Zum Inhalt springen

Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften

Herzlich Willkommen am Fachbereich 11 der Universität Bremen

Die Studiengänge und Disziplinen (Public Health/Gesundheitswissenschaften, Pflegewissenschaft und Psychologie), die sich im Fachbereich 11 unter der Perspektive der Human- und Gesundheitswissenschaften zusammengeschlossen haben, beschäftigen sich mit den Bedingungen, Anforderungen und Problemen, denen sich Menschen im dynamischen gesellschaftlichen Wandel gegenübersehen.

Aktuelles

Prof. Dr. Christian Kandler
Prof. Dr. Christian Kandler

Zweite Neuberufung am neuen Institut für Psychologie: Prof. Dr. Christian Kandler

Wie und warum werden wir, was wir sind?

Solche und ähnliche Fragen versucht die Forschung der neuen Abteilung für Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik zu beantworten. Es geht dabei darum, ein tiefes Verständnis von dem zu erlangen, was uns als Individuen im Kern einzigartig macht und warum wir uns in unserem Fühlen, Denken, Streben und Handeln voneinander unterscheiden.

mehr

CHE-Ranking: Hervorragende Ergebnisse für die Universität Bremen

Pressemitteilung der Universität Bremen

Die Universität Bremen hat im aktuellen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervorragend abgeschnitten. Viele Fächer sind in der Spitzengruppe platziert – etwa in den Kategorien Unterstützung am Studienanfang, Abschluss in angemessener Zeit oder internationale Ausrichtung. Die Universität sieht sich durch die ausgezeichneten Resultate in ihrem Konzept für eine forschende Lehre bestätigt.

Es gibt viele Rankings im Hochschulbereich, doch diesem kommt in Deutschland sicher die meiste Aufmerksamkeit zu: Jedes Jahr veröffentlicht das gemeinnützige Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) sein Ranking. Es will Orientierung in die Vielfalt der Studienangebote bringen und ist für viele unentschlossene Studierwillige Grundlage für eine Bewerbung an einer bestimmten Universität. Dementsprechend gespannt wird das Ergebnis erwartet. An der Universität Bremen sorgte das am 8. Mai veröffentlichte CHE-Ranking 2018 für große Freude, denn es fiel äußerst positiv aus.

Spitzenergebnisse für ihren Kontakt zur Berufspraxis erzielen die Geografie und die Pflegewissenschaft.

Der FB 11 ist stolz auf diese Ergebnis!

mehr

Gesundheitliche Chancen(-ungleichheit) im Kontext der europäischen Umgebungslärmrichtlinie

Neues DFG-Projekt von Dr. Natalie Riedel in der Abteilung Sozialepidemiologie des IPP begonnen

Seit dem 1. Juni 2018 setzt Dr. Natalie Riedel, Abteilung Sozialepidemiologie des IPP, ihre Forschung im Themenfeld sozial ungleicher Gesundheits- und Beteiligungschancen vor dem Hintergrund der europäischen Umgebungslärmrichtlinie mit einem neuen DFG-Projekt fort. Im Fokus ihrer Arbeit stehen psychosoziale Faktoren, die den Zusammenhang zwischen chronischer Verkehrslärmbelastung an der Wohnadresse und Gesundheit von Anwohner*innen beeinflussen und zu sozial ungleicher Beteiligung an der Lärmminderungspolitik vor Ort führen können. Damit beschäftigt sich Dr. Natalie Riedel sowohl mit Verteilungs- als auch mit Verfahrensfragen der Umweltgerechtigkeitsforschung.

Dieser Forschungsschwerpunkt ist hochaktuell. Beispielsweise spricht der Koalitionsvertrag für die derzeitige 19. Legislaturperiode Lärm als ein großes Problem an und weist auf die Notwendigkeit von umfangreichen Lärmschutzmaßnahmen und einer frühzeitigen Beteiligung von Bürger*innen hin.

mehr

International viel beachtete Metaanalyse von Sarah Nanninga und Prof. Dr. Gabriele Bolte, Abteilung Sozialepidemiologie des IPP

Public-Health-Revelanz der Tabakkontrollpolitik in Bezug auf Passivrauchen von Kindern

Führen Rauchverbote in öffentlichen Räumen zu einer Verlagerung des Rauchens nach Hause und zu einer häufigeren Belastung von Kindern?

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation sterben weltweit ungefähr 600.000 Nichtrauchenden pro Jahr durch Passivrauchen. Eine besonders betroffene Gruppe sind dabei Kinder, da sie sich selbst nicht vor Tabakrauch schützen können. Schätzungsweise 40-50% der Kinder mit rauchenden Eltern atmen regelmäßig Tabakrauch ein.

mehr

Prof. Dr. Gabriele Bolte berät als Expertin das WHO European Centre for Environment and Health

Soziale Ungleichheiten in Umweltbelastungen und -ressourcen: Aktualisierung und Erweiterung des WHO-Reports „Environmental Health Inequalities in Europe“

Im Jahr 2012 gab die WHO (World Health Organization, Regional Office for Europe) erstmals einen umfassenden Bericht zu sozialen Ungleichheiten in Umweltbelastungen und –ressourcen heraus. Derzeit arbeitet das European Centre for Environment and Health der WHO mit Expertinnen und Experten aus Europa zusammen um auf Basis neuer Daten diesen Bericht zu aktualisieren sowie neue Ungleichheitsindikatoren für umweltbezogene Gesundheit zu entwickeln.

mehr

DFG fördert Forschungsprojekt zur Pflegeausbildung

Ingrid Darmann-Finck forscht zu „Entwicklungsaufgaben in der Pflegeausbildung“

Drei Jahre lang können zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen bzw. –wissenschaftler am Institut für Public Health und Pflegeforschung unter der Leitung von Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck die subjektiven Bildungsgänge Pflegeauszubildender untersuchen.

mehr

Leitziele

Wohlergehen und Selbstbestimmung der Menschen in ihren verschiedenen Lebens- und Arbeitszusammenhängen sind als grundlegende Zielsetzungen für die Mitglieder des Fachbereiches erkenntnis- und handlungsleitend.

Aufgabe der Human- und Gesundheitswissenschaften ist es, diese Ziele aufzugreifen und zum Gegenstand von Forschung, Lehre, Ausbildung und Wissenschaftstransfer zu machen.

Leitziele Forschung

Wohlergehen und Selbstbestimmung beziehen sich auf die materiellen, körperlichen, geistigen, seelischen, spirituellen und sozialen Bedürfnisse des Menschen sowie auf seine Fähigkeiten zur Selbstorganisation, Selbstregulation und Verantwortung. An diesen Zielen orientieren sich im Fachbereich

  • die wissenschaftlichen Forschungsvorhaben
  • die Aneignung von Wissen, Fähigkeiten und Methodenkenntnissen in Studium und Lehre
  • der Wissenstransfer im regionalen, überregionalen und internationalen Kontext sowie
  • die Dienstleistungen der Verwaltung und ihrer Mitarbeiter/innen.

Die Forschung im Fachbereich 11 umfasst die Fachgebiete:

  • Klinische Psychologie, Wirtschaftspsychologie, Neuropsychologie, Rechtspsychologie, Methoden und Evaluation
  • Gesundheitsökonomie, Management im Gesundheitswesen, Gesundheitsförderung und Prävention, Versorgungsforschung, Epidemiologie, Soziologie der Gesundheit
  • Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung, Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung, pflegewissenschaftliche Qualifikations- und Curriculumforschung

Die Mitglieder des FB 11 initiieren im Rahmen des Wissenstransfers nachhaltige Praxiskooperationen im regionalen, überregionalen und internationalen Kontext.

Leitziele Studium und Lehre

Die Ziele von Studium und Lehre im Fachbereich 11 sind wissenschaftliche Ausbildung und Vorbereitung auf künftige berufliche Handlungsfelder. Neben der Förderung von Fachkompetenz und Methodenkompetenz wird besonderes Gewicht auf Interprofessionalität und lnterdisziplinarität sowie auf Gestaltungskompetenz und Kommunikationsfähigkeit gelegt.

Für die Studierenden werden Voraussetzungen geschaffen, die es ihnen ermöglichen, ihr Studium selbstbestimmt zu gestalten. Dies setzt ein soziales Klima voraus, das die Arbeitsfähigkeit und Eigenverantwortung der Studierenden fördert und ausreichende Möglichkeiten zum Selbststudium, zur Gruppenarbeit und zum forschenden Lernen bereitstellt.

Die Lehrenden begleiten und beraten Einzelne und Gruppen in ihrem Studium Sie fördern die Selbstbestimmungskompetenz und Kritikfähigkeit der Studierenden, indem die human- und gesundheitswissenschaftlichen Gegenstände in ihren gesellschaftlichen Zusammenhängen und Widersprüchen reflektiert und die Studierenden als gleichwertige Diskurspartner/innen ernst genommen werden.

Leitziele Fachbereichs-Organisation

Ein kooperatives Verhältnis zwischen Verwaltung, Studierenden und Lehrenden ist unabdingbar für die erfolgreiche Umsetzung der Ziele und Aufgaben des Fachbereiches.

Dies wird befördert durch:

  • die Entwicklung einer diskursfördernden Fachbereichs-Kultur,
  • gezielte Personalplanung und -entwicklung im Rahmen des Fachbereichsprofils,
  • Entwicklung und Anwendung partizipativer Verfahren zur Qualitätssicherung
  • nachhaltige Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen am Fachbereich (z.B. Studienzentrum und Praxisbüro).

Mit diesen Zielsetzungen will sich der Fachbereich neben inhaltlichen Positionierungen zugleich der Aufgabe einer dauerhaften Organisations- und Qualitätsentwicklung stellen.

Leitziele Wissenschaft und Politik

Fragen der Human- und Gesundheitswissenschaften sind immer auch ethische und politische Fragen. Die Human- und Gesundheitswissenschaften können sich deshalb nicht damit begnügen, Erkenntnisse zu generieren, sondern sie sind zugleich verpflichtet, daraus Verantwortung  für die Gestaltung gesellschaftlicher Verhältnisse abzuleiten. Innovationen werden nur dann in die Praxis transferierbar sein, wenn dazu nicht nur die empirisch belegten Notwendigkeiten vorliegen, sondern diese auch umgesetzt werden. In der Wahrnehmung dieser Verantwortung gegenüber der Gesellschaft unterstützt der Fachbereich die praktische Umsetzung wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse.

Studiengänge und Studienprogramme

Psychologische Studiengänge

Gesundheitswissenschaftliche Studiengänge

Pflegewissenschaftliche Studiengänge

Weiterbildungsstudiengänge

Aktualisiert von: Jens Glagau