Zum Hauptinhalt springen

Dr. Katja Thane

Thane
Lektorin für qualitative Forschungsmethoden

Adresse:

Grazer Straße 2
Raum 0040
Tel.: +49 421 218 68875
Mail: thane [at] uni-bremen.de

Sprechzeiten:
Nach Vereinbarung

Leitsatz in der Lehre:

Lehre ist für mich eine gemeinsame Reise, mit Überraschungen auf dem Weg und offenem Ziel.

Steckbrief

Qualitative Forschungsmethoden spielen in den Gesundheitswissenschaften eine immer größere Rolle. Sie ermöglichen mithilfe einer Vielzahl von methodischen Ansätzen das Verstehen und Beschreiben von sozialen Lebenswelten und subjektiven Sichtweisen. Zentral für Qualitative Forschung ist die Offenheit gegenüber dem Forschungsgegenstand, den Theorien und methodischen Herangehensweisen.

seit 2020 - Universitätslektorin für qualitative Methoden für Public Health/ Gesundheitswissenschaften im FB 11 der Universität Bremen

2019-2020 - Vertretungsprofessur für „Soziologie und Sozialpädagogik“, Fachhochschule Kiel, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit

2013-2019 - Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IPP, Abteilung Gesundheit und Gesellschaft, sowie Lektorin in Public Health/ Gesundheitswissenschaften, Universität Bremen

2010-2012 - Lehrkraft für besondere Aufgaben, Universität Vechta, Fach Soziale Arbeit

2005-2006 - Tätigkeit am Institut für Kriminologische Sozialforschung (IKS), Universität Hamburg

2003-2004 sowie 2007-2010 - Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS), Universität Hamburg

2000-2001 - Dipl.-Sozialpädagogin im DROB INN, Drogenberatungs- und Kontaktstelle, Hamburg

 

Wissenschaftliche Ausbildung

2014 - Promotion zur Dr. phil an der Universität Bremen

2001-2003 - Aufbaustudium Kriminologie an der Universität Hamburg, Fachbereich Sozialwissenschaften. Abschluss: Diplom-Kriminologin

1996-2000 - Studium Sozialarbeit/Sozialpädagogik an der Fachhochschule des Rauhen Hauses, Hamburg. Abschluss: Staatlich anerkannte Diplom-Sozialarbeiterin/Diplom-Sozialpädagogin

  • Einführung in qualitative Forschungsmethoden in den Gesundheitswissenschaften
  • Forschungs- und Praxisprojekt: Sucht- und Drogenforschung
  • Forschungsseminar (MA)
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Healthy Prisons: Zielgruppendifferenzierte Prävention und Gesundheitsförderung für Inhaftierte und Bedienstete im Gefängnis
  • Gesundheit von Opfern und Täter:innen
  • Praxisbegleitung
  • Praxisauswertung
  • Begleitseminar zur BA-Arbeit

Zu diesen Themen übernehme ich gerne die Erstbetreuung Ihrer Abschlussarbeit:

  • Drogenhilfe und -politik
  • Gesundheit und Gefängnis
  • Qualitative Forschungsmethoden
  • Gesundheitsförderung und Prävention

Schmidt-Semisch, H. & Thane, K. (2021). Moderne Drogenpolitik aus der Perspektive von Public Health. Suchtmagazin, 47(3&4), 12-16.

Thane, K. (2021). Drogenkonsum und -besitz im Gefängnis im Hinblick auf den Umgang im Vollzug und die Entlassungsvorbereitung. BAG-S Informationsdienst Straffälligenhilfe, 29(2), 26-30.

Thane, K. (2020). Risk factors, vulnerability and anti-social behaviour: the issue of drug use. In: F. Kessl, W. Lorenz, H.-U. Otto & S. White (Hrsg.), European Social Work – A Compendium, (S. 45-62). Opladen & Farmington Hill: Barbara Budrich Publisher.

Schmidt-Semisch, H. Ochmann, N. & Thane, K. (2019). Machbarkeitsstudie zur Umsetzung eines Drogenkonsumraums in Bremen im Zusammenhang mit dem Sicherheitskonzept Hauptbahnhof im Auftrag der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz.  Universität Bremen. Verfügbar unter: www.ipp.uni-bremen.de/veroeffentlichungen/ipp-schriften/ [07.10.2019].

Egbert, S., Thane, K. & Urban, M. (2019). Cannabis als Dopingmittel. Eine substanzzentrierte Annäherung an die Rationalitäten des Dogentestens im Leistungssport. In: N. Zurawski & M. Scharf (Hrsg.), Kritik des Anti-Doping. eine konstruktive Auseinandersetzung zu Methoden und Strategien im Kampf gegen Doping,  (S. 69-98). Bielefeld: transcript.

Einig, C., Ochmann, N., Reinelt, T., Richter, F., Salm, M., Schumski, L. & Thane, K. (2019). Kollegial meets digital: Digitale Lehrexperimente im Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften. Resonanz. Magazin für Lehre und Studium an der Universität Bremen,(Wintersemester 2019/20), 4-14.

Fischer, D., Müller, K., Schlichte, G. & Thane, K. (2019). Dokumentation des Fachtags Setting: Drogenszene – Geschlecht: Frau – Intervention: Lücken schließen, Not vermindern. Fachtag vom 22.03.2019. Bremen.

Egbert, S., Schmidt-Semisch, H., Thane, K. & Urban, M. (2018). Drogentests in Deutschland. Eine qualitative Studie. Wiesbaden: Springer VS.

Thane, K., Egbert, S., Urban, M. & Schmidt-Semisch, H. (2016). Drogentestanwendungen in Deutschland. Eine qualitative Bestandsaufnahme. Kriminologisches Journal, 48(1), 62-72.

Egbert, S., Schmidt-Semisch, H., Thane, K. & Urban, M. (2016). Technologisierung des Vertrauens. Zu Drogentestpraktiken im Pflegekinderwesen. Neue Praxis, 3, 251-262.

Ochmann, N. & Thane, K. (2016). Gesundheit und Gesundheitsförderung im Strafrechtssystem. In: N. Ochmann, H. Schmidt-Semisch & G. Temme (Hrsg.), Healthy Justice: Überlegungen zu einem gesundheitsförderlichen Rechtswesen,  (S. 99-112). Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.

Urban, M., Egbert, S., Thane, K. & Schmidt-Semisch, H. (2016). Die Alltäglichkeit des Testens: Drogenkonsumkontrollen im Kontext von Arbeit und Ausbildung. In: B. Dollinger & H. Schmidt-Semisch (Hrsg.), Sicherer Alltag? Politiken und Mechanismen der Sicherheitskonstruktion im Alltag,  (S. 215 - 236). Wiesbaden: Springer Fachmedien.

Thane, K. (2015). Kein Entkommen?! Strukturelle Bedingungen der intramuralen Gesundheitsversorgung von DrogenkonsumentInnen. Oldenburg: BIS-Verlag.

Egbert, S., Schmidt-Semisch, H., Thane, K. & Urban, M. (2014). Drogentests. In: akzept e.V. Bundesverband, Deutsche AIDS-Hilfe & JES Bundesverband (Hrsg.), Alternativer Sucht- und Drogenbericht,  (S. 137-140).

Schmidt, C.S., Schulte, B., Wickert, C., Thane, K., Kuhn, S., Verthein, U. & Reimer, J. (2013). Non-prescribed use of substitution medication among German drug users-Prevalence, motives and availability. The International Journal of Drug Policy 24(6), e111-e114.

Thane, K., Wickert, C. & Verthein, U. (2011). Konsummuster, Risikoverhalten und Hilfebedarfe von KonsumentInnen in den offenen Drogenszenen Deutschlands. Sucht, 57(2), 141-149.

Stöver, H. & Thane, K. (2011). Towards a Continuum of Care in the EU Criminal Justice System. Oldenburg: BIS-Verlag.

Kalke, J. & Thane, K. (2010). Glücksspiel-Prävention im schulischen Setting. Ein internationaler Literaturüberblick. Prävention (1), 10-15.

Stöver, H., Lines, R. & Thane, K. (2009). Harm reduction in European prisons: Looking for champions and ways to put evidence-based approaches into practice. In: Z. Demetrovics, J. Fountain & L. Kraus (Hrsg.), Old and new policies, theories, research methods and drug users across Europe, (S. 34-49). Lengerich: Pabst Science Publishers.

Schulte, B., Stöver, H., Thane, K., Schreiter, C., Gansefort, D. & Reimer, J. (2009). Substitution treatment and HCV/HIV-infection in a sample of 31 German prisons for sentenced inmates. International Journal of Prisoner Health, 5(1), 39-44.

Buth, S., Thane, K. & Stöver, H. (2008). Glücksspiele und Glücksspielprävention in Deutschland. Sucht aktuell, 15(1), 34-38.

Lutz, T. & Thane, K. (2003). Alles Risiko - oder was? Sicherheitsdiskurse zwischen Rationalität und Moral. Widersprüche, 22(4), 9-20.

Thane, K. (2002). Crack Cocaine in Hamburg's Open drug Scene. Journal of Drug Issues, 32(2), 423-430.