Begleitforschung

Begleitforschung zu Studien-Praxis-Projekten

"Studien-Praxis-Projekte" werden von zwei Forschungsvorhaben empirisch begleitet, die das Potential von SPP für die Professionalisierung von angehenden Lehrkräften im Studium untersuchen.

Forschungsprojekt "Studentische Professionalisierungsprozesse in Studien-Praxis- Projekten (SPPs)"

Durchführung

Joana Kahlau

Erkenntnisinteresse

Rekonstruktion des SPP spezifischen Professionalisierungspotentials sowie des SPPs als konjunktiver Erfahrungsraum

Kurzfassung

Im Mittelpunkt dieser qualitativen Promotionsforschung im Arbeitsbereich „Schultheorie und Schulforschung“ stehen Erfahrungs- und Reflexionsprozesse von SPP Studierenden. Das Erkenntnisinteresse zielt auf die Frage ab, inwiefern SPPs zur Professionalisierung der Studierenden beitragen. Dazu sollen die Orientierungsrahmen der teilnehmenden Studierenden und deren (potentielle) Veränderung(en) im SPP rekonstruiert und dadurch die SPP spezifischen Professionalisierungspotentiale herausgearbeitet werden.

Zu diesem Zweck werden die Studierenden der ersten Kohorte der SPP befragt: zum einen vor Beginn ihres SPPs im  Rahmen eines narrativ angelegten Interviews, zum anderen nach Beendigung des Projektes über ein ebenfalls narrativ angelegtes Interview mit zusätzlichem Bildimpuls. Aufgrund der Konzeption der SPPs als Tandem- oder Kleingruppenprojekte, wurde zudem eine Gruppendiskussionen während der SPP–Phase geführt. Die Erhebungsverfahren werden trianguliert und laufen in der Auswertung mit der Dokumentarischen Methode (Bohnsack 2013; Nohl 2011) zusammen. Hierbei sollen einerseits durch die narrativ angelegten Einzelinterviews individuelle Orientierungen rekonstruiert und zu Typenbildungen generalisiert und andererseits durch die Gruppendiskussion ein (möglicher) kollektiver Erfahrungsraum „SPP“ rekonstruiert werden.

Als theoretischer Bezugsrahmen dient zum einen die berufsbiographische Professionsforschung indem hier Professionalisierung als ein berufsbiographisches Entwicklungsproblem (Terhart 2011) verstanden wird. Andererseits werden Konzepte der Reflexiven Lehrerbildung herangezogen, in denen Reflexion Verhältnisbestimmung zwischen Theorie und Praxis (Müller 2013) und damit als Schlüssel zur Professionalisierung aufgefasst wird (Combe & Kolbe 2008; Wyss, 2013). Zuletzt werden Überlegungen aus dem Bereich der Praxisforschung zur Moderation des Theorie-Praxis- Verhältnisses in praktisch bedeutsamen Forschungsverbünden zwischen Schule und Universität herangezogen (Altrichter & Feindt 2011; Feindt 2007).

Forschungsprojekt "Reflexivität im hochschuldidaktischen Format der Studien-Praxis-Projekte mit Fokus auf die für Inklusion besonders relevanten Aspekte"

Durchführung

Chrisina Tietjen

Erkenntnisinteresse

Identifikation der Potentiale neuer hochschuldidaktischer Formate zur Entwicklung von Reflexivität als Teil der Professionalisierung für Inklusion

Kurzfassung

[folgt]