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Fachbereich 11 - Human- und Gesundheitswissenschaften

Herzlich Willkommen am Fachbereich 11 der Universität Bremen

Die Studiengänge und Disziplinen (Public Health/Gesundheitswissenschaften, Pflegewissenschaft und Psychologie), die sich im Fachbereich 11 unter der Perspektive der Human- und Gesundheitswissenschaften zusammengeschlossen haben, beschäftigen sich mit den Bedingungen, Anforderungen und Problemen, denen sich Menschen im dynamischen gesellschaftlichen Wandel gegenübersehen.

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    Aktuelles

    Prof. Dr. Hajo Zeeb
    Prof. Dr. Hajo Zeeb, Leiter der Abteilung für Prävention und Evaluation am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS GmbH, ist neues Mitglied in der Strahlschutzkommission.

    Bremer Epidemiologe Prof. Dr. Hajo Zeeb neues Mitglied der Strahlenschutzkommission (SSK)

    Am 9.2.2021 fand die 310. Sitzung der Strahlenschutzkommission statt. Prof. Dr. Hajo Zeeb, Leiter der Abteilung für Prävention und Evaluation am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS GmbH, nahm erstmals als neues Kommissionsmitglied der SSK teil.

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    Prof. Dr. Darmann-Finck Pflegepreis 2020
    Dr. Franz Wagner, der Präsident des Deutschen Pflegerats und Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck mit dem Deutschen Pflegepreis, der in Form eines Ringes und einer Urkunde überreicht wird.

    Frau Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck nimmt Deutschen Pflegepreis in Empfang

    Im Rahmen des diesjährigen Deutschen Pflegetags in Berlin wurde der Deutsche Pflegepreis 2020 an Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck vom Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen verliehen.

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    © Shutterstock

    DFG-Langzeitstudie zu genetischen und sozialen Ursachen von Ungleichheit

    „Die Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt Prof. Dr. Christian Kandler des Instituts für Psychologie der Universität Bremen entsprechend seinem Antrag, den er gemeinsam mit Herrn Professor Dr. Martin Diewald (Universität Bielefeld) und Herrn Professor Dr. Frank M. Spinath (Universität des Saarlandes) zum Thema "Genetische und soziale Ursachen von Lebenschancen: Etablierung einer genetisch informativen Längsschnittstudie zur individuellen Entwicklung sozialer Ungleichheiten über den Lebensverlauf (TWINLIFE)" gestellt hat.

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    Nachwuchswissenschaftlerpreis für Psychologie-Professor

    Der Psychologie-Professor Markus Janczyk erhält den diesjährigen Wissenschaftspreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Wilhelm-Wundt-Gesellschaft. Die Auszeichnung wird für herausragende Leistungen in der psychologischen Grundlagenforschung verliehen. Mehr

    Fürst Donnersmarck-Stiftung

    Forschungspreis zur Neurorehabilitation der Fürst Donnersmarck-Stiftung

    Prof. Dr.med. Dr.phil. Manfred Herrmann, Hochschullehrer am Institut für Psychologie des Fachbereichs 11 Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen ist als Gründungsmitglied des Preiskuratoriums der Fürst-Donnersmarck-Stiftung auch für die sechste Ausschreibung des Forschungspreises 2021 in die Jury berufen worden.

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    Prof. Dr. Gabriele Bolte

    Neues Forschungsprojekt zur Bedeutung von Stadtquartieren in der SARS-CoV-2-Pandemie

    Abteilung Sozialepidemiologie des Instituts für Public Health und Pflegeforschung im Fachbereich 11 entwickelt unter der Leitung von Prof. Dr. Gabriele Bolte eine Arbeitshilfe für kommunale Akteure zur Erhöhung der Resilienz von Stadtquartieren

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    Launch der Webseite des EU-Projekts „Equal-Life: Early environmental quality and life-course mental health effects“

    Launch der Webseite des EU-Projekts „Equal-Life: Early environmental quality and life-course mental health effects“

    EU-Projekt zur Erforschung der Bedeutung des Exposoms für Entwicklung und psychische Gesundheit von Kindern am FB11

    Equal-Life ist ein interdisziplinäres Verbundprojekt, an dem 21 Institutionen aus 11 europäischen Staaten beteiligt sind. Es wird von der EU für fünf Jahre (2020-2024) mit insgesamt 12 Millionen Euro gefördert. Mehr

    © AdobeStock Pflegeeinrichtungen stehen mit der Corona-Pandemie vor großen Herausforderungen

    Ambulante Versorgung Pflegebedürftiger destabilisiert

    Pflegebedürftige gehören zu den am schwersten Betroffenen in der Corona-Krise. 60 Prozent aller Verstorbenen sind von Pflegeheimen oder Pflegediensten betreute Menschen. Deren Anteil an infizierten Personen beträgt aber nur 8,5 Prozent. Das ist Ergebnis einer Online-Befragung der Uni Bremen.

    „Nicht nur pflegebedürftige Menschen sind bei einer Infektion mit dem SARS-CoV2-Virus in besonderem Maße von schweren Krankheitsverläufen und einer hohen Sterblichkeit bedroht“, sagt  Karin Wolf-Ostermann, Professorin für Pflegewissenschaft am Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaft der Universität Bremen, die die Studie geleitet hat. Gleichzeitig seien auch die sie versorgenden Pflegekräfte durch erhöhte Infektionsrisiken gefährdet. Sie könnten dabei ihre dringend notwendigen Dienstleistungen am Menschen häufig nicht unter Einhaltung der generellen Schutzmaßnahmen erbringen.

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    Leitziele

    Wohlergehen und Selbstbestimmung der Menschen in ihren verschiedenen Lebens- und Arbeitszusammenhängen sind als grundlegende Zielsetzungen für die Mitglieder des Fachbereiches erkenntnis- und handlungsleitend.

    Aufgabe der Human- und Gesundheitswissenschaften ist es, diese Ziele aufzugreifen und zum Gegenstand von Forschung, Lehre, Ausbildung und Wissenschaftstransfer zu machen.

    Leitziele Forschung

    Wohlergehen und Selbstbestimmung beziehen sich auf die materiellen, körperlichen, geistigen, seelischen, spirituellen und sozialen Bedürfnisse des Menschen sowie auf seine Fähigkeiten zur Selbstorganisation, Selbstregulation und Verantwortung. An diesen Zielen orientieren sich im Fachbereich

    • die wissenschaftlichen Forschungsvorhaben
    • die Aneignung von Wissen, Fähigkeiten und Methodenkenntnissen in Studium und Lehre
    • der Wissenstransfer im regionalen, überregionalen und internationalen Kontext sowie
    • die Dienstleistungen der Verwaltung und ihrer Mitarbeiter*innen.

    Die Forschung im Fachbereich 11 umfasst die Fachgebiete:

    • Klinische Psychologie, Wirtschaftspsychologie, Neuropsychologie, Rechtspsychologie, Methoden und Evaluation
    • Gesundheitsökonomie, Management im Gesundheitswesen, Gesundheitsförderung und Prävention, Versorgungsforschung, Epidemiologie, Soziologie der Gesundheit
    • Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung, Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung, pflegewissenschaftliche Qualifikations- und Curriculumforschung

    Die Mitglieder des FB 11 initiieren im Rahmen des Wissenstransfers nachhaltige Praxiskooperationen im regionalen, überregionalen und internationalen Kontext.

    Leitziele Studium und Lehre

    Die Ziele von Studium und Lehre im Fachbereich 11 sind wissenschaftliche Ausbildung und Vorbereitung auf künftige berufliche Handlungsfelder. Neben der Förderung von Fachkompetenz und Methodenkompetenz wird besonderes Gewicht auf Interprofessionalität und lnterdisziplinarität sowie auf Gestaltungskompetenz und Kommunikationsfähigkeit gelegt.

    Für die Studierenden werden Voraussetzungen geschaffen, die es ihnen ermöglichen, ihr Studium selbstbestimmt zu gestalten. Dies setzt ein soziales Klima voraus, das die Arbeitsfähigkeit und Eigenverantwortung der Studierenden fördert und ausreichende Möglichkeiten zum Selbststudium, zur Gruppenarbeit und zum forschenden Lernen bereitstellt.

    Die Lehrenden begleiten und beraten Einzelne und Gruppen in ihrem Studium Sie fördern die Selbstbestimmungskompetenz und Kritikfähigkeit der Studierenden, indem die human- und gesundheitswissenschaftlichen Gegenstände in ihren gesellschaftlichen Zusammenhängen und Widersprüchen reflektiert und die Studierenden als gleichwertige Diskurspartner*innen ernst genommen werden.

    Leitziele Fachbereichs-Organisation

    Ein kooperatives Verhältnis zwischen Verwaltung, Studierenden und Lehrenden ist unabdingbar für die erfolgreiche Umsetzung der Ziele und Aufgaben des Fachbereiches.

    Dies wird befördert durch:

    • die Entwicklung einer diskursfördernden Fachbereichs-Kultur,
    • gezielte Personalplanung und -entwicklung im Rahmen des Fachbereichsprofils,
    • Entwicklung und Anwendung partizipativer Verfahren zur Qualitätssicherung
    • nachhaltige Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen am Fachbereich (z.B. Studienzentrum und Praxisbüro).

    Mit diesen Zielsetzungen will sich der Fachbereich neben inhaltlichen Positionierungen zugleich der Aufgabe einer dauerhaften Organisations- und Qualitätsentwicklung stellen.

    Leitziele Wissenschaft und Politik

    Fragen der Human- und Gesundheitswissenschaften sind immer auch ethische und politische Fragen. Die Human- und Gesundheitswissenschaften können sich deshalb nicht damit begnügen, Erkenntnisse zu generieren, sondern sie sind zugleich verpflichtet, daraus Verantwortung  für die Gestaltung gesellschaftlicher Verhältnisse abzuleiten. Innovationen werden nur dann in die Praxis transferierbar sein, wenn dazu nicht nur die empirisch belegten Notwendigkeiten vorliegen, sondern diese auch umgesetzt werden. In der Wahrnehmung dieser Verantwortung gegenüber der Gesellschaft unterstützt der Fachbereich die praktische Umsetzung wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse.

    Studiengänge und Studienprogramme

    Psychologische Studiengänge

    Gesundheitswissenschaftliche Studiengänge

    Pflegewissenschaftliche Studiengänge

    Weiterbildungsstudiengänge

    Aktualisiert von: Jens Glagau