenden.

Die 12 Jahre nationalsozialistischer Herrschaft 1933-1945 bilden einen tiefen Einschnitt in der Geschichte und der Religionsgeschichte der Welt, Europas, Deutschlands, gleichzeitig muss man sie verstehen als einen Teil der Epoche von der „Urkatastrophe“ des Ersten Weltkriegs bis zur Mai-Revolution 1968. Tief verwurzelt in den kulturellen und religiösen Traditionen konnten sie doch die Konventionen von Kultur, Politik und Religion umstürzen.
In der Vorlesung werden die neue Heilsgeschichte (Das Heilige, Das Dritte Reich, Messias) behandelt, dann die kultische Dimension im Kult der Helden und Männer, des Führers, der Reichsparteitage, schließlich, wie die Religionen sich selbst revolutionierten: der Antisemitismus, die Kirchen nach dem Diktator-Prinzip und die Stellung der Bekennenden Kirche, die nationale Teil-Kirche der katholischen Weltkirche. Die Frage, wie eine abgrundtiefe Bosheit akzeptiert, ja begeistert getragen werden konnte und welche Rolle die Religion dabei als Begründung (und kaum widerständig) spielte, wird eine durchgängige Frage bilden.
Religionswissenschaftlich stellt die Religionsgeschichte des Dritten Reiches eine besondere Herausforderung dar: Ist die Religionswissenschaft in der Lage, Religion so zu beschreiben, dass die Weltanschauung des Nationalsozialismus in ihren kultischen Formen, ihrem religiösen Anspruch und ihrer Konkurrenz zu und Herkunft aus Christentum und Judentum angemessen bewertet wird? Worin liegt die Andersheit der Religion(en)?

Zur Einführung: Kurt Nowak: Geschichte des Christentums in Deutschland. Religion, Politik und Gesellschaft vom Ende der Aufklärung bis zur Mitte des 20. Jh., München 1995. - Vorzügliche Einführung: Monika Neugebauer-Wölk: Esoterik und Neuzeit. Überlegungen zur historischen Tiefenstruktur religiösen Denkens im NS. In: Zeitenblicke 5(2006), Nr. 1 (04.04.2006) URL: http://www.zeitenblicke.de/2006/1/Neugebauerwoelk (20.2.2007)
Joachim Mehlhausen: Nationalsozialismus und Kirchen. Theologische Realenzyklopädie 24(1994), 43-78.

Christoph Auffarth
09-54-4-M5/4 Blockseminar "Existentielle Trauer - säkulare und religiöse Hoffnungen"

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Fr 05.05.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 06.05.17 10:00 - 16:00 SFG 1010
Fr 16.06.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 17.06.17 10:00 - 16:00 SFG 1080

Im General Studies-Bereich offen für alle Studierenden.

Die Konfrontation mit Leiden und Sterben, die Auseinandersetzung mit Verlusten, welche als Bedrohung für das eigene Leben oder für das Wohlbefinden wahrgenommen werden, stellt nicht nur ein ubiquitäres Phänomen dar, sondern hat auch durch den Hintergrund unterschiedlicher soziokultureller Traditionen dazu geführt, dass die Reaktionen der Betroffenen sehr unterschiedlich ausfallen.
Im Seminar soll über den Einfluss unterschiedlicher Weltanschauungen auf den Umgang mit existenziellen Fragen – mit dem Schwerpunkt der Trauer – gearbeitet werden. Existenzielle Fragen, also Fragen nach dem Sinn des Lebens respektive von Tod, Krankheit, Alter und Leid begegnen dem Seelsorger und Therapeuten nicht selten im Rahmen von Beratung und psychotherapeutischer Interventionen, und die Auseinandersetzung damit kann bei Betroffenen eine Krise auslösen oder Quelle von Hoffnung sein. Häufig wird eine Auseinandersetzung mit diesen Themen so lange vermieden, bis sie für den Betroffenen selbst zum nicht mehr zu verdrängenden Thema werden.
Im Seminar werden wir uns mit dem Thema Trauer aus christlicher, islamischer, konfessionsloser/agnostischer/atheistischer Sicht sowie aus den Perspektiven östlicher religiöser Traditionen beschäftigen und diskutieren.

Prof. Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser
09-54-4-M6/3 Religion im Museum: Theorie und Praxis anhand einer Ausstellung zur religiösen Landschaft

Seminar

Einzeltermine:
Mi 19.04.17 18:00 - 20:00 SFG 2070
Sa 13.05.17 10:00 - 17:00 SpT C6240
Sa 10.06.17 10:00 - 17:00 SpT C6240
Sa 24.06.17 10:00 - 16:00 SpT C6240

Religion und Museum - eine uralte und komplizierte Verbindung, die bis heute immer wieder Anlass zu Diskussion und Konflikt bietet. Wir wollen uns in diesem Blockseminar nicht nur mit den inhaltlichen und theoretischen Verknüpfungen dieser beiden kulturellen Errungenschaften beschäftigen, sondern vielmehr auch konkret und praktisch arbeiten.
So bietet sich den Studierenden im Rahmen dieses Seminars die Möglichkeit, im Rahmen einer konkreten Ausstellungsplanung zu forschen und damit einen Teil einer öffentlichkeitswirksamen Ausstellung selbstständig zu gestalten. Handwerkszeug aus empirischer Religionsforschung und Museologie kann hier also gelernt, diskutiert und praktisch angewandt werden.
Nachfragen zum Seminar und der Ausstellung können gerne bereits im Vorfeld unter sscheel@uni-bremen.de gestellt und hoffentlich geklärt werden. Ich habe in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit dem Einbinden Studierender in ausstellungsrelevante Prozesse gesammelt und bin daher sehr gespannt auf die gemeinsamen Ideen und Ergebnisse.

Stefan Scheel

Modul 5Grund b1 Europäische Religionsgeschichte I

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M5/4 Blockseminar "Existentielle Trauer - säkulare und religiöse Hoffnungen"

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Fr 05.05.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 06.05.17 10:00 - 16:00 SFG 1010
Fr 16.06.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 17.06.17 10:00 - 16:00 SFG 1080

Im General Studies-Bereich offen für alle Studierenden.

Die Konfrontation mit Leiden und Sterben, die Auseinandersetzung mit Verlusten, welche als Bedrohung für das eigene Leben oder für das Wohlbefinden wahrgenommen werden, stellt nicht nur ein ubiquitäres Phänomen dar, sondern hat auch durch den Hintergrund unterschiedlicher soziokultureller Traditionen dazu geführt, dass die Reaktionen der Betroffenen sehr unterschiedlich ausfallen.
Im Seminar soll über den Einfluss unterschiedlicher Weltanschauungen auf den Umgang mit existenziellen Fragen – mit dem Schwerpunkt der Trauer – gearbeitet werden. Existenzielle Fragen, also Fragen nach dem Sinn des Lebens respektive von Tod, Krankheit, Alter und Leid begegnen dem Seelsorger und Therapeuten nicht selten im Rahmen von Beratung und psychotherapeutischer Interventionen, und die Auseinandersetzung damit kann bei Betroffenen eine Krise auslösen oder Quelle von Hoffnung sein. Häufig wird eine Auseinandersetzung mit diesen Themen so lange vermieden, bis sie für den Betroffenen selbst zum nicht mehr zu verdrängenden Thema werden.
Im Seminar werden wir uns mit dem Thema Trauer aus christlicher, islamischer, konfessionsloser/agnostischer/atheistischer Sicht sowie aus den Perspektiven östlicher religiöser Traditionen beschäftigen und diskutieren.

Prof. Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser
09-54-6-M5/3 Reformation: Ein religiöser Wandel?

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B1216 SFG 2060 (2 SWS)

Reformation: Ein religiöser Wandel?
Im Rahmen des 500-jährigen Jubiläums von Luthers Thesenanschlag wird die Reformation als Neubeginn "bejubelt". Erst die Reformation habe den Anstoß zu Umbrüchen im Bereich der Theologie (sola Scriptura, allein die Schrift; Priestertum aller Gläubigen), aber auch auf anderen Gebieten (z.B. Bildung für weite Schichten der Bevölkerung, Freiheit des Individuums) gegeben. Die Forschung zur Reformation seit dem 19. Jahrhundert, verstärkt nach dem Zweiten Weltkrieg, hat aber Kontinuitäten zwischen Spätmittelalter und Reformation herausgearbeitet, sowohl auf dem Gebiet der Theologie, Philosophie, der Frömmigkeitsformen und der "Volksreligiösitat" (popular religion). Inwiefern war die Reformation also ein religiöser Wandlungsprozess? Diese Frage wird in der VA aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

Dr. Jan van de Kamp

Modul 5b Gym Europäische Religionsgeschichte I

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M5/4 Blockseminar "Existentielle Trauer - säkulare und religiöse Hoffnungen"

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Fr 05.05.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 06.05.17 10:00 - 16:00 SFG 1010
Fr 16.06.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 17.06.17 10:00 - 16:00 SFG 1080

Im General Studies-Bereich offen für alle Studierenden.

Die Konfrontation mit Leiden und Sterben, die Auseinandersetzung mit Verlusten, welche als Bedrohung für das eigene Leben oder für das Wohlbefinden wahrgenommen werden, stellt nicht nur ein ubiquitäres Phänomen dar, sondern hat auch durch den Hintergrund unterschiedlicher soziokultureller Traditionen dazu geführt, dass die Reaktionen der Betroffenen sehr unterschiedlich ausfallen.
Im Seminar soll über den Einfluss unterschiedlicher Weltanschauungen auf den Umgang mit existenziellen Fragen – mit dem Schwerpunkt der Trauer – gearbeitet werden. Existenzielle Fragen, also Fragen nach dem Sinn des Lebens respektive von Tod, Krankheit, Alter und Leid begegnen dem Seelsorger und Therapeuten nicht selten im Rahmen von Beratung und psychotherapeutischer Interventionen, und die Auseinandersetzung damit kann bei Betroffenen eine Krise auslösen oder Quelle von Hoffnung sein. Häufig wird eine Auseinandersetzung mit diesen Themen so lange vermieden, bis sie für den Betroffenen selbst zum nicht mehr zu verdrängenden Thema werden.
Im Seminar werden wir uns mit dem Thema Trauer aus christlicher, islamischer, konfessionsloser/agnostischer/atheistischer Sicht sowie aus den Perspektiven östlicher religiöser Traditionen beschäftigen und diskutieren.

Prof. Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser
09-54-6-M5/3 Reformation: Ein religiöser Wandel?

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B1216 SFG 2060 (2 SWS)

Reformation: Ein religiöser Wandel?
Im Rahmen des 500-jährigen Jubiläums von Luthers Thesenanschlag wird die Reformation als Neubeginn "bejubelt". Erst die Reformation habe den Anstoß zu Umbrüchen im Bereich der Theologie (sola Scriptura, allein die Schrift; Priestertum aller Gläubigen), aber auch auf anderen Gebieten (z.B. Bildung für weite Schichten der Bevölkerung, Freiheit des Individuums) gegeben. Die Forschung zur Reformation seit dem 19. Jahrhundert, verstärkt nach dem Zweiten Weltkrieg, hat aber Kontinuitäten zwischen Spätmittelalter und Reformation herausgearbeitet, sowohl auf dem Gebiet der Theologie, Philosophie, der Frömmigkeitsformen und der "Volksreligiösitat" (popular religion). Inwiefern war die Reformation also ein religiöser Wandlungsprozess? Diese Frage wird in der VA aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

Dr. Jan van de Kamp

Modul 6 Empirische Religionsforschung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M6/2 Qualitative Religionsforschung II

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 2020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 03.05.17 10:00 - 12:00 SpT C6240
Mi 31.05.17 18:00 - 20:00 SFG 1080

Inhalt
Dies ist die Fortsetzung eines zweisemestrigen Praxisseminars zu den überwiegend qualitativen Methoden der empirischen Religionsforschung. Im Mittelpunkt steht die eigenständige Durchführung einer kleinen empirischen Studie zu einem selbst gewählten Thema der religiösen Gegenwartskultur. Dabei werden die verschiedenen Verfahren der Datenerhebung und -auswertung systematisch erarbeitet und mithilfe praktischer Übungen erprobt.

In diesem Semester geht es um die Datenaufzeichnung, verschiedene Auswertungsverfahren (Qualitative Inhaltsanalyse, Grounded Theory, Konversationsanalyse, Objektive Hermeneutik), den erneuten Theoriebezug sowie um das Erstellen von religionsethnografischen Texten.

Lernziel
Ziel ist es, (1) wesentliche Methoden der qualitativen Sozialforschung in Theorie und Praxis kennenzulernen, (2) die Befähigung, ausgewählte Verfahren der empirischen Datenerhebung sowie der Datenanalyse praktisch anzuwenden, und (3) erste Erfahrungen zu machen mit der Steuerung und Dynamik eines Forschungsprozesses.

Methodik
Ein Teil des Praxisseminars wird von studentischen Teams auf der Basis ausgewählter Texte gestaltet. Außerdem finden Übungen zum Kodieren und zum ethnografischen Schreiben statt, die gemeinsam besprochen werden.

Voraussetzungen
Der zweite Teil des Praxisseminars ist für Studierende im 4. Fachsemester vorgesehen. Es können nur Studierende teilnehmen, die bereits den ersten Teil besucht haben.

Leistungsnachweis
Sie erwerben 3 CP durch studienbegleitende Leistungen: regelmäßige, aktive Teilnahme, vorbereitende Lektüre, anteilige Sitzungsgestaltung, Übungen zum eigenen Projekts.

Das Ergebnis der empirischen Studie mündet in einem Forschungsbericht (alternativ: Portfolio), der am Ende des zweisemestrigen Praxisseminars die Grundlage der Modulprüfung bildet (Abgabe 15.9.17).

PD Dr. Beatrix Hauser
09-54-4-M6/3 Religion im Museum: Theorie und Praxis anhand einer Ausstellung zur religiösen Landschaft

Seminar

Einzeltermine:
Mi 19.04.17 18:00 - 20:00 SFG 2070
Sa 13.05.17 10:00 - 17:00 SpT C6240
Sa 10.06.17 10:00 - 17:00 SpT C6240
Sa 24.06.17 10:00 - 16:00 SpT C6240

Religion und Museum - eine uralte und komplizierte Verbindung, die bis heute immer wieder Anlass zu Diskussion und Konflikt bietet. Wir wollen uns in diesem Blockseminar nicht nur mit den inhaltlichen und theoretischen Verknüpfungen dieser beiden kulturellen Errungenschaften beschäftigen, sondern vielmehr auch konkret und praktisch arbeiten.
So bietet sich den Studierenden im Rahmen dieses Seminars die Möglichkeit, im Rahmen einer konkreten Ausstellungsplanung zu forschen und damit einen Teil einer öffentlichkeitswirksamen Ausstellung selbstständig zu gestalten. Handwerkszeug aus empirischer Religionsforschung und Museologie kann hier also gelernt, diskutiert und praktisch angewandt werden.
Nachfragen zum Seminar und der Ausstellung können gerne bereits im Vorfeld unter sscheel@uni-bremen.de gestellt und hoffentlich geklärt werden. Ich habe in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit dem Einbinden Studierender in ausstellungsrelevante Prozesse gesammelt und bin daher sehr gespannt auf die gemeinsamen Ideen und Ergebnisse.

Stefan Scheel

Modul 6b Gym Religiöse Gegenwartskultur

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M6/3 Religion im Museum: Theorie und Praxis anhand einer Ausstellung zur religiösen Landschaft

Seminar

Einzeltermine:
Mi 19.04.17 18:00 - 20:00 SFG 2070
Sa 13.05.17 10:00 - 17:00 SpT C6240
Sa 10.06.17 10:00 - 17:00 SpT C6240
Sa 24.06.17 10:00 - 16:00 SpT C6240

Religion und Museum - eine uralte und komplizierte Verbindung, die bis heute immer wieder Anlass zu Diskussion und Konflikt bietet. Wir wollen uns in diesem Blockseminar nicht nur mit den inhaltlichen und theoretischen Verknüpfungen dieser beiden kulturellen Errungenschaften beschäftigen, sondern vielmehr auch konkret und praktisch arbeiten.
So bietet sich den Studierenden im Rahmen dieses Seminars die Möglichkeit, im Rahmen einer konkreten Ausstellungsplanung zu forschen und damit einen Teil einer öffentlichkeitswirksamen Ausstellung selbstständig zu gestalten. Handwerkszeug aus empirischer Religionsforschung und Museologie kann hier also gelernt, diskutiert und praktisch angewandt werden.
Nachfragen zum Seminar und der Ausstellung können gerne bereits im Vorfeld unter sscheel@uni-bremen.de gestellt und hoffentlich geklärt werden. Ich habe in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit dem Einbinden Studierender in ausstellungsrelevante Prozesse gesammelt und bin daher sehr gespannt auf die gemeinsamen Ideen und Ergebnisse.

Stefan Scheel
09-54-6-M6 Qualitative Religionsforschung II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SFG 2080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 12.05.17 14:00 - 16:00 GW2 B1170
Fr 16.06.17 14:00 - 16:00 SpT C4180

Das Seminar ist im Studienverlaufsplan zweisemestrig konzipiert und richtet sich i.d.R. an Studierende im Studiengang BA Religion Gym/Oberschule im 6. Semester. Im Seminar sollen die bereits erarbeiteten Methodenkenntnisse vertieft, die studentischen Forschungsprojekte weiterverfolgt und abgeschlossen werden. Datenerzeugung, Kodierung, Systematisierung und schließlich die Interpretation der gewonnenen Daten werden theoretisch sowie am Material der studentischen Projekte geübt. Die Studierenden stellen ihre Projekte und die Forschungsergebnisse im Seminar regelmäßig vor und bis zur Abgabe der Studienarbeit kontinuierlich zur Diskussion.
Insbesondere für Interviewtrainings und für ‚Materialsitzungen‘ können Blocktermine angesetzt werden. Die Absprachen dazu treffen wir zu Anfang des Semesters.
Die Literatur wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben.
Voraussetzungen für die Teilnahme: Der Besuch des Seminars M 6/1 im WiSe 16/17.

Dr. Hans-Ludwig Frese

Modul 7b Bildung - Religion - Gesellschaft

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-6-M7 Religiöse Identität: Theorien und Befunde

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2070 (2 SWS)

Inhalt:
Das Seminar dient der Diskussion des Zusammenhangs von personaler Identitätsbildung und Religion. Was ist Identität und Identitätsbildung? Wie generiert sich personale religiöse Identität? Wie prägt Religion die personale Identität? Es werden zudem zentrale Aspekte der religiösen Identitätsbildung thematisiert (z.B. Anerkennung, Identitätspolitik, Hybridität).
Im Seminar werden dazu grundlegende Theorien der Identitätsbildung (Erikson, Krappmann, Keupp, Straub u. a.) wie auch zum Zusammenhang von Identität und Religion (Hahn, Luckmann, Oser u. a.) gelesen.
Des Weiteren wird unter Berücksichtigung empirischer Studien zu Migration, Radikalisierung, Individualisierung, Pluralisierung und Medienkommunikation die strukturelle wie qualitative Veränderung von personaler religiöser Identitätsbildung beispielhaft beleuchtet.

Literatur zur Einführung:
Rosa, Hartmut (2007): Identität, in: Straub, J. et al. (Hg.): Handbuch interkulturelle Kommunikation und Kompetenz. Stuttgart u.a., 47-56.
Ammerman, Nancy (2004): Religious identities and religious Institutions, in: Handbook of the Sociology of Religion, ed.by M. Dillon, 207-224.

Zielgruppe:
- Bachelor Religionswissenschaft Modul 7; nicht-schulisch,
- offen auch für Interessierte aus dem BA; anrechenbar nach Rücksprache
- General Studies Bachelor

Erwartet wird die regelmäßige aktive Teilnahme am Seminar und die regelmäßige Lektüre der Seminarliteratur wie auch die Übernahme von Aufgaben für das Seminar.

Modulprüfung n.V.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer

Modul 7 Gym Bildung - Religion - Gesellschaft

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M7/2 Religionsunterricht beobachten und analysieren - Gruppe A

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)
Eva-Maria Kenngott
09-54-4-M7/3 Religionsunterricht beobachten und analysieren - Gruppe B

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)
Eva-Maria Kenngott

Modul 8b Europäische Religionsgeschichte II

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M5/4 Blockseminar "Existentielle Trauer - säkulare und religiöse Hoffnungen"

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Fr 05.05.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 06.05.17 10:00 - 16:00 SFG 1010
Fr 16.06.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 17.06.17 10:00 - 16:00 SFG 1080

Im General Studies-Bereich offen für alle Studierenden.

Die Konfrontation mit Leiden und Sterben, die Auseinandersetzung mit Verlusten, welche als Bedrohung für das eigene Leben oder für das Wohlbefinden wahrgenommen werden, stellt nicht nur ein ubiquitäres Phänomen dar, sondern hat auch durch den Hintergrund unterschiedlicher soziokultureller Traditionen dazu geführt, dass die Reaktionen der Betroffenen sehr unterschiedlich ausfallen.
Im Seminar soll über den Einfluss unterschiedlicher Weltanschauungen auf den Umgang mit existenziellen Fragen – mit dem Schwerpunkt der Trauer – gearbeitet werden. Existenzielle Fragen, also Fragen nach dem Sinn des Lebens respektive von Tod, Krankheit, Alter und Leid begegnen dem Seelsorger und Therapeuten nicht selten im Rahmen von Beratung und psychotherapeutischer Interventionen, und die Auseinandersetzung damit kann bei Betroffenen eine Krise auslösen oder Quelle von Hoffnung sein. Häufig wird eine Auseinandersetzung mit diesen Themen so lange vermieden, bis sie für den Betroffenen selbst zum nicht mehr zu verdrängenden Thema werden.
Im Seminar werden wir uns mit dem Thema Trauer aus christlicher, islamischer, konfessionsloser/agnostischer/atheistischer Sicht sowie aus den Perspektiven östlicher religiöser Traditionen beschäftigen und diskutieren.

Prof. Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser
09-54-6-M8 Gurus der Moderne

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2040 (2 SWS)

Inhalt
Diese Lehrveranstaltung dreht sich um einen besonderen Typus eines spirituellen Lehrers, den Guru, sowie um einhergehende Formen der religiösen Betätigung und Organisation. Während Gurus zunächst ausschließlich mit missionierenden Bewegungen indischen Ursprungs in Verbindung gebracht wurden, gelten sie jüngst als Protagonisten einer religiösen Pluralität und Globalisierung.
Vor diesem Hintergrund befasst sich dieses Seminar mit der Entwicklung von Gurubewegungen im Laufe der letzten 130 Jahre: In welchen europäischen und nordamerikanischen Kreisen interessierte man sich schon Ende des 19. Jahrhundert für indische Gurus? In welchen Kontexten wurden Gurus gefürchtet und warum? Welche Rolle spielen Gurus in Zeiten religiöser Individualisierung? Welchen Einfluss haben moderne Kommunikationstechnologien auf die Vermittlung und den Inhalt ihrer religiösen Lehre? Wie gelingt es neuartigen Gurus, sich zu etablieren?

Lernziel
Ziel ist die Befähigung (1) zum systematischen Erarbeiten von religionswissenschaftlicher Fachliteratur; (2) zur kritischen Anwendung von religionswissenschaftlichen Grund¬begriffen und Konzepten; sowie (3) zur religionswissenschaftlichen Einordnung aktueller Guru-Phänomene im Rahmen der Europäischen Religionsgeschichte.

Methodik
Im ersten Teil der Lehrveranstaltung werden auf der Basis von deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur wesentliche Begriffe, Konzepte und Forschungsansätze erarbeitet. Im zweiten Teil stehen Fallbeispiele im Vordergrund, die von Studierenden referiert und gemeinsam diskutiert werden.

Voraussetzungen
sehr gute Englischkenntnisse

Leistungsnachweis
Sie erwerben 3 CP durch studienbegleitende Leistungen (werden in der ersten Stunde spezifiziert). Es besteht die Möglichkeit zur Modulprüfung M8.

Den Seminarplan mit Literaturhinweisen finden Sie ab April auf stud.IP.

PD Dr. Beatrix Hauser
09-54-6-M8/2 Streit um Rudolf Bultmann

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SpT C4180 (2 SWS)

Rudolf Bultmann, evangelischer Theologe aus Wiefelstede (Oldenburg), 20.8.1884 – 30.7. 1976 in Marburg, war einer der bedeutendsten, aber auch umstrittenen Theologen des 20. Jahrhunderts. Früh zur Gruppe der „Dialektischen Theologie“ gekommen (mit Karl Barth, Friedrich Gogarten, u.a.) wurde er mit einer methodischen Arbeit zur synoptischen Überlieferung der Evangelien berühmt. Seine besonderes Interesse galt der existenzialen Interpretation, die er im Gespräch mit Heidegger entwickelte. Für diese stand nach Bultmanns Meinung besonders die Theologie des Johannes und seiner Schule: Die Krisis des Individuums entscheidet über das Heil, nicht ein künftiges Gericht. Gegenüber dem Nationalsozialismus stand Bultmann zunächst im Marburger Gutachten gegen die Einführung des Arier-Paragraphen (Entlassung v.a. „getaufter Juden“ d.h. Protestanten, deren Eltern bereits in eine christliche Kirche übergetreten waren). Berüchtigt wurde aber sein provozierender Beitrag zur Entmythologisierung. Im Krieg veröffentlicht Neues Testament und Mythologie (1941), wurde das Programm erst nach dem Krieg wahrgenommen: Die Auferstehung Jesu dürfe nicht als historisches Ereignis missverstanden werden. Vielmehr sei er in eine andere Wirklichkeit auferstanden durch die Predigt (Kerygma) der gläubigen Gemeinde vom lebenden Christus. Das dahinter stehende mythische Weltbild mit Wundern oder Himmelfahrten sei „erledigt“. Stattdessen müsse der moderne, aufgeklärte Mensch existenzial die „Wirklichkeit“ des lebenden Christus erfahren.
Bultmann und seine Schüler wurden zu Zerstörern des biblisch-christlichen Glaubens erklärt, und damit mit den Atheisten, deren Gipfel die Nationalsozialisten waren, in eine Kategorie eingeordnet; die Professoren, die als Deutsche Christen auf Lehrstühle gekommen waren, wurden nun wichtige Verbündete gegen die Bultmänner. Aber lange besetzten Bultmanns Schüler die wichtigsten neutestamentlichen Lehrstühle an der Universitäten.
An Bultmanns Lebenswerk lässt sich die Theologiegeschichte des 20. Jahrhunderts verfolgen.

Zur Einführung: Konrad Hammann: Rudolf Bultmann und seine Zeit: Biographische und theologische Konstellati¬onen. Tübingen: Mohr Siebeck, [2016]. Konrad Hammann: Rudolf Bultmann. Eine Biographie. Tübingen: Mohr Siebeck 2009. Rudolf Bultmann: Geschichte der Synoptische Tradition. Göttingen: Vandenhoeck&Ruprecht 1925. Gerd Theißen Nachwort zur Neuausgabe 1995, 409-452. Rudolf Bultmann: Neues Testament und Mytho¬logie (1941) Neuausgabe mit Einleitung von Eberhard Jüngel. München: Kaiser 1978. Rudolf Bultmann: Das Evangelium des Johannes (1941). Jürgen Moltmann (Hrsg.): Die Anfänge der Dialektischen Theologie. 2 Bde, München 1962/63 (Band 1: Karl Barth, Heinrich Barth, Emil Brunner. 1962. Band 2: Rudolf Bultmann, Friedrich Gogarten, Eduard Thurneysen. 1963).

Christoph Auffarth

Modul 8 Gym Theologien jüdisch - christlicher Tradition

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M5/4 Blockseminar "Existentielle Trauer - säkulare und religiöse Hoffnungen"

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Fr 05.05.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 06.05.17 10:00 - 16:00 SFG 1010
Fr 16.06.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 17.06.17 10:00 - 16:00 SFG 1080

Im General Studies-Bereich offen für alle Studierenden.

Die Konfrontation mit Leiden und Sterben, die Auseinandersetzung mit Verlusten, welche als Bedrohung für das eigene Leben oder für das Wohlbefinden wahrgenommen werden, stellt nicht nur ein ubiquitäres Phänomen dar, sondern hat auch durch den Hintergrund unterschiedlicher soziokultureller Traditionen dazu geführt, dass die Reaktionen der Betroffenen sehr unterschiedlich ausfallen.
Im Seminar soll über den Einfluss unterschiedlicher Weltanschauungen auf den Umgang mit existenziellen Fragen – mit dem Schwerpunkt der Trauer – gearbeitet werden. Existenzielle Fragen, also Fragen nach dem Sinn des Lebens respektive von Tod, Krankheit, Alter und Leid begegnen dem Seelsorger und Therapeuten nicht selten im Rahmen von Beratung und psychotherapeutischer Interventionen, und die Auseinandersetzung damit kann bei Betroffenen eine Krise auslösen oder Quelle von Hoffnung sein. Häufig wird eine Auseinandersetzung mit diesen Themen so lange vermieden, bis sie für den Betroffenen selbst zum nicht mehr zu verdrängenden Thema werden.
Im Seminar werden wir uns mit dem Thema Trauer aus christlicher, islamischer, konfessionsloser/agnostischer/atheistischer Sicht sowie aus den Perspektiven östlicher religiöser Traditionen beschäftigen und diskutieren.

Prof. Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser
09-54-6-M8 Gurus der Moderne

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2040 (2 SWS)

Inhalt
Diese Lehrveranstaltung dreht sich um einen besonderen Typus eines spirituellen Lehrers, den Guru, sowie um einhergehende Formen der religiösen Betätigung und Organisation. Während Gurus zunächst ausschließlich mit missionierenden Bewegungen indischen Ursprungs in Verbindung gebracht wurden, gelten sie jüngst als Protagonisten einer religiösen Pluralität und Globalisierung.
Vor diesem Hintergrund befasst sich dieses Seminar mit der Entwicklung von Gurubewegungen im Laufe der letzten 130 Jahre: In welchen europäischen und nordamerikanischen Kreisen interessierte man sich schon Ende des 19. Jahrhundert für indische Gurus? In welchen Kontexten wurden Gurus gefürchtet und warum? Welche Rolle spielen Gurus in Zeiten religiöser Individualisierung? Welchen Einfluss haben moderne Kommunikationstechnologien auf die Vermittlung und den Inhalt ihrer religiösen Lehre? Wie gelingt es neuartigen Gurus, sich zu etablieren?

Lernziel
Ziel ist die Befähigung (1) zum systematischen Erarbeiten von religionswissenschaftlicher Fachliteratur; (2) zur kritischen Anwendung von religionswissenschaftlichen Grund¬begriffen und Konzepten; sowie (3) zur religionswissenschaftlichen Einordnung aktueller Guru-Phänomene im Rahmen der Europäischen Religionsgeschichte.

Methodik
Im ersten Teil der Lehrveranstaltung werden auf der Basis von deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur wesentliche Begriffe, Konzepte und Forschungsansätze erarbeitet. Im zweiten Teil stehen Fallbeispiele im Vordergrund, die von Studierenden referiert und gemeinsam diskutiert werden.

Voraussetzungen
sehr gute Englischkenntnisse

Leistungsnachweis
Sie erwerben 3 CP durch studienbegleitende Leistungen (werden in der ersten Stunde spezifiziert). Es besteht die Möglichkeit zur Modulprüfung M8.

Den Seminarplan mit Literaturhinweisen finden Sie ab April auf stud.IP.

PD Dr. Beatrix Hauser
09-54-6-M8/2 Streit um Rudolf Bultmann

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SpT C4180 (2 SWS)

Rudolf Bultmann, evangelischer Theologe aus Wiefelstede (Oldenburg), 20.8.1884 – 30.7. 1976 in Marburg, war einer der bedeutendsten, aber auch umstrittenen Theologen des 20. Jahrhunderts. Früh zur Gruppe der „Dialektischen Theologie“ gekommen (mit Karl Barth, Friedrich Gogarten, u.a.) wurde er mit einer methodischen Arbeit zur synoptischen Überlieferung der Evangelien berühmt. Seine besonderes Interesse galt der existenzialen Interpretation, die er im Gespräch mit Heidegger entwickelte. Für diese stand nach Bultmanns Meinung besonders die Theologie des Johannes und seiner Schule: Die Krisis des Individuums entscheidet über das Heil, nicht ein künftiges Gericht. Gegenüber dem Nationalsozialismus stand Bultmann zunächst im Marburger Gutachten gegen die Einführung des Arier-Paragraphen (Entlassung v.a. „getaufter Juden“ d.h. Protestanten, deren Eltern bereits in eine christliche Kirche übergetreten waren). Berüchtigt wurde aber sein provozierender Beitrag zur Entmythologisierung. Im Krieg veröffentlicht Neues Testament und Mythologie (1941), wurde das Programm erst nach dem Krieg wahrgenommen: Die Auferstehung Jesu dürfe nicht als historisches Ereignis missverstanden werden. Vielmehr sei er in eine andere Wirklichkeit auferstanden durch die Predigt (Kerygma) der gläubigen Gemeinde vom lebenden Christus. Das dahinter stehende mythische Weltbild mit Wundern oder Himmelfahrten sei „erledigt“. Stattdessen müsse der moderne, aufgeklärte Mensch existenzial die „Wirklichkeit“ des lebenden Christus erfahren.
Bultmann und seine Schüler wurden zu Zerstörern des biblisch-christlichen Glaubens erklärt, und damit mit den Atheisten, deren Gipfel die Nationalsozialisten waren, in eine Kategorie eingeordnet; die Professoren, die als Deutsche Christen auf Lehrstühle gekommen waren, wurden nun wichtige Verbündete gegen die Bultmänner. Aber lange besetzten Bultmanns Schüler die wichtigsten neutestamentlichen Lehrstühle an der Universitäten.
An Bultmanns Lebenswerk lässt sich die Theologiegeschichte des 20. Jahrhunderts verfolgen.

Zur Einführung: Konrad Hammann: Rudolf Bultmann und seine Zeit: Biographische und theologische Konstellati¬onen. Tübingen: Mohr Siebeck, [2016]. Konrad Hammann: Rudolf Bultmann. Eine Biographie. Tübingen: Mohr Siebeck 2009. Rudolf Bultmann: Geschichte der Synoptische Tradition. Göttingen: Vandenhoeck&Ruprecht 1925. Gerd Theißen Nachwort zur Neuausgabe 1995, 409-452. Rudolf Bultmann: Neues Testament und Mytho¬logie (1941) Neuausgabe mit Einleitung von Eberhard Jüngel. München: Kaiser 1978. Rudolf Bultmann: Das Evangelium des Johannes (1941). Jürgen Moltmann (Hrsg.): Die Anfänge der Dialektischen Theologie. 2 Bde, München 1962/63 (Band 1: Karl Barth, Heinrich Barth, Emil Brunner. 1962. Band 2: Rudolf Bultmann, Friedrich Gogarten, Eduard Thurneysen. 1963).

Christoph Auffarth

Modul 9b Medienanalyse

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-6-M9 Medienanalyse II

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SpT C6240 FVG O0150 (Seminarraum) (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 09.06.17 10:00 - 15:00 GW1-HS H1000

Lange Zeit wurde Religion in digitalen Medien als Sonderfall betrachtet - als Ausnahmeerscheinung, manchmal sogar als Paradox. Heute, in Zeiten tiefgreifender Mediatisierung, ist die Frage nach Methoden und Theorien zu Religion in digitalen Medien eine grundsätzliche Frage für die Religionswissenschaft. Schlagwörter wie Ritual, Identität, Gemeinschaft, Autentizität bezeichnen typisch religionswissenschaftliche Themen - aber wie lassen sich solche Themen in digitalen Kontexten erforschen?
Im Seminar werden wir anhand des Buches "Digital Religion" (Campbell 2013) die Themen Ritual, Identität, Gemeinschaft, Autorität, Autentizität und Religion zunächst theoretisch konzeptionalisieren und dann anhand von Fallbeispielen empirischer Forschung in digitalen Medien diskutieren.

Literatur: Campbell, Heidi (Hg.): Digital Religion. New York: Routledge, 2013

Hannah Grünenthal, M.A.

Modul 10 Theorien der Religionen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M10 Gendertheorie und Religionswissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 B3770 (2 SWS)

Dekonstruktive Gendertheorie und sozial- bzw. kulturwissenschaftliche gender studies unterscheiden ein biologisches Geschlecht (sex) und ein sozial und kulturell konstruiertes Geschlecht (gender). Diese Unterscheidung hat zu heftigen, häufig ideologisch aufgeladenen Debatten inner- und außerhalb von Wissenschaft geführt. Auch innerhalb von Religionsgemeinschaften sind solche Konzepte diskutiert, rezipiert oder verworfen worden. Sex, gender und gender mainstreaming sind darüber – wie auch immer – beinahe zu (Kampf-)Begriffen der Alltagssprache geworden. Das Seminar wird sich damit in zwei Hinsichten befassen. Nach einer ersten Begriffsklärung werden wir anhand von Texten, einschlägigen Videos, religiösen Handreichungen und Stellungnahmen von Religionsgemeinschaften prüfen, von welchen Akteur*innen und wie ‚religiöse‘ Genderdiskurse geführt werden (1) und dann prüfen, welchen religionswissenschaftlichen Ertrag die gender studies für religionswissenschaftliche Forschung bieten (2).
Die Veranstaltung richtet sich zuerst an Studierende aus dem Studiengang BA Religionswissenschaft Profilfach und ist ggf. offen für Studierende weiterer Studiengänge.
Prüfungsleistungen und -formen nach Absprache.
Die Literatur wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben.

Dr. Hans-Ludwig Frese

Modul 11 Abschlussarbeit und Begleitseminar

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-6-M11 Bachelor-Abschlussmodul (nicht-schulisch)

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 14:00 - 16:00 Externer Ort: SpT C6240 (1 SWS)

Das zweite Seminar im Modul 11 richtet sich an Studierende im 6. Semester des B.A.-Studiums Religionswissenschaft und zielt auf die Vertiefung und eigenständige Anwendung der im Studium erworbenen Fähigkeiten, vor allem die schriftliche Ausarbeitung und die Darstellung komplexer wissenschaftlicher Inhalte. Zunächst wird es darum gehen, dass alle Teilnehmenden ein Thema und eine Fragestellung für ihre BA-Arbeit finden und weiterentwickeln. Parallel sollten Anfragen an potenzielle Gutachter*innen gestellt werde. Ab der zweiten Hälfte des Semesters steht die mündliche Präsentation und Diskussion der (geplanten) Arbeit in Anwesenheit der Gutachter*innen im Zentrum. Da diese Präsentationen möglichst in Blockterminen stattfinden sollen, kann sich der Seminarverlauf in Absprache mit Studierenden und Gutachter*innen von der vorgegebenen Terminstruktur lösen.
Voraussetzung für die Teilnahme ist neben dem Besuch des Begleitseminars im Wintersemester 16/17 regelmäßige Mitarbeit und aktive Beteiligung am Diskussionsprozess der Seminargruppe.
Konstituierende Sitzung und Planung möglicher Blocktermine in der ersten Semesterwoche (06.04.2017).

Dr. Hans-Ludwig Frese

Modul 11Gym Bachelorarbeit

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-6-M11/2 Bachelor-Abschlussmodul (Gymnasium/Oberschule)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SpT C3140 (1 SWS)
Eva-Maria Kenngott

Modul 11aGym Begleitseminar

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-6-M11/2 Bachelor-Abschlussmodul (Gymnasium/Oberschule)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SpT C3140 (1 SWS)
Eva-Maria Kenngott

Modul 11aGrund Bachelorarbeit

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-6-M11/3 Bachelor-Abschlussmodul (Grundschule großes Fach)

Seminar

Termine nach Vereinbarung mit Frau Zager

Antje Zager

Modul 11bGrund Begleitseminar zur Bachelorarbeit

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-6-M11/3 Bachelor-Abschlussmodul (Grundschule großes Fach)

Seminar

Termine nach Vereinbarung mit Frau Zager

Antje Zager

Modul FD 1 Grund - Fachdidaktik 1: Grundfragen religiöser Bildung in der Schule

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-MFD1 Einführung in die Religionspädagogik - Gruppe A

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 11.10.17 13:00 - 15:00 SpT C4180
Eva-Maria Kenngott
09-54-2-MFD1/2 Einführung in die Religionspädagogik - Gruppe B

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 1020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 27.06.17 10:00 - 12:00 MZH 1380/1400
Mi 11.10.17 13:00 - 15:00 SpT C4180
Eva-Maria Kenngott

Modul FD 1 Gym - Fachdidaktik 1: Grundfragen religiöser Bildung in der Schule

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-MFD1 Einführung in die Religionspädagogik - Gruppe A

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 11.10.17 13:00 - 15:00 SpT C4180
Eva-Maria Kenngott
09-54-2-MFD1/2 Einführung in die Religionspädagogik - Gruppe B

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 1020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 27.06.17 10:00 - 12:00 MZH 1380/1400
Mi 11.10.17 13:00 - 15:00 SpT C4180
Eva-Maria Kenngott

Modul GS 1 Wissenschaftliche Schlüsselqualifikationen

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-MGS1 Tutorium: Unterstützung beim Schreiben von Hausarbeiten

Tutorium

Einzeltermine:
Do 15.06.17 16:00 - 17:00 SFG 1010
Do 29.06.17 16:00 - 19:00 SFG 1010
Do 06.07.17 16:00 - 19:00 SFG 1010

Weitere bzw. andere Termine sind nach Absprache mit Frau Bachmann möglich!

Ziel des Seminars:
In diesem Seminar soll es zum einen um allgemeine Regeln, Tipps und Anleitungen
zum Verfassen wissenschaftlicher Hausarbeiten gehen. Zum anderen wollen wir an
konkreten Fragen und Anliegen der Studierenden arbeiten. Dabei behandelt dieses
Seminar keine inhaltlichen Aspekte der Hausarbeiten, viel mehr geht es um die
formalen und wissenschaftlichen Arbeitsweisen sowie um die Planung einer
solchen Arbeit.

Inhalt des Seminars:
Wir wollen die drei Phasen einer wissenschaftlichen Hausarbeit besprechen:

I. Vorbereitung:
  • Zeitplan
  • Themenfindung
  • Recherche

II. Schreibprozess:
  • Aufbau einer wissenschaftlichen Hausarbeit
  • wissenschaftlicher Schreibstil
  • Zitieren und Paraphrasieren

III. Überarbeitung:
  • Worauf muss bei der Überarbeitung geachtet werden?

Alina Bachmann

Modul Q Quellensprache

Latein/Griechisch/Hebraeisch/Hindi
Arabisch/Tuerkisch
Andere Sprachen auf Antrag
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-2-MQ Hebräisch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SpT C6240 SpT C4180 (2 SWS)
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 Externer Ort: SpT C6240 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.04.17 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2

Hebräisch I für AnfängerInnen ohne Vorkenntnisse:
Wir erarbeiten das hebräische Alphabet, die Silbe, das Wort, dann das Nomen, das Genus, den Status und den Nominalsatz. Dann folgt das Verb und der einfache Verbalsatz.

Mathias Rösel
09-54-2-MQ/2 Hebräisch-Lektürekurs

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.04.17 12:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2

Wir lesen ausgewählte Passagen aus dem Buch von Meir Shalev:
ראשית –פעמים ראשונים בתנ“ך
Die deutsche Ausgabe heißt: „Aller Anfang“ (Diogenes, 2010). Die Bibel-Paraphrasen erzählen von Dingen, die in der Bibel ein erstes Mal passieren.

Mathias Rösel

Modul GS General Studies

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M5/4 Blockseminar "Existentielle Trauer - säkulare und religiöse Hoffnungen"

Seminar

Einzeltermine:
Fr 21.04.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Fr 05.05.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 06.05.17 10:00 - 16:00 SFG 1010
Fr 16.06.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 17.06.17 10:00 - 16:00 SFG 1080

Im General Studies-Bereich offen für alle Studierenden.

Die Konfrontation mit Leiden und Sterben, die Auseinandersetzung mit Verlusten, welche als Bedrohung für das eigene Leben oder für das Wohlbefinden wahrgenommen werden, stellt nicht nur ein ubiquitäres Phänomen dar, sondern hat auch durch den Hintergrund unterschiedlicher soziokultureller Traditionen dazu geführt, dass die Reaktionen der Betroffenen sehr unterschiedlich ausfallen.
Im Seminar soll über den Einfluss unterschiedlicher Weltanschauungen auf den Umgang mit existenziellen Fragen – mit dem Schwerpunkt der Trauer – gearbeitet werden. Existenzielle Fragen, also Fragen nach dem Sinn des Lebens respektive von Tod, Krankheit, Alter und Leid begegnen dem Seelsorger und Therapeuten nicht selten im Rahmen von Beratung und psychotherapeutischer Interventionen, und die Auseinandersetzung damit kann bei Betroffenen eine Krise auslösen oder Quelle von Hoffnung sein. Häufig wird eine Auseinandersetzung mit diesen Themen so lange vermieden, bis sie für den Betroffenen selbst zum nicht mehr zu verdrängenden Thema werden.
Im Seminar werden wir uns mit dem Thema Trauer aus christlicher, islamischer, konfessionsloser/agnostischer/atheistischer Sicht sowie aus den Perspektiven östlicher religiöser Traditionen beschäftigen und diskutieren.

Prof. Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser
09-54-4-M6/3 Religion im Museum: Theorie und Praxis anhand einer Ausstellung zur religiösen Landschaft

Seminar

Einzeltermine:
Mi 19.04.17 18:00 - 20:00 SFG 2070
Sa 13.05.17 10:00 - 17:00 SpT C6240
Sa 10.06.17 10:00 - 17:00 SpT C6240
Sa 24.06.17 10:00 - 16:00 SpT C6240

Religion und Museum - eine uralte und komplizierte Verbindung, die bis heute immer wieder Anlass zu Diskussion und Konflikt bietet. Wir wollen uns in diesem Blockseminar nicht nur mit den inhaltlichen und theoretischen Verknüpfungen dieser beiden kulturellen Errungenschaften beschäftigen, sondern vielmehr auch konkret und praktisch arbeiten.
So bietet sich den Studierenden im Rahmen dieses Seminars die Möglichkeit, im Rahmen einer konkreten Ausstellungsplanung zu forschen und damit einen Teil einer öffentlichkeitswirksamen Ausstellung selbstständig zu gestalten. Handwerkszeug aus empirischer Religionsforschung und Museologie kann hier also gelernt, diskutiert und praktisch angewandt werden.
Nachfragen zum Seminar und der Ausstellung können gerne bereits im Vorfeld unter sscheel@uni-bremen.de gestellt und hoffentlich geklärt werden. Ich habe in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit dem Einbinden Studierender in ausstellungsrelevante Prozesse gesammelt und bin daher sehr gespannt auf die gemeinsamen Ideen und Ergebnisse.

Stefan Scheel
09-54-4-MGS Strategie-Werkstatt
Angebot für alle Studierenden uniweit ab dem 4. Semester

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Do 06.04.17 14:00 - 17:00 VWG 1590
Do 11.05.17 14:00 - 17:00 VWG 1590
Do 01.06.17 14:00 - 17:00 VWG 1590
Do 06.07.17 14:00 - 17:00 VWG 1590
Do 03.08.17 14:00 - 17:00 VWG 1590
Do 28.09.17 14:00 - 17:00 VWG 1590

Achtung: Die angegebenen Uhrzeiten verstehen sich s.t. (sine tempore)!

Gehen Ihnen im Studienalltag auch mal die klugen Strategien aus? Zum Beispiel Hausarbeiten tatsächlich abzuschließen, für Prüfungen rechtzeitig zu lernen, Uni und Privatleben zu jonglieren– vielleicht mit Kindern, Behinderung oder Erkrankung – und beim Umgang mit Lehrenden und Kommilitonen?
Wir bieten einen vertrauensvollen Rahmen (5–12 Teilnehmer und Teilnehmerinnen) der gegenseitigen Hilfe, in dem Schwierigkeiten zielführend erkannt und gelöst werden. Dabei wenden wir eine erprobte Coaching-Methode namens kollegiale Beratung an.
Studierende können bei uns nicht nur das Beratungsangebot annehmen, sondern erhalten auch Einblicke und eine praktische Einführung in das Moderieren einer kollegialen Beratung. Nach der erfolgreichen Teilnahme können wir ggf. auch bestätigen, dass jemand eine kollegiale Beratung moderiert hat.

Die angegebenen Uhrzeiten sind sine tempore (s.t.), d.h. wir fangen um 14:00 an.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung können Sie für die General Studies 3 CP erwerben. Für genauere Infos wenden Sie sich bitte an uns.

Dr. Gabriele Richter
Dr. Ingrid Zondervan
09-54-6-M7 Religiöse Identität: Theorien und Befunde

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2070 (2 SWS)

Inhalt:
Das Seminar dient der Diskussion des Zusammenhangs von personaler Identitätsbildung und Religion. Was ist Identität und Identitätsbildung? Wie generiert sich personale religiöse Identität? Wie prägt Religion die personale Identität? Es werden zudem zentrale Aspekte der religiösen Identitätsbildung thematisiert (z.B. Anerkennung, Identitätspolitik, Hybridität).
Im Seminar werden dazu grundlegende Theorien der Identitätsbildung (Erikson, Krappmann, Keupp, Straub u. a.) wie auch zum Zusammenhang von Identität und Religion (Hahn, Luckmann, Oser u. a.) gelesen.
Des Weiteren wird unter Berücksichtigung empirischer Studien zu Migration, Radikalisierung, Individualisierung, Pluralisierung und Medienkommunikation die strukturelle wie qualitative Veränderung von personaler religiöser Identitätsbildung beispielhaft beleuchtet.

Literatur zur Einführung:
Rosa, Hartmut (2007): Identität, in: Straub, J. et al. (Hg.): Handbuch interkulturelle Kommunikation und Kompetenz. Stuttgart u.a., 47-56.
Ammerman, Nancy (2004): Religious identities and religious Institutions, in: Handbook of the Sociology of Religion, ed.by M. Dillon, 207-224.

Zielgruppe:
- Bachelor Religionswissenschaft Modul 7; nicht-schulisch,
- offen auch für Interessierte aus dem BA; anrechenbar nach Rücksprache
- General Studies Bachelor

Erwartet wird die regelmäßige aktive Teilnahme am Seminar und die regelmäßige Lektüre der Seminarliteratur wie auch die Übernahme von Aufgaben für das Seminar.

Modulprüfung n.V.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer

Religionswissenschaft: Transformationen von Religion in Medien und Gesellschaft, M.A.

Modul 1 Normierung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-MA-2-M1 Die Konstruktion von Gender und “Race” in der Religion/Kultur Ozeaniens

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 1080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 02.06.17 10:00 - 11:30 Übersee-Museum

Offen im General Studies-Bereich für alle Master-Studierenden der Uni Bremen.

Dr. Gabriele Richter

Modul 2 Institutionalisierung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-MA-2-M2 Globalisierung des Hinduismus

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 1010 (2 SWS)

Im General Studies-Bereich auch offen für Master-Studierende anderer Studiengänge!

Inhalt
Es ist nicht so lange her, dass die Verteilung der Religionen in der Welt mit vergleichsweise abgegrenzten geografischen Räumen identifiziert wurde: dem Christentum in Europa, dem Islam im Nahen Osten oder dem Hinduismus in Indien. Solche Zuordnungen sind angesichts beschleunigter Globalisierung brüchig oder sogar obsolet geworden.
Diese Lehrveranstaltung befasst sich mit den Folgen dieser weltweiten Entwicklung auf die Gestalt von Religion(en). Am Beispiel des Hinduismus soll gezeigt werden, welche Veränderungen eine vormals regional und ethnisch begrenzte Religion erfährt, die im Zuge von Migrationsströmen und Neuen Religiösen Bewegungen globalen Zuspruch erfährt.
Wie prägt dieser globale Transfer die Formen hinduistischer Religiosität und deren Organisation? Welche Neuerungen haben sich herausgebildet? Wie etablieren sich hinduistische Gruppierungen in ihren (nicht-indischen) sozialen Umfeldern? Welchen Stellenwert haben dabei neue Kommunikationstechnologien? Mit welchen religionswissenschaftlichen Fachbegriffen lassen sich diese Prozesse der Veränderung und der Verstetigung (Institutionalisierung) beschreiben und untersuchen? Was ist überhaupt religiöser Wandel?

Lernziel
Ziel ist die Befähigung (1) Prozesse der religiösen Veränderung im Kontext von Migration und Globalisierung zu erkennen, (2) zur kritischen Anwendung von einschlägigen theoretischen Begriffen und Konzepten, sowie (3) zur kultur- und religionswissenschaftlichen Einordnung neuer Ausdrucksgestalten des Hinduismus.

Methodik
Im ersten Teil der Lehrveranstaltung werden auf der Basis von deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur wesentliche Begriffe, Konzepte und Forschungsansätze erarbeitet. Im zweiten Teil stehen Fallbeispiele im Vordergrund, die von Studierenden referiert und gemeinsam diskutiert werden.

Voraussetzungen
sehr gute Englischkenntnisse

Leistungsnachweis
Sie erwerben 3 CP durch studienbegleitende Leistungen (werden in der ersten Stunde spezifiziert). Es besteht die Möglichkeit zur Modulprüfung (M2 Institutionalisierung oder MATS M7/M8).

Den Seminarplan mit Literaturhinweisen finden Sie ab April auf stud.IP

PD Dr. Beatrix Hauser

Modul 3 Subjektivierung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-MA-2-M3 Religion in postmigrantischen Gesellschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 27.04.17 08:00 - 10:00 SpT C4180
Do 11.05.17 08:00 - 10:00 SpT C4180

Im General Studies-Bereich auch offen für Master-Studierende anderer Studiengänge!

Inhalt:
Das Seminar führt in unterschiedliche Aspekte von Religion in modernen postmigrantischen Gesellschaften ein. Hierbei fokussiert das Seminar v.a. auf die europäischen Gesellschaften, deren Realität schon seit mehreren Generationen durch eine religiöse Diversität geprägt wird. In diesem Sinne sind sie als „postmigrantisch“ zu verstehen. Die Untersuchungsperspektive verschiebt sich dadurch von der Fokussierung auf ‚migrantische‘ Aspekte hin zum Zusammenleben von und zur Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen Religionen.
Zu Beginn werden unterschiedliche Konzepte zur Thematisierung von Religion und Migration bzw. Postmigration diskutiert (z.B. Diaspora, Transnationalität, Pluralismus, Superdiversity, Hybridität, Integration). Das Seminar beschäftigt sich dann mit unterschiedlichen Fallbeispielen wie z.B. der politischen Regulierung von religiösem Pluralismus, der ästhetischen Bearbeitung von Orientalisierung, der Institutionalisierung religiöser Toleranz und der familiären Transmission von Religion.
Für weitere Themenvorschläge ist die Seminarplanung offen!

Literatur:
Karakasoglu, Y. & Klinkhammer, G. (2016): Religionsverhältnisse, in: Handbuch Migrationspädagogik, hg.v. Paul Mecheril. Beltz Verlag, 294-310.
Foroutan, N. & Ilez, D. (2016): Migrationsgesellschaft, in: a.a.O., 138-151.

Zielgruppe:
Master Religionswissenschaft Modul 3
MATS Modul 8/9/10 oder als Modul 7-1

Erwartet wird die regelmäßige und aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen, regelmäßige vorbereitende Lektüre und die Übernahme einzelner Aufgaben für das Seminar.

Modulprüfung n. V.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer

Modul 4 Ästhetisierung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-MA-2-M4 Weltbilder des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SpT C4180 (2 SWS)

Im General Studies-Bereich auch offen für Master-Studierende anderer Studiengänge!

Im 19. Jahrhundert spottete man über die dummen Kleriker der Antike und des Mittelalters, dass sie die Erde sich als eine Scheibe vorstellten und vor Forschungsreisen warnend drohten, man werde am Rand der Welt ins Bodenlose abstürzen. Das gehört zu den Wissenschaftsmythen eines Alleinvertretungsanspruchs der Naturwissenschaften. Weltkarten – auch moderne – wollen etwas visualisieren, das Erfahrung (im Sinne auch des Fahrens) und ein Weltbild zugleich repräsentiert. Die Diskrepanz zwischen Schönheit („der blaue Planet“) und Realitätserfahrung ist ein altes Problem, das Platon mit dem Auftrag formulierte σῴζειν τὰ φαινόμενα sózein ta phainómena „in dem Idealbild müssen auch noch die realen Erfahrungen ‚gerettet‘ werden“. Die Weltkarten (mappae mundi) der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit sind Karten, die einerseits mit der Heilsgeschichte eine umfassende Weltsicht darzustellen haben, andererseits mit Plinius‘ Naturgeschichte eine umfassende Beschreibung der Welt zu integrieren hat und mit der Weltreise Alexanders des Großen Nachrichten über die Ränder der Welt kennt. Mitte und Ränder als räumliche Kategorien, Anfang (Paradies) und Ende (Weltgericht), Enzyklopädie des Weltwissens vereint eine Mappa Mundi. Wo liegt das Paradies? Der Turmbau von Babel? Was ist der Nabel der Welt – und wo liegt der Arsch der Welt? Gibt es einen Ringfluss um die Welt? Wo leben die Einäugigen und die Kannibalen? Wo ist die Quelle des Nils? Und stürzt das Weltbild zusammen, wenn Kolumbus den vierten Kontinent entdeckt? – Und: Hat die Kultur des Islam ganz andere Karten hervorgebracht?
Fragen der Ästhetik und Utopie, der Raum-Ordnung, der Enzyklopädie lassen sich in einer Religionsästhetik als integratives Konzept der Religionswissenschaft beschreiben.

Zur Einführung
Dorothea von den Brincken: Uta Lindgren: Karte, Kartographie. Lexikon des Mittelalters 5(1991), 1021-1024. - Ute Schneider:
http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/bilder-in-geschichte-und-politik/73116/weltbilder-auf-karten?p=all . Hartmut Kugler: Die Ebstorfer Weltkarte. Kommentierte Neuausgabe in 2 Bänden. Berlin: Akademie 2007. Vgl. auch

Christoph Auffarth

Modul SQ I Profilbildung

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-MA-2-SQ1 Mentoring

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 14:00 - 16:00 Externer Ort: SpT C6240 (1 SWS)

Das 14-tägig stattfindende Mentoring wird über zwei Semester angeboten und richtet sich an Studierende im Masterstudiengang „Transformationen von Religion in Medien und Gesellschaft“ im 2. Semester. Das detaillierte Programm wird gemeinsam mit den Teilnehmer*innen entwickelt. Konstituierende Sitzung am 13.04.2017. Weitere Termine werden zu Semesterbeginn abgesprochen.

Dr. Hans-Ludwig Frese

Modul SQ II Methoden- und interdisziplinäre Kompetenz

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-MA-2-SQ2 Methoden- und interdisziplinäre Kompetenz

Seminar

Bitte halten Sie Rücksprache mit Frau Klinkhammer und/oder Herrn Frese bzgl. der Veranstaltungen, die für dieses Modul zur Verfügung stehen.

Dr. Hans-Ludwig Frese
Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer

Modul 5 Autorität und Konflikt

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-MA-2-M5 Religiöse Autoriät im globalisierten Islam

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 10.05.17 18:00 - 20:00 SpT C4180

Im General Studies-Bereich auch offen für Master-Studierende anderer Studiengänge!

Inhalt:
Das Seminar behandelt den Wandel von religiöser Autorität im Kontext eines globalisierten Islam in seinen unterschiedlichen Traditionen und Sozialformen. Dabei stehen neue wie alte konkurrierende Institutionen im Fokus. Die Spannungslinien verlaufen in globaler Perspektive sowohl zwischen Erwartungen und Ansprüchen muslimischer und nicht-muslimischen Nationen/Regionen wie auch zwischen traditionellen und neuen Formen religiöser Autorität u.a.
Im Seminar werden zunächst unterschiedliche strukturelle und qualitative Formen von (religiöser) Autorität behandelt, um im Anschluss diverse islamische Institutionen, Organisationen und Bewegungen mit unterschiedlichem Autoritätsverständnis zu behandeln. Am Ende soll den SeminarteilnehmerInnen dadurch ein Überblick über zeitgenössische islamische Aktivitäten vorliegen wie auch über Spannungs- und Diskussionsverläufe sowohl intern in unterschiedlichen Strömungen des Islams als auch extern zu säkularen Institutionen.

Literatur:
Im Seminar wird anfänglich in einige historische Grundlagen islamischer Tradition eingeführt. Empfohlen wird zur vorbereitenden Lektüre eines der beiden Bücher:
  • Malise Ruthven: Der Islam. Reclam Sachbuch 4.A. 2010 oder
  • Mark Sedgwick: Islam & Muslims. A Guide to Diverse Experience in a Modern World. Intercultural Press 2006.

Zielgruppe:
Master Religionswissenschaft Modul 5
MATS Modul 8/9/10 oder als Modul 7-2

Erwartet wird die regelmäßige und aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen, regelmäßige vorbereitende Lektüre und die Übernahme einzelner Aufgaben für das Seminar.
Ein Seminarplan wird zu Beginn des Seminars ausgegeben; eigene Themenvorschläge sind willkommen!

Modulprüfung n.V.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer

Modul 6 Lehrforschungsseminar

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-MA-2-M6 Lehrforschungsseminar

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 12:00 - 14:00 Externer Ort: SpT C6240 (1 SWS)

Termine nach Vereinbarung mit Herrn Frese

Dr. Hans-Ludwig Frese

Modul 7 Selbstlernmodul

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-4-M6/3 Religion im Museum: Theorie und Praxis anhand einer Ausstellung zur religiösen Landschaft

Seminar

Einzeltermine:
Mi 19.04.17 18:00 - 20:00 SFG 2070
Sa 13.05.17 10:00 - 17:00 SpT C6240
Sa 10.06.17 10:00 - 17:00 SpT C6240
Sa 24.06.17 10:00 - 16:00 SpT C6240

Religion und Museum - eine uralte und komplizierte Verbindung, die bis heute immer wieder Anlass zu Diskussion und Konflikt bietet. Wir wollen uns in diesem Blockseminar nicht nur mit den inhaltlichen und theoretischen Verknüpfungen dieser beiden kulturellen Errungenschaften beschäftigen, sondern vielmehr auch konkret und praktisch arbeiten.
So bietet sich den Studierenden im Rahmen dieses Seminars die Möglichkeit, im Rahmen einer konkreten Ausstellungsplanung zu forschen und damit einen Teil einer öffentlichkeitswirksamen Ausstellung selbstständig zu gestalten. Handwerkszeug aus empirischer Religionsforschung und Museologie kann hier also gelernt, diskutiert und praktisch angewandt werden.
Nachfragen zum Seminar und der Ausstellung können gerne bereits im Vorfeld unter sscheel@uni-bremen.de gestellt und hoffentlich geklärt werden. Ich habe in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit dem Einbinden Studierender in ausstellungsrelevante Prozesse gesammelt und bin daher sehr gespannt auf die gemeinsamen Ideen und Ergebnisse.

Stefan Scheel
09-54-MA-2-M7 Selbstlernmodul

Seminar

Termine nach Vereinbarung mit Frau Klinkhammer

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer

Modul 8 Masterarbeit und begleitendes Seminar

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-MA-4-M8 Masterarbeit und begleitendes Seminar

Seminar

Termine nach Vereinbarung mit Herrn Frese

Dr. Hans-Ludwig Frese

Sportwissenschaft / Sport und Bewegungskultur, B.A./ LA

BA-KF-M 3b - Entwicklungs- und Bildungspotentiale des Sports

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-57-6-M3b Performativity - zur gesellschaftlichen Konstruktion von Körperbildern

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 RSG 2060 (Aufenthaltsraum) (2 SWS)
Dr. Lutz Müller
09-57-6-M3b/2 Qualität in pädagogischen Feldern - kritische Diskurse zum Qualitätsmanagement

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 RSG 2060 (Aufenthaltsraum) (2 SWS)
Dr. Lutz Müller
09-57-6-M3b/2 Kolloquium: Körper- und sportsoziologische Aspekte der Migration

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 RSG 2060 (Aufenthaltsraum) (2 SWS)
Bernhard Boschert

BA-KF-M 5a/5b Forschungswerkstatt/Projektstudium

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-57-6-M5 Lebensräume

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 18:00 Externer Ort: Science Centrum Botanika (6 SWS)

Einzeltermine:
Mo 03.04.17 14:00 - 18:00 Science Centrum Botanika

Die Veranstaltung findet in den Veranstaltungsräumen des Science Centrum Botanika statt.

Das Projekt „Lebensräume“ ist eine sechsstündige Veranstaltung im Rahmen der Senioren-Universität. Die Veranstaltung findet von 12.00 – 17.30 Uhr in den Räumen der Botanika statt. Es wird zwischendurch eine Pause für ein (gemeinsames?) Mittagessen geben.

Ausgangspunkt dieses Projektes sind zunächst die fünf Weißhandgibbons, eine aussterbende Affenart, die jüngst in die Botanik eingezogen sind.

Fragestellungen:
Warum sterben Weißhandgibbons aus? Wo ist ihr Lebensraum? Wo gibt es Zusammenhänge von Ökonomie und Ökologie? Und schließlich die philosophische Überlegung: „Wie gehen wir mit Tieren um?“. Hier hat mich in letzter Zeit ein Buch von Richard David Precht angeregt, tiefer über das Verhältnis Mensch-Tier nachzudenken.
Aber auch die anerkannteste Primatenforscherin Jane Goodell hat viel dazu beigetragen, Primaten kennen und respektieren zu lernen. Respekt vor der Kreatur, das ist ein Thema, was sich durch die Veranstaltung ziehen wird.

Ein weiterer Aspekt des Projektes ist eine ganz praktische Überlegung: wie würden wir gerne im Alter sitzen? Wie also könnte man für die Botanika bewegliche Sitzgelegenheiten konzipieren, (die später vor den Gehegen der Gibbons aufgestellt werden sollen), die auch für hochaltrige Menschen zu nutzen sind? Hier nun ist Ingenieursarbeit gefragt, aber auch Kreativität und ein wacher Verstand, der ganz neue Möglichkeiten des Sitzens entwirft.

Die Veranstaltung wird sich mit der Didaktik des „forschendes Lernens“ – das nun wieder Einzug in die Lehrpläne der Universitäten hält - nicht nur in der Theorie befassen, sondern sie auch praktisch forschend umsetzen. Für diese Forschung wird es Hilfestellungen geben, Anleitungen, Wegweiser.

Ein weiteres Thema in der Vermittlung der Inhalte wird die multimediale Präsentation sein. Es wird also nicht nur das trockene Wort sein, welches Inhalte präsentiert, sondern eine mediale Vielfalt genutzt, die zur Annäherung an das Thema einlädt. Alle Teilnehmer werden hierfür in Kleingruppen angeleitet, ihre Forschungsergebnisse medial und schließlich auch in einem blog zu präsentieren. Auch hier werden die einzelnen Kleingruppen engmaschig betreut und angeleitet.

Das Thema Kommunikation innerhalb des Projektes wird sehr groß geschrieben. Jugendliche Studenten nutzen Veranstaltungen auch als soziale Treffpunkte. Das Projekt im Rahmen der Senioren-Universität wird daher beginnen mit einem „Speed-Dating“ – aber mit der Idee, wissenschaftliche Interessen und die Bildungs-Hintergründe der TeilnehmerInnen untereinander bekannt zu machen, zu kommunizieren um in einem zweiten Schritt miteinander in Arbeitsgruppen arbeiten zu können.

Eine medienkundige Hilfskraft wird das Projekt die gesamte Zeit aktiv und begeistert begleiten.

Monika Thiele
09-57-6-M5/2 Physical Activity Monitoring And Health

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 Achterstr. 30 2.690 (2 SWS)
PD Dr. Mirko Brandes

BA-KF - M 6a/6b Ethnographische Feldforschung und Exkursion

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-57-6-M6 Exkursion ins Alter "Metamorphosen"

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 16:00 Externer Ort: RSG 2060 (4 SWS)
Monika Thiele

General Studies

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-57-6-MGS Alter-Krankheit-Lebenskunst (Film und Philosophie)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 RSG 2060 (Aufenthaltsraum) (4 SWS)
Monika Thiele
09-57-6-MGS/2 Gesundheitsförderung im Setting Betrieb

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 SFG 2070 (2 SWS)
Stefan Dalichau

BA-Abschlussmodul Betreuung der Abschlussarbeiten

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-57-6-M BA-Abschluss Kolloquium für Prüfungskandidaten des Faches Sport

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 Externer Ort: RSG 2060 (2 SWS)
Monika Thiele
09-57-6-M BA-Abschluss/2 Betreuung von Modularbeiten

Seminar
ECTS: 3

Termine nach Vereinbarung mit Herrn Müller

Dr. Lutz Müller
09-57-6-M BA-Abschluss/3 Examenskolloquium: Betreuung von Abschlussarbeiten (BA, MA, Promotion)

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Externer Ort: Büro Boschert SpT C3250 (2 SWS)
Bernhard Boschert

Transkulturelle Studien, M.A.

Modul 4 - Profilbildung

Independent Studies
6 Credit Points (2 Semester)
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-74-M4 Profilbbildung
Independent Studies

Seminar

Einzeltermine:
Fr 19.05.17 14:00 - 18:00 SFG 2030

2 SWS

Dr. Martina Grimmig

Modul 5 - Textanalyse

Text Analysis
9 Credit Points
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-74-M5 Textanalyse
Text Analysis

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 MZH 1460 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 28.06.17 14:00 - 16:30 SFG 2080
PD Dr. Natascha Ueckmann

Modul 6 - Methoden: Ethnographie und qualitative Verfahren der Kulturanalyse

Ethnography and Qualitative Research Methods in the Analysis of Culture
15 Credit Points
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-74-M6-1 Methoden: Ethnographie und qualitative Verfahren der Kulturanalyse
Sem.Materialien

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)
Prof. Dr. Cordula Weißköppel
09-74-M6-2 Methoden: Ethnographie und qualitative Verfahren der Kulturanalyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)
Prof. Dr. Cordula Weißköppel

Modul 7 - Ethische, religiöse und historische Dimensionen der Transkulturalität (früher M3)

Hinweis: Das Modul ist ein Angebot im WiSe als erster Teil (2 SWS) für M7; der zweite Teil (2SWS) kann dann im SoSe studiert werden. Regulär wird M7 auch im SoSe komplett (4 SWS) angeboten.

Ethical, Religious and Historical Dimensions of Transculturality
6 Credit Points
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-54-MA-2-M3 Religion in postmigrantischen Gesellschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 27.04.17 08:00 - 10:00 SpT C4180
Do 11.05.17 08:00 - 10:00 SpT C4180

Im General Studies-Bereich auch offen für Master-Studierende anderer Studiengänge!

Inhalt:
Das Seminar führt in unterschiedliche Aspekte von Religion in modernen postmigrantischen Gesellschaften ein. Hierbei fokussiert das Seminar v.a. auf die europäischen Gesellschaften, deren Realität schon seit mehreren Generationen durch eine religiöse Diversität geprägt wird. In diesem Sinne sind sie als „postmigrantisch“ zu verstehen. Die Untersuchungsperspektive verschiebt sich dadurch von der Fokussierung auf ‚migrantische‘ Aspekte hin zum Zusammenleben von und zur Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen Religionen.
Zu Beginn werden unterschiedliche Konzepte zur Thematisierung von Religion und Migration bzw. Postmigration diskutiert (z.B. Diaspora, Transnationalität, Pluralismus, Superdiversity, Hybridität, Integration). Das Seminar beschäftigt sich dann mit unterschiedlichen Fallbeispielen wie z.B. der politischen Regulierung von religiösem Pluralismus, der ästhetischen Bearbeitung von Orientalisierung, der Institutionalisierung religiöser Toleranz und der familiären Transmission von Religion.
Für weitere Themenvorschläge ist die Seminarplanung offen!

Literatur:
Karakasoglu, Y. & Klinkhammer, G. (2016): Religionsverhältnisse, in: Handbuch Migrationspädagogik, hg.v. Paul Mecheril. Beltz Verlag, 294-310.
Foroutan, N. & Ilez, D. (2016): Migrationsgesellschaft, in: a.a.O., 138-151.

Zielgruppe:
Master Religionswissenschaft Modul 3
MATS Modul 8/9/10 oder als Modul 7-1

Erwartet wird die regelmäßige und aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen, regelmäßige vorbereitende Lektüre und die Übernahme einzelner Aufgaben für das Seminar.

Modulprüfung n. V.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer

Modul 8/9/10 - Wahlpflicht MATS (Kernfach)

9 Credit Points
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-50-M89-A3 „Re-Reading Osteuropa“ in turbulenten Zeiten: Postkoloniale Perspektiven auf Wissen, Kunst und Praxis
“Re-Reading Eastern Europe” in turbulent times: Postcolonial Perspectives on Knowledge, Art and Practice

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 14:00 GW1-HS H1000 (4 SWS)


Dr. Oliver Hinkelbein
Katharina Sebold
09-50-M89-A4 Ethnologische Filmpraxis: Ethnologie erfahrbar machen und vermitteln
Anthropological Film Practice: Experiencing and representing anthropology

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 FVG M0160 (4 SWS)

Einzeltermine:
Mo 12.06.17 10:00 - 14:00 GW2 B1630
Mo 12.06.17 16:00 - 18:00 GW2 B1632

Kommentar

Begrenzt auf 12 Teilnehmer!

Dr. Martin Gruber
09-74-M8910-1 Kolonialismus im Alltag
Colonialism of the Everyday

Seminar

Kommentar

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!

Prof. Dr. Sabine Bröck
09-74-M8910-2 How to decolonize knowledge: Assembling a tool-kit from the anthropology and sociology of knowledge, postcolonial approaches and STS

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 2070 (2 SWS)

Gast: Prof. Dr. Banu Subramaniam (Internationale Gastprofessorin im Juni 2016)

Diese Veranstaltung kann zusammen mit der Ringvorlesung "Beyond contradition: Epistemological politics in knowledge practices" (VAK 09-74-M8910-3) als gesamt Modul „Transcultural knowledge practices and politics“ belegt werden.

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Kommentar

Prof. Dr. Michaela Knecht
Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge
09-74-M8910-3 Ringvorlesung: Jenseits von Synthese und Integration: Wissenspraktiken und Wissenspolitiken des Widerspruchs/Beyond Contradiction: Epistemological politics in knowledge practice
Beyond Contradiction: Epistemological politics in knowledge practice

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 CART Rotunde - 0.67 (2 SWS)
Prof. Dr. Michaela Knecht
Anne Rohrbach, M.A.
09-74-M8910-4 Diversity & Dekolonisierung
Diversity & Decolonization

Seminar

Einzeltermine:
Di 06.06.17 10:00 - 17:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3
Fr 16.06.17 10:00 - 17:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3

Workshop zum Schwerpunkt Dekolonisierung und zu Kritische Diversity Studies & Praxis
In Form eines zweitägigen Blocks

Kommentar

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Dr. Margrit E. Kaufmann
Ayla Satilmis
Aissatou Bouba
Léonie Métangmo-Tatou
09-74-M8910-5 Straßenkultur

Exkursion

Einzeltermine:
Mi 03.05.17 10:00 - 12:00 GW2 B2860 VIP (VIP-Raum)
Mi 03.05.17 14:00 - 17:00 GW2 B2860 VIP (VIP-Raum)
Do 04.05.17 10:00 - 17:00 GW2 B2860 VIP (VIP-Raum)

Blockseminar mit Exkursion

Dr. Oliver Hinkelbein
09-74-M8910-6 Kritische Diversity Studies & Intersektionalität (Diversity Modul Teil 1)
Critical Diversity Studies & Intersectionality

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 A4330 (2 SWS)

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Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Dr. Margrit E. Kaufmann
09-74-M8910-7 "Das Tribunal 'NSU-Komplex auflösen' aus (rechts)ethnografischer und transkultureller Perpektive"

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.04.17 15:00 - 18:00 SFG 1010
Fr 28.04.17 12:00 - 19:00 SFG 2060
Do 11.05.17 18:00 - 21:00 SFG 1010
Sa 13.05.17 10:00 - 18:00 GW2 B2880
So 28.05.17 15:00 - 18:00 GW2 B2880
Fr 02.06.17 15:00 - 18:00 SFG 2030
Fr 16.06.17 10:00 - 18:00 SFG 2010
Fr 07.07.17 10:00 - 18:00 SFG 2010

Mit Exkursion nach Köln vom 17.-21.05.2017
4 SWS

Achtung: Erstes Vorbereitungstreffen bereits am 21.2.2017, 20h im Kukoon, Neustadt

Anmeldung nur bis 10.03.2017!!!

Kommentar

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Dr. Silke Betscher
09-74-M8910-8 Diversity Praxis: Social Justice (Diversity Modul Teil 2)
Diversity Practice: Social Justice

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4330 (2 SWS)

Kommentar

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Dr. Margrit E. Kaufmann
09-74-M8910-9 Zur Ideengeschichte „Afrikanische Diaspora-s“ und ihre Praxen in Deutschland
About the concept of "African Diaspora-s" and its practice in Germany

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)

Kommentar

Diese Veranstaltung gehört zum Themensemester 2017 "Dekolonisierung der Stradt - Dekolonisierung des Wissens?!"

Prof. Dr. Cordula Weißköppel
09-74-M8910-10 Transkulturelle Medien

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 SFG 4280 (Büro Dracklé) SFG 2030 (4 SWS)
Prof. Dr. Dorle Drackle

Modul 8/9/10 - Wahlpflicht: Weitere relevante Angebote aus MATS-Kernfächern

Im Modul 8/9/10 können auch entsprechend gekennzeichnete Angebote aus den BA-Studiengängen der MATS-Kernfächer studiert werden. Notwendig ist hier eine VORHERIGE Absprache mit dem jeweiligen DozentIn, um die Prüfungsleistungen auf MATS-Niveau zu klären.
Wenn Angebote aus anderen Fächern jenseits der MATS-Kernfächer für M8/9/10 gewählt werden, muss das zuvor von der Modulbeauftragten genehmigt werden. Und dies ist ausschließlich nur für EINS der drei Module im 8/9/10-Bereich möglich.
VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
08-29-GS-26 From Scheler to Knorr-Cetina: An Introduction to the Sociology of Knowledge / DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!!!!! (in englischer Sprache)
[Von Scheler zu Knorr-Cetina: Eine Einführung in die Wissenssoziologie]

Seminar
ECTS: 3/6

Basic requirement for participation is a general understanding of sociological theory and practice. Regular participation in the seminar is recommended. Active in-class engagement and coursework contribution are compulsory in successfully fulfilling the performance requirements.

The sociology of knowledge as a subdiscipline in sociology focuses on the social processes involved in the production of knowledge.
In its brief history since the early 20th century, and with its roots in European philosophy as well as the conflicts of ideology in Germany from before the first to after the second World War, it has attempted to study the relationship between knowledge and social structures. In line with Knorr-Cetina, it can thus be described as the school of thought that aims at studying “how we know what we know” (Knorr-Cetina 1999: 1). In doing so, particular focus is payed to not only a society’s authoritative ideas and formal knowledges but in addition to those which operate in the realm of everyday life and are often referred to as ‚informal‘ or everyday knowledges.

The here proposed seminar entitled ‘From Scheler to Knorr-Cetina: An Introduction to the Sociology of Knowledge‘, is designed as a journey from early 20th century thought by Max Scheler (1874-1928), Karl Mannheim (1893-1947) and Alfred Schütz (1899-1959) to Peter Berger (1929-) and Thomas Luckmann (1927-2016), as well as newer developments in the field by colleagues such as Gudrun Lachenmann (1935-), Helga Nowotny (1937-), Karin Knorr-Cetina (1944-), Hubert Knoblauch (1959-) and Reiner Keller (1962-). The theoretical further developments within the subdiscipline are discussed with reference to the socio-political and historical contexts which heavily influenced their authors. Furthermore, most of the conceptual directions will be broken down by looking in a bit more detail at concrete empirical examples of studying the interdependence of social structures and the defining of what is considered as knowledge, worth knowing, worth producing, storing and worth to pass on to later generations as ‚valid‘ interpretations of reality. The empirical examples for doing so are largely taken from non-European contexts, which – given the European bias of most of the conceptual currents discussed – in addition invites a continuous reflection of the interplay between western theoretical perspectives for assessing ‚the world‘ and their limitations in doing so.

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge
09-54-MA-2-M2 Globalisierung des Hinduismus

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 1010 (2 SWS)

Im General Studies-Bereich auch offen für Master-Studierende anderer Studiengänge!

Inhalt
Es ist nicht so lange her, dass die Verteilung der Religionen in der Welt mit vergleichsweise abgegrenzten geografischen Räumen identifiziert wurde: dem Christentum in Europa, dem Islam im Nahen Osten oder dem Hinduismus in Indien. Solche Zuordnungen sind angesichts beschleunigter Globalisierung brüchig oder sogar obsolet geworden.
Diese Lehrveranstaltung befasst sich mit den Folgen dieser weltweiten Entwicklung auf die Gestalt von Religion(en). Am Beispiel des Hinduismus soll gezeigt werden, welche Veränderungen eine vormals regional und ethnisch begrenzte Religion erfährt, die im Zuge von Migrationsströmen und Neuen Religiösen Bewegungen globalen Zuspruch erfährt.
Wie prägt dieser globale Transfer die Formen hinduistischer Religiosität und deren Organisation? Welche Neuerungen haben sich herausgebildet? Wie etablieren sich hinduistische Gruppierungen in ihren (nicht-indischen) sozialen Umfeldern? Welchen Stellenwert haben dabei neue Kommunikationstechnologien? Mit welchen religionswissenschaftlichen Fachbegriffen lassen sich diese Prozesse der Veränderung und der Verstetigung (Institutionalisierung) beschreiben und untersuchen? Was ist überhaupt religiöser Wandel?

Lernziel
Ziel ist die Befähigung (1) Prozesse der religiösen Veränderung im Kontext von Migration und Globalisierung zu erkennen, (2) zur kritischen Anwendung von einschlägigen theoretischen Begriffen und Konzepten, sowie (3) zur kultur- und religionswissenschaftlichen Einordnung neuer Ausdrucksgestalten des Hinduismus.

Methodik
Im ersten Teil der Lehrveranstaltung werden auf der Basis von deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur wesentliche Begriffe, Konzepte und Forschungsansätze erarbeitet. Im zweiten Teil stehen Fallbeispiele im Vordergrund, die von Studierenden referiert und gemeinsam diskutiert werden.

Voraussetzungen
sehr gute Englischkenntnisse

Leistungsnachweis
Sie erwerben 3 CP durch studienbegleitende Leistungen (werden in der ersten Stunde spezifiziert). Es besteht die Möglichkeit zur Modulprüfung (M2 Institutionalisierung oder MATS M7/M8).

Den Seminarplan mit Literaturhinweisen finden Sie ab April auf stud.IP

PD Dr. Beatrix Hauser
09-54-MA-2-M4 Weltbilder des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SpT C4180 (2 SWS)

Im General Studies-Bereich auch offen für Master-Studierende anderer Studiengänge!

Im 19. Jahrhundert spottete man über die dummen Kleriker der Antike und des Mittelalters, dass sie die Erde sich als eine Scheibe vorstellten und vor Forschungsreisen warnend drohten, man werde am Rand der Welt ins Bodenlose abstürzen. Das gehört zu den Wissenschaftsmythen eines Alleinvertretungsanspruchs der Naturwissenschaften. Weltkarten – auch moderne – wollen etwas visualisieren, das Erfahrung (im Sinne auch des Fahrens) und ein Weltbild zugleich repräsentiert. Die Diskrepanz zwischen Schönheit („der blaue Planet“) und Realitätserfahrung ist ein altes Problem, das Platon mit dem Auftrag formulierte σῴζειν τὰ φαινόμενα sózein ta phainómena „in dem Idealbild müssen auch noch die realen Erfahrungen ‚gerettet‘ werden“. Die Weltkarten (mappae mundi) der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit sind Karten, die einerseits mit der Heilsgeschichte eine umfassende Weltsicht darzustellen haben, andererseits mit Plinius‘ Naturgeschichte eine umfassende Beschreibung der Welt zu integrieren hat und mit der Weltreise Alexanders des Großen Nachrichten über die Ränder der Welt kennt. Mitte und Ränder als räumliche Kategorien, Anfang (Paradies) und Ende (Weltgericht), Enzyklopädie des Weltwissens vereint eine Mappa Mundi. Wo liegt das Paradies? Der Turmbau von Babel? Was ist der Nabel der Welt – und wo liegt der Arsch der Welt? Gibt es einen Ringfluss um die Welt? Wo leben die Einäugigen und die Kannibalen? Wo ist die Quelle des Nils? Und stürzt das Weltbild zusammen, wenn Kolumbus den vierten Kontinent entdeckt? – Und: Hat die Kultur des Islam ganz andere Karten hervorgebracht?
Fragen der Ästhetik und Utopie, der Raum-Ordnung, der Enzyklopädie lassen sich in einer Religionsästhetik als integratives Konzept der Religionswissenschaft beschreiben.

Zur Einführung
Dorothea von den Brincken: Uta Lindgren: Karte, Kartographie. Lexikon des Mittelalters 5(1991), 1021-1024. - Ute Schneider:
http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/bilder-in-geschichte-und-politik/73116/weltbilder-auf-karten?p=all . Hartmut Kugler: Die Ebstorfer Weltkarte. Kommentierte Neuausgabe in 2 Bänden. Berlin: Akademie 2007. Vgl. auch

Christoph Auffarth
09-54-MA-2-M5 Religiöse Autoriät im globalisierten Islam

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 10.05.17 18:00 - 20:00 SpT C4180

Im General Studies-Bereich auch offen für Master-Studierende anderer Studiengänge!

Inhalt:
Das Seminar behandelt den Wandel von religiöser Autorität im Kontext eines globalisierten Islam in seinen unterschiedlichen Traditionen und Sozialformen. Dabei stehen neue wie alte konkurrierende Institutionen im Fokus. Die Spannungslinien verlaufen in globaler Perspektive sowohl zwischen Erwartungen und Ansprüchen muslimischer und nicht-muslimischen Nationen/Regionen wie auch zwischen traditionellen und neuen Formen religiöser Autorität u.a.
Im Seminar werden zunächst unterschiedliche strukturelle und qualitative Formen von (religiöser) Autorität behandelt, um im Anschluss diverse islamische Institutionen, Organisationen und Bewegungen mit unterschiedlichem Autoritätsverständnis zu behandeln. Am Ende soll den SeminarteilnehmerInnen dadurch ein Überblick über zeitgenössische islamische Aktivitäten vorliegen wie auch über Spannungs- und Diskussionsverläufe sowohl intern in unterschiedlichen Strömungen des Islams als auch extern zu säkularen Institutionen.

Literatur:
Im Seminar wird anfänglich in einige historische Grundlagen islamischer Tradition eingeführt. Empfohlen wird zur vorbereitenden Lektüre eines der beiden Bücher:
  • Malise Ruthven: Der Islam. Reclam Sachbuch 4.A. 2010 oder
  • Mark Sedgwick: Islam & Muslims. A Guide to Diverse Experience in a Modern World. Intercultural Press 2006.

Zielgruppe:
Master Religionswissenschaft Modul 5
MATS Modul 8/9/10 oder als Modul 7-2

Erwartet wird die regelmäßige und aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen, regelmäßige vorbereitende Lektüre und die Übernahme einzelner Aufgaben für das Seminar.
Ein Seminarplan wird zu Beginn des Seminars ausgegeben; eigene Themenvorschläge sind willkommen!

Modulprüfung n.V.

Prof. Dr. Gritt Maria Klinkhammer
10-76-6-GS-07 Key Topics in Cultural History: Bremen Dekolonisieren. (Wie) Geht Das?: Recherche - Kreation - Dokumentation / Key Topics in Cultural History: Decolonize Bremen. (How) Does it work?: Research - Creation - Documentation (in englischer Sprache)
INPUTS-Artist in Residence Nadja Ofuatey - Alazard

Seminar

Einzeltermine:
Mi 05.04.17 10:15 - 13:45 GW2 A3390 (CIP-Labor FB 10)
Mi 26.04.17 10:15 - 13:45 GW2 A3390 (CIP-Labor FB 10)
Mi 03.05.17 10:15 - 13:45 GW2 A3390 (CIP-Labor FB 10)
Mi 10.05.17 10:15 - 13:45 GW2 A3390 (CIP-Labor FB 10)
Mi 17.05.17 10:15 - 13:45 GW2 A3390 (CIP-Labor FB 10)
Mi 24.05.17 10:15 - 13:45 GW2 A3390 (CIP-Labor FB 10)

Bremen Dekolonisieren. (Wie) Geht das?
Recherche – Kreation – Dokumentation

»Zum Dekolonisierungsprozess gehören das Erinnern, das Aussprechen, das Gedenken und das Überwinden«, so die Ingeborg-Bachmann Preisträgerin Sharon Dodua Otoo kürzlich in einem Interview. Der Ruf »Decolonize!« ist in den letzten Jahren in etlichen deutschen Städten zu vernehmen. Auch in der Hansestadt Bremen gibt es eine Reihe von Initiativen und Akteur*innen, die eine Dekolonisierung der Stadt fordern und umsetzen wollen.

Wie lassen sich entsprechend die Spuren der kolonialen Geschichte in der Stadt, aber auch die Geschichten des Widerstands sichtbar(er) machen? Welche zivilgesellschaftlichen, bildungspolitischen, stadtpolitischen, künstlerischen Perspektiven und Praktiken sind notwendig, um den angestrebten Dekolonisierungsprozess zu vertiefen?

Die Teilnehmer*innen des Blockseminars erstellen gemeinsam ein Recherchedesign, um dann in Arbeitsteilung die relevanten Bremer Akteur*innen in Verwaltung und Zivilgesellschaft zu befragen sowie die (de)kolonialen Erinnerungsorte der Stadt zu (be)suchen. So entsteht eine polyphone Collage aus Texten und Filmen.

Die gebürtige Schwarzwälderin Nadja Ofuatey-Alazard, Dipl. Journ., ist Kulturaktivistin, Produktionsmanagerin, Journalistin, Moderatorin und Filmemacherin. Jüngste Projekte umfassen u.a. die Veranstaltungs- und Filmreihe »ReMIX. Africa in Translation« (2016/17) sowie die Buchpublikationen »African Futures and Beyond. Visions in Transition« (co-ed, im Erscheinen), »Wie Rassismus aus Wörtern spricht. (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache« (co-ed 2011) und »200 Years Later … Commemorating the 200 Year Anniversary of the Abolition of the Transatlantic Slave Trade« (2008)

Decolonize Bremen. (How) Does it work?
Research – Creation – Documentation

»Decolonization means remembering, articulating, commemorating and overcoming«, thus Ingeborg-Bachmann Prize-Winner Sharon Dodua Otoo recently stated in an interview. Meanwhile, the call »Decolonize!« can be heard in numerous German cities. Likewise, in the Hanseatic town of Bremen a number of players and initiatives demand and strive for the decolonisation of their cityscape. Therefore, how can the traces of colonial history as well as anti- and de-colonial resistance be rendered (more) visible? Which perspectives and practices in the areas of civil society, education, politics and the arts are required to deepen processes of decolonisation? The participants of this block seminar jointly develop a research design in order to identify and interrogate stakeholders and their agendas in civil society and administration and visit relevant sites linked to Bremen’s colonial past and (de)colonial present. Thus results a polyphonic collage of texts and films.

Nadja Ofuatey-Alazard, Dipl. Journ., is a Black Forest born cultural activist, production manager, journalist, moderator and filmmaker. Her recent projects and publications include the event- and film series »ReMIX. Africa in Translation« (2016/17), the books »African Futures and Beyond. Visions in Transition« (co-ed, in publication), »Wie Rassismus aus Wörtern spricht. (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache« (co-ed 2011) and »200 Years Later … Commemorating the 200 Year Anniversary of the Abolition of the Transatlantic Slave Trade« (2008)

Nadja Ofuatey-Alazard
10-77-6-C2a-1 Kolloquium: Forschung - Neuere Projekte und Texte
BA; MEd;MATS

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)
Prof. Dr. Gisela Febel
PD Dr. Natascha Ueckmann
10-77-6-C2a-2 Theater erleben in Avignon und Berlin (Blockseminare und Exkursion nach Berlin und nach Avignon)

Exkursion

Einzeltermine:
Do 23.03.17 11:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mo 27.03.17 - Fr 31.03.17 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 08:00 - 22:00 Berlin
Do 29.06.17 15:00 - 18:00
Do 06.07.17 - Do 13.07.17 (So, Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa) 08:00 - 22:00 Avignon

Kurzbeschreibung:

Studienexkursion zum internationalen Theaterfestival im Juli 2017 nach Avignon mit vorgeschalteter Exkursion an die Berliner Bühnen im März 2017. Beide Exkursionen finden zusammen mit französischen Studierenden von der Université d’Avignon statt. Die Bremer Studierenden und die Studierenden aus Avignon erleben und diskutieren gemeinsam Theater in beiden Ländern, ferner realisieren sie gemeinsam eigene Theaterprojekte. Das Gesamtprojekt richtet sich an fortgeschrittene Bachelor-Studierende der Frankoromanistik und an Master-Studierende interdisziplinärer Studiengänge wie Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film sowie Transkulturelle Studien der Universität Bremen (gute Französisch-Kenntnisse sind Voraussetzung). Es ist geplant mit 12 deutschen Studierenden und 13 französischen Studentinnen des Master-Studienganges Théâtre et Patrimoine der Université d’Avignon dieses Lehr- und Praxisprojekt zu realisieren.
Zunächst erschließen sich die deutschen und französischen Studierenden in wissenschaftlicher Perspektive in Form eines vorbereitenden Blockseminars an ihrer jeweiligen Heimatuniversität das Rahmenthema Aktuelle Theaterentwicklungen in Deutschland und Frankreich mit besonderem Blick auf Migration. Hier erarbeiten wir gemeinsam die wissenschaftlichen Grundlagen und dis¬kutieren innovative Forschungsfragen.
Die Exkursion nach Avignon zielt darauf, konkrete Theater-Erfahrungen vor Ort machen zu können, viele verschiedene Theaterformen (In-Festival und Off-Festival) kennenzulernen und an Workshops der Université d’Avignon (Laboratoire ICTT) im Rahmen des Festivals teilzunehmen. In Berlin gilt es sich dem aktuellen Postmigrantischen Theater (besonders Ballhaus Naunynstraße, Maxim Gorki Theater und Heimathafen Neukölln) in vielfältiger Weise zu widmen.
Schriftliche Anmeldung spätestens bis zum 31. Januar 2017 bei der Dozentin (ueckmann@uni-bremen.de)


Literatur:
Hamidi-Kim, Bérénice (2007): „Théâtre populaire, immigration, intégration et identité nationale... Ou comment le théâtre s'inscrit dans le débat public actuel sur la définition du peuple français“, in: Études théatrales, Heft 40, 122-135.
Schneider, Wolfgang (Hg.) (2011): Theater und Migration. Herausforderungen für Kulturpolitik und Theaterpraxis, Bielefeld: transcript.
Ueckmann, Natascha/Weiershausen, Romana (Hg.) (2015): Transkulturalität sur scène: Zum Theater in Frankreich und Deutschland um die Jahrtausendwende. Dossier der Zeitschrift Lendemains 40, Heft 160, 5-95.

PD Dr. Natascha Ueckmann

Weitere Wahlangebote

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-50-GS-1 Ethnologisch-kulturwissenschaftliche Evaluationswerkstatt – Einblicke in Auftragsforschung im Bereich internationaler Entwicklungszusammenarbeit und Kulturpolitik
Applied research: Evaluation Workshop – Insights into international Development Cooperation and Cultural Policy

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.04.17 14:00 - 18:00 SFG 2030
Sa 08.04.17 10:00 - 16:00 SFG 1080
Fr 26.05.17 14:00 - 18:00 SFG 2030
Sa 27.05.17 10:00 - 16:00 SFG 1080
Fr 30.06.17 14:00 - 18:00 SFG 1010
Sa 01.07.17 10:00 - 16:00 SFG 1080


PD Dr. Ute Marie Metje (LB)

Modul 11 - Abschluss: Themenfindung und Kolloquium, Masterarbeit

VAK Titel der Veranstaltung DozentIn
09-74-M11 Begleitseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GW2 B1630 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 22.06.17 08:30 - 09:45 GW2 B1630
Do 29.06.17 08:30 - 09:45 GW2 B1630
Do 06.07.17 08:30 - 09:45 GW2 B1630
Prof. Dr. Gisela Febel

Ansprechpartner für die Inhalte des Veranstaltungsverzeichnisses

Alte Vorlesungsverzeichnisse (bis Sommersemester 2012)