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Ethikkommission

Gemäß der Ethikverfahrensordnung der Universität Bremen sollen Entscheidungen einer zuständigen Stelle der Universität über die Durchführung oder Förderung eines Forschungsvorhabens gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 1 der Ethikverfahrensordnung erst dann erfolgen, wenn das Votum der Ethikkommission vorliegt.

Die Stellungnahme der Ethikkommission entbindet die für das Forschungsvorhaben verantwortliche Person nicht von der Verantwortung für die Durchführung der Untersuchungen.

Anträge, die durch die Ethikkommission begutachtet werden sollen, müssen 4 Wochen vor dem Sitzungstermin bei Frau Ahrenholz eingereicht werden. Später eingereichte Anträge können erst in der folgenden Sitzung behandelt werden.

Bitte beachten Sie, dass datenschutzrechtliche Fragenvor Einreichung des Ethikantrages zu klären sind. Die wichtigsten datenschutzrechtlichen Punkte müssen im Ethikantrag ersichtlich sein und aus sich heraus verständlich sein (d.h. keine Verweise auf das Datenschutzkonzept). Zusätzlich ist ein Datenschutzkonzept mit einzureichen. Bitte reichen Sie alle notwendigen Unterlagen ein (z. B. Einwilligungserklärung, Fragebögen, usw.).

Bitte stellen Sie Ihren Antrag immer in der Form der Kriterien der Begutachtung.  

Sollte es sich bei Ihrem Projekt um einen Teil eines größeren Verbundprojektes handeln, reichen Sie bitte zusätzlich eine kurze Beschreibung (1 - 2 Seiten) des Verbundprojektes ein.

Bitte achten Sie unbedingt auf den Ausdruck, die Grammatik und die Rechtschreibung.

Bitte reichen Sie die Anträge als nicht schreibgeschütztes Word-Dokument ein. Nachträgliche Ergänzungen oder Änderungen sind immer im Änderungsmodus kenntlich zu machen.

Bitte beachten Sie, dass Forschungsvorhaben, die im Rahmen von Qualifikationsarbeiten (z.B. Bachelor-, Diplom- oder Masterarbeiten) durchgeführt werden, nur die jeweiligen verantwortlichen Betreuer/-innen die Einholung des Votum bei der Ethikkommission beantragen können.

Die Vereinheitlichung der Arbeit von Ethikkommissionen in der Bundesrepublik Deutschland ist das Ziel einer Initiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das BMBF förderte daraufhin ein Projekt, dessen Ergebnisse im Bericht „Empfehlungen zur Begutachtung klinischer Studien durch Ethikkommissionen“ [Raspe 2005] publiziert wurden. Darin wird ebenfalls eine Übertragung der Empfehlungen auf nicht-klinische Studien, insbesondere epidemiologische Studien, angeraten.

Die Ethikkommission der Universität Bremen unterstützt die o.g. Initiative und hat deshalb die Empfehlungen für nicht-klinische Studien und Untersuchungen am Menschen adaptiert. Um potentiellen Antragstellern die Arbeit der Ethikkommission der Universität Bremen zu erläutern und die Kriterien der Beurteilung transparent darzustellen, werden die Prüfpunkte in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst und kurz erläutert.

Damit die Ethikkommission der Universität Bremen die Begutachtung einer Studie durchführen kann,  muss der Antrag entsprechende Informationen zu den unten genannten Punkten beinhalten.  Dabei ist eine kurze und prägnante Darstellung auf ca. 5-10 Seiten ausreichend und anzustreben. Die Reihenfolge der Prüfpunkte ist im Wesentlichem einzuhalten. Ist ein Prüfpunkt für den Antrag nicht anwendbar, sollte dies kurz vermerkt werden.

Anträge sind spätestens 4 Wochen vor dem Sitzungstermin bei Frau Ahrenholz einzureichen!

Sollte es sich bei dem Antrag um eine Untersuchung handeln, deren Ergebnisse basierend auf eine statitische Auswertung der Daten erfolgen, sind folgende Kriterien zu beachten:

  1. Handelt es sich a) um eine explorative oder heuritische Auswertung oder soll b) ein statistisch signifikanter Nachweis erbracht werden.
  2. Falls b): Bitte bestimmen Sie die erforderliche Fallzahl unter Angabe der Wahrscheinlichkeit für den Fehler 1. Art, der Power und des nachzuweisenden Effekts.
  3. Beschreiben Sie die statistische Methode, mit der Sie die Auswertung durchführen wollen. Bitte beachten Sie, dass die Methode, die Sie zur Auswertung verwenden wollen, mit der übereinstimmen muss, die Sie zur Fallzahlschätzung verwendet haben.
     
MitgliederVertretung
HOCHSCHULLEHRERINNEN UND HOCHSCHULLEHRER 
Vorsitzender 

Prof. Dr. Benedikt Buchner, FB 06

Prof. Dr. Jörn Reinhardt, FB 06

 Vertretung für alle

Prof. Dr. Dagmar Borchers, FB 09

Prof. Dr. Georg Mohr, FB 09

Prof. Dr. Manfred Fahle, FB 02

Prof. Dr. Ulli Rühl, FB 06

Prof. Dr. Dr. Manfred Herrmann, FB 11

Prof. Dr. Rita Groß-Hardt, FB 02

Prof. Dr. Iris Pigeot-Kübler, FB 03

Prof. Dr. Matthis Kepser, FB 10

WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER 

Tim Sperlich, FB 06

Claudia Einig, FB 11

Dr. Kati Mozygemba, FB 11

Dr. Mandy Boehnke, BIGSSS

 

Dr. Dennis-Kenji Kipker, FB 06

 Dr. Felix Putze, FB 03
 

Susanne Fleckinger, FB 11

 

Ralf Streibl, FB 03

MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER IN TECHNIK UND VERWALTUNG 

Erik Berk, FB 09

Anja Schwieger, PR

  
STUDIERENDE 
Vanessa MollLaurent Möhring

 

Voraussetzung ist die Beschlussfähigkeit der Kommission.

Diese kann in seltenen Fällen aufgrund dienstlicher Abwesenheit der Mitglieder nicht gegeben sein.

Die Sitzungen sind nicht öffentlich (§ 3 Satz 1 der Ethikverfahrensordnung).

Anträge sind rechtzeitig -mindestens 4 Wochen vor Sitzungstermin- bei Frau Ahrenholz einzureichen.

 

Termine für die erste Jahreshälfte 2018:

16. Januar 2018

(Anträge sind einzureichen bis zum 13. Dezember 2017.)

06. Feburar 2018

(Anträge sind einzureichen bis zum 09. Januar 2018.)

06. März 2018

(Anträge sind einzureichen bis zum 06. Februar 2018.)

10. April 2018

(Anträge sind einzureichen bis zum 13. März 2018.)

08. Mai 2018

(Anträge sind einzureichen bis zum 10. April 2018.)

05. Juni 2018

(Anträge sind einzureichen bis zum 08. Mai 2018.)

03. Juli 2018

(Anträge sind einzureichen bis zum 05. Juni 2018.)

August: Sommerpause!