Studieren mit Beeinträchtigung

Willkommen auf dem Internet-Portal "Studieren mit Beeinträchtigung"

 

Mit einer Behinderung oder chronischen Krankheit zu studieren, kann für die Betroffenen ein hohes Maß an Anstrengung und Überwindung zahlreicher Hindernisse bedeuten.

Ziel der Universität Bremen ist es, eine gleichberechtigte und selbstständige Teilhabe am Studium und dem Universitätsalltag zu ermöglichen und gezielte Informations- und Beratungsangeboten anzubieten.

Dabei sind sowohl Studierende mit einer körperlichen Behinderung als auch Studierende mit chronischen psychischen und/ oder physischen Erkrankungen angesprochen. 

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu Härtefallregelungen und Nachteilsausgleichen, wichtige regionale und überregionale Ansprechpartner und weiterführende Links mit nützlichen Adressen.

Diese Seiten werden ständig durch die Interessengemeinschaft Handicap (IGH) und die Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung (KIS) erweitert und aktualisiert.

Wenn Sie Fragen, Feedback und Ergänzungen haben oder eine Information nicht finden konnten, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Hindernisparkour Aktionstag
Plakat Nachteilsausgleich am Aktionstag
Übersichtstafeln Aktionstag
Ansicht Stände Aktionstag
Dosenwerfen beim Aktionstag

Aktionstag "Ischa Inklusiv" am 31.05.2017

Angelehnt an das Motto des traditionellen Bremer Jahrmarkts  „Ischa Freimaak“ gab es am 31.05.2017 an der Uni Bremen einen Aktionstag „Ischa Inklusiv“

Auf dem zentralen Boulevard des Campus waren Infostände und Mitmachaktionen aufgebaut. Die Absicht war, das Thema Behinderung und Studium locker und ansprechend zu präsentieren und durch die Jahrmarktsatmosphäre alle zum Mitdenken und -machen zu animieren.

Viele Lehrende erklärten sich bereit, in ihrer Vorlesung an diesem Tag mit einer Ankündigungsfolie auf diese Veranstaltung hinzuweisen.

Die Aktionen im Einzelnen: Auf einem Glücksrad gab es  Bilder von Barrieren und positive Beispiele  für Barrierefreiheit an der Uni. Gewonnen hatte,  wer die Felder ohne Barrieren traf.

An einem weiteren Stand konnte man mit Simulationsbrillen verschiedene Augenkrankheiten erfahren  und damit am Dosenwerfen teilnehmen.

Auf einem taktilen Lageplan der Uni ließen sich Wege zwischen den einzelnen Gebäuden des Campus ertasten und alternative Routen aufspüren.

Socken zusammenlegen und Wasser einschenken mit verbundenen Augen waren auch gefragte Aktionen, ebenso wie  die Simulation von Bewegungsstörungen durch Bleiwesten und –manschetten und Eierlaufen für Mobilitätseingeschränkte.

Bei allen Aktionen gab es kleine Gewinne: Postkarten von der Plakataktion des DSW zum Studium mit Behinderung, Ohrstöpsel, Kulis und –am beliebtesten – Popkorntüten (mit Veranstaltungshinweisen und Infomaterial)

Bilder zu Barrieren an der Uni Bremen und Infostände rundeten das Programm ab.

Alle Aktionen hatten lebhaften Zuspruch. Durch den lockeren Charakter gelang es, die Scheu vor dem Thema „Behinderung und chronische Erkrankung“ zu senken,  große Aufmerksamkeit zu erregen und viele Gespräche mit Studierenden und MitarbeiterInnen zu führen.

VeranstalterInnen: IGH (Interessengemeinschaft Handicap), KIS (Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung), BIS (Beauftragte für inklusives Studieren)