Umweltmanagementsystem der Universität Bremen

Aktuelles

Die Umfrageergebnisse zu Klimaschutz und Mobilität an der Universität sind da!

Wie kommen Studierende und Mitarbeitende zur Universität? Nutzen sie überwiegend öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder das Auto? Welche Angebote wünschen sie sich?

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,

im letzten Jahr hat die Universität während der Energiesparkampagne eine große Umfrage zum Klima- und Umweltschutz durchgeführt. Viele Mitarbeitende und Studierende haben mitgemacht und uns berichtet, wie sie zur Universität kommen und wie ihre persönliche Mobilität im Alltag aussieht.

Vielen Dank noch einmal für das große Interesse und Ihr Engagement!

Zahlreiche Verbesserungsvorschläge und Ideen für eine klimafreundliche Universität haben uns erreicht. Manches davon konnte mittlerweile bereits umgesetzt werden. So wird jetzt eine ehemalige Autogarage zu einem sicherem Fahrradstellplatz umgebaut. Ein toller Schritt hin zu einer fahrradfreundlichen Universität!

Die Universität nimmt insbesondere das Thema Mobilität und die hierdurch verursachten CO2-Emissionen sehr ernst! Sie möchte auch in dieser Hinsicht (noch) umweltfreundlicher werden. Dafür entwickelt das Umweltmanagement der Universität zur Zeit ein Mobilitätskonzept, das als Grundlage für eine umweltfreundliche, fahrradorientierte Mobilitätsplanung dienen wird. Im Sommmer 2024 wird dazu u.a. ein Workshop zum Thema Nachhaltigkeit stattfinden. 

Wenn Sie mehr über die spannenden Ergebnisse der Umfrage erfahren möchten, führt Sie dieser Link direkt zu dem Bericht

Wir freuen uns über jede Rückmeldung und sind weiterhin gespannt auf Ihre Anregungen und Ideen!

Deutscher Umweltpreis 2021

Mit dem Deutschen Umweltpreis werden Menschen ausgezeichnet, die mit persönlichem Einsatz und wissenschaftlichen Leistungen beispielhaft zum Schutz und Erhalt der Umwelt beitragen. Der Preis geht 2021 an die beiden Biologen Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese und Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Joosten.

Frau Prof. Katrin Böhning-Gaese erhält den Preis für Ihre Spitzenforschung zur Bedeutung der biologischen Vielfalt für Planet und Mensch. »Gerade beim Rückgang der Arten in der Agrarlandschaft sehen wir, dass wir alle handeln müssen. Die Landwirtschaft ist genauso gefordert wie die Politik, die Wirtschaft, der Handel und die Menschen in ihrem Ernährungs- und Konsumverhalten. Der Schutz der Biodiversität ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Jede und jeder muss hier ran.« fordert die Professorin für Ökologie.

Anhand seiner jahrzehntelangen wissenschaftlichen Arbeit beweist Prof. Hans Joosten die herausragende ökologische Bedeutung von Mooren. Sie sind nicht nur erhaltenswerte Räume der Biodiversität sondern dienen dank Ihrer CO2-Speicherung als wichtige Klimaschützer: "Nimmt man das Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 ernst – also eine Begrenzung der Erderwärmung auf mindestens 2 Grad Celsius und möglichst 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter – muss allein Deutschland ab sofort pro Jahr 50 000 Hektar Moorfläche wiedervernässen.", lautet der dringende Appell des Wisenschaftlers.
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AUSZEICHNUNGEN

EMAS Zertifizierung

Die Universität Bremen besitzt seit 2004 ein kontinuierlich validiertes Umweltmanagement nach EMAS
(Eco-ManagementAudit Scheme), dass die gesetzlichen Anforderungen weit übertrifft. Jetzt wurde das Zertifikat bereits zum 22. Mal erteilt. Ein eindrucksvoller Beleg für die hervorragende Arbeit des Umweltmanagements an der Universität Bremen.

Nationale Klimaschutzinitiative

Nationale Klimaschutzinitiative des Umweltschutzministeriums

Die Universität Bremen hat im Rahmen der ,Klimaschutz- initiative des Bundes- ministerium für Umwelt (BMU)' im Jahr 2015 ein Integriertes Energie- und Klimaschutz- konzept erstellen lassen. Das Projekt wurde unter dem Förderkennzeichen 03KS5333 gefördert. Das Klimaschutz- konzept enthält einen Maßnahmenkatalog mit 30 Maßnahmen, die zukünftig umgesetzt werden sollen.

LINKS

Nachhaltigkeit lernen

UNESCO Nachhaltigkeit lernen Logo

Energiesparen in öffentlichen Gebäuden

change Logo

Das Projekt CHANGE untersucht in interdisziplinärer Zusammenarbeit die Energie-Einsparmöglichkeiten sowohl im Strom- als auch im Wärmenutzungsverhalten in öffentlichen Gebäuden. Es sollen neue und wirksame Interventionsstrategien zur Förderung von effizientem Nutzerverhalten entwickelt und wissenschaftlich überprüft werden.

Aktualisiert von: N.N.