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Bachelor-Studium

Bachelorkurse

Die Studierenden sind in der Lage, Datensätze sinnvoll grafisch darzustellen, Datenstrukturen zu erkennen und zu beschreiben. Sie kennen zentrale Aspekte der Datenauswertung und typische ökonomische Anwendungen wie die Konzentrations- und Indexrechnung. Sie sind sicher im Umgang mit Änderungsraten und
kennen die Konzepte der beschreibenden Zeitreihenanalyse. Sie können Korrelation und Kausalität sowie zufällige und deterministische Muster unterscheiden und vermeiden dadurch typische Fehlschlüsse in der Datenanalyse.

Die Studierenden kennen die grundlegenden Analysemethoden der beschreibenden und der schließenden Statistik. Sie können die Konzepte der Lage, Streuung und Abhängigkeit statistischer Häufigkeits- und Wahrscheinlichkeitsverteilungen gegeneinander abgrenzen und mit Hilfe geeigneter Methoden analysieren. Die Studierenden kennen die Voraussetzungen, die es erlauben, Stichprobenbefunde auf Grundgesamtheiten zu übertragen. Sie sind dadurch in der Lage, einfache ökonomische Fragestellungen anhand der Auswertung von Stichprobenbefunden mit Hilfe adäquater statistischer Methoden sachgerecht und mit Hilfe geeigneter Computerprogramme (Tabellenkalkulation Microsoft Excel, Statistikprogramm pqrs) zu bearbeiten. Insbesondere sind sie sicher in der Anwendung grundlegender statistischer Schätz- und Testverfahren. Sie können eigene Ergebnisse korrekt interpretieren und verteidigen.

Die Studierenden können beurteilen, welche Daten erforderlich sind, um gegebene (substanzwissenschaftliche) Fragestellungen empirisch zu untersuchen. Sie sind in der Lage, mehrdimensionale Datensätze mit Hilfe von Regressionsanalysen auszuwerten, indem sie geeignete lineare Modelle spezifizieren und die Modellannahmen mit Hilfe entsprechender Testverfahren überprüfen. Die Studierenden sind sicher in der Ermittlung und Interpretation partieller Einflüsse einzelner Modellgrößen. Ferner verstehen sie es, Behauptungen bzw. Hypothesen im Rahmen des Modells zu formulieren und auf statistische Signifikanz hin zu überprüfen. Durch diese Fähigkeiten sind sie einerseits in der Lage, Regressionsanalysen eigenständig sachgerecht durchzuführen. Andererseits sind sie befähigt, empirische Untersuchungen verlässlich auf deren Aussagekraft hin zu beurteilen. Hierzu werden die Studierende in der Veranstaltung auch mit dem Umgang der freien Statistik Software GRETL vertraut gemacht.

Statistik als juristische Schlüsselqualifikation - warum?

Weil statistische Analysen nicht nur immer stärker unseren Alltag durchdringen, sondern auch in Gerichtsverfahren zunehmend anhand quantitativer Datenanalysen (insbesondere in Gutachten) argumentiert wird. Zudem erfordert die Befassung mit aktuellen juristischen Forschungsgebieten  wie z. B. „Wissensgenerierung im Recht und quantitative Daten (Big Data)“ bis hin zu der aktuellen Grundsatzdebatte über das Für und Wider einer „empirischen Wende“ in der Rechtswissenschaft grundlegende Kenntnisse statistischer Methoden. Diese – auf den speziellen Bedarf von Juristinnen und Juristen ausgerichteten – Kenntnisse will der Kurs vermitteln.

Ziel des Kurses ist die Vermittlung grundlegender Bedienfunktionen des populären Tabellenkalkulationsprogramms als berufliche Schlüsselqualifikation. Im Vordergrund stehen allgemeine Regeln, die auch eine effiziente Bearbeitung gemeinsamer Arbeitsmappen durch mehrere Autorinnen und Autoren erlauben, und nicht die Programmierung statistischer Analyseverfahren. Damit richtet sich der Kurs an Hörerinnen und Hörer aller Fachbereiche und Interessierte aus der beruflichen Praxis. Um diese berufsbezogene Orientierung zu unterstreichen, liegt der Schwerpunkt des Kurses auf einem sinnvollen konzeptionell-strukturellen Aufbau sowie der sauberen Dokumentation von Arbeitsmappen, so dass beim Arbeiten im Team oder bei der Übergabe von Arbeitsmappen an Kolleginnen und Kollegen oder Kundinnen und Kunden keine Ineffizienzen entstehen und potenzielle Fehlerquelle minimiert werden.

Den Link zu der eGeneral Studies Veranstaltung und allen Kursmaterialien finden Sie hier.

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Vorlesungsverzeichnisse

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Modulhandbücher & Klausurpläne

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Bachelorarbeiten

  • Sie haben die Möglichkeit, sich für Ihre Abschlussarbeit an unserer Professur zu bewerben.
  • Wir verwalten keine Liste von „vorgefertigten“ Themen für Abschlussarbeiten. Stattdessen setzen wir i.d.R. darauf, mit Ihnen gemeinsam ein persönlich zugeschnittenes Thema zu entwickeln, das Sie dann selbstständig bearbeiten. Sie können sich gerne im Bereich Forschung an den Forschungsschwerpunkten der Professur orientieren.
  • Ihre Abschlussarbeit kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden.
  • Die Bearbeitungszeit für Bachelorarbeiten liegt bei 9 Wochen, der Umfang der Bachelorarbeit sollte ca. 30 Seiten betragen.
  • In Kooperation vom ZMML und dem Fachbereich 07 ist eine Videoreihe zum Thema "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" enstanden, deren Inhalt hilfreich für die erfolgreiche Durchführung von wissenschaftlichen Arbeiten ist.
  • Alle weiterführenden Informationen zum Anmeldeprozess finden Sie in den nachfolgenden Dokumenten.

Wissenswertes

  • Das Thema der Abschlussarbeit wird an der Professur für empirische Wirtschaftsforschung stets in einem persönlichen Gespräch festgelegt. Hier erhalten Sie auch Vorgaben zu Formatierung und Zitierweise.
Aktualisiert von: Tim Vintis