Aktuelle Projekte
Erfahren Sie mehr zu unseren aktuellen Vorhaben!
Das DSC ist aktiv in der Einwerbung von wissenschaftlichen und strukturbildenden Projekten in den Bereichen Data Science, Datenmanagement und Datenkompetenz.
Als zuverlässiger Partner unterstützen wir datenintensive Forschungsprojekte mit unserer vielfältigen Daten-Expertise und stehen für Verbundvorhaben zur Verfügung.
Haben Sie Fragen oder Interesse an einer Zusammenarbeit? Kontaktieren Sie uns gerne unter dsc-ubprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de.

Übersicht
Förderzeitraum: 01.09.2024 - 31.08.2027
Kontaktpersonen: Prof. Dr. Rolf Drechsler, Dr. Lena Steinmann
Die Biodiversität mariner Ökosysteme ist nicht nur faszinierend sondern hat auch eine wichtige Funktion in Meeresgebieten weltweit. So trägt sie z.B. zur Sicherung unserer marinen Nahrungsquellenbei zur Stabilisierung von Sedimenten und sogar zur Entdeckung neuer Medikamente.
Obwohl die Biodiversität mariner Organismen seit über 200 Jahren erforscht wird, sind viele Gruppen, besonders im marinen Plankton nur unzureichend erforscht. Hierzu gehören auch Pilze und pilzähnliche Arten. Diese spielen im Süsswasser eine wichtige Rolle im Nahrungsnetz, z.B. als Parasiten von Phytoplankton. Welche Funktionen sie im marinen Nahrungsnetz oder wie viele Arten es gibt ist nicht im Detail bekannt.
Trotz unserer Wissenslücken wird marines Plankton regelmäßig zur Analyse und Modellierung von Ökosystemprozessen genutzt. Das Ziel von INDIFUN-AI ist es die Diversität und Funktion mariner Pilze und pilzähnlicher Organismen im marinen Nahrungsnetz besser zu verstehen und so zu einer besseren Erfassung Bewertung klimabedingter Veränderungen beizutragen und verlässliche Indikatoren für diese Veränderungen zu finden.
Im Rahmen des Teilprojekts der Universität Bremen wird am Data Science Center an der Entwicklung eines automatisierten Indikatorensystems gearbeitet, das Veränderungen in der Biodiversität zuverlässig erkennt. Dafür wird zunächst eine Datenbeschreibungssprache und Datenvalidierungsroutine für den INDIFUN-AI Datensatz entwickelt. Schlussendlich soll ein Früherkennungssystem für die Änderungen in der Indikatorgüte entwickelt werden. Im Rahmen von INDIFUN-AI arbeiten wir somit eng mit Kolleg:innen aus den Meereswissenschaften und der Biologie zusammen. Das Teilprojekt an der Universität Bremen wird von Dr. Marlis Reich am Fachbereich 02 - Biologie / Chemie geleitet.
Das Projekt wird vom BMFTR gefördert.
Geförderte Projektpartner:
Alfred-Wegener-Institut (AWI) (koordinierende Einrichtung)
Universität Bremen
Carl-von-Ossietzky Universität
GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)
AquaEcology GmbH & Co. KG
Weiterführende Links:
Projektwebsite
Informationen zum BMFTR-Forschungsprogramm
Förderzeitraum: 01.07.2024 - 31.12.2027
Kontaktpersonen: Prof. Dr. Cristoph Lüth, Prof. Dr. Rolf Drechsler
Die KiMeKo-Partner haben in vorlaufenden KI-Med-Projekten - insbesondere KI-SIGS gefördert vom BMWK sowie KI-Lab in BMFTR-Förderung - viele Kompetenzen erworben, die jedoch dezentral, unsystematisiert und ergänzungsbedürftig sind. Genau darauf zielen die fünf KiMeKo-Teilprojekte ab, eine Bündelung und Vertiefung der Kompetenzen derart zu erreichen, dass das KI-Med-Ökosystem so weit möglich standardisierte Services, also Methoden und Tools sowie Work-Flows, anbieten kann.
Die KI-Med-Kollaborationsplattform soll auf dieser Basis bewirken, dass einerseits die für Kl-Med-Anwendungen zwingend erforderliche Zusammenarbeit von Mediziner*innen, Informatiker*innen und Unternehmen (die Akteursgruppen) deutlich effizienter (schneller und qualitativ verbessert) gestaltet wird; um größere - ggf. auch disruptive - strategische KI-Med-Anwendungen mit wirklich breitem Nutzungspotential in der gesundheitlichen Versorgung mit höherer Erfolgsaussicht durchzuführen. Und andererseits soll erreicht werden, dass solche KI-Med-Innovationen in ihrem Entwicklungsverlauf derart beschleunigt werden, dass tatsächlich auch regulativ zugelassene KI-Med-Medizinprodukte entstehen können, die allein Eingang in die Versorgung finden und damit wirtschaftliche Wertschöpfung im Gesundheitswesen und bei den Unternehmen ermöglichen.
Die Durchführung der fünf Teilprojekte liegt sämtlich bei den Informatik-Instituten der Universitäten unter beratender Mitwirkung von Kliniken und Unternehmen, da ja tatsächlich noch keine KI-Med- Anwendungsentwicklungen als solche intendiert sind, aber die Schaffung der starken Voraussetzungen, dass diese zukünftig im Kontext des KI-Med-Ökosystems skalieren können.
Das Projekt wird vom DLR-Projekträger (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) gefördert.
Projektpartner:
- Universität Bremen
- Universitätsmedizin Greifswald
- Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
- Technische Universität Hamburg (TU Hamburg)
- Universität zu Lübeck
- UniTransferKlinik Lübeck
- Universität Rostock
Projektwebsite: Link
Förderzeitraum: 15.11.2023 - 14.11.2026
Kontaktpersonen: Prof. Dr. Rolf Drechsler, Dr. Lena Steinmann
Im Rahmen dieses Projekt wird das interdisziplinäre Datenkompetenzzentrum für die Region Bremen „DataNord“ aufgebaut. Das Zentrum bietet Forschenden aller Karrierestufen Angebote zur Steigerung ihrer Fähigkeiten im Umgang mit Daten bietet. Dazu gehören u.a. Trainings, Hackathons, Beratungsangebote, Forschungsvorhaben und Netzwerkmöglichkeiten.
Als Teil der U Bremen Research Alliance – dem Kooperationsnetzwerk der Universität Bremen und zwölf außeruniversitärer Forschungsinstitute – und in enger Zusammenarbeit mit weiteren Partnern wird mit DataNord ein interdisziplinäres Datenkompetenzzentrum aufgebaut. Es dient als Ort zum fachübergreifenden und interinstitutionellen datenwissenschaftlichen Lernen, Forschen und Vernetzen für die Region Bremen. Die Profilbereiche des Verbunds umfassen (1) Umwelt- und Meereswissenschaften, (2) Sozialwissenschaften, (3) Material- und Ingenieurswissenschaften, (4) Gesundheitswissenschaften und (5) Geisteswissenschaften.
Das DataNord Dachprojekt liegt am Data Science Center und die Universität Bremen agiert als Verbundkoordinatorin. Im Rahmen unseres Teilprojekts werden zum Einen zentrale Angebote in den Bereichen Lernen, Forschen und Vernetzen geschaffen. Dafür wurde ein Team aus Data Scienstists etabliert, das insbesondere Trainings und Beratungsangebote für Forschende aller Karrierestufen und Disziplinen bietet. Außerdem werden die Forschungsvorhaben MRI4All und SynData im Rahmen der Research Academy umgesetzt. Mit diesen angewandten Vorhaben werden Datenkompetenzen tiefgreifend im Forschungsprozess verankert.
Das Projekt wird vom BMFTR gefördert, finanziert von der Europäischen Union - NextGenerationEU.
Geförderte Projektpartner:
Universität Bremen (koordinierende Einrichtung)
Alfred-Wegener-Institut (AWI)
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH (ifib)
Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS
U Bremen Research Alliance e.V.
Weiterführende Links:
DataNord Projektwebsite
Informationen zum BMFTR-Forschungsprogramm
Förderzeitraum: 01.12.2022 - 30.04.2023
Kontaktpersonen: Prof. Dr. Rolf Drechsler, Dr. Lena Steinmann
Im Rahmen der hier geförderten fünfmonatigen Konzeptionsphase wird ein detailliertes Umsetzungskonzept für die Errichtung des interdisziplinären Datenkompetenzzentrums für die Region Bremen „DataNord“ erarbeitet.
Als Teil der U Bremen Research Alliance – dem 2016 gegründeten Kooperationsnetzwerk der Universität Bremen und zwölf außeruniversitärer Forschungsinstitute – und in enger Zusammenarbeit mit weiteren Einrichtungen aus Bremen sowie den regionalen NFDI-Konsortien soll ein interdisziplinäres Datenkompetenzzentrum (Akronym: DataNord) mit starker nationaler Vernetzung aufgebaut werden. Im Fokus stehen dabei die datenwissenschaftlichen Bedarfe und vielfältigen Forschungsdaten der regional verankerten und überregional kooperierenden Wissenschaftsschwerpunkte der Universität Bremen: „Meeres-, Polar- und Klimaforschung“, „Sozialer Wandel, Sozialpolitik und Staat“, „Materialwissenschaften und ihre Technologien“, „Gesundheitswissenschaften“ und „Minds, Media, Machines“.
In DataNord wird die regionale Forschungsdatenexpertise gebündelt und eine synergetische Anbindung an bestehende Strukturen und Initiativen ermöglicht. Zwei zentrale Pfeiler von DataNord sind das Data Science Center (DSC) der Universität Bremen und die interdisziplinäre Promovierenden-Ausbildung „Data Train Training in Forschungsdatenmanagement und Data Science“. Die geplanten Aktivitäten von DataNord in den Aktivitätsfeldern Lernen, Forschen und Vernetzen sind synergetisch aufeinander abgestimmt und zielen darauf ab, datenwissenschaftliche Kompetenzen bei Forschenden aller Karrierestufen nachhaltig zu stärken. Der fachübergreifende Ansatz von DataNord wird die regionalen Stärken des Standorts Bremen bestmöglich nutzen, um über methodische Gemeinsamkeiten Brücken zwischen den verschiedenen Fachgebieten zu schlagen und so Kompetenz-Silos weit über die Region hinaus aufzubrechen.
Das Projekt wird vom BMFTR gefördert, finanziert von der Europäischen Union - NextGenerationEU.

