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In der Biologiedidaktik fand im Rahmen der Sommerakademie ein Workshop zur Molekulargenetik statt

Neun forschungsinteressierte Oberstufenschüler:innen aus verschiedenen Schulen haben vier Tage im Labor selbständig molekulargenetische Methoden durchgeführt.

Die Sommerakademie fand eine Woche vor den anstehenden Sommerferien statt. Die Arbeitsgruppe Biologiedidaktik bot in diesem Rahmen einen Workshop zu molekulargenetischen Methoden an, der von Dr. Yvonne Kiefer und Manuela Grund konzipiert und geleitet wurde.

Die Schüler:innen lernten sich zunächst kennen und es war sofort eine schöne Harmonie innerhalb der Gruppe zu spüren. Der Workshop wurde in vier Versuchstage aufgeteilt, an denen sie anhand eines Skriptes im Labor selbständig experimentierten. Nebenbei lernten sie auch den Uni Campus und die Uni-Mensa kennen. Am ersten Tag führten sie einen Restriktionsverdau und eine Gelelektrophorese durch und wurden am Ende des Tages mit ihren erfolgreichen Ergebnissen belohnt. Am zweiten Tag lernten sie verschiedene DNA-Isolierungen kennen, unter anderem entstand dabei ein DNA-Schmuckstück aus ihren eigenen Mundschleimhautzellen. Am dritten Tag wurde eine PCR durchgeführt, hier hatten nicht alle Schüler:innen ein gutes Ergebnis. Die Laune war trotzdem immer sehr gut, denn umso spannender waren die Fehlerdiskussionen. So konnten sie auch Erfahrungen dazu sammeln, wie es im Forschungsalltag ist, wo ebenfalls Experimente ständig wiederholt werden müssen. Am letzten Labortag mikroskopierten die Schüler:innen präparierte Metaphasen aus Lymphozyten. Sie lernten, wie man heute mithilfe des Computers Karyogramme erstellt und wie man es früher mühevoll mit der Schere und Papier gemacht hat. Am Freitag stellten sie dann ihre Ergebnisse anhand einer Präsentation am Domshof vor. Es gab noch ein gemeinsames Essen in der Uni-Mensa am Domshof und danach verbrachten die Schüler:innen noch gemeinsam Zeit in der Stadt.

„Ich fand die Sommerakademie sehr schön – sie hat mir viel Spaß gemacht. Es war spannend, neue Dinge zu lernen und gleichzeitig neue Leute kennenzulernen. Besonders gut gefallen hat mir, dass wir nicht nur Theorie gemacht haben, sondern auch praktisch arbeiten konnten. Insgesamt war es eine tolle Erfahrung, an die ich mich gern zurückerinnere.“

- Aya Ahmad, Teilnehmerin

Schülerin Aya Ahmad während eines Laborversuchs